Archiv 2015

Packaging News - Januar 2015

 

30.01.2015

Integration der „Empack“ und „Label&Print“ bei CeMAT

 

Mit der Integration des Messeduos „Empack“ und „Label&Print“ stärkt die Deutsche Messe AG den Bereich Verpackungstechnik innerhalb der CeMAT 2016. Vertreter der Deutschen Messe unterzeichneten mit der Easyfairs Deutschland GmbH eine weitreichende strategische Partnerschaft und vereinbarten, die „Empack“ und „Label&Print“ künftig im Rahmen der CeMAT zu organisieren, erstmals vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016 in Hannover.

Zu der Erstauflage in Hannover erwarten die Veranstalter ca. 200 Aussteller rund um das Thema Verpackung auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern. „Mit dieser Kooperation ist es uns gelungen, den Bereich Verpackung auf der CeMAT als der weltweit führenden Intralogistikmesse sinnvoll auszubauen. Wir werden so zusätzliche Aussteller- und Besuchergruppen erreichen“, sagte Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG, im Rahmen einer Pressekonferenz am 28. Januar in Hamburg. „Mit einer intelligenten Integration dieser beiden Verpackungsmessen in die CeMAT bieten wir den Besuchern so einen deutlichen Mehrwert. Diese Kooperation ist die konsequente Umsetzung einer klassischen Win-Win-Situation.“ 

Die Easyfairs-Gruppe hat im Bereich Verpackung eine allseits anerkannte Branchenexpertise. Für alle Messe-Brands im Verpackungsbereich kann Easyfairs heute das am schnellsten wachsende Netzwerk Europas vorweisen – mit 27 Messen in zehn Ländern, rund 35 000 Besuchern und 2 500 Ausstellern. 

Die „Empack“ zählt dabei zu den etabliertesten Easyfairs-Messe-Marken und ist auf Verpackungstechnik fokussiert. Zu den Ausstellern zählen vor allem Anbieter von Verpackungsanlagen und -maschinen. Die „Label&Print“ ist eine Marke, die 2014 lanciert wurde und sich auf Druck- und Veredelungstechnologien konzentriert.

„Die Kooperation mit der Deutschen Messe eröffnet unseren Kunden neue Möglichkeiten, sich im Rahmen einer erfolgreichen und etablierten internationalen Intralogistik-Messe zu präsentieren. Da Transportverpackungen, Lagerung und Sicherung sowie allgemeine intralogistische Prozesse zentraler, nicht wegzudenkender Kern der Verpackungsindustrie sind, ergeben sich für beide Seiten zahlreiche Synergien“, ergänzte Martina Hofmann, Event Director DACH, Easyfairs Deutschland GmbH.

Die „Empack“ und „Label&Print“ werden auch in den ungeraden Jahren in Hannover stattfinden. Dann als alleinstehende Messen.

www.cemat.de

BU: Die weltweit führende Messe für Intralogistik (Beflaggung, Flaggen, Fahnen)

Foto: Deutsche Messe

 
 

30.01.2015

Smurfit Kappa-CEO erneut ausgezeichnet

 

 
Gary McGann, CEO bei Smurfit Kappa, einem der weltweit führenden Hersteller papierbasierter Verpackungslösungen, ist von Investment-Analysten und Vermögensverwaltern der europäischen und globalen Zellstoff- und Papierindustrie wieder als „European CEO of the Year“ ausgezeichnet worden. Zu den Kriterien der von RISI ausgerichteten Nominierung zählten Führungsstärke sowie visionäre und strategische Fähigkeiten. RISI ist der führende Informationsanbieter für die globale Holzwirtschaft.


In den ersten neun Monaten des Jahres 2014 stieg das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen) von Smurfit Kappa um sechs Prozent im Vorjahresvergleich. Bei den Earnings per Share (EPS) erreichte das Unternehmen ein Wachstum von 55 Prozent. Dies ist vor allem auf das integrierte Geschäftsmodell der Gruppe, die Stärke des internationalen Portfolios, die konsequente Durchführung von kostensenkenden Maßnahmen sowie die grundlegend verbesserte Kapitalstruktur zurückzuführen. Im Dezember wurde die Kreditwürdigkeit des Konzerns auf BB+/Ba1 von Moody’s Investors Service und Fitch Ratings heraufgestuft, die einem Upgrade von Standard & Poor' s im Februar 2014 gefolgt sind.

Die Akquisition des US-Unternehmens Bates Container für 158 Millionen US-Dollar im Oktober 2014, die auf der Akquisition des inzwischen unter dem Namen Smurfit Kappa Orange County firmierenden Unternehmens aufbaut, sowie die jüngsten Akquisitionen in Kolumbien und der Dominikanischen Republik haben das Profil des Konzerns auf dem amerikanischen Kontinent weiter geschärft. Zudem wurde im vergangenen Jahr die neue Smurfit-Kappa-Markenstrategie „Open the Future“ global lanciert, bei der sich Smurfit Kappa auf die Förderung des Wachstums seiner Kunden konzentriert.

Vor seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 1998 war Gary McGann Chief Executive der Aer Lingus Group und von Gilbeys of Irland. McGann ist Vorsitzender von Aon Irland, Direktor von Paddy Power Plc, von Green REIT Plc sowie von IBEC (Irish Business and Employers' Confederation). Er ist außerdem Mitglied des ERT (European Round Table) und Vorsitzender der CEPI (Confederation of European Paper Industries).


Über Smurfit Kappa

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 350 Produktionsstätten in 32 Ländern. 2013 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 7,9 Milliarden Euro.

Unser Hauptschwerpunkt liegt auf Innovation, Service und proaktivem Verhalten gegenüber unseren Kunden sowie auf der Verwendung nachhaltiger Ressourcen. Dieses Anliegen wird dadurch unterstützt, dass wir ein integrierter Hersteller sind. So beziehen unsere Verpackungsbetriebe den Großteil ihrer Rohmaterialien aus unseren eigenen Papierfabriken. Wir sind der europäische Marktführer auf dem Gebiet der papierbasierten Verpackungen. Wir unterhalten Niederlassungen in 21 Ländern und verkaufen Produkte wie Wellpappe, Wellpappenrohpapiere, Bag-in-Box-Verpackungen, Vollpappe sowie Faltschachteln und Verpackungen aus Vollpappe. In vielen dieser Produktbereiche können wir speziell in Osteuropa ein starkes Wachstum verzeichnen. Darüber hinaus haben wir eine Schlüsselposition in anderen Produkt- bzw. Marktsegmenten. Dazu gehören Grafikkarton, einseitig glattes Papier und Sackpapiere. Wir sind der einzige große, pan-regionale Hersteller auf dem amerikanischen Kontinent, wo wir in insgesamt 11 Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika operieren.


www.openthefuture.de
www.smurfitkappa.de

Foto: Gary McGann, CEO der Smurfit Kappa Group, ist zum zweiten Mal in Folge von RISI zum „European CEO of the Year“ gekürt worden.

BU: Smurfit Kappa

 
 

25.01.2015

„Welt der Verpackung“: Auf Rekordkurs

 

 

In wenigen Tagen startet die «Empack Hamburg 2015», parallel zur «Packaging Innovations Hamburg 2015» und der «Label&Print Hamburg 2015». Auf der «Welt der Verpackung» am 28. und 29. Januar in Hamburg präsentieren 190 Aussteller ihre besten Ideen, innovative Konzepte und technologische Neuheiten.

Im Mittelpunkt des Messe-Trios am 28. und 29. Januar in der Halle A1 der Messe Hamburg stehen kreative und ungewöhnliche Verpackungen, Veredelung, Design und Marken sowie aktuelle Entwicklungen, Trends und Innovationen in der Verpackungstechnologie. 190 Aussteller und ein spannendes Rahmenprogramm warten auf die Fachbesucher, die sich bereits zahlreich vorregistriert haben.

Noch kann man sich kostenlos für die Veranstaltung und das Rahmenprogramm registrieren. Vor Ort kostet der Eintritt 25 €.

www.easyfairs.com/de/events/die-welt-der-verpackung-2015

BU: Impression des Messegeschehens

Foto: Easy Fairs Deutschland GmbH

 
 

23.01.2015

Bobst: Hausmesse im Compentence Center

 

Wie schon anlässlich der letztjährigen Veranstaltung im Oktober wird es auch dieses Mal sowohl eine Live-Druckvorführung als auch Vorträge externer Referenten zu Prozess bezogenen Themen geben.

Im Fokus der Druckvorführung wird das "Flaggschiff" der F&K 20SIX Baureihe stehen, ein "CS"-Modell mit einer Arbeitsbreite von 1'650 mm, einer Drucklänge von 1'200 mm und einer maximalen Produktionsgeschwindigkeit von 600 m/min. Die Maschine kann sowohl lösemittelhaltige als auch Wasserfarben verarbeiten. Zur umfangreichen Ausstattung der Maschine gehören F&K smartGPS™, achslose Wickler, eine Bobst 3-Chip-Kamera, ein 100%-Inspektionssystem, ein Speziallängsschneider sowie nicht zuletzt ein Zylinderwechselsystem, das auf der Hausmesse ebenfalls zu sehen sein wird.

Am 25. Februar werden alle Präsentationen für ein internationales Publikum in englischer Sprache abgehalten, während der 26. Februar als "deutschsprachiger Tag" geplant ist. An beiden Tagen wird die Veranstaltung um 11.00 Uhr beginnen und um ca. 18.30 Uhr beendet sein.

www.bobst.com

BU: Das "Flaggschiff" der F&K 20SIX Baureihe

Foto: Bobst

 
 

23.01.2015

Heidelberg: Packaging Days

 

Über 200 Besucher aus Afrika, Europa, Südamerika sowie China, Indien, Korea, Russland und dem Nahen Osten, erlebten auf den Packaging Days der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) neue Lösungen für den Verpackungsdruck.

So präsentierte Heidelberg Ende 2014 in der Halle 11 am Standort Wiesloch-Walldorf die neue Bogenstanze Promatrix 106 CS und die neuen Faltschachtelklebemaschinen Diana Smart 55 und Diana Smart 80. Diese Maschinen richten sich an Faltschachtelproduzenten, aber auch an Allrounder, die höchste Qualität und Zuverlässigkeit bei niedrigeren bis mittleren Auflagen benötigen. Anhand eines durchgängigen Jobs für einen fiktiven Outdoor-Laden waren die Besucher live bei der Produktion von Einladungskarten, Aufstellern, Postern, Faltschachteln und CD-Hüllen dabei.

Die Bogenstanze Promatrix 106 CS eignet sich für kleinere bis mittlere Produktionsvolumen und stanzt und prägt mit einer Laufleistung von 8 000 Bogen in der Stunde. Insgesamt bietet die Maschine eine umfangreiche Standardausstattung, eine hohe Bedienerfreundlichkeit und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis.

Mit der Faltschachtelklebemaschine Diana Smart 55 und Diana Smart 80 entwickelte Heidelberg eine neue Plattform für mittlere Volumen im Bereich der Längsnaht- und Faltbodenschachteln. Die Produkte benötigen weniger Platz und sind modular aufgebaut, so dass sie sich an die jeweiligen Kundenbedürfnisse anpassen lassen.

„Mittelfristig werden wir das Produktportfolio sowohl bei den Stanzen als auch bei den Faltschachtelklebemaschinen weiter ausbauen, erklärte Dr. Frank Schaum, der ab sofort das Geschäftsfeld Postpress bei Heidelberg bündelt. In dieser Funktion ist er für Postpress Commercial – also Falzen und Schneiden – sowie für Postpress Packaging verantwortlich. „Die neuen Postpress Packaging Produkte sind sehr gut bei den Kunden aufgenommen worden und wird konnten eine effektive Faltschachtelproduktion inklusive dem passenden Service zeigen“, so Schaum.

www.heidelberg.com

BU: Die Besucher der Heidelberg Packaging Days zeigten großes Interesse an der neuen Promatrix 106 CS. Das Produkt stanzt und prägt mit einer Laufleistung von 8 000 Bogen in der Stunde.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

 
 

23.01.2015

Usetec 2015 präsentiert Auktionen-Hotspot

 

 

Auf der Usetec 2015 wird es erstmals den Trade Machines-Auction-Hotspot geben. Auf der Sonderfläche in Halle 2 werden unter Federführung des weltweit größten Marktplatzes für Industrieauktionen Trade Machines alle Aspekte rund um Industrieauktionen beleuchtet. Es präsentieren sich neben Auktionshäusern die Anbieter unterstützender Dienstleistungen, z.B. Finanzierung, Transport, Exportabwicklung, Verzollung, Bewertung. Mit dem Lectura Verlag, der den Auction-Hotspot mit aus der Taufe gehoben hat, ist ein langjähriger Partner der Usetec dabei. Der Lectura Verlag stellt seit vielen Jahren Marktinformationen über Gebrauchtmaschinen zur Verfügung und ist der führende Anbieter von Technik- und Preis-Ratgebern, vor allem für mobile Maschinen.

Der Trade Machines-Auction-Hotspot soll Anbietern und Nachfragern von Gebraucht-Technik auf der Usetec umfassend Informationen über den Nutzen und die Funktionsweise von Industrieauktionen als Absatzkanal für Gebrauchtmaschinen bieten. Dabei stellt dieser Absatzkanal eine Ergänzung zum klassischen Handel (sowohl real als auch online) dar. Er wird von immer mehr Marktteilnehmern genutzt. Vorträge u.a. zu den folgenden Themen werden an mehreren Messetagen angeboten: Effizienz und Messbarkeit von Online-Marketing für den Handel von Gebrauchtmaschinen, Trends und weltweite Benchmarks von Industrieauktionen, Erkenntnisse aus der „Wine“ Verhaltensstudie internationaler Einkäufer, Bewertungstools für Gebrauchtmaschinen.

Auktionator des Jahres

Als besonderes Highlight wird TradeMachines den „Auktionator des Jahres“ küren. Dabei treten alle namhaften Industrieauktionatoren als Kandidaten an. Zum ersten Mal wird der Publikumspreis für Auktionshäuser – passend zur Weltmesse für Gebraucht-Technik – unter international agierenden Auktionatoren von einem internationalen Publikum ermittelt. Die Preisverleihung findet im Auction-Hotspot am zweiten Messetag der Usetec, am Dienstag, 14. April 2015, statt.

Auktion am letzten Messetag

Am letzten Messetag der Usetec, am Mittwoch, 15. April 2015, wird es eine Auktion geben, auf der sowohl Exponate von der Messe als auch weitere Gebrauchtmaschinen ersteigert werden können. Bieter auf der Messe sowie im Internet werden zugelassen sein. Die Auktion wird durch einen Webcast unterstützt und live kommentiert. „Wir freuen uns, den Ausstellern und Besuchern mit der Usetec-Auktion ein äußerst attraktives Event bieten zu können. Da wir auf der Messe traditionell viele Erstbesucher zählen, kann es für die Teilnehmer ein Einstieg in die Welt der Industrieauktionen sein, der Berührungsängste abbaut und der sich lohnt“, erklärt Florian Hess, Geschäftsführer der Hess GmbH, Weingarten/Baden. „Für die Aussteller ergeben sich zusätzliche Absatzchancen vor Ort und gute Möglichkeiten, sich einen weiteren Absatzkanal langfristig zu erschließen.“

„Fast jeder Gebrauchtmaschinen-Handel wird heute online angebahnt und immer mehr Maschinen werden online gehandelt. Gleichzeitig geht es im Handel um Vertrauen und um Kontakte. Beides wird durch die Usetec als Messe und Trade Machines als Online-Plattform gefördert, indem Verkäufer und Käufer von Gebrauchtmaschinen, mit dem Ziel den Handel zu vereinfachen, zusammengebracht werden“, ergänzt Dr. Heico Koch, Geschäftsführer von Trade Machines.

Verbände und Partner sehen der Usetec 2015 positiv entgegen

Kurt Radermacher, Geschäftsführer des Fachverbandes des Maschinen- und Werkzeug- Großhandels e. V. (FDM), freut sich auf die kommende Usetec in Karlsruhe zum altbewährten Zeitpunkt parallel zur Hannover Messe. „Die Usetec, vormals Resale, ist seit je her eine sehr stark international geprägte Messe mit Besuchern aus regelmäßig über 100 Ländern aus der ganzen Welt. Gerade für Fernreisende ist es deshalb ein sehr starkes Argument auf diese Weise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können; neue Technik in Hannover, gebrauchte in Karlsruhe“, erläutert Radermacher, der mit dem FDM die Usetec als Mitbegründer und fachlicher Träger unterstützt. Selbstverständlich zeigen deshalb auch in diesem Jahr die Mitgliedsfirmen der Fachgruppe Gebrauchtmaschinen im FDM wieder Flagge auf der Usetec. Mit einer großen und weitgefächerten Palette preisgünstiger Exponate wollen sie wieder unter Beweis stellen, dass Gebrauchtmaschinen eine gute Alternative zu Neumaschinen sind. „Angereichert um Dienstleistungsangebote, Informationen und Vorträge rund um „die Gebrauchte“ nebst attraktiver Live-Auktion am letzten Messetag erwartet uns wieder eine runde Sache auf der Usetec“, freut sich Radermacher.

Die European Association of Machine Tool Merchants (EAMTM) unterstützt die Usetec in Karlsruhe. Zur Ankündigung einer Auktion am letzten Messetag sagt Ton Matena, EAMTM Präsident: „Der Verband begrüßt alle Initiativen seitens des Messeveranstalters, die die Fachmesse sowohl für Aussteller als auch für Besucher noch interessanter machen.“ Mit über 30 EAMTM-Mitgliedsfirmen, die im Moment eine Teilnahme an der nächsten Usetec planen, wird der Verband im Jahr seines 75-jährigen Bestehens wieder einer der wichtigsten Player auf der Usetec sein.

Die Usetec supported by Resale ist die weltgrößte Messe für Gebrauchtmaschinen. Das Angebot umfasst gebrauchte Maschinen und Anlagen für alle Branchen und Industriezweige. Die Usetec 2015 findet von Montag, 13. bis Mittwoch, 15. April  2015 in den Hallen 1 und 2 mit Freigelände der Messe Karlsruhe statt.

www.usetec.com

 

www.trademachines.de



BU: Impression der Messe

Foto: Hess GmbH

 
 

23.01.2015

O-I: Neuer Managing Director für Europa

 

Owens-Illinois (O-I) hat am 20. Januar 215 bekannt gegeben, dass Vitaliano Torno mit sofortiger Wirkung die Funktion des Managing Director für O-I Europa übernimmt. Torno übernimmt somit die leitende Führungsposition von Erik Bouts bei O-I in Europa und berichtet zukünftig an Andres Lopez, President of Glass Containers und Chief Operating Officer.

In seiner neuen Position als Managing Director der größten Region von O-I wird Torno weiterhin das langfristig aufgesetzte Asset-Optimization-Programm des Unternehmens umsetzen. Seine langjährige Expertise im Bereich Vertrieb und Marketing ist von besonderem Vorteil, um den wachsenden Bedürfnissen der Kunden in Europa gerecht zu werden. Zudem wird Torno die Positionierung des Marktführers O-I im Bereich der nachhaltigen, gesunden und sicheren Verpackungslösungen weiter vorantreiben.

Vitaliano Torno arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren in der Glasindustrie. In den späten 1990ern war er als General Manager für das Geschäft in Mitteleuropa (Tschechien, Polen und Ungarn) bei O-I tätig. In den frühen 2000ern verantwortete er in gleicher Position die Geschäfte in Italien. Nach O-Is Übernahme von BSN 2004 wurde Torno zum Vice President of Sales and Business Development bei O-I Europe berufen. Nach verschiedenen führenden Positionen im Bereich Vertrieb und Marketing in der Region wurde Torno Vice President European Countries. Diese Position wird er auch in seiner neuen Führungsrolle beibehalten.

„Vitaliano Torno hat ein umfassendes Verständnis des europäischen Marktes und der Kunden. Er verfügt über eine langjährige Expertise in der Glasindustrie“, sagt Al Stroucken, O-I Chairman und CEO. „Da er an der neuesten Umstrukturierung der Region maßgeblich beteiligt gewesen ist, sind wir überzeugt, dass er die starke Präsenz des Unternehmens in Europa weiter ausbauen und stärken wird.“ 

www.o-i.com
 

 

22.01.2015

Bernd Brombach wird Direktor Grafische Systeme bei FUJIFILM Deutschland

 

Bernd Brombach (50) ist zum Direktor Grafische Systeme der FUJIFILM

Deutschland, Niederlassung der FUJIFILM Europe GmbH, ernannt worden. In dieser Position ist er für Vertrieb, Marketing und Strategie dieses

Geschäftsbereichs im gesamten deutschen Markt verantwortlich. Ebenfalls

verantwortlich ist er für FUJIFILM Sericol Austria mit Sitz in Wien. Brombach tritt die Nachfolge von Claus-Gunter Frenzel an, der nach 32 Jahren im Unternehmen Fujifilm Ende 2014 in den Ruhestand gewechselt ist. Die Änderung trat zum 1. Januar 2015 in Kraft.

 

Der Bereich Grafische Systeme umfasst eine breite Palette von Lösungen für verschiedene Geschäftsbereiche der Druck- und Medienindustrie. Dies sind CTP Platten, die Fujifilm größtenteils in Europa produziert,

Drucksaal-Chemikalien für den traditionellen Offsetdruck,

Digitaldruckmaschinen für kleine Auflagen, Druckfarben für Sieb- und

Schmalbahndruck sowie Inkjet-Lösungen für Großformat-, Verpackungs- und Etikettendruck.

 

„Mein Ziel ist es, unseren führenden Marktanteil bei CTP Platten noch zu

erhöhen. Gleichzeitig bauen wir unser Geschäft im industriellen Inkjet-Druck aus“ sagt Brombach. „Fujifilm ist ein hochinnovatives Unternehmen und der Bereich Grafische Systeme gehört zum Kerngeschäft. Durch Akquisitionen in den letzten Jahren, mit denen wir Produzenten von Siebdruck-Tinten wie Sericol und Hersteller von Inkjet-Druckköpfen wie Dimatix in unser Unternehmen integrieren konnten, haben wir eine hervorragende Ausgangsposition für den Wachstumsmarkt Digitaldruck“.

 

Brombach trat 2008 bei Fujifilm als Marketing Manager ein. Zuvor war er in verschiedenen Unternehmen der grafischen Industrie tätig.

 

Düsseldorf, 21. Januar 2015

 

Weitere Informationen:

 

Peter M. Röttsches | FUJIFILM Deutschland

E-Mail: peter_roettsches@fujifilm.eu

Telefon: +49 211/50 89 255

 

Petra C. Fujiwara | FUJIFILM Europe GmbH

E-Mail: petra_fujiwara@fujifilm.eu

Telefon: +49 211/50 89 255

 
 

21.01.2015

Interview mit Collin Weber: "Qualifizierung der Mitarbeiter ist eines der wichtigsten Instrumente für Unternehmen!"

 

Collin Weber ist Inhaber der Collin Weber Personalberatung GmbH in Karlsruhe und seit über 15 Jahren als Personalberater in der Verpackungsindustrie tätig. Mit dem SVI sprach er über den Fachkräftemangel, über die Bedeutung von Weiterbildung sowie über die Rolle von Networking.


1. Sie sind seit über 15 Jahren Personalberater, spezialisiert auf die Verpackungsindustrie. Warum gerade diese Branche?
Das ist schnell erzählt. Der Bezug zu dieser spannenden und abwechslungsreichen Industrie wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Mein Vater, der am Aufbau eines heute weltbekannten Verpackungsmaschinenbauers wesentlich beteiligt war, hat mich als Kind manchmal an Samstagen mit in die Fabrik genommen, wo ich erste Siegelversuche an Folien durchführen durfte. Es waren Zeiten, in denen Zellglas noch eine große Rolle als Packstoff gespielt hat. Die Branche hat mich immer fasziniert und ich konnte sehr viele persönliche Kontakte knüpfen. Dies war dann auch Ende der 90er  Jahre der Schritt in die Selbständigkeit als Personalberater. Dass dies mit Verpackung zu tun haben musste, war klar. Die Grundlagen der Personalberatertätigkeit habe ich übrigens in der Schweiz gelernt, das Land mit der längsten Tradition mit dieser Dienstleistung in Europa.

 

2. Das Wort Fachkräftemangel ist zurzeit in aller Munde, zumindest in der Schweiz. Wie schätzen Sie den Fachkräftemangel ein? Sehen Sie Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz?
Wenn von Mangel gesprochen wird, liegt das meist an einer schwierigen Beschaffungssituation. Dies gilt für alle Produkte, Dienstleistungen und Branchen. Sogenannte seltene Erden sind ja auch gar nicht so selten, sie sind eben nur aufwendiger zu bekommen. Ähnlich sehe ich die Situation für Fach- und Führungskräfte für Verpackungsaufgaben in Deutschland und der Schweiz. Auf Basis unserer Datenlage und Erfahrungen aus über 30 Projekten jährlich, gibt es nach wie vor für die meisten Aufgaben ausreichend qualifizierte Menschen. Diese Menschen zu erreichen und für eine neue Aufgabe zu gewinnen, geht heute nicht mehr mit hergebrachten Mitteln. Eine Stellenanzeige, ob Print oder Online, erreicht nur einen Bruchteil des in Frage kommenden Personenkreises. Aus einer schwachen Resonanz auf einen generellen Mangel zu schließen ist so nicht richtig.

 

3. Um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken, könnten Arbeitgeber auch in Weiterbildungen investieren? Wie sehen sie hier die Rolle von Aus- und Weiterbildungen? Kann sie etwas beitragen, um den Fachkräftemangel zu entschärfen?
Insgesamt sollte die Qualifizierung der Mitarbeiter zu den wichtigsten Instrumenten eines Unternehmens gehören. Nur dies sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Weiterbildung sollte aber gezielt gefördert und auch gefordert werden. Das heißt in enger Abstimmung mit den individuellen Zielen und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gibt es sehr gute verpackungsspezifische Angebote. Nur mit Qualifizierung hat man das Problem Mangel jedoch noch nicht gelöst. Fehlen Mitarbeiter auf Grund von Kapazitäten in Entwicklung, Produktion oder Vertrieb, hilft Qualifikation nicht weiter, sondern nur Einstellung von Außen. Insbesondere bei Führungskräften ergeben sich durch wachsende Ansprüche schleichend Defizite. Dies rechtzeitig zu erkennen und einzugreifen gehört zu einer guten Unternehmensführung, genauso wie Überlegungen zu eigenen Nachfolge. 

 

4. Networking ist ein weiteres Wort, welches im Moment sehr viel gebraucht wird. Wie viel macht Networking bei einer Karriere wirklich aus?
Networking hat insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Aber auch hier sollte zwischen Quantität und Qualität unterschieden werden. Ob Facebook die richtige Plattform für Karriere ist, bezweifle ich. Business Plattformen wie XING oder LinkedIn bewegen sich da schon auf einem deutlich anderen Niveau. Hier mit seriösem Profil präsent zu sein, ist schon mal ein Schritt. Aktivitäten in speziellen Gruppen wie beispielsweise Packaging Business Club helfen noch weiter. Neben dem ganzen Online-Networking sollte man die persönlichen Kontakte nicht vernachlässigen. Ich kann daher die Mitgliedschaft in berufsständischen Vereinen wie dem VLI in der Schweiz oder dem bdvi in Deutschland empfehlen. Die beste Empfehlung, wenn man sich beruflich verändern möchte, ist der Kontakt zu einem spezialisierten Personalberater. Der hat den besten Einblick und alles bleibt diskret.

 

5. Müssen Arbeitgeber jetzt auf Social Media Plattformen rekrutieren? Und Arbeitnehmer dort nach einer neuen Stelle suchen?
Arbeitgeber, die direkt bei einem Wettbewerber Personen rekrutieren, bewegen sich wettbewerbsrechtlich auf sehr dünnem Eis. Auf entsprechenden Plattformen Stellen auszuschreiben und gleichzeitig das Unternehmen positiv darzustellen wird immer häufiger genutzt. Aktive Netzwerker finden dann dort die Angebote und hoffentlich auch persönliche Ansprechpartner.

 

6. Können Sie unseren Lesern drei Tipps nennen, die jeder in seinem Berufsleben befolgen sollte?
Werden Sie sich klar darüber, was Sie können und was Sie wollen. Klingt banal, aber bei einigen Lebensläufen kommen mir da Bedenken.
Wechseln nur, wenn es den Zielen nahe kommt. Dies bezieht sicher auch den monetären Aspekt ein, dieser sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen sondern Teil des Gesamtzieles sein.
Entscheide nichts gegen die Familie. Punkt.

 

Mehr über die Collin Weber Personalberatung GmbH lesen Sie hier!

 

 

Quelle: http://www.svi-verpackung.ch/svi

 
 

21.01.2015

Rexam expandiert in Zentralamerika

 

Der Getränkedosenhersteller Rexam hat gemeinsam mit dem Verpackungsunternehmen Envases Universales de Mexico (EUM) das in Panama gelegene Getränkedosenwerk Envases Del Istmo SA (Endelis) erworben. Darüber hinaus wurden langfristige Lieferverträge mit SABMiller und der Florida Ice & Farm Company SA (FIFCO) geschlossen, deren Konzerngesellschaften Endelis zuvor besaßen. Das Werk verfügt über eine Produktionslinie und befindet sich in Colón an der karibischen Küste.

Graham Chipchase, CEO bei Rexam, kommentiert: „Wir sind äußerst zufrieden mit der gemeinschaftlichen Akquisition von Endelis und dem Ausbau unserer geschäftlichen Beziehung mit EUM. Dieser Schritt steht in vollem Einklang mit unserer Strategie, die wir auf Wachstumsmärkten verfolgen. Gleichzeitig ist der neue Standort die perfekte geografische Ergänzung zu unseren bestehenden Niederlassungen in Zentralamerika. Der Kauf versetzt uns in die Lage, sowohl unsere lokalen als auch unsere globalen Kunden in dieser spannenden Wachstumsregion bestens unterstützen zu können.“  


Über Rexam

Rexam ist ein führender Hersteller von Getränkedosen. Wir arbeiten für viele der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Marken. Unsere Vision ist es, der weltweit beste Getränkedosenhersteller zu sein. Wir haben 55 Werke in mehr als 20 Ländern und beschäftigen etwa 8.000 Mitarbeiter. Der Umsatz von Rexam aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Jahr 2013 bei ca. 3,9 Milliarden £. Die Stammaktien von Rexam sind bei der UK Listing Authority gelistet und werden an der Londoner Börse mit dem Symbol REX gehandelt.

www.rexam.com

 
 

21.01.2015

Cito Group kauft italienische Sintec Srl

 

Die Cito Group verstärkt ihre Aktivitäten auch in Italien. Im Dezember 2008 wurde in Triest die Cito Italia Srl gegründet und seit diesem Zeitpunkt baute Cito seine Marktposition in Italien kontinuierlich aus. Über das Tochterunternehmen werden in Italien alle Produkte aus den Geschäftsbereichen BoxLine, FormLine und PrintLine erfolgreich vermarktet. Um auf dem italienischen Markt noch präsenter zu werden, wurde bereits seit einiger Zeit die Allianz mit einem im Die-Cutting- und Die-Making-Markt in Italien verwurzelten Unternehmen gesucht. Am 17. Dezember 2014 war es dann soweit und Cito Italia Srl hat alle Anteile der Sintec Srl übernommen. Neuer Geschäftsführer bei Sintec Srl wurde Armando Caimi, der auch Gesellschaftergeschäftsführer von Cito Italia Srl ist.

Sintec Srl ist ein seit Jahrzehnten in Italien verwurzeltes Unternehmen, welches im Jahr 1992 von den Partnern Roberto Colombo und Gianluigi Frua gegründet wurde. Hervorgegangen ist Sintec aus dem Bereich Die Cutting bei Sandvik Italia. Dort hat Roberto Colombo seit dem Jahre 1980 den Vertrieb von Produkten für den Bereich Stanzformenproduktion geleitet. Somit kann man bei Sinec auf eine fast 35-jährige Erfahrung im Bereich Stanzformen in Italien zurückblicken. Im Jahr 2003 wurde Marco Colombo, der Neffe von Roberto, als Teilhaber im Unternehmen aufgenommen.

Das Geschäftsmodell von Sintec basiert auf seinen internationalen Verbindungen und der Nähe und den langjährigen Beziehungen zu seinen Kunden. Aktuell werden Produkte von 17 verschiedenen Herstellern aus aller Welt nach Italien importiert. Sintec war das erste Unternehmen in Italien, welches sich ausgiebig mit der Automatisierung im Bereich Stanzformenproduktion beschäftigt hat. In der Firma in Mailand sind derzeit 11 Mitarbeiter beschäftigt, die über ein ausgeprägtes technisches Know-how verfügen.

Die Entscheidung, sein Unternehmen zu verkaufen, ist dem Hauptanteilseigner Roberto Colombo nicht leicht gefallen, denn er fühlt sich mit dem Unternehmen und dem Die-Cutting-Markt nach wie vor sehr verbunden. Deshalb war es ihm und seinem Partner besonders wichtig, einen geeigneten Käufer zu finden, der genauso stark in dieser Branche verwurzelt ist. Roberto Colombo und Gianluigi Frua wollen beide aus Altergründen langsam aus dem Unternehmen ausscheiden, auch wenn sie beide gerne in den nächsten Jahren noch als Berater für Sintec tätig sein wollen. Es wurde also nach einem Partner gesucht, der langjährige Erfahrung zu schätzen weiß und dieser wurde in Cito Italia Srl gefunden. In den vielen Jahren der gemeinsamen Aktivität auf dem grafischen Markt ist es ganz natürlich immer wieder zu Begegnungen zwischen den handelnden Personen gekommen. Besonders mit dem Hauptgesellschafter der Cito Group, Jürgen Marien, bestanden lange Kontakte. So hatte man die Möglichkeit, sich sehr gut kennen und schätzen zu lernen. Roberto Colombo äußert sich zu dem Geschäftsabschluss: „Wenn man seine Firma verkauft, ist es so, als ob man ein Kind an neue Eltern übergibt und deshalb muss man die neuen Eigentümer sorgfältig auswählen. Ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden und ich bin auch etwas stolz, dass mein Unternehmen zukünftig eine Cito Group Company ist“.

Sintec wird auch zukünftig ein eigenständiges Unternehmen bleiben; auch die Mitarbeiter werden alle im Unternehmen beibehalten. Natürlich profitieren alle Kunden von Sintec zukünftig vom Global Player Cito und ebenso von der intensiven F&E-Arbeit im Hause Cito. Selbstverständlich wird Sintec zukünftig alle Qualitätsprodukte von Cito im Lieferprogramm haben. Dies ist besonders erfreulich, da sich ein bisheriger Partner von Sintec nach Jahrzehnten vom Markt verabschiedet hat. Mit dem Linienprogramm HS Cito kann die Kontinuität bei der Belieferung von hochwertigen Schneidlinien auch zukünftig sichergestellt werden. Die alten und neuen Akteure von Sintec freuen sich auf eine weitere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Jürgen Marien zu seinem weiteren Engagement in Italien: „Ich habe mich bereits als Kind in das Land Italien verliebt und deshalb ist es für mich eine besondere Freude, diesem Land auch geschäftlich noch stärker verbunden zu sein“.

www.cito.de

BU: Auch nach der Übernahme durch die Cito Group wird die italienische Sintec Srl ein eigenständiges Unternehmen bleiben.

Foto: Cito Group

 
 

19.01.2015

Siegwerk verstärkt Narrow Web & Sheetfed-Team

 

 

Seit Oktober 2014 zeichnet Dieter Lahnsteiner für den Vertrieb der Narrow Web & Sheetfed-Sparte des Druckfarbenherstellers Siegwerk in Österreich verantwortlich. Der in Linz geborene Österreicher kommt vom Etiketten- und Verpackungsspezialisten Ulikett und verfügt über langjährige Erfahrung in der Druck- und Werbebranche.

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen so kompetenten Vertreter der Branche gewinnen konnten, um unser Geschäft in Österreich weiter auszubauen“, sagt Michael Müller-Samson, Geschäftsbereichsleiter Narrow Web & Sheetfed bei Siegwerk.

www.siegwerk.com

BU: Seit Oktober 2014 zeichnet Dieter Lahnsteiner für den Vertrieb der Narrow Web & Sheetfed-Sparte des Druckfarbenherstellers Siegwerk in Österreich verantwortlich.

Foto: Siegwerk

 
 

19.01.2015

Hispack: Verpackungsmesse in Barcelona

 

Vom 21.-24. April 2015 zeigt sich Barcelona wieder als charmanter Gastgeber: die Tore des Messegelände Gran Via öffnen sich erneut für die Int. Abfüll-  und Verpackungsmesse Hispack.

Die Aussteller sehen die aktuellen Marktentwicklungen in Spanien durchaus positiv und zeigen sich im internationalen Glanz von ihrer besten Seite. Die nur alle drei Jahre stattfindende Hispack (16. Edition) hat mit der Parallelmesse BTA (Ernährungstechnologie) schon lange ihren festen Platz in den internationalen Messekalendern und begrüßt auch dieses Jahr über 35 000 Gäste. Die Fachbesucher – vor allem aus Europa, der Maghreb-Region und Südamerika – dürfen sich auf die innovativsten Produkte und Trends aus der Verpackungsbranche, verteilt auf 5 Hallen, freuen.  Für Kurzentschlossene gibt es übirgens noch einige wenige Komplettstände.

www.hispack.com

BU: Messegeschehen auf der Hispack

Foto: Messe Barcelona

 
 

19.01.2015

Tetra Pak: Vollständig erneuerbare Kartonverpackung

 

Der finnische Molkereibetrieb Valio bietet den Verbrauchern als erstes Unternehmen der Welt Produkte in Kartonverpackungen an, die allein aus pflanzlichen Materialien hergestellt werden. Ab dieser Woche können Verbraucher die Verpackungen in finnischen Einzelhandelsgeschäften kaufen.

Tetra Rex bio-basiert ist die weltweit erste Kartonverpackung, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Materialien – pflanzenbasierten Kunststoffen und Karton – besteht. Tetra Pak hat sich seit Langem dem Ziel verpflichtet, das Umweltprofil des gesamten Produktportfolios sowie aller Tätigkeiten des Unternehmens noch weiter zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist die neue Verpackung von Valio und Tetra Pak ein bedeutender Meilenstein.

In einer bis Mitte März laufenden Testphase bietet der Molkereibetrieb die neue Kartonverpackung mit dem teilentrahmten, laktosefreien Milchgetränk der Marke Valio Eila im finnischen Einzelhandel an. Auf Basis der Verbraucher-Rückmeldungen will das Unternehmen anschließend entscheiden, ob künftig auch weitere gekühlte Produkte von Valio in der neuen Tetra Rex-Verpackung abgefüllt und verkauft werden.

„Valio ist bestrebt, den Anteil erneuerbarer Materialien in den Verpackungen zu erhöhen. Wir teilen mit Tetra Pak eine gemeinsame Vorstellung von Innovation und Verantwortung für die Umwelt. Und wir sind stolz, nun als erstes Unternehmen der Welt unsere Produkte in Kartonverpackungen anzubieten, die ausschließlich aus erneuerbaren Materialien bestehen“, sagt Elli Siltala, Marketing Director bei Valio.

Die Produkte werden in bio-basierten Tetra Rex-1-Liter-Verpackungen mit TwistCap OSO 34-Verschluss erhältlich sein. Die Produktion mit einer herkömmlichen Tetra Pak TR/28-Abfüllanlage erfolgt im Valio-Werk im finnischen Jyväskylä.

„Es ist ein großartiges Gefühl, zu wissen, dass jetzt endlich die ersten Verpackungen im Handel sind, die vollständig aus erneuerbaren Materialien bestehen. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis großen Engagements. Viele Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter von Tetra Pak haben Zeit und Arbeit investiert, diese Idee wahr werden zu lassen“, so Charles Brand, Executive Vice President of Product Management & Commercial Operations bei Tetra Pak. „Wir haben den Anteil erneuerbarer Materialien an unseren Verpackungen im Laufe der Jahre nach und nach erhöht. Diese Arbeit wollen wir auch in Zukunft fortsetzen. Wir suchen weiter nach neuen Möglichkeiten, das Konzept der Verpackung aus 100 Prozent erneuerbaren Materialien bei gleicher Lebensmittelsicherheit, Qualität und Funktionalität auch auf andere Bereiche unseres Portfolios zu übertragen.“

Bei bio-basierten Tetra Rex-Kartonverpackungen kommt Polyethylen niedriger Dichte für die Beschichtung des Verpackungsmaterials sowie für den Verschlusshals zum Einsatz, während die Verschlusskappe aus Polyethylen hoher Dichte besteht. Alle Kunststoffmaterialien werden aus Zuckerrohr hergestellt. Die Kunststoffe können ebenso wie der Forest Stewardship Council (FSC) -zertifizierte Karton bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgt werden.

Verbraucher können die Tetra Rex-Verpackung aus erneuerbaren Rohstoffen künftig an dem Aufdruck „bio-basiert“ auf dem Giebeldach erkennen.


Über Valio

Valio ist ein führender Molkereibetrieb. Eigentümer des Unternehmens sind finnische Milchbauern. Im Jahr 2013 erwirtschaftete Valio einen Umsatz von 2.000 Millionen Euro und beschäftigte 4.600 Mitarbeiter. Mit der Herstellung schmackhafter und hochwertiger Produkte aus sauberer finnischer Milch schützt Valio die Milchviehwirtschaft und einen lebendigen ländlichen Raum in Finnland. Qualität, Kompetenz und Verantwortung sind seit über 100 Jahren die Leitlinien, an denen sich die unternehmerische Tätigkeit von Valio orientiert.

Über Tetra Pak

Tetra Pak ist der weltweit führende Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten bringen wir sichere, innovative und umweltfreundliche Produkte auf den Markt, die täglich den Bedarf von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt decken. Mit mehr als 23.000 Mitarbeitern sind wir in über 80 Ländern tätig. Wir legen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und einen nachhaltigen Ansatz für unser Geschäft. Unser Motto „Schützt, was gut ist“ spiegelt unsere Vision wider, Lebensmittel überall auf der Welt sicher und verfügbar zu machen.

www.tetrapak.de

BU: Tetra Rex bio-basiert ist die weltweit erste Kartonverpackung, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Materialien – pflanzenbasierten Kunststoffen und Karton – besteht.

Foto: Tetra Pak

 
 

19.01.2015

Heidelberg auf der InPrint 2015 in München

 

Messeveranstalter FM Brooks verzeichnet einen starken Zuwachs an Neuanmeldungen für die kommende zweite Ausgabe der Fachmesse InPrint, welche vom 10.-12. November 2015 auf dem Internationalen Messegelände München zeitgleich zur Productronica stattfindet.

Zu den kürzlich angemeldeten Neuausstellern gehört auch Branchenriese Heidelberg. Das Unternehmen setzt derzeit einen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer industrieller Drucklösungen und möchte die InPrint mit ihrem besonderen Fokus auf genau diese Art von innovativen Drucktechnologien als Ausstellungsplattform nutzen.

Jason Oliver, Leiter des Geschäftsbereichs Digitaldruck bei Heidelberg, erklärt die Gründe für die Messeteilnahme: „Heidelberg sieht die Zukunft des Inkjets sehr positiv, insbesondere im industriellen Drucksektor. Es ist also eine logische Konsequenz, dass wir an der nächsten InPrint in München teilnehmen wollen. Die InPrint hat sich erfolgreich als zentraler Branchenevent für zukunftsorientierte Drucktechnologien im Fertigungssektor etabliert und passt damit hervorragend zu den Visionen und Plänen, die Heidelberg für den Inkjet-Bereich hat. Unter anderem wollen wir neue, spannende Systeme zur Bedruckung von 3D-Objekten auf den Markt bringen - wir nennen das 4D-Druck.“

Frazer Chesterman, Co-Director InPrint, fügt ergänzend hinzu: „Der industrielle Drucksektor befindet sich ganz offensichtlich im Aufschwung, und die Branche sieht die InPrint bereits als maßgebliche Veranstaltung für Drucktechnologie in der Fertigung. Wir freuen uns, dass eine ganze Reihe an Branchengrößen wie Heidelberg die InPrint zu ihrer wichtigsten Plattform im Jahr 2015 gewählt haben. Damit wird die kommende InPrint im Vergleich zur Erstveranstaltung beträchtlich wachsen. Zugleich werden auf der Messe die neuesten und innovativsten Technologien zu sehen sein, die derzeit und in naher Zukunft auf dem industriellen Druckmarkt verfügbar sind.“

Fast 40 neue Aussteller haben ihre Teilnahme an der InPrint 2015 zugesagt, unter anderem: Heidelberg, KBA, Konica Minolta, Kyocera, Wifag Polytype, Wikoff Inks, Collins Inkjet, Seiko, Tonejet, Archipelago, JetSet, KNF, Onyx, Lüscher, OMSO, Amica, Afford, Inometa, Staedtler, Grafco, GEW, Adphos, Alchemie, D&K, Inca, Ushio, Roos, Bordeaux Digital Inks, Ruco Inks, Sirpi, Polychromal, Stiefel, Natgraph, Technoplot, Kimoto, MacDermid Autotype, Global Inkjet Systems und Tiger Coatings.

Die InPrint 2015 findet auf dem Messegelände München statt, ein bestens etablierter Veranstaltungsort für zahlreiche erfolgreiche Fachmessen im Fertigungssektor. 2015 findet die InPrint parallel zur Productronica statt, der internationalen Leitmesse für Elektronik-Fertigung. Die Productronica belegt insgesamt 7 Hallen des Münchener Messegeländes und zieht mehr als 50.000 Fachbesucher aus aller Welt an.

Co-Director Marcus Timson erklärt: „Der neue Veranstaltungsort in München ermöglicht Teilnehmern einen besseren Zugang zu den industriellen Schlüsselregionen in Deutschland, Italien, Österreich, der Tschechischen Republik, Polen und der Schweiz; von dieser idealen Lage profitieren Besucher aus der ganzen Welt. Die parallel stattfindende Productronica bietet den InPrint-Besuchern eine wertvolle Ergänzung ihres Messebesuchs. Wir freuen uns sehr auf die zweite InPrint, die zweifelsohne eine erfolgreiche Veranstaltung werden wird.“
Die aktuelle InPrint-Studie „Warum boomt der industrielle Drucksektor?“ analysiert die treibenden Kräfte und Wachstumstrends des industriellen Druckmarkts. Laut dieser Studie wird insbesondere Europa künftig vom ständigen Wandel im Konsumgüter- und Fertigungsbereich profitieren.

Die Ergebnisse des InPrint-Messeberichts im Überblick

An der InPrint 2014 nahmen 6.995 Fachbesucher aus 63 Ländern teil. 52,8% der Besucher stammten aus dem Fertigungssektor. Schon anhand dieser Daten wird deutlich, dass sich die InPrint von anderen Druck-Veranstaltungen unterscheidet. Das Spektrum des Marktes ist außergewöhnlich breit und reicht von Verpackungen bis zur pharmazeutischen Industrie, vom Automobilsektor bis hin zur Innenausstattung. Die Besucher kamen aus dem gesamten Bereich der Wertschöpfungskette bekannter Markenhersteller. Auch industrielle Druckunternehmen für Tier 1 und 2 Lieferanten sowie Technologieentwickler und -integratoren waren stark vertreten. Innerhalb ihrer Unternehmen nahmen die meisten Besucher leitende Positionen im strategischen und technischen Bereich ein, mehr als 70% stammten dabei aus der Vorstandsebene oder waren hochqualifizierte Fachkräfte. Als Hauptgrund für den Besuch der InPrint wurde die Suche nach neuen Technologien genannt, die zum einen mehr Wertschöpfung/Umsatz/Leistung für die Industrieproduktion erzielen können und zum anderen den Einsatz von kundenindividuellen, gemeinsam entwickelten Lösungen ermöglichen. Im Gegensatz zu den traditionellen Druckmessen gehörte der Punkt Effizienzsteigerung zwar immer noch zu den Top 5 Motiven für den Messebesuch, wurde aber als weniger wichtig bewertet als das Ausloten von technologischen Innovationen zur Erschließung neuer Einnahmequellen.


Weitere Informationen wie eine vollständige Ausstellerliste, einen aktuellen Hallenplan, die InPrint-Studie und den InPrint-Messebericht mit Marktanalyse erhalten Sie bei marcus.timson@mackbrooks.com

InPrint Fakten

• InPrint ist die richtungsgebende Fachmesse speziell für industrielle Drucktechnologien in der Fertigung.
• InPrint ist die einzige Druckmesse, die hauptsächlich von Fachleuten aus dem Fertigungssektor besucht wird.
• Der inhaltliche Fokus der InPrint 2015 liegt auf Technologien für den Siebdruck, Spezialdruck, Digitaldruck, Inkjet-Druck und 3D-Druck.
• Auf der InPrint 2015 zeigen 150 ausstellende Unternehmen ihre innovativen Lösungen für die industrielle Druckproduktion.
• Zu den wichtigsten Anwendungssegmenten der InPrint gehören der funktionale und dekorative Druck sowie der Verpackungsdruck.
• InPrint zieht hochrangige Entscheidungsträger an, die gezielt nach Lösungen für spezifische Produktionsprobleme suchen.
• InPrint-Besucher wollen individuelle Innovationen und Beratung, um neue Möglichkeiten in der Produktion zu erschließen.
• Die InPrint 2015 findet parallel zur Productronica statt, der internationalen Leitmesse für Elektronik-Fertigung.

www.inprintshow.com

BU: Jason Oliver, Leiter des Geschäftsbereichs Digitaldruck bei Heidelberg.

Foto: Heidelberg

 
 

19.01.2015

Umfirmierung in Reifenhäuser Blown Film

 

 

Reifenhäuser Kiefel Extrusion, der führende Hersteller von Blasfolienanlagen für die Kunststoffextrusion, wurde zum 01.01.2015 in Reifenhäuser Blown Film umfirmiert. Das Unternehmen gehört seit 2009 zur in Troisdorf/NRW ansässigen Reifenhäuser Gruppe, die mit der Umfirmierung die vollständige Integration des zugekauften Unternehmens in die Gruppe noch einmal unterstreicht. Gleichzeitig kennzeichnet die Umfirmierung den strategischen Ausbau der Geschäftseinheit Blasfolie, die den Standort Worms deutlich aufwertet, Arbeitsplätze sichert und weiteres Wachstum unterstützt.

Reifenhäuser investiert über zwei Millionen Euro am Standort Worms, um die Inhouse-Fertigung von Know-how-Komponenten weiter auszubauen. Es wurden neue Bearbeitungszentren und eine neue 3D-Messmaschine angeschafft und in neuen Räumlichkeiten installiert. „Mit diesen Investitionen werden wir den Materialfluss weiter optimieren, Kapazitäten ausbauen und die Qualität für zukünftige Anforderungen nachhaltig sichern“, so Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe. „Die Veränderungen sind aber nicht nur für den Standort Worms, sondern für die gesamte Reifenhäuser Gruppe ein weiterer Schritt nach vorne: Wir bauen die Stärken der Gruppe gezielt aus und vernetzen uns noch enger, um unsere Leistung ganz gezielt auf den Weltmärkten zu positionieren.“

Geschäftsführer der Reifenhäuser Blown Film ist Dr. Fritz Dorner. Er hatte diese Aufgabe bereits zum 01.10.2014 von Bernd Reifenhäuser übernommen, der sich nun wieder auf seine Aufgabe als CEO der Reifenhäuser Gruppe konzentrieren wird. Dorner (51) ist studierter Kunststoffingenieur und Betriebswirt mit einer Promotion an der Fakultät für Maschinenbau der RWTH Aachen. Er war bereits in verschiedenen Führungspositionen im internationalen Maschinenbauumfeld tätig. Mit seiner umfassenden Erfahrung wird er den Wachstumskurs der Reifenhäuser Blown Film gezielt fortsetzen. Er startet diese Aufgabe mit einem guten Auftragspolster.

Mit der Umfirmierung in Reifenhäuser Blown Film ist das Unternehmen nun auch konsequent in die Markenarchitektur der Reifenhäuser Gruppe integriert: Alle Firmen der Gruppe tragen den Produktnamen oder Reifenhäuser in der Hauptzeile. Firmen mit Reifenhäuser in der Hauptzeile tragen ab Januar 2015 einheitlich die Spezialisierung in der Unterzeile.

Über Reifenhäuser Blown Film

Die Reifenhäuser Blown Film zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Blasfolien-Extrusionsanlagen und anderen Maschinen zur Herstellung und Weiterverarbeitung hochwertiger Kunststofffolien. Das Unternehmen hat in über 60 Jahren mehr als 7.000 Anlagen weltweit in Betrieb genommen und sich dabei für seine Kunden entscheidendes Know-how von der Projektierung über die Prozesstechnik bis zum fertigen Produkt angeeignet. Die aktuelle, modulare Evolution-Produktreihe umfasst das gesamte Blasfolienspektrum von 3- bis 11-Schichtanlagen. Die Anlagen, die auf Wunsch schlüsselfertig geliefert werden, ermöglichen die Produktion einfacher Verpackungsanwendungen genauso wie die Herstellung aufwändiger technischer Folien und Lebensmittelverpackungen mit besonderen Barriereeigenschaften. Geschäftsführer der Business Unit mit Mitarbeitern an den Standorten Worms und Troisdorf ist Dr. Fritz Dorner.

Über die Reifenhäuser Gruppe

Die deutsche Reifenhäuser Gruppe mit Hauptsitz im Troisdorf bei Köln ist der weltweit führende Anbieter von Kunststoffextrusionsanlagen, -maschinen und -komponenten. Die Gruppe bildet das weltweit größte unternehmensinterne Know-how Netzwerk für Extrusionstechnologie: Sechs Business Units, denen neun Tochterunternehmen angehören, bündeln hochspezialisiertes Wissen in Konstruktion, Prozesstechnik, Verfahrenstechnik, Automatisierung, Projektierung, Fertigung, Projektleitung und Logistik. Gemeinsam deckt die Gruppe das größte Portfolio für Extrusionstechnologie ab. Die Unternehmen bieten Anlagen an zur Herstellung von Folien, Platten, Vliesstoffen, Monofilamenten und Wood Polymer Composites sowie die entsprechenden Komponenten. Das Unternehmen, das 1911 als Schmiede gegründet wurde, wird heute in der dritten Generation von den Brüdern Bernd, Klaus und Ulrich Reifenhäuser geführt.

www.reifenhauser.com

BU: Dr. Fritz Dorner, 51, neuer Geschäftsführer der Reifenhäuser Blown Film GmbH.

Foto: Reifenhäuser Gruppe

 
 

19.01.2015

Aus Huhtamaki Films wird Infiana Group

 

Seit dem 15. Januar firmiert Huhtamaki Films unter dem Namen Infiana Group. Der Folienexperte setzt mit der Umbenennung seine Positionierung am Markt konsequent fort und knüpft nahtlos an die bisherige Rolle als weltweit führender Spezialfolienhersteller an.

„Mit der Suche nach einem neuen Namen haben wir uns bewusst auseinander gesetzt“, erklärt Peter Wahsner, CEO der Infiana Group. „Das eigens kreierte Wort repräsentiert die Werte, die wir nach außen transportieren möchten. Ideengeber, Innovationsmotor, Folienentwickler, der in enger Zusammenarbeit mit den Kunden Produkte in höchster Qualität herstellt – dafür steht Infiana.“ In den Namen wurden unter anderem Worte wie Innovation (englisch: innovation),  Unendlichkeit (englisch: infinity) oder auch Folien (englisch: films) integriert. Diese drei Begriffe spiegeln das Know-how und die Kernkompetenzen des traditionsreichen Folienanbieters mit 160 Jahren Geschichte und Hauptsitz im fränkischen Forchheim wider. Infiana hat zudem auch einen Bezug zur Mythologie: Der Name ist an Diana, die römische Göttin der Jagd, angelehnt. „Damit betonen wir, uns jederzeit 
für die Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle zum Wohle unserer Kunden einzusetzen. Auch das Symbol des Ouroborus unterstreicht, sich in diesem Sinne immer wieder neu zu erfinden“, erläutert CEO Wahsner. „Wir sind davon überzeugt, mit Infiana einen Namen gefunden zu haben, der unsere Philosophie trägt und unsere Marktstrategie gegenüber unseren Kunden stützt.“

Für die kommenden Wochen steht nun die Umbenennung an allen vier Produktionsstandorten in Forchheim (Deutschland), Malvern (USA), Camaçari (Brasilien) und Samutsakorn (Thailand) auf dem Programm.

Über die Infiana Group:

Die Infiana Group entwickelt und produziert Spezialfolien für den Konsumgütermarkt und für die Industrie. Die Firmengruppe beschäftigt an den vier Produktionsstandorten in Forchheim (Deutschland), Malvern (USA), Camaçari (Brasilien) und Samutsakorn (Thailand) rund 1.000 Mitarbeiter und produziert Spezialfolien für die Geschäftsfelder Consumer (Folienproduktion für Verpackungen und als Komponente für Hygieneartikel), Industrial (Trenn- und Oberflächenfolien für technische Anwendungen) und den Pressure Sensitiv-Markt (silikonbeschichte Trennfolien). Der Folienexperte ist in den drei 
Branchen zu gleichen Teilen aktiv. 2013 wurde ein Umsatz von 186,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

www.films.huhtamaki.com/de

BU: Auch nach der Umfirmierung wird die Infiana Group an die Rolle als weltweit führender Spezialfolienhersteller anknüpfen.

Foto: Infiana Group

 
 

15.01.2015

RLC: Neuer Geschäftsführer

 

 

Andreas Jung ist seit dem 01. Januar 2015 neuer Geschäftsführer der Limmatdruck | Zeiler AG – der Schweizer Standorte der RLC packaging group. Er übernimmt das Amt von Ulrich Nydegger, der sich zum 31. März 2015 aus dem Tagesgeschäft zurückzieht.

Erfahrung in der Verpackungsindustrie bringt der Diplom-Wirtschaftsingenieur Andreas Jung aus seiner vorherigen Position als General Manager bei Smurfit Kappa mit. In seiner neuen Funktion in der Schweiz verfolgt er vor allem das Ziel, die starke Produkt- und Zielmarktorientierung des Standorts weiter voranzutreiben. Dabei schätzt er insbesondere die Innovationskraft und Kultur des familiengeführten Unternehmens. Hans-Christian Bestehorn, Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung der RLC packaging group, freut sich über den Neuzugang: „Mit Herrn Jung haben wir einen Verpackungsexperten gewonnen, der über langjährige Führungserfahrung in verschiedenen Unternehmen sowie ein ausgezeichnetes Markt- und Branchen-Know-how verfügt“, sagt er.

Der langjährige Geschäftsführer Ulrich Nydegger legt seine Tätigkeit zum Ende des ersten Quartals 2015 nieder. Herr Nydegger hat in seiner Zeit den Schulterschluss zwischen Limmatdruck und Zeiler geprägt und das Unternehmen zum größten Faltschachtelhersteller in der Schweiz entwickelt. Als Präsident des Verwaltungs- und Stiftungsrates Personalstiftung der Limmatdruck | Zeiler AG wird er sich jedoch auch weiterhin für RLC engagieren.

Die RLC packaging group hat sich als ganzheitlicher Systemanbieter in verschiedenen Kompetenzzentren auf die genauen Bedürfnisse der Ziel-segmente Beauty, Pharma und Lebens- und Genussmittel spezialisiert. Limmatdruck | Zeiler gehört seit 2011 zur RLC packaging group. Hochveredelte Pralinenverpackungen sowie Taschenverpackungen wie zum Beispiel das auch als „Böxli“ bezeichnete Zet Klik haben Limmatdruck | Zeiler europaweit bekanntgemacht. Mit PAS Media, dem Lösungsanbieter für das digitale Artwork Lifecycle Management, dem Kommunikations- und Mediendesign durch LD Media sowie den Abpackanlagen von ZET Engineering unterstützt Limmatdruck | Zeiler sämtliche Prozesse der Verpackungswertschöpfungskette.

www.rlc-packaging.com

BU: Andreas Jung

Foto: RLC packaging group

 
 

15.01.2015

Chep: Viertelpaletten für Spreewaldhof

 

Das Traditionsunternehmen Spreewaldhof, Produzent der berühmten Spreewaldgurken, hat am 12. Januar 2015 bekannt gegeben, dass die Umstellung auf die neue Chep Viertelpalette vollständig abgeschlossen ist. Am neuen Ladungsträger von Chep hat Spreewaldhof insbesondere die neue Blue Click Lösung zur Displaybefestigung begeistert.

Dr. Kathrin von Ahlen, die Marketingverantwortliche von Spreewaldhof, ist sehr zufrieden über die gute Zusammenarbeit mit Chep: „Da gerade Gewürzgurken oftmals ein Impulskauf sind, ist für das Unternehmen ein starker Auftritt am POS mit ansprechenden Displays sehr wichtig.“ Hier bietet das neue Blue Click System eine höhere Flexibilität zur Displaybefestigung und mehr Möglichkeiten beim Displaydesign.

Spreewaldhof legt viel Wert auf Innovationen und Denken abseits ausgetretener Pfade. Daher hat das Unternehmen auch immer wieder den Schritt gewagt, sich außerhalb der vorherrschenden Norm zu bewegen, mit Produkten wie der Get-One-Gurke oder dem Pfelino Apfelmus in der Pouch-Verpackung. Entsprechend setzt Spreewaldhof auch konsequent auf die neue Viertelpalette von Chep.

So konnte das Traditionsunternehmen dank Blue Click bereits nach wenigen Monaten die ersten deutlichen Einsparungen sehen. Das Anbringen der Displayaufsteller erfolgt nun wesentlich schneller. Pro Display konnten mit der neuen Befestigung deutlich an Aufbauzeit eingespart werden. Dies sorgt für eine Kostenersparnis, die sich auf Dauer bemerkbar macht.

Und auch Christophe Campe, Geschäftsführer bei Chep Deutschland, zeigt sich von der Partnerschaft angetan: „Wir arbeiten bereits seit fast 20 Jahren sehr eng mit Spreewaldhof zusammen, d.h. auch schon bei der Einführung der ersten Generation der Chep Viertelpalette hatte Spreewaldhof schnell das Potential des wichtigen Abverkaufs-Tools erkannt. Spreewaldhof ist in der Branche für seinen großen Innovationsgeist bekannt, genauso wie Chep. Wir freuen uns daher, mit Blue Click und der neuen Viertelpalette unseren Beitrag zu leisten für eine optimale Präsentation am POS.“

Die neue Chep Viertelpalette ist seit Juli 2014 auf dem Markt und wird sehr gut aufgenommen. So hatten Stand Januar 2015 bereits über 90 Prozent der beteiligten Firmen vollständig auf den neuen Ladungsträger umgestellt. Die neue Generation der Kunststoff-Viertelpalette ist Cheps Antwort auf die Anforderungen des Marktes aus der „Last Mile“ Studie nach mehr Nachhaltigkeit, geringeren Kosten, verbesserter Effizienz und noch mehr Ressourcenschonung durch Recycling. Cheps neue Generation der Viertelpalette ersetzt die bisherige Chep Viertelpalette, die vor über 20 Jahren auf den Markt kam, und misst wie ihre Vorgängerin 600 x 400 mm. Dank des durchdachten Designs ist die neue Viertelpalette sehr effizient nestbar, stabil und leichter handhabbar als vergleichbare Transportplattformen. Außerdem bietet die neue Viertelpalette spezielle Befestigungsmöglichkeiten, das Blue Click System, damit kundeneigene POS-Displays sicherer und schneller befestigt werden können.

www.chep.com/de

BU: Die Chep Viertelpalette für Spreewaldhof

Foto: Chep

 
 

13.01.2015

Betriebsübergang bei der Hopf GmbH

 

Seit 01. Januar 2015 firmiert die in Nördlingen ansässige Traditionsfirma „Kunststoffwerke Adolf Hopf GmbH & Co. KG“ unter „Hopf Packaging GmbH“. Das neue, aus einem Betriebsübergang heraus entstehende Unternehmen bleibt dem Verpackungsmarkt und dem Standort Nördlingen treu.

Durch die neue Gesellschafterstruktur gestärkt, agiert die Hopf Packaging GmbH als rechtlich eigenständiger Betrieb. Nach erfolgreicher geschäftlicher Kooperation im letzten Jahr ist die Siepe GmbH als starker Partner und Gesellschafter mit an Bord gekommen. Durch die intensive Zusammenarbeit, vor allem in den Bereichen Vertrieb und Produktentwicklung, kann künftig noch besser auf die Bedürfnisse des Verpackungsmarktes reagiert werden. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit der CGN Preform GmbH & Co. KG, ebenfalls Gesellschafter, intensiviert.

Für Bestandskunden ändert sich durch den Betriebsübergang nichts. Die Hopf Packaging wird alle Rechte und Pflichten der bestehenden Geschäftsbeziehungen der Kunststoffwerke Hopf übernehmen. Lolomai Hipp, Geschäftsführerin der Kunststoffwerke Adolf Hopf GmbH & Co. KG, wird in der Hopf Packaging mit dem Betriebsübergang die Geschäftsführung für das operative Geschäft an Christoph Berks (Technik) und Norbert Rühl (kaufmännischer Bereich) übergeben. Herr Josef Siepe wird vor allem bei strategischen Fragestellungen unterstützend zur Seite stehen.


Zur weiteren Information:

Geschäftsführer ab 01.01.2015
Josef Siepe
Christoph Berks, Norbert Rühl

Gesellschafter ab 01.01.2015
Christoph Berks
Wolfgang Bonerath
CGN Preform
Lolomai Hipp
Frank Knoch
Norbert Rühl
Siepe GmbH

Pressekontakt: Lolomai Hipp hipp@hopf.de  Tel. +49 (0)9081806102


www.hopf.de

BU: Seit 1896 zählt Hopf zu den führenden Herstellern von Tiegeln, Flaschen und Verschlüssen für die Pharma- und Kosmetikbranche.

Foto: Hopf Packaging GmbH

 
 

13.01.2015

Smurfit Kappa-Studie: Marketing im Regal

 

Markenunternehmen lassen in europäischen Supermärkten im Kampf um die Aufmerksamkeit von Verbrauchern und damit um Marktanteile jährlich Werbepotenziale in Millionenhöhe ungenutzt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Smurfit Kappa, einer der weltweit führenden Verpackungshersteller, jetzt veröffentlicht hat.

In der Studie „Marketing im Regal: Wie viel Kontrolle haben Sie wirklich?“ berichtet das Unternehmen, dass Markenunternehmen ungeachtet der Tatsache, dass 76 Prozent der Kaufentscheidungen erst im Geschäft getroffen werden 1, die damit verbundenen Möglichkeiten häufig nicht nutzen. Insbesondere verpassen viele den wachsenden Trend zu Shelf-Ready-Packaging-Lösungen (einzelhandelsgerechte, regalfertige Transportverpackungen) als Möglichkeit, Supermarktkunden direkt am Point-of-Sale zu beeinflussen. Gerade aber im Geschäft fallen die meisten Entscheidungen für oder gegen den Kauf eines bestimmten Produkts – und hier kann die optimal gestaltete Regalverpackung diesen Entscheidungsprozess sehr positiv unterstützen.

Shelf-Ready Packaging Produkte werden in einer verkaufsfertigen, werblich bedruckten Einheit an Einzelhändler geliefert – und damit gewinnt die Regalverpackung im Kampf um die Aufmerksamkeit der Käufer weltweit an Bedeutung. Ursprünglich sollten damit in erster Linie Logistikkosten in den Einzelhandelsläden eingespart werden, in dem durch die regalfertige Verpackung die Produkte nach der Anlieferung effizient ins Regal zu stellen sind. Die zusätzliche Werbewirksamkeit der Regalverpackung wurde dabei allerdings teilweise vernachlässigt. Mit den richtigen Kenntnissen, Verfahren und Technologien können heute viele Markeninhaber davon profitieren, dass verbesserte Regalverpackungen in Tests von bis zu 76 Prozent mehr Käufern wahrgenommen werden 5.

Laut Smurfit Kappa können bis zu 40 Prozent des im Regal stehenden Produkts von einer Sekundärverpackung verdeckt werden 2. Diese Sekundärverpackung stellt eine wertvolle, auffällige Werbefläche dar, die aber von Marketingverantwortlichen zu häufig nicht beachtet wird. Im Vergleich zu anderen Werbemedien ist das Potenzial erheblich. Außerdem kann die zusätzliche Werbefläche auf der Regalverpackung schnell an die jeweils aktuellen Marketingkampagnen angepasst werden.

Arco Berkenbosch, Vice President Marketing, Research and Development, Smurfit Kappa, erklärt: „Unsere Analyse zeigt, dass Marken in typischen europäischen Supermärkten über das Shelf-Ready-Packaging 2 eine Fläche von bis zu 125 Quadratmetern für Werbezwecke zur Verfügung steht. Eigentlich müsste diese Fläche als wichtiger Marketingkanal betrachtet werden, und Marken müssten alles tun, um ihn zu nutzen. Nehmen wir beispielsweise eine typische Plakatfläche von 2,16 Quadratmetern als Berechnungsgrundlage, entspräche diese Fläche aus werblicher Perspektive einem Werbeetat von 424.320 Euro pro Geschäft 3 und Jahr für zusätzliches Marketing. Europaweit betrachtet steht Markeninhabern damit ein Marketingpotenzial in Höhe von mehreren Millionen Euro zur Verfügung 4.“

„In der immer komplexeren Einzelhandelswelt“, so Berkenbosch weiter, „in der Markenunternehmen zunehmend um die Aufmerksamkeit der Käufer zu kämpfen haben, stellt dies eine ansehnliche Möglichkeit dar. Dennoch bleibt das Instrument der Gestaltung der Regalverpackung einer der am wenigsten genutzten Bestandteile im Marketingmix und schafft es selten auf die Prioritätenliste der Markenverantwortlichen. Tatsächlich aber ist es einer der letzten Bereiche im Einzelhandel, der neue Marketingchancen am Point-of-Sale bietet.“

Ergänzend erläutert Berkenbosch: "Bei der richtigen Umsetzung wäre die Vermarktung im Regal vollständig in die breiteren Marketingaktivitäten einer Marke integriert, mit klaren Anweisungen auf Grundlage einer umfassenden, genau definierten Marketingstrategie mit Blick auf die Konsumenten. Die Verantwortung läge auf der Ebene des Brandmarketings, wobei die Vermarktung im Regal und gegenüber dem Verbraucher schon ganz am Anfang des Markenweges berücksichtigt werden würde."

Um Marketingverantwortlichen dabei zu helfen, neue Vermarktungslösungen zu kreieren und hierbei die Möglichkeiten der Verkaufsverpackungen optimal auszunutzen, setzt Smurfit Kappa auf seine Marktkompetenz und seine Insights. So können Markeninhaber die Wirkung Ihrer Verkaufsverpackungen auf Kunden testen und analysieren, indem die Verpackungen in einem virtuellen Supermarktregal visualisiert und der Attraktionswert ihrer Regalverpackung über ein Webcam Eye-Tracking erfasst werden kann. Die Technik dazu wurde in einer exklusiven Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Eyesee entwickelt. Mit dieser Lösung ist es möglich, sehr effektiv die Wirkung verschiedener Verpackungsdesigns zu überprüfen. Markeninhabern steht eine flexible Regalumgebung zur Verfügung, in der sie die Effektivität unterschiedlicher Marketingstrategien testen können, ehe diese in die Realität umgesetzt und die Produkte in die Handelsregale gestellt werden.

Arco Berkenbosch sagt hierzu abschließend: ""Unsere Zukunftsvision ist jetzt Wirklichkeit geworden. Von ersten Insights bis hin zu konkreten Attraktivitätsmessungen der optimierten Regalverpackungen schafft Smurfit Kappa den kompletten Prozess in wenigen Wochen, wozu Markenunternehmen früher Monate gebraucht haben.“


Hinweise an Redakteure

1 „The 2012 Shopper Engagement Study, Point of Purchase Advertising International“, 2012, Seite 4.
Zu finden unter: http://www.popai.fr/textes/Shopper_Engagement_Study.pdf
2 Die Zahl basiert auf grundlegenden Untersuchungen, die Smurfit Kappa mit Hilfe seiner proprietären „Shelf Viewer“-Technologie durchführte. Dabei wurden Bilder von mehr als 22.000 Einzelhandelsregalen in aller Welt analysiert. Die Untersuchung zeigte, dass Sekundärverpackungen typischerweise 10 bis 40 Prozent der Oberfläche der Primärverpackung von Produkten ausmachen.
3 Die Zahl basiert auf den durchschnittlichen Kosten eines Plakats bei einer zweiwöchigen Aktivität in Großbritannien, Frankreich und Belgien mit 282 Euro pro Poster; 130,56 Euro/Quadratmeter (zweiwöchentlich), 282,88 Euro/Quadratmeter (monatlich). Die Zahlen entsprechen dem Stand vom 30.10.2014.
4 Die Zahl basiert auf einer sehr konservativen Schätzung der Anzahl der Supermärkte in Europa. Ausgehend von einer Schätzung von 150.000 Supermärkten in Europa ergibt sich ein Potenzial in Höhe von mehreren Millionen Euro.
5 Auffällige Verkaufsverpackungen werden von 76 Prozent mehr Käufern wahrgenommen, Untersuchung von Smurfit Kappa, 2014.


Über Smurfit Kappa

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 350 Produktionsstätten in 32 Ländern. 2013 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 7,9 Milliarden Euro.

Unser Hauptschwerpunkt liegt auf Innovation, Service und proaktivem Verhalten gegenüber unseren Kunden sowie auf der Verwendung nachhaltiger Ressourcen. Dieses Anliegen wird dadurch unterstützt, dass wir ein integrierter Hersteller sind. So beziehen unsere Verpackungsbetriebe den Großteil ihrer Rohmaterialien aus unseren eigenen Papierfabriken. Wir sind der europäische Marktführer auf dem Gebiet der papierbasierten Verpackungen. Wir unterhalten Niederlassungen in 21 Ländern und verkaufen Produkte wie Wellpappe, Wellpappenrohpapiere, Bag-in-Box-Verpackungen, Vollpappe sowie Faltschachteln und Verpackungen aus Vollpappe. In vielen dieser Produktbereiche können wir speziell in Osteuropa ein starkes Wachstum verzeichnen. Darüber hinaus haben wir eine Schlüsselposition in anderen Produkt- bzw. Marktsegmenten. Dazu gehören Grafikkarton, einseitig glattes Papier und Sackpapiere. Wir sind der einzige große, pan-regionale Hersteller auf dem amerikanischen Kontinent, wo wir in insgesamt 11 Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika operieren.

www.openthefuture.de
www.smurfitkappa.de

BU: Gerade im Geschäft fallen die meisten Entscheidungen für oder gegen den Kauf eines bestimmten Produkts – und hier kann die optimal gestaltete Regalverpackung diesen Entscheidungsprozess sehr positiv unterstützen.

Foto: Smurfit Kappa

 
 

13.01.2015

Wifag-Polytype Technologies geschaffen News von Polytype Converting SA

 

Schweizer High-Tech-Beschichtungs- und Kaschiertechnologie hat einen neuen Namen: Die Polytype Converting AG, weltweit renommierter Lösungsanbieter mit Hauptsitz in Freiburg (Schweiz), wurde zum 1. Januar 2015 in die WIFAG-Polytype Technologies AG integriert. Damit schliesst die Unternehmensgruppe wifag//polytype die Zusammenführung ihrer Bereiche Beschichten & Kaschieren Drucken & Trocknen/Rückfeuchten ab. Für die Kunden bedeutet dies einzigartige Prozesskompetenz aus einer Hand.

