Packaging News - März 2016

30.03.2016

Marzek: Prokura für Martin Höffinger

Seit September 2015 ist Martin Höffinger in der Geschäftsleitung bei Marzek tätig. Martin Höffinger bringt internationale Managementerfahrung bei renommierten Handels- und Produktionsunternehmen sowie auch bei Mc Kinsey mit. Als COO wird Martin Höffinger vor allem kunden- und marktorientiert die verschiedenen Marzek Bereiche und Standorte koordinieren sowie das operative Geschäft unterstützen.

Das Leistungsangebot von Marzek umfasst das Spektrum vom hochveredelten Spezialetikett in Hybriddruckverfahren für Wein und Gewerbe bis hin zum industriellen Standardetikett. Besondere Wachstumsbereiche sind neben Bogen- und Rollen-Etiketten auch die Flexible Verpackung sowie hochwertige Feinkartonage und Faltschachteln.

Dr. Johannes Michael Wareka, CEO der Marzek Gruppe, sagt dazu: „Wachstum bedeutet für Marzek Etiketten+Packaging nicht nur quantitative Steigerungen durch Eintritt in neue Marktsegmente. Durch innovative Technologien, bei denen wir die Stärken der unterschiedlichen Standorte Österreich, Ungarn und Ukraine nutzen, brauchen wir auch ein qualitatives Wachstum in unseren Strukturen. Durch seine breite Erfahrung sowohl in internationalen Konzernen als auch mittelständischen Strukturen ist Mag. Martin Höffinger als COO für unser Managementteam eine tolle Ergänzung.“

www.marzek-group.com


BU: (v.l.n.r.) Alexander Schneller-Scharau, 5.Generation der Gründerfamilie; Helga Marzek, 3.Generation; Martin Höffinger COO; Dr. Johannes Michael Wareka, 4. Generation

Bild: Marzek

 

 

29.03.2016

Schreiner Group: Produktionseröffnung im Süden Shanghais

Unter dem Motto Inspired by Tradition – Built for Innovation hat Schreiner Pro Tech den neuen Produktionsstandort in China eingeweiht. Mit einem bayerisch-chinesischen Festakt feierten über 100 Gäste die Eröffnung der Produktion in Fengpu, im Distrikt Fengxian südlich von Shanghai. Die Automobilindustrie zählt zu den wichtigsten Kunden des Geschäftsbereichs. Um deren Fertigungswerke optimal und in gewohnter Qualität mit Funktionsteilen und Labels zu versorgen, wurde fünf Jahre nach der Handelsniederlassung eine eigene Produktion eröffnet.

In einer Werksführung erfuhren die Gäste alles Wissenswerte über die Produktion der Funktionsteile und Labels von Pro Tech, über die Hightech-Maschinen, die moderne Klimaanlage für ein konstantes Raumklima sowie die vorliegenden Zertifizierungen. Ein Rahmenprogramm aus bayerischen und chinesischen Traditionen rundete die Veranstaltung ab.

Bereits Ende Oktober 2015 ist die Produktion von Druckausgleichselementen (DAE) an einer Präzisionsstanz- und Kaschieranlage sowie einer vollautomatischen, kameragesteuerten Weiterverarbeitungsmaschine in China angelaufen – zunächst für Kunden aus der Solarindustrie. „Wir legen höchsten Wert darauf, dass in unserem chinesischen Werk die gleichen Standards und das hohe Niveau herrschen wie in Deutschland. Es wird mit identischen Hightech-Maschinen gearbeitet, die Qualitätsansprüche bezüglich Mitarbeitern, Prozessen und Ergebnissen sind die gleichen wie hier“, sagte Roland Schreiner, Geschäftsführer der Schreiner Group, beim traditionellen Grand Opening.

Seit Anfang 2016 sind auch die strengen Anforderungen aus den Normen DIN EN ISO 9001 sowie ISO/TS 16949 implementiert und in allen Details durch interne und externe Audits überprüft worden. „Da die Topqualität unserer Prozesse und Anlagen nun offiziell bestätigt wurde, kommen die ersten Produktionsaufträge für die Automobilkunden hinzu“, freut sich Thomas Köberlein, Geschäftsleiter von Schreiner Pro Tech. Dazu zählen wasserdichte, atmungsaktive Druckausgleichselemente, Airbag-Cover, Inflatable Curtain Tapes sowie verschiedene High-end-Labels.

Enge Geschäftsbeziehungen zwischen München und Shanghai bestehen durch den Vertrieb und eine eigene Handelsniederlassung trotz der Entfernung von 8000 Kilometern schon lange. Thomas Köberlein betont, dass die Produktion ein wichtiger nächster Schritt war: „Als Lieferant sind wir für unsere Kunden in China ein attraktiver Partner, wenn wir ebenfalls dort für den lokalen Markt produzieren. Wir bieten ihnen dadurch eine höhere Liefersicherheit für ihre chinesischen Produktionsstätten und unterstützen den Erfolg ihrer Internationalisierung, indem wir vor Ort präsent sind“.

www.schreiner-group.com


BU: (v.l.n.r.) Thomas Köberlein, Geschäftsleiter von Schreiner ProTech, Chen Jianqing, General Manager des Industrieparks Fengxian, Roland Schreiner, Geschäftsführer der Schreiner Group, und Jamie Long, General Manager der Schreiner Group Ltd. China, eröffnen offiziell die neue Produktion.

