Archiv 2016

Packaging News - Januar 2016

 

31.01.2016

Etma: World Tube Congress 2016 in Berlin

Vor genau 175 Jahren, nämlich 1841, erfand der US-Amerikaner John Goffe Rand die Tube und meldete sie zum Patent an. Das war der Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die auch heute noch längst nicht zu Ende ist. Auch nach 175 Jahren ist die Tube als Packmittel immer noch zeitgemäß und durch eine Reihe von innovativen Weiterentwicklungen modern und aktuell. Gerade in unserer heutigen Zeit überzeugt die Tube durch die Vielzahl ihrer Vorteile und überzeugenden Eigenschaften, die bei bestimmten Produkten und Anwendungen einfach nicht wegzudenken sind.

Gründe genug also für die Tubenindustrie, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Hierzu lädt die etma (european tube manufacturers association), die als Division unter dem Dach des GDA (Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.) geführt wird, am 2. Juni 2016 zum World Tube Congress nach Berlin ein. Unter dem Veranstaltungstitel „175 Years of Flexible Tubes – And Still Going Strong“ werden Tubenproduzenten aus aller Welt, Maschinenhersteller, Lieferanten, Kunden und andere Verpackungsfachleute zusammentreffen.

„Dabei geht es nicht nur darum, zurückzublicken“, macht etma-Generalsekretär Gregor Spengler deutlich. „Wir wollen die zukünftigen Chancen des Packmittels Tube ausloten und auch neue Impulse setzen. Es ist uns deswegen besonders wichtig, dass neben unseren Mitgliedsunternehmen die gesamte Prozesskette in diesem zukunftsweisenden Congress repräsentiert ist; und das nicht nur auf Europa bezogen, sondern weltweit. Dementsprechend haben wir das Congress-Programm gestaltet.“

Am Vormittag des 2. Juni 2016 werden die Chancen und Herausforderungen des europäischen, des nordamerikanischen und des asiatischen Marktes präsentiert und neueste Trends aufgezeigt. Zum Abschluss der ersten Session wird ein Ausblick auf die Preis- und Kapazitätsentwicklungen relevanter Rohstoffe gegeben.

Am Nachmittag wird der Blick dann vollends Richtung Zukunft gelenkt. Ein globaler Brand-Owner formuliert seine zukünftigen Erwartungen und Anforderungen an die Verpackungs- und Tubenindustrie. Danach wird die „Supply chain 4.0“ in der Tubenindustrie skizziert. Mit einem Ausblick auf das Einkaufsverhalten der Zukunft und dem Einfluss auf die Verpackungsindustrie endet der Nachmittag. Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm, das neugierig machen sollte.

Aber etma Präsidentin Dr. Monika Kopra-Schäfer sieht noch einen weiteren Grund, nach Berlin zu kommen: „Neben den qualifizierten Vorträgen und Fachdiskussionen bietet unser Congress natürlich auch eine hervorragende Plattform für erfolgreiches Networking: Branchenübergreifend und wirklich global. Ich denke dabei nicht zuletzt auch an das Gala-Dinner am Abend, das einen festlichen Rahmen für die Preisverleihung des etma-Wettbewerbs „Tube des Jahres 2016“ bieten wird.“

Die Teilnahmegebühr für den Congress beträgt 690,-- Euro plus MwSt. Weitere Details und das gesamte Congress-Programm enthält der digitale Congress Flyer, der unter +49 211 4796141 oder info@etma-online.org angefordert werden kann.


Kontakt:

Gregor Spengler
etma Secretary General
Leiter Verpackung im Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA)

www.etma-online.org

BU: Vor genau 175 Jahren, nämlich 1841, erfand der US-Amerikaner John Goffe Rand die Tube und meldete sie zum Patent an. Das war der Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die auch heute noch längst nicht zu Ende ist. Gründe genug also für die Tubenindustrie, dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

Foto: etma

 

 

26.01.2016

Michael Hecht gründet Hecht Solutions

Mit über 35 Jahren Erfahrung im Bereich der Dicken- und Flächengewichtsmessung und nach 23 Jahren als Geschäftsführer bei einem führenden Unternehmen hat sich Michael Hecht zu Beginn des Jahres selbstständig gemacht. Hecht Solutions ist ein herstellerneutrales Beratungsunternehmen, das sich auf die Messtechnik für alle flach produzierten Materialien konzentriert. Der Fokus seiner Beratungsexpertise liegt dabei im Bereich der Dicken- und Flächengewichtsmessung sowie auf Inspektionssystemen für verschiedene Oberflächen. Hecht Solutions nimmt den Entscheidern der Branche die wichtige und zeitintensive Aufgabe ab, passgenaue und exakt auf die Fertigungsanforderungen abgestimmte Messsysteme zu finden.

„Oftmals werden Systeme angeschafft, die im ersten Moment die gewünschten Anforderungen erfüllen. Im späteren Einsatz lassen sie aber häufig elementare Eigenschaften vermissen“, weiß Inhaber und Geschäftsführer Michael Hecht. Dank seiner jahrelangen Erfahrung und seinen fundierten Kenntnissen über das am Markt erhältliche Spektrum kann er mit herstellerneutralen Blick auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingehen und exakt zugeschnittene Angebote einholen. Für den Kunden bedeutet dies nicht nur einen erheblichen zeitlichen, sondern auch einen wirtschaftlichen Nutzen.

www.hecht-solutions.de

BU: Mit über 35 Jahren Erfahrung im Bereich der Dicken- und Flächengewichtsmessung und nach 23 Jahren als Geschäftsführer bei einem führenden Unternehmen hat sich Michael Hecht zu Beginn des Jahres selbstständig gemacht.

Foto: Hecht Solutions

 

 

22.01.2016

8. FFI Forum "Richtig verpackt!" 2016 in Hamburg

Die Verpackung ist der zentrale Touchpoint für die Marke. Das belegt nicht zuletzt die FFI Touchpoint-Studie 2015, die erstmals zeigt, welche enorme Präsenz und Reichweite die Verpackung bei Verbrauchern erzielt. Sie gehört zu den stärksten Marketing-Tools in der 360-Grad-Kommunikation. Damit sie als Touchpoint ideal wirkt, muss sie allerdings aufmerksamkeitsstark und ansprechend gestaltet werden. Hier kommen neue, innovative Veredelungen in den Blick, die helfen, einem Produkt oder einer Marke im stationären Handel wie im Online-Shop zu einem starken Auftritt zu verhelfen.

Das 8. FFI Forum „Richtig verpackt!“ bietet dafür zahlreiche Best-Practice-Beispiele, die von Markenartiklern und der Verpackungsindustrie umgesetzt wurden. Das Forum wird seit 2010 regelmäßig vom Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. veranstaltet und findet dieses Jahr am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr im Hotel Hafen Hamburg statt. „Besonders Marketingleiter und Packaging-Verantwortliche in Unternehmen und Agenturen sind eingeladen, sich zum Thema „Verpackung als Kommunikationskanal“ inspirieren zu lassen. Experten bieten dafür jüngste Erkenntnisse aus dem Tagesgeschäft und praxisorientiertes Know-how“, sagt Christian Schiffers, Geschäftsführer FFI e.V.

Das Programm

Zum Auftakt stellt FFI Vorstandssprecher Steffen Schnizer wichtige Ergebnisse und Learnings aus der FFI Touchpoint-Studie 2015 vor. Sebastian Eckert (AR Packaging Group) erklärt intelligente Innovationen im Bereich Faltschachtel-Design. Thorsten Drews (Achilles Gruppe) gibt einen Einblick in die Welt der Verpackungs-Veredelung. Christiane Rädler (VG Nikolaus GmbH & Co. KG) präsentiert Beispiele für attraktive Verpackungen. Dieter Mößner (Edelmann Graphic Services) erklärt wichtige technische Aspekte beim Datenaustausch in der Druckvorstufe. Der Tag wird abgerundet durch einen Vortrag von Steffen Schnizer (Multi Packaging Solutions GmbH) zur Bedeutung der Faltschachtel am POS. Details zum Programm und zum Ablauf des 8. FFI Forum „Richtig verpackt!“ finden Sie im Internet unter forum.ffi.de


Über den Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI)

Der FFI - Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. - vertritt seit 1948 die Interessen von mehr als 60 Unternehmen mit über 80 Produktionsstandorten dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 840.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,9 Mrd. Euro entspricht. Die FFI-Mitglieder repräsentieren dabei rund 75 % des Branchenumsatzes. Die Faltschachtelbranche beschäftigt ca. 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältigen Berufsbildern. Branchenspezifische Berufe wie Verpackungsingenieur, Drucker, Packmitteltechnologe, Verpackungsentwickler oder Mediengestalter gehören ebenso dazu wie kaufmännische, technische und logistische Berufe. Traditionell zeigt sich die Industrie mit derzeit rund 700 Auszubildenden zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst.

www.ffi.de
www.inspiration-verpackung.de

BU: Christian Schiffers, Geschäftsführer des FFI e.V.

Foto: FFI

 

 

19.01.2016

Bito Lagertechnik: Positiver Ausblick für 2016

Die Bito Lagertechnik hat 2015 mit über 200 Millionen Euro den höchsten Auftragseingang ihrer Firmengeschichte verbucht. Analog ist auch der garantierte Auftragsbestand für 2016 gewachsen und liegt ein Drittel höher als im Vorjahr. Die Umsatzerwartung für 2015 liegt zwischen 190 und 195 Millionen Euro und ist aus Sicht der Geschäftsführer Winfried Schmuck und Werner Magin sehr erfreulich. Das Unternehmen blicke optimistisch in die Zukunft.  

„Der deutsche Markt hat sich deutlich besser entwickelt, als wir erwartet haben“, erklärt Winfried Schmuck. Auch im europäischen Ausland lief es für das Unternehmen aus Meisenheim bis auf wenige Ausnahmen gut bis sehr gut. Der Erfolg basiert zum einen darauf, dass Bito die Aufträge für die Standardware aus dem Katalog wie Regale und Behälter kontinuierlich steigern konnte. Zum anderen konnte der Anbieter insbesondere auch als Partner seiner Kunden mit aufeinander abgestimmten Systemen für teil- oder vollautomatisierte Lagerlösungen optimal unterstützen. Zugenommen hat dadurch die Anzahl sogenannter Megaprojekte – das sind Projekte mit einem enormen Anteil an Regal- und Behältertechnik mit einem Umfang von bis zu acht Million Euro.

Und wie wird sich 2016 entwickeln? „Ich bin kein Wahrsager, aber die Marktsituation in Europa ist sehr vielversprechend“, prognostiziert Werner Magin. Das Projektgeschäft entwickelt sich weiter – denn schon jetzt bearbeiten die Lagerspezialisten zahlreiche Anfragen und erstellen Angebote für Aufträge, die Bito sowohl 2016 als auch 2017 umsetzen wird. Der hohe Auftragsbestand in Deutschland und bei den weltweit verteilten Töchtern lässt die beiden Geschäftsführer beruhigt auf 2016 blicken. „In dieser Phase ist es nun unsere wichtigste Aufgabe als Unternehmensleitung, die Prozesse zu optimieren und die Produktionskapazität weiter auszubauen. Nur so können wir die Aufträge effizient abarbeiten – für 2016 haben wir noch einiges vor“, sagt Werner Magin.

Die Kunden dürfen gespannt sein. „Zudem führen wir gerade interessante Produktneuheiten in den Markt ein, die noch mehr Zusatznutzen für die Kunden bieten“, ergänzt Winfried Schmuck. Als Komplettanbieter für Lagertechnik legt Bito den Fokus auf Produktentwicklung und reagiert auf die aktuellen Trends am Markt.


Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH

Bito mit Hauptsitz in Meisenheim (Rheinland-Pfalz) ist auf Lager- und Betriebseinrichtungen sowie auf Kommissioniertechnik spezialisiert. Das Unternehmen bietet Regale und Regalsysteme, Lager- und Kommissioniersysteme, Kästen und Behälter sowie Lagereinrichtungen und Zubehör für sämtliche Branchen. Die Kunden erhalten selbst entwickelte und hergestellte Standardprodukte und projektspezifische Lösungen aus einer Hand. Das mittelständische Unternehmen hat Fertigungswerke in Deutschland und ein Joint Venture mit Produktion in Indien. 14 Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie eine Tochtergesellschaft in Dubai gehören zur Bito-Gruppe. Dazu kommen weitere Vertriebsniederlassungen weltweit. 880 Beschäftigte erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 180 Millionen Euro.

www.bito.de

BU: Die beiden Bito-Geschäftsführer Winfried Schmuck (li.) und Werner Magin blicken optimistisch in die Zukunft.  

Foto: Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH

 

 

18.01.2016

VDW: Wellpappe mit solider Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich nach wie vor erstaunlich unbeeindruckt von internationalen Störfeuern. Stabile Wachstumsraten wirken sich demnach auch auf die Nachfrage nach Wellpappenprodukten aus, womit die deutsche Wellpappenindustrie die positive Absatzentwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen wird. Dies gab der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) anlässlich seiner Mitgliederversammlung bekannt.

Mit einem arbeitstäglichen Absatzplus von voraussichtlich 1,8 Prozent werden die im VDW organisierten Wellpappenhersteller ihr Vorjahresergebnis um ca. 130 Millionen Quadratmeter verbessern. "Damit liegen wir 0,3 Prozentpunkte über dem im Dezember 2014 prognostizierten Ergebnis, was aufgrund politischer und wirtschaftlicher Turbulenzen in diesem Jahr aber durchaus einer Punktlandung gleich kommt"", kommentiert Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des VDW die positive Entwicklung. ""Gegenüber 2014 deutlich gestiegene Konsumausgaben sowie ein kräftiges Plus deutscher Exporte sind dabei die tragenden Säulen des Erfolgs."

Hinsichtlich der Entwicklung bei den wichtigsten Abnehmerindustrien kommen die meisten Wachstumsimpulse in diesem Jahr von der Chemischen Industrie, den Gummi- und Kunststofferzeugnissen sowie Möbel, Schmuck und Spielwaren. Einen leichten Dämpfer erfahren dagegen die Nahrungs- und Genussmittel sowie die Automobilindustrie.

Für das Jahr 2016 rechnet Dr. Wolfrum aufgrund überwiegend positiver Trends bei den Auftragseingängen von Konsum- und Investitionsgüterindustrien mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wellpappenprodukten. "In der Summe erwarten wir für 2016 einen arbeitstäglichen Wellpappenabsatz, der etwa 1,4 Prozent über dem des Jahres 2015 liegen wird."

www.wellpappen-industrie.de

BU: Im Papierlager werden Wellpappenrohpapiere, der Rohstoff für die Wellpappenherstellung, in unterschiedlichen Stärken und Sorten bevorratet.

Foto: Palm Packaging / VDW

 

 

15.01.2016

IK-Konjunkturtrends für erstes Quartal 2016

Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie geht mit Zuversicht in das neue Jahr. Das zeigen die Ergebnisse des IK-Konjunkturtrends für das erste Quartal 2016. Danach beurteilen 70 Prozent der Mitgliedsunternehmen die allgemeine wirtschaftliche Lage mit gut; vor einem Jahr waren dies mit 37 Prozent gerade mal etwas mehr als ein Drittel.

Wesentlicher Parameter dieser Entwicklung ist nach Ansicht des Verbandes die robuste gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland, basierend auf einer Rekordbeschäftigung und einer damit verbundenen starken Binnenmarktnachfrage. Insbesondere der weiterhin niedrige Ölpreis stärkt die Kaufkraft der Bevölkerung in Deutschland und in wichtigen Importstaaten.

Daneben sieht die Kunststoffverpackungsindustrie auch 2016 große Chancen für innovative Verpackungslösungen in den unterschiedlichsten Märkten. Ähnlich wie im Lebensmittelbereich wird auch in anderen Produktsegmenten dem Schutz der Ware vor Verderb oder Beschädigung eine immer größere Priorität eingeräumt. Kunststoffverpackungen bieten in diesen Fällen auf Grund ihrer sehr vielfältigen Schutzeigenschaften beste Lösungsansätze.

Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet im ersten Quartal mit steigenden Verkaufspreisen. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die sehr volatilen Rohstoffpreise. Die Mehrheit der IK-Mitglieder geht deshalb für das erste Quartal 2016 von einem Anstieg der Rohstoffkosten aus. Aber auch die nach wie vor im internationalen Vergleich zu hohen Stromkosten zwingen viele Kunststoffverpackungshersteller zu Preisanpassungen.

Insoweit prognostiziert der IK-Konjunkturtrend trotz der positiven Umsatzerwartungen für den Start in dieses Jahr eine eher unbefriedigende Entwicklung bei den Erträgen. Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa.

Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.

www.kunststoffverpackungen.de

 

 

11.01.2016

ChemChina übernimmt KraussMaffei Gruppe

Der führende chinesische Chemiekonzern China National Chemical Corporation (ChemChina) übernimmt die KraussMaffei Gruppe von der kanadischen Onex Corporation (Onex). Der Firmenbarwert beträgt 925 Millionen Euro. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen und der Genehmigung der zuständigen Behörden. Die KraussMaffei Gruppe ist weltweit einer der führenden Hersteller hochwertiger Maschinen und Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi. Das Unternehmen wird seinen Wachstumskurs vor dem Hintergrund möglicher Synergien durch diese Transaktion deutlich beschleunigen. ChemChina wird gemeinsam mit Guoxin International Investment Corporation und AGIC Capital diese Transaktion durchführen.

ChemChina ist strategischer und langfristig orientierter Investor

„Mit ChemChina gewinnen wir einen strategischen und langfristig orientierten Investor, der sich seit vielen Jahren für unser Unternehmen interessiert“, sagt Frank Stieler, CEO der KraussMaffei Gruppe. Die KraussMaffei Gruppe wird in ihrer bestehenden Struktur fortgeführt. „Wir verstärken unser Unternehmen mit einem der weltweit führenden Maschinenbauer, der über eine 178-Jährige Tradition verfügt. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die KraussMaffei Gruppe ihre Identität und Selbstständigkeit behält“, erklärte Jianxin Ren, Chairman von ChemChina. „Wir schätzen die
große Management- und Technologiekompetenz des Unternehmens sehr und glauben, dass wir diese auch für einige unserer Tochterunternehmen in China einsetzen können. Somit werden wir das Geschäft im chemischen Anlagenbau von ChemChina besser positionieren. Das Geschäft soll sich zu einem Vorzeigeunternehmen im Rahmen des Programms „Made in China 2025“ entwickeln. Mit diesem Programm wird die Basis zur Weiterentwicklung der chinesischen Industrie geschaffen. Das Wachstumspotenzial für die KraussMaffei Gruppe ist enorm – insbesondere durch einen verbesserten
Marktzugang in China, den wir ermöglichen können. Wir erwarten, dass die Entwicklungen in der Automobilindustrie großes Potenzial bieten. Die fortschreitende Automatisierung in der Automobil-Produktion und der Trend zu Leichtbau-Materialien werden sich positiv auf das Premium-Segment im
Bereich der Spritzgießtechnik auswirken. Zusammen sind ChemChina und die KraussMaffei Gruppe sehr gut aufgestellt, um künftig zu wachsen“, sagte er weiter.

Wachstumskurs wird deutlich beschleunigt

„Seit dem Einstieg von Onex Ende 2012 ist die KraussMaffei Gruppe stark gewachsen und hat sich auch 2015 sehr erfolgreich entwickelt. Wir erwarten, dass wir mit ChemChina unseren eingeschlagenen Wachstumskurs vor allem in China und Asien beschleunigen. Dadurch wird das Unternehmen auch in Deutschland und Europa nachhaltig gestärkt“, betont Stieler. In China profitiert das Unternehmen vor allem von dem Trend zu höherer Qualität und Nachhaltigkeit. Hier sind die Maschinen und Anlagen der drei Marken KraussMaffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal besonders geeignet, die steigenden Ansprüche der Kunden zu erfüllen. Die KraussMaffei Gruppe kann im Zuge der Transaktion ihre Expansionsziele für China deutlich beschleunigen.

Standorte bleiben erhalten – 2016 Aufbau von Arbeitsplätzen in Deutschland geplant

„Ein beschleunigtes Wachstum wird nachhaltig positive Effekte für das Unternehmen weltweit haben. Wir haben ein starkes Fundament und werden auf unseren eigenen Stärken aufsetzen. Insgesamt werden wir weltweit Arbeitsplätze schaffen“, sagt Stieler. Die Marken KraussMaffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal werden fortgeführt und stehen auch in Zukunft für höchste Qualität und Werthaltigkeit. Der Firmensitz der KraussMaffei Gruppe bleibt in München sowie die operative und unternehmerische Verantwortung in Europa. Dies gilt besonders auch für Produktion, Technologie, Patente sowie Forschung und Entwicklung. Die KraussMaffei Gruppe wird weiterhin als eine deutsche Gesellschaft mit mitbestimmtem Aufsichtsrat geführt. Alle bestehenden Tarif- und Standortzusagen gelten unverändert fort. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.500 Mitarbeiter, davon 2.800 in Deutschland. Das Unternehmen plant für 2016 einen Personalaufbau, insbesondere auch in Deutschland.

Betriebsrat und IG Metall begrüßen den Eigentümerwechsel

Auch die Arbeitnehmervertreter und die IG Metall begrüßen den angestrebten Eigentümerwechsel. „Wir sehen in der Transaktion eine große Chance für die KraussMaffei Gruppe und ihre Mitarbeiter. Wir sind zuversichtlich, dass durch weiteres Wachstum die bestehenden Arbeitsplätze in Deutschland und Europa gesichert und neue geschaffen werden“, sagt Peter Krahl, Vorsitzender des Betriebsrats der KraussMaffei Gruppe. Auch die IG Metall steht dem Eigentümerwechsel positiv gegenüber. „Dieser Wechsel kommt zum richtigen Zeitpunkt für das Unternehmen. ChemChina ist ein strategischer
Eigentürmer, der auf die langfristige Perspektive dieses Unternehmens setzt“, sagt Horst Lischka, als Unternehmensbeauftragter der IG Metall zuständig für München und Mitglied des Präsidiums des Aufsichtsrats der KraussMaffei Gruppe. „Ich freue mich, dass die deutsche Mitbestimmung als
Fundament für den nachhaltigen Unternehmenserfolg auch im Ausland zunehmend geschätzt wird“, führte er weiter aus.

ChemChina setzt auf Managementkompetenz sowie auf Qualität und Wert der erworbenen Unternehmen

ChemChina ist Chinas größter Chemiekonzern und hat mit rund 140.000 Mitarbeitern 2015 einen Umsatz von rund 37 Milliarden Euro erwirtschaftet. Rund 45.000 der Mitarbeiter sind außerhalb Chinas tätig. Das Unternehmen ist international aktiv und auf weltweitem Expansionskurs und hat sich in den vergangenen Jahren an diversen Unternehmen in Italien, Frankreich, Norwegen, UK und Singapur beteiligt – daruntervor kurzem an dem traditionsreichen Reifenhersteller Pirelli. Bei den Beteiligungen setzt ChemChina gleichermaßen auf herausragende Managementkompetenz wie auf Qualität und Wert der erworbenen Unternehmen.

In 2012 übernahm Onex die KraussMaffei Gruppe. Seitdem haben sich das operative Geschäft und die Finanzzahlen nachhaltig positiv entwickelt. 2014 lag der Umsatz der KraussMaffei Gruppe bei 1,1 Mrd. EUR. Für den Umsatz geht das Unternehmen für 2015 von einem Wachstum von rund zehn Prozent aus. „Wir danken Onex für die konstruktive Begleitung unseres Unternehmens in den vergangenen drei Jahren, die uns ein Rekordjahr 2015 ermöglicht hat. Die KraussMaffei Gruppe ist für die Zukunft bestens positioniert“, so Stieler. „In den vergangenen Jahren haben wir sehr eng mit dem Managementteam der KraussMaffei Gruppe zusammengearbeitet. So hat sich die Entwicklung des Unternehmens verbessert und die führende Marktposition in Kunststoff- und Gummiindustrie wurde weltweit gestärkt“, sagt David Mansell, Managing Director bei Onex. „Wir danken allen Mitarbeitern und dem Management der KraussMaffei Gruppe für ihren Einsatz und ihre engagierte Arbeit“, erklärte er weiter.



Über die Krauss Maffei Gruppe

Die Krauss Maffei Gruppe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Maschinen und Anlagen für die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi. Das Leistungsspektrum deckt die komplette Technologie in der Spritzgieß-, Extrusions- und Reaktionstechnik ab, wodurch die Krauss Maffei Gruppe in der Branche über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt. Mit einer hohen Innovationskraft kann für Kunden mit standardisierten und individuellen Produkt-, Verfahrens- und Servicelösungen ein nachhaltiger Mehrwert über deren gesamte Wertschöpfungskette sichergestellt werden. Mit dem Leistungsangebot der Marken Krauss Maffei, Krauss Maffei Berstorff und Netstal werden unter anderem Kunden aus der Automobil-, Verpackungs-, Medizin- und Bauindustrie sowie Hersteller von Elektrik- und Elektronikprodukten und Haushaltsgeräten bedient. Die Krauss Maffei Gruppe verfügt über eine kontinuierliche Traditionslinie im internationalen Maschinenbau und beschäftigt weltweit rund 4.500 Mitarbeiter. Mit mehr als 30 Tochtergesellschaften und über 10 Produktionsstätten sowie rund 570 Handels- und Servicepartnern ist die Unternehmensgruppeinternational kundennah vertreten. Der Hauptsitz ist seit 1838 in München.


Über ChemChina

ChemChina wurde 2004 auf Basis von Tochterunternehmen des früheren Ministeriums für die Chemische Industrie gegründet. Das Unternehmen ist eines der größten Chemieunternehmen in der Volksrepublik China mit Hauptsitz in Peking und Werken, F&E und einem Vertrieb in 150 Ländern und Regionen der Welt. ChemChina ist auf Platz 265 der Fortune500 Unternehmen gelistet und liegt auf Platz 9 in der weltweiten Rangliste der chemischen Industrie des Indexes. Das Unternehmen ist hauptsächlich tätig im Bereich der Materialforschung, Life Science, high-end Manufacturing und der Grundstoffchemie. Die China National Chemical Equipment Corporation („CNCE“) stellt Maschinen und Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi her. ChemChina hat erfolgreich acht Industrieunternehmen in Frankreich, UK, Israel und Italien sowie weiteren Ländern erworb

Über Onex

Onex gehört zu den ältesten und erfolgreichsten Private-Equity-Unternehmen. Durch seine Partner und den ONCAP Equity Fund engagiert sich Onex in der Übernahme und im Aufbau von hochwertigen Unternehmen in Partnerschaft mit talentierten Management-Teams. Onex Credit verwaltet und investiert in besicherte Kredite, synthetisch besicherte Kredite und andere Kreditsicherheiten. Insgesamt managt das Unternehmen circa 22 Mrd. USD, wovon 16 Mrd. USD Fremdkapital sind. Onex investiert seine circa 6 Mrd. USD Eigenkapital direkt und als wesentlicher Kommanditist an seinen Fonds. Mit seinen Büros in Toronto, New York und London investiert Onex über seine beiden Investitionsplattformen und ist der größte Einzelkommanditist in seinen Fonds.

Onex geschäftliche Aktivitäten verfügen über Assets im Wert von 36 Mrd. USD und einen weltweiten Umsatz von 24 Mrd. Für sie sind rund 145.000 Mitarbeiter tätig. Onex ist an der Toronto Stock Exchange unter dem Kürzel OCX notiert. Weitere Informationen über Onex finden Sie auf der Webseite www.onex.com. Die Security-Filings des Unternehmens können außerdem abgerufen werden unter www.sedar.com.


www.kraussmaffeigroup.com
www.chemchina.com

BU: Freuen sich über den Vertrag zum Eigentümerwechsel der KraussMaffei Gruppe (v.l.n.r.): Ting Cai, Chairman und CEO der China National Chemical Equipment Co. Ltd. (CNCE), Dr. Frank Stieler, CEO der KraussMaffei Gruppe, und Chen Junwei, CEO von ChemChina Finance Co. Ltd.

Foto: Krauss Maffei Gruppe

 

 

08.01.2016

11. Verpackungskongress im März in Berlin

Am 3. und 4. März 2016 veranstaltet das Deutsche Verpackungsinstitut den 11. Deutsche Verpackungskongress in Berlin statt. In diesem Jahr werden die Schwerpunktthemen Digital Business für Verpackungsunternehmen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Packungen sowie Praxisbeispiele von Produkterfolgen durch richtige Verpackungsentwicklung und die Verpackung als multisensorischer Markenbotschafter behandelt.

Der digitale Wandel verändert unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten, was in Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt diskutiert wird. Aber warum ist das Thema auch für die Verpackungswirtschaft wichtig und dringlich? Welche Bedeutung hat die Verpackung im Digital Business? Wie steht es um die Prozesse in der Entwicklung oder in den Unternehmen an sich? Wie betrachten wir die Welt von morgen? Wie bleiben wir erfolgreich? Der Kongress gibt Einblicke und neue Impulse, tauscht Wissen und Ideen und bietet Raum für Kontroversen.

Wie sehen erfolgreiche Verpackungslösungen aus? Was macht sie so erfolgreich und was können wir lernen oder beitragen? Anhand von Fallstudien beleuchtet der Kongress innovative Beispiele bei Körperpflege, Medikamenten und Lebensmitteln.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über die Veranstaltungshomepage anzumelden, bis zum 29. Januar 2016 steht ein Frühbucherrabatt zur Verfügung.

www.verpackungskongress.de


BU: Auch in diesem Jahr findet der Deutsche Verpackungskongress in Berlin statt.

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut

 

 

07.01.2016

Streiff: Wechsel in der Geschäftsleitung

Ab 1. Januar 2016 übernimmt Sven Streiff die Leitung der Braunschweiger Unternehmensgruppe Streiff. Mit dem lange vorbereiteten Generationswechsel in der inhabergeführten Firmengruppe hat Streiff die Weichen für die Zukunft gestellt.
Helmut Streiff (67), der die Geschicke des Unternehmens 42 Jahre lang maßgeblich lenkte, hat die Geschäftsleitung der operativen Unternehmen während einer internen Feier offiziell an seinen Sohn Sven Streiff übergeben.

Helmut Streiff hat das Unternehmen Streiff&Helmold 1974 von seinem Vater übernommen und durch Expansion und Zukäufe auf mittlerweile sieben starke Unternehmen in den Branchen Verpackungen, Logistik, Elektronik-Distribution, Maschinenbau und Immobilien zu einer Unternehmensgruppe ausgebaut. Die Übernahmen des Braunschweiger Faltschachtelspezialisten Bretschneider und des ehemaligen volkseigenen Wellpappbetriebes in Halberstadt haben die Gruppe zu einem der führenden Verpackungsanbieter und Dienstleister der Region gemacht.

In die Zeit von Helmut Streiff fielen sowohl die Neuerrichtung eines Betriebes am Pippelweg in Braunschweig als auch die Verlagerung von Streiff&Helmold im Zuge der Übernahme des ehemaligen Commodore-Werkes unter Errichtung eines Neubaus im Gewerbegebiet Hansestraße. Sven Streiff hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Braunschweig studiert und konnte internationale Erfahrungen sammeln, indem er für den Siemens-Konzern in China, München und Singapur tätig war. Anfang 2010 hat er innerhalb der Streiff-Gruppe die Leitung der Elektroniksparte übernommen.

"Ich freue mich auf die Herausforderung, die Streiff-Gruppe erfolgreich weiter zu führen. Unsere Unternehmen haben sich unter der Führung meines Vaters vorbildlich entwickelt"", sagt Sven Streiff. „Auf der Basis unserer Werte haben sich unsere  Unternehmen stets im Rahmen der Marktgegebenheiten gewandelt und entwickelt. Meine Aufgabe ist es, sicher zu stellen, dass dies auch in Zukunft weiterhin so erfolgreich geschieht."

Sven Streiff übernimmt die Streiff-Gruppe, welche derzeit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 118 Mio. € im abgelaufenen Jahr generierte, in vierter Generation. In ihrer firmeninternen Ansprache bei Streiff&Helmold haben Helmut und Sven Streiff die aktuelle wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe als sehr solide und prosperierend dargestellt. Sie unterstrichen dabei die Bedeutung von Familienunternehmen und erläuterten in diesem Zusammenhang den hohen Stellenwert regionalen Engagements.

Helmut Streiff, der sich auch weiterhin im Immobiliengeschäft betätigen wird, hat sich in vielen Institutionen wie beispielsweise dem Hochschulrat der TU, als Aufsichtsrat der Volksbank BraWo und innerhalb der IHK engagiert. Unter anderem ist er 1. Stellvertreter des Präsidenten der IHK Braunschweig. Sven Streiff wurde jüngst in die IHK Vollversammlung gewählt und ist in diesem Jahr Sprecher der Braunschweiger Wirtschaftsjunioren.

www.streiff.de


BU: Ab 1. Januar 2016 übernimmt Sven Streiff (re.) die Leitung der Braunschweiger Firmengruppe Streiff.

Foto: Streiff

 

 

05.01.2016

Sonoco: Restrukturierung der Produktion

Sonoco Consumer Products Europe gab bekannt, dass das Unternehmen Verhandlungen mit den Vertretern seiner Arbeitnehmer aufgenommen hat, um das Werk in Bunde und das Werk Hockenheim 3 dauerhaft zu schließen. Dieser Schritt ist Teil eines übergreifenden Restrukturierungsprozesses mit dem Sonoco profitables Wachstum sicherstellen und seine Produktion von Verpackungen für Konsumgüter entsprechend der Kundennachfrage konsolidieren will.

Die Produktion im Werk Bunde könnte bereits ab dem 31. Mai 2016 eingestellt werden. Die Schließung des Werks Hockenheim 3 – eines von insgesamt zwei Werken am Standort Hockenheim – könnte ab dem dritten Quartal 2017 erfolgen. „Beide Werke haben eine gute Betriebshistorie und ausgezeichnete Arbeitnehmer. Umso mehr bedauern wir es, nun über Schließungen sprechen zu müssen“, erklärt Séan Cairns, General Manager und Vice President von Sonoco Consumer Products Europe. „Auch wenn unser Geschäft mit Konsumgüterverpackungen in Europa weiter wächst und sich insgesamt sehr positiv entwickelt, sehen wir in Folge der Neuauflage der Europäischen Tabakproduktrichtlinie einen signifikanten Auftragsrückgang im Bereich Verpackungen für Tabakprodukte. Aus diesem Grund und um unser Unternehmen für die Zukunft weiter gut aufzustellen, planen wir unsere Produktion in Deutschland zu restrukturieren.“

Das Werk im ostfriesischen Bunde verfügt derzeit über eine Produktionskapazität von 100 Millionen Verpackungseinheiten und das Werk Hockenheim 3 über eine Produktionskapazität von 130 Millionen Verpackungseinheiten. An beiden Standorten wären insgesamt bis zu 100 Arbeitnehmer von den Schließungen betroffen. Sobald eine Entscheidung zur Schließung getroffen wurde, wird das Unternehmen ihnen Abfindungen sowie Unterstützung bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen anbieten.

„Die geplante Schließung der beiden Werke wird keinen Einfluss auf unsere Services für Kunden haben“, betont Cairns. „Unsere anderen Werke in Europa verfügen über genug Kapazitäten und eine entsprechend nachhaltige Kostenstruktur, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.“ In Folge der Umstrukturierung würde Sonoco die Produktionskapazität im Bereich Kombidosen – fast 2 Milliarden Verpackungseinheiten – in Europa aufrechterhalten.

Unabhängig von den geplanten Schließungen hat Sonoco Consumer Products Europe zudem angekündigt, im Laufe der kommenden 12 Monate 6,5 Millionen Euro in seinen Standort im sächsischen Zwenkau zu investieren. Ziel der Investition ist die Steigerung der Produktionskapazität sowie der Umwelteffizienz von Sonocos Produktion für Konsumgüterverpackungen aus Kunststoff, die in Zwenkau nahe Leipzig angesiedelt ist.

„Während die geplante Schließung von Bunde und Hockenheim 3 eine schwierige Entscheidung ist, wird die Investition in Zwenkau unseren Standort dort zu einem der effizientesten deutschen Werke in unserer Branche machen“, so Cairns. „Mit dem Investitionsprogramm werden wir bereits Anfang 2016 beginnen und es gegen Ende des Jahres abschließen.

www.sonoco-europe.com


BU: Sonoco Consumer Products Europe hat Verhandlungen mit den Vertretern seiner Arbeitnehmer aufgenommen, um das Werk in Bunde und das Werk Hockenheim 3 dauerhaft zu schließen.

Foto: Sonoco

 

 

Packaging News - Februar 2016

 

29.02.2016

Studie zur verbesserten Haltbarkeit und Kalkulation im Lebensmitteleinzelhandel

Um Lebensmittelverluste zu reduzieren, hat das Fraunhofer IVV die Auswirkung von ausgewählten aktiven Verpackungssystemen bei Kochschinken und Champignons untersucht. Aktive Verpackungen können die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie Verderbnisprozesse, unter anderem bedingt durch Licht, Sauerstoff oder Wachstum von Mikroorganismen, verhindern oder reduzieren. Ein Sauerstoffabsorber beispielsweise in der Schinkenverpackung bindet den restlichen Sauerstoff und verzögert dadurch das Vergrauen des Produktes. Mithilfe dieser Maßnahme kann eine Veränderung der Produktqualität um vier Tage hinausgezögert werden. „Die Haltbarkeit von abgepackten Champignons im Handel ist auf wenige Tage begrenzt“, erklärt Dr. Peter Muranyi vom Fraunhofer IVV. „In der Folie eingeschweißte Champignons zeigen nach kurzer Zeit unansehnliche Verfärbungen. Eine feuchteregulierende Verpackung mit eingearbeitetem Kochsalz kann Kondenswasserbildung verhindern und Qualitätsveränderungen entgegenwirken.“ „Lebensmittelverluste im Lebensmitteleinzelhandel verschlechtern die Energiebilanz eines Unternehmens“, sagt Prof. Diane Ahrens von der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Deggendorfer Wissenschaftler haben eine Filialleiter-App entwickelt, die bei Eingabe der vorhandenen Restmengen unter Berücksichtigung der Bestell- und Lieferrhythmen und Gebindegrößen die optimale Bestellmenge vorschlägt. In fünf Testfilialen eines Lebensmittelhändlers zeigte sich, dass durch die optimierte Prognose mittels App der Verlust bei Champignons von 8,5 Prozent auf 5,3 Prozent reduziert werden konnte. Eine Hochrechnung auf den gesamten Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland ergibt laut TH Deggendorf eine Einsparung von 1.697.882 kg Lebensmittelverlusten pro Jahr, entsprechend 135.830 kWh, im Frischwarenbereich.

http://www.kern.bayern.de/


BU: Filialleiter-App und aktive Verpackungssysteme, um Energieverlust durch Lebensmittelmüll vorzubeugen.

Foto: Kompetenzzentrum für Ernährung

 

 

26.02.2016

Neuer Leiter für die Geschäftsbereiche Food & Beverage und Consumer Packaged Goods

Malte Schlüter ist von Mitsubishi Electric Europe zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods bei der Factory Automation – European Business Group ernannt worden. Zu seinen Tätigkeiten gehört die Analyse neuer Trends und Märkte innerhalb der Branche, so etwa das Thema Software- und Netzwerkkonvergenz oder die zunehmende Integration von Robotik Lösungen zur Erweiterung automatisierter Produktionslinien. Ziel des neuen Geschäftsbereichsleiters ist es, Produktivität, Produktionsvolumen und -flexibilität zu steigern und gleichzeitig Kunden dabei zu helfen, eine führende Marktposition zu erreichen und diese zu halten. Malte Schlüter sagt über seine neue Position: „Mitsubishi Electric ist federführend bei technischen Entwicklungen in der Automatisierung, insbesondere hinsichtlich der Integration von Technologien zu nahtlosen und effizienten Systemen. In der Lebensmittel- und Getränke-, sowie der Verbrauchsgüterbranche genießt Mitsubishi Electric in puncto technische Leistung, Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit einen hervorragenden Ruf. Entsprechend zuversichtlich starte ich in meiner neuen Position.“

www.mitsubishielectric.de


BU: Malte Schlüter ist zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods ernannt worden.

Foto: Mitsubishi Electric

 

 

23.02.2016

KUKA auf der Hannover Messe: Industrie 4.0

„Hello Industrie 4.0 – We go Digital“ – unter diesem Motto wird KUKA vom 25. bis zum 29. April die Besucher der Hannover Messe begrüßen. Dabei stellt das globale Automatisierungsunternehmen eine Weltpremiere in den Mittelpunkt seines Auftritts. Als konsequente Weiterentwicklung des Vorjahreskonzepts „Hello Industrie 4.0“ präsentiert KUKA diesmal mit realen Lösungen, wie die Digitalisierung Einfluss nimmt auf verschiedene Anwendungsbereiche und Branchen. Applikationen aus der Forschercommunity für Robotik und  das Partnerland USA werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Außerdem nutzt KUKA Hannover als Schauplatz für eine Weltpremiere.

Auf dem KUKA-Stand in Halle 17 im Bereich Industrial Automation werden die Messebesucher nicht nur schlüsselfertige Lösungen und Anwendungen für die Industrie 4.0 erleben können, in denen klassische Hochtechnologien der Industrie gepaart mit neuesten Services und Diensten der IT-Welt Hand in Hand gehen. Erstmals präsentiert KUKA auf der weltgrößten Industriemesse die Konzeptstudie einer neuen Robotergeneration, die speziell für die Anforderungen eines der größten Wachstumsmärkte für Automation, der Elektronikindustrie, entwickelt wurde.

Strategische Kooperationen mit dem Partnerland USA

Mit dem diesjährigen Partnerland der Hannover Messe, den USA, pflegt KUKA seit vielen Jahren enge Geschäftsbeziehungen. Angefangen beim Anlagenbau der KUKA Systems über Robotik-Lösungen von KUKA Roboter und Zellenlösungen von KUKA Industries bis hin zu Logistik- und Healthcare-Applikationen aus dem Hause Swisslog, dem jüngsten Mitglied der KUKA Gruppe. KUKA beschäftigt allein in Nordamerika fast 2000 Mitarbeiter. Eine neue Partnerschaft der KUKA Roboter GmbH mit einem US-amerikanischen Unternehmen aus dem Bereich des Schweißens unterstreicht die Relevanz und Stärke von KUKA in diesem für Automation so wichtigen Markt.

Innovation Award für mobile Applikationen mit dem LBR iiwa

Bereits zum dritten Mal verleiht KUKA den Innovation Award. Der mit 20.000 Euro dotierte Wettbewerb hat sich der Beschleunigung der innovativen Entwicklung im Bereich der roboterbasierten Automatisierung im weitesten Sinne und der Förderung des Technologietransfers von der Forschung in die Industrie verschrieben. Auf der Messe in Hannover stellen die sechs Finalisten in Halle 17 direkt neben dem KUKA-Stand ihre innovativen Roboterapplikationen und -komponenten zum Thema „Flexible Manufacturing“ mit dem KUKA flexFELLOW, einem mobilen LBR iiwa, vor. In einem realistischen Umfeld werden dabei alltägliche Probleme der Endanwender gelöst sowie neue Schlüsseltechnologien und -komponenten entwickelt und demonstriert. Eine internationale Fachjury kürt auf der Messe den Gewinner des Innovation Awards.


Terminhinweis für Journalisten:

KUKA Pressekonferenz zur Hannover Messe 2016 mit CEO Dr. Till Reuter am Dienstag, 26.04.2016, um 10.00 Uhr direkt am KUKA-Stand (G04) in Halle 17.

www.kuka-ag.de

BU: KUKA Industrie 4.0: Der Mensch in Zusammenarbeit mit dem LBR iiwa.

Foto: KUKA

 

 

15.02.2016

DS Smith: Consumer Packaging-Seminar

DS Smith bietet das Grundlagenseminar  „Consumer Packaging – vom Papier zur abverkaufsstarken Verpackung“ für Fach- und Führungskräfte aus dem FMCG-Bereich an.

Thema: Grundlagenseminar „Consumer Packaging – vom Papier zur abverkaufsstarken Verpackung“

Kurzbeschreibung: Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem FMCG-Bereich. Hier vermitteln Packaging-Experten anschaulich Wissen rund um Produktion und Gestaltung von Verbraucherverpackungen aus der Praxis für die Praxis.

Datum: 20./ 21. April 2016

Ort: DS Smith, PackRight Academy, Fulda

Kontakt: +49 661 88-140 oder packrightacademy@dssmith.com

Weitere Informationen und Anmeldung: www.packrightacademy.de

Teilnahmegebühr: 379,- € (zzgl. MwSt.)

www.packrightacademy.de

BU: Im Seminar vermitteln Packaging-Experten anschaulich Wissen rund um Produktion und Gestaltung von Verbraucherverpackungen aus der Praxis für die Praxis.

Foto: DS Smith

 

 

15.02.2016

Pharma-Serialisierung mit Atlantic Zeiser

Die Umsetzung der europäischen Pharmarichtlinie 2011/62/EU („Falsified Medicines Directive“) geht jetzt definitiv in ihre heiße Phase: Am 9. Februar 2016 wurde die Delegierte Rechtsakte in der finalen Fassung  (EU) 2016/161 veröffentlicht. Damit haben Pharmahersteller jetzt nur noch drei Jahre Zeit, um Vorkehrungen hinsichtlich der Sicherheits- und der eindeutigen, individuellen Identifizierungsmerkmale zu treffen. „Wer jetzt noch nicht begonnen hat, sich intensiv mit dem Thema Serialisierung zu beschäftigen, für den kann es am Ende sehr eng werden“, betonte Manfred Minich, Geschäftsführer von Atlantic Zeiser. „Unsere Erfahrung aus diversen Projekten ist, dass zwar die großen internationalen Hersteller relativ genaue Vorstellungen haben, was jetzt in welcher Reihenfolge zu tun ist. Trotzdem sind auch hier oftmals noch längst nicht alle notwendigen Schritte für eine ganzheitliche Serialisierung umgesetzt. Eine Vielzahl von mittelständischen und kleineren Herstellern sowie Verpackungsdienstleistern haben dieses Thema bisher komplett vor sich hergeschoben.“ Das rührt nicht zuletzt daher, dass die Richtlinie selbst über 30 Seiten umfasst und zum Teil komplexe Anforderungen enthält, deren Tragweite nicht immer sofort ersichtlich sei. „Die meisten einzelnen Technologien, die benötigt werden, um beispielsweise Codes zu erzeugen, zu drucken und zu verifizieren, sind grundsätzlich bekannt. Ihr absolut sicheres Zusammenspiel jedoch, insbesondere auch in Hinblick auf die Erzeugung, die Verwaltung und den Nachweis wirklich eindeutiger individueller Erkennungsmerkmale ist für die meisten Neuland.“

Vorbereitet für jedes Level

Bei ersten Projekten in der Vergangenheit stand häufig auf Seiten der Pharmaunternehmen allein die Maschinenhardware im Mittelpunkt. Sie sollte dann Codes mit Seriennummern auf Sekundärverpackungen aufbringen, prüfen und ggf. lokal speichern. Zu Testzwecken geschah das jedoch meist auf einer einzigen Verpackungslinie, dem ISA95 Level 1 und 2 (Gerät und Linie). „Die meisten Unternehmen werden jedoch linienübergreifend, häufig auch standortübergreifend und unternehmensweit Serialisierungsdaten verteilen und Ergebnisse einsammeln müssen. Das sind dann die ISA95 Level 3 bis 4. Spätestens für die Anbindung an nationale Datenbanken oder Behörden werden Funktionen dieser Level benötigt“, erläutert Minich. „Wenn die Serialisierungssoftware nicht von vornherein dafür ausgelegt ist, muss man mit erheblichen Mehrkosten und einem großen zusätzlichen Zeitaufwand rechnen.“

Erschwerend komme noch hinzu, dass die EU bei weitem nicht der einzige Wirtschaftsraum sei, der Maßnahmen ergreife, um Arzneimittelfälschern das Handwerk zu legen. Auch wichtige Exportmärkte wie China und die USA fordern schon Maßnahmen für die Serialisierung bzw. das komplette Track & Trace von Arzneimitteln oder stehen zumindest kurz davor, entsprechende Maßnahmen einzuführen. „Der Aufwand, der jetzt für die EU-Anforderungen betrieben wird, soll sich natürlich auszahlen für die Einhaltung auch anderer, sogar im Moment noch gar nicht bekannter Vorschriften“, so Minich. Allein deshalb empfiehlt er, das Hauptaugenmerk zunächst auf eine modular aufgebaute Software zu legen, die sehr schnell und flexibel an wachsende Anforderungen angepasst werden kann, ohne dass bei jedem neuen Codetyp ein grundlegender Software-Upgrade und damit Neuvalidierung notwendig sei. Dies bedingt eine konsequente und praxiserprobte generische Architektur, wie dies bei dem Produkt Medtracker der Fall ist.


Atlantic Zeiser im Kurzprofil

Atlantic Zeiser ist im Geschäftsbereich Packaging ein führender Anbieter anspruchsvoller Individualisierungs- und Track&Trace-Systeme für effiziente, lückenlose Produktverfolgung sowie für sichere Echtheitsprüfung und zuverlässigen Fälschungsschutz. Innovative Drop-on-Demand Digitaldrucktechnologie ermöglicht dabei qualitativ überlegene Lösungen zum Kennzeichnen, Kodieren und Markieren – bis hin zum Late-Stage-Customizing im Verpackungsdruck.

Speziell für die Pharma- und Kosmetikindustrie entwickelt der Geschäftsbereich überall dort Lösungen, wo Einzel- und Massenprodukte prozesssicher, flexibel, kostensenkend und hoher Geschwindigkeit mit individuellen Sicherheitsmerkmalen versehen werden sollen. Atlantic Zeiser Track&Trace-Systeme verbinden stets modernste Maschinen- und Drucktechnologie mit intelligenter, vollkompatibler Software-Architektur. Speziell für Pharma-Anforderungen bietet das Unternehmen den Medtracker, für Kosmetik-  Markenschutzproblematiken den Brandtracker.

Weitere Atlantic Zeiser Geschäftsbereiche sind: Card Systems für die Personalisierung von Ausweisen und sonstigen Identifikationskarten, flachen Finanzkarten, Geschenk- und weiteren Kundenbindungskarten; sowie Banknote für die Serialisierung von Banknoten jeder Währung und die Personalisierung von Pässen.

Atlantic Zeiser mit Hauptsitz im baden-württembergischen Emmingen operiert weltweit mit elf eigenen Standorten und darüber hinaus mit Vertriebs-  und Servicepartnern  in rund 50 Ländern.

www.jetzt-serialisieren.de
www.atlanticzeiser.com/de

BU: Manfred Minich, Geschäftsführer von Atlantic Zeiser.

Foto: Atlantic Zeiser

 

 

12.02.2016

Universal Robots: Helmut Schmid General Manager Central Europe

Universal Robots, der dänische Vorreiter für kollaborierende Leichtbauroboter, hat Helmut Schmid zum General Manager Central Europe ernannt. In dieser Position wird der erfahrene Geschäftsführer unter anderem den Auf- und Ausbau einer deutschen Landesgesellschaft verantworten und direkt an das Management von Universal Robots berichten. Durch eine eigene Gesellschaft im deutschsprachigen Raum wird der Bedeutung des Marktes sowie dem bisherigen Erfolg in der DACH-Region Rechnung getragen.

Schmid blickt auf eine vielseitige Karriere bei Webasto Thermo & Comfort SE zurück. Zuletzt verantwortete er dort als Direktor für die Region Zentral- und Osteuropa zehn Landesgesellschaften. Dabei ist es ihm gelungen, Umsatz und Gewinn innerhalb von wenigen Jahren zu verdoppeln. Seine Erfahrungen im Führen von Vertriebs- und Geschäftsbereichen sowie in der erfolgreichen Umsetzung von eigenständig entwickelten Wachstumsstrategien lässt er ab sofort bei dem Pionier für Leichtbaurobotik einfließen.

„Im Fokus meiner Arbeit wird der Ausbau unserer Marktpräsenz in den Kernmärkten DACH und Benelux stehen. Es ist essentiell, dass wir auf die erhöhte Nachfrage unserer kollaborierenden Roboter mit der entsprechenden Nähe zum Markt und zu unseren Kunden reagieren. Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen, die Erfolgsgeschichte im deutschen Markt fortführen zu dürfen“, so Schmid. Um das weitere Wachstum in der Region sowie den Ausbau von Serviceleistungen und Produkttrainings gewährleisten zu können, wird das bestehende Team unter der Leitung von Schmid kontinuierlich erweitert werden. Auch die intensivere Vernetzung mit den Vertriebspartnern von Universal Robots wird im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen.

„Der Start in das Jahr 2016 war für uns der Auftakt in die spannendste Ära der bisherigen Robotik-Geschichte. Wir beobachten weiterhin ein explosives Wachstum und gehen auch in diesem Jahr von einer stark steigenden Erfolgskurve aus. Mit Helmut Schmid konnten wir unser Team um einen äußerst erfahrenen Manager erweitern und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, sagt Enrico Krog Iversen, CEO bei Universal Robots.

Mit den kollaborierenden Leichtbaurobotern – UR3, UR5 und UR10 – hat Universal Robots eine variable Produktpalette geschaffen, von der Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen profitieren. Dem dänischen Unternehmen ist es gelungen, Automatisierung und Mensch-Roboter-Kollaboration vor allem kleinen und mittelständischen Firmen zugänglich zu machen.


Über Universal Robots

Universal Robots wurde im Jahr 2005 von drei Wissenschaftlern gegründet mit dem Ziel, Robotertechnologie allen zugänglich zu machen. Damit schufen sie einzigartige Industrie-Roboter zur Automatisierung und Rationalisierung für alle industriellen Prozesse, die preisgünstig, flexibel und benutzerfreundlich sind. Nach einer erfolgten Risikoanalyse können die Roboterarme ohne oder nur mit minimaler Schutzvorrichtung direkt neben dem Menschen arbeiten.

Das Produktportfolio umfasst die kollaborierenden UR3, UR5 und UR10 Roboterarme, die nach ihren Nutzlasten in Kilogramm benannt sind. Seit die ersten UR-Roboter im Dezember 2008 auf den Markt kamen, hat das Unternehmen ein deutliches Wachstum mit dem benutzerfreundlichen Roboterarmen erfahren und wird jetzt in mehr als 50 Ländern weltweit verkauft. Die durchschnittliche Amortisationszeit für UR-Roboter ist mit nur 195 Tagen die schnellste in der Branche. Der Unternehmenssitz befindet sich in Odense, Dänemark. Zudem verfügt das Unternehmen über Niederlassungen in den USA, Spanien, Deutschland, Singapur und China. Weltweit beschäftigt Universal Robots über 200 Mitarbeiter. Im Juni 2015 wurde der Pionier der Leichtbaurobotik von Teradyne, einem führenden Anbieter von automatischem Test Equipment, übernommen.

www.universal-robots.com

BU: Helmut Schmid, General Manager Central Europe bei Universal Robots. 

Foto: Universal Robots A/S

 

 

10.02.2016

IFFA 2016: Fleischbranche trifft sich in Frankfurt

Auf der IFFA, der Nr. 1 der Fleischwirtschaft, trifft sich vom 7. bis zum 12. Mai in Frankfurt am Main die gesamte Branche der Fleischwirtschaft. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 960 Ausstellern aus etwa 50 Ländern, darunter alle Marktführer, die ihre Top-Innovationen präsentieren werden. In den komplett ausgebuchten Messehallen zeigen sie auf einer Ausstellungsfläche von etwa 110.000 Quadratmetern neue Produkte, Technologien und Lösungen für alle Prozessstufen der Fleischverarbeitung. Etwa 60.000 Fachbesucher aus über 140 Ländern werden erwartet.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe Frankfurt: „Seit 45 Jahren findet die IFFA am Standort Frankfurt statt und hat sich zur internationalen Leitmesse der globalen Fleischwirtschaft entwickelt. Sie ist und bleibt die bedeutendste Innovationsplattform für Investitionsgüter der gesamten Prozesskette. Unsere Aussteller, darunter auch alle Weltmarktführer, präsentieren ihre Innovationen meist erstmals auf der IFFA dem internationalen Fachpublikum. Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Partnern, auch dieses Jahr wieder das Topereignis der Branche ankündigen zu können.“

Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, ideell fachlicher Träger der IFFA: „Für die Maschinenhersteller ist die IFFA die wichtigste Leistungsschau. Mit ihrer klaren Ausrichtung auf Fleisch bietet sie eine einzigartige Lösungsvielfalt und Expertendichte. Hier stehen Innovationen und Trends im Mittelpunkt, die den Marktbedarf im Fokus haben und zur  Zukunftsgestaltung die entscheidenden Impulse setzen. Die hohe Internationalität  der IFFA zeigt, dass Frankfurt  fest etablierter Treffpunkt für das globale Netzwerk der Fleischwirtschaft ist.“

Höchste Internationalität bei Ausstellern und Besuchern

Spitzenwerte erreicht die IFFA bei der Internationalität von Ausstellern und Besuchern. 57 Prozent der in 2013 vertretenen Firmen hatten einen ausländischen Firmensitz. Zu den Top-Ten der ausländischen Ausstellernationen gehörten Italien, Niederlande, Spanien, die USA, Frankreich, Dänemark, Österreich, Großbritannien, China und Polen. Mit über 400 Unternehmen bildete Deutschland insgesamt das größte Ausstellerkontingent.