Der Vertrieb der WIFAG-Polytype Technologies AG bekam – ebenfalls zu Jahresbeginn 2015 – die passende kompetente Verstärkung: Mit dem 47-jährigen Pablo Bagiella wechselte ein erfahrener Converting-Spezialist und langjähriger Vertriebsleiter von Kroenert BMB zu WIFAG-Polytype nach Freiburg.

Pablo Bagiella kann auf ein einzigartiges Portfolio an Entwicklungskompetenz zurückgreifen: Die WIFAG-Polytype Technologies AG steht nicht nur für Schweizer Maschinenbau-Qualität, sondern bietet mit eigener Digital- und Steuerungstechnologie sowie Entwicklungskompetenz rund um alle gängigen Substrate – Farben, Lacke, Primer und funktionelle Schichten – nahezu konkurrenzlose Möglichkeiten. Das tiefe Prozesswissen des integrierten Technologieunternehmens erlaubt massgeschneiderte Lösungen von Anfang an.

Der nächste Schritt

Seit die WIFAG-Polytype Technologies AG am 1. Juli 2014 durch Umfirmierung des renommierten Druckmaschinenherstellers WIFAG Maschinenfabrik AG und der Integration des Trockner-Spezialisten Pagendarm (Hamburg) entstand, wurden zusätzliche Schwerpunkte im Portfolio gesetzt. Die spartenübergreifend arbeitenden Digital und Automation Competence Center geben den wifag//polytype-Kunden bereits zukunftsweisende Optionen an die Hand.

Zunehmend wichtige Rollen im neuen wifag//polytype-Portfolio spielen das von Ilford zu wifag//polytype gewechselte Entwicklungs-Team, das aus rund einem Dutzend Chemikern und Prozessingenieuren besteht, sowie das deutlich ausgebaute wifag//polytype-eigene Technikum. Dort können die Kunden nun vier hochflexible Test-Anlagen in ihren F&E-Prozess einbeziehen: Die Techma-3 oder auch FlexCo (Flexible Coating) genannte Linie ermöglicht beispielsweise feinste Abstufen beim Auftrag von Beschichtungen sowie bei der Geschwindigkeits- und Trocknersteuerung. Mit der Techma-4 hat wifag//polytype den digitalen Inkjetdruck auf Folien und Aluminium realisiert. Dieser technologische Durchbruch der Schweizer Druck- und Converting-Spezialisten hat gerade im Branchensegment Flexible Packaging grosses Interesse hervorgerufen.

In den vergangenen Monaten wurde die WIFAG-Polytype Technologies AG zudem neu strukturiert und noch stärker kunden- und projektorientiert ausgerichtet. Ein Netz von sorgfältig ausgewählten Partnern hilft mehr denn je, Technologie "made in Switzerland" und "made in Europe" zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten.

Ernst Meier, Head of Sales Coating Solutions, über die neue Ausrichtung: "Wir von wifag//polytype bieten unseren Kunden echten Mehrwert durch die enge Zusammenarbeit unserer Maschinenentwickler mit den Steuerungs- und Digitaldruck-Spezialisten sowie Chemikern und Prozessingenieuren. Die Kunden erwarten Technologie-Konzepte, die einen stabilen industriellen Prozess garantieren. Wer die komplette Lösungs-Kompetenz aus einer Hand bieten kann, erreicht dieses Ziel deutlich schneller und zuverlässiger."

Besuchen Sie uns auf der ICE USA und der ICE Europe

Die neuen Möglichkeiten für Converter werden auch im Mittelpunkt der Messeauftritte der WIFAG-Polytype Technologies AG bei der ICE USA in Orlando/Florida und bei der ICE Europe in München/Deutschland stehen. Vom 10. bis 12. Februar 2015 präsentiert sich das Unternehmen in Orlandos OCCC am Stand 1000; genau einen Monat später, vom 10. bis 12. März 2015, informiert wifag//polytype auf dem Münchner Messegelände in Halle A6 am Stand 412.

www.wifag-polytype.com

 
 

13.01.2015

Friedola Tech: Laminieranlage in Betrieb genommen

 

 
Friedola Tech in Geismar hat in der zweiten Jahreshälfte 2014 eine neue Fertigungsanlage für Con-Pearl Platten in Betrieb genommen.


Ziel der rund 6 Millionen € umfassenden Investition ist die Erweiterung der Fertigungskapazitäten um mehr als 30 Prozent. Diese werden vorrangig für die Produktion von Behälterringen für Mehrweg-Großladungsträger verwendet.

Die zweijährige Planungsphase stellte sicher, dass alle technischen Anforderungen erfüllt wurden und eine weitere Evolutionsstufe aufbauend auf den bestehenden Fertigungslinien erreicht wird. Umfassende Maßnahmen zur Vorbereitung der Anlageninstallation wurden bereits 2012 getroffen.
Die fast 45 Meter lange Maschine mit einer Breite von gut 8 Metern fügt sich neben den bereits bestehenden Anlagen nahtlos in den Fertigungsprozess ein.

Im Oktober 2014 wurde mit der Serienfertigung von Con-Pearl Behälterringen begonnen.

www.friedola-tech.de

BU: Rillstation mit Kantenverschluss

Foto: Friedola Tech

 
 

13.01.2015

Antalis: Verbesserte Rückverfolgbarkeit

 

Mit der Einführung der Myrmex Lieferantenplattform beweist Antalis erneut sein hohes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Die Plattform erlaubt die Rückverfolgung der Antalis Produkte entlang der gesamten Antalis Lieferkette, indem sie umfassende Informationen über die regulatorische Konformität der Lieferanten, deren Einhaltung der neuen FSC- und PEFC-Standards sowie der neuen europäischen Holzhandlesverordnung sammelt. Antalis ist der einzige Papierhändler, der eine solch komplette sozioökologische Datenerfassung und Tracking-Plattform implementiert hat.

Die Myrmex Plattform, die mit den nachhaltigen Zellstoff- und Papierbeschaffungsrichtlinien konform geht, beweist das Bestreben von Antalis, nur Holz aus legalen, nachhaltigen und gut bewirtschafteten Quellen zu verwenden. Zudem unterstützt sie Initiativen und Forstmanagementsysteme, die ebenfalls dieser Zielsetzung folgen. Die gewonnenen Daten ermöglichen Antalis, die potenziellen Risiken, die im Zusammenhang mit bestimmten Lieferanten und deren Beschaffungsquellen verbunden sind, klar zu analysieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Plattform und die Richtlinien sind ein integraler Bestandteil der Antalis Green Connection-Initiative, unter der der Konzern eng mit seinen Lieferanten, Kunden und anderen Partnern zusammenarbeitet, um Produkte und Lösungen zu entwickeln, die den höchsten Umweltanforderungen gerecht werden.

Myrmex: harmonisierte Lieferkettendaten auf einer einzigen Plattform

Durch das Sammeln und die Zentralisierung der umfassenden Informationen ist Antalis nicht nur in der Lage, seinen Kunden stabile CSR-Referenzen bereitzustellen:die Plattform ermöglicht auch eine starke, transparente Beziehung zu den Lieferanten. Die Lieferanten wiederum profitieren von der Plattform, indem sie im Rahmen ihrer Anmeldung Informationen zusammentragen, die oftmals über ihre Organisation verstreut sind. Neben allgemeinen Geschäfts- und Kontaktinformationen werden die Lieferanten gebeten, einen Fragebogen mit Fragen zu globalen CSR-Informationen, zur Einhaltung regulatorischer Produktkonformität und Daten zum Produktionsstandort auszufüllen.

Die gesammelten Informationen werden dann auf Kohärenz überprüft, und eine Analyse bewertet für Antalis die möglichen Risiken für jeden Lieferanten und jedes Produkt. Entsprechend kann Antalis dann Maßnahmen, wie beispielsweise die Erfragung neuer Bezugsquellen beim Lieferanten, einleiten oder die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten lösen.

„Wir haben die Pflicht sicherzustellen, dass unsere unternehmerische Entwicklung grundlegende wirtschaftliche, soziale und ökologische Belange berücksichtigt“, so Dieter Becker, Geschäftsführer bei Antalis in Deutschland. „Mit Myrmex können wir unseren Kunden stichhaltige Garantien in Bezug auf die Umweltleistung unseres Angebots bieten. Dieses Bestreben spiegelt sich auch in unserem Umweltklassifizierungssystem ‚Green Star‘ wider, das es unseren Kunden, ermöglicht, Papiere, die eine besondere Umweltverträglichkeit bieten, schnell und einfach zu identifizieren.“

www.antalis.de

Foto: PEFC Deutschland

 
 

13.01.2015

IK: Konjunkturtrendprognose für 1. Quartal 2015

 

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung im letzten Jahr, die von etlichen Schwächeperioden geprägt war, fällt die IK-Konjunkturtrendprognose für das 1. Quartal 2015 vorsichtiger aus als noch zu Beginn 2014. Die aktuellen Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Unternehmen gegenüber dem 4. Quartal 2014 jetzt von einer Belebung der Konjunktur ausgehen.

31 Prozent der Unternehmen rechnen mit Umsatzzuwächsen, im letzten Quartal 2014 waren dies lediglich 7 Prozent. Insoweit überwiegt in der deutschen Kunststoffverpackungsindustrie eine positive Erwartungshaltung für 2015, auch wenn die Wirtschaftskrisen in etlichen europäischen Ländern noch
längst nicht überwunden sind.

In diesem Zusammenhang könnte sich auch für die Kunststoffverpackungsindustrie ein weiterhin niedriger Ölpreis als zusätzlicher Konjunkturmotor erweisen. Gleichzeitig ist allerdings festzustellen, dass der starke Preisrückgang beim Öl im letzten halben Jahr keine substanziellen Auswirkungen auf die Preissituation bei den Verpackungskunststoffen gehabt hat. Die Märkte zeigen insofern eindeutig, dass eine parallele Entwicklung von Öl- und Kunststoffpreisen nicht stattfindet. Auch 2015 wird sich dies voraussichtlich so fortsetzen.

Sorge bereitet dem Verband die nach wie vor große Zurückhaltung der Industrie bei Investitionen. Diese sind aber die Basis für weiteres Wirtschaftswachstum und entscheidend, wenn es um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie geht.

Die Investitionsquote in Deutschland zählt mittlerweile zu den niedrigsten aller Industrieländer. Dieser Umstand kann sich schneller als erwartet zu einem erheblichen Standortnachteil entwickeln. Ein wesentlicher Grund für das schlechte Investitionsklima, auch in der Kunststoffverpackungsindustrie, sind aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. die aktuellen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland, die zu einer Verunsicherung bei den Unternehmen geführt haben.

Falsche energiepolitische Prioritäten mit hohen Energiepreisen, zweifelhafte Eingriffe in den Arbeitsmarkt sowie Frühverrentungen vor dem Hintergrund einer dramatischen demografischen Entwicklung sind in diesem Zusammenhang wesentliche Beispiele.

Die Bundesregierung ist deshalb aufgefordert, ihre Politik investitionsfreundlicher auszurichten und dabei gegebenenfalls bereits getroffene Entscheidungen zu modifizieren.


www.kunststoffverpackungen.de

 
 
 

13.01.2015

Cofresco: Convenience Trend als Herausforderung

Welche Auswirkungen hat der Convenience Trend auf Lebensmittelsicherheit und Verpackungen im Haushalt? Wie können Lebensmittel am besten geschützt und ihre Sicherheit gewährleistet werden? Wie reagieren Verpackungsdesigner? Stehen neue Materialien, die den Anforderungen des neuen Lebensstils auch im Haushalt genügen, zur Verfügung? Diese Fragen wurden beim 9. Cofresco Forum Round Table in Chipping Campden, UK, am 27. November 2014 diskutiert. Zu der Veranstaltung „Food Protection and Convenience - Trends and Innovations in Household Packaging“ hatte das Cofresco Forum gemeinsam mit seinem Partner Campden BRI eingeladen.

„Immer weniger Zeit für die Planung und Zubereitung von Mahlzeiten bei gleichzeitig steigenden Erwartungen an die Lebensmittelqualität ist nur eine Fragestellung, die der Convenience-Trend aufwirft und der wir auf dem 9. Round Table des Cofresco Forum nachgegangen sind.“, erläutert Martin Rogall, Head of Research & Development Europe, Cofresco, den Schwerpunkt der Veranstaltung. So bot David Potter, Geschäftsführer Interactive Product Solutions, einen spannenden und viel diskutierten Überblick zu den Möglichkeiten interaktiver Verpackungen. Professor Noëlle Billon, MINES ParisTech, CEMEF, Frankreich, beschäftige sich hingegen mit der Verarbeitung von neuen Polymeren, die den sich ändernden Ansprüchen gerecht werden. Der Schutz der Lebensmittel vor Verunreinigungen stand im Fokus bei Helen Browns (Campen BRI) Vortrag zur wachsenden Herausforderung durch Allergene. Eine Thematik die nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Haushalt, wo Verunreinigungen durch Zubereitung und Aufbewahrung von Lebensmittel leicht entstehen können, an Bedeutung gewinnt. Rob Morland vom Cambridge University Business Center verdeutlichte, dass jeder Mensch andere Voraussetzungen bei der Handhabung von Verpackungen hat und gab Hinweise wie Verpackungsdesign zur Kundenunterstützung statt zum Kundenärgernis wird. Der Abschlussvortrag beschäftigte sich mit der Lebensmittelsicherheit. Zu diesem Thema präsentierte Florian Brodkorb von der Fachhochschule Münster Forschungsergebnisse zu immanent antimikrobiellen Verpackungen, die eine höhere Lebensmittelsicherheit und längere Haltbarkeit bei Fleisch und Fleischprodukten bewirken sollen.

Viel Gelegenheit zum Ausprobieren hatten die Teilnehmer des 9. Cofresco Forum Round Table beim Praxisteil. So konnten nicht nur die vielfältigen Testeinrichtungen bei Campden BRI zur Verpackungsprüfung und zur Verifizierung von Gebrauchsanleitungen für die Lebensmittelzubereitung in Augenschein genommen werden, sondern es war auch möglich, sich als Testperson für Eye-Tracking zur Verfügung zu stellen. Beim Praxisteil zu „Inclusive Design“ konnten die Teilnehmer erleben, wie sich physische Einschränkungen z.B. Farbenblindheit oder Arthritis anfühlen und den Umgang mit Verpackungen beeinträchtigen.

„Wir danken unserem Partner Campden BRI, dass er uns dabei unterstützt hat, einen spannenden und ausgesprochen aktiven Round Table auszurichten und freuen uns, dass es uns auch in diesem Jahr gelungen ist, verschiedene Aspekte aufzuzeigen und zusammenzuführen“ fasst Martin Rogall den Tag zusammen.

www.cofresco.de

BU: Die Redner und Veranstalter des diesjährigen Cofresco Forum Round Table (v.l.n.r. hinten: Robert Broughton, Hans Arning, Florian Brodkorb, David Potter, Marttin Rogall, vorne: Helen Brown, Robert Morland, Prof. Noelle Billon)

Foto: © Cofresco Forum

 
 

12.01.2015

DuPont Packaging hat neuen Direktor

 

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wird Raymond Palmen zum Direktor von DuPont Packaging & Industrial Polymers für die Region Europa, Naher Osten und Afrika bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Thomas Oury an, der als Regionaldirektor EMEA zu DuPont Performance Polymers wechselt. Palmen ist ein Experte für strategisches Wachstum und hat seit 1988 in verschiedenen Geschäftsbereichen von DuPont umfassende Erfahrung gesammelt. Zuletzt war er als Direktor Sourcing & Logistics EMEA für DuPont de Nemours International SA tätig. Palmen bekleidete außerdem die Position des EMEA-Direktors in einer Reihe von Geschäftsbereichen des Unternehmens, darunter Chemical & Fluoroproducts (Teflon), Textiles & Interiors und Corporate Planning. Zuvor übte er in zehn Jahren verschiedene Funktionen im Geschäftsbereich Lycra aus.

„Ich freue mich, zu einem derart spannenden Zeitpunkt zum Geschäftsbereich Packaging & Industrial Polymers zu stoßen“, kommentiert Palmen. „Ich sehe der Zusammenarbeit mit einem talentierten und engagierten Team erwartungsvoll entgegen, um weiterhin erstklassige Ergebnisse zu liefern. Es besteht über die gesamte Region hinweg enormes Potenzial für dynamisches Wachstum in zahlreichen Segmenten, einschließlich Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen, Konsumgüter und Industrieanwendungen.“

Als Absolvent der Solvay Business School an der Vrije Universiteit Brüssel beherrscht Palmen fließend vier Sprachen. Nach Stationen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Frankreich lebt er seit 1991 mit seiner Frau Nathalie und seinen beiden Söhnen in Genf in der Schweiz.

DuPont Packaging & Industrial Polymers produziert ein breites Portfolio an Haftvermittlern, Barrierekunststoffen, Peel- und Siegelmedien sowie Verträglichkeitsvermittlern und verfügt über ein weltweit vernetztes Entwicklungsteam, um gemeinsam mit Kunden an Verpackungsprojekten zu arbeiten, die helfen, das Produkt und die Umwelt zu schützen, die Attraktivität im Verkaufsregal sowie die Verbraucherfreundlichkeit zu steigern und die Kosten für Verpackungen von Lebensmitteln, Kosmetik- und Pharmaprodukten sowie weiterer Konsumwaren und Industrieprodukte zu senken.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und
Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt.

www.dupont.com

BU: Raymond Palmen ist neuer Direktor von DuPont Packaging & Industrial Polymers für die Region Europa, Naher Osten und Afrika.

Foto: DuPont

 
 

12.01.2015

Führungswechsel bei der Corvaglia Group

 

 
Mit rund 250 Mitarbeitenden an den Standorten in der Schweiz (Corvaglia Mould AG, Eschlikon) und Mexiko ist die Corvaglia Gruppe innerhalb der letzten Jahre stark gewachsen. Um den damit einhergehenden Anforderungen Rechnung zu tragen, hatte Gründer und Inhaber Romeo Corvaglia frühzeitig damit begonnen, die internen Strukturen anzupassen. Im März 2013 wurde der Verwaltungsrat von 2 auf 6 Personen erweitert und in verschiedene Fachgebiete aufgeteilt. Schon seit einigen Jahren bemüht sich Romeo Corvaglia auch darum, seine Nachfolge als Gruppen-CEO sicherzustellen.


Per 1. Januar 2015 geht nun die operative Verantwortung der Gruppe an Herrn Michael Krueger (36 Jahre, Dr. rer. nat.) über. Romeo Corvaglia und der gesamte Verwaltungsrat konnten sich in den vergangenen Jahren von seinen Fähigkeiten überzeugen. Begonnen hatte Michael Kruegers Tätigkeit bei Corvaglia als Chief Technology Officer vor drei Jahren. Nur ein Jahr später konnte ihm zusätzlich die Verantwortung für die Corvaglia Mould AG mit rund 100 Mitarbeitenden übertragen werden.

Romeo Corvaglia wird in den kommenden 1 bis 2 Jahren mit einem reduzierten Pensum nur noch unterstützend operativ tätig sein. Sein Ziel ist es, sich bis 2016 ganz in den Verwaltungsrat zurückziehen zu können.

Corvaglia ist ein hochspezialisierter Anbieter von Verschluss-Systemen für die Getränkeindustrie. Mit Hauptsitz in Eschlikon, Schweiz und einem weiteren Produktionswerk in Mexiko, beschäftigt das 1991 gegründete Unternehmen weltweit heute über 250 Mitarbeitende.

www.corvaglia.ch

BU: Schon seit einigen Jahren bemüht sich Romeo Corvaglia auch darum, seine Nachfolge als Gruppen-CEO sicherzustellen.

Foto: Corvaglia Gruppe

 
 

11.01.2015

Mondi lanciert Label für nachhaltige Wellpappe

 

 

Im Rahmen seines Verpackungsworkshops auf der Fruit Logistica präsentiert Mondi Containerboard diesmal “aqua protec”. Das neue Markenlogo steht für nachhaltige, qualitativ hochwertige Verpackungslösungen mit ProVantage Aqua Papiersorten. Der Workshop findet am Donnerstag, den 5. Februar 2015, um 14:45 Uhr im Tech Stage Forum des Ausstellungszentrums statt. Unter dem Motto „Verpackungen auf Papierbasis: Wie profitiert mein Unternehmen?“ stellt Mondi in dem Seminar Studienergebnisse vor und gibt interessante neue Einblicke in nachhaltige, wasserbeständige Papiersorten.

Mit “aqua protec“ können Hersteller Wellpappenverpackungen mit einem Qualitäts- und Nachhaltigkeitslogo versehen. Dieses hebt die Wasserbeständigkeit der Produkte hervor und garantiert, dass in den Kartons die umweltfreundlichen Papiersorten ProVantage Kraftliner Aqua und/oder Fluting Aqua verarbeitet wurden.

Florian Stockert, Sales & Marketing Director Containerboard bei Mondi Europe & International, sagt: „Wir freuen uns, den Launch von ‚aqua protec‘ bekanntzugeben. Das neue Markenlogo ist ein klares Unterscheidungsmerkmal für Wellpappenverpackungen und weist darauf hin, dass diese bis zu drei Tage wasserbeständig sind. Außerdem zeigt es auf den ersten Blick die ökologischen Vorteile des jeweiligen Produkts. Somit unterstützt die Marke unsere Kunden dabei, umweltfreundliche Verpackungen anzubieten, denn Wellpappenverpackungen mit dem ‚aqua protec‘-Logo enthalten keinerlei Paraffin.”

Während des Verpackungsworkshops gibt Mondi außerdem Einblick in eine umfangreiche Studie, die eine externe Agentur kürzlich durchgeführt hat. Die Untersuchung mit dem Titel „Corrugated Boxes and Sustainable Development Requirements” liefert interessante Antworten auf die Frage, welche Anforderungen Erzeuger, Händler und Betreiber von Wellpappenanlagen an eine umweltfreundliche Verpackung haben.

Der 45-minütige Workshop richtet sich an Erzeuger, Groß- und Einzelhändler, Mitarbeiter aus Fachbereichen für nachhaltige Entwicklung, Verpackungsdesigner und alle Besucher, die an nachhaltigen Verpackungslösungen interessiert sind. Anmeldungen können online unter www.mondigroup.com/products/desktopdefault.aspx/tabid-2002/ vorgenommen werden. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Der Workshop wird auf Englisch abgehalten und ins Französische, Deutsche, Italienische und Spanische übersetzt.

Mondi Containerboard nimmt zum fünften Mal als Austeller an der Fruit Logistica in Berlin teil. Gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Mondi Corrugated Packaging präsentiert das Unternehmen vom 4. bis 6. Februar 2015 sein umfangreiches Portfolio an Stand D-17 in Halle B des neueröffneten City Cube Berlin. Besucher können sich hier über 12 hochfunktionale Papiersorten für umweltfreundliche Obst- und Gemüseverpackungen informieren.


Online-Workshop-Registrierung:

http://www.mondigroup.com/products/desktopdefault.aspx/tabid-2002/


Über Containerboard

Mondi Containerboard, ein Business Segment der Division Europe & International, ist ein wichtiger internationaler Anbieter von Wellpappenrohpapier aus Primärfasern und Altpapier. Mit fünf Produktionsstandorten und einem starken Verkaufs- und Logistiknetzwerk ist Mondi Containerboard gut positioniert, um den Kunden eine große Auswahl an Wellpappenrohpapieren anzubieten. Eines der Hauptziele von Mondi ist es, Rohstoffe verantwortungsvoll und umweltschonend zu nutzen, um die Kundenbedürfnisse umfassend zu erfüllen und gleichzeitig das Abfallvolumen zu reduzieren.


Über Mondi

Mondi ist ein internationales Verpackungs- und Papierunternehmen, das Produktionsstätten in 30 Ländern unterhält und rund 24.000 Mitarbeiter beschäftigt. 2013 erzielte Mondi einen Umsatz von € 6,5 Milliarden und eine Kapitalrendite (ROCE) von 15,3 %. Die Kernmärkte liegen in Zentraleuropa, Russland, Amerika und Südafrika.

Die Mondi Gruppe ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackungs- und Papierherstellung tätig – vom Management ihrer eigenen Wälder und der Erzeugung von Zellstoff und Papier (einschließlich Verpackungspapier und ungestrichener Feinpapiere) über die Veredelung von Verpackungspapier für Wellpappeverpackungen und Industriesäcke bis hin zur Entwicklung von Beschichtungen und Release Linern. Mondi bietet außerdem innovative Konsumgüterverpackungen sowie hoch entwickelte Folien und Komponenten für Hygieneprodukte an.

Mondi ist ein zweifach börsennotiertes Unternehmen. Mondi Limited ist an der Börse von Johannesburg (JSE Ltd) unter dem Tickercode MND erstnotiert, während Mondi plc im Premiumsegment der Londoner Börse unter dem Tickercode MNDI gelistet ist. Mondi’s Leistungen und sein verantwortungsvoller Zugang zu guten Geschäftspraktiken sind durch die Aufnahme in die Indizes FTSE4Good Global, FTSE4Good Europe und FTSE4Good UK der FTSE4Good-Indexreihe (seit 2008) sowie in den Socially Responsible Investment (SRI) Index der Johannesburger Börse (seit 2007) anerkannt.

www.mondigroup.com

BU:  Das neue Markenlogo "aqua protec" von Mondi Containerboard steht für nachhaltige, qualitativ hochwertige Wellpappenverpackungen.

Foto: Mondi Containerboard

 
 

10.01.2015

Ommer schafft als OMM den Neustart

 

 

Auf der letzten Belegschaftsversammlung des Jahres 2014 am 19.12.2014 konnte Dr. Peter Neu in seiner Funktion als Insolvenzverwalter der Ommer GmbH den 65 Beschäftigten aussichtsreiche Neuigkeiten mitteilen. Die Sanierung konnte nach intensiven Bemühungen durch die Veräußerung des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen werden. Als Käufer wurde die von der Monimentum GmbH, Aachen, neu gegründete OMM Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Lindlar genannt.

Die Firma wird ab dem 01.01.2015 am Standort in der Schlosserstraße 13 in 51789 Lindlar weiter hochqualitative und innovative Verpackungsfolien, technische Folien und Kunststofftragetaschen produzieren. Stephan Bühl, Geschäftsführer der OMM Kunststofftechnik GmbH, sagt: "Die Firma Ommer steht für hochwertige Kunststoffprodukte "Made in Germany", ein großes Know-how der Mitarbeiter, eine beeindruckende Qualität und eine hohe Flexibilität für die Wünsche ihrer Kunden."

Stephan Bühl, der seit mehr als 20 Jahren in leitenden Positionen im In- und Ausland in der Verpackungsindustrie tätig ist, sieht für das Unternehmen interessante Wachstumsperspektiven in allen Produktsegmenten.

Die übertragende Sanierung des Unternehmens ist nicht zuletzt deshalb gelungen, weil die Kunden dem Unternehmen trotz der Insolvenz treu geblieben sind und für ein fortführungsfähiges Auftragspolster gesorgt und die qualifizierten langjährigen Mitarbeiter dem Unternehmen die Treue gehalten haben. So konnten die vergangenen Monate genutzt werden, um Ommer auf einen Neustart vorzubereiten. Damit bleibt im Bergischen Land ein wichtiger Kunststoffhersteller mit hoher Fertigungstiefe und breitem Produktspektrum erhalten.

Zum 01.01.2015 erwirbt die Monimentum GmbH auch das polnische Tochterunternehmen Ommer Polska spolka z.o.o., das von der Insolvenz nicht betroffen war und mit dem Fertigungsstandort in Krapkowicze seit Jahren zu den führenden Herstellern von Serviceverpackungen im polnischen Markt zählt.

www.ommer.de

BU: Das Firmenlogo der neu gegründeten OMM Kunststofftechnik GmbH

Bild: OMM Kunststofftechnik

 
 

09.01.2015

Metsä Board: Preis für umweltfreundlichen Druck

 

Für das im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelte Schachtelset „Metsä Skincare“ hat Metsä Board bei den Hong Kong Print Awards 2014 den ersten Preis in der Kategorie “Umweltfreundliche Druckverfahren” gewonnen. Die klebstofffreie Box aus steifem Karton steht beispielhaft dafür, dass innovative Verpackungen für den Kosmetikmarkt zu 100% aus recycelbarem Karton und ohne Schutzfolie hergestellt werden können. Die Schachteln im Inneren der Box schaffen ein besonderes Kundenerlebnis. Der Druck des Schachtelsets erfolgte durch Shenzhen Inpa Packaging Co. Ltd.

Der Herstellungsprozess wird dadurch beschleunigt, dass die steife Schachtel ohne Klebstoff hergestellt wird und die Trocknungszeit somit entfällt. In den Deckel ist ein PET-Sichtfenster eingearbeitet, das sich vor der Entsorgung jedoch einfach entfernen lässt. Die Ecken sind scharf und präzise konturiert und es sind keine unnötigen Kartonlagen vorhanden. Wenn zusätzliche Sicherheit gewünscht ist, kann der Deckel durch Punktklebung an der Schachtel befestigt werden. Auf die in diesem Markt häufig eingesetzte Schutzfolie kann somit verzichtet werden.

Zur Produktverpackung im Inneren des Sets erklärt Cyril Drouet, Design & Innovation Director von Metsä Board Packaging Services in Schanghai: „Unser Ziel war ein neuartiges Kundenerlebnis beim Öffnen der Packung und Erblicken des Inhalts. Durch das strukturelle Design werden die in herkömmlichen Kosmetikverpackungen verwendeten Schachteleinlagen aus Wellpappe um 50% reduziert. Gleichzeitig wird eine stabile und elegante Lösung geboten. Metsä Board genießt einen ausgezeichneten Ruf als Hersteller von nachhaltigem Frischfaserkarton und wir sind der Ansicht, dass Verpackungen, die aus unseren Kartonqualitäten hergestellt werden, die gleichen Vorteile bieten sollten.”

Bereits seit 26 Jahren werden die Hong Kong Print Awards von der Graphic Arts Association in Hong Kong ausgerichtet. Vorschläge können von Unternehmen aus dem Bereich Design, Druck und Verlagswesen und aus ähnlichen Branchen eingereicht werden. Die Preisverleihung fand am 8. Dezember 2014 in Hong Kong statt.

www.metsaboard.com

BU: Das Verpackungsset „Metsä Skincare“ von Metsä Board

Foto: Metsä Board

 
 

08.01.2015

Drucken Merken Empfehlen Neue Leiterin Innendienst bei ESWE-Flex

 

Seit dem 01.12.2014 ist Anke Bodora neue Leiterin des Innendienstes bei der ESWE-Flex Walzen GmbH in Langenfeld. Frau Bodora verfügt über mehr als 26 Jahre Erfahrung in der Gravurbranche und Walzenherstellung und wird somit eine nennenswerte Unterstützung für ihre Kollegen einerseits und die ESWE-Flex-Kunden und -Lieferanten anderseits sein. Durch diesen Schritt wird ESWE-Flex seinen Geschäftspartnern mit noch mehr Kompetenz zur Seite stehen können und trägt damit dem stetigen Wachstum in den letzten Jahren Rechnung.


www.eswe-flex.de

 
 

07.01.2015

Neue Displays für Moët Hennessy

 

„Wir sind sehr zufrieden, es läuft alles wie von selbst“, betont Florian Dittert, Logistics Manager bei Moët Hennessy. Der Grund seiner Freude sind die neuen Ladungsträger, die eingesetzt werden, und die damit verbundenen Services von PAKi Logistics, einem Unternehmen von Pooling Partners der Faber Halbertsma Group. Denn Moët Hennessy platziert die Promotion-Displays für seine renommierten Getränke wie Champagner der Top-Marken Moët & Chandon, Dom Perignon und Ruinart seitdem auf den Viertelpaletten von Pooling Partners.

 

Als die Verantwortlichen von Moët Hennessy Deutschland auf die neue 1.4 Viertelpalette von Pooling Partners aufmerksam wurden, entschieden sie sehr schnell: Seit nunmehr einem Jahr werden, nach rund 20 Jahren Einsatz anderer Viertelpaletten, ausschließlich die grauen Paletten von Pooling Partners eingesetzt, die den Displays ein noch attraktiveres und eleganteres Erscheinungsbild verleihen.

 

CD-konforme, stabile und praxistaugliche Viertelpalette

Denn Moët Hennessy legt, analog zur Exklusivität seiner Produkte, sehr großen Wert auf optische Eleganz im Corporate Design. So hat das Unternehmen erst kürzlich die Gestaltung der Displaystruktur aufwändig überarbeitet, auch hinsichtlich der Stabilität optimiert und zudem für die diesjährige Weihnachtssaison nochmals „facegeliftet“: „Wir investieren sehr viel Arbeit, Aufwand und Geld in die Displays“, betont der Logistics Manager. „Daher haben wir sofort reagiert, als wir die neuen Paletten mit ihrem edel anmutenden grauen Farbton entdeckten, der deutlich besser mit unseren neuen Displays harmoniert als die zuvor langjährig eingesetzten blauen Ladungsträger.

 

Von Anfang an dabei: Moët Hennessy ist ein Kunde der ersten Stunde PAKi Logistics, ein Unternehmen von Pooling Partners der Faber Halbertsma Group, konnte bereits kurz nach Einführung des neuen Produktes Versorgungssicherheit gewährleisten. Diese schnelle Reaktion war auch angesichts der mit dem Ladungsträger-Wechsel zusammenhängenden komplexen Entscheidungsprozesse wichtig, wie Dittert erläutert: „Die mit dem Pooling der Paletten verbundenen Prozesse stellten für uns anfangs eine Hürde dar, denn wir mussten erst in Erfahrung bringen, ob unsere Handelspartner die neue Palette akzeptieren würden. Zum Glück aber war die Handelsakzeptanz sehr schnell gegeben, das hat natürlich auch unsere Entscheidungsprozesse entsprechend vereinfacht; so wie überhaupt dieser Wechsel äußert unkompliziert vonstatten ging“, betont Dittert: „Es lief von Tag 1 an super – und das hält an bis heute.“ Besonders positiv sieht Dittert auch, dass sich die Administration stark verringert hat, ebenso die Aufwände für die Rechnungsprüfung. Die schnellen Reaktionszeiten und die einfache Abwicklung von Pooling Partners schätzt man ebenfalls sehr.

 

Sieben unterschiedliche Displays im Einsatz: Auch in puncto technischer Details der 1.4 Viertelpalette profitiert Moët Hennessy. Die von Pooling Partners angebotene Palette hat ein weiterentwickeltes Deck mit patentierten, zusätzlichen Befestigungsmöglichkeiten. Dittert: „Wir können unsere Displays nun noch besser und fester verankern, ein wichtiger Aspekt, da die mit Waren bestückten Displays einiges an Gewicht aushalten und Stabilität bieten müssen, um Beschädigungen zu vermeiden. Auch unser Display-Hersteller STI war von den neuen Befestigungsmöglichkeiten begeistert“.

 

Derzeit sind sieben unterschiedliche Displays in verschiedenen Größen im Einsatz, die 2014 komplett überarbeitet wurden. Neben optimalem Design, praktikabler Struktur und hoher Stabilität ermöglicht die Konstruktion des Displays ein einfaches Handling bei der Konfektionierung.

 

Zuverlässige Services und Kooperationen: Moët Hennessy wird künftig für seine Displays zusätzlich Halbpaletten nutzen und strebt auch hierfür eine Zusammenarbeit mit Pooling Partners an. „Wir haben gerne alles aus einer Hand, vor allem mit einem so zuverlässigen Partner“, betont Dittert:  „Wir sind wirklich sehr zufrieden, denn die 1.4 Viertelpalette und die damit verbundenen, gerade im sehr wettbewerbsintensiven Lebensmittel-Business komplexen Prozesse, bei denen uns PAKi ebenfalls tatkräftig unterstützt hat, waren von Anfang an ein völliger Selbstläufer“.


Mehr zu PAKi: Die 1974 gegründete PAKi Logistics GmbH mit Sitz in Ennepetal (NRW) ist Teil von Pooling Partners der Faber Halbertsma Group. Pooling Partners ist Marktführer in Pooling und Produktion von Paletten innerhalb Europas. Pooling Partners betreibt unter anderem das größte europäische Netzwerk für das Pooling von Europaletten, Düsseldorfer Paletten, Gitterboxen, E- Kisten sowie anderen tauschfähigen Ladungsträgern. Beim Pooling kooperieren Unternehmen unterschiedlichster Branchen miteinander. Pooling vermeidet Leerfahrten, schont so die Umwelt und senkt Kosten. Pooling Partners arbeitet europaweit für mehr als 10.000 Anwender aus Handel, Industrie und Spedition. Das von PAKi entwickelte Qualitätssystem sichert europaweit einheitliche Qualitätsstandards für Europaletten. Gebrauchte Europaletten lassen sich so heute zuverlässig auch in modernen Hochregalsystemen und Förderanlagen einsetzen. Die PAKi Logistics GmbH ist ein Mitgliedsunternehmen der EPAL und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter.

 

www.poolingpartners.com

 

 

BU: Eine gute Partnerschaft: Florian Dittert, Logistics Manager bei Moët Hennessy (links) und Stefan Herbergs, Bereichsleiter Kunststoffladungsträger bei PAKi

Foto: Pooling Partners

 
 

05.01.2015

Höcker Polytechnik: Auf der CCE International 2015

 

Der bewusste Umgang mit Energie schafft in der Wellpappenverarbeitung und Verpackungsindustrie wichtige Wettbewerbsvorteile. Wie man mit den richtigen Technologien und geschickter Planung eine energiesensitive Entsorgung von Wellpappen- und Produktionsabfällen aufbaut, zeigt Höcker Polytechnik auf der diesjährigen CCE International (Halle B6/Stand 258) in München.


Höckers Leistungsspektrum reicht von bewährten Shredderlösungen im Standalone-Betrieb bis hin zu komplexen Entsorgungslösungen für die größten Wellpappenunternehmen Europas. Das in Hilter, nahe Osnabrück, ansässige Unternehmen gehört zu den führenden Herstellern von Entsorgungs- und Absauglösungen für die internationale Papier- und Wellpappenindustrie.

Kombinierter Wellpappen- und Papphülsenshredder PHSH
Stellvertretend für die gesamte Palette an innovativen Entsorgungsprodukten präsentiert Höcker den kombinierten Wellpappen- und Papphülsenshredder PHSH. Dieser Hochleistungsshredder von Höcker Polytechnik ist die maßgeschneiderte Lösung für die Zerkleinerung und pressfähige Aufbereitung von großformatigen Papier- und Wellpappenabfällen in der Wellpappenproduktion und der Wellpappenverarbeitung.

Der langsam laufende Dreiwellenshredder arbeitet nach dem Schneid-Zerreiß-Prinzip, bei dem sich die Zahnwellen gegenläufig und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen. Dieses Prinzip senkt den Geräuschpegel und den Verschleiß, da die Zahnwellen berührungsfrei ineinander greifen. Auf der Messe wird die neue Generation der PHSH Shredder-Reihe mit einem 3 m langen Zuführband ausgestellt, über das auch großformatige Wellpappe dem Shredder zugeführt werden kann. Der Shredder kann von Hand oder über ein Förderbandsystem kontinuierlich beschickt werden. Bei der ausgestellten Shredder-Version PHSH ergänzt eine Hülsenschneide-Einrichtung für die Zerkleinerung von Papphülsen mit einem Durchmesser von bis zu 155 mm und einer Wandstärke von bis zu 30 mm den Shredder.
Gerne hätten die Experten von Höcker auf der CCE eine komplette Wellpappenentsorgung von der Randstreifenabsaugung und Ausschleusung über die Förderbandsysteme, Stanzenentsorgungen und Materialabscheider bis hin zur Ballenpresse aufgebaut und sämtliche Energiesparfeatures demonstriert – was leider auf einem Messestand nicht umsetzbar war.

Neben kompetenten Gesprächspartnern bietet der Höcker Polytechnik Messestand Interessenten wichtigen Informationen zum gesamten Entsorgungsprozess, Einsparmöglichkeiten oder Energieeffizienz in der Wellpappenverarbeitung.
Höcker Polytechnik  finden Sie vom 10. bis 12. März 2015 auf der CCE in München (Messegelände) in Halle B6/Stand 258.

www.hoecker-polytechnik.de

BU: Einsatz des PHSH-Hochleistungsshredders in der Wellpappenindustrie

Foto: Höcker Polytechnik

 
 

03.01.2015

DBAG beteiligt sich an Huhtamaki Films

 

 

Die Verträge sind unterschrieben, das Closing ist perfekt: Huhtamaki Films hat einen neuen Eigentümer, die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und den von ihr beratenen DBAG Fund VI. Das Bundeskartellamt hat dem Verkauf des Folienherstellers an die Beteiligungsgesellschaft zugestimmt. Der Kaufpreis beträgt 141 Millionen Euro. Neben der DBAG und dem DBAG Fund VI wird auch das Management der neuen Firmengruppe an dem Unternehmen beteiligt sein. Unter dem Mantel der Holding unterhält die neue Firmengruppe weiterhin die vier Produktionsstandorte in Forchheim (Deutschland), Malvern (USA), Camaçari (Brasilien) und Samutsakorn (Thailand).

Mit rund 1.000 Mitarbeitern zählt Huhtamaki Films zu den weltweit führenden Folienproduzenten. „Wir freuen uns, dass nun alle Verträge unterschrieben sind. Auch die Zustimmung des Kartellamtes erfolgte zügig und ermöglichte somit den zeitgerechten Abschluss der Transaktion. Damit können wir gleich zu Beginn des neuen Jahres die nächsten Schritte einleiten“, erklärt Peter Wahsner, Geschäftsführer der neuen Firmengruppe. Die Umstellung und die Neufirmierung will der Folienhersteller in den nächsten Monaten abschließen und dann auch den neuen Namen bekanntgeben, unter dem das Unternehmen künftig weltweit am Markt auftreten wird.


www.films.huhtamaki.com

BU: Peter Wahsner, Geschäftsführer der neuen Firmengruppe.

Foto: Huhtamaki Films

Packaging News - Februar 2015

 

24.02.2015

Rovema: „Beste Maschine 2014“

Die Rovema GmbH erhielt vergangenen November den Hauptpreis des Deutschen Verpackungspreis 2014. Die Auszeichnung wurde dem Verpackungsmaschinenspezialist Rovema für ein abgeschlossenes, innovatives Entwicklungsprojekt „Energieeffizientes und flexibles Siegelverfahren für nachhaltige Schlauchbeutelverpackungen“ übergeben.

Die „BVC-Maschine“ ist für künftige Verpackungs-Anforderungsprofile bestens gewappnet, weil sie mit technisch, wegweisenden Merkmalen ausgestattet ist und eine fortschrittliche, reproduzierbare Verpackungs-Anwendungsfunktion unter gehobenen Hygieneanforderungen erfüllt.

Dieses Projekt wurde im Rahmen von Hessen Modellprojekte aus Mitteln der Loewe-Landes Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz gefördert. Die Zusammenarbeit des Förderprojektes, verwaltet durch die Hessenagentur, startete 2012 und kam mit der preisgekrönten Verpackungsmaschine 2014 erfolgreich zum Abschluss.

Rovema war, unter dem Projektleiter Harald Braun, Konsortialführer und koordinierte zielführend die Team-Aufgaben intern sowie extern. Die weiteren Projektpartner waren der Packstoffhersteller Maria Soell, vertreten durch Herrn Dr. Rolf Tiemann und Dr. Matthias Johannsen aus dem benachbarten Nidda Eichelsdorf, die Technische Universität Darmstadt - Institut für angewandte Physik-Laser und Quantenforschung, vertreten durch Professor Thomas Walter und Dr. Thomas Führer, die Universität Kassel Institut für Werkstoff-Kunststofftechnik, vertreten durch Professor Heim sowie Dipl-Ing Rainer Schmidt. Darüber hinaus unterstützten noch viele qualifizierte Mitarbeiter in den jeweiligen Disziplinen die Teamaufgabe mit viel Know How und Fachwissen, wie Herr Gerhard Kuss, Leiter Entwicklung und Herr Siegfried Wacker, Leiter des Technikums beide von Rovema. Anfangs traf man sich monatlich, später, als die Aufgaben klar definiert und verteilt waren reichten quartalsmäßige Treffen. Gemeinsam hat man die unterschiedlichen Aufgaben bestens bewältigt. Maria Soell hat Folienanwendungen entwickelt. Die Uni Kassel beschäftigte sich mit den neuen Materialien zu den Siegelkörpern, den sogenannten Composites. Rovema hat vorrangig die „BVC Maschine“ im Rahmen der vorgegebenen Zielsetzung, einer nachhaltigen Verpackungsmaschine  mit nachhaltiger, abbaubarer Verpackung entwickelt. Die angewandte Physik in der Maschine, nämlich die Laser- und Quantenoptik, steuerte die TU Darmstadt bei. Diese Zusammenarbeit ist ein weiteres gutes Beispiel für die Marke Made in Germany, die wiedermal ihre Vorreiterstelle in Sachen Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit einnimmt.

www.rovema.de

BU: Rovema wird ausgezeichnet

Foto: Rovema

 

20.02.2015

Neuer Managing Director Sales & Marketing bei MPS

Marc-Tell Klumpp verantwortet bei Multi Packaging Solutions Germany (MPS) seit Jahresbeginn als Managing Director Sales & Marketing den Vertrieb und das Marketing an den Standorten Stuttgart, Düren und Melle. Der 42-jährige Diplom-Betriebswirt verfügt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung. Klumpp startete seine Karriere bereits 1998 im Unternehmen, wohin er nach zwischenzeitlichem Stationswechsel 2004 zurückkehrte. Im April 2010 wurde er zum Managing Director am Standort Stuttgart berufen, wo er ab September 2012 zusätzlich für die Produktion verantwortlich zeichnete. Im August 2014 übergab er diese Tätigkeit an Erik Thiere. Die Gesamtverantwortung als Managing Director Operations trägt wie bisher Joachim Hoeltz (50).

Konzentration auf das Kerngeschäft Süßwaren-Verpackungen

Verbunden mit der Berufung von Klumpp zum Managing Director Sales & Marketing für die drei MPS-Standorte Stuttgart, Düren und Melle ist die strategische Entscheidung, sich an diesen Produktionsstätten verstärkt auf das Kerngeschäft mit hochwertigen Süßwaren-Verpackungen, Non-Food, Babyfood und Tabak zu konzentrieren. MPS Germany ist bereits Marktführer im Segment hochwertiger Süßwarenverpackungen, will aber auch diese Position weiter ausbauen. Die Produktion hochwertiger Kartonagenverpackungen für das Segment Kosmetik übernimmt der Standort Obersulm.

Über MPS:

Multi Packaging Solutions (MPS) ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen für einen vielfältigen Kundenstamm aus den Segmenten Pharmazie, Körperpflege und Kosmetik, Süßwaren, Lebensmittel, Tabak und Multi Media. MPS bietet seinen Kunden eine breite Palette an printbasierten Verpackungen wie Premiumfaltschachteln, Etiketten, Beilagen/Broschüren und Spezialverpackungen mit unterschiedlichen Materialien und Oberflächen an. Das Unternehmen hat über 58 Produktionsstandorte in den USA, Asien und Europa und beschäftigt mehr als 9.500 Mitarbeiter. MPS ist ein Portfoliounternehmen der Carlyle Group und Madison Dearborn Partners.

www.multipkg.com

BU: Marc-Tell Klumpp verantwortet bei Multi Packaging Solutions Germany (MPS) seit Jahresbeginn als Managing Director Sales & Marketing den Vertrieb und das Marketing an den Standorten Stuttgart, Düren und Melle.

Foto: MPS

 

19.02.2015

1. Tag der Verpackung in DACH

Öffentlichkeit gewinnen und Nachwuchs begeistern: Rund um den 11. Juni 2015 öffnet die Verpackungswirtschaft ihre Türen. Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren ihr großes Spektrum an Produkten, Lösungen und Innovationen. Vorbereitet und flankiert werden die zahlreichen lokalen Aktivitäten von einer überregionalen Informationskampagne des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).

Mit fast 500.000 Beschäftigten ist die Verpackungswirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein wirtschaftliches Schwergewicht. Unter den mehr als 5.000 Unternehmen finden sich neben erfolgreichen global Playern, Hidden Champions aus dem Mittelstand und hochinnovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dazu kommen Spitzeninstitute aus Forschung und Lehre.

Tag der Verpackung

„Mit dem Tag der Verpackung rund um den 11. Juni wollen wir gemeinsam das Thema Verpackung stärker in der Öffentlichkeit verankern. Wir wollen zeigen, wie wichtig und vielfältig Verpackungen sind. Ohne sie wäre unsere Versorgung, der Schutz unserer Güter und die nachhaltigen Sicherung unserer Gesundheit und Lebensqualität nicht vorstellbar“, sagt Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verpackungsinstituts in Berlin. „Wir wollen mit unserer Initiative die Bedeutung und Leistung der Verpackungswirtschaft ins Bewusstsein rufen. Wir wollen die Unternehmen und Menschen zeigen, die das alles möglich machen, ihre Kreativität, ihre innovative Kraft, ihr Engagement und ihr verantwortungsbewusstes Handeln.“

Nachwuchs gewinnen

Einen deutlichen Schwerpunkt der Kampagne sieht Thomas Reiner im Bereich des Nachwuchses. „Über den Tag der Verpackung wollen wir die Jugend für Arbeits- und Forschungsfelder begeistern, die ebenso spannende wie zukunftsträchtige sind. Die Verpackungswirtschaft braucht auch in Zukunft helle Köpfe, wache Geister und geschickte Hände.“

International erfolgreich und regional verankert: „Für die Unternehmen der Verpackungswirtschaft bietet der Tag der Verpackung eine hervorragende Gelegenheit, sich regional noch stärker zu präsentieren. Als spannender und zukunftsträchtiger Ausbilder und Arbeitgeber, als wirtschaftlicher Motor und als verantwortungsbewusster Teil der Gemeinschaft“, erklärt Thomas Reiner.

Aktionen und Events

Auf lokaler Ebene haben die Unternehmen beim Tag der Verpackung alles selbst in der Hand. Ob Werksbesichtigung, Tag der offenen Tür, Familientag, Pressegespräch, Vortragsreihe oder Infoveranstaltungen an Schulen - die Teilnehmer entscheiden selbst. Unterstützt werden sie bei ihren Aktivitäten durch das dvi, das Materialien und Kontakte zur Verfügung stellt und auf der Kampagnenwebseite www.tag-der-verpackung.de für die Veranstaltungen wirbt.

„Lassen Sie uns gemeinsam den Nachwuchs begeistern, Öffentlichkeit gewinnen, Brücken bauen und zusammen bringen, was zusammen gehört“, appelliert Thomas Reiner an die Branche. „Die Verpackung ist eine Erfolgsgeschichte. Sie begleitet den Menschen länger schon als der Hund, das Korn oder das Dach über dem Kopf. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, was die Verpackung kann und was sie uns an Chancen und Möglichkeiten zu bieten hat.“

Über den Tag der Verpackung

Mit dem D-A-CH-weit am 11. Juni stattfindenden Tag der Verpackung wollen Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung über die Bedeutung der Verpackung und die Leistungsfähigkeit ihrer Akteure informieren. Der Tag der Verpackung will Nachwuchs begeistern, lokale Öffentlichkeit gewinnen, Brücken bauen und zusammen bringen, was zusammen gehört.

Große und kleine Akteure der Verpackung öffnen dafür rund um den 11. Juni ihre Türen. Über eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen und Events geben die Unternehmen spannende Einblicke in ihre Arbeit, informieren die lokale Öffentlichkeit und zeigen sich als spannende und zukunftsträchtige Ausbilder und Arbeitgeber. Der Tag der Verpackung ist eine Initiative des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).

Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab.
Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Tag der Verpackung zählen dazu der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, das Packnology Forum, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision. Das Deutsche Verpackungsinstitut wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.

www.tag-der-verpackung.org
www.verpackung.org

BU: Der Lebenszyklus der Verpackung.

Foto: dvi

 

16.02.2015

VDMA: Neuer Fachverbands-Vorsitzender

Auf der Vorstandssitzung des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen am 12. Februar 2015 in Frankfurt/M. standen turnusgemäß Wahlen an. Christian Traumann, Geschäftsführer der Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, wurde dabei zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 51-jährige engagiert sich seit 2005 im Vorstand des Fachverbandes. Mit seiner Wahl wird Traumann zukünftig die Brancheninteressen auch im Hauptvorstand des VDMA vertreten.

Traumann löst Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender der Krones AG, ab, der zehn Jahre die Geschicke des Fachverbandes lenkte und nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. Kronseder bleibt aber stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes.

Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen gehört mit seinen rund 300 Mitgliedsunternehmen zu den größten Fachverbänden im VDMA.

www.vdma.org


BU: Christian Traumann, Geschäftsführer von Multivac, ist zum Vorsitzenden des VDMA Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen gewählt worden.

Foto: Multivac

 

14.02.2015

Karl Knauer: Verstärkung im Vertrieb

Die Karl Knauer KG hat sich Verstärkung im Vertrieb geholt: Christoph Sunderbrink unterstützt das Biberacher Unternehmen seit Anfang des Jahres an vorderster Front als Key Account Manager.

Der 29-Jährige wird künftig im Außendienst für den Bereich Nord zuständig sein. Mit seiner jahrelangen Erfahrung in der Werbemittelbranche bringt er dafür die besten Voraussetzungen mit. Karl Knauer ist mit seinen über 500 Mitarbeitern einer der führenden Hersteller von Werbemitteln aus Papier und Karton in Deutschland. Seit 1972 liefert die Karl Knauer KG Haftnotizen, Notizquader, Zettelboxen und viele andere effektvolle Produkte nach ganz Europa.

www.karlknauer.de

BU: Christoph Sunderbrink

Foto: Karl Knauer KG

 

11.02.2015

Zwei-Millionen-Marke geknackt: VISID erzielt Umsatz-Rekord

Burk J. Ulrich, Claudia Sanmann, Torge Steffens (v.l.)

Mit einem Honorarumsatz von über zwei Millionen Euro schließt die Hamburger Design- und Markenagentur VISID das Jahr 2014 – und auch in Sachen Mitarbeiterwachstum verzeichnen die Kreativen Wachstum.

 

Eine große Anzahl von Neukunden und frischen Aufträgen – unter anderem von Henkel Laundry und Home Care, Henkel Beauty Care, Schwarzkopf Professional, General Mills, Budnikowsky und Kneipp – bescherte VISID ein erfolgreiches Jahr 2014. Mit mehr als 20 Mitarbeitern ist die Hambur-ger Agentur mittlerweile für ihre Kunden tätig – das entspricht einem Personalwachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

„VISID arbeitet sehr vielseitig. Wir betreuen kleine und mittlere genauso wie große, internationale Kunden im Food-, Kosmetik- und Non-Foodbereich“, erläutert Burk J. Ulrich, Managing Partner von VISID und verantwortlich für den Neugeschäftsbereich, und blickt positiv in die Agenturzukunft: „Durch unseren Neuromarketing-Ansatz sind wir stark in der Marken- und Innovationsentwicklung. Das macht für uns einen großen Wettbewerbsvorteil aus."

 

Über VISID

 

Die Design- und Markenagentur VISID ist Spezialist für Packaging Design und entwickelt nachhaltige Designlösungen für Marken. Dabei arbeitet die Hamburger Agentur mit den neuesten Erkenntnis-sen des Neuromarketings und ist seit 2010 offizieller Lizenznehmer der Limbic® Map nach Dr. Hans-Georg Häusel.

Mit ihrem Team aus mehr als 20 festen Mitarbeitern arbeiten die drei geschäftsführenden Gesell-schafter Claudia Sanmann, Torge Steffens und Burk J. Ulrich für nationale und internationale Kun-den. Zu ihnen zählen unter anderem Unternehmen wie Henkel, Unilever, General Mills, Edding, Deutsches Milchkontor, Kneipp und Lindt & Sprüngli.

 

www.visid.de

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Sybille Fischer
Beratung PR, Events und Text
Osterbekstr. 113
22083 Hamburg
T   040 298 103 20040 298 103 20
M   0160-932 383 740160-932 383 74
E    fischer.sybille@gmail.com

 

10.02.2015

Rüegg neuer Technischer Direktor bei Tetra Pak

Heinz Rüegg ist seit Ende vergangenen Jahres Technischer Direktor von Tetra Pak Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er verantwortet damit alle Technischen Service-Aktivitäten der Marktgesellschaft.

„Tetra Pak verfügt schon heute über das industrieweit breiteste Angebot an Technischen Service-Dienstleistungen. Wir wollen dieses Angebot konsequent ausbauen, um unseren Kunden noch besseren Service anbieten zu können und um Wachstumsfelder zu erschließen. Mit Heinz Rüegg konnten wir für diese Aufgaben einen sehr erfahrenen Experten gewinnen, der die Service-Ansprüche und Wünsche unserer Kunden aus der Lebensmittelwirtschaft klar vor Augen hat“, erklärt Stephan Karl, Managing Director Tetra Pak Deutschland, Österreich und Schweiz.

Rüegg arbeitet seit 1985 für Tetra Pak. Nach verschiedenen Stationen im Technischen Support leitete er von 2003 bis 2007 als Technical Director Packaging das komplette Wartungs- und Anlagenmanagement sowie den Technischen Kundendienst der Tetra Pak Schweiz AG. Von 2007 bis 2012 war Rüegg in gleicher Funktion für Tetra Pak Balkans d.o.o in Belgrad aktiv. Danach verantwortete er den Technischen Service bei Tetra Pak Egypt Ltd. in Kairo.


Über Tetra Pak

Tetra Pak ist der weltweit führende Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten bringen wir sichere, innovative und umweltfreundliche Produkte auf den Markt, die täglich den Bedarf von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt decken. Mit mehr als 23.000 Mitarbeitern sind wir in über 80 Ländern tätig. Wir legen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und einen nachhaltigen Ansatz für unser Geschäft. Unser Motto „Schützt, was gut ist“ spiegelt unsere Vision wider, Lebensmittel überall auf der Welt sicher und verfügbar zu machen.

www.tetrapak.de

BU: Heinz Rüegg ist seit Ende vergangenen Jahres Technischer Direktor von Tetra Pak Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Foto: Tetra Pak

 

09.02.2015

Sick: Bringt Industrie 4.0 auf den Weg

Nach sechsjähriger Pause stellt die Sick AG in diesem Jahr zum ersten Mal wieder auf der Hannover Messe Industrie (HMI) aus. Mit seinem Messeauftritt präsentiert sich das Unternehmen mit seiner gesamten Bandbreite an Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen als Technologietreiber im Bereich Industrie 4.0 – dem Leitthema der HMI 2015.

Die inhaltliche Fokussierung der Messe auf das Thema Industrie 4.0 macht die HMI besonders interessant für Sick. Bereits vor zehn Jahren hat sich Sick mit seinem Unternehmensclaim „Sensor Intelligence.“ auf die damals erst in Ansätzen erkennbare Entwicklung in der Automatisierungswelt ausgerichtet. Seither formuliert der Claim die Fokussierung von Sick auf Sensorik als Datenlieferant für die intelligente Fabrik.

Sick bietet mehr als Produkte

Der Messeauftritt untermauert die Lösungskompetenz von Sick im Industrie 4.0-Kontext. Durch sein vielfältiges Angebot an Produkten, Systemen und Dienstleistungen für unterschiedliche Industriezweige innerhalb der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation schafft der Sensorikspezialist Mehrwert für Industrie 4.0. Auf dem Messestand werden Antworten auf zentrale Herausforderungen im Mittelpunkt stehen, die Industrie 4.0 prägen. Zu diesen Herausforderungen gehören beispielsweise die sichere Interaktion von Menschen und Maschinen, die Rückverfolgbarkeit von Produkten während komplexer Fertigungs- und Logistikprozesse oder die Flexibilität von Fertigungsanlagen angesichts immer individuellerer Kundenwünsche.

„Industrie 4.0 spielt eine wichtige Rolle für unsere strategische und technologische Ausrichtung. Mit unserem Messeauftritt positionieren wir Sick als Technologietreiber und Innovationsführer im Bereich Industrie 4.0. Wir sehen uns auf dem richtigen Weg, um die unter den Schlagworten ‚Industrie 4.0‘, ‚Industrial Internet‘ und ‚Cyber-Physical Systems‘ diskutierten großen Veränderungen der nahen und auch weiteren Zukunft an vorderster Front aktiv mitgestalten zu können“, erläutert Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG.

HMI bietet wichtige Plattform für Zukunftstrends

2008 hat die Sick AG entschieden, ab 2009 nicht mehr auf der HMI auszustellen, sondern sich auf anwenderorientierte Messen zur Kundenansprache zu konzentrieren. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Fokus der HMI allerdings verändert. Inzwischen werden für Sick relevante technologische Zukunftstrends in den Mittelpunkt gerückt. Dazu gehört insbesondere das Thema Industrie 4.0, das in diesem Jahr erneut das Leitthema der Messe sein wird.

„Aufgrund der politischen Dimension des Themas Industrie 4.0 halten wir es für wichtig, unsere Überlegungen zu präsentieren und intensiv zu diskutieren. Die HMI bietet dafür eine hervorragende Möglichkeit. Denn hier treffen sich Entscheidungsträger in Industrie, Politik und auf Kundenseite sowie Vertreter von Verbänden und Hochschulen“, so Bauer.

www.sick.com

BU: Die Sick AG präsentiert sich auf der HMI als Technologietreiber im Bereich Industrie 4.0.

Foto: Sick

 

08.02.2015

Anuga Foodtec 2015: Positives Anmeldeergebnis

Zur siebten Anuga Foodtec, Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, vom 24. bis 27. März 2015 in Köln, zeichnet sich ein hervorragendes Anmeldeergebnis ab. Neben zahlreichen Marktführern aus dem In- und Ausland werden sich erneut auch viele kleinere und mittlere Unternehmen auf der Anuga FoodTec präsentieren. Unter dem Motto „One for all – all in one“ bildet die Anuga Foodtec die gesamte Herstellungskette ab, unterteilt in Food Processing, Food Packaging, Food Safety und Services & Solutions.

Einzelne Schwerpunkte wie z. B. das Thema die Zulieferer für die Fleischindustrie verbuchen ein beachtliches Wachstum. Als übergeordnetes Thema wird der Oberbegriff „Ressourceneffizienz“ messeübergreifend Akzente setzen und auch im Rahmenprogramm abgebildet. Erwartet werden annähernd 1 500 Anbieter aus über 40 Ländern und rund 43 000 Fachbesucher aus etwa 130 Ländern. Das Ausstellerverzeichnis der 2015er Messe ist online einzusehen; es wird täglich aktualisiert.

Erneut wird die Anuga FoodTec die Hallen 4 bis 10 des Kölner Messegeländes und damit eine Bruttoausstellungsfläche von 121.000 m² belegen. Als übergreifendes Thema verbindet der Begriff „Ressourceneffizienz“ die einzelnen Ausstellungsschwerpunkte und ordnet sie einem der wichtigsten Anliegen der Lebensmittelindustrie zu: Der schonende, bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen gehört heute zu einer der Grundaufgaben in der Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken.

Ab Januar 2015 haben alle Aussteller die Möglichkeit, ihre Ideen, Technologien und Maßnahmen zum Thema Ressourceneffizienz über die Anuga Foodtec-Neuheitendatenbank darzustellen und so Medienvertreter und interessierte Besucher über ihr Engagement und ihre Konzepte zu informieren. Die Vielfalt des Themas, unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungsansätze werden auf diese Weise anschaulich.

Zusätzlich zu den Ausstellerpräsentationen wird die Anuga Foodtec mit einem breit gefächerten und fachlich anspruchsvollen Rahmenprogramm das Informationsbedürfnis der Fachleute aus der Lebensmittelproduktion beantworten. Unter der Federführung der DLG werden in Fachforen aktuelle Themen und Fragestellungen der Branche aufgegriffen, dargestellt von namhaften Forschungsinstituten, Verbänden und Fachleuten.

Die Anuga FoodTec 2015 wird außerdem von hochkarätigen Kongressen begleitet. U. a. wird die „2nd International Conference + Drying Technologies for Mild and Whey“ stattfinden (23. und 24. März 2015). Im Mittelpunkt stehen innovative und nachhaltige Entwicklungen in der Verarbeitung von Milch- und Molke-Ingredients sowie ihre Trocknungsprozesse einschließlich einer umfassenden Diskussion zur weltweit wachsenden Nachfrage in der Ernährungswirtschaft. Veranstalter sind die Muva Kempten, das Bayrische Milch- und Molkerei-Zentrum, Herbertz Dairy Food Service und die Anuga Foodtec.

Erneut wird auch die Robotik-Pack-Line realsiert. Thema 2015 ist eine Industrie 4.0-Linie als als Life-Demonstration mit einem Dutzend Verarbeitungs- und Verpackungsstationen. Ein Veggie-Pack mit verschiedene Rohkostprodukten wird komplett zusammengestellt, kontrolliert, verpackt, etikettiert und zu größeren Gebinden zusammengetragen.
Zum zweiten Mal werden mehrereiInternationale Teams von Designstudierenden in der offenen »Denkwerkstatt« an neuen Produkten, Verpackungen und Displays arbeiten. Unter der Leitung von Prof. Jenz Großhans von der Köln International School of Design der Fachhochschule Köln wird jeden Tag ein neues, aktuelles Thema in Angriff genommen, den Tag über in Form eines Workshops bearbeitet und bis zum Nachmittag in höchst anschaulicher Weise präsentiert.

www.anugafoodtec.de

BU: Impressionen von der Anuga Food Tec 2012, Eingang Nord

Foto: Koelnmesse

 

07.02.2015

Das Deutsche Verpackungsinstitut wird 25

Mit viel Schwung ins Jubiläum: Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) startet mit neuen Initiativen, einer überregionalen Kampagne, viel Prominenz und einer Rekordmitgliederzahl in sein Jubiläumsjahr. Geschäftsführer Winfried Batzke nimmt Stellung zu dem, was ist und dem, was wird.

Tag der Verpackung

25 erfolgreiche Jahre im Dienst der Verpackungswirtschaft sind natürlich auch ein Anlass, Revue passieren zu lassen. „Vor allen Dingen aber sind die 25 Jahre eine perfekte Basis, um die Aktivitäten des Netzwerkes noch weiter auszubauen und neue Impulse zu setzen“, sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi in Berlin. „So wollen wir mit dem 1. Tag der Verpackung, den wir unter Beteiligung von Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette für die gesamte DACH-Region rund um den 11. Juni ausrichten, das Thema Verpackung stärker in der Öffentlichkeit verankern und die Leistungen der Verpackungswirtschaft ins Bewusstsein rufen. Gerade jungen Menschen bieten die Branchen rund um die Verpackung ein ebenso spannendes wie zukunftsträchtiges Arbeitsfeld.“

Dieter-Berndt-Preis

Eine Premiere feiert auch der neu geschaffene Dieter-Berndt-Preis. Mit der Auszeichnung will das dvi herausragende Persönlichkeiten für ihre Leistungen und Verdienste rund um die Verpackung würdigen. „Als Gründer des Deutschen Verpackungsinstituts hat Prof. Dieter Berndt das gesellschaftliche Image der Verpackung und die Förderung des Nachwuchses Zeit seines Lebens in den Fokus seines Handelns gestellt. Zu unserem Jubiläum wollen wir dieses ideelle Erbe nicht nur mit dem Tag der Verpackung fortführen, sondern auch mit einem Preis, der seinen Namen trägt“, so Winfried Batzke. „Mit Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D., langjähriger Direktor des UN-Umweltschutzprogramms UNEP und einer der profiliertesten Umweltpolitiker Deutschlands, haben wir einen mehr als würdigen, ersten Preisträger gefunden.“

Jubiläums-Kongress

Die Verleihung des Dieter-Berndt-Preises wird am 19. März auf dem 10. Deutschen Verpackungskongresses stattfinden. Zum Anlass des Jubiläums hat der Kongress dieses Jahr zu einer Elefantenrunde geladen. „Wir werden die besten Köpfe der Branche versammeln und gemeinsam mit Champions aus allen Verarbeitungsstufen entscheidende Entwicklungen Revue passieren lassen, die Rolle der Verpackung diskutieren und über Innovationen für die Gegenwart von morgen sprechen.“, freut sich Winfried Batzke auf einen Kongress, der unter dem Motto „Verpackung und Gesellschaft“ steht.

Packnology Forum

Mit dem Packnology Forum bietet das dvi eine neue Plattform für den Austausch zwischen Verpackungsmaschinenbau und verpackenden Unternehmen. „Mit Best Practice, Trend Reports und dem Dialog zwischen Forschung, Maschinenbau und Anwendern schaffen wir eine erstklassige Möglichkeit, aktuelle Themen im Verpackungsmaschinenbau zu diskutieren“, so Batzke. Im Fokus stehen dabei „sichere und flexible Verpackungsprozesse, das Zusammenspiel von Maschine und Material sowie das Dauerthema Effizienz“.

Kompetenz trifft Zukunft

Dem Ziel der Förderung und Gewinnung von Nachwuchskräften dient die neue Initiative „Kompetenz trifft Zukunft“. „Hier werden wir auf der Fackpack 2015 Studierende verpackungsrelevanter Studiengänge mit ausstellenden Unternehmen zusammenbringen.“ erklärt Winfried Batzke „Die Initiative ist ein weiterer Baustein unserer Aktivitäten rund um den Nachwuchs. So ermöglichen wir Studierenden schon seit langem einen nahezu kostenfreien Zugang zur Dresdner Verpackungstagung, um einen möglichst frühzeitigen Kontakt zwischen Unternehmen und den Fachkräften von morgen anzustoßen.“ Eine Chance, die Batzke nicht nur der seit 1990 stattfindenden Veranstaltung vorbehalten will, die jährlich Anfang Dezember über 100 Entscheidungsträger entlang der Wertschöpfungskette versammelt und Anbieter von Verpackung und Verpackungstechnik mit Nutzern zusammenführt. „Auch für das Packnology Forum werden wir diese Möglichkeit für Studierende schaffen.“

Darüber hinaus verweist Winfried Batzke auf die Chancen für den kreativen Nachwuchs bei dem vom dvi organisierten Deutschen Verpackungspreis, der jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie stattfindet und für jede der Wettbewerbskategorien spezielle Nachwuchspreise vergibt. „Ein weiterer Baustein ist die dvi-Initiative PackVision“, ergänzt Winfried Batzke. „Bei diesem Förder- und Kooperationsprojekt verbinden wir das Know-how von erfolgreichen Unternehmen am Markt mit dem kreativen Potential von Studierenden aus den Fachbereichen Gestaltung oder Design. Eine echte Erfolgsgeschichte, die regelmäßig zu innovativen Verpackungskonzepten führt, die ihren Weg in den Markt finden.“

Netzwerk und Expertenforen

Teil der Aus- und Weiterbildungsinitiativen des dvi ist auch die Verpackungsakademie mit ihrem modularen Angebot für Einzelseminare, Komplettlehrgänge oder Inhouse-Training, das laut Batzke „in der Breit einmalige ist“. Genutzt wird dieses Angebot „branchenübergreifend und längst nicht nur von den Mitgliedern des dvi“. Exklusiv für die Unternehmen im Netzwerk sind dagegen die dvi-Expertenforen. Diese bieten „Entscheidern und Projektverantwortlichen aus großen und kleineren Unternehmen eine perfekte und sehr exklusive Basis für material- und branchenübergreifende, neue Impulse, Informationen und Kontakte.“, so Batzke.

Mit aktuell 214 Mitgliedsunternehmen hat das dvi einen neuen Rekord erreicht. „Damit ist das Deutsche Verpackungsinstitut nicht nur das größte Netzwerk der Verpackungswirtschaft im deutschsprachigen Raum, es ist auch das einzige, das Unternehmen aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette vereint.“, betont Winfried Batzke. „Auf dieser Basis wollen wir weiter wachsen, Mehrwert für unsere Mitglieder schaffen, das Thema Verpackung in die Öffentlichkeit bringen, Nachwuchs begeistern und unsere Stellung als führender Veranstalter für die Verpackungsbranche im deutschsprachigen Raum festigen.“

Pünktlich zum 25jährigen Jubiläum wird das dvi auch seine Webpräsenz ausbauen und neu verpacken. www.verpackung.org


Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

Das Deutsche Verpackungsinstitut ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Mitglieds-Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus, so der Tag der Verpackung, der Deutsche Verpackungskongress, der Deutsche Verpackungspreis, das Packnology Forum, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision. www.verpackung.org

www.verpackung.org

BU:  Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi in Berlin.

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

05.02.2015

Klaus Jahn neuer Vorstandssprecher des IPV

Seit dem 1. Januar 2015 ist Klaus Jahn neuer Vorstandssprecher des IPV Industrieverbandes Papier- und Folienverpackung e.V. Klaus Jahn kennt die Papier- und Verpackungsbranche bestens. Seit über 40 Jahren arbeitet er in der Branche und ist seit vielen Jahren Geschäftsführer der Weber Verpackungen GmbH & Co. KG in Wickede. Als langjähriges Vorstandsmitglied im IPV hat er bereits zahlreiche wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Verbandes gegeben.

Ein besonderes Anliegen ist es für den 58-Jährigen, die Verpackungsindustrie als attraktiven Arbeitgeber bekannter zu machen. Dem bereits aktuellen Problem des Fachkräftemangels möchte er entschieden entgegenwirken. „Wir bieten attraktive und sichere Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen und einem großen und vielfältigen Verantwortungsbereich“, so der neue Vorstandssprecher des Industrieverbandes. Als Packmitteltechnologe lerne man beispielsweise, wie spannende und kreative Entwürfe von Designern in verschiedene Arten von Verpackungen umgesetzt werden.

Klaus Jahn übernimmt das Amt des Vorstandssprechers von Hagen Puttrich, Geschäftsführer der HERA Papierverarbeitung Puttrich GmbH & Co. KG in Nidda. Die Satzung des IPV sieht vor, dass ein Mitglied aus dem Vorstand des IPV die Funktion des Sprechers für jeweils ein Jahr übernimmt. Klaus Jahr wird dieses Amt bis 2016 ausfüllen.

www.ipv-verpackung.de

BU: Seit dem 1. Januar 2015 ist Klaus Jahn neuer Vorstandssprecher des IPV Industrieverbandes Papier- und Folienverpackung e.V.

Foto: IPV

 

02.02.2015

Tetra Pak: Neuer Vice President

Charles Héaulmé übernimmt ab Januar 2015 die Verantwortung für die Region Europe & Central Asia bei Tetra Pak. Der 48-Jährige Franzose ist damit verantwortlich für 55 Länder, 43 Vertriebsbüros, 13 Produktionsstandorte, 4 550 Mitarbeiter und einen Umsatz von 3,5 Mrd. €. Er folgt auf Adolfo Orive, der das Geschäft von Tetra Pak in der Region Nord-, Mittel- und Südamerika übernimmt.