Bild: Schreiner

 

 

26.03.2016

Führungswechsel bei Henkel Adhesive Technologies

Oliver Bossmann ist seit Januar 2016 Corporate Vice President im Geschäftsfeld Verpackungs- und Konsumgüterklebstoffe bei Henkel. Er folgt auf Ralf Grauel, der auch weiterhin seine langjährige Expertise in den Bereichen Klebstoffe für flexible Verpackungen sowie Haftklebstoffe in globaler Leitungsfunktion einbringt. Bossmann kann auf mehr als fünf Jahre in der Klebstoffsparte bei Henkel sowohl in Deutschland als auch international zurückblicken.

Nach mehreren langjährigen Verantwortlichkeiten im FMCG Bereich startete Bossmann als Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Klebstoffe für Konsumenten, Handwerk und Bau bei Henkel in Deutschland und der Schweiz. 2015 übernahm er zusätzlich die Steuerung des internationalen Key Account Managements für Europa. „Ich freue mich auf die Aufgabe, die Position von Henkel im Bereich der Klebstoffe für Verpackungen und Konsumgüter weiter zu festigen. 2016 wird ein spannendes Jahr für uns, in dem wir einige Produktneuheiten präsentieren werden“, sagt Oliver Bossmann.

Nachhaltigkeit ein strategischer Schwerpunkt im Bereich Verpackung

Die unternehmensübergreifende Nachhaltigkeitsstrategie sieht bis zum Jahr 2030 eine Effizienzsteigerung der Henkel-Produkte und -Prozesse um das Dreifache gegenüber dem Stand von 2010 vor. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung und Produktion der Klebstoffe von Henkel. Als Beispiel für Ressourcenschonung in der eigenen Produktion führt Bossmann die Herstellung der kaseinfreien Aquence XP Produkte an: Hierbei wird im Vergleich zur Produktion kaseinhaltiger Technologien bis zu 90 Prozent des Wasserverbrauchs eingespart. Auch auf Effizienzsteigerungen jenseits der eigenen Produktion geht Bossmann ein. „Unsere Technomelt Cool Produktreihe an Schmelzklebstoffen ist ein Beleg dafür, wie wir bei unseren Kunden Energie – und somit auch Kosten – einsparen: Diese Klebstoffe können im Vergleich zu Standard-Hotmelts mit einer signifikant reduzierten Auftragstemperatur verarbeitet werden – nämlich bei rund 100 Grad Celsius statt bei 160 Grad“, erklärt Oliver Bossmann hierzu.

„Auch über Trainings und Schulungen leisten wir unseren Beitrag. Ein Beispiel: Die zu verarbeitenden Materialien zur Herstellung von flexiblen Verpackungen werden aufgrund des Nachhaltigkeitsgedankens immer dünner – und somit empfindlicher im Produktionsprozess. Das stellt höchste Ansprüche an Kaschierer, die das Web Handling beherrschen müssen, um beste Ergebnisse zu erzielen. In unserem ‚Flexible Packaging Forum’ informieren unsere Experten darüber, wie das Handling der empfindlichen Materialien gelingt und zu besten Ergebnissen führt. Unsere Experten geben ihr Wissen auch gerne in unserer Converters’ Academy, in zahlreichen Webinaren oder zum Beispiel in unserem Food Safe Packaging Online-Portal weiter. In diesem Portal informieren wir umfassend zum Thema Lebensmittelsicherheit.“

Neben dem Bereich Verpackung konzentrieren sich die Aktivitäten des global agierenden Klebstoffherstellers auf die Felder Möbel und Bauelemente sowie Hygiene und Tissue Anwendungen.

www.henkel.de

BU: Oliver Bossmann neuer Corporate Vice President im Geschäftsfeld Verpackungs- und Konsumgüterklebstoffe bei Henkel

Foto: Henkel AG & Co. KGaA

 

 

23.03.2016

Schubert verbucht Rekordumsatz

Schubert verzeichnet in seinem 50. Jubiläumsjahr mit einer Umsatzsteigerung auf ca. 300 Mio. Euro einen neuen Wachstumsrekord. Parallel wächst auch die Belegschaft mit vier Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr kontinuierlich an. In den vergangenen zwei Jahren investierte die Unternehmensgruppe 44 Mio. Euro – davon 30 Mio. Euro in den Verpackungsmaschinenbau in Crailsheim.

Eine bedeutende Entwicklung in 2015 für die Wachstumsstrategie der Gerhard Schubert GmbH ist nach eigener Einschätzung die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle in Crailsheim. Der 12.000 m2 große Neubau mit einer Investitionssumme von 16 Mio. Euro dient neben einer bestehenden Halle nun der Endmontage von TLM-Verpackungsmaschinen.

„Wir möchten unsere Kunden mit innovativen Technologien weiter voranbringen und auf diese Weise auch unser Wachstum nachhaltig fortsetzen. Unser Ziel ist es, bis 2020 jährlich 1.000 Teilmaschinen zu bauen. Um das zu schaffen, fokussieren wir uns aktuell darauf, dass alles ineinandergreift – vom Vertrieb über die Konstruktion, Einkauf, Teilefertigung, Montage bis zur Auslieferung. Die Zeichen, unser gestecktes Ziel zu erreichen, stehen gut. Aktuell erfreuen wir uns über einen neuen Rekord-Auftragsbestand“, erklärt Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Schubert. In seinem Wachstumsplan bis 2020 verfolgt Schubert das Ziel, jedes Jahr um acht bis zehn Prozent zu wachsen. Um die Kapazitäten langfristig bereitzustellen und die Chancen für weiteres Wachstum zu sichern, strebt Schubert den Bau einer weiteren Halle in 2020 an.

www.gerhard-schubert.de


Bild: Schubert

BU: Die Gerhard Schubert GmbH erreicht seit ihrem 50-jährigen Bestehen mit einem Umsatz von 174 Mio. Euro einen neuen Höchststand.