Der Besucheranteil aus dem Ausland lag 2013 bei 61 Prozent. Fachbesucher aus Industrie, Handwerk und Handel nutzten das breite Produktangebot der IFFA. Etwa jeder zweite ausländische Besucher kam aus Europa. Zu den Top-Besuchernationen gehörten nach Deutschland die Russische Föderation, Italien, die Niederlande, Spanien, Polen, Österreich, die USA, die Schweiz und China.

Eine wichtige Besuchergruppe der IFFA sind die Entscheider aus dem Fleischerhandwerk. Heinz-Werner Süss, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands: „Mit der IFFA 2016 steht der gesamten Fleischwirtschaft das unbestrittene Großereignis der Branche in diesem Jahr bevor. Die Vorfreude auf dieses Ereignis nähert sich auch im Fleischerhandwerk dem Höhepunkt. Denn die IFFA hat auf ganz unterschiedlichen Ebenen überragende Bedeutung für uns. Selbstverständlich ist die Ausstellung eine umfassende Informationsquelle für unsere Betriebe. Nirgendwo sonst kann man sich besser über aktuelle Entwicklungen informieren. Sie ist aber auch Treffpunkt für die ganze Branche. Mit all diesen Veranstaltungen rund um das Fleischerhandwerk, mit den bedeutenden Wettbewerben und mit den vielen Neuheiten wird die IFFA 2016 wieder ihren Anspruch als Weltleitmesse der gesamten Fleischwirtschaft untermauern. Wir freuen uns darauf.“

Kompaktes und übersichtliches Messegelände

Das zur IFFA 2013 neu strukturierte und vergrößerte Geländekonzept, mit der erstmaligen Einbeziehung der Halle 11, war ein großer Erfolg. Diese Belegung wird zur kommenden IFFA beibehalten, so dass sich das komplette Angebot an Maschinen und Anlagen im Westen des Messegeländes, in den Hallen 8, 9 und 11 präsentiert. Auf beiden Ebenen der Halle 11 zeigen die Key-Player aus den Bereichen Verpacken, Versorgungseinrichtungen, Mess- und Wägetechnik ihre Innovationen. Zusätzlich werden in der Hallenebene 11.1 Aussteller aus dem Bereich Verarbeiten-Schneiden vertreten sein. Die führenden Hersteller aus dem Segment Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten sind in der Halle 9.0 und 9.1 angesiedelt. In der Halle 8 liegt der Fokus auf dem Angebotsbereich Verarbeiten.

In der Halle 4 sind die Anbieter von Packmitteln sowie das Angebot zum Thema „Verkaufen – Alles rund um das Fleischerfachgeschäft“ anzutreffen. Darüber hinaus präsentieren sich hier die Top-Anbieter aus dem In- und Ausland rund um das Produktsegment Ingredienzien, Gewürze, Hilfsstoffe und Därme.


IFFA Top-Themen 2016

Die globale Fleischindustrie ist ein dynamischer Wachstumsmarkt. Bevölkerungsreiche Länder in Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Afrika verzeichnen steigende Einkommen und damit häufig einen erhöhten Fleischkonsum. Aus diesen Ländern steigt die Nachfrage nach moderner und effizienter Technik zur Verarbeitung und Verpackung von Fleisch und Fleischwaren. Neben der Quantität spielt aber auch die Qualität eine zunehmend wichtige Rolle. Die Anforderungen an Produktsicherheit und -qualität sowie Rückverfolgbarkeit steigen. In westlichen Ländern liegt der Fokus auf der Optimierung der Produktivität durch Energieeffizienz, hohen Output, einfache Reinigungsprozesse, zunehmende Automatisierung sowie Nachhaltigkeitslösungen.

Im Fleischerhandwerk gilt es, neue Entwicklungen im Verzehrverhalten der Verbraucher aufzugreifen. Stichworte sind Convenience, „Walking Food“ und Fleischersatzprodukte. Außerdem spielt Regionalität bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Investitionen in die Energieeffizienz und in die Vereinfachung von Arbeitsprozessen sowie Verbesserungen im Bereich der Hygiene in Verkauf und Produktion sind ebenso wichtige Branchenthemen.


Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 645* Millionen Euro Umsatz und 2.297* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 40 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 132* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

*vorläufige Kennzahlen 2015


www.iffa.com
www.messefrankfurt.com

BU: Auf der IFFA, der Nr. 1 der Fleischwirtschaft, trifft sich vom 7. bis zum 12. Mai in Frankfurt am Main die gesamte Branche der Fleischwirtschaft. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 960 Ausstellern aus etwa 50 Ländern, darunter alle Marktführer, die ihre Top-Innovationen präsentieren werden

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jochen Günther

 

 

06.02.2016

Prosweets: Besucher- und Ausstellerzuwachs

Für die 336 Aussteller verlief auch die 8. Prosweets Cologne auf ganzer Linie positiv. Rund 17.600 Fachbesucher wurden im Laufe der viertägigen Messe registriert und damit ein Besucherwachstum von vier Prozent verbucht. Der Auslandsanteil lag bei rund 65 Prozent. Damit konnte die Prosweets Cologne auch auf Besucherseite ihre positive Entwicklungsgeschichte weiterschreiben. Die Zahl der Aussteller hatte sich 2016 im Vergleich zur Vorveranstaltung ebenfalls leicht erhöht. „Die Zulieferindustrie findet hier in Köln ideale Bedingungen vor, um den innovationsfreudigen und investitionsbereiten Süßwaren- und Snackherstellern ihre neuen Technologien und Anwendungen vorzustellen“, sagte zum Abschluss der Messe Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin Koelnmesse GmbH. „Die Parallelität zur ISM bietet den Ausstellern der Prosweets Cologne den direkten Zugang zu Kunden aus der ganzen Welt und damit einzigartige Synergien. Auch für die ISM-Aussteller bietet diese Kombination in unmittelbarer Reichweite zu ihrem wichtigsten Branchenevent einen hohen Mehrwert“, bemerkte Bastian Fassin, geschäftsführender Gesellschafter der Katjes Fassin GmbH, stellvertretend für die Aussteller der ISM.

Aus Sicht der Prosweets-Aussteller war vor allem die Qualität der Besucher für ihren Erfolg auf der Messe von zentraler Bedeutung. Durch den noch einmal gestiegenen Anteil an Entscheidungsträgern aus Geschäftsführung und Produktion konnten die Gespräche auf hohem Niveau geführt werden. Neben Produktionsleitern aus führenden Unternehmen informierten sich zahlreiche mittelständische und kleinere Unternehmer, die in ihrer Leitungsfunktion selbst über die weiteren Investitionen in ihren Firmen entscheiden. Durch die zeitgleich stattfindende ISM wurde der fachliche Dialog besonders intensiv und zielorientiert geführt.

Im Rahmen der Fachbesucherbefragungen, die zur Messe durchgeführt wurden, bestätigten bereits jetzt 62 Prozent der Befragten ihre Absicht, auch 2017 wieder zur Prosweets Cologne kommen zu wollen. 92 Prozent würden darüber hinaus einem guten Geschäftsfreund den Besuch der Messe empfehlen. Über 80 Prozent der Besucher zeigten sich zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Besuch.

Mit 65 Prozent war der Auslandsanteil bei den Fachbesuchern auf konstant hohem Niveau. Leichte Steigerungen zeigten die Besuchszahlen aus außereuropäischen Ländern. Die europäischen Nachbarländer gehörten erneut zu den stärksten Besucherländern.

Themen waren flexible Anlagen, die sich durch schnelle Umrüstungsmöglichkeiten auf veränderte Rezepturen und Anforderungen anpassen lassen. Individualisierte Formen und Verpackungen sind in der Süßwaren- und Snackindustrie von großer Bedeutung, was sich auch auf der Prosweets Cologne widerspiegelte. Natürliche Inhaltsstoffe spielen nach wie vor eine große Rolle bei der Produktion. Um die Effektivität und Auslastung der Anlagen zu erhöhen, werden die Geschwindigkeiten in den Bereichen Produktion und Verpackung weiter gesteigert.

Die parallel stattfindende Internationale Süßwarenmesse ISM schloss ebenfalls mit einem Besucherplus. Rund 38.000 Besucher aus 146 Ländern besuchten die Messe, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Auch ausstellerseitig wuchs die ISM erneut: 1.601 Aussteller aus 65 Ländern präsentierten Süßwaren und Snacks aus aller Welt.

Im Verbund mit der ISM, Internationale Süßwarenmesse Köln, bildet die Prosweets Cologne die gesamte industrielle Wertschöpfungskette in der Süßwarenproduktion ab – eine weltweit einzigartige Konstellation. Als ideelle Träger unterstützen die ProSweets Cologne der Bundesverband der Deutschen Süßwaren-Industrie e.V. (BDSI), Sweets Global Network e.V. (SG), die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG e.V. und die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft  (ZDS).

336 Unternehmen aus 34 Ländern beteiligten sich an der Prosweets Cologne 2016, davon 67 Prozent aus dem Ausland. Insgesamt wurde eine Bruttoausstellungsfläche von 21.000 m² belegt. Darunter befanden sich 106 Aussteller und 6 zusätzlich vertretene Firmen aus Deutschland sowie 222 Aussteller und 2 zusätzlich vertretene Firmen aus dem Ausland. Inklusive Schätzungen für den letzten Messetag kamen über 17.600 Fachbesucher aus rund 100 Ländern zur Prosweets Cologne 2016, davon 65 Prozent aus dem Ausland. Die nächste Ausgabe findet vom 29. Januar bis 1. Februar 2017 statt.

www.prosweets-cologne.de


BU: Rund 17.600 Fachbesucher wurden im Laufe der viertägigen Messe registriert und damit ein Besucherwachstum von vier Prozent verbucht.

Foto: Koelnmesse

 

 

05.02.2016

UPM: Neuer Executive Vice President

Winfried Schaur wurde mit Wirkung zum 8. Februar 2016 zum Executive Vice President, UPM Paper ENA (Europa und Nordamerika) ernannt. Er ist seit 2013 als Senior Vice President für den Geschäftsbereich Newspaper Publishing, UPM Paper ENA, verantwortlich und seit 2001 bei UPM in verschiedenen Führungspositionen im Papierbereich tätig.

Winfried Schaur wird in Augsburg ansässig sein und an Jussi Pesonen, President & CEO, berichten. "Das UPM Paper ENA Management Team leistet hervorragende Arbeit und ich bin mir sicher, dass mit der Ernennung von Winfried Schaur die derzeitige Strategie solide und gut fortgeführt wird", so Pesonen. "Paper ENA hat sich seit der Einführung der neuen Unternehmensstruktur im Jahr 2013 sehr gut entwickelt. Klare Ziele, eine schnelle Entscheidungsfindung und motivierte Teams sind auf allen Unternehmensebenen vorhanden. Ich werde zusammen mit dem Team auf diesem starken Fundament aufbauen", sagt Schaur.

Winfried Schaur ist 50 Jahre alt und verfügt über einen Master Abschluss in Maschinenbau. UPM Paper ENA (Europa und Nordamerika) ist ein führender Hersteller von grafischen Papieren für die Bereiche Magazine Publishing & Advertising, Merchants, Home & Office sowie Newspaper Publishing. Die modernen und nachhaltigen Papiere werden in  Produktionsstätten in Finnland, Deutschland, UK, Frankreich, Österreich und den USA hergestellt. Mit Hauptsitz in Deutschland beschäftigt UPM Paper ENA etwa 10.000 Mitarbeiter. 

www.upmpaper.de


BU: Winfried Schaur wurde mit Wirkung zum 8. Februar 2016 zum Executive Vice President, UPM Paper ENA (Europa und Nordamerika) ernannt.

Foto: UPM

 

 

04.02.2016

Goebel: Neue Geschäftsführung

Die Goebel Schneid- und Wickelsysteme GmbH, das zur italienischen IMS Deltamatic Gruppe gehört, strukturiert seine Geschäftsführung neu. Drei Geschäftsführer lenken mit Wirkung vom 14. Januar 2016 die Geschäfte des weltweit führenden Anbieters von Rollenschneid- und Wickelmaschinen. Die Trennung vom bisherigen Geschäftsführer Andreas Hollmann erfolgte einvernehmlich.

Roberta Ghilardi, die bereits 2014 als Geschäftsführerin für das Unternehmen tätig war, verantwortet zukünftig unter anderem die Bereiche Administration und Finanzen. Dr. Hans-Peter Bauer, seit 1997 Leiter der Mechanischen Konstruktion bei  Goebel, ist Geschäftsführer Technik (Konstruktion und Produktion). Harald Knechtel, seit 2011 Vertriebsleiter, zeichnet als Geschäftsführer für die weltweiten Vertriebs- und Marketingaktivitäten verantwortlich.

„Wir freuen uns, dass wir Frau Ghilardi, Herrn Dr. Bauer und Herrn Knechtel für die Geschäftsführung gewinnen konnten. Durch ihre langjährige Zugehörigkeit sind sie bestens vertraut mit unserem Unternehmen und dem Markt. Gemeinsam können wir, im Sinne einer zukunftsgerichteten Unternehmensführung, nachhaltig den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Goebel IMS sichern und unsere Kunden auch in Zukunft begeistern“, so Daniele Vaglietti, CEO von IMS Deltamatic S.p.A.

Goebel bündelte im März 2015 ihre Geschäftsaktivitäten mit IMS, einer Marke der in Italien ansässigen IMS Deltamatic Group. Nach dem Zusammenschluss wurden zunächst die internationalen Vertriebskanäle und der Kundenservice ausgebaut sowie das Produktportfolio erweitert. Das Unternehmen wird nun von neuen Dreier-Spitze geleitet. So haben die Optimierung der Markenpositionierung in den Kernmärkten sowie die Erschließung neuer Absatzmärkte oberste Priorität für Harald Knechtel. Der neue Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing leitete bereits von 2011 bis 2015 erfolgreich den Vertrieb. In enger Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung konnte Knechtel dabei zahlreiche Synergien und Erfolge realisieren, wie zum Beispiel den größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Durch seine langjährige Erfahrung in der Steuerung internationaler Vertriebskanäle, verfügt er über umfangreiches Produktwissen und tiefgreifende Kenntnisse in den Kernbranchen.

Neuer Geschäftsführer Technik (Konstruktion und Produktion) ist Dr. Hans-Peter Bauer, der bereits seit 1989 für Goebel,  zuletzt in leitender Position, tätig ist. Als Leiter der Mechanischen Konstruktion trug er maßgeblich zur Weiterentwicklung des Produktprogramms bei. Unter seiner Führung entwickelte das Unternehmen zahlreiche neue Maschinen, unter anderem die größte Rollenschneidmaschine Monoslit Giant. Als Verantwortlicher für die Produktentwicklung strebt Dr. Bauer die Erweiterung des Produktportfolios an. Neue, zeitgemäße Maschinenkonstruktionen und -steuerungen, die die Kundenbedürfnisse befriedigen und nachhaltig Wert schaffen, stehen dabei im Mittelpunkt seines Engagements. Aus der Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft IMS Deltamatic ergeben sich hieraus zahlreiche Synergieeffekte.

Für Roberta Ghilardi, zuständig für Administration, Finanzen und andere Funktionsbereiche, stehen Sicherung und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit an erster Stelle. Seitdem das Unternehmen der Maschinenbaugruppe IMS Deltamatic S.p.A. angehört, verantwortete sie maßgeblich die strategische Ausrichtung des Darmstädter Unternehmens. „Mit der Neuordnung der Abläufe haben wir die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft auch bei schwierigen Markt- und Wettbewerbsbedingungen gelegt. Der Ausgangspunkt ist daher die weitere Optimierung der Geschäftsabläufe und eine konsequente Kundenorientierung.“

www.goebel-ims.com


BU: Mit Wirkung vom 14. Januar 2016 lenken Dr. Hans-Peter Bauer, Roberta Ghilardi und Harald Knechtel die Geschäfte von Goebel.

Foto: Goebel

 

 

03.02.2016

Fachmessen Empack, Label&Print auf CeMAT

Zukunftsfragen zu Verpackungstechnik, Druck und Veredelungstechnologien stehen im Mittelpunkt der «Empack» und «Label&Print». 2016 finden die Easyfairs-Fachmessen erstmals als «Show-in-Show»-Konzept im Rahmen der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT vom 31. Mai bis 3. Juni in Hannover statt. 25% der Aussteller an der Empack@CeMAT und Label&Print@CeMAT kommen aus dem internationalen Bereich und runden das nationale Angebot perfekt ab.

Unter dem Namen Empack@CeMAT und Label&Print@CeMAT übernimmt der internationale Messeanbieter Easyfairs ab 2016 den bisherigen Pack-Bereich in der Halle 13 der CeMAT, der Leitmesse für Intralogistik. Als «Show-in-Show»-Konzept werden die Fachmessen «Empack» und «Label&Print» damit integraler Bestandteil der CeMAT und ergänzen bzw. erweitern das Ausstellungsprogramm der Intralogistik um die Bereiche Verpackungstechnik, Druck und Veredelungstechnologien.

Effiziente Verpackung als Erfolgsfaktor

Zu den Ausstellern der «Empack» - eine der etabliertesten Easyfairs Messe-Marken - zählen vor allem Anbieter von Verpackungsanlagen und -maschinen. Vorgestellt werden in Hannover zeitgemäße Lösungen für Transportverpackungen, Verpackungsmaterialien und Packstoffe, sowie neueste Maschinen. Die 2014 neu von Easyfairs lancierte «Label & Print» ergänzt die «Empack» als Plattform rund um das Thema Print, Digitaldruck und die gesamte Wertschöpfungskette der graphischen Industrie. Easyfairs Group Event Director Martina Hofmann erläutert dazu: „Angesichts der zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung steht auch das Thema Verpackung in allen Facetten vor neuen Herausforderungen. Längere Transportwege und komplexe Logistikketten erfordern in vielen Fällen Verpackungen, die unterschiedlichsten Strapazen standhalten müssen. Versandabteilungen, Speditionen und Logistikdienstleister sind daher immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie die zu befördernde Ware optimal geschützt ans Ziel gelangt. Auf der Empack@CeMAT und Label&Print@CeMAT finden Fachbesucher dazu passende Lösungen und Dienstleistungen bzw. die richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen – im Verbund mit den Intralogistik-Themen der CeMAT. Das passt perfekt zusammen! Besucher können so ihren Messeaufenthalt effizient und kompakt gestalten – ein echter Mehrwert!“

Die CeMAT wird als weltweit führende Messe für Intralogistik und Supply Chain Management alle zwei Jahre ausgerichtet. Zur nächsten CeMAT vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016 werden rund 1 000 Aussteller aus aller Welt erwartet. Die stärksten Ausstellernationen sind neben Deutschland Belgien, China, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Schweden und die Türkei. Diese hohe Internationalität ist in der Branche einzigartig. Das Motto ""Smart Supply Chain Solutions"" trifft damit genau den Puls der Zeit und erstreckt sich über alle Ausstellungsbereiche. „In Zeiten von Industrie 4.0 wird Logistik immer wichtiger, denn die Ansprüche an Liefergenauigkeit und -flexibilität steigen. Künftig müssen alle Behälter oder Ladungsträger und Transportmittel sowie das Transportgut selbst mit Intelligenz ausgestattet werden, damit sie mit ihrer Umgebung sowie mit Maschinen und Robotern kommunizieren können“, sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG. 

Mit dem Leitthema Smart Supply Chain Solutions setzt die CeMAT genau an diesem Punkt an und zeigt auf, wie Logistikprozesse künftig automatisiert und vernetzt gesteuert werden können. Dabei geht es um weit mehr als nur die Optimierung der Logistikprozesse. Mit der Digitalisierung verändern sich Wertschöpfungsketten und es entstehen neue Geschäftsmodelle.

Von Expertenwissen profitieren – zum Nulltarif!

Neben der Ausstellung setzen die Empack@CeMAT und die Label&Print@CeMAT mit neuen, exklusiven Inhalten und innovativen Formaten markante Akzente. Im Mittelpunkt des Rahmenprogramms zum Messe-Duo steht das „Packaging Art House“ – ein multifunktionaler ‚Art Space‘ in Saalgröße, ganz aus Wellpappe, der sich als außergewöhnlicher Raum für Events anbietet. Besucher haben dabei die Gelegenheit, sich über das preisgekrönte Konstrukt zu informieren. Am 26. Januar 2016 wurde das vom Wiener Design Studio Papertown entwickelte Konzept in der Disziplin „Interior Architecture“ mit dem renommierten iF Design Award 2016 ausgezeichnet – „ein grandioser Erfolg für eine faszinierende Idee“, zeigt sich Easyfairs Group Event Director Martina Hofmann begeistert. In Vorbereitung ist für den Verpackungsevent ein spannendes Fach-Programm mit interessanten Kurzvorträgen, Sonderveranstaltungen, Fachseminaren unabhängiger Anbieter, Wettbewerben und Diskussionsrunden über Fachthemen. „Ziel aller Veranstaltungen des Rahmenprogramms ist ein umfassender Wissenstransfer in einem internationalen Verpackungsnetzwerk“, erläutert Martina Hofmann.

Gute Gründe für die Teilnahme - Ausstellerstimmen

Wichtige Key-Aussteller der Branche sind bereits zur Empack@CeMAT und Label&Print@CeMAT angemeldet, darunter Ishida Europe GmbH, ErgoPack GmbH, Knüppel Verpackung GmbH & Co. KG, Mosca GmbH, Multivac, Packsize GmbH, Wolf Verpackungsmaschinen GmbH, PFM Verpackungsmaschinen GmbH, STOROpack Hans Reichenecker GmbH, Schur Star Systems GmbH oder die TransPak GmbH. 25% der bisher angemeldeten Aussteller kommen aus dem Ausland.

Für die Aussteller gibt es wichtige Gründe, an der «Empack»@CeMAT teilzunehmen – zum Beispiel die STOROpack Hans Reichenecker GmbH: „Die CeMAT hat sich als weltweit bedeutende Messe für Intralogistik und Supply Chain Management etabliert. Die «Empack» wiederum bietet uns die richtige Plattform, um unsere flexibel einsetzbaren Schutzverpackungen zu präsentieren und mit Fachpublikum über innovative Verpackungstechnik zu sprechen. Wie bei unseren bisherigen Messeauftritten erwarten wir auch auf der diesjährigen «Empack@CeMAT» ein hohes Interesse an unserem Produktportfolio und freuen uns darauf, neue Kontakte zu knüpfen“, erläutert Astrid Winkeler, Head of Corporate Communications and Global Support Marketing. STOROpack zeigt auf der «Empack@CeMAT » unter dem Stichwort „Working Comfort“, wie Verpacken effizient und zugleich ergonomisch für die Mitarbeiter funktioniert und wie sich der gesamte Prozess in die Intralogistik optimal integrieren lässt.

Ebenso ist die Firma Wolf Verpackungsmaschinen GmbH vom «Empack»@CeMAT-Format überzeugt: „Wir nehmen an der «Empack»@CeMAT 2016 in Hannover teil, um unsere Kundennähe nochmals mehr zu unterstreichen. Die «Empack»@CeMAT 2016 ist die ideale Plattform, auch wegen der zentralen Lage in Hannover, unsere Neuigkeiten direkt zu präsentieren und entsprechende Fachgespräche zu führen“, sagt Geschäftsleiter Sebastian Wolf, Wolf Verpackungsmaschinen GmbH.

Gratis-Ticket bereits heute sichern!

Das reguläre Tagesticket kostet 27 Euro. Besucher können die Empack@CeMAT und Label&Print@CeMAT allerdings kostenfrei besuchen, wenn sie sich vorab online anmelden unter www.empack-hannover.de und www.lp-hannover.de. Der Vorteil: Die Online-Anmeldung vermeidet lange Wartezeiten vor Ort und Interessenten erhalten Vorabinformationen zur Messevorbereitung. Buchen Sie noch heute online Ihr Gratis-Ticket!



Standorte und Termine 2016 in Deutschland, der Schweiz und Österreich:

Empack, Packaging Innovations, Label&Print             06.04. – 07.04.  Zürich Messe, Hallen 3-6

Empack, Label&Print                                                   31.05. – 03.06. Hannover, parallel zur CeMAT 2016

Packaging Innovations                                                23.06. – 24.06. Hamburg, Fischauktionshalle

Packaging Innovations                                                01.12. – 02.12. Wien, Marxhalle



Informationen über Artexis Easyfairs

Artexis Easyfairs ermöglicht Fach- und Privatbesuchern einen Blick in die Zukunft „visit the future“. Leitveranstaltungen ihrer Branche greifen die Bedürfnisse der Besucher auf und präsentieren Lösungen in einem auf den jeweiligen Markt abgestimmten idealen Veranstaltungsformat. Unter der Marke Easyfairs veranstaltet die Gruppe im Moment 125 Messen und Ausstellungen in 17 Ländern (Algerien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien und Vereinigte Arabische Emirate). In der D-A-CH-Region organisiert Easyfairs u.a. die Automation & Electronics (Lausanne und Zürich), die Empack (Hannover und Zürich), die Label&Print (Hannover und Zürich), die Labotec (Lausanne), die Maintenance (Dortmund, Hamburg, Stuttgart, Wels und Zürich), die Packaging Innovations (Hamburg, Wien und Zürich), die Schüttgut (Dortmund, Basel und St. Petersburg, Russland).

Als Artexis betreibt die Gruppe in den BeNeLux-Staaten und den nordischen Ländern acht Messegelände (Antwerpen, Ghent, Mechelen, Mons, Namur (zwei Messegelände), Malmö und Stockholm). Im Geschäftsjahr 2015/2016 beschäftigt die Gruppe über 435 Mitarbeiter und erwartet einen Umsatz von über EUR 115 Mio. Das Ziel von Artexis Easyfairs ist es, der anpassungsfähigste, aktivste und effektivste Marktteilnehmer in der Messewirtschaft zu sein. Das Augenmerk liegt dabei auf der Einstellung hochmotivierter Mitarbeiter, der Entwicklung der besten Instrumente im Bereich Marketing und Technologie, sowie in der Entwicklung starker Marken. Werfen auch Sie einen Blick in die Zukunft: visit the future – with Artexis Easyfairs.



www.easyfairs.com

BU: Zukunftsfragen zu Verpackungstechnik, Druck und Veredelungstechnologien stehen im Mittelpunkt der «Empack» und «Label&Print». 2016 finden die Easyfairs-Fachmessen erstmals als «Show-in-Show»-Konzept im Rahmen der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT vom 31. Mai bis 3. Juni in Hannover statt.

Foto: Artexis Easyfairs

 

 

31.01.2016

Etma: World Tube Congress 2016 in Berlin

Vor genau 175 Jahren, nämlich 1841, erfand der US-Amerikaner John Goffe Rand die Tube und meldete sie zum Patent an. Das war der Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die auch heute noch längst nicht zu Ende ist. Auch nach 175 Jahren ist die Tube als Packmittel immer noch zeitgemäß und durch eine Reihe von innovativen Weiterentwicklungen modern und aktuell. Gerade in unserer heutigen Zeit überzeugt die Tube durch die Vielzahl ihrer Vorteile und überzeugenden Eigenschaften, die bei bestimmten Produkten und Anwendungen einfach nicht wegzudenken sind.

Gründe genug also für die Tubenindustrie, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Hierzu lädt die etma (european tube manufacturers association), die als Division unter dem Dach des GDA (Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.) geführt wird, am 2. Juni 2016 zum World Tube Congress nach Berlin ein. Unter dem Veranstaltungstitel „175 Years of Flexible Tubes – And Still Going Strong“ werden Tubenproduzenten aus aller Welt, Maschinenhersteller, Lieferanten, Kunden und andere Verpackungsfachleute zusammentreffen.

„Dabei geht es nicht nur darum, zurückzublicken“, macht etma-Generalsekretär Gregor Spengler deutlich. „Wir wollen die zukünftigen Chancen des Packmittels Tube ausloten und auch neue Impulse setzen. Es ist uns deswegen besonders wichtig, dass neben unseren Mitgliedsunternehmen die gesamte Prozesskette in diesem zukunftsweisenden Congress repräsentiert ist; und das nicht nur auf Europa bezogen, sondern weltweit. Dementsprechend haben wir das Congress-Programm gestaltet.“

Am Vormittag des 2. Juni 2016 werden die Chancen und Herausforderungen des europäischen, des nordamerikanischen und des asiatischen Marktes präsentiert und neueste Trends aufgezeigt. Zum Abschluss der ersten Session wird ein Ausblick auf die Preis- und Kapazitätsentwicklungen relevanter Rohstoffe gegeben.

Am Nachmittag wird der Blick dann vollends Richtung Zukunft gelenkt. Ein globaler Brand-Owner formuliert seine zukünftigen Erwartungen und Anforderungen an die Verpackungs- und Tubenindustrie. Danach wird die „Supply chain 4.0“ in der Tubenindustrie skizziert. Mit einem Ausblick auf das Einkaufsverhalten der Zukunft und dem Einfluss auf die Verpackungsindustrie endet der Nachmittag. Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm, das neugierig machen sollte.

Aber etma Präsidentin Dr. Monika Kopra-Schäfer sieht noch einen weiteren Grund, nach Berlin zu kommen: „Neben den qualifizierten Vorträgen und Fachdiskussionen bietet unser Congress natürlich auch eine hervorragende Plattform für erfolgreiches Networking: Branchenübergreifend und wirklich global. Ich denke dabei nicht zuletzt auch an das Gala-Dinner am Abend, das einen festlichen Rahmen für die Preisverleihung des etma-Wettbewerbs „Tube des Jahres 2016“ bieten wird.“

Die Teilnahmegebühr für den Congress beträgt 690,-- Euro plus MwSt. Weitere Details und das gesamte Congress-Programm enthält der digitale Congress Flyer, der unter +49 211 4796141 oder info@etma-online.org angefordert werden kann.


Kontakt:

Gregor Spengler
etma Secretary General
Leiter Verpackung im Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA)

www.etma-online.org

BU: Vor genau 175 Jahren, nämlich 1841, erfand der US-Amerikaner John Goffe Rand die Tube und meldete sie zum Patent an. Das war der Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die auch heute noch längst nicht zu Ende ist. Gründe genug also für die Tubenindustrie, dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

Foto: etma

 

 

Packaging News - März 2016

 

30.03.2016

Marzek: Prokura für Martin Höffinger

Seit September 2015 ist Martin Höffinger in der Geschäftsleitung bei Marzek tätig. Martin Höffinger bringt internationale Managementerfahrung bei renommierten Handels- und Produktionsunternehmen sowie auch bei Mc Kinsey mit. Als COO wird Martin Höffinger vor allem kunden- und marktorientiert die verschiedenen Marzek Bereiche und Standorte koordinieren sowie das operative Geschäft unterstützen.

Das Leistungsangebot von Marzek umfasst das Spektrum vom hochveredelten Spezialetikett in Hybriddruckverfahren für Wein und Gewerbe bis hin zum industriellen Standardetikett. Besondere Wachstumsbereiche sind neben Bogen- und Rollen-Etiketten auch die Flexible Verpackung sowie hochwertige Feinkartonage und Faltschachteln.

Dr. Johannes Michael Wareka, CEO der Marzek Gruppe, sagt dazu: „Wachstum bedeutet für Marzek Etiketten+Packaging nicht nur quantitative Steigerungen durch Eintritt in neue Marktsegmente. Durch innovative Technologien, bei denen wir die Stärken der unterschiedlichen Standorte Österreich, Ungarn und Ukraine nutzen, brauchen wir auch ein qualitatives Wachstum in unseren Strukturen. Durch seine breite Erfahrung sowohl in internationalen Konzernen als auch mittelständischen Strukturen ist Mag. Martin Höffinger als COO für unser Managementteam eine tolle Ergänzung.“

www.marzek-group.com


BU: (v.l.n.r.) Alexander Schneller-Scharau, 5.Generation der Gründerfamilie; Helga Marzek, 3.Generation; Martin Höffinger COO; Dr. Johannes Michael Wareka, 4. Generation

Bild: Marzek

 

 

29.03.2016

Schreiner Group: Produktionseröffnung im Süden Shanghais

Unter dem Motto Inspired by Tradition – Built for Innovation hat Schreiner Pro Tech den neuen Produktionsstandort in China eingeweiht. Mit einem bayerisch-chinesischen Festakt feierten über 100 Gäste die Eröffnung der Produktion in Fengpu, im Distrikt Fengxian südlich von Shanghai. Die Automobilindustrie zählt zu den wichtigsten Kunden des Geschäftsbereichs. Um deren Fertigungswerke optimal und in gewohnter Qualität mit Funktionsteilen und Labels zu versorgen, wurde fünf Jahre nach der Handelsniederlassung eine eigene Produktion eröffnet.

In einer Werksführung erfuhren die Gäste alles Wissenswerte über die Produktion der Funktionsteile und Labels von Pro Tech, über die Hightech-Maschinen, die moderne Klimaanlage für ein konstantes Raumklima sowie die vorliegenden Zertifizierungen. Ein Rahmenprogramm aus bayerischen und chinesischen Traditionen rundete die Veranstaltung ab.

Bereits Ende Oktober 2015 ist die Produktion von Druckausgleichselementen (DAE) an einer Präzisionsstanz- und Kaschieranlage sowie einer vollautomatischen, kameragesteuerten Weiterverarbeitungsmaschine in China angelaufen – zunächst für Kunden aus der Solarindustrie. „Wir legen höchsten Wert darauf, dass in unserem chinesischen Werk die gleichen Standards und das hohe Niveau herrschen wie in Deutschland. Es wird mit identischen Hightech-Maschinen gearbeitet, die Qualitätsansprüche bezüglich Mitarbeitern, Prozessen und Ergebnissen sind die gleichen wie hier“, sagte Roland Schreiner, Geschäftsführer der Schreiner Group, beim traditionellen Grand Opening.

Seit Anfang 2016 sind auch die strengen Anforderungen aus den Normen DIN EN ISO 9001 sowie ISO/TS 16949 implementiert und in allen Details durch interne und externe Audits überprüft worden. „Da die Topqualität unserer Prozesse und Anlagen nun offiziell bestätigt wurde, kommen die ersten Produktionsaufträge für die Automobilkunden hinzu“, freut sich Thomas Köberlein, Geschäftsleiter von Schreiner Pro Tech. Dazu zählen wasserdichte, atmungsaktive Druckausgleichselemente, Airbag-Cover, Inflatable Curtain Tapes sowie verschiedene High-end-Labels.

Enge Geschäftsbeziehungen zwischen München und Shanghai bestehen durch den Vertrieb und eine eigene Handelsniederlassung trotz der Entfernung von 8000 Kilometern schon lange. Thomas Köberlein betont, dass die Produktion ein wichtiger nächster Schritt war: „Als Lieferant sind wir für unsere Kunden in China ein attraktiver Partner, wenn wir ebenfalls dort für den lokalen Markt produzieren. Wir bieten ihnen dadurch eine höhere Liefersicherheit für ihre chinesischen Produktionsstätten und unterstützen den Erfolg ihrer Internationalisierung, indem wir vor Ort präsent sind“.

www.schreiner-group.com


BU: (v.l.n.r.) Thomas Köberlein, Geschäftsleiter von Schreiner ProTech, Chen Jianqing, General Manager des Industrieparks Fengxian, Roland Schreiner, Geschäftsführer der Schreiner Group, und Jamie Long, General Manager der Schreiner Group Ltd. China, eröffnen offiziell die neue Produktion.

Bild: Schreiner

 

 

26.03.2016

Führungswechsel bei Henkel Adhesive Technologies

Oliver Bossmann ist seit Januar 2016 Corporate Vice President im Geschäftsfeld Verpackungs- und Konsumgüterklebstoffe bei Henkel. Er folgt auf Ralf Grauel, der auch weiterhin seine langjährige Expertise in den Bereichen Klebstoffe für flexible Verpackungen sowie Haftklebstoffe in globaler Leitungsfunktion einbringt. Bossmann kann auf mehr als fünf Jahre in der Klebstoffsparte bei Henkel sowohl in Deutschland als auch international zurückblicken.

Nach mehreren langjährigen Verantwortlichkeiten im FMCG Bereich startete Bossmann als Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Klebstoffe für Konsumenten, Handwerk und Bau bei Henkel in Deutschland und der Schweiz. 2015 übernahm er zusätzlich die Steuerung des internationalen Key Account Managements für Europa. „Ich freue mich auf die Aufgabe, die Position von Henkel im Bereich der Klebstoffe für Verpackungen und Konsumgüter weiter zu festigen. 2016 wird ein spannendes Jahr für uns, in dem wir einige Produktneuheiten präsentieren werden“, sagt Oliver Bossmann.

Nachhaltigkeit ein strategischer Schwerpunkt im Bereich Verpackung

Die unternehmensübergreifende Nachhaltigkeitsstrategie sieht bis zum Jahr 2030 eine Effizienzsteigerung der Henkel-Produkte und -Prozesse um das Dreifache gegenüber dem Stand von 2010 vor. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung und Produktion der Klebstoffe von Henkel. Als Beispiel für Ressourcenschonung in der eigenen Produktion führt Bossmann die Herstellung der kaseinfreien Aquence XP Produkte an: Hierbei wird im Vergleich zur Produktion kaseinhaltiger Technologien bis zu 90 Prozent des Wasserverbrauchs eingespart. Auch auf Effizienzsteigerungen jenseits der eigenen Produktion geht Bossmann ein. „Unsere Technomelt Cool Produktreihe an Schmelzklebstoffen ist ein Beleg dafür, wie wir bei unseren Kunden Energie – und somit auch Kosten – einsparen: Diese Klebstoffe können im Vergleich zu Standard-Hotmelts mit einer signifikant reduzierten Auftragstemperatur verarbeitet werden – nämlich bei rund 100 Grad Celsius statt bei 160 Grad“, erklärt Oliver Bossmann hierzu.

„Auch über Trainings und Schulungen leisten wir unseren Beitrag. Ein Beispiel: Die zu verarbeitenden Materialien zur Herstellung von flexiblen Verpackungen werden aufgrund des Nachhaltigkeitsgedankens immer dünner – und somit empfindlicher im Produktionsprozess. Das stellt höchste Ansprüche an Kaschierer, die das Web Handling beherrschen müssen, um beste Ergebnisse zu erzielen. In unserem ‚Flexible Packaging Forum’ informieren unsere Experten darüber, wie das Handling der empfindlichen Materialien gelingt und zu besten Ergebnissen führt. Unsere Experten geben ihr Wissen auch gerne in unserer Converters’ Academy, in zahlreichen Webinaren oder zum Beispiel in unserem Food Safe Packaging Online-Portal weiter. In diesem Portal informieren wir umfassend zum Thema Lebensmittelsicherheit.“

Neben dem Bereich Verpackung konzentrieren sich die Aktivitäten des global agierenden Klebstoffherstellers auf die Felder Möbel und Bauelemente sowie Hygiene und Tissue Anwendungen.

www.henkel.de

BU: Oliver Bossmann neuer Corporate Vice President im Geschäftsfeld Verpackungs- und Konsumgüterklebstoffe bei Henkel

Foto: Henkel AG & Co. KGaA

 

 

23.03.2016

Schubert verbucht Rekordumsatz

Schubert verzeichnet in seinem 50. Jubiläumsjahr mit einer Umsatzsteigerung auf ca. 300 Mio. Euro einen neuen Wachstumsrekord. Parallel wächst auch die Belegschaft mit vier Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr kontinuierlich an. In den vergangenen zwei Jahren investierte die Unternehmensgruppe 44 Mio. Euro – davon 30 Mio. Euro in den Verpackungsmaschinenbau in Crailsheim.

Eine bedeutende Entwicklung in 2015 für die Wachstumsstrategie der Gerhard Schubert GmbH ist nach eigener Einschätzung die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle in Crailsheim. Der 12.000 m2 große Neubau mit einer Investitionssumme von 16 Mio. Euro dient neben einer bestehenden Halle nun der Endmontage von TLM-Verpackungsmaschinen.

„Wir möchten unsere Kunden mit innovativen Technologien weiter voranbringen und auf diese Weise auch unser Wachstum nachhaltig fortsetzen. Unser Ziel ist es, bis 2020 jährlich 1.000 Teilmaschinen zu bauen. Um das zu schaffen, fokussieren wir uns aktuell darauf, dass alles ineinandergreift – vom Vertrieb über die Konstruktion, Einkauf, Teilefertigung, Montage bis zur Auslieferung. Die Zeichen, unser gestecktes Ziel zu erreichen, stehen gut. Aktuell erfreuen wir uns über einen neuen Rekord-Auftragsbestand“, erklärt Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Schubert. In seinem Wachstumsplan bis 2020 verfolgt Schubert das Ziel, jedes Jahr um acht bis zehn Prozent zu wachsen. Um die Kapazitäten langfristig bereitzustellen und die Chancen für weiteres Wachstum zu sichern, strebt Schubert den Bau einer weiteren Halle in 2020 an.

www.gerhard-schubert.de


Bild: Schubert

BU: Die Gerhard Schubert GmbH erreicht seit ihrem 50-jährigen Bestehen mit einem Umsatz von 174 Mio. Euro einen neuen Höchststand.

 

 

21.03.2016

Packaging Valley Days 2016 in Schwäbisch Hall

Am 23. und 24. Juni finden die Packaging Valley Days in Schwäbisch Hall statt. Zum dritten Mal veranstaltet der Verein Packaging Valley Germany e.V. ein zweitägiges Branchenevent, das Besucher aus aller Welt lockt. Beide Tage stehen ganz unter dem Motto „Virtualität trifft Realität – Verpackungsprozesse 4.1“. Expertenvorträge werden kombiniert mit Firmenbesichtigungen sowie einem ergänzenden Rahmenprogramm. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Unter dem diesjährigen Motto diskutieren Experten aus Forschung und Wirtschaft Trends und Herausforderungen im Verpackungsmaschinenbau. „Verpackungsprozesse 4.1“ meint vor allem die vernetzten Prozesse und zunehmende Kommunikation zwischen Maschinen. Eine Entwicklung, die immer mehr Einzug in den Maschinenbau findet, ist die Virtualität.

Kurt Engel, Geschäftsführer von Packaging Valley, erklärt: „Die Auswirkungen neuer Entwicklungen reichen weit, Käuferverhalten und Gesetzgebungen ändern sich. Das spüren auch wir im Maschinenbau. Man fragt sich z.B., ob angesichts der neuen computergestützten Möglichkeiten auch ausreichende Schutzmaßnahmen vorhanden sind. Unsere Keynote-Speaker geben Antworten auf aktuelle Fragestellungen.“

Wäre es manchmal nicht gut zu wissen, was morgen passiert? Dr. Petro Mićić blickt in die Zukunft und macht aus vergangenen Umständen zukünftige Entwicklungen besser vorausschaubar. Nik Seidenader, Berater und Startup-Investor, greift mit Track & Trace ein aktuelles Thema auf. Vor allem Pharmafirmen müssen Konsumenten durch die Nachverfolgung von Produkten vor mangelhaften Kopien schützen. Die Rückverfolgbarkeit muss sogar bis nach Hause möglich sein. Das heißt auch: Umso mehr Virtualität auf Realität trifft, desto wichtiger werden Datenschutz und Sicherheitssysteme. In seinem Vortrag „Wie schützt man Industrie 4.0-Umgebungen“ nimmt Gert Hansen, Entwickler von marktführenden Sicherheitssystemen, kritische Lücken unter die Lupe.

Von der sprechenden Maschine zur virtuellen Realität. Mit den neuen Möglichkeiten steigen auch die Kundenanforderungen. Damit zeigt sich einmal mehr die Wichtigkeit standardisierter Prozesse. “Standards driven by Packaging Valley“ ist Ausgangspunkt für eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde. Diskutiert wird, inwiefern Standards geschaffen werden können, z.B. in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und von Maschine zu Maschine.

Von den konkreten Vorteilen virtueller Anwendungen können sich Besucher dann, im Rahmen der Firmentouren, am zweiten Tag selbst ein Bild machen. Mit dem VR Center Schwäbisch Hall hat auch Packaging Valley einen Zugang zur dritten Dimension geschaffen.
Das Programm 2016 steht ab sofort auf www.packaging-valley.com bereit. Interessierte können sich dort anmelden.


Über Packaging Valley Germany e.V.

Die Region um das Packaging Valley gehört zum Herz des Verpackungsmaschinenbaus. Mitgliedsunternehmen mit führenden Technologien machen den Verein Packaging Valley zum geeigneten Gastgeber des alle drei Jahre stattfindenden Branchenevents „Packaging Valley Days“. Packaging Valley Germany e.V. wurde 2007 als Verpackungscluster gegründet und hat seinen Sitz in Schwäbisch Hall. Heute vernetzt Packaging Valley über 40 Unternehmen aus der Verpackungsbranche rund um die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim, in der Region zwischen Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg. Damit bündelt der Verein die in der Region einzigartige Kompetenz, um Kunden den bestmöglichen Lösungsanbieter zu präsentieren.

www.packaging-valley.com

BU:  Betriebsbesichtigung 2013 (bei E+K Sortiersysteme GmbH)

Foto: Packaging Valley Germany e.V.

 

 

18.03.2016

LogiMAT 2016 in Stuttgart – Abschlussbericht

Die größte jährlich stattfindende Intralogistik-Fachmesse endet 2016 mit Rekordzahlen bei Ausstellern, Ausstellungsfläche und Besucherzuspruch – und unterstreicht damit erneut ihre exponierte Positionierung im internationalen Wettbewerb.

Mit dem enormen Besucherzuwachs von knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis schloss die LogiMAT 2016, 14. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss, am vergangenen Donnerstag ihre Tore. Während der drei Messetage kamen insgesamt 43.465 Fachbesucher (+23,8 % gegenüber 2015) auf das Stuttgarter Messegelände – 8.360 Besucher mehr als im vergangenen Jahr. Die seriös erhobenen Daten wurden vom unabhängigen Baseler Marktforschungsinstitut Wissler & Partner erfasst. „Der deutliche Besucherzuspruch bestätigt gleichermaßen das Messekonzept wie den Entwicklungstrend der LogiMAT insgesamt“, konstatiert Messeleiter Peter Kazander, Geschäftsführer der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, München, und verweist auf die wachsende Internationalisierung der Messe. Bereits in den vergangenen Jahren habe die LogiMAT bemerkenswertes Wachstum beim Besucherzuspruch verzeichnet, das 2015 jedoch von Streiks bei den Zubringerverkehren leicht verzerrt worden sei. „Die diesjährigen Zahlen rücken das Bild zurecht und unterstreichen die herausragende Bedeutung der LogiMAT für die Intralogistik sowie ihre exponierte Positionierung im internationalen Wettbewerb“, urteilt Kazander.

Als „erster Gastveranstalter, der das Messegelände komplett füllt“, so die Stuttgarter Messegesellschaft, belegte die LogiMAT 2016 vom 08. bis 10. März 2016 alle Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände. 1.280 internationale Aussteller (+10,2 %), davon fast ein Viertel aus 32 Ländern (+15 %) der Welt, präsentierten auf 95.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche (+12 %) in acht Hallen ihre aktuellen Lösungsangebote und Produktentwicklungen für intelligente, zukunftsfähige Intralogistik. Der Zuwachs bei den internationalen Ausstellern und Messebesuchern verweise dabei auf die hohe Aufmerksamkeit, die die LogiMAT auch im Ausland erfahre, erklärt Kazander.

„Äußerst zufrieden“ zeigt die Messeleitung sich damit, dass der zweistellige Zuwachs bei Ausstellern und Ausstellungsfläche mit einem entsprechenden Besucherinteresse einhergegangen ist. Den Zahlen des Baseler Marktforschungsinstituts zufolge hatte mehr als jeder dritte Messebesucher (35,7 %) einen Anreiseweg von mehr als 300 Kilometern. Über 20 Prozent des Fachpublikums reisten aus dem Ausland an. Von ihnen kamen 69 Prozent aus EU-Staaten, 17 Prozent aus dem übrigen Europa und 14 Prozent aus Übersee, Asien und Nahost. Mehr als 88 Prozent der Fachbesucher bezeichneten sich als Entscheider aus kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU). Etwa 40 Prozent der Fachbesucher kamen mit konkretem Investitionsbedarf, jeder Fünfte erteilt auf oder nach der LogiMAT entsprechende Aufträge. Zusammenfassend gaben 78,3 Prozent der LogiMAT-Besucher in ihrer Gesamtbewertung der Intralogistikmesse die Schulnoten 1 und 2.

Vielfach wurde die LogiMAT 2016 von den Ausstellern als exklusive Präsentationsfläche für ihre Neuheiten und Innovationen genutzt, die oft bereits konkrete Lösungsansätze im Rahmen der Megatrends Industrie 4.0, Internet der Dinge und E-Commerce aufzeigten. „Das belegt den Ruf der LogiMAT als Informationsplattform, Arbeitsmesse und Trendbarometer für die Entwicklungen in der Intralogistik“, sagt Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH. „Was man auf der LogiMAT nicht findet, gibt es noch nicht“, ergänzt Kazander.

Hohen Zuspruch seitens Aussteller und Fachpublikum erfuhr ebenfalls die Handelsplattform TradeWorld, die zum dritten Mal im Rahmen der LogiMAT veranstaltet wurde. Sie fokussierte die enge Verzahnung der Logistik mit den Handels- und Vertriebsprozessen in B2B und B2C. Die Aussteller zeigten in diesem Jahr Lösungsangebote zu Retail 4.0, etwa zu E-Procurement, Payment, Marketing, Shop-Lösung, Versandmanagement, Fulfillment und Retouren-Handling. „Die diesjährige TradeWorld hat bestätigt, wie die E-Commerce- und Omnichannel-Prozesse sowie die dahinter liegende Logistik einander ergänzen“, erklärt Dr. Seebauer, Leitung TradeWorld 2016. „Die Integration der Handelsplattform TradeWorld in die Fachmesse LogiMAT hat sich als richtig erwiesen. E-Commerce ist ein besonderer Wachstumsmotor. Damit zeigt die TradeWorld den enormen Mehrwert, den die enge Vernetzung von E-Commerce und Logistik bietet. Die Präsentation entsprechender Lösungsangebote werden wir weiter ausbauen.“

Ungeachtet der erstmaligen Belegung aller Messehallen war die LogiMAT 2016 ausgebucht. Bis 2018, dem Fertigstellungstermin der neuen Halle 10 auf dem Stuttgarter Messegelände, wird ein weiteres Anwachsen der Ausstellerzahl auf den vorhandenen Ausstellungsflächen erfolgen müssen. „Wir wollen dem Fachpublikum nicht nur Größe, sondern insbesondere Vielfalt und attraktive Lösungen bieten“, resümiert Messeleiter Kazander. „Wie auch immer die weitere Entwicklung der LogiMAT erfolgen wird, sie bleibt die Messe der kurzen Wege, kompakten Informationen und des direkten Vergleichs der internationalen Anbieter für effiziente Intralogistik.“

Die nächste LogiMAT öffnet ihre Tore bereits in knapp sechs Wochen, vom 19. bis 21. April 2016, in Nanjing, China.

Die LogiMAT 2017 in Stuttgart findet von 14. bis 16. März 2017 statt.

www.logimat-messe.de
www.tradeworld.de

BU: Auf der Logimat 2016

Foto:  Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH

 

 

14.03.2016

Internationales Münchner Papier Symposium

Mit derzeit 218 angemeldeten Firmen aus 19 Ländern ist die vom 9.-11. März stattfindende Jubiläums-Tagung, das 25. IMPS - Internationales Münchner Papier Symposium auf dem besten Weg, zum 4. Mal in Reihe vorzeitig ausgebucht zu sein. Dies war mit jeweils über 400 Teilnehmern schon in 2013 und 2014 und 2015 der Fall. Mit einem Anteil von derzeit 36% der industriellen Teilnehmer aus Papier- und Kartonfabriken ist das Interesse der Papier- und Verpackungsindustrie sehr hoch.

Alle Vorträge handeln von technologischen Verbesserungen und werden von, oder in Zusammenhang mit, Kartonfabriken oder Papierfabriken vorgetragen. Im Gegensatz zu anderen Tagungen nimmt das IMPS nicht mehr als ca. 400 Teilnehmer auf, um eine hochwertige Diskussionsumgebung ohne Gedränge zu gewährleisten. Die Diskussion wird von einer kompakten Ausstellung begleitet und findet zweisprachig mit hervorragender Simultan-Übersetzung statt /(Deutsch und Englisch).

Die ungewöhnlich starke Anwendungsorientierung ist auch einer der Gründe, weshalb immer viele Entscheidungsträger aus Papierfabriken zum IMPS kommen. Beispiele dafür sind u.a. Herr Mühlhauser, Division Director von Mayr-Melnhof mit einigen seiner Produktions- und Werksleiter, Herr Stöckler, COO von Papierfabriken Palm mit den meisten seiner Werksleiter und Technologen, Herr Dr. Pawlowski, CEO und Inhaber von Aviretta, Herr Wichan Jitpukdee, CEO von Siam Kraft Industry aus Thailand, Herr Pichler, Leiter der Papier-Division der Andritz AG, Herr Tristram, Technischer Direktor von Erfurt & Söhne, Herr Kollmar, CEO von Bellmer, Herr Resvanis, Leiter von Propapier 1+2 sowie Direktoren und Werksleiter oder Technologen von: Glatfelter, Allimand aus Frankreich, Baiersbronn Frischfaser, Cartiere del Garda aus Italien, delfort Group, DS Smith, Drewsen Spezialpapiere, Ecoverde, Hakle, Hamburger, Propapier 1+2, Holmen aus Schweden, Kanzan, Heidera Paper aus Israel, Klingele, Kübler&Niethammer, mehrere LEIPA Standorte, Melitta Europe, Mitsubishi HiTec, Model AG, mehrere Mondi Standorte, Mopak aus der Türkei, Weig Karton, Munksjö Paper, Neenah, Neu Kaliss, Niederauer Mühle, Nordland Papier, Norske Skog, Papierfabrik Louisenthal, Perlen Papier, Pfleiderer Teisnach, Rheno de Medici, Rheinpapier, mehrere Sappi Standorte, Schoeller Technocell, Siam Kraft aus Thailand, SIPCO aus dem Libanon, mehrere Smurfit Kappa Fabriken, Solidpack, Stora Enso, Teranova Papers aus Spanien, mehrere UPM Standorte, WefaPress, Wepa, Zanders, Zellstoff Pöls und Ziegler Papier.

In der Anmeldung auf www.paper-online.de beinhaltet sind die Tagungsunterlagen, Vorträge als pdf Files, Kopfhörer für Simultanübersetzung, Pausengetränke und Snacks, Mittagessen am Mittwoch und Donnerstag, Gala-Dinner am Mittwochabend und, soweit Plätze verfügbar, Teilnahme am kulturellen Abend am Donnerstag und bei einer der 4 Exkursionen am Freitag.

Das 26. IMPS findet vom 22.-24. März 2017 statt.


www.paper-online.de

BU: Internationales Münchner Papier Symposium 2015.

Foto: IMPS/Jörg Padberg

 

 

11.03.2016

Auer Packaging wächst weiter

Das zwölfte Jahr in Folge notiert die Auer Packaging GmbH eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung. Zu seinem 30-jährigen Unternehmensjubiläum durfte sich der oberbayerische Verpackungsexperte gleich mehrfach freuen: Die neue Fertigung am Standort Amerang wurde im vergangenen Sommer fristgerecht in Betrieb genommen und trug dazu bei, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen. Damit konnte das Unternehmen 2015 einen Umsatz von 84 Mio. Euro (76 Mio. Euro 2014, + 10 %) erzielen. Für 2016 peilt das Unternehmen einen Umsatz von 90 Mio. Euro an. Dazu tragen auch neue Großaufträge aus der Automobilbranche u.a. von VW, Audi und BMW sowie Robert Bosch, Schaeffler und MAN sowie zahlreiche Produktinnovationen bei. 