Ein herausforderndes Branchenumfeld

Als Vice President des neu geschaffenen Clusters Europa und Zentralasien übernimmt Charles Héaulmé die Verantwortung für eine vielfältige Region mit sich stark verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Tetra Pak. Der Wettbewerb durch Anbieter von Kartonverpackungen als auch Anbietern von alternativen Verpackungslösungen nimmt zu. Gleichzeitig nimmt der Milchkonsum und der Verbruach von Saft und Softgetränken ab – beides sind zentrale Geschäftsbereiche von Tetra Pak. Charles Héaulmé tritt an, innerhalb der neuen Organisationsstruktur von Tetra Pak das Wachstum anzukurbeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Ziel ist es, die führende Position des Unternehmens innerhalb der Branche zu halten.

Ständiger Wandel

Héaulmé betont: „Tetra Pak ist seit der Gründung ständig gewachsen. Diese beeindruckende Erfolgsbilanz verdanken wir unserem Fokus auf Innovation, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit. Dieser Fokus wird beibehalten. Darüber werden wir unser Portfolio besser vermarkten, neue Marktsegmente erschließen und Geschäftsbereiche wie den Technischen Service deutlich ausbauen. Die Nähe zu unseren Kunden ist Grundlage des zukünftigen Erfolgs. Daher ist eines meiner wesentlichen Ziele, eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung unseres Angebots und unserer Leistungen für unsere Kunden zu schaffen.“

Über Charles Héaulmé

Charles Héaulmé arbeitet seit 1999 für Tetra Pak. Er war in führenden Positionen in europäischen und lateinamerikanischen Ländern tätig. Zuletzt arbeitete er als Managing Director von Tetra Pak Iberia. Die Schwerpunkte seiner Managertätigkeit reichten dabei von der Stabilisierung des Geschäfts in Wirtschaftskrisen bis hin zur erfolgreichen Umsetzung von Wachstumsstrategien.


www.tetrapak.de

BU: Charles Héaulmé

Foto: Tetra Pak

 

02.02.2015

Pro Carton: Trends 2015

Wie jedes Jahr stellt Pro Carton die wichtigsten Trends führender Zukunftsinstitute im Hinblick auf die Verpackung zusammen. Roland Rex, Präsident von Pro Carton, zeigt auf, was diese Trends für die Verpackung und insbesondere für die Faltschachtel bedeuten. Der alles übergreifende Trend 2015 heißt: „Retail is Everywhere.“

Den vielleicht wichtigsten Trend 2015 sieht JWT Intelligence, die Forschungsabteilung der Kommunikationsagentur JWT, im Handel: „Handel ist überall.“ Praktisch jeder wird demnächst ein Smartphone besitzen und damit jederzeit handeln können. Etwas sehen, sich darüber informieren, Preise vergleichen, bestellen und es abends auf dem Weg nach Hause oder ins Hotel abholen: Diese Schritte sind zu einem nahtlosen Prozess geworden, der immer und überall stattfinden kann.
„Einkaufen entwickelt sich von einer Handlung in einem physischen Geschäft oder im Internet zu einem Austausch von Werten, der auf vielen verschiedenen und neuen Wegen stattfinden kann. Dank mobiler Technologie kann fast alles zum Handelskanal werden, die Markenartikelindustrie muss zunehmend kreativ werden, wo und wie sie ihre Produkte verkauft“, so JWT.
Zu diesem wie zu allen anderen Trends sagt Roland Rex: „Die Gewichtung und Bedeutung der Werbe- und Marketinginstrumente verändert sich weiterhin rasant. Die Verpackung und insbesondere die Faltschachtel wird immer mehr zum zentralen, verbindenden Medium in einer Umgebung, in der sich alles wandelt.“

Individuelle Produkte – und Verpackungen

„Post-demografisches Konsumverhalten“ diagnostiziert das internationale Trendwatching-Institut: „Menschen – aller Altersgruppen und in vielen Märkten – konstruieren ihre eigenen Identitäten freier denn je.“ Die Folge ist eine kräftige, steigende Fluktuation von Zielgruppen, die sich mehr denn je differenzieren, beweglich bleiben und auch überschneiden. Für Roland Rex folgt daraus klar: „Diese Fluktuation drückt sich über die Marken- und Produktwelt aus und wird wesentlich über die Verpackung kommuniziert.“
JWT sieht hier den Trend zu den „Me Brands“: „Eine Reihe neuer Plattformen lädt Konsumenten ein, persönliche oder lokale ‚Marken‘ mit ihrem eigenen Image zu kreieren – dabei wird das steigende Bedürfnis nach Personalisierung, Zusammenarbeit und unternehmerischem Handeln der Konsumenten in einer vernetzten Wirtschaft berücksichtigt. Die Konsumenten sehen sich selbst zunehmend als Marken, sie pflegen ihr eigenes Image und machen es durch ihre Schlagkraft über Social Media, Mikro-Handelsplattformen oder YouTube zu Geld. Sie nutzen auch neue Plattformen, um Kleinunternehmer zu werden. Markeninhaber können sich mit ihnen verbinden und ihnen die Möglichkeit dazu geben.“

Individuelle Dienstleistungen

Die Individualisierung schlägt auch auf den Dienstleistungsbereich durch. Dazu das deutsche Zukunftsinstitut: „Als entscheidender Treiber in diesem Zusammenhang erweist sich der Megatrend der Individualisierung. Seit Jahrzehnten formen sich Gesellschaften weltweit auf der Basis eines neuen Selbstverständnisses um: mit der Überzeugung, dass jeder Einzelne das Recht hat, sein Leben gemäß seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.“
„In einer digital vernetzten Welt müssen künftige Dienstleistungen übergreifend, allgegenwärtig und vor allem unaufdringlich sein. Zukünftiger Service muss sich auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelnen einstellen, dabei aber ganzheitlich und auf höherer Ebene funktionieren. Möglich macht diesen Meta-Service eine umfassende Digitalisierung aller Lebensbereiche. Mit dem Wandel vom Zielgruppenansatz hin zum situativen Konsum ist der Kunde nicht mehr länger nur Konsument, sondern wird auch Sender. Er ‚sendet‘, welche Dienstleistungen er gerade braucht – und moderne Anbieter müssen darauf reagieren können.“

Weniger besitzen, mehr teilen

Das Trendwatching-Institut sieht eine wachsende Ökonomie des Teilens: „2015 treffen das ‚Internet der Dinge‘ und die vernetzte Wirtschaft aufeinander und ermöglichen eine ganz neue Welt des Teilens: spontan, nützlich, unterhaltsam, gewinnbringend und noch mehr. Die kollaborative Netzwirtschaft wird seit Langem vorhergesagt, in den kommenden Monaten wird das ‚Internet der geteilten Dinge‘ eine Realität für Konsumenten.“
Teilen ist der Weg zum persönlichen Luxus. Die Wirtschaft des Teilens wird erwachsen, entsprechende Dienstleistungen werden formalisiert und gleichen sich den gehobenen Marken und dem Big Business an. Beim Wohnen hat es begonnen: Airbnb verbreitet seine Marke über die digitale Welt hinaus und hat 2014 ein Hochglanzmagazin herausgebracht, „Pineapple“, und mit dem London Design Festival arbeitet man an einer Ausstellung von Interieurs. Airbnb hat jetzt mehr als 10 Millionen Kunden, das Unternehmen entwickelt sich weg von seinen Sofa-surfenden Anfängen zu einer glaubwürdigen Dienstleistung der Gastfreundschaft, die von reichen und armen, jungen und alten Konsumenten gleichermaßen genützt wird.

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Das Zukunftsinstitut stellt fest: „Umweltschutz, Schonung von Ressourcen, CO2-Einsparung, Corporate Social Responsibility – der Megatrend Neo-Ökologie verschiebt die Koordinaten des Wirtschaftssystems in Richtung einer neuen Business-Moral und des inzwischen viel zitierten Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS).“
Der jüngste McKinsey-Bericht zu „Sustainability & Resource Productivity“ spricht die Kreislaufwirtschaft bereits offen an – aus denselben Gründen: „Warum sollten sich Unternehmen dem Modell der Kreislaufwirtschaft nähern? Erstens, weil globale wirtschaftliche Einflüsse wie steigende Rohstoffpreise und eine rasch wachsende globale Konsumentenschicht den Status quo verändern. Und zweitens, weil es gut ist fürs Geschäft.“
Eine Revolution, die kommen muss, meint Roland Rex, Präsident von Pro Carton: „Der Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft ist für viele Branchen noch recht weit. Für die Karton- und Faltschachtelindustrie allerdings weniger als für andere: Weil wir es mit einem nachwachsenden Rohstoff zu tun haben, der zudem in hohem Maß recycelt wird, sind wir dem Ziel schon viel näher.“

Unternehmen handeln stellvertretend für die Politik

„Die Konsumenten beurteilen die Marken nach ihrem ethischen Verhalten und ihrer Nachhaltigkeit. Sie suchen auch nach Marken und Unternehmen mit klaren Werten“, schreibt JWT. Trendwatching bezeichnet diesen Trend als „Branded Government“: „2015 wird das Jahr, in dem progressive Marken bedeutende zivile Veränderungen initiieren, unternehmen oder unterstützen. Tatsache ist, das 73 Prozent der ‚Generation Y‘ (Menschen, die um die Jahrtausendwende in den Teens waren) nicht glauben, dass die Regierungen aktuelle Probleme allein lösen können und 83 Prozent mehr Engagement von den Unternehmen wünschen.“ Eine Entwicklung, die Tim „Mac“ Macartney auf dem ECMA-Pro Carton-Kongress im September 2014 bereits angekündigt hat. Marken müssen viel mutiger und engagierter auftreten, sie müssen ihre Persönlichkeit mit neuen Mitteln profilieren, um nicht im Einheitsbrei unterzugehen.

„Die neuen Trends weisen der Faltschachtel eine viel breitere Palette von Funktionen zu, die weit über ihre klassischen Vorzüge wie Nachhaltigkeit, Produktschutz und Verkündung der Markenbotschaft hinausgehen“, fasst Roland Rex zusammen. „Die neuen Aufgaben betreffen sowohl kommunikative Inhalte als auch das Handling. Die Faltschachtel erfüllt diese Aufgaben optimal und an vielen verschiedenen Orten, denn Point of Sale ist heute überall.“


www.procarton.com

BU: Die Aussichten für 2015

Foto: Pro Carton

 

01.02.2015

Interview mit Collin Weber: "Qualifizierung der Mitarbeiter ist eines der wichtigsten Instrumente für Unternehmen!"

Collin Weber ist Inhaber der Collin Weber Personalberatung GmbH in Karlsruhe und seit über 15 Jahren als Personalberater in der Verpackungsindustrie tätig. Mit dem SVI sprach er über den Fachkräftemangel, über die Bedeutung von Weiterbildung sowie über die Rolle von Networking.


1. Sie sind seit über 15 Jahren Personalberater, spezialisiert auf die Verpackungsindustrie. Warum gerade diese Branche?
Das ist schnell erzählt. Der Bezug zu dieser spannenden und abwechslungsreichen Industrie wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Mein Vater, der am Aufbau eines heute weltbekannten Verpackungsmaschinenbauers wesentlich beteiligt war, hat mich als Kind manchmal an Samstagen mit in die Fabrik genommen, wo ich erste Siegelversuche an Folien durchführen durfte. Es waren Zeiten, in denen Zellglas noch eine große Rolle als Packstoff gespielt hat. Die Branche hat mich immer fasziniert und ich konnte sehr viele persönliche Kontakte knüpfen. Dies war dann auch Ende der 90er  Jahre der Schritt in die Selbständigkeit als Personalberater. Dass dies mit Verpackung zu tun haben musste, war klar. Die Grundlagen der Personalberatertätigkeit habe ich übrigens in der Schweiz gelernt, das Land mit der längsten Tradition mit dieser Dienstleistung in Europa.

 

2. Das Wort Fachkräftemangel ist zurzeit in aller Munde, zumindest in der Schweiz. Wie schätzen Sie den Fachkräftemangel ein? Sehen Sie Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz?
Wenn von Mangel gesprochen wird, liegt das meist an einer schwierigen Beschaffungssituation. Dies gilt für alle Produkte, Dienstleistungen und Branchen. Sogenannte seltene Erden sind ja auch gar nicht so selten, sie sind eben nur aufwendiger zu bekommen. Ähnlich sehe ich die Situation für Fach- und Führungskräfte für Verpackungsaufgaben in Deutschland und der Schweiz. Auf Basis unserer Datenlage und Erfahrungen aus über 30 Projekten jährlich, gibt es nach wie vor für die meisten Aufgaben ausreichend qualifizierte Menschen. Diese Menschen zu erreichen und für eine neue Aufgabe zu gewinnen, geht heute nicht mehr mit hergebrachten Mitteln. Eine Stellenanzeige, ob Print oder Online, erreicht nur einen Bruchteil des in Frage kommenden Personenkreises. Aus einer schwachen Resonanz auf einen generellen Mangel zu schließen ist so nicht richtig.

 

3. Um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken, könnten Arbeitgeber auch in Weiterbildungen investieren? Wie sehen sie hier die Rolle von Aus- und Weiterbildungen? Kann sie etwas beitragen, um den Fachkräftemangel zu entschärfen?
Insgesamt sollte die Qualifizierung der Mitarbeiter zu den wichtigsten Instrumenten eines Unternehmens gehören. Nur dies sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Weiterbildung sollte aber gezielt gefördert und auch gefordert werden. Das heißt in enger Abstimmung mit den individuellen Zielen und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gibt es sehr gute verpackungsspezifische Angebote. Nur mit Qualifizierung hat man das Problem Mangel jedoch noch nicht gelöst. Fehlen Mitarbeiter auf Grund von Kapazitäten in Entwicklung, Produktion oder Vertrieb, hilft Qualifikation nicht weiter, sondern nur Einstellung von Außen. Insbesondere bei Führungskräften ergeben sich durch wachsende Ansprüche schleichend Defizite. Dies rechtzeitig zu erkennen und einzugreifen gehört zu einer guten Unternehmensführung, genauso wie Überlegungen zu eigenen Nachfolge. 

 

4. Networking ist ein weiteres Wort, welches im Moment sehr viel gebraucht wird. Wie viel macht Networking bei einer Karriere wirklich aus?
Networking hat insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Aber auch hier sollte zwischen Quantität und Qualität unterschieden werden. Ob Facebook die richtige Plattform für Karriere ist, bezweifle ich. Business Plattformen wie XING oder LinkedIn bewegen sich da schon auf einem deutlich anderen Niveau. Hier mit seriösem Profil präsent zu sein, ist schon mal ein Schritt. Aktivitäten in speziellen Gruppen wie beispielsweise Packaging Business Club helfen noch weiter. Neben dem ganzen Online-Networking sollte man die persönlichen Kontakte nicht vernachlässigen. Ich kann daher die Mitgliedschaft in berufsständischen Vereinen wie dem VLI in der Schweiz oder dem bdvi in Deutschland empfehlen. Die beste Empfehlung, wenn man sich beruflich verändern möchte, ist der Kontakt zu einem spezialisierten Personalberater. Der hat den besten Einblick und alles bleibt diskret.

 

5. Müssen Arbeitgeber jetzt auf Social Media Plattformen rekrutieren? Und Arbeitnehmer dort nach einer neuen Stelle suchen?
Arbeitgeber, die direkt bei einem Wettbewerber Personen rekrutieren, bewegen sich wettbewerbsrechtlich auf sehr dünnem Eis. Auf entsprechenden Plattformen Stellen auszuschreiben und gleichzeitig das Unternehmen positiv darzustellen wird immer häufiger genutzt. Aktive Netzwerker finden dann dort die Angebote und hoffentlich auch persönliche Ansprechpartner.

 

6. Können Sie unseren Lesern drei Tipps nennen, die jeder in seinem Berufsleben befolgen sollte?
Werden Sie sich klar darüber, was Sie können und was Sie wollen. Klingt banal, aber bei einigen Lebensläufen kommen mir da Bedenken.
Wechseln nur, wenn es den Zielen nahe kommt. Dies bezieht sicher auch den monetären Aspekt ein, dieser sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen sondern Teil des Gesamtzieles sein.
Entscheide nichts gegen die Familie. Punkt.

 

Mehr über die Collin Weber Personalberatung GmbH lesen Sie hier!

 

 

Quelle: http://www.svi-verpackung.ch/svi

Packaging News - März 2015

 

31.03.2015

Collin Weber Personalberatung: Tim Wolber verstärkt das Team

 

 

Zum 15. April 2015 verstärkt Tim Wolber (28) die Collin Weber Personalberatung GmbH als Junior Personalberater.

Nach einer Ausbildung zum Verpackungsmittelmechaniker studierte Wolber an der Hochschule der Medien in Stuttgart Verpackungstechnik sowie Print & Publishing. Seine Berufspraxis hat er sich bei der Schelling AG in der Schweiz erworben. Durch seine Fach- und Marktkenntnisse sowie einem guten Netzwerk in der Branche ergänzt Tim Wolber ideal das bestehende Beraterteam. Die Collin Weber Personalberatung GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist seit 18 Jahren auf die Verpackungsindustrie spezialisiert. Mit nun neun Mitarbeitern löst man spezielle Personalprobleme im Bereich Verpackung, Druck und Maschinenbau.

www.packaging-partner.com

BU: Tim Wolber

Foto: Collin Weber Personalberatung GmbH

 

 

31.03.2015

August Faller: Internationales Produktionsnetzwerk ausgebaut

 

Zunehmende Konsolidierung in der internationalen Pharmabranche bei beharrlichen Überkapazitäten der europäischen Verpackungshersteller kennzeichneten das Marktgeschehen im vergangenen Geschäftsjahr, berichteten Dr. Michael Faller und Dr. Daniel Keesman, persönlich haftende Gesellschafter der August Faller Gruppe, anlässlich des jährlichen Pressegespräches am Waldkircher Hauptsitz.

„Der hohe Kostendruck im Gesundheitsmarkt wird ungefiltert an die Lieferanten weitergegeben“, so Michael Faller. „Mit der Fortführung der Internationalisierung unserer mittelständischen Firmengruppe stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit“, betont Daniel Keesman. Durch die Übernahme eines dänischen Faltschachtelherstellers in Hvidovre bei Kopenhagen in Dänemark sei es gelungen, neue Märkte in Nordeuropa zu erschließen. Mit dem Aufbau einer Faltschachtelproduktion in Lodz, Polen, will Faller die Vorteile eines internationalen Produktionsnetzwerkes nutzbar machen. Herstellungsprozesse, die nach strengen Lean Management Prinzipien ausgerichtet sind, tragen an allen Standorten dazu bei, dem harten Preisdruck standzuhalten. So trotzte Faller dem Markt ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent ab und liegt damit nach eigener Einschätzung über dem Branchendurchschnitt für 2014.

„Wir setzen auf die Kompetenz und den Leistungswillen unserer Mitarbeiter, die an allen Standorten mit Effizienzprogrammen den steigenden Kosten entgegenwirken müssen“, unterstreicht Keesman. Insbesondere an den südbadischen Standorten sei das Unternehmen durch die steigenden Lohnkosten im Gefolge der letztjährigen Tarifabschlüsse belastet.

Anfang Mai erfolgt die Umstellung der deutschen Niederlassungen auf SAP, die laut Michael Faller die „Plattform der Zukunft“ für die internationale Unternehmensgruppe sei. Damit würden die Entwicklung von neuen Leistungsangeboten und weitere Effizienzsteigerungen ermöglicht. Mit einem gesamten Investitionsvolumen von etwa 10 Mio. Euro wurden unter anderem Produktionsanlagen für Faltschachteln, Haftetiketten und Packungsbeilagen sowie das Stammhaus in Waldkirch modernisiert, wo auch ein Neubau für die Verwaltung errichtet wurde. Die Anzahl der Beschäftigten der Firmengruppe erhöhte sich von 1050 auf 1147.

50 Auszubildende werden in zehn Berufen und zwei DH-Studiengängen als Nachwuchsfachkräfte ausgebildet. In Lernpartnerschaften mit Schulen in Südbaden vermitteln Ausbilder und Auszubildende den Schülern nützliches Wissen für deren Berufsorientierung. 2014 wurde das „Hanger Info Label“ aus dem Schopfheimer Etiketten Center mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Dieses Etikett wurde für Transfusions-, Infusions- und Injektionsflaschen geschaffen. Die Aufhängevorrichtung lässt sich verdrehen und damit in eine lotrechte Position bringen, damit ist eine vollständige Entleerung der Flüssigkeit aus der Flasche gewährleistet. Zudem wurde auch Platz zur Aufbringung von Informationen geschaffen – eine praktische Unterstützung für die Pflegekräfte.

Die August Faller KG gehörte 2014 zu den Erstunterzeichnern der WIN Charta der baden-württembergischen Landesregierung und unterstreicht damit ihr langjähriges Engagement für nachhaltige Unternehmensführung. Unternehmensintern zeigt sich dies in der Nutzung von Energiemanagementsystemen und Ideenmanagement für die aktive Beteiligung von Mitarbeitern an Verbesserungsprozessen. Die 2013 eingeführte Mitarbeiterkapitalbeteiligung wurde auch 2014 wieder aufgelegt, inzwischen sind ca. 20 Prozent der Belegschaft der August Faller KG am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt.

Gesellschaftliches Engagement hat für den Mittelständler traditionell einen hohen Stellenwert. 2014 förderte Faller zahlreiche Vereine und Initiativen im Bereich Bildung, Kultur, Sport und Soziales. Die Auszubildenden schufen im Rahmen ihres Sozialprojektes ein neues Gehege für den Waldkircher Schwarzwaldzoo. In sechs Lernpartnerschaften mit regionalen Schulen sind Ausbilder und Auszubildende aktiv, um zur Berufsorientierung von Schülern beizutragen. Faller ist der Waldkircher Beschäftigungsinitiative WABE als Gesellschafter, Partner des Ausbildungsverbundes und des Projekts „Ausbildungslotsen“ seit deren Gründung verbunden.

www.august-faller.com

BU: Die Geschäftsleitung der August Faller Gruppe: Dr. Daniel Keesman und Dr. Michael Faller

 

 

30.03.2015

STI Group: Studie zu Nachhaltigkeit bei Verpackungen

 

"Wie wichtig ist den Verbrauchern die Umwelt, wenn es um Produktverpackungen geht und worauf achten sie beim Kauf? Die STI Group hat dazu Anfang 2015 eine repräsentative Verbraucherstudie zu diesem Thema in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass Nachhaltigkeit bei Verpackungen für jeden zweiten Befragten eine wichtige Rolle spielt.

Dabei sind es die Älteren, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit im Regal legen. 43 Prozent der 16-29jährigen halten nachhaltige Verpackungen für wichtig, bei den über 50-jährigen steigt der Wert auf 65 Prozent an. Frauen messen dem Thema generell etwas mehr Relevanz bei als Männer.

Was macht eine Verpackung für die Verbraucher nachhaltig?

Doch was kennzeichnet für die Verbraucher eine nachhaltige Verpackung? Die Online-Studie fragte Bekanntheit und Kaufrelevanz unterschiedlicher Logos ab. Hinsichtlich der Siegel belegten Der Grüne Punkt, Der Blaue Engel, Fairtrade und FSC die ersten vier Plätze. Dass „Der Grüne Punkt“ mit Abstand das bekannteste Label ist – 93 Prozent der Befragten war das Logo geläufig – erstaunt nicht. Doch dass 46 % der Verbraucher beim Einkauf auf dieses Symbol achten überrascht, denn als Indikator für die Umweltfreundlichkeit einer Verpackung ist das Logo nicht geeignet. Bekanntheit und Kaufrelevanz des FSC-Logos sind dagegen steigerungsfähig: 48 Prozent der Studienteilnehmer gaben zwar an, das Logo zu kennen, doch nur 18 Prozent achten beim Kauf von Verpackungen auf eine entsprechende Kennzeichnung. Besonders die Diskrepanz in der Bekanntheit von „Der Grüne Punkt“ und FSC zeigt, dass die Verbraucherkommunikation im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegel eine entscheidende Rolle spielt.

Generell denkt die Mehrheit der Verbraucher bei nachhaltigen Verpackungen an Themen wie Recycling und Entsorgung. Darüber hinaus lässt das Material einer Verpackung die Verbraucher Rückschlüsse auf ihre Nachhaltigkeit ziehen. Eine Verpackung aus Karton oder Wellpappe wird dabei per se als umweltfreundlicher angesehen als eine Verpackung aus anderen Materialien. Auch einen möglichst geringen Materialeinsatz bzw. eine geringe Verpackungsgröße im Vergleich zum Inhalt honorieren die Verbraucher. Ist die Verpackung wiederverwendbar, stellt dies für die Befragten einen entscheidenden Nachhaltigkeitsfaktor dar.

Höhere Preisbereitschaft bei Verbrauchern

Die Umwelt ist den Verbrauchern lieb – aber auch teuer? Die repräsentative Studie zeigt eine überraschend hohe Bereitschaft, für ein nachhaltig verpacktes Produkt einen höheren Preis zu bezahlen: Bei einem Produktpreis von 2,50 € wären die Befragten bereit, durchschnittlich 30 Cent – also 12 Prozent – mehr auszugeben. Ob sich dies dann tatsächlich auch im Bonwert widerspiegelt, muss die Praxis im Handel zeigen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob nachhaltige Verpackungen wirklich mehr kosten müssen. Nachhaltige Forstwirtschaft hat natürlich ihren (Mehr-)preis, gleiches gilt für Bio-Kunststoffe. Aber es gibt viele Beispiele, bei denen eine intelligente Produktentwicklung ressourcenschonende Verpackungen hervorbringt, die keine Mehrkosten mit sich bringen.

Studiendesign

Im Auftrag der STI Group erstellte IPSOS Observer im Januar 2015 eine repräsentative Verbraucherstudie zum Thema Nachhaltigkeit von Verpackungen. Befragt wurden 1 000 Personen in Deutschland im Alter von 16-70 Jahren. Die Befragten – zu 50 Prozent weiblich und 50 Prozent männlich – hatten ein Durchschnittsalter von 43,8 Jahren und verfügten über ein Haushaltsnettoeinkommen von 2 706 €.

www.sti-group.com

BU: Infografik Nachhaltigkeit

Foto: STI Group"

 

 

27.03.2015

Multivac: Wachstumskurs fortgesetzt

 

Im vergangenen Jahr konnte Multivac seine Marktposition weiter stärken. Das erklärte Hans-Joachim Boekstegers, CEO von Multivac beim Pressegespräch am 25. März auf der Anuga Foodtec in Köln.

Der positive Geschäftsverlauf sei vor allem auf das breite Produktportfolio mit kundenspezifischen Verpackungslösungen sowie auf die internationale Präsenz des Unternehmens zurückzuführen. Auf der Messe präsentiert Multivac Innovationen rund um die Themen Verpackung, Inspektion und Kennzeichnung für die Lebensmittelbranche. Gemäß des Messethemas „Ressourceneffizienz“ zeichnen sich alle gezeigten Maschinen durch intelligente Prozess- und Werkzeugtechnologien aus, die zu einer höheren Effizienz führen.

2014 haben sich alle Geschäftsbereiche bei Multivac positiv entwickelt – in Deutschland ebenso wie international. Der Umsatz der Unternehmensgruppe stieg um rund zehn Prozent auf etwa 780 Millionen €. Damit konnte der Verpackungsspezialist seine starke Marktposition weiter ausbauen. „Die positive Geschäftsentwicklung belegt, dass unsere Verpackungslösungen den Anforderungen der Märkte entsprechen. So haben wir auch in den vergangenen Monaten unser Produktportfolio, das Angebot individueller Verpackungslösungen sowie die internationale Präsenz unserer Vertriebs- und Serviceorganisation weiter auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet“, erklärte Boekstegers. „Der Auftragseingang zu Jahresbeginn entspricht unseren Erwartungen. Die Ukraine-Krise macht sich sicherlich durch einen Absatzrückgang in Russland und in der Ukraine bemerkbar, allerdings können wir dies durch die positive Entwicklung in anderen Regionen ausgleichen. Wir gehen davon aus, dass diese und andere geopolitische Krisen im laufenden Jahr die Geschäftsentwicklung weiter beeinflussen werden.“

Derzeit investiert das Unternehmen 11,9 Millionen € in den Neubau eines Logistikzentrums am Firmenhauptsitz in Wolfertschwenden, um die Ersatzteilversorgung für die Kunden weiter zu optimieren. Dieses wird bis Mitte nächsten Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Weitere Zentren in anderen Regionen der Welt sind in Planung.

Darüber hinaus wird die weltweite Vertriebs- und Serviceorganisation, zu der heute schon mehr als 2 500 Mitarbeiter zählen, konsequent ausgebaut. Dabei werden die Vertriebsgesellschaften auch verstärkt mit lokalen Kapazitäten zur Überholung von Verschleißteilen wie Heiz- und Siegelplatten ausgerüstet, um die Serviceleistungen und die Verfügbarkeit für die Kunden vor Ort weiter zu optimieren. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe aktuell mehr als 4 400 Mitarbeiter und ist mit mehr als 70 Tochtergesellschaften auf allen Kontinenten vertreten.

www.multivac.com

 

 

26.03.2015

Multivac: Meeresfrüchte sicher verpacken

Vom 21.-23. April 2015 präsentiert Multivac auf der Seafood Processing Europe in Brüssel wirtschaftliche Lösungen für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Verpackungen für Meeresfrüchte und Fischprodukte. Die gezeigten Modelle, darunter eine Tiefziehverpackungsmaschine für Multifresh-Vakuum-Skin-Anwendungen, ein Traysealer und eine Doppelkammermaschine, zeichnen sich durch hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit aus.

Mit seinem Maschinenprogramm deckt Multivac ein sehr breites Größen-, Leistungs- und Ausstattungsspektrum ab und bietet daher auch kleinen und mittleren Herstellern von Fischereiprodukten den Einstieg in technologisch anspruchsvolle Verpackungslösungen, wie zum Beispiel dem Vakuum-Skin-Verfahren.

Die Tiefziehverpackungsmaschine R 105 MF (Multifresh) ist ein neues Kompaktmodell, das für die Herstellung von hochwertigen Vakuum-Skin-Verpackungen in kleinen und mittleren Chargen ausgelegt ist. Das Einstiegsmodell verfügt über dieselben technischen Ausstattungen wie die großen Maschinenmodelle. Die Maschine ist mit einer Oberfolienkettenführung und einer Oberheizung ausgestattet. Die integrierte Oberfolienkettenführung gewährleistet eine stabile Führung der Oberfolie bis zur Siegelstation. Dort wird die Folie noch einmal erhitzt, bevor sie sich faltenfrei um das Packgut legt und vollflächig mit der Unterfolie versiegelt. Für die Herstellung von Vakuum-Skin-Verpackungen hat Multivac auch ein umfangreiches Skin-Folienprogramm qualifiziert, das unter der Marke Multifresh vermarktet wird.

Für das Verpacken von Fischportionen und Meeresfrüchten in Trays präsentiert Multivac den kompakten vollautomatischen Traysealer T 300. Dieser ist für die Verarbeitung eines breiten Spektrums an Trays ausgelegt und unterstützt einen schnellen Formatwechsel. Sein raumsparendes Maschinenkonzept – trotz einer Gesamtlänge von nur 2,45 Metern verfügt der maximal dreispurig auslegbare T 300 über eine Einlegestrecke mit zwei Beladepositionen – macht ihn auch für Hersteller mit eingeschränkten Räumlichkeiten attraktiv. Dank seiner hochwertigen und langlebigen Edelstahlkonstruktion und der konsequenten Umsetzung des Multivac Hygienic Design lässt sich die Maschine sehr gut reinigen und trägt somit zur Einhaltung hoher Hygienestandards bei.

Für das Vakuumverpacken in Beuteln zeigt Multivac eine Baseline-Kammermaschine, die hochwertige Packungen zu einem attraktiven Preis ermöglicht. Mit einer Kammergröße von 600 x 500 x 160 mm eignet sich die Doppelkammermaschine Baseline P 600 u.a. für das Verpacken ganzer Fische. Die kompakte Maschine beschleunigt den Verpackungsprozess, da die Arbeitsvorgänge parallel ablaufen: Während eine Kammer evakuiert wird, kann die andere Kammer beladen werden. Neben der Herstellung von Vakuumverpackungen erlaubt die P 600 auch das Verpacken mit Schutzgas. Sie ist mit einer Doppelnaht-Trennsiegelung zum Abschneiden des Beutelüberstandes ausgestattet.

www.multivac.de


BU: Die Tiefziehverpackungsmaschine R 105 MF (Multifresh) ist ein neues Kompaktmodell, das für die Herstellung von hochwertigen Vakuum-Skin-Verpackungen in kleinen und mittleren Chargen ausgelegt ist.

Foto: Multivac

 

 

25.03.2015

Rhiem-Gruppe erweitert Geschäftsführung

 

 

Ulrich Treiber wurde zum Geschäftsführer der Rhiem Druck GmbH ernannt. Er ergänzt den Führungskreis um Dirk Nondorf und den Gesellschaftern Franz und Stefan Rhiem. „Mit seinem unternehmerischen und service-orientierten Denken trug Ulrich Treiber in den letzten Jahren entscheidend zum Wachstum der Rhiem-Gruppe bei“, so Stefan Rhiem. Treiber wird sich im Unternehmen, das 1958 in Voerde als Druckerei startete und heute Verpackungen produziert sowie diverse Dienstleistungen für den E-Commerce anbietet, um den Ausbau des Geschäftes kümmern und die Positionierung als zuverlässiger Partner für die Produktion und Veredelungen von Verpackungen vorantreiben.

Der 41-jährige Treiber studierte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen Maschinenbau, legte am Pariser Collège des Ingénieurs seinen Master of Business Administrations (MBA) ab. An der Fernuniversität Hagen erwarb der Ingenieur noch ein Diplom als Wirtschaftsingenieur. Treiber startete seine Laufbahn beim Schreibwarenhersteller Stabilo International, wo er diverse Projekte in Produktion und Entwicklung leitete und zuletzt verantwortlich für die Verpackungstechnologie des Markenartiklers war.

2005 wechselte er zu Rhiem, verantwortete dort das Key-Account-Management internationaler Kunden und baute als Direktor Geschäftsentwicklung und Vertrieb das Partnernetzwerk für Asien auf. „Rhiem bietet von der Verpackungsproduktion und -Veredelung bis hin zu Services für Fulfillment und E-Commerce Unternehmen ein breites Leistungsspektrum“, so Treiber. „So hilft Rhiem Markenherstellern, sich im wachsenden Wettbewerb am Point-of-Sale sowie im E-Commerce zu profilieren.“


Rhiem Unternehmensgruppe

Rhiem ist ein inhabergeführter Fulfillment-Dienstleister mit Sitz in Voerde bei Düsseldorf. Das Unternehmen wurde 1958 von Franz Rhiem sen. als Druckerei gegründet und besteht aus den Bereichen Rhiem Druck, Rhiem Services, Rhiem Intermedia, Rhiem Distribution Systems, PPS Solutions, Rhiem E-Commerce. Rhiem bietet neben verschiedenen Druck-Leistungen die Produktion von Verpackungen, vielfältige Lager-, Versand- und Logistik-Services sowie Online-Marketing und Webshop-Gestaltung. Die Rhiem-Gruppe organisiert den E-Commerce oder Direktvertrieb für Markenhersteller und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Mit Partnern und eigenen Standorten in Europa und Asien ist Rhiem international tätig.

www.rhiem.com

BU: Ulrich Treiber wird Geschäftsführer bei Rhiem. Der Ingenieur und Wirtschaftsingenieur komplettiert die Führungsriege um Dirk Nondorf und den Gesellschaftern Franz und Stefan Rhiem.

Foto: Rhiem Druck GmbH

 

20.03.2015

Bobst Group mit fast verdoppeltem Nettoergebnis

 

 

Bobst Group, ein weltweit führender Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungsindustrie, erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Konzernumsatz von CHF 1.3 Milliarden, was einem geringfügigen Rückgang um CHF 54 Millionen oder 4,0% gegenüber 2013 entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 81.7 Millionen (CHF 60.3 Millionen in 2013), das Nettoergebnis CHF 53.0 Millionen (CHF 27.7 Millionen in 2013). Diese wesentliche Verbesserung ist auf die erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirkenden Massnahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen, sowie auf die sehr gute Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns, die an die Nachfrage angepasst worden sind.

Das gute Betriebsergebnis (EBIT) in Verbindung mit einer weiteren Reduzierung des Nettoumlaufvermögens ergaben einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 129.4 Millionen (CHF 83.2 Millionen in 2013). Dies ermöglichte dem Konzern, die Nettoverschuldung von CHF 109.0 Millionen in 2013 auf CHF 17.7 Millionen in 2014 herabzusetzen. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) erreichte 12.6% gegenüber 8.6% im Jahre 2013. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.25 pro Aktie (CHF 0.75 in 2013) vor.

Nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar wurden Kostenreduzierungsmassnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen des Anstiegs des Schweizer Frankens deutlich zu verringern. Der Konzern bekräftigt seine Strategie und wird Kernressourcen und Mittel einsetzen, um seinen technologischen Vorsprung aufrechtzuerhalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Der Konzern rechnet in 2015 zu aktuellen Wechselkursen mit einer Marge des Betriebsergebnisses (EBIT) von mehr als 5% und einer Marge des Nettoergebnisses von mehr als 3%.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzern begann das Jahr 2014 mit einem etwas niedrigeren Auftragsbestand als im Vorjahr. Auf Monatsbasis waren die Auftragseingänge ungleich verteilt, in den letzten Monaten des Jahres jedoch auf gutem Niveau.


Umsatz

Im vollen Geschäftsjahr 2014 nahm der Konzernumsatz um CHF 54 Millionen auf CHF 1.3 Milliarden ab. In der zweiten Jahreshälfte 2014 belief sich der Umsatz auf CHF 740 Millionen gegenüber CHF 560 Millionen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs und CHF 791 Millionen im zweiten Halbjahr 2013. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Umsätze mit Sheet-fed-Produkten in Höhe von CHF 639 Millionen stabil. Die Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie war stark und kompensierte eine schwächere Nachfrage nach Produkten für die Faltschachtelindustrie. Der Verkauf von Web-fed-Produkten verringerte sich um 15.8% und erreichte im Geschäftsjahr 2014 CHF 283 Millionen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine geringere Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen zurückzuführen. Der Verkauf von Dienstleistungen und Ersatzteilen bleibt gegenüber dem Vorjahr mit CHF 377 Millionen stabil.


Ergebnisse

Die wesentlichen Verbesserungen sowohl beim Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 81.7 Millionen (+35%) als auch beim Nettoergebnis von CHF 53.0 Millionen (+91%) sind auf die erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirkenden Massnahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen, sowie auf die sehr gute Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns, die an die Nachfrage angepasst worden sind. Zum Nettoergebnis trugen auch die verbundenen Unternehmen, reduzierte Finanzierungskosten und niedrigere Steuerlasten bei.

Die Ergebnisse des Konzerns wurden im Berichtsjahr durch Transformationskosten und Einmaleffekte negativ beeinflusst. Umstrukturierungskosten in Höhe von CHF 6.2 Millionen wurden teilweise durch staatliche Zuschüsse in Höhe von CHF 4.3 Millionen kompensiert, jedoch schmälerte die Differenz das Betriebsergebnis (EBIT) um CHF 1.9 Millionen und das Nettoergebnis um CHF 1.2 Millionen. Die Nettoauswirkung der Einmaleffekte im Jahre 2013 belief sich auf CHF -12.3 Millionen beim Betriebsergebnis (EBIT) und auf CHF -9.1 Millionen beim Nettoergebnis.


Das Transformationsprogramm des Konzerns trug bis Ende 2014 mit CHF 163 Millionen zum Betriebsergebnis (EBIT) bei.

Von seinem Start im Januar 2010 bis Ende 2012 erbrachte das Transformationsprogramm des Konzerns in Phase 1 wiederkehrende Einsparungen in Höhe von CHF 85 Millionen. Zusätzliche, im November 2011 gestartete Aktionen im Rahmen der Konzerntransformation Phase 2 wurden erfolgreich umgesetzt und führten bis Ende 2014 zu Rentabilitätsverbesserungen in Höhe von CHF 78 Millionen, die damit um CHF 18 Millionen höher liegen als das ursprüngliche Ziel von CHF 60 Millionen.


Solide Bilanz

Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb sowie kontinuierliche Anstrengungen zur Reduzierung des Nettoumlaufvermögens ergaben einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 129.4 Millionen. Diese Liquiditäten wurden hauptsächlich für die Rückzahlung von im Mai 2014 fällig gewordenen Anleihen und zur Aufstockung des Barmittelpostens in der Jahresschlussbilanz um CHF 69.1 Millionen verwendet. Die Nettoverschuldung ging von CHF 109.0 Millionen in 2013 auf CHF 17.7 Millionen in 2014 zurück. Trotz des positiven Nettoergebnisses des Geschäftsjahrs ging das konsolidierte Eigenkapital um CHF 54.5 Millionen zurück und macht nun 27.9% der Bilanzsumme 2014 (33.2% in 2013) aus. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Auswirkungen von IAS 19R* zurückzuführen (CHF -91.3 Millionen in 2014 gegenüber einer positiven Auswirkung von CHF 73.4 Millionen in 2013).


Ausblick und Finanzziele

Im Jahr 2015 wird die Bobst Group ihre Strategie auf Innovation und Produkteinführungen konzentrieren. Der Konzern wird Kernressourcen und Mittel einsetzen, um seinen technologischen Vorsprung aufrechtzuerhalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern – eine der Hauptprioritäten des Konzerns. Darüber hinaus wird der Konzern mit der Umsetzung von Massnahmen fortfahren, um die Auswirkungen des Anstiegs des Schweizer Frankens deutlich zu verringern. Die Bobst Group bestätigt die am 11. Februar 2015 veröffentlichte Prognose, nach denen sie für 2015 von einem Umsatz zwischen CHF 1.15 und 1.23 Milliarden ausgeht. Unter Berücksichtigung der positiven Auswirkungen der zusätzlichen Effizienzmassnahmen, welche seit dem 15. Januar 2015 eingeleitet worden sind, und unvorhergesehene Umstände ausgenommen, rechnet die Unternehmensgruppe im laufenden Geschäftsjahr mit einer Marge des Betriebsergebnisses (EBIT) von mehr als 5% und einer Marge des Nettoergebnisses von mehr als 3%. Da die Zinssätze seit Ende 2014 weiterhin sinken, dürfte die Eigenkapitalquote in 2015 wegen des Einflusses von IAS 19R* weiter abnehmen. Diese Prognose basiert auf Wechselkursen von CHF 1.05 pro Euro und CHF 0.92 pro US-Dollar.

Am 3. Dezember 2014 kündigte die Bobst Group als mittel- bis langfristige Finanzziele mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und eine Mindestrendite von 15% aus eingesetztem Kapital (ROCE) an. Angesichts des Beschlusses der Schweizer Nationalbank, den Mindestkurs von 1.20 EUR/CHF aufzuheben, wird es länger dauern, die angekündigten mittel- bis langfristigen Finanzziele zu erreichen. Bobst Group bekräftigt das Engagement, für die mit dem Unternehmen verbundenen Interessengruppen Mehrwert zu schaffen.

* IAS 19R: Bilanzierungsvorschriften für Leistungen an Arbeitnehmer


Wahlen in den Verwaltungsrat

An der bevorstehenden jährlichen Generalversammlung vom 29. April 2015 enden die Mandate aller Verwaltungsratsmitglieder. Alain Guttmann, Thierry de Kalbermatten, Michael W.O. Garrett, Ulf Berg und Jürgen Brandt werden für ein Jahr zur Wiederwahl vorgeschlagen. Prof. Dr. Gian-Luca Bona, CEO von Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt), wird als neues Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen. Sein Profil und seine Erfahrung werden dem Unternehmen einen wichtigen Zusatznutzen auf dem Gebiet der neuen Technologien bringen, insbesondere in der digitalen Welt. Der Verwaltungsrat schlägt die Wiederwahl von Alain Guttmann als Präsidenten vor.

www.bobst.com/dede/

BU: Der Bobst-Verwaltungsrat schlägt die Wiederwahl von Alain Guttmann als Präsidenten vor.

Foto: Bobst Group

 

20.03.2015

Veränderungen im Vorstand der Krones AG

 

 

Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender der Krones AG, hat sich entsprechend den internen Regelungen des Unternehmens entschlossen, seinen am 31.12.2015 endenden Vorstandsvertrag nicht zu verlängern. Hierüber hat er den Aufsichtsrat der Krones AG informiert. Volker Kronseder wird mit Ablauf des 31. Dezember 2015 aus dem Vorstand ausscheiden. Volker Kronseder (61 Jahre) ist seit 1989 Mitglied im Vorstand des führenden Herstellers in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik und seit 1996 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Volker Kronseder will auch künftig seinen Beitrag zur positiven Entwicklung des Unternehmens leisten und weiterhin Verantwortung in der Krones AG übernehmen. Er teilte dem Aufsichtsrat deshalb mit, dass er sich auf der ordentlichen Hauptversammlung 2016 für die Wahl in den Aufsichtsrat der Krones AG zur Verfügung stellt.

Nachfolger von Volker Kronseder wird Christoph Klenk, den der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 01.01.2016 zum Vorstandsvorsitzenden der Krones AG ernannte. Christoph Klenk (51 Jahre) ist seit 1994 für die Krones AG tätig. Nach Führungspositionen im Vertrieb für die Region Asien/Pazifik wurde Christoph Klenk 2003 Vorstandsmitglied des Unternehmens. Bis 2011 war er als Vorstand für die Bereiche Forschung & Entwicklung sowie Produktsparten verantwortlich. Seit 2012 ist Christoph Klenk Finanzvorstand der Krones AG.

Als Nachfolger von Christoph Klenk im Amt des Finanzvorstands bestellte der Aufsichtsrat einen externen Kandidaten, der in einem internationalen Konzern seine Eignung erfolgreich bewiesen hat und über langjährige Erfahrung in der Verpackungsindustrie verfügt. Der neue Finanzvorstand hat heute gegenüber dem Aufsichtsrat die Annahme der Bestellung erklärt. Name und Eintrittsdatum werden bekannt gegeben, sobald er mit seinem gegenwärtigen Arbeitgeber Einvernehmen über den Zeitpunkt seines Ausscheidens erzielt hat.

www.krones.com

BU: Nachfolger von Volker Kronseder (links) wird Christoph Klenk, den der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 01.01.2016 zum Vorstandsvorsitzenden der Krones AG ernannte.

Foto: Krones AG

 

20.03.2015

Pöppelmann Famac erweitert Standort

 

 

Pöppelmann Famac erweitert den Standort Werk 3 um eine neue Halle zur Fertigung von Funktionsteilen und Verpackungen für die Lebensmittelindustrie. Ab Ende nächsten Jahres werden dort die ersten Maschinen ihren Betrieb aufnehmen.

Im Jahr 1955 stellte die Firma Pöppelmann ihr erstes Kunststoffteil her: einen Griff für einen Flaschenkorken. Seitdem sorgen steigende Umsatzzahlen für ein stabiles Wachstum des Unternehmens. So auch im Geschäftsbereich Famac, dessen Schwerpunkt auf der Fertigung technischer Funktionsteile und Verpackungen aus Kunststoff für die Medizin-, Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie liegt. Ab Ende nächsten Jahres werden alle Famac-Produktionen im erweiterten Werk 3 zu finden sein.

An der Pöppelmannstraße entsteht derzeit ein 10.000 qm großer Neubau mit rund 6.000 qm Produktionsfläche. Begonnen hatte die Produktion im Werk 3 für den Geschäftsbereich Famac mit Produkten für die Pharma-, Medizin- und Kosmetikbranche bereits im Jahr 2011 in Halle 32. Nun stehen schon die Außenwände der neuen Halle 33 und spätestens ab Anfang 2016 werden dort auch Kunststoffteile und Verpackungen für die Lebensmittelbranche gefertigt.

Die Gebäude- und Anlagentechnik für den Neubau wird genau auf die Produktionsanforderungen von Kunststoffbauteilen und -baugruppen für die jeweiligen Zielmärkte abgestimmt: Eine zentrale Unterflurversorgung mit Material, Kühlwasser, Druckluft und Energie sorgt im Zusammenspiel mit optimierten Wand- und Bodenstrukturen, Transport- und Schleusensystemen sowie Klimatisierungs-, Belüftungs- und Filteranlagen dafür, dass jegliche Sauberkeits- und Lärmschutz-Anforderungen voll und ganz erfüllt werden. Die vollautomatische Materialversorgung kann für jede Spritzgussmaschine individuell eingestellt werden. Logistische Prozesse laufen im neuen Werk 3 teilweise vollautomatisch ab. Geplant sind darüber hinaus 33 Doppelkammer-Außensilos mit jeweils 2 x 30 t Kapazität für eine sichere Chargen-Trennung.

Mit der Standorterweiterung schafft Pöppelmann Famac mehr Raum für neue Technologien, innovative Ideen und ein noch breiteres Produktspektrum, um weitere Zielmärkte zu erschließen. Das zertifizierte Qualitäts-, Hygiene- und Umweltmanagement macht Pöppelmann zu einem zuverlässigen, effizienten und nachhaltigen Partner. Kurze Entwicklungszeiten, eine zielgerichtete Produktoptimierung und effektive Prozessplanung sowie ein eigener Werkzeugbau ermöglichen es dem Unternehmen, kundenspezifische Projekte oder auch neue Serien schnell und in höchster Qualität umzusetzen.

www.poeppelmann.com

BU: Eine zentrale Unterflurversorgung sorgt zusammen mit optimierten Wand- und Bodenstrukturen, Transport- und Schleusensystemen sowie Klimatisierungs-, Belüftungs- und Filteranlagen dafür, dass Sauberkeits- und Lärmschutz-Anforderungen erfüllt werden

Foto: Pöppelmann GmbH & Co. KG

 

18.03.2015

ICE Europe 2015: Erneuter Rekord

 

Insgesamt 7 040 Fachbesucher aus 71 Ländern und 439 Aussteller aus 26 Ländern,  auf einer Nettoausstellungsfläche von 11 000 m2 – mit diesen Zahlen konnte die 9. ICE Europe, die weltweite Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Film & Folie, einen weiteren Rekord in ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte vermelden. Im Vergleich zur Vorveranstaltung bedeutet dies einen Anstieg um 7% an Besucherzahlen und um 10% an Ausstellern und Fläche.

Vom 10.-12. März 2015 waren Converting-Spezialisten aus aller Welt auf dem Messegelände in München zusammengekommen, um die neuesten Technologien kennenzulernen, sich unter Experten auszutauschen und nach innovativen Lösungen zu suchen, um ihre Produktionsprozesse zu verbessern. 

„Die Ausstellerunternehmen waren mit dem Messeerfolg hochzufrieden. Sie berichteten von einer Vielzahl an neuen Geschäftskontakten und positiven Verkaufszahlen. Wir danken allen Messeteilnehmern dafür, dass sie die ICE Europe einmal mehr zur international erfolgreichsten Plattform für die Converting-Branche gemacht haben“, so Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions.

„Das Wachstum der Leitmesse für diesen Industriezweig zeigt auch, dass die derzeitige Konjunktur in dieser Branche äußerst vielversprechend ist. Durch ihre Innovationsfreudigkeit in Bereichen wie der Veredelung, bei der Verarbeitung neuer Materialien und der Weiterentwicklung energiesparender Fertigungsprozesse sowie auch durch den Ausbau internationaler Absatznetzwerke ergeben sich gerade zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für die Branche,“ berichtet Nicola Hamann.

Der Ausbau internationaler Geschäftskontakte war ein Fokus der teilnehmenden Unternehmen auf der ICE Europe 2015, und  mit einem Anteil von 50% an ausländischen Besuchern und 44% an ausländischen Ausstellern war die diesjährige Veranstaltung internationaler denn je. Wichtigste Besucherländer, nach Deutschland, waren Italien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Polen, die Niederlande, die Türkei und Spanien. 

Wichtige Industriezweige, aus denen die Besucher stammten, waren die Verpackungsindustrie, der Maschinenbau, die Papierindustrie, der Verpackungsdruck, die chemische Industrie sowie die Textil- und Vliesstoffindustrie.

Ausstellungskategorien, für die sich die Besucher besonders interessierten, waren Beschichtung und Kaschierung, Schneide-  und Wickeltechnik, Kontroll-, Mess- und Prüfsysteme, Flexo- und Tiefdruck sowie Materialien.

„Eine erste Analyse der Ausstellerstimmen ergab, dass die ICE Europe 2015 die Erwartungen der Aussteller vollkommen erfüllt hat. Eine große Mehrheit der Ausstellerfirmen konnte ihre Zielgruppen erreichen. Die Aussteller waren von der Qualität der Fachbesucher begeistert und lobten den klaren Fokus der Messe“, erklärt Nicola Hamann.

Die meisten Aussteller gaben bereits während der Veranstaltung bekannt, dass sie auch auf der nächsten ICE Europe, die vom 21.-23. März 2017 auf dem Münchener Messegelände stattfindet, wieder ausstellen wollen.

Nächstes Jahr veranstaltet Mack Brooks Exhibitions wieder die ICE Asia, vom 19.-21. Oktober 2016, in Shanghai, China. Die nächste ICE USA findet vom 25.-27. April 2017 in Orlando, Florida statt.


www.ice-x.com/europe/deutsch

BU: Messeimpression

Foto: Mack Brooks Exhibitions Ltd

 

17.03.2015

Swiss Prime Pack: Neues Mitglied der Geschäftsleitung

 

 

Fabrizio Finazzi übernimmt ab 1. Mai 2015 die Leitung Verkauf, Marketing & Entwicklung und wird neues Mitglied der Geschäftsleitung der Swiss Prime Pack AG. In seiner neuen Funktion tritt er die Nachfolge von Emanuel Schäpper an, der auf eigenen Wunsch eine neue Herausforderung annimmt.

Fabrizio Finazzi wird in seiner neuen Funktion sowohl für die strategische Marktausrichtung des Unternehmens als auch für die operative Leitung von Verkauf, Marketing und Entwicklung verantwortlich sein. Durch seine langjährige Firmenzugehörigkeit und Branchenerfahrung bringt er die idealen Voraussetzungen dafür mit.

Berufliche Meilensteine

Fabrizio Finazzi verfügt über 15 Jahre Erfahrung aus der Verpackungs- und Druckindustrie. Nach seiner grafischen Ausbildung bekleidete er diverse Positionen in Druckerei- und Verpackungsunternehmen, bis er im Jahr 2008 zur Swiss Prime Pack AG wechselte. In den Funktionen als Verkaufsleiter International und Business Development Manager zeichnete er sich verantwortlich für die Weiterentwicklungen in allen Geschäftssegmenten International. Als diplomierter Verkaufs- und Marketingleiter wird er in seiner neuen Funktion den eingeschlagenen Wachstumskurs wie geplant fortsetzen.

www.swissprimepack.com

BU: Fabrizio Finazzi

Foto: Swiss Prime Pack AG

 

17.03.2015

Panther: Auszeichnung mit DFTA-Award

 

 

Zum wiederholten Male wurde die Panther-Gruppe mit einer der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich des Verpackungsdrucks ausgezeichnet. Für die Umsetzung der anspruchsvollen Druckvorgaben des Likörherstellers Mast für seine Kultmarke Jägermeister erhält Panther Print auch in diesem Jahr den DFTA-Award in der Kategorie Wellpappe Vordruck.

Gewürdigt wird damit die Aktions- bzw. Geschenkverpackung für den US-amerikanischen Markt. Sie beinhaltet neben einer Flasche der berühmten Spirituose mit dem Hirschgeweih als Erkennungszeichen eine Taschenflasche aus Stahl. Die besondere Herausforderung an die Druckexperten bestand darin, die Inhalte der Präsentbox zu visualisieren und zugleich die Markeninszenierung des berühmten Getränks darzustellen.

In seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung am 4. März 2015 würdigte Prof. Dr. Martin Dreher (Wissenschaftlicher Leiter der DFTA) die perfekte Umsetzung des markanten Druckmotivs: Die eisüberzogene Flasche und auch das ausgezeichnet deckende Schwarz als Hintergrundfarbe, das sowohl die Originalflasche als auch die Taschenflasche und das einzigartige Markenbild mit dem Hirsch perfekt hervorhebt, fanden die Anerkennung der Jury.

Diese neuerliche Auszeichnung ist ein weiterer Erfolg für die im Jahr 2011 neu gegründete Panther Print und das Team in Wustermark. Die dort erstmals installierte 8-Farben-plus-Lack-Maschine arbeitet mit wasserbasierten, mineralölfreien Flexodruckfarben. Standard für die moderne Anlage ist ein Rasterdruck mit 60 Linien pro Zentimeter, womit die anspruchsvollen Anforderungen an die Druckqualität erfüllt werden.

„Wir freuen uns mit der Panther Print GmbH über den Gewinn des DFTA-Awards in der Kategorie Wellpappe Vordruck. Panther Print hat es geschafft, dass extrem anspruchsvolle Druckbild der USA-On Pack-Verpackung auf der weltweit schnellsten und größten Vordruckanlage nach den Vorstellungen der Mast-Jägermeister SE umzusetzen und das geforderte brillante und tiefe Schwarz aus dem 7-farbigen Klischee im Vordruck zu realisieren. Insbesondere die freundliche und kompetente Beratung und konstruktive Unterstützung von der Verpackungsentwicklung bis zur Druckabnahme des gesamten Panther-Expertenteams ist hervorzuheben, da wir im Vorfeld davon ausgegangen sind, dass das hochwertige Druckbild in dieser Premiumausführung nur im Offsetdruck zu erreichen ist"" sagte Carsten Doliwa, Leiter Einkauf und Materialwirtschaft der Mast-Jägermeister SE anlässlich der Preisverleihung.

Panther Print fertigte das Jägermeister-Druckmotiv mit sieben Farben plus Lack (bei einer Arbeitsbreite von 2 200 mm). Trotz der einbezogenen Sonderfarben und zweierlei unterschiedlicher Rasterweiten bzw. der Kombination aus Raster- und Strichdruck erzielen die Preprint-Experten eine hohe Druckgeschwindigkeit, um das hochwertige Druckerzeugnis auch kostengünstig zu fertigen.

Wie schon 2012, als die DFTA eine Verpackung für Rotkäppchen Sekt von Panther Print mit dem Award auszeichnete, ist auch die diesjährige Würdigung wieder ein Beleg für die herausragende Qualität, die der Wellpappen-Flexovordruck heute bietet. Panther Print hat ein Druckerzeugnis geschaffen, das die Markeninszenierung für Jägermeister überzeugend wiedergibt. Die klirrende Kälte signalisierende Flasche mit frostigem Eis wie auch die Eisflächen um die metallene Taschenflasche ist sehr realitätsnah umgesetzt.


www.panther-packaging.com

BU: Ausgezeichnet wurde das Motiv für eine Geschenkbox für Jägermeister für den US-Markt.

Foto: Panther Packaging

 

16.03.2015

Anwenderbezogen: Dritte "MES im Fokus"

 

 

Am 5. und 6. Februar fand die dritte Veranstaltung 'MES im Fokus' im ostwestfälischen Verl nahe Gütersloh statt. Mehr als 80 Teilnehmer informierten sich über neuste Entwicklungen und erfolgreiche Applikationen im Bereich der Manufacturing Execution Systems. Gastgeber war dieses Mal die Beckhoff Automation GmbH & Co. KG.

Der wachsende Wettbewerbsdruck sorgt dafür, dass produzierende Unternehmen immer effizienter werden müssen. Moderne Industrial IT wie Manufacturing Execution Systems unterstützen dabei wirksam und leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Industrie 4.0. MES verbinden die Automatisierungs- mit der Unternehmensleitebene und sind damit nicht nur wesentlicher Treiber einer durchgängigen vertikalen Integration, sondern auch entscheidendes Element für Industrie 4.0.

Die dritte Veranstaltung 'MES im Fokus' stellte wieder die Erhöhung der Produktionseffizienz durch MES auf die Agenda. Zu der Veranstaltung kamen mehr als 80 Teilnehmer, weit überwiegend aus führenden deutschen Produktionsunternehmen. Damit war die Veranstaltung ausgebucht. Leider musste sogar einigen Interessenten abgesagt werden.

Mit der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG war einer der führenden Hersteller von Automatisierungssystemen der Gastgeber der 2015er Veranstaltung. In ihrem Begrüßungsvortrag stellte Dr. Ursula Frank, verantwortlich für Lehre und Forschung bei Beckhoff, das Unternehmen vor und referierte darüber, wie moderne PC-Control bereits heute Industrie 4.0 ermöglicht. Angelo Bindi, 2. Vorstand des MES D.A.CH Verbands, hob in seinen einleitenden Worten die Bedeutung von Wissen in einer modernen Fertigung hervor.

Wie eine effiziente Serienproduktion an einem Hochlohnstandort gewährleistet werden kann, war Thema des Referats von Ing. Hermann Landershammer, Geschäftsführer der APF Produktionsdienstleistungs GmbH und Mag. Alexander Meisinger MSc, Leiter Vertrieb und Marketing Software bei der STIWA Automation GmbH. Unmittelbar aus der Praxis berichtete Andreas Bauer, Leiter Produktion der Haver & Boecker OHG Maschinenfabrik. Der Fokus des Vortrags lag auf integrativen Informationssystemen und moderner Auftragssteuerung anhand des MES von Industrie Informatik im eigenen Unternehmen.

Karl Schneebauer und Jürgen Petzel von MPDV stellten das ME-System Hydra mit seinen einzelnen Modulen vor und präsentierten darüber hinaus die Möglichkeit des Einsatzes für das Energiemanagement. Ein besonderes Highlight des ersten Tages war der Vortrag von Dr.-Ing. Harald Hoff, Geschäftsführer der HIR Hoff Industrie Rationalisierung GmbH, über den 'überlebensnotwendigen' Einsatz von MES. Er gab wertvolle Tipps für die Auswahl der richtigen MES-Lösung.

Zu Beginn des zweiten Tages erläuterte Herr Haimerl von der DE software & control GmbH in seinem Vortrag 'Der Weg in die digitale Fertigung', von welchen MES Innovationen und Konzepten Unternehmen ab sofort profitieren können. Ein weiterer Höhepunkt war der lebendige Vortrag von Harm Hübert, Leiter MES bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, über die MES-Einführung in seinem Unternehmen. Sehr anschaulich wurde der Nutzen der MES-Lösung demonstriert. Außerdem berichtete H. Hübert über die Erfahrungen nach dem Einsatz des Systems.

Die Architektur eines modernen MES zeigte Simone Cronjäger, Vorstand der Guardus Solutions AG, auf. Sie referierte über individuelle Prozesse auf einer releasefähigen Standardlösung. MES als Treiber für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess war das Thema von Frank Egersdörfer, CEO der Cosmino AG. Sascha Heinzemann, Sales Director der Syncos GmbH, stellte MES im Kontext von Lean Production vor. Ein weiterer Praxisbeitrag stammte von Erich Übelmesser, verantwortlich für Solution Design – SAP Manufacturing bei der IGZ logistics + IT. Er thematisierte das perfekte Zusammenspiel von SAP ME und SAP EWM in der Reifenaufbereitungsproduktion im ContiLifeCycle-Werk Stöcken. Hier werden gebrauchte LKW-Reifen für die erneute Nutzung runderneuert. Nach jedem Vortrag kam es zu ausführlichen Diskussionen und Fragenrunden.

Die neusten Entwicklungen rund um das industrielle Kommunikationsprotokoll OPC UA stellte Stefan Hoppe, Global Vice President der OPC Foundation, vor. Eindrucksvoll demonstrierte S. Hoppe, wie sich OPC UA zum weltweiten Internet-of-Things-Standard entwickelt. Für die Teilnehmer sehr interessant war der Betriebsrundgang durch die moderne Fertigung der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG. Gezeigt wurden zwei Fertigungsstätten, zum einen die Produktion überwiegend kundenspezifischer Panel PC und zum anderen eine hochautomatisierte Elektronikfertigung für die Bestückung von Leiterplatten. Einblick in die handwerkliche Fertigung vergangener Jahrhunderte vermittelte hingegen der Besuch des Museumshofs Senne. In diesem lebendigen Freilichtmuseum lernten die Teilnehmer unter anderem wie Fachwerkhäuser gebaut, Brot gebacken und Tücher gefärbt wurden. Das interessantes Rahmenprogramm förderte den Erfahrungsaustausch mit anderen MES-Anwendern und -Herstellern untereinander.

Für alle, die sich ein Bild machen wollen von dem hohen Anwendernutzen, der sich mit MES-Lösungen in der modernen Fertigung erzielen lässt, hatte 'MES im Fokus' eine kompakte Plattform geboten, auf der auch das Networking nicht zu kurz kam – immer unter dem Motto:  Die MES-Welt trifft sich bei 'MES im Fokus'. Die Teilnehmer zeigten sich mit der Organisation und dem gebotenen Programm hochgradig zufrieden. Für Anfang 2016 ist die nächste Veranstaltung MES im Fokus geplant. Wer nicht so lange warten will, kann sich bereits auf die beiden Workshops 'MES in der Praxis' im Rahmen des Automatisierungstreff am 24. und 25. März 2015 in Böblingen freuen. Anmeldungen nimmt wie immer die Geschäftsstelle des MES D.A.CH Verband e.V. in Ilsfeld entgegen

www.mes-dach.de

BU: Vor der Werksführung bei der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
 
Foto: MES D.A.CH Verband e.V.

 

16.03.2015

Stiftung Initiative Mehrweg: Lenkungsabgabe gefordert

 

Anlässlich der Anhörung vom 12. März 2015 im Landtag Nordrhein-Westfalen „Mehrwegquote stabilisieren und erhöhen“ fordert Stiftung Initiative Mehrweg die Einführung einer Abgabe auf Einweg-Getränkeverpackungen in Höhe von 20 Cent pro Liter. Die Anhörung wurde durch einen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und der Piraten veranlasst.

Clemens Stroetmann, Geschäftsführer der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) und Staatssekretär a.D. erläutert: „Wir begrüßen die Initiative der Fraktionen, der die Mehrwegquote stabilisieren und erhöhen soll. In Anbetracht des aktuellen Mehrweg-Abbaus im Coca Cola Konzern ist ein rasches und deutliches Handeln geboten“. Die Stiftung empfiehlt deshalb die zeitnahe Einführung einer Lenkungsabgabe um das Mehrwegsystem nachhaltig zu stützen, die mittelständisch geprägte Getränkewirtschaft zu stabilisieren und die vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern. Eine solche Abgabe hatte auch die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, gemäß einer Pressemitteilung vom 1. März 2015 in Betracht gezogen. Mit den Einnahmen aus der Lenkungsabgabe wäre es möglich, die von der Politik angedachte Öffentlichkeitskampagne zur Erhöhung der Mehrwegquote zu finanzieren.

Clemens Stroetmann betont: „Der Rückgang der Mehrwegquote führt zu einer deutlichen Zunahme von Umweltbelastungen durch erhöhten Ressourcenverbrauch und steigenden CO2-Ausstoß. Es widerspricht den klimapolitischen Zielen der Bundesregierung ebenso wie dem Vermeidungsgebot der europäischen Abfallrahmenrichtlinie und der mit ihr für alle europäischen Staaten verbindlichen Abfallhierarchie.“

Die aktuelle Ankündigung von Coca Cola, in den nächsten Monaten die 0,5 l und 1,5 l Mehrweg-Flaschen abzuschaffen – und damit die Mehrwegquote des Konzerns erstmalig unter 50 Prozent zu senken – verstärkt diesen Trend. Nach Aussage von Branchenexperten wird Coca Cola nach diesem ersten Schritt in den kommenden Jahren wohl auch die 1,0 l Mehrweg-Flasche auf Einweg umstellen. Durch die Coca Cola Deutschland GmbH wurden bisher nach eigenen Angaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette rund 120 000 Arbeitsplätze gesichert. Durch die Umstellung von Mehrwegsystemen auf Einwegsysteme gehen von der Produktion, über die Logistik bis hin zum Vertrieb viele Arbeitsplätze verloren.

Dieser bedenklichen Entwicklung gilt es entschieden entgegen zu treten. Mit einer Lenkungsabgabe wird für die Verbraucher ein ökonomischer Anreiz geschaffen, sich für die ökologisch bessere Verpackung zu entscheiden. Derartige Anreize haben sich bereits in der Vergangenheit als höchst erfolgreich erwiesen: So hatte die Abwasserabgabe innerhalb weniger Jahre eine Optimierung der Abwasserreinigung zur Folge. Die Einführung bleifreien Benzins wurde durch die Preisdifferenz zwischen bleifreiem und bleihaltigem Sprit nachhaltig beschleunigt.

Entgegen vieler Unkenrufe steht einer Lenkungsabgabe EU-rechtlich bei entsprechender Ausgestaltung nichts entgegen. Die Stiftung hatte diese Frage schon vor Jahren durch das Baseler Prognos Institut prüfen lassen.


www.stiftung-mehrweg.de

 

15.03.2015

Brau Beviale 2015: Branchentreff mit Herz und Verstand

 

Vom 10. bis 12. November dreht sich bei der in diesem Jahr wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft, der Brau Beviale, wieder alles rund um die Prozesskette der Getränkeproduktion: Hochwertige Rohstoffe, leistungsfähige Technologien, effiziente Logistiklösungen sowie spritzige Marketing-Ideen – darum geht es bei allen, die am traditionellen Stammtisch der Branche Platz nehmen werden.

Never change a winning team – so könnte das diesjährige Motto lauten. „Die Brau Beviale ist im letzten Jahr für alle beeindruckend gelaufen“, freut sich Projektleiterin Andrea Kalrait. Und sie verspricht: „Unser neues Konzept hat sich sehr bewährt, deshalb behalten wir es natürlich bei. An der einen oder anderen Stelle justieren wir noch etwas nach, um für alle Beteiligten das Beste rauszuholen.“ Die positive Stimmung in allen Hallen spiegelte eine innovative und kreative Branche wider, die immer in Bewegung ist und konkrete, individuelle Lösungen sucht. Hier treffen sich die Entscheider und nutzen die Plattform zum Dialog und Austausch mit ihren Kunden und Interessenten.

Die Aussteller: entlang der Prozesskette der Getränkewirtschaft

Aus 47 Nationen kamen die Unternehmen im Jahr 2014, allen voran Firmen aus Deutschland (über 600), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz. Mittelstand und Global Player, Weltmarktführer und Newcomer – sie alle nutzen die drei kompakten Messetage, um im perfekten Rahmen ihre Lösungen entlang der Prozesskette in der Getränkeindustrie zu präsentieren: von Rohstoffen über Technologien und Logistik bis hin zu Marketing-Ideen.

Und das ist ihnen 2014 gut gelungen: Ganze 93 Prozent der Aussteller waren mit dem Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung zufrieden, das zeigen die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts. „Der Stammtisch der Branche“ – ein Attribut, das gerne für die Brau Beviale verwendet wird. Und ganz zu Recht, denn hier trifft sich die Branche: 96 Prozent der Aussteller erreichten ihre wichtigsten Zielgruppen und beinahe genauso viele Aussteller, nämlich 94 Prozent, knüpften neue Geschäftskontakte.

Junge, innovative Unternehmen aufgepasst: Förderung des BMWi

Junge Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, die sich erstmals auf der Messe präsentieren möchten, erhalten unter bestimmten Bedingungen eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Von einem gesponserten Messeauftritt im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes profitierten im vergangenen Jahr 17 junge Firmen. Auch 2015 wird die Teilnahme wieder mit bis zu 7 500 € oder einer Kostenübernahme von bis zu 70 Prozent unterstützt. Und so lauten die Bedingungen: Die Unternehmen sollten aus einem der Themenfelder der Getränkeindustrie kommen: Rohstoffe, Getränkehersteller, EDV, Vermarktung und gastronomische Einrichtungen standen im vergangenen Jahr im Fokus. Sitz und Geschäftsbetrieb der Firma muss in Deutschland sein, sie darf nicht älter als zehn Jahre sein und muss die EU-Definitionen für kleine Unternehmen erfüllen – weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz vonunter 10 Millionen €.

Die Highlights: Kreative Bierkultur trifft Premium Spirituosen

Außergewöhnlich genießen – schon 2014 traf das Motto des Trendthemas „Kreative Bierkultur“ ins Schwarze. Doch da es auf der Brau Beviale nicht nur um den Gerstensaft geht, sondern um den Trinkgenuss im Allgemeinen, gibt es 2015 zusätzlich zur Kreativen Bierkultur alles rund um Premium-Spirituosen und Wein zu erleben: Vorträge, Präsentationen und spezielle Verkostungen. Zu diesem Zweck wird die Verkostungsbar in Zusammenarbeit mit Doemens weiterentwickelt. Selbst der Herausforderung einer Wasserverkostung kann sich der Messegast dann stellen.

Treiber des Trendthemas ist nach wie vor der European Beer Star, der seit 2004 seine Messeheimat auf der Brau Beviale hat. Er wurde gemeinsam von den Privaten Brauereien Bayern, ideeller Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband ins Leben gerufen und ist mittlerweile einer der größten internationalen Bierwettbewerbe. 2014 wählte die strenge Jury aus über 1 600 handwerklich gebrauten Bieren aus aller Welt die Gewinner. Zur schönen Tradition gehört, dass die Besucher am ersten Messetag aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier küren: den Consumers‘ Favourite in Gold, Silber und Bronze.

Märkte und Trends des Brauwesens hat das European Micro Brew Symposium auch 2015 wieder im Fokus. Die gefragte Weiterbildungsveranstaltung für Geschäftsführer, Inhaber, technische Leiter und Braumeister europäischer Mikro- und Gasthausbrauereien sowie Repräsentanten der Zulieferindustrie hat sich etabliert und findet wie gewohnt am Vortag der Messe statt. Sie wird gemeinsam von der Nürnberg Messe sowie der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB), Berlin, veranstaltet. Konferenzsprache ist englisch.

Das neue, kommunikative Forum Brau Beviale mitten im Messegeschehen bietet auch in diesem Jahr Raum für hochkarätige Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden. 2014 nahmen über 3 000 Gäste auf den grünen Rängen Platz, um in geselliger Atmosphäre ihr Wissen rund um das gesamte Angebotsspektrum der Brau Beviale sowie die Trends der Getränkebranche selbst einzubringen und zu vertiefen.

Ebenfalls bewährt hat sich PET@Brau Beviale, das marktorientierte Petnology-Konzept. In der PET-Arena – Connecting Competence präsentieren Unternehmen ihr facettenreiches PET-Angebots- und Leistungsspektrum, finden Mittelstand und Großkonzerne attraktive Lösungen zur gesamten PET-Wertschöpfungskette. Der internationale, zweitägige Kongress Petnology Europe, der direkt im Vorfeld der Messe stattfindet, eröffnet die PET Passion Week.

Und wer es nicht ins Messezentrum schafft oder abends noch immer nicht genug hat: Auch in der Stadt selbst können interessierte Gäste dem außergewöhnlichen Trinkgenuss frönen. „Bier Erlebnis Nürnberg“ startet nach dem Auftakt im letzten Jahr in eine neue Runde. Mit dabei: zahlreiche Nürnberger Restaurants, Kneipen und Cafés, die charaktervolle Bier- und Brauspezialitäten samt Beschreibung anbieten.

Beviale Moscow: Global solutions. Local success.

