Archiv 2014

Packaging News - Januar 2014

 

31.01.2014

Packari.com ist online - Verpackungen einfach online kaufen!

 

Packari.com ist als junges Unternehmen an den Start gegangen, um Verpackungen und Verpackungssysteme wie PET Flaschen, Alu Tiegel, Kunststoff Eimer oder Kunststoff Kanister, auf ganz neue Art und Weise, für seine Kunden anzubieten.

Mit Packari.com wird der Verpackungshandel auf eine völlig neue Stufe gestellt. Durch unser Partner Konzept profitieren unsere Kunden einmal von einer schlanken, flexiblen und effizienten Organisation eines Online Handels, gleichzeitig jedoch von der Erfahrung und Qualität von langjährig in der Verpackungswelt etablierten Herstellern.

Unsere Partner erhalten dabei die Möglichkeit ihre Produkte neuen Kundengruppen in neuen Zielmärkten anzubieten – Packari.com eröffnet somit einen völlig neuen Vertriebskanal.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bitte besuchen Sie unsere Seite www.packari.com und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Packari.com finden Sie auch auf Facebook!
www.facebook.com/packari.packaging

 
 

 

30.01.2014

ZELLCHEMING-Expo: Marktplatz "Fibers in Process"

 

Ein Highlight der ZELLCHEMING-Expo 2013 waren die themenspezifischen Focus Areas. In diesem Jahr wird dieses Konzept weiter geschärft und zum zentralen Anlaufpunkt für die Trendthemen der Branche.

Der Marktplatz „Fibers in Process“ bündelt die bekannten Focus Areas auf einer Fläche und ergänzt das Informationsangebot mit der Trendlounge. So entsteht im Mittelpunkt der Messe eine kompakte Dialogplattform mit konkreten Mehrwerten für die Fachbesucher. Neben wertvollen Informationen zu aktuellen Trends, Produkten und Lösungen bietet der Marktplatz „Fibers in Process“ auch zahlreiche Möglichkeiten zum Informations- und Meinungsaustausch unter Experten.

Die Trendlounge ist keine klassische Vortragsbühne. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Informationsaustausch. Die Vorträge haben deshalb ein interaktives Format, das Platz für Fragen und Diskussionen lässt. Das Programm ist klar strukturiert in Themenblöcke und abgestimmt mit dem Ausstellungsangebot der Messe und den Focus Areas.

Der Marktplatz „Fibers in Process“ gliedert sich in drei Focus Areas:

Focus Area Technology & Services - Nachhaltige und umweltschonende Technologien aus Bereichen wie Energieeffizienz, Automation, ressourcenschonende Produktion, integrierte IT-Systemlösungen sowie Industrieservices und Instandhaltung zur Steigerung der Produktionseffizienz.

Focus Area Materials & Processing - Die gesamte Wertschöpfungskette faserbasierender Produkte vom Rohstoff über die Weiterverarbeitung bis hin zum Endprodukt. Dabei werden die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von zellstoffhaltigen Materialien und Werkstoffen gezeigt.

Focus Area Research & Development - Die neuesten Trends, Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus der Zellstoffindustrie. Neben zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten werden auch innovative Technologieentwicklungen präsentiert.

Ergänzt wird das Angebot mit einer Job & Karriere-Corner für ausstellende Unternehmen, die neue Mitarbeiter suchen. Für interessierte Aussteller bietet der Marktplatz Fibers in Process attraktive All-Inklusive Pakete für eine unkomplizierte und effiziente Messeteilnahme.

 
 

 

29.01.2014

Neuer Vertriebsgeschäftsführer bei Beumer

 

Die Beumer Group hat ihre Führungsebene erweitert und Dr. Detlev Rose zum neuen Vertriebsgeschäftsführer bestellt. In dieser Funktion übernimmt der 51-jährige die Planung, Steuerung und Organisation aller Vertriebstätigkeiten der Unternehmensgruppe weltweit.

Dr. Detlev Rose schloss sein Studium des Hüttenwesens an der TU Clausthal als Diplom-Ingenieur ab. Danach arbeitete er zunächst als Entwicklungsingenieur bei der ThyssenKrupp Polysius AG. Nach mehrjährigen Stationen als Fachbereichsleiter in Forschung und Entwicklung und als Fachbereichsleiter Gesamtanlagenbau wechselte er in den Vorstand des Unternehmens. Bis zu seinem Eintritt in die Beumer Group war Rose Vorstandsvorsitzender der Thyssen Krupp Polysius AG, einem international operierenden Maschinen- und Anlagenbauer in der Zement-, Kalk- und Mineralindustrie.

Die Beumer Group ist ein international führender Hersteller der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme. Zusammen mit Crisplant a/s und Enexco Teknologies India Limited beschäftigt die Beumer Group etwa 3.500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 512 Millionen Euro