„Die Erweiterung der Fertigungskapazitäten am Firmenstandort in Amerang stellt einen wichtigen Meilenstein für unser weiteres Wachstum dar“, betont Robert Auer, Geschäftsführender Gesellschafter der Auer Packaging GmbH. Damit nicht genug: Bereits im Sommer 2016 beginnen die Bauarbeiten für eine weitere Produktionshalle sowie einer Logistikhalle mit vollautomatischer Hochregal- und Kommissionierungsanlage. Mit diesen Investitionen in Gesamthöhe von rund 35 Mio. Euro sollen die Produktions- und Logistikprozesse weiter optimiert und die Produktionskapazitäten erneut deutlich erhöht werden.

Die Geschäftsführung vertraut bei der geplanten Standorterweiterung auf die mittlerweile seit über 30 Jahren bewährte Unternehmensphilosophie: Innovative Logistiklösungen und intelligente Produkte für den professionellen Transport sowie für die sachgerechte Lagerung von festen und flüssigen Materialien machen Auer Packaging weltweit zu einer ersten Adresse für Kunden, die spezialisiertes Know-how und hohe Qualität ‚Made in Germany‘ bei der Produktion von Mehrwegtransportverpackungen zu schätzen wissen.

Zum internationalen Kundenstamm der Auer Packaging, die ihre Märkte mit acht Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie einem ständig wachsenden Netz autorisierter Distributoren betreut, zählen insbesondere Unternehmen der Lebensmittelindustrie, des Groß- und Einzelhandels, der Automobilindustrie und des Maschinenbaus.


Zum Unternehmen

Die Auer Packaging GmbH mit Hauptsitz in Amerang (Oberbayern) ist auf die Produktion und den Vertrieb von Transport- und Lagerbehältern aus Kunststoff spezialisiert. Das Unternehmen bietet branchenübergreifend hochwertige Produkte für die Lagerung und den Transport von festen und flüssigen Materialien in jeglicher Größe. Das Lieferprogramm reicht von Sichtlagerkästen, Regal- und Materialflusskästen (C-Teile) für Regallager über runde oder ovale Container für die Chemie- und Lebensmittelindustrie bis hin zu stapelbaren KLT-Behältern, Großladungsträgern, Eurobehältern sowie Paletten in diversen Größen und Ausführungen. Acht Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie ein dichtes Netz an autorisierten Partnern vertreiben die Produkte weltweit vor Ort. Die Produktion erfolgt jedoch ausschließlich „Made in Germany“. Die Auer Packaging GmbH blickt seit Jahren auf ein stetig starkes Wachstum zurück. Das Unternehmen produziert pro Jahr rund 18 Millionen Kunststoffbehälter. Modernste Technik und hochqualifizierte Mitarbeiter sind der Garant für eine effiziente Produktion. Der Jahresumsatz lag im Jahr 2015 bei 84 Mio. Euro. Für 2016 wird ein Umsatz von 90 Mio. Euro erwartet.


www.auer-packaging.de

BU: Die neue Fertigung von Auer Packaging am Standort Amerang wurde im vergangenen Sommer fristgerecht in Betrieb genommen und trug dazu bei, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen.

Foto: Auer Packaging

 

 

10.03.2016

CosmeticBusiness 2016 in München

Als erfolgreiche B2B-Fachmesse bietet die CosmeticBusiness (8. bis 9. Juni 2016) mit ihrem breiten Ausstellerspektrum Kosmetikanbietern und deren Zulieferern alle Schnittstellen für die effiziente sowie verbrauchsorientiere Herstellung von Kosmetikprodukten.

Dass die Qualität beim Abfüll- und Verpackungsprozess stimmt, liegt nicht zuletzt in der Verantwortung der eingesetzten Technik. Automatisierte Abläufe und kurze Umrüstzeiten für eine schnelle Anpassung an unterschiedlichste Losgrößen sind Herausforderungen, denen sich die Maschinenanbieter auf der CosmeticBusiness stellen. Sie sind spezialisiert auf Kosmetikabfüllung und -verpackung sowie Kennzeichnung und Etikettierung. Erstmals als Aussteller 2016 dabei sind zum Beispiel Dalektron, der französische Marktführer für Abfüllanlagen PKB, Sondermaschinenbauer Schwab oder Sevenfluss aus Italien.

Zunehmend steht die Verpackungsgestaltung, neben Inhaltstoffen und Herstellungsprozess, im Zeichen der Nachhaltigkeit. Marketing, Entwicklung und Produktmanagement arbeiten dahingehend an ganzheitlichen Konzepten, die das Produktversprechen konsequent in allen Facetten bis zur Verpackung wiederspiegeln. Kreative, aber nachhaltige, recyclingfähige Verpackungen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Marketer. Daher finden sich auch auf der CosmeticBusiness zunehmend Angebote zu umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien und nachhaltigen Packmitteln bis hin zu ressourcenschonenden Veredlungstechniken.


Fachbesucherregistrierung:
http://www.cosmetic-business.com/tradefair/de/besucher/tickets/registrierung/

Ausstellerverzeichnis:
http://www.cosmetic-business.com/tradefair/aussteller-produkte


www.cosmetic-business.com/tradefair/de/

BU: Internationale Fachbesucher drängeln sich am Stand der Firma Heinz Plastics (Halle 4, D20) auf der CosmeticBusiness.

Foto: Leipziger Messe/ Fotograf: Martin Klindtworth

 

 

07.03.2016

All 4 Pack im November in Paris

Angesichts der zunehmenden Verknüpfung der einzelnen Schritte aus der gesamten Produktionskette bestätigen die beiden Messen Emballage und Manutention ihre gegenseitige Ergänzung und werden zu All 4 Pack Paris, dem globalen Marktplatz für Verpackung, Verarbeitung, Druck und Handling. Diese strategische Neuausrichtung gilt als Antwort auf die Erwartungen der Einkäufer und unterstreicht die wichtige Position des Events auf internationaler Ebene für die EMEA-Region.

Bereits 13 Monate vor der Eröffnung der All 4 Pack Paris, die vom vom 14.-17. November 2016 stattfindet, sorgt die neue Struktur für Aufmerksamkeit und die Messe verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Anmeldezahlen. Die beiden Messen werden seit dem Jahr 2010 gemeinsam ausgerichtet. Dies unterstreicht die Bedeutung ihrer Synergie. Manutention komplementiert den EoL-Sektor der Partnermesse Emballage.

Seit diesem Zeitpunkt ist die Einkaufspolitik der Einkäufer auf dem Markt zunehmend global ausgerichtet. Hierzu gehören Verpackungs-, Verarbeitungs- und Drucksysteme sowie Intralogistiklösungen. Die neue Marke All 4 Pack Paris spiegelt diesen Trend sehr deutlich wider und gewährleistet Bestand angesichts der aktuellen Entwicklungen der Branche. All 4 Pack Paris unterstreicht ihre internationale Zielsetzung und stellt die EMEA-Region in den Mittelpunkt. Die Messe bietet somit großes Potenzial für die Aussteller. Das Gastland für diese Ausgabe der Messe ist Afrika.

Hauptthema der All 4 Pack Paris im Jahr 2016: „Let’s be creative!” (Lasst uns kreativ sein!) Comexposium, der Messeveranstalter, setzt wichtige Akzente im Bereich „Kreativität“: einen neuen Namen und ein erweitertes Sortiment, eine neue, vereinfachte und transparentere Preisgestaltung, einen neuen Aufbau in den Hallen 5a, 6 und 7, eine vereinfachte räumliche Anordnung, ein Programm mit zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen zur Förderung und zum besseren Verständnis von Innovationen.

www.all4pack.com


BU: Angesichts der zunehmenden Verknüpfung der einzelnen Schritte aus der gesamten Produktionskette werden die beiden Messen Emballage und Manutention zu All 4 Pack Paris.

Foto: All4Pack

 

 

03.03.2016

Generationswechsel bei Engel

„Etwas Wehmut ist schon dabei“, gesteht Dr. Peter Neumann bei der Ankündigung seines Rückzugs aus dem operativen Geschäft, „aber auch Zuversicht, denn Engel ist bestens aufgestellt und die Kontinuität in der Unternehmensführung gesichert.“ Mit Wirkung zum 30. November 2016 wird sich Dr. Neumann, langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Engel Unternehmensgruppe, nach 35 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

„Es ist ein Schritt, der anlässlich meines 60. Geburtstages seit langem geplant war und im klaren Einvernehmen zwischen mir und den Eigentümerfamilien der Engel Unternehmensgruppe stattfindet“, erläutert Neumann. Tatsächlich wurde der Generationswechsel bereits vor mehreren Jahren mit dem Einstieg der 4. Generation von Mitgliedern der Eigentümerfamilie in die Geschäftsführung in die Wege geleitet. Dr. Stefan Engleder zeichnet inzwischen seit mehr als drei Jahren für die Geschäftsführung Technik und Produktion verantwortlich, Dr. Christoph Steger seit über zwei Jahren für die Geschäftsführung Vertrieb und Marketing.

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2016 übernimmt Dr. Stefan Engleder, Urenkel des Unternehmensgründers Ludwig Engel, den Vorsitz in der Geschäftsführung, die auch weiterhin aus vier Personen bestehen wird: neben Herrn Dr. Engleder als neuem Vorsitzenden und Verantwortlichen für den Bereich Entwicklung wird sie aus dem weiteren Familienmitglied Dr. Christoph Steger, Klaus Siegmund und Joachim Metzmacher für den Bereich Produktion bestehen.

„Es ist eine große Ehre und gleichzeitig Herausforderung, den Vorsitz in der Geschäftsführung von Herrn Dr. Neumann zu übernehmen“, betont Stefan Engleder „Er hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und wesentlich zum Erfolg beigetragen. Eben aus diesem Grund war es umso wichtiger, den Übergang langfristig und geordnet vorzubereiten, was uns über die letzten Jahre sehr gut gelungen ist.“ Und er ergänzt: „Gemeinsam mit meinen Kollegen innerhalb der Geschäftsführung ist es unser Ziel, das Unternehmen ganz im Sinne von Herrn Dr. Neumann fortzuführen und dort anzuschließen, wo wir heute stehen.“

www.engelglobal.com


BU: Die aktuelle Geschäftsführung der Engel Unternehmensgruppe (v.l.n.r.): Dr. Peter Neumann, Dr. Christoph Steger, Dr. Stefan Engleder, Klaus Siegmund.

Bild: Engel

 

 

01.03.2016

Deutsche Messe AG: Die Cemat 2016 in Hannover

Mit mehr als 1 000 Ausstellern auf einer Ausstellungsfläche von rund 120.000 m² ist die Cemat weltweit die größte Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Die nächste Cemat wird vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016 in Hannover veranstaltet.

Auf der Messe sind alle Bereiche der Infralogistik vertreten über innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen aus dem Logistics-IT-Bereich. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

In der Halle 27 wird die Sonderschau Innovative Logistiklösungen zu besichtigen sein. Station für Station können die Fachbesucher der Prozesskette nachgehen – von der Entladung am Containerterminal bis hin zur Verladetechnik am Warenausgang und zu dem anschließenden Transport. Zu jedem Prozessschritt stellen die Cemat-Aussteller ihre Software- und Techniklösungen vor.

Die Sonderschau wurde konzipiert vom Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH), von der Kommunikationsagentur Dialog4research und die Cemat. „Mit dieser Initiative wollen wir die Bekanntheit und Akzeptanz von Automatisierungslösungen für die Logistik steigern. Dabei stehen im kommenden Jahr insbesondere Technologien rund um Industrie 4.0 im Mittelpunkt. Den Messebesuchern ermöglichen wir so eine ganzheitliche Betrachtung und geben ihnen damit Impulse für die Gestaltung ihrer eigenen Supply Chain“, sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG.

Zur Messepremiere werden mehr als 200 Aussteller erwartet. Zu den potenziellen Ausstellern zählen sowohl Unternehmen der Intralogistikbranche, Auto-ID-Systemen, Roboterlogistik und Verpackungstechnik, als auch Logistikdienstleister, Spediteure, Terminalbetreiber oder KEP-Dienste. Besuchergruppen werden aus Indonesien sowie dem gesamten südostasiatischen Raum erwartet

http://www.cemat.de


BU: Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover.

Bild: Cemat

 

 

29.02.2016

Studie zur verbesserten Haltbarkeit und Kalkulation im Lebensmitteleinzelhandel

Um Lebensmittelverluste zu reduzieren, hat das Fraunhofer IVV die Auswirkung von ausgewählten aktiven Verpackungssystemen bei Kochschinken und Champignons untersucht. Aktive Verpackungen können die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie Verderbnisprozesse, unter anderem bedingt durch Licht, Sauerstoff oder Wachstum von Mikroorganismen, verhindern oder reduzieren. Ein Sauerstoffabsorber beispielsweise in der Schinkenverpackung bindet den restlichen Sauerstoff und verzögert dadurch das Vergrauen des Produktes. Mithilfe dieser Maßnahme kann eine Veränderung der Produktqualität um vier Tage hinausgezögert werden. „Die Haltbarkeit von abgepackten Champignons im Handel ist auf wenige Tage begrenzt“, erklärt Dr. Peter Muranyi vom Fraunhofer IVV. „In der Folie eingeschweißte Champignons zeigen nach kurzer Zeit unansehnliche Verfärbungen. Eine feuchteregulierende Verpackung mit eingearbeitetem Kochsalz kann Kondenswasserbildung verhindern und Qualitätsveränderungen entgegenwirken.“ „Lebensmittelverluste im Lebensmitteleinzelhandel verschlechtern die Energiebilanz eines Unternehmens“, sagt Prof. Diane Ahrens von der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Deggendorfer Wissenschaftler haben eine Filialleiter-App entwickelt, die bei Eingabe der vorhandenen Restmengen unter Berücksichtigung der Bestell- und Lieferrhythmen und Gebindegrößen die optimale Bestellmenge vorschlägt. In fünf Testfilialen eines Lebensmittelhändlers zeigte sich, dass durch die optimierte Prognose mittels App der Verlust bei Champignons von 8,5 Prozent auf 5,3 Prozent reduziert werden konnte. Eine Hochrechnung auf den gesamten Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland ergibt laut TH Deggendorf eine Einsparung von 1.697.882 kg Lebensmittelverlusten pro Jahr, entsprechend 135.830 kWh, im Frischwarenbereich.

http://www.kern.bayern.de/


BU: Filialleiter-App und aktive Verpackungssysteme, um Energieverlust durch Lebensmittelmüll vorzubeugen.

Foto: Kompetenzzentrum für Ernährung

 

 

26.02.2016

Neuer Leiter für die Geschäftsbereiche Food & Beverage und Consumer Packaged Goods

Malte Schlüter ist von Mitsubishi Electric Europe zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods bei der Factory Automation – European Business Group ernannt worden. Zu seinen Tätigkeiten gehört die Analyse neuer Trends und Märkte innerhalb der Branche, so etwa das Thema Software- und Netzwerkkonvergenz oder die zunehmende Integration von Robotik Lösungen zur Erweiterung automatisierter Produktionslinien. Ziel des neuen Geschäftsbereichsleiters ist es, Produktivität, Produktionsvolumen und -flexibilität zu steigern und gleichzeitig Kunden dabei zu helfen, eine führende Marktposition zu erreichen und diese zu halten. Malte Schlüter sagt über seine neue Position: „Mitsubishi Electric ist federführend bei technischen Entwicklungen in der Automatisierung, insbesondere hinsichtlich der Integration von Technologien zu nahtlosen und effizienten Systemen. In der Lebensmittel- und Getränke-, sowie der Verbrauchsgüterbranche genießt Mitsubishi Electric in puncto technische Leistung, Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit einen hervorragenden Ruf. Entsprechend zuversichtlich starte ich in meiner neuen Position.“

www.mitsubishielectric.de


BU: Malte Schlüter ist zum Leiter des Geschäftsbereichs Food & Beverage und Consumer Packaged Goods ernannt worden.

Foto: Mitsubishi Electric

 

 

Packaging News - April 2016

 

30.04.2016

Sick feiert 70-jähriges Jubiläum

Der Sick-Konzern hat seine erfolgreiche Unternehmensentwicklung auch im 70. Jahr seines Bestehens fortgesetzt. Das 1946 von Dr. Erwin Sick als Ein-Mann-Betrieb gegründete Unternehmen hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten stetig zu einem weltweiten Technologie- und Marktführer im Bereich der Sensorik für industrielle Anwendungen entwickelt, der im Geschäftsjahr 2015 7.417 Mitarbeiter beschäftigte und einen Umsatz von 1.267,6 Mio. Euro erzielte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug 129,1 Mio. Euro.

Nach einem eher verhaltenen Start zogen sowohl Umsatz als auch Auftragseingang im Laufe des Jahres an. „Ähnlich wie im Vorjahr ist Sick auch 2015 in allen Weltregionen gewachsen. Besonders bemerkenswert ist aber das Umsatzplus in der Region Amerikas und im asiatisch-pazifischen Raum, wo wir jeweils über 20 Prozent zulegen konnten“, erläuterte Finanzvorstand Markus Vatter bei der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. In beiden Regionen war die Nachfrage insbesondere von Kunden aus der Logistik- und Prozessautomation hoch. Aber auch Währungseffekte begünstigten das Umsatzwachstum. „In Summe sind knapp sechs Prozent des gesamten Zuwachses auf die Abwertung des Euro insbesondere gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi zurückzuführen“, so Vatter weiter.

Das starke Umsatzwachstum spiegelt sich im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wider: Das EBIT betrug 129,1 Mio. Euro und wuchs mit einem Plus von 25,1 Prozent stärker als der Umsatz. Hier machten sich erneut Währungseinflüsse, aber auch ein verbesserter Materialeinsatz in der Produktion bemerkbar. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz erreichte folglich einen zweistelligen Wert und belief sich auf 10,2 Prozent (Vorjahr: 9,4 Prozent). Nach Abzug der Steuerbelastung bleibt – u.a. auch aufgrund der günstigen Entwicklung des Zinsniveaus – ein Jahresergebnis in Höhe von 90,8 Mio. Euro. Dies kommt einem Plus von 30,1 Prozent gegenüber 2014 gleich. Die Netto-Umsatzrendite stieg auf 7,2 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent).

www.sick.com


BU: Finanzvorstand Markus Vatter bescheinigt mit der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen von 2015 dem Unternehmen auch nach seinem 70-jährigen Bestehen ein positives Wachstum.

Foto: Sick

 

 

30.04.2016

Teepack: Kooperation mit TU Dresden

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (TUD) hat Teepack über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren ein hochdynamisches Becherdosiersystem entwickelt, das die Abfüllgeschwindigkeit von losen Produkten wie Reis, Couscous, Leinsamen oder Kaffeebohnen erheblich beschleunige. Das Projekt wurde durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Förderung von Forschung und Entwicklung in mittelständischen Unternehmen unterstützt.

Die Arbeitsgeschwindigkeit der vertikalen Schlauchbeutelmaschine Zenobia von Teepack wurde in Zusammenarbeit mit der TU Dresden weiter erhöht. Sie eignet sich insbesondere für Premiumverpackungen in der Food- und Non-Food-Branche.

Das Team beschäftigte sich zunächst intensiv mit dem Auslaufverhalten von Reis und den maßgeblichen Produktbewegungsrichtungen. Bei der Nutzung eines teleskopierbaren Abfülltrichters – im Gegensatz zur bislang genutzten höhenverstellbaren Variante – lassen sich bei der Abfüllung Brückenbildung und somit Produktstaus vermeiden. Durch die Änderungen im Bereich des Trichters sollen sich zudem merklich die Produkteinschlüsse im Quernahtbereich reduzieren.

www.teepack.com


BU: Durch den Trichter wird das Reisauslaufverhalten kalibriert.

Foto: TU Dresden

 

 

29.04.2016

Messe Düsseldorf: Drupa Cube 2016

Rund 60 Keynotes, Panel-Diskussionen und Präsentationen bietet der Drupa Cube, Event- und Kongressort auf der Drupa 2016. Der Unterschied zu anderen Branchen-Kongressen ist die Fokussierung auf Besucherzielgruppen aus der Druckindustrie gleichermaßen wie aus der Kreativwirtschaft, von Markenartiklern und Printbuyern.

Frans Johannsson, Gründer und CEO der Medici Group, hält zwei Keynotes – die Opening Keynote am ersten Messetag und eine weitere am 2. Juni. Mit der strategischen und kreativen Ausgestaltung des Programms und der Umsetzung vor Ort wurde die britische Markenagentur Freeman XP beauftragt.

Gegliedert ist das englischsprachige Cube-Programm in die fünf Bereiche Keynotes, Business Evolution, Technology, Innovation@the Intersection und C-Level. Einen besonderen Ansatz verfolgen die sechs Programmblöcke unter dem Motto Innovation@the Intersection, in denen Experten der Medici Group zeigen, inwieweit sich Ansätze aus anderen Industrien auf die Druckbranche übertragen lassen.

Die C-Level-Sessions richten sich an einen fest definierten Teilnehmerkreis der Geschäftsführungsebene sowohl auf Aussteller- als auch Besucherseite. Diese C-Level Sessions folgen unmittelbar auf die vier Keynotes und sind als interaktive Workshops ausgerichtet, in denen strategisches Insiderwissen vermittelt wird. Der jeweilige Keynotespeaker fungiert hier als Moderator. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.

www.messe-duesseldorf.de


BU: Die Teilnahme am Cube-Programm ist für Besucher der Drupa im Tagesticketpreis enthalten.

Foto: Messe Düsseldorf

 

 

29.04.2016

IPI veranstaltet Medical Packaging Days

In Zusammenarbeit mit den Firmen Du Pont, Multivac, Südpack und Medipack AG hat das in Schaffhausen ansässige IPI International Packaging Institute am 25. und 26. April die ersten Medical Packaging Days durchgeführt.

In einem Markt mit steigenden Anforderungen und Erwartungen werden immer mehr Medizinprodukte steril verpackt, um der Prävention von unerwünschten Krankenhausinfektionen zu genügen. An den Medical Packaging Days referierten acht Experten aus der Industrie und dem Krankenhausbereich über die regulatorischen Anforderungen, Verpackungsdesign, Produktionsprozesse sowie zum Beispiel auch über die Reduzierung von Partikelverunreinigungen.

Zum Abschluss des ersten Tages trafen sich die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Abendessen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Am zweiten Tag der Medical Packaging Days bot sich den Teilnehmenden bei einem Firmenrundgang in der Schaffhauser Medipack AG die Gelegenheit, die Bedingungen der Verpackungsmaterialherstellung zu erleben.

www.ipi.eu


BU: Rund 60 Personen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich haben an der zweitägigen Veranstaltung des IPI teilgenommen.

Foto: IPI

 

 

28.04.2016

Pro-K: Mehrweg weiter erfolgreich

2015 legte der Absatz von Mehrwegkästen im Vergleich zum Vorjahr um 41,1% zu. „Das Absatzvolumen ist zwar nicht vergleichbar mit den Spitzen zu Zeiten der Wende oder dann auch in den 2000er Jahren, aber es zeigt, dass die Nachfrage nach Getränken im Mehrweggebinde ungebrochen ist“, so Ralf Olsen, Geschäftsführer des Pro-K.

Der Kasten ist standardisiert und optimiert für den sicheren Transport von PET- und Glasflaschen. Gleichzeitig soll er als Marketinginstrument das Alleinstellungsmerkmal der Marke repräsentieren. Um dies zu erreichen, wurde der Flaschenkasten immer wieder neu konzipiert als teilbarer Kasten, Kasten mit Tragegriff, mit Labeln versehen, bedruckt, mit Display oder mit 3D-Effekt.

Der Anteil an Erfrischungsgetränken bei der Kasten-Neuproduktion lag 2015 bei 59,6% und der alkoholischer Getränke bei 40,4%. Besonders beim Mineralwasser verlange der Konsument Nachhaltigkeit und somit lag der Anteil von Recyclat bei der Kasten-Neuproduktion bei rund 42%.

Wird ein Getränkekasten nach 15 bis 20 Jahren Einsatz im Pfandsystem unbrauchbar, wird er recycelt und im Fall von Flaschenkästen eingemahlen, gewaschen und mit einem vergleichsweise kleinen Energieaufwand neu verarbeitet. Flaschenkästen werden in aller Regel aus hochdichtem Polyethylen produziert. Dieses Material zeichnet sich durch Langlebigkeit, hohe Schlagzähigkeit und chemische Beständigkeit aus. Auch 50 Jahre altes Material lässt sich gut wieder in den Kreislauf zurückführen. Auf diese Art ist ein kontinuierlicher Stoffstrom sichergestellt.

www.pro-kunststoff.de


BU: Frank Reininghaus ist Fachgruppen-Vorsitzender und Vorstandsmitglied bei der Pro-K.

Foto: Pro-K

 

 

27.04.2016

DVI: Tag der Verpackung

Am 9. Juni beginnt auf der Drupa der 2. Tag der Verpackung, zu dem das Deutsche Verpackungsinstitut Schulklassen zu einem Workshop am Touchpoint Packaging einlädt. Darüber hinaus wird der Bereich Arbeitswelt Verpackung auf der Kampagnenseite im Mai ausgebaut. Als Infomaterial werden den Teilnehmern dieses Jahr außerdem neue Flyer und ein Plakat zur Verfügung stehen, die sich speziell an den schulischen und studierenden Nachwuchs richten.

Teilnehmende Unternehmen auf dem Tag der Verpackung sind Georg Menshen GmbH, Hochschule Hannover – Verpackungstechnologie, Siegwerk und Tubex.

Schüler und Studenten werden zu Werksführungen, Exkursionen und Vorträgen eingeladen und die Unternehmen präsentieren sich unter anderem auch über virtuelle Kanäle.

www.tag-der-verpackung.org


BU: Das DVI lädt am 9. Juni Schulklassen zu einem Design-Workshop in den Touchpoint Packaging auf der Drupa ein.

Foto: DVI

 

 

26.04.2016

Neues Wertstoffgesetz in Planung

Ein neues Wertstoffgesetz ist in Planung. Was sind die Konsequenzen für Hersteller und Händler?

 

Lebensmittelhersteller und Verpackungsindustrie arbeiten eng zusammen. 1990 gründeten Unternehmen der beiden Branchen gemeinsam mit dem Handel das Duale System Deutschland, das zusätzlich zur kommunal geregelten Abfallbeseitigung wirkt. Sie haben die Produktverantwortung für ihre Erzeugnisse. Das heißt, dass Hersteller oder Vertreiber von Verpackungen wie beispielsweise Wertpack Verantwortung für die Entsorgung der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen haben. Dem Endverbraucher begegnet das in Form des Grünen Punktes und des Gelben Sacks bzw. der Gelben Tonne.

 

Duales System und Gelbe Tonne


Dort hinein gehören bekanntlich nur Verpackungen. Dennoch werfen viele Verbraucher auch andere Abfälle, die aus ähnlichen Materialien sind und daher theoretisch auch recycelt werden könnten und sollten, ebenfalls in die gelbe Tonne. Pro Einwohner und Jahr landen so rund 22 kg Wertstoffe im gelben Sack. Viele andere Produkte, die aus verwertbaren Rohstoffen bestehen und eigentlich ebenfalls recycelt werden könnten, landen allerdings nach wie vor im Restmüll und werden nicht wiederverwertet.

 

Das Wertstoffgesetz soll das Recycling wichtiger Rohstoffe verbessern

 

Daher soll das Wertstoffgesetz noch in dieser Legislaturperiode erneuert werden, so steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Seit Oktober 2015 liegt ein Arbeitsentwurf dazu vor. Das Wertstoffgesetz soll dabei helfen, Abfall zu vermeiden und das Recycling zu fördern. Dadurch sollen Rohstoffe und Energie eingespart werden, was dem Klimaschutz zugutekommt. Natürlich spielt auch eine Rolle, dass viele relevante Rohstoffe wie Gas, Öl oder Metalle in Deutschland nicht oder kaum hergestellt werden und importiert werden müssen. Hier ist auch in Zukunft ein großes Einsparpotential durch noch effizienteres Recycling zu erwarten.

 

Die Abfallverwertung ist schon super – kann aber noch besser werden


Die Mülltrennung und Abfallverwertung in Deutschland ist bereits jetzt weltweit führend. Nach der derzeitigen Sachlage hätte ein verbessertes Recycling aber dennoch ein großes Potential: ca. 57 % der momentan pro Kopf und Jahr produzierten 462 kg Haushaltsabfälle bestehen aus Wertstoffen und Kompostabfällen. Davon können bisher rund 81 % recycelt werden. Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz gibt an, dass es durch das Wertstoffgesetz ermöglicht werden soll, jährlich ca. 8 Millionen Tonnen Wertstoffe zusätzlich zu recyceln, 6,5 Millionen Tonnen Rest- und Sperrabfälle zu vermeiden und 4,7 Millionen Tonnen Rohstoffe einzusparen.

 

Konkrete Ideen im Wertstoffgesetz-Entwurf


Wie das konkret durchgeführt werden soll, steht im Arbeitsentwurf für das neue Wertstoffgesetz. Er umfasst unter anderem folgende Maßnahmen, die nun mit Vertretern aus Handel und Industrie besprochen werden sollen:


- Die Produktverantwortung soll nicht auf Verpackungen beschränkt bleiben, sondern auf andere Produkte aus denselben, ebenfalls recycelbaren Materialien (stoffgleiche Nichtverpackungen) ausgeweitet werden. Dadurch werden Abfälle, die bisher noch im Restmüll landen, ebenfalls für das Recycling erschlossen. Das könnten zum Beispiel kaputte Kochtöpfe, Kleiderbügel oder Kinderspielzeug sein.


- Das heißt: auch Hersteller und Händler von Kleiderbügeln und Kochtöpfen sollen sich am System beteiligen und die Sammlung und Wiederverwertung dieser Abfälle über Lizenzentgelte mitfinanzieren.


- Die Berechnung der Lizenzentgelte wird sich ebenfalls verändern – künftig muss berücksichtigt werden, inwieweit ein Produkt recycelbar ist. Wenn Verpackungen vermieden werden oder die Recycelfähigkeit eines Produktes verbessert werden kann, sollen die Lizenzentgelte sinken.


- Der Einfluss der öffentlichen Entsorger soll auf die bisher privat geregelte Wertstoffsammlung ausgeweitet werden – sie entscheiden, ob aus dem gelben Sack ein Wertstoffsack / -Tonne wird und wie oft diese abgeholt werden. Auch die Organisation von Sortierung und Verwertung könnte an die Kommunen übertragen werden. Das soll einen reibungsloseren Ablauf der Müllabholung und –Verwertung ermöglichen.


- Eine zentrale Stelle, die den Prozess koordinieren soll und an der eine unabhängige Schiedsstelle angesiedelt ist, soll eingerichtet werden. Sie soll ebenfalls von Herstellern und Händlern finanziert werden.

 

Die BVE äußert sich zum Arbeitsentwurf


Vor Kurzem nun ist das dritte Infoblatt der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie mit dem für den PBC relevanten Thema Lebensmittelverpackung und Recycling erschienen. Hier hat die BVE untersucht, wo die deutsche Abfallwirtschaft momentan steht, was im Einzelnen durch das Wertstoffgesetz geändert werden soll und wie die im Entwurf stehenden Vorschläge zu bewerten sind.

 

Die BVE findet den Entwurf gut – wenn Sortierung und Verwertung privat bleiben


Prinzipiell beurteilt die BVE den Gesetzentwurf sehr positiv und bezeichnet ihn als “weltweit einzigartiges Pilotprojekt” mit “ähnlicher Erfolgsgeschichte, wie die des Verpackungsrecyclings”. Sehr kritisch wird allerdings die Verstaatlichung der Abfallverwertung gesehen – das Interesse der Kommunen liege hauptsächlich in der Auslastung von Anlagen und Infrastruktur, nicht aber in anspruchsvollen Verwertungsquoten. Das würde der Grundidee des Vorhabens nicht entsprechen. Daher spricht sich die BVE klar gegen eine kommunale Monopolstellung aus. Da durch die Übertragung der Verantwortung auf die staatliche Seite auch der Wettbewerb wegfiele, befürchtet die BVE steigende Kosten für Handel und Industrie, die letztlich auch den Verbraucher treffen würden. Der durch die Verstaatlichung wegfallende Einfluss der Dualen Systeme auf Sammler, Sortierer und Verwerter bedeute fehlende Möglichkeiten, Quotenunterschreitungen zu sanktionieren. Dadurch gäbge es auch keine Anreize mehr für Innovationen in diesem Bereich. Die gute Stellung Deutschlands in der Umwelttechnologie würde sich drastisch verschlechtern.

 

Klares Statement für privatwirtschaftliche Entsorgung


Daher spricht sich die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie sehr wohl für eine Reform des Gesetzes aus, allerdings für eine, in der der Wettbewerb erhalten bleibt und das vorhandene Recyclingpotential voll ausgeschöpft wird. Für die Version einer zentral geregelten, monopolisierten Organisation des Wertstoffrecycling malt sie ein ganz düsteres Bild. Und zwar wortwörtlich – die Infografik, die diese Variante beschreiben soll, ist in grässlichem Rot gehalten und umfasst viele Risse und drohende Geldstapel. Doch noch ist das letzte Wort in Sachen Wertstoffgesetz lange nicht gesprochen. Die betroffenen Verbände, Kommunen und Länder können ihre Standpunkte in Sachen privatwirtschaftlich versus kommunal geregelte Wertstoffentsorgung nun einbringen. Für eine fortschrittliche Abfallwirtschaft.

 

 

Quelle:

 

Fa. Wertpack GmbH
Ansprechpartner: Wolfgang Haberle

E-Mail: w.haberle@wertpack.de
Kreuzäcker 19
88214 Ravensburg

 

 

20.04.2016

Leuze electronic: Neuer Vice President Sales

Ab Mai 2016 übernimmt Patrick Kraemer die Funktion des Vice President Sales Europe bei Leuze electronic. Neben der Verantwortung für die Vertriebsregion Europa wird er das Industry Management mit den Segmenten Intralogistik, Verpackungsindustrie, Automobilindustrie, Werkzeugmaschinenbau und Medizintechnik weltweit führen. Mit Patrick Kraemer, der als Global Networker und Solution Provider über langjährige internationale Erfahrung und Expertenwissen in der Welt der Automatisierung verfügt, gewinnt Leuze electronic ein wertvolles sensor people mehr. „Die zunehmende Globalisierung des Unternehmens erfordert eine neue, international weiter ausgerichtete Vertriebsstruktur“, so CEO, Ulrich Balbach. „Um den Gegebenheiten und Anforderungen der einzelnen Kontinente und Länder noch gerechter zu werden und unseren Kunden näher zu sein, entwickelt sich Leuze electronic in Richtung einer kontinentalen Vertriebsstruktur weiter.“

Neben Patrick Kraemer gibt es zwei weitere Vice Presidents Sales für Asien und Amerika, die den jeweiligen Kontinent vor Ort lenken, führen und in engem Kontakt mit der Geschäftsleitung in Owen/Teck stehen. Somit übergibt der zum 30. April aus dem Unternehmen ausscheidene Global Sales Director, Wolfgang Vetter, das Zepter nicht an einen direkten Nachfolger, sondern entsprechend der globalen Unternehmensneuausrichtung an drei Vice Presidents Sales.


Über Leuze electronic

Leuze electronic ist weltweit einer der Innovationsführer in der Optosensorik und international bekannt als führender Hersteller und Lösungsanbieter in der elektrischen Automation – branchenübergreifend im Maschinen- und Anlagenbau, ebenso in der Medizintechnik. Zum Portfolio gehören schaltende und messende Sensoren, Identifikationssysteme, Lösungen für die Bildverarbeitung und Datenübertragung sowie Komponenten und Systeme für die Arbeitssicherheit. Gegründet im Jahr 1963, verfügt das Unternehmen mit Sitz in Owen/Teck (Deutschland) über spezifisches Applikations-Know-How sowie breites Branchenwissen. Über 1000 Mitarbeiter an 22 Standorten sind in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service tätig, unterstützt von mehr als 40 Vertriebspartnern weltweit. Innovative Produktentwicklungen, maßgeschneiderte Gesamtlösungen und ein umfangreiches Serviceangebot stehen für das „Smart Sensor Business“ bei Leuze electronic.

www.leuze.de

BU: Patrick Kraemer ist neuer Vice President Sales Europe und Head of Industry Management bei Leuze electronic GmbH + Co. KG.

Foto: Leuze electronic

 

 

19.04.2016

DESIGN WORKSHOP - PACKAGINGCAMP Hamburg 23.-24.Juni 2016

Nicht mehr lange bis zu unserem PACKAGINGCAMP auf der Packaging Innovations 2016 in Hamburg!

Am 23. und 24. Juni präsentiert THE LOOK & LIKE & Friends auf der Packaging Innovations Hamburg ein besonderes Goodie für Designer, Brand Owner, Product Manager und Packaging Fans.

In der charmant-rauen Fischauktionshalle vereinen wir, THE LOOK & LIKE, die besten Packaging Experten und referieren über tolle Brand Stories, zukunftsorientierte Designs & Marketing Strategien, sowie erstklassige Materialien und spannende Produktionsabläufe.
Darüber hinaus wird das erste und einzigartige Packomobil der Branche präsentiert, ein flexibles Einsatzkommando für Verpackungsaufgaben, indem die Teilnehmer mit den Experten direkt vor Ort ein personalisiertes Sample entwickeln können.

Mehr Infos auf unserem Blog: http://thelookandlike.com/index.php/de/editorial/news-events/365-packagingcamp-hamburg

Ticket: 299 €
Registrierung über XING EVENTS!
Nur 50 Plätze verfügbar

Bis zum 30.04. vergünstigte Early Bird Tickets. Code: „THE LOOK & LIKE“ an sarah.weber@easyfairs.com!
Lasst Euch treiben, auf der Welle des guten Geschmacks, der Innovation und Philosophie. Wir wünschen verdammt viel Spaß!

 

 

18.04.2016

Treofan verschlankt europäische Führungsstruktur

Der BOPP-Folienhersteller Treofan fasst die Verantwortung für die europäischen Werke in Neunkirchen (Deutschland), Battipaglia und Terni (beide Italien) in der Funktion eines Chief Operations Officer Europe (COO Europe) zusammen. Diese Rolle übernimmt Luigi Martinese (49), der seit 1995 bei Treofan beschäftigt und seit mehr als 15 Jahren verantwortlich für die italienischen Standorte der Gruppe ist.

Das Unternehmen stellt mit diesem Schritt seine regionale Organisation in Europa noch effizienter auf. Mitglieder des neu geschaffenen European Board sind, neben COO Luigi Martinese, die Geschäftsbereichsleiter Carolyn Wagner (Verpackungen und Etiketten), Nico Schoeman (Tabakverpackungen und Technische Folien) und Dr. Franz Josef Kruger (Treopore Separatoren). Hinzu kommt in Kürze ein Supply Chain Manager. Das European Board berichtet an die Gruppen-Geschäftsführung in Raunheim.

Die bislang vorhandene Ebene eines globalen COO fällt damit weg; der mit dieser Verantwortung betraute Dr. Hady Seyeda verlässt das Unternehmen. „Ich bedanke mich bei Hady Seyeda für die Zusammenarbeit der letzten Jahre und wünsche ihm für die Zukunft persönlich alles Gute“, sagt Gruppen-CEO Dr. Walter Bickel.

Die Position als zweiter Geschäftsführer der Gruppe übernimmt Dr. Boris Trautmann (49), der diese Rolle bereits von 2011 bis 2014 innehatte. Dr. Bickel ist für alle operativen Bereiche sowie Finanzen, Innovation und IT verantwortlich, Dr. Trautmann als General Counsel für die Felder Personal, Recht, Compliance, Patente und Interne Revision.

Dr. Walter Bickel sagt: „Mit der weiteren Verschlankung unserer Führungsstruktur, die sich in unserem Geschäftsbereich Americas bereits bestens bewährt hat, können wir künftig noch flexibler und schneller auf die Kunden- und Marktbedürfnisse eingehen.“


Über Treofan

Die Treofan Gruppe www.treofan.com ist ein führender globaler Hersteller von biaxial orientierten Polypropylen-Folien (BOPP-Folien), die unter den Markennamen Treofan und TreoPore vertrieben werden. Treofan bietet das umfangreichste Produktportfolio in der Branche, von Lösungen für die Verpackungs- und Tabakindustrie über Etiketten bis zu technischen Folien für elektronische Anwendungen beispielsweise in Batterien und Kondensatoren. Die Gruppe beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter, betreibt vier Produktionsstätten in Deutschland, Italien und Mexiko, und verkauft ihre Produkte in mehr als 90 Ländern weltweit.


www.treofan.com

BU: Der BOPP-Folienhersteller Treofan fasst die Verantwortung für die europäischen Werke in Neunkirchen (Deutschland), Battipaglia und Terni (beide Italien) in der Funktion eines Chief Operations Officer Europe (COO Europe) zusammen.

Foto: Treofan

 

 

14.04.2016

Interpack 2017 auf der Messe Düsseldorf

Die Interpack 2017 verzeichnet die höchste Ausstellernachfrage in ihrer über 55-jährigen Geschichte. Zum offiziellen Anmeldeschluss Ende Februar buchten die Unternehmen etwa 20 Prozent mehr Fläche als Kapazitäten auf dem Düsseldorfer Messegelände zur Verfügung stehen.

Zur interpack 2017 rückt das Thema Industrie 4.0, das in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau realisiert wird, in den Fokus. Die Sonderschau zeigt als Technik-Lounge am VDMA-Stand Anwendungsbeispiele von Lösungen aus dem Bereich Verpackungsmaschinen bzw. Prozesstechnologie, die neue Möglichkeiten in den Anwendungsfeldern Sicherheit, Rückverfolgbarkeit, Kopier- bzw. Plagiatsschutz und individualisierte Verpackungen bieten.

Das Thema Save Food ist auch zur Interpack 2017 wieder präsent und für den ersten Messetag ist der dritte internationale Save Food Kongress unter Beteiligung der Partner Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) geplant.

www.messe-duesseldorf.de


BU: Die Interpack findet vom 04. bis 10. Mai 2015 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Bild: Messe Düsseldorf

 

 

13.04.2016

DVI zur Optimierung von Verpackungskosten

Am 26. und 27. April 2016 findet im Hotel Park Inn in Berlin ein Seminar zum Thema Verpackungskosten statt. Veranstalter ist das Deutsche Verpackungsinstitut.

Ziel ist unter anderem die Vermittlung, wie Verpackungskosten zielbewußt ermittelnt werden können, das Kennenlernen von Bewertungsmethoden der Kostenwirksamkeit von Verpackungen, das Erlernen effektiver Methoden zur Umsetzung von Einsparungs- und Rationalisierungsmaßnahmen und das Beherrschen der wichtigsten Kosteneinflußfaktoren bei der Produkt– und Verpackungsentwicklung, im Abpackprozess und im Logistikbereich.

www.verpackung.org

BU: Götz Eckhardt,Managing Director im Impackt Packaging Consulting, referiert Ende April das Seminar zu Verpackungskosten.

Bild: Deutsches Verpackungsinstitut

 

 

12.04.2016

Actega Terra ernennt neuen Geschäftsführer

Dr. Wolfgang Josten wird nach seiner Position als Geschäftsführer der Actega Colorchemie zum Geschäftsführer von Actega Terra berufen. Er wird die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle sowie Finanzen und Verwaltung leiten.

Jörg Eck wird als Vorsitzender der Geschäftsführung der Actega Terra die Bereiche Vertrieb und Marketing verantworten. Darüber hinaus behält er seine Rolle als Globaler Segmentleiter Paper-based Packaging. Ab 1. Juli 2016 werden Dr. Josten und Herr Eck gemeinsam das Unternehmen führen.

www.actega.de

BU: Seit 2013 ist Dr. Josten für Actega tätig und ab Juli 2016 in der Geschäftsführung von Actega Terra.

Bild: Actega Terra

 

 

10.04.2016

PTS verstärkt den Vertrieb

Herr Roland Geipel verstärkt seit 1. April 2016 als Vertriebsdirektor in der Papiertechnischen Stiftung deren Vertriebsaktivitäten für Auftragsforschung, Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Messsysteme, Materialprüfungen und Weiterbildung.

www.ptspaper.de

BU: Herr Geipel verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und dem Vertrieb von Messsystemen für die Papierindustrie, unter anderem bei Frank-PTI und Sumet Messtechnik.

Bild: PTS

 

 

09.04.2016

Tetra Pak: Positive Wirtschaftsbilanz

Der Umsatz von Tetra Pak belief sich 2015 auf 11,9 Milliarden €. Damit erzielte das Unternehmen ein Wachstum von 7,5 % gegenüber dem Vorjah. 6,3 % des Anstiegs sind auf positive Veränderungen der Wechselkurse zurückzuführen.

Tetra Pak President und Chief Executive Officer Dennis Jönsson kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Wir konnten unser Wachstum 2015 sowohl im Geschäftsbereich Processing als auch im Bereich Packaging fortsetzen, trotz der Abschwächung in den für uns wichtigen Märkten China und Brasilien sowie deutlichen Umsatzeinbußen in anderen Ländern aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation.“

Der Geschäftsbereich Processing Solutions konnte 2015 einen Umsatz von 1,7 Milliarden € erwirtschaften, den höchsten in der Geschichte von Tetra Pak. In allen fünf geografischen Clustern des Unternehmens war ein Wachstum zu verzeichnen. Auf dem chinesischen Markt, im Nahen Osten sowie Afrika fiel das Wachstum sogar zweistellig aus. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Processing Technical Sales & Service mit einem Umsatzanstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Services, unter dem Verarbeitungs- und Verpackungslösungen zusammengefasst werden, erreichte 2015 bei starkem Wachstum in neuen Segmenten 1,2 Milliarden €. Dieser Bereich erwirtschaftet aktuell bereits mehr als 10 % des Gesamtumsatzes von Tetra Pak. Es ist zu erwarten, dass das starke Wachstum mit dem Ausbau des Angebots weiter anhält.

www.tetrapak.de


BU: Tetra Pak konnte 2015 trotz angespannter Weltwirtschaftslage seine Leistung steigern.

Bild: Tetra Pak

 

 

08.04.2016

Rako übernimmt Omnipack AG

Rako übernimmt rückwirkend zum 01. Januar 2016 die Omnipack AG, St. Gallen.

Adrian Tippenhauer, Geschäftsführer von Rako unterstreicht: „Die Omnipack AG ist erfolgreich in der Schweiz positioniert und wird uns dabei helfen, die Region zu erschließen und noch näher an bereits bestehende Kunden zu rücken. Wir planen einige Investitionen an dem Standort und sind zuversichtlich, dass die Omnipack AG ihre Innovationsführerschaft in der Schweiz durch den Zusammenschluss weiter ausbauen wird. Mittelfristig soll die Omnipack AG unter dem Markendach der Rako-Gruppe firmieren“.

„Mit der Übernahme durch die Rako-Gruppe sehe ich die Omnipack und das Team zukünftig
sowohl technologisch als auch wirtschaftlich in den besten Händen“, ergänzt Elisabeth Fehr,
Geschäftsführerin der Omnipack AG.

www.rako-group.com


BU: (v.l.n.r.) Matthias Kurtz, Rako-Gruppe; Daniel Künzli, Salzmann AG; Elisabeth Fehr,Omnipack AG; Adrian Tippenhauer, Rako-Gruppe.

Bild: Rako

 

 

06.04.2016

IK: PET wird 75 Jahre alt

Der Kunststoff Polyethylenterephthalat oder kurz PET feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Ursprünglich sollte das Material zur Herstellung robuster und günstiger Textilfasern dienen, um diese als Alternative zu japanischer Seide und Nylon einsetzen zu können. Während der Wertstoff früher komplett aus Erdöl oder Erdgas hergestellt wurde, gibt es mittlerweile auch Flaschen auf biobasierter Rohstoffbasis.

Mehr als 97 Prozent der Einweg-PET-Pfandflaschen gehen in Deutschland laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Forum PET zurück ins Recycling. Der Rest wird energetisch verwertet. Rund ein Drittel des Rezyklats wiederum werde zur Produktion neuer Einweg-PET-Flaschen verwendet. In anderen Anwendungsbereichen wie zum Beispiel der Textilbranche substituiert recyceltes PET zudem den Einsatz von neuem PET.

Mehrere Millionen Tonnen recyceltes PET werden weltweit jedes Jahr zu Textilfasern verarbeitet. Sie eignen sich insbesondere für funktionale Sportbekleidung, da sie knitterfrei sowie reißfester sind, nur wenig Wasser aufnehmen und daher atmungsaktiv sind. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Geotextilien, die unter anderem im Tief-, Wasser- und Verkehrswegebau eingesetzt werden.

www.forum-pet.de

BU: PET, aus dem heute vor allem Flaschen und Textilien hergestellt werden, wird 75 Jahre alt.

Bild: Forum PET

 

 

05.04.2016

Tetra Pak übernimmt Laude

Tetra Pak hat das niederländische Unternehmen Laude übernommen. Mit der Übernahme wird die Stellung des Unternehmens als weltweit führender Komplettlösungsanbieter im Bereich der Käseherstellung gestärkt.

Tim High, Executive VP Processing Systems bei Tetra Pak schätzt genau diese Eigenschaften: „Laude ist in der Käsebranche für sein Angebot an qualitativ hochwertigen Formen und Leistungen bekannt. Wir freuen uns daher sehr, Produkte von Laude in unser heute schon umfangreiches Produktangebot mit aufzunehmen und somit noch wettbewerbsfähigere Käsereianlagen mit garantierter Leistungszusage anbieten zu können.“

Auch Auke Rienks, Managing Director von Laude äußert sich positiv zur Übernahme: „Unsere Kunden erhalten weiterhin die marktführenden Produkte und Leistungen von Laude. In den Absatzkanälen von Tetra Pak sehen wir eine vielversprechende Chance auf internationales Wachstum – insbesondere außerhalb Europas, auf das wir uns in der Vergangenheit konzentriert hatten.“

www.tetrapak.de


BU: Tetra Pak übernimmt den niederländischen Käseformenhersteller Laude.

Bild: Tetra Pak

 

 

04.04.2016

Pro Carton ECMA Award 2016

Die jährlichen Pro Carton ECMA Awards für Kartonverpackungen auf dem Markt gehören mit zu den bedeutendsten europäischen Verpackungspreisen.

Zur Einreichung eingeladen sind alle Partner der Supply-Chain und Einsendeschluss ist der 19. Mai 2016.

Die Preise werden auf der Award Gala am 15. September im Rahmen des ECMA-Kongresses in Juan-les-Pins in Frankreich verliehen.

www.procarton.com


BU: Der diesjährige Einsendeschluss für den Pro Carton ECMA Award ist der 19. Mai 2016.

Bild: Pro Carton

 

 

01.04.2016

Bobst: Verhandlungen mit Wifag-Polytype

Die Bobst Group und die Wifag-Polytype Group haben exklusive Verhandlungen bezüglich einer möglichen Übernahme des Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie von Wifag-Polytype aufgenommen. Dies ist ein weiterer Schritt in der Strategie von Bobst, die vorhandene Produktpalette erfolgreich auszubauen und stetig zu erweitern. Mit der Übernahme möchte Bobst die Stärken beider Unternehmen optimal nutzen und den internationalen Ausbau seines Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie kontinuierlich fortsetzen.

Der Erfolg der beabsichtigten Transaktion hängt davon ab, ob die Parteien eine endgültige Einigung erzielen können. Mit einem Abschluss wird für das Ende des zweiten Quartals 2016 gerechnet. Auch wenn eine endgültige Einigung erreicht wird, kann die Transaktion noch behördlichen Genehmigungen und möglichen anderen Bedingungen unterliegen. Es gibt jedoch keine Gewährleistung dafür, dass eine endgültige Einigung erzielt werden kann oder dass der Abschluss der geplanten Transaktion wirklich stattfinden wird.

www.bobst.com


BU: Die Bobst Group und die Wifag-Polytype Group haben exklusive Verhandlungen bezüglich einer möglichen Übernahme des Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie von Wifag-Polytype aufgenommen.

Foto: Bobst

 

 

Packaging News - Mai 2016

 

30.05.2016

Hohe Erwartungen an CCE International

Die Fachmesse CCE International 2017 präsentiert vom 21. – 23. März 2017 auf dem Münchner Messegelände neuste Maschinen und Zubehör speziell für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie. Erhöhter Rohstoffpreise zum Trotz soll der Markt für die Produktion von Wellpappe- und Faltschachteln um mehr als 4 % jährlich wachsen. Die Vielfalt an Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten in vielen verschiedenen Industriesegmenten.

Die CCE bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Anwendungen, insbesondere im Bereich Converting und Druck. Zum jetzigen Zeitpunkt haben über 100 Aussteller eine Gesamtnettofläche von 3500 m2 reserviert – dies entspricht 77% der gesamten gebuchten Fläche von 2015. Zu den großen Namen aus der Branche, die ihre Standbuchung bestätigt haben zählen die Bahmüller GmbH, Mosca GmbH, British Converting Solutions, Baumer HHS GmbH, Signode sowie die Celmacch Group.

www.cce-international.com


BU: Aussteller finden auf der CCE International vielfache Gelegenheiten, Branchenexperten zu treffen, die Speziallösungen für ihre Geschäftsideen suchen.

Foto: CCE

 

 

27.05.2016

Höhn erweitert Geschäftsleitung

Seit Jahresbeginn 2016 verstärkt Alexandra Anhorn die Geschäftsleitung der Höhn GmbH Ulm. Im Dreierteam, gemeinsam mit Geschäftsführer Sebastian Haug und Prokurist Jürgen May, zeichnet sie zukünftig mitverantwortlich für die unternehmerische Ausrichtung.

Höhn blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2015 zurück. In den Kernbereichen Faltschachteln und Verpackungen konnte ein Umsatzwachstum von knapp drei Prozent verzeichnet werden. Der Bereich Print hat sich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld gut entwickelt und kann einen Zuwachs von sieben Prozent verbuchen.

Alexandra Anhorn bringt für ihr neues Aufgabenfeld branchenspezifisches Wissen mit. In den vergangenen 25 Jahren konnte sie umfangreiche Berufserfahrungen in Vertrieb und Technik der Medienbranche sammeln. Die letzten zwölf Jahre übernahm sie Verantwortung als geschäftsführende Gesellschafterin einer mittelständischen Druckerei.

www.hoehn-gruppe.com


BU: Prokuristin Alexandra Anhorn widmet sich schwerpunktmäßig der Technik bei Höhn.

Foto: Höhn

 

 

25.05.2016

Bosch Packaging zieht Bilanz

Bosch Packaging Technology hat seinen Umsatz 2015 im Vergleich zum Vorjahr von 1,18 auf 1,3 Mrd. € gesteigert. Nominal entspricht das einem Wachstum von 10,2 %, wechselkursbereinigt von 3,1 %. Damit liegt der Maschinenbauer als einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechniklösungen vor dem Wettbewerb.

Laut Branchenverband VDMA konnten die übrigen deutschen Hersteller beim Umsatz im Durchschnitt nominal um 2,8 % zulegen. Parallel dazu stieg der Auftragseingang des Bosch-Geschäftsbereichs nominal um 14,5 % von 1,23 auf 1,4 Mrd. €, wechselkursbereinigt um 7,2 %. „Wir sind zufrieden mit dem zweistelligen Umsatzsprung, besonders im Vergleich zur moderaten Entwicklung der Branche insgesamt. Es ist uns 2015 wieder gelungen Marktanteile zu gewinnen“, bilanziert Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Klefenz ein moderates Wachstum.

Der Umsatz in Europa war 2015 leicht rückläufig und betrug 37 % des Gesamtumsatzes. In Nordamerika wuchs der Umsatz um fast 18 %, was angesichts eines insgesamt stagnierenden Maschinenbau-Marktes bemerkenswert ist. Insgesamt trägt Nordamerika nun 27 % zum Gesamtumsatz bei. In Lateinamerika betrug das Umsatzwachstum knapp 25 %. Das größte Wachstum auf Kontinentalebene erzielte Bosch mit etwas über 27 % in den Regionen Asien-Pazifik und Afrika. Insgesamt erwirtschaftete Bosch Packaging Technology 2015 rund 90 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Die Bedeutung der aufstrebenden Märkte nimmt dabei weiter zu.

2015 hat Bosch Packaging Technology unter anderem mit Hikma Pharmaceuticals in Jordanien und Saudi-Arabien Track & Trace-Projekte zur Nachverfolgung von Pharmazeutika umgesetzt. Das Unternehmen bedruckt und prüft mit Bosch-Technik bis zu 400 Faltschachteln in der Minute. Möglich sind Seriennummern, 1D- und 2D-Codes, Chargen-Daten und das Verfallsdatum. Die neue Software von Bosch stellt sicher, dass Software und Maschinen innerhalb des Prozesses zuverlässig miteinander verbunden sind. Die verschiedenen Verpackungslinien lassen sich von einem zentralen Büro aus überwachen.

www.boschpackaging.com

BU: Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, erwartet moderates Wachstum für 2016.