Der russische Markt dürstet nach einer Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Die „Mutter“ Brau Beviale freut sich daher, im Oktober ihr russisches „Kind“ Beviale Moscow erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren und ihm all ihre mütterliche Erfahrung mit auf den Weg zu geben. Das bewährte Messekonzept wird also für den russischen Markt mit seinen Anforderungen adaptiert. Mit der Einführung der Beviale Moscow reagiert die Nürnberg Messe auf aktuelle Entwicklungen auf dem Getränkemarkt, aber auch auf die Anforderungen der ausstellenden Unternehmen. So haben gerade deutsche und insbesondere bayerische Unternehmen derzeit verstärkt den osteuropäischen Markt im Blick. Im Gegensatz zum Getränkekonsum in den bestens versorgten Industrienationen Westeuropas wird dieser laut Experten in Osteuropa jährlich um 1,5 Prozent zulegen (Euromonitor August 2014). Die Expansion auf den russischen Messemarkt ist aus Sicht der CEOs der Nürnberg Messe Group, Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, trotz der aktuellen politischen Lage ein wichtiger Schritt: „Russland ist als eines der BRIC-Länder nach wie vor ein interessanter Markt, der uns mittel- und langfristig Wachstumschancen eröffnet. Deshalb wollen wir uns hier erfolgreich positionieren.“


www.braubeviale.de

BU: Messeeingang

Foto: Nürnberg Messe/ Thomas Geiger

 

14.03.2015

Kunststoffverpackungen immer effizienter

 

Verpackungen aus Kunststoff sind nicht nur praktisch und sicher - sie werden auch immer effizienter. Um wieviel genau, das beziffert jetzt eine Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), die Verpackungen von 1991 solchen aus dem Jahr 2013 gegenüberstellt. Das frappierende Ergebnis: Statt 3,715 Millionen Tonnen wurden nur 2,76 Millionen Tonnen Kunststoff für Verpackungen verbraucht, eine Ersparnis von fast einer Million Tonnen. Diese Materialeinsparungen konnten trotz gestiegener Ansprüche von Verbrauchern und Handel – etwa bezüglich Haltbarkeit und Portionierbarkeit von Lebensmitteln – sowie strengerer gesetzlicher Anforderungen durch innovative Verpackungslösungen erzielt werden.

Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit werden Kunststoffverpackungen indes auch immer beliebter. So zeigt die im Auftrag der BKV durchgeführte Untersuchung, dass der private und gewerbliche Verbrauch von Kunststoffverpackungen von 1991 bis 2013 aufgrund von Substitutionseffekten, neuen Märkten und veränderten Packmittelstrukturen von 1,64 auf 2,76 Millionen Tonnen gewachsen ist.

Etwa 63% aller Massenfüllgüter werden bereits in Kunststoffverpackungen zum Verbraucher transportiert. Dennoch machen Kunststoffverpackungen dem Gewicht nach gerade einmal 24% des gesamten Verpackungsaufkommens aus – was die hohe Materialeffizienz von Kunststoff als Packmittel vor Augen führt.

Die GVM-Studie „Entwicklung der Effizienz von Kunststoffverpackungen von 1991 bis 2013“ basiert auf einer Auswertung der umfassenden GVM-Datenbanken zum Verpackungsmarkt und zu Packmittelmustern, die durch eine Befragung von Verpackungserzeugern sowie Musterkäufe und Verwiegungen ergänzt wurde. So zeigt die Studie die Optimierung von Kunststoffverpackungen anhand zahlreicher Einzelbeispiele und analysiert den Einfluss von Mengen-, Struktur- und Gewichtseffekten auf den Verpackungsverbrauch. Erstmalig wurden in dieser Tiefe auch gewerbliche Verpackungen in die Erhebung mit einbezogen.

Die Studie liefert einen umfassenden Einblick in die Entwicklung von Kunststoffverpackungen über die letzten 20 Jahre und zeigt den Beitrag von Kunststoffverpackungen zu Ressourceneffizienz und Abfallvermeidung auf. Die Publikation ist für 350 € zzgl. MwSt. bei der BKV erhältlich.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. engagiert sich für die Belange der Hersteller von Kunststoffverpackungen in Deutschland. Mit über 300 Mitgliedern ist die IK der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa.

PlasticsEurope Deutschland e. V., der Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland, ist Teil der paneuropäischen Organisation PlasticsEurope. Frankfurt am Main ist Sitz der Region Central Europe. Sie ist eine der fünf Regionen von PlasticsEurope, und zu ihr gehören Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, die Schweiz, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn.

PlasticsEurope ist einer der führenden europäischen Wirtschaftsverbände. Der Verband unterhält Zentren in Brüssel, Frankfurt, London, Madrid, Mailand und Paris und kooperiert eng mit anderen europäischen und nationalen Kunststoffverbänden. Unsere mehr als 100 Mitgliedsunternehmen produzieren mehr als 90 Prozent der Kunststoffe in den 28 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen, der Schweiz und der Türkei. Die europäische Kunststoff-Industrie leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand in Europa, indem sie Innovationen Realität werden lässt, die Lebensqualität verbessert und Ressourceneffizienz und Klimaschutz ermöglicht. Mehr als 1,45 Millionen Menschen arbeiten in etwa 60.000 Unternehmen der Kunststoff-Industrie (bei der Verarbeitung meist kleine bis mittelständische Betriebe) und erwirtschaften einen Umsatz von über 320 Milliarden Euro im Jahr. Die Kunststoff-Industrie, das sind die Kunststofferzeuger - europäisch vertreten von PlasticsEurope, die Verarbeiter - europäisch vertreten von der EuPC und die Kunststoff-Maschinenbauer - europäisch vertreten von EUROMAP.

Die BKV GmbH ist ein von Kunststoffherstellern, -verarbeitern und dem Maschinenbau getragenes Unternehmen, das im Bereich Kunststoffverwertung, Ressourceneffizienz sowie Umweltfragen sachorientiert Informationen bereitstellt.


www.kunststoffverpackungen.de
www.plasticseurope.org
www.bkv-gmbh.de

BU: Verpackungen aus Kunststoff werden immer effizienter: So wurden im Jahr 2013 statt 3,715 Mio. t nur 2,76 Mio. t Kunststoff für Verpackungen verbraucht, weil das Material immer leichter wurde, ohne an Funktionalität zu verlieren.

Graphik: Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM)

 

12.03.2015

Easyfairs und Messe Schweiz kooperieren

 

Die MCH Messe Basel und Easyfairs einigen sich, die beiden Fachmessen Pack&Move/Basel sowie die Transport&Logistics/Bern in einem neuen Konzept zusammenzuführen. Die neue Messe wird ab 2016 jährlich parallel zu den drei Verpackungsmessen von Easyfairs in Zürich stattfinden.

Die MCH Messe Basel, ein Unternehmen der MCH Group, und die Easyfairs Switzerland GmbH, eine Unternehmung der Artexis Easyfairs Group, haben in partnerschaftlichen Gesprächen nach einer optimalen Lösung für eine nationale Verpackungs- und Logistik-Fachmesse gesucht. Die heute bestehenden Plattformen repräsentieren unterschiedliche Kernkompetenzen innerhalb der Supply Chain. Die beiden Messeorganisationen haben deshalb im Interesse der Branche gemeinsam entschieden, ihre Messen Pack&Move sowie Transport&Logistics zusammenzulegen und parallel zu den drei Verpackungsmessen von Easyfairs in Zürich durchzuführen. Dadurch entsteht eine neue nationale Leitveranstaltung für die Schweiz, welche künftig die gesamte Wertschöpfung im Bereich Logistik, Verpackung, Transport und Handel unter einem Dach vereint. Veranstalterin der neuen Messe ist Easyfairs.

Der Wunsch nach einer Bereinigung der Messelandschaft wurde in der Logistik- und Verpackungsbranche seit längerer Zeit geäussert. René Kamm, CEO der MCH Group, erklärt: "Messen sind ein Spiegel des Marktes und als Messeorganisation müssen wir die Bedürfnisse der Aussteller und Besucher ernst nehmen." Eric Everard, CEO der Artexis Easyfairs Group, ergänzt: "Das Detail-Konzept werden wir in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern der betroffenen Branchen erarbeiten."

Die neue Logistikmesse wird jährlich in der Messe Zürich stattfinden - zum ersten Mal vom 6.-7. April 2016. Parallel werden die etablierten Verpackungsmessen Empack, Packaging Innovations und Label&Print durchgeführt. Das neue Messekonzept wird an den diesjährigen Verpackungsmessen in der Messe Zürich (25. & 26. März 2015) vorgestellt. Eine Einladung an potentielle Aussteller und Interessierte folgt in den nächsten Tagen.


www.easyfairs.com

BU: Die MCH Messe Basel und Easyfairs einigen sich, die beiden Fachmessen Pack&Move/Basel sowie die Transport&Logistics/Bern in einem neuen Konzept zusammenzuführen.
 
Foto: Easyfairs Switzerland GmbH

 

09.03.2015

Dosen-Zentrale Züchner: Industrielle Hygienestandards für Kleinmengen

 

Bereits Ende 2014 hat die Dosen-Zentrale Züchner GmbH eine eigene Hygienestation zur Rekommissionierung von Kunststoffverpackungen in Betrieb genommen. Erklärtes Ziel und gleichzeitiger Nutzen für die Kunden ist, die hohen Standards der Verpackungshersteller zu übernehmen und besonders für Kleinmengen oder sonst oftmals voluminösen Abpackungen von Kleingebinden, zu gewährleisten.

„Wir haben uns mit unserer neuen Hygienestation an die HACCP und IFS Kriterien der Firma Jokey Plastik angelehnt.“, so Frank Wehrstedt, Geschäftsführer der Dosen-Zentrale Züchner GmbH.

Technisch gesprochen, geht es um das Entgegenwirken der statischen Eigenschaften von Kunststoffen sowie das Umpacken von der Großverpackung in kleinere Losgrößen bzw. Konfektionierung in Verkaufsmengen direkt für den POS im Hygienestandard der Hersteller. Der Packbereich ist daher mit Hygieneschleusen, einer Überdruckanlage sowie einer spezieller Bodenbeschichtung ausgestattet. Die Einpackarbeiten erfolgen selbstverständlich in Hygieneschutzkleidung. Regelmäßige Hygieneuntersuchungen der Verpackungen – sowohl in einem extra eingerichteten internen Labor, als auch durch akkreditierte Institute – sowie Reinigungsarbeiten der Räumlichkeiten nach festem Hygieneplan sorgen für zusätzliche Sicherheit. Die Dosen-Zentrale übernimmt damit eine weitere Serviceleistung, die große Hersteller zunehmend outsourcen und Kleinere zumeist nicht selbst anbieten können. Bei der Planung und Umsetzung hat das Hildener Unternehmen eng mit Jokey Plastik zusammen gearbeitet, da bereits eine über mehrere Jahrzehnte lange Vertriebspartnerschaft besteht.

Dazu Michael Schmitz, Leiter Marketing und Kommunikation Jokey Group: „Als führender Hersteller von Lebensmittelverpackungen hat die Sicherheit der Verbraucher für uns höchste Priorität. Ein hohes Hygienebewusstsein und die strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind für Jokey daher eine Selbstverständlichkeit, die wir auch bei unseren Partnern in allen nachgelagerten Vertriebskanälen voraussetzen. Einen neuen Maßstab setzt die Dosen-Zentrale jetzt mit dem neuen Hygienekonzept in der Kleinmengenkonfektionierung.“

Kunden für solche „firmensterilen Kleinmengen nach Herstellerstandard“ gibt es sowohl im Foodsektor, wie auch im Bereich der chemisch-technischen Verpackungen. Wehrstedt: „Vor allem unser Klientel der mittelständischen Unternehmen bzw. Manufakturen der Lebensmittelindustrie fragt schon lange nach einer solchen Lösung. Aber auch für kleinere Farben-, Lack- und Chemiehersteller, insbesondere im Segment der Spezialitätenfertigung und Sonderabfüllung ist das eine attraktive Lösung, einen hohen Hygienestandard gewährleisten zu können, ohne selbst in entsprechende Maßnahmen investieren zu müssen.“

Mit der Hygienestation und den bisherigen Leistungen, wie der individuellen Etikettierung, Kleinmengen-Distribution und Konfektionierung bietet die Dosen-Zentrale immer mehr Serviceaufgaben. Das sind zum Teil personalintensive bzw. hoch spezialisierte Lösungen, die für die Verpackungshersteller selbst nur mit verhältnismäßig hohem Aufwand, Abwicklung, Qualitätssicherung etc. zu realisieren wären. „Wir konzentrieren uns hingegen speziell auf solche nachgelagerten Konfektionierungs- und Logistikleistungen. Da haben wir langjährige Erfahrungswerte und davon profitieren vor allem die mittelgroßen und kleineren Kunden.“, fasst Wehrstedt nochmal zusammen.


www.dosen-zentrale.de

Foto: Auch Verpackungsmengen kleiner als eine Palette werden von der Dosen-Zentrale „fabriksteril wie vom Hersteller“ umgepackt.

 

09.03.2015

Krones: Übernahme der Schaefer GmbH

 

Die Krones AG hat 100% der Anteile an der Schaefer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH erworben.

Schaefer fokussiert sich seit 2014 auf Ingenieurs- und Servicedienstleistungen im Bereich Palettierungslösungen für die Getränkeindustrie. Das Know-how und das Patentportfolio der Schaefer GmbH wird die Verpackungstechnik von Krones ergänzen. In 2014 machte die Schaefer GmbH einen Umsatz von rund 2 Mio. € mit Ingenieurs- und Servicedienstleistungen.

www.krones.com/de

 
 

06.03.2015

EHI: Präsident gewählt

 

 

Zum dritten Mal wurde Prof. Götz W. Werner, Gründer von DM-Drogerie Markt, am 25. Februar 2015 durch die Mitgliederversammlung des EHI für eine weitere Amtszeit von drei Jahren einstimmig zum Präsidenten des EHI Retail Institute e.V. gewählt.


„Das EHI leistet wertvolle Forschungsarbeiten für den deutschsprachigen Einzelhandel und ist an vielen wichtigen Brancheninitiativen maßgeblich beteiligt. Dafür setze ich mich auch gerne persönlich ein“, kommentiert der EHI Präsident seine Aufgaben.

Götz W. Werner eröffnete 1973 seine erste Filiale im Alter von 29 Jahren in Karlsruhe und legte damit den Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen. 1978 gab es bereits mehr als 100 Filialen in Deutschland und in Österreich. Heute hat das Unternehmen europaweit über 52.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit mehr als 3.000 Märkten einen Gesamtumsatz von 8,32 Mrd. Euro. dm-drogerie markt ist bereits in elf Ländern Europas vertreten.

Werner agiert zwischen Wissenschaft und Praxis: In vielen national und international tätigen Unternehmen ist er als Aufsichts- oder Beirat engagiert. An der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft lehrt Werner seit Oktober 2008 als Gastprofessor. Von Oktober 2003 bis September 2010 leitete er das Interfakultative Institut für Entrepreneurship am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).


www.ehi.org

BU: Prof. Götz W. Werner

Foto: EHI

 

05.03.2015

DS Smith: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

 

Die DS Smith Packaging Division setzt ihre bisherige Wachstumsstrategie konsequent fort, um so die Anforderungen ihrer Kunden noch besser zu erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit in der Region D-A-CH weiter zu stärken. Zu dem umfangreichen Programm gehören Investitionen in neue Maschinen, in die Logistik sowie in Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung. Die größte Investition fließt in den Bau des neuen Werkes in Erlensee.

„Als Display- und Verpackungsspezialist ist es unser Ziel, die Verpackungsprozesse bei unseren Kunden zu optimieren und deren Komplexität zu reduzieren“, betont Per Vinge Frederiksen, Managing Director, DS Smith Packaging Division D-A-CH. „So erzielen wir für unsere Kunden Umsatzsteigerungen, Kostensenkungen und Risikominimierung. Damit wir den Markterfolg unserer Kunden steigern und deren Anforderungen bestmöglich erfüllen können, müssen auch wir optimal aufgestellt sein.“

Wir haben in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz umfangreiche Investitionen in neueste Maschinentechnik und Logistikoptimierungen getätigt. Insgesamt 25 Mio. € werden bis Ende April 2015 investiert. Unter anderem wurde im Juni 2014 eine Digitaldruckmaschine neuester Generation samt Hochleistungs-Produktionsplotter in Betrieb genommen. An zwei Standorten der Region D-A-CH wurden die Wellpappenanlagen mit einem neuen Trockenende ausgestattet, um so auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und schneller und qualitativ hochwertiger zu produzieren. Weitere Investitionen gingen in die Bereiche Stanzen und Weiterverarbeitung: drei neue Stanzen und zwei neue Inliner-Maschinen sorgen für neue Produktionsmöglichkeiten mit höherer Qualität. Eine neue, rund 2 000 m² große Logistikhalle ermöglicht im Werk Fulda eine Optimierung der innerbetrieblichen Prozesse. Weitere Investitionen fließen in die Bereiche Logistikoptimierung, IT und in Health & Safety Maßnahmen.

Auch für das kommende Geschäftsjahr, das im Mai 2015 beginnt, sind umfangreiche Investitionen vorgesehen, um das Unternehmen konsequent an der Wachstumsstrategie auszurichten.

Neubau eines Werkes in Erlensee

Die größte Investition fließt in den Bau des neuen Verpackungs- und Displaywerkes am Standort Erlensee. Das bisherige Werk in Hanau-Steinheim wird an den neuen Standort umziehen, der weniger als 10 km vom heutigen Werk entfernt liegt. Mit dem neuen Standort schafft DS Smith die Grundlage für weiteres Wachstum in den Bereichen Display und Consumer Packaging. Nach umfangreichen Detailplanungen wurde im Januar 2015 der Bauantrag eingereicht, die Eröffnung des Werkes ist für das erste Quartal 2016 geplant. Ausgestattet mit neuester Maschinentechnologie in den Bereichen Drucken, Kaschieren und Stanzen sowie automatisierter interner Logistik wird das Werk in Erlensee richtungsweisend für die zukünftige Entwicklung des Produktsegments Display und Consumer Packaging sein. Auf 40 000 m² Produktions- und Lagerfläche können die Wachstumspläne für die kommenden Jahre umgesetzt werden. Alle Mitarbeiter des Standorts Hanau können am neuen Standort weiterbeschäftigt werden. Ein weiterer Personalaufbau ist im Rahmen der Wachstumspläne vorgesehen. Im ebenfalls in Erlensee angesiedelten Impact und Pack Right Center können Kunden den Auftritt Ihrer Verpackungen und Displays in einer realistisch nachgebauten Lieferkette und im Einzelhandel bewerten, lange bevor ein einziges Stück in Serie produziert wurde.

Das Unternehmen hat zudem die Entscheidung getroffen, das Werk Pulheim zum 31. Oktober 2015 zu schließen. Die Rahmenbedingungen an diesem Standort limitieren das notwendige weitere Wachstum. Bereits jetzt fehlt dort Lagerkapazität, was zu hohen externen Kosten führt. Die Produktion des Werkes wird auf die Werke in Mannheim und in Minden verlagert. „Hier haben wir optimale Voraussetzungen und können Qualitätsvorteile erzielen, was der gesamten Region zu Gute kommt“, sagt Per Vinge Frederiksen, Managing Director der Region D-A-CH.

Die Mitarbeiter des Standortes Pulheim wurden am 26. Februar über diese Entscheidung informiert. „Wir werden nunmehr umgehend mit den Verhandlungen mit dem Betriebsrat beginnen“, betont Per Vinge Frederiksen. „Wir bedauern die Auswirkungen für die Mitarbeiter des Werkes Pulheim.“


www.dssmith-packaging.de

BU: Die Animation zeigt, wie der neue DS Smith-Standort in Erlensee aussehen wird.

Foto: DS Smith

 

02.03.2015

Allflex installiert Kaschiermaschine von Bobst

 

 

Mit der Installation einer Multi-Tech-Kaschiermaschine CL 850D von Bobst im Herbst 2014 hat die Allflex Folienveredelung GmbH & Co. KG mit Sitz in Aachen ihre Möglichkeiten in der Herstellung von Aluminiumverbundfolien für die Süßwaren- und die Lebensmittelindustrie auf ein neues Niveau gehoben. Über die ausgezeichnete Kaschierqualität und den flexiblen Einsatz aller gängigen Kaschierverfahren hinaus konnte das Unternehmen dank der hohen Produktivität der Maschine in der Folienkaschierung von bislang drei auf zwei Schichten zurückgehen. Damit verfügt Allflex jetzt über eine Kapazitätsreverse, die das weitere Wachstum des Unternehmens unterstützt.


„Die innovative Technik der CL 850D von Bobst ist für alle Kaschierverfahren ausgelegt. Deshalb können wir mit ihr in idealer Weise auf die heutigen und künftigen Anforderungen unserer Kunden reagieren. Wir haben uns hier jetzt alle Optionen erschlossen“, formuliert Frank Heling den zentralen Hintergrund der Entscheidung von Allflex für die Investition in diese Kombimaschine mit einer Arbeitsbreite von 1.350 mm. Zudem zeichne sich die CL 850D durch optimale Klebebilder bei gleichzeitig hoher Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Produktion aus. So bedeute zum Beispiel die gute Zugänglichkeit zu allen Maschinenbereichen Schnelligkeit sowohl im Rüstprozess als auch bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten.

Die bei Allflex installierte CL 850D ist mit drei verschiedenen Beschichtungssystemen in Form von Wechseltrolleys ausgestattet. Neben einem Tiefdruckwagen verfügt das Unternehmen über einen LF-Trolley für lösemittelfreies und einen Flexo-Trolley für lösemittelhaltiges Kaschieren, der besonders gut für die Verarbeitung dünner Aluminiumfolien geeignet ist. Darüber hinaus bietet das Registron-Modul die Möglichkeit, vorgedruckte Bahnen passergenau ein zweites Mal durch die Maschine zu fahren. Das alles zusammen erlaubt letztlich das breite Einsatzspektrum der Maschine in der Folienkaschierung.

Dank ihrer extrem genauen Bahnspannungssteuerung produziert die CL 850D bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten bis 450 m/min aus einer Vielzahl flexibler Trägermaterialien mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften und verschiedenen Stärken bei minimalen Abfallmengen qualitativ sehr hochwertige Laminate. Dabei sorgt ihr innovatives, extralanges Trocknungssystem mit zwei unterschiedlichen Techniken für eine sehr hohe Trocknungseffizienz. Die automatischen Duplex-Aufroller mit Achse wiederum ermöglichen ein vollautomatisches bidirektionales Spleißen bei maximaler Maschinengeschwindigkeit. Die Maschinenführer steuern den gesamten Kaschierprozess über die Cosmoline PRO-Benutzerschnittstelle. Hier können sie in ‚Rezepturen’ Auftragsdaten für Wiederholaufträge speichern, die sich später jederzeit per Tastendruck abrufen und bei absolut konsistenten Ergebnissen produzieren lassen.

Indem die CL 850D von Bobst hohe Produktivität und Zuverlässigkeit mit hoher Flexibilität, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit kombiniert, gibt sie Herstellern von Verpackungsfolien alle Optionen an die Hand, auch anspruchsvollste Anforderungen des Marktes abzudecken – wobei die Multi-Tech-Kaschiermaschine der Kreativität beim Design flexibler Verpackungen praktisch keine Grenzen setzt. Vor diesem Hintergrund haben sich im vergangenen Jahr allein in Deutschland mehrere Converter für die CL 850D entschieden.

Die Kombimaschine wurde Mitte Oktober 2014 bei Allflex angeliefert und in den folgenden Wochen in Betrieb genommen. Seit Dezember 2014 läuft die Produktion. „Die CL 850D bietet uns ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis“, fasst Heling die bisherigen Praxiserfahrungen zusammen. Auch die Kunden seien von den Produktionsergebnissen begeistert.


Über die Allflex Folienveredelung GmbH & Co. KG

Allflex ist mit umfangreichen Kapazitäten im Tief– und Digitaldruck ausgestattet. Schwerpunktmäßig werden von hier die Markenartikler der Süßwaren- und Lebensmittelindustrie mit hochveredelten, bedruckten Verpackungsfolien und Shrink-Sleeves beliefert. Seit 2014 gehört Allflex zur Bagel Packaging Group, die mit Standorten in Deutschland und Skandinavien in allen Druckverfahren flexible Verpackungen und Etiketten herstellt. Rund 250 Mitarbeiter erwirtschaften in der Bagel Packaging Group einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. Gesellschafter ist die Bagel Gruppe, ein Familienunternehmen, das 1801 gegründet wurde und seitdem auf das Druck- und Verlagsgeschäft spezialisiert ist.


Über Bobst

Bobst ist der weltweit führende Lieferant von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungshersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien. Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen Bobst ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 11 Produktionsstätten in 8 Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2014 endete, einen Umsatz von CHF 1,3 Mrd. (ca. EUR 1,27 Mrd.).


www.bagel.de
www.allflex.de

BU: Haben der Allflex Folienveredelung GmbH & Co. KG mit einer Kaschiermaschine CL 850D von Bobst in der Produktion alle Möglichkeiten erschlossen: Geschäftsführer Frank Heling (rechts) und Maschinenführer Michael Becker.

Foto: Allflex

 

24.02.2015

Rovema: „Beste Maschine 2014“

 

Die Rovema GmbH erhielt vergangenen November den Hauptpreis des Deutschen Verpackungspreis 2014. Die Auszeichnung wurde dem Verpackungsmaschinenspezialist Rovema für ein abgeschlossenes, innovatives Entwicklungsprojekt „Energieeffizientes und flexibles Siegelverfahren für nachhaltige Schlauchbeutelverpackungen“ übergeben.

Die „BVC-Maschine“ ist für künftige Verpackungs-Anforderungsprofile bestens gewappnet, weil sie mit technisch, wegweisenden Merkmalen ausgestattet ist und eine fortschrittliche, reproduzierbare Verpackungs-Anwendungsfunktion unter gehobenen Hygieneanforderungen erfüllt.

Dieses Projekt wurde im Rahmen von Hessen Modellprojekte aus Mitteln der Loewe-Landes Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz gefördert. Die Zusammenarbeit des Förderprojektes, verwaltet durch die Hessenagentur, startete 2012 und kam mit der preisgekrönten Verpackungsmaschine 2014 erfolgreich zum Abschluss.

Rovema war, unter dem Projektleiter Harald Braun, Konsortialführer und koordinierte zielführend die Team-Aufgaben intern sowie extern. Die weiteren Projektpartner waren der Packstoffhersteller Maria Soell, vertreten durch Herrn Dr. Rolf Tiemann und Dr. Matthias Johannsen aus dem benachbarten Nidda Eichelsdorf, die Technische Universität Darmstadt - Institut für angewandte Physik-Laser und Quantenforschung, vertreten durch Professor Thomas Walter und Dr. Thomas Führer, die Universität Kassel Institut für Werkstoff-Kunststofftechnik, vertreten durch Professor Heim sowie Dipl-Ing Rainer Schmidt. Darüber hinaus unterstützten noch viele qualifizierte Mitarbeiter in den jeweiligen Disziplinen die Teamaufgabe mit viel Know How und Fachwissen, wie Herr Gerhard Kuss, Leiter Entwicklung und Herr Siegfried Wacker, Leiter des Technikums beide von Rovema. Anfangs traf man sich monatlich, später, als die Aufgaben klar definiert und verteilt waren reichten quartalsmäßige Treffen. Gemeinsam hat man die unterschiedlichen Aufgaben bestens bewältigt. Maria Soell hat Folienanwendungen entwickelt. Die Uni Kassel beschäftigte sich mit den neuen Materialien zu den Siegelkörpern, den sogenannten Composites. Rovema hat vorrangig die „BVC Maschine“ im Rahmen der vorgegebenen Zielsetzung, einer nachhaltigen Verpackungsmaschine  mit nachhaltiger, abbaubarer Verpackung entwickelt. Die angewandte Physik in der Maschine, nämlich die Laser- und Quantenoptik, steuerte die TU Darmstadt bei. Diese Zusammenarbeit ist ein weiteres gutes Beispiel für die Marke Made in Germany, die wiedermal ihre Vorreiterstelle in Sachen Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit einnimmt.

www.rovema.de

BU: Rovema wird ausgezeichnet

Foto: Rovema

 

Packaging News - April 2015

 

29.04.2015

Werden Sie Verpackungsgeneralist – mit dem SVI Grundlagenseminar Verpackung!

Sie gewinnen in dieser Generalistenausbildung einen Überblick über alle Materialien, Funktionen und Aspekte des Verpackungswesens.

 

Die AbsolventInnen sind fähig, Verpackungsfragen in ihrer Gesamtheit zu behandeln und verstehen, das Erfolgspotential verschiedener Verpackungslösungen zu erkennen und zu nutzen.

 

Das Seminarkonzept entspricht den Ausbildungsrichtlinien der World Packaging Organisation WPO.

 

Start: Mittwoch, 26. August 2015

 

Ort: Olten (Schweiz)

 

http://www.svi-verpackung.ch/weiterbildung/weiterbildung/grundlagenseminar

 

 

29.04.2015

SVI Tag der Verpackung „Die Verpackung spricht – Information, Identifikation, Kommunikation“

Marketing ist die Königsdisziplin der Verpackung, aber wird sie nicht trotzdem manchmal unterschätzt? Was leistet die Verpackung in diesem Bereich genau? Wie wichtig ist sie für den Erfolg eines Produkts? Was gibt es für Trends und Entwicklungen?

 

Die Mitgliederversammlung und der „Tag der Verpackung“ sind die Netzwerkplattformen der Verpackungsbranche. Pflegen Sie Kontakte und nutzen Sie den Erfahrungsaustausch. Das SVI bietet Ihnen mit diesen Veranstaltungen interessante Vorträge sowie einen passenden Rahmen für Ihr Networking.

 

Termin: Freitag, 19. Juni 2015
 

Ort: Stein am Rhein (Schweiz)

 

http://www.svi-verpackung.ch/svi/veranstaltungen/mv

 

 

28.04.2015

Smurfit Kappa: Iglu aus Wellpappe

In der nordschwedischen Stadt Piteå (fast 900km nördlich von Stockholm), in der Smurfit Kappa Papierforschung und eines der weltweit größten Werke für Kraftliner-Papiere betreibt, hat das Unternehmen im Freien – umgeben von Eis und Schnee – ein begehbares Iglu aus Wellpappe errichtet. Das vier Meter breite und zwei Meter hohe Iglu besteht aus Wellpappe aus einer Kombination verschiedener Kraftliner-Papiere und soll die Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit unter extremen Bedingungen testen und demonstrieren.

Iglus werden gewöhnlich aus leicht angewinkelten Schneewürfeln gebaut. Die Kuppelform aus Wellpappenquadern zu erreichen, war nicht einfach. Mitte März konnte das Projekt dennoch erfolgreich enthüllt und präsentiert werden. Mit Möbeln ausgestattet, wurde das Iglu wohnlich. Die Temperaturen können in Piteå auf erhebliche Minusgrade sinken. Die Möglichkeit, sich bei kältesten Temperaturen in warmer, freundlicher Atmosphäre an Tischen sitzend miteinander austauschen zu können, hat das Iglu zu einem Hit bei den Einheimischen werden lassen.

Die Konstruktion des Iglus aus Wellpappe demonstriert erneut den Ansatz von Smurfit Kappa, im Sinne seiner Markeninitiative „Open the Future“ die Leistungsfähigkeit seiner Produkte durch innovative Ansätze und Ideen zu verbessern. Auf der Microsite www.openthefuture.de wird in anschaulichen Filmen aus aller Welt gezeigt, wie Kunden durch die Zusammenarbeit mit Smurfit Kappa innovative Projekte umsetzen und dadurch wirtschaftliche Erfolge feiern konnten.

www.smurfitkappa.de

BU: Test unter Extrembedingungen

Foto: Smurfit Kappa

 

 

22.04.2015

Bosch Packaging: Red Dot Award ausgezeichnet

"Bosch Packaging Technology wurde erstmals mit dem „Red Dot Award“ des Design Zentrums Nordrhein Westfalen in der Kategorie Produktdesign ausgezeichnet. Wie die unabhängige, 38-köpfige Jury am 30. März bekannt gab, würdigt sie das Unternehmen mit der so genannten „Honourable Mention“ für die gelungene gestalterische Arbeit an der FXS Kombi.

Die am Standort Crailsheim entwickelte Füll- und Verschließmaschine für vorsterilisierte Spritzen, Vials und Karpulen (kleine Glasbehältnisse) im Nest ist die erste Maschine der Verpackungstechniksparte, die die bedeutende Design-Auszeichnung erhält.

„Wir freuen uns sehr über den Red Dot Award, der unsere Kompetenz in der Entwicklung innovativer Lösungen für die pharmazeutische Industrie unterstreicht. Die Auszeichnung belegt, dass unsere Produkte nicht nur durch Qualität, sondern auch durch ihr Design im internationalen Vergleich überzeugen“, sagt Klaus Ullherr, Produktmanager bei Bosch in Crailsheim. Insgesamt bewertete die internationale Fachjury 4 928 Einreichungen aus 56 Nationen. Die Red Dot Gala bildet am 29. Juni 2015 den krönenden Abschluss des internationalen Produktwettbewerbs.

Flexibilität für unterschiedliche Packmittel

Die erstmals auf der Interpack 2014 vorgestellte FXS Kombi zeichnet sich insbesondere hinsichtlich ihrer Flexibilität und Sicherheit aus. So lässt sich die Maschine für drei unterschiedliche, vorsterilisierte Packmittel und mit allen gängigen Fülltechnologien einsetzen. Als erste Füll- und Verschließmaschine dieser Art verfügt die FXS Kombi zudem über eine integrierte Bördelstation für Vials und Karpulen. Dort werden die Behältnisse unmittelbar nach dem Füllvorgang verschlossen, um höchste pharmazeutische Sicherheit zu gewährleisten. In Kombination mit automatischen Tub- und Beutelöffnern sowie unterschiedlichen Barrieresystemen lässt sich die FXS Kombi flexibel und platzsparend in komplette Linienkonzepte integrieren. Davon können sich auch Besucher der Achema 2015 vom 15. bis 19. Juni in Frankfurt am Main (Halle 3.1, Stand C71) überzeugen.

Der Red Dot Award

Der Red Dot Award wurde vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen kreiert und ist mit rund 17 000 Einreichungen im Jahr einer der anerkanntesten Designwettbewerbe der Welt. 2015 feiert er sein 60-jähriges Jubiläum: 1955 kam erstmals eine Jury zusammen, um die besten Designs der damaligen Zeit zu bewerten. Heute besteht die Jury aus 38 Mitgliedern. Die begehrte Auszeichnung, der Red Dot, ist das international hochgeachtete Siegel für hervorragende Gestaltungsqualität.


www.boschpackaging.com

BU: Bosch-Maschine mit Red Dot Award ausgezeichnet

Foto: Bosch Packaging

 

 

19.04.2015

1. Tag der Verpackung am 11. Juni 2015

Der 1. Tag der Verpackung in Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt Formen an. Rund um den 11. Juni 2015 präsentieren Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette ihr großes Spektrum an Produkten und zeigen sich als attraktiver Ausbilder und Arbeitgeber. Begleitet werden die vielfältigen lokalen Veranstaltungen von einer überregionalen Kampagne, denn ohne Verpackung wären die Regale leer und die Bänder stünden still. Verpackung rettet Leben, bringt Lebensfreude und gehört wie Elektrizität und Straßen zu den unverzichtbaren Grundlagen der Gesellschaft.

Mitmachen! Winfried Batzke, Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi) ruft die Unternehmen der Verpackungswirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, sich am 1. Tag der Verpackung zu beteiligen. „Gemeinsam wollen wir Öffentlichkeit gewinnen und den Nachwuchs begeistern“, so Batzke. „Leider sehen wir noch viel zu oft Akteure der Verpackungswirtschaft, die ihre eigene Leistung nicht gebührend wertschätzen und nach außen tragen. Dabei sollten wir nie vergessen, wofür die Verpackung steht. Unsere Fortschritte in Sachen Hygiene, medizinische Versorgung, wachsende Lebenserwartung aber auch Wohlstand und Lebensfreude wären ohne die Verpackung nicht möglich. Verpackung ist Hightech und eines der hochentwickeltsten Industrieprodukte. Die Unternehmen der Verpackungswirtschaft sind hervorragende, spannende und zukunftssichere Ausbilder und Arbeitgeber. Das wollen wir mit dem Tag der Verpackung vermitteln. Je mehr Unternehmen sich beteiligen, umso nachhaltiger können wir Dinge bewegen.“

Im Fokus der meisten Veranstaltungen zum Tag der Verpackung stehen junge Menschen aus der Region der jeweiligen Unternehmen. Aber auch für Studenten korrelierender Fachbereiche und Fachpublikum finden sich entsprechende Termine. Wichtig ist für die Teilnehmer am Tag der Verpackung auch der Kontakt zur Regionalpresse, die in den meisten Fällen in die Betriebe und Werke eingeladen werden.

Warum wir teilnehmen

„Wir betrachten den Tag der Verpackung als ideale Plattform, den Menschen noch viel deutlicher zu zeigen, dass Verpackungen nicht nur Pfennigartikel sind, die nach Gebrauch in den Mülleimer wandern. Verpackungen können das Leben besser, schöner und einfacher machen“, sagt Johann Beil, Leiter Forschung & Entwicklung bei der Linhardt GmbH&Co.KG.

„Als Hersteller von Stanzwerkzeugen für die Verpackungsmittelindustrie dreht sich bei Marbach tagtäglich alles um die Verpackung. Daher finden wir die Idee toll, die Verpackung auch für einen Tag in den Mittelpunkt und das Bewusstsein der Endverbraucher zu stellen. Denn jeder von uns kommt ständig mit Verpackungen in Berührung“, sagt Tina Dost, Marketingleiterin bei der Karl Marbach GmbH & Co. KG.

„Für uns bietet der Tag der Verpackung eine hervorragende Plattform, um bei jungen Leuten in unserer Region für die Kunststoff- und Verpackungsindustrie zu werben. Wir wollen an einem speziellen Projekttag zeigen, welch spannenden Herausforderungen wir uns stellen und welch vielfältige Chancen wir Nachwuchskräften bieten“, sagt Karlheinz Weinmann, Leiter Unternehmenskommunikation bei Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG.

„Verpackung wird in Deutschland stark mit Abfall in Verbindung gebracht. Dies ist falsch. Weißblech ist Basis vieler hochwertiger Verpackungen. Stahldosen bieten perfekten Schutz für wertvolle Lebensmittel, sind licht- und luftundurchlässig, problemlos stapelbar und zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust stofflich wiederzuverwerten. Wir möchten den „Tag der Verpackung“ nutzen, um diese Vorzüge einem Fachpublikum und jungen Menschen direkt vor Ort näherzubringen“, sagt Christian Pürschel, Head of Communications + Market Development bei ThyssenKrupp Rasselstein GmbH.

„CCL will Nachwuchs begeistern für die innovative Sleevetechnologie und neue Mitarbeiter in der Region Vorarlberg gewinnen, um gewappnet zu sein für die anspruchsvollen Wachstumsziele unseres Unternehmens. Verpackung macht Spaß und unser soziales Umfeld wird begeistern“, sagt Peter Gronsfeld, Director Sales & Marketing bei CCL Label Sleeve Solution.

„Beim Tag der Verpackung handelt es sich um eine für die Allgemeinheit sehr nutzbringende Initiative. Verpackungsentwicklung ist ein wichtiger Wirtschaftszweig mit einer branchenübergreifenden Bedeutung für alle deutschen Industrien. Hier fließen Know-how und Innovationen in alle Bereiche der Wertschöpfungskette ein“, sagt Halgard Stolte von Brandsphere.

„Verpackungen gehören unvermeidlich zum Alltag. Ware wird mit Transportverpackungen geliefert und mit Verkaufsverpackungen angeboten. Auf Um- und Verkaufsverpackungen werden Informationen über die Ware kommuniziert. Jeder einzelne Tag besteht aus 86.400 Sekunden. Das sind 86.000 Möglichkeiten für uns, um mit Millionen von Menschen weltweit Tag für Tag in Berührung zu kommen“, sagt Dirk Gabriel, Sales Director, Mondi Consumer Goods Packaging.

Spannende Veranstaltungen

"Qualifizierte Mitarbeiter sind für uns einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Mit dem Tag der offenen Lehrwerkstatt wollen wir Jugendlichen die vielfältigen Ausbildungsberufe bei einem Verpackungsmaschinenhersteller und Multivac als attraktiven Ausbildungsbetrieb vorstellen", sagt Valeska Haux, Senior Director Corporate Marketing bei Multivac.

„Die Bedeutung und der Nutzen von innovativen Verpackungen für den Konsumenten kann nicht oft genug betont werden, deshalb möchten wir schon bei den ganz „Kleinen“ anfangen. Wir laden Schüler und Schülerinnen aus Schulen in unmittelbarer Nähe unserer Werke ein, um mit uns einen informativen Tag rund um Verpackungen zu verbringen“, sagt Daniel Smith, “Head of Group Communications” bei Constantia Flexibles.

„Als Unternehmen im Bereich Recycling und Wertstoffmanagement ist es uns ein besonderes Anliegen, Verbraucher und insbesondere Kinder und Jugendliche darüber zu informieren, was mit ihren gebrauchten Verpackungen geschieht, nachdem diese in den Abfalleimer geworfen wurden. Wir möchten anschaulich darstellen, dass Verpackungen Wertstoffe sind, die sortiert, aufbereitet und zu neuen Produkten verarbeitet werden“, sagt Raffael A. Fruscio, geschäftsführender Gesellschafter der Reclay Group.

„Mit dem Tag der Verpackung möchten wir uns der Region Aachen als attraktiver Arbeitgeber präsentieren, unsere bestehenden Kooperationen weiter ausbauen und dabei gleichzeitig das Image der Verpackung fördern“, sagt Thomas Bastian, Geschäftsführer der Aug. Heinrigs Druck+Verpackung GmbH.

"Wir veranstalten im Juni 2015 eine Hausmesse in unserem Stammwerk in Lengerich, zu der wir viele Tausend Fachleute aus der ganzen Welt erwarten. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch den Menschen in unserer Umgebung unsere Erkenntnisse und Überzeugungen nahe bringen“, sagt Dr. Jürgen Vutz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Windmöller & Hölscher KG.

„Mit verschiedenen Workshops rund um das Thema Druckfarbe für Verpackungen möchten wir vor allem Studenten der Naturwissenschaften (MINT-Fächer) sowie der Verpackungstechnologie ansprechen, denen wir in unserem Unternehmen vielfältige Wege eröffnen, ihre Karriere zu beginnen“, sagt Dr. Bettina Horenburg, Director Corporate Communications der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KgaA.

„Wir wollen interessierten Bürgern und Unternehmen die Wichtigkeit von Verpackungen und dafür notwendige Verpackungsprüfungen mit beispielhaften Transportsimulationen nahebringen.“, sagt Michael Böhmer, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Abt. Verpackung- und Handelslogistik.

„Den Tag der Verpackung nutzen wir, um unser Unternehmen bei Vertretern der Gemeinde Finnentrop, des Kreises Olpe und des Regierungsbezirkes Arnsberg, der Nachbarschaft im Industriegebiet Finnentrop, der Lokal-, Regional- und Fachpresse und Mitgliedern der Südwestfalenagenturen zu präsentieren. Besonderen Wert legen wir an diesem Tag aber darauf, potentielle Auszubildende anzusprechen“, sagt Simone Hesener, Sales Assistant der Georg Menshen GmbH & Co. KG.

„Wir möchten der Öffentlichkeit und allen Interessierten spannende Einblicke in unseren Betrieb der ppg > flexofilm geben, um zu zeigen, welche komplexen Prozesse hinter der Herstellung einer flexiblen Verpackung stehen. Dadurch kann ein Bewusstsein hervorgerufen werden für das, was wir alltäglich in den Händen halten“, sagt Volker Haske, Geschäftsführer der ppg > flexofilm GmbH, einem Unternehmen aus dem Unternehmensverbund der prepacgroup, zu dem auch die ppg > noltemeyer GmbH,  ppg > wegoflex GmbH sowie die ppg > holding GmbH gehören.

„Wir planen eine Informationsveranstaltung am 11. Juni 2015 zur Vorstellung des Produktportfolios der Aptar Dortmund GmbH mit anschließendem Rundgang durch die Produktion. Am Standort Dortmund entwickeln und produzieren wir Spendersysteme vorwiegend für die Industriezweige Beauty und Home, welche die Umwelt und die Gesundheit schützen“, sagt Bernd Wagner, Director of Operations bei der Aptar Dortmund GmbH.

„In diesem Jahr wollen wir mit dem 9. Trendtag Glas und unserem Motto - "In Glas verpackt - erfolgreich vermarktet" das Thema "Handel" fokussieren. Dabei geht es vor allem um diese Aspekte: Wie gestaltet sich das Spannungsfeld Händler, Hersteller von Lebensmitteln und Getränken, Hersteller von Behälterglas und Verbraucher? Und wie wird es zukünftig aussehen?“, sagt Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Glasindustrie e.V.

Teilnehmer

Am 1. Tag der Verpackung nehmen mit Stand 31. März 2015 die folgenden Unternehmen teil: Aptar Dortmund GmbH, Aug. Heinrigs Druck+Verpackung GmbH, Berndt+Partner GmbH, Brandsphere, Brückner Group GmbH, Bundesverband Glasindustrie e.V., CCL Label GmbH, Constantia Flexibles Group GmbH, DB Schenker und DB Schenkereuropac, Deutsches Verpackungsinstitut, DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG, Fraunhofer IML, Fraunhofer IVV Dresden, Georg Menshen GmbH & Co. KG, Karl Marbach GmbH & Co. KG, Kautex Maschinenbau GmbH, Linhardt GmbH & Co.KG, Mondi Consumer Goods Packaging, Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, Optima packaging group GmbH, prepacgroup, Reclay Group, Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA, Thimm Group GmbH + Co. KG, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Tubex GmbH, Windmöller & Hölscher, Wipak Walsrode GmbH & Co. KG, Wipf AG.

Über den Tag der Verpackung

Mit dem D-A-CH-weit am 11. Juni stattfindenden Tag der Verpackung wollen Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung über die Bedeutung der Verpackung und die Leistungsfähigkeit ihrer Akteure informieren. Der Tag der Verpackung will Nachwuchs begeistern, lokale Öffentlichkeit gewinnen, Brücken bauen und zusammen bringen, was zusammen gehört. Große und kleine Akteure der Verpackung öffnen dafür rund um den 11. Juni ihre Türen. Über eine Vielzahl von Veranstaltungen geben die Unternehmen exklusive Einblicke in ihre Arbeit, informieren die lokale Öffentlichkeit und zeigen sich als spannende und zukunftsträchtige Ausbilder und Arbeitgeber. Der Tag der Verpackung ist eine Initiative des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).  

Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Tag der Verpackung zählen dazu der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, das Packnology Forum, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision.



www.tag-der-verpackung.org
www.verpackung.org

BU: Die Verpackungswirtschaft im D-A-CH-Bereich.

Graphik: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

 

18.04.2015

HdM: Neue Masterstudiengänge und Inhalte

Zum Wintersemester 2015/2016 werden die Masterangebote der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) umgestellt: Das Profil der weiterführenden Studiengänge wurde geschärft, Inhalte angepasst und ergänzt; auch neue Angebote kommen dazu, etwa ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik.
Die Studiendauer beträgt drei Semester. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli.

Interessenten haben an der HdM künftig die Wahl zwischen neun Masterstudiengängen aus dem weiten Feld der Medien. Die Zulassung erfolgt einmal jährlich zum Wintersemester, mit Ausnahme des Masterprogramms Computer Science and Media, das zweimal jährlich neue Studenten zulässt, und des Master of Media Research, der einmal jährlich zum Sommersemester beginnt.

Im Print-, Publishing- und Verpackungsbereich gehen die bisherigen Angebote mit neuen Namen und Inhalten an den Start: Packaging, Design & Marketing als Packaging Development Management und Print & Publishing als Crossmedia Publishing and Management. Im Druck- und Verpackungsbereich ist außerdem ein internationaler Aufbaustudiengang mit einer kanadischen Partnerhochschule geplant.

 

 

14.04.2015

„Welt der Verpackung“: Bilanz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Welt der Verpackung“ Zürich 2015 mit dem Messe-Trio „Empack“, „Packaging Innovations“ und „Label&Print“ hat ihre Position als die zentrale Plattform für die Schweizer Verpackungsbranche bestätigt. Die Fachbesucher informierten sich an den beiden Messetagen (25. und 26. März 2015) über neuste Trends und Innovationen im vielseitigen Angebot entlang der Prozesskette Verpackung.

„Die Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Easyfairs-Verpackungsmesse mit den drei Messebrands „Empack“, „Packaging Innovations“ und „Label&Print“ ist vom Markt sehr positiv aufgenommen worden», sagte Martina Hofmann, Event Director für die Easyfairs Verpackungsmessen in der DACH-Region. „Die Messe war Treffpunkt für rund 4 000 Fachspezialisten. Dies bestätigt, dass wir mit der dynamischen Weiterentwicklung der Messeformate und der konsequenten Ausrichtung auf Markterfordernisse sowie neue Besucher-Teilmärkte voll auf Erfolgskurs steuern. „Die Welt der Verpackung“ – unterdessen in ihrer 9. Ausgabe – ist als Schweizer Treffpunkt der Verpackungsbranche bestens etabliert und gilt mittlerweile als „Must-Go“-Event der Branche.“ Easyfairs-Geschäftsführer (DACH-Region) Siegbert Hieber sagte: „Wir als Veranstalter sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis 2015 und haben erfreulich positive Rückmeldungen von Besuchern wie Ausstellern erhalten.“

Im Trend: Veredelung, Convenience und Nachhaltigkeit

Im Verpackungsmarkt sorgen Trends wie Veredelung, mehr Verbraucherschutz oder Nachhaltigkeit für eine anhaltende Nachfrage – entsprechend standen diese Themen auf der „Welt der Verpackung“ Zürich 2015 im Fokus. Grossen Raum an vielen Ständen nahm der Bereich Lebensmittel ein. Messebesucher erlebten: Convenience ist weiter auf dem Vormarsch. Dabei rücken neben der hohen Qualität immer mehr Aspekte wie Genuss, Frische und Gesundheit in den Mittelpunkt. Daneben waren Pharma und Kosmetik weitere Schwerpunkte bei der Präsentation von Verpackungslösungen. Neue, spezifische Lösungen für die wachsende Gruppe älterer Menschen waren ebenso Thema die Aspekte Sicherheit, optimaler Schutz und internationale Standards. Auf der „Empack“ und „Packaging Innovations“ fanden Fachbesucher zu diesen Themenfelder ein vielseitiges und breites Fachangebot mit innovativen Lösungen für zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen.

Aspekte Logistik und Transport kommen 2016 neu dazu

Im Frühjahr 2016 wird das Easyfairs-Messeangebot für die Schweiz im Bereich Verpackungen erneut ausgeweitet. Der Fokus „Verpackung“ wird dann in vier Veranstaltungen thematisiert – mit dem Ziel, Besucher noch spezifischer anzusprechen. Geplant sind für die Schweizerische Verpackungswirtschaft vier Parallelmessen vom 6.-7. April 2016 in Zürich: Die „Empack“, die „Packaging Innovations“, die „Label & Print“ und eine neue Messe zu Logistik- und Transportthemen. Die „Empack“ wird weiterhin klar ausgerichtet sein auf Verpackungstechnik – mit Ausstellern aus den Bereichen Verpackungsanlagen und Maschinen. Die „Packaging Innovations“ steht für die Präsentation hochwertiger Marken und designorientierter Verpackungen. Die „Label & Print“ konzentriert sich auf Drucktechnologien, Veredelungs- und Verarbeitungstechniken sowie Etikettierungs- und Markierungstechnik. „Die Themen Logistik, Intralogistik und Transport werden 2016 in Halle 3 dargestellt. Wir sprechen aktuell mit Verbänden und Multiplikatoren, um ein konsistentes Messeangebot zu konzipieren, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Herstellung über die Logistik bis zum Point of Sales abdeckt“, kündigte Event Director Martina Hofmann an. „Die Erweiterung ist ein weiterer, richtiger Schritt nach vorne. Wir sind sicher, dass wir mit diesem marktgerechten Fachangebot für Aussteller wie Besucher einen grossen Mehrwert schaffen.“


www.easyfairs.com

BU: Registrierung bei der „Welt der Verpackung“ in Zürich

Foto: Easyfairs

 

 

10.04.2015

Heidelberger Druckmaschinen: Neuer Vorsitz der Geschäftsführung

Ab dem 1. April 2015 übernimmt Michael Neugart (51) den Vorsitz der Geschäftsführung der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH (HDD). Er folgt auf Reginald Rettig, der Mitglied der Geschäftsleitung bleibt und somit weiterhin seine langjährigen Erfahrungen und umfangreichen Marktkenntnisse einbringt.

Reginald Rettig wird wie bisher die Heidelberg Schweiz AG als Vorsitzender der Geschäftsführung leiten. Zum gleichen Zeitpunkt wechselt Felix Müller (49) von der Heidelberger Druckmaschinen AG in die Heidelberg Deutschland Organisation und leitet dort zukünftig das Produktmanagement. Der bisherige Leiter, Reinhold Hanske, geht zum 1. Oktober dieses Jahres in die passive Phase der Altersteilzeit. Reinhold Hanske ist weiterhin Mitglied der Geschäftsführung. Er wechselte 1999 ebenfalls aus dem Mutterkonzern zur HDD und hat das Produktmanagement erfolgreich auf- und ausgebaut.

Michael Neugart war zuletzt alleiniger Geschäftsführer einer Maschinenbaufirma in Süddeutschland. Davor leitete er über zwölf Jahre die Firma Polar-Mohr in Hofheim als Geschäftsführer. Für Heidelberg ist er kein Unbekannter, er war bereits zwischen 1990 und 2000 in unterschiedlichen Führungspositionen für das Unternehmen tätig. Darunter in den Vertretungen Australien und Neuseeland sowie zuletzt als Niederlassungsleiter Düsseldorf.

In den letzten Jahren richtete sich die Heidelberg Deutschland Organisation konsequent neu aus, um sich an die sich ändernden Markt- und Kundenanforderungen anzupassen. Die Branche konsolidiert sich, immer mehr Druckaufträge werden von industriell arbeitenden Unternehmen gefertigt. Um eine große Kundennähe sicherzuzustellen, wird der Vertrieb und der operative Service der HDD aktuell über fünf Niederlassungen abgedeckt – Berlin, Hamburg, Heidelberg (am Standort Wiesloch-Walldorf), München und Neuss. Unterstützende Funktionen, wie Auftragsabwicklung und Koordination der Serviceeinsätze, werden aus der HDD-Zentrale in Wiesloch-Walldorf heraus gesteuert. Spezialisten unterstützen die Kunden hier telefonisch sowie per Ferndiagnose bei technischen Problemen und sind in einem größeren Zeitfenster verfügbar – bei entsprechenden Serviceverträgen bis hin zu 24 Stunden an sieben Tagen. In Wiesloch-Walldorf stehen den Kunden zukünftig gleich zwei Vorführzentren bereit – das Print Media Center für den Verpackungsdruck und das Print Media Center für den Akzidenzdruck, das momentan vom Standort Heidelberg umgezogen wird.

„Wir verstehen uns als Gesamtanbieter für die Wertschöpfungskette Druck und als professioneller Partner für unsere Kunden in einem durchaus herausfordernden Marktumfeld“, bestätigt Michael Neugart. „Als Ziele sehe ich eine weiter verbesserte Serviceleistung, den stark nachgefragten Verpackungs- und Digitaldruck weiter auszubauen und den Vertrieb von Saphira Verbrauchsmaterialien zu intensivieren.“

Unterstützt wird Neugart dabei von den fünf Niederlassungsleitern Jörn Henselek (Berlin), Stefan Kuper (Hamburg), Sascha Knabe (Heidelberg), Norbert Fuchs (München) und Alexander Schuster (Neuss). Mit über 530 Mitarbeitern, davon mehr als 300 im Service, betreut Heidelberg in Deutschland über 9 000 Kunden und ist somit die größte Vertriebs- und Serviceorganisation in der Branche.

Mit Felix Müller übernimmt ein langjähriger und international erfahrener Experte und Führungskraft die wichtige Funktion des Leiters Produktmanagement der Heidelberg Deutschland Organisation. Das Produktmanagement hat eine entscheidende Funktion in der Kundenberatung erhalten und erstreckt sich über alle Produkte des Lieferportfolios der HDD. Felix Müller ist seit 1997 bei Heidelberg. In dieser Zeit war er mehrere Jahre verantwortlich für den Vertrieb und das Produktmanagement in der Wachstumsregion Asien-Pazifik. Zuletzt leitete er des weltweite Produktmanagement Sheetfed im Mutterkonzern.


www.heidelberg.com/de

BU: Michael Neugart neuer Vorsitzender der Geschäftsführung

Foto: Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH

 

 

05.04.2015

Fanuc: Neues Board für Europa

Fanuc hat die europäischen Führungsgremien gestärkt und die Verantwortung für das operative Geschäft neu strukturiert. In das bereits existierende, jedoch neu formierte Board of Directors der Fanuc Europe Corporation, Echternach/Luxemburg, ziehen erstmals drei Europäer ein. So wird Europa bei Fanuc künftig eine noch stärkere Rolle als bisher spielen.

An die strategischen Veränderungen sind hohe Erwartungen verknüpft. Denn das Unternehmen will über dem durchschnittlichen Marktwachstum zulegen. Olaf Kramm, Geschäftsführer der Fanuc Deutschland GmbH, Ralf Zeisberger, CFO bei Fanuc Europe, und Chris Sumner, in Echternach verantwortlich für das europäische Sevicegeschäft und nun auch für die osteuropäischen Niederlassungen, stärken im zwölfköpfigen Board of Directors den Einfluss Europas. Dabei wurde mit Olaf Kramm erstmals eine gleichzeitig im operativen Vertriebsgeschäft aktive Führungskraft in dieses Gremium berufen. Olaf Kramm: „In erster Linie profitieren unsere europäischen Kunden von der neuen Gewichtung. Wir können direkter und schneller als bisher europäische Wünsche in die Entwicklung einfließen lassen.“ Das neue Board trat seine neue Aufgabe zum 24.03.2015 an.
Eine weitere strukturelle Optimierung ist die Ernennung der drei europäischen Board-Mitgliedern sowie von vier weiteren Vertretern europäischer Fanuc-Gesellschaften zu Vizepräsidenten zum 01. April 2015. Sie sollen Europapräsident Olaf C. Gehrels entlasten. Somit wird die europäische Führung schlanker als bisher.

Fanuc Deutschland investiert

Die Stärkung der europäischen Position geht einher mit dem Ausbau des Standortes Neuhausen. Die Investition in Höhe von über 20 Mio. € inklusive technischer Ausstattung für den Bau der Fanuc-Akademie mit 22 Schulungsräumen und 67 eigenen Hotelzimmern ist ein deutliches Signal für weiteres Wachstum. In der neuen Akademie werden 4 000 Schulungsteilnehmer pro Jahr erwartet. Weit über die Standards einer reinen Vertriebsniederlassung hinaus erweitert Fanuc Deutschland außerdem den Ausstellungsbereich in Neuhausen auf zirka 1 200 m². Das neue Technikzentrum wird auf einer Fläche von 1 000 m² umfassende Möglichkeiten für Machbarkeitsstudien haben. Systempartner und deren Kunden können dann live und annähernd unter Produktionsbedingungen testen und sogar ihre eigenen Zellen aufbauen – unterstützt von den Fachleuten des Unternehmens. Inzwischen beschäftigt Fanuc in allen drei Sparten – Robotics, CNC und Robomachines – über 70 Applikationsingenieurinnen und -ingenieure. Olaf Kramm: „Umfang und Struktur unseres Geschäftes gehen inzwischen weit über die reinen Funktionen einer Vertriebsniederlassung hinaus.“ Und weiter: „Wenn wir uns und damit das Angebot an unsere Kunden weiter entwickeln wollen, müssen wir selbstverständlich in die Infrastruktur investieren – und uns auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.“


www.fanuc.de

BU: Olaf Kramm, Geschäftsführer Fanuc Deutschland GmbH

Foto: Fanuc

 

 

01.04.2015

Collin Weber Personalberatung: Tim Wolber verstärkt das Team

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 15. April 2015 verstärkt Tim Wolber (28) die Collin Weber Personalberatung GmbH als Junior Personalberater.

Nach einer Ausbildung zum Verpackungsmittelmechaniker studierte Wolber an der Hochschule der Medien in Stuttgart Verpackungstechnik sowie Print & Publishing. Seine Berufspraxis hat er sich bei der Schelling AG in der Schweiz erworben. Durch seine Fach- und Marktkenntnisse sowie einem guten Netzwerk in der Branche ergänzt Tim Wolber ideal das bestehende Beraterteam. Die Collin Weber Personalberatung GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist seit 18 Jahren auf die Verpackungsindustrie spezialisiert. Mit nun neun Mitarbeitern löst man spezielle Personalprobleme im Bereich Verpackung, Druck und Maschinenbau.

www.packaging-partner.com

BU: Tim Wolber

Foto: Collin Weber Personalberatung GmbH

 

 

01.04.2015

Rajapack ist "Bester B2B"-Shop 2015

Eine anwenderfreundliche Benutzerführung, hilfreiche Tools und ein überzeugendes Cross-Selling, mit dem sich immer das passende Extra zum Artikel findet: Eigenschaften wie diese beeindruckten die Jury des “INTERNET WORLD Business Shop-Award 2015″ und sorgten dafür, dass die Rajapack GmbH den Sieg in der neu eingeführten Kategorie "Bester B2B"-Shop holte. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungs-Gala zur E-Commerce-Messe "Internet World" am 23. März in München statt. Rajapack ist ein Tochterunternehmen der RAJA-Gruppe, Europas Marktführer im Bereich des B2B-Versandhandels für Verpackungslösungen.

 

Bereits zum vierten Mal kürte die Redaktion des Fachmagazins INTERNET WORLD Business die besten deutschsprachigen Online-Shops mit ihrem „INTERNET WORLD Business Shop-Award“. Eine 10-köpfige Jury aus renommierten E-Commerce-Experten wählte in diesem Jahr aus 442 Bewerbungen die 21 preisverdächtigsten Ideen aus. Bei der Wahl der besten Lösungen zählten unter anderem Aspekte wie Design, Umsetzung, Usability, Performance, „Joy of Use“ oder die Originalität der Idee.

In der Kategorie "Bester B2B"-Shop konnte die Rajapack GmbH das Siegertreppchen erklimmen. Den Ausschlag hierfür gaben neben einer anwenderfreundlichen Benutzerführung beispielsweise Tools wie BOXSELECTOR und BAGSELECTOR: Kunden können damit in nur wenigen Klicks den für sie optimalen Karton oder einen passenden Beutel auswählen. Auch das neu eingeführte Internettool RAJAPRINT, mit dem sich in nur wenigen Schritten Klebeband individuell gestalten lässt, sowie eine eigene E-Commerce-Seite, die gezielt spezielle Verpackungen und Versandkartons für Online-Shops anbietet, wurden von der Expertenjury hervorgehoben.


Geteilter Sieg mit den Kunden


„Dem hohen ‚Joy of Use‘, den die Jury bei unserem Webshop lobte, liegt viel Marktbeobachtung und Kundenanalyse zugrunde“, erklärte Delphine Jean, Director Marketing – Productmanagement bei Rajapack. „Deshalb wollen wir uns bei allen Kunden bedanken, die uns mit Fragen, Anregungen und Bewertungen unterstützt haben. Nur so werden wir immer besser. Ein bisschen gehört dieser Preis deshalb auch ihnen.“

 

Auf dem Sieg ausruhen wollen sich die B2B-Versandhandelsprofis allerdings nicht und planen bereits die nächsten Schritte, um ihren Webshop noch besser zu machen. „In den kommenden Monaten wollen wir beispielsweise unsere Produktseiten noch weiter ausgestalten und dabei vermehrt auf Videos setzen, die einzelne Anwendungen erklären“, kündigte Evgenij Pisetsky, e-commerce Manager bei Rajapack, an. „Auch unser Beratungsangebot wollen wir weiter ausbauen. So ist etwa die Möglichkeit, sich in Echtzeit im Rahmen von Live-Chats auf unserer Seite beraten zu lassen, bereits in Planung."

 


Delphine Jean (Director Marketing – Productmanagement) und Evgenij Pisetsky (e-commerce Manager, beide Rajapack) nahmen die Auszeichnung als „Bester B2B“-Shop im Rahmen der Eröffnungsgala zur E-Commerce-Messe „Internet World“ entgegen.

 

Über Rajapack

 

Die Rajapack GmbH ist die deutsche Niederlassung der international tätigen RAJA-Gruppe. Die französische Unternehmensgruppe bietet ihren insgesamt 500.000 Kunden erstklassige Lösungen und zahlreiche Produkte – rund ums Verpacken und Versenden. Zehn Logistikcenter mit über 160.000 Quadratmetern Lagerfläche ermöglichen es, bestellte Waren innerhalb von 24/48 Stunden in fünfzehn Länder Europas zu liefern. Mit ihren rund 1.500 Mitarbeitern erwirtschaftete die RAJA-Gruppe 2014 einen Jahresumsatz von 438 Millionen Euro. Im aktuellen Sortiment finden sich mehr als 6.800 innovative und bewährte Verpackungslösungen mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonderen Wert legt das in Ettlingen angesiedelte Unternehmen auf seinen umfassenden Kundenservice, auf ein klares Bekenntnis zum Umweltschutz sowie eine professionelle Großkunden-Betreuung.

 

Die Links zum Social Media-Angebot von Rajapack im Überblick:


https://www.facebook.com/pages/Rajapack-GmbH/149213008428093
https://twitter.com/#!/rajapack
http://verpackungsnews.rajapack.de/

 

Pressekontakt

Susanne Würstle
Rajapack GmbH
Carl-Metz Str. 12
76275 Ettlingen
Tel.: 07243 / 5593 249
Fax: 07243 / 5593 3249
E-Mail: presse@rajapack.de
http://verpackungsnews.rajapack.de

 

 

01.04.2015

Rexam: Erste Cradle to Cradle Zertifizierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang dieses Jahres hat das Cradle to Cradle Products Innovation Institute erstmalig Getränkedosen zertifiziert. Die mit der Zertifizierungsstufe „Bronze“ bewerteten Dosen produziert Rexam für Carlsberg für den Markt in Großbritannien. Damit ist die Getränkedose die erste Verpackung von Carlsberg, die diese Auszeichnung vorweisen kann.

Die Zertifizierung erfolgte im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Carlsberg Circular Community“. Sie basiert auf einer ausführlichen Materialbewertung;  bewertet wurde die Dose aber auch anhand von Kriterien wie Wiederverwertbarkeit in technischen und biologischen Kreisläufen, Energie- und Wassermanagement bei der Herstellung und soziale Standards am Produktionsstandort. Die positive Beurteilung ist für Rexam ein klarer Beleg, dass sich Getränkedosen bestens für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft eignen.

Rexam gehört zu den Gründungspartnern der Circular Community Initiative von Carlsberg, die auf den Prinzipien des Cradle to Cradle Konzeptes basiert. Gemeinsam verfolgen die Mitglieder das Ziel, Innovationen innerhalb der Getränke- und Verpackungsindustrie voranzutreiben, Qualität zu fördern und gleichzeitig Produktionsabfälle vollständig zu vermeiden.

Zur Auszeichnung sagt Matthew Rowland Jones, European Sustainability Manager bei Rexam: „Diese Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt auf unserem gemeinsamen Weg mit Carlsberg zu mehr Nachhaltigkeit. Wir sind stolz, dass unsere Zusammenarbeit zur ersten Cradle to Cradle Zertifizierung einer Dose überhaupt geführt hat. Doch es gibt noch viel zu tun – vor allem ist es wichtig,  Verbrauchern zu verdeutlichen, welch wichtige Rolle ihr Verhalten für erfolgreiches Recycling spielt.“  

Simon Hoffmeyer Boas, Corporate Communications and CSR Director bei Carlsberg, kommentiert: „Rexam hat uns maßgeblich dabei unterstützt, diese Zertifizierung zu realisieren. Wir werden auch in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit unserem innovativen Lieferanten Rexam pflegen, um unsere Getränkedosen noch weiter verbessern zu können.“   


www.rexam.com

BU: Getränkedosen von Rexam

Foto: Rexam

 

 

01.04.2015

Thimm Schertler: Umfirmierung ab April

Thimm Schertler Verpackungssysteme wird sich künftig weltweit unter dem Namen Thimm Packaging Systems GmbH + Co. KG präsentieren. Die Namensänderung greift, sobald alle formalen, gesellschaftsrechtlichen Änderungen abgeschlossen sind, voraussichtlich Anfang April.

Die Umfirmierung ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Wachstums- und Internationalisierungsstrategie, die das Unternehmen konsequent umsetzt. Der Multimaterialspezialist verzeichnet seit Jahren Wachstumssprünge im zweistelligen Bereich. Im Jahr 2013 gingen gleich zwei neue Produktionsstandorte in Deutschland parallel an den Start. Derzeit bereitet das Unternehmen abermals den Markteintritt zweier neuer Standorte vor: in Germersheim/ Rheinland Pfalz und Puebla/ Mexiko.

Geschäftsführer Hans-Joachim Hirsch: „Das stetige Wachstum und die zunehmende Internationalisierung unseres Geschäfts stellen uns vor große Herausforderungen und erfordern eine Neuorganisation und Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Ziel dieses Veränderungsprozesses ist es, uns fit zu machen für die Zukunft, um auch weiterhin die Anforderungen unserer Kunden mit einem Höchstmaß an Flexibilität erfüllen zu können und gemeinsam mit ihnen zu wachsen. Als sichtbares Zeichen unserer erfolgreichen Wachstums- und Internationalisierungsstrategie werden wir deshalb künftig weltweit einheitlich unter dem Namen Thimm Packaging Systems auftreten.“

Gleichzeitig bereitet das Unternehmen den Produktionsstart zweier neuer Standorte vor. „Sowohl in Germersheim als auch in Puebla werden wir Behälter und Verpackungssysteme vorwiegend für die Automobilindustrie fertigen“, erläutert Hirsch. „In Germersheim werden wir auf einer Fläche von 34 000 Quadratmetern starten; in Puebla auf 6 000 Quadratmetern. Beide Standorte bieten ausreichend Raum für weitere Expansion.“ Die Vorarbeiten zur Inbetriebnahme des Produktionsbetriebs werden Anfang 2016 abgeschlossen sein.

Zurzeit läuft der Personalauswahlprozess auf Hochtouren. Hirsch: „Aufträge seitens unserer Kunden liegen uns bereits vor. Sobald die Mitarbeiter ausgebildet sind, starten wir vorab mit der Konfektionierung von Verpackungslösungen.“

Thimm Schertler Verpackungssysteme ist Spezialist für die Konstruktion, Fertigung und Konfektionierung innovativer Hightech-Verpackungen im Bereich der Schaumstoff- und Schwergutverpackungen, Behälterlösungen und mehrteiligen Verpackungssysteme aus unterschiedlichsten Materialkombinationen – vorwiegend aus Schwerwellpappe, Holz und Polsterschäumen. Ihren Einsatz finden diese Verpackungslösungen insbesondere im Übersee-Transport.

Das Unternehmen mit einem Umsatzvolumen von rund 150 Millionen € pro Jahr beschäftigt über 600 Mitarbeiter. Aktuell ist Thimm Schertler Verpackungssysteme mit Standorten in Nordhausen, Neuburg an der Donau, Bremen, Duisburg und Chotětov (Tschechien) vertreten. Eine Minderheitsbeteiligung in Österreich hatte das Unternehmen Anfang des Jahres aufgelöst. Thimm Schertler Verpackungssysteme ist ein Geschäftsbereich der Thimm Group mit Hauptsitz in Northeim/ Niedersachsen.

www.thimm.de

BU: Geschäftsführer Hans-Joachim Hirsch

Foto: Thimm Group GmbH + Co. KG

 

 

Packaging News - Mai 2015

 

30.05.2015

Coveris: Investition in deutsche Niederlassungen

Coveris investiert über 4 Mio. € in die deutschen Niederlassungen in Warburg und Halle. An beiden Standorten wird die Investitionssumme von 3,3 Mio. € für die Installation von Abluftfiltern und Energierückgewinnungssystemen eingesetzt. Zusätzlich erhält das Werk in Warburg neue modernste Rollenschneider für 1 Mio. €.

Das Unternehmen reagiert mit neuen Maschinen und modernster Technologie auf die steigende Nachfrage nach flexiblen Verpackungen. Gleichzeitig wird Coveris mit den aktuellen Investitionen erhebliche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen erzielen und kann die Umweltauswirkungen seiner Produktionsprozesse minimieren.

“Bei Coveris überwachen wir kontinuierlich unsere Produktionsprozesse. Wir wollen nicht nur unseren Kunden qualitativ hochwertige Produkte bieten, sondern auch unseren Mitarbeitern eine sichere Arbeitsumgebung. Parallel dazu müssen natürlich die Umweltauswirkungen der Prozesse immer berücksichtigt werden. Mit den Investitionen in Halle und Warburg verbessern wir unsere Leistungen als Geschäftspartner, gleichzeitig aber auch unsere Position als Arbeitgeber und nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen”, sagte Oliver Bruns, Geschäftsführer von Coveris Flexibles Deutschland.

In Warburg, wo Coveris flexible Folien und veredelte Produkte mit dem Schwerpunkt Nahrungsmittelverpackungen herstellt, werden neue modernste Rollenschneider in Betrieb genommen. Mit dieser Investition in seine Produktionskapazität kann Coveris nun hochwertige Verpackungslösungen noch schneller ausliefern. Die Rollenschneider werden nahtlos in den laufenden Produktionsprozess integriert. Damit wird nicht nur die Präzision weiter erhöht, sondern auch die Fehlerhäufigkeit gesenkt. Außerdem sorgt der Rollenschneider für einen effizienten Auftragswechsel mit kurzen Umrüstzeiten, erhöht so die Produktivität und sorgt für kürzeste Lieferzeiten.

Mit den Investitionen profitiert Coveris neben einer verbesserten Auslastung auch von noch umweltfreundlicheren Verfahren und energetischem Recycling. In Warburg und Halle werden Abgasfilter und Energierückgewinnungssysteme installiert. Mit den Abluftfiltern können jegliche gasförmigen Verunreinigungen verhindert und die CO2-Emissionen von Coveris – und damit
natürlich auch der CO2-Fußabdruck der Kunden – drastisch gesenkt werden. In einem neuen Energierückgewinnungssystem wird Abwärme genutzt, um die Energie für eine erneute Nutzung wieder in das System rückzuführen. Die Kombination dieser Maßnahmen wird zu erheblichen Kosteneinsparungen führen und sorgt gleichzeitig für eine effiziente und energiesparende Produktion.

www.coveris.com


BU: Coveris investiert über 4 Mio. € in die deutschen Niederlassungen in Warburg und Halle.

Foto: Coveris

 

 

30.05.2015

Hugo Beck feiert 60-jähriges Firmenjubiläum

Der Maschinenbauer Hugo Beck aus Dettingen an der Erms feiert am 10./11. Juni 2015 sein 60-jähriges Bestehen mit einem Open House. Nach dem Zukauf eines Flowpackmaschinenherstellers vor 3 Jahren und der Neuausrichtung auf das dritte und neue Geschäftsfeld „Pharma, Kosmetik und Food“ behauptet sich Hugo Beck weltweit im Standard- und Sondermaschinenbau.