 

 

21.03.2016

Packaging Valley Days 2016 in Schwäbisch Hall

Am 23. und 24. Juni finden die Packaging Valley Days in Schwäbisch Hall statt. Zum dritten Mal veranstaltet der Verein Packaging Valley Germany e.V. ein zweitägiges Branchenevent, das Besucher aus aller Welt lockt. Beide Tage stehen ganz unter dem Motto „Virtualität trifft Realität – Verpackungsprozesse 4.1“. Expertenvorträge werden kombiniert mit Firmenbesichtigungen sowie einem ergänzenden Rahmenprogramm. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Unter dem diesjährigen Motto diskutieren Experten aus Forschung und Wirtschaft Trends und Herausforderungen im Verpackungsmaschinenbau. „Verpackungsprozesse 4.1“ meint vor allem die vernetzten Prozesse und zunehmende Kommunikation zwischen Maschinen. Eine Entwicklung, die immer mehr Einzug in den Maschinenbau findet, ist die Virtualität.

Kurt Engel, Geschäftsführer von Packaging Valley, erklärt: „Die Auswirkungen neuer Entwicklungen reichen weit, Käuferverhalten und Gesetzgebungen ändern sich. Das spüren auch wir im Maschinenbau. Man fragt sich z.B., ob angesichts der neuen computergestützten Möglichkeiten auch ausreichende Schutzmaßnahmen vorhanden sind. Unsere Keynote-Speaker geben Antworten auf aktuelle Fragestellungen.“

Wäre es manchmal nicht gut zu wissen, was morgen passiert? Dr. Petro Mićić blickt in die Zukunft und macht aus vergangenen Umständen zukünftige Entwicklungen besser vorausschaubar. Nik Seidenader, Berater und Startup-Investor, greift mit Track & Trace ein aktuelles Thema auf. Vor allem Pharmafirmen müssen Konsumenten durch die Nachverfolgung von Produkten vor mangelhaften Kopien schützen. Die Rückverfolgbarkeit muss sogar bis nach Hause möglich sein. Das heißt auch: Umso mehr Virtualität auf Realität trifft, desto wichtiger werden Datenschutz und Sicherheitssysteme. In seinem Vortrag „Wie schützt man Industrie 4.0-Umgebungen“ nimmt Gert Hansen, Entwickler von marktführenden Sicherheitssystemen, kritische Lücken unter die Lupe.

Von der sprechenden Maschine zur virtuellen Realität. Mit den neuen Möglichkeiten steigen auch die Kundenanforderungen. Damit zeigt sich einmal mehr die Wichtigkeit standardisierter Prozesse. “Standards driven by Packaging Valley“ ist Ausgangspunkt für eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde. Diskutiert wird, inwiefern Standards geschaffen werden können, z.B. in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und von Maschine zu Maschine.

Von den konkreten Vorteilen virtueller Anwendungen können sich Besucher dann, im Rahmen der Firmentouren, am zweiten Tag selbst ein Bild machen. Mit dem VR Center Schwäbisch Hall hat auch Packaging Valley einen Zugang zur dritten Dimension geschaffen.
Das Programm 2016 steht ab sofort auf www.packaging-valley.com bereit. Interessierte können sich dort anmelden.


Über Packaging Valley Germany e.V.

Die Region um das Packaging Valley gehört zum Herz des Verpackungsmaschinenbaus. Mitgliedsunternehmen mit führenden Technologien machen den Verein Packaging Valley zum geeigneten Gastgeber des alle drei Jahre stattfindenden Branchenevents „Packaging Valley Days“. Packaging Valley Germany e.V. wurde 2007 als Verpackungscluster gegründet und hat seinen Sitz in Schwäbisch Hall. Heute vernetzt Packaging Valley über 40 Unternehmen aus der Verpackungsbranche rund um die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim, in der Region zwischen Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg. Damit bündelt der Verein die in der Region einzigartige Kompetenz, um Kunden den bestmöglichen Lösungsanbieter zu präsentieren.

www.packaging-valley.com

BU:  Betriebsbesichtigung 2013 (bei E+K Sortiersysteme GmbH)

Foto: Packaging Valley Germany e.V.

 

 

18.03.2016

LogiMAT 2016 in Stuttgart – Abschlussbericht

Die größte jährlich stattfindende Intralogistik-Fachmesse endet 2016 mit Rekordzahlen bei Ausstellern, Ausstellungsfläche und Besucherzuspruch – und unterstreicht damit erneut ihre exponierte Positionierung im internationalen Wettbewerb.