Foto: Bosch Packaging

 

 

17.05.2016

SVI veröffentlicht Guideline für sicherere Lebensmittelverpackungen aus Recyclingkarton

Bern, 2016. Migration von Stoffen, wie beispielsweise Mineralölen, von der Verpackung in das Lebensmittel ist ein brandaktuelles Thema. Um eine solche Migration zu verhindern können Barrieren eingesetzt werden. Innenbeutel aus Kunststoff können solche Barrieren sein. Die Joint Industry Group on Packaging for Food Contact (JIG) des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI testete verschiedene Folien, entwickelte eine Methode zur Messbarkeit der Barrierenwirksamkeit und veröffentlichte dazu die „Guideline 2015.01_Innenbeutel“. Diese Guideline stellt ein wichtiges Werkzeug für die Branche sowie einen wichtigen Beitrag zum Vertrauen in Verpackungen aus Recyclingkarton dar.

 

Download vollständiger Artikel hier!

 

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17.05.2016

SVI Tag der Verpackung

Der „Tag der Verpackung“ ist die Netzwerkplattformen der Verpackungsbranche. Pflegen Sie Kontakte und nutzen Sie den Erfahrungsaustausch. Das SVI bietet Ihnen mit diesen Veranstaltungen interessante Vorträge sowie einen passenden Rahmen für Ihr Networking.

 

Verpackungswirtschaft - quo vadis?

Wettbewerbsdruck, stärkere ausländische Konkurrenz, steigende Kosten, fallende Margen – diese Probleme sind für die schweizerische Wirtschaft nicht neu. Sie werden aber durch die Frankenstärke verschärft. Die Frage stellt sich: Kann man in der Schweiz zukünftig noch produzieren?
Industrie 4.0 ist in aller Munde – ist dies der Weg für zukunftsfähiges Wirtschaften? Kann die fortschreitende Entwicklung der Digitalisierung den KMUs helfen? Ist die De-Industrialisierung in der Schweiz schon Realität oder noch ein Schreckensgespenst?


Der Tag der Verpackung stellt diese brennenden Fragen in den Mittelpunkt und wirft einen mittel- wie langfristigen Blick in die Zukunft. 


 

Termin: 30 Juni 2016
Ort: Hotel Belvoir, Rüschlikon

Moderation: Joachim Kreuter, Chefredakteur PACK aktuell

 

 

Download Programm hier!

 

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16.05.2016

19. Deutsche Verpackungsdialog

Der nächste Deutsche Verpackungsdialog steht an. Am Donnerstag 27.10.2016 treffen sich wieder Branchengäste aus den Bereichen der Markenartikel- und der Verpackungs-Industrie zum Talken und Netzwerken.


Der diesjährige 19. Deutsche Verpackungsdialog steht unter dem Motto "Marken - Charaktere". Wir reden über charismatische, charakterstarke Marken. Wie gewohnt stehen uns hierfür vier authentische Unternehmer persönlich zur Verfügung, die bedeutende Marken führen.


Außer der Marke „Frosch“, die aus dem Hause „Erdal“ kommt, werden wir über traditionsreiche Getränkemarken sprechen wie „Tannzäpfle“-Bier und „Charles Heidsieck“-Champagner. Als Referenten haben zugesagt: Reinhard Schneider (Vorsitzender der Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschafter der Werner & Mertz GmbH), Christian Rasch (Alleinvorstand der Brauerei Rothaus AG) sowie Stephen Lero ux (CEO, Executive Director – Champagne Charles Heidsieck) aus Reims.

Erstmals schließen wir an die Tagesveranstaltung ein Folge-Event an. Monsieur Leroux erklärte sich bereit, ausgewählte Gäste an einer exklusiven Verkostung besonderer Champagner-Sorten seines Hauses teilhaben zu lassen. Hierfür werden wir möglicherweise abends in die Gastronomie wechseln. Wir bitten Interessenten um gesonderte Anmeldung (und ggfs. Vorsorge für eine weitere Übernachtung).

Wie in einer Zeit zunehmender Marken-Kopien und -Plagiate – sei es aus Fernost oder dem wachsenden Lager der Generika – starke Marken ihre Vorbildfunktion nicht nur erhalten, sogar ausbauen und stärken können, wird eines unserer Themen sein. Welchen Beitrag kann Verpackungsdesign zur Erkennung der „Marken-Charaktere“ leisten? Leider stehen uns nur knapp 100 Sitzplätze zur Verfügung. Wir freuen uns wieder auf den Austausch mit Ihnen und die gewohnt rege Beteiligung.

www.verpackungsmuseum.de

BU: Der 19. Deutsche Verpackungsdialog steht unter dem Motto ""Marken - Charaktere"" und findet am 27.10.2016 in Heidelberg statt.

Foto: Deutsches Verpackungs-Museum

 

 

13.05.2016

Deutscher Verpackungspreis: Jetzt noch bis 30.06. Ideen enreichen

Die heiße Phase beginnt. Noch sechs Wochen bleiben Ihnen für die Einreichung Ihrer besten Lösung rund um die Verpackung. Sichern Sie sich rechtzeitig die Chance auf Trophäe, Urkunde und Siegel für Ihr Produkt.

Zugelassen sind Einreichungen von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland.
Bei der Anmeldung finden Sie im Online-Formular präzise Beschreibungen, wie Sie Ihre potentiellen Preisträger am besten präsentieren.

www.verpackungspreis.de

BU: Die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis läuft noch bis zum 30.06.2016

Foto: dvi

 

 

12.05.2016

KBA: Stefan Segger wird neuer Vertriebsdirektor

Ab dem 1. Oktober 2016 wird Stefan Segger (48), derzeit General Manager der Niederlassung KBA Asia Pacific Sdn. Bhd. in Singapur, neuer Vertriebsdirektor der KBA-Digital & Web Solutions AG & Co. KG in Würzburg.

Mit Stefan Segger übernimmt ein erfahrener und bei Kunden und Kollegen gleichermaßen geschätzter Fachmann die Leitung des Vertriebsteams für Zeitungs-, Akzidenz- und Digitaldruckmaschinen am Würzburger KBA-Stammsitz. Ein Schwerpunkt seiner neuen Tätigkeit wird sein, die KBA-Digitaldruckmaschinen (RotaJET-Serien) noch stärker im Markt zu etablieren und im Segment Rollenoffsetdruck die guten Geschäftsbeziehungen zu den Akzidenz- und Zeitungsunternehmen weiter auszubauen. Seine Erfahrungen im Key Account Management sind dabei hilfreich.

Stefan Segger begann seine Karriere 1984 bei der Albert-Frankenthal AG. Vor zwölf Jahren wurde er zum General Manager der Niederlassung KBA Asia Pacific Sdn. Bhd. in Singapur ernannt. Später übernahm er auch die Führung der KBA-Australasia Pty Ltd. Seitdem ist er für den Vertrieb und Service der KBA-Bogen- und Rollendruckmaschinen in Südostasien, Australien und Neuseeland verantwortlich und hat mit seinem Team die Marktposition in dieser Wachstumsregion deutlich ausgebaut. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Andreas Friedrich führt künftig Niederlassung in Singapur
Die Aufgaben von Stefan Segger an der Spitze von KBA Asia Pacific wird Dipl.-Ing. Andreas Friedrich (40) übernehmen. Er ist er seit 2001 bei KBA im Vertrieb von Rotationsanlagen und seit 2005 erfolgreich bei KBA-China in Shanghai tätig. Als General Manager für den Vertrieb und Service von KBA-Rollendruckmaschinen in China, Nord-, und Ostasien verfügt er ebenfalls über langjährige Erfahrungen und viele Kontakte im asiatischen Markt. Andreas Friedrich ist verheiratet und spricht neben Englisch auch Chinesisch.

www.kba.com

BU: Stefan Segger neuer Vertriebsdirektor der KBA-Digital & Web Solutions AG & Co. KG in Würzburg

Foto: KBA

 

 

09.05.2016

Baumer HHS auf der Drupa

Das hochmoderne Testlabor von Baumer HHS gewährt Drupa-Besuchern Einblicke in die neue Technik für Klebstoffauftrag und Qualitätskontrolle in der Herstellung von Verpackungen und Druckerzeugnissen. Dabei steht Drupa Extended für die Produkte und Lösungen der X-Familie von Baumer HHS, zu denen zum Beispiel die X Melt-Heißleimsysteme, die X Cam-Kamerasysteme und die X Tend2-Steuergeräte gehören. Abgerundet wird das Programm des Drupa Extended-Events mit Angeboten für Praxistests zu neuen Anforderungen und Kurzschulungen rund um die Themen Klebstoffauftrag und Qualitätskontrolle.

„Unser Unternehmen hat in jüngster Vergangenheit rund um die Themen Klebstoffauftrag und Qualitätssicherung geradezu ein Innovationsfeuerwerk abgebrannt, das sich auf einer Messe nur eingeschränkt sinnvoll präsentieren lässt. Zudem bietet unser HHS Solution-Center ein ideales Ambiente für intensive Fachgespräche in ruhiger Umgebung, um individuelle Anforderungen zielorientiert zu erörtern und an unseren Testaufbauten praxisnah auszuprobieren. Beides hat uns auf die Idee gebracht, die Angebote unseres HHS Solution-Centers für Drupa-Besucher auszuweiten, die ihren Messeaufenthalt somit bei minimalem Aufwand um einen sehr attraktiven Programmpunkt ergänzen können – den wir noch mit Angeboten für individuelle Kurzschulungen angereichert haben“, erklärt Baumer HHS-Geschäftsführer Detlef Engling.

Um die Besuche im HHS Solution-Center während der Drupa 2016 koordinieren und vorbereiten zu können, bittet Baumer HHS um möglichst frühzeitige Anmeldung zu individuellen Terminen über die lokalen Vertriebsmitarbeiter oder Vertretungen des Unternehmens. Bei freien Kapazitäten können über den Messestand in Halle 13, Stand C16 zusätzlich spontane Besuche arrangiert werden.

www.baumerhhs.com


BU: Baumer HHS lädt Besucher der Drupa 2016 in sein HHS Solution-Center nach Krefeld ein.

Foto: Baumer HHS

 

 

02.05.2016

Lenze SE: Zukunftstag mit 60 Jugendlichen

Einen Blick hinter die Kulissen durften rund 60 Schülerinnen und Schüler auf dem diesjährigen Zukunftstag bei Lenze werfen. Organisiert und durchgeführt wurde der Zukunftstag von Auszubildenen bei Lenze. Die Auszubildende Desiree Kutter äußert zur Gestaltung: „Sechs unterschiedliche Programmpunkte haben wir für den Zukungstag vorbereitet. Aber nicht jede Gruppe macht jeden Programmpunkt mit, denn wir achten darauf, dass die Angebote altersgerecht sind“.

Für die älteren Schüler, die kurz vor dem Schulabschluss und somit dem Einstieg ins Berufsleben stehen, gab es Bewerbertrainings mit Tricks und Kniffen wie man für ein Unternehmen besonders interessant wird. Neben der Vermittlung theoretischen Wiessens konnten in zahlreichen Workshops Jugendlichen selbst aktiv werden. Zum Beispiel fertigten sie mit Feile und Bohrer einen Schlüsselanhänger oder löteten eine elektronische Schaltung mit Widerständen, Kondensatoren und IC-Bausteinen auf eine Platine. Auch eine Führung durch das Lenze-Produktionswerk war vorgesehen.

www.lenze.com


BU: Schülerin Hannah Schulz fertigt mit Unterstützung vom Auszubildenden Christian Janzen Ihren eigenen Schlüsselanhänger.

Foto: Lenze SE

 

 

02.05.2016

Bobst: Indiens Vorliebe für Tiefdruckmaschinen

Die in 2015 erzielten Umsatzzahlen für Tiefdruckanlagen von Bobst seien ein Beleg für deren Beliebtheit in der indischen Industrie für flexible Verpackungen. Im vergangenen Jahr investierte die indische Industrie in acht Druckanlagen aus dem Bobst-Sortiment für Tiefdruck. Dazu gehörten u.a. die die Modelle 4003, 5002 und 888.  Diese Maschinen erweitern den Bestand von 70 in Indien installierten Tiefdruckmaschinen für flexible Verpackungen und erhöhen den Gesamtmaschinenbestand auf weit über 500 Anlagen weltweit.

Jede Tiefdruckanlage kann auf die gewünschte Anwendung, Nachhaltigkeit, Druckqualität und Wirtschaftlichkeit angepasst werden und stelle somit eine maßgeschneiderte Produkt- und Kundenlösung dar.

"Da das Tiefdruckverfahren das vorherrschende Druckverfahren für flexible Verpackungen ist und ein derart florierendes Segment der Branche bildet, macht es schon stolz zu wissen, dass Bobst nun bereits seit einigen Jahren einen Marktanteil von 70% an allen in Indien verkauften und installierten Tiefdruckmaschinen mit Einzelantrieb hält", sagt Nilesh Pinto, Senior Sales Manager für Bobst India. "Dazu muss man ja noch bedenken, dass unser Marktanteil 50% der insgesamt im Ausland und in Indien verkauften Tiefdruckmaschinen mit Einzelantrieb beträgt."

www.bobst.com


BU: Tiefdruckmaschinen von Bobst wie beispielsweise die 5002 erfreuen sich eines hohen Absatzmarktes in Indien.

Foto: Bobst

 

 

02.05.2016

Treofan verdoppelt seinen Gewinn

Treofan hat im Geschäftsjahr 2015 das operative Ergebnis auf über 32 Millionen Euro nahezu verdoppelt mit weiterhin positiver Tendenz im ersten Quartal 2016. Der Anteil von Spezialfolien am Gesamtabsatz 2015 stieg auf fast 70 Prozent und den größten Sprung in Richtung Spezialitätenanteil am Produktportfolio mit über 12 % Zuwachs schaffte Treofan Americas.

Der Anteil von Spezialitäten im Bereich Verpackungen & Etiketten liegt nun bei 66%. Bei Folien für Tabakverpackungen beträgt diese Kennziffer 90 Prozent, im Bereich Technische Folien produziert Treofan ausschließlich Spezialitäten. In diesem Segment wird im laufenden Jahr als Innovation die nanostrukturierte, mikroporöse Separatorfolie Treopore angeboten, deren erste kommerzielle Bestellungen derzeit ausgeliefert werden.

Die erfolgreiche Premiumpositionierung möchte Treofan organisch weiterentwickeln: „Wir sehen uns zunehmend als Anbieter von Folien-Oberflächentechnologie in Bopp“, so CEO Dr. Walter Bicke. „Als einziger Bopp-Hersteller, der sämtliche Anwendungsbereiche beherrscht, können wir Folienparameter wie Dicke, Barrierewirkung und Porosität, Haftungseigenschaften oder Verarbeitungsgeschwindigkeit für unterschiedlichste Anwendungen justieren.“

Entsprechend optimistisch blickt Bickel auf das laufende Geschäftsjahr, in dem die Profitabilität nochmals zulegen soll. Grundlage dafür sind, neben dem weiteren Ausbau des Spezialitätenanteils, eine noch stärkere Kundenorientierung der gesamten Organisation sowie weitere Investitionen.

www.treofan.com

BU: Treofan versteht sich als Bopp-Hersteller, der alle Anwendungsbereiche in der Folien-Oberflächentechnologie beherrscht.

Foto: Treofan

 

 

Packaging News - Juni 2016

 

30.06.2016

Leipziger Messe: Cosmetic Business setzt Bestmarken

Die Cosmetic Business konnte vom 8. bis 9. Juni 2016 mit der zwölften Ausgabe das beste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnen. 410 Aussteller und vertretene Unternehmen aus 22 Ländern präsentierten ihre Lösungen für die zukünftigen Produktkonzepte der Kosmetikindustrie. Fachbesucher aus 57 Ländern strömten in das MOC München, das sich wieder als idealer Standort für die Cosmetic Business erwiesen hat.

Die Cosmetic Business 2016 startete mit einem Ausstellerplus von vier Prozent im Vergleich zur Vormesse. Mit insgesamt 11.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche waren die Messehallen 2, 3 und 4 des MOC München ausgebucht. Jeder dritte Aussteller kam aus dem Ausland – insbesondere aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Polen. Zum ersten Mal waren Firmen aus Südkorea, Kroatien, der Slowakei und der Ukraine vertreten.

Zahlreiche Neuaussteller verstärkten in diesem Jahr vor allem die Angebotsbereiche Rohstoffe, Lohnherstellung/Private Label, Maschinen und Anlagen sowie Labore. Das stärkste Ausstellerwachstum wies der Bereich Rohstoffe mit 15 Prozent auf.

Die Aussteller zeigten sich mit der CosmeticBusiness 2016 hochzufrieden: In einer Befragung durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen Gelszus gaben 91 Prozent an, ihre Ziele erreicht zu haben. Die fachliche Qualifikation der Besucher und die hohe Qualität der Gespräche lobten 94 Prozent der Befragten. Zudem sind 92 Prozent von einem guten Nachmessegeschäft überzeugt und ordnen ihre Messepräsentation als erfolgreich ein. Bereits jetzt sind sich 93 Prozent sicher, an der nächsten Cosmetic Business teilzunehmen.

www.leipziger-messe.de


BU: Die nächste Cosmetic Business findet vom 21. bis 22. Juni 2017 im Münchner MOC statt.

Foto: Leipziger Messe

 

 

24.06.2016

Somic: Tag der offenen Tür

Die Fertigstellung des neuen, 7000 m² großen Hauptgebäudes der Somic Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG war der Anlass, am Samstag, den 04.06.2016, die Türen zu öffnen.

Chairman und Firmengründer Manfred Bonetsmüller erläuterte Wissenswertes zur Geschichte des 42-jährigen Unternehmens, aber auch zur gegenwärtigen Situation. So gab Bonetsmüller bekannt, dass die Somic-Gruppe Ende Juni das Geschäftsjahr mit einem neuen Rekordumsatz von 40 Millionen Euro abschließen werde, was einer Steigerung um das Siebenfache seit dem Umzug nach Amerang vor 15 Jahren entspricht.

Auch die Verkaufszahlen wären im zu Ende gehenden Geschäftsjahr so hoch, wie nie zuvor. Die 280 Mitarbeiter zählende Unternehmensgruppe sei also weiterhin auf Wachstum programmiert. Dazu wurden im neuen Gebäude rund 30 % Wachstumsfläche eingeplant.

www.somic.de


BU: Bei geführten Rundgängen konnten mehr als 2000 Besucher einen guten Einblick in die Welt der Verpackung gewinnen.

Foto: Somic

 

 

23.06.2016

Nordson holt Dr. Thomas Ebeling ins Boot

Die Nordson Corporation hat Dr. Thomas Ebeling zum Leiter Technik und Betrieb für Extrusions- und Beschichtungsdüsen ernannt. Dr. Ebeling wird für das Konstruktions- und das Produktionsteam für Extrusions- und Polymerbeschichtungsdüsen der Marke EDI sowie für Fluidbeschichtungsdüsen der Marke Premier zuständig sein.

„Herr Ebeling bringt aufgrund seines beruflichen Werdegangs in der Industrie und seines umfassenden akademischen Hintergrundes über 17 Jahre an Führungserfahrung in der Kunststoffbranche mit und hat fundiertes Wissen im Bereich Polymertechnologie“, sagte Ken Forden, Geschäftsführer Extrusions- und Beschichtungsdüsen. „Er wird in Nordsons Programm zur Verstärkung der F&E eine wichtige Rolle spielen, unsere Fähigkeiten bei der Präzisionsfertigung erweitern und unsere Technologien Kunden weltweit zugänglich machen.“

Vor seinem Eintritt bei Nordson arbeitete Thomas Ebeling bei Hanwha Advanced Materials, wo er 2012 Chief Operating Officer und Executive Vice President des Geschäftsbereichs Hanwha Azdel wurde. Zuvor hatte er bei Hanwha Führungspositionen inne, in denen er Teams leitete, die sich mit Produkttechnologie, Konstruktion und Werksbetrieb befassten. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Kunststoffbranche 1999 als Produktentwickler bei General Electric Plastics und war globaler Technologieleiter des Geschäftsbereichs Azdel dieses Unternehmens, als dieses 2007 an Hanwha verkauft wurde. Damals kam er als Technischer Leiter von Hanwha Azdel zu Hanwha.

Dr. Ebeling hat in makromolekularer Chemie von der Case Western Reserve University promoviert, wo er auch seinen Master erwarb, und einen Bachelor in Maschinenbau von der North Dakota State University. Nach seiner Promotion arbeitete er als Forschungswissenschaftler an der Université Joseph Fourier im französischen Grenoble.

www.nordson.de


BU: Dr. Ebeling hat mehrere technische Publikationen verfasst und weltweit mehr als 20 Patente angemeldet.

Foto: Nordson

 

 

23.06.2016

Groninger: Umstrukturierung in der Geschäftsleitung

2015 erwirtschafteten die rund 1.020 Mitarbeiter an den drei Groninger Standorten Crailsheim, Schnelldorf und Charlotte (North Carolina, USA) einen Umsatz von 140 Mio. Euro. Dieses Plus von 8% im Vergleich zum Vorjahr wird als besondere Leistung hervorgehoben, da das Jahr 2015 von Veränderungen geprägt war.

Neben einer weitläufig angelegten Verjüngungskur des Auftragsabwicklungsprozesses nach der „Critical Chain Project Management“ Methode, fanden auch diverse Umstrukturierungsprojekte am Standort Crailsheim statt. Geschäftsführer Jens Groninger bestätigt: „Wir haben über 70 Führungspositionen neu definiert um die Organisation unseres stetig wachsenden Unternehmens an der Zukunft auszurichten, um effizienter zu werden und schneller handeln zu können.“

Eine erfolgreiche Form der Veränderung bedarf immer auch einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Mitarbeitern und Geschäftsleitung. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Mitarbeiter diesen Prozess so aktiv unterstützen und ihr Bestes geben, auch wenn manchmal kleine Umwege zum Ziel führen. Wir vertrauen auf neue Methoden in der Mitarbeiterführung sowie in die Erfahrung und Kreativität unserer Führungskräfte.

Deshalb investieren wir auch kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Belegschaft“ ergänzt Jens Groninger. Um die wesentlichen Kernbereiche des Unternehmens abzubilden, wurde auch die Geschäftsleitung seit 2014 um zwei weitere Mitglieder erweitert. „Die Verantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt, das ist uns im Zuge unserer Wachstumsstrategie sehr wichtig.“ erklärt Jens Groninger.

www.groninger.de


BU: (v.l.n.r.) Die Geschäftsführer Volker und Jens Groninger bauen die Geschäftsleitung aus.

Foto: Groninger

 

 

23.06.2016

Schubert: Abschied von Ueli Diener

Seit 1974 betreut Ueli Diener in der Schweiz die Kunden des deutschen Verpackungsmaschinenbauers Gerhard Schubert GmbH. Das 50-jährige Firmenjubiläum der Schubert-Gruppe am 1. Juli 2016 nimmt der selbständige Handelsvertreter zum Anlass, sich in seinen Ruhestand zu verabschieden.

„Wenn Schubert am 1. Juli 2016 sein 50-jähriges Bestehen feiert, heißt es auch, von einem langjährigen geschätzten Kollegen Abschied zu nehmen. Ueli Diener war fast von Anfang an dabei und hat uns auf dem Schweizer Markt treue Dienste geleistet“, sagt Gerald Schubert, der für den Vertrieb zuständige Geschäftsführender Gesellschafter, über die mehr als vier Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit mit dem Vertriebsmann.

„Von Deutschland aus bin ich seit Mitte der Neunziger für den Vertrieb in der Schweiz verantwortlich. Dass ich Deutsch, Italienisch und Französisch spreche war eine gute Voraussetzung. Noch viel wichtiger jedoch ist das Gespür für den Schweizer Markt, das mir Ueli Diener im Laufe der Jahre vermittelt hat“, erklärt Dirk Andrich, der die Kundenanfragen zukünftig in Personalunion vom deutschen Standort in Crailsheim aus übernehmen und koordinieren wird. „Wir haben im Moment in der Schweiz zu 80 Prozent deutschsprachige Kunden. Ziel ist es, den italienisch- und französischsprachigen Markt ebenfalls noch stärker zu durchdringen“, so Andrich.

www.gerhard-schubert.de


BU: Ueli Diener (r.) verabschiedet sich nach über 40 Jahren in den Ruhestand. Dirk Andrich übernimmt federführend die Kundenbetreuung in der Schweiz.

Foto: Schubert

 

 

21.06.2016

Netstal: Neuer CEO

Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 wird Renzo Davatz neuer CEO der Netstal-Maschinen AG. Er übernimmt diese Aufgabe von Dr. Hans Ulrich Golz, der neuer Verwaltungsratspräsident von Netstal wird. Mit den personellen Veränderungen setzt Netstal auf Stabilität und Kontinuität in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der weltweiten Stärkung der Marke Netstal als Premiumanbieter für Hochleistungs- und Hochpräzisions-Spritzgiesstechnik.

„Ich freue mich, dass ich Renzo Davatz als meinen Nachfolger gewinnen konnte. Er ist sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern hochgeschätzt. Er hat in den vergangenen Jahren den Service-Bereich von Netstal weltweit hervorragend aufgestellt. Ich bin davon überzeugt, dass er das Unternehmen Netstal erfolgreich führen und strategisch sinnvoll weiterentwickeln wird“, sagt Dr. Hans Ulrich Golz. Davatz ist seit 25 Jahren bei Netstal tätig und entwickelte sich stetig im Unternehmen fort. Er begann 1989 als Lernender Elektromechaniker und übernahm schnell Führungsverantwortung, unter anderem als Leiter technischer Service und nachfolgend als Leiter After Sales.

Seit 2012 ist Davatz Vice President Service sowohl bei Netstal als auch im gesamten Segment Spritzgießtechnik der Krauss Maffei Gruppe. Diese Aufgabe führt er fort. Dr. Hans Ulrich Golz wird seinerseits neuer Verwaltungsratspräsident von Netstal. Er übernimmt die Aufgaben von Dr. Frank Stieler, CEO der Krauss Maffei Gruppe. Mit den personellen Veränderungen setzt Netstal auf Kontinuität und Stabilität in der weltweiten Positionierung des Unternehmens und der Marke Netstal.

„Netstal ist bei Kunden weltweit als Premiumanbieter für Hochleistungs- und Hochpräzisions-Spritzgießtechnik geschätzt. Diese führende Position und den operativen Geschäftserfolg möchte ich gemeinsam mit Markus Dal Pian als Vice President Sales & Marketing stärken, mit dem ich bereits seit langen Jahren sehr gut zusammenarbeite“, betont Davatz. Mit dem Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend kostenintensiveren Umfeld möchte Davatz auch den Standort Näfels als Kompetenzzentrum für schnelllaufende Premiumprodukte mit kürzesten Zykluszeiten und höchster Präzision nachhaltig sichern.

„Mein Anspruch ist es, auch in Zukunft unseren Kunden beste Produkte und Serviceleistungen zu bieten. Hierbei vertraue ich auf die Leistungsstärke und das außerordentlich hohe Engagement der weltweiten Netstal-Mannschaft. Insbesondere die nachhaltige Sicherung und Entwicklung des Standorts Näfels ist mir ein wichtiges Anliegen. Netstal soll weiterhin ein wichtiger Arbeitgeber im Kanton Glarus sein. Denn hier in Näfels schlägt seit über 150 Jahren das Herz von Netstal. Und so soll es bleiben“, so Davatz.

www.netstal.com


BU: Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 wird Renzo Davatz neuer CEO der Netstal-Maschinen AG.

Foto: Netstal

 

 

18.06.2016

Deutscher Verpackungspreis: "Deadline" ist am 30. Juni 2016

Noch bis zum 30. Juni 2016 gibt es die Möglichkeit, Produkte und Innovationen für den Deutschen Verpackungspreis 2016 einzureichen.

Zugelassen sind Einreichungen von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland. Bei der Anmeldung finden Sie im Online-Formular präzise Beschreibungen, wie Sie Ihre potentiellen Preisträger am besten präsentieren.

www.verpackungspreis.de

BU: Die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis läuft noch bis zum 30. Juni 2016

Foto: DVI

 

 

16.06.2016

Wegweisende Prozesstechnik auf Drinktec 2017

Prozesstechnik in der Getränkeherstellung ist das intelligente Zusammenspiel von einzelnen Komponenten und Systemen und bedient die unterschiedlichsten Anforderungen. Moderne Prozesstechnik ist entscheidend: Einerseits um die Bedürfnisse der Konsumenten nach Qualität, Genuss, Vielfalt und gesundheitlichen Nutzen zu erfüllen, andererseits um den Herstellern innovative Verfahren anzubieten, die es ihnen ermöglichen, ressourcenschonend, wirtschaftlich und flexibel zu arbeiten. Auf der Drinktec 2017, Weltleitmesse für die Getränke und Liquid-Food-Industrie, die vom 11.–15. September 2017 in der Messe München stattfindet, werden die Aussteller aktuelle Produktlösungen präsentieren, die diesen Spagat überbrücken.

Glänzende Rohre, Systeme und Apparate aus Edelstahl – dahinter verbirgt sich das Herzstück der Getränkeherstellung, die Prozesstechnik. Sie bildet die Basis für die Herstellung und Ausmischung der verschiedensten Getränkearten, sowohl für die etablierten Getränketypen als auch für viele Neuheiten. Denn gerade Produktinnovationen spielen eine herausragende Rolle in der Getränkeindustrie. Deshalb muss Prozesstechnik flexibel sein. Zahlreiche Geschmacksvarianten und neue Kombinationen erfordern flexible Technologien, die für verschiedene Optionen ausgelegt werden können: Neue Zutaten und Rezepturen verlangen einen angepassten Verarbeitungsprozess mit beispielsweise anderen Verarbeitungstemperaturen oder zusätzlichen Förder- und Dosierverfahren. Die Drinktec ist traditionell eine Messe der Innovationen und Weltpremieren, hier wird Zukunft gemacht, auch in Sachen produktschonende Herstellung und flexibler Prozessführung.

Was erwartet die Besucher der Drinktec 2017 in Sachen Prozesstechnik? „Ein effizienter Einsatz von Ressourcen ist in der Getränkeproduktion ein Muss. Ob Wasser, Energie oder andere im Produktionsprozess benötigte Medien, die Wahl der Prozesstechnik entscheidet über den Ressourcenverbrauch und jede einzelne eingesetzte Komponente kann hierzu einen Beitrag leisten“, meint der Geschäftsführer des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und
Verpackungsmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Richard Clemens.

Die Aussteller von Prozesstechnik für alkoholfreie Getränke, Saft und Wässer stellen Komplettanlagen ebenso vor wie Einzelaggregate beispielsweise zur Zuckerannahme und -behandlung, Entgasungseinrichtungen, Karbonisieranlagen und Premixer sowie Behälter, Tanks, Kühl-, Erhitzungs- und Heißhalteanlagen. Weitere Schwerpunkte sind Komponenten für Prozesstechnik wie Einrichtungen zur Messwerterfassung, Pumpen, Armaturen, Rohrleitungs- und Molchsysteme. Für eine mikrobiologisch sichere Produktion braucht es variable Reinigungskonzepte, die zum Beispiel mit der Vorstellung verschiedenster CIP-Anlagen umsetzbar werden. Auch die richtige Wahl der Wasseraufbereitung gehört dazu. Soll es Umkehrosmose, Ultrafiltration oder eine Medienfiltration sein? Fragen, die sich in den Gesprächen mit den Ausstellern klären können. Dank der Kooperation mit der Weintechnikmesse Simei wird der Bereich der Prozesstechnik für Wein und Sekt ab 2017 ebenfalls komplettiert.

„Und natürlich steht die Wirtschaftlichkeit im Zentrum, wenn es bei der Komposition neuer Produkte um schnelle Umstellung der Produktionsprozesse geht“, betont Richard Clemens. „Eine automatische Rezepturverwaltung mit durchgängigem Informationsfluss sowie eine Anbindung an die Prozesssteuerung kann hier für hoch automatisierte Prozesse und eine leistungsfähige Produktionssteuerung sorgen – egal, welche Zutaten für welches Produkt eingesetzt werden. Die drinktec 2017 wird den Fachbesuchern die ganze Fülle der Möglichkeiten in diesem Bereich kompakt und konzentriert zeigen. Eine Parade-Messe für die Getränkeindustrie!“

Ausgefeilte Prozesstechnik ermöglicht schonend verarbeitete Rohstoffe unter hygienisch optimalen Produktionsbedingungen. Verfahren wie zum Beispiel Mikro- oder Ultrafiltration sorgen für höhere Nährstoffgehalte – eine unmittelbar spürbare positive Auswirkung auf die Gesundheit der Konsumenten wird damit ermöglicht. Denn Gesundheitsaspekte stehen beim Getränkekonsum immer häufiger im Vordergrund. Dazu gehört beispielsweise auch die getrennte Behandlung von Saft und Fruchtstücken in der Prozesstechnik bei gesundheitlich und geschmacklich wertvollen Säften, die von einigen Zulieferfirmen angeboten wird. Sie beginnt bei der Produktbehandlung und setzt sich fort bis hin zur Abfüllung. Hierin drückt sich beispielhaft ein Systemdenken aus, das sich über alle Bereiche der Getränkeherstellung hinweg erstrecken muss und das die Drinktec mit ihrer allumfassend breiten Angebotsstruktur abdeckt.

Prozesstechnik wird nicht nur auf den Ständen der Aussteller, sondern auch im Rahmenprogramm zur Sprache kommen. Im Drinktec Forum beispielsweise, auf dem führende Experten aus Forschung und Praxis mit ihren Präsentationen die Zukunftsfragen der Branche beantworten und den Blick über den Tellerrand werfen. Von Interesse für die Prozesstechniker dürfte auch ein Blick in den Messebereich „New Beverage Concepts“ in der Halle B1 sein. Auf diesem Marktplatz stellen entsprechende Hersteller u.a. neue Süßungs-, Farbstoff- und Aromastrategien vor.

www.drinktec.com


BU: Auf der Drinktec 2017 vom 11.–15. September 2017 in München werden die Aussteller aktuelle Produktlösungen präsentieren.

Foto: Messe München

 

 

13.06.2016

Drupa 2016: Ein voller Erfolg

Das Investitionsklima zur Drupa 2016 ist ausgesprochen gut und hat die Erwartungen bei weitem übertroffen. Die 1.837 Aussteller aus 54 Ländern berichten zum Ende der 11-tägigen Messe übereinstimmend von exzellenten Geschäftsabschlüssen, äußerst vielversprechenden Kontakten und einem positiven Spirit für die weltweite Druckbranche. Bestens bewährt haben sich die Neupositionierung der Drupa und ihre Fokussierung auf Zukunftsthemen mit großem Wachstumspotenzial – wie zum Beispiel 3D-Druck, funktionaler Druck oder Verpackungsdruck. Ob Publikationsdruck, Werbedruck, Verpackungs- und industrieller Druck – für alle Anwendungsfelder bietet die Drucktechnologie die passenden Lösungen und ermöglicht neue Geschäftsfelder und Geschäftsideen. „Die Druckbranche erfindet sich immer wieder neu und bietet ungemein viele Facetten mit großem Potenzial. Genau das hat die Drupa 2016 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir konnten hier in den 19 Messehallen eine hoch innovative Industrie erleben, die es geschafft hat, das Jammertal zu verlassen und die Zukunft in den Griff zu nehmen“, erläutert Claus Bolza-Schünemann, Vorsitzender des Drupa-Komitees und Vorsitzender des Vorstandes der Koenig & Bauer AG.

Rund 260.000 Besucher aus 188 Ländern und rund 1.900 Journalisten aus 74 Ländern sind nach Düsseldorf gereist, um sich über technologische Innovationen, Weiterentwicklungen und neue Geschäftsfelder zu informieren. Ausgesprochen hoch ist die Entscheidungskompetenz der Besucher; hier hat die Drupa 2016 Bestwerte erzielt. Rund 75 Prozent aller Besucher sind Führungskräfte und ausschlaggebend bzw. mitentscheidend beteiligt, wenn es um Investitionen in ihren Unternehmen geht. Eine Reihe weiterer Indikatoren aus der Besucherbefragung unterstreicht deutlich, dass die Drupa eine lupenreine B-to-B-Messe und die Plattform für Business-Entscheidungen ist:

  • 54 Prozent der Besucher sind mit konkreten Investitionsabsichten auf die Drupa 2016 gekommen.
  • 29 Prozent haben während der Drupa Aufträge vergeben.
  • 30 Prozent planen die Auftragsvergabe nach der Drupa.
  • 60 Prozent haben auf der Drupa neue Lieferanten gefunden.


Die Besucher-Entwicklung (2012: 314.248 Besucher) spiegelt die weltweite Branchen-Konsolidierung wider. Besonders positiv wirkt sich umso mehr die hohe Entscheidungskompetenz der Besucher aus, zumal jeder zweite Besucher mit einer sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung seines Unternehmens im Verlauf der nächsten zwölf Monate rechnet. „Die Kunden kommen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr mit großen Delegationen oder im Rahmen eines Firmenausflugs zur Drupa. Vielmehr ist es das Top-Management, das nach Düsseldorf reist – und bei dieser Drupa aus 188 Ländern“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH.

Mit 76 Prozent liegt die Quote der internationalen Besucher um 16 Prozentpunkte höher als noch vor vier Jahren. Dazu haben vor allem die asiatischen Besucher beigetragen: Aus dem gesamten Kontinent kamen 17 Prozent (2012: 13,6 Prozent) der internationalen Besucher. Und hier wiederum stellte Indien mit fünf Prozent den größten Anteil, gefolgt von China mit drei Prozent. Unter den europäischen Ländern führen Italien, Frankreich, die Niederlande und UK. „Damit hat die Drupa ihre globale Marktbedeutung und ihren internationalen Stellenwert noch weiter ausgebaut. Sie ist unumstritten die globale Leitmesse für die gesamte Druck- und Medienbranche“, kommentiert Werner Matthias Dornscheidt das Ergebnis der drupa 2016.  

Auf eine große Nachfrage stieß das fachliche Rahmenprogramm mit seinen Säulen Drupa Cube, Drupa Innovation Park, 3D Fab + Print, Touchpoint Packaging sowie Printed Electronics and Solutions. Jeder zweite Besucher hat sich für die verschiedenen Sonderschauen und Vortragsbühnen interessiert. Vor allem der Drupa Cube, die Event- und Kongresslocation, stieß auf große Begeisterung. Rund 3.500 Besucher strömten während der elf Messetage in denCcube, um sich über das breite Themenspektrum zu informieren. Der Creative Day, den die Messe Düsseldorf gemeinsam mit der W&V speziell für Marketers und Kreative organsiert hatte, war sogar ausverkauft. Und auch die C-Level-Sessions, die sich speziell an Führungskräfte richteten, waren ausgebucht.

Wie schon zur Halbzeit der Drupa bekannt gegeben, bleibt die Fachmesse im Vier-Jahresturnus und findet vom 23. Juni bis 3. Juli 2020 statt.

www.drupa.de


BU: Rund 260.000 Besucher aus 188 Ländern und rund 1.900 Journalisten aus 74 Ländern sind nach Düsseldorf gereist, um sich über technologische Innovationen, Weiterentwicklungen und neue Geschäftsfelder zu informieren.

Foto: Messe Düsseldorf

 

 

10.06.2016

Messe Düsseldorf: Drupa behält 4-Jahres-Turnus

Die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Print und Crossmedia Solutions bleibt beim bewährten Vier-Jahres-Turnus und wird von Dienstag, dem 23. Juni, bis Freitag, den 3. Juli, 2020 wieder in Düsseldorf stattfinden. Damit trägt die Messe Düsseldorf den zahlreichen Wünschen aus der ausstellenden Industrie Rechnung. „Die aktuelle Drupa, die schon jetzt von herausragenden Geschäftsabschlüssen und einem positiven Spirit geprägt ist, hat eines sehr deutlich gemacht: Ihr Alleinstellungsmerkmal sind die Produktionsanlagen, die vollständig in Betrieb sind“, erläutert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

„Das macht unter anderem die Einzigartigkeit der Drupa aus. Genau dieses Investment – so haben uns viele Vertreter der Ausstellerschaft in den letzten Tagen hier versichert – wollen sie auch in Zukunft auf und mit der Drupa, ihrer internationalen Branchenplattform Nr. 1, realisieren. Ganz im Sinne unserer Kunden und der internationalen Märkte bleibt die Drupa damit im Vier-Jahres-Turnus.“

Bewährt haben sich die Neupositionierung der Drupa 2016, ihre Fokussierung auf die Zukunftsthemen sowie die Verkürzung der Laufzeit auf elf Tage. 1.837 Aussteller aus 54 Ländern präsentieren derzeit in den 19 Düsseldorfer Messehallen ihre Innovationen und Anwendungen für Print und Crossmedia Solutions. Rund 200.000 Besucher aus 183 Ländern haben die weltweit größte und wichtigste Messe der Druck- und Medienbranche seit dem ersten Messetag besucht.

www.drupa.de


BU: 78 Prozent der Drupa-Besucher kommen aus dem Ausland.

Foto: Messe Düsseldorf

 

 

08.06.2016

VDW begrüßt Plastiktüten-Ausstieg

Der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) unterstützt die Anstrengungen des deutschen Einzelhandels, Plastiktüten durch recyclingfähige Alternativen zu ersetzen, so Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des VDW.

Die Wellpappenindustrie bietet dem Einzelhandel ökologische Einkaufshilfen in Form praktischer Wellpappenboxen an, die neben anderen Alternativen zur Plastiktüte bereits seit einiger Zeit bei Rewe im Einsatz sind. „Es ist ökologisch sinnvoll, erdölbasierte Plastiktaschen vollständig durch recyclingfähige Wellpappenkisten zu ersetzen“, so Wolfrum.

Die Einkaufsboxen werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, lassen sich mehrfach verwenden und anschließend einfach über den Altpapierkreislauf recyceln. „In Deutschland wird Wellpappe nahezu vollständig wiederverwertet und ist damit Teil eines vorbildlich funktionierenden Stoffkreislaufs“, kommentiert Wolfrum.

Darüber hinaus seien Wellpappenkisten auch nach dem Einkauf noch vielseitig verwendbar; beispielsweise im Kofferraum als Sammelbehälter. „Die Konstruktion aus Luft und Papier ist leicht und trotzdem stabil“, sagt Wolfrum. Bei Verbrauchern kommen solche Einkaufshilfen daher immer besser an. Auch einige Edeka-Märkte setzen inzwischen Wellpappenboxen als umweltverträgliche Alternative zu Plastiktüten ein.

www.wellpappen-industrie.de


BU: Dr. Steffen Würth ist seit Mai 2016 Vorsitzender des VDW.

Foto: VDW

 

 

06.06.2016

RLC: Frank Ohle ergänzt Geschäftsführung

RLC hat Prof. Dr. Frank Ohle als Geschäftsführer berufen. Er tritt sein Amt zum 1. Juli 2016 an und löst damit Henrik Kehren ab, der das Unternehmen verlässt. Prof. Ohle ergänzt in dieser Funktion die Familien-Holding um Hans-Christian Bestehorn und Stephan Bestehorn und wird sich insbesondere auf den Ausbau der Ressourceneffizienz der insgesamt acht Werke in Deutschland, Schweiz und Polen konzentrieren sowie den Ausbau der Gruppe als branchenorientierter Systemlieferant und Lösungsanbieter mit vorantreiben.

Prof. Dr. Ohle war von 2006 bis 2012 CEO der STI-Unternehmensgruppe. Seither war er als Managementberater, Aufsichtsrat und Beirat in führenden deutschen Familienunternehmen tätig und hat dort diverse Wachstums- und Leistungssteigerungsprogramme aktiv begleitet. Der promovierte Physiker gilt als umsetzungsstarke und fokussierte Führungspersönlichkeit. Er stammt aus einem Familienunternehmen der Papier- und Druckbranche.

www.rlc-packaging.com


BU: Prof. Dr. Frank Ohle ergänzt ab 1. Juli die Holding-Geschäftsführung der RLC Packaging Group.

Foto: RLC

 

 

30.05.2016

Hohe Erwartungen an CCE International

Die Fachmesse CCE International 2017 präsentiert vom 21. – 23. März 2017 auf dem Münchner Messegelände neuste Maschinen und Zubehör speziell für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie. Erhöhter Rohstoffpreise zum Trotz soll der Markt für die Produktion von Wellpappe- und Faltschachteln um mehr als 4 % jährlich wachsen. Die Vielfalt an Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten in vielen verschiedenen Industriesegmenten.

Die CCE bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Anwendungen, insbesondere im Bereich Converting und Druck. Zum jetzigen Zeitpunkt haben über 100 Aussteller eine Gesamtnettofläche von 3500 m2 reserviert – dies entspricht 77% der gesamten gebuchten Fläche von 2015. Zu den großen Namen aus der Branche, die ihre Standbuchung bestätigt haben zählen die Bahmüller GmbH, Mosca GmbH, British Converting Solutions, Baumer HHS GmbH, Signode sowie die Celmacch Group.

www.cce-international.com


BU: Aussteller finden auf der CCE International vielfache Gelegenheiten, Branchenexperten zu treffen, die Speziallösungen für ihre Geschäftsideen suchen.

Foto: CCE

 

 

27.05.2016

Höhn erweitert Geschäftsleitung

Seit Jahresbeginn 2016 verstärkt Alexandra Anhorn die Geschäftsleitung der Höhn GmbH Ulm. Im Dreierteam, gemeinsam mit Geschäftsführer Sebastian Haug und Prokurist Jürgen May, zeichnet sie zukünftig mitverantwortlich für die unternehmerische Ausrichtung.

Höhn blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2015 zurück. In den Kernbereichen Faltschachteln und Verpackungen konnte ein Umsatzwachstum von knapp drei Prozent verzeichnet werden. Der Bereich Print hat sich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld gut entwickelt und kann einen Zuwachs von sieben Prozent verbuchen.

Alexandra Anhorn bringt für ihr neues Aufgabenfeld branchenspezifisches Wissen mit. In den vergangenen 25 Jahren konnte sie umfangreiche Berufserfahrungen in Vertrieb und Technik der Medienbranche sammeln. Die letzten zwölf Jahre übernahm sie Verantwortung als geschäftsführende Gesellschafterin einer mittelständischen Druckerei.

www.hoehn-gruppe.com


BU: Prokuristin Alexandra Anhorn widmet sich schwerpunktmäßig der Technik bei Höhn.

Foto: Höhn

 

 

25.05.2016

Bosch Packaging zieht Bilanz

Bosch Packaging Technology hat seinen Umsatz 2015 im Vergleich zum Vorjahr von 1,18 auf 1,3 Mrd. € gesteigert. Nominal entspricht das einem Wachstum von 10,2 %, wechselkursbereinigt von 3,1 %. Damit liegt der Maschinenbauer als einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechniklösungen vor dem Wettbewerb.

Laut Branchenverband VDMA konnten die übrigen deutschen Hersteller beim Umsatz im Durchschnitt nominal um 2,8 % zulegen. Parallel dazu stieg der Auftragseingang des Bosch-Geschäftsbereichs nominal um 14,5 % von 1,23 auf 1,4 Mrd. €, wechselkursbereinigt um 7,2 %. „Wir sind zufrieden mit dem zweistelligen Umsatzsprung, besonders im Vergleich zur moderaten Entwicklung der Branche insgesamt. Es ist uns 2015 wieder gelungen Marktanteile zu gewinnen“, bilanziert Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Klefenz ein moderates Wachstum.

Der Umsatz in Europa war 2015 leicht rückläufig und betrug 37 % des Gesamtumsatzes. In Nordamerika wuchs der Umsatz um fast 18 %, was angesichts eines insgesamt stagnierenden Maschinenbau-Marktes bemerkenswert ist. Insgesamt trägt Nordamerika nun 27 % zum Gesamtumsatz bei. In Lateinamerika betrug das Umsatzwachstum knapp 25 %. Das größte Wachstum auf Kontinentalebene erzielte Bosch mit etwas über 27 % in den Regionen Asien-Pazifik und Afrika. Insgesamt erwirtschaftete Bosch Packaging Technology 2015 rund 90 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Die Bedeutung der aufstrebenden Märkte nimmt dabei weiter zu.

2015 hat Bosch Packaging Technology unter anderem mit Hikma Pharmaceuticals in Jordanien und Saudi-Arabien Track & Trace-Projekte zur Nachverfolgung von Pharmazeutika umgesetzt. Das Unternehmen bedruckt und prüft mit Bosch-Technik bis zu 400 Faltschachteln in der Minute. Möglich sind Seriennummern, 1D- und 2D-Codes, Chargen-Daten und das Verfallsdatum. Die neue Software von Bosch stellt sicher, dass Software und Maschinen innerhalb des Prozesses zuverlässig miteinander verbunden sind. Die verschiedenen Verpackungslinien lassen sich von einem zentralen Büro aus überwachen.

www.boschpackaging.com

BU: Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, erwartet moderates Wachstum für 2016.

Foto: Bosch Packaging

 

 

Packaging News - Juli 2016

 

29.07.2016

Lindsay Goldberg wird Haupteigentümer von Schur Flexibles

Die Schur Flexibles Group mit Hauptsitz in Baden/Österreich gibt den Verkauf seiner Mehrheitsanteile an den Private-Equity-Fonds Lindsay Goldberg bekannt. In Europa ist Lindsay Goldberg durch die Vogel GmbH mit Sitz in Düsseldorf vertreten. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden veräußert unter anderem der bisherige Mehrheitseigentümer Capiton Fonds IV, Berlin, seinen Anteil an Lindsay Goldberg und das Management-Team der Schur Flexibles Group. Schur Flexibles produziert und vertreibt flexible Verpackungslösungen für die Lebensmittel-, Tabak- und pharmazeutische Industrie. Die Private-Equity-Gesellschaft Lindsay Goldberg hat seit ihrer Gründung im Jahr 2002, Einzelfonds von insgesamt mehr als 13 Milliarden Dollar aufgelegt. Ziel der Investition in Schur Flexibles ist die Fortführung des „buy-and-build“- Konzepts mit der Akquisition weiterer Unternehmen, die das Portfolio der Gruppe ergänzen und stärken. Der Vollzug der Transaktion, über deren Konditionen alle Parteien Stillschweigen vereinbart haben, wird für September erwartet. „Dass wir Lindsay Goldberg als Mehrheitseigentümer gewinnen konnten, ist eine Bestätigung unserer bisherigen erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Wir freuen uns sehr, unsere Kräfte zukünftig mit einem starken Partner zu bündeln. Gemeinsam werden wir unser Entwicklungspotenzial vor allem durch organisches Wachstum aber auch durch weitere Firmenübernahmen entschlossen realisieren“, erklärt Jakob A. Mosser, CEO der Schur Flexibles Group.

http://www.schurflexibles.com


BU: Das Management-Team von Schur: Christian Kolarik, Jakob A. Mosser, Bernhard Mumelter

Bild: Schur

 

 

28.07.2016

DS Smith setzt auf Druckluft aus Kraft-Wärme-Kopplung

Im neuen Display & Consumer Packaging Werk, das DS Smith derzeit in Erlensee baut, ziehen gerade nach und nach die ersten Maschinen ein. Darunter ist auch eine neue Maschine zur Erzeugung der Druckluft für die Produktionsanlagen. Mit der neuen Lösung setzt DS Smith auf das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und trägt so dazu bei, die CO²-Emissionen in diesem Bereich zu reduzieren und so die Umwelt zu entlasten. Auf der Woche der Umwelt, die im Juni in Berlin stattfand, wurde diese umweltfreundliche Technik einem breiten Publikum präsentiert.


„Nach bisherigem Stand der Technik konnten bisher nur circa 10 Prozent der eingesetzten Energie in Druckluft umgewandelt werden“, betont Peter Otto, Geschäftsführer der Firma Postberg + Co. Die Effizienzspezialisten von Energiewerkstatt und Postberg + Co. haben sich dieses Themas angenommen und eine innovative, umweltfreundliche Lösung entwickelt, die auf dem Kraft-Wärme-Kopplungsprinzip beruht. Die neue Anlage nutzt einen gasbetriebenen Verbrennungsmotor. Zur Effizienz der Anlage trägt die parallele Nutzung der bei der Druckluftproduktion erzeugten Abwärme bei. Mit dem neuen System können die CO²-Emissionen im Vergleich zu Elektrokompressoren um bis zu 65 Prozent gesenkt werden.


Im neuen DS Smith Werk in Erlensee kommt eine der ersten Anlagen weltweit zum Einsatz, die von der Städtische Werke AG, Kassel, betrieben wird. Pro Jahr lässt sich damit eine Reduktion von circa 86.000 kg CO² erzielen. „Um 86 Tonnen CO² pro Jahr zu kompensieren, wären in etwa 8.600 ausgewachsene Bäume notwendig“, erklärt Peter Otto. DS Smith plant bereits jetzt den Einsatz einer zweiten Anlage dieser Art, wodurch sich der positive Effekt verdoppeln wird.


Auf der diesjährigen Woche der Umwelt konnte die neue Technik auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schlossgarten Bellevue präsentiert werden. Postberg + Co. entwickelte hierfür gemeinsam mit DS Smith eine Energieeffizienz-Aktion zum Mitmachen: Unter dem Motto „Mit Drucklufteffizienz eine hohe Ernte erzielen“ konnten die Besucher an einem über 3 Meter hohen Apfelbaum aus Wellpappe, dessen Äpfel die vielen Einsparpotentiale bei Druckluftanwendungen darstellten, versteckte Potenziale ausfindig machen und als Post-its auf dem Baum platzieren.


Ulrich Metzger, Direktor Consumer Packaging & Display bei DS Smith sagte dazu: „Effizientes Handeln ist in allen Bereichen tief in unserer Unternehmenskultur verankert. Unser Slogan ‚The Power of Less‘ bringt unser Denken auf den Punkt: so arbeiten wir zum Beispiel daran, weniger Abfall zu erzeugen und den Recyclinganteil zu erhöhen, die Komplexität von Prozessen zu reduzieren und eine größere Effizienz zu erzielen. Das neue hocheffiziente System der Firma Postberg, das wir zur Erzeugung von Druckluft für die Produktionsanlagen einsetzen werden, passt daher perfekt zu uns. Deshalb war es uns auch ein Anliegen, Postberg + Co. bei der Kampagne zu mehr Effizienz zu unterstützen.“

www.dssmith-packaging.de


BU: Gemeinsam für mehr Energieeffizienz: Dirk Gutzmann, Leiter Technik/Fachkraft für Arbeitssicherheit, Christoph Sorg, Quality & Environmental Manager, Ulrich Metzger, Direktor Consumer Packaging & Display (alle DS Smith) und Peter Otto, Geschäftsführer der Firma Postberg (von links nach rechts).

Foto: DS Smith

 

 

26.07.2016

VDMA: Käuferentscheidung fällt am Point-of-Sale

Das Forum Packmittel im VDMA macht sich stark für  Investitionen in Qualitätsmaschinen und -anlagen für die Herstellung von hochwertigen Verpackungen für Markenartikler.

Der Trend zu hochwertigen, edel anmutenden Verpackungen, die mit auffälligen Farben, mit Metalleffekten und aufwändigen Prägungen Aufmerksamkeit erwecken, spielt den deutschen Maschinenbauern mit ihren fortschrittlichen Technologien in die Hände. Weltweit wächst der Verpackungsmarkt laut Smithers Pira mit jährlichen Raten von vier Prozent und wird 2018 ein Volumen von 970 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 860 Mrd. Euro) erreichen. Um sich in diesem Wachstumsmarkt ihre Angebote besser aufeinander abzustimmen, haben sich VDMA-Mitgliedsfirmen aus allen Bereichen der Gesamtkette von der Folien- und Pappenherstellung über deren Bedruckung und Veredelung bis hin zu Nahrungsmittelmaschinen, Abfüllanlagen und Verpackungsmaschinen zum Forum Packmittel zusammengeschlossen.

Das anhaltende Wachstum im Verpackungsmarkt hat vor allem zwei Gründe: Einerseits leben weltweit immer mehr Menschen in Städten. Sie tagtäglich mit frischen Lebensmitteln und mit allen anderen benötigten Waren zu versorgen, birgt enorme logistische Herausforderungen. Verpackungen sind der Schlüssel, um Lebensmittel und Waren unverdorben und makellos zu Kunden zu transportieren. Heute verderben jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Weg vom Feld zum Verbraucher. Verpackungen helfen diesen Missstand zu beheben.