Heute ist Hugo Beck der Hersteller mit dem breitesten Produktportfolio im horizontalen Schumpfverpackungssegement: Ob ein Traubenzucker oder ein 800 mm breites Produkt verpackt wird, ob Schrumpfen, Beuteln oder Flowpacken, ob langsam oder Highspeed-Anwendung, ob wasserdampfdurchlässig oder dicht mit Begasung, der Kunde und die OEM-Partner können sich bei Hugo Beck stets gut aufgehoben fühlen.

Die Neuheiten und bewährten Systeme können am 10./11.06.2015 bei Hugo Beck während einer Open House-Veranstaltung besichtigt werden. Hierzu lädt das Unternehmen herzlich ein. Weitere Informationen finden Interessenten unter www.hugobeck.de/openhouse2015.php, Anmeldungen können per E-Mail unter 60jahre@hugobeck.de erfolgen.

www.hugobeck.de


BU: Der Maschinenbauer Hugo Beck aus Dettingen an der Erms feiert am 10./11. Juni 2015 sein 60-jähriges Bestehen mit einem Open House.

Foto: Hugo Beck

 

 

29.05.2015

Update: Übernahme von Duropack durch DS Smith

Duropack: DS Smith Plc, ein führender Anbieter recycelbarer Wellpappverpackungen in Europa, teilte am 26. Mai 2015 mit, dass er die uneingeschränkte kartellrechtliche Freigabe für die Übernahme von Duropack („die Akquisition”) von allen relevanten Behörden erhalten hat. Der Abschluss der Akquisition wird für den 31. Mai 2015 erwartet. Ein erfahrenes Team wird direkt nach Abschluss der Akquisition mit der Integration von Duropack beginnen. Wir freuen uns bereits darauf, die hervorragende Position, die Duropack im Markt hat, weiter auszubauen.

StePac: Am 18. Mai 2015 schloss DS Smith den Verkauf von StePac, einem nicht zum Kerngeschäft unserer Plastic Division gehörenden Unternehmen in Israel, für $28,25 Millionen ab, vorbehaltlich üblicher Anpassungen nach Abschluss des Verkaufs. Der Verkauf ist auf unseren Fokus auf Investitionen und Wachstum im Bereich Konsumgüterverpackungen in strategischen Märkten abgestimmt und wird zu einem außerordentlichen Ertrag im aktuellen Geschäftsjahr führen.

Miles Roberts, Chief Executive von DS Smith, sagte: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir die uneingeschränkte kartellrechtliche Freigabe für Duropack früher als erwartet erhalten haben und freuen uns darauf, das Unternehmen in die DS Smith Gruppe zu integrieren. Wir glauben, dass diese Kombination exzellente Möglichkeiten für unsere Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner bereithält. Wir arbeiten weiter aktiv an unserem Geschäftsportfolio und Duropack ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Strategie, unsere Leistungsfähigkeit zu steigern und unsere geographische Präsenz zu stärken.”

Über DS Smith Plc

DS Smith Plc ist ein führender Anbieter von Wellpappverpackungen in Europa und weltweit von spezialisierten Plastikverpackungen. Der Konzern beschäftigt mehr als 21.500 Mitarbeiter in 25 Ländern. Es ist unsere Vision, zum führenden Anbieter von Konsumgüterverpackungen zu werden, indem wir unseren Kunden großartigen Service, Qualität, Innovationen und umweltfreundliche Lösungen bieten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dssmith.com und www.dssmith-packaging.de.

www.dssmith.com
www.dssmith-packaging.de

BU: Miles Roberts, Chief Executive von DS Smith.

Foto: DS Smith

 

 

26.05.2015

Kollmorgen: Wachstum sorgt für Neubesetzung

Jan Treede heißt seit Februar 2015 der neue Deutschlandgeschäftsführer von Kollmorgen. Der Spezialist für Servoantriebstechnik und Motion Control reagiert mit dieser Personalveränderung auf das europäische Wachstum in den vergangenen Jahren. Bis dato lagen sowohl die deutsche Landesgesellschaft als auch Europa in der Verantwortung von Dennis Gallagher als Vice President Europe. Diese Personalunion war durch die steigende Zahl europäischer Landesgesellschaften strategisch nicht mehr sinnvoll.

Jan Treede ist in Ratingen angetreten, um vor allem die Antriebs- und Automatisierungslösungen in den Branchen Verpackungstechnik, Lebensmittel, Getränke und Pharma weiter zu fördern. Kollmorgen hat sich in den vergangenen Jahren gerade in hygienisch anspruchsvollen Anwendungsgebieten zum erfolgreichen Spezialisten entwickelt. Und genau in diesem Umfeld hat Jan Treede vor seinem Wechsel zu Kollmorgen gearbeitet - unter anderem für Danfoss und Elau.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur berichtet als Geschäftsführer Deutschland und Verantwortlicher für die europäischen Distributionspartner direkt an Dennis Gallagher, der sich jetzt mehr auf die europäischen Zielmärkte und Landesgesellschaften konzentrieren kann.

www.kollmorgen.com

BU: Neuer Deutschlandgeschäftsführer: Jan Treede – ein ausgewiesener Branchenkenner gerade in der Lebensmittelindustrie.

Foto: Kollmorgen

 

 

22.05.2015

DVI: Verpackung als Umweltschützer und Recyclingweltmeister

Die Verpackung ist Recyclingweltmeister, Umweltschützer und Pionier der Kreislaufwirtschaft. Das sagt das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. in Berlin. Aus Anlass des 1. Tags der Verpackung am 11. Juni 2015 informiert das Institut über die Ökobilanz der Verpackung, Innovationen und kreative Ideen, Null-Verpackung, Müll in den Meeren und warum wir es selbst in der Hand haben.

Mit der weltweiten Zunahme der Bevölkerung und der angebotenen Waren ist auch die Zahl der Verpackungen gestiegen. Immerhin müssen mehr als 7 Milliarden Menschen jeden Tag mit allem versorgt werden, was sie zum Leben benötigen. Ohne Verpackung wäre das unmöglich. Denn erst die Verpackung macht unsere Güter transport- und lagerfähig. Sie schützt, informiert und erleichtert die Handhabung. Jeden Tag sorgen viele Millionen Verpackungen dafür, dass uns Lebensmittel, Medizin, Konsumgüter, Kleidung, Technik, Rohstoffe und Bauteile sicher, keimfrei und unbeschädigt erreichen.

Verpacken ist grün

Verpacken lohnt sich. Auch unter Umweltaspekten, denn die Verpackung schützt mit einem geringen Aufwand große Werte. Kaufen wir zum Beispiel im Supermarkt Lebensmittel, so stecken 90% der Umweltbelastungen im Produkt und nur 10% in der Verpackung. Noch deutlicher fällt der Vergleich bei hochkomplexen Waren wie zum Beispiel Smartphones aus. Wenn die Verpackung dafür sorgt, dass unsere Güter auf dem Weg zu uns keinen Schaden nehmen, macht sie auch ökologisch einen sehr guten Job. Nicht zuletzt ist die Verpackung auch dort grün, wo sie die Umwelt vor Giften und Gefahrstoffen schützt, von Chemikalien über Motoröl bis hin zu ausgebrannten Brennstäben aus Kernkraftwerken. 

Dabei leistet die Verpackung mit immer weniger Energie- und Materialeinsatz immer mehr. Für die Herstellung von Behälterglas benötigen wir heute 60% weniger Energie als 1965. Aus der gleichen Menge Holz produzieren wir bis zu 80% mehr Karton als 1985. Eine Getränkedose war 1955 viermal so schwer wie heute, eine Bierflasche dreimal. Das Gewicht einer PET-Flasche hat sich in den letzten Jahrzehnten um mehr als 50% verringert.

Pionier & Recyclingweltmeister

In Deutschland wurden 2013 nach Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) über 15 Millionen Tonnen Verpackungen verbraucht. Fast 97% davon wurden gesammelt und der Verwertung zugeführt. Die Recyclingquote lag bei 80,9%. Vier von fünf Verpackungen wurden also am Ende ihres Lebenszyklus zum Wertstoff und damit zum Ausgangspunkt für neue Produkte. 48% der Verpackungen flossen sogar direkt zurück in den Kreislauf und wurden als Verpackung wiedergeboren.

Insgesamt machen Verpackungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 4% des gesamten Abfalls aus. Ihr Anteil an unserem CO2-Fußabdruck beträgt circa 1%. Trotz der vergleichsweise geringen Werte übernimmt die Verpackung in Umweltfragen dennoch oft die Funktion eines Pioniers.
Mit der deutschen Verpackungsverordnung wurde bereits 1991 ein gesetzlicher Rahmen geschaffen, um das Aufkommen an Verpackungsmüll zu reduzieren und einen Trend gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzten. Zusammen mit der EG-Verpackungsrichtlinie von 1994 legte die Verpackungsverordnung den Grundstein für eine Kreislaufwirtschaft und die Entstehung von Produktverantwortung.

In Österreich trat hierzu 1993 die Verordnung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen in Kraft, die nach dem EU-Beitritt 1995 angepasst wurde. In der Schweiz gibt es keine generelle Verpackungsverordnung, aber Vorschriften, die sich auf spezielle Verpackungsarten oder -eigenschaften beziehen.

Heute diskutieren wir Gesetze zur Rücknahmepflicht und zur Kreislaufwirtschaft auch bei anderen Industrieprodukten. Bei der Verpackung haben wir es bereits umgesetzt. Und die Entwicklung geht weiter.

Unter dem Schlagwort Nachhaltigkeit geraten neben den ökologischen Faktoren vermehrt auch soziale und ökonomische ins Blickfeld. Nach einer repräsentativen Online-Verbraucherumfrage von Ipsos Observer spielt Nachhaltigkeit bei Verpackungen heute für jeden zweiten Verbraucher eine wichtige Rolle. Für die Entscheider in der Verpackungswirtschaft ist Nachhaltigkeit nach einer Studie von Du Pont aus dem Jahr 2012 bereits der wichtigste Einflussfaktor ihrer Arbeit auf Sicht der nächsten zehn Jahre.

Das geht nur mit Innovationen

Um den steigenden Ansprüchen und Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung permanent an Innovationen. Zertifizierte Rohstoffe aus nachhaltiger Bewirtschaftung, biologisch abbaubare Kunststoffe, High-Tech-Beschichtungen für optimierte Entleerbarkeit, aktive Schutzatmosphären für verlängerte Haltbarkeit, neue Techniken für optimale Wiederverschließbarkeit, Mehrwegsysteme, modernste Sortieranlagen für das Recycling oder energieeffiziente Maschinen und Systeme sind nur einige der Forschungsfelder für eine immer bessere Ökobilanz. Aber auch scheinbar einfache Lösungen zählen dazu, wie der Nachfüllbeutel, mit dem sich bis zu 97% Gewicht und Material sparen lassen.

Kreative Ideen

Alternativ zum Recycling hat sich das Prinzip des Upcycling eine Nische erobert. Während beim Recycling Einweg-PET-Flaschen recycelt werden, um aus dem Material Kleidungsstücken oder Autositzbezüge zu produzieren, verarbeitet das Upcycling die gebrauchte Verpackung an sich zu neuwertigen Produkten. Die Palette der kreativen Ideen reicht von Möbeln aus Paletten und Frisbee-Scheiben aus Kunststoffbehältern bis hin zu Booten aus PET-Flaschen und Mode aus flexiblen Lebensmittelverpackungen.

Einen grundlegenden Ansatz über die Nische hinaus versucht das Prinzip von Cradle-to-Cradle. Dabei werden Produkte von Anfang an so konzipiert, dass sie komplett in technische bzw. biologische Kreisläufe zurückgehen können. Ein Recyclingsystem nach dem Vorbild der Natur, bei dem es Abfall, so die Idee, gar nicht mehr gibt.

Null Verpackung

Unter dem Motto „unverpackt“ oder „Zero Packaging“ nehmen in den letzten Jahren einige Klein-Supermärkte eine Idee aus den späten 80er Jahren auf. Damals titelte der Spiegel „Flüssigwaschmittel vom Faß, Milch aus der ""stählernen Kuh"" - die Null-Verpackung ist im Kommen“. Dabei zeigt die Überschrift schon, wie irreführend solche Schlagworte sind. Denn auch das Fass und der Milchbehälter im Verkaufsautomaten ""stählerne Kuh“ sind Verpackungen. Genau wie die Flaschen, Körbe, Weckgläser, Steigen, Kanister oder Papiertüten in den unverpackt-Läden. Selbst die Lebensmittel, die dort lose angeboten werden, sind in Wirklichkeit eher ausgepackt als unverpackt, denn sie wurden sicher gut verpackt angeliefert. Und das ist auch gut so. Denn die Verpackung ist kein Selbstzweck. Sie schützt unsere Waren und Lebensmittel und sorgt dafür, dass sie uns überhaupt erreichen können. Dabei spart sie ökonomisch und ökologisch viel mehr, als sie kostet.

Müll im Meer und Umgang mit Ressourcen

Klimaveränderung, verschmutzte Meere und Ressourcenknappheit sind Themen, denen sich weder Verbraucher noch Unternehmen entziehen können. Was zählt, ist der bewusste Umgang mit unseren Ressourcen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat es jeder Bürger selbst in der Hand, ob seine Verpackung im Straßengraben landet oder ob sie recycelt wird. Anders ist die Situation in Ländern, in denen es kein funktionierendes Recycling- und Mehrwegsystem gibt. Dort landet die Verpackung im besten Fall in einer Verbrennungsanlage, im schlechtesten Fall aber im Meer, wo sie für Flora und Fauna eine Gefahr darstellt.

Nach Angaben des „Project Blue Sea“ machen Verpackungen bei der Interaktion von Meeresorganismen mit marinen Abfällen weltweit einen Anteil von 10% aus. 57% stammen von Tauen und Netzen, 11% von Bruchstücken, 8% von anderen Fischereiüberresten und 6% von Mikroplastik.
Weil das Nichtverpacken keine Alternative ist, muss sich darum gekümmert werden, dass Verpackungen nach ihrer Nutzung nicht zum Problem werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Industrieprodukten ist die Verpackung mehrweg- und recyclingfähig. Das sollte genutzt werden. Die Verpackung hat mehr als ein Leben.

Tag der Verpackung

Einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Verpackung geben die Unternehmen der Verpackungswirtschaft mit dem 1. Tag der Verpackung. Rund um den 11. Juni öffnen Hersteller von Verpackungen und Verpackungsmaterialien, Forschungsinstitute, Verbände und Agenturen ihre Türen und geben Einblicke in eine Industrie, die für die Versorgung grundlegend ist.


www.verpackung.org
www.tag-der-verpackung.de

BU: Die Verpackung hat mehr als ein Leben.

Foto:  Deutsche Verpackungsinstitut e.V.

 

 

20.05.2015

Brau Beviale: Streetfood – vom Kult zum Business

Foodtrucks, Streetfood, Events im Freien, bei denen das kulinarische Erlebnis im Vordergrund steht – seit ein paar Jahren entwickeln sich diese Konzepte zu einem wahren Trend. Anbieter und Veranstalter schießen wie Pilze aus dem Boden. Doch wie betreibt man eigentlich so einen Foodtruck? Wo findet man den geeigneten fahrbaren Untersatz? Welche Hygienevorschriften gibt es? Und wo darf man sein Essen verkaufen? Antworten auf alle Fragen rund um das Geschäft mit dem außergewöhnlichen Genuss gibt die neue Convention zum Thema Streetfood im Rahmen der Brau Beviale – initiiert und organisiert vom „Szene-Vater“ Klaus P. Wünsch.

Das zweitägige Treffen startet mit dem letzten Tag der Brau Beviale, der in diesem Jahr wichtigsten internationalen Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft in Nürnberg. Den 12. und 13. November sollten sich alle notieren, die bereits einen Foodtruck betreiben oder planen, kulinarische Highlights ortsunabhängig anzubieten: gestandene Gastronomen oder Quereinsteiger, Systemgastronomie, Eventagenturen, etc.

Nürnberg hat eine dichte Foodtruck-Szene. Die Roundups sind mittlerweile in ganz Deutschland und sogar darüber hinaus bekannt und beliebt. Klaus P. Wünsch: „Ich bekomme immer häufiger Anfragen, was einen Foodtruck eigentlich ausmacht und was man wissen sollte, wenn man sich mit Streetfood selbstständig machen möchte. Deshalb hatte ich schon vor längerer Zeit die Idee, Betreiber und Interessenten mit Experten zusammenzubringen, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Mit Fachmessen wie Brau Beviale oder Biofach ist die Nürnberg Messe der ideale Partner dafür.“

Auch Andrea Kalrait, Projektleiterin der Brau Beviale, sieht deutliche Synergien: „Das ist für Besucher beider Veranstaltungen eine tolle Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Streetfood ist unkonventionell – ähnlich wie die Kreative Bierkultur, Trendthema der Brau Beviale. In beiden Szenen geht es um handwerklich hergestellte Produkte, bei denen eine individuelle Note und hohe Qualität im Vordergrund stehen. Herz und Hand spielen bei allen kulinarischen Highlights eine wichtige Rolle.“
Außerdem ein Mehrwert der Brau Beviale: Von Gastronomiezubehör über Schankanlagen bis hin zu Festzelten und Bierfilzen gibt es für Foodtrucker neben dem Austausch und dem Blick über den Tellerrand gleich Angebote zur Vermarktung ihrer Spezialitäten.


www.braubeviale.de

BU: Messeeingang

Foto: Nuernberg Messe / Thomas Geiger

 

 

18.05.2015

IMA Dairy & Food: Verstärkung im Top-Management

IMA Dairy & Food meldet personelle Verstärkung im Top-Management: Philippe Farrugia (52) ist ab sofort als „Executive Vice President Sales Dairy Packaging“ für den Vertrieb der IMA-Marken IMA Erca, IMA Gasti, IMA Hamba und IMA Hassia verantwortlich. Parallel hat Farrugia die Geschäftsführung von IMA Erca übernommen.

Farrugia verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Verpackungs-Industrie und Food Processing-Branche. Zuletzt war er als „Market Area Leader“ für Südeuropa und Nordafrika bei Tetra Pak Processing tätig. Zuvor hatte er dort die Position des „Engineering Director“ für Frankreich und Südeuropa inne. Darüber hinaus war Farrugia bei Courtaulds Films in der Kunststoff-Industrie sowie bei Saint-Gobain Packaging im Bereich Glasverpackung beschäftigt.


www.oystar-group.com
www.ima.it

BU: Philippe Farrugia

Foto: IMA Dairy & Food Holding GmbH

 

 

15.05.2015

Pro Carton: Pharma in Bewegung

Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten ist gewaltig, und sie wächst schnell. Dennoch steht die Pharmaindustrie vor großen Herausforderungen. David Swift, bis vor Kurzem Einkaufschef Verpackung bei Novartis, sprach mit Pro Carton über gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen.

Der Pharmamarkt wächst, aber er wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Schuld daran sind hohe Kosten, auslaufende Patente, ein wachsendes Angebot an Generika, eine starke Überregulierung sowie der Sparzwang der öffentlichen Haushalte. Was kann die Pharmaindustrie unternehmen?

„Neben Mergers & Acquisitions kommen Kostendämmung, Konzentration auf Emerging Markets, Wechsel vom Kassenschlager-Modell zu Nischenprodukten und Änderungen im pharmazeutischen Vertrieb zum Tragen. Manche Unternehmen haben auch Tätigkeiten ausgelagert, die nicht unbedingt in Europa durchgeführt werden müssen“, meint David Swift.

Das Wachstum in Europa entsteht vor allem durch die alternde Bevölkerung. „Die größten Wachstumsmärkte sind China, die USA und interessanterweise Deutschland, gefolgt von Brasilien und Russland. In den Industrieländern werden 71 Prozent der Umsätze aus Spezialmedikamenten generiert. Das ist auch deshalb von Bedeutung, weil diese Mittel anders verpackt und verkauft werden müssen. Sie enthalten oft große Moleküle, viele sind biologisch, empfindlich, brauchen eine Kühlkette und werden in Ampullen verpackt. Daher werden sich auch die Verpackungen ändern.“

Die wichtigste Veränderung im Vertrieb ist der Direktvertrieb an Apotheken, der bei einigen Pharmaunternehmen heute eingesetzt wird. „Entweder sie überspringen den Großhändler zur Gänze, oder sie ziehen ein Modell vor, bei dem nur ein oder zwei Großhändler eingeschaltet werden. Auf diese Weise entsteht eine wesentlich engere Beziehung zwischen Erzeugern und Apotheken.“

Verschiedene Medikamente werden über verschiedene Kanäle vertrieben, es hat sich eine Segmentierung entwickelt. „Manche gehen direkt an die Apotheke, andere direkt an Patienten, manche an Krankenhäuser, manche über Großhändler – eine ganze Palette verschiedener Wege. Auch die Großhändler arbeiten an vertikaler Integration und bewegen sich durch die Stufen der Supply Chain.“

Auswirkungen für Pharmaverpackungen

„Was die verschiedenen Sparten betrifft, konzentriert man sich zunehmend auf „hochwertige“ Therapiebereiche wie Onkologie, Immunologie, antivirale Medikamente und solche für das zentrale Nervensystem. Es wird mehr vorgefüllte Spritzen und Selbstinjektoren sowie kombinierte Methoden geben. Der Bereich biologische Wirkstoffe wird weiterhin rascher wachsen als der gesamte Pharmamarkt und bis 2017 etwa 19 bis 20 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen.“

Aus der Sicht von Pro Carton zeichnet sich hier eine ganze Reihe neuer Entwicklungen für die Verpackung ab:

- Verpackungen müssen attraktiver werden, damit Markenprodukte auch nach dem Ablauf des Patentschutzes weiterhin marktfähig bleiben. Sie müssen die Botschaft der Marke transportieren.
- Verpackungen müssen stärkere Verkaufsimpulse setzen, weil Ärzte und Endkunden bei der Kaufentscheidung eine viel größere Rolle spielen als bisher und der Einfluss des Großhandels sinkt.
- Dies gilt verstärkt für Produkte, die sich auf dem größeren Gesundheitsmarkt bewähren müssen: Ihre Verpackung sollte die Loyalität der Käufer in jeder Hinsicht stärken und Impulse für den Nachkauf des Produkts setzen.
- Verpackungen werden sehr hochwertige Produkte und die Wertigkeit der neuen Spezialprodukte reflektieren, die besonders in Europa an Bedeutung gewinnen.
- Verpackungen werden durch biologische Medikamente und Ampullen wesentlich komplexer werden und verstärkt auch Therapien mit verschiedenen Medikamenten enthalten.
- Daraus folgt auch, dass Verpackungshersteller großen Wert auf Convenience legen müssen, denn komplexe Verpackungen treffen in Europa auf eine alternde Bevölkerung.
- Verpackungen werden jedenfalls intelligenter werden, was die Informationen und die Vernetzung mit dem Internet bedeutet: Dort wird es reichhaltige Zusatzinformationen über ihre Wirkungsweise und Wirkung geben.

Der Markt für Pharmaverpackungen hat sich schon bisher durch sehr anspruchsvolle Lösungen ausgezeichnet. Die dynamischen Entwicklungen bieten jetzt die Chance, gemeinsam mit allen Partnern der Supply Chain neue, kreative Konzepte zu entwickeln.


www.procarton.com

BU: Artelac Splash Dispenser (Display), Mayr-Melnhof Packaging Austria, Winner ""Pharmaceuticals"" Pro Carton ECMA Award 2014

Foto: Pro Carton

 

 

13.05.2015

Behälterglasindustrie startet erfolgreich in 2015

Für die deutsche Behälterglasindustrie startet das Jahr 2015 erfolgreich: Das Absatzplus in Tonnen beträgt insgesamt 1,3 Prozent. Doch die Entwicklung im Inland und im Ausland ergibt ein geteiltes Bild. Während der Absatz im Ausland um 13,9 Prozent gewachsen ist, ging er im Inland um 3,4 Prozent zurück.

Wachstum im Getränkesegment

Der Absatz im Bereich Getränkeflaschen nahm insgesamt um 1,6 Prozent zu. Das Absatzplus im Ausland beträgt dabei 20,4 Prozent, im Inland zeigt sich der Absatz dagegen mit einem Minus von 4,3 Prozent rückläufig. Die Teilbereiche Bier und Saft verzeichnen den höchsten Absatz (je plus 9,1 Prozent), Schaumwein zeigt sich stabil (plus 0,4 Prozent). Beim Segment Saft ist der Absatz im Inland mit einem Plus von 17,0 Prozent besonders hoch. Dies könnte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die Akzeptanz von Glas bei den Verbrauchern weiter steigt. Gerade gesundheitsbewusste Verbraucher schätzen Glas dafür, dass es inert ist, also praktisch keine Wechselwirkungen mit dem Inhalt eingeht.

Der Absatz von Wein zeigt sich nahezu konstant (minus 1,1 Prozent), der Absatz von Spirituosen leicht (minus 3,8 Prozent) und von Milch deutlich rückläufig (minus 10,7 Prozent). Damit setzt sich in diesen Segmenten die Tendenz der Vorjahresentwicklung fort. Eine Trendwende verzeichnet dagegen das Segment Wasser/Limo: Während hier im letzten Jahr noch ein deutliches Wachstum zu verzeichnen war, ist der Absatz in diesem Jahr um 8,7 Prozent rückläufig. Grund dafür kann eine vorläufige Sättigung des mehrwegorientierten Marktes sein. Ein Anstieg ist wieder zu erwarten, wenn ein Mehrwegpool erneuert oder eine neue Mehrwegflasche eingeführt wird.

Stabiles Plus: Verpackungsglas für Lebensmittel wächst gleichbleibend

Der Bereich Verpackungsglas für Lebensmittel wächst nach einer positiven Bilanz im Jahr 2014 auch im ersten Quartal 2015 weiter. Der Gesamtabsatz stieg um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, davon entfielen 1,4 Prozent auf den Inlandsmarkt sowie 3,0 Prozent auf den Export.
Der Teilbereich „Obst-, Gemüse- und Sauerkonserven“ legte um 8,5 Prozent zu, „Instant“ verbucht ein Plus von 8,0 Prozent, Konservenglas für „Wurst, Fleisch und Fisch“ ein Plus von 6,0 Prozent. Die Teilbereiche „Süße Aufstriche“ (minus 1,0 Prozent) und „Dressing & Saucen“ (minus 2,0 Prozent) zeigen sich nahezu konstant, während „Babyfood“ ein Minus von insgesamt 10,0 Prozent hinnehmen muss.

Markt für Verpackungsglas entwickelt sich leicht rückläufig

Das Segment Verpackungsglas für Pharmazie, Kosmetik, chemisch-technische Zwecke sowie Spirituosen mit 150 ml oder weniger Inhalt verbuchte im ersten Quartal im Vergleich zum außerordentlich erfolgreichen Vergleichsquartal des Vorjahres ein leichtes Minus von 2,7 Prozent. Gründe hierfür sind zum einen die schwierige wirtschaftliche Lage in Russland bzw. der Ukraine sowie der Märkte im Süden Europas. Zum anderen unternehmen Regierungen und Krankenkassen in Europa und den Vereinigten Staaten Anstrengungen, den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu reduzieren. Trotzdem ist weiterhin von intakten Märkten auszugehen.

„Die Bilanz für den Absatz für Glasverpackungen ist im ersten Quartal erfreulich stabil. Die Prognosen zur allgemeinen Konsumentwicklung in Deutschland nehmen wir zum Anlass optimistisch in die Zukunft zu schauen“, kommentiert Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Glasindustrie e. V., die Ergebnisse zum Jahresauftakt.


www.glasaktuell.de

BU: Behälterglasindustrie startet erfolgreich ins Jahr 2015

Foto: Aktionsforum Glasverpackung

 

 

11.05.2015

Thimm Gruppe: Mehrstelliges Wachstum

Die Thimm Gruppe aus Northeim erzielte im Geschäftsjahr ein deutliches Wachstum bei überproportional steigenden Ergebnissen. 2014 baute das Unternehmen seinen Umsatz von 456 Millionen € auf 533 Millionen € aus. Dies entspricht einem Wachstum von 16,9 Prozent.

Das operative Ergebnis (EBITDAR) stieg um rund 35 Prozent auf 56,0 Millionen € (2013: 41,5 Millionen €. Mit 24,4 Millionen € investierte das Unternehmen das fünfte Jahr in Folge wieder kräftig. Die Eigenkapitalquote blieb mit 44,7 Prozent trotz hoher Investitionen auf dem guten Niveau des Vorjahres (2013: 46,3 Prozent). Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte Thimm 2 827 Mitarbeiter an 17 Standorten. Das sind 361 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Insgesamt bildete das Unternehmen 122 Auszubildende (Vorjahr: 117) in sieben Berufen und einem dualen Studiengang aus.

Jens Fokuhl, Geschäftsführer Thimm Gruppe: „Wir haben uns 2014 erneut deutlich besser als der Markt entwickelt. Diesen Erfolg haben wir unseren starken Geschäftsbereichen zu verdanken.“ Der Geschäftsbereich Thimm Verpackung legte 8,1 Prozent im Umsatz zu. Insbesondere die Wellpappewerke in Zentral- und Osteuropa haben sich sehr gut entwickelt. Den stärksten Wachstumsschub erlebte der Geschäftsbereich Thimm Schertler Verpackungssysteme (seit 1. April 2015 Thimm Packaging Systems) mit seinen Verpackungslösungen aus verschiedenen Materialkombinationen. Er verzeichnete ein Plus von 28 Prozent. Hier konnten die zwei im Jahr 2013 neu eröffneten Standorte schneller als erwartet ausgelastet werden. Auch Thimm Display erzielte mit 24,5 Prozent ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum. „Ein Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind und das den Leistungswillen unserer Mitarbeiter zeigt“ so Fokuhl weiter.

Investitionsprogramm fortgesetzt

Auch im Jahr 2014 hat die Thimm Gruppe mit 24,4 Millionen € wieder kräftig investiert. Wesentliche Investitionsfelder im Berichtsjahr waren der planmäßige Ausbau und die weitere Modernisierung der Wellpappe- und Displaywerke in Europa sowie der Produktionsstandorte für Verpackungssysteme aus Multimaterialien. Durch die Errichtung eines Labor- und Entwicklungscenters in Nordhausen wurde die Produktentwicklung zudem weiter gestärkt. Weitere Mittel flossen in den Erwerb einer Wellpappefabrik in Bayern.

361 Mitarbeiter mehr in der Unternehmensgruppe

Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die Thimm Gruppe an 17 Standorten 2 827 Mitarbeiter. Das sind 361 mehr als im Vorjahr. In Deutschland bildete das Unternehmen insgesamt 122 Auszubildende (Vorjahr: 117) in sieben Berufen und einem dualen Studiengang aus. Eine gesellschaftliche Verantwortung, die Thimm sehr ernst nimmt. Seit den 60er Jahren bildet das Unternehmen kontinuierlich aus und entwickelt sein Ausbildungskonzept stetig weiter. Die Ausbildungsquote lag im vergangenen Jahr bei neun Prozent.

Ausblick: Wachstum und Internationalisierung

Für das laufende Geschäftsjahr plant die Thimm Gruppe ein Wachstum in allen Geschäftsbereichen leicht über dem des Marktes. Gestützt wird diese Erwartung durch einen guten Start ins neue Jahr: Der Umsatz lag im ersten Quartal drei Prozent über dem des Vorjahreszeitraumes.

2015 will das Unternehmen Investitionen in das Sachanlagevermögen von über 40 Millionen € tätigen. Den Schwerpunkt wird dabei der Bau eines neuen Wellpappewerkes im Landkreis Pfaffenhofen bilden, das mittelfristig die Fabrik in Unterschleißheim ersetzen wird. Baubeginn ist für Mitte des Jahres geplant. In Germersheim/ Rheinland-Pfalz wurde bereits am 24. April ein neuer Produktionsstandort für Behälter und Verpackungssysteme aus Multimaterialien in Betrieb genommen. Im laufenden Jahr soll ein ebenfalls neues Werk in diesem Segment in Mexiko die Produktion aufnehmen – das erste Thimm-Werk in Übersee. Darüber hinaus ist geplant, das Display-Werk in Wörrstadt weiter auszubauen.

Jens Fokuhl: „Wir sehen die Thimm Gruppe sehr gut aufgestellt für die Zukunft. Wichtig für den Erfolg des Unternehmens ist es, unseren Geschäftsbereichen den erforderlichen Freiraum zu geben, um eigenständige Strategien entwickeln und ihre jeweiligen Marktsegmente unabhängig bearbeiten zu können. Gleichzeitig sind der Zusammenhalt der Gruppe und die damit einhergehenden Synergien elementare Bausteine, um in diesem komplexen und anspruchsvollen Markt für Verpackungen langfristig zu bestehen. So wird Thimm auch weiterhin als unabhängiges Familienunternehmen ein starker, zuverlässiger Partner an der Seite unserer Kunden, Mitarbeiter und übrigen Geschäftspartner bleiben.“


www.thimm.de

BU: Jens Fokuhl, Geschäftsführer Thimm Gruppe

Foto: Thimm Gruppe

 

 

08.05.2015

Interroll Fördertechnik: Neuer Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jörg Mandelatz wurde zum neuen Geschäftsführer der Interroll Fördertechnik GmbH in Wermelskirchen, Deutschland, einer Tochtergesellschaft der Schweizer Interroll Gruppe, ernannt. Innerhalb der Interroll Gruppe ist die deutsche Vertriebsgesellschaft für die DACH- und Benelux-Region zuständig.

Jörg Mandelatz, 42, hält einen Abschluss als Dipl-Ing. Elektrotechnik (FH) mit Schwerpunkt Automatisierung der Hochschule Niederrhein. Er begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 2000 als Solution Engineer Sales bei AVL Deutschland GmbH, die in der Automobilindustrie tätig ist. Später wurde er zum Key Account Manager und 2008 zum Vertriebsleiter mit Verantwortung für den Innen- und Aussendienst ernannt. Des Weiteren war er Mitglied im Managment Board der AVL Deutschland.

Jörg Mandelatz berichtet direkt an Dr. Christoph Reinkemeier, Executive Vice President Global Sales & Service der Interroll Gruppe, der sagt: „Wir freuen uns, mit Jörg Mandelatz einen Vertriebsprofi zu gewinnen, der einerseits neuen Input für unsere Vertriebsaktivitäten einbringt, und andererseits das nachhaltige und erfolgreiche Wachstum der Interroll Vertriebsorganisation für Zentraleuropa weiter entwickelt.“

Die Interroll Gruppe konzentriert sich auf Schlüsselprodukte für die Stückgutförderung, interne Logistik und Automation. Dabei bearbeitet das Unternehmen vorwiegend spezifische Zielmärkte wie die Lebensmittelverarbeitung, Flughafenlogistik, Post, Distribution und verschiedene Industriezweige. Das weltweit eigene Vertriebsnetz pflegt intensive Kontakte zu Systemintegratoren, multinationalen Unternehmen, regionalen Anlagenherstellern, Ingenieurbüros und Anwendern, um die genauen Bedürfnisse aller Kundengruppen zu analysieren.


www.interroll.com

BU: Jörg Mandelatz

Foto: Interroll Gruppe

 

 

04.05.2015

Ishida Europe: Neuer Geschäftsführer

Mit Wirkung vom 04. Mai 2015 übergibt der langjährige Geschäftsführer Graham Clements (65) sein Amt an den bisherigen Finanzdirektor Dave Tiso (53). Bevor Graham Clements in den endgültigen Ruhestand tritt, wird er dem auf Wiege- und Verpackungstechnik spezialisierten Unternehmen noch ein Jahr als Chairman beratend zur Seite stehen.

Graham Clements hat Ishida Europe entscheidend geprägt. Bereits 1989 kam er in das Unternehmen und wurde im Jahr darauf Geschäftsführer. In der Folge hielt Clements Ishida Europe auf einem beständigen organischen Wachstumskurs und steigerte den Umsatz von 14 auf 145 Millionen €. Gleichzeitig avancierte das ursprünglich ausschließlich auf Mehrkopfwaagen spezialisierte Unternehmen zu einem Anbieter kompletter Verpackungslinien mit Niederlassungen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Südafrika. Darüber hinaus wurde unter der Regie von Graham Clements am Standort Birmingham ein großer Produktionsstandort für den europäischen Markt aufgebaut.

Der neue Geschäftsführer Dave Tiso ist seit 2008 als Finanzdirektor im Management von Ishida Europe. Zuvor bekleidete der Wirtschaftsprüfer aus Neuseeland Führungspositionen bei verschiedenen internationalen Unternehmen. Dave Tiso freut sich auf seine Aufgabe: „Ishida Europe ist ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit fantastischen Mitarbeitern. Die besondere Stärke ist, dass wir nicht nur tolle Produkte haben, sondern sie auch maßgeschneidert den Kundenbedürfnissen anpassen.“

Der scheidende Geschäftsführer Graham Clements kommentiert: „Bei Dave Tiso weiß ich Ishida Europe in den besten Händen. Mein Nachfolger kennt das Unternehmen genau, er ist sehr erfahren und hat alle Fähigkeiten für andauernden Erfolg.“


www.ishida.com

BU: Dave Tiso (li.) übernimmt die Ishida Europe Geschäftsführung von Graham Clements (re.).

Foto: Ishida

 

 

03.05.2015

Schmersal: Neuer Geschäftsführer

Die Schmersal Gruppe hat Michael Mandel zum Geschäftsführer der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG (Wuppertal / Wettenberg) bestellt. Der 45-jährige wird das Unternehmen zusammen mit den geschäftsführenden Gesellschaftern, Heinz Schmersal und Philip Schmersal, führen. In seiner neuen Funktion, die er zum 1. April 2015 übernommen hat, wird Michael Mandel auch weiterhin als Leiter die Division Technik von Schmersal verantworten.

Michael Mandels berufliche Laufbahn führte ihn von der Elka Elektronik GmbH in Lüdenscheid zur Werner Turck GmbH & Co. KG (Turck Duotec GmbH) in Halver, wo er zuletzt als Bereichsleiter kundenspezifische Entwicklung tätig war. Im Jahr 2011 wechselte er zur Schmersal Gruppe, zunächst als Leiter Konstruktion und Entwicklung. 2014 wurde Michael Mandel zum Divisionsleiter Technik ernannt. In dieser Position ist er nicht nur für den gesamten Produktentstehungsprozess verantwortlich, sondern auch für das Projektmanagement in Deutschland, Brasilien, China und Indien.

„Ich freue mich, dass wir für die verantwortungsvolle Aufgabe des Geschäftsführers mit Michael Mandel eine fachlich und persönlich bestens geeignete, engagierte Führungskraft aus unseren Reihen gewinnen konnten“, erklärt Philip Schmersal.

„Als einer der international führenden System- und Lösungsanbieter für Maschinensicherheit ist Schmersal bereits gut aufgestellt“, so Michael Mandel. „In meiner neuen Rolle möchte ich noch stärker dazu beitragen, diese Position auszubauen. Das wird uns gelingen, wenn wir unsere Kunden auch weiterhin mit unserem Know-how und unserer Innovationskraft dabei unterstützen, den Wandel in der Industrie – Stichwort Industrie 4.0 – zu ihrem Vorteil zu nutzen.“


www.schmersal.com

BU: Michael Mandel ist seit dem 1. April neuer Geschäftsführer der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG.

Foto: Schmersal Gruppe

 

 

02.05.2015

Yaskawa Europe: Manfred Stern jetzt auch CEO

Die Yaskawa Europe GmbH strukturiert ihre Geschäftsleitung neu: Manfred Stern, der das Europa-Geschäft des Yaskawa-Konzerns bisher als Chief Operation Officer (COO) & President operativ leitete, wurde im April neu in die Position des Chief Executive Officers (CEO) berufen.

Stern folgt in seiner neuen Funktion auf Koichi Takamiya, der nach acht Jahren Tätigkeit in Europa in das japanische Headquarter zurückkehrt. Er wird dort künftig weltweit für Sales und Marketing des Yaskawa-Konzerns zuständig sein. Mit Stern als President & CEO wird die Yaskawa Europe erstmals von einem ausschließlich europäischen Management geleitet.

Manfred Stern ist seit 2008 bei Yaskawa tätig. In seiner Verantwortung wurden 2010 die Divisionen Robotics und Drives & Motion zu einer Gesellschaft verschmolzen. Es folgten weitere strategische Schritte zur Ausrichtung der Yaskawa Europe als Lösungsanbieter, so die Akquisition des auf Steuerungs- und Visualisierungstechnik spezialisierten Unternehmens Vipa im Jahr 2012, die Übernahme der Mehrheit an der Yaskawa-Gesellschaft in Südafrika im selben Jahr sowie die Gründung einer neuen Landes-Gesellschaft in der Türkei 2013. Seit Oktober 2014 gehört zudem die finnische Firma The Switch Engineering Cooperation zu Yaskawa. The Switch mit Headquarter in Helsinki ist Anbieter für Generatoren und Umrichter im hohen Leistungsbereich für Windkraftanlagen.

„Nach der erfolgreichen Neuausrichtung und der Bildung der neuen Yaskawa-Europe-Organisation konzentrieren wir uns nun auf zwei Schwerpunkte“, beschreibt Stern die nächsten strategischen Zielsetzungen: „Erstens werden wir unser Geschäft durch vertriebliche Anstrengungen weiter ausbauen. Dazu gehört insbesondere, dass wir Synergien und das Cross-Sales-Potenzial zwischen den Vertriebskanälen der Divisionen Robotics, Drives & Motion und Vipa nutzen werden. Und zweitens werden wir unsere gewachsene Systemkompetenz nutzen, um auf Basis einer breiten Produktpalette – Steuerungstechnik-, Antriebstechnik-, Roboter-Portfolio – dem Markt fortschrittliche Lösungen anzubieten.“

Yaskawa ist mit mehr als 360 Mrd. Yen Jahresumsatz ein weltweit führender Hersteller von Servoantrieben (Sigma-Serie), Frequenzumrichtern (wie A1000) und Motoman-Industrierobotern. Seit 1979 ist Yaskawa mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Europa vertreten. Die heutige Yaskawa Europe GmbH mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt gliedert sich in die drei Divisionen Drives & Motion (Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Lineartechnik), Robotics (Industrieroboter) sowie Vipa (Automatisierung und Steuerungstechnik). Ihre rund 1 400 Mitarbeiter betreuen die Märkte Europa, Afrika, Mittlerer Osten sowie den Bereich der früheren Sowjetunion. Der europäische Hauptsitz der Robotics Division ist Allershausen bei München.


www.yaskawa.eu.com

BU: Manfred Stern, der das Europa-Geschäft des Yaskawa-Konzerns bisher als Chief Operation Officer (COO) & President operativ leitete, wurde im April neu in die Position des Chief Executive Officers (CEO) berufen.

Foto: Yaskawa

 

 

29.04.2015

Werden Sie Verpackungsgeneralist – mit dem SVI Grundlagenseminar Verpackung!

Sie gewinnen in dieser Generalistenausbildung einen Überblick über alle Materialien, Funktionen und Aspekte des Verpackungswesens.

 

Die AbsolventInnen sind fähig, Verpackungsfragen in ihrer Gesamtheit zu behandeln und verstehen, das Erfolgspotential verschiedener Verpackungslösungen zu erkennen und zu nutzen.

 

Das Seminarkonzept entspricht den Ausbildungsrichtlinien der World Packaging Organisation WPO.

 

Start: Mittwoch, 26. August 2015

 

Ort: Olten (Schweiz)

 

http://www.svi-verpackung.ch/weiterbildung/weiterbildung/grundlagenseminar

 

 

29.04.2015

SVI Tag der Verpackung „Die Verpackung spricht – Information, Identifikation, Kommunikation“

Marketing ist die Königsdisziplin der Verpackung, aber wird sie nicht trotzdem manchmal unterschätzt? Was leistet die Verpackung in diesem Bereich genau? Wie wichtig ist sie für den Erfolg eines Produkts? Was gibt es für Trends und Entwicklungen?

 

Die Mitgliederversammlung und der „Tag der Verpackung“ sind die Netzwerkplattformen der Verpackungsbranche. Pflegen Sie Kontakte und nutzen Sie den Erfahrungsaustausch. Das SVI bietet Ihnen mit diesen Veranstaltungen interessante Vorträge sowie einen passenden Rahmen für Ihr Networking.

 

Termin: Freitag, 19. Juni 2015
 

Ort: Stein am Rhein (Schweiz)

 

http://www.svi-verpackung.ch/svi/veranstaltungen/mv

 

 

Packaging News - Juni 2015

 

30.06.2015

Competence 2015: Bobst feiert Premieren

Unter dem Motto ‚Inspiring Business Solutions’ zog die Hausmesse Competence 15 knapp 300 Verpackungshersteller aus aller Welt zu einer Veranstaltung der etwas anderen Art in das Bobst Competence Centre in Mex in der Schweiz. Neben einer Reihe von Maschinen-Premieren und weiteren Innovationen aus dem Hause Bobst bot die Competence 15 ein Konferenzprogramm, das den Besuchern zu mehreren Business-Themen wertvolle Perspektiven aufzeigte. Diese reichten von Möglichkeiten zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis hin zu neusten Trends, Möglichkeiten und Herausforderungen in verschiedenen Segmenten der Verpackungsbranche.

Auf der Competence 15 feierten mehrere Neuentwicklungen von Bobst Weltpremiere: Das gilt zum einen für die neue Folienlösung Foil Unwinder+, die beträchtliche Einsparungen beim Folienverbrauch ermöglicht. Zum anderen zeigte Bobst mit der Visioncut 106 LER eine neue, sehr produktive Stanze mit Nutzentrennung. Diese war zudem mit der neuen digitalen Serialisierungslösung Expertcode ausgestattet, mit der Verpackungshersteller die stetig steigenden Anforderungen von Kunden in aller Welt an die Kodierung und Individualisierung von Verpackungen abdecken können. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Europapremiere der Novacut 106 ER, einer Stanze mit Nutzentrennung, die weltweit bereits vielen Kunden einen sehr kostengünstigen Einstieg in Inline-Nutzentrennung mit hoher Qualität ermöglichte. Die Novacut hatte ihre Weltpremiere im vergangenen Jahr auf der Expo Print in Brasilien.

Emilio Corti, Verkaufsleiter des Bobst Geschäftsbereichs Sheet-fed: „Allein die Zahl der Premieren hier auf der Competence 15 unterstreicht, dass wir unsere Verpflichtung zu kontinuierlicher Innovation sehr ernst nehmen. Jede einzelne Maschine bzw. Lösung wurde entwickelt, um unsere Kunden in aller Welt bei der Steigerung ihrer Rentabilität im stetig härter umkämpften Markt der Verpackungsherstellung zu unterstützen. Darüber hinaus zeigen wir mit Expertcode die erste Lösung einer neuen Produktlinie. Sie adressiert direkt den Bedarf unserer Kunden an einer Technologie, mit der ihre Kunden, wie zum Beispiel Markenartikler aus der pharmazeutischen Industrie, ihre Produkte nachverfolgen und schützen können.“


www.bobst.com

BU: Auf der Competence 15 feierten mehrere Neuentwicklungen von Bobst Weltpremiere.

Foto: Bobst

 

 

29.06.2015

Drinktec startet Kampagne für 2017

Nach der jüngsten Sitzung des Fachbeirats startet in wenigen Wochen die Kampagne für die Drinktec 2017. Die Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie präsentiert sich mit neuem Key Visual und neuem Internet-Auftritt. Im September werden die Anmeldeunterlagen für die Aussteller verschickt. Die Drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 auf dem Messegelände in München statt. Welches sind die wichtigsten Zukunftsthemen der Branche – vor allem darum kreisten die Diskussionen im Fachbeirat, der die auf der Drinktec ausstellenden Unternehmen vertritt. Einigkeit bestand darin, dass EHS, also der Themenkreis „Environment, Health and Safety“ auch für die Unternehmen der Getränke- und Liquid-Food-Industrie immer wichtiger wird. Viele Unternehmen beschäftigen eigene EHS-Manager, die auf die Einhaltung von Umweltstandards sowie auf die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz achten.

Neben klassischen Themen wie Ressourceneffizienz (Nachhaltigkeit), Verpackung (individualisiert, wiederverwertbar), Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung wurde von den Fachbeiräten auch das Schlagwort Industrie 4.0“ aufgegriffen. Für dieses und alle anderen Zukunftshemen gilt: Sie sollen auf der Drinktec anhand konkreter Bespiele so anschaulich wie möglich gemacht werden. Nur so könne man das Interesse potentieller Besucher-Zielgruppen wecken.

Im Hinblick auf die Ausstellerkampagne, die mit dem Versand der Anmeldeunterlagen im September beginnt, wird auch die Nomenklatur der Drinktec an einigen Stellen überarbeitet. So werden die Themenbereiche Energie, Wasser, Verpackung und Inhaltsstoffe noch differenzierter dargestellt. Ziel ist es, Potentiale aus diesen Zielgruppen noch besser auszuschöpfen.

Mit Beginn der neuen Kampagne präsentiert sich die Drinktec in völlig neuem Look. Der bekannte „Flow“ aus den Motiven von 2009 und 2013 wurde weiter entwickelt, auch die Farbkombination ist neu. Wie die Drinktec künftig auftritt, dieses Geheimnis wird am 14. Juli gelüftet. Dann geht der ebenfalls völlig neu entwickelte Internet-Auftritt unter www.drinktec.com online. Reinschauen lohnt sich, nicht nur wegen des neuen Looks.

Gute Tradition bei den Fachbeiratssitzungen der Drinktec ist eine Übersicht über die aktuelle Situation der Branche, vorgetragen von Beatrix Fraese vom VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, dem ideellen Träger der Drinktec. Die Branche, die gemessen am Produktionsvolumen Platz vier unter den 34 Fachzweigen des deutschen Maschinenbaus belegt, erwartet auch für dieses Jahr ein Plus von fünf Prozent. Mit einer durchschnittlichen Exportquote von 87 Prozent sind die Zulieferer der internationalen Getränke- und Nahrungsmittelindustrie stark auf das Auslandsgeschäft fokussiert und in über 100 Ländern tätig. Die breite Aufstellung sorgt für Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Marktentwicklungen. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine Konflikts sorgen nach wie vor für Investitionszurückhaltung der russischen Industrie. Auch das Geschäft in der Eurozone leidet unter den Dauerdebatten um Griechenlands Schulden. Auf der anderen Seite kommen starke Impulse aus Asien, dem Nahen Mittleren Osten und Lateinamerika. Der Export in den wichtigen Markt USA ist auf sehr hohem Niveau und erhält durch den schwachen Euro zusätzlichen Rückenwind.

Über die Drinktec

Die Drinktec findet seit 1951 in München statt, seit 1985 im Vierjahresrhythmus. Sie ist die wichtigste Veranstaltung der Branche. Hersteller (Zulieferer) aus aller Welt, darunter weltweit operierende Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen, treffen auf Produzenten und Händler jeder Größe für Getränke und Liquid Food. In der Branche gilt die Drinktec als Premierenplattform für Weltneuheiten. Die Hersteller präsentieren die neuesten Technologien rund um die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken aller Art bis hin zu Liquid Food – Rohstoffe und logistische Lösungen inklusive. Die Themen Getränkemarketing und Verpackungsdesign runden das Portfolio ab. An der Drinktec 2013, die vom 16. bis 20. September 2013 auf dem Gelände der Messe München stattfand, beteiligten sich 1.445 Aussteller aus 77 Ländern. Mit 66.886 Fachbesuchern aus 183 Ländern feierte die drinktec 2013 einen großen Erfolg.

Die nächste Drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 in München statt.

www.drinktec.com

BU: Impressionen von der Drinktec 2013.

Foto: Drinktec

 

 

26.06.2015

Brandpack: Agenturstandort wechselt nach Hamburg

Seit einigen Wochen entwickelt und gestaltet die Verpackungsdesignagentur Brandpack am neuen Firmensitz in Hamburg. Unter der Leitung von Andreas Schabert bündeln die Experten ihre Kompetenz in Design, Markenführung und technischer Realisierung für Verpackungslösungen in der norddeutschen Design-Metropole. Bereits seit Jahresbeginn ist Brandpack eine eigenständige GmbH. Hervorgegangen ist das Unternehmen aus der RLC Packaging Group.

Die Bedürfnisse einer Marke setzt Brandpack entlang der gesamten Wertschöpfungskette einer Verpackung um. Die Experten betrachten bei der Entwicklung neuer Designs alle relevanten Aspekte von der Markenidentität bis zum Abpackprozess. Faktoren wie Material, Konstruktion, Grafikdesign und Veredelung sind in den Konzepten von brandpack stets optimal aufeinander abgestimmt.

Design, Markenbedürfnis, technische Realisierbarkeit

Hierbei hilft die „Herkunft“ als Teil der RLC-Gruppe, einem der führenden Systemanbieter für Verpackungslösungen. „Das Wissen um die genauen Abläufe von der ersten Designidee über die Produktion von Verpackungen bis hin zum späteren Abpackprozess sind entscheidende Komponenten für effiziente und aufmerksamkeitsstarke Designkonzepte“, erläutert Stephan Bestehorn, geschäftsführender Gesellschafter der RLC Packaging Group. „Zudem wissen die Designer von brandpack genau, wie Marken funktionieren und wie sie sich über die Verpackung immer wieder erfolgreich positionieren lassen.“

Bei der Entwicklung seiner Designlösungen deckt Brandpack das komplette Portfolio an Materialien ab und integriert alle Verpackungselemente, um Marke und Produkt optimal gerecht zu werden – egal ob Tube, Tiegel, Glasflakon oder Faltschachtel. Als General Manager bringt Andreas Schabert seine langjährige Erfahrung im Verpackungsdesign für hochwertige Marken bei Brandpack ein – unter anderem war er Leiter der globalen Verpackungsentwicklung bei der Beiersdorf AG. Beratungsdienstleistungen in Bereichen wie Innovation und Lean Development sowie die Umsetzung von Designtrends ergänzen das Angebot der Agentur, die in einem breiten Netzwerk von Partnern und Lieferanten agiert.

www.brandpack.eu

BU: Andreas Schabert, Head of Brandpack, leitet die Agentur für ganzheitliches Verpackungsdesign seit Anfang 2014.

Foto: Brandpack

 

 

20.06.2015

DVI: Countdown läuft

In zwei Wochen endet die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis 2015. Jetzt noch aktiv werden und sich die Chance auf diesen wichtigen Preis der Branche zu sichern.

Der Deutsche Verpackungspreis bringt Produkte und Lösungen auf die große Bühne. In sechs Kategorien werden unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die besten und innovativsten Verpackungen, Displays, Packhilfsmittel, Designs, Maschinen, Materialien und Systeme prämiert.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland.


www.verpackungspreis.de
www.verpackung.org

BU:  Der Deutsche Verpackungspreis

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

 

15.06.2015

Fach Pack 2015: Verpackung für die Multichannel-Kommunikation

Die Zukunft beginnt mit Innovationen: vom 29. September bis 1. Oktober im Nürnberger Messezentrum. Denn wegweisende Neu- und Weiterentwicklungen der Verpackungswirtschaft sind auch von den rund 1 500 Ausstellern der Fach Pack 2015 zu erwarten. Die etwa 37 000 Fachbesucher erleben Innovationen entlang der Prozesskette Verpackung – und somit in allen vier Fach Pack-Segmenten: Verpackung, Technik, Veredelung, Logistik.

Mit dem Coffee-to-go in der Hand auf dem Smartphone schnell die Einkäufe erledigen und nach Feierabend auf dem Heimweg die Bestellungen abholen – das sind durchaus realistische Szenarien des Konsumenten der nahen Zukunft. Der Online-Handel wächst überdurchschnittlich, das Auspacken der bestellten Waren ist der erste Berührungspunkt mit dem Produkt. Verpackung muss in der Multichannel-Kommunikation mehr leisten als das Produkt zu schützen und im Ladenregal zu glänzen – sie muss auch mit Mehrwert punkten. Die Kennzeichnungstechnik übernimmt hier zusätzliche Aufgaben: Sie steuert die Bestellungen und bringt sie zum richtigen Empfänger. So stellt der Strukturwandel im Einzelhandel die Verpackungsindustrie in allen Bereichen vor neue Herausforderungen.

Verpackung: Convenience und Individualisierung

Lebensmittelverpackungen werden weiterhin vom Convenience Trend getrieben. Standbodenbeutel haben neue Produktsegmente erobert und bieten echten Mehrwert. Als Quetschbeutel mit Babynahrung sind sie für den To-go-Bereich weiterentwickelt worden. So werden Fruchtmus, Joghurtspezialitäten und Gemüsebrei aus dem praktischen Beutel unterwegs verfüttert. Außerdem praktisch: Der Schraubverschluss dient als Adapter für aufschraubbare Fütterlöffel oder Nuckel, die in Online-Shops erhältlich sind. Selbst ins Dosenregal im Supermarkt haben sich Beutel eingeschlichen: Soßen und Fertigsuppen, die nur noch erhitzt werden müssen, ersetzen die bekannten Trockenprodukte aus flachen Vierrandbeuteln. Ein weiterer Trend ist die Individualisierung von Produkten: Das Angebot erstreckt sich vom Müsli, das sich der Konsument in der bevorzugten Variante mischen lassen kann, bis hin zur Kreation persönlicher Teespezialitäten – ein verwegener Gedanke für eine automatisierte Maschinentechnologie. Die unzähligen Varianten der gewünschten Mischungen wollen produziert und verpackt werden und auch das Etikett muss jeweils individuelle Angaben und Informationen enthalten. Hier sind innovative Lösungen der Kennzeichnungstechnik gefragt.

Ein weiteres wichtiges Feld für Kennzeichnungslösungen: Sie helfen mit, Produkte eindeutig zu identifizierten. Markenfälschungen sind vor allem für die Health & Beauty Industrie ein Problem, das durch Online-Shopping verstärkt wird. Fälschungen treten immer professioneller auf und verursachen nicht nur erheblichen Schaden für die Markenartikler, sondern gefährden auch die Gesundheit der Konsumenten. Die standardisierte Serialisierung von Arzneimittel-Packungen stellt neue Anforderungen an den Umgang mit wachsenden Datenmengen. Alle Produkt- und Logistikinformationen müssen für jede einzelne Medikamentenverpackung erfasst und gespeichert werden. Individualisierungs- und Track & Trace-Systeme für effiziente, lückenlose Produktverfolgung sowie sichere Echtheitsprüfung und zuverlässigen Fälschungsschutz basieren auf intelligenter Software-Architektur, die sich mit moderner Maschinen- und Drucktechnologie verbinden lässt.

Technik: Modulare Maschinen gefragt

Die Variantenvielfalt der Produkte stellt die Verpackungsmaschinen-Hersteller vor große Herausforderungen. Flexibilität bedeutet heute: Eine Anlage muss nicht nur verschiedene Varianten zum Beispiel eines Joghurts in gleich große Becher füllen, sondern auch verschiedene Packungsgrößen und Packstile beherrschen. Das Maschinendesign ist entscheidend für die Effizienz, die Leistungsfähigkeit und die Flexibilität vollautomatischer Verpackungssysteme. Die einzelnen Komponenten müssen daher optimal aufeinander abgestimmt und schnell austauschbar sein. Traysealer werden beispielsweise so konstruiert, dass sie innerhalb der Baugröße alle Formate und Materialien von Schalen verarbeiten können. Auch die Deckfolien oder das Schutzglas sind flexibel. Einstellungen und Produktwechsel lassen sich immer schneller erledigen – alles ohne Einsatz von Werkzeug mit Schnellverschlüssen. Ein modularer Aufbau ermöglicht die Nutzung verschiedener Funktionsbausteine im gleichen Maschinengehäuse und auf der gleichen Stellfläche. Die Maschinen sind so schneller einsatzfähig, lassen sich leichter erweitern oder umrüsten und bieten damit auch Spielraum für künftige Anforderungen.

Veredelung für das Auspackerlebnis

Auspacken wird zum Kult: Auf unzähligen Youtube-Kanälen kommentieren User in Unboxing-Videos das Auspacken ihrer bestellten Produkte. Im E-Commerce ist die Verpackung meist der erste Kontakt mit dem Produkt. Dennoch finden sich in Online-Shops häufig nur eine simple Auflistung der Produkte mit kleinen Fotos. Ein Kosmetikanbieter hat hier weitergedacht und setzt in einem Verkaufsclip die neu gestaltete Verpackung attraktiv in Szene: Wird der Deckel gelüftet, entfaltet sich die Schachtel und der Cremetiegel steht im Mittelpunkt. Kosmetikprodukte kommen auch gerne in Klappschachteln mit einer Spiegelfolie im Deckel daher, so dass der Verbraucher beim Öffnen sein kleines Kosmetikstudio immer bei sich hat.

Veredelungen wie haptische Effekte und Glanz machen aus dem Einkaufserlebnis beim Kauf im stationären Handel ein Auspackerlebnis beim Online-Shoppen. Interaktiv werden Verpackungen durch QR-Codes oder Augmented Reality. Diese Features werden wie andere Produktinformationen über Kennzeichnungstechnik aufgebracht. Auch hier spielt das Stichwort Individualisierung eine Rolle: Tintenstrahldrucker können neben Barcodes, QR, Logos und Zeichensätzen auch einmalige Codes drucken, die zur Rückverfolgbarkeit oder zu Promotional Coding wie interaktiven Gewinnspielen verwendet werden. Sie lassen sich mit dem Smartphone oder am PC aktivieren.

Logistik: Versandverpackungen für zufriedene Kunden

Mit dem wachsenden Versandhandel der Online-Shops kommen auch auf die Logistik neue Aufgaben zu. In den Warenlagern und -verteilzentren werden zunehmend Bestellungen kommissioniert und verpackt. Über Paketdienstleister gelangen die Sendungen zum Konsumenten und sind daher ganz anderen Belastungen ausgesetzt als Palettenladungen und Gitterboxen, die in den stationären Einzelhandel gehen. Kommt es zu Schäden, sind Retouren vorprogrammiert. Mittlerweile werden Verpackungen deshalb häufig so konstruiert, dass auch ein sicherer Rückversand möglich ist. Mittels eines Selbstklebeverschlusses kann der Endkunde die Ware wieder in derselben Box ohne Aufwand zurückschicken. Darüber hinaus wurden für den Online-Handel Verpackungslösungen entwickelt, die unterschiedlich große Produkte in der Schachtel ohne Füllmaterial fixieren und durch besondere Konstruktion vor Diebstahl schützen. Spezielle Verschlussmechanismen sichern die Pakete vor Manipulation.

Auf diesen Bereich spezialisierte Unternehmen bieten häufig Beratungsleistungen und Logistik-Support an. Für Fulfillment-Aufgaben wurden automatische, integrierbare Systeme entwickelt. Diese übernehmen bei Eingabe der Bestelldaten die Produktion und Verklebung des Versandetiketts oder des direkten Adressaufdrucks, den Druck der Rechnung oder des Lieferscheins, sowie die gleichzeitige Bereitstellung eines Versandbeutels oder Kartons. Der Bediener legt lediglich das bestellte Produkt mit Rechnung ein, bevor dieses automatisch versiegelt und per Förderband abgeführt wird.

Fach Pack: Die Zukunft der Verpackungsbranche unter einem Dach

Vertiefende Informationen zu den neuen Herausforderungen und Lösungen aller vier Fach Pack-Segmente gibt es im Forum Pack Box an allen drei Messetagen in Halle 4. Auch im dritten Jahr präsentiert die Pack Box im Dreiklang „Inspiration – Innovation – Information“ die Themen und Trends, die die Branche beschäftigen. Und auch die vielfältigen Sonderschauen – so zum Beispiel „Smart Labelling – ein Blick in die Zukunft“ zum Querschnittsthema Kennzeichnungstechnik oder der neu entwickelte Marktplatz Process & Materials zum nachhaltigen und effizienten Umgang mit Ressourcen und Materialien – laden zu einem Blick über den Tellerrand ein.


www.fachpack.de

BU: Messegeschehen

Foto: Nuernberg Messe / Thomas Geiger

 

 

03.06.2015

Rattpack: Anteile an Druckerei Wenin übernommen

Stephan und Matthias Ratt setzen ihren Expansionskurs konsequent fort. Als logische Folge der jahrelangen engen Zusammenarbeit übernimmt die Rattpack Gruppe 50 Prozent an der Druckerei Wenin GmbH in Dornbirn. Auch der Immobilienbesitz erhöht sich durch den Anteil am 2 500m ² großen Grundstück mit 1 500m ² verbauter Fläche. „Durch die räumliche Nähe zum Stammhaus haben wir uns Reserven für zukünftige Bauvorhaben geschaffen“, erklärt Stephan Ratt, CEO der Gruppe.

Expresszentrum Druckerei Wenin GmbH

An der Druckerei Wenin GmbH hielt die Gruppe schon länger einen kleinen Anteil. Durch den Pensionsantritt von Karl-Heinz Wenin ergab sich die Möglichkeit, den Anteil auf 50 Prozent aufzustocken. Christian und Markus Wenin halten gemeinsam die weiteren 50 Prozent. „Mit diesem Schritt stärken wir bewusst unsere Möglichkeiten im Verkauf durch das Zusatzangebot für unsere Kunden“, meint Matthias Ratt, CEO der Gruppe. „Wir werden hier, neben den Stammprodukten, auch Nassleimetiketten produzieren.“ Durch den Einsatz digitaler Drucktechnologien kann Wenin Kleinmengen im Bereich Drucksorten Expressaufträge innerhalb von drei Tagen und kürzer umsetzen.

Der Betrieb beschäftigt rund 25 Mitarbeiter. Der Umsatz 2014 betrug 3,5 Millionen €. Das Basisgeschäft ist der Akzidenzdruck. Neben den klassischen Drucksorten werden auch Etiketten hergestellt. Eine Besonderheit ist die auf Kundenwunsch angebotene „klimaneutrale“ Herstellung der Druckprodukte. Dabei werden die CO2 Emissionen, die bei der Herstellung anfallen, durch den Ankauf von Emissonsminderungszertifikaten neutralisiert. Die Kunden erhalten eine Urkunde mit dem Qualitätszeichen „klimaneutral“, indem der entsprechende Einkauf, unter Ausweisung der Mengen CO2, betätigt wird.

Synergien bringen mehr Umsatz

Die Brüder Ratt sind überzeugt, dass die stärkere Einbindung des Unternehmens in die Rattpack Gruppe den Geschäftsverlauf positiv beeinflussen wird. Das erreichbare Umsatzpotential liegt im Bereich von 7 Millionen €. Um dies zu erreichen werden nun die Synergien im Verkauf weiter intensiviert. „Eigentlich ist jeder Kunde der Rattpack Gruppe auch ein potentieller für Wenin im Drucksortenbereich“ erklärt Matthias Ratt. “Da werden sie rasch den positiven Effekt merken.“

Rekordwachstum 2014 in der Rattpack Gruppe

Der Zeitpunkt der Anteilserhöhung passt ideal, da die Integration der Pawag in die Rattpack Gruppe abgeschlossen ist. Der Produzent flexibler Verpackungen aus Folien und Verbundstoffen wurde 2014 zu 100 Prozent übernommen. Die Rattpack Gruppe konsolidierte daraufhin mit einem Gesamtumsatz von 70 Millionen €. Das entspricht einem organischen und anorganischen Umsatzplus von über 30 Prozent. Nebenbei bemerkt, hatte Pawag 2014 ein Rumpfjahr und konnte trotzdem das beste Ergebnis in der Firmengeschichte seit 1995 erzielen.
“Das erklärte Ziel für 2015 ist es, einen weiteren Umsatzsprung von 20 Prozent aus normaler Geschäftstätigkeit zu erreichen, wenngleich hier das erste volle Geschäftsjahr der Pawag helfen wird“, meint Stephan Ratt. Wird die Beteiligung am Wellpappenspezialisten dvb mitberücksichtigt, dann wird die Gruppe einen Gesamtumsatz von knapp unter 100 Millionen € erreichen.

Die Strategie 2015-2018

Das strategische Ziel der nächsten drei Jahre ist es, die Optimierung der gruppenweiten Prozesse und die Stärkung der Synergien weiter voran zu treiben. Beispiele dazu sind die zentrale Finanz- und Einkaufsabteilung. „Jedoch verschließen wir uns nicht, gute Projekte näher zu betrachten und zu evaluieren“ sind sich Stephan und Matthias Ratt einig.

Nachhaltigkeit und Investitionen

Aktuelle Investitionen gehen überwiegend in den Bereich Nachhaltigkeit. Die Ratt GmbH und die Pawag GmbH sind im Energieeffizienzteam 2. Sie verfolgen höchst motiviert  2 Prozent Energie pro Jahr einzusparen.Die größte Investition 2015 geht in den Bereich der Nachhaltigkeit. Rund 600 000 € werden am Standort Wolfurt in die Hand genommen. Die Anlage für die Rückgewinnung der beim Druck anfallenden Lösungsmittel wird modernisiert. Dabei werden die Einsparungen bei der Wärmeenergie und dem Stromverbrauch rund 10 Prozent betragen. Ebenfalls kommt es an den Druckmaschinen zu weiteren Optimierungen. Erstmals wird für die Rattpack Gruppe ein freiwilliger Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Alle Gruppenstandorte sind miteingeschlossen. Damit unterstreichen die Eigentümer, dass dieses wichtige Thema nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.


www.rattpack.eu

BU: Stephan und Matthias Ratt setzen ihren Expansionskurs konsequent fort

Foto: Ratt GmbH

 

 

01.06.2015

Bobst Meerbusch: Veranstaltungsreihe für Führungskräfte der Verpackungsbranche

Unter dem Namen Fachwissen to go hat Bobst Meerbusch eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die Führungskräften der Verpackungsindustrie mit Hilfe ausgewählter Themengebiete eingehendes Prozesswissen näher bringt. Die einzelnen, sehr kompakten Veranstaltungen bestehen aus eintägigen Seminaren mit stark praxisbezogenem Workshop-Charakter.

Bei den ersten beiden Terminen Anfang 2015 bekamen die etwa 20 Teilnehmer kompaktes Fachwissen zum Mitnehmen rund um das Thema ‚Zurichten’ an die Hand – sowohl in Theorie als auch in Praxis an einer der im Bobst Competence Center installierten Flachbettstanzen. Angesichts der großen Nachfrage und der positiven Resonanz auf die Premiere hat Bobst Meerbusch diese Veranstaltung Mitte April an drei Tagen wiederholt. Auch diesmal waren die Rückmeldungen der gut 60 Teilnehmer ausgesprochen positiv. Für den weiteren Verlauf dieses Jahres sind weitere Fachwissen to go-Veranstaltungen zu verschiedenen Themen geplant, die sich in erster Linie an den Wünschen von Kunden orientieren. Die Inhalte und Termine werden mit einem Vorlauf von etwa vier Wochen per E-Mail bekannt gegeben. Die nächsten Termine sind für die Tage vom 22. bis zum 24. Juli 2015 vorgesehen. Geplant ist das Thema ‚Dynamisches Ausbrechen’, das mittels Zeitlupentechnik live an einer Stanzmaschine veranschaulicht wird.

So erhalten die Führungskräfte in den Seminaren Anregungen, wie sie zum Beispiel die Qualifikation ihrer Maschinenführer gezielt verbessern, damit diese die vielseitigen Möglichkeiten ihrer Maschinen effizienter nutzen können. Und sie sehen, wie sich die Leistungsfähigkeit ihrer Maschinen und die Qualität ihrer Produkte schon mit vergleichsweise einfachen Mitteln signifikant steigern lassen.

„Es gibt viele Bereiche, in denen Betriebe der Faltschachtel- und der Wellpappenbranche die Optimierung ihrer Prozesse mit geringem Aufwand anpacken können. Mit unseren Veranstaltungen sprechen wir in erster Linie Führungskräfte an, um ihnen konkrete Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Sie kennen die Prozesse in ihren Betrieben und sind letztlich diejenigen, die sinnvolle Veränderungen annehmen und umsetzen können“, erklärt Manfred Wöhning, Leiter des technischen Außendienstes und der Anwendungstechnik in Meerbusch.

Angesichts des überall herrschenden Termindrucks hat Bobst Meerbusch die Seminare bewusst auf wenige Stunden Dauer komprimiert. Wöhning: „Auch wenn die Zeit recht kurz bemessen ist, reicht sie aus, um optimale Prozesse zu demonstrieren. Nachhaltige Veränderungen im täglichen Produktionsprozess lassen sich nur mit der erforderlichen Bereitschaft und mit intensiven Schulungsmaßnahmen realisieren. Wir unterstützen unsere Kunden dabei mit einem umfangreichen Schulungsangebot.“

Um den Workshop-Charakter zu erhalten, ist die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen jeweils begrenzt. Themenanregungen für künftige Fachwissen to go-Seminare nehmen der Vertrieb sowie die Service-Mitarbeiter von Bobst Meerbusch gerne entgegen.


www.bobst.com

BU: Mit seiner neuen Veranstaltungsreihe Fachwissen to go bringt Bobst Meerbusch Führungskräften der Verpackungsindustrie mit Hilfe ausgewählter Themengebiete eingehendes Prozesswissen näher.

Foto: Bobst Meerbusch

 

 

Packaging News - Juli 2015

 

30.07.2015

Gerresheimer wird Centor übernehmen

Die Gerresheimer AG, einer der weltweit führenden Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, wird ihr Geschäft mit pharmazeutischen Primärverpackungen durch die Übernahme von Centor erweitern. Die Gerresheimer AG hat sich mit der Nemera Development S.A. auf die Übernahme von 100% der Anteile an der Centor US Holding Inc. geeinigt. “Centor ist der sehr profitable Marktführer im Endkundenmarkt für Kunststoffverpackungen und Verschlüsse für verschreibungspflichtige Medikamente. Damit passen sie ideal zu uns und ergänzen unser Produktangebot in den USA von Verpackungen für injizierbare Medikamente um Verpackungen für oral einzunehmende Medikamente. Wir erwarten, dass diese Übernahme den Shareholder Value deutlich erhöhen wird”, sagte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG.

Centor wurde 1968 gegründet und hat seinen Sitz in Perrysburg (Ohio, USA). Centor ist der führende Hersteller von Kunststoffverpackungen und Verschlüssen für oral einzunehmende, verschreibungspflichtige Medikamente im amerikanischen Endkundenmarkt. In den USA ist der Markt für verschreibungspflichtige Medikamente von dem sogenannten „pour-and-count‟ System geprägt. Die in der Verschreibung genannte genaue Menge der oral einzunehmenden Medikamente wird speziell für den einzelnen Patienten in Kunststoffverpackungen abgefüllt. Centor hat dafür ein starkes Produktportfolio, darunter die Produktlinien Screw–Loc und 1-Clic, die beiden führenden Kunststoffverpackungen in den USA.

Centor beliefert landesweite und regionale Apothekenketten, Supermärkte und Großhändler. Centor ist eine Ausgliederung aus der Nemera Group. Nemera ist die frühere Sparte Rexam Healthcare, die 2014 von Rexam verkauft wurde. Der Umsatz von Centor betrug im Geschäftsjahr 2014 USD 167 Millionen (pro forma).