Mit dem enormen Besucherzuwachs von knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis schloss die LogiMAT 2016, 14. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss, am vergangenen Donnerstag ihre Tore. Während der drei Messetage kamen insgesamt 43.465 Fachbesucher (+23,8 % gegenüber 2015) auf das Stuttgarter Messegelände – 8.360 Besucher mehr als im vergangenen Jahr. Die seriös erhobenen Daten wurden vom unabhängigen Baseler Marktforschungsinstitut Wissler & Partner erfasst. „Der deutliche Besucherzuspruch bestätigt gleichermaßen das Messekonzept wie den Entwicklungstrend der LogiMAT insgesamt“, konstatiert Messeleiter Peter Kazander, Geschäftsführer der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, München, und verweist auf die wachsende Internationalisierung der Messe. Bereits in den vergangenen Jahren habe die LogiMAT bemerkenswertes Wachstum beim Besucherzuspruch verzeichnet, das 2015 jedoch von Streiks bei den Zubringerverkehren leicht verzerrt worden sei. „Die diesjährigen Zahlen rücken das Bild zurecht und unterstreichen die herausragende Bedeutung der LogiMAT für die Intralogistik sowie ihre exponierte Positionierung im internationalen Wettbewerb“, urteilt Kazander.

Als „erster Gastveranstalter, der das Messegelände komplett füllt“, so die Stuttgarter Messegesellschaft, belegte die LogiMAT 2016 vom 08. bis 10. März 2016 alle Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände. 1.280 internationale Aussteller (+10,2 %), davon fast ein Viertel aus 32 Ländern (+15 %) der Welt, präsentierten auf 95.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche (+12 %) in acht Hallen ihre aktuellen Lösungsangebote und Produktentwicklungen für intelligente, zukunftsfähige Intralogistik. Der Zuwachs bei den internationalen Ausstellern und Messebesuchern verweise dabei auf die hohe Aufmerksamkeit, die die LogiMAT auch im Ausland erfahre, erklärt Kazander.

„Äußerst zufrieden“ zeigt die Messeleitung sich damit, dass der zweistellige Zuwachs bei Ausstellern und Ausstellungsfläche mit einem entsprechenden Besucherinteresse einhergegangen ist. Den Zahlen des Baseler Marktforschungsinstituts zufolge hatte mehr als jeder dritte Messebesucher (35,7 %) einen Anreiseweg von mehr als 300 Kilometern. Über 20 Prozent des Fachpublikums reisten aus dem Ausland an. Von ihnen kamen 69 Prozent aus EU-Staaten, 17 Prozent aus dem übrigen Europa und 14 Prozent aus Übersee, Asien und Nahost. Mehr als 88 Prozent der Fachbesucher bezeichneten sich als Entscheider aus kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU). Etwa 40 Prozent der Fachbesucher kamen mit konkretem Investitionsbedarf, jeder Fünfte erteilt auf oder nach der LogiMAT entsprechende Aufträge. Zusammenfassend gaben 78,3 Prozent der LogiMAT-Besucher in ihrer Gesamtbewertung der Intralogistikmesse die Schulnoten 1 und 2.

Vielfach wurde die LogiMAT 2016 von den Ausstellern als exklusive Präsentationsfläche für ihre Neuheiten und Innovationen genutzt, die oft bereits konkrete Lösungsansätze im Rahmen der Megatrends Industrie 4.0, Internet der Dinge und E-Commerce aufzeigten. „Das belegt den Ruf der LogiMAT als Informationsplattform, Arbeitsmesse und Trendbarometer für die Entwicklungen in der Intralogistik“, sagt Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH. „Was man auf der LogiMAT nicht findet, gibt es noch nicht“, ergänzt Kazander.

Hohen Zuspruch seitens Aussteller und Fachpublikum erfuhr ebenfalls die Handelsplattform TradeWorld, die zum dritten Mal im Rahmen der LogiMAT veranstaltet wurde. Sie fokussierte die enge Verzahnung der Logistik mit den Handels- und Vertriebsprozessen in B2B und B2C. Die Aussteller zeigten in diesem Jahr Lösungsangebote zu Retail 4.0, etwa zu E-Procurement, Payment, Marketing, Shop-Lösung, Versandmanagement, Fulfillment und Retouren-Handling. „Die diesjährige TradeWorld hat bestätigt, wie die E-Commerce- und Omnichannel-Prozesse sowie die dahinter liegende Logistik einander ergänzen“, erklärt Dr. Seebauer, Leitung TradeWorld 2016. „Die Integration der Handelsplattform TradeWorld in die Fachmesse LogiMAT hat sich als richtig erwiesen. E-Commerce ist ein besonderer Wachstumsmotor. Damit zeigt die TradeWorld den enormen Mehrwert, den die enge Vernetzung von E-Commerce und Logistik bietet. Die Präsentation entsprechender Lösungsangebote werden wir weiter ausbauen.“

Ungeachtet der erstmaligen Belegung aller Messehallen war die LogiMAT 2016 ausgebucht. Bis 2018, dem Fertigstellungstermin der neuen Halle 10 auf dem Stuttgarter Messegelände, wird ein weiteres Anwachsen der Ausstellerzahl auf den vorhandenen Ausstellungsflächen erfolgen müssen. „Wir wollen dem Fachpublikum nicht nur Größe, sondern insbesondere Vielfalt und attraktive Lösungen bieten“, resümiert Messeleiter Kazander. „Wie auch immer die weitere Entwicklung der LogiMAT erfolgen wird, sie bleibt die Messe der kurzen Wege, kompakten Informationen und des direkten Vergleichs der internationalen Anbieter für effiziente Intralogistik.“

Die nächste LogiMAT öffnet ihre Tore bereits in knapp sechs Wochen, vom 19. bis 21. April 2016, in Nanjing, China.