Daneben tragen der steigende Konsum infolge wachsender Mittelschichten in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie der wachsende Wettbewerb in reifen Märkten zum Wachstum im Verpackungsmarkt bei. Kunden entscheiden beim Einkauf meist spontan, welche Waren im Einkaufskorb landen. Nach welchen Produkt sie dabei greifen, hängt mehr denn je an der Anmutung und dem Informationsgehalt der Verpackungen. Sie transportieren Informationen über Inhaltsstoffe, Güte- oder Umweltsiegel, vermitteln Marketingbotschaften der Hersteller. Und sie wecken durch edles Design Emotionen, die gerade dort den Unterschied ausmachen, wo Produkte qualitativ kaum noch unterscheidbar sind.

„Kaufentscheidungen fallen am Point-of-Sale. Sie stehen und fallen mit der Anmutung der Verpackungen. Daher machen sich Investitionen in Qualitätsmaschinen und -anlagen für die Herstellung von hochwertigen Verpackungen für Markenartikler nicht nur schnell bezahlt – sondern sie entfalten über die Stärkung der Marken vor allem auch Langzeitwirkung“, betont Uta Leinburg, Projektleiterin für das Forum Packmittel beim Fachverband Druck- und Papiertechnik im VDMA.

http://dup.vdma.org


BU: Bisquitverpackung
 
Foto: VDMA Gerhard Schubert GmbH

 

 

23.07.2016

Deutsche Kunststoffverarbeitung: Zuwächse um die vier Prozent

Das erste Halbjahr ist in der statistischen Auswertung noch nicht vorüber, doch schon jetzt ist erkennbar, dass alle Sparten gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zulegen konnten.
Überproportionale Zuwächse verzeichnen dabei die Hersteller von Verpackungsprodukten und von Baubedarfsartikeln mit einem Plus von mehr als sechs Prozent. Die weitaus stärksten Nachfrageimpulse kamen dabei aus der Eurozone, die beim Umsatz um mehr als sechs Prozent zulegte und damit vor den noch immer starken Zuwächsen aus dem Inland, das um die drei Prozent gewachsen ist, liegt.


Durch den feiertagsfreien Juni ist davon auszugehen, dass das erste Halbjahr dieses Wachstum bestätigt. Michael Weigelt, im GKV für Statistik zuständig, erkennt jedenfalls „die positive Grundstimmung bei den Kunststoffverarbeitern“ und ergänzt weiter: „Nach der jüngst abgeschlossenen Befragung der Branche sind alle Indikatoren wie Lagebeurteilung, Zukunftserwartung und die zurückliegende Umsatzentwicklung positiv und haben sich gegenüber dem ersten Quartal verbessert. Dies wird auch in den längeren Laufzeiten der Maschinen deutlich. So wurden in vielen Unternehmen im Vergleich zum letzten Quartal mehr Schichten pro Woche gefahren“.


Auch perspektivisch ist die Branche optimistisch. So erwarten gemäß der oben genannten Tecpart-Umfrage 86 Prozent, dass die Entscheidung der Briten für den Brexit keine Auswirkung für das eigene Unternehmen hat. Allerdings rechnen 27 Prozent damit, dass dieser Schritt der deutschen Wirtschaft schaden wird; 46 Prozent sind der Meinung, dass die Auswirkungen nicht absehbar sind. Weitere 27 Prozent gehen davon aus, dass es kaum Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft geben wird. Zumindest in naher Zukunft werden die Auswirkungen nicht zu spüren sein, da 59 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass der Brexit erst in 2018 vollzogen wird.


Und dann? Nach Meinung der Mehrheit (52 Prozent) des Teilnehmerfeldes werden die Briten einen Status wie Norwegen erhalten und Schottland sich von England losgesagt haben (48 Prozent). Neunzehn Prozent gehen davon aus, dass sich die Briten noch weiter von der EU entfernen und dann einen Status wie die USA einnehmen.


Die günstige Situation wird derzeit von einem stabilen Umfeld bei der Materialbeschaffung gestützt, belastend wirken sich weiterhin die Energiepreise und der zunehmende Engpass bei den Fachkräften aus. Dennoch konnte die Beschäftigtenzahl durch die Verarbeiter in den ersten fünf Monaten um 5,4 Prozent gesteigert werden. Insgesamt ist dies auch ein Trend, der in der Bundesrepublik zu einem neuen Rekord von 43,5 Mio.

 

Erwerbstätigen führte. Allerdings entwickelte sich bundesweit das zweite Quartal nicht so dynamisch wie in der Kunststoffverarbeitenden Industrie, was erneut ein Beleg dafür sein könnte, dass diese Werkstoffgruppe sich auch in schwieriger werdendem Umfeld mit seinen innovativen Produkten behauptet. Diesen Nachweis wird die Branche auch wieder im Oktober auf der K-Messe in Düsseldorf, unter anderem mit der Verleihung des GKV/Tecpart-Innovationspreises, erbringen.

http://www.gkv.de


Foto: JiSign - Fotolia.com

 

 

22.07.2016

Thimm Gruppe erweitert digitale Druckkompetenz

Die Thimm Gruppe erweitert ihren Technologiemix für Verpackungsdruck um eine digitale Pagewide Rollendruckmaschine T1100S von HP und baut ihre Druckkompetenz damit weiter aus. Installiert wird die Maschine mit einer Arbeitsbreite von 2,80 Metern bei Christiansen Print. In diesem Geschäftsbereich bündelt die Unternehmensgruppe den Vordruck für Verpackungen und Displays für den Point of Sale. Christiansen Print investiert insgesamt über 15 Millionen Euro in den bevorstehenden Ausbau des Standortes Ilsenburg.


Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe: „Mit HP haben wir den führenden Anbieter digitaler Drucktechnologie an unserer Seite, der über jahrzehntelange Kompetenz in diesem Segment verfügt. Mit der Digitaldruckmaschine erweitern wir unseren einzigartigen Technologie-Mix, der es uns ermöglicht, alle im Markt nachgefragten Drucktechnologien für Verpackungen und Displays zu variieren und die Weiterentwicklung des Marktes für diese hochwertig bedruckten Produkte auch künftig intensiv mit zu gestalten. Unsere Kunden können wir so bei der Vermarktung ihrer Produkte noch individueller, besser und flexibler unterstützen.“

 

Henrik Jensen, Geschäftsführer Christiansen Print, sieht durch die Inkjet- Rollendruckmaschine für die Wellpappenindustrie ganz neue Möglichkeiten im Bereich des Rollenvordrucks: „Diese Technologie arbeitet mit wasser- und pigmentbasierten CMYK-Farben. Sie ist damit für den Einsatz in FMCG-Branchen bestens geeignet. Die Maschine ergänzt unsere bestehenden Flexovordruckanlagen perfekt und eignet sich für geringe Auflagen ebenso wie für Aufträge bis zu 50.000 Quadratmetern. So können wir den Trend nach kleineren Losgrößen aber auch nach hoher Individualisierung bei gleichzeitig schnelleren Reaktionszeiten und vereinfachter Auftragsabwicklung bedienen.“ Zusammen mit der neuen Maschine verfügt das Unternehmen dann über Preprint-Kapazitäten von rund 450 Millionen Quadratmetern. Die Installation der Maschine ist im Laufe des Jahres geplant.

www.thimm.de


BU: Die Pagewide Rollendruckmaschine T1100S von HP

Foto: Thimm

 

 

19.07.2016

Von Balingen in die Welt: Bizerba feiert 150-jähriges Bestehen

Bizerba, einer der führenden Anbieter von Lösungen für Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie, feiert sein 150-jähriges Bestehen. Das 1866 in Balingen gegründete Unternehmen befindet sich seit fünf Generationen im Besitz der Gründerfamilie. Im Rahmen eines großen Mitarbeiterfests wurde das Jubiläum vergangenes Wochenende am Stammsitz begangen.


1866 legte der Schlosser Andreas Bizer in Balingen den Grundstein der Firma und ließ sein Unternehmen im Handelsregister eintragen. Aus Bizer und Balingen wurde Jahrzehnte später Bizerba. Bereits Ende der 20er Jahre war das Unternehmen zu einem Industriebetrieb mit 800 Mitarbeitern und damit zur größten deutschen Waagenfabrik herangewachsen.


„Unser Jubiläumsjahr steht ganz im Zeichen der Bizerba Vision ‘The Open World of Finest Weighing Solutions. Since 1866‘“, sagt Andreas Wilhelm Kraut, der Bizerba in fünfter Generation leitet und seit 2011 an der Spitze des Unternehmens steht. „Wir verdeutlichen damit die lange Tradition und erneuern das Versprechen, unseren Kunden weiterhin erstklassige Lösungen zu bieten.“


Mit Showacts und einem Feuerwerk auf dem eigens errichteten Festgelände am Hauptstandort in Balingen dankte Bizerba seinen Mitarbeitern, die ein wesentlicher Bestandteil der 150-jährigen Erfolgsgeschichte sind. „Meine Familie und ich sind sehr stolz darauf, zusammen mit allen Bizerbianern unser besonderes Jubiläum begehen zu können. Der enge Zusammenhalt und unsere motivierten Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben, haben diesen Erfolg möglich gemacht“, sagt Andreas Wilhelm Kraut.


Der CEO und geschäftsführende Gesellschafter kündigte auf den Feierlichkeiten an, das soziale und gesellschaftliche Engagement in der Region weiter zu vertiefen. Bizerba unterstützt unter anderem die neu gegründete Jugendtechnikschule und übernimmt die Namenspatenschaft für das Stadion in Balingen, das ab sofort Bizerba Arena heißt. Das Mitarbeiterfest bildete den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Vorausgegangen war im Mai ein großer Kundenabend auf der Fleischmesse IFFA in Frankfurt. Zudem konnte Andreas Kraut das Jubiläum mit den Mitarbeitern in mehr als zehn Landesgesellschaften in ganz Europa feiern.


Bizerba ist seit Anfang des Jahres wieder zu hundert Prozent in Familienbesitz, beschäftigt weltweit rund 3.700 Mitarbeiter und konnte im Geschäftsjahr 2015 einen Rekordumsatz von 598,6 Millionen Euro verzeichnen.

www.bizerba.com


BU: Bizerba dankt seinen Mitarbeitern mit einem Feuerwerk

Foto: Bizerba

 

 

13.07.2016

Multivac lädt Schüler ein

Am 2. Juli hat Multivac interessierte Schüler aus der Region eigeladen, seine Lehrwerkstätten zu besuchen. Von 10 bis 15 Uhr konnten sie sich am Firmensitz in Wolfertschwenden über die vielseitigen Ausbildungsberufe und Einstiegsmöglichkeiten bei dem Verpackungsmaschinenhersteller informieren. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region bildet Multivac junge Menschen in zwölf Ausbildungsberufen aus - im technischen und kaufmännischen ebenso wie im IT-Bereich.


Das Angebot von Multivac nahmen über 320 Besucher aus dem Ober- und Unterallgäu wahr.


Mit dem Tag der Ausbildung möchte Multivac dazu beitragen, die jungen Menschen in ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Bei Multivac erhielten sie an verschiedenen Stationen Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe und konnten sich über den genauen Ausbildungsverlauf informieren. Auszubildende aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen berichten aus erster Hand über ihre Erfahrungen bei Multivac. Abgerundet wurde das Programm durch ein Bewerbertraining sowie die Fertigung eines Werkstücks, das die Teilnehmer in Gruppen aus verschiedenen Teilen herstellen konnten.

Jährlich werden in Wolfertschwenden 35 junge Menschen in zwölf verschiedenen Berufen ausgebildet. In der eigenen Ausbildungswerkstatt bietet Multivac modernste Ausbildungsplätze. So sind beispielsweise moderne CNC-Dreh- und Fräsmaschinen in der Ausbildungswerkstatt mit den Programmierplätzen im Schulungsraum verbunden. Dadurch können die Auszubildenden Theorie und Praxis miteinander verbinden.

www.Multivac.com


BU: Interessierte Schülerinnen am Tag der Ausbildung bei Mul-tivac

Foto: Multivac

 

 

12.07.2016

Forum Wellpappe 2016: Verpackung neu denken

Clever, kreativ, effizient: Das diesjährige Forum Wellpappe steht ganz im Zeichen der Innovation. Unter dem Motto „Verpackung neu denken“ präsentiert der VDW auf der FachPack 2016 im Rahmen des Forum Wellpappe herausragende Leistungen der Wellpappenhersteller. Neben Keynote-Vorträgen von Innovations- und Marketingvordenkern stellt ein Jungunternehmer die Geschäftsidee seines Start-ups vor, das ganz auf Wellpappe setzt.

Dr. Jens-Uwe Meyer, einer der führenden Innovationsexperten Deutschlands, wird sich in seinem Vortrag auch grundlegenden Fragen zuwenden: Wie neu sind Innovationen wirklich? Und was bedeutet eigentlich Neuentwicklung? Aus seiner Sicht haben Innovationen auch in einer Branche eine große Bedeutung, die seit über 100 Jahren ein im Wesentlichen unverändertes Produkt herstellt. Jens Lönneker ist Inhaber und CEO des renommierten Marktforschungsinstituts Rheingold Salon und beleuchtet die Rolle innovativen Designs im Marketing. Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse befasst er sich unter anderem mit der Frage, welche Wirkung Verpackungsgestaltung auf Verbraucher ausübt.

„Wir verwenden Wellpappe auf eine neue Art und Weise und bauen dabei konsequent auf den Vorteilen des Materials auf: Faltbarkeit, Leichtigkeit und große Tragfähigkeit.“ So beschreibt Gerald Dissen, Gründer und Macher von Room in a Box ein grundlegendes Prinzip seines Start-ups. Dissen und seine Partner stellen Betten, Stühle, Tische und Regale aus Wellpappe her. Dieses Geschäftsmodell, das bereits einige Innovations- und Nachhaltigkeitspreise gewinnen konnte und vom TV-Sender Arte im vergangenen Jahr als „Idee des Jahres“ nominiert wurde, wird von Dissen auf dem Forum Wellpappe vorgestellt.

Jeden Tag erfinden die Verpackungsentwickler der Wellpappenindustrie neuartige Lösungen für Ihre Kunden – die besten werden in diesem Jahr erstmals auf dem Forum Wellpappe ausgezeichnet und vorgestellt. Der VDW präsentiert die siegreichen Wettbewerbsbeiträge des Innovationspreises Wellpappe in den Leistungsklassen „Transport und Lagerung“ sowie „Absatzförderung“. Florian Fischer-Fabian, TV-Moderator des Bayerischen Rundfunks, moderiert die Veranstaltung.

Verpackung neu denken
Forum Wellpappe 2016
FachPack, NürnbergMesse
28. September 2016
11:00 bis 12:30 Uhr
NCC Ost, Raum St. Petersburg

Online-Anmeldung über www.wellpappen-industrie.de.

Foto: VDW

 

 

11.07.2016

Mitsubishi Electric: Christoph Zöller neuer Division Manager

Seit dem 1. Juli 2016 hat Christoph Zöller die Leitung des Geschäftsbereiches Industrial Automation Central Europe bei Mitsubishi Electric Europe B.V. übernommen und ist somit als Division Manager Central Europe u. a. verantwortlich für den Vertrieb, das Marketing und den Support für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux.  

Zuletzt war Zöller bei der Weidmüller Group als Executive VP der Industry Automation & Solution-Division in ähnlicher Position beschäftigt. Zöller kann auf langjährige relevante Erfahrungen zurückgreifen, die er bei Weidmüller, aber auch Turck und anderen bekannten Marktteilnehmern, im deutschen und internationalen Bereich gesammelt hat. Er verfügt über einen Abschluss als Diplomingenieur der Nachrichtentechnik und bringt neben seinem profunden Wissen über Produkte und Trends der Industrieautomation auch ein klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung des Lösungsgeschäfts und zur Ausrichtung an den Anforderungen der Industrie 4.0 mit.

Hartmut Pütz, Präsident von Mitsubishi Electric Factory Automation - European Business Group: „Wir freuen uns, mit Herrn Zöller ein sowohl in strategischen als auch operativen Fragen erfahrenes Führungsmitglied für Mitsubishi Electric gewonnen zu haben. Mit seinen fundierten, langjährigen Kenntnissen unserer Branche bringt er die besten Voraussetzungen mit, unsere Marktposition im Automatisierungs- und Lösungsgeschäft in Zentraleuropa langfristig zu stärken”. 

Der 54 jährige hat zwei erwachsene Kinder, lebt in Xanten und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit seiner Leidenschaft, den Oldtimern.

de3a.mitsubishielectric.com


BU: Christoph Zöller hat die Leitung des Geschäftsbereiches Industrial Automation Central Europe bei Mitsubishi Electric Europe B.V. übernommen

Foto: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

 

 

09.07.2016

Constellium : Jean-Marc Germain neuer Vorstandsvorsitzender

Constellium N.V. (NYSE und Euronext: CSTM) gab heute bekannt, dass Jean-Marc Germain ab dem 11. Juli 2016 die Nachfolge von Pierre Vareille als Chief Executive Officer antreten wird. Pierre Vareille hatte sein Ausscheiden in den Ruhestand bereits am Anfang des Jahres angekündigt. Er wird dem Vorstand weiterhin als Berater zur Verfügung stehen und eng mit Jean-Marc Germain zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.

„Jean-Marc bringt einen beträchtlichen Erfahrungsschatz und fundierte Industrie-Expertise mit zu Constellium“, sagt Richard (Dick) Evans, Chairman von Constellium. „Wir sind zuversichtlich, dass er Constellium zu weiterem Wachstum führen und das Unternehmen mit seinem soliden Fundament weiterentwickeln wird. Der Vorstand ist Pierre Vareille für seine herausragenden Leistungen und seine kompetente Führung als CEO außerordentlich dankbar. Er hat Constellium erfolgreich durch eine strategische und operative Transformationsphase geführt und die globale Entwicklung des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Ein Beispiel ist unser Börsengang an der New York Stock Exchange im Jahr 2013. Zudem verantwortete er signifikante Investitionen, neue Kooperationen und Kundenpartnerschaften, die Constellium zu einem weltweiten Marktführer haben werden lassen. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute.“

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei Constellium und die Zusammenarbeit mit dem Team, um die etablierten Stärken des Unternehmens in den Kernmärkten Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Verpackung weiter auszubauen“, erklärt Jean-Marc Germain. „Constellium ist dank talentierter Mitarbeiter, strategischer Vermögenswerte und führender Technologien bestens aufgestellt, um das große Potenzial der Aluminiumindustrie für Innovationen und weiteres Wachstum für sich zu nutzen. Ich freue mich darauf, die erfolgreiche Zukunft von Constellium mitzugestalten.“

Jean-Marc Germain wird seinen Geschäftssitz in New York haben.

www.constellium.com


BU:  Aluminiumblech in einem Werk von Constellium

Foto: Constellium

 

 

06.07.2016

Schubert: Visionär im Verpackungsmaschinenbau

Die Gerhard Schubert GmbH gilt als Pionier des Verpackungsmaschinenbaus in Deutschland. Gegründet im Jahr 1966 entwickelte sich das Unternehmen schnell zum anerkannten Marktführer für digitale Verpackungsmaschinen. Heute beschäftigt der in zweiter Generation geführte Anlagenbauer rund 1.100 Mitarbeiter. Den Pioniergeist hat sich das Unternehmen bis heute bewahrt: Schubert überrascht den Markt regelmäßig mit neuen Technologien und Automatisierungslösungen und setzt damit immer wieder neue Maßstäbe in der Branche. In diesem Jahr feiert Schubert sein 50-jähriges Firmenjubiläum.

Die Entstehungsgeschichte geht zurück auf die Vision von Gerhard Schubert in den 1960er Jahren, eine Verpackungsmaschine im Baukastenprinzip zu erfinden. 1966 gründete er sein Unternehmen und setzte den ersten Meilenstein: die Schachtelaufrichte- und Klebemaschine (SKA), die beim Traditionsunternehmen Weiss aus Nürnberg die weltbekannten Lebkuchen verpackte. Schon in den folgenden Jahren entwickelte das junge Unternehmen die erste Verpackungsmaschine im Baukastensystem SSB (Schubert-Sondermaschinen-Baukasten) zum Befüllen und Verschließen von Schachteln per Top-Loading. Damit bereitete er den Weg für die flexibelsten Verpackungsmaschinen der Branche.

Seinen Pioniergeist stellte der gebürtige Crailsheimer erneut unter Beweis, als er bereits in den 1970er Jahren überlegte, wie er mithilfe von Robotik eine maximale Flexibilisierung der Verpackungsvorgänge erzielen könnte. Seine Grundidee war einfach: Die Natur des Menschen sollte als perfektes Vorbild für seine Verpackungsmaschinen dienen. „Ich wollte eine Maschine entwickeln, die entsprechend der menschlichen Prinzipien aufgebaut ist: simple Mechanik, eine hohe Intelligenz und der Einsatz von Werkzeugen. Also haben wir unsere Maschinen danach aufgebaut.“ 1981 stellte Schubert mit „ROBY“ den ersten Verpackungsroboter der Welt vor, der Pralinen verpackte. Den großen Durchbruch mit den roboterbasierten Verpackungsmaschinen erfolgte mit der Entwicklung des Pick-and-Place-Roboters SNC-F2, der auf der Interpack 1987 Premiere feierte.

Auf der gleichen Messe präsentierte Schubert seine erste Pralinenpackstraße: die „Schubert Speedline“, ausgestattet mit dem ersten Schubert-Roboter für die optische Bilderkennung. Die technische Kompetenz für die optische Bildverarbeitung holte sich Schubert Experten für den Aufbau einer eigenen Entwicklungsabteilung ins Haus. Seither gehört das Unternehmen auch in diesem Bereich zu den Vorreitern und hat mit der Marktreife des 3D-Scanners jüngst einen neuen Höhepunkt erreicht.

Gerhard Schubert sah den langfristigen Erfolg von Verpackungsrobotern vor allem darin, mehr Steuerung durch weniger Mechanik auszugleichen. Da es für ihn in den 1990er Jahren keine Steuerung auf dem Markt gab, die der Aufgabenstellung des Verpackungsmaschinenbaus gerecht wurde, entwickelte er seine Steuerung selbst. 1996 brachte das Unternehmen die erste Maschine mit einer intelligenten Steuerung auf den Markt. Die Verpackungsmaschinensteuerung VMS schaffte die Voraussetzungen für einen einfachen Maschinenaufbau mit einer reduzierten Anzahl an mechanischen Bauteilen, die zur Entwicklung der heutigen modularen Teilmaschinen führte.

Die sieben Grundmodule ermöglichen heute einen flexiblen Maschinenaufbau, in dem alle Funktionen wie Zuführen, Aufrichten, Füllen, Verdeckeln/Verschließen, Etikettieren, Kennzeichnen und Palettieren vereinigt werden können. Basis der heutigen Schubert-Toploading-Maschinen (TLM) bilden neben der VMS-Steuerung die Zwei-, Drei- und Vier-Achs-Roboter, Bilderkennungssysteme sowie die zuletzt eingeführte Standardkomponente, der Transportroboter „Transmodul“.

„Unser Ziel ist es, intelligente Software und reduzierte Mechanik zu kombinieren und gleichzeitig die Flexibilität kontinuierlich weiter zu steigern“, erklärt Ralf Schubert, der seit 2012 gemeinsam mit Vater Gerhard und Bruder Gerald Schubert sowie Peter Gabriel die Geschäfte bei Schubert führt. Diesem Grundsatz folgend, präsentierte Schubert auf der Interpack 2014 die erste Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank, die neue Bestmarken bei der Anlageneffizienz und Verfügbarkeit erzielt. „Wir verstehen uns nach wie vor als Vorreiter im Verpackungsmaschinenbau und werden auch künftig Maßstäbe in der Branche setzen. Auch in diesem Jahr kann die Branche von uns zukunftsweisende Innovationen erwarten“, resümiert Gerald Schubert.
Auch für die Zukunft hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2020 will das Unternehmen den Anteil an gefertigten Teilmaschinen jährlich von heute rund 650 auf 1.000 steigern. Ebenso strebt Schubert an, seine Lieferzeiten in den nächsten Jahren deutlich zu verkürzen. „Wir wollen eine Maschine künftig in wenigen Stunden konstruieren“, so Ralf Schubert. Der studierte Informatiker treibt daher zurzeit das Entwicklungsprojekt eines „digitalen Zwillings“ voran. Damit können TLM-Maschinen künftig im 3D-Modell vorab simuliert und die Zeit bis zur Inbetriebnahme der realen Maschinen enorm reduziert werden. Die Lieferzeiten werden sich in den nächsten Jahren mehr als halbieren.

www.gerhard-schubert.de


BU:Der Visionär Gerhard Schubert hat sich von seiner Idee, eine flexible Verpackungsmaschine im Baukastensystem anbieten zu können, nie abbringen lassen. 1966 gründete er die Gerhard Schubert GmbH.

Foto:Schubert

 

 

05.07.2016

Packaging Valley über aktuelle Entwicklungen

„Was uns im Packaging Valley nach vorne treibt, das wollen wir mit der Welt diskutieren.“ Mit diesen Worten eröffnet Bernd Hansen, Vorstandsvorsitzender des Packaging Valley Germany e.V. die dritten Packaging Valley Days am vergangenen Donnerstag in Schwäbisch Hall ein. Über 200 Besucher aus der ganzen Welt kamen zu der zweitägigen Veranstaltung, die unter dem Motto „Virtualität trifft Realität – Verpackungsprozesse 4.1“ stattfand.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden virtuellen und digitalen Datenmengen in Industrie-4.0-Umgebungen wird der Datenschutz mehr denn je zur Herausforderung. Gert Hansen, Softwarespezialist, fordert die Unternehmen auf, einen Notfallplan zu erstellen. Er betont die Wichtigkeit sicherer Kommunikationswege und weist auf Anforderungen der Sicherheitskonzepte hin, die in vielen Firmen nicht ausreichend erfüllt werden.

Gemeinsam mit dem Endkunden diskutierten Firmen aus dem Packaging Valley über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und zukünftige Schwerpunkte in der Verpackung. Die sprechende Maschine werde dabei genauso ein Fokus sein, wie eine Standardsprache zur besseren Integration unterschiedlicher Maschinen, hieß es. Einig ist man sich, dass es Standards geben muss, diese aber keine Innovationen verhindern dürfen.

Eine internationale Perspektive kam von Thomas Dunn, Projektmanager für IT-Projekte bei dem US-Unternehmen Nephron. Er betonte die Wichtigkeit von vollautomatisierten Produktionslinien und sprechenden Maschinen, um die Fehlerquote zu minimieren.

www.packaging-valley.com


BU: Gemmeinsame Firmentour bei der Optima Nonwovens GmbH.

Foto: Packaging Valley

 

 

04.07.2016

Casimir Kast: Neuer kaufmännischer Leiter

Andy Brandenburg hat die kaufmännische Leitung der Casimir Kast Verpackung und Display GmbH von Harald Licher übernommen, der das Unternehmen nach 48 Jahren Betriebszugehörigkeit verlassen hat. Geschäftsführer Christian Oetker-Kast würdigte die besondere Leistung Harald Lichers und hieß seinen Nachfolger herzlich willkommen.

Harald Licher kam im Oktober 1968 als Auszubildender zu Casimir Kast und blieb bis heute. Dazwischen liegen 48 Jahre, in denen er in unterschiedlichen beruflichen Stationen, seit 1993 als Leiter Finanz- und Rechnungswesen und seit 1995 zusätzlich noch als Leiter Personal einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg von Casimir Kast geleistet hat.

„Aus einer solchen Biographie einzelne Leistungen hervorzuheben, ist eigentlich nicht möglich“, so Christian Oetker-Kast, geschäftsführender Gesellschafter der Casimir Kast Verpackung und Display GmbH. Vielmehr sei vor allem die Zeit als kaufmännischer Leiter geprägt durch seine sorgfältige Präsenz gepaart mit dem kontinuierlichen Streben nach Verbesserung, beides Faktoren, die die berufliche Leistung Harald Lichers für das Unternehmen so wertvoll gemacht hätten.

Gleichzeitig hieß Oetker-Kast den neuen kaufmännischen Leiter herzlich willkommen. „Wir
freuen uns sehr, dass wir mit Andy Brandenburg einen Kollegen gefunden haben, der nicht nur die erforderlichen Qualifikationen und den Enthusiasmus mitbringt, sondern der noch dazu aus unserer Region stammt.“

Der studierte Kaufmann Brandenburg, gebürtiger Kuppenheimer, konnte bereits langjährige
Erfahrungen im kaufmännischen Bereich von Unternehmen sammeln, zuletzt als Head of
Accounting bei der Motorflug Baden-Baden GmbH, einem Unternehmen der Airbus-Gruppe.

www.casimir-kast.de


BU: Andy Brandenburg übernimmt die Geschäftsleitung von Casimir Kast.

Foto: Casimir Kast

 

 

02.07.2016

Drucken Merken Empfehlen AGVU: Wechsel in der Geschäftsleitung

Nach 18 Jahren an der Spitze der AGVU hat Professor Dr. Dr. h.c. Werner Delfmann den Vorstandsvorsitz der Arbeitsgemeinschaft Verpackung + Umwelt e.V. (AGVU) abgegeben. In der Mitgliederversammlung wurde sein langjähriges Engagement für die umweltgerechte und ressourcenschonende Nutzung von Verpackungen und für privatwirtschaftliche Sammlungs- und Recyclingstrukturen gewürdigt.

„Mit großem Geschick und Diplomatie hat es Professor Delfmann verstanden, die Vertreter von Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen im Verpackungsbereich inhaltlich zu vereinen und immer wieder zu profilierten Positionen zu gelangen“, so Dr. Heike Schiffer, stellvertretende AGVU-Vorsitzende. „Nach Anstoß einer umfassenden Strukturreform der AGVU übergibt Herr Professor Delfmann nun ein geordnetes Haus an seinen Nachfolger“, so Schiffler weiter.

Zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes wurde gestern Dr. Carl Dominik Klepper gewählt. Er ist bereits seit April 2016 hauptamtlicher Geschäftsführer der AGVU. Zum stellvertretenden Vorsitzenden ist Fabian Neumann, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit bei der Mitteldeutschen Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG (MEG), neu gewählt worden. Mit ihm hat die AGVU den bisherigen Vorstand um einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden erweitert. Weitere stellvertretende Vorsitzende ist weiterhin Dr. Heike Schiffler, Cluster Leader Environment Europe & Central Asia, Tetra Pak GmbH & Co KG.

Als Teil der Strukturreform der AGVU wurde gestern die neue Geschäftsstelle der AGVU in Berlin Mitte eröffnet. Staatssekretär Gunther Adler, Bundesumweltministerium, würdigte in seinem Grußwort das 30-jährige Engagement der AGVU für die Themen Umwelt, Verpackung und Kreislaufwirtschaft und gratulierte zum neuen Auftritt in Berlin.

www.agvu.de


BU: Seit dem 1. April 2016 ist Dr. Carl Dominik Klepper hauptamtlicher Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e. V.

Foto: AGVU

 

 

01.07.2016

Nice Label gibt neuen CEO bekannt

Nice Label freut sich, die Ernennung von Chris Walsh zum Chief Executive Officer bekanntgeben zu können. Sein Eintritt wird das kontinuierliche globale Wachstum von Nice Label ausbauen und seine Mission stärken, erstklassige Technologie und Supportleitungen zu bieten um so Unternehmen in die Lage zu versetzen, Werte zu schaffen und aufrecht zu erhalten.

Chris Walsh tritt die Nachfolge des Unternehmensgründers Zvone Duplancic an, der seine Führungsverantwortung für das Unternehmen abgibt und formell in den Ruhestand geht. Der neu ernannte CEO, der früher als Managing Director von Zebra Technologies Europe tätig war und über umfangreiche Erfahrung in der AIDC-Branche verfügt, war schon mehrere Jahre vor der geplanten Pensionierung des Gründers als externer Berater für NiceLabel tätig.

„Die NiceLabel Technologie unterscheidet sich deutlich von der unserer Mitbewerber und richtet sich an Benutzer, die durch höhere Druckproduktivität Mehrwerte schaffen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung erzielen wollen. Mit NiceLabel können Unternehmen in kürzerer Zeit bei geringeren Kosten mehr erreichen und länger von diesem Vorteil profitieren“, sagte Chris Walsh, CEO von NiceLabel.

www.nicelabel.com


BU: Zusätzlich zu den Auszeichnungen „Silberne Gazelle“ und „Bestes Exportunternehmen“ für 2015, wurde Nice Label kürzlich zur Teilnahme an Elite eingeladen, einem Programm der London Stock Exchange.

Foto: Nicelabel

 

 

30.06.2016

Leipziger Messe: Cosmetic Business setzt Bestmarken

Die Cosmetic Business konnte vom 8. bis 9. Juni 2016 mit der zwölften Ausgabe das beste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnen. 410 Aussteller und vertretene Unternehmen aus 22 Ländern präsentierten ihre Lösungen für die zukünftigen Produktkonzepte der Kosmetikindustrie. Fachbesucher aus 57 Ländern strömten in das MOC München, das sich wieder als idealer Standort für die Cosmetic Business erwiesen hat.

Die Cosmetic Business 2016 startete mit einem Ausstellerplus von vier Prozent im Vergleich zur Vormesse. Mit insgesamt 11.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche waren die Messehallen 2, 3 und 4 des MOC München ausgebucht. Jeder dritte Aussteller kam aus dem Ausland – insbesondere aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Polen. Zum ersten Mal waren Firmen aus Südkorea, Kroatien, der Slowakei und der Ukraine vertreten.

Zahlreiche Neuaussteller verstärkten in diesem Jahr vor allem die Angebotsbereiche Rohstoffe, Lohnherstellung/Private Label, Maschinen und Anlagen sowie Labore. Das stärkste Ausstellerwachstum wies der Bereich Rohstoffe mit 15 Prozent auf.

Die Aussteller zeigten sich mit der CosmeticBusiness 2016 hochzufrieden: In einer Befragung durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen Gelszus gaben 91 Prozent an, ihre Ziele erreicht zu haben. Die fachliche Qualifikation der Besucher und die hohe Qualität der Gespräche lobten 94 Prozent der Befragten. Zudem sind 92 Prozent von einem guten Nachmessegeschäft überzeugt und ordnen ihre Messepräsentation als erfolgreich ein. Bereits jetzt sind sich 93 Prozent sicher, an der nächsten Cosmetic Business teilzunehmen.

www.leipziger-messe.de


BU: Die nächste Cosmetic Business findet vom 21. bis 22. Juni 2017 im Münchner MOC statt.

Foto: Leipziger Messe

 

 

Packaging News - August 2016

 

29.08.2016

VDMA: Rekord-Umsatz für „Sehende Maschinen“

Die deutsche Bildverarbeitungsindustrie hat 2015 einen Rekordumsatz von 2 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren hat sich damit der Umsatz der Branche verdoppelt.

Grund für den Boom: Mit Bildverarbeitungssystemen lernen Maschinen und Roboter zu „sehen“. Diese Schlüsseltechnologie kommt nicht nur im weltweiten Automations-Wettlauf der klassischen Industriezweige verstärkt zum Einsatz, sondern erobert auch ganz neue Branchen. 2016 dürfte sich der Wachstumskurs laut VDMA-Prognose mit einem Umsatzplus von 8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro fortsetzen.

„Maschinen und Robotern praktisch ein Augenlicht zu geben revolutioniert die Automation rund um den Globus“, sagt Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Geschäftsführer Asentics und Vorstandsmitglied VDMA Industrielle Bildverarbeitung. „Die Nachfrage wird wesentlich von in Deutschland entwickelter Technologie getrieben, mit der sich die Qualitätssicherung in der Fertigung oder Diagnosemöglichkeiten in der Medizin entscheidend verbessern lassen. Diese Entwicklung schlägt sich für die deutsche Bildverarbeitungsindustrie in hervorragenden Umsatz- und Wachstumszahlen nieder – die Zukunftsaussichten sind exzellent.“

Allein im deutschen Markt verzeichnete die Branche 2015 ein Umsatzplus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Export liegt das europäische Ausland an der Spitze: Der Anteil am Gesamtumsatz belief sich 2015 auf 23 Prozent. Asien folgte mit 21 Prozent – wobei China alleine für 9 Prozent am Gesamtumsatz stand. Das Wachstum im Reich der Mitte lag im Vergleich zum Vorjahr bei beeindruckenden 19 Prozent. Ebenfalls wachstumsstark war Nordamerika mit einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die USA, Kanada und Mexiko machten zusammen 12 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Ausblick 2016: Für dieses Jahr rechnet die Branche in Asien mit einem Umsatzplus von 15 Prozent, in Amerika mit 14 Prozent und in Europa mit 5 Prozent. Während Asien und Amerika eindeutig als Wachstumsmotoren identifiziert werden, bleibt man bei der Entwicklung in Europa vorsichtig. Risiken und Chancen sind: die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise, die Wechselkurse und nicht zuletzt politische Krisen.

www.vdma.org


BU: Mit einem Umsatz von 2 Milliarden Euro 2015 hat die Bildverarbeitungsindustrie ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt.

Bild: VDMA

 

 

24.08.2016

Deutscher Verpackungspreis 2016 vergeben

Das war ein äußerst starkes Teilnehmerfeld! Über 210 Einreichungen gab es in diesem Jahr. Viel Qualität und eine große Vielfalt an Lösungen haben es der Jury nicht leicht gemacht.

Es waren oft knappe Entscheidungen. Am Ende hat die Jury nach zwei langen Tagen mit intensiven Tests, Diskussionen und Begutachtungen 35 Innovationen zum Sieger erklärt. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Und vielen Dank allen Einreichern für die intelligenten und tollen Lösungen.

Alle Sieger mit Bild und Wertungstext der Jury finden Sie online, klicken Sie sich durch.
Die Preisverleihung findet am ersten Tag der FachPack, am 27. September statt. Dort werden auch erstmalig die „Deutschen Verpackungspreise in Gold“ vergeben.

Gewinner 2016: http://www.verpackungspreis.de/gewinner-2016.html

 

 

18.08.2016

Bischof + Klein: Kunststoff, Werkstoff der Zukunft

„Flexible Kunststoffverpackungen sind die richtige Antwort auf aktuelle Herausforderungen wie Rohstoffmangel, Klimawandel und Umweltverschmutzung.“ – In einem Pressegespräch plädierten Dr. Volker Pfennig und Gerd Sundermann vom Vorstand des Folien- und Verpackungsherstellers Bischof + Klein für einen objektiven Blick auf moderne Verpackungslösungen aus Kunststoff.

Kunststoffverpackungen bewahren Aroma, schützen vor gefährlichen Stoffen, erleichtern Transport und Lagerung und helfen beim Portionieren. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Gleichzeitig leisten flexible Kunststoffverpackungen mit ihrem geringen Gewicht (weniger CO2-Ausstoß beim Transport) und reduzierten Materialverbrauch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Gemessen an der Füllmenge haben sie in Deutschland einen Anteil von 63 Prozent an Verpackungen insgesamt, machen jedoch nur 24 Prozent des Gesamt-Verpackungsgewichtes aus (Ressourceneffizienz 2014, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung GVM). Nach Gebrauch werden Haushaltsverpackungen aus Kunststoff in Deutschland zu 99,9 % verwertet, davon 56 % stofflich (Recycling 2013, GVM).

Zu Unrecht hat die Kunststoffverpackung einen schlechten Ruf. So wird beispielsweise die Kunststofftragetasche aus vielen Supermärkten verbannt, obwohl eine Papiertüte sieben Mal genutzt werden müsste, um eine vergleichbare ökologische Belastung (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) zu verursachen wie eine Kunststofftragetasche aus 80 % Recyclingmaterial. Eine Baumwolltasche müsste sogar 82 Mal eingesetzt werden, bis sie mit einer solchen Kunststofftragetasche zu vergleichen wäre. (Ökobilanz von Tragetaschen, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa, St. Gallen 2014).

Bischof + Klein produziert zwar keine Kunststofftragetaschen, „aber wir wollen grundsätzlich eine sachliche und faire Diskussion mit allen Seiten auf Grundlage von Fakten. Vor allem die flexiblen Kunststoffverpackungen haben ein besseres Image verdient“, so Dr. Volker Pfennig. In den vergangenen 25 Jahren sind Kunststoffverpackungen durchschnittlich um 25 Prozent leichter geworden (Ressourceneffizienz 2014, GVM). Bei manchen Industriesäcken gelang es Bischof + Klein sogar, die Wandstärke zu halbieren und den Materialeinsatz entsprechend zu senken. Eine Sammelpackung für Windeln hatte früher eine Wandstärke von 90 µm, heute sind es 70 µm. Ein Mikrometer (µm) entspricht einem Tausendstel Millimeter – ein menschliches Kopfhaar hat eine Stärke von 40 bis 100 µm.  Enorme Einsparungen sind möglich, wenn Papier durch Kunststoff ersetzt wird: Stiftstapelbeutel für Hygienepapier fassen 15 % mehr Füllgewicht als Kartonverpackungen und wiegen pro Stück 61 statt 600 Gramm. Sie bestehen zu 100 % aus Polyethylen und lassen sich vollständig recyceln. Wenn man schwere mehrlagige Papiersäcke durch einlagige Kunststoffsäcke mit Ventilfunktion ersetzt, kann sich der Transportaufwand um bis zu 65 Prozent reduzieren. Gleichzeitig verlängert sich die Haltbarkeit des Füllgutes. Im Reinraum, z. B. bei der Herstellung von Pharmaprodukten, bieten Einmal-Verpackungslösungen aus Kunststoff deutlich höheren Schutz vor Verunreinigungen und mehr Sicherheit für Patienten. Gleichzeitig wird der Verbrauch von Aluminium und der Einsatz von Reinigungschemikalien verringert bzw. überflüssig.

Energie- und Ressourcenschonung spielen auch in der Produktion von Bischof + Klein eine wichtige Rolle. 1987 gehörte das Unternehmen zu den Pionieren des betrieblichen Umweltschutzes und errichtete ein Abfallsammelsystem mit Vor- und Feinsortierung sowie interner und externer Verwertung. Die Verwertungsquote liegt heute bei ca. 95 Prozent. Vorstand Dr. Volker Pfennig forderte einen unverstellten Blick auf Kunststoff als Werkstoff der Zukunft: „Wir wollen aufklären und die Chancen der flexiblen Kunststoffverpackung nutzen. Wir setzen uns für eine Erhöhung der Recyclingquote ein. Die Lagerung von Kunststoffabfällen auf Deponien lehnen wir ab. Kunststoff ist Wertstoff! Und so müssen wir mit ihm umgehen.

www.bk-international.com


BU: Kunststofffolien werden immer dünner und leistungsfähiger.

Foto: Bischof

 

 

15.08.2016

25 Jahre Forum PET: Getränkeflaschen mit ökologischem Profil

Das Forum PET in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. feiert 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Interessenvertretung 1991 nach Markteinführung der ersten PET-Mehrwegflasche in Deutschland durch Coca-Cola.

Als Reaktion auf die aufkommende Kritik der etablierten Verpackungsindustrien an der neuen Verpackungsart verfolgte der Zusammenschluss das Ziel, die Öffentlichkeit über die Vorteile von PET aufzuklären. Heute treibt das Forum PET die ökologische Optimierung und den Recyclingkreislauf von PET-Flaschen voran. Darüber hinaus versteht es sich als Kompetenz- und Informationszentrum für Politik, Medien und Verbraucher. „Das Forum PET hat eine sachliche Diskussion über die Nachhaltigkeit unterschiedlicher Verpackungslösungen eingeleitet“, betont Fabian Neumann, Vorsitzender des Forum PET. „Maßgeblich begleitet durch das Forum hat sich eine erfolgreiche Branche rund um einen hochinnovativen und vielfältig einsetzbaren Wertstoff entwickelt.“ Rund 30 in Deutschland aktive Unternehmen und Verbände zählen heute zu den Mitgliedern des Forum PET. Diese Erfolgsgeschichte war vor 25 Jahren keinesfalls vorherbestimmt: Als Coca-Cola 1990 nach einem mehrjährigen Feldversuch die erste PET-Mehrwegflasche deutschlandweit einführte, erhob sich massive Kritik von Seiten der etablierten Verpackungsindustrie. Die noch junge PET-Branche stand damals mit dem Rücken zur Wand. „Aus allen Reihen wurde auf PET geschossen“, erinnert sich Max-Rainer Gerth, zu der Zeit Geschäftsführer der früheren Schmalbach-Lubeca AG, Mitbegründer und erster Vorsitzender des Forum PET. „Mit Slogans wie ,PET ist Plastik, PET ist Chemie‘ haben die etablierten Verpackungsbranchen versucht, die Endkonsumenten gegen uns aufzubringen.“ Doch die PET-Branche stemmte sich gegen das schlechte Image. 1991 gründeten sieben Unternehmen das Forum PET und starteten damit eine eigene Aufklärungskampagne, um die Vorurteile zu widerlegen. Im Verlauf der Diskussion schlossen sich weitere Unternehmen dem Forum an. Nachdem sich die PET-Mehrwegbehälter etabliert hatten – auch Mineralbrunnen füllten Ende der 1990er Jahre bereits darin ab – und die Diskussion abgeebbt war, sank erstmals auch die Beteiligung innerhalb der Interessenvertretung – und so auch die Mitgliederzahl.

Zeitgleich trat ein etablierter Akteur auf die Agenda: die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., die heute mehr als 300 Mitglieder zählt. Ihr Konzept überzeugte die Mitglieder dermaßen, dass sich das Forum PET 2002 der IK anschloss. In der Folge verzeichnete es wieder einen Mitgliederzuwachs. Neue Unternehmen entlang der PET-Wertschöpfungskette traten dem Zusammenschluss bei – vom Rohstoffhersteller über Getränkeabfüller, Verschlusshersteller oder PET-Recycler bis hin zu Maschinenproduzenten.


Auch die Märkte für recyceltes PET wie PET-Folienprodukte und PET-Flaschen für Haushaltsreiniger und Kosmetikprodukte gewannen an Bedeutung im Forum PET. Der IK-Anschluss erfolgt zu dem Zeitpunkt, als in Deutschland die Marktdurchdringung durch PET-Einwegflaschen einsetzte. „Die Anfeindungen begannen von Neuem und finden bis heute statt“, sagt der IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder. Mit der IK im Rücken setzte das Forum PET auch im Zuge dessen eine breite Kommunikation entgegen. Die Einführung des Einwegpfands beschäftigte die Verantwortlichen laut Dr. Bruder in der Folge: „Nach anfänglichen Vorbehalten steht das Forum PET heute voll hinter dem Pfand für PET-Einwegflaschen. Es schafft die besten Voraussetzungen für eine effektive Flaschensammlung und ein qualitätsvolles Recycling.“ Seitdem prägt das Forum PET das ökologische Profil der Branche.

Mit der 2010 in Auftrag gegebenen Ökobilanz durch das unabhängige Ifeu-Institut bestätigte sich ein kaum für möglich gehaltenes Ergebnis: Während PET-Mehrwegflaschen zu diesem Zeitpunkt als eine der umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen Ansehen genossen, fand das Ifeu-Institut heraus, dass auch die häufigste PET-Einwegflasche am Markt, die 1,5 Liter-Flasche für kohlensäurehaltige Mineralwässer und Erfrischungsgetränke, ökobilanziell insgesamt keine eindeutigen Vor- oder Nachteile zur Glas-Mehrwegflasche aufweist. Durch Gewichtsverringerung, Recycling, kürzere Transporte und die Senkung des Energieverbrauchs bei der Herstellung war es der Branche gelungen, die Umwelteigenschaften der PET-Einwegflaschen derart zu verbessern. Mit diesen Erfolgen wuchs das Forum PET zu einer schlagkräftigen Vertretung in der IK heran.

2010 war es Mitbegründer des Forum PET Europe, um PET-Themen im ökologischen Kontext auch außerhalb Deutschlands voranzutreiben. 2013 entwickelte das Forum PET gemeinsam mit der Getränkeindustrie das RAL-Gütesiegel für PET-Getränkeflaschen. Flaschenhersteller, Getränkeabfüller und Recycler verfolgen mit dem Gütesiegel das Ziel, den Anteil von recyceltem PET-Material im Wertstoffkreislauf der Flaschen weiter zu erhöhen. Das Forum PET setzt sich indes weiterhin für hohe Standards bei Ökologie, Verbraucherschutz und Wiederverwertbarkeit von PET-Getränkeverpackungen ein.

www.forum-pet.de


BU: Die erste PET-Flasche auf dem deutschen Markt hatte es schwer in der Durchsetzung. Das Forum PET konnte auf die Vorteile dieser Verpackung aufmerksam machen und verhalf dem Produkt zu seinem Erfolg.

Foto: Forum PET

 

 

12.08.2016

Volltreffer für Ardagh: Die limitierte Auflage der Jägermeisterflasche

Der Sommer 2016 steht ganz im Zeichen des Sports. Durch die Partnerschaft mit führenden Handelsmarken bringt das internationale Verpackungsunternehmen Ardagh Group die spannenden Wettbewerbe zu den Fans auf der ganzen Welt. In Zusammenarbeit mit der Kräuterlikörmarke Jägermeister und dem Druck- und Veredelungsspezialisten PSL Hehlen hat die Ardagh Glass GmbH die Einführung einer limitierten Auflage der quadratischen 0,7 l Jägermeisterflasche begleitet. Diese Edition umfasst 800.000 Flaschen mit 18 unterschiedlichen und hochwertigen Siebdrucken, die die Flaggen der Nationen zeigen, die an der Fußball-EM 2016 in Frankreich teilgenommen haben.

 

Diese Designs gibt es jedoch nur in den entsprechenden Teilnehmerländern zu kaufen. Der Flaggen-Siebdruck direkt auf der Oberfläche einer viereckigen grünen Flasche war für das Dekorationsteam eine große Herausforderung, die durch eine sorgfältige Vorplanung und ein akribisch organisiertes Fertigungsverfahren mit organischen UV-Druckfarben gemeistert wurde. Normalerweise braucht es eine weiße Unterschicht, um brillante Farben auf eine grüne Flasche zu zaubern; dieses war wegen der besonderen Grafiken aber leider nicht möglich. Alternativ wurde eine hochpigmentierte und speziell für dieses Projekt entwickelte Druckfarbe eingesetzt. Durch spezifische Bildschirme und Rakeln konnte damit ein wesentlich höherer Farbfilmgrad auf der Flasche erreicht werden. Diese Spezialwerkzeuge trugen dazu bei, die Herausforderungen der quadratischen Flaschen zu bewältigen und ermöglichten solch eine große Druckfläche ohne Druckfehler oder sichtbare Farbabweichungen.

 

Die UV-Druckfarben garantieren eine hochglänzende Beschichtung, deutliche Umrandungen und klare PMS-Farben. Das Ergebnis war eine unverwechselbare Flasche mit ausgezeichneter und attraktiver Präsenz in den Verkaufsregalen. Carsten Doliwa, Leiter Einkauf und Materialwirtschaft bei Jägermeister, stellte fest: "Wir sind begeistert von dem Ergebnis dieser neuesten Verpackungsinnovation mit aufwändigem Siebdruck. Unsere enge Kooperation / Teamarbeit mit Ardagh und PSL Hehlen waren bei diesem komplexen Prozess äußerst entscheidend."

www.ardaghgroup.com


BU: Die Farbenvielfalt der verschiedenen Flaggen konnte durch eine hochpigmentierte und speziell für dieses Projekt entwickelte Druckfarbe auf den grünen Flaschen angebracht wer-den.

Foto: Ardagh

 

 

09.08.2016

Planatol Wetzel: Manuela Federer leitet F&E

Seit Juli 2016 untersteht die Abteilung für Forschung und Entwicklung von Planatol Wetzel der Leitung von Manuela Federer. Die 47-jährige verantwortet die Forschungsarbeit der Geschäftsbereiche Grafische Industrie, Verpackung und Holz & Möbel. In ihrer neuen Funktion berichtet sie direkt an die beiden Geschäftsführer Robert Alber und Hans Mühlhauser. Manuela Federer kam 1994 als Laborantin zu Planatol und war im Dispersionsbereich tätig. Ihre anschließende Position als Teamleiterin Dispersion trat sie nach dem Renteneintritt ihres Vorgängers Dr. Rainer Fasolt in 2011 an. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit lag in den letzten Jahren in der Anwendungstechnik von Dispersionsklebstoffen, der Koordination sowie der Qualitätskontrolle. Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung in der Forschung und Entwicklung von Klebstoffen bringt Manuela Federer nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch umfangreiche Branchenkenntnis für die Leitung des Klebstoffla-bors mit. Zu ihren zukünftigen Aufgaben gehören auch die Neuorganisation des Labors, die Umsetzung von neuen Forschungsstrategien und damit einhergehend viele Blicke über den Tellerrand hinaus. Begleitend dazu legt Manuela Federer auch auf teambildende Maßnahmen großen Wert. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, darauf die Forschungsarbeit gemeinsam mit meinen Mitarbeitern zu gestalten und Planatol Wetzel auch in Zukunft weiter zu begleiten.“ Die Kernkompetenz von Planatol Wetzel sind hochwertige Klebstoffe für alle Anwendungen aus Verpackung, grafischer Industrie und Holz- und Möbelverarbeitung. Unter der Regie von Manuela Federer werden die Branchenprofile weiter geschärft und optimiert, um den Kunden ein umfangreiches und dennoch transparentes Angebot zu präsentieren.

www.planatol-wetzel.de


BU: Manuela Federer, Leiterin F&E, Planatol Wetzel GmbH

Foto: Planatol Wetzel

 

 

06.08.2016

Deutsche Faltschachtelindustrie: Neue Herausforderungen

Mit einem Produktionsvolumen in Höhe von 858.469 Tonnen konnte die deutsche Faltschachtelindustrie im Geschäftsjahr 2015 ihren Absatz um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Im gleichen Zeitraum sank der Umsatz um 0,7 % auf 1,864 Milliarden Euro. Die Entwicklung entspricht dem mittelfristigen Trend der vergangenen fünf Jahre. Bei einem zwischen 2011-2015 annähernd gleichen Produktionsvolumen (-0,1 %) sank der Branchenumsatz im gleichen Zeitraum um 2,3 %. Darin drückt sich insgesamt der steigende Margendruck im Markt aus. Die deutsche Faltschachtelindustrie begreift dies als Herausforderung, sich innovativ weiterzuentwickeln. „Wir verbessern uns ständig durch Effizienzsteigerungen und sehen zugleich viel Potenzial, die Faltschachtel zur intelligenten Verpackungslösung von morgen zu machen“, sagt Steffen Schnizer, Sprecher des Vorstands des Fachverbands Faltschachtelindustrie e.V. (FFI). Im europäischen Vergleich steht die deutsche Faltschachtelindustrie nach wie vor für rund ein Fünftel des europäischen Produktionsvolumens. Damit ist sie etwa doppelt so groß wie Großbritannien, Frankreich oder Italien.
Die zunehmende Europäisierung führt weiterhin zu einer rückläufigen Anzahl der Faltschachtelunternehmen, in der Regel durch Zusammenschlüsse. Diese Entwicklung gilt auch für Deutschland. Dem Austritt eines Vollmitglieds sowie fünf assoziierter Mitglieder stehen in 2015 vier Neuaufnahmen als assoziierte Mitglieder gegenüber. Damit repräsentiert der FFI in 2015 gut zwei Drittel des Produktionswerts (63,5 %) und knapp zwei Drittel des Produktionsvolumens (58,7 %) der Gesamtbranche. „Wir sind sehr gut aufgestellt, mit dem innovativen Antrieb unserer Mitgliedsunternehmen werden wir auch zukünftig ein starker und wichtiger Partner unserer Kunden sein“, so Steffen Schnizer.


Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung im Juni 2016 stellten Gastexperten neue Entwicklungen und Perspektiven vor. Hartmut Gahmann, Leiter Corporate Communcations Nestlé Deutschland, zeichnete ausgehend von der Nestlé Zukunftsstudie „Wie is(s)t Deutschland 2030?“ Szenarien zur Ernährung in der Zukunft und beschrieb Anforderungen an Verpackungen. Zukunftsforscher und Buchautor Erik Händeler erläuterte die Notwendigkeit präventiver Gesundheitssysteme für die Gesellschaft und einer besseren Arbeitskultur in Unternehmen.


Nach Neuwahlen bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16.6.2016 gehören dem Vorstand des FFI nunmehr an: Steffen Schnizer (Sprecher des FFI Vorstands), Multi Packaging Solutions GmbH; Hans-Christian Bestehorn (stellv. Sprecher des FFI Vorstands), rlc packaging group; Andreas Bader, Fr. Schiettinger KG; Jürgen Bichelmeier, Rack & Schuck GmbH & Co. KG; Dr. Michael Faller, August Faller GmbH & Co. KG; Dr. Harald Frank, Gebr. Frank GmbH & Co. KG; Harald Schulz, A&R Carton GmbH; Nicole Weihe-Herms, Hannoversche Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG.