Der Kaufpreis beläuft sich auf insgesamt USD 725 Millionen ohne Barmittel und Schulden. Der der Transaktion zugrundeliegende Unternehmenswert entspricht etwa dem 9,8-fachen des EBITA (pro forma) der letzten zwölf Monate per Ende Juni 2015. Der Kaufpreis wird in Geld geleistet und vollständig durch Fremdkapital finanziert. Ein schneller Abbau der Schulden nach der Übernahme ist aufgrund der hohen Generierung von Barmitteln durch Gerresheimer zu erwarten. Der Vollzug der Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und wird für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2015 erwartet. Voraussichtlich bereits im Jahr 2016 wird sich die Übernahme positiv auf den bereinigten Gewinn je Aktie, etwa im unteren zweistelligen Prozentbereich, auswirken. Centor wird in den Geschäftsbereich Plastics & Devices von Gerresheimer integriert werden.
""Wir freuen uns, Teil der Gerresheimer Gruppe mit ihrer weitreichenden Expertise bei pharmazeutischen Primärverpackungen zu werden. Wir als Marktführer im amerikanischen Endkundenmarkt für Kunststoffverpackungen für verschreibungspflichtige Medikamente werden zukünftig zum Erfolg von Gerresheimer beitragen”, kommentiert Paul Arsenault, President von Centor.

Ausblick

Gerresheimer geht für das Geschäftsjahr 2015 unverändert von folgenden Erwartungen aus: Gerresheimer erwartet ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 1 bis 3 Prozent. Dies entspricht einem Umsatzkorridor von rund EUR 1.300 Mio. bis EUR 1.330 Mio. Für das Adjusted EBITDA rechnet Gerresheimer mit einem Anstieg auf einen Zielkorridor von EUR 255 Mio. bis EUR 265 Mio. zu konstanten Wechselkursen. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2015 wird voraussichtlich rund 9 bis 10 Prozent des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen. Der Vollzug der Übernahme von Centor wird für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2015 erwartet und jeder Beitrag daraus im vierten Quartal 2015 würde die Zahlen entsprechend erhöhen.

Unter den Annahmen, dass die Übernahme von Centor im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015 vollzogen wird und die Veräußerung des Röhrenglasgeschäfts bis Ende des Kalenderjahres 2015 vollzogen wird, gibt Gerresheimer folgende erste Indikation für die Geschäftsjahre 2016 bis 2018 bekannt:

- Die durchschnittliche jährliche organische Wachstumsrate des Umsatzes wird in Höhe von 4 bis 5 Prozent erwartet – auf einem um den Umsatz von Centor erhöhten Niveau (Umsatz von Centor im Geschäftsjahr 2014: USD 167 Millionen (pro forma)).
- Die Adjusted EBITDA Marge wird in 2018 rund 22 Prozent zu konstanten Wechselkursen betragen.
- Die Investitionen werden in der Bandbreite von 8,0 bis 9,0 Prozent der Umsätze zu konstanten Wechselkursen liegen.


Über Gerresheimer

Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit seinen 11.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit über 40 Werken in Europa, Nord- und Süd-Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

www.gerresheimer.com
www.centorrx.com

BU: Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG

Foto: Gerresheimer AG

 

 

22.07.2015

Meurer: Wechsel in der Geschäftsführung

Nach über 35 Jahren erfolgreichem Wirken in der Fima Meurer Verpackungssysteme aus Fürstenau übertragen die Herren Ludger Richter und Walter Schmidt die Geschäftsführung zum 1. Juli 2015 an Herrn Jens Gozian.

Der planmäßige Generationswechsel in der Führungsebene und die Ausrichtung der Struktur auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ist damit erfolgt. Herr Gozian bringt langjährige Führungserfahrung im Maschinen- und Anlagenbau in das Unternehmen ein und war für internationale Unternehmen tätig.

Den Herren Richter und Schmidt gilt besonderer Dank für ihren maßgeblichen Beitrag an der Erfolgsgeschichte des Maschinenbauunternehmens mit den Standorten Fürstenau und Freren und das außergewöhnliche Engagement gemeinsam mit dem gesamten Team. Der Endverpackungsspezialist blickt positiv in die Zukunft auf Basis der aktuellen Auftragslage auf hohem Niveau. Insbesondere vom amerikanischen Markt werden weitere Wachstumschancen erwartet.

Zur Verstärkung des Teams setzt Meurer u.a. auf Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen und begrüßt 20 neue Kolleginnen und Kollegen zum neuen Ausbildungsjahr 2015. Aber auch extern wird nach neuen Kollegen gesucht, insbesondere Servicetechniker oder Serviceingenieure zur weltweiten Inbetriebnahme der Maschinen.

International zählt die Meurer Verpackungssysteme GmbH mit mehr als 650 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern von Folien- und Kartonverpackungsmaschinen sowie Anlagen für die Palettier- und Fördertechnik.


www.meurer-gruppe.de

BU: Haupteingang der Unternehmenszentrale in Fürstenau

Foto: Meurer Verpackungssysteme

 

 

20.07.2015

Somic: Führungswechsel

Somic wird Ende des Jahres 2015 ein zusätzliches, 7 000 m² großes Produktionsgebäude am Firmenstandort beziehen. Die großzügig bemessenen Räume bieten auch über die nächsten Jahre hinaus ausreichend Platz für die Inbetriebnahme der Somic-Maschinen mit original Kundenprodukten und Verpackungsmaterialien. Eine große Kantine, sowie Büroräume im Staffelgeschoss runden das räumliche Angebot ab.

Um Allem gerecht zu werden, wird die Führungsebene verbreitert. An der Spitze der Somic Unternehmensgruppe wird künftig Herr Patrick Bonetsmüller stehen. Dieser wird als Geschäftsführer des Familienunternehmens die Geschäfte auch im Sinne des Firmengründers, Herrn Manfred Bonetsmüller fortführen. Die Verantwortung für das operative Geschäft der Somic-Gruppe wird auf mehrere Schultern verteilt:

- Herr Ralf Kettner ist verantwortlich für die kaufmännische Leitung, Organisation und Vertrieb. Er steht der Unternehmensgruppe und Herrn Patrick Bonetsmüller als zweiter Geschäftsführer zur Seite. Außerdem ist Herr Kettner als Managing Director von Somic America für den wachsenden amerikanischen Markt zuständig.

- Herr Dr. Gerhard Huber ist als Technischer Leiter sowohl für die operative Abwicklung aller Aufträge, als auch für die technische Entwicklung verantwortlich. Als Prokurist führt Herr Dr. Huber die Geschäfte der Somic Verpackungs GmbH und Co. KG.

- Herr Bernhard Wild ist Prokurist und leitet die Geschäfte der Somic Components GmbH & Co. KG. Er ist zuständig für die gesamte Materialwirtschaft und zeichnet so verantwortlich für Disposition, Einkauf und Produktion.

- Herr Manfred Bonetsmüller, als Chairman der Somic Unternehmensgruppe, steht mit seiner unternehmerischen Erfahrung von nunmehr 42 Jahren weiterhin beratend zur Verfügung.

Mit vollen Auftragsbüchern und der erfahrenen und dynamischen Führungsmannschaft schaut Somic „gut aufgestellt“ und optimistisch in die Zukunft. Somic ist seit 42 Jahren zuverlässiger Partner nationaler und internationaler Kunden aus der Lebensmittel-, Konsumgüter- und Pharmaindustrie. Nachhaltige, individuelle Maschinenkonzepte von Somic mit dem Systems Engineering-Ansatz ergeben Lösungen, die sich weltweit bewährt haben. Die Jahresumsätze von Somic wachsen ständig – meist im prozentualen 2-stelligen Bereich. Mittlerweile beschäftigt Somic über 250 hochqualifizierte Mitarbeiter, davon 20 Auszubildende.


www.somic.de

BU: Dr. Gerhard Huber, Bernhard Wild, Manfred Bonetsmüller, Patrick Bonetsmüller und Ralf Kettner (von links nach rechts)

Foto: Somic

 

 

16.07.2015

Visid holt drei neue Designer an Bord

Visid holt drei neue Design-Talente an Bord und setzt damit weiter auf Wachstumskurs und starke Kreation. Neu bei Visid ist Designerin Saskia Katharina Werner (24), die vom Studio Elfenbein ins Agentur-Team wechselt. Darüber hinaus startet Ann Kathrin Heitmann (23) als Designerin bei Visid durch und unterstützt genau wie Trainee Tina O (25) das Hamburger Kreationsteam um die verantwortliche Design-Direktorin Nika Bajec (30). Damit wächst das Team von Visid auf 22 feste Mitarbeiter. Für das Jahr 2015 erwartet die Hamburger Agentur einen Honorarumsatz in Höhe von ca. 2,3 Millionen Euro.

Die neuen Mitarbeiterinnen arbeiten vorwiegend für den Kunden Henkel, den Visid in allen drei Unternehmensbereichen (Laundry & Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies) seit Jahren betreut. „Wir freuen uns über den dreifachen Neuzugang. Unser Anspruch: Wir möchten unserem Team spannende Jobs von tollen Kunden bieten – und eine Atmosphäre, die kreative Freiräume zulässt“, beschreibt Burk J. Ulrich (41), geschäftsführender Gesellschafter von Visid und verantwortlich für Personal und Neukundengeschäft.

www.visid.de

BU:  Burk J. Ulrich (41), geschäftsführender Gesellschafter von Visid.

Foto: Visid

 

 

13.07.2015

18. Deutscher Verpackungsdialog 2015

Der nächste Deutsche Verpackungsdialog steht an. Am Donnerstag,  22.10.2015, treffen sich wieder Branchengäste aus den Bereichen der Markenartikel- und der Verpackungsindustrie zum Talken und Netzwerken. Der diesjährige 18. "Deutsche Verpackungsdialog" steht unter dem Motto "Life Style. Marken machen Lebensstile".

Als Referenten haben zugesagt:

Gerd Bulthaup (Gesellschafter Bulthaup GmbH & Co. KG)
Dr. Jakob Steiff (Gesellschafter Steiff Beteiligungsgesellschaft mbH)
Carl-Jürgen Brandt (Gf. Gesellschafter Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH + Co. KG)

Ob Backware, Plüschtier oder Luxusküche: Marken müssen die Lebensstile ihrer kleinen und großen Kunden nicht nur ""bedienen"", sondern diesen - darüber weit hinausgehend - auch Gestalt und Inhalt, gewissermaßen Raum verleihen. Wie Marken es gelingt, das Leben von Kunden zu prägen, und was Verpackungen hierzu beitragen können, werden wir von unseren authentischen Markenführern zu erfahren suchen.

Der Deutsche Verpackungsdialog – längst ein „Jour fixe"" der Branche: seit 1998 referieren Jahr für Jahr hochkarätige, prominente Redner aus der Marken- und Verpackungswirtschaft, aus Medien, Design, Beratung und Wissenschaft im Heidelberger Verpackungs-Museum über Erfolgsgeschichten der Markenführung und natürlich darüber, welch bedeutsamen Beitrag Verpackungen leisten. Im erweiterten Kreise dieser Veranstaltung entwickelte sich ein namhaftes Netzwerk der „Menschen hinter den Marken“. Auch mit der jährlichen Vergabe der Auszeichnung „Verpackung des Jahres“ im Rahmen des Verpackungsdialogs setzte und setzt das Museum seit 2009 erstaunliche Meilensteine.

www.verpackungsmuseum.de

BU: Gerhard Berssenbrügge, bis April dieses Jahres Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG, während seines Vortrags im Rahmen des 17. Verpackungsdialogs 2014.

Foto: Deutsches Verpackungs-Museum

 

 

08.07.2015

Herma: Mark Bulling leitet Service

Der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen bei Herma hat einen neuen Serviceleiter: Mark Bulling, 36, trägt dort jetzt die Verantwortung. Während der vergangenen sechs Jahre leitete der Diplom-Ingenieur mit Fachrichtung Maschinenbau bereits den Ersatzteilvertrieb dieses Herma-Bereichs. Zuvor war Bulling beim Hightech-Keramikspezialisten Ceramtec tätig. In seiner neuen Position ist er nun auch verantwortlich für den Webshop, in dem Kunden und Vertriebspartner auf direktem Weg Ersatzteile und Sonderzubehör ordern können.

Ein Viertel des Umsatzes bereits online

Für den Webshop, der zur Interpack 2014 startete, hat Bulling sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 2015 soll mehr als 50 Prozent des Ersatzteilumsatzes übers Web laufen. „Wir sind auf einem guten Weg; rund ein halbes Jahr nach Eröffnung des Webshops machen wir bereits ein Viertel des Ersatzteil- und Komponenten-Umsatzes darüber“, sagt Bulling. Ein wichtiger Grund dafür: Kunden und Vertretungen seien sehr offen für effiziente Bestellungsabwicklungen. „Die weltweite Nachfrage nach unseren Etikettiermaschinen steigt rasant, Ersatzteile und Komponenten müssen schnell verfügbar sein. Bei unseren Kunden darf nichts stillstehen.“

Webshops in der Branche noch selten

Die Vorteile eines Webshops liegen auf der Hand: Er ist jederzeit weltweit verfügbar, Aufträge können digital eingesehen und nachverfolgt werden. Beides zusammen sorgt für eine schnelle und transparente Bestellungsabwicklung und ist nach Einschätzung von Bulling bislang keineswegs selbstverständlich. „Herma gehört mit diesem Webshop zu den Pionieren in der Branche“, sagt Bulling, „denn in unserem Bereich sind Webshops bisher noch nicht weit verbreitet.“ Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen, fügt hinzu: „Mit diesem Schritt bauen wir unsere Serviceaktivitäten weiter aus und legen die Verantwortung in die Hände eines ausgewiesenen Service-Profis. Der Herma Webshop hilft uns, die steigenden Ansprüche unserer Kunden noch sicherer und schneller zu befriedigen und uns für das zukünftige Wachstum strategisch auszurichten.“

www.herma.de

BU: Mark Bulling hat bei Herma Etikettiermaschinen die Verantwortung für den gesamten Service übernommen – und damit auch für das Ersatzteil- und Zubehörgeschäft.

Foto: Herma

 

 

08.07.2015

Peli Products: Neuer Sales Director für Kontinentaleuropa

Peli Products gibt bekannt, dass Francesco Della Mora zum neuen Sales Director für Kontinentaleuropa mit Sitz im EMEA-Hauptsitz in Barcelona (Spanien) ernannt hat.

„In dieser neuen Funktion wird Francesco Della Mora für unsere kommerziellen Aktivitäten in allen Regionen auf dem europäischen Festland von Portugal bis in die GUS zuständig sein,“ so Piero Marigo, Geschäftsführer von Peli Products. „Als Marktführer auf unserem Gebiet bieten wir eine breite Palette von Produkten für den professionellen Einsatz bei Militär, Feuerwehr und Rettungsdiensten, Polizei, Öl-und Gasbranche und weiteren Branchen mit hohen Ansprüchen an, und Francesco wird eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung dieser Beziehungen mit dem Ziel eines Ausbaus unseres Geschäfts spielen.“

Vor seinem Eintritt bei Peli arbeitete Della Mora als Regional Sales Manager für Comnet Ltd., Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von Glasfaser-Transceivern für Sicherheitsanwendungen, mit Zuständigkeit für die Bereiche Südeuropa und Lateinamerika. Davor war er in verschiedenen Funktionen für den Ausbau der Marktführung bei GE Security tätig und stieg schließlich zum General Manager für das Faseroptik-Geschäft in der EMEA-Region auf.

Vor General Electric bekleidete Della Mora verschiedene Führungspositionen bei Nokia Networks, Nokia Mobile Phones und Hewlett Packard, wo er weltweit (China, Israel, Mexiko, Europa) technische Projekte betreute. Della Mora hat den Grad eines Master of Science in Electronic Engineering an der Universität Padua (Italien) und eines MBA mit Auszeichnung an der University of Chicago Booth School of Business erworben.

www.peli.com

BU: Francesco Della Mora

Foto: Peli Products

 

 

07.07.2015

Bizerba übernimmt Helf Etiketten

Bizerba übernimmt mit der Helf Etiketten GmbH einen etablierten Etiketten-Spezialisten auf dem österreichischen Markt. Der Anbieter von Lösungen für Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie hält künftig 90 Prozent der Anteile des Unternehmens aus Wiener Neudorf. Zu den Kunden von Helf gehören zahlreiche Produzenten aus der Lebensmittel- und Non-Food-Industrie sowie Anwender aus dem Handel. Die 65 Mitarbeiter der Etiketten-Druckerei werden weiterhin am niederösterreichischen Standort agieren.

„Der Ausbau in der DACH-Region unterstreicht die wichtige Rolle des Etikettengeschäfts für unser Gesamtportfolio“, erklärt Andreas Wilhelm Kraut, geschäftsführender Gesellschafter der Bizerba Gruppe. „Bereits mit der Übernahme der Schweizer Busch AG Mitte 2014 und des französischen Inspektions-Spezialisten Luceo im März dieses Jahres konnten wir unsere Position im Industrie-Umfeld stärken. Die Übernahme von Helf ist ein konsequenter Schritt, um näher an die Region heranzuwachsen und im Industrie-Sektor schlagkräftiger zu operieren.“

„Mit Helf übernehmen wir einen etablierten Player, der über moderne Prozesse und Produktionsmethoden in der Region verfügt, unseren Marktzugang auch nach Osteuropa verbessert und Synergien schafft“, sagt Joachim Zeiler, Geschäftsführer Bizerba Österreich und zukünftiger Geschäftsführer von Helf. „Wir sind dadurch in der Lage, hochwertige Etiketten von kleinen Chargen bis hin zu industriellen Großauflagen zu produzieren, schnell zu reagieren und zeitnah zu liefern. Das verbessert unsere Marktposition in Österreich über die Lebensmittelbranche hinaus. Die Betreuung der Bestandkunden von Helf wird in bewährter Weise fortgesetzt.“

Über Helf

Die Helf Etiketten GmbH ist für innovative und individuelle Kundenlösungen bekannt und hat sich als erfolgreicher Etikettenspezialist am zentraleuropäischen Markt etabliert. Für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit wurde Helof im Jahr 2015 mit dem internationalen Finat Recycling Award ausgezeichnet.

Über Bizerba

Bizerba bietet Kunden der Branchen Handwerk, Handel, Industrie und Logistik ein weltweit einzigartiges Lösungsportfolio aus Hard- und Software rund um die zentrale Größe „Gewicht“. Dieses Angebot umfasst Produkte und Lösungen für die Tätigkeiten Schneiden, Verarbeiten, Wiegen, Kassieren, Prüfen, Kommissionieren und Auszeichnen. Umfangreiche Dienstleistungen von Beratung über Service, Etiketten und Verbrauchsmaterialien bis hin zum Leasing runden das Lösungsspektrum ab.

Seit 1866 gestaltet Bizerba maßgeblich die technologische Entwicklung im Bereich der Wägetechnologie und ist heute in 120 Ländern präsent. Der Kundenstamm reicht vom global agierenden Handels- und Industrieunternehmen über den Einzelhandel bis zum Bäcker- und Fleischerhandwerk. Hauptsitz der seit fünf Generationen in Familienhand geführten Unternehmensgruppe mit weltweit rund 3.300 Mitarbeitern ist Balingen in Baden-Württemberg. Weitere Produktionsstätten befinden sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, China sowie in den USA. Daneben unterhält Bizerba ein weltweites Netz von Vertriebs- und Servicestandorten.



www.bizerba.com/de/home

BU: Links: Joachim Zeiler, Geschäftsführer Bizerba Österreich und zukünftiger Geschäftsführer von Helf, Mitte: Christian Coreth, geschäftsführender Gesellschafter der Helf Etiketten GmbH, Rechts: Andreas Wilhelm Kraut, geschäftsführender Gesellschafter der Bizerba Gruppe.

Foto: Bizerba

 

 

06.07.2015

Höhn: Veränderungen im Vertrieb

Ab dem 01. Juli 2015 vertritt Andrea Epmeier die Vertriebsinteressen der Höhn GmbH Ulm im Norden Deutschlands.

Andrea Epmeier übernimmt die Kundenbetreuung im Raum Münster, Flensburg, Berlin, Magdeburg, Hamburg und Hannover. Epmeier, Jahrgang 1966, ist in Bad Oeynhausen geboren und bereits seit über 20 Jahren in Norddeutschland im Außendienst unterwegs. Aufgewachsen mit der elterlichen Offsetdruckerei, fand sie schon früh Zugang zur Herstellung von Drucksachen aller Art. Nach einer kaufmännischen Ausbildung war sie in verschiedenen Unternehmen für den Verkauf von Displays und Verpackungen verantwortlich. Ihre langjährige Erfahrung in Druck, Displayherstellung und Verpackungsentwicklung sowie ihr vertriebliches Know-how wird Andrea Epmeier nun bei der Kundenbetreuung im Außendienst für Höhn zum Einsatz bringen. Sie tritt damit die Nachfolge von Nils Boog an, der sich für eine neue Herausforderung entschieden hat.

Die Höhn GmbH ist ein konzernunabhängiges Unternehmen und beschäftigt 220 Mitarbeiter am Standort Ulm. Hergestellt werden Faltschachteln, Geschenk- oder Promotion-Verpackungen, Displays und Druckprodukte sowie ganzheitliche Promotion-Lösungen für den Point of Sale. Das Unternehmen setzt auf Full Service, der alle Leistungen von der Konzeption über Design und Musterbau bis hin zu Druck sowie Konfektionierung und Logistik umfasst. Zu den Kunden zählen namhafte deutsche und europäische Markenartikelhersteller aus den Bereichen Beauty Care, Health Care, Süßwaren, Nahrungsmittel, Getränke und Touristik.


www.hoehn-gruppe.com

BU: Ab dem 01. Juli 2015 vertritt Andrea Epmeier die Vertriebsinteressen der Höhn GmbH Ulm im Norden Deutschlands.

Foto: Höhn GmbH

 

 

01.07.2015

Bosch Packaging wächst stärker als der Markt

Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen, ist weiter auf Wachstumskurs. Für das Geschäftsjahr 2014 verzeichnete die Bosch-Sparte ein Umsatzwachstum um 70 Millionen Euro auf rund 1,18 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Zuwachs um 6,3 Prozent. Damit liegt der Sondermaschinenbauer erneut über dem Branchenschnitt, den der Fachverband VDMA mit rund vier Prozent beziffert. Währungsbereinigt wurde insgesamt 6,7 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Der Auftragseingang lag mit einem Spitzenwert von 1,23 Milliarden Euro rund elf Prozent über Vorjahresniveau. Zum Jahresende 2014 beschäftigte Bosch Packaging Technology an mehr als 30 Standorten weltweit insgesamt 6 100 Mitarbeiter, rund 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch für 2015 erwartet Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands, ein deutliches Umsatzwachstum.

Insgesamt gute Aussichten für 2015

“Die ersten vier Monate des aktuellen Geschäftsjahres stimmen uns sehr zuversichtlich. Dank unserer Kunden- und Marktnähe haben wir erneut einen im Vergleich zum Vorjahr hohen Auftragseingang zu verzeichnen. Dieser ist zugleich wichtige Grundlage für das Erreichen unserer Umsatzziele“, sagte Klefenz. Dazu würden auch die jüngst abgeschlossene Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Osgood Industries, einem Anbieter von Verpackungstechnik für Nahrungsmittel, und die Beteiligung am indischen Pharmatechnik-Hersteller Klenzaids beitragen. Ziel bleibe, deutlich schneller zu wachsen als der Markt, so Klefenz während der Pressekonferenz des Unternehmens auf der Branchenmesse Achema in Frankfurt.

Wachstum in Europa und Nordamerika, Großprojekt in Mittelamerika

In Europa hat Bosch Packaging Technology im vergangenen Jahr moderat zugelegt, in Nordamerika deutlich zweistellig. In der nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA hat das Unternehmen in erster Linie von umsatzstarken Aufträgen seiner Nahrungsmittelkunden profitiert. Auch das Geschäft mit Herstellern pharmazeutischer Produkte nimmt zu. Die Nachfrage nach Anlagen für die Produktion, Befüllung und Verpackung pharmazeutischer Präparate steigt. Darüber hinaus haben sich auch Afrika und der Mittlere Osten mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich erfreulich entwickelt.
Die Entwicklung in Mittel- und Südamerika war für Bosch Packaging Technology im Jahr 2014 durchwachsen. Einerseits verzeichnete der Pharma-Bereich in Mittelamerika ein zweistelliges Umsatzwachstum. Dieser Zuwachs wird sich dank eines Großauftrags dort fortsetzen. Bei dem Referenzprojekt hat der Sondermaschinenbauer eine verkettete Produktion mit mehreren Linien geplant, geliefert und aufgebaut. Künftig werden in dem hochmodernen Werk des Kunden mehr als 450 flüssige und feste Medikamente hergestellt und verpackt. Der Umsatz in Mittel- und Südamerika im Food-Sektor jedoch lag 2014 unter dem Vorjahreswert. Der Grund hierfür ist vor allem die eingetrübte konjunkturelle Situation dort.

Außergewöhnliche Entwicklungen in Asien

Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum machten 2014 unerwartet schwache Fortschritte. Dort musste Bosch Packaging Technology Umsatzrückgänge verbuchen. Allerdings ist die Aussicht für das laufende Jahr positiv, auch, weil das Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte für lokale Bedürfnisse entwickelt hat. Diese sind sowohl bei den Kosten als auch beim Funktionsumfang gegenüber Maschinen asiatischer Firmen hoch wettbewerbsfähig. Infolgedessen hat der Auftragseingang in China trotz der Konjunkturabkühlung dort im ersten Quartal 2015 angezogen. In Indien hat sich die Bosch-Verpackungssparte jüngst mit 49 Prozent am indischen Unternehmen Klenzaids beteiligt. „Dieses Investment sehen wir als wichtigen strategischen Schritt für den weiteren Ausbau unserer Präsenz in der Region“, sagte Klefenz. Klenzaids hat sich vor allem als Hersteller von Reinraumequipment für den Pharmabereich einen Namen gemacht.

„Strategie PA 2020“: Ausbau von Märkten und Geschäftsfeldern

Die im vergangenen Jahr präsentierte „Strategie PA 2020“ sieht vor, die Marktanteile zu erhöhen und die Zahl der Geschäftsfelder auszubauen. Obwohl sich die Wachstumsregionen in Asien 2014 nicht wie erwartet entwickelt haben, hält Bosch Packaging Technology am Ziel fest, dort bis zum Jahr 2020 ein Drittel des Umsatzes zu erwirtschaften. Aktuell liegt der Anteil bei 23 Prozent. Auch in Afrika, Lateinamerika und im Mittleren Osten soll das Geschäft ausgebaut werden. Inzwischen ist der Bosch-Geschäftsbereich an vier Standorten auf dem afrikanischen Kontinent tätig: Ägypten, Nigeria, Kenia und Südafrika. In Europa, mit einem Umsatzanteil von 43 Prozent aktuell immer noch größter Markt, und in Nordamerika mit derzeit 25 Prozent Umsatzanteil, will das Unternehmen schneller als der Markt wachsen.

„Die beiden Produktbereiche Pharma und Food hielten sich beim Umsatz auch 2014 in etwa die Waage. Unser Ziel ist es, auch weiterhin die Umsatzverteilung zwischen den beiden Bereichen auszubalancieren. Beide Bereiche bieten attraktive Wachstumspotenziale. Innerhalb des Food-Sektors wollen wir vor allem den Umsatz mit Prozess- und Verpackungstechnik für flüssige Nahrungsmittel bis 2020 deutlich steigern“, so Klefenz. Weiteres Potenzial liegt in sogenannten Consumables. Im Food-Bereich etwa verhindern Produktschutzventile den Aromaverlust von verpacktem Kaffee. Mit Hilfe der Ventile können Gase aus einer Kaffeeverpackung entweichen, ohne dass Sauerstoff eindringt. Nur so bleibt das volle Aroma erhalten. Im Pharmageschäft lässt sich mit Hilfe von Einwegsystemen für Füllmaschinen hochpotenter Medikamente zusätzlicher Kundennutzen erzielen, da diese in vielen Fällen Wirkstoffverluste vermeiden, Kosten senken und Herstellungszeiten verkürzen.

Vernetzte Industrie und Linienkompetenz

„Über die Produktbereiche hinweg sind die vernetzte Industrie und Linienkompetenz für uns zwei wesentliche Wachstumstreiber“, erklärte Klefenz. Die weitreichende Vernetzung unterschiedlicher Herstellungsstufen zielt darauf ab, alle Glieder der Wertschöpfungskette noch besser zu verzahnen und die Betriebsfähigkeit der Anlagen sowie die Qualität der Produkte zu sichern und zu steigern. Damit einher geht eine weitere Flexibilisierung der Produktion, indem beispielsweise an einer Linie ein größeres Produktspektrum gefertigt werden kann. Die vernetzte Industrie ist zudem der Schlüssel zu einem verbesserten Service. So kann Bosch Packaging Technology seine Kunden beispielsweise mit seinem Remote Service Portal aus der Ferne schnell und effizient unterstützen. Die dazu notwendige Datenübertragung zwischen Anlagen und dem Remote Service Center von Bosch erfolgt über eine sichere Datenverbindung.

Linienkompetenz bedeutet, den Fokus von der einzelnen Anlage auf die gesamte Produktionslinie zu erweitern – und dabei sowohl Materiallogistik als auch alle vor- und nachgelagerte Prozessschritte zu berücksichtigen. Bosch Packaging Technology hat bereits diverse Projekte mit kompletten Prozess- und Verpackungslinien realisiert, beispielsweise in Russland, Nordafrika sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei handelt es sich um Linien sowohl für flüssige als auch feste Arzneimittel.

Verpackungstechnik für mehr Lebensqualität

Bosch stellt auf der Achema (Halle 3, Stand C71) fünf Linien aus, die bei Herstellung und Verpackung von Wirkstoffen für Therapiegebiete wie Krebs oder Diabetes zum Einsatz kommen. „Wir zeigen damit unseren Kunden, Herstellern von sehr aufwendig entwickelten Pharmazeutika, dass wir uns beim Bau von Komplettlösungen konsequent an deren Anforderungen orientieren“, sagte Klefenz. „Insgesamt ist und bleibt unser Anspruch, die Qualität von Medikamenten zu schützen und damit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Innovative Verpackungstechnik trägt dazu bei, dass Arzneimittel sicher und unverfälscht bei den Menschen ankommen und möglichst einfach anzuwenden sind“, so Klefenz.


Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 100 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.


www.boschpackaging.com
www.bosch.com

BU: Friedbert Klefenz, Vorsitzender der Geschäftssparte Bosch Packaging Technology, erwartet auch für 2015 ein deutliches Umsatzwachstum.

Foto: Bosch Packaging Technology

 

 

30.06.2015

Competence 2015: Bobst feiert Premieren

Unter dem Motto ‚Inspiring Business Solutions’ zog die Hausmesse Competence 15 knapp 300 Verpackungshersteller aus aller Welt zu einer Veranstaltung der etwas anderen Art in das Bobst Competence Centre in Mex in der Schweiz. Neben einer Reihe von Maschinen-Premieren und weiteren Innovationen aus dem Hause Bobst bot die Competence 15 ein Konferenzprogramm, das den Besuchern zu mehreren Business-Themen wertvolle Perspektiven aufzeigte. Diese reichten von Möglichkeiten zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis hin zu neusten Trends, Möglichkeiten und Herausforderungen in verschiedenen Segmenten der Verpackungsbranche.

Auf der Competence 15 feierten mehrere Neuentwicklungen von Bobst Weltpremiere: Das gilt zum einen für die neue Folienlösung Foil Unwinder+, die beträchtliche Einsparungen beim Folienverbrauch ermöglicht. Zum anderen zeigte Bobst mit der Visioncut 106 LER eine neue, sehr produktive Stanze mit Nutzentrennung. Diese war zudem mit der neuen digitalen Serialisierungslösung Expertcode ausgestattet, mit der Verpackungshersteller die stetig steigenden Anforderungen von Kunden in aller Welt an die Kodierung und Individualisierung von Verpackungen abdecken können. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Europapremiere der Novacut 106 ER, einer Stanze mit Nutzentrennung, die weltweit bereits vielen Kunden einen sehr kostengünstigen Einstieg in Inline-Nutzentrennung mit hoher Qualität ermöglichte. Die Novacut hatte ihre Weltpremiere im vergangenen Jahr auf der Expo Print in Brasilien.

Emilio Corti, Verkaufsleiter des Bobst Geschäftsbereichs Sheet-fed: „Allein die Zahl der Premieren hier auf der Competence 15 unterstreicht, dass wir unsere Verpflichtung zu kontinuierlicher Innovation sehr ernst nehmen. Jede einzelne Maschine bzw. Lösung wurde entwickelt, um unsere Kunden in aller Welt bei der Steigerung ihrer Rentabilität im stetig härter umkämpften Markt der Verpackungsherstellung zu unterstützen. Darüber hinaus zeigen wir mit Expertcode die erste Lösung einer neuen Produktlinie. Sie adressiert direkt den Bedarf unserer Kunden an einer Technologie, mit der ihre Kunden, wie zum Beispiel Markenartikler aus der pharmazeutischen Industrie, ihre Produkte nachverfolgen und schützen können.“


www.bobst.com

BU: Auf der Competence 15 feierten mehrere Neuentwicklungen von Bobst Weltpremiere.

Foto: Bobst

 

 

Packaging News - August 2015

 

31.08.2015

Smurfit Kappa: Achtmal für PPI Awards nominiert

Smurfit Kappa, einer der weltweit führenden Hersteller papierbasierter Verpackungslösungen, ist bei den Pulp & Paper International (PPI) Awards 2015 achtmal in sechs Kategorien nominiert worden. Die hohe Zahl der Nominierungen unterstreicht die führende Rolle des Unternehmens in der Branche. Seit 2009 zeichnen die PPI Awards einmal jährlich Erfolge von Unternehmen und Einzelpersonen aus der Faserstoff- und Papierbranche aus. Die Sieger werden im September bekanntgegeben.

Die Nominierungen fallen in verschiedene Bereiche und würdigen das unternehmerische Engagement für Nachhaltigkeit, Innovation, Unternehmensführung und visionäres Handeln. Smurfit Kappa ist unter anderem in den Kategorien „Business Strategy of the Year Award“, „Environmental Strategy of the Year“, „Global CEO of the Year” und „Innovation in Sustainable Packaging Award“ nominiert. Dies deckt sich auch mit dem kürzlich von Smurfit Kappa veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht, der den starken Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit darlegt. Außerdem hebt er die Ausrichtung hervor, echte Kreislaufwirtschaftssysteme zu schaffen – verbunden mit dem Commitment, nur 100 Prozent nachhaltige Fasern in Produkten und Prozessen zu verwenden.

Gary McGann, Chief Executive Officer bei Smurfit Kappa: „Die Nominierungen machen uns sehr stolz. Sie unterstreichen in Anzahl und Vielfalt die Kompetenz von Smurfit Kappa sowie unser permanentes Streben zur Nutzensteigerung unserer Aktionäre und Kunden - dank nachhaltiger und innovativer Verpackungslösungen verbunden mit dem Verantwortungsgefühl für Umwelt und Regionen, in denen sich unsere Niederlassungen befinden.“


www.smurfitkappa.de

BU: Würdigung des starken Engagements bei Nachhaltigkeit, Innovation, Unternehmensführung und Vision.

Foto: smurfitkappa

 

 

21.08.2015

FachPack 2015: Kennzeichnen & Etikettieren

In ihrem 36. Messejahr blickt die FachPack auf eine grandiose Erfolgsgeschichte zurück: Was 1979 mit 80 Ausstellern und rund 2.000 Besucher begann, ist längst eine der europäischen Leitmessen rund um die Verpackung. Zuletzt 1.439 Austeller und 34.598 Besucher sprechen für sich. Grund genug, „Kennzeichnen & Etikettieren“ in den Fokus zu rücken, erlebbar bei der FachPack vom 29. September bis 1. Oktober in Nürnberg. 2013 zeigten bereits 350 Anbieter ihre Lösungen speziell zu diesem von Anfang an wichtigen Querschnittsthema.

Kennzeichnungen sind unverzichtbar: Sie lenken Warenströme, liefern Verbraucherinformationen, animieren mit ihrer individuellen Gestaltung zum Kauf und sichern die Echtheit und Rückverfolgbarkeit von Produkten. Das Fokusthema der FachPack 2015 gewährt einen umfassenden Überblick über Labels aller Art, die zur Information („smart labelling“) oder Dekoration („nice labelling“) dienen. Effektive Etikettiermaschinen, innovative Identifikations-, Codier- und Warensicherungssysteme, Track & Trace, unterschiedliche Trägermaterialien, neueste Drucker und Druckverfahren wie Digitaldruck und 3D-Druck, Auto-ID-Systeme, präzise Kennzeichnungsverfahren durch Laser oder Tinte und vieles mehr gibt es auf der Messe zu entdecken.

Im Fokus: Sonderschauen, Forumsbeiträge, Firmenpräsentationen

Auch das Rahmenprogramm widmet sich in vielen Beiträgen dem Thema „Kennzeichnen und Etikettieren“: Die Sonderschau „Smart Labelling – ein Blick in die Zukunft“ des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund, wartet in Halle 3A mit aktuellen Ergebnissen auf. Best Practice Beispiele veranschaulichen die Trends aus Forschung und Entwicklung im Bereich der Identifizierungstechnologien. Neben der optimalen Verpackung spielen die richtige Kennzeichnung und Identifikation von Waren eine maßgebliche Rolle in der Logistik und eröffnen neue Wege für innovative Lösungen – von standardisierten Track & Trace Systemen bis hin zur Inventur mit Drohnen. Auf vier Themeninseln präsentiert die Sonderschau die wesentlichen Wirtschaftszweige der Logistik: Produktion, Logistikdienstleister, IT und Handel. Interessierte Fachbesucher erleben neueste Technologien und können diese auch ausprobieren. Raum für fundierte Erweiterung des eigenen Fachwissens, inspirierenden Austausch, rege Diskussionen oder einen belebenden Kaffee im Messetrubel bietet das beliebte Forum PackBox in Halle 4.

Auch hier wird das Fokusthema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Serialisierung im Pharma-Bereich, Smart Labelling und die veränderten Herausforderungen für den Logistikbereich – ohne intelligente Kennzeichnungslösungen kaum umzusetzen. Wer sich dazu näher informieren möchte, kann kostenlos und ohne Anmeldung in der PackBox Platz nehmen und den Vorträgen lauschen. Am Pavillon „Etiketten & mehr“, der in Halle 9 gemeinsam mit dem Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter (VskE) konzipiert wird, präsentieren sich Etikettenhersteller, die in der täglichen Praxis solche Lösungen für Kunden aus der Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie sowie für den Handel fertigen. Etiketten sind so vielfältig wie ihre Anwendungen, daher umfasst das Angebot eine große Bandbreite von Gestaltung, Druckverfahren und Veredelung. Im Rahmen der Sonderschau „Packaging-Design“ in Halle 5 widmet sich bayern design anhand ausgewählter Exponate beispielhaftem Verpackungsdesign. „Nice Labelling“, also die innovative Gestaltung von Etiketten, ist einer der zentralen Faktoren für gelungene Markenkommunikation und Markterfolg.

Um die Besucher schnell und effektiv zu den Firmen mit einem speziellen Angebot rund um das Thema „Kennzeichnen und Etikettieren“ zu führen, gibt es vor Ort einen eigens angelegten Ausstellerpfad. Und auch in der Ausstellerdatenbank und im Messebegleiter werden diese Unternehmen besonders hervorgehoben.


www.fachpack.de

BU: Messegeschehen auf der Fachpack 2013.

Foto: NuernbergMesse

 

 

21.08.2015

IPI International Packaging Institute: Neuer Leiter

Per 1. November 2015 wird Martin Häberli die Leitung des IPI International Packaging Institute übernehmen. Häberli war rund 15 Jahre lang Vizedirektor des Verbandes der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie und zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied der Stutz Druck AG in Wädenswil tätig. Der bisherige IPI-Geschäftsführer Stephan Schüle wechselt nach rund achtjähriger Tätigkeit am Weiterbildungsinstitut IPI in die Industrie.

«Wir freuen uns sehr, mit Martin Häberli einen ausgewiesenen Netzwerker und Kenner der Verpackungsindustrie als neuen IPI-Geschäftsführer gefunden zu haben», so Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands bei Bosch Packaging Technology und Präsident des IPI International Packaging Institute. «Gleichzeitig bedauern wir den Weggang des langjährigen Geschäftsführers Stephan Schüle sehr. In den vergangenen rund acht Jahren hat er das IPI geprägt und zum dem gemacht, was es heute ist: ein erfolgreiches und international anerkanntes Weiterbildungsinstitut und eine beliebte Netzwerkplattform.»

Qualität der Ausbildung erhalten und neue Angebote aufbauen

Martin Häberli wird die Leitung des IPI International Packaging Institute per 1. November 2015 übernehmen. «Es reizt mich sehr, wieder für die Verpackungsindustrie und insbesondere im Weiterbildungsbereich tätig zu sein», erklärt der künftige IPI-Geschäftsführer. «Denn der Erfolg des IPI verdeutlicht – und das finde ich im positiven Sinne auch eine demütige Einsicht – dass es immer und überall auf die Menschen ankommt, auf ihr Wissen und Können und was sie damit leisten.» Häberli ist überzeugt, dass das IPI sehr gut aufgestellt sei, weshalb sein wesentliches Ziel darin liege, die Qualität der Ausbildung zu halten. «Gemeinsam mit dem IPI-Team will ich gleichzeitig aber auch ganz neue Angebote erarbeiten, welche der Industrie und insbesondere den KMU helfen, sich besser zu vernetzen und Wissen breiter zugänglich machen», so Häberli.


Über das IPI International Packaging Institute

Das IPI International Packaging Institute wurde von etablierten Unternehmen der Verpackungsindustrie gegründet - Amcor, Bosch, Nestlé, SIG. Es ist ein Weiterbildungs-, Networking- und Service-Zentrum für die Verpackungsindustrie. Das IPI bietet den berufsbegleitenden Studiengang “Master of Engineering in Packaging Technology” sowie verschiedene Seminare in Verpackungstechnologie an. Die Veranstaltungen des IPI International Packaging Institute greifen immer aktuelle Themen der Verpackungsindustrie auf. Das IPI unterstützt Unternehmen mit Technologie- sowie Strategieberatungen. Für individuelle Weiterbildungsbedürfnisse einzelner Firmen organisiert das IPI kundenspezifische Seminare.


www.ipi.eu

BU: Per 1. November 2015 wird Martin Häberli die Leitung des IPI International Packaging Institute übernehmen.

Foto: IPI International Packaging Institute

 

 

21.08.2015

Pro Carton ECMA Award 2015: Die Finalisten

Ein großartiger Wettbewerb geht in die letzte Runde: Die Jury war in diesem Jahr überwältigt von der Qualität der Einreichungen. Besonders breiten Raum nahm diesmal Karton in seiner Rolle als nachhaltigstes Verpackungsmaterial ein. Mehr denn je brillieren Faltschachteln nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch ihre Convenience und die perfekte Abstimmung auf Marketing und Markenbotschaft. Am 10. September werden die Awards 2015 im festlichen Rahmen der Award-Gala auf dem ECMA-Kongress in Bukarest verliehen.

Das Thema, wie andere Materialien durch Karton ersetzt werden können, stand bei zahlreichen Teilnehmern im Vordergrund. Auffallend waren einige Entwicklungen im strukturellen Design, die neue Nutzungsbereiche und Marktsegmente eröffnen. Viele Verpackungen fordern einen interaktiven Umgang heraus – funktional, spielerisch, kommunikativ.

Die Jury unter Vorsitz von Satkar Gidda (SiebertHead, Design) konnte diesmal zwei hochkarätige neue Jurorinnen begrüßen: Lotte Krekels von Carrefour brachte ihre Handelserfahrung ein und Susanne Lippitsch ihre Expertise im strukturellen Design. Hinzu kamen zwei Juroren aus der Markenartikelindustrie – Stan Akkermans (Mars) und Wilfried Duivenvoorden (Unilever). Peter Klein Sprokkelhorst wies als Berater der Jury auf die technischen Feinheiten der eingereichten Konzepte hin.

Besonders beeindruckt war die Jury von den Einreichungen in den Bereichen „Beauty & Cosmetics“ sowie „Food“, auch in anderen Kategorien gab es überzeugende Ideen, die vorher noch nie so gezeigt wurden. Viele gelungene Beispiele unterstreichen, dass gutes Design nicht unbedingt kompliziert sein muss. „Wenn ein hervorragendes Konzept mit den Anforderungen von Produktion, Distribution, Handel und vor allem der Konsumenten harmoniert, entsteht etwas wirklich Kraftvolles“, so der Vorsitzende Satkar Gidda.

Hier ein Überblick über die Finalisten in sieben Hauptkategorien, aus denen die Gewinner der Kategorien sowie der „Carton of the Year“ und die Awards „Most Innovative“ und „Sustainability“ ausgewählt werden.

Finalisten

Beauty & Cosmetics

- Natürlicher Luxus: Ambuja
- Edle Erscheinung: Hyaluron cosmetic series
- Doppelte Botschaft: K.T.K Skincare
- Filigrane Raffinesse: Lace Rose Box
- Runde Sache: Müller Soft Star Tissue

Beverages

- Neues Branding: Fancy beermats
- Weihnachtliches Wow: Glenmorangie Festive Year-End-Carton
- Edle Qualität: Nardini Grappa e Distillati
- Familienanschluss: YO Syrup Carton Sleeve

Confectionery

- Tradition und Moderne: Cadbury Heroes & Roses
- Karton spielerisch: Gems Play Pack
- Genussvolle Verbindung: Hofbauer & Schlumberger Collection
- Für besondere Stunden: Kägi Classic Minis

Healthcare & Pharmaceuticals

- Ganzheitliche Perfektion: Endocare Tensage Concentrate + Innere Werte: Multipack for Clinical Trials
- Ungebremster Kinderspaß: tetesept
- Edle Sicherheit: Zeramex

Food

- Leichter Genuss: Apetit Ruoka
- Auffallende Eleganz: Boffard Intenso
- Macht Appetit: Fazer Alku new mill products
- Neues Denken: Free-range eggs García Puente
- Große Wirkung: Knorr Main Course
- Schlank und gesund: Spar Vital Knabberfrüchte

Non-Food

- Lebenskunst: Davidoff Black GlideTec (for Armenia)
- Der Wohlfühl-Faktor: Item m6
- Natürlicher Look: : Para’Kito Präsentationsverpackung
- Klares Profil: Shower-head packaging, Bath shower-head kit packaging

Volume Markets

- Perfekte Verbindung: Hybric Tray – Auchan salads
- Knuspriger Klassiker: It’s Just … My Box of Great British Fish & Chips
- Kompakte Convenience: Menu Box for Air Lines
- Natur pur: Vario-Tray for round fruits

Die Preise werden auf der Award Gala am 10. September im Rahmen des ECMA-Kongresses in Bukarest verliehen. Um Mitternacht werden alle Ergebnisse auf www.procarton.com veröffentlicht: mit kurzen Videos von den Diskussionen der Jury zu den einzelnen Kategorien, mit Fotos und Kommentaren der Jury sowie mit den Erfolgsstorys.

www.procarton.com

BU: Fancy beermats

Foto: Pro Carton

 

 

18.08.2015

PEC: Neue Mitglieder

Das Packaging Excellence Center (PEC) in Waiblingen, setzt seinen Wachstumskurs fort und begrüßt acht neue Mitglieder. Beigetreten sind Mosca, Jetter, Jomatik, Just Pack, Di-Soric Solutions, Siko sowie zuletzt SMC Pneumatik und Baumüller. Mit der Aufnahme dieser Unternehmen konnte das Branchennetzwerk sein Technologie-Knowhow weiter stärken. Das PEC ist aktuell das größte Kompetenzzentrum für Verpackungs- und Automatisierungstechnik in Europa.

Das Packaging Excellence Center stellt eine Plattform für den Austausch über Themen der Verpackungstechnik und eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik dar. „Mit jedem neuen Mitglied tragen wir dazu bei, die Verpackungs- und Automatisierungsbranche und ihre Partner besser zu vernetzen und Deutschland als Entwicklerstandort in diesem Bereich zu stärken“, erläutert Hans Christian Zeiner, Geschäftsführer des PEC. Das Netzwerk unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung von Innovationen und initiiert Kooperationsprojekte. Weitere wichtige Aufgaben liegen im Aufzeigen von Anwendungspotenzialen in neuen Technologien, Initiativen in der Aus- und Weiterbildung und der Erleichterung des Zugangs zu nationalen und europäischen Fördergeldern.

„Die Kompetenz der Mitgliedsunternehmen und die hervorragende Organisation des Clusters haben uns final überzeugt“, begründet Alfred Kugler, Geschäftsleiter Vertrieb von Mosca den Beitritt. „Durch das Netzwerk versprechen wir uns positive Impulse für unseren Vertrieb, unsere Entwicklung und Technik.“ Die Mosca GmbH mit Hauptsitz in Waldbrunn ist Systemlieferant, Entwickler und Hersteller von Umreifungsmaschinen, Umreifungsbändern und Transportgutsicherungssystemen in professionellen und industriellen Anwendungen. Das Unternehmen zählt zu den globalen Technologieführern unter anderem beim Umreifen im Versandhandel, im Zeitungsdruck, in der Pharma-, Keramik- und Fleischindustrie sowie bei Zentralbanken und im Postversand.

Mit SMC zählt jetzt ein weiteres Unternehmen außerhalb der Region Stuttgart zum Netzwerk. Die SMC Pneumatik GmbH gehört zur japanischen SMC Corporation, die weltweit rund 17 400 Mitarbeiter beschäftigt. Als Hersteller für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik bietet SMC Produkte und Komponenten wie beispielsweise Temperiergeräte, innovative elektrische Antriebe sowie individuelle Kundenlösungen. „Als strategischer Partner im Bereich Verpackungstechnik schätzen wir den Austausch mit anderen Unternehmen und Institutionen“, sagt Jörg Dahlhoff, Segment Leader Packaging bei der SMC Pneumatik GmbH. „Wir erhoffen uns durch das PEC-Netzwerk neue Kooperationspartner zu gewinnen, mit denen wir gemeinsam Neuentwicklungen und Lösungen für die Märkte weltweit auf den Weg bringen können. Für die Entwicklung neuer und innovativer Produkte stehen hierzu an unserem Hauptsitz in Egelsbach rund 75 Ingenieure bereit. Auch das neu eröffnete Industrial Application Center bietet unseren Kunden eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit von SMC zu testen. Gerne laden wir hierzu die PEC-Mitglieder nach Egelsbach ein.“

Auch das jüngste Mitglied, Baumüller Nürnberg GmbH, sieht die Aufnahme im Netzwerk als Chance für das Unternehmen. „Als Zulieferer von Automatisierungs- und Antriebssystemen müssen wir stets im engen Kontakt vor allem mit Maschinenbauern bleiben, um aktuelle und zukünftige Anforderungen der jeweiligen Branche so genau wie möglich zu kennen und mit unseren Entwicklungen entsprechend reagieren zu können,“ so Norbert Bedau, Vertriebsleitung Deutschland von Baumüller. „Gerade der Austausch zu technischen und wissenschaftlichen Themen treibt Innovationen voran oder macht diese erst möglich. Davon profitieren nicht nur wir als Unternehmen, sondern der gesamte regionale Maschinenbau.“

Aus dem Bereich Automatisierung kommen auch drei weitere Neuzugänge. Die Di-Soric Solutions GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf Automatisierungslösungen in der industriellen Bildverarbeitung und Identifikation. Das Lieferprogramm umfasst leistungsstarke Produkte aus den Bereichen Sensor- und Sicherheitstechnik, LED-Beleuchtungen, Bildverarbeitungs- und Identifikationssysteme. Die Siko GmbH ist Spezialist für unterschiedlichste Messaufgaben: Längen-, Winkel- und Drehzahlmesstechnik sowie das Erfassen von Neigung oder Geschwindigkeit. Die Jetter AG ist Anbieter von industriellen Steuerungssystemen, die offene, integrierte Automatisierungslösungen unter anderem für die Verpackungsbranche entwickelt, produziert und projektiert.

Neu im Netzwerk ist auch die Just Pack GmbH, die bereits seit über 20 Jahren innovative und wirtschaftliche Prozess-, Logistik- und Verpackungslösungen entwickelt und realisiert. Mit der Jomatik GmbH gewinnt das PEC zudem ein junges und innovatives Technologieunternehmen hinzu, das durch die Anwendung des neuartigen, additiven Fertigungsverfahrens „Selektives Lasersintern“ auf seinen eigenen Anlagen Bauteile für die Industrie realisiert.

www.packaging-excellence.de

BU: Das Packaging Excellence Center begrüßt seine acht neuen Mitglieder im Kompetenznetzwerk. Im Bild Hans Christian Zeiner, Geschäftsführer des PEC mit Jörg Dahlhoff, Segment Leader Packaging bei der SMC Pneumatik GmbH

Foto: Packaging Excellence Center

 

 

15.08.2015

Deutscher Verpackungspreis 2015: 53 Innovationen nominiert

Die Jury des Deutschen Verpackungspreises hat 53 innovative Lösungen rund um die Verpackung mit einer Nominierung für den Deutschen Verpackungspreis 2015 ausgezeichnet. Fast 200 Einreicher aus sieben Nationen hatten ihre Arbeiten vorgestellt. Das Deutsche Verpackungsinstitut (DVI) zeigt alle Nominierten in Bild und mit Wertung der Jury in einer Onlinegalerie.

Für Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des DVI und Gesamtverantwortlicher für den Deutschen Verpackungspreis, zeigt der diesjährige Wettbewerb erneut, „wie pfiffig, intelligent und konsequent die Unternehmen der Branche an der Verbesserung von Verpackungen arbeiten. Nachhaltigkeit, Convenience und Sicherheit für Anwender und Verbraucher, neue technische Verfahren und Maschinen, High-Tech-Materialien und edle Designs – es ist faszinierend, wie facettenreich und kreativ die Unternehmen der Verpackungswirtschaft innovative Ideen entwickeln und umsetzen.“

Die Innovationen adressieren E-Commerce und Markenbildung, finden Rohstoffe, die nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln stehen, bieten neue Funktionen und Technologien, senken die Kosten oder erhöhen die Sicherheit. „Viele der nominierten Lösungen optimieren und innovieren in mehr als einer Hinsicht“, sagt Burkhard Lingenberg, der sich auch über die Materialvielfalt bei „der bedeutendsten Leistungsschau der Verpackungswirtschaft in Europa“ freut. So finden sich unter den nominierten Lösungen Kunststoff, Holz, Glas, Weißblech, Aluminium, Wellpappe, Karton, Papier und Verbundstoffe.

Die Jury nominierte insgesamt 53 Einreichungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Lichtenstein und den Niederlanden. Nominiert wurden Innovationen aus den Bereichen Display und Promotionverpackungen (5); Etiketten, Verschlüsse und sonstige Packhilfsmittel (4); Getränke (5); Kosmetik & Hygiene (5); Lebensmittel & Tiernahrung (9); Pharma & Medizin (3); Transport- und Logistikverpackungen (7); Übriges (7), Wasch-, Putz- & Reinigungsmittel (2); Verpackungsmaschinen – Technik und Technologie (4) sowie Nachwuchs (3).

Die feierliche Bekanntgabe und Prämierung der Deutschen Verpackungspreisträger 2015 findet am Nachmittag des 28. September 2015 zum Auftakt der Fachpack in Nürnberg statt. Das DVI lädt Teilnehmer und Interessierte zu diesem „ganz besonderen Branchentreffen“ ein. Die kostenfreie Anmeldung und nähere Informationen erfolgt online.

www.verpackungspreis.de
www.verpackung.org

BU: Der Deutsche Verpackungspreis

Foto: DVI

 

 

14.08.2015

Fraunhofer: Keine Nahrungsmittelkonkurrenz

Biokunststoffe ersetzten zunehmend Verpackungen aus konventionellen Kunststoffen, stehen jedoch teils in Konkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln. Im Projekt Eclipse hat Fraunhofer Umsicht in einem internationalen Konsortium ein neuartiges Verpackungskonzept entwickelt, das sowohl auf fossile Rohstoffe verzichtet als auch konkurrenzlos zur Lebensmittelindustrie ist. Die zwei entwickelten Folien bestehen aus Abfallmaterialen sowie algenbasierter Biomasse, sind kompostierbar und hinsichtlich ihrer Ökobilanz bewertet.

Algen konkurrieren als alternative Biomassequelle für Biokunststoffe nicht mit Lebensmitteln und fallen sogar zum Teil als Reststoffe aus industriellen Anwendungen an. Aus zukünftigen Biomasseabfällen aus der Biodieselproduktion werden Algen im Projekt Eclipse für die Herstellung eines biobasierten Kunststoffes verwendet. Die neuartigen Verpackungsmaterialien bestehen vorwiegend aus Polymilchsäure (PLA), welche aus Algen extrahiert wird. Die Eigenschaften des Kunststoffs werden durch den Einsatz von nanoskaligen Fasern und Füllstoffen aus Bananen- und Mandelschalen oder Fischereiabfällen, wie z. B. Chitin aus Krustentieren, verbessert. Das so hergestellte Bio-Nano-Kunststoffkomposit wurde zu zwei biobasierten sowie bioabbaubaren Kunststofffolien verarbeitet.

Nanoskaliges Chitin macht Agrarfolie widerstandsfähig

Das mit nanoskaligen Chitin-Schalen funktionalisierte Material besitzt eine hohe Werkstofffestigkeit und ist widerstandsfähig gegen Materialschädigungen. Auch aufgrund seiner antifungiziden Eigenschaften kann es künftig in der industriellen Produktion biologisch abbaubarer Agrarfolien (DIN EN 13432) Einsatz finden. „Die Herstellung der homogenen Blasfolie erfolgte zuerst im Technikum von Fraunhofer Umsicht und anschließend als industrieller Prozess auf einer konventionellen Blasfolienanlage für Folien aus Polyethylen beim Projektpartner Banacol in Kolumbien. Hier konnte erfolgreich eine bis zu 10 µm dünne Mono-Blasfolie bei einem Durchsatz von 100 kg/h produziert werden“, erläutert Dipl.-Ing. Hendrik Roch, Abteilung Biobasierte Kunststoffe bei Fraunhofer Umsicht. Das Material konnte auch bei Temperatureinstellungen, die sonst für Polyethylen-Folien üblich sind, im stabilen Prozess verarbeitet werden. Die Folie zeigt eine hohe Flexibilität (Bruchdehnung über 300 Prozent) und Festigkeit, ist milchig-transparent und kann mit Additiven leicht eingefärbt sowie UV-beständig gemacht werden. In Feldversuchen zur Reifung von Bananen wurde der Kunststoff bereits auf zwei klimatisch unterschiedlichen Plantagen von Banacol eingesetzt.

Flüssigkeitsdicht und flexible mit anorganischen Nano-Füllstoffen

Die zweite untersuchte Anwendung ist eine kompostierbare Folie als Standbeutel-Verpackung für Feuchttücher. Die entwickelte PLA-basierte Folienrezeptur enthält funktionalisierte, anorganische Nano-Füllstoffe. Der transparente Werkstoff lässt sich problemlos auf einer konventionellen Flachfolienanlage verarbeiten und weist exzellente Festigkeitswerte auf. Um die Verpackung flexibel zu halten und eine geringe Durchlässigkeit von Sauerstoff und Feuchtigkeit zu gewährleisten, wurde die extrudierte Flachfolie mit einer Barrierefolie laminiert. „Das Material ist immer noch etwas steifer als beispielsweise konventionell eingesetzte PET/PE-Folien (Polyethylenterephthalat/ Polyethylen-Folien) für Standbeutel, generell stehen die Werkstoffeigenschaften der Biofolie denen der erdölbasierten Produkte aber in nichts nach“, fasst Roch zusammen.

Ökobilanz und ökonomische Bewertung

Begleitend zur technischen Entwicklung der funktionalisierten biobasierten Kunststofffolien erstellte Fraunhofer Umsicht eine ökologische und ökonomische Bewertung der unterschiedlichen Materialien. Ökobilanziell untersucht wurden neben Energieaufwand in der Materialherstellung sieben potenzielle Umweltwirkungen wie z. B. die Klimawirksamkeit der Produkte.

In den meisten Umweltwirkungskategorien und auch aus ökonomischer Sicht ist das biobasierte Produkt zum jetzigen Stand der Entwicklung schwächer als vergleichbare Produkte aus konventionellen Kunststoffen. Hierzu trägt insbesondere auch der Einsatz von Nanomaterialien bei. Kommerziell produziertes PLA zeigt in einigen Umweltwirkungskategorien Vorteile gegenüber konventionellen fossilen Kunststoffen wie Polypropylen. Die im Projekt entwickelte Erzeugung von PLA aus Algen Bedarf weiterer Entwicklungsarbeiten und ist zum heutigen Stand der Technik noch nicht konkurrenzfähig.

Eclipse – Advanced packaging materials from renewable biogenic resources

Eclipse wird vom Siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union gefördert. Das Projektkonsortium setzt sich aus Partnern aus folgenden Ländern zusammen: Chile, Kolumbien, Spanien, Deutschland, Belgien, Schweden und Großbritannien.


www.umsicht.fraunhofer.de

BU: Funktionalisierte biobasierte Kunststofffolien ohne Nahrungsmittelkonkurrenz 

Foto: Fraunhofer Umsicht

 

 

12.08.2015

Werit: Verstärkung im Team

Volker K. Wiegmann ist neuer Gesamtvertriebsleiter Deutschland der Werit Kunststoffwerke. Der 56-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, die Marktposition des Unternehmens, das sich auf Industrieverpackungen, Haustechnik und Spezialprodukte spezialisiert hat, weiter auszubauen.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vertiefung der Kernkompetenzen in den Bereichen Food, Pharma und Kosmetik sowie Farben und Lacke. Mit dem Ausbau von branchenspezifischem Know-how sowie individuellen Kundenlösungen soll Werit in den Zielmärkten eine führende Rolle einnehmen. Geografisch liegt der Fokus auf dem Ausbau der Aktivitäten in Europa.

Neben den Maßnahmen im europäischen Raum wird die Kundenbetreuung in Deutschland intensiviert und eine Verdreifachung der Marktpenetration angestrebt. All diese Ziele sind realisierbar durch eine veränderte Vertriebsstruktur, um Kernkompetenzen und Effizienz nachhaltig weiter ausbauen zu können. Im Zuge dessen arbeitet das Vertriebs-Team derzeit unter anderem an einer Neuorganisation des strategischen Markt-Managements und dessen Umsetzung. Auch Kundennähe und Service-Qualität werden damit einhergehend künftig weiter verstärkt.

Gemeinsam mit dem Führungsteam möchte Volker K. Wiegmann Werit neu ausrichten, um eine stabile Zukunft sicherzustellen. Den wirtschaftlichen Erfolg sieht der Vertriebsspezialist durch nachhaltiges, profitables Wachstum gesichert. Er schöpft dabei aus seinen Erfahrungen durch vielseitige Vertriebs- und Management-Aktivitäten für internationale Unternehmen sowie als selbstständiger Berater bzw. Interim Manager.

Der Experte sieht dabei den Vertrieb und Kundenkontakt als sein Steckenpferd – er setzt gleichzeitig auf Teamwork und Weiterentwicklung: „Um sinnvolle Veränderungen herbeizuführen, überprüfe ich regelmäßig meine Ziele. Ich nenne es, den Kreis des Gewohnten verlassen. Das Gleiche erwarte ich von meinem Team. Wir möchten neue Märkte erobern und Bewährtes verstärken, um weiterhin gut für die Zukunft aufgestellt zu sein. Ich sehe in unserem Unternehmen hohes Entwicklungspotenzial, das ich realisieren möchte.“

www.werit.eu

BU: Volker K. Wiegmann, Gesamtvertriebsleiter Deutschland der Werit Kunststoffwerke

Foto: Werit

 

 

10.08.2015

Plastprintpack West Africa 2015: Namhafte Aussteller bestätigen Teilnahme

Vor dem Hintergrund stetig steigender Importe von Maschinen und Anlagen nach Westafrika organisieren die Heidelberger Messespezialisten Fairtrade die Plastprintpack West Africa 2015. Die 3. Ausgabe der Internationalen Fachmesse für die Kunststoff-, Druck- und Verpackungsindustrie findet vom 1. bis 3. Dezember 2015 erneut im Accra International Conference Centre in Ghana statt. Namhafte Aussteller profitieren von dieser professionellen Plattform für Ghana und Westafrika.

Laut VDMA stiegen die Importe von Maschinen und Anlagen im Bereich Verpackung über die letzten fünf Jahre um jährlich 17 Prozent, auf 321 Millionen € im Jahr 2014. Mit jährlich 23 Prozent zwischen 2010 bis 2014 kletterten die Importe im Bereich Drucktechnik sogar noch stärker. Sie erreichten in 2014 sogar den Rekordwert von 103 Millionen €. Die Importe von Kunststoff- und Gummimaschinen beliefen sich in 2014 auf 159 Millionen €. Diese Zahlen spiegeln das große Potential für Maschinen- und Anlagenhersteller in Westafrika wieder.

Internationale Marktführer wie Bosch, Polyoak Packaging und Windmöller & Hölscher sowie ein Länderpavillon aus Spanien haben das Potenzial des vielversprechenden Marktes in Westafrika realisiert und bereits ihre Ausstellungsfläche auf der Plastprintpack West Africa 2015 gebucht.

Um wertvolle Synergien für Aussteller und Fachbesucher zu schaffen, findet die Agrofood West Africa, die 3. Internationale Fachmesse für Landwirtschaft, Nahrungsmittel- und Getränketechnik und Lebensmittelhandel wieder parallel statt.

www.ppp-westafrica.com

BU: Impression des Fachmesse aus dem Jahr 2014

Foto: Fairtrade GmbH & Co. KG

 

 

05.08.2015

Wellpappenindustrie 2015: Aufwärtstrend beim Absatz

Die Mitglieder der Verbandes der Wellpappen-Industrie haben im ersten Halbjahr 2015 über 51 Millionen Quadratmeter Wellpappe mehr abgesetzt als im vergleichbaren Zeitraum 2014. Das entspricht einer Steigerung von 1,4 Prozent auf insgesamt 3,69 Milliarden Quadratmeter. Besonders stark war das Wachstum mit 2,3 Prozent im zweiten Quartal: Von April bis Juni 2015 betrug das Absatzplus 41 Millionen Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2015 fiel das Wachstum mit 0,5 Prozent noch deutlich geringer aus.

„Die Entwicklung der beiden ersten Quartale zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend beim Absatz unserer Produkte“, sagt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbandes der Wellpappen-Industrie. Mit einem Wachstum von 2,3 Prozent im ersten Halbjahr 2015 liegt die Branche über den Wachstumsprognosen von 1,8 Prozent für das Bruttoinlandsprodukt 2015, die die Bundesregierung und der Sachverständigenrat im Frühjahr veröffentlicht haben. „Nach Aussage der Wirtschaftsforscher stützt vor allem die Binnennachfrage die Konjunktur – und das merken die Wellpappenhersteller: Ein Großteil der Produkte, die im Supermarkt, Discounter oder Online-Shop gekauft werden, sind auf dem Weg in den Handel oder zum Verbraucher in Wellpappe verpackt.“

Bei den Erlösen mussten die VDW-Mitglieder erneut Abstriche hinnehmen. Sanken die Durchschnittserlöse bereits im ersten Quartal um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, verzeichneten die Wellpappenhersteller im zweiten Quartal bereits ein Minus von 1,3 Prozent. „Das ist eine bedenkliche Entwicklung, zumal die Papierindustrie zum 1. Juli Preissteigerungen von bis zu 40 Euro pro Tonne Wellpappenrohpapier realisieren konnte.“ Marktbeobachter rechnen daher mit Anpassungen bei den Wellpappenpreisen.

www.wellpappen-industrie.de

BU: Wellpappenpreise 2015

Foto: VDW

 

Packaging News - September 2015

 

30.09.2015

GEA: Neue Vorstandsmitglieder

Die beiden GEA-Manager Steffen Bersch sowie Niels Erik Olsen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2016 in den Vorstand bestellt. Neben CEO Jürg Oleas, Finanzvorstand Dr. Helmut Schmale und Vorstandsmitglied Dr. Stephan Petri, zuständig für Personal und Recht, übernimmt Steffen Bersch die Verantwortung für die im Rahmen des ‚Fit for 2020‘ Programms neu geschaffene Business Area Equipment. Niels Erik Olsen zeichnet für die Business Area Solutions verantwortlich. Konzernvorstand Markus Hüllmann hat sich entschieden, in die Selbständigkeit zu wechseln und wird das Unternehmen zum 31. Dezember 2015 verlassen. Damit wird die GEA künftig von einem fünfköpfigen Vorstandsteam geleitet.

„Der Aufsichtsrat der GEA Group Aktiengesellschaft dankt Markus Hüllmann für sein äußerst erfolgreiches Engagement in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Zugleich freuen wir uns, dass wir mit Steffen Bersch und Niels Erik Olsen international erfahrene Manager gewinnen konnten, die den Vorstand komplettieren“, so Dr. Jürgen Heraeus, Aufsichtsratsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.

Steffen Bersch gehört der GEA seit fünfzehn Jahren an und bekleidet derzeit die Position des Executive Vice President Business Area Equipment. Nach anfänglichen Stationen als Leiter Marketing sowie im Produktmanagement übernahm Bersch 2007 die Geschäftsführung der GEA Middle East in Dubai, bevor er 2010 in das Separatoren-Geschäft der GEA wechselte, zunächst als Vice President Service International und dann als President Mechanical Separation. Steffen Bersch ist studierter Lebensmitteltechnologe mit Schwerpunkt in Biotechnologie.

Niels Erik Olsen, Executive Vice President Business Area Solutions, ist studierter Maschinenbauingenieur und trat 1991 als Projektingenieur in das Unternehmen ein. 1995 wechselte er als Regional Sales Manager für Südostasien zu GEA Singapur. Anfang 1998 übernahm Niels Erik Olsen die Position des General Manager bei GEA Technology Equipment in China. Ende 1999 übertrug man ihm die Position des Geschäftsbereichsleiters GEA Nordamerika. Nachdem er 2002 nach Dänemark zurückgekehrt war und die Chemiesparte geleitet hatte, wurde er im Jahre 2007 zum Executive Vice President GEA Process Engineering befördert und in 2010 zum Mitglied des Boards des Geschäftsbereichs Process Engineering
ernannt.

„Die Entscheidung von Markus Hüllmann, sich beruflich neu zu orientieren und seinen Vorstandsvertrag nicht zu verlängern, bedauere ich sehr. Gleichzeitig setzen wir mit der Berufung von Steffen Bersch und Niels Erik Olsen in den Vorstand auf Kontinuität und eine Stärkung der operativen Zuständigkeiten, die der neuen Struktur der GEA entspricht“, kommentiert Jürg Oleas.

www.gea.com


BU: Steffen Bersch (li.) und Niels Erik Olsen sind mit Wirkung zum 1. Januar 2016 neue Vorstandsmitglieder der GEA Group.

Foto: GEA

 

 

24.09.2015

Inprint 2015 vom 10.-12. November in München

Die InPrint 2015 beleuchtet die Bereiche funktionaler, dekorativer und Verpackungs-Druck innerhalb der industriellen Produktion in all ihren Segmenten, inklusive Spezial-, Sieb-, Digital-, Inkjet- und 3D-Druck. Ein Ticket zur Fachmesse für industrielle Drucktechnologien, vom 10. bis 12. November 2015 auf dem Münchner Messegelände, beinhaltet den Besuch der Fachmesse, mit dem umfassenden Angebot an modernster Drucktechnologie für die Fertigung, sowie den kostenfreien Zugang zur „Great Innovations Session“ und zur parallel stattfindenden „productronica“. Zudem erwartet InPrint Besucher – ohne weitere Kosten – eine dreitägige Reihe hochwertiger Seminare, Diskussionen und Sonderflächen zu den einzelnen Technologiebereichen. Die Bestellung der Besucherbroschüre über www.inprintshow.com ist jetzt möglich. Der Blog, die Webinare und die White Paper dienen im Messe-Vorfeld zum besseren Verständnis des industriellen Drucksektors und vermitteln konkretes Know-how.

Besucherbroschüre jetzt verfügbar: Messeprofil & Ausstellerliste im handlichen Format

Die kompakte InPrint Besucherbroschüre vermittelt einen Eindruck vom vielgestaltigen Messeprofil. Klar strukturiert, beinhaltet sie eine anschauliche Einleitung in den industriellen Druck und seine Anwendungsbereiche, das Besucher- und Ausstellerprofil – samt vollständiger Ausstellerliste – sowie die Messe-Partner & -Botschafter und organisatorische Hinweise wie Öffnungszeiten, Anreise- und Hoteltipps. Das Online-Formular zur kostenfreien Bestellung der Broschüre auf www.inprintshow.com ist jetzt im Besucherbereich zu finden (Menüpunkt „Besucherinfos anfordern“). Die grundlegende Marktstudie „Warum boomt der industrielle Drucksektor?“ ist ebenfalls über die Webseite zu bestellen. Vertiefende Informationen rund um die Messe und die Branchentrends bieten die InPrint Webinare, der Newsletter und der Blog.

Wettbewerb herausragender Drucktechnologien: die „Great Innovations Session“

Das InPrint Programm-Highlight „Great Innovations Session“, am Mittwoch, den 11. November um 15:30 Uhr, bietet Besuchern die innovativsten Spitzentechnologien der Ausstellerunternehmen auf dem Präsentierteller. Verschiedene Anbieter stellen in dieser spannenden Session je fünf Minuten lang ihre Einreichung für die „Best Industrial Innovation of InPrint 2015“ vor: Die fachkundige Jury hat die schwere Aufgabe, aus diesen technischen Innovationen das Siegerprodukt zu küren.

Dreitägige Fachkonferenz stellt Haupttrends industriellen Drucks vor

Eine Reihe hochwertiger Konferenzen, Seminare, Diskussionen und Sonderflächen gewährt Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen im funktionalen und dekorativen Druck sowie im Druck auf Verpackungen. Das Programm findet während der drei Tage auf zwei Bühnen statt, die Sprache ist entweder Englisch oder Deutsch, je nach Programmpunkt.

Die „Conference Stage"" präsentiert die folgenden drei Themen:

Funktion & Zukunft: Die Veranstaltungen blicken auf die neuesten technologischen Entwicklungen im intelligenten, funktionalen Sieb-, Spezial-, Digital-, Inkjet- oder 3D-Druck samt ihrer Anwendungsoptionen und Potenziale.

Dekor: Die Redner geben Einblicke in innovative Prozesse und Technologien für die dekorative Oberflächengestaltung von Glas, Holz, Metall, Keramik, Kunststoff, Leder und Textilien, vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach individuell designten Massenprodukten.

Verpackung: Dieser Programmpunkt erschließt vielfältige Trends, neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten für den Druck von primären und sekundären Verpackungen im größten und stetig wachsenden Segment des industriellen Drucksektors.

Die zweite Bühne, das „InPrint Forum"", beleuchtet den 3D-Druck und vertieft das Thema funktionalen Drucks mit Diskussionen, Case Studies und einem genaueren Blick auf die verschiedenen Anwendungsbereiche.

Einige Redner & Themen der Fachkonferenz im Auszug:
 

  • Growth sector Industrial Print: Trends & Industry Insights – Mark Hanley, I.T. Strategies
  • EU-Forschungsprojekt NextFactory: 3D-Druck von mikromechatronischen Systemen – Thomas Studnitzky, Fraunhofer IFAM
  • 4D Printing – Jason Oliver, Heidelberger Druckmaschinen AG
  • Design Case Study: Innovative interior decorations applications – Markus Benesch, Markus Benesch Creates
  • Digital Printing on metal and plastic cylindric containers – Paolo Venturelli, Technopak
  • Vorbeugendes Wartungskonzept im Wide Format Single-Pass Inkjet – PadaLuma Ink-Jet Solutions GmbH & Co. KG


Das detaillierte Programm finden Sie in Kürze online.