Die LogiMAT 2017 in Stuttgart findet von 14. bis 16. März 2017 statt.

www.logimat-messe.de
www.tradeworld.de

BU: Auf der Logimat 2016

Foto:  Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH

 

 

14.03.2016

Internationales Münchner Papier Symposium

Mit derzeit 218 angemeldeten Firmen aus 19 Ländern ist die vom 9.-11. März stattfindende Jubiläums-Tagung, das 25. IMPS - Internationales Münchner Papier Symposium auf dem besten Weg, zum 4. Mal in Reihe vorzeitig ausgebucht zu sein. Dies war mit jeweils über 400 Teilnehmern schon in 2013 und 2014 und 2015 der Fall. Mit einem Anteil von derzeit 36% der industriellen Teilnehmer aus Papier- und Kartonfabriken ist das Interesse der Papier- und Verpackungsindustrie sehr hoch.

Alle Vorträge handeln von technologischen Verbesserungen und werden von, oder in Zusammenhang mit, Kartonfabriken oder Papierfabriken vorgetragen. Im Gegensatz zu anderen Tagungen nimmt das IMPS nicht mehr als ca. 400 Teilnehmer auf, um eine hochwertige Diskussionsumgebung ohne Gedränge zu gewährleisten. Die Diskussion wird von einer kompakten Ausstellung begleitet und findet zweisprachig mit hervorragender Simultan-Übersetzung statt /(Deutsch und Englisch).

Die ungewöhnlich starke Anwendungsorientierung ist auch einer der Gründe, weshalb immer viele Entscheidungsträger aus Papierfabriken zum IMPS kommen. Beispiele dafür sind u.a. Herr Mühlhauser, Division Director von Mayr-Melnhof mit einigen seiner Produktions- und Werksleiter, Herr Stöckler, COO von Papierfabriken Palm mit den meisten seiner Werksleiter und Technologen, Herr Dr. Pawlowski, CEO und Inhaber von Aviretta, Herr Wichan Jitpukdee, CEO von Siam Kraft Industry aus Thailand, Herr Pichler, Leiter der Papier-Division der Andritz AG, Herr Tristram, Technischer Direktor von Erfurt & Söhne, Herr Kollmar, CEO von Bellmer, Herr Resvanis, Leiter von Propapier 1+2 sowie Direktoren und Werksleiter oder Technologen von: Glatfelter, Allimand aus Frankreich, Baiersbronn Frischfaser, Cartiere del Garda aus Italien, delfort Group, DS Smith, Drewsen Spezialpapiere, Ecoverde, Hakle, Hamburger, Propapier 1+2, Holmen aus Schweden, Kanzan, Heidera Paper aus Israel, Klingele, Kübler&Niethammer, mehrere LEIPA Standorte, Melitta Europe, Mitsubishi HiTec, Model AG, mehrere Mondi Standorte, Mopak aus der Türkei, Weig Karton, Munksjö Paper, Neenah, Neu Kaliss, Niederauer Mühle, Nordland Papier, Norske Skog, Papierfabrik Louisenthal, Perlen Papier, Pfleiderer Teisnach, Rheno de Medici, Rheinpapier, mehrere Sappi Standorte, Schoeller Technocell, Siam Kraft aus Thailand, SIPCO aus dem Libanon, mehrere Smurfit Kappa Fabriken, Solidpack, Stora Enso, Teranova Papers aus Spanien, mehrere UPM Standorte, WefaPress, Wepa, Zanders, Zellstoff Pöls und Ziegler Papier.

In der Anmeldung auf www.paper-online.de beinhaltet sind die Tagungsunterlagen, Vorträge als pdf Files, Kopfhörer für Simultanübersetzung, Pausengetränke und Snacks, Mittagessen am Mittwoch und Donnerstag, Gala-Dinner am Mittwochabend und, soweit Plätze verfügbar, Teilnahme am kulturellen Abend am Donnerstag und bei einer der 4 Exkursionen am Freitag.

Das 26. IMPS findet vom 22.-24. März 2017 statt.


www.paper-online.de

BU: Internationales Münchner Papier Symposium 2015.

Foto: IMPS/Jörg Padberg

 

 

11.03.2016

Auer Packaging wächst weiter

Das zwölfte Jahr in Folge notiert die Auer Packaging GmbH eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung. Zu seinem 30-jährigen Unternehmensjubiläum durfte sich der oberbayerische Verpackungsexperte gleich mehrfach freuen: Die neue Fertigung am Standort Amerang wurde im vergangenen Sommer fristgerecht in Betrieb genommen und trug dazu bei, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen. Damit konnte das Unternehmen 2015 einen Umsatz von 84 Mio. Euro (76 Mio. Euro 2014, + 10 %) erzielen. Für 2016 peilt das Unternehmen einen Umsatz von 90 Mio. Euro an. Dazu tragen auch neue Großaufträge aus der Automobilbranche u.a. von VW, Audi und BMW sowie Robert Bosch, Schaeffler und MAN sowie zahlreiche Produktinnovationen bei. 