Zum Beirat zählen: Thomas Eicker, WS Quack + Fischer GmbH; Andreas Helbig, SEDA GERMANY GmbH; Heike Hellmann, Seufert Transparente Verpackungen GmbH; Christian Oetker-Kast, Casimir Kast Verpackung und Display GmbH; Dr. Heribert Popp, FMS AG; Dirk Sagolla, MM Packaging Caesar GmbH.

www.ffi.de


BU: Entwicklung von 1995-2015: Produktionsvolumen und –wert

Grafik:FFI

 

 

04.08.2016

Bobst: Die Umsätze im ersten Halbjahr 2016 sind höher als 2015

Die Bobst Group verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr 2016. Die Umsätze beliefen sich auf CHF 600.4 Millionen in den ersten sechs Monaten 2016 gegenüber CHF 524.7 Millionen im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um CHF 3.3 Millionen auf CHF 18.0 Millionen. Das Konzernergebnis erreichte CHF 9.7 Millionen gegenüber CHF 14.8 Millionen im Vorjahr, in dem der Konzern von einem einmaligen positiven Steuereffekt in Höhe von CHF 8.1 Millionen profitierte, der sich in 2016 nicht wiederholte. Die Auftragseingänge sind stabil und der Auftragsbestand ist etwas höher als im Vorjahr.


Die Drupa war für Bobst ein Erfolg mit starker Geschäftigkeit während der gesamten Messe, was sich in Kaufversprechen aus allen geografischen Regionen niederschlug. Sowohl die Mastercut 106 PER als auch die neue Masterfold 110, die beide auf der Drupa vorgestellt wurden, fanden Anklang bei den Kunden. Höhere Produktionsgeschwindigkeiten, kürzere Rüstzeiten, weniger Abfall, erhöhte Maschinenverfügbarkeit sowie Technologie, die eine fehlerfreie Produktion erreichbar macht, entsprechen den Forderungen der Kunden nach einem höheren Automatisierungsgrad sowie nach schnellen und genauen Auftragswechseln.


Wie in 2015 wird die Gesamtnachfrage weiterhin durch die reifen Märkte, insbesondere Nordamerika, aber auch Westeuropa gestützt. Die Schwellenmärkte schneiden 2016 dank Südostasien, Afrika und Mittlerem Osten besser ab, während Südamerika weiter hinter den Erwartungen zurückbleibt. Indien startete langsam in das Jahr 2016, und China ist nach wie vor von seiner aktuellen wirtschaftlichen Lage beeinflusst.


Trotz eines Auftragseingangs im ersten Halbjahr 2016, der um 6% unter dem der gleichen Vorjahresperiode lag, stiegen die Umsätze im fraglichen Halbjahr um 22.6%, vor allem aufgrund des guten, zum Jahresbeginn verfügbaren Auftragsbestands. Daraus folgt, dass die Aussichten für das Gesamtjahr auf Basis des aktuellen Auftragsbestands und der gewohnt stärkeren zweiten Jahreshälfte vielversprechend sind. Natürlich sind noch Herausforderungen zu meistern, vor allem in den Stanz-, Präge- und Falt-Klebe-Produktlinien.


Die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (Ebit) und mindestens 15% Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) bleiben unverändert. Das Feedback von Kunden und Besuchern auf der Drupa bestätigte den Erfolg der Konzernstrategie - Neuerungen zu entwickeln und einzuführen sowie die weitere Verbesserung seiner Serviceleistungen.

www.bobst.com


BU: Bobst auf der Drupa 2016

Foto: Bobst

 

 

02.08.2016

Uhlmann: Gute Auftragslage und 200 neue Jobs

Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2015/2016 gibt es bei der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG erfreuliche Nachrichten: Die Zahl der eingegangenen Aufträge ist um 18 Prozent gestiegen. Um diese große Nachfrage nach den Maschinen und Services von Uhlmann bedienen zu können, plant das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr 200 neue Stellen, davon 100 am Hauptsitz Laupheim.


„Die Beschäftigungslage bei Uhlmann ist sehr gut und die Aussichten sind noch besser“, erklärt Norbert Gruber, Vorsitzender der Uhlmann-Geschäftsführung. Zum Ende des Geschäftsjahres 2015/2016 im Juni konnte Uhlmann einen stabilen Umsatz von 292 Mio. Euro erzielen. In den kommenden Monaten sind die Hallen bei Uhlmann gut gefüllt: Zahlreiche Pharma-Kunden aus aller Welt haben Uhlmann mit der Konzeption und dem Bau neuer Verpackungslinien beauftragt. Um 18 Prozent stieg die Zahl der eingegangenen Aufträge. Norbert Gruber dazu: „Für die aktuellen Herausforderungen in den Pharmamärkten bietet Uhlmann genau die richtigen Verpackungslinien und passende Services. Dies haben uns die Kunden auch in Gesprächen auf unserer großen Hausmesse im April, den ‚Pharmazing Days 2016‘, bestätigt.“


Uhlmann hat sich auf das bevorstehende Wachstum vorbereitet. Im April hat das Unternehmen eine neue Halle an seinem Hauptsitz in Laupheim eingeweiht. Das größte Bauprojekt der Uhlmann-Firmengeschichte bietet ca. 10.700 Quadratmeter Platz für Wareneingang, Lager, Vormontage und Montage.


Uhlmann investiert weiter in seinen deutschen Standort. Gleichzeitig will das Unternehmen dort präsent sein, wo auch seine Kunden sind - zum Beispiel mit einer eigenen, neu gegründeten Vertriebs- und Servicegesellschaft in Indien.


Zum Zukunftskonzept von Uhlmann gehört auch die Fürderung von Aus- und Weiterbildung. Bis 2017 wird das Unternehmen die Zahl seiner Ausbildungsplätze auf 100 erhöhen. Für die Weiterbildung von neuen und langjährigen Mitarbeitern engagiert sich Uhlmann mit zahlreichen Seminaren und Trainings.

www.uhlmann.de


BU: Im April besuchten über 1.500 Fachbesucher aus aller Welt die „Pharmazing Days 2016“, die Hausmesse von Uhlmann.

Foto: Uhlmann

 

 

01.08.2016

PWR Pack: Thomas Fischer verstärkt Vertriebsteam

Personelle Erweiterung bei der PWR Pack International B.V.: Ab sofort ergänzt Thomas Fischer das Vertriebsteam des Anbieters für Automatisierungslösungen in der Lebensmittelindustrie. Der 49-jährige absolvierte nach dem Studium der Rechtswissenschaften eine verpackungstechnische Weiterbildung und gründete 1996 in Detmold die Industrievertretung und Vertriebsgesellschaft MMA Fischer. Mit dieser engagiert er sich für Partner aus den Bereichen Herstellung/Prozesstechnik sowie Verpackungstechnik. Der ausgewiesene Verpackungsspezialist wird für PWR Pack das Gebiet Nord- und Westdeutschland betreuen. „Wir freuen uns, mit Herrn Fischer einen erfahren Spezialisten  der Branche gefunden zu haben, dessen Vertriebserfahrung uns dabei unterstützen wird, unser Geschäft im norddeutschen Raum weiter voranzutreiben und unseren Kunden einen schnelleren und unkomplizierteren Kontakt zur Verfügung zu stellen“, unterstreicht Alex Hofmann, Vertriebsleiter PWR Pack International B.V. für das Gebiet Deutschland, Österreich und Schweiz.

www.pwr-pack.nl/de

BU: Thomas Fischer

Foto: PWR

 

 

29.07.2016

Lindsay Goldberg wird Haupteigentümer von Schur Flexibles

Die Schur Flexibles Group mit Hauptsitz in Baden/Österreich gibt den Verkauf seiner Mehrheitsanteile an den Private-Equity-Fonds Lindsay Goldberg bekannt. In Europa ist Lindsay Goldberg durch die Vogel GmbH mit Sitz in Düsseldorf vertreten. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden veräußert unter anderem der bisherige Mehrheitseigentümer Capiton Fonds IV, Berlin, seinen Anteil an Lindsay Goldberg und das Management-Team der Schur Flexibles Group. Schur Flexibles produziert und vertreibt flexible Verpackungslösungen für die Lebensmittel-, Tabak- und pharmazeutische Industrie. Die Private-Equity-Gesellschaft Lindsay Goldberg hat seit ihrer Gründung im Jahr 2002, Einzelfonds von insgesamt mehr als 13 Milliarden Dollar aufgelegt. Ziel der Investition in Schur Flexibles ist die Fortführung des „buy-and-build“- Konzepts mit der Akquisition weiterer Unternehmen, die das Portfolio der Gruppe ergänzen und stärken. Der Vollzug der Transaktion, über deren Konditionen alle Parteien Stillschweigen vereinbart haben, wird für September erwartet. „Dass wir Lindsay Goldberg als Mehrheitseigentümer gewinnen konnten, ist eine Bestätigung unserer bisherigen erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Wir freuen uns sehr, unsere Kräfte zukünftig mit einem starken Partner zu bündeln. Gemeinsam werden wir unser Entwicklungspotenzial vor allem durch organisches Wachstum aber auch durch weitere Firmenübernahmen entschlossen realisieren“, erklärt Jakob A. Mosser, CEO der Schur Flexibles Group.

http://www.schurflexibles.com


BU: Das Management-Team von Schur: Christian Kolarik, Jakob A. Mosser, Bernhard Mumelter

Bild: Schur

 

 

28.07.2016

DS Smith setzt auf Druckluft aus Kraft-Wärme-Kopplung

Im neuen Display & Consumer Packaging Werk, das DS Smith derzeit in Erlensee baut, ziehen gerade nach und nach die ersten Maschinen ein. Darunter ist auch eine neue Maschine zur Erzeugung der Druckluft für die Produktionsanlagen. Mit der neuen Lösung setzt DS Smith auf das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und trägt so dazu bei, die CO²-Emissionen in diesem Bereich zu reduzieren und so die Umwelt zu entlasten. Auf der Woche der Umwelt, die im Juni in Berlin stattfand, wurde diese umweltfreundliche Technik einem breiten Publikum präsentiert.


„Nach bisherigem Stand der Technik konnten bisher nur circa 10 Prozent der eingesetzten Energie in Druckluft umgewandelt werden“, betont Peter Otto, Geschäftsführer der Firma Postberg + Co. Die Effizienzspezialisten von Energiewerkstatt und Postberg + Co. haben sich dieses Themas angenommen und eine innovative, umweltfreundliche Lösung entwickelt, die auf dem Kraft-Wärme-Kopplungsprinzip beruht. Die neue Anlage nutzt einen gasbetriebenen Verbrennungsmotor. Zur Effizienz der Anlage trägt die parallele Nutzung der bei der Druckluftproduktion erzeugten Abwärme bei. Mit dem neuen System können die CO²-Emissionen im Vergleich zu Elektrokompressoren um bis zu 65 Prozent gesenkt werden.


Im neuen DS Smith Werk in Erlensee kommt eine der ersten Anlagen weltweit zum Einsatz, die von der Städtische Werke AG, Kassel, betrieben wird. Pro Jahr lässt sich damit eine Reduktion von circa 86.000 kg CO² erzielen. „Um 86 Tonnen CO² pro Jahr zu kompensieren, wären in etwa 8.600 ausgewachsene Bäume notwendig“, erklärt Peter Otto. DS Smith plant bereits jetzt den Einsatz einer zweiten Anlage dieser Art, wodurch sich der positive Effekt verdoppeln wird.


Auf der diesjährigen Woche der Umwelt konnte die neue Technik auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schlossgarten Bellevue präsentiert werden. Postberg + Co. entwickelte hierfür gemeinsam mit DS Smith eine Energieeffizienz-Aktion zum Mitmachen: Unter dem Motto „Mit Drucklufteffizienz eine hohe Ernte erzielen“ konnten die Besucher an einem über 3 Meter hohen Apfelbaum aus Wellpappe, dessen Äpfel die vielen Einsparpotentiale bei Druckluftanwendungen darstellten, versteckte Potenziale ausfindig machen und als Post-its auf dem Baum platzieren.


Ulrich Metzger, Direktor Consumer Packaging & Display bei DS Smith sagte dazu: „Effizientes Handeln ist in allen Bereichen tief in unserer Unternehmenskultur verankert. Unser Slogan ‚The Power of Less‘ bringt unser Denken auf den Punkt: so arbeiten wir zum Beispiel daran, weniger Abfall zu erzeugen und den Recyclinganteil zu erhöhen, die Komplexität von Prozessen zu reduzieren und eine größere Effizienz zu erzielen. Das neue hocheffiziente System der Firma Postberg, das wir zur Erzeugung von Druckluft für die Produktionsanlagen einsetzen werden, passt daher perfekt zu uns. Deshalb war es uns auch ein Anliegen, Postberg + Co. bei der Kampagne zu mehr Effizienz zu unterstützen.“

www.dssmith-packaging.de


BU: Gemeinsam für mehr Energieeffizienz: Dirk Gutzmann, Leiter Technik/Fachkraft für Arbeitssicherheit, Christoph Sorg, Quality & Environmental Manager, Ulrich Metzger, Direktor Consumer Packaging & Display (alle DS Smith) und Peter Otto, Geschäftsführer der Firma Postberg (von links nach rechts).

Foto: DS Smith

 

 

Packaging News - September 2016

 

30.09.2016

Laakirchen mit neuem Produktionsleiter

Thomas Welt (52) hat seit Anfang Juli die Gesamtproduktionsleitung der Laakirchen Papier AG übernommen. In dieser Funktion ist er für die effiziente Führung der Faser- und Papierproduktion, laufende Prozessoptimierung sowie die Umsetzung der Sorten- und Qualitätspolitik verantwortlich.

Der Diplomingenieur und diplomierte Betriebswirtschafter (St. Galler Business School) bringt in diese Position mehr als 25 Jahre Erfahrung aus der Papierbranche mit. Der gebürtige Baden-Württemberger war zuletzt in Deutschland bei Voith Paper tätig. „Unser 100 mio Investment in den Ausbau der Produktionskapazität auf 800.000 Jahrestonnen und die Sortimentserweiterung auf Wellpappenrohpapiere stellt unser Unternehmen in den nächsten Monaten und Jahren vor neue Herausforderungen. Mit Thomas Welt haben wir eine versierte und erfahrene Führungskraft in unser Team geholt“, erklärt Mark Lunabba, CEO der Laakirchen Papier AG. Thomas Welt zeichnet strategisches Denken, hohes Qualitäts- und Kundenbewusstsein sowie soziale Kompetenz aus. „Laakirchen Papier setzt aktuell wichtige Schritte für eine erfolgreiche Zukunft. Dazu erfordert es strategische Planung, viel Detailarbeit und eine konsequente Umsetzung“, betont Thomas Welt.

www.laakirchen.heinzelpaper.com


Bild: Thomas Welt übernimmt die Gesamtproduktionsleitung
bei der Laakirchen Papier AG.

BU: Laakirchen Papier AG

 

 

28.09.2016

100 Jahre Kollmorgen

Periskope vor allem für U-Boote waren es, die den anfänglichen Erfolg von Kollmorgen ausmachten. 1911 ließ sich Dr. Friedrich Kollmorgen seine Erfindungen patentieren und gründete schließlich 1916 in New York die Kollmorgen Optical Corp. 100 Jahre Kollmorgen – hinter diesem Jubiläum stehen Erfinder- und Gründergeist sowie schon in den frühen Jahren der systematische Blick über die eigenen Produkte hinaus.

Systeme und Gesamtlösungen bestimmten seinerzeit die Unternehmensentwicklung – was sich unter anderem wiederspiegelte in der Fusion mit anderen Visionären ihrer Zeit. Hierzu zählen vor allem Norman Macbeth als Präsident von Macbeth Daylighting Company, Hugo Unruh als Gründer von Inland Motor sowie Robert Swiggett, Leiterplattenerfinder des Unternehmens Photocircuits. Kollmorgen entwickelte sich sukzessive zum Hersteller von Servoantriebstechnik und Motion Control. Das von Dr. Friedrich Kollmorgen gegründete Unternehmen gilt unter anderem als Pionier bei der Entwicklung von Motoren mit Permanentmagneten. Kollmorgen rüstete zum Beispiel den Mars Rover und die ISS aus – ebenfalls den Roboter, mit dem Dr. Robert Ballard 1986 spektakuläre Bilder von der Titanic lieferte.

Heute zählt das Unternehmen unter dem Dach von Fortive - weltweit 1500 Mitarbeiter. Der europäische Markt wird von Ratingen aus betreut. „Es ist wirklich eine Ehre und ein Privileg für ein Unternehmen zu arbeiten, das 100 Jahre alt ist. Nur sehr wenige Organisationen sind in der Lage, über ein Jahrhundert hinweg innovative Lösungen zu entwickeln“, betont Kollmorgen Präsident Dan St. Martin. „Unser Erfolg beruht auf dem Engagement aller Mitarbeiter, die sich täglich aufs Neue und in jeder Ecke der Welt für richtungsweisende Innovationen einsetzen.“

www.kollmorgen.com


BU: Frühes Garagen-Startup. Der Deutsche Hugo Unruh wanderte nach dem ersten Weltkrieg in die USA aus und gründete in den 40er Jahren mit Partner Inland Motors. Die ersten Wicklungen wurden in Kellern, Garagen und sogar in den Küchen von Privathäusern gewickelt.


Bild: Kollmorgen

 

 

26.09.2016

Deufol holt Rieder an Bord

Deufol Austria, eine 100%ige Tochtergesellschaft des Weltmarktführers im Bereich Industriegüterverpackung, Deufol SE und Rieder, Komplettanbieter in Österreich im Verpackungsdienstleistungsbereich, fusionieren rückwirkend zum 1. Januar 2016.

Damit baut die Deufol SE ihr weltweites Netz für IT-basierte Verpackungs- und Logistik-dienstleistungen im Bereich Industriegüterverpackung weiter aus. Das neue, gemeinsame Unternehmen hat mit seiner Marktführerschaft in Österreich im Bereich Holzpackmittel, Transport/Verladung sowie Sonderdienstleistungen durch die Deufol SE einen starken und international agierenden Partner.

Ziel ist es, noch bessere, speziellere und kundenindividuellere Verpackungslösungen auf dem Österreichischen Verpackungsmarkt anbieten zu können und im Rahmen von Industrie 4.0 mit individuellen IT-Lösungen aus dem Deufol-Data-Connect Baukasten zu agieren. Das internationale Deufol-Netzwerk ist somit auf aktuell 87 Standorte in 11 Ländern auf 3 Kontinenten gewachsen. Dies gewährleistet eine kompetente Bündelung von hohem Know-how und steigert weiter die Leistungsfähigkeit der Deufol Gruppe. Hiervon profitieren sowohl die nationalen als auch internationalen Kunden des Deufol Unternehmensverbundes.

www.deufol.com


Bild: Fotalia

 

 

23.09.2016

Saropack: Ausgezeichnet mit dem „Green Packaging Star Adward“

Der Award wird bereits zum achten Mal von ofi, ARA und vom Fachmagazin Kompack verliehen.Saropack engagiert sich seit Jahren mit den Sarogreen Konzept für die CO2 Reduzierung im Folienverpackungsbereich. Mit dem Award werden im Speziellen die Aktivitäten und Anstrengungen im Zusammenhang mit der Ablösung von PVC Dehnfolie durch eine hochqualitative Sarofilm Schrumpffolie belohnt.

Saropack hat die Klimastiftung myclimate beauftragt, den Vergleich einer Sarofilm Schrumpfverpackung zu einer PVC Dehnfolienverpackung zu berechnen. PVC Dehnfolie wird immer noch oft eingesetzt für Äpfel in der Schale und bei vielen anderen Früchten und Gemüsen. Gegenüber herkömmlichen PVC-Dehnfolien mit 35.7 kg CO2 pro 1000 Verpackungen für je 6 Äpfel, erreicht die Sarofilm Schrumpfverpackung mit 18.1 kg CO2 pro 1000 Verpackungen eine Reduktion von fast 50 %. Die Analyse zeigt ausserdem sehr viel tiefere Ergebnisse in der Umweltbelastung für die Sarofilm-Folien. Bei einer Umstellung aller PVC-Dehnfolien auf klimafreundliche Sarofilm-Folien für das Verpacken von Äpfeln in der Schweiz, Deutschland und Österreich könnte man fast 50 % der CO2- Belastung einsparen. Dieses entspricht einer Reduktion von 1000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Bereits im September 2015 wurde Saropack mit den „Climatop“ Label von myclimate ausgezeichnet. Die erneute Ehrung mit dem Green Packaging Star Adward belohnt die Saropack, welche zusammen mit ihren Kunden aktiv einen verantwortungsvollen Weg bestreitet.

www.saropack.de


BU: Sarogreen Logo- Klimaneutrale Schrumpffolien

Bild: Saropack

 

 

22.09.2016

Sonoco investiert am Standort Zwenkau

Sonoco Europe baut seine Werke im sächsischen Zwenkau aus, in denen das Unternehmen im Spritzgussverfahren hergestellte Kunststoff-Verpackungen fertigt. Um die Produktionskapazität in Zwenkau dauerhaft zu erhöhen und die Umwelteffizienz des Standortes zu steigern, investiert Sonoco Europe mit Sitz in Hockenheim rund 8 Mio. Euro und stellt 25 neue Mitarbeiter ein. In Zwenkau produziert das Unternehmen Spritzguss-Kunststoffverpackungen im In-Mould Labelling (IML)-Verfahren. Die hochdekorierten und optisch attraktiven Kunststoffbehälter eignen sich insbesondere für Lebensmittel wie Aufstriche, Wurstwaren, Fisch- oder Molkereiprodukte sowie Eiscreme. Zusätzlich stellt Sonoco in Zwenkau auch IML-Deckel für die Kombidosenwerke der Gruppe her.

Mit dem Ausbau der beiden Werke in Zwenkau erweitert Sonoco seine Produktionskapazitäten für Spritzguss-Kunststoffverpackungen. Das Werk Zwenkau II nutzte Sonoco bislang, um Produktionsspitzen abzudecken. Seit Juni produziert das Unternehmen hier dauerhaft im Dreischicht-Betrieb. Dazu hat Sonoco den Personalstamm im Werk von 75 auf 100 Mitarbeiter erhöht und ca. 8 Mio. Euro in den Ausbau des Werkes und in neue Anlagen investiert. Das Unternehmen installierte eine vollautomatische Versorgung mit Kunststoffgranulat aller Anlagen direkt aus den Silos und richtete zusätzliche Büroräumlichkeiten sowie ein Hochregallager ein.

„Die Werke Zwenkau I und II zählten bislang schon zu den modernsten und effizientesten in unserer Branche“, erklärt Séan Cairns, General Manager und Vice President von Sonoco Consumer Products Europe. „Mit den jetzt getätigten Investitionen bauen wir diesen Vorsprung weiter aus und reagieren auf die rasant wachsende Nachfrage nach modernen Kunststoffverpackungen im Markt für Nahrungsmittel.“

Eine wachsende Zahl von Lebensmittelherstellern nutzt im IML-Verfahren dekorierte Spritzguss-Kunststoffverpackungen von Sonoco für feuchte und sensible Lebensmittel. Beim IML-Verfahren erfolgen Verpackungsherstellung und Dekoration im selben Arbeitsgang. Das Etikett wird im Spritzgussvorgang direkt in die Behälterwand eingeschlossen und besteht vorzugsweise aus dem gleichen Kunststoff wie der Behälter selbst. Beide Teile verschmelzen während der Verarbeitung – ein Vorteil auch hinsichtlich des Recyclings, da keine weitere Materialtrennung notwendig wird. Vor allem aber ermöglicht In-Mould Labelling in der Dekoration große Designfreiheit, sowie eine gute Haptik und Optik. Kunststoffbehälter in den verschiedensten Farben und Formen können im IML-Verfahren gestaltet werden, auch Sichtfenster und fotorealistische Darstellungen sind möglich.

Dank Sonocos patentierter Permasafe-Technologie stehen diese Vorteile zudem auch für sterilisierte und pasteurisierte Lebensmittel zur Verfügung, die bisher in der Regel in Glas oder in Weißblechdosen verpackt wurden. Als „Neuerfindung der Konservendose“ sind Permasafe-Verpackungen praktisch undurchlässig für Sauerstoff und Wasserdampf. „Durch die Permasafe-Technologie erreichen unsere Kunststoffbehälter eine mit Konserven vergleichbare Haltbarkeit“, erläutert Andreas Rothschink, Sales Director Plastic Packaging bei Sonoco. „Gleichzeitig bieten sie aber mehr Dekorationsmöglichkeiten und eine höhere Convenience für Konsumenten.“ Im Gegensatz zu Dosen aus Metall sind die Kunststoff-Verpackungen zudem mit einem Stülpdeckel versehen und damit wiederverschließbar. Konsumenten können das Produkt so auch portionsweise verzehren.

Neben vollständigen Kunststoffverpackungen fertigt Sonoco in Zwenkau auch IML-Deckel für Kombidosen. Diese können ebenfalls individuell im IML-Verfahren dekoriert werden und erweitern die Gestaltungsfläche der Verpackungen deutlich. Die IML-Deckel sind wahlweise für Kombidosen mit rundem oder rechteckigem Grundriss verfügbar.

www.sonoco.com


BU: Mit dem Ausbau der beiden Werke in Zwenkau erweitert Sonoco seine Produktionskapazitäten für Spritzguss-Kunststoffverpackungen.

Bild: Christian Günther Fotodesign

 

 

20.09.2016

Rajapack: „Perspektiven für Frauen“

Respekt, Solidarität und berufliche Gleichstellung für Frauen: Für diese Werte setzt sich die 2006 von Danièle Kapel-Marcovici, Geschäftsführerin der Raja-Gruppe, gegründete Stiftung „Raja – Danièle Marcovici“ ein. Seit 2006 hat die Stiftung bereits 340 Projekte von 218 Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) gefördert und so rund 55.000 Frauen weltweit unterstützt. Anfang September startete die deutsche Konzerntochter Rajapack GmbH nun ein Aktionsprogramm, das gezielt drei Projekte im Inland unterstützen soll: Vom 1. September 2016 bis zum 28. Februar 2017 spendet Rajapack pro verkaufter Verpackungseinheit von vier besonders nachgefragten Produkten jeweils einen Euro vom Gewinn an das Aktionsprogramm mit dem Titel „Perspektive für Frauen“.

Mit „Perspektiven für Frauen“ übernimmt Rajapack Deutschland ein Konzept, das die Raja-Gruppe bereits erfolgreich umgesetzt hat. Mit dem gruppenweiten Programm Frauen und Umwelt wurden seit September 2015 knapp 480.000 Euro innerhalb der europäischen Raja-Gruppe gesammelt, die insgesamt 8 Projekten zu Gute kommen. „Dieser Erfolg sowie die Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren auf lokaler Ebene bei der Unterstützung des Ettlinger Frauen-  und Familientreffs Effeff e.V. zum Beispiel im Bereich der Sprachförderung gemacht haben, haben uns darin bestärkt, uns auch bundesweit  für Frauen zu engagieren. Das ist  heute notwendiger denn je“, so Delphine Jean, Direktorin für Marketing und Produktmanagement bei Rajapack Deutschland.

„Das Aktionsprogramm ist daher eine  echte Herzensangelegenheit für das gesamte deutsche Team. Mit großem Stolz und großer Sorgfalt haben wir auf Veranlassung von Danièle Kapel, Geschäftsführerin der Raja-Gruppe und Gründerin der Stiftung Raja-Danièle Marcovici, drei Organisationen ausgewählt, die den Werten der Stiftung voll und ganz entsprechen“, so Delphine Jean.

Die Wahl fiel dabei auf insgesamt drei gemeinnützige Vereine, die sich mit ihren Projekten in den Bereichen berufliche Aus- und Weiterbildung, soziale Integration und Schutz vor Gewalt für Frauen hierzulande einsetzen. Alle drei Organisationen überzeugten nicht nur mit ihrem generellen Ansatz, sondern durch ihre zuverlässige Hilfe für Frauen und Mädchen in unterschiedlichen Lebenslagen – und sie kämpfen mit

www.rajapack.de/verpackungsnews/ueber-uns/perspektiven-fuer-frauen

www.verpackungsnews.rajapack.de


BU: Starke Perspektiven für Frauen: Beim Thema Geschlechtergerechtigkeit geht Rajapack mit gutem Beispiel voran.

Bild: Rajapack

 

 

18.09.2016

Epple: Gunther Gerlach wird Vorstandsvorsitzender

Joachim Erlach ist mit der Erfüllung seines Vertrages zum 31.08.2016 wie ange-kündigt aus dem Vorstand der Epple Druckfarben AG ausgeschieden. Sein Aufgabengebiet übernimmt Gunther Gerlach, der auch Vorsitzender des Vorstands wird.

Mit der Erfüllung seines Vertrages zum 31.08.2016 ist Joachim Erlach aus dem Vor-stand der Epple Druckfarben AG ausgeschieden. Er verantwortete über 20 Jahre lang den Vertrieb des Druckfarbenherstellers auf den nationalen und internationalen Märkten. Er bereitete damit Epple in einem Markt voller Herausforderungen auf die Zukunft vor.

Der Aufsichtsrat hat Gunther Gerlach zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt; Epple setzt damit seinen Generationswechsel fort. Gunther Gerlach hat mit der erfahrenen Epple-Vertriebsorganisation den Aufgabenbereich von Joachim Erlach und damit dessen operative Aufgaben und Kundenkontakte übernommen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Michael Berz begleitete den Übergang der Vorstandsaufgaben aktiv und dankt Joachim Erlach für seinen unermüdlichen Einsatz: „Die wegweisenden Entscheidungen von Joachim Erlach und seine immense Marktkenntnis haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Epple Druckfarben AG heute marktführend bei Bogenoffsetdruckfarben in Deutschland ist. Joachim Erlach hat das Unternehmen Epple erfolgreich und nachhaltig geprägt, dafür danke ich ihm im Namen der Familienaktionäre und des Aufsichtsrats von Herzen.“

Gunther Gerlach will seinen um die internationalen Märkte erweiterten Aufgabenbe-reich und die Neuausrichtung der Epple Druckfarben AG weiterentwickeln: „Wir haben in den letzten Monaten unser neues Erscheinungsbild etabliert und außerdem zukunftsgerichtete Produkte wie Bofood Organic sowie Lacke in unser Portfolio aufgenommen. Damit richten wir uns konsequent als Systemanbieter aus. Auf dieser Basis und mit unserer starken Marktposition wollen wir im internationalen Markt weiter wach-sen.“

www.epple-druckfarben.de


BU: Gunther Gerlach ® übernimmt zukünftig die Aufgaben von Joachim Erlach (l).

Bild: Epple Druckfarben AG

 

 

16.09.2016

Angesehene Sicherheitsexpertin verstärkt Universal Robots

Roberta Nelson Shea ist neue Global Technical Compliance-Beauftragte bei Universal Robots. 23 Jahre lang hatte sie den Vorsitz des US-amerikanischen National Robot Safety Committee inne und verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Fertigungsautomation. Außerdem genießt sie das Ansehen als weltweite Autorität im Bereich Robotersicherheit – so hat sie erst kürzlich als Vorsitzende eines ISO Komitees technische Spezifikationen mit Richtlinien für Sicherheitsbeurteilungen kollaborierender Roboter veröffentlicht.

Die drei weltweit führenden Experten zum Thema Robotersicherheit und Technischen Standards wurden von der Entwicklungsabteilung des Unternehmens identifiziert – darunter Roberta Nelson Shea. Wie es der Zufall wollte, bewarb sie sich selbst um die Stelle: „Ich hörte über mein Netzwerk von der offenen Position als Compliance-Beauftragte und diese Gelegenheit schien perfekt auf meinen Lebenslauf zugeschnitten zu sein. Ich suchte zwar nicht aktiv nach einer neuen Beschäftigung, aber hier kamen viele glückliche Umstände zusammen“, so Nelson.

„Die Robotik ist im Begriff, eine neue Stufe zu erreichen, wobei Universal Robots diesen Übergang zu einer neuen Robotergeneration als junger und aktiver Pionier in der Branche ermöglicht. Die kollaborierenden Roboterarme des Unternehmens machten die Mensch-Roboter-Kollaboration überhaupt erst möglich und läuten eine Reihe neuer, zukunftsfähiger Applikationen ein. Das Unternehmen betrachtet Roboter aus einer anderen Perspektive und bringt frischen Wind in diesen Industriezweig.“ Mogens Saigal, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Universal Robots, ist sehr zufrieden mit der neuen Rekrutierung: „Die Nachricht, dass Roberta Nelson Shea bei uns beschäftigt sein wird, schlägt in der weltweiten Roboterindustrie sicherlich hohe Wellen. Sie ist eine Bereicherung und eine starke Stimme im Bereich der Robotersicherheit. Wir sind stolz darauf und hocherfreut darüber, dass sie nun Teil unseres Unternehmens sein wird.“

Der dänische Entwickler von Leichtbaurobotik entwickelte und verkaufte den weltweit ersten kollaborierenden Roboter (oder Cobot), der nach einer erfolgreich durchgeführter Risikobeurteilung in nächster Nähe zum Menschen arbeiten kann. Indem das Unternehmen diesen Markt erschloss, veranlasste Universal Robots sowohl etablierte Roboterhersteller als auch andere Start-ups in der Robotik dazu, Cobots zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Universal Robots bleibt jedoch der Marktführer, da die Menge verkaufter Cobots des Unternehmens die Summe der Verkaufszahlen aller Wettbewerber übersteigt.

„Dank unserer technologischen Fortschritte gibt es wachsendes Potential dafür, die Kraft und Präzision der Roboter mit der Kreativität und Problemlösungsfähigkeit der Menschen auf sichere Art und Weise zu kombinieren. Technische Standards und Spezifikationen hinken dem technologischen Wandel häufig hinterher. Früher in diesem Jahr allerdings veröffentlichte das ISO Komitee eine neue technische Spezifikation, die viele Möglichkeiten für die gesamte Industrie eröffnete“, erläutert Saigal. „Diese Spezifikationen sind ein wichtiger erster Schritt, um Richtlinien für die Robotersicherheit und Risikobeurteilungen zu formulieren. Das ist ein Thema, das Universal Robots weiterhin führend weiterentwickeln und vorantreiben wird – nun in Zusammenarbeit mit Roberta Nelson Shea. Außerdem wird sie unsere Mitarbeiter und Vertriebspartner generell in den Themen Robotersicherheit und Risikobeurteilungen schulen.“
Roberta Nelson Shea hat einen Bachelor of Science in Maschinenbau sowie einen Master of Engineering in erweiterter Sicherheitstechnik und Management. Sie wurde von der Vereinigung amerikanischer Sicherheitsingenieure (The American Society of Safety Engineers, ASSE) zu einer der 100 führenden Frauen in Sicherheitsthemen gewählt. Ihr Lebenslauf beinhaltet Führungspositionen bei Rockwell Automation, Symbotic LLC, Applied Manufacturing Technologies, Pilz Automation Safety L.P., Honeywell und der Procter & Gamble Manufacturing Company.

„Seit mehr als 30 Jahren ist die Robotik meine Leidenschaft. Die Roboter unterstützen die Arbeiter bei mühsamen und anstrengenden Aufgaben und schaffen anspruchsvollere Tätigkeiten. Gleichzeitig verbessern Arbeitgeber die Produktivität“, erklärt Nelson Shea. „Mein Hauptanliegen ist es, Aufklärungsarbeit über Roboter zu leisten und sicherzustellen, dass die Hindernisse bei der Bereitstellung überwunden werden können. Ich stehe für eine globale Harmonisierung der Sicherheitsanforderungen ein, um die Kosten für Design, Produktion und Compliance zu senken.“ Roberta Nelson Shea leitete während der letzten 23 Jahre als Vorsitzende (nun emeritierte Vorsitzende) das ANSI/RIA R15.06 Komitee für Robotersicherheit, das technische Standards für Industrieroboter entwickelt und definiert. Die letzte Ausgabe der R15.06 ist die US-Übernahme der ISO Norm 10218-1 und -2.

Die neue Global Technical Compliance-Beauftragte tritt die Nachfolge von Lasse Kieffer an. Er wurde als der erste Vollzeitbeschäftigte von den Universal Robots Gründern im Jahr 2007 angestellt. „Es war eine absolut fantastische Reise mit einer Flut an inspirierenden Herausforderungen. Jedes einzelne Jahr während dieser Karriere fühlte sich wie eine neue Arbeitsstelle an. Wir begannen als drei Nerds und schon bald wird das Unternehmen 300 Mitarbeiter beschäftigen.“ Lasse Kieffer ist nun bereit, sich erneut einer Start-up Mission zuzuwenden. „Ich habe meine Aufgabe bei Universal Robots geliebt, aber für mich war es an der Zeit, etwas völlig neues zu beginnen. Derzeit entwickle ich Ideen für neue Unternehmen. Es war der richtige Augenblick, um die Staffel weiterzureichen und ich bin äußerst erfreut, dass Roberta Nelson Shea das Zepter übernehmen wird.“

Die neue Compliance-Beauftragte von Universal Robots wird ihre Aufgabe am 19. September 2016 antreten und einen Großteil ihrer Zeit im Hauptquartier von Universal Robots in Odense, Dänemark, verbringen.

www.universal-robots.com


BU: „Seit mehr als 30 Jahren ist die Robotik meine Leidenschaft. Die Roboter unterstützen die Arbeiter bei mühsamen und anstrengenden Aufgaben und schaffen anspruchsvollere Tätigkeiten. Gleichzeitig verbessern Arbeitgeber die Produktivität“ Roberta Nelson Shea

Bild: Universal Robo

 

 

13.09.2016

IK unterstützt neues Verpackungsgesetz

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. unterstützt die vom Bundesumweltministerium geplante Einführung eines Verpackungsgesetzes noch in dieser Legislaturperiode. Der Referentenentwurf garantiert eine sichere und effizientere Weiterentwicklung des privatwirtschaftlichen Systems und trägt damit auch zu einem Abbau des jetzigen Investitionsstaus im Bereich der Sortierung und Verwertung bei.

Allerdings bedauert die IK die Nichteinbeziehung stoffgleicher Nichtverpackungen in diesem Entwurf. Eine Beteiligungspflicht dieses Produktsegmentes wäre laut IK aus ökologischen Gründen wie auch unter dem Gesichtspunkt einer gerechteren Kostenverteilung sinnvoll gewesen.

Wesentlich für die IK ist in dem aktuellen Gesetzentwurf der vorgesehene Aufbau einer zentralen Stelle in privatwirtschaftlicher Trägerschaft. Mit der zentralen Stelle wird zukünftig eine umfassende Lizenzierung durch die Inverkehrbringer von Verpackungen gewährleistet.

Auch die Sicherung eines fairen Wettbewerbs unter den dualen Systemen ist eine weitere wesentliche Aufgabe dieser neuen Organisation. Die IK hat sich immer für anspruchsvolle aber auch realisierbare Verwertungsquoten für Kunststoffverpackungen ausgesprochen. Für die in dem vorliegenden Entwurf vorgesehene, sehr ambitionierte Quotenerhöhung sollte aus Sicht des Verbandes ein Stufenplan vorgesehen werden, um die entsprechenden Investitionen und eine gleichbleibend hohe Qualität des Recyclings zu ermöglichen.

www.kunststoffverpackungen.de


Bild: IK

 

 

10.09.2016

GADV: Verpackungsmarkt stabil

Keine großen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – dieses Fazit zieht der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) mit Blick auf die Jahresbilanz 2015. Der Umsatz mit Packmitteln stieg im Jahr 2015 um 1,1% auf rund 32 Mrd. €, die Produktionsmenge ging leicht um 0,3 % auf rund 19Mio. t zurück.

Wie in den Jahren zuvor generierten die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 45% den meisten Umsatz, mengenmäßig waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit ebenfalls 45% die größte Packmittelfraktion. Bei der Produktion ergab sich im Jahr 2015 bei den Verpackungsmaterialien ein weitgehend einheitliches Bild: Bis auf die Kunststoffverpackungen, die leicht um 0,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegten, ging die Produktion bei allen anderen Verpackungen moderat zurück.

Metallverpackungen (Stahl) verzeichneten mit 2,0% den höchsten Rückgang, gefolgt von Aluminiumverpackungen (minus 0,8%), Glasverpackungen (minus 0,6%) und Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (minus 0,4%). Beim Umsatz ist das Bild geteilt: Auch hier legten die Kunststoffverpackungen mit einem Plus von 2,7% am meisten zu, auch Glas zog eine positive Bilanz (plus 1,4%). Die anderen Verpackungsmaterialien verzeichneten dagegen einen leichten Rückgang: Der Umsatz von Metallverpackungen (Stahl) ging um 1,3% zurück, gefolgt von Verpackungen aus Aluminium (minus 0,3%) und Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (minus 0,2%). Wichtiges Thema bei den Verbänden des GADV ist nach wie vor die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Alle Verbände beteiligen sich an der Initiative Save Food, die unter anderem von der Messe Düsseldorf getragen wird.

www.gadv-online.de


Bild: GADV

 

 

07.09.2016

Olbrich bekommt Verstärkung in Hamburg

Die Olbrich GmbH in Bocholt, ein führendes Unternehmen für Maschinen und Anlagen zur Veredelung von bahnförmigen Produkten, wird ihre Aktivitäten im Bereich Papier, Film und Folie weiter verstärken und vergrößert ihr Kompetenzteam im Hamburger Büro Olbrich CTH (Coating Technology Hamburg). Diese Erweiterung wird zum einen getragen von der sehr guten Auftragslage und bildet darüber hinaus einen weiteren Schritt der Wachstumsstrategie innerhalb der Olbrich-Gruppe ab. Nach dem Eintritt von Herrn Esa-Matti Aalto wird das Olbrich-Team nun zusätzlich durch die Herren Kyrill Hammer, Norbert Puvogel, Mark Pierau und Jochen Savinsky erweitert. Die neuen Mitarbeiter verfügen allesamt über langjährige Berufserfahrungen in der Verfahrenstechnik, im Projektmanagement sowie der Konstruktion und waren zuvor unter anderem bei der Wifag- Polytype GmbH Hamburg sowie der ehemaligen Pagendarm BTT GmbH tätig. Zudem wird Herr Ronald Haunholter, der ebenfalls über mehrjährige Erfahrung in der Branche verfügt, die Bereiche Vertrieb und Marketing komplettieren. Dazu Josef Döing, Bertriebsleiter der Olbrich GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem exzellenten Know-how dieser Fachkräfte unserer kontinuierlich wachsenden Kundenzahl noch gezielter mit Rat und Tat zur Seite stehen können.“

www.olbrich.de


BU: Olbrich bekommt in seinem Kompetenzteam im Hamburger Büro Olbrich CTH Verstärkung.

Bild: Olbrich

 

 

05.09.2016

70 Jahre dfv Mediengruppe – Erfolg auf ganzer Linie

Vor 70 Jahren – genau am 10. September 1946 – wurde dem Journalisten Wilhelm Lorch in Heidelberg von der „Publication Control“ der amerikanischen Militärregierung die Lizenz zur „Herausgabe technischer Bücher und Zeitschriften für die Textilindustrie“ erteilt. Einen Monat später erschien das Gründungsobjekt der dfv Mediengruppe: Die TextilWirtschaft.


Heute publiziert das Unternehmen am Firmensitz in Frankfurt am Main und an weiteren acht Standorten im In- und Ausland über 100 bedeutende Fachmedienmarken für elf Branchen – mit Zeitungen, Zeitschriften und Fachbüchern, mit Websites, Newslettern und Apps sowie mit Kongressen und Fachmessen. Mit all ihren Titeln erreicht die dfv Mediengruppe eine verbreitete Auflage von rund 16 Millionen Exemplaren im Jahr. Sie beschäftigt 970 Mitarbeiter und setzte im letzten Jahr 147 Mio. Euro um. Das Jahr 2015 war damit das umsatzstärkste in der Firmengeschichte. Erfolg auf ganzer Linie also: Das Unternehmen ist einer der bedeutendsten Anbieter von Fachinformationen in Deutschland und Europa.

Guter Journalismus und starke Marken

Schon vor 70 Jahren galt für Gründer Wilhelm Lorch ein unumstößliches Credo: Auch Fachzeitschriften müssen gut geschrieben sein – praxisnah, unbestechlich, objektiv. Klaus Kottmeier, langjähriger Sprecher der Geschäftsführung und heute Aufsichtsratsvorsitzender der dfv Mediengruppe, erklärt: „Dieser Auffassung von Qualitätsjournalismus fühlen wir uns nach wie vor zutiefst verpflichtet. Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Die sachkundige Beschreibung von Zusammenhängen und Hintergründen, die verlässliche Einordnung und der kritische Kommentar sind wichtiger denn je.“ Die dfv Mediengruppe ist nach wie vor im Besitz der Gründerfamilie Lorch. Als mittelständisches Familienunternehmen hat sie in sieben Jahrzehnten ihre Unabhängigkeit bewahrt und konnte stets agil auf die Herausforderungen und den Wandel der Medienmärkte reagieren. Operativ geführt wird die dfv Mediengruppe heute von einer sechsköpfigen Geschäftsführung mit Angela Wisken, viele Jahre Chefredakteurin der Lebensmittel Zeitung, als Sprecherin der Geschäftsführung an der Spitze. Redaktionen und Verkaufsabteilungen sind organisatorisch getrennt, die Verantwortung läuft erst im Top-Management zusammen.

Beste Voraussetzung zur Entwicklung starker Medienmarken: Im jährlichen Ranking der werbeumsatzstärksten Fachzeitschriften Deutschlands ist die dfv Mediengruppe auf den ersten fünf Plätzen gleich mit drei Titeln vertreten: Die Lebensmittel Zeitung steht an erster Stelle, TextilWirtschaft und HORIZONT, Zeitung für Marketing, Werbung und Medien, folgen auf Rang 3 bzw. 4. Hervorragende Platzierungen erreichen darüber hinaus AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, fvw Magazin für Touristik und Business Travel, Sportswear International, Immobilien Zeitung, TravelTalk, FleischWirtschaft, afz – Allgemeine Fleischer Zeitung, food-service, agrarzeitung, ABZ - Allgemeine BäckerZeitung und gv-praxis. Die Liste der gemessen am Werbeumsatz führenden Fachmedienhäuser in Deutschland führt die dfv Mediengruppe damit mit weitem Abstand an (Quelle: HORIZONT Nr. 18/2016).

Erfolgreiche Wachstumsstrategien

Gewachsen ist das Frankfurter Verlagshaus in den zurückliegenden 70 Jahren organisch, aber auch durch eine Vielzahl von Akquisitionen. Klaus Kottmeier: „Nach Unternehmen und Medienmarken, die zu unserem Portfolio passen, haben wir immer Ausschau gehalten. Das tun wir auch heute noch.“ Der Kauf von HORIZONT im Jahr 1986 und des Matthaes Verlages in Stuttgart im Jahr 2004 beispielsweise erwiesen sich langfristig als wichtige Investitionen, die eine Vielzahl von Synergien ermöglichten. Im letzten Jahrzehnt beteiligte sich die dfv Mediengruppe 2007 an der Wiesbadener Immobilien Zeitung, 2008 wurde die dfv Conference Group als Beteiligungsunternehmen gegründet. 2013 wurden die Hamburger FVW Medien gekauft und eine Mehrheitsbeteiligung an der Maleki Communications Group, einem Anbieter von renommierten Kongressen für die Finanzbranche, erworben. Die dfv Conference Group und die Maleki Communications Group sind mittlerweile Volltöchter. Im Juli 2016 vereinbarte die Maleki Group eine strategische Allianz mit Frankfurt Business Media, dem Fachverlag der F.A.Z. Gruppe. Beide Unternehmen wollen künftig die Euro Finance Week, das wichtigste europäische Branchentreffen der Finanz- und Versicherungswirtschaft, gemeinsam ausrichten. Peter Ruß, Mitglied des Aufsichtsrates und zuvor viele Jahre in der Geschäftsführung für die Finanzen der dfv Mediengruppe verantwortlich: „Die Geschäfte laufen gut. Wachstum, ob nun Neugründungen oder Zukäufe, konnten wir immer aus eigenen Mitteln finanzieren.“

Seit Mitte der 1990er Jahre verändert die Digitalisierung die Medienmärkte stark. Die dfv Mediengruppe gehört zu den frühen digitalen Pionieren, mit Websites von HORIZONT sowie Lebensmittel Zeitung und TextilWirtschaft ist sie seit 1996 bzw. 1997 am Markt. Heute sind neben den erfolgreichen Print-Objekten über 100 digitale Angebote, darunter Websites und eine Vielzahl von Apps für Smartphones und Tablets, im Portfolio. 2015 hat die dfv Mediengruppe den Umsatz mit digitalen Angeboten um über 15 Prozent auf rund 15 Millionen Euro steigern können. Angela Wisken, Sprecherin der Geschäftsführung, fasst die Unternehmensstrategie zusammen: „Wir werden auch zukünftig stark in die Entwicklung neuer Angebote und Geschäftsmodelle investieren – insbesondere im digitalen Bereich, aber auch bei Kongressen und Fachmessen. Parallel dazu pflegen wir das Kerngeschäft unserer erfolgreichen Medienmarken.“

Veranstaltungen sind eine wichtige Erlösquelle für die dfv Mediengruppe. Schon Firmengründer Wilhelm Lorch hatte erkannt, wie wichtig die persönliche Begegnung auch im beruflichen Umfeld ist. 1958 lud er ausgewählte Leser der Lebensmittel Zeitung erstmals zum Goldenen Zuckerhut ein, 1959 folgte das Forum der TextilWirtschaft. Heute bietet die dfv Mediengruppe 140 kommerzielle Veranstaltungen an, in der Regel sind dies Branchenkongresse, oft begleitet von Fachmessen. Rund 16 Millionen Euro Umsatz wurden damit im letzten Jahr erwirtschaftet, knapp 7 Prozent mehr als im Vorjahr.


Gesellschaftliche Verantwortung

Lange Tradition hat bei der dfv Mediengruppe die Förderung junger Talente. Mit tatkräftiger Unterstützung von Unternehmern und Managern der jeweiligen Branchen gründete sie insgesamt drei Stiftungen:1988 rief sie mit der Wilhelm-Lorch-Stiftung eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung begabter Nachwuchskräfte in der textilen Wirtschaft ins Leben. 1990 initiierte sie die Stiftung Goldener Zuckerhut für die Lebensmittelbranche und 2006 die HORIZONT-Stiftung – beide Institutionen haben sich ebenfalls der Nachwuchsförderung in ihren jeweiligen Branchen verschrieben. Die drei Stiftungen zusammen verfügten im Jahr 2015 über ein Stiftungsvermögen von mehr als 5,2 Millionen Euro und schütteten Fördermittel in Höhe von 182.000 Euro aus.

In den Verlegerverbänden VDZ – Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und Deutsche Fachpresse engagiert sich die dfv Mediengruppe seit vielen Jahren aktiv für die Belange der gesamten Medienwirtschaft.
Der dfv Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Kottmeier war Anfang der 1990er Jahre einer der Gründer der Fachmedien-Interessenvertretung und von 1992 bis 2000 deren Sprecher. Bis heute sind zahlreiche dfv Experten im Vorstand und in den Kommissionen des Verbandes ehrenamtlich tätig.

Gut gerüstet für die Zukunft

Mit einer Eigenkapitalquote von aktuell über 57 Prozent verfügt die dfv Mediengruppe über ausreichend Finanzkraft für anstehende Investitionen. Angela Wisken dazu: „Die digitale Transformation unseres Unternehmens steht weiter im Fokus. Wichtige Themen sind datenbasierte Beratungsangebote oder auch der Auf- und Ausbau von Digital-Abos. Hier sind wir bereits mit erfolgreichen Angeboten auf dem Markt, sehen aber noch weiteres Potenzial.“ Um dies zu nutzen, wurde 2013 der neue Bereich „Digitale Medienentwicklung“ mit einem entsprechenden Team installiert. Neben Neuentwicklungen und dem Ausbau der etablierten dfv Marken in den digitalen Märkten werden hier aktiv Beteiligungsmöglichkeiten gesucht.

Minderheitsbeteiligungen hält die dfv Mediengruppe seit 2015 an zwei Berliner Start-ups. NKF MEDIA publiziert zwei führende Magazine über die Start-up-Szene, ferret go bietet unter anderem Software für die Inhaltsanalyse großer Textmengen. Seit Juni dieses Jahres ist die dfv Mediengruppe zudem einer der Gesellschafter von Retresco. Das Start-up, ebenfalls mit Sitz in Berlin, ist Experte für Suchlösungen, die semantische Erschließung von Inhalten und und datenbasierte automatisierte Texterstellung. Retresco ist die erste dfv Beteiligung, die unter dem Dach der ebenfalls 2016 gegründeten dfv Venture GmbH organisiert ist. Langfristig sollen hier weitere Beteiligungen an für das Mediengeschäft technologisch interessanten Unternehmen gebündelt werden.
Erfolg auf ganzer Linie – das wird sich fortsetzen. Im Jubiläumsjahr entwickeln sich die Umsätze erneut positiv. Für 2016 wird ein moderates Wachstum erwartet.


www.dfv.de

Bild: DFV

 

 

29.08.2016

VDMA: Rekord-Umsatz für „Sehende Maschinen“

Die deutsche Bildverarbeitungsindustrie hat 2015 einen Rekordumsatz von 2 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren hat sich damit der Umsatz der Branche verdoppelt.

Grund für den Boom: Mit Bildverarbeitungssystemen lernen Maschinen und Roboter zu „sehen“. Diese Schlüsseltechnologie kommt nicht nur im weltweiten Automations-Wettlauf der klassischen Industriezweige verstärkt zum Einsatz, sondern erobert auch ganz neue Branchen. 2016 dürfte sich der Wachstumskurs laut VDMA-Prognose mit einem Umsatzplus von 8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro fortsetzen.

„Maschinen und Robotern praktisch ein Augenlicht zu geben revolutioniert die Automation rund um den Globus“, sagt Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Geschäftsführer Asentics und Vorstandsmitglied VDMA Industrielle Bildverarbeitung. „Die Nachfrage wird wesentlich von in Deutschland entwickelter Technologie getrieben, mit der sich die Qualitätssicherung in der Fertigung oder Diagnosemöglichkeiten in der Medizin entscheidend verbessern lassen. Diese Entwicklung schlägt sich für die deutsche Bildverarbeitungsindustrie in hervorragenden Umsatz- und Wachstumszahlen nieder – die Zukunftsaussichten sind exzellent.“

Allein im deutschen Markt verzeichnete die Branche 2015 ein Umsatzplus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Export liegt das europäische Ausland an der Spitze: Der Anteil am Gesamtumsatz belief sich 2015 auf 23 Prozent. Asien folgte mit 21 Prozent – wobei China alleine für 9 Prozent am Gesamtumsatz stand. Das Wachstum im Reich der Mitte lag im Vergleich zum Vorjahr bei beeindruckenden 19 Prozent. Ebenfalls wachstumsstark war Nordamerika mit einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die USA, Kanada und Mexiko machten zusammen 12 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Ausblick 2016: Für dieses Jahr rechnet die Branche in Asien mit einem Umsatzplus von 15 Prozent, in Amerika mit 14 Prozent und in Europa mit 5 Prozent. Während Asien und Amerika eindeutig als Wachstumsmotoren identifiziert werden, bleibt man bei der Entwicklung in Europa vorsichtig. Risiken und Chancen sind: die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise, die Wechselkurse und nicht zuletzt politische Krisen.

www.vdma.org


BU: Mit einem Umsatz von 2 Milliarden Euro 2015 hat die Bildverarbeitungsindustrie ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt.

Bild: VDMA

 

 

24.08.2016

Deutscher Verpackungspreis 2016 vergeben

Das war ein äußerst starkes Teilnehmerfeld! Über 210 Einreichungen gab es in diesem Jahr. Viel Qualität und eine große Vielfalt an Lösungen haben es der Jury nicht leicht gemacht.

Es waren oft knappe Entscheidungen. Am Ende hat die Jury nach zwei langen Tagen mit intensiven Tests, Diskussionen und Begutachtungen 35 Innovationen zum Sieger erklärt. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Und vielen Dank allen Einreichern für die intelligenten und tollen Lösungen.

Alle Sieger mit Bild und Wertungstext der Jury finden Sie online, klicken Sie sich durch.
Die Preisverleihung findet am ersten Tag der FachPack, am 27. September statt. Dort werden auch erstmalig die „Deutschen Verpackungspreise in Gold“ vergeben.