InPrint – die Fachmesse ausschließlich für industrielle Drucktechnologie

Die InPrint 2015 erwartet vom 10. bis zum 12. November 2015 rund 150 Aussteller in der Halle A6 des Münchner Messegeländes, parallel zur productronica. Die Fachmesse InPrint bietet eine Plattform für modernste Drucktechnologie im Bereich des funktionalen und dekorativen Drucks und des Drucks auf Verpackungen innerhalb der industriellen Fertigung, inklusive Spezial-, Sieb-, Digital-, Inkjet- und 3D-Druck. Sie zeichnet sich aus durch ein Angebot an hochwertiger Expertise und wegbereitender Technologie sowie durch Produktneuheiten und Vorführungen von führenden Anbietern im Sektor industrielle Drucktechnologie. Die Messe richtet sich an Industrie-Experten, die gemeinsam entwickelte, individuelle Systemlösungen suchen, um neue Geschäftsmöglichkeiten in der industriellen Produktion zu generieren.

InPrint wurde 2014 speziell für den industriellen Druck konzipiert, einen richtungsweisenden und vielversprechenden Sektor innerhalb der Druckindustrie. An der InPrint 2014 nahmen 110 internationale Aussteller teil sowie 6.995 Fachbesucher aus 63 Ländern und aus der gesamten Drucklieferkette. 53% der Besucher kamen aus einem breiten Branchenspektrum des Fertigungsbereichs.

www.inprintshow.com

BU: Die Fachmesse InPrint wird in diesem Jahr wieder die ganze Bandbreite innovativer Drucklösungen in der Fertigung zeigen, vom 10.-12. November 2015 in München.

Foto: Mack Brooks Exhibitions Group Ltd

 

 

21.09.2015

Coatema: Firmengründer, feiert 80. Geburtstag

Der Firmengründer von Coatema, Herbert Giessmann feiert seinen 80. Geburtstag

Mit dem Aufbau seines Unternehmens in den 70er Jahren bewies er eine große strategische Weitsicht. Sein Focus auf Qualität, Innovation und Kundenorientierung prägen bis heute die Coatema GmbH und die zweite Familiengeneration die heute das Unternehmen leitet. Mit der frühen globalen Ausrichtung mit Schwerpunkt in Asien hat er den Grundstein für ein global agierendes KMU im deutschen Maschinenbau gelegt.

www.coatema.de

BU: Herbert Giessmann, Firmengründer von Coatema.

Foto: Coatema

 

 

18.09.2015

Coveris: Neuer Sales Director

Martin Kruczinna ist neuer Sales Director bei der Coveris Flexibles Deutschland GmbH. Seine berufliche Laufbahn startete der 35-jährige bei der Bayer AG und war innerhalb von Bayer MaterialScience später in unterschiedlichen Führungspositionen im Bereich Sales & Marketing tätig.

Zuletzt zeichnete er sich als Pricing Manager Europe bei O-I Europe Sàrl, dem weltweit führenden Hersteller von Glasverpackungen, verantwortlich. Kruczinna bringt mehr als 14 Jahre Erfahrung und Führungskompetenz im internationalen B2B-Umfeld in den Bereichen Sales, Marketing, Product Management und Pricing mit. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem für mehrjährige Aufenthalte in die USA, die Schweiz, und nach Dubai.
Oliver Bruns, Managing Director der Coveris Flexibles Deutschland GmbH, schätzt seine Expertise und sein fundiertes Fachwissen: „Mit Martin Kruczinna haben wir einen exzellenten Fachmann sowie eine ausgewiesene Führungskraft für unser Unternehmen gewinnen können. Wir freuen uns, ihn an Bord zu haben und werden mit ihm gemeinsam unsere Strategien im Vertrieb vorantreiben.“
Bei Coveris wird Kruczinna seine Kenntnisse der Verpackungsindustrie ebenso hervorragend einbringen können wie sein Prozess Know-How im Vertrieb und Pricing der Fertigungsindustrie.
„Ich habe mir für Coveris viel vorgenommen“, sagt der gebürtige Flensburger. „Mein Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein nachhaltiges, profitables Umsatzwachstum zu generieren. Die Vertriebsprozesse sollen optimiert und die Kooperation der Standorte in Deutschland ausgebaut und gesteigert werden. So erreichen wir mehr Effizienz innerhalb des Unternehmens, bessere Service-Qualität und höhere Kundenzufriedenheit.“
Martin Kruczinna übernimmt seine Position am 1. September 2015 und wird die Geschäfte des Vertriebs als auch des Innendienstes künftig von Warburg aus führen.

www.coveris.com

BU: Martin Kruczinna ist neuer Sales Director bei der Coveris Flexibles Deutschland GmbH.

Foto: Coveris

 

 

12.09.2015

Hubergroup: 250 jähriges Jubiläum

Im Jahr 1765 erhielt ein gewisser Mathias Mittermayr vom kurfürstlichen Hof in München die Bewilligung, Farben wie Wiener Lack, Berliner Blau, Rotes Karmin und verschiedene Gelbtöne im In- und Ausland zu verkaufen. Damit begründete er Deutschlands älteste Druckfarbenfabrik, die nach seinem Enkel Michael Huber benannt wurde. Schnell reifte diese zu einem leistungsfähigen Industrieunternehmen heran, das dem vorherrschenden Trend zur Globalisierung folgt und heute als Hubergroup firmiert. Die Firmenleitung nimmt dieses 250-jährige Jubiläum zum Anlass, auf die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens zurückzublicken und den Mitarbeitern für ihren Einsatz sowie den Gesellschaftern für ihre Unterstützung zu danken.

Am 22. Oktober 2015 findet dazu der offizielle Festakt im Hofbräukeller in München ‒ nahe des Entstehungsorts der Mutterfirma ‒ statt, zu dem über 200 internationale Gäste erwartet werden, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Gesellschafter und Mitglieder der Gründungsfamilie. Zu den Festrednern zählen Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München, und Verleger Dirk Ippen.
Die Feierlichkeiten finden damit ganz in der Nähe des ersten Firmensitzes in München-Haidhausen statt. Erst als 1965 die Räumlichkeiten zu eng wurden, zog man in neu errichtete Produktionsstätten außerhalb der Stadt nach Kirchheim.
„Wir sind sehr stolz auf unsere lange Tradition“, so Ulla Borgmann, Mitglied der Geschäftsführung. „Wir sind der ‚lebende Beweis‘, dass man trotz aller politischen und ökonomischen Turbulenzen während dieser 250 Jahre erfolgreich sein kann. Wir fühlen uns unseren Shareholdern und Mitarbeitern gegenüber verpflichtet, diesen Erfolg mithilfe wohldurchdachter Strategien, die sich den ständig wechselnden Marktbedingungen anpassen, aufrechtzuerhalten.“
Bereits am 29. September, dem eigentlichen Gründungsdatum, werden alle Mitarbeiter an den deutschen und internationalen Standorten zum Mittagessen eingeladen und können einen freien Nachmittag mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm genießen.

www.hubergroup.com

BU: Gründungsurkunde aus dem Jahr 1765, die Mathias Mittermayr erlaubte, selbst hergestellte Farben im In- und Ausland zu verkaufen.

Foto: hubergroup

 

 

10.09.2015

GDA: Neuer Präsident gwählt

Dr.-Ing. Hinrich Mählmann (59) ist neuer Präsident des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf. Er wurde in der Mitgliederversammlung des GDA am 09. September 2015 in Düsseldorf gewählt und tritt damit die Nachfolge von Heinz-Peter Schlüter (65) an, der diese Funktion seit September 2013 innehatte. Zum Vizepräsidenten des Verbandes wählte die GDA-Mitgliederversammlung Kjetil Ebbesberg (44) von der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH; er gehört als Executive Vice President zudem der Konzernleitung von Norsk Hydro ASA an.

Dr.-Ing. Hinrich Mählmann dankte seinem Vorgänger Heinz-Peter Schlüter, Inhaber und Aufsichtsratsvorsitzende der Trimet Aluminium SE, Essen, für die in seiner zweijährigen Präsidentschaft geleistete Arbeit. „Heinz-Peter Schlüter ist ein profilierter Unternehmer und hat sich als Präsident des GDA mit Leidenschaft und großem Engagement für den Werkstoff und für die Belange der Branche eingesetzt“, so Mählmann.

Dr.-Ing. Hinrich Mählmann ist seit 2008 persönlich haftender Gesellschafter der Otto Fuchs KG, Meinerzhagen. 2012 übernahm er zusätzlich die Funktion des persönlich haftenden Gesellschafters der Schüco International KG, Bielefeld. Neben diesen Funktionen verantwortet er bei der Otto Fuchs KG operativ die Bereiche Technik und Vertrieb. In den Gremien des GDA ist Dr.-Ing. Hinrich Mählmann seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen tätig.

Der Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA) mit Sitz in Düsseldorf wurde 1992 in Dresden gegründet. Er ist eine Vereinigung von Aluminiumunternehmen, die Rohaluminium oder Aluminiumprodukte herstellen. Als Branchenverband vertritt er die Interessen einer leistungsfähigen Aluminiumindustrie mit einem Organisationsgrad von 96 %.

www.aluinfo.de

BU: Dr. Hinrich Mählmann ist neuer Präsident des Gesamtverband der Aluminiumindustrie

Foto: GDA

 

 

09.09.2015

Brand Union Germany: Prokuristenkreis erweitert

Die Geschäftsführung der Branding- und Designagentur Brand Union Germany hat Executive Client Director Caroline Theissen mit sofortiger Wirkung Prokura verliehen. In ihrer Rolle als Managing Director Berlin und standortübergreifende Leiterin der Beratung verantwortet Caroline Theissen das Bestandskundengeschäft sowie den Aufbau des Ende 2014 eröffneten Berliner Büros. Die studierte Betriebswirtin hat 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Markenberatung. Zuvor war sie als Geschäftsführerin bei Scholz & Friends Berlin und als Managing Director bei MetaDesign tätig. Erfahrungen in der klassischen Kommunikationsbranche sammelte Theissen bei der Werbeagentur Heimat zu Beginn ihrer Karriere.

CEO Tobias Phleps kommentiert: „Für uns ist es enorm wichtig, schnell Entscheidungen treffen zu können und dadurch flexibel für unsere Kunden und Mitarbeiter agieren zu können. Mit der Erteilung der Prokura an Caroline Theissen erreichen wir genau diese Flexibilität, die in unserem Business entscheidend sein kann. Das Wachstum von Brand Union Germany macht es erforderlich, die Verantwortung für Entscheidungen auf mehrere Personen zu verteilen und Caroline Theissen erhält so die Bestätigung und Unterstützung für ihre hervorragende Arbeit beim Aufbau des Standorts in Berlin.“ 

Brand Union Germany meldete gerade eine Umsatzsteigerung von mehr als 40% im Vergleich zum Vorjahr. Tobias Phleps und das Management sind seit über einem Jahr bei Brand Union und haben durch Umstrukturierungsmaßnahmen die Neuausrichtung der Agentur erfolgreich vorangetrieben.

www.brandunion.com

BU: Caroline Theissen, Executive Client Director & Managing Director Berlin, Brand Union Germany

Foto: Brand Union Germany

 

 

09.09.2015

PackSynergy und Partner Sealed Air auf der FachPack

Die Kompetenz von 13 regionalen Markführern Europas, smarte Lösungen für die Ladungssicherheit, ein Paketpool für kostengünstige Paketversendung, Produktneuheiten von Sealed Air, ein Fachkräfte-Desk und der beste Kaffee der FachPack: Mit PackSynergy präsentiert sich der größte Verbund europäischer Verpackungsgroßhändler und Logistik-Experten auf der FachPack in Halle 6, Stand 211.

Die 13 Mitgliedsunternehmen des PackSynergy-Verbunds sind mit ihren 25 Standorten regionale Marktführer in Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowenien, der Slowakei, den Niederlanden und Schweden. Mit über 600 Mitarbeitern, 114.000m2 Lagerfläche, 135.000 Palettenstellplätzen und einer Flotte von 56 eigenen LKWs versorgt die Gruppe Kunden aus Industrie, Gewerbe, Handel und Gastronomie.

Ihre Verpackung in guten Händen
„Wir bündeln die besten Produkte, innovative Systeme, Know-how und langjährige Markterfahrung zu einem flächendeckenden und unschlagbaren Angebot aus einer Hand.“, sagt Thomas A. Baur, CEO von PackSynergy. „Von Packmitteln, Packhilfsmitteln und Geräten bis hin zu maßgeschneiderte Dienstleistungen rund um Versand, Logistik und Transport bieten wir unseren Kunden eine 1-Stop-Lösung, die ihnen just in time europaweit Zeit und Kosten spart.“ Unter dem Motto „Ihre Verpackung in guten Händen“ präsentieren die PackSynergy-Unternehmen auf der FachPack Produktinnovationen und smarte Lösungen, zu denen auch Neuheiten des langjährigen strategischen Partners Sealed Air gehören.

Mehr Ladungssicherheit mit weniger Folie und Kosten
Minimierung des verwendeten Verpackungsmaterials bei gleichzeitiger Maximierung der Schutzeigenschaften und Kostenersparnis: Auf Stand 211 in Halle 6 zeigt PackSynergy ein innovatives Messsystem für den Einsatz von stärkereduzierten Stretchfolien zur Ladungssicherung. Jens Petri, Verkaufsleiter des PackSynergy-Mitglieds Nette aus Göttingen erklärt: „Mit dem Messsystem können wir über drei am Packgut angebrachte Wägezellen, die über WLAN mit einem Rechner verbunden sind, die tatsächlich an der Palette wirkenden Kräfte messen und dokumentieren. Unsere Kunden sind immer wieder erstaunt, dass sie mit bis zu 50% weniger Folie die gleiche oder sogar bessere Ladungssicherheit erreichen. Im Verbund mit den TigerStrech-Folien von PackSynergy lassen sich so 10-20% Kosten einsparen.“ Das innovative Messsystem können Besucher auf der FachPack live erleben.

Parcel Pool
Mit dem Parcel Pool bietet PackSynergy ein aktuelles Angebot für den Paketversand. „Über unseren Paketpool können Händler ihre Waren zu hochattraktiven Konditionen mit Paketdienstleister wie z.B. DPD versenden. Sie profitieren dabei von der Mengenbündelung durch PackSynergy, sparen bares Geld ohne zusätzliche Aufwände und behalten die vollständige Kontrolle über ihren Versandprozess.“, sagt Thomas Baur.

Strategischer Partner Sealed Air
Eine langjährige Partnerschaft verbindet PackSynergy mit seinem Lieferanten Sealed Air Verpackungen. Live erleben können Standbesucher zum Beispiel das Schaumbeutel-Verpackungssystem Instapak Simple. Heico Berner-Dietzel, Geschäftsführender Gesellschafter des PackSynergy-Mitglieds Wepa aus Ennepetal erklärt: „Das kompakte, auch mobil einsetzbare Auf-Abruf-System verwendet eine neue Technologie, die ohne Pumpen und Heizelemente auskommt, den Bedarf an Lagerfläche reduziert und an einer Standard-Steckdose betrieben werden kann.“
Ebenfalls auf dem PackSynergy-Stand: Der SpeedyPacker. „Das System kann bis zu 21 schaumgefüllte Beutel pro Minute fertigen und ermöglicht mit individueller Namensgebung und Voreinstellungen bis zu 156 Polster-Kombinationen.“, erklärt Thomas Nöjd, geschäftsführender Gesellschafter des schwedischen PackSynergy-Mitglieds Nöjd.
Eine absolute Neuheit sind die dynamischen Verpackungslösungen der Reihe Korrvu Select. Sie bieten Potenzial zur Ressourcenschonung und machen zusätzliche Hohlraumfüllung oder Umwicklung überflüssig. „Ideal für den Bereich eCommerce ist zum Beispiel Korrvu LOK. Die Versandlösung ist zu 100% recycelbar und für leichte Waren unterschiedlicher Größe optimiert. Sie bietet maximalen Schutz bei reduziertem Materialeinsatz.“, sagt Christoph Hammerschmidt, Global Development Manager bei Sealed Air.

Geprüfte Qualität mit Kostenvorteil: TigerProducts
„Mit unserer Eigenmarke Tigerproducts eröffnen wir unseren Kunden den Zugang zu einem Top-Sortiment an Standard-Packmitteln, Packhilfsmitteln, Geräte und Maschinen. Das TigerProducts-Sortiment bietet die perfekte Grundausstattung, vom Verschließen und Schützen über die Umverpackung bis hin zur Ladungssicherung und darüber hinaus.“, sagt Thomas A. Baur. Der CEO von PackSynergy legt Wert auf die Feststellung, dass „alle Tigerproducts von namhaften Herstellern nach unseren strengen Qualitätskriterien produziert werden. Sie sind bis ins Detail durchdacht, haben sich in der Praxis vielfach bewährt und sind zu attraktiven Konditionen zuverlässig verfügbar.“

Optimale Prozesse
PackSynergy bündelt das Know-how und die Markterfahrung seiner Mitglieder auch in den Bereichen Analyse, Beratung, Konzeption und Projektdurchführung. „Das Leistungsspektrum reicht dabei von der Optimierung des Materialverbrauchs über die Planung und Etablierung einzelner Prozesse und Abläufe, der rechtlichen Beratung und der Versorgung mit Rahmenverträgen bis hin zur vollständigen Organisation, Ausstattung und Inbetriebnahme eines Werkstatt-, Lager- oder Versandbereichs inklusive der Arbeitsplätze.“, erklärt Baur. „PackSynergy-Kunden können schneller und besser auf Kundenwünsche reagieren und Innovationen entwickeln. Sie agieren nachhaltig effizienter und kostengünstiger, sichern die Qualität ihrer Arbeit und erarbeiten sich so operative Vorteile und ein strategisches Plus im Marktumfeld.“

Fachkräfte-Desk
Zum ersten Mal auf der FachPack: Der PackSynergy Fachkräfte-Desk. Hier informieren Baur und die Geschäftsführer der Mitgliedsunternehmen über Karrierechancen und Perspektiven im Verpackungsgroßhandel. „Das Berufsfeld bietet spannende, zukunftssichere und herausfordernde Tätigkeiten rund um Verpackung, Versand und Logistik.“ Den Einsatz von immer mehr Technik beim Handel und den wachsenden Bedarf an beratungsintensiven System- und Prozesslösungen nennt Baur beispielhaft als zwei Treiber, „die eine Tätigkeit in unseren Geschäftsfeldern immer anspruchsvoller und vielschichtiger machen.“, sagt Baur.

Der beste Kaffee der FachPack
Auf externe Expertise baut PackSynergy beim „besten Kaffee auf der FachPack“. Die Kaffeekünstler von Viva Barista versorgen Standbesucher mit Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato und hauseigenen Leckereien. „Wir ziehen unser Qualitätsversprechen durch, just in time, auch beim Kaffee.“, sagt Thomas Baur.

www.packsynergy.de

BU: Thomas A Baur - CEO PackSynergy

Foto: PackSynergy

 

 

08.09.2015

Netstal: Reto Bamert, neuer Leiter der BU PET

Mit sofortiger Wirkung wurde Reto Bamert zum Leiter der Business Unit PET ernannt. Er übernimmt damit die Aufgaben von Markus Dal Pian, Vice President Sales & Marketing, der dieses Amt bisher kommissarisch innehatte.

Langjährige Erfahrung als Kunststoffexperte
„Ich freue mich, dass wir mit Reto Bamert einen langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter und Kunststoffexperten für die Leitung der Business Unit PET gewinnen konnten. Aufgrund seiner sehr guten persönlichen und fachlichen Qualifikation sowie seiner langjährigen Kundenkontakte wird er zur Stärkung und zum Ausbau der weltweiten Marktposition in dem für Netstal wichtigen Geschäftsfeld beitragen“, sagt Markus Dal Pian, Vice President Sales & Marketing bei Netstal.

Reto Bamert begann seine Tätigkeit in der Business Unit PET im März 2005 als Projektleiter Auftragsabwicklung PET. Nach langjähriger Gebietsverantwortung für Osteuropa wurde er zum 1. Januar 2014 mit der Aufgabe als Vertriebsleiter der Business Unit PET betraut. „Reto Bamert hat in den vergangenen Jahren zahlreiche erfolgreiche Projekte geleitet. Als diplomierter Verkaufs- und Marketingleiter verfügt er des Weiteren über fundiertes Fachwissen, das über seinen Tätigkeitsbereich hinausgeht. Ich wünsche ihm bei seiner neuen Tätigkeit viel Erfolg und weiterhin gutes Gelingen“, schließt Dal Pian.

www.netstal.com

BU: Reto Bamert ist neuer Leiter der BU PET bei Netstal

Foto: Netstal

 

 

07.09.2015

Drucker und Berndt+Partner Kooperation

Mit der neuen Drucker und Berndt+Partner-Kooperation können Verpackungslieferanten jetzt internationale Märkte mit integrierten Kommunikationsmaßnahmen besser erschließen.

Die Berndt+Partner Communications GmbH mit Sitz in Berlin ist eine Kooperation mit der Marketing- und Kommunikationsagentur The Drucker Group aus Chicago, Illinois eingegangen, um strategisches Marketing und Branding sowie Kommunikationsdienstleistungen für Verpackungsanbieter überregional aus einer Hand zu liefern.

“Wir sehen zunehmend mehr Verpackungsanbieter, die auf globaler Ebene denken. Dies beinhaltet auch mittelständische Unternehmen, die international expandieren wollen.”, erklärt Matthias Giebel, CEO der Berndt+Partner Communications GmbH. “Aus diesem Grund brauchen global operierende Verpackungslieferanten auf der Agenturseite überregional agierende Partner mit integrierter Expertise im Verpackungsbereich, die die Drucker und Berndt+Partner-Kooperation liefert. ”

“Unsere verknüpfte Verpackungsexpertise ist tief verwurzelt. The Drucker Group und Berndt+Partner Communications haben in der Vergangenheit unabhängig voneinander zum Teil mit den gleichen Kundenunternehmen zusammengearbeitet – jeder in seiner Region.“, ergänzt Scott Drucker, Managing Partner der The Drucker Group. 

Globale Ausrichtung mit regionalem Kundenverständnis als Erfolgsfaktor erkannt
“Diese Kräfte sollen nun gebündelt werden. Im Gegensatz zu den großen globalen Agenturnetzwerken, bei denen ein Kunde einfach von Europa in die USA weitergereicht wird oder andersherum, können wir ein koordiniertes Team stellen.”, erklärt Giebel. „Dies ermöglicht uns lokal abgestimmte Marktstrategien sowie einen professionellen Nachrichtenaustausch – während weiterhin wesentliche, globale Kontinuität aufrechterhalten und auf weltweiten Initiativen aufgebaut wird, um effektiver die Ziele der Verpackungsvermarkter zu erreichen.“

Drucker meint, dass der Schlüssel zum globalen Erfolg darin besteht, den Käufer vor Ort zu verstehen. “Unternehmen können multinational sein, aber Käufer sind keine homogene Masse. Wenn man Ozeane oder nationale Grenzen übertritt, ist die Marketingstrategie vielleicht dieselbe, aber betreffende Unternehmen können anders aufgestellt sein und andere Kaufprozesse anwenden. Scheinbar kleine Nuancen können Ihre Marketingkampagne ausmachen oder aber einen mühsam geplanten Markteintritt erschweren. “

Zusätzlich zur strategischen Markenberatung und der Entwicklung komplexer Marketingkampagnen kann die Drucker und Berndt+Partner-Kooperation alle Serviceangebote rund um das Thema Kommunikation gestalten. Dies beinhaltet z.B. lokale, marktspezifische Werbung, Messestandgestaltung, Vertriebsunterstützung und damit verbundene PR-Aktivitäten.

Die Erfahrung der The Drucker Group im B2B-Bereich zeigt eine langjährige Erfolgsbilanz in der Verpackungsindustrie auf mit Unternehmen wie z.B. INX International, MonoSol LLC, Silgan Containers Corporation, Amcor PET Packaging, und Huhtamaki.

Die Berndt+Partner Communication GmbH ist ausschließlich im B2B-Geschäft der Verpackungsindustrie tätig. Dazu zählen Kundenunternehmen wie z.B. Constantia Flexibles,  Lenze, Windmöller & Hölscher, Somic, folian, Aptar, prepac group und DuPont.

Die Drucker und Berndt+Partner-Kooperation wird bei der diesjährigen FachPack 2015 in Nürnberg vom 29. September – 01. Oktober vertreten sein. Ebenso auf der PACK EXPO in Las Vegas, Nevada in den USA vom 28. – 30. September.


www.berndtundpartner.de

BU: Matthias Giebel, CEO

Foto: Berndt+Partner Communications GmbH

 

 

07.09.2015

drupa: World Tour startet im September

Rund 440.000 Flugkilometer im Einsatz für die drupa. 

Der Startschuss für die heiße Phase der drupa 2016 World Tour fällt im September mit einer Reihe von Präsentationen, Pressekonferenzen und Fachpressegesprächen in Asien, Europa und den USA. Über 40 drupa-Events aller Art finden bis weit in den Februar 2016 auf allen Kontinenten statt, um die Werbetrommel für die Weltleitmesse für print und crossmedia solutions zu rühren und über die wichtigsten Trends und Innovationen zu informieren. Die Palette reicht dabei von Experten- und Pressemeetings in kleiner Runde, ganztägigen Branchen-Workshops bis hin zu Präsentationen mit mehreren hundert Teilnehmern. „In unserem Kommunikations- und Marketing-Mix aus Anzeigen, Direct Mailings, Online-Aktionen, Sponsoring-Aktivitäten, PR und Pressearbeit spielt die drupa World Tour eine zentrale Rolle. Wir erreichen unsere Besucher und wichtige Multiplikatoren unmittelbar und können sie aus erster Hand über das aktuelle drupa-Geschehen informieren“, unterstreicht Sabine Geldermann, Director der drupa, die Funktion dieser Veranstaltungen. „Ein weiterer Vorteil: Im direkten Dialog lässt sich ausloten, wo die spezifischen Interessen und Bedürfnisse liegen. Neben der persönlichen Besucheransprache ist das natürlich ein weiterer unschätzbarer Vorteil.“ Übrigens: Am Ende dieser World Tour haben die „drupa-Botschafter“ rund 440.000 Flugkilometer zurückgelegt – und damit die Erde fast elf Mal umrundet.
Los geht es am 12. September mit einer Präsentation anlässlich der Igas in Tokio, direkt gefolgt von einer Pressekonferenz am 14. September für die nordamerikanischen Medien im Rahmen der Graph Expo in Chicago.  Schwerpunkt der Aktivitäten sind Asien und Amerika mit 14 bzw. acht drupa-Events. Neu auf der drupa-Weltkarte: Almaty (Kasachstan) mit einem Printpromotion-Workshop. Die Destination mit der größten Entfernung von Düsseldorf ist Auckland (Neuseeland) – rund 18.000 Flugkilometer von der drupacity Düsseldorf entfernt.

www.drupa.de

BU: Über 40 drupa-Events auf allen fünf Kontinenten

Foto: drupa

 

 

Packaging News - Oktober 2015

 

31.10.2015

Rondo: Reorganisation des Standorts Allschwil

Die Rondo AG, ein auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen, qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie spezialisiertes Unternehmen, plant strukturelle Anpassungen und damit verbunden, die Reorganisation des Standorts in Allschwil sowie den weiteren Ausbau des Werks in Tschechien. Ursachen sind insbesondere der stetig steigende Preisdruck bei der Herstellung von Faltschachteln, hervorgerufen durch den zunehmenden Wettbewerb aus dem Euroraum sowie die Entkopplung des Schweizer Franken vom Eurokurs.

Das Ziel ist es, mit einer neu ausgerichteten Organisation auf die Veränderungen im Markt zu reagieren. Für eine weitere Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit am Schweizer Standort wird die Rondo AG ihre Kostenstrukturen anpassen und gleichzeitig die F&E Aktivitäten fokussiert vorantreiben. Dazu ist leider auch eine Reduktion der Personalkapazitäten am Standort Allschwil unvermeidlich, von der in einem stufenweisen Verfahren in den nächsten Monaten voraussichtlich 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen sein werden. Ein Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmern wurde heute eröffnet und dauert bis zum 17. November 2015. Für mögliche Kündigungen wird Rondo mit allen Betroffenen genaue Modalitäten vereinbaren und sozial ausgewogene Lösungen finden. 

Der Standort Allschwil wird zukünftig als Innovations- und Servicezentrum in unmittelbarer Nähe zu den Kunden weiter ausgebaut. Hier werden vor allem die Kompetenzen in den Bereichen Innovation, Verpackungs- und Produktentwicklung, Beratung und das Servicegeschäft gebündelt sowie Spezialaufträge und kleinere Losgrößen gefertigt.

Das Volumengeschäft wird Rondo zukünftig vermehrt über das bereits im Jahr 2006 gegründete Rondo-Werk in Ejpovice, Tschechische Republik abwickeln. Dieser Standort, dessen Produktionskapazitäten sukzessive weiter ausgebaut werden sollen, agiert bereits seit Jahren erfolgreich am Markt und verfügt über qualifizierte Mitarbeiter, moderne und leistungsfähige Maschinen und Strukturen und garantiert damit die zuverlässige Produktion von Faltschachteln in gewohnt hoher Rondo-Qualität.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit einer deutlich kompakteren Organisation in der Schweiz auf die Veränderungen im Markt reagieren, unsere Innovationskraft stärken und unsere Konkurrenzfähigkeit weiter verbessern können“, erklärt Joachim Hoeltz, CEO der Rondo AG. „Der Standort Allschwil spielt dabei eine strategisch wichtige Rolle, insbesondere wenn es darum geht, unsere Kunden mit neuen und innovativen Lösungen zu unterstützen und einen exzellenten Service vor Ort zu bieten.“


Über die Rondo AG

Die Rondo AG in Allschwil, Schweiz und ihre Tochtergesellschaften Rondo obaly s.r.o. in Ejpovice, Tschechische Republik, und Rondo-Pak Inc. in Norristown, PA, USA bzw. San Juan, Puerto Rico, sind spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen und qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie. Rondo ist Teil von Medipak Systems, dem Geschäftsfeld Pharma Systems des internationalen Technologiekonzerns Körber. Körber vereint weltweit führende Unternehmen mit über 100 Produktions-, Service- und Vertriebsgesellschaften und erzielte 2014 mit knapp 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 2,3 Mrd. Euro. Unter dem Dach von Medipak Systems bietet Rondo neben Standard- und Spezialfaltschachten zudem Systemlösungen und Services wie zum Beispiel Faltschachtel-Aufstellservice an.


www.rondo-packaging.com/de/home

BU: Joachim Hoeltz, CEO der Rondo AG.

Foto: Rondo AG

 

 

27.10.2015

Heidelberger Druckmaschinen: 4D-Druck Inprint

Besucher der Inprint 2015, die vom 10.-12. November in München stattfindet, können sich auf einem Marktplatz der Ideen am Stand der Heidelberger Druckmaschinen AG über die vielfältigen Möglichkeiten des farbigen 4D-Drucks informieren. Als 4D-Druck bezeichnet Heidelberg das individuelle, flexible und digitale Bedrucken von dreidimensionalen Objekten, wie beispielsweise Fuß- bzw. Golfbälle, Trinkflaschen und andere gekrümmte Oberflächen.

Je nach Anwendung können Unternehmen, etwa Markenartikler bzw. Konsumgüterhersteller, diese Objekte für die unterschiedlichsten Zielgruppen mit individuellen Bildern und Texten bedrucken. Dafür präsentiert Heidelberg erstmals der Öffentlichkeit die neue Jetmaster Dimension 250 als Vierfarb-Maschine, die auf Basis der modernen Inkjet-Technologie Objekte bis zu einem Durchmesser von 250 Millimetern bedrucken kann. Im Gespräch mit den Experten von Heidelberg und anhand zahlreicher Praxisbeispiele können potenzielle Kunden ausloten, wie sie ihr Geschäftsmodell mit Hilfe des 4D-Druck-Verfahrens erweitern und neue Marktsegmente erschließen können.

„Heidelberg unterstützt kreative Player in der Printmedien-Industrie und darüber hinaus mit Technologien, die über den Tellerrand des klassischen Drucks blicken. Mit dem 4D-Druck auf Basis der Inkjet-Technologie lassen sich massenhaft produzierte Konsumgüter individuell, qualitative hochwertig und kostengünstig auch in kleinen Mengen veredeln. Zur kommenden Drupa plant Heidelberg zudem eine Lösung, die besonders industriellen Anwendern, beispielsweise in der Automobilindustrie, neue Möglichkeiten eröffnet“, so Jason Oliver, Leiter Geschäftsfeld Digital bei Heidelberg.

Begleitend zum Messeverlauf der Inprint findet ein Konferenzprogramm statt, in dem Vertreter aus Wissenschaft und Praxis über zukünftige Entwicklungen, Trends und Chancen industrieller Druckverfahren informieren. Jason Oliver spricht am 12. November über Praxistrends und die Möglichkeiten, die sich durch den 4D-Druck ergeben.

Heidelberg etabliert 4D-Druckverfahren – Anwender aus unterschiedlichen Branchen als Kunden gewonnen

Heidelberg hat den 4D-Druck erstmals vor rund einem Jahr vorgestellt, damals zuerst in einer Version für den Schwarz/Weiß-Druck. Die Flexibilität der Technologie trägt zur wirtschaftlichen Produktion kleiner Chargen und individueller Endprodukte bei. Grundlage für den 4D Druck ist die Kombination von fortschrittlicher Inkjet-Technologie und hochpräziser Robotik. Der modulare Baukasten der Jetmaster Dimension Baureihe ermöglicht das Bedrucken unterschiedlichster Objekte, Oberflächen und Anwendungen. Eine Einfache Umsetzung von Personalisierungskonzepten ermöglicht eine zusätzliche Wertschöpfung. Heidelberg bietet die Maschine mit dem Servicevertrag 4D auf Clickcharge-Basis an, der Tintenverbrauch, Wartung und Verbrauchsmaterialien abdeckt und sich am tatsächlichen Bedarf des Anwenders orientiert.

Mittlerweile haben sich bereits unterschiedliche Unternehmen, klassische Druckereien, Internetdruckereien und auch Konsumgüterhersteller für den Einsatz des 4D-Drucks entschieden. „Völlig unterschiedliche Kunden setzten auf das 4D-Druck-Verfahren von Heidelberg. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, selbst neue Marktsegmente zu erschließen, indem es uns gelingt, auch branchenfremde Unternehmen für das Thema Druck zu begeistern“, so Oliver.


www.heidelberg.com

BU: Heidelberg präsentiert auf der Inprint in München einen Marktplatz der Ideen für den farbigen 4D-Druck und stellt erstmals das neue 4D-Drucksystem Jetmaster Dimension 250 vor.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

 

 

25.10.2015

Beviale Moscow 2015: Gelungene Premiere

„Erwartungen übertroffen“, „die perfekte Plattform“, „ein voller Erfolg“ – so der Tenor der Aussteller der ersten Beviale Moscow. Der neue Ableger der Brau Beviale in Moskau zeigte vom 6. bis 8. Oktober 2015, was in ihm steckt. 112 Aussteller aus 17 Ländern präsentierten ein breites Portfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Getränkeproduktion: Von hochwertigen Rohstoffen über leistungsfähige Technologien und passgenaue Logistik bis hin zu spritzigen Marketing-Ideen überzeugten sich die 2 667 Besucher vorrangig aus Russland und dem osteuropäischen Raum auf dem Crocus Expogelände.

„Das war eine richtige Punktlandung“, resümiert Projektleiter Thimo Holst nach der Veranstaltung zufrieden. „Als wir erstmals im Markt von der Beviale Moscow sprachen, ernteten wir noch viele skeptische Blicke. Doch bereits in den Vorbereitungen folgten immer mehr Teilnehmer unserer Überzeugung: Das Interesse an einer ganzheitlichen Getränkemesse im osteuropäischen Markt ist da. Das hat sich nun bestätigt. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Erstveranstaltung und danken unseren Kunden für das Vertrauen in unsere Einschätzung. “

Vojtech Skolnik, Leiter Marketing und Vertrieb, Hobra-Skolnik s.r.o, Tschechische Republik: „Es war die richtige Entscheidung, an der ersten Beviale Moscow teilzunehmen. Wir hatten viele qualifizierte und spezialisierte Besucher an unserem Stand. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn wir erwarten nun ein gutes Nachmessegeschäft.”

„Global solutions – local success“ – mehr als nur ein Schlagwort

Die Beviale Moscow versteht sich als Türöffner zu den Wachstumsmärkten Russlands und seiner direkten Nachbarn. Mehr als die Hälfte der Aussteller kam aus dem regionalen Markt. Aber auch wichtige internationale Branchengrößen nutzten die drei Tage in Moskau, um den Kunden vor Ort ihre Lösungen zu präsentieren. Laura Léglise, Marketing & Communication Manager, OCME s.r.l, Italien: „Die Beviale Moscow ist die perfekte Plattform für unsere Produktpalette. Wir hatten die Möglichkeit, die Beziehung zu unseren Bestandskunden zu pflegen und neue Kontakte in der russischen Getränkeindustrie zu knüpfen.“

2 667 Fachbesucher zeigten Interesse am direkten Austausch zu fachspezifischen Fragen. Sie reisten aus 31 Ländern an, vorrangig jedoch aus Russland selbst und den angrenzenden Nachbarstaaten wie Weißrussland, Kasachstan und der Ukraine. Die Experten aus Brauereien und Mälzereien, aus dem Getränkefachhandel, der Gastronomie und dem Gaststättengewerbe, aus den Bereichen Wein, Erfrischungsgetränke, Saft, Mineralwasser und Milch sowie aus dem Dienstleistungssektor und Forschungseinrichtungen diskutierten mit den regionalen und internationalen Anbietern über individuelle Lösungsansätze in allen Segmenten der Getränkeindustrie.

Plattform für die gesamte Getränkewirtschaft

Auch das Engagement zahlreicher Verbände spiegelt die Bandbreite der ersten ganzheitlichen Getränkemesse im osteuropäischen Markt wider: Sowohl im Fachangebot als auch im Rahmenprogramm waren die Bereiche Milch, Wasser, Bier, Wein, Getreide und Verpackung auf der Beviale Moscow vertreten. Mit der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) hat die Beviale Moscow einen langjährig in Russland etablierten Konferenzveranstalter an ihrer Seite. Fachliches Highlight für Brauer waren die gefragten Weiterbildungsveranstaltungen für Führungskräfte aus der Industrie als auch Craft Brewer und Gasthausbrauereien: das VLB-Seminar für die Brau- und Getränkeindustrie in Russland sowie das Micro Brew Symposium Russia. Darüber hinaus hielt die „Dairy Union of Russia“ ihre Jahreskonferenz an allen drei Tagen auf der Beviale Moscow ab und der russische Verpackungsverband prämierte die beste Getränkeverpackung und bot ein Seminar speziell zum Thema Getränkeverpackung an.

Fortsetzung folgt: Frühjahr 2017

Daniel Caspary, Chief Business Officer, Caspary GmbH, Deutschland: „Die Teilnahme war für uns ein voller Erfolg. Wir freuen uns bereits auf die nächste Beviale Moscow. Hier hat sich ein neuer Pflichttermin für die osteuropäische Getränkeindustrie entwickelt.”
Die nächste Beviale Moscow findet im Frühjahr 2017 in Moskau statt.


www.beviale-moscow.com/en

Foto: thomaseder - Fotolia.com

 

 

22.10.2015

K 2016: Sonderschau „Plastics shape the future“

Seit vor rund 100 Jahren Kunststoffe erstmals zu Telefonen, Lichtschaltern und Radiogehäusen verarbeitet wurden, haben sich ihre Vielfalt und ihre Präsenz im Alltag ungemein gesteigert. Inzwischen haben die polymeren Werkstoffe alle Lebensbereiche erobert und sind Synonym für Innovation, Sicherheit, Komfort und nahezu unbegrenzte Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten. Ohne Kunststoffe und Kautschuk werden die großen Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern sein. Sie stehen für Ressourcen schonende Technologien, fortschrittliche Mobilität, Schutz von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, innovative Medizintechnik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Die Sonderschau „Plastics shape the future“ wird während der K 2016 vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf verdeutlichen, welche Entwicklungen heute bereits Gestalt annehmen und welche Visionen morgen umgesetzt werden können. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, inwieweit Kunststoffe die Gestaltung moderner Lebensräume prägen – und zwar in funktionaler, ästhetischer wie nachhaltiger Hinsicht. Ökonomische wie ökologische Aspekte werden thematisiert, aber auch Problemfelder wie z.B. Marine Litter nicht ausgespart.

Multimediale Präsentationen und eine innovative Standgestaltung werden das Programm der Sonderschau in Halle 6 unmittelbar erlebbar machen, das aus Informations- und Show-Elementen, Aktionen, Impulsreferaten und Diskussionsrunden besteht. Ideen von Schülern und Studenten zur Gestaltung der Zukunft werden nicht nur am schon traditionellen Jugendtag, dem Sonntag der K 2016 (23. Oktober), im Mittelpunkt stehen, sondern während aller Messetage für Denkanstöße sorgen. „Plastics shape the future“ verspricht wegweisende Ein- und Ausblicke für Aussteller und Fachbesucher der K 2016 ebenso wie für Medien und die breite Öffentlichkeit.

Die Sonderschau, ein Projekt der deutschen Kunststoffindustrie unter Federführung von Plastics Europe Deutschland e.V. und der Messe Düsseldorf, ergänzt bereits zum 9. Mal das Ausstellungsangebot der K. Die weltweit bedeutendste Veranstaltung der Kunststoff- und Kautschukbranche wird 2016 erneut das gesamte Angebotsspektrum der Branche umfassen. Rund 3 000 Aussteller von allen Kontinenten werden teilnehmen, alle 19 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes sind bereits voll belegt. Rund 200 000 Fachbesucher aus aller Welt werden zur K 2016 erwartet.

Die K 2016 ist von Mittwoch, 19. Oktober, bis Mittwoch, 26. Oktober 2016, täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

www.k-online.com

BU: Messeimpression aus dem Jahr 2013

Foto: Messe Düsseldorf

 

 

19.10.2015

Medipak Systems: Neuer CEO

Seit dem 1. Oktober 2015 ist Clemens Berger neuer CEO der Medipak Systems. Er folgt auf Gerhard Breu, der sich bereits im April dieses Jahres aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hatte und in den Verwaltungsrat der Holding gewechselt war.

Clemens Berger kommt von der Firma Krones. Hier war er elf Jahre in verschiedenen Führungspositionen tätig und hatte zuletzt die Gesamtverantwortung für die Business Line Primary Packaging. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Clemens Berger einen erfahrenen Manager mit großem Erfahrung im Technologieumfeld für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, so Richard Bauer, Vorstandsvorsitzender der Körber AG.

www.medipak-systems.com/de

BU: Clemens Berger, CEO Körber Medipak Systems AG

Foto: Körber Medipak Systems AG

 

 

16.10.2015

STI Group: Wechsel in der Geschäftsführung

Dr. Kristina Stabernack, Vorsitzende des Beirats der STI Group, gab gestern im Rahmen einer Führungskräftekonferenz einen Wechsel in der Geschäftsführung des Familienunternehmens bekannt.

Nach über achtjähriger Unternehmenszugehörigkeit hat sich Dr. Tom Giessler (47) entschieden, die STI Group zum Jahresende zu verlassen. Seine Funktion übernimmt Michael Apel (39), der als früherer langjähriger Mitarbeiter der STI Group unter anderem einen exzellenten Überblick über den Bereich Controlling und Finanzen hat. Nach rund sechs Jahren als Leiter Controlling STI Group hat Michael Apel die letzten zwei Jahre genutzt, um weitere Erfahrungen im Bereich Controlling und Finanzen außerhalb der Unternehmensgruppe zu sammeln. Diese Expertise und neue Ideen wird der studierte Betriebswirt in sein neues Aufgabengebiet einbringen. Der im Raum Bad Hersfeld wohnende Apel ist der Region eng verbunden und freut sich auf die neue Herausforderung.

Der studierte Kaufmann und Maschinenbauer Dr. Tom Giessler war im Frühjahr 2007 als Geschäftsführer in die STI Group eingetreten, um auch die Internationalisierung voranzutreiben und die STI Group wettbewerbsfähig für die Zukunft zu machen. Das seinerzeit eher in der deutschsprachigen Region aufgestellte Unternehmen erzielt heute rund 40 Prozent seines Umsatzes außerhalb Deutschlands. Die internationalen Märkte sind von zentraler Bedeutung für den Erfolg des Verpackungs- und Displayherstellers.

Gemeinsam mit seinem Geschäftsführungskollegen Aleksandar Stojanovic (44) hat Dr. Giessler in den letzten 24 Monaten die Konsolidierung der Unternehmensaktivitäten und in Zusammenarbeit mit den Führungskräften die Vision und Strategie vorangetrieben. Dabei lagen ihm sowohl das Unternehmen als auch der Vogelsbergkreis, seine berufliche Heimat, besonders am Herzen. Für dessen Zukunft hat er sich in der Unternehmerinitiative engagiert und mit den Verantwortlichen aus der Politik richtungweisende Ideen für die Zukunft aufgezeigt.

Zusammen mit Aleksandar Stojanovic, der Ende 2013 in die Geschäftsführung berufen wurde, wird Michael Apel ab 2016 die Geschäftsführung der STI Group übernehmen.

Dr. K. Stabernack dankte Dr. T. Giessler für sein großes persönliches Engagement in den vergangenen acht Jahren. „Mit seinem Fachwissen und seinem strategischen Weitblick konnte er viele wichtige Weichen für den Erfolg der STI Group stellen,“ so die Beiratsvorsitzende. Gleichzeitig freute sie sich, dass Michael Apel die Position kurzfristig angenommen hat. „Ich bin davon überzeugt, dass Michael Apel in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführungskollegen Aleksandar Stojanovic die STI Group weiter erfolgreich führen wird.“

Mit der Errichtung des Druckzentrums Vogelsberg ist der Startschuss für umfangreiche Investitionen in der Unternehmensgruppe gefallen. Ende Oktober erfolgt am Standort Lauterbach der Spatenstich für die mit rund 10 Mio. € budgetierte Erweiterung der Druckhalle und der Druckkapazitäten. 

Am Display-Standort Grebenhain wird noch in diesem Jahr eine neue Hochleistungs-Klebemaschine für Displaysockel sowie eine hochmoderne Digitaldruckmaschine in Betrieb genommen. Diese dient in erster Linie der Individualisierung von POS-Kampagnen und der Schnelligkeit bei der Umsetzung maßgeschneiderter POS-Aktionen. Auch im ungarischen und tschechischen Werk sind für die Zukunft größere Investitionen geplant, welche die Produktivität und Effizienz der Werke steigern werden.

„Unser erfolgreicher Marktauftritt als Partner der Marken auf der FachPack hat gezeigt, dass wir mit der STI Group auf einem guten Weg sind“, so Dr. Stabernack. „Doch der Markt verändert sich. Neben Kreativität und Qualität werden Effizienz und Effektivität für unsere Kunden immer wichtiger. Daher müssen wir für Veränderungen bereit sein,“ so ihr Appell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Über die STI Group

Die STI Group bietet kreative und innovative Verpackungs- und POS-Lösungen, welche die Marken und Produkte ihrer Kunden schützen und diese am POS in Szene setzen – effektiv und kosteneffizient. Als Partner der Marken schafft die STI Group einen nachhaltigen Mehrwert für ihre Kunden und macht diese am POS erfolgreich. Mehr als die Hälfte der weltweit größten Konsumgüterhersteller (FMCG) sowie führende Handelskonzerne und Agenturen zählen zu den Kunden der STI Group. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete 2014 mit rund 2.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 290 Mio. € und überzeugt durch Innovationskraft und Qualität.

www.sti-group.com/de

BU: STI Group-Geschäftsführer Dr. Tom Giessler (links) verlässt die Unternehmensgruppe zum Jahresende. Seine Nachfolge tritt Michael Apel (Mitte) an, der ab 2016 gemeinsam mit Aleksandar Stojanovic (rechts) die Geschäftsführung der STI Group bildet.

Foto: STI Group

 

 

14.10.2015

Bobst Group übt Kaufoption aus

Die Bobst Group, seit 2011 im Besitz eines Anteils von 65 % an der Gordon Ltd, übt ihre Option auf den Kauf der verbliebenen Aktien aus. Gary Tseng, der frühere Inhaber, bleibt Geschäftsführer

Mex, Schweiz, 14. Oktober 2015 – Die Bobst Group kündigt an, dass sie vor Ende dieses Jahres ihre Option auf den Kauf der bei Gary Tseng verbliebenen 35 % der Aktien der Gordon Ltd, der in Hongkong ansässigen Holding der Shanghai Eternal Machinery Co. Ltd, ausüben wird.


Gary Tseng bleibt Geschäftsführer und wird weiterhin für das operative Geschäft des Unternehmens verantwortlich sein. Beide Parteien haben vereinbart, keine Informationen zu den Bedingungen dieser Transaktion zu veröffentlichen.


Philippe Milliet, Leiter des BOBST Geschäftsbereichs Sheet-fed und Mitglied der Konzernleitung: „Wir sind mit der Entwicklung von Gordon in den letzten 5 Jahren sehr zufrieden. Unter der starken Führung und klaren Vision von Gary Tseng hat Gordon neue Produkte entwickelt und seine Marktposition gestärkt. Wir freuen uns, dass wir mit einer dem geänderten Aktienbesitz angepassten Unternehmensführung weiterhin von Garys reichhaltigen Erfahrungen profitieren können.“

 

Zum Verkauf seines Aktienanteils meint Gary Tseng: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung mich  an BOBST anzuschliessen. Während der Zusammenarbeit mit BOBST in den letzten 5 Jahren hat Gordon bedeutende Verbesserungen bei der Produktpalette und der Marktpräsenz erzielt. Es liegen weitere grossartige Entwicklungsmöglichkeiten vor uns und ich bin sehr froh, dass ich, wie schon in der Vergangenheit, auch in den nächsten Jahren als Geschäftsführer daran mitwirken kann. Gleichzeitig gibt mir die geklärte Situation mehr Zeit und Energie, mich auf die weitere Entwicklung von Produkten und Märkten für Eterna und Brausse zu konzentrieren.“

 

Die Produktreihen von BOBST und Eterna zeichnen sich durch einen hohen Grad an Komplementarität aus und beide Unternehmen werden weiterhin technologisch fortgeschrittene Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die die Geschäftsanforderungen ihrer jeweiligen Kunden erfüllen. Die Markenidentitäten, Management-Teams, Vertriebs- und Service-Netzwerke beider Unternehmen bleiben getrennt und stellen somit die Kontinuität in der Zusammenarbeit zwischen Kunde, BOBST und Eterna sicher.


Über Bobst Group


Wir sind der weltweit führende Lieferant von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungs- und Etikettenhersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien. Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen BOBST ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 11 Produktionsstätten in 8 Ländern und beschäftigt mehr als 4 800 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von CHF 1.3 Mia.

 

www.bobst.com

 

 

13.10.2015

Interpack 2017: Anmeldung ab sofort möglich

Interessierte Unternehmen der Verpackungs- und Prozesstechnik aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, Süßwaren, Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food Konsumgüter und Industriegüter sowie branchennahe Services können sich ab sofort zur Interpack 2017 anmelden. Die internationale Leitmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie findet vom 04. bis 10. Mai 2017 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Die Interpack bildet eine Plattform für komplette Wertschöpfungsketten. Dazu gehören Prozesse und Maschinen für das Verpacken und die Verarbeitung von Packgütern, außerdem Packstoffe, Packmittel und die Packmittelherstellung sowie Dienstleistungen für die verpackende Wirtschaft.

Alleinstellungsmerkmal der Interpack ist der einzigartige Angebotsumfang und eine unerreichte Internationalität der Aussteller wie auch Besucher. Die letzte Interpack im Mai 2014 zog rund 175.000 Fachleute an, wovon 84 Prozent angaben, in Entscheidungsprozesse in ihrem Unternehmen eingebunden zu sein. Das Resümee der befragten Besucher war exzellent: 97 % von Ihnen äußerten, die Messe weiterempfehlen zu wollen. Von den Ausstellern gaben 83 Prozent an, Neukunden gewonnen zu haben.

Die Anmeldung zur Interpack 2017 ist online unter www.interpack.com/1330 möglich. Unternehmen, die bereits an der Interpack 2014 teilgenommen haben, können auf die vorhandenen Daten zurückgreifen. Der offizielle Anmeldeschluss ist der 29. Februar 2016.

Parallele Veranstaltung components

Die Messe components for processing and packaging für Zulieferer der Verpackungsindustrie findet nach ihrer Premiere in 2014 mit überarbeitetem Konzept an zentraler Stelle innerhalb der Interpack statt. Die components richtet sich ausstellerseitig an Unternehmen, die Antriebs-, Steuer- und Sensortechnik, Produkte zur industriellen Bildverarbeitung, Handhabungstechnik, industrielle Software und Kommunikation sowie komplette Automatisierungssysteme für Verpackungsmaschinen anbieten. Außerdem können Hersteller oder Lieferanten von Maschinenteilen, -Komponenten, -Zubehör und Perepheriegeräten sowie solche von Komponenten und Hilfsmitteln für Packmittel teilnehmen. Die Standgestaltung ist für Unternehmen nun frei; 2014 waren nur verschiedene Systemstandvarianten buchbar gewesen. Die Anmeldung ist im selben Zeitraum wie zur Interpack unter www.packaging-components.com möglich.

We innovate

Zum Anmeldestart führt die Interpack das im Vorfeld der letzten Ausgabe der Messe begonnene Konzept der zielgruppengenauen Ansprache konsequent fort. Unter dem Leitclaim „We innovate“ stehen in der Kommunikation über alle Kanäle Geschichten von Unternehmen der acht Kernzielgruppen im Fokus. Filme über diese „innovativen Acht“ bilden den Kern der Kommunikationskampagne.

Dieser Ansatz findet sich auch in dem gedruckten Check-In-Magazin wieder, das potenzielle Aussteller zum Anmeldestart erhalten. Außerdem sind alle Filme neben dem YouTube-Kanal der Interpack auf der komplett überarbeiteten Webseite www.interpack.com abrufbar. Diese präsentiert sich nun zudem im responsivem Design für eine optimierte Darstellung auf mobilen Geräten.


www.interpack.com

BU: Interessierte Unternehmen der Verpackungs- und Prozesstechnik aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, Süßwaren, Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food Konsumgüter und Industriegüter sowie branchennahe Services können sich ab sofort zur Interpack 2017 anmelden. Die internationale Leitmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie findet vom 04. bis 10. Mai 2017 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Foto: Messe Düsseldorf

 

 

12.10.2015

25. Dresdner Verpackungstagung Dezember 2015

Neues Wissen, kontroverse Positionen und wichtige Impulse für Experten und Entscheider: Unter dem Motto „Spannungsfeld Verpackung“ fokussiert die Dresdner Verpackungstagung 2015 Trends und Entwicklungen rund um Recycling, E-Commerce und Materialien. Frühbucher profitieren bis Ende Oktober von speziellen Konditionen.

Am 03./04. Dezember 2015 lädt das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) Experten und Entscheider zur 25. Dresdner Verpackungstagung in die vorweihnachtliche Elbmetropole. Als Treffpunkt und Netzwerktreffen für Ingenieure, Techniker, Kaufleute und Wissenschaftler bietet die Tagung neben Fachvorträgen, Diskussionen und Gesprächen im Netzwerk auch Raum für ein Get-together mit dem Nachwuchs. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Themen: Neue Werkstoffe und Trends bei Verpackungsmaterialien, die Veränderung der Verpackungslandschaft durch E-Commerce sowie Pro & Contra beim Recycling und das neue Wertstoffgesetz.

Neue Werkstoffe und Trends bei Verpackungsmaterialien

Sind Biokunststoffe ein Hype oder eine Notwendigkeit? Auf der Dresdner Verpackungstagung erfahren Teilnehmer, wie sich die Situation in Bezug auf Materialien und Markt darstellt, welche Perspektiven es für die Zukunft gibt und wo Handlungsbedarf ist. Aktuelle Informationen gibt es auch zur Nanotechnologie. Wie erleben wir sie im Alltag? Wo sind Anwendungsgebiete und wo gibt es aktuelle Forschung mit Bezug zur Verpackung? Antworten und aktuelle Informationen liefert die Tagung darüber hinaus zu Innovationen im Bereich Renewable Packaging, Wood-Compound-Verpackungen und völlig neuen Freiheiten bei der Tubenherstellung.

Recycling und  Wertstoffgesetz

Eine ebenso kompetente wie kontroverse Runde versammelt die Dresdner Verpackungstagung beim Fokusthema Recycling. Über das Pro und Contra der Entsorger sowie das neue Wertstoffgesetz sprechen Dr. Matthias Klein, Referent im Referat „Ressourcenproduktivität in der Kreislaufwirtschaft, Wertstoffrückgewinnung“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Benjamin Bongardt, Leiter Ressourcenpolitik des NABU e.V. und Helmut Schmitz, Director Public Affairs bei der Duales System Deutschland GmbH.

E-Commerce verändert die Verpackungslandschaft

Wie E-Commerce die Verpackungslandschaft verändert, erfahren und diskutieren die Teilnehmer der Dresdner Verpackungstagung am abschließenden Freitag. Experten von Zalando, DHL, Fraunhofer IML, Smurfit Kappa und dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. informieren über Anforderungen der Versender an die Verpackungsindustrie, Lebensmittel im E-Commerce, logistik- und kundenorientiertes Verpackungsmanagement, E-ready Packaging, Versandhandelskonzepte und logistische Lösungen.

Kompetenz trifft Zukunft

Schon seit vielen Jahren bietet die Dresdner Verpackungstagung Studierenden aus relevanten Studiengängen die Möglichkeit, für eine symbolische Summe an der Dresdner Verpackungstagung teilzunehmen. „Wir bieten Unternehmen und Studierenden den perfekten Rahmen für ein Get-together, von dem beide profitieren: Impulse für die Karriere auf der einen Seite, frühe Kontakte zu wertvollen Mitarbeitern von morgen auf der anderen Seite“, sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi. „Unser Angebot „Kompetenz trifft Zukunft“ ist ein echter Mehrwert, der die Dresdner Verpackungstagung auszeichnet.“

Das dvi bietet Frühbuchern noch bis Ende Oktober besondere Konditionen. Die Anmeldung erfolgt online unter verpackungstagung.de.

Die Dresdner Verpackungstagung 2015 wird unterstützt von der Gerhard Schubert GmbH, Stora Enso, Linhardt und DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG. Die Tagung findet in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V.  (WGV) statt.


Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab.
Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben der Dresdner Verpackungstagung zählen dazu der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, der Tag der Verpackung, das Packnology Forum, die Verpackungsakademie und PackVision. Das Deutsche Verpackungsinstitut wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. www.verpackung.org

Über die Wissenschaftl. Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. (WGFV)

Die WGFV wurde 1990 in Dresden gegründet. Sie betätigt sich in Forschung und Bildung auf den Gebieten Transportlogistik, Förder- und Lagertechnik, Verpackung, Güterumschlag, Gefahrguttransport sowie Entsorgung. Die WGFV unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Form von Studien, Gutachten, Seminare und Beratungstätigkeit. Die WGFV ist Mitglied des Deutschen Forschungsverbundes Verpackungs-, Entsorgungs- und Umwelttechnik e.V. (DVEU). www.wgfv.de

Über die Dresdner Verpackungstagung

Auf der jährlich im Dezember stattfindenden Dresdner Verpackungstagung treffen sich Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Forschung sowie Studierende relevanter Fachbereiche. Die Tagung versteht sich als Netzwerktreffpunkt und Dialog-Plattform für zentrale Themen und Innovationen rund um die Verpackung. Dazu gehören z.B. neue Entwicklungen, Anforderungen, Konzepte und Erkenntnisse in den Bereichen Material, Funktionalität, Wissens- und Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit oder Recycling. Studierende relevanter Studiengänge können für einen geringen Unkostenbeitrag an der Tagung teilnehmen. Das dvi ermöglicht so den frühen Kontakt der Nachwuchskräfte mit dem für sie relevanten, beruflichen Netzwerk. Teilnehmende Unternehmen können ihrerseits frühzeitig nach talentierten Fachkräften der Zukunft Ausschau halten.


www.verpackungstagung.de

BU: Am 03./04. Dezember 2015 lädt das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) Experten und Entscheider zur 25. Dresdner Verpackungstagung in die vorweihnachtliche Elbmetropole. Als Treffpunkt und Netzwerktreffen für Ingenieure, Techniker, Kaufleute und Wissenschaftler bietet die Tagung neben Fachvorträgen, Diskussionen und Gesprächen im Netzwerk auch Raum für ein Get-together mit dem Nachwuchs.

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

 

08.10.2015

Joachim Hoeltz neuer CEO der Rondo AG

Anfang Oktober startet Joachim Hoeltz als CEO bei der Rondo AG innerhalb des Geschäftsfelds Medipak Systems. Er folgt damit auf Dr. Rüdiger Freier, der das Unternehmen bereits Anfang September verlassen hat.
Joachim Hoeltz kommt von der MPS (Multi Packaging Solutions) Services GmbH (vormals Chesapeake), einem international tätigen Konzern aus der Verpackungsindustrie, wo er zuletzt als Geschäftsführer für den Bereich Operations verantwortlich war. Zuvor war er Geschäftsführer der Chesapeake Deutschland GmbH. Der studierte Betriebswirt startete seine berufliche Laufbahn als Berater bei den Unternehmensberatungen BDO und PWC.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Joachim Hoeltz einen erfahrenen Manager aus der Verpackungsindustrie gewinnen konnten. Wir wünschen ihm für seine neuen Aufgaben viel Erfolg und bitten alle Geschäftsführer und Mitarbeiter, ihn tatkräftig zu unterstützen“, so Jörg Tafelmaier, CFO des Geschäftsfelds Medipak System.


Firmenprofil Rondo AG

Die Rondo AG in Allschwil, Schweiz und ihre Tochtergesellschaften Rondo obaly s.r.o. in Ejpovice, Tschechische Republik, und Rondo-Pak Inc. in Norristown, PA, USA bzw. San Juan, Puerto Rico, sind spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen und qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie.

Rondo ist Teil von Medipak Systems, dem Geschäftsfeld Pharma Systems des internationalen Technologiekonzerns Körber. Körber vereint weltweit führende Unternehmen mit über 100 Produktions-, Service- und Vertriebsgesellschaften und erzielte mit knapp 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 2,3 Mrd. Euro. Unter dem Dach von Medipak Systems bietet Rondo neben Standard- und Spezialfaltschachten zudem Systemlösungen und Services wie zum Beispiel Faltschachtel-Aufstellservice an.

www.rondo-packaging.com

BU: Joachim Hoeltz ist neuer CEO der Rondo AG.

Foto: Rondo AG

 

 

07.10.2015

Smurfit Kappa: Neue Management-Struktur

Der Smurfit Kappa Konzern, einer der weltweit größten integrierten Hersteller papierbasierter Verpackungen mit Betrieben in Europa sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika, gibt eine neue Management-Struktur für seine europäischen Geschäfte unter der Führung von Roberto Villaquiran bekannt.

Roberto Villaquiran, aktuell CEO Corrugated Europe, übernimmt ab dem 1. Oktober seine neue Funktion als CEO Europe mit Gesamtzuständigkeit für die bestehende europäische Papier- und Wellpappen-Division. Roberto berichtet direkt an den Group CEO Tony Smurfit.

Die beiden neuen Chief Operations Officer („COO“) in Paper Europe und Corrugated Europe sind dem CEO Europe unterstellt. Laurent Sellier wurde als neuer COO Paper Europe ernannt und Saverio Mayer als neuer COO Corrugated Europe.

Roberto Villaquiran, neuer CEO Europe, sagt: „Ich fühle mich geehrt, die Funktion als CEO unseres europäischen Geschäftes anzunehmen. Unser Ziel ist, für unsere Kunden der Partner erster Wahl für Verpackungslösungen zu werden. Wir glauben, dass diese integrierte europäische Struktur unsere Fähigkeit, ausgezeichnete Leistungen und Werte zu liefern, noch weiter stärken wird.""

Tony Smurfit, Group CEO, fügt hinzu: „Wir erwarten, dass unsere neue europäische Struktur einen richtungsweisenden Beitrag zu weiterem Wachstum und zur fortgesetzten Entwicklung unserer Geschäfte beitragen wird. Die Leistungen spiegeln sowohl die Qualität unseres Teams als auch die Stärke unseres Geschäftsmodells wider. Wir glauben, dass die Stärke unseres Teams und unsere einzigartige Kultur auch weiterhin unser Geschäft definieren und zu ausgezeichneten Leistungen führen werden.“


Über Smurfit Kappa

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 350 Produktionsstätten in 33 Ländern. 2014 beliefen sich die Umsätze auf 8,1 Milliarden Euro. Wir sind aktiv in 21 Ländern in Europa und in 12 in Amerika. In Lateinamerika sind wir der einzige große überregionale Anbieter.

Gemeinsam mit unserem proaktiven Team nutzen wir unsere Erfahrung und Expertise, um unseren Kunden neue Möglichkeiten zu eröffnen. Durch den Austausch von Produktkenntnissen, Marktverständnis und Einblicken in Verpackungstrends arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen, um geschäftlichen Erfolg in ihren Märkten zu kreieren. Wir verfügen über ein breites Portfolio von Verpackungslösungen auf Papierbasis, das kontinuierlich mit Innovationen aktualisiert wird.  Ergänzt wird dies durch die Vorteile unserer Integration mit Papierdesign, Logistik, Service und unseren Verpackungswerken, die die meisten ihrer Rohmaterialien aus unseren eigenen Papierfabriken beziehen. Unsere Produkte sind 100 % erneuerbar und werden nachhaltig hergestellt. Somit verbessern sie die Umweltbilanz unserer Kunden.


www.openthefuture.de
www.smurfitkappa.de

BU: Roberto Villaquiran ist neuer CEO Europe bei Smurfit Kappa.

Foto: Smurfit Kappa

 

 

07.10.2015

Landa: Neuer CEO

Die Landa Gruppe hat die Ernennung von Yishai Amir als CEO der Landa Corporation und Mitglied des Verwaltungsrats bekanntgegeben. Er wurde außerdem zum Vice Chairman des Konzerns ernannt. Benny Landa, Gründer der Landa Gruppe, bleibt ihr Vorstandsvorsitzender.

Amir hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der digitalen Druckindustrie und hat sich als Führungskraft bewährt, die vordem leitende Positionen bei HP innehatte, zuletzt als Vice President und General Manager des Konzernbereichs Graphics Solutions Business bei Hewlett-Packard Americas. Davor war er als HP Vice President und General Manager von Indigo & Inkjet Solutions Business Americas und als Director Worldwide Strategic Marketing, HP-Indigo, tätig. Yishai Amir startete seine Karriere in der digitalen Druckindustrie bei Indigo, wo er verschiedene Positionen innehatte, darunter VP Photo Business und Director Product Marketing.

„Meine Position bei Landa fühlt sich an, als würde ich nach Hause kommen. Vor einundzwanzig Jahren begann meine Laufbahn mit Benny Landa bei Indigo. Ich schätze diese unglaubliche Chance sehr, wieder mit ihm und dem übrigen Landa-Team zu arbeiten.“, so Amir. „Ich freue mich darauf, zum weiteren Wachstum des Konzerns beizutragen und eins der großartigen Unternehmen der Branche aufzubauen.”

„Es ist eine spannende Zeit für Landa, in der wir jetzt das Vorstandsteam vervollständigen und das Unternehmen zur nächsten Ebene führen.“, kommentiert Benny Landa, Chairman des Konzerns. „Yishai Amir bringt genau die Branchen- und Managementerfahrung mit, die benötigt wird, um dem Unternehmen zur Verwirklichung seines ganzen Potenzials zu verhelfen. Zudem ist er ein sehr dynamischer, innovativer, strategischer Denker, der nachweislich Innovationskraft und Durchführung vorantreiben kann und der bereits viel für das Wachstum von Unternehmen geleistet hat. Ich habe vor, auch weiterhin als Chairman sehr aktiv zu sein und freue mich sehr, einen so fähigen Partner an meiner Seite zu haben.”

www.landanano.com

BU: Yishai Amir, CEO

Foto: Landa Corporation

 

 

06.10.2015

Romwell mit neuem Entwicklungsleiter

Knut Gutterwitz hat im Juni den Posten des Abteilungsleiters Verpackungsentwicklung bei der Romwell GmbH & Co. KG übernommen. Gutterwitz, der zuvor bereits bei den Firmen Montara und Knüppel Verpackung in gleicher Position tätig war, entschied sich vor allem aufgrund seines großen Interesses an Innovationen für den Wechsel: „Die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten ist meiner Ansicht nach elementar für jedes Unternehmen; bei reinen Verpackungsmittelhändlern sind hier allerdings schnell die Grenzen erreicht. Dagegen hat Romwell beispielsweise mit Twistpac und seinen Formcut-Lösungen zwei einzigartige und innovative Produkte im Sortiment.“ Der erfahrene Verpackungsfachmann sieht daher großes Potential in dem Betrieb, das er in seiner künftigen Arbeit erschließen und vergrößern will. „Ich freue mich darauf, etwas zu bewegen, und denke, dass ich hier genau an der richtigen Stelle dafür bin.“

Die Verstärkung durch Gutterwitz entlastet zudem den Geschäftsführer Frank Schilling, der bislang stark in die Entwicklung eingebunden war. Die frei gewordenen Kapazitäten steckt Schilling unter anderem auch in Lehrprojekte an verschiedenen Hochschulen, die sich mit Verpackung oder Logistik befassen: Der Experte hält dort jeweils zwei- bis dreistündige Vorträge zum Thema „Verpackungstechnik und Logistikaufwendungen in der Praxis“, die angehenden Verpackungstechnikern typische Aufgaben, Problemstellungen und Herausforderungen der Branche näher bringen sollen. „An den Hochschulen wird oft nur theoretisches Wissen vermittelt; die Studenten müssen aber auch einen Einblick in die Praxis erhalten. Das zu unterstützen, ist meiner Meinung nach eine soziale Pflicht der Unternehmen“, so der Gastdozent. „Deshalb engagiere ich mich hier gerne für die Ausbildung der jungen Fachleute.“     

Über Romwell

Die Romwell GmbH & Co. KG wurde 1991 als Romwell Gesellschaft für umweltverträgliche Verpackung mbH gegründet und entwickelt am Sitz in Breitscheidt Verpackungslösungen, größtenteils auf Basis von umweltfreundlicher, recycelbarer Wellpappe. Das Produktspektrum reicht von unterschiedlich kaschierten Platten über Polsterprofile und komplexe Formteile aus Wellpappe bis hin zu verschiedensten Faltsystemen und Membranpolsterverpackungen. Jede Lösung wird dabei speziell auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten, um mit möglichst einfachen und wirtschaftlichen Mitteln den optimalen Produktschutz zu erreichen. 


www.romwell.de

BU: Knut Gutterwitz (rechts) ist seit Juni dieses Jahres Abteilungsleiter Verpackungsentwicklung bei Romwell. Er entlastet Geschäftsführer Frank Schilling, der die frei gewordenen Kapazitäten unter anderem in Lehrprojekte an verschiedenen Hochschulen steckt.

Foto: Romwell GmbH & Co. KG

 

 

06.10.2015

Quadpack: Neue Leitung des Parfümeriebereichs

Isabelle de Maistre, Spezialistin für Parfümerieverpackungen ist die neue Category Managerin des Geschäftsbereichs Parfümerie bei der Quadpack Gruppe. Ihr Beitritt bildet den Auftakt einer ambitionierten Wachstumsstrategie, um die Marktdurchdringung der Gruppe in diesem Unternehmensbereich zu erhöhen.

Das fundierte Fachwissen der ehemaligen Absolventin des Art Center College of Design in Europa mit 20-jähriger Erfahrung in der Parfümeriebranche stellt eine wichtige Bereicherung für das Unternehmen dar. „Durch meinen beruflichen Hintergrund kann ich dem Kunden eine 360-Grad-Perspektive über einen Projektentwicklungszyklus aufweisen und somit unsere Kunden bei technischen und rechtlich komplexen Sachverhalten im Zusammenhang mit Parfümerieprodukten fachgerecht beraten“, so die Spezialistin. Ihr Erfahrungshintergrund stützt sich auf berufliche Stationen in einer Designagentur und als frei schaffende Verpackungsdesignerin. Die Kundenseite lernte sie als Kreativ- und Marketingleiterin kennen und bekleidete zuletzt die Funktion der Geschäftsführerin eines Verpackungsunternehmens mit kundenspezifischen Lösungen für die Parfümeriebranche.

„Die Quadpack Gruppe ist optimal positioniert, um ihr Parfümerieangebot weiter auszubauen. Das Unternehmen ist mit seinem Hautpflege- und Kosmetikangebot bereits gut im Markt etabliert“, erklärt de Maistre. „Die Zeit ist reif, nun auch den Parfümeriebereich auf das gleiche Niveau zu bringen. Durch den Erwerb von Technotraf Wood Packaging konnte sich Quadpack das einzigartige Fachwissen der Herstellerfirma im Bereich von Holzkomponenten aneignen und so einen starken Wettbewerbsvorteil auf dem Parfümeriemarkt schaffen. Ich freue mich darauf, die Stärken des Unternehmens und seines Teams weiter auszubauen und diesen Geschäftsbereich zu einer Marktreferenz für Verpackungslösungen der Parfümeriebranche zu entwickeln.“

Kurzfristig liegt das Hauptaugenmerk für diesen Bereich weiterhin auf der Unterstützung der Kunden bei der Konzeption bis hin zur Produktion von Parfümerieverpackungen. Auf längere Sicht verfolgt de Maistre das Ziel, die Produktionsstruktur durch Einbindung oder Aufbau von Partnerschaften mit Hauptakteuren innerhalb der Lieferkette, wie etwa Abfüllunternehmen, Pumpen- und Glasherstellern, zu verstärken. Zudem plant sie, Sekundärverpackungen in das Sortiment von Quadpack aufzunehmen.

CEO Tim Eaves freut über die Neubesetzung: „Die Person Isabelle de Maistre ist ein entscheidender Schritt für die Entwicklung unseres Parfümeriebereichs. Sie hat ein tiefgehendes Verständnis für die Besonderheiten bei der Entwicklung von Parfümerieprodukten und setzt sich mit uns dafür ein, Kosmetikunternehmen beim erfolgreichen Aufbau ihrer Marke zu helfen. Ihre Erfahrung, ihr strategischer Weitblick und ihr positiver Einfluss werden sich zweifellos sowohl intern als auch extern bei unseren Kunden bemerkbar machen und im Markt auf breite Anerkennung stoßen.“

www.quadpack.com

BU: Isabelle de Maistre übernimmt die Leitung des Parfümeriebereichs von Quadpack

Foto: Quadpack

 

 

06.10.2015

PIDA GERMANY 2015

PIDA GERMANY 2015
12. November ab 9.00 Uhr
Mercedes-Benz Arena
Mercedesstrasse 87 (Eingang um die Ecke Fritz-Walter-Weg)
70327 Stuttgart

 

THEMA: « STYLE AND SMART ON THE GO »

 

12. November ab 9.00 Uhr

 

Wir sind ständig unterwegs, pendeln von A nach B und wollen auf der Reise trotzdem stilvoll und komfortabel essen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Verpackung es erlaubt.