„Die Erweiterung der Fertigungskapazitäten am Firmenstandort in Amerang stellt einen wichtigen Meilenstein für unser weiteres Wachstum dar“, betont Robert Auer, Geschäftsführender Gesellschafter der Auer Packaging GmbH. Damit nicht genug: Bereits im Sommer 2016 beginnen die Bauarbeiten für eine weitere Produktionshalle sowie einer Logistikhalle mit vollautomatischer Hochregal- und Kommissionierungsanlage. Mit diesen Investitionen in Gesamthöhe von rund 35 Mio. Euro sollen die Produktions- und Logistikprozesse weiter optimiert und die Produktionskapazitäten erneut deutlich erhöht werden.

Die Geschäftsführung vertraut bei der geplanten Standorterweiterung auf die mittlerweile seit über 30 Jahren bewährte Unternehmensphilosophie: Innovative Logistiklösungen und intelligente Produkte für den professionellen Transport sowie für die sachgerechte Lagerung von festen und flüssigen Materialien machen Auer Packaging weltweit zu einer ersten Adresse für Kunden, die spezialisiertes Know-how und hohe Qualität ‚Made in Germany‘ bei der Produktion von Mehrwegtransportverpackungen zu schätzen wissen.

Zum internationalen Kundenstamm der Auer Packaging, die ihre Märkte mit acht Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie einem ständig wachsenden Netz autorisierter Distributoren betreut, zählen insbesondere Unternehmen der Lebensmittelindustrie, des Groß- und Einzelhandels, der Automobilindustrie und des Maschinenbaus.


Zum Unternehmen

Die Auer Packaging GmbH mit Hauptsitz in Amerang (Oberbayern) ist auf die Produktion und den Vertrieb von Transport- und Lagerbehältern aus Kunststoff spezialisiert. Das Unternehmen bietet branchenübergreifend hochwertige Produkte für die Lagerung und den Transport von festen und flüssigen Materialien in jeglicher Größe. Das Lieferprogramm reicht von Sichtlagerkästen, Regal- und Materialflusskästen (C-Teile) für Regallager über runde oder ovale Container für die Chemie- und Lebensmittelindustrie bis hin zu stapelbaren KLT-Behältern, Großladungsträgern, Eurobehältern sowie Paletten in diversen Größen und Ausführungen. Acht Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie ein dichtes Netz an autorisierten Partnern vertreiben die Produkte weltweit vor Ort. Die Produktion erfolgt jedoch ausschließlich „Made in Germany“. Die Auer Packaging GmbH blickt seit Jahren auf ein stetig starkes Wachstum zurück. Das Unternehmen produziert pro Jahr rund 18 Millionen Kunststoffbehälter. Modernste Technik und hochqualifizierte Mitarbeiter sind der Garant für eine effiziente Produktion. Der Jahresumsatz lag im Jahr 2015 bei 84 Mio. Euro. Für 2016 wird ein Umsatz von 90 Mio. Euro erwartet.


www.auer-packaging.de

BU: Die neue Fertigung von Auer Packaging am Standort Amerang wurde im vergangenen Sommer fristgerecht in Betrieb genommen und trug dazu bei, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen.

Foto: Auer Packaging

 

 

10.03.2016

CosmeticBusiness 2016 in München

Als erfolgreiche B2B-Fachmesse bietet die CosmeticBusiness (8. bis 9. Juni 2016) mit ihrem breiten Ausstellerspektrum Kosmetikanbietern und deren Zulieferern alle Schnittstellen für die effiziente sowie verbrauchsorientiere Herstellung von Kosmetikprodukten.

Dass die Qualität beim Abfüll- und Verpackungsprozess stimmt, liegt nicht zuletzt in der Verantwortung der eingesetzten Technik. Automatisierte Abläufe und kurze Umrüstzeiten für eine schnelle Anpassung an unterschiedlichste Losgrößen sind Herausforderungen, denen sich die Maschinenanbieter auf der CosmeticBusiness stellen. Sie sind spezialisiert auf Kosmetikabfüllung und -verpackung sowie Kennzeichnung und Etikettierung. Erstmals als Aussteller 2016 dabei sind zum Beispiel Dalektron, der französische Marktführer für Abfüllanlagen PKB, Sondermaschinenbauer Schwab oder Sevenfluss aus Italien.

Zunehmend steht die Verpackungsgestaltung, neben Inhaltstoffen und Herstellungsprozess, im Zeichen der Nachhaltigkeit. Marketing, Entwicklung und Produktmanagement arbeiten dahingehend an ganzheitlichen Konzepten, die das Produktversprechen konsequent in allen Facetten bis zur Verpackung wiederspiegeln. Kreative, aber nachhaltige, recyclingfähige Verpackungen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Marketer. Daher finden sich auch auf der CosmeticBusiness zunehmend Angebote zu umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien und nachhaltigen Packmitteln bis hin zu ressourcenschonenden Veredlungstechniken.


Fachbesucherregistrierung:
http://www.cosmetic-business.com/tradefair/de/besucher/tickets/registrierung/

Ausstellerverzeichnis:
http://www.cosmetic-business.com/tradefair/aussteller-produkte


www.cosmetic-business.com/tradefair/de/

BU: Internationale Fachbesucher drängeln sich am Stand der Firma Heinz Plastics (Halle 4, D20) auf der CosmeticBusiness.