Gewinner 2016: http://www.verpackungspreis.de/gewinner-2016.html

 

 

Packaging News - Oktober 2016

 

31.10.2016

FH Wien: Verpackungstag 2016

Der FH Campus Wien lädt am 15. November zum Verpackungstag 2016. Im Fokus stehen nachhaltige Verpackungslösungen - was daran ist Realität, was Utopie?

Beim Österreichischen Verpackungstag 2016 am 15. November versammelt der Studiengang Verpackungstechnologie der FH Campus Wien die österreichische Verpackungswirtschaft, den Handel, Markenartikler und VertreterInnen der World Packaging Organisation (WPO). Joschka Fischer, deutscher Außenminister a.D. und zahlreiche BranchenvertreterInnen beleuchten globale und nationale Dimensionen sowie Trends rund um die Nachhaltigkeit von Verpackungslösungen. Mit dabei sind Big Player wie Mondi, die Greiner Group, Rewe und Kelly‘s. Im Anschluss an den Verpackungstag verleiht das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft den Staatspreis Smart Packaging.

Welchen Beitrag können Verpackungen zur Lösung globaler Zukunftsfragen wie Klimaerwärmung, Ressourcenknappheit und Reduktion von Lebensmittelabfall leisten? Neben dieser zentralen Frage geht es in einer Keynote, zahlreichen Impulsstatements und in einer Podiumsdiskussion einerseits um internationale Treiber der Verpackungsentwicklung und andererseits um Standortfaktoren, Innovationen und Zukunftsperspektiven der österreichischen Verpackungswirtschaft sowie spezielle Anforderungen des Handels und der Markenartikler. Ausgestellte Beispiele für nachhaltige Verpackungslösungen veranschaulichen, in welche Richtung sich Verpackungen derzeit entwickeln.

Geladen ist die gesamte Verpackungswirtschaft: von HerstellerInnen, VerpackerInnen über MarkenartiklerInnen bis hin zu DienstleisterInnen und Behörden sowie VertreterInnen der WPO. Nach der Eröffnung durch Manfred Tacker, Studiengangsleiter Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien, hält Joschka Fischer, deutscher Außenminister a.D., die Keynote „Globale Perspektive: Nachhaltigkeit und Verpackung“. Für die Impulsstatements werden VertreterInnen der World Packaging Organisation (WPO), Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH und seitens der Verpackungshersteller Peter Oswald, CEO von Mondi, Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Group, Wolfgang Hötschl CEO von Kelly’s und Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin des Ressorts für „Umwelt & Nachhaltigkeit“ bei Rewe, als VertreterInnen des Handels und der Markenartikler, erwartet. Angefragt ist Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur, Wien.

www.fh-campuswien.ac.at


BU:  Die FH Wien ist nicht nur am Verpackungstag der Verpackungsindustrie nahe: Das Studium Verpackungstechnologie wurde gemeinsam mit der Verpackungsindustrie entwickelt und gibt einen Überblick über die wichtigsten Packmittel Papier und Karton, Kunststoff, Metall sowie Glas.

Bild: FH Wien

 

 

28.10.2016

Bosch: Umfangreiches Pharma-Portfolio

Bosch Packaging Technology, Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, baut seine Kompetenzen im nicht-aseptischen Verpackungsprozess für Pharmazeutika aus. Nach Einführung des Sigpack TTMP Topload-Kartonierers für pharmazeutische Produkte erweitert das Unternehmen sein Portfolio nun um zwei weitere Maschinen: die Sigpack VPF Siegelrandbeutelmaschine sowie die Schlauchbeutelmaschine Sigpack HML.

Neue Pulverlösung überzeugt durch hohe Flexibilität

Die neue vertikale Siegelrandbeutelmaschine Sigpack VPF wurde speziell zum Verpacken von Pulvern entwickelt. Typische Produkte, die in Sachets verpackt werden, sind zum Beispiel schmerzstillende Medikamente in Pulverform. Dank der innovativen Siegeltechnologie von Bosch stellt die Maschine hermetisch gesiegelte Packungen her, die das Produkt optimal schützen. Hersteller können mit der VPF ihre Sachet-Produktion auf bis zu zwölf Bahnen erweitern. Auch die Beutelgröße lässt sich je nach Bedarf schnell und einfach umstellen. Dank der hohen Dosiergenauigkeit und der ausgezeichneten Siegelung lassen sich bis zu 1 500 Sachets pro Minute bei höchster Qualität herstellen und exakt befüllen. Im September 2016 wurde die Sigpack VPF vom Deutschen Verpackungsinstitut (DVI) mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Verpackungsmaschinen ausgezeichnet.

Kompakte Schlauchbeutelmaschine für dichte Verpackungen

Bosch erweitert sein Portfolio außerdem um eine kompakte, horizontale Schlauchbeutelmaschine, die sich entweder als Einzelmaschine bestücken oder nahtlos in eine Gesamtlinie integrieren lässt. Die Sigpack HMUL oder HML ist wahlweise mit Ultraschall- oder Heißsiegeltechnologie verfügbar. „Die neue Schlauchbeutelmaschine erreicht eine Ausbringung von 200 bis zu 350 Packungen pro Minute und eignet sich hervorragend für hermetisches Verpacken von verschiedenen pharmazeutischen Produkten wie zum Beispiel Ampullenkarten oder Inhalatoren. Das übersichtliche Maschinendesign sorgt außerdem für eine schnelle Line Clearance und gewährleistet so hohe Prozesssicherheit“, erklärt Daniel Bossel, Leiter Produktmanagement bei Bosch Packaging Technology.


Flexible Lösungen für Gesamtlinien aus einer Hand

Mit dem erweiterten Maschinen-Portfolio bietet Bosch nun Verpackungslösungen für sämtliche Produktionsschritte aus einer Hand – beispielweise für die Diabetesbehandlung. Mit Hilfe von Bosch Bioreaktoren lassen sich Insulinpräparate herstellen, die anschließend mit Bosch Anlagen in Karpulen abgefüllt und zu Insulin- Pens zusammensetzt werden. CIP/SIP-Reinigungssysteme und Sterilisations- Equipment von Bosch lassen sich zusätzlich in den Produktionsprozess integrieren. Ergänzt um das neue Maschinensortiment können Hersteller die Insulin- Pens hermetisch in Schlauchbeutel verpacken. End-of-Line-Lösungen wie der Sigpack TTMP Kartonierer komplettieren die Linienkompetenz. „Dank des modularen Aufbaus der Maschinen können Hersteller ihre Produktionslinien individuell zusammenstellen und mit weiterem Bosch-Equipment kombinieren – etwa mit umfangreichen Serialisierungslösungen, mit denen sich von der Einzelverpackung bis hin zur Palette alle Schritte eindeutig rückverfolgen lassen“, resümiert Walti. „Kunden erhalten so ein durchgängiges, nutzerfreundliches Konzept für ihren gesamten Verpackungsprozess.“

www.boschpackaging.com


BU: Von Sachets, über Insulin-Pens bis hin zu Faltschachteln: Bosch bietet für alle Verpackungsschritte ein umfangreiches Maschinen-Sortiment.

Bild: Bosch

 

 

24.10.2016

Treofan: Wechsel in der Eigentümerstruktur

Der bisherige Haupteigentümer der Treofan Holdings GmbH, die italienische M&C, übernimmt die Anteile der übrigen Gesellschafter und wird damit zum alleinigen Eigentümer des weltweit tätigen BOPP-Spezialisten mit Sitz in Raunheim. Das hat der Aufsichtsrat der M&C am Mittwoch, dem 11. Oktober, entschieden. Die Verträge sollen in Kürze unterschrieben werden.

M&C hatte gemeinsam mit den größten Mitgesellschaftern Goldman Sachs und Merced Capital in den vergangenen Monaten Optionen zur strategischen Weiterentwicklung der Treofan geprüft. Nach eigener Aussage hat man aufgrund der sehr positiven Entwicklung in 2015 und 2016 entschieden, noch stärker in das Unternehmen zu investieren. In den ersten 8 Monaten des Geschäftsjahres 2016 hat Treofan ein Betriebsergebnis von 29,5 Mio.€ erwirtschaftet, knapp 30% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (22,7 Mio.). M&C erwartet eine weitere Steigerung der Profitabilität in der Zukunft.

Dr. Walter Bickel, CEO der Treofan, sagt: „Wir sind sehr glücklich über das verstärkte Engagement von M&C. Daraus ergeben sich zusätzliche strategische Optionen für den globalen, profitablen Wachstumskurs unseres Unternehmens. Gleichzeitig geht mein Dank an die bisherigen Gesellschafter Goldman Sachs und Merced Capital, ohne deren Unterstützung wir die heutige positive Situation nicht erreicht hätten."

www.treofan.com


BU: M&C spielt bei Treofan nun nicht nur eine größere Rolle, sondern übernimmt die kompletten Anteile der übrigen Gesellschafter.

Bild: Treofan

 

 

20.10.2016

Sonoco: Amica führt Kombitrommel ein

Sonoco liefert erste Kombitrommel auf dem italienischen Lebensmittelmarkt für Amicas „Eldorada“-Chips

Ab sofort gibt es eine in Italien neue Verpackungslösung für Lebensmittel: Amica, Italiens zweitgrößter Snack-Hersteller mit einem Umsatz von etwa 85 Mio. €, verpackt seine traditionell hergestellten „Eldorada“-Kartoffelchips in Kombitrommeln von Sonoco. Die großvolumigen, stabilen Trommeln sind ideal, um die schmackhaften Snacks mit einer Gruppe von Freunden zu teilen, beispielsweise beim Grillen oder beim gemeinsamen Anschauen von Sportveranstaltungen. Amica hat das neue Verpackungsformat während einer erfolgreichen Promotionskampagne im Sommer 2016 eingeführt. Dabei konzentrierte sich das Unternehmen auf spezielle Verkaufskanäle wie die Raststätten des italienischen Unternehmens „Autogrill“.

Während Kombitrommeln in vielen europäischen Ländern bereits bekannt und beliebt sind, wurden sie in Italien bislang nicht als Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Einige italienische Verbraucher erinnern sich noch an die berühmten Kombitrommeln für Waschmittel der Marke „Dash“ in den siebziger und achtziger Jahren. Amica ist jedoch das erste Unternehmen, das diese Verpackungslösung jetzt auf den lokalen Lebensmittelmarkt bringt. Der Snack-Hersteller, der sich nach wie vor im Besitz von Unternehmensgründer Alfredo Moratti befindet, entschied sich für den Einsatz des Verpackungsklassikers im Rahmen der Sommer-Kampagne zur Vermarktung seiner Premium-Chipsmarke „Eldorada“. Die Kombitrommeln von Sonoco überzeugten Amica mit einer Reihe von Vorteilen: Etikett, Format und Füllhöhe können schnell angepasst werden, wodurch sich auch kleine Produkt-Chargen kostengünstig realisieren lassen. Kombitrommeln eignen sich deshalb besonders für Promotionsaktionen oder Produkteinführungen. Dazu kommen die Möglichkeiten im Co-Marketing: Ein Chipshersteller kann beispielsweise einen passenden Dip mit in die Trommel packen.

Die Kombitrommeln für die „Eldorada“-Chips haben einen Durchmesser von 176 mm und sind 360 mm hoch. Sie sind mit einem Stülpdeckel sowie mit einem Tragegriff aus Kunststoff ausgestattet. Sonoco liefert die Kombitrommeln direkt an den Amica-Hauptsitz in Castiglione delle Stiviere, wo der Snackhersteller sie schnell mit den vorverpackten Kartoffelchips befüllt. Da Amica besonderen Wert auf umweltfreundliche Produktion legt, war es entscheidend, dass Sonoco 90% des Trommelkörpers und -bodens aus Recyclingpapier herstellt. Amica verpackt die Chips zusätzlich in einem Kunststoffbeutel, so dass die Kombitrommel keine Innenkaschierung benötigt. Die Kombination beider Verpackungslösungen vereint Produktschutz mit Convenience für Verbraucher. Die Kombitrommel ist ideal, um Snacks – beispielsweise auf Partys – in einer größeren Gruppe zu teilen. Werden die Chips nicht auf einmal gegessen sorgt der wiederverschließbare Stülpdeckel dafür, dass der Inhalt frisch und knusprig bleibt.

www.sonoco.com


BU: . Das aufkaschierte Rundumetikett bietet Raum für eine Vielzahl möglicher Designs und Dekorationen. Für die Amica-Chips ist zudem der Kunststoff-Tragegriff ein wichtiges Element: Verkaufsleiter weisen ihr Personal an, den Griff nach oben zu richten, so dass Verbraucher die Trommel direkt greifen und mitnehmen können.

Bild: Sonoco 

 

 

18.10.2016

Mauser investiert in St. Priest

Die Mauser Gruppe, aktiv im Bereich Industrieverpackungen, kündigt für 2017 die Inbetriebnahme von drei neuen Produktionslinien an seinem französischen Standort St. Priest an.

Um der wachsenden Nachfrage nach industriellen Verpackungslösungen im Rhône- Tal und im Süden Frankreichs zu begegnen, eröffnet Mauser im Januar 2017 eine neue IBC-Produktionslinie und eine neue Anlage für die Rekonditionierung von Industrieverpackungen zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft National Container Group (NCG). In der zweiten Jahreshälfte wird eine Produktionslinie für Kunststofffässer (mit bis zu 220 l Füllvolumen) folgen. „Nach der Erweiterung wird St. Priest in der Nähe von Lyon ein weiterer Standort sein, der mehrere Produktgruppen abdeckt und einen Rekonditionierungsservice bietet", erklärt Dr. Jürgen Scherer, SBU Manager Europa bei Mauser. Durch die Eröffnung der drei neuen Produktionseinheiten in Frankreich verfolgt Mauser weiter konsequent sein Ziel, näher am Kunden zu sein. Darüber hinaus kann das Unternehmen seine Transportwege optimieren und somit den CO2- Ausstoß weiter senken. Ebenso bietet Mauser die Rekonditionierung von Industrieverpackungen entsprechend seines ECO-Cycle-Ansatzes – nun auch lokal im Süden von Frankreich – an.

„Mauser liefert seit vielen Jahren erfolgreich Produkte und Dienstleistungen in Frankreich und aus St. Priest im Speziellen. Seit 1968 produziert das Werk Stahlfässer für die Chemie- und Petrochemie- sowie die Pflanzenschutz- und die Lebensmittelindustrie", führt José Da Fonseca aus, der die Vertriebsaktivitäten für Mauser in Frankreich und weiteren Ländern in Südeuropa leitet.

Insgesamt beliefert Mauser seine Kunden in Frankreich derzeit aus vier Werken und deckt damit das gesamte Land ab. Frédéric Binard, verantwortlich für die Produktionsaktivitäten von Mauser in Südeuropa, erläutert: „Unser Werk in Esches im Norden von Frankreich ist auf Kunststoffverpackungen und 1.000-Liter-IBCs spezialisiert. Unsere bereits bestehende Anlage in St. Priest und unser Werk in Creil in der Nähe von Paris stellen Stahlfässer her. Unsere Rekonditionierungsanlage in Saint Amand les Eaux an der Grenze zu Belgien gehört zu unserem Tochterunternehmen NCG und fokussiert sich auf nachhaltige Dienstleistungen rund um die Rekonditionierung von Industrieverpackungen. Damit bieten wir unseren Kunden in Frankreich umfassende Lösungen, die den gesamten Lebenszyklus von Industrieverpackungen wiederspiegeln." Mauser Frankreich nimmt vom 12. bis zum 13. Oktober 2016 an der Messe Chimexpo 2016 in Avignon teil und lädt zu seinem Stand A8 in Halle D im Parc des Expositions ein.

www.mausergroup.com


BU: Mauser eröffnet im Januar 2017 eine neue IBC-Produktionslinie und eine neue Anlage für die Rekonditionierung von Industrieverpackungen zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft National Container Group (NCG).

Bild: Mauser

 

 

14.10.2016

Goldene Welle für Smurfit Kappa

Die Welle spielt bei Smurfit Kappa tagtäglich eine zentrale Rolle. Derzeit steht hier jedoch eine andere Welle besonders im Rampenlicht, da gleich zwei Verpackungslösungen des Unternehmens mit der goldenen Welle für herausragende Produktinnovationen ausgezeichnet wurden.

Die preisgekrönten Entwicklungen von Smurfit Kappa tragen die Namen L-Box, Preisträger in der Kategorie Lagerung und Transport und Aoste Interlock Display, ausgezeichnet in der Kategorie Verkaufsförderung. Mit der L-Box wurde die ursprüngliche Kindersitzverpackung gänzlich neu durchdacht. Durch gezielt angeordnete Stanzungen nimmt die rechteckige, einstufig gefertigte Verpackung im aufgerichteten Zustand eine L-Form an. Neben dem Wegfall zusätzlicher Stanzeinlagen zur Produktsicherung, ist die L-Box aufgrund ihrer besonderen Form äußerst platzsparend und beeinflusst logistische Prozesse überaus positiv. Diese Kombination erlaubt es, zukünftig 33% mehr Kindersitze pro LKW zu transportieren - bei gleichzeitiger Materialeinsparung. Durch den Einsatz der L-Box optimieren Kunden nicht nur ihre Logistikkette, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag im Bereich Nachhaltigkeit.

Ein gedankliches Abschweifen in die mediterranen Regionen Europas wird dem Verbraucher beim Betrachten des Aoste Interlock Displays ermöglicht. Neben einem äußerst ansprechenden Design, welches die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht, besticht das Display zudem durch seine außerordentliche Vielseitigkeit in Bezug auf die individuelle Positionierbarkeit der Traylagen. Die hohe Wertigkeit der gesamten Konstruktion fällt besonders bei der Arretierung der Produktträger auf, da diese beim Einrasten von einem deutlichen „Klick-Geräusch“ begleitet werden.

Boris Maschmann, Geschäftsführer von Smurfit Kappa Deutschland dazu: „Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnungen. Der Gewinn der goldenen Welle ist eine großartige Anerkennung für unsere Entwickler und zugleich eine Bestätigung unseres Ansatzes, unermüdlich nach neuen Lösungen zu suchen und selbst bestehendes, erfolgreiches neu zu hinterfragen.“

www.smurfitkappa.com


BU: Die L-Box ist aufgrund ihrer besonderen Form äußerst platzsparend und beeinflusst logistische Prozesse überaus positiv. Diese Kombination erlaubt es, zukünftig 33% mehr Kindersitze pro LKW zu transportieren - bei gleichzeitiger Materialeinsparung.

Bild: Smurfit Kappa

 

 

11.10.2016

FachPack 2016 schließt erfolgreich

FachPack 2016 schließt erfolgreich
 
  • Volle Hallen, gute Stimmung, zufriedene Aussteller
  • Fokus: Deutsche und zentraleuropäische Verpackungswirtschaft
  • Rahmenprogramm sehr gut angenommen
  • Produktneuheiten und Trends bestätigen Innovationskraft

 

Nach drei erfolgreichen Messetagen schloss am 29. September die FachPack ihre Tore und verabschiedet sich damit in ihr traditionelles Pausenjahr, bevor sie sich vom 25. bis 27. September 2018 wieder dem Fachpublikum aus der Verpackungsindustrie präsentiert. Insgesamt 41.0141 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, sich über Neuheiten aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik zu informieren. Insgesamt 1.5411 Unternehmen stellten in elf Messehallen aus. Dabei setzte sich die Europäisierung der FachPack fort: Nach Deutschland kamen die Aussteller aus den Top-Fünf-Nationen Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz sowie der Tschechischen Republik.
 


„Die Stimmung auf der FachPack war richtig gut, die Messehallen voll und Aussteller sowie Besucher sehr zufrieden“, resümiert Heike Slotta, Veranstaltungsleiterin bei der NürnbergMesse, nach drei kompakten Messetagen. „Das hohe Niveau der FachPack wurde gehalten und unsere Erwartungen vollends erfüllt. Wir konnten wieder einmal zeigen, dass die FachPack im europäischen Umfeld der zentrale Branchentreff für Verpackungsspezialisten ist“, so Slotta weiter.

Das sieht nicht nur die Veranstaltungsleiterin so. Rund 80 Prozent der Fachbesucher befürworten die Ausrichtung der FachPack als Verpackungsfachmesse im Wirtschaftsraum DACH und Europa, so die Ergebnisse der Besucherbefragung eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Dies spiegelt sich auch bei den Besucherzahlen wider: 25 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, überwiegend aus der Tschechischen Republik, Österreich, Polen, Italien, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Damit stieg der Auslandsanteil bei den Besuchern insgesamt um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Der typische FachPack-Besucher

 

Die FachPack bietet konkrete Lösungen entlang der Prozesskette Verpackung an und ist somit für jeden interessant, der Konsum- oder Industriegüter produziert oder verpackt. 2016 kamen die Fachbesucher aus den Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Papier- und Druckgewerbe, Chemie, Verpackungslogistik, Automotive sowie Pharma und Medizin. Aus den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel sowie Chemie waren es noch einmal mehr Besucher als im Vorjahr. Der typische FachPack-Besucher ist männlich (74 Prozent) und verbrachte durchschnittlich 1,2 Tage auf der Messe.

87 Prozent sind in die Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen einbezogen. Mehr als die Hälfte der Messebesucher hat eine leitende Funktion in ihrem Unternehmen. Insgesamt 13 Prozent des Fachpublikums ist in der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung tätig. 15 Prozent der Besucher sind in Verpackungslogistik, Materialwirtschaft, Lager und Transport beschäftigt. Ebenfalls 15 Prozent kommen aus den Bereichen Fertigung, Produktion und Qualitätskontrolle sowie aus Verkauf und Vertrieb.

Fast die Hälfte der Gäste reiste mit dem Ziel nach Nürnberg, sich über Neuheiten zu informieren. Rund ein Drittel nutzte den Messebesuch, um Geschäftskontakte zu pflegen. Auch der Erfahrungs- und Informationsaustausch ist mit 28 Prozent ein wichtiger Grund, gefolgt von Weiterbildung und Wissensvermittlung (26 Prozent) und dem Wunsch, allgemeine Marktorientierung zu erlangen (25 Prozent) – Mehrfachnennung möglich. Das Hauptinteresse der Messebesucher galt den Packstoffen und Packmitteln, das gab knapp die Hälfte der Besucher an. Mehr als ein Drittel des Fachpublikums zog es zu den Verpackungsmaschinen. Die Verpackungslogistik war für ein Viertel der Besucher von besonderem Interesse, gefolgt von Packhilfsmitteln, Verpackungsdruck und -Veredelung sowie Maschinen und Geräten in der Verpackungsperipherie – Mehrfachnennung möglich.

 

Rahmenprogramm: PackBox mit Besucherrekord

 

Das Rahmenprogramm mit all seinen Facetten kam gut an. Zahlreiche Foren, Themenparks und Sonderschauen luden zur Weiterbildung und Wissensvertiefung ein. Rund 90 Prozent der Besucher gaben an, dass diese Veranstaltungen viele Informationen und neues Wissen vermitteln. Insgesamt 4.350 Wissenshungrige (2015: 3.836) besuchten das Forum PackBox in der Halle 3A. Insgesamt 41 Vorträge und Diskussionsrunden (acht mehr als im Vorjahr) brachten renommierte Branchenexperten auf die Bühne und gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das dem Dreiklang „Inspiration, Innovation, Information“ Rechnung trug. Ein Highlight war der Vortrag „Berge versetzen“ von Reinhold Messner, der auf charmante Weise sein Lebenswerk präsentierte und die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Verpackungsbranche thematisierte.

 

Aussteller zeigten sich zufrieden

 

Nicht nur für die Besucher, auch für die ausstellenden Unternehmen war die FachPack 2016 sehr gelungen und sie bewerteten die Fachmesse als etablierte und erfolgreiche Veranstaltung. 95 Prozent resümierten den Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung positiv, 94 Prozent gaben an, ihre wichtigste Zielgruppe erreicht zu haben. Caroline Knapp, Kartonveredelung KNAPP GmbH, lobt die Ausstellerqualität im Bereich Verpackungsmaschinen auf der Messe. „Die FachPack ist eine der wichtigsten Verpackungsmessen überhaupt“, bestätigt Heiko Wenka, ILLIG Maschinenbau GmbH & Co. KG. Auch die Besuche am Stand bewerteten die Aussteller positiv. Während sich Valeska Haux, MULTIVAC, über die hohe Frequenz an ihrem Stand, insbesondere am ersten Messetag freute, ist Sabine Gauger, OPTIMA packaging group GmbH, vor allem mit der Vielzahl an Gesprächen zufrieden. Insgesamt 85 Prozent der Aussteller erwarten aufgrund der Kontakte und Anbahnungen während der Veranstaltung ein Nachmessegeschäft. Gut 90 Prozent der ausstellenden Unternehmen haben die Absicht, wieder an der FachPack teilzunehmen.

 

Verteilung des Messeangebots

 

1.541 Unternehmen präsentierten auf der FachPack Produkte und Dienstleistungen entlang der Prozesskette Verpackung unter einem Dach. Im Marktsegment Verpackung stellten 711 Unternehmen aus, im Bereich Technik 547, Veredelung war mit 255 Ausstellern vertreten und Logistik mit 339. Rund ein Fünftel der Unternehmen zeigte Produkte und Dienstleistungen in mehreren Angebotsbereichen. Auch 21 Start-Ups ließen sich die Chance nicht entgehen, sich und ihre Produktinnovationen an den beiden geförderten Gemeinschaftsständen für junge innovative Unternehmen dem hochqualifizierten Publikum vorzustellen.

 

Trends und Innovationen im Fokus

 

Insgesamt 608 Produktneuheiten und Innovationen haben die Aussteller auf der FachPack präsentiert und damit die neuesten Entwicklungen in den Trendclustern „Vernetzung der Produktion“, „Attraktive Kleinstauflagen“, „Handle with Care“, „Kennzeichnungstechnik“, „Steuern und Vernetzen im Logistikprozess“, „Signale am Point of Sale“ sowie „anpassungsfähige Module für Verpackungsmaschinen“ gezeigt. Neuartige Schlauchbeutel-maschinen, die das sichere Verpacken von hochwertigen Süßwaren, Premiumteigwaren oder Hülsenfrüchten garantieren, umweltfreundliche Versandverpackungen, die sich zudem ganz einfach zusammensetzen, befüllen, verschließen und wieder öffnen lassen sowie kreative Verpackungs- und Präsentationsformen, die eine originelle Kommunikation mit dem Konsumenten direkt im Supermarkt beispielsweise ermöglichen, sind nur ausgewählte Beispiele, die die Vielfalt und Innovationskraft der Verpackungsbranche bestätigen.

 

Deutscher Verpackungspreis verliehen

 

Herausragende Lösungen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung wurden mit dem Deutschen Verpackungspreis prämiert. Zusammen mit 230 Gästen aus der Branche feierte das Deutsche Verpackungsinstitut am ersten Messetag die besten Innovationen. Zudem wurden die Verpackungspreise in Gold vergeben, mit denen die Jury Lösungen von Werner & Mertz, CTA und wattron auszeichnete.

 

Termine vormerken:

 

2017 verabschiedet sich die FachPack in ihr traditionelles Pausenjahr. Das nächste FachPack-Duo findet vom 25. bis 27. September 2018 und vom 24. bis 26. September 2019 in Nürnberg statt.


1Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert.
 

 
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Ansprechpartner für Presse und Medien:
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Tel +49 (0) 9 11.86 06-83 29
Fax +49 (0) 9 11.86 06-12 83 29
 
 

10.10.2016

Mitsubishi: Roboter-Technologie für Codian Robotics

In Zusammenarbeit mit Roboterhersteller Codian Robotics hat Mitsubishi Electric seine Melfa-Reihe von kompakten Scara- und Knickarmrobotern um Delta-Roboter erweitert. Die Servo-Motion-Technologie von Mitsubishi Electric, die bereits in den Melfa Robotern zum Einsatz kommt, ermöglicht genaue und schnelle Bewegungen. Über die intuitive Roboter-Programmier-Software lassen sich die neuen Modelle einfach bedienen und programmieren. Die Delta-Roboter eignen sich für schnelle Pick-and-Place-Anwendungen von leichten Objekten und lassen sich durch ihre Vielzahl an Schnittstellen einfach integrieren.

Die Partnerlösung ist ein Ergebnis der E-F@ctory Alliance, einer Initiative von Mitsubishi Electric, in der Unternehmen gemeinsame Automatisierungslösungen nach dem „Best-in-Class“-Prinzip entwickeln. Im Rahmen der E-F@ctory Alliance haben Codian Robotics und Mitsubishi Electric Roboter- und Steuerungstechnologie umfassend kombiniert und richten sich mit der daraus entstandenen Lösung an Maschinenbauer und Roboterintegratoren.

Der hohe Wettbewerbsdruck in der Fertigungs- und der Verpackungsindustrie bringt entsprechend hohe Anforderungen hinsichtlich Anlagengeschwindigkeit und -zuverlässigkeit mit sich. Auf die in diesen Branchen üblicherweise sehr geringen Margen reagieren Unternehmen mit optimierten Maschinen und Fertigungslinien. Bei Montage, Verarbeitung und Verpackung von besonders leichten Objekten ist die Produktionslinie selbst häufig ebenfalls eine Leichtbaukonstruktion. Wird nun ein Roboter in dieses Arbeitsumfeld integriert, ist auch hier ein besonders leichtes Konzept von Vorteil.

Aus diesem Grund verwendet Codian Robotics beim Bau der Delta-Roboter Werkstoffe wie Kohlefaser, Titan, eloxiertes Aluminium, 316 Edelstahl und Kunststoff. Mit modernsten Servoantrieben ausgestattet, eignen sich die Roboter insbesondere für typische 3-Achs-Top-Loading-Verpackungsanlagen und die Push-Fit-Montage.

Daneben haben die Partner ein spezielles wasserfestes Modell entwickelt, das aus entsprechenden hygienisch zugelassenen Materialien besteht und in häufig zu reinigenden Umgebungen eingesetzt werden kann, etwa in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der Kosmetikindustrie oder im Pharmabereich. Diese neuen Überkopf-Pick-and-Place-Roboter ergänzen die bekannte Mitsubishi Electric Knickarmroboterreihe, die auch für komplexe Aufgaben genutzt werden kann.

Eine flexible Integrationsfähigkeit erlaubt die schnelle und einfache Roboterintegration, trägt zu Kosteneinsparung bei und sorgt für eine höhere Zuverlässigkeit der Produktionsanlage. Die auf Mitsubishi Electric Servotechnik basierende Highspeed-Pick-and-Place-Lösung lässt sich nahtlos an eine Mitsubishi Electric SPS anbinden, was wiederum eine hohe Integrationsfähigkeit und einen zuverlässigen Betrieb unterstützt.

Die Anbindung kann flexibel und unkompliziert direkt über den Mitsubishi Electric Roboter-Controller oder die Motion-Lösung erfolgen. Die modularen Roboter-Controller erweitern das Konzept zusätzlich und können als Standalone-Einheit genutzt oder auf den Rückwandbus eines Mitsubishi Electric IQ Platform Controllers montiert werden. So entsteht ein voll integriertes Steuerungssystem mit einfachem Plug-and-Play-Betrieb.

Über die Roboter-Programmiersoftware RT Toolbox 2 lassen sich die Delta-Roboter leicht programmieren und mit anderen Robotern und Systemen verbinden. Durch die gleiche Programmiersprache können sogar bestehende Programme von den Scara- oder Knickarmrobotern übernommen und auch wieder ausgetauscht werden.

Im Rahmen der E-F@ctory Alliance durchlaufen die Lösungen von Codian Robotics umfassende Tests, um Kompatibilität zwischen den Partnerkomponenten und eine einfache Implementierung sicherzustellen.

Hinweis:

Erfahren Sie, wie Mitsubishi Electric die Automatisierungsanforderungen von heute erfüllen kann:

de3a.mitsubishielectric.com/fa/de/solutions
https://youtu.be/fEh5muQuhlc
de3a.mitsubishielectric.com/fa/de/solutions/efactory


BU: Die Highspeed-Pick-and-Place-Lösung von Codian Robotics basiert auf bewährter Servo-Technologie von Mitsubishi Electric, die sich nahtlos an einen Mitsubishi Electric Controller anbinden lässt und auf diese Weise für eine schnelle Integration in die Anlage und einen zuverlässigen Betrieb sorgt.

Bild: Codian Robotics, Mitsubishi Electric Europe B.V.

 

 

07.10.2016

3 x Glod beim Verpackungspreis 2016

35 herausragende Innovationen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Mexiko erhielten auf der großen Preisverleihung am ersten Tag der Fach Pack in Nürnberg Trophäe, Urkunde und Siegel des Deutschen Verpackungspreises. Drei besonders glänzende Lösungen wurden von der Jury mit dem neuen Verpackungspreis in Gold ausgezeichnet:


Werner & Mertz

Die im Extrusionsblasform-Verfahren hergestellte HD-PE-Flasche besteht zu 100 % aus transzulentem oder weißem Rezyklat. Das Rezyklat stammt aus einer bislang für hochwertige Anwendungen nicht genutzten Quelle, dem „gelben Sack“. Basis der Innovation sind eine Reihe von neuen Verfahren, die Werner & Mertz gemeinsam mit seinem Flaschenlieferanten Alpla-Werke und dem Kompetenzzentrum DSD Resource umgesetzt hat. Durch den Verzicht auf eine Einfärbung des gewonnenen Rezyklats wird echte Recycling- und Kreislauffähigkeit erreicht.


Watttron

Cera2heat ist eine innovative, modulare Heiztechnologie für das Thermoformen. Die Technik wurde von der TU Dresden sowie dem Dresdner Fraunhofer IVV und Fraunhofer IKTS entwickelt. Mit cera2heat prämierte die Jury ein hocheffizientes Kontaktheizsystem aus keramischen Elementen für präzise Temperatureinbringung in Polymerfolie. Cera2heat spart in erheblichem Maße Energie, Material oder sogar ganze Prozessschritte. Die vergleichsweise komplexe Technologie wurde auf intelligente und innovative Weise so gestaltet, dass sie einfach nutzbar und in Maschinen integrierbar ist.


CTA

Das ultrakompakte und minimalistische Flickset Slim für Fahrradschläuche der CTA GmbH überzeugt mit besonderem Mehrwert für Anwender. Das Flickzeug Slim ist nur unmerklich größer als eine Scheckkarte. Die Jury lobte die intelligente, durchdachte und ressourcenschonende Kombination bekannter Verpackungstechnologien. Der minimalistische Ansatz führt zu einer herausragenden Convenience für Anwender und hinterlässt nur minimalen Abfall. Dieser kann zudem einfach und effizient über das Grüner-Punkt-System entsorgt werden.

www.verpackungspreis.de/gewinner-2016.html


BU: Die drei mit Gold ausgezeichneten Lösungen: Die HD-PE-Flasche aus 100% transzulentem oder weißem Rezyklat; Cera2heat, eine Heitztechnologie für Thermoformen und das Flickest Slim für Fahrradschläuche


Bild: DIV Deutsches Verpackungsinstitut e.V. 

 

 

06.10.2016

Forum für Flexible Verpackungen zu Gast auf Interpack 2017

Das zweite weltweite Forum für Flexible Verpackungen (Global Flexible Packaging Executive Forum) findet am 5 Mai 2017 auf der Interpack statt. Nach dem Erfolg des ersten Forums, das mehr als 90 Führungskräfte aus 60 Unternehmen anzog, teilte der Organisator Flexible Packaging Europe (FPE) nun mit, dass die „Geschäftsfrühstück“-Veranstaltung für Hersteller flexibler Verpackungen erneut von der Messe Düsseldorf während der Verpackungsmesse veranstaltet wird.

Das Forum bietet Führungskräften von Unternehmen aus dem Bereich flexibler Verpackungen Gelegenheit zum Austausch von Ideen, zur Diskussion von Innovationen, neuen Technologien, Trends und Herausforderungen, denen die Industrie gegenübersteht – und natürlich zum Networking mit anderen wichtigen Entscheidungsträgern aus dem Branchenumfeld.

Das globale Verpackungsforum, das ausschließlich von geladenen Gästen besucht werden kann, wird von Henkel und Siegwerk gesponsert. Interessierte Verpackungshersteller, die das Forum besuchen möchten, werden gebeten, sich an das FPE-Sekretariat zu wenden.

www.flexpack-europe.org


Bild: FPE

 

 

05.10.2016

Zusammenschluss von Rako, X-label und Baumgarten

Rako, X-label und Baumgarten gaben die Vertragsunterzeichnung über einen Zusammenschluss bekannt, um eines der weltweit führenden und innovativsten Unternehmen ihrer Branche zu werden und sich nachhaltig in den Wachstumsregionen und -märkten ihrer Kunden zu etablieren. Gemeinsam werden sie ihren Kunden ein breites Produktportfolio, effizientere Prozesse und innovative Lösungen bieten.

Der Zusammenschluss vereint drei lokale Anbieter des Etikettenbranche, die Rako Gruppe und die X-label Gruppe aus Deutschland, sowie den brasilianischen Marktführer, die Baumgarten Gruppe. Die neu gegründete Organisation, die sich von Lateinamerika über Europa bis nach Asien über die ganze Welt erstreckt, beruht auf der großen Erfolgsbilanz aller beteiligten Unternehmen, die bereits eine starke Marktposition innerhalb und außerhalb ihrer Heimatmärkte besitzen. Zusammen bilden sie eine neue Gruppe, die mit mehr als 3000 Mitarbeitern und mehr als 2.000 Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen und Industrien an 30 Produktionsstandorten weltweit tätig ist und einen Umsatz von über 500 Mio. $ erzielt. Diese bemerkenswerten Zahlen stellen in Kombination mit der starken finanziellen Basis durch die Beteiligung von Dr. Andreas Jacobs und seinem Team von Genui das organische und akquisitorische Wachstum für die kommenden Jahre sicher.

Das globale Führungsteam des neuen Unternehmens wird aus den Geschäftsleitungen bestehen, darunter Matthias Kurtz und Adrian Tippenhauer von Rako, Tim Fiedler und Jan Oberbeck von X-label und Fernando Gabel von Baumgarten. Der Hauptsitz der neuen Gruppe wird sich in Witzhave bei Hamburg befinden. Matthias Kurtz (Supply Chain), Adrian Tippenhauer (Sales & Business Development), Tim Fiedler (Finance) und Jan Oberbeck (Sales & Business Development) dienen als Partner-CEOs der neugegründeten Gruppe.

Der Zusammenschluss wird vom deutschen Kartellamt überprüft und der Abschluss der Transaktion wird zum Ende des Jahres erwartet. Die vollständige Integration aller beteiligten Unternehmen ist momentan in Planung und sollte bis 2017 andauern. Alle Unternehmen operieren bis auf Widerruf in ihrer vertrauten Rechtsstruktur. Der Name des neugegründeten Unternehmens wird kurz nach Abschluss der Transaktion bekannt gegeben.

www.rako-etiketten.com


BU: Das globale Führungsteam des neuen Unternehmens

Bild: Rako

 

 

04.10.2016

Multivac: Weiterhin auf der Erfolgsspur

Beim traditionellen Pressefrühstück gab Hans-Joachim Boekstegers, geschäftsführender Direktor und CEO von Multivac, zahlreichen Journalisten aus dem In- und Ausland zum Fach Pack-Auftakt am 27. September einen Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Multivac Verpackungstrends sowie die Produkt-Highlights am Messestand.

Demnach entwickeln sich - entgegen dem allgemeinen Trend - alle Ge-schäftsbereiche von Multivac weiterhin erfreulich, die Produktionskapazi-täten sind voll ausgelastet. Die Mitarbeiterzahlen erhöhten sich auf 4.860, die Umsatzsteigerungen sowohl von Multivac Deutschland als auch der Firmengruppe insgesamt liegen im deutlich einstelligen Bereich. Aktuell wird die Konzernstruktur optimiert – dies beinhaltet die rechtliche Tren-nung zwischen Vertriebs- und Service- sowie Produktionsgesellschaften. Zum 1. Januar 2017 erfolgt die Ausgründung der deutschen Multivac-Vertriebs- und Servicegesellschaft. Diese Umstrukturierungsmaßnahmen haben jedoch, wie Hans-Joachim Boekstegers betont, „keine Auswirkun-gen auf die Eigentümerverhältnisse oder die Personalsituation.“

Am Standort Wolfertschwenden ist seit September 2016 nun auch das neue Logistikzentrum erfolgreich in Betrieb. Es wurde mit effizientester Technologie ausgestattet und stellt die Teileversorgung des Standortes sowie die Versorgung der europäischen Kunden mit Original-Ersatzteilen sicher. Am 15. September 2016 fand zudem der Spatenstich für den neuen Produktionsstandort im bulgarischen Bozhurishte, Sofia, statt. Auf einer Fläche von 20.000 m² entsteht hier bis Juli 2017 mit einer Investitions-summe von rund 19 Mio. Euro ein modernes Gebäude für den neuen Fer-tigungsstandort und den Vertrieb in Bulgarien.

Verpackungstrends

Im Bereich Verpackungstrends lenkte Hans-Joachim Boekstegers den Blick auf Multifresh Pro und Multifresh Trayverpackungen sowie auf die im Trend liegenden Portion Packs. Die Produktneuheit Chefcuisine steht für ein innovatives Geschäftsmodell für qualitativ hochwertige Fertiggerichte, das den sich verändernden Verbraucherbedürfnissen ebenfalls gerecht wird.

Produkt-Highlights

Eines der zahlreichen Produkt-Highlights am Messestand ist die Tiefzieh-verpackungslinie R 245 e-concept mit Foliendirektdrucksystem, zwei Querbahnetikettierern, Vereinzelungssystem MBS 100 und Kontrollwaage I 211. Ihre Vorteile: Reduzierter Folienverbrauch, kurze Stillstandszeiten und optimiertes Multivac Hygienic Design. Daneben stellte HansJoachim Boekstegers mit der R 081 ein wirtschaftliches Einstiegsmodell für die Medizingüter- und Pharmaindustrie vor, das sowohl für die Verarbeitung von Hart- als auch Weichfolien ausgelegt ist.

In den Fokus wurde zudem die Trayverpackungslinie T 600L mit integrier-ter Liniensteuerung gerückt – sowie die individuell konfigurierbare Dop-pelkammermaschine Baseline P 600, die über vielfältige Ausstattungsop-tionen verfügt und einen hohen Ausstoß gewährleistet. Mit dem kompak-ten Handhabungsmodul H 130 für die Kartonbeladung steht eine hoch-flexible Lösung mit 4-Achs Delta-Kinematik zur Verfügung, die sich für ein breites Anwendungsspektrum eignet und den Wechsel der Belademuster ohne Umrüstung der Hardware ermöglicht. Den Überblick über die Pro-dukt-Highlights beschloss Hans-Joachim Boekstegers mit der Vorstellung einiger Etikettier- und Inspektionslösungen aus dem Bereich Multivac Marking & Inspection.

Strategische Ausrichtung

Kurz- bis mittelfristig wird die Marktdurchdringung in Italien, Russland, in den USA und im asiatischen Raum vorangetrieben. Langfristig sieht Boekstegers „vor allem China als neue Herausforderung. Gute Märkte für uns sind derzeit aber auch Australien, Neuseeland, Japan, USA und Frank-reich.“

Bei Multivac blickt man trotz diverser Risiken - innerpolitische Tendenzen in Europa, geringere Investitionsbereitschaft insbesondere in ölproduzie-renden Ländern wie Russland und Saudi-Arabien oder auch Problem-märkte wie Iran oder Türkei - optimistisch in die Zukunft. „Für 2016 rech-nen wir aktuell mit einem Umsatzwachstum von deutlich über 5 % - auch wenn einige andere Verpackungsmaschinenhersteller momentan mit Stagnation zu kämpfen haben.“

www.multivac.com


BU:  Bei Multivac entwickeln sich – wie auf dem Pressefrühstück auf der Fach Pack zu erfahren war- alle Geschäftsbereiche weiterhin er-freulich, die Produktionskapazitäten sind voll ausgelastet.

Bild: Multivac

 

 

02.10.2016

Generationswechsel bei Bekum

Michael Mehnert wird neuer geschäftsführender Gesellschafter. Damit leitet Bekum den Generationenwechsel in der Bekum-Gruppe ein. Das seit über 55 Jahren inhabergeführte Familienunternehmen ist als Pionier und Technologieführer in der Blasformindustrie mit hohen Qualitätsstandards weltweit bekannt.

Dipl.-Ing. Michael Mehnert (34), jüngster Sohn des Firmengründers Gottfried Mehnert, ist nach erfolgreichem Maschinenbaustudium in Aachen in unterschiedlichen Funktionen in das Familienunternehmen eingestiegen. Im Frühjahr 2016 wurde Michael Mehnert zum Geschäftsführer der Bekum Maschinenfabrik Traismauer GesmbH bestellt, um dort den langjährigen Geschäftsführer Dipl.-Ing. MBA Johannes Schwarz in der Führung und im Ausbau des Unternehmens zu unterstützen.

Kürzlich übernahm Michael Mehnert Gesellschaftsanteile der Bekum-Gruppe, sodass er nun, neben Gottfried Mehnert, als Gesellschafter fungiert und das Unternehmen weiterhin in vollständig im Familienbesitz verbleibt. Gottfried Mehnert gründete Bekum vor über 55 Jahren und hat die Unternehmensgruppe aufgebaut. Seine Erfindungen (wie Ringflächenkalibrierung, Doppelmaschinen, Fortschritte in der Co-Extrusion) haben die Branche des Extrusionsblasens entscheidend geprägt und finden sich heutzutage in nahezu allen blasgeformten Artikeln der Welt wieder, wofür er zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Bundesverdienstkreuz, Plastics Hall-of-Fame Lifttime Award) erhalten hat.

Der Generationswechsel in der Bekum-Gruppe wurde mit der Anteilsübertragung an Michael Mehnert eingeleitet, welcher die Qualitäten des Unternehmens bewahren, aber auch neue Akzente einbringen möchte: „Unser gemeinsames Anliegen ist es, unser mittelständisches Familienunternehmen mit über 300 Mitarbeitern erfolgreich in die Zukunft zu führen. Die abgeschlossene Produktionsverlagerung nach Traismauer war dabei ein wichtiger Schritt, um Bekum noch wettbewerbsfähiger aufzustellen. Weitere Schritte werden folgen, indem wir weiter in das Unternehmen und in Innovationen investieren. Dabei sehe ich es als meine Aufgabe an, die Qualitäten von Bekum zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse in das Unternehmen einzubringen.“

www.bekum.de


BU: Dipl.-Ing. Michael Mehnert: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Qualitäten von Bekum zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse in das Unternehmen einzubringen.“

Bild: Bekum

 

 

01.10.2016

Drucken Merken Empfehlen Empac: Ökobilanz-Studie zu CO2-Fußabdruck

Empac (European Metal Packaging), der europäische Dachverband der Metallverpackungsindustrie, hat die Ergebnisse seiner jüngsten Ökobilanz-Studie veröffentlicht. Die Untersuchung beleuchtet die durchschnittliche Umweltauswirkung, die in Europa hergestellte Metallverpackungen im Laufe ihres Produktlebens entfalten. In diesem Zusammenhang betont der Bericht auch, wie mustergültig der Beitrag, den die Branche zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet, den Kreislaufwirtschaftsgedanken unterstützt.

Die ISO 14040/44 konforme Ökobilanz basiert auf Daten aus dem Jahr 2013, die von führenden Metallverpackungsherstellern und deren Zulieferern zur Verfügung gestellt wurden. Sie deckt die Bereiche Aerosoldosen, Lebensmitteldosen, Verpackungen für chemisch-technische Produkte sowie Spezialverpackungen ab. Die Untersuchung wurde von der unabhängigen internationalen Beratungsfirma RDC Environment mit Sitz in Brüssel durchgeführt. Das zugehörige Gutachten (peer review) erfolgte durch das in Paris ansässige Beratungsunternehmen Solinnen, das sich auf Ökobilanz-Themen spezialisiert hat.

Die Studie belegt, dass die Metallverpackungsindustrie weitere Fortschritte beim Umweltschutz verbuchen kann. Verglichen mit der Datenlage aus dem Jahr 2006 wird eine deutliche Reduzierung des CO2-Fußabdruckes für Verpackungen aus Stahl und aus starrem Aluminium sichtbar: die Einsparungen liegen bei 20 % beziehungsweise 39 %. Vor allem drei Faktoren sind für die erzielten Einsparungen an CO2-Äquivalenten verantwortlich:
 

  • Der Energiemix, der bei der Herstellung von Metallverpackungen verwendet wird, wird immer „grüner“, weil der Anteil der erneuerbaren Energien beständig wächst.
     
  • Die durchschnittliche Recyclingrate von Metallverpackungen in Europa steigt kontinuierlich an.
     
  • Bei der Produktion werden immer weniger Rohstoffe pro Verpackungseinheit eingesetzt, was zu niedrigeren durchschnittlichen Verpackungsgewichten führt.


Neben anderen Indikatoren betrachtet die Studie auch den Netto-Wasserverbrauch, der eine
Schlüsselrolle spielt, wenn man den CO2-Fußabdruck eines Produkts ermitteln möchte. Für eine durchschnittliche Verpackungseinheit aus Stahl konnte die Branche demnach ihren Anteil am Wasserverbrauch um 60 % reduzieren (Jahr 2013 gegenüber 2006). Erreicht wurde dies vor allem durch leichtere Verpackungsgewichte in Verbindung mit optimierten Herstellungsverfahren.

“Die Empac Umwelt-Scorecard zeigt, dass die Metallverpackungsbranche kontinuierlich bestrebt ist, Ressourcen und Material möglichst effizient und nachhaltig einzusetzen. Wir freuen uns über die jüngsten Erfolge, aber wir werden uns weiterhin ambitionierte Ziele für die Zukunft setzen“, sagte Ellen Wauters, Senior Communications & Industry Manager bei Empac. “Wir möchten im Übrigen auch darauf hinweisen, dass Ökobilanzen zwar die bekannteste Methode sind um, Umweltauswirkungen zu beschreiben. Allerdings geben sie keinen Aufschluss über die Funktionalität einer Verpackung. Und sie berücksichtigen auch nicht die permanente Natur von Metallen. Es ist nämlich so, dass Stahl und Aluminium unendlich oft recycelt werden können, ohne ihre Eigenschaften einzubüßen. Durch das Recycling bleiben die Vorzüge beider Materialien erhalten und stehen uns heute genauso zur Verfügung wie den zukünftigen Generationen”.

www.empac.eu


BU: Entwicklung des CO2-Fußabdrucks im Durchschnitt

Grafik: RDC Environment

 

 

30.09.2016

Laakirchen mit neuem Produktionsleiter

Thomas Welt (52) hat seit Anfang Juli die Gesamtproduktionsleitung der Laakirchen Papier AG übernommen. In dieser Funktion ist er für die effiziente Führung der Faser- und Papierproduktion, laufende Prozessoptimierung sowie die Umsetzung der Sorten- und Qualitätspolitik verantwortlich.

Der Diplomingenieur und diplomierte Betriebswirtschafter (St. Galler Business School) bringt in diese Position mehr als 25 Jahre Erfahrung aus der Papierbranche mit. Der gebürtige Baden-Württemberger war zuletzt in Deutschland bei Voith Paper tätig. „Unser 100 mio Investment in den Ausbau der Produktionskapazität auf 800.000 Jahrestonnen und die Sortimentserweiterung auf Wellpappenrohpapiere stellt unser Unternehmen in den nächsten Monaten und Jahren vor neue Herausforderungen. Mit Thomas Welt haben wir eine versierte und erfahrene Führungskraft in unser Team geholt“, erklärt Mark Lunabba, CEO der Laakirchen Papier AG. Thomas Welt zeichnet strategisches Denken, hohes Qualitäts- und Kundenbewusstsein sowie soziale Kompetenz aus. „Laakirchen Papier setzt aktuell wichtige Schritte für eine erfolgreiche Zukunft. Dazu erfordert es strategische Planung, viel Detailarbeit und eine konsequente Umsetzung“, betont Thomas Welt.

www.laakirchen.heinzelpaper.com


Bild: Thomas Welt übernimmt die Gesamtproduktionsleitung
bei der Laakirchen Papier AG.

BU: Laakirchen Papier AG

 

 

28.09.2016

100 Jahre Kollmorgen

Periskope vor allem für U-Boote waren es, die den anfänglichen Erfolg von Kollmorgen ausmachten. 1911 ließ sich Dr. Friedrich Kollmorgen seine Erfindungen patentieren und gründete schließlich 1916 in New York die Kollmorgen Optical Corp. 100 Jahre Kollmorgen – hinter diesem Jubiläum stehen Erfinder- und Gründergeist sowie schon in den frühen Jahren der systematische Blick über die eigenen Produkte hinaus.

Systeme und Gesamtlösungen bestimmten seinerzeit die Unternehmensentwicklung – was sich unter anderem wiederspiegelte in der Fusion mit anderen Visionären ihrer Zeit. Hierzu zählen vor allem Norman Macbeth als Präsident von Macbeth Daylighting Company, Hugo Unruh als Gründer von Inland Motor sowie Robert Swiggett, Leiterplattenerfinder des Unternehmens Photocircuits. Kollmorgen entwickelte sich sukzessive zum Hersteller von Servoantriebstechnik und Motion Control. Das von Dr. Friedrich Kollmorgen gegründete Unternehmen gilt unter anderem als Pionier bei der Entwicklung von Motoren mit Permanentmagneten. Kollmorgen rüstete zum Beispiel den Mars Rover und die ISS aus – ebenfalls den Roboter, mit dem Dr. Robert Ballard 1986 spektakuläre Bilder von der Titanic lieferte.

Heute zählt das Unternehmen unter dem Dach von Fortive - weltweit 1500 Mitarbeiter. Der europäische Markt wird von Ratingen aus betreut. „Es ist wirklich eine Ehre und ein Privileg für ein Unternehmen zu arbeiten, das 100 Jahre alt ist. Nur sehr wenige Organisationen sind in der Lage, über ein Jahrhundert hinweg innovative Lösungen zu entwickeln“, betont Kollmorgen Präsident Dan St. Martin. „Unser Erfolg beruht auf dem Engagement aller Mitarbeiter, die sich täglich aufs Neue und in jeder Ecke der Welt für richtungsweisende Innovationen einsetzen.“

www.kollmorgen.com


BU: Frühes Garagen-Startup. Der Deutsche Hugo Unruh wanderte nach dem ersten Weltkrieg in die USA aus und gründete in den 40er Jahren mit Partner Inland Motors. Die ersten Wicklungen wurden in Kellern, Garagen und sogar in den Küchen von Privathäusern gewickelt.


Bild: Kollmorgen

 

 

Packaging News - November 2016

 

30.11.2016

Georg Kasperkovitz neuer CEO bei Mondi Consumer Packaging

Mondi Europe & International, Teil der Mondi Group, hat Georg Kasperkovitz mit Wirkung vom 1. Januar 2017 zum CEO Consumer Packaging ernannt.

 

2015 hat Consumer Packaging einen Umsatz von € 1,5 Mrd. generiert und EBIT von € 108 Mil. Die Geschäftseinheit besteht aus dem Segment Consumer Goods Packaging, Personal Care Components, Technical Films und Siliconised Materials. Um den strategischen Schwerpunkt Verpackungsgeschäft zu unterstützen, hat Mondi in den letzten 12 Monaten Unternehmen im Bereich Consumer Packaging in Süd Korea, Thailand, der Türkei und Russland erworben.

 

„The flexible packaging world is evolving quickly and we want to offer our customers more innovative solutions that fulfill their needs. I am excited that Georg is taking on this leadership role in this fast growing part of our business. His international experience and his track record in driving change add great value to our organization,” so Peter J Oswald, CEO Mondi Europe & International.

Georg Kasperkovitz (50) nimmt die Führungsrolle des CEO Consumer Packaging an, welche zuvor von Peter J. Oswald bekleidet war, der außerdem CEO Europe & International ist.

Georg Kasperkovitz ist seit März 2016 bei Mondi, wo er zuerst als Finance Director Consumer Packaging eingesetzt war.

 

Zwischen 2012 und 2015 war er CFO und COO von Rail Cargo Austria AG. In den vorangehenden 13 Jahren arbeitete er als Berater bei McKinsey & Company Inc. Seine Karriere begann er bei Eléctricité de France, wo er verschiedene Positionen innehatte, darunter Managing Director in der Slovakei. Kasperkovitz hält einen Doktortitel in Maschinenbau und einen MBA von der Harvard Business School.