Bereits im 10. Jahr sucht der PIDA (PackagingImpactDesignAward) von BillerudKorsnäs, nach praktischen und innovativen Verpackungslösungen aus Karton. Die teilnehmenden Studierenden der Universitäten Berlin, Leipzig, München und Stuttgart haben zum zehnjährigen Jubiläum tief in die Trickkiste gegriffen und originäre Verpackungsdesigns für den Snack on the go geliefert. Funktional,
umweltfreundlich, ansprechend und verkaufsfördernd – dies sind die Ansprüche, die es mit der Verpackung zu erfüllen galt und die am großen Veranstaltungstag, den 12. November 2015 in
Stuttgart bewertet werden.


Thomas Reissig, Geschäftsführer der VERDESOFT GMBH und Vorsitzender der PIDA Jury freut sich bereits jetzt auf einen spannenden Wettbewerb und darauf „die Vielfalt, Flexibilität und Stabilität der Kartonverpackung für unterwegs zu erleben. Dass die Designvorschläge dabei von den Protagonisten präsentiert werden, die sich mit dem dynamischen Lebensstil besonders gut identifizieren, verleiht der Veranstaltung einen großen Mehrwert“.


Mit Charme und Expertise werden zudem Sprecher aus unterschiedlichen Branchen über erfolgreiche
Markenkommunikation und über die neuen Anforderungen der FMCG Verpackung referieren;

 

darunter Peer Hartog von GERLACHHARTOG MARKENKOMMUNIKATION 2.0, Daniel Felke von ADIDAS und Fernsehkoch Ole Plogstedt, bekannt aus „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ (RTL 2). Mit seiner Cateringfirma Rote Gourmet Fraktion begleitet und bekocht er bereits seit über 20 Jahren deutsche und internationale Rockbands (z.B. Die Toten Hosen, Deichkind, Jan Delay, Fettes Brot) auf ihrer Tournee und wird uns beim PIDA AWARD eine vollkommen neue Sichtweise auf die Verpackung „on tour“ präsentieren.


Zwischen Vortrag und Präsentation bieten sich genügend Möglichkeiten zum Networken und Kennenlernen. Abgerundet wird das Programm von einer Podiumsdiskussion, die das Publikum interaktiv mitgestalten kann.


Also, seid dabei, wenn am 12. November in Stuttgart in der MERCEDES-BENZ ARENA der PIDA Award verliehen wird!


Registrierung unter: http://pida.billerudkorsnas.com/en/PIDA/Registration1/Germany/

 

 

DIE SPRECHER:


Peer Hartog, Creative Director, GERLACHHARTOG MARKENKOMMUNIKATION 2.0 – Von der Marke zur Siegermarke

Ole Plogstedt, TV-Kochprofi / Tournee-Catering „Rote Gourmet Fraktion“ – Packen ist das halbe Leben
Daniel Felke, Brand Design, adidas – tbc
Sandra Tennemann, Managing Director, Packaging Circus / Editor in Chief, THE LOOK & LIKE – Moderation der Diskussionsrunde


DIE JURY:
Thomas Reissig, Managing Director, VERDESOFT GmbH / Jury-Vorsitzender
Nikolas Hetzel, Project Leader Packaging Design, RITTER GmbH & Co. KG
Nina Hornung, Managing Director, Pack’N Design
Sven von Känel, Head of Packaging Design, PRIMAVERA Cosmetics
Jekaterina Sherlinzyna, Packaging Technology, Beiersdorf AG
Tom Sefrin, Global Leader of Packaging Design Management, NOVARTIS
Helmut Sieber, Leiter Premium, EDELMANN
Klaus Viergutz, Development Design Director, MPS
Andreas Schabert, Managing Director, brandpack
Stephan Bestehorn, Managing Director, rlc packaging
MIT TV-KOCHPROFI OLE PLOGSTEDT: „PACKEN IST DAS HALBE LEBEN“


Folgt uns auf Facebook, um mehr über den PIDA Award zu erfahren. https://www.facebook.com/PIDAcommunity

 

 

 

05.10.2015

FachPack 2015: Die Verpackungsbranche boomt

 

FachPack Fotos hier...

 

  • Bestmarken in allen Bereichen: Besucher, Aussteller, Fläche
  • Über 43.000 Fachbesucher zu Gast bei 1.565 Ausstellern
  • Fokusthema „Kennzeichnen & Etikettieren“ gut angenommen
 
Über 43.000 Fachbesucher (2013: 34.598) kamen an drei Messetagen zur Nürnberger FachPack. Mit 1.565 Ausstellern (2013: 1.439) und der zusätzlichen Fläche der neuen Halle 3A schreibt die europäische Fachmesse der Verpackungswirtschaft damit in allen drei Kennzahlen Rekorde. Neugier und Interesse der Besucher waren groß und wurden gut befriedigt: Mit dem breiten Angebot an Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik und auch mit dem Rahmenprogramm zeigten sich rund 98 Prozent der Verpackungsspezialisten aus Deutschland und vorwiegend den Nachbarländern zufrieden, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts.


„Wir sind überwältigt von dem Besucheransturm“, sagt Heike Slotta, Abteilungsleiterin Veranstaltungen. „Das außergewöhnlich große Interesse an der FachPack spiegelt die Stimmung des Marktes wider. Der Verpackungsbranche geht es gut, die Unternehmen nutzen die positive konjunkturelle Lage, um sich nach neuen Ideen umzusehen und Investitionen zu tätigen. Die Stärke der FachPack hat sich einmal mehr bestätigt – sie ist im europäischen Umfeld einfach der zentrale Branchentreff für Verpackungsspezialisten.“

Das sehen nicht nur deutsche Experten so, immer mehr internationale Gäste kommen nach Nürnberg, um die europäische Verpackungswirtschaft unter einem Dach zu erleben: Rund jeder dritte Gast kam aus dem Ausland, vorwiegend aus den Nachbarländern Österreich, Tschechische Republik, Polen, Schweiz, Niederlande und Italien. Die FachPack ist interessant für jeden, der Konsum- oder Industriegüter produziert oder verpackt. Daher kommt der typische FachPack-Besucher aus Branchen wie Nahrungs- und Genussmittel, Papier- und Druckgewerbe, Verpackungslogistik, Pharma und Medizin, Automotive, Maschinen- und Gerätebau sowie Chemie.

 

Fokus „Kennzeichnen & Etikettieren“

 

Erstmals hat die FachPack ein Fokusthema ausgelobt. Als Querschnittsthema entlang der gesamten Prozesskette Verpackung begleitet „Kennzeichnen und Etikettieren“ die FachPack von Anbeginn an und rückte nun 2015 erstmals in den Fokus. Und auch hier brummte es. So erfreute sich unter anderem die Sonderschau „Smart Labelling – ein Blick in die Zukunft“ des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund, großer Beliebtheit. „Ich bin sehr begeistert von dem Zuspruch, den wir erfahren haben“, resümiert Philipp Wrycza, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML. „Wir hatten viele Besucher am Stand, die mit gezielten Fragen zum Thema Labelling an uns herangetreten sind. Ebenso viele nutzen auch einfach die Gelegenheit, sich unsere Exponate anzusehen und waren neugierig zu erfahren, was uns in diesem Bereich und auch in unserem Alltag in Zukunft erwartet.“

 

Der deutsche Verpackungsmarkt: Verpackung und Technologie

 

Die deutschen Verpackungshersteller blicken auf ein konstantes Jahr 2014 zurück. Wie der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) mitteilt, stieg der Umsatz mit Packmitteln um 0,6 Prozent auf 32 Mrd. Euro, die Produktionsmenge blieb bei einem Rückgang von 1,0 Prozent mit 19 Millionen Tonnen nahezu stabil. Das Bild der deutschen Verpackungsmaschinenbranche, die rund 300 Unternehmen und gut 28.000 Beschäftigte umfasst, prägtenim erstenHalbjahr 2015 stark gestiegene Inlandsbestellungen und etwas geringere Exporte. Laut VDMA Fachverband für Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen gingen die Ausfuhren nach Russland und China um 30 Prozent bzw. 12 Prozent zurück. Die Exporte in die USA, dem wichtigsten Einzelmarkt für die deutsche Verpackungsmaschinenbranche, legten dagegen um 9 Prozent zu. Im Jahr 2014 war Deutschland bei der Produktion wie auch beim Export von Verpackungsmaschinen weltweit führend. Alle Indikatoren sprechen dafür, dass der Markt für Verpackungsmaschinen auch künftig kontinuierlich wächst.

Schon wieder Lust auf Verpackung & mehr? Die nächste FachPack findet vom 27. bis 29. September 2016 in Nürnberg statt.

 

Ansprechpartner für Presse und Medien:
Sabine Ziener
Ruth Cuya
Tel +49 (0) 9 11.86 06-83 29
Fax +49 (0) 9 11.86 06-12 83 29
 
Quelle: FachPack
 
 

30.09.2015

GEA: Neue Vorstandsmitglieder

Die beiden GEA-Manager Steffen Bersch sowie Niels Erik Olsen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2016 in den Vorstand bestellt. Neben CEO Jürg Oleas, Finanzvorstand Dr. Helmut Schmale und Vorstandsmitglied Dr. Stephan Petri, zuständig für Personal und Recht, übernimmt Steffen Bersch die Verantwortung für die im Rahmen des ‚Fit for 2020‘ Programms neu geschaffene Business Area Equipment. Niels Erik Olsen zeichnet für die Business Area Solutions verantwortlich. Konzernvorstand Markus Hüllmann hat sich entschieden, in die Selbständigkeit zu wechseln und wird das Unternehmen zum 31. Dezember 2015 verlassen. Damit wird die GEA künftig von einem fünfköpfigen Vorstandsteam geleitet.

„Der Aufsichtsrat der GEA Group Aktiengesellschaft dankt Markus Hüllmann für sein äußerst erfolgreiches Engagement in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Zugleich freuen wir uns, dass wir mit Steffen Bersch und Niels Erik Olsen international erfahrene Manager gewinnen konnten, die den Vorstand komplettieren“, so Dr. Jürgen Heraeus, Aufsichtsratsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.

Steffen Bersch gehört der GEA seit fünfzehn Jahren an und bekleidet derzeit die Position des Executive Vice President Business Area Equipment. Nach anfänglichen Stationen als Leiter Marketing sowie im Produktmanagement übernahm Bersch 2007 die Geschäftsführung der GEA Middle East in Dubai, bevor er 2010 in das Separatoren-Geschäft der GEA wechselte, zunächst als Vice President Service International und dann als President Mechanical Separation. Steffen Bersch ist studierter Lebensmitteltechnologe mit Schwerpunkt in Biotechnologie.

Niels Erik Olsen, Executive Vice President Business Area Solutions, ist studierter Maschinenbauingenieur und trat 1991 als Projektingenieur in das Unternehmen ein. 1995 wechselte er als Regional Sales Manager für Südostasien zu GEA Singapur. Anfang 1998 übernahm Niels Erik Olsen die Position des General Manager bei GEA Technology Equipment in China. Ende 1999 übertrug man ihm die Position des Geschäftsbereichsleiters GEA Nordamerika. Nachdem er 2002 nach Dänemark zurückgekehrt war und die Chemiesparte geleitet hatte, wurde er im Jahre 2007 zum Executive Vice President GEA Process Engineering befördert und in 2010 zum Mitglied des Boards des Geschäftsbereichs Process Engineering
ernannt.

„Die Entscheidung von Markus Hüllmann, sich beruflich neu zu orientieren und seinen Vorstandsvertrag nicht zu verlängern, bedauere ich sehr. Gleichzeitig setzen wir mit der Berufung von Steffen Bersch und Niels Erik Olsen in den Vorstand auf Kontinuität und eine Stärkung der operativen Zuständigkeiten, die der neuen Struktur der GEA entspricht“, kommentiert Jürg Oleas.

www.gea.com


BU: Steffen Bersch (li.) und Niels Erik Olsen sind mit Wirkung zum 1. Januar 2016 neue Vorstandsmitglieder der GEA Group.

Foto: GEA

 

 

Packaging News - November 2015

 

30.11.2015

FFI und Marbach nehmen Supply Chain in den Fokus

Ein Dutzend Einkaufsleiter des Fachverbandes Faltschachtel-Industrie e. V. (FFI) steckten mit Peter Marbach und seinem Managementteam am 4. November 2015 in Heilbronn die Herausforderungen für eine Optimierung der Zusammenarbeit der Faltschachtelhersteller mit einem wichtigen Prozesspartner aus der Lieferkette ab. Zahlreiche Aspekte wurden behandelt, u.a.

- Möglichkeiten zur Optimierung der Rüstkosten beim Faltschachtelhersteller durch Supply Chain-Projekte,
- Hemmnis derartiger Optimierungsmöglichkeiten der Supply Chain aufgrund zahlreicher Schnittstellenproblematiken beispielsweise beim CAD zu den Kunden aus der Faltschachtel-Industrie,
- Vereinbarkeit individueller Kundenanforderungen mit dem Marbach-Standard zum Einsatz der Stanzwerkzeuge,
- Zunehmende Diskrepanz zwischen auf Werterhalt ausgerichtete Langlaufanforderungen an Stanzwerkzeuge einerseits und den Short Runs andererseits, die aufgrund einer kontinuierlichen Verringerung der durchschnittlichen Auflagenhöhe entstehen,
- Zukunft der „digitalen“ Weiterverarbeitung in der Faltschachtel-Herstellung.

Peter Marbach rundete den Workshop mit einer firmenspezifischen Präsentation über das international operierende Unternehmen mit seinen Geschäftsbereichen ab, welches den Konzernumsatz zu knapp zwei Drittel mit der Fertigung von Stanzformen erwirtschaftet.
Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung konnten sich die Faltschachtelhersteller ein Bild vom umfangreichen Produktportfolio des Unternehmens machen.

Über den Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI)

Der FFI – Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. – vertritt seit 1948 die Interessen von knapp 90 Unternehmen dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 840.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,9 Mrd. Euro entspricht. Die FFI-Mitglieder repräsentieren dabei rund 75 % des Branchenumsatzes. Die Faltschachtelbranche beschäftigt ca. 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältigen Berufsbildern. Branchenspezifische Berufe wie Verpackungsingenieur, Drucker, Packmitteltechnologe, Verpackungsentwickler oder Mediengestalter gehören ebenso dazu wie kaufmännische, technische und logistische Berufe. Traditionell zeigt sich die Industrie mit derzeit rund 700 Auszubildenden zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst.

www.ffi.de
www.inspiration-verpackung.de

BU: FFI-Mitglieder besuchen Marbach in Heilbronn.

Foto: FFI

 

 

27.11.2015

Sonoco benennt Weidenhammer-Standorte um

Sonoco benennt alle früheren Weidenhammer-Standorte um: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 firmieren sie unter Sonoco Consumer Products Europe. Dieser Schritt untermauert die erfolgreiche Integration nach dem Zusammenschluss Ende 2014, aus der Sonoco als eines der weltweit größten und diversifiziertesten Verpackungsunternehmen mit über 21.000 Mitarbeitern und 340 Standorten hervorgeht.

Sonoco Consumer Products Europe ist ein führendes Unternehmen auf dem europäischen Verpackungsmarkt, das europaweit mehr als 70 Werke und Niederlassungen vereint. Sonoco bietet die größte Auswahl an Rigid Paperboard Containers (RPC, auch Kombidosen genannt) am Markt und hat zudem sein Angebot an hochwertigen Kunststoffverpackungen insbesondere mit Blick auf Inmould Labelling deutlich erweitert. Zusätzlich bietet Sonoco eine Vielzahl passender Services von der Logistik über Marken- und Grafikmanagement bis hin zu Retail-Lösungen für maßgeschneiderte Displays am Point-of-Sale.

"Der einheitliche Auftritt als Sonoco Consumer Products Europe unterstreicht unseren Ansatz, zu einem einzigen Unternehmen mit einem einzigartigen Angebot zu werden: eine durchweg verpackungs-neutrale Herangehensweise an die Herausforderungen unserer Kunden“, erklärt Séan Cairns, Vizepräsident und General Manager Sonoco Consumer Products Europe. „Unsere Kunden profitieren künftig von unserem noch umfassenderen Portfolio an Verpackungsoptionen und dazugehörigen Dienstleistungen aus einer Hand.“ Die Umbenennung ist der letzte Integrationsschritt nach der Übernahme der Weidenhammer Packaging Group durch Sonoco Ende 2014.



Über Sonoco Consumer Products Europe

In Europa versorgen mehr als 70 Niederlassungen von Sonoco Kunden mit Lösungen in den Bereichen Global Rigid Paper and Closures, Global Plastics, Packaging Services und Graphics Management. Mit einer großen Bandbreite an Verpackungsmaterialien und -services sowie umfangreichen Kenntnissen im Bereich der technischen Möglichkeiten, der Werkstoffkunde sowie umfassender Fertigungskompetenz verfolgt Sonoco einen ganzheitlichen Ansatz, um mit maßgeschneiderten Lösungen den individuellen Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden.

Über Sonoco

Sonoco wurde 1899 gegründet und ist ein globaler Anbieter von Verpackungen für Konsumgüterverpackungen, industrielle Produkte, Schutzverpackungen, Displays und Services für die Verpackungslieferkette. Mit einem Jahresnettoumsatz von ca. 5,0 Mrd. USD beschäftigt das Unternehmen rund 21.000 Mitarbeiter in 340 Niederlassungen in 34 Ländern und beliefert einige der weltweit bekanntesten Marken in rund 85 Ländern. Sonoco ist Mitglied des 2014/2015 Dow Jones Sustainability World Index.

www.sonocoeurope.com
www.sonoco.com

BU: Sonoco benennt alle früheren Weidenhammer-Standorte um: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 firmieren sie unter Sonoco Consumer Products Europe.

Foto: Sonoco

 

 

26.11.2015

Neuer Geschäftsführer bei Sappi Alfeld

Seit Anfang Oktober 2015 ist Thomas Rajcsanyi neuer Geschäftsführer der Sappi Alfeld GmbH. Er löst Dr. Stefan Karrer ab, der Sappi Alfeld aus persönlichen Gründen in Richtung seiner Heimat Süddeutschland verlassen hat.

Thomas Rajcsanyi hat die Papierherstellung von der Pike auf gelernt und arbeitete erfolgreich in unterschiedlichen Positionen innerhalb der Papierindustrie. Zuletzt war er sieben Jahre als Geschäftsführer der Feldmühle Uetersen tätig. „Wir freuen uns, dass wir mit Thomas Rajcsanyi eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen haben. Mit seinem Expertenwissen wird er Sappi Alfeld sowie die strategische Weiterentwicklung unserer Spezialpapiere und Kartone weiter voranbringen“, sagt Berry Wiersum, Chief Executive Officer bei Sappi Europe.

Zu seinen Zielen befragt sagt der heute 47-Jährige:  „Wir wollen auch in Zukunft exzellente und nachhaltige Arbeit abliefern sowie Sappi Alfeld als Kompetenz-Zentrum für Spezialpapiere und Kartone weiter ausbauen.“ Der Wechsel zu Sappi war für Rajcsanyi von Anfang an sehr spannend, denn Sappi Alfeld genieße in der Branche einen sehr guten Ruf: „Meine Vorgänger haben hier in den vergangenen Jahren die absolut richtigen Entscheidungen getroffen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt“, erklärt er die Fokussierung des Werkes an der Leine ausschließlich auf Spezialpapiere. Denn der mehr als 60 Millionen Euro teure Umbau der PM2, der im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt nach nur knapp 2 Jahren große Erfolge.

Als seine neue Aufgabe gibt er an, die bisherige Strategie der Stärkung des Spezialpapierbereichs fortzuführen. Dabei steht die weitere Optimierung und Maschinenauslastung der fünf Papiermaschinen im Vordergrund. Sein Ziel ist es ferner, die gleichbleibend hohe Qualität der vielfältigen Spezialpapier- und Karton-Sorten aufrechtzuerhalten bzw. noch weiter zu verbessern. Außerdem soll unter seiner Leitung das Produktportfolio um weitere innovative Produkte und Verpackungslösungen ausgebaut werden.

Über Sappi

Sappi Europe SA ist der führende europäische Produzent von gestrichenem Feinpapier für Premium-Zeitschriften, Kataloge, Bücher und die High-End Print-Werbung. Mit dem Headoffice in Brüssel ist Sappi Europe bekannt für Innovation und Qualität. Zu dem Angebot an graphischen Sorten gehören Magno, Quatro, Vantage, Royal, Galerie und GalerieArt. Algro, Leine, Parade, Fusion und atelier sind die innovative Markenlösungen für Spezialpapiere und Kartone.

Sappi-Papiere werden in Papierfabriken produziert, die nach ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert sind. Alle Werke in der Europäischen Union sind nach EMAS registriert. Die europäischen Fabriken von Sappi besitzen die Produktketten-Zertifizierung nach dem Forest Stewardship Council (FSC) bzw. nach dem Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC).

Sappi Europe SA ist ein Geschäftsbereich von Sappi Limited (JSE), einem globalen Unternehmen mit Sitz in Johannesburg, Südafrika. Sappi Limited hat über 13.000 Angestellte und Produktionsstätten in sieben Ländern auf drei Kontinenten, Vertriebsniederlassungen in 50 Ländern und Kunden in mehr als 100 Ländern weltweit.

www.sappi.com

BU: Seit Anfang Oktober 2015 ist Thomas Rajcsanyi neuer Geschäftsführer der Sappi Alfeld GmbH.

Foto: Sappi Alfeld GmbH

 

 

24.11.2015

Drucken Merken Empfehlen Packservice erweitert Dienstleistungsportfolio

Packservice erweitert sein Dienstleistungsangebot: Mit der Vormontage von mechanischen Bauteilen übertragen die Karlsruher ihre Kompetenzen aus dem Co-Packing für große Marken aus der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikbranche nun auch auf die industrielle Fertigung. In einem der ersten Projekte setzt Packservice für einen weltweit agierenden und namhaften Schweizer Industriekonzern Rohrteile zusammen, verpackt und etikettiert die Ware und bereitet sie für den Versand zur Endmontage vor. Um Transport- und Lageraufwände zu minimieren, hat Packservice die Montage im Rahmen seines bewährten Campus-Konzeptes auf dem Gelände des deutschen Logistikpartners eingerichtet.

Für den aktuellen Auftrag eines führenden Herstellers von Rohrleitungssystemen montieren die Spezialisten von Packservice Schrauben, Muffen und Rohre, um die Bauteile für die unterirdische Endmontage vorzubereiten. Damit bieten die Co-Packer ihre Dienstleistung erstmals im Campus-Konzept einem Kunden aus dem industriellen Bereich an. Ein entscheidendes Kriterium für die Zusammenarbeit war die Kompetenz von Packservice auf dem Gebiet der Chargenverfolgung. Sollte daher im Nachhinein bei einer Baureihe ein Fehler auftreten, lassen sich die betreffenden Rohrstücke somit jederzeit präzise lokalisieren. So wird im schlimmsten Fall ein großflächiges und kostenintensives Aufgraben der Straße vermieden. Um während des gesamten Vormontage-Prozesses einen ununterbrochenen Informationsaustausch mit dem Hersteller sicherzustellen, sind die IT-Systeme von Packservice direkt mit den Warenwirtschaftssystemen des Kunden vernetzt.

Im Rahmen seines Campus-Konzeptes führt Packservice die gesamte Vormontage und Versandvorbereitung unter dem Dach eines großen Logistikdienstleisters aus. Durch diese örtliche Integration entfallen zum einen zusätzliche Lieferwege für die Roh- und Verpackungsmaterialien. Zum anderen können die Bauteile, versandfertig in Polybeutel verschweißt, unverzüglich auf die Strecke gebracht werden. „Unser Campus-Konzept setzen wir seit über zehn Jahren erfolgreich für die Markenartikelindustrie um. Es verkürzt entscheidend die Prozesskette und spart final Kosten“, erklärt Oliver Fischer, Geschäftsführer Deutschland von Packservice. „Bei der Realisierung des Campus-Konzeptes im Bereich der Industriemontage kommt uns die langjährige Erfahrung mit diesem modernen Outsourcing-Prinzip sehr zugute. Daher sind wir sofort in der Lage, für jeden Prozessschritt die hohen Packservice Qualitätsstandards zu gewährleisten.“ Nicht zuletzt, betont Fischer, belege die erfolgreiche Adaption des Campus-Konzepts für die Industrieproduktion und Montage dessen hohe Funktionalität und Flexibilität.

Über das Unternehmen

Die Packservice-Gruppe mit Sitz in Karlsruhe wurde 1980 gegründet. Sie beschäftigt heute mehr als 1.000 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Unternehmensgruppe ist im B2B-Geschäft als Spezialist für Verpackungsdienstleistungen innerhalb der Supply-Chain führend. Neben hochwertigem Co-Packing bietet Packservice im Raum D-A-CH Lösungen für personalintensive Handling-Services und Konzepte für logistische Dienstleistungen (Outsourcing, Campus-Konzept). Zu den Kunden zählen Markenartikler für Food, Pet Food und Kosmetik sowie Hersteller aus den Bereichen Pharma/Healthcare und Industrie (Klebstoffe, Reinigungsmittel, Papier). Die Dienstleistungssparte Textilservice nutzen vor allem Versand-/Kaufhäuser und Modelabels.

www.packservice.com

BU: Montiert, verpackt und etikettiert schickt Packservice die zusammengesetzten Rohre auf den Weg zur Baustelle.

Foto: Packservice

 

 

20.11.2015

Metsä Board investiert in Extrusionsverfahren

Metsä Board, ein Unternehmen der Metsä Group, investiert am schwedischen Standort Husum 38 Mio. Euro in eine Extrusionslinie zur Beschichtung von Karton mit zugehöriger Infrastruktur. Die Anlage besitzt eine Kapazität von rund 100.000 jato und geht Anfang 2017 in Betrieb.

Wie bereits verkündet, errichtet das Unternehmen aktuell eine Faltschachtelkartonmaschine mit einer Kapazität von 400.000 jato, die im Januar 2016 in Husum in Betrieb gehen soll. Die neuen Produkte wird Metsä Board in Nord- und Südamerika vertreiben, Produkte für Food-Service-Verpackungen wie Becher, Teller und Schalen auch weltweit. Viele Lebensmittel- und Food-Service-Verpackungen müssen Schutz gegen das Durchdringen zum Beispiel von Feuchtigkeit oder Fett bieten. Dies lässt sich durch eine Extrusionsbeschichtung erreichen.

„Extrusionsbeschichteter Karton aus nachwachsenden Frischfasern macht Kunststoff in vielen Fällen Konkurrenz. Die Umstellung auf Kartonverpackungen gibt Food-Service-Unternehmen die Chance, verantwortlicher zu handeln. Aufgrund ihrer Leichtgewichtigkeit und Steife bieten unsere Kartone auch in der Logistik und der Weiterverarbeitung viele zusätzliche Vorteile“, erklärt Mika Joukio, CEO von Metsä Board.

2015/2016 erfolgt die Beschichtung der Kartonage von Metsä Board in diesem Bereich durch externe Verarbeiter. Das Unternehmen ist weiterhin auch in der Entwicklung anderer Barrierelösungen tätig.

Metsä Board ist der führende Hersteller von Faltschachtelkarton und weißen Frischfaserkartons in Europa sowie ein Marktzellstofflieferant. Das Unternehmen bietet Premium-Lösungen für Handelsverpackungen und  Grafikanwendungen. Das Vertriebsnetz des Unternehmens beliefert Markeninhaber, Kartondruckereien, Hersteller von Wellpappenverpackungen und Großhändler. Metsä Board ist Teil der Metsä Group und an der NASDAQ OMX Helsinki gelistet. 2014 belief sich der Umsatz von Metsä Board auf 2,0 Milliarden Euro. Metsä Board beschäftigt etwa 2.600 Mitarbeiter.

Metsä Group ist ein verantwortungsvoller Forstindustriekonzern, dessen Produkte hauptsächlich aus nachwachsenden und nachhaltig angepflanzten nordischen Hölzern hergestellt werden. Der Schwerpunkt der Metsä Group liegt auf Tissue und Kochpapieren, Karton aus Frischholzfasern, Zellstoff, Holzprodukten, Holzbeschaffung und Forstdiensten. Ihre qualitativ hochwertigen Produkte vereinen nachwachsende Rohstoffe, Kundenorientierung, nachhaltige Entwicklung und Innovation. Metsä Group erzielte 2014 einen Gesamtumsatz von 5,0 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 9.800 Mitarbeiter. Der Konzern ist in rund 30 Ländern vertreten. Metsäliitto Cooperative ist der Mutterkonzern der Metsä Group und befindet sich im Besitz von circa 122.000 finnischen Forstbesitzern.

www.metsaboard.com
www.metsagroup.com

BU: Metsä Board, ein Unternehmen der Metsä Group, investiert am schwedischen Standort Husum 38 Mio. Euro in eine Extrusionslinie zur Beschichtung von Karton mit zugehöriger Infrastruktur.

Foto: Metsä Board

 

 

12.11.2015

1. IK-Pharmaverpackungstagung am 03.12.2015

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen lädt zur ersten Pharmaverpackungstagung ein. Die Veranstaltung mit dem Titel „Kunststoffverpackungen – vom Rohstoff zum Patienten“ findet am 3. Dezember 2015 in Bad Homburg statt. Die gesetzlichen und normativen Vorgaben für Pharmaverpackungen sowie deren Umsetzung in der Praxis sind sehr komplex. Sie stellen nicht nur die herstellenden Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie, sondern auch deren Zulieferer und Kunden vor große Herausforderungen. Um Hilfestellungen und Ansatzpunkte zur besseren Kommunikation entlang der Lieferkette vorzustellen und zu diskutieren, veranstaltet die IK in Unterstützung ihres Arbeitskreises Pharmaverpackungen die 1. Pharmaverpackungstagung.

Kompetente Referenten aus der gesamten Wertschöpfungskette sowie aus Behörden und Forschungsinstituten werden aktuelle Themen wie:

• Rohstoffsicherheit,
• Reinraumverpackungen,
• Anforderungen der Pharmaindustrie,
• GMP-Inspektion und
• reinheitstaugliche Verpackungen für pharmazeutische Anwendungen

präsentieren und sich mit den Teilnehmern austauschen. Zu der Zielgruppe dieser Veranstaltung gehören Qualitätsmanagementverantwortliche, Abteilungs- und Bereichsleiter sowie weitere Führungskräfte aus den Unternehmen der Wertschöpfungskette Pharmaverpackung aus
Kunststoff.

Das Programm sowie das Anmeldeformular sind auf der IK-Website abrufbar:
www.kunststoffverpackungen.de


Für ergänzende Informationen steht Ihnen IK-Referentin Fr. Dr. Fang Luan (f.luan@kunststoffverpackungen.de) zur Verfügung.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa. Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.


www.kunststoffverpackungen.de

BU: Ulf Kelterborn, Hauptgeschäftsführer der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.

Foto: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

 

 

09.11.2015

VDMA wählt neuen Vorstand Robotik

Auf dem Fachabteilungstreffen VDMA Robotik, das am 30. September 2015 im Rahmen der VDMA-Mitgliederversammlung Robotik + Automation in Frankfurt am Main stattgefunden hat, wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand für die Periode 2015-2018 gewählt. Dr. Michael Wenzel, Senior Vice President der Reis Group Holding GmbH & Co. KG in Obernburg wurde als Vorstandsvorsitzender der Fachabteilung Robotik bestätigt.

Die nächsten drei Jahre werden durch viele innovative Themen wie z.B. die Mensch-Roboter-Kollaboration äußerst spannend für die Robotik-Branche. Der neugewählte Vorstand wird sich diesen in seiner kommenden Amtsperiode intensiv widmen, so Dr. Michael Wenzel.

Der neue Vorstand der VDMA-Fachabteilung Robotik setzt sich wie folgt zusammen:

Wilfried Eberhardt,
Chief Marketing Officer (CMO), KUKA AG, Augsburg

Olaf Kramm,
Vice President and Member of the Board Fanuc Europe, Fanuc Deutschland GmbH, Neuhausen

Jörg Reger,
Head of Service and Key Account Management, Unternehmensbereich Robotics,
ABB Automation GmbH, Friedberg

Volker Spanier
Head of Factory Automation Division, EPSON Deutschland GmbH, Meerbusch

Dr. Michael Wenzel (Vorsitzender),
Senior Vice President, Reis Group Holding GmbH & Co. KG, Obernburg


Über VDMA Robotik

Der VDMA ist der größte Industrieverband in Europa und hat mehr als 3.100 Mitgliedsfirmen aus der Investitionsgüterindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Als Teil des VDMA Fachverbandes Robotik + Automation (über 270 Mitglieder) hat VDMA Robotik derzeit 66 Mitglieder: Hersteller von Robotik sowie Systemintegratoren. Ziel dieser industriegetriebenen Plattform ist es, die Robotikindustrie durch zahlreiche Aktivitäten und Dienstleistungen zu unterstützen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. statistische Analysen, Marketingaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit sowie Networking-Veranstaltungen und Normungsaktivitäten.

www.vdma.org/robotics

BU: Der neue Vorstand VDMA Robotik, von links: Jörg Reger, Wilfried Eberhardt, Volker Spanier und Dr. Michael Wenzel. Nicht im Bild: Olaf Kramm.

Foto: VDMA

 

 

03.11.2015

Sato: Channel Business Manager für die DACH-Region

Sato, ein weltweit führendes Unternehmen auf den Gebieten Strichcodedruck, Etikettierung und EPC/RFID-Lösungen, hat Joachim Lang zum Channel Business Manager DACH ernannt. Dessen Hauptaufgabe ist es, gemeinsam mit Udo Deters, Senior Partner Sales Manager, neue Vertriebskanäle zu erschließen und die bestehenden Handelspartner noch intensiver zu unterstützen. Satos Ziel ist es, durch diese Personalie den indirekten Vertrieb und die Bekanntheit der Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter zu stärken.

„Gerade die Drucker der NX-Serie bergen für Händler interessante Vertriebsmöglichkeiten sowie signifikantes Umsatzpotential. Aufgabe von Herrn Lang wird es sein, unsere Geschäftspartner intensiv bei der erfolgreichen Vermarktung dieser und anderer hochwertiger Produkte aus unserem breiten Portfolio zu unterstützen“, erläutert Detlev Müller, General Manager bei Sato Deutschland. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Lang einen echten Vertriebsprofi mit langjähriger Erfahrung im Auto-ID-Geschäft sowie in der Etablierung von Channel-Konzepten und -Programmen gewinnen konnten. Diese Personalie unterstreicht Satos Bestreben, seinen Geschäftspartnern stets bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu bieten, um gemeinsam maximalen Erfolg zu erzielen.“

Joachim Lang startete seine berufliche Karriere mit einer Management-Ausbildung bei UPS Europe, bevor er als Director Sales und Niederlassungsleiter Frankfurt bei der Interconnect AG sowie als Sales Director Europe für das IT-Unternehmen COLO.com in San Francisco, USA, tätig war. Danach war er sieben Jahre lang als Channel Business Manager bei Symbol Technologies/Motorola (heute Zebra) für den Auf- und Ausbau von Partnerprogrammen verantwortlich. Im Anschluss daran kümmerte sich Lang bei Intermec Technologies/Honeywell sieben Jahre lang als Channel Business Manager um den Ausbau und die Pflege des Partnernetzwerks, bevor er im Juni 2015 zu Sato stieß.

Wichtiger Hinweis: Seit 1. Oktober 2015 firmiert die Sato Germany GmbH als Sato Europe GmbH. Diese Umbenennung ist Ausdruck einer noch engeren Zusammenarbeit der europäischen Niederlassungen des japanischen Unternehmens, die nun gemeinsam unter der neuen europäischen Dachgesellschaft agieren. Für die Kunden ändert sich durch die Umfirmierung nichts.



Über Sato

Sato (TSE:6287) ist internationaler Marktführer und Pionier auf dem Gebiet integrierter Lösungen für die automatische Identifikation und Datenerfassung von Menschen, Dingen und Informationen. Die Lösungen von Sato bieten nutzerfreundliche Optimierungsmöglichkeiten zur Senkung von Arbeitskosten und Ressourcenaufwand, Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Schonung der Umwelt. Für das am 31. März 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr meldete das Unternehmen einen Umsatz von 99.831 Mio. JPY (720 Mio. EUR*).

* Auf der Basis eines Umrechnungskurses von 1 Euro = 138,69 Japanische Yen.

www.satoeurope.com/de
www.satoworldwide.com

BU: Joachim Lang ist Channel Business Manager DACH bei Sato.

Foto: Sato

 

 

31.10.2015

Rondo: Reorganisation des Standorts Allschwil

Die Rondo AG, ein auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen, qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie spezialisiertes Unternehmen, plant strukturelle Anpassungen und damit verbunden, die Reorganisation des Standorts in Allschwil sowie den weiteren Ausbau des Werks in Tschechien. Ursachen sind insbesondere der stetig steigende Preisdruck bei der Herstellung von Faltschachteln, hervorgerufen durch den zunehmenden Wettbewerb aus dem Euroraum sowie die Entkopplung des Schweizer Franken vom Eurokurs.

Das Ziel ist es, mit einer neu ausgerichteten Organisation auf die Veränderungen im Markt zu reagieren. Für eine weitere Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit am Schweizer Standort wird die Rondo AG ihre Kostenstrukturen anpassen und gleichzeitig die F&E Aktivitäten fokussiert vorantreiben. Dazu ist leider auch eine Reduktion der Personalkapazitäten am Standort Allschwil unvermeidlich, von der in einem stufenweisen Verfahren in den nächsten Monaten voraussichtlich 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen sein werden. Ein Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmern wurde heute eröffnet und dauert bis zum 17. November 2015. Für mögliche Kündigungen wird Rondo mit allen Betroffenen genaue Modalitäten vereinbaren und sozial ausgewogene Lösungen finden. 

Der Standort Allschwil wird zukünftig als Innovations- und Servicezentrum in unmittelbarer Nähe zu den Kunden weiter ausgebaut. Hier werden vor allem die Kompetenzen in den Bereichen Innovation, Verpackungs- und Produktentwicklung, Beratung und das Servicegeschäft gebündelt sowie Spezialaufträge und kleinere Losgrößen gefertigt.

Das Volumengeschäft wird Rondo zukünftig vermehrt über das bereits im Jahr 2006 gegründete Rondo-Werk in Ejpovice, Tschechische Republik abwickeln. Dieser Standort, dessen Produktionskapazitäten sukzessive weiter ausgebaut werden sollen, agiert bereits seit Jahren erfolgreich am Markt und verfügt über qualifizierte Mitarbeiter, moderne und leistungsfähige Maschinen und Strukturen und garantiert damit die zuverlässige Produktion von Faltschachteln in gewohnt hoher Rondo-Qualität.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit einer deutlich kompakteren Organisation in der Schweiz auf die Veränderungen im Markt reagieren, unsere Innovationskraft stärken und unsere Konkurrenzfähigkeit weiter verbessern können“, erklärt Joachim Hoeltz, CEO der Rondo AG. „Der Standort Allschwil spielt dabei eine strategisch wichtige Rolle, insbesondere wenn es darum geht, unsere Kunden mit neuen und innovativen Lösungen zu unterstützen und einen exzellenten Service vor Ort zu bieten.“


Über die Rondo AG

Die Rondo AG in Allschwil, Schweiz und ihre Tochtergesellschaften Rondo obaly s.r.o. in Ejpovice, Tschechische Republik, und Rondo-Pak Inc. in Norristown, PA, USA bzw. San Juan, Puerto Rico, sind spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen und qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie. Rondo ist Teil von Medipak Systems, dem Geschäftsfeld Pharma Systems des internationalen Technologiekonzerns Körber. Körber vereint weltweit führende Unternehmen mit über 100 Produktions-, Service- und Vertriebsgesellschaften und erzielte 2014 mit knapp 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 2,3 Mrd. Euro. Unter dem Dach von Medipak Systems bietet Rondo neben Standard- und Spezialfaltschachten zudem Systemlösungen und Services wie zum Beispiel Faltschachtel-Aufstellservice an.


www.rondo-packaging.com/de/home

BU: Joachim Hoeltz, CEO der Rondo AG.

Foto: Rondo AG

 

 

22.12.2015

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016 !!!

 

Der Packaging Business Club bedankt sich bei allen Mitgliedern für ein spannendes und erfolgreiches Jahr und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

 

22.12.2015

PWR Pack mit neuer Vertriebsleitung

Die PWR Pack International B.V. ist auf Robotik-Lösungen in der Lebensmittelindustrie spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt individuell zugeschnittene Konzepte, die mit innovativen, modular aufgebauten Technologie-Lösungen für größte Flexibilität und höchste Leistungsfähigkeit in der Distribution und Verpackung unterschiedlichster Produkte sorgen. Mit einer Reihe von Innovationen sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt für das neue Geschäftsjahr.

Neue Vertriebsleitung für die D-A-CH-Regionen

Personelle Veränderungen bei der PWR Pack International B.V.: Der Technologieführer für Automatisierungslösungen in der Lebensmittelindustrie konnte Alex Hofmann als neuen Vertriebsleiter für das Gebiet Deutschland, Österreich und Schweiz gewinnen. Der 31-jährige, seit August 2015 im Unternehmen tätig, verantwortete zuvor beim Verpackungsmaschinen-Anbieter Schubert GmbH Crailsheim den Vertrieb für den englischen Markt und zuletzt für die Beneluxstaaten. „Wir freuen uns, mit Alex Hofmann einen echten Experten der Branche gefunden zu haben, dessen Sales-Erfahrung uns dabei unterstützen wird, unser Geschäft im deutschsprachigen Raum weiter voranzutreiben“, erklärt Peter Mellon, Geschäftsleitung PWR Pack International B.V.

PWR Forschung und Entwicklung: 3D-Drucktechnologie für Greifer-Produktion und Fokus auf Trends

Die besonders hochwertigen und robusten Automatisierungslösungen von PWR Pack überzeugen durch Qualität und erleichtern das Hygienemanagement: Alle Systeme werden standardmäßig komplett aus Edelstahl gefertigt. Die PWR Entwicklungsabteilung stellt für Kunden jetzt eine ganz besondere, innovative Serviceleistung bereit: Nach der Ausarbeitung des individuellen Automatisierungskonzepts wird das gewählte Greifsystem jetzt im 3D-Druckverfahren hergestellt. Die flexible Lösung ermöglicht auch eine ausgiebige Testphase, die bei der Entwicklung von optimalen Automatisierungslösungen für das jeweilige Einsatzgebiet unterstützend wirkt.

Die Weiterentwicklung der Pick & Place-, Toploading- und Schneidesysteme von PWR Pack richtet ihren Fokus darüber hinaus auf aktuelle Trends der Lebensmittelbranche. So bietet das Unternehmen zuverlässige Verteilungs- und Verpackungslösungen für Klein- und Mix-Gebinde, z. B. für die Snack- und Süßwaren-Industrie, sowie innovative Robotic-Anwendungen, die den wachsenden Markt der Frischeprodukte bedienen.

PWR Pack auf der ProSweets Cologne 2016

Auf der ProSweets Cologne, die vom 31.01. bis 03.02.2016 in Köln stattfindet, präsentiert PWR Pack sein eindrucksvolles Spektrum an Automatisierungslösungen. Fachbesucher können sich auf der international führenden Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snack-Industrie unter anderem detailliert über die speziellen Greifertechnologien der nahezu komplett in Eigenfertigung hergestellten Systeme informieren. Der Entwickler von innovativen Pick & Place-Systemen hat sich unter anderem auf das Verteilen und Verpacken von hochempfindlichen Produkten mit unregelmäßigen Konturen, z. B. Gebäckstücke, spezialisiert. In diesem Segment sorgen mechanisch-pneumatische Hochleistungs-Spezialgreifer für eine präzise Aufnahme, sorgsame Verteilung und Platzierung der Produkte – bei hoher Taktzahl und maximaler Effizienz der Anlagen. Intelligente Vision-Systeme führen eine sichere Qualitätskontrolle durch und sondern fehlerhafte Produkte aus. Die Erkennungs-Software leistet auch bei uneinheitlichen Produktgrößen oder wechselnden Lichtverhältnissen zuverlässige Ergebnisse und kann darüber hinaus auch im 3D-Verfahren geliefert werden.

Fachbesucher erhalten hier detaillierte Informationen und Beratung zu den besonders präzisen, leistungsfähigen und effizienten Automatisierungslösungen:

PWR Pack International B.V. auf der ProSweets Cologne
vom 31.01. bis 03.02.2016 in Halle 10.1, Stand G068.


Über PWR Pack

Die PWR Pack International B.V. ist führend in Automatisierungslösungen für die Lebensmittelindustrie. Das Unternehmen mit Stammsitz im niederländischen Ede und weiteren Standorten in Deutschland, Italien, England und Australien hat sich mit wegweisenden Technologien als Spezialist im Bereich der Robotic-Lösungen etabliert.

Die Robotic-Lösungen von PWR Pack, speziell im Bereich der Pick & Place-Systeme, werden mit einem hohen Eigenfertigungsanteil produziert. Sie leisten ein präzises Aufnehmen und effizientes Verteilen, auch von besonders empfindlichen Produkten. Die Systeme sind mit einer innovativen, übergreifenden und plattformunabhängigen PDS-Distributionssoftware ausgestattet, welche die Komplexität der gesamten Logistik reduziert. Das ermöglicht ein zuverlässiges, flexibles Verpacken von Lebensmitteln bei außergewöhnlichen Geschwindigkeiten. Innovative Vision Control-Systeme führen Hightech-Qualitätskontrollen durch. Die zuverlässige Detektion und Ermittlung von abweichenden Produkten erfolgt mittels hoch moderner BLOB-Analyse oder SBM. Automatisierungslösungen von PWR Pack sorgen damit insgesamt für eine höchstmögliche Gesamtanlageneffizienz.

www.pwr-pack.nl/de/

BU: Alex Hofmann ist neuer Vertriebsleiter D/A/CH bei der PWR Pack International B.V.

Foto: PWR Pack International B.V.

 

 

21.12.2015

Neuer Geschäftsführer bei P-Print

Andreas Lange übernimmt zum 1.Januar  2016 die Geschäftsführung bei P-Print. Bereits seit acht Jahren ist er als Key Account Manager Print in der P-Well-Unternehmensgruppe tätig und u.a. für die Produkt-und Prozessoptimierung verantwortlich.

„Wir freuen uns, Herrn Lange als Mitglied der Geschäftsführung in der P-Print GmbH & Co. KG begrüßen zu dürfen. Mit seinem ausgeprägten und wertvollen Fachwissen, der langen Betriebszugehörigkeit und den umfangreichen Branchenkenntnissen ist Herr Lange genau die richtige Person für diese wichtige Position“, so Thomas Pelster, Inhaber und Geschäftsführer der P-Well-Gruppe.

Am 8 Dezember 2015 wurden alle Formalien für die Übergabe der Geschäftsführung unterzeichnet. P-Print produziert am Standort in Berka/Werra vorgedruckte Papiere für die Herstellung von Verpackungen und Displays aus Wellpappe und andere Spezialanwendungen. Die Herstellung der Druckerzeugnisse erfolgt im Flexodruck auf modernsten Maschinen mit Zentralzylindertechnik.

www.p-well.de


BU: V.l.n.r.:Dr. Hans Mönnig (Rechtsanwalt), Clemens Pelster (Seniorchef), Karl Neuhaus (Notar), Andreas Lange(GF P-Print), Martin Lauer (Personalleitung), Thomas Pelster (GF P-Well-Gruppe), Michael Pelster (GF P-Well-Gruppe)

Foto: P-Well

 

 

20.12.2015

25. Dresdner Verpackungstagung mit Rekordbeteiligung

So viel Dresdner Verpackungstagung war nie. Rund 180 Teilnehmer, drei spannende Themenblöcke, viele wertvolle Informationen, gute Impulse und Diskussionen sowie klare Ansagen sorgten am 3./4. Dezember 2015 für eine erfolgreiche Tagung.

Rund 180 Teilnehmer  aus der Branche trafen sich am 3./4. Dezember auf der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstalteten Dresdner Verpackungstagung. Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen Wertstoffgesetz, E-Commerce und neue Materialien. Neben den arrivierten Experten begrüßte die Tagung auch zahlreiche Studierende aus Berlin, Stuttgart, Heilbronn, Dresden und München,  denen eine nahezu kostenfreie Teilnahme ermöglicht wurde. „Möglichst frühe Kontakte zum Netzwerk der Verpackungswirtschaft und die Möglichkeit, unter dem Nachwuchs nach klugen Köpfen Ausschau zu halten machen unser Angebot zu einer klassischen Win-win-Situation“, erklärte Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi und Moderator der Tagung.

Neue Werkstoffe und Trends bei Verpackungsmaterialien

In seinem Eröffnungsvortrag gab Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres, Leiter des Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB), einen ebenso klaren wie fundierten Überblick zum Thema Biokunststoffe. Dipl.-Phys. Florian Pump, Programm-Manager und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden, Professur Materialwissenschaft und Nanotechnik, erläuterte im Anschluss, was Nanotechnologie ist und wie wir sie im Alltag erleben. Marko Hakovirta, Senior Vice President Innovation and R&D des Stora Enso Consumer Board, betonte die Bedeutung von Open Innovation im Netzwerk der Partner, von exaktem Monitoring des Marktes und den nötigen Fokus auf die Kommerzialisierung der Lösung als Knackpunkt erfolgreicher Innovationsarbeit. Zum Abschluss des ersten Themenblocks stellte Rudolf Holzner, Business Development Manager bei Linhardt, die Tube als ein bewährtes Prinzip mit innovativen Möglichkeiten vor.

Recycling – Pro und Contra der Entsorger sowie das neue Wertstoffgesetz

Eine runde Sache mit kontroversen Positionen und abschließender Podiumsrunde bot der Themenbereich rund um Recycling und das neue Wertstoffgesetz. Die Tagung öffnete drei grundlegende Perspektiven auf das hochaktuelle Thema über die Vorträge von Dr. Benjamin Bongardt, Leiter Ressourcenpolitik des NABU e. V., Helmut Schmitz als Leiter der Gruppe Interne Kommunikation bei Der Grüne Punkt, Duales System Deutschland GmbH, und Dr. Matthias Klein, Referent beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Wie eCommerce die Verpackungslandschaft verändert

Welche Verpackung braucht der eCommerce? Wie sieht der Markt und was macht den Kunden aus? Diesen Fragen ging Ingmar Böckmann, ehemaliger Referent E-Commerce/Logistik/IT beim Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. nach. Im Anschluss präsentierte Dr. Volker Lange, Leiter Verpackungs- und Handelslogistik des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung, bei der das IML eine Reihe von Testkäufen bei unterschiedlichsten Anbietern durchgeführt und ausgewertet hatte. Julian Jost, Gründer und Geschäftsführer der Printmate GmbH, zeichnete in seinem Vortrag „Endlich! Die digitale Disruption erreicht die Verpackungsbranche“ den digitalen Wandel provokant und informativ in eindringlichen Farben. Dirk Busemeyer, Business Support National Sales & Marketing  bei Smurfit Kappa, informierte über den Mehrwert, den Verpackungen im eCommerce bieten können. Einen spannenden Bericht aus der Praxis eines Lebensmittelversenders boten zum Abschluss der Tagung Jens Drubel und Max Thinius von AllyouneedFresh.de.

Impressionen und Ausblick

Impressionen und einen ausführlichen Bericht zur Tagung bietet das dvi online unter www.verpackungstagung.de. Die nächste Dresdner Verpackungstagung findet am 1./2. Dezember 2016 statt.


Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab.
Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben der Dresdner Verpackungstagung zählen dazu der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, der Tag der Verpackung, das Packnology Forum, die Verpackungsakademie und PackVision. Das Deutsche Verpackungsinstitut wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. www.verpackung.org

Über die Wissenschaftliche Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e. V. (WGFV)

Die WGFV wurde 1990 in Dresden gegründet. Sie betätigt sich in Forschung und Bildung auf den Gebieten Transportlogistik, Förder- und Lagertechnik, Verpackung, Güterumschlag, Gefahrguttransport sowie Entsorgung. Die WGFV unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Form von Studien, Gutachten, Seminaren und Beratungstätigkeit. Die WGFV ist Mitglied des Deutschen Forschungsverbundes Verpackungs-, Entsorgungs- und Umwelttechnik e. V. (DVEU). www.wgfv.de

Über die Dresdner Verpackungstagung

Auf der jährlich im Dezember stattfindenden Dresdner Verpackungstagung treffen sich Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Forschung sowie Studierende relevanter Fachbereiche. Die Tagung versteht sich als Netzwerktreffpunkt und Dialog-Plattform für zentrale Themen und Innovationen rund um die Verpackung. Dazu gehören z. B. neue Entwicklungen, Anforderungen, Konzepte und Erkenntnisse in den Bereichen Material, Funktionalität, Wissens- und Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit oder Recycling.  www.verpackungstagung.de

www.verpackung.org

BU: So viel Dresdner Verpackungstagung war nie. Rund 180 Teilnehmer, drei spannende Themenblöcke, viele wertvolle Informationen, gute Impulse und Diskussionen sowie klare Ansagen sorgten am 3./4. Dezember 2015 für eine erfolgreiche Tagung.

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

 

19.12.2015

KHS: Resch neuer GF Finanzen, Einkauf und IT

Martin Resch wird zum 01. Januar 2016 neuer Geschäftsführer Finanzen, Einkauf und Informationstechnologie der KHS Gruppe. Das beschloss der Aufsichtsrat am 26. November 2015. Resch übernimmt die Position von Burkhard Becker, der diese Aufgabe für die KHS Gruppe seit Ende März dieses Jahres neben seiner Verantwortung als Finanzvorstand des Salzgitter Konzerns ausführte. Becker bleibt für Sonderaufgaben bis zum 30. Juni 2016 Mitglied der Geschäftsführung.

Der Wechsel in der Geschäftsführung des Systemanbieters für Abfüll- und Verpackungslösungen ist Teil der seit Jahresanfang begonnenen Umstrukturierungen. Ziel sind vereinfachte Prozesse und klarere Verantwortungsbereiche. Neben Martin Resch und Burkhard Becker besteht die Geschäftsführung aus Prof. E. h. Dr.-Ing. Johann Grabenweger, verantwortlich für Vertrieb und Service sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, verantwortlich für Entwicklung, Technik und Produktion.

Der Positionswechsel führt Herrn Resch von seiner Tätigkeit als Geschäftsführer mit den Verantwortungsbereichen Controlling, Rechnungswesen und IT sowie Einkauf für die Salzgitter Mannesmann Precision GmbH nun in die Technologiesparte bei der KHS Gruppe am Hauptsitz in Dortmund. Erste Ziele für die neue Tätigkeit hat er bereits definiert: „Gemeinsam mit meinen Kollegen in der Geschäftsführung, im Management und unseren Mitarbeitern werden wir die erfolgreiche Entwicklung der KHS fortsetzen. Das Ziel ist klar: KHS schafft als profitables Unternehmen qualitativ hochwertige Lösungen für unsere Kunden. Dafür will ich mich sehr gerne mit aller Kraft einsetzen.“


Über Martin Resch

Die beruflichen Stationen des 1966 im bayerischen Thalmässing geborenen Diplom-Kaufmanns umfassen Tätigkeiten für die Klöckner-Werke, u. a. als Leiter Controlling und Rechnungswesen, ab 2009 in der Position eines Generalbevollmächtigten. 2011 wechselte er von den Klöckner-Werken in den Geschäftsbereich Energie der Salzgitter AG, zunächst als Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Line Pipe. Seit April 2013 bis Ende 2015 ist er Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Precision, verantwortlich für Controlling, Rechnungswesen und IT sowie Einkauf und Strategie.


Über die KHS Gruppe

Die KHS Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie. Zu den Unternehmen der KHS Gruppe zählen unter anderem die KHS GmbH, die KHS Corpoplast GmbH, die KHS Plasmax GmbH sowie NMP Systems GmbH. Die KHS GmbH mit Sitz in Dortmund produziert an ihrem Stammsitz sowie in Kleve, Bad Kreuznach und Worms moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen. KHS Corpoplast und KHS Plasmax sind am Standort Hamburg die PET-Kompetenz in der KHS Gruppe. Sie entwickeln und fertigen leichte PET-Verpackungen und innovative Beschichtungslösungen. NMP Systems GmbH mit Sitz in Düsseldorf entwickelt und vertreibt als 100-prozentige Tochter der KHS GmbH neue ressourcenschonende Verpackungslösungen für PET-Flaschen.

Die Gruppe verfügt über ein weltweites Produktions- und Servicenetzwerk und beschäftigt mehr als 4.600 Mitarbeiter. 2015 erhielt KHS das Top-100-Siegel als Auszeichnung für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge im deutschen Mittelstand. 2014 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 1,08 Milliarden Euro. Die Unternehmen der KHS Gruppe sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der im MDAX notierten Salzgitter AG.

www.khs.com

BU: Neues Vorstandsmitglied: Martin Resch wechselt zum 1. Januar 2016 von seiner Tätigkeit für die Salzgitter Mannesmann Precision GmbH zur KHS Gruppe.

Foto: KHS Gruppe

 

 

15.12.2015

Bobst feiert 125-jähriges Bestehen

Das Familienunternehmen Bobst startet in das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Seit vier Generationen verfolgt das 1890 gegründete Lausanner Unternehmen sein internationales Wirtschaftsprojekt, ohne seine Wurzeln und seine menschlichen Werte zu vergessen.

Bobst begeht dieses Jubiläum mit einer klaren Ausrichtung auf die Zukunft. Von Herbst 2015 bis Herbst 2016 sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, die alle unter dem Motto stehen: „125 years: for the next generation“. Diesen Slogan hat Bobst gewählt, um vor allem seinen Kunden zu danken, die dem Unternehmen seit 125 Jahren ihr Vertrauen schenken. Das Unternehmen möchte aber auch seine Mitarbeiter würdigen, deren Engagement es zu verdanken ist, dass die Produkte und Dienstleistungen von Bobst sich eines hervorragenden Rufs erfreuen. Dieses Jubiläum will daran erinnern, dass jeder seinen Teil zum Erfolg des Unternehmens beiträgt, das der nächsten Generation übergeben werden soll und dessen Grundpfeiler die Kundenzufriedenheit ist.  Außerdem wurden grafische Elemente entwickelt, um diesem Jubiläum einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen.

Am 23. März 2016 feiern alle Mitarbeiter gemeinsam einen Tag lang das 125-jährige Bestehen von Bobst. Die Feierlichkeiten beginnen in Japan und enden in Mexiko und finden in allen Business Units der Gruppe statt. Mit dieser Veranstaltung, die sich über alle Niederlassungen weltweit erstreckt, möchte das Unternehmen auch seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens danken.

125 Jahre Firmengeschichte voller Innovationen sind eine wunderbare Inspirationsquelle für die Unternehmenskultur und deren Weiterentwicklung für die nächste Generation. Die Firmenleitung plant für jede Business Unit die Einführung gemeinschaftlicher Projekte, die von den Mitarbeitern umgesetzt werden. Diese langfristigen Initiativen verlangen gemeinschaftlichen Einsatz und bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.
1890 eröffnet der gelernte Setzer Joseph Otto Bobst (1862–1935) eine Vertretung für Maschinen und Zubehör für die Grafikindustrie. Einige Jahre darauf richtet der gewandte Geschäftsmann eine Reparaturwerkstatt für die Maschinen seiner Kunden ein, was stark zu seinem geschäftlichen Erfolg beiträgt.

In den 1980er Jahren wächst Bobst zu einem internationalen Konzern heran. Durch den Aufkauf der Firma Martin in Frankreich und der Peters GmbH in Deutschland sowie eine 50%ige Beteiligung am Aktienkapital des italienischen Maschinenbauers Schiavi wird Bobst zum weltweit größten Hersteller von Ausrüstung für die Wellpappenindustrie und beginnt, den Markt für flexible Verpackungen zu erobern.

Bis in die 2000er Jahre baut der Konzern seine weltweite Präsenz aus. Nach der Eröffnung eines Standorts in Deutschland 1990 gründet Bobst Niederlassungen in Malaysia, Thailand, Taiwan, Indonesien und Indien. Das Unternehmen betreibt Fabriken in Shanghai (China) und Itatiba (Brasilien). Auch in Mitteleuropa und Russland werden Vertretungen eingerichtet.
2004 kauft BOBST der finnischen Metso-Gruppe fünf Firmen ab, um seine Präsenz und seine Marktanteile bei den flexiblen Verpackungen zu verstärken. Dieser Bereich machte bisher für das Schweizer Unternehmen nur 7% der Verkaufszahlen aus. Durch die Übernahme plant der Konzern, fortan 20% seines Umsatzes in diesem Bereich zu erzielen und seine Position auf diesem Wachstumsmarkt zu stärken.

Von 2009 bis 2011 startet das von der weltweiten Finanzkrise 2008 stark gebeutelte Unternehmen ein völlig neuartiges Umstrukturierungsprogramm in Verbindung mit einem Plan zur Senkung von Kosten und Personalstand. Ein Hauptpunkt betrifft die Neuordnung des Markenportfolios, das im Laufe der Zeit immer weiter angewachsen ist, unter dem alleinigen Namen Bobst. 2013 weiht Bobst die Gebäude am neuen Standort Mex ein, wo die Unternehmensgruppe im Rahmen des Team-Projekts (Tous Ensemble A Mex – Alle zusammen in Mex) ihre beiden Produktionsstandorte in der Region Lausanne zusammengelegt hat. Seitdem zeichnet sich das Unternehmen durch zahlreiche technologische Innovationen aus.
Um den spezifischen Anforderungen der Wachstumsmärkte gerecht zu werden, werden fortan in China, Indien und Südamerika Ausrüstungen mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis gefertigt und auf den Markt gebracht. 2015 beginnt Bobst  mit der Integration des Digitaldrucks und testet seit einem Jahr erfolgreich zwei Digitaldruckmaschinen bei seinen Kunden. Im Frühjahr 2015 wird das italienische Unternehmen Nuova Gidue aufgekauft. Die auf Druckmaschinen für Kurzauflagen spezialisierte Firma heißt nun BOBST Firenze und stärkt die Position der Gruppe auf dem Markt für Etiketten und flexible Verpackungen.

Bobst ist heute der weltweit größte Lieferant von Maschinen und Dienstleistungen für die Verpackungsindustrie und in drei Bereichen aktiv: Wellpappe, Faltschachteln und flexible Materialien. Das Unternehmen ist in über 50 Ländern vertreten, betreibt elf Produktionsstandorte und beschäftigt weltweit mehr als 4.800 Mitarbeiter. Die geographische Nähe des Vertriebs- und Servicenetzes ist ein ausschlaggebender Faktor für die Führungsposition des Unternehmens.

www.bobst.com


BU: Das Familienunternehmen Bobst startet in das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen.

Foto: Bobst

 

 

11.12.2015

Raja: Stärkung der Führungsspitze

Emmanuel Clair verstärkt als Managing Director künftig das Führungsteam der Raja-Gruppe. In seiner neuen Aufgabe wird sich Clair um die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe kümmern und die Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie begleiten und überwachen. In seiner neuen Funktion als Managing Director der Raja-Gruppe wird Emmanuel Clair vorrangig für folgende Aufgaben verantwortlich sein:


1. die Steuerung der internen Wachstumsstrategie sowie der anvisierten Akquisitionen;
2. die Beschleunigung der Digitalisierung innerhalb der gesamten Raja-Gruppe sowie die Leitung der IT-Abteilung;
3. das Management der Diversifizierungsstrategie der Gruppe sowie auf internationaler Ebene für die Entwicklung spezialisierter Tochterunternehmen.

Clair ist Absolvent der ESSEC Business School (École Supérieure des Sciences Économiques et Commerciales) und verfügt über langjährige Erfahrung in der Leitung internationaler Unternehmen, vorrangig im Multikanalvertrieb des „B to B“- und „B to C“-Sektors. Während seiner Tätigkeit für Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie wie Henkel, Scott Paper und Vileda erwarb er sich zudem weitreichende Kenntnisse der Massendistribution. Als stellvertretender CEO der 3SI Group und von Argosyn war Emmanuel Clair zwischen 2007 und 2015 für den „B to B“-Vertrieb sowie E-Commerce-Dienstleistungen verantwortlich. Er war in verantwortlicher Position beteiligt am Aufbau von Mondial Relay und stellte als Chairman bei JM Bruneau sowie als Co-Manager für Otto-Office in Deutschland die Entwicklung des Geschäftsmodells unter anderem für den Vertrieb von Büroartikeln sicher.

„Mein Ziel ist es, zur Entwicklung der Gruppe beizutragen, sowohl intern als auch extern“, erklärt Emmanuel Clair. „Um das zu erreichen, werde ich unter der Leitung von Danièle Kapel-Marcovici eng mit den anderen Mitgliedern des Executive Boards zusammenarbeiten“.

www.rajapack.de


BU: Emmanuel Clair verstärkt als Managing Director künftig das Führungsteam der Raja-Gruppe.

Foto: Raja

 

 

05.12.2015

Auszeichnung für Edelmann-Geschäftsführer Dziallas

Für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft verlieh Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am Mittwoch, den 25. November 2015, im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart die Wirtschaftsmedaille an Joachim Werner Dziallas. Der Geehrte, heutiger Geschäftsführer der Edelmann Holding, war 35 Jahre operativer Geschäftsführer der Firma Carl Edelmann.

Edelmann ist führender Anbieter hochwertiger und innovativer Verpackungslösungen aus Karton und Papier. An 14 Standorten weltweit, in Frankreich, Polen, Ungarn, Brasilien, China, Indien, und Mexiko sowie an sieben Standorten in Deutschland entwickelt, produziert und vertreibt das Familienunternehmen Faltschachteln, Packungsbeilagen und Systemlösungen für den Health- und Beauty Care-Markt sowie für Consumer Brands. 2014 erwirtschafteten 2.275 Mitarbeiter einen Umsatz von 238 Millionen Euro. Rund 54 Prozent beträgt der Auslandsanteil am Gesamtumsatz der Edelmann Gruppe.

Joachim Werner Dziallas, studierter Ingenieur, erkannte sehr früh, wie wichtig die Internationalisierung des Unternehmens für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Edelmann sein sollte. Zusammen mit Dierk Schröder, der heute die operative Geschäftsführung der Edelmann Gruppe repräsentiert, gelang es in nur 10 Jahren, eine international arbeitende Firmengruppe aufzubauen.

Heute ist die Edelmann Gruppe in den wichtigsten Märkten ihrer Kunden präsent und unterstützt die globalen Player bei der Gestaltung einer optimierten Supply-Chain. Nicht zuletzt stellt Edelmann mit der Qualitätsnorm HQ Packaging in allen Produktionsstandorten einheitliche Qualitätsstandards in  Produktion und Auftragsabwicklung sicher. All das ist ganz im Sinne des erfolgreichen Unternehmensgestalters Joachim Werner Dziallas, der neben seiner unternehmerischen Tätigkeit auch immer ehrenamtlich besonders aktiv war. Dazu zählen seine Arbeit in diversen Wirtschaftsgremien, aber auch die Gründung der Edelmann Stiftung, die kulturelle, soziale und sportliche Vereinigungen fördert.

Nicht ohne Grund formulierte der Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid, Baden Württemberg, in seiner Laudatio: “Sie stehen mit Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement für die besonderen Qualitäten von Familienunternehmen in unserem Land. Sie wissen eben nicht nur wie man Dinge einpackt, sondern auch wie man sie anpackt“.

Über Edelmann

Edelmann ist führender Anbieter hochwertiger und innovativer Verpackungslösungen aus Karton und Papier. An 14 Standorten weltweit, in Frankreich, Polen, Ungarn, Brasilien, China, Indien, und Mexiko sowie an sieben Standorten in Deutschland entwickelt, produziert und vertreibt das Familienunternehmen Faltschachteln, Packungsbeilagen und Systemlösungen für den Health- und Beauty Care Markt sowie für Consumer Brands. 2014 erwirtschafteten 2.275 Mitarbeiter einen Umsatz von 238 Millionen Euro. Rund 54 Prozent beträgt der Auslandsanteil am Gesamtumsatz der Edelmann Gruppe. Weltweit produzierte Edelmann 5,0 Milliarden Verpackungen und 1,2 Milliarden Packungsbeilagen.

www.edelmann.de

BU: Joachim Werner Dziallas, Geschäftsführer der Edelmann Holding GmbH & Co.KG, erhielt die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Joachim W. Dziallas, heutiger Geschäftsführer der Edelmann Holding, war 35 Jahre operativer Geschäftsführer der Firma Carl Edelmann. Die heutige Edelmann Gruppe ist mit 14 Produktionsstandorten weltweit präsent und einer der führenden Anbieter hochwertiger und innovativer Verpackungslösungen aus Karton und Papier.

Foto: Edelmann Gruppe

 

 

01.12.2015

Zusammenschluss: Rondo AG fusioniert US-Tochter Rondo-Pak mit CGS

Am 20. November 2015 unterzeichnete die Rondo AG aus dem Körber-Geschäftsfeld Pharma Systeme eine Vereinbarung mit Contemporary Graphics and Bindery, Inc. (CGS), ihr US-Tochterunternehmen Rondo-Pak Inc. mit CGS zu fusionieren. Das neue Unternehmen mit dem Namen Rondo-Pak, LLC wird ein umfassendes Portfolio an Verpackungs- und Drucklösungen für Kunden aus der regulierten Industrie, insbesondere der Pharmaindustrie, anbieten. Rondo-Pak und CGS planen die Gründung des neuen gemeinsamen Unternehmens zu Beginn des nächsten Jahres.

Mit ihren Standorten in Norristown, PA, und Pennsauken, NJ, nahe Philadelphia liegen beide Unternehmen ideal im „Pharmaceutical Corridor“ an der USamerikanischen Ostküste. Die geplante Fusion umfasst sämtliche Aktivitäten von Rondo-Pak und CGS in den USA sowie die Aktivitäten von Rondo-Pak am Standort in San Juan, Puerto Rico.

Das neue Unternehmen bietet seinen Kunden zukünftig eine noch größere Produktvielfalt sowie Full-Service-Lösungen. Kunden profitieren dabei von der Zusammenführung der technologischen Ressourcen und der Produktionskapazitäten und erhalten – insbesondere mit Blick auf die Optimierung ihrer Supply-Chain - ein umfangreicheres Leistungsportfolio aus einer Hand (Single Source Solutions). Rondo-Pak und CGS ergänzen sich optimal. So bietet das neue Unternehmen den Pharmakunden von Rondo-Pak ein erweitertes Spektrum an Druckmaterialen wie beispielsweise Beilagen, Beipackzettel, Medikationsleitfäden und Marketingmaterial. Die Kunden von CGS erhalten zusätzlich zur bestehenden Produktpalette Zugang zu einem ergänzenden Angebot an Spezialfaltschachteln sowie zu Know-how im Bereich Systemverpackungen. Ziel ist es, neben der Fortführung und Weiterentwicklung der bestehenden Produkte, neue und innovative Lösungen für die Kunden aus der Pharma- und Healthcare-Industrie zu entwickeln.

Ein zusätzlicher Mehrwert entsteht durch ein intelligentes Buying-Center-Management. Clemens Berger, CEO der Körber Medipak Systems AG, Schweiz betont: „Wir freuen uns, dass wir unsere Kräfte mit CGS bündeln können, einem in der Branche hervorragend etablierten Partner. Das neue gemeinsame Unternehmen kann auf der langjährigen Erfahrung beider Partner im Markt sowie deren hoher Reputation bei den internationalen Kunden aufbauen.”

Joachim Hoeltz, CEO der Rondo AG, Schweiz ergänzt: „Unsere US-Tochterfirma Rondo-Pak gewinnt einen starken strategischen Partner. Rondo-Pak und CGS ergänzen sich hervorragend und können mit einer soliden gemeinsamen Kundenbasis nachhaltige Wachstumschancen nutzen. Tim Moreton, CEO von CGS, fügt dem hinzu: „Wir freuen uns auf den Beginn unseren neuen gemeinsamen Unternehmens. Das Ziel dieser Transaktion ist es, Mehrwert für unsere Kunden zu generieren. Dies erreichen wir durch kundenspezifische Lösungen, hervorragende Dienstleistungen und ein umfassendes Portfolio mit Verpackungs- und Druckmaterialien.” Victor Dixon, Präsident von Rondo-Pak, Inc.: „Der Zusammenschluss mit CGS ist ein wichtiger Schritt, um unsere künftige Wachstumsstrategie zu realisieren. Wir erweitern unsere Ressourcen und bauen unsere Produktionskapazitäten aus. Damit können wir unsere Kunden noch besser bedienen als zuvor.“

Die geschäftlichen Aktivitäten von Rondo-Pak in den USA und der Rondo AG in der Schweiz bleiben eng verbunden. Das fusionierte Unternehmen Rondo-Pak, LLC positioniert sich so als weltweiter Dienstleister innerhalb des Unternehmensverbundes der Körber Medipak Systems, insbesondere in der Pharma- und Healthcare-Industrie.

Das Geschäftsfeld Pharma Systeme ist eines der sieben Geschäftsfelder des Körber-Konzerns. Die Holdinggesellschaft Körber Medipak Systems AG vereint die international agierenden Unternehmen Dividella, Mediseal, Rondo, Seidenader und Werum IT Solutions und bietet Lösungen für den Produktions- und Verpackungsprozess in der Pharma- und Biotech-Industrie inklusive Serialisierungslösungen für eine sichere Rückverfolgbarkeit von pharmazeutischen Produkten.

Die als Tochterunternehmen der Schweizer Rondo AG gegründete Rondo-Pak, Inc. liefert der Pharma-, Biotechnologie- und Medizinproduktebranche ein breites Spektrum hochwertiger Faltkartons. Das Unternehmen hat sich in der Verpackungsbranche einen soliden Ruf erarbeitet, der auf der effektiven Herstellung erstklassiger Verpackungslösungen zu wettbewerbsfähigen Preisen beruht. Zu den innovativen Produkten von Rondo-Pak gehören beispielweise Faltschachteln für kindersichere und seniorenfreundliche Verpackungen, Compliance-Verpackungen und Verpackungen für klinische Studien.

Contemporary Graphics & Bindery Inc. liefert für den pharmazeutischen Markt und andere, damit verwandte Märkte bedruckte Verpackungen, Druckerzeugnisse mit Pharma-/Gesundheitsbezug, aufsichtsrechtlich regulierte Marketingmaterialien, Lösungen mit Mehrwert sowie weitere Produkte und Dienstleistungen.


www.medipak-systems.com

BU: Am 20. November 2015 unterzeichnete die Rondo AG aus dem Körber-Geschäftsfeld Pharma Systeme eine Vereinbarung mit Contemporary Graphics and Bindery, Inc. (CGS), ihr US-Tochterunternehmen Rondo-Pak Inc. mit CGS zu fusionieren. Das neue Unternehmen mit dem Namen Rondo-Pak, LLC wird ein umfassendes Portfolio an Verpackungs- und Drucklösungen für Kunden aus der regulierten Industrie, insbesondere der Pharmaindustrie, anbieten.

Foto: Rondo AG

 

 

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