Foto: Leipziger Messe/ Fotograf: Martin Klindtworth

 

 

07.03.2016

All 4 Pack im November in Paris

Angesichts der zunehmenden Verknüpfung der einzelnen Schritte aus der gesamten Produktionskette bestätigen die beiden Messen Emballage und Manutention ihre gegenseitige Ergänzung und werden zu All 4 Pack Paris, dem globalen Marktplatz für Verpackung, Verarbeitung, Druck und Handling. Diese strategische Neuausrichtung gilt als Antwort auf die Erwartungen der Einkäufer und unterstreicht die wichtige Position des Events auf internationaler Ebene für die EMEA-Region.

Bereits 13 Monate vor der Eröffnung der All 4 Pack Paris, die vom vom 14.-17. November 2016 stattfindet, sorgt die neue Struktur für Aufmerksamkeit und die Messe verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Anmeldezahlen. Die beiden Messen werden seit dem Jahr 2010 gemeinsam ausgerichtet. Dies unterstreicht die Bedeutung ihrer Synergie. Manutention komplementiert den EoL-Sektor der Partnermesse Emballage.

Seit diesem Zeitpunkt ist die Einkaufspolitik der Einkäufer auf dem Markt zunehmend global ausgerichtet. Hierzu gehören Verpackungs-, Verarbeitungs- und Drucksysteme sowie Intralogistiklösungen. Die neue Marke All 4 Pack Paris spiegelt diesen Trend sehr deutlich wider und gewährleistet Bestand angesichts der aktuellen Entwicklungen der Branche. All 4 Pack Paris unterstreicht ihre internationale Zielsetzung und stellt die EMEA-Region in den Mittelpunkt. Die Messe bietet somit großes Potenzial für die Aussteller. Das Gastland für diese Ausgabe der Messe ist Afrika.

Hauptthema der All 4 Pack Paris im Jahr 2016: „Let’s be creative!” (Lasst uns kreativ sein!) Comexposium, der Messeveranstalter, setzt wichtige Akzente im Bereich „Kreativität“: einen neuen Namen und ein erweitertes Sortiment, eine neue, vereinfachte und transparentere Preisgestaltung, einen neuen Aufbau in den Hallen 5a, 6 und 7, eine vereinfachte räumliche Anordnung, ein Programm mit zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen zur Förderung und zum besseren Verständnis von Innovationen.

www.all4pack.com


BU: Angesichts der zunehmenden Verknüpfung der einzelnen Schritte aus der gesamten Produktionskette werden die beiden Messen Emballage und Manutention zu All 4 Pack Paris.

Foto: All4Pack

 

 

03.03.2016

Generationswechsel bei Engel

„Etwas Wehmut ist schon dabei“, gesteht Dr. Peter Neumann bei der Ankündigung seines Rückzugs aus dem operativen Geschäft, „aber auch Zuversicht, denn Engel ist bestens aufgestellt und die Kontinuität in der Unternehmensführung gesichert.“ Mit Wirkung zum 30. November 2016 wird sich Dr. Neumann, langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Engel Unternehmensgruppe, nach 35 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

„Es ist ein Schritt, der anlässlich meines 60. Geburtstages seit langem geplant war und im klaren Einvernehmen zwischen mir und den Eigentümerfamilien der Engel Unternehmensgruppe stattfindet“, erläutert Neumann. Tatsächlich wurde der Generationswechsel bereits vor mehreren Jahren mit dem Einstieg der 4. Generation von Mitgliedern der Eigentümerfamilie in die Geschäftsführung in die Wege geleitet. Dr. Stefan Engleder zeichnet inzwischen seit mehr als drei Jahren für die Geschäftsführung Technik und Produktion verantwortlich, Dr. Christoph Steger seit über zwei Jahren für die Geschäftsführung Vertrieb und Marketing.

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2016 übernimmt Dr. Stefan Engleder, Urenkel des Unternehmensgründers Ludwig Engel, den Vorsitz in der Geschäftsführung, die auch weiterhin aus vier Personen bestehen wird: neben Herrn Dr. Engleder als neuem Vorsitzenden und Verantwortlichen für den Bereich Entwicklung wird sie aus dem weiteren Familienmitglied Dr. Christoph Steger, Klaus Siegmund und Joachim Metzmacher für den Bereich Produktion bestehen.

„Es ist eine große Ehre und gleichzeitig Herausforderung, den Vorsitz in der Geschäftsführung von Herrn Dr. Neumann zu übernehmen“, betont Stefan Engleder „Er hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und wesentlich zum Erfolg beigetragen. Eben aus diesem Grund war es umso wichtiger, den Übergang langfristig und geordnet vorzubereiten, was uns über die letzten Jahre sehr gut gelungen ist.“ Und er ergänzt: „Gemeinsam mit meinen Kollegen innerhalb der Geschäftsführung ist es unser Ziel, das Unternehmen ganz im Sinne von Herrn Dr. Neumann fortzuführen und dort anzuschließen, wo wir heute stehen.“

www.engelglobal.com


BU: Die aktuelle Geschäftsführung der Engel Unternehmensgruppe (v.l.n.r.): Dr. Peter Neumann, Dr. Christoph Steger, Dr. Stefan Engleder, Klaus Siegmund.

Bild: Engel

 

 

01.03.2016

Deutsche Messe AG: Die Cemat 2016 in Hannover

Mit mehr als 1 000 Ausstellern auf einer Ausstellungsfläche von rund 120.000 m² ist die Cemat weltweit die größte Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Die nächste Cemat wird vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016 in Hannover veranstaltet.