 

 

28.11.2016

Weiterer Geschäftsführer bei Höhn

Peter Kienle freut sich darauf, das konzernunabhängige Familienunternehmen mitzugestalten und gemeinsam mit Sebastian Haug zu führen. Er hatte zuvor 25 Jahre in der Herstellung und im Vertrieb von Wellpappe und Wellpappenprodukten Erfahrungen gesammelt. Als Werksleiter bei einem Wellpappenspezialisten im Raum Stuttgart war Kienle mitverantwortlich für die strategische Ausrichtung des international agierenden Unternehmens.

 

Bei dem Ulmer Hersteller von Displays, Faltschachteln, Verpackungen und Printprodukten widmet sich Kienle schwerpunktmäßig der Prozessoptimierung. Seinen besonderen Fokus möchte er auf die Organisation, Lean Management und die Mitarbeitermotivation richten. Gerade die Mitarbeiter liegen ihm besonders am Herzen: „Ich möchte die Mitarbeiter zum eigenverantwortlichen Arbeiten anhalten, damit sie Spaß an der Arbeit haben. Nur mit motivierten Mitarbeitern können wir den Erfolg des Unternehmens fortsetzen“, ist Kienle überzeugt. In seinen ersten Gesprächen hat er bereits festgestellt, dass viele der langjährigen Mitarbeiter mit Engagement dabei sind. „Das sind gute Voraussetzungen, um die Ertragskraft von Höhn zu steigern und weiterhin gemeinsam an einem gesunden, zukunftsfähigen Unternehmen zu schmieden“.

 

Die Höhn GmbH beschäftigt 210 Mitarbeiter am Standort Ulm. Hergestellt werden Faltschachteln und Verpackungen sowie Displays, Druckprodukte und ganzheitliche Promotion-Lösungen für den PoS. Das Unternehmen setzt auf einen umfassenden Service, der alle Leistungen von der Konzeption über Design und Musterbau bis hin zu Druck sowie Konfektionierung und Logistik umfasst. Zu den Kunden zählen namhafte deutsche und europäische Markenartikelhersteller aus den Bereichen Beauty Care, Health Care, Süßwaren, Nahrungsmittel, Getränke und Touristik.

 

 

23.11.2016

Tetra Pak

Neues wasserfreies Schmiermittel

 

Tetra Pak hat das Portfolio seiner technischen Services um ein Trockenschmier-Kit für Transportbänder und Distributionsausrüstungen für Verpackungslinien erweitert. Die neue Lösung hilft Kunden dabei, ihren Wasser- und Stromverbrauch zurückzufahren und die für die Maschinenwartung benötigten Mannstunden zu reduzieren.

 

Bei der herkömmlichen Nassschmierung von Transportbändern kommen große Mengen eines Wasser-Öl-Gemischs zum Einsatz. Das führt zu Feuchtigkeit auf der Anlage und rutschigen Werksböden. Durch die Verwendung eines Trockenschmier-Kits wird eine Feuchtigkeitsbildung nahezu verhindert. Denn Wasser wird nun nicht mehr benötigt. Stattdessen werden pro Schmierzyklus nur wenige Kubikmillimeter Öl in Lebensmittelqualität unmittelbar auf das Transportband aufgetragen, um die Reibung mit der Verpackung zu reduzieren.

 

Im Vergleich zur Nassschmierung, bei der mehrere Zehntausend Liter Wasser verbraucht werden, hat die Trockenschmierung für Anlagenbetreiber eine Reihe von Vorteilen:


Da wäre zuerst ein geringerer ökologischer Fußabdruck, da pro Abfülllinie und Jahr durchschnittlich 35.000 l Wasser eingespart werden, und auch der Stromverbrauch sinkt.


Ein vollautomatisches System sorgt für Präzision und ein reduzierter Wartungsaufwand der Transportbahnen sorgt in diesem Bereich für eine Reduktion der Mannstunden um 75 % .


Zu guter Letzt wäre die Verbesserungen beim Arbeits- und Gesundheitsschutz für Bedienpersonal zu nennen.

Klara Svedberg, Leiterin der Abteilung für Teile, Verbrauchsmaterialien und Upgrades bei Tetra Pak sagt: „Wir freuen uns, unseren Kunden eine wesentlich effizientere Schmiersystem-Lösung anbieten zu können, mit der sie ihre betriebliche Leistung steigern und Kosten senken können. Mit ungefähr 50 % Einsparung bei den laufenden Kosten im Vergleich zur Nassschmierung versteht sich ein Wechsel zu einem Trockenschmiersystem quasi von selbst.“

 

Das Tetra Pak Dry Lubrication-Kit besteht aus Applikationssystemen, Schmiermittel und Installation. Der Einbau erfordert nur eine minimale Betriebsunterbrechung.

 

 

21.11.2016

Collcap und Quadpack

Fusion zweier Verpackungsspezialisten

 

Der britische Verpackungsanbieter Collcap Group Ltd und der internationale Verpackungshersteller und Lieferant Quadpack Industries SA haben fusioniert. Die neu formierte Gruppe behält den Namen Quadpack.

 

Der bisherige Firmensitz von Collcap in Leek, Staffordshire wird zur Zentrale des britischen Geschäftsbereichs, während die spanische Geschäftsstelle von Quadpack in Barcelona weltweiter Hauptsitz des Unternehmens bleibt. Collcap Gründer John McDermott wird Aufsichtsratsmitglied von Quadpack Industries.

 

„Sowohl Collcap als auch Quadpack sind solide, florierende Unternehmen, die mit vereinten Kräften ihre Marktanteile, Ressourcen und Kaufkraft weiter steigern können und somit klare Wettbewerbsvorteile schaffen werden“, so McDermott. „Das Erfolgsrezept der neu formierten Gruppe wird sich zudem auf die fundierten Marktkenntnisse beider Firmen und ihre Stärken im Bereich von Produktentwicklung, Kreativität und technischem Know-how stützen.“

 

Tim Eaves, Geschäftsführer von Quadpack Industries, sieht den Firmenzusammenschluss als logischen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. „Collcap und Quadpack verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Unsere Werte, Mentalität, Struktur und Prozesse stimmen überein. Wir verfügen über einen treuen Kundenstamm und haben eine gemeinsame Zukunftsvision. Alles passt perfekt zusammen“, so die Bilanz des Quadpack Geschäftsführers, der einen reibungslosen Übergang bei der Zusammenführung der beiden Firmen erwartet.

Die neue Organisation soll von den jeweiligen Stärken beider Unternehmen profitieren. Collcap bringt eine langjährige Erfahrung im Bereich von Glasverpackungen und Kunststofftuben, qualifizierte Mitarbeiter und eine solide Beschaffungsstruktur in Asien mit. Quadpack verfügt über eine ausgereifte globale Infrastruktur in Vertrieb, Marketing, Einkauf und Logistik sowie eine betriebseigene europäische Produktionsstätte.

 

Der Firmenzusammenschluss führt zu einem größeren, erfahrenen Team für die Entwicklung zielgerichteter Verpackungslösungen im Bereich von Hautpflege, Kosmetik und Parfüm, die entweder in eigener Herstellung oder von bewährten Produktionspartnern aus Asien und Europa gefertigt werden.

 

Als Teil ihrer Strategie für anorganisches Wachstum erwarb die Gruppe Quadpack Industries zu Beginn dieses Jahres den Spritzgussbetrieb Rinaplast, der jetzt unter Quadpack Plastics firmiert. Quadpack konnte in den vergangenen sechs Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 22% verzeichnen und steigerte seine Umsatzerlöse von 2,7 Mio. € im Gründungsjahr 2003 bis auf 61 Mio. € im Jahr 2015. Dieser Aufwärtstrend wurde durch eine gekonnte Kombination aus organischem und anorganischem Wachstum erreicht. Teil der erfolgreichen Strategie war der Einstieg in den Produktionsbereich, angefangen mit dem Erwerb des Holzunternehmens Technotraf im Jahr 2013 und der anschließenden Akquisition der Firma Krampak, jetzt Quadpack Impressions, im Folgejahr.

 

Die Wachstumspolitik von Quadpack soll die Gruppe auf den innerhalb der nächsten beiden Jahre geplanten Börsengang vorbereiten. Als erster Schritt dazu notiert Quadpack Industries seit dem 21. April 2016 an der Marché Libre der Euro Next Paris. Die Privatplatzierung wurde mit einem Aktienkurs von 8,43 € eröffnet, der bis zum 10. November 2016 auf 11,30 € gestiegen war.

 

 

16.11.2016

In bewährter Cab Technologie

Neue 4“-Desktopdrucker Mach1 und Mach2

 

Mit den „Toploadern“ Mach1 und Mach2 rundet Cab ihre Druckerpalette im unteren Preissegment ab. Der Mach1 ist mit Bedientasten und einer LED-Anzeige ausgestattet, der Mach2 mit einem LCD-Farbdisplay und dem Cab Navigatorpad. Die Druckauflösung beträgt 200 oder 300 dpi für beide Gerätetypen, die Druckgeschwindigkeit bis zu 177 mm/s. Es lassen sich Etikettenbreiten bis 118 mm verarbeiten. Ideal bei kleinem bis mittlerem Druckaufkommen im Thermotransfer- oder Thermodirektdruck.

 

Die Mach1/2 setzen auf Standardfarbbänder mit 1“-Kern und 300 m Länge. Der maximale Außendurchmesser der zentriert einlegbaren Etikettenrolle beträgt 127 mm. Zum Einlegen der Transferfolie und der Etikettenrollen werden die Drucker platzsparend nach oben geöffnet. Papier, Karton oder Kunststoffmaterialien auf Rolle oder Leporello lassen sich ohne Zeitverlust einsetzen. Die komplette Bedienung über das mehrsprachige Farbdisplay und das Cab Navigatorpad beim Mach2 ist logisch aufgebaut und für den Anwender intuitiv verständlich. Vier Schnittstellen (inklusive Ethernet) bieten Flexibilität und schnellen Geräteanschluss.
 

Software und Druckertreiber
 

Neben einem Cab Windowstreiber liegt die Etikettensoftware Cablabel S3 jedem Gerät bei und ermöglicht das Erstellen von Etikettenformaten aller Art. Über die installierte Echtzeituhr lassen sich die Etiketten mit aktuellem Datum und Uhrzeit versehen.
 

Zubehör und Einsatzbereiche
 

Zubehör wie das Schneidemesser, die Spendevorrichtung und der externe Abwickler ermöglichen den universellen Einsatz der wartungsfreundlichen Kompaktdrucker. Die stabile Doppelwandkonstruktion lässt den Druck von Etiketten in allen Bereichen der Industrie, Logistik und des Handels zu. Das geräuscharme Drucken macht sie gerade auch für den Einsatz als Arbeitsplatzdrucker im Büro interessant.

 

 

11.11.2016

EHI-Studie zum effizienten Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce

Mit zunehmender Verbreitung des E-Commerce steigen auch die logistischen Herausforderungen. Für einen reibungslosen Ablauf von Versand, Lieferung und Retouren sind effiziente und gut vernetzte IT-Systeme vor allem im Bereich Cross-/Omnichannel-Services eine wichtige Voraussetzung. Hier sehen sich viele Onlinehändler bereits auf einem guten Weg, wenn auch mit Optimierungspotenzial, so die aktuelle EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2016“. In Bezug auf die Liefergeschwindigkeit ist das aktuelle Niveau recht hoch, in Zukunft wollen die Händler aber eine noch schnellere Lieferung anbieten. Ebenso streben sie gezieltere Maßnahmen an, um die kostenintensiven Retouren zu vermeiden.

 

Teure Retouren


Bei über der Hälfte (65 %) der befragten Händler liegt die Retourenquote bei bis zu 10 %. Jeweils rund 10 % weisen eine Retourenquote von bis zu 20, bis zu 30 oder bis zu 50 % auf, 3 % bekommen bis zu 60 % zurückgeschickt. Große Unterschiede gibt es hier zwischen den Sortimenten, die Händler mit sehr hohen Retourenquoten kommen hauptsächlich aus dem Bereich Fashion und Accessoires.
Auch wenn die durchschnittliche Retourenquote damit insgesamt eher moderat ausfällt, kommt sie die Händler teuer zu stehen. Im Durchschnitt fallen für jeden zurückgesandten Artikel Kosten von rund 10 Euro an, bei wenigen Händlern liegen die durchschnittlichen Rücksendungskosten bei mehr als 50 Euro pro Artikel. Um Retouren langfristig zu vermeiden, plant ein Großteil der Händler (80 %) als wichtigste Maßnahme noch detailliertere Produktinformationen im Onlineshop.
 

Cross-/ Omnichannel


Händler, die ihre Produkte über mehrere Kanäle vertreiben, können sich entweder für eine separate oder für eine integrierte Logistik entscheiden. Fast drei Viertel (72 %) führen hier die Kommissionierung der Onlineartikel im selben Verteilzentrum durch wie die Artikel, die sie über den stationären Kanal vertreiben. Das sind 10 %punkte mehr als im Vorjahr. Gründe dafür sind vor allem Synergieeffekte, Flexibilität, Effizienz und Kostenvorteile. Bestände werden weder separat eingelagert noch im Warenwirtschaftssystem getrennt geführt, sondern der gesamte Bestand wird für die optimale Versorgung aller Vertriebskanäle genutzt. Dadurch können Bestände verringert und die Artikelverfügbarkeit erhöht werden.
Onlineshop und Logistik sind in Bezug auf Click and Collect, der Online-Bestellung und -Bezahlung bei stationärer Abholung sowie bei der Rückgabe online bestellter Artikel im Store nach Ansicht von immerhin mehr als der Hälfte der befragten Cross-/ Omnichannel-Händler bereits gut verknüpft. Einen Optimierungsbedarf sehen hier dennoch rund 20 %. Bei der Verknüpfung der unterschiedlichen Kanäle liegen die Herausforderungen insbesondere in der Synchronisierung der einzelnen IT-Infrastrukturen und der verschiedenen Systemschnittstellen.


Immer schneller


Die Liefergeschwindigkeit ist bei den befragten Onlinehändlern bereits heute auf hohem Niveau, mehr als 60 % der Befragten können innerhalb von 24 Stunden oder schneller liefern. Zukünftig soll es noch schneller werden. 36 % möchten innerhalb der nächsten drei Jahre die Lieferung am selben Tag der Bestellung (Same Day Delivery) anbieten, aktuell ist dies erst bei 10 % der Händler möglich. Die Belieferung innerhalb von ein bis zwei Stunden streben zukünftig 12 % an (aktuell 3 %). Als Voraussetzung für eine hohe Liefergeschwindigkeit sehen fast drei Viertel (72 %) der Befragten ein geeignetes Warenwirtschaftssystem, das mit dem des Onlineshops eng verknüpft ist.
 
Die vollständige Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2016“ erscheint Mitte Dezember 2016.
 

Datenbasis:


112 namhafte Onlinehändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden zu deren Anforderungen und Trends im Versand- und Retourengeschäft befragt. Die Erhebung wurde als Online-Befragung von September bis Oktober 2016 durchgeführt. Die befragten Händler erwirtschafteten zusammen einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 13 Mrd. Euro. Eine Betrachtung der Vertriebskanäle zeigt, dass fast alle (96 %) der befragten Händler einen eigenen Onlineshop betreiben. Knapp die Hälfte (49 %) vertreibt Produkte über einen Online-Marktplatz, wie Amazon oder Ebay, und knapp ein Viertel (23 %) über den klassischen Versandhandel. Mehr als zwei Drittel (69 %) der Befragten sind als Multi-/ Cross-/ Omnichannel-Händler sowohl online als auch stationär aktiv.

 

 

07.11.2016

Greif schließt Produktionsstandort in Attendorn

Vor dem Hintergrund der seit 2008 unverändert schwierigen Situation am europäischen Stahlfassmarkt lassen sich nach Angaben von Greif Germany dringend notwendige Konsequenzen nicht länger aufschieben. Die deutsche Geschäftseinheit des Weltmarktführers für Industrieverpackungen gab jetzt die Schließung ihres Standortes in Attendorn bekannt, die in enger Absprache mit Kunden und Werksleitung voraussichtlich Ende April nächsten Jahres erfolgen soll. Die Marktversorgung wird durch Produktionsverlagerungen an andere Greif-Werke nachhaltig sichergestellt. Für die rund 40 betroffenen Mitarbeiter sollen einvernehmliche und verträgliche Lösungen gefunden werden.

Die Werksschließung im Sauerland war nicht länger zu vermeiden. „Nach dem Rezessionsimpuls vor nunmehr acht Jahren ist die Situation am Markt von einem kontinuierlichen Preisverfall gekennzeichnet, konstatiert Ludek Masopust. „Alle deutschen Stahlfasshersteller arbeiten längst am Rande der Verlustschwelle.“ Demnach konnte die Branche in 2008 noch einen ausreichenden Gewinn ausweisen. „Heute liegen wir bei null“, skizziert der Geschäftsführer von Greif Germany in Köln die aktuelle Situation.

Neben zahlreichen weiteren Einflussfaktoren – wie etwa der Kostenentwicklung bei Rohstoffen und Transporten – macht Greif vor allem auch kontinuierlich produzierte Überkapazitäten für das nicht länger akzeptable Preislevel verantwortlich. Aus diesem Grund wurde bereits Ende Oktober eine Preiserhöhung im Markt angekündigt.

Um in absehbarer Zeit zu einem vertretbar fairen Niveau zurückfinden zu können, ist nach Ansicht von Krätz, ebenfalls Geschäftsführer von Greif Germany, ein Abbau der Überproduktion unvermeidbar. „Im Zusammenhang mit der Standortschließung in Attendorn wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, Kapazitäten gezielt und verträglich aus dem Markt zu nehmen“.

Wie es weiter hieß, sei Greif die Entscheidung extrem schwer gefallen. Andererseits ist man im Konzern fest davon überzeugt, auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Zukunftssicherung der übrigen deutschen Organisationsstrukturen zu leisten. Die jetzt angekündigten Maßnahmen seien zudem von entscheidender Bedeutung, den Märkten auch in Zukunft bestmögliche Versorgungssicherheit bei gewohnt hohem Qualitätsniveau garantieren zu können.

www.greif-germany.de


BU: Greif-Geschäftsführer Marco Krätz befürchtet spürbare Konsequenzen für den Stahlfassmarkt, falls das Preisniveau nicht bald auf ein akzep-tables Niveau zurückgeführt werden kann.      

Foto: Greif

 

 

05.11.2016

KBA: Neuheiten für den Verpackungsdruck

Am 27. und 28. Oktober trafen sich die Mitglieder des Verbandes Vollpappe-Kartonagen (VVK) zu ihrer Mitgliederversammlung bei KBA-Sheetfed in Radebeul.

Beim Druckmaschinenhersteller informierten sie sich über jüngste Entwicklungen in der Technik, über das aktuelle Rapida-Produktprogramm und über neue datenbasierte Services. Im Mittelpunkt des Interesses stand der großformatige Bogenoffset, denn bei Verpackungsdruckmaschinen in diesem Segment ist KBA seit langem am internationalen Markt führend. Einige Teilnehmer setzen in ihren Unternehmen Rapida-Jumbos ein.

Auch die digitale Verpackungsdruckmaschine KBA Varijet Powered by Xerox, deren Markteinführung für das Jahr 2017 vorgesehen ist, fand große Aufmerksamkeit. Bei einer Führung durch die riesige Montagehalle, in der derzeit besonders lange Verpackungsdruckmaschinen zu sehen sind, bekamen die Verbandsmitglieder einen Einblick in die Prozessabläufe und die Stärken von KBA-Sheetfed bei kundenspezifischen Maschinenkonfigurationen. Vom bisher längsten Rapida-Jumbo mit 14 Druck- und Veredelungswerken für Fastfood-Verpackungen über eine Achtfarben-Wendemaschine für die 4 über 4-Produktion im Akzidenz- und Publikationsdruck bis hin zu klassischen Sechs- und Siebenfarbenmaschinen mit Lack- oder Doppellack-Ausstattung war die ganze Variantenvielfalt an modernen Großformat zu sehen.

Das Get Together am Abend bot zusätzliche Gelegenheit für den Gedankenaustausch der Verbandsmitglieder mit den Druckfachleuten von KBA-Sheetfed und KBA-Deutschland.

www.kba.com


BU: Die Mitglieder des VVK an einer Siebenfarben-Rapida 106 im Kundenzentrum von KBA

Bild: KBA

 

 

04.11.2016

Hassia-Redatron: Andreas Hollmann neuer Geschäftsführer

Andreas Hollmann ist seit dem 01.10.2016 neben Hans Werner Kiedrowski weiterer Geschäftsführer der Hassia-Redatron GmbH. Hans Werner Kiedrowski wird im Frühjahr nächsten Jahres altersbedingt in den Ruhestand eintreten. Nach seinem Ausscheiden wird Andreas Hollmann das Unternehmen als alleiniger Geschäftsführer leiten.

Nach seinem Studium und ersten Berufserfahrungen als Vertriebsingenieur war er in verschiedenen Funktionen im damaligen IWKA-Konzern tätig. In dieser Zeit war er von 2003-2005 als Vertriebsleiter der Hassia-Redatron. Danach hat er verschiedene Geschäftsführungsaufgaben in mittelständischen Unternehmen des Maschinenbaus, immer im Bereich der Verpackungsmaschinen, wahrgenommen. Von 2006 bis 2011 war er Geschäftsführer der Hastamat Verpackungstechnik GmbH. Er besitzt vielfältige und umfassende Führungserfahrung in dieser Industrie, auch auf internationaler Ebene, und spricht neben Englisch auch fließend Italienisch und Französisch.

Andreas Hollmann: „Ich freue mich auf die Aufgabe, die Hassia-RedatronGmbH, die von Hans Werner Kiedrowski und den Gesellschaftern aus einer schwierigen Ausgangslage geholt und erfolgreich stabilisiert wurde, langfristig weiter zu entwickeln. Aus meiner früheren Tätigkeit bei Hassia-Redatronund als langjähriger Marktbegleiter des Unternehmens kenne ich das Potential, das vor allem aus einem immensen Know-how, langjährigen Kundenbeziehungen und hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern stammt und beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft bildet.“

Hans Werner Kiedrowski, der im nächsten Jahre im Zuge seines Ausscheidens seine Anteile am Unternehmen an die anderen Gesellschafter verkaufen wird: „Auf den Austritt aus der operativen Tätigkeit schaut man naturgemäß immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die letzten, spannenden Jahre der Hassia-Redatron mit zu gestalten, hat mir sehr viel Freude bereitet. Jetzt steht die Einarbeitung meines Nachfolgers an und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, insbesondere da ich Andreas Hollmann schon länger gut kenne. Auch nach meinem Ausscheiden im nächsten Jahr werde ich dem Unternehmen immer freundschaftlich verbunden bleiben.“

www.hassia-redatron.de


BU: Hans Werner Kiedrowski und Andreas Hollmann

Bild: Hassia Redatron

 

 

02.11.2016

Packaging Valley: Studierende treffen Unternehmer

Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe werben die Verpackungsmaschinenbauer der Region im Branchenverband Packaging Valley seit Jahren erfolgreich mit der Veranstaltung „Studenten treffen Unternehmer“.

50 Studierende aus ganz Deutschland waren Ende Oktober gemeinsam mit den Unternehmern und Personalverantwortlichen auf Tour bei den Verpackungsmaschinenbauern. Bei Firmenrundgängen und persönlichen Gesprächen wurden das breite Spektrum und die Innovationskraft der Unternehmen verdeutlicht. In diesem Jahr kamen vor allem Studierende aus den Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau und Automatisierung, aber auch Fachrichtungen wie Pharmatechnik und Wirtschaftsingenieurwesen waren vertreten. Mit großem Interesse waren die Studentinnen und Studenten bei Betriebsführungen in den Firmen Rommelag in Sulzbach-Laufen, Optima und Seidenader in Schwäbisch Hall sowie bei R.Weiss und Heitec in Crailsheim dabei. Besonders von Interesse war auch das Virtual-Reality-Center, das von Packaging Valley im Haller Solpark betrieben wird.

So konnte das breite Spektrum der regionalen Unternehmen vermittelt werden. Es wurde deutlich, wie Verpackungsmaschinen für die Pharmazeutische Industrie oder für die Lebensmittel-, Kosmetik- oder Papierbranche entwickelt und gebaut werden. Abends bestand dann die Möglichkeit, in gemütlicher Runde in einer Cocktailbar mit den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Schon beim Empfang durch Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim im Haller Rathaus wurde deutlich, dass Stadt und Region ständig gut ausgebildete junge Menschen aufnehmen möchten und die Region auch kulturell und landschaftlich sehr viel zu bieten hat.

Für die Teilnehmer ist die Packaging Valley Tour eine Möglichkeit zur beruflichen Orientierung. Nur selten haben Studierende die Möglichkeit, zwei Tage lang eine Vielzahl von Unternehmen und deren Produkte kennen zu lernen. Die Rückmeldungen während der Veranstaltung machten auch deutlich, dass selbst in Süddeutschland noch nicht überall bekannt ist, welches Potenzial die Region bietet.

Die Veranstalter sind sich sicher, dass die Region um Schwäbisch Hall und Crailsheim, im Süden Deutschlands, als wachsender und vor allem zukunftssicherer und stabiler Wirtschaftsstandort hervorragende Zukunftsperspektiven für junge Menschen bieten kann. Hier sind Weltmarktführer sowie kleine innovative Betriebe zuhause, die im familiären Umfeld kurze Entscheidungswege und enorme Entwicklungsmöglichkeiten bieten. „Familiengeführt und Mittelstand – das verspricht spannende Aufgaben, die frische Ideen von jedem Einzelnen fordern.“ So könnte man die Aussagen der Personalverantwortlichen auf den Punkt bringen.
Für die Studierenden besonders faszinierend: Die Vielfalt an maßgeschneiderten Sondermaschinen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die jede Menge Spielraum für junge innovativ denkende Menschen bietet.

Die zahlreichen persönlichen Kontakte lassen erwarten, dass auch in diesem Jahr wieder Bewerbungen für Bachelor-Arbeiten, Praxissemester, aber auch dauerhafte Arbeitsverhältnisse bei den Unternehmen eingehen werden. Ein weiterer Effekt: Der Bekanntheitsgrad des Packaging Valley wird weiter zunehmen und führt dadurch auch an den Hochschulen zu weiteren Kontakten in die Region.

www.packaging-valley.com


BU: Betriebsführung bei Optima consumer GmbH durch Michael Weber

Bild: Packaging Valley Germany e.V.

 

 

31.10.2016

FH Wien: Verpackungstag 2016

Der FH Campus Wien lädt am 15. November zum Verpackungstag 2016. Im Fokus stehen nachhaltige Verpackungslösungen - was daran ist Realität, was Utopie?

Beim Österreichischen Verpackungstag 2016 am 15. November versammelt der Studiengang Verpackungstechnologie der FH Campus Wien die österreichische Verpackungswirtschaft, den Handel, Markenartikler und VertreterInnen der World Packaging Organisation (WPO). Joschka Fischer, deutscher Außenminister a.D. und zahlreiche BranchenvertreterInnen beleuchten globale und nationale Dimensionen sowie Trends rund um die Nachhaltigkeit von Verpackungslösungen. Mit dabei sind Big Player wie Mondi, die Greiner Group, Rewe und Kelly‘s. Im Anschluss an den Verpackungstag verleiht das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft den Staatspreis Smart Packaging.

Welchen Beitrag können Verpackungen zur Lösung globaler Zukunftsfragen wie Klimaerwärmung, Ressourcenknappheit und Reduktion von Lebensmittelabfall leisten? Neben dieser zentralen Frage geht es in einer Keynote, zahlreichen Impulsstatements und in einer Podiumsdiskussion einerseits um internationale Treiber der Verpackungsentwicklung und andererseits um Standortfaktoren, Innovationen und Zukunftsperspektiven der österreichischen Verpackungswirtschaft sowie spezielle Anforderungen des Handels und der Markenartikler. Ausgestellte Beispiele für nachhaltige Verpackungslösungen veranschaulichen, in welche Richtung sich Verpackungen derzeit entwickeln.

Geladen ist die gesamte Verpackungswirtschaft: von HerstellerInnen, VerpackerInnen über MarkenartiklerInnen bis hin zu DienstleisterInnen und Behörden sowie VertreterInnen der WPO. Nach der Eröffnung durch Manfred Tacker, Studiengangsleiter Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien, hält Joschka Fischer, deutscher Außenminister a.D., die Keynote „Globale Perspektive: Nachhaltigkeit und Verpackung“. Für die Impulsstatements werden VertreterInnen der World Packaging Organisation (WPO), Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH und seitens der Verpackungshersteller Peter Oswald, CEO von Mondi, Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Group, Wolfgang Hötschl CEO von Kelly’s und Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin des Ressorts für „Umwelt & Nachhaltigkeit“ bei Rewe, als VertreterInnen des Handels und der Markenartikler, erwartet. Angefragt ist Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur, Wien.

www.fh-campuswien.ac.at


BU:  Die FH Wien ist nicht nur am Verpackungstag der Verpackungsindustrie nahe: Das Studium Verpackungstechnologie wurde gemeinsam mit der Verpackungsindustrie entwickelt und gibt einen Überblick über die wichtigsten Packmittel Papier und Karton, Kunststoff, Metall sowie Glas.

Bild: FH Wien

 

 

28.10.2016

Bosch: Umfangreiches Pharma-Portfolio

Bosch Packaging Technology, Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, baut seine Kompetenzen im nicht-aseptischen Verpackungsprozess für Pharmazeutika aus. Nach Einführung des Sigpack TTMP Topload-Kartonierers für pharmazeutische Produkte erweitert das Unternehmen sein Portfolio nun um zwei weitere Maschinen: die Sigpack VPF Siegelrandbeutelmaschine sowie die Schlauchbeutelmaschine Sigpack HML.

Neue Pulverlösung überzeugt durch hohe Flexibilität

Die neue vertikale Siegelrandbeutelmaschine Sigpack VPF wurde speziell zum Verpacken von Pulvern entwickelt. Typische Produkte, die in Sachets verpackt werden, sind zum Beispiel schmerzstillende Medikamente in Pulverform. Dank der innovativen Siegeltechnologie von Bosch stellt die Maschine hermetisch gesiegelte Packungen her, die das Produkt optimal schützen. Hersteller können mit der VPF ihre Sachet-Produktion auf bis zu zwölf Bahnen erweitern. Auch die Beutelgröße lässt sich je nach Bedarf schnell und einfach umstellen. Dank der hohen Dosiergenauigkeit und der ausgezeichneten Siegelung lassen sich bis zu 1 500 Sachets pro Minute bei höchster Qualität herstellen und exakt befüllen. Im September 2016 wurde die Sigpack VPF vom Deutschen Verpackungsinstitut (DVI) mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Verpackungsmaschinen ausgezeichnet.

Kompakte Schlauchbeutelmaschine für dichte Verpackungen

Bosch erweitert sein Portfolio außerdem um eine kompakte, horizontale Schlauchbeutelmaschine, die sich entweder als Einzelmaschine bestücken oder nahtlos in eine Gesamtlinie integrieren lässt. Die Sigpack HMUL oder HML ist wahlweise mit Ultraschall- oder Heißsiegeltechnologie verfügbar. „Die neue Schlauchbeutelmaschine erreicht eine Ausbringung von 200 bis zu 350 Packungen pro Minute und eignet sich hervorragend für hermetisches Verpacken von verschiedenen pharmazeutischen Produkten wie zum Beispiel Ampullenkarten oder Inhalatoren. Das übersichtliche Maschinendesign sorgt außerdem für eine schnelle Line Clearance und gewährleistet so hohe Prozesssicherheit“, erklärt Daniel Bossel, Leiter Produktmanagement bei Bosch Packaging Technology.


Flexible Lösungen für Gesamtlinien aus einer Hand

Mit dem erweiterten Maschinen-Portfolio bietet Bosch nun Verpackungslösungen für sämtliche Produktionsschritte aus einer Hand – beispielweise für die Diabetesbehandlung. Mit Hilfe von Bosch Bioreaktoren lassen sich Insulinpräparate herstellen, die anschließend mit Bosch Anlagen in Karpulen abgefüllt und zu Insulin- Pens zusammensetzt werden. CIP/SIP-Reinigungssysteme und Sterilisations- Equipment von Bosch lassen sich zusätzlich in den Produktionsprozess integrieren. Ergänzt um das neue Maschinensortiment können Hersteller die Insulin- Pens hermetisch in Schlauchbeutel verpacken. End-of-Line-Lösungen wie der Sigpack TTMP Kartonierer komplettieren die Linienkompetenz. „Dank des modularen Aufbaus der Maschinen können Hersteller ihre Produktionslinien individuell zusammenstellen und mit weiterem Bosch-Equipment kombinieren – etwa mit umfangreichen Serialisierungslösungen, mit denen sich von der Einzelverpackung bis hin zur Palette alle Schritte eindeutig rückverfolgen lassen“, resümiert Walti. „Kunden erhalten so ein durchgängiges, nutzerfreundliches Konzept für ihren gesamten Verpackungsprozess.“

www.boschpackaging.com


BU: Von Sachets, über Insulin-Pens bis hin zu Faltschachteln: Bosch bietet für alle Verpackungsschritte ein umfangreiches Maschinen-Sortiment.

Bild: Bosch

 

 

Packaging News - Dezember 2016

 

28.12.2016

Michael Nuber neuer Geschäftsführer bei Visiotec

Bereits seit dem 1. Dezember 2016 ist Michael Nuber neuer Geschäftsführer der Visiotec GmbH. Er übernimmt dort die Aufgaben des bisherigen Geschäftsführers Richard Mertens, der Ende März 2017 aus dem Unternehmen ausscheidet. „Wir freuen uns, dass wir eine Führungspersönlichkeit mit umfangreichen Erfahrungen in der Sensortechnik für diese Position gewinnen konnten“, erklärt Norbert Gruber, CEO von Uhlmann. Die Visiotec GmbH ist ein Unternehmen der Uhlmann-Gruppe, das 14-köpfige Team entwickelt und vertreibt Inspektionssysteme für automatisierte Prozesse in den Bereichen Packaging und Manufacturing.

 

Vor seiner Tätigkeit bei Visiotec war Michael Nuber als Verkaufsleiter für Prozessinstrumentierung bei der Siemens AG tätig. Davor sammelte der studierte Wirtschaftsingenieur vielfältige Erfahrungen bei der Endress+Hauser AG in der Schweiz, sowie bei Philips in Österreich. „Maschinenbau, Automatisierung, Sensorik, Familienunternehmen – diese Kombination bei Uhlmann und Visiotec hat mich stark angezogen. Zudem kann ich mich sehr gut mit dem Mittelstand mit seiner hohen Flexibilität und Verbindlichkeit identifizieren“, erklärt Michael Nuber. Nachdem er in den ersten Wochen bereits positive Erfahrungen gesammelt hat, sieht er die Entwicklung von Visiotec optimistisch: „Natürlich hoffe ich, die in mich gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Erfolg ist niemals das Ergebnis eines Einzelnen, sondern immer der Verdienst einer Gruppe. Darum freue ich mich auf die Herausforderungen zusammen mit meinem Team.“

 

Richard Mertens scheidet planmäßig Ende März 2017 aus dem Unternehmen aus. Er war mehr als 25 Jahre lang erfolgreich in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Uhlmann-Gruppe tätig. Wir danken Richard Mertens ganz herzlich für sein langjähriges, erfolgreiches Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, so Tobias Uhlmann, Aufsichtsratsvorsitzender von Uhlmann und Visiotec.

 

 

23.12.2016

Frohes Fest & guten Rutsch !!!

 

Hallo liebe Mitglieder des Packaging Business Club,

 

wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Beste Grüße aus Karlsruhe

 

Daniel Bonnal

 

 

22.12.2016

Verpackunsdesign mit 3D-Effekten

Digital veredelt und individuell gestaltet, ausgefallen und nachhaltig: Unter dem Motto „Rethink Packaging“ präsentiert die Rlc Packaging Group auf dem kommenden PCD Congress – eine Fachmesse für Kosmetikverpackungen am 18. und 19. Januar 2017 in Paris innovative Verpackungsideen für den Beauty- und Prestigemarkt. Mit neuesten Produktionsressourcen wie einer speziellen Linsentechnologie setzt der Systemanbieter solche Lösungen in seinen branchenspezialisierten Werken um.

 

Im Beauty- und Prestigemarkt spielen Ästhetik und Detailverliebtheit eine wichtige Rolle. „Um die Qualitätsanforderungen in diesem Marktsegment zu erfüllen, haben wir uns bereits seit längerer Zeit in Centers of Excellence auf die exakten Bedürfnisse unserer Kunden spezialisiert“, sagt Lena Peters, European Key Account Managerin bei Rlc. „Unter dem Slogan ‚Rethink Packaging‘ gestaltet Rlc neue Formen der Zusammenarbeit mit Partnern in Wertschöpfungsnetzwerken. Darüber hinaus investieren wir kontinuierlich in neueste Technologien für die Entwicklung von Verpackungslösungen, die Aufmerksamkeit und Leidenschaften wecken, den Verbraucher immer wieder neu überraschen und Beauty- und Prestigeverpackungen noch begehrlicher machen.“
 

Auffallende 3D-Effekte dank spezieller Linsentechnologie


Ein Beispiel dafür liefert die spezielle Linsentechnologie „High Light“. Die Anwendung erzeugt auf der Verpackung vielfältig ungewöhnliche 3D-Effekte, die das Produkt am PoS noch deutlicher in Szene setzen. Dazu positioniert Rlc registergenau individuelle Designs mit 3D-Tiefenwirkung auf hochweißem Karton. Durch die Lichtbrechung entstehen dann im Druck dreidimensionale Bilder, die sofort ins Auge springen und den Auftritt von Kosmetikprodukten stärken. Im Vergleich zur herkömmlichen, vollflächigen Kaschierung reduziert die Technologie außerdem den Folieneinsatz und nimmt so weniger Ressourcen in Anspruch.
 

Personalisierung im Digitaldruck


Gleichzeitig gewinnt Personalisierung als Trend im Kosmetikbereich an Bedeutung – vor allem für die Markenbindung. Mit „Shine“ hat Rlc gemeinsam mit seinen Partnern ein Verpackungskonzept entwickelt, bei dem der Konsument auf einer Website sein eigenes Design erstellt und nur kurze Zeit später seine individualisierte, im speziellen Digitaldruck mit Silber, Gold oder Lack produzierte Verpackung erhält. Rlc demonstriert verschiedene Beispiele dieses Konzepts am Messestand.

 

 

19.12.2016

Höhn investiert in moderne Maschinen

Kunden optimal bedienen, Wachstum generieren und Arbeitsplätze sichern, so formuliert Geschäftsführer Sebastian Haug die Investitionsziele des Unternehmens. Der Ulmer Produzent von Displays, Faltschachteln, Verpackungen und Printprodukten setzt auf einen modernen Maschinenpark. Deshalb wurde im Jahr 2016 über 3,4 Millionen Euro investiert, wobei der Investitionsschwerpunkt im Bereich Druck lag.

 

Neue Druckmaschinen


Ausgewechselt wurden eine 5-Farben- sowie eine 6-Farben-Druckmaschine durch eine Heidelberger XL106 6-Farben Druckmaschine mit Lackwerk im Format 75 x 106 cm. Die Hybridmaschine ist für den konventionellen Offset-druck ebenso geeignet wie für den UV-Druck. Ein integriertes Mess- und Regelsystem sorgt für kurze Rüstzeiten und optimale Druckqualität. Es misst während des Fortdrucks automatisch Druckfarben, Tonwertzunahmen und Passergenauigkeit. Auf minimale Abweichungen in einem Druckbogen kann auf diese Weise sofort reagiert werden. Die Prozesse werden doku-mentiert und können später wieder abgerufen werden. Wiederholungsauf-träge sind dadurch in kürzester Zeit durchführbar. Darüber hinaus verfügt die Maschine über zwei hochauflösende Kameras, die jeden Druckbogen auf Spritzer, Butzen und andere Fehler überprüfen. Nicht nur Kunden profitieren von dem hohen Qualitätsstandard. Das Unternehmen reduziert mit dieser Investition Rüstzeiten, Makulatur sowie Energieverbrauch und trägt damit ebenso wie die CO2-neutrale Herstellung der Druckmaschine zu einer umweltfreundlicheren Produktion bei.
 

Neue Schneidmaschine


Parallel zum Austausch der Druckmaschine wurde auch eine Schneidma-schine ersetzt. Der neue Schnellschneider Polar N 137 AT HD kann Daten direkt aus der Druckvorstufe übernehmen und in ein Schneidprogramm um-wandeln. Mit der Polar Autoturn-Einheit werden Papierstapel mit einem Greifersystem erfasst und automatisch am Anleger positioniert. Das Auslö-sen des Schnitts erfolgt ebenso automatisiert wie die Beseitigung der Pa-pierabschnitte. Auch mit dieser Investition können Akzidenzaufträge noch schneller und mit kurzer Rüstzeit durchgeführt werden.
Mit den umfangreichen Investitionen möchte Höhn auch in Zukunft wettbe-werbsfähig bleiben. Das Unternehmen setzt auf den Wachstumsmarkt Ver-packungsdruck und präpariert sich für die neuen Anforderungen der Kunden im Akzidenzbereich: Hier zählen kurze Produktionszeiten, niedrige Kosten und hohe Qualität.

Die Höhn GmbH beschäftigt 210 Mitarbeiter am Standort Ulm. Hergestellt werden Faltschachteln und Verpackungen sowie Displays, Druckprodukte und ganzheitliche Promotion-Lösungen für den PoS. Das Unternehmen setzt auf Full Service, der alle Leistungen von der Konzeption über Design und Musterbau bis hin zu Druck sowie Konfektionierung und Logistik umfasst. Zu den Kunden zählen deutsche und europäische Markenartikelhersteller aus den Bereichen Beauty Care, Health Care, Süßwaren, Nahrungsmittel, Getränke und Touristik.

 

 

16.12.2016

Eine neue Generation nachhaltiger Verpackungen aus Kunststoffgewebe

Überfüllte Deponien, Kunststoffmüll in den Ozeanen – die Belastung der Umwelt durch Kunststoffabfall ist längst nicht mehr nur ein Thema für Aktivisten. Die Sensibilisierung dafür hat mittlerweile die breite Öffentlichkeit und die Gesetzgeber erreicht, und auch große Handelsketten haben begonnen, Recyclingprogramme und Maßnahmen zur Abfallreduzierung umzusetzen.

 

Der Trend zu nachhaltigen Verpackungen wächst seit Jahren stetig, wobei das Augenmerk auf der Wiederverwendbarkeit, biologischen Abbaubarkeit und Recyclingfähigkeit der Packmittel liegt. Mit der Entwicklung der Produktionstechnologie für gewebte Säcke aus R PET bietet Starlinger nun die Möglichkeit, diese Art von Verpackung in einem geschlossenen Produktkreislauf herzustellen.

„Starlinger hat jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Gewebesäcken aus Polypropylen – eine Verpackungsform, die wiederverwendbar und recycelbar ist“, erklärt Stéphane Soudais, Leiter der Geschäftssparte Consumer Bags bei Starlinger. „Seit 2013 können wir mit unseren Anlagen auch PET-Bändchengewebe aus PET-Neuware und recycelten PET-Pellets herstellen, das für eine breite Palette an Verpackungsanwendungen eingesetzt werden kann. Nun haben wir bei der Verarbeitung von recyceltem PET einen weiteren Durchbruch erzielt: Wir können R PET-Bändchen direkt aus PET-Flaschenmahlgut, sogenannten Flakes, erzeugen.“

Gewebe aus PET-Bändchen kann zu diversen Arten von Säcken verarbeitet oder für technische Anwendungen – zum Beispiel Teppichgrund-gewebe oder Geo- und Agrotextilien – eingesetzt werden. Für Soudais hat R PET-Gewebe aus Flaschen-Flakes hier einen interessanten Vorteil: „Hersteller von gewebten Verpackungen aus Kunststoff können mit diesem Material in einem geschlossenen Produktionskreislauf arbeiten.“
 

Gewebesäcke aus R PET – nachhaltig und mehr


PET ist ein Kunststoff, der wirtschaftlich recycelt und „upcycelt“ werden kann. In vielen Ländern existieren bereits funktionierende Sammel- und Recyclingsysteme für PET, so dass Quellen für Recyclingmaterial vorhanden sind.

Gerade bei Konsumgüterverpackungen, wo bereits viele Stakeholder Nachhaltigkeit in den Fokus stellen, eignet sich Gewebe aus R PET-Flakes zur Herstellung verschiedenster Sacktypen. Diese können als attraktive Verpackung für Schüttgüter wie Düngemittel, Baumaterialien, Heimtierprodukte wie Katzenstreu oder Trockennahrung, sowie für Getreide und Mehl eingesetzt werden.

PET-Bändchengewebe bietet ausgezeichneten Aromaschutz und eine wirksame Fettsperre und ist zudem lebensmitteltauglich: R PET-Gewebe, das mit Hilfe der Starlinger-Dekontaminierungstechnologie hergestellt wird, erfüllt die Richtlinien der US-FDA (Food and Drug Administration) für Lebensmittel-verpackungen. Für Verpackungsanwender, die ihr Produkt zukünftig in R PET-Säcken abfüllen wollen, fallen für die Umstellung nur geringfügige Investitionen an.
 

Verpackung mit Blickfang – zu 100 % im geschlossenen Kreislauf


Für die ansprechende Gestaltung von Konsumgüterverpackungen kann das R PET-Gewebe mit konterbedruckter BOPET-Folie laminiert werden; sie verleiht den Säcken auffallende Optik im Regal. Ein Musterbeispiel für nachhaltig hergestellte Säcke, die ins Auge stechen, sind PP*STAR-Säcke aus R PET – Pinch-Bottom-Säcke, die auf von Starlinger entwickelten Maschinen hergestellt werden. In der Version aus Polypropylen bereits als Verpackung für sensible Produkte wie Heimtier-Trockennahrung beliebt, können diese Säcke jetzt direkt aus PET-Flaschenmahlgut produziert werden.

PP*STAR-Säcke aus R PET sind eine nachhaltige Verpackungsoption, die dem Produkt sowohl hochwertiges Aussehen als auch Schutz verleiht: Sie sind vollständig recyclingfähig, können zur Herstellung neuer PP*STAR Pinch Bottom-Säcke – und natürlich anderer Arten von Gewebesäcken – wiederverwendet werden und schließen so den Verpackungskreislauf.

 

 

12.12.2016

Bosch Packaging Technology unter neuer Leitung

Dr. Stefan König (51) übernimmt zum 1. Januar 2017 den Vorsitz des Bereichsvorstands bei Bosch Packaging Technology. König ist bereits seit 2011 Mitglied des Bereichsvorstands und verantwortet in dieser Funktion den Bereich Technik (Engineering, Fertigung, Qualität) sowie die Produktbereiche Confectionery & Food, Liquid Food und Montageanlagen und Sondermaschinen. Der promovierte Ingenieur folgt bei Bosch Packaging Technology auf Friedbert Klefenz (61), der am 30. Juni 2017 in den Ruhestand geht. Bis zu seinem Ausscheiden wird Klefenz für Bosch beratend tätig sein.

 

Klefenz trat 1998 in die Bosch-Gruppe ein und übernahm die Leitung der Produktgruppe Pharma Liquid bei Bosch Packaging Technology. Seit April 2002 ist er Vorsitzender des Bereichsvorstands bei Bosch Packaging Technology. "Friedbert Klefenz hat in den vergangenen Jahren Bosch Packaging Technology als führenden Anbieter von Verpackungs- und Prozesstechnik maßgeblich weiterentwickelt und die Internationalisierung des Geschäftsbereichs vorangetrieben. Wir danken Herrn Klefenz für sein langjähriges Engagement und wünschen Dr. König viel Erfolg beim weiteren Beschreiten dieses Weges“, sagte Dr. Werner Struth, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH.

König arbeitet seit 1997 bei Bosch. In dieser Zeit hatte er verschiedene Positionen inne, unter anderem im Unternehmensbereich Bosch Mobility Solutions. 2009 wechselte König in den Geschäftsbereich Bosch Packaging Technology und leitete zunächst den Produktbereich Montageanlagen und Sondermaschinen.

 

Uwe Harbauer (52) wird zum 1. Januar 2017 neues Mitglied des Bereichsvorstands mit der Verantwortung für den Vertrieb. Der studierte Ingenieur arbeitet seit 2000 bei Bosch Packaging Technology an verschiedenen Standorten in Deutschland und in der Schweiz, ist aktuell Sprecher der Produktbereichsleitung Pharma und behält diese Verantwortung auch weiterhin bei.

Unverändert ist Klaus Albeck (57) Mitglied des Bereichsvorstands mit der Verantwortung für Kaufmännische Aufgaben und IT-Koordination.

 

 

07.12.2016

Jan Sperling neuer Vertriebsleiter Deutschland

Seit dem 1. Mai 2016 ist Jan Sperling (44) neuer Vertriebsleiter Deutschland bei der Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH, Meisenheim (Rheinland-Pfalz). Im Oktober 2016 feierte er dort sein 10-jähriges Betriebsjubiläum.

 

Der Dipl.-Ingenieur Elektrotechnik verfügt bereits über 19 Jahre Branchenerfahrung im Bereich Vertrieb von Lagertechnik. Ziel der neu geschaffenen Aufgabe ist die gemeinsame und direkte Führung des fast 40-köpfigen Bito-Außendienst und des zuarbeitenden Innendienst in Deutschland. Ein Schritt, von dem die Kunden profitieren sollen. Der Lagertechnik-Spezialist möchte mit der engeren Koordination aller Vertriebsprozesse die große Bedeutung, die das Beratungsgeschäft für das Unternehmen hat, noch stärker in den Vordergrund stellen. Somit ist es Bito als Anbieter von Systemkomplettlösungen möglich, seine Kunden aller Branchen besonders intensiv zu betreuen.
 
Die Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH wurde 1845 gegründet. Der Hersteller von qualitativ hochwertigen Lagersystemen – Regalsysteme, Kunststoff-Behälter und Betriebseinrichtungen – hat sich als einer der Marktführer in Europa etabliert. Das wirtschaftlich gesunde, international operierende Unternehmen mit einem Jahresumsatz von ca. 200 Mio. Euro beschäftigt über 900
Mitarbeiter.

 

 

05.12.2016

Neschen geht gestärkt in die Zukunft

Die Traditionsmarke Neschen bleibt durch einen Neustart auch in Zukunft erhalten. Mit der neuen Gesellschaft Neschen Coating GmbH und dem neuen Eigentümer Blue Cap AG aus München ergeben sich Entwicklungschancen und zugleich wird die Unternehmensidentität bewahrt. Der bisheriger Betriebs- und Produktionsleiter Kai Tittgemeyer wurde zum Geschäftsführer ernannt.

 

Die Zukunft der über 125 Jahre alten Traditionsmarke Neschen aus Bückeburg ist gesichert. Zum Dezember 2016 hat die Neschen Coating GmbH, als Tochtergesellschaft der Blue Cap AG, den Geschäftsbetrieb von Neschen übernommen. Mit der Blue Cap AG, einer börsennotierten Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München, wurde ein neuer Eigentümer gefunden, der sich darauf spezialisiert hat, mittelständische technologiegetriebene Unternehmen weiter zu entwickeln und dabei die Unternehmensidentität zu bewahren. Alle Mitarbeiter in Bückeburg wurden mit dem Übergang in die neue Gesellschaft übernommen. Das neue Unternehmen führt den Geschäftsbetrieb der Neschen AG in vollem Umfang und ohne Übergangzeit fort. Die Vorbereitungen hierfür liefen bereits seit Juli 2016 und sind mit dem Betriebsübergang abgeschlossen. Auch die Tochtergesellschaften der Neschen Handelsorganisation Filmolux in Benelux, Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich wurden vollständig in die Neschen Coating GmbH überführt.

 

Die Erleichterung der Belegschaft in Bückeburg und bei den europäischen Tochtergesellschaften ist groß. Das Unternehmen musste, auf Grund von Fehlern in der operativen Struktur in den letzten Jahren, im Juli 2015 Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden. Schnell zeigte sich, dass das Kaufinteresse an dem niedersächsischen Beschichtungsspezialisten groß war. Umso erfreulicher für Mitarbeiter und Kunden des Unternehmens, dass sich mit der Blue Cap AG der Bieter durchgesetzt hat, der über die größte Branchen-Expertise und ein Beteiligungsportfolio verfügt, welches sich für das Geschäft von Neschen durch Synergieeffekte bereits kurzfristig auszahlt und langfristig Kontinuität in die Strategie des Beschichtungsspezialisten bringen wird. Die Insolvenz ist für die Marken Neschen und Filmolux mit Übergang in die Neschen Coating GmbH beendet.

 

Im Zuge der Übernahme wurde Kai Tittgemeyer zum Geschäftsführer der Neschen Coating bestellt. Kai Tittgemeyer arbeitet bereits seit 2014 als Betriebs- und Produktionsleiter für Neschen.

 

 

30.11.2016

Georg Kasperkovitz neuer CEO bei Mondi Consumer Packaging

Mondi Europe & International, Teil der Mondi Group, hat Georg Kasperkovitz mit Wirkung vom 1. Januar 2017 zum CEO Consumer Packaging ernannt.

 

2015 hat Consumer Packaging einen Umsatz von € 1,5 Mrd. generiert und EBIT von € 108 Mil. Die Geschäftseinheit besteht aus dem Segment Consumer Goods Packaging, Personal Care Components, Technical Films und Siliconised Materials. Um den strategischen Schwerpunkt Verpackungsgeschäft zu unterstützen, hat Mondi in den letzten 12 Monaten Unternehmen im Bereich Consumer Packaging in Süd Korea, Thailand, der Türkei und Russland erworben.

 

„The flexible packaging world is evolving quickly and we want to offer our customers more innovative solutions that fulfill their needs. I am excited that Georg is taking on this leadership role in this fast growing part of our business. His international experience and his track record in driving change add great value to our organization,” so Peter J Oswald, CEO Mondi Europe & International.

Georg Kasperkovitz (50) nimmt die Führungsrolle des CEO Consumer Packaging an, welche zuvor von Peter J. Oswald bekleidet war, der außerdem CEO Europe & International ist.

Georg Kasperkovitz ist seit März 2016 bei Mondi, wo er zuerst als Finance Director Consumer Packaging eingesetzt war.

 

Zwischen 2012 und 2015 war er CFO und COO von Rail Cargo Austria AG. In den vorangehenden 13 Jahren arbeitete er als Berater bei McKinsey & Company Inc. Seine Karriere begann er bei Eléctricité de France, wo er verschiedene Positionen innehatte, darunter Managing Director in der Slovakei. Kasperkovitz hält einen Doktortitel in Maschinenbau und einen MBA von der Harvard Business School.

 

 

28.11.2016

Weiterer Geschäftsführer bei Höhn

Peter Kienle freut sich darauf, das konzernunabhängige Familienunternehmen mitzugestalten und gemeinsam mit Sebastian Haug zu führen. Er hatte zuvor 25 Jahre in der Herstellung und im Vertrieb von Wellpappe und Wellpappenprodukten Erfahrungen gesammelt. Als Werksleiter bei einem Wellpappenspezialisten im Raum Stuttgart war Kienle mitverantwortlich für die strategische Ausrichtung des international agierenden Unternehmens.

 

Bei dem Ulmer Hersteller von Displays, Faltschachteln, Verpackungen und Printprodukten widmet sich Kienle schwerpunktmäßig der Prozessoptimierung. Seinen besonderen Fokus möchte er auf die Organisation, Lean Management und die Mitarbeitermotivation richten. Gerade die Mitarbeiter liegen ihm besonders am Herzen: „Ich möchte die Mitarbeiter zum eigenverantwortlichen Arbeiten anhalten, damit sie Spaß an der Arbeit haben. Nur mit motivierten Mitarbeitern können wir den Erfolg des Unternehmens fortsetzen“, ist Kienle überzeugt. In seinen ersten Gesprächen hat er bereits festgestellt, dass viele der langjährigen Mitarbeiter mit Engagement dabei sind. „Das sind gute Voraussetzungen, um die Ertragskraft von Höhn zu steigern und weiterhin gemeinsam an einem gesunden, zukunftsfähigen Unternehmen zu schmieden“.

 

Die Höhn GmbH beschäftigt 210 Mitarbeiter am Standort Ulm. Hergestellt werden Faltschachteln und Verpackungen sowie Displays, Druckprodukte und ganzheitliche Promotion-Lösungen für den PoS. Das Unternehmen setzt auf einen umfassenden Service, der alle Leistungen von der Konzeption über Design und Musterbau bis hin zu Druck sowie Konfektionierung und Logistik umfasst. Zu den Kunden zählen namhafte deutsche und europäische Markenartikelhersteller aus den Bereichen Beauty Care, Health Care, Süßwaren, Nahrungsmittel, Getränke und Touristik.

 


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