Auf der Messe sind alle Bereiche der Infralogistik vertreten über innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen aus dem Logistics-IT-Bereich. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

In der Halle 27 wird die Sonderschau Innovative Logistiklösungen zu besichtigen sein. Station für Station können die Fachbesucher der Prozesskette nachgehen – von der Entladung am Containerterminal bis hin zur Verladetechnik am Warenausgang und zu dem anschließenden Transport. Zu jedem Prozessschritt stellen die Cemat-Aussteller ihre Software- und Techniklösungen vor.

Die Sonderschau wurde konzipiert vom Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH), von der Kommunikationsagentur Dialog4research und die Cemat. „Mit dieser Initiative wollen wir die Bekanntheit und Akzeptanz von Automatisierungslösungen für die Logistik steigern. Dabei stehen im kommenden Jahr insbesondere Technologien rund um Industrie 4.0 im Mittelpunkt. Den Messebesuchern ermöglichen wir so eine ganzheitliche Betrachtung und geben ihnen damit Impulse für die Gestaltung ihrer eigenen Supply Chain“, sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG.

Zur Messepremiere werden mehr als 200 Aussteller erwartet. Zu den potenziellen Ausstellern zählen sowohl Unternehmen der Intralogistikbranche, Auto-ID-Systemen, Roboterlogistik und Verpackungstechnik, als auch Logistikdienstleister, Spediteure, Terminalbetreiber oder KEP-Dienste. Besuchergruppen werden aus Indonesien sowie dem gesamten südostasiatischen Raum erwartet

http://www.cemat.de


BU: Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover.

Bild: Cemat

 

 

29.02.2016

Studie zur verbesserten Haltbarkeit und Kalkulation im Lebensmitteleinzelhandel

Um Lebensmittelverluste zu reduzieren, hat das Fraunhofer IVV die Auswirkung von ausgewählten aktiven Verpackungssystemen bei Kochschinken und Champignons untersucht. Aktive Verpackungen können die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie Verderbnisprozesse, unter anderem bedingt durch Licht, Sauerstoff oder Wachstum von Mikroorganismen, verhindern oder reduzieren. Ein Sauerstoffabsorber beispielsweise in der Schinkenverpackung bindet den restlichen Sauerstoff und verzögert dadurch das Vergrauen des Produktes. Mithilfe dieser Maßnahme kann eine Veränderung der Produktqualität um vier Tage hinausgezögert werden. „Die Haltbarkeit von abgepackten Champignons im Handel ist auf wenige Tage begrenzt“, erklärt Dr. Peter Muranyi vom Fraunhofer IVV. „In der Folie eingeschweißte Champignons zeigen nach kurzer Zeit unansehnliche Verfärbungen. Eine feuchteregulierende Verpackung mit eingearbeitetem Kochsalz kann Kondenswasserbildung verhindern und Qualitätsveränderungen entgegenwirken.“ „Lebensmittelverluste im Lebensmitteleinzelhandel verschlechtern die Energiebilanz eines Unternehmens“, sagt Prof. Diane Ahrens von der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Deggendorfer Wissenschaftler haben eine Filialleiter-App entwickelt, die bei Eingabe der vorhandenen Restmengen unter Berücksichtigung der Bestell- und Lieferrhythmen und Gebindegrößen die optimale Bestellmenge vorschlägt. In fünf Testfilialen eines Lebensmittelhändlers zeigte sich, dass durch die optimierte Prognose mittels App der Verlust bei Champignons von 8,5 Prozent auf 5,3 Prozent reduziert werden konnte. Eine Hochrechnung auf den gesamten Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland ergibt laut TH Deggendorf eine Einsparung von 1.697.882 kg Lebensmittelverlusten pro Jahr, entsprechend 135.830 kWh, im Frischwarenbereich.

http://www.kern.bayern.de/


BU: Filialleiter-App und aktive Verpackungssysteme, um Energieverlust durch Lebensmittelmüll vorzubeugen.

Foto: Kompetenzzentrum für Ernährung

 

 

26.02.2016

Neuer Leiter für die Geschäftsbereiche Food & Beverage und Consumer Packaged Goods

Malte Schlüter ist von Mitsubishi Electric Europe zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods bei der Factory Automation – European Business Group ernannt worden. Zu seinen Tätigkeiten gehört die Analyse neuer Trends und Märkte innerhalb der Branche, so etwa das Thema Software- und Netzwerkkonvergenz oder die zunehmende Integration von Robotik Lösungen zur Erweiterung automatisierter Produktionslinien. Ziel des neuen Geschäftsbereichsleiters ist es, Produktivität, Produktionsvolumen und -flexibilität zu steigern und gleichzeitig Kunden dabei zu helfen, eine führende Marktposition zu erreichen und diese zu halten. Malte Schlüter sagt über seine neue Position: „Mitsubishi Electric ist federführend bei technischen Entwicklungen in der Automatisierung, insbesondere hinsichtlich der Integration von Technologien zu nahtlosen und effizienten Systemen. In der Lebensmittel- und Getränke-, sowie der Verbrauchsgüterbranche genießt Mitsubishi Electric in puncto technische Leistung, Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit einen hervorragenden Ruf. Entsprechend zuversichtlich starte ich in meiner neuen Position.“

www.mitsubishielectric.de


BU: Malte Schlüter ist zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods ernannt worden.

Foto: Mitsubishi Electric

 

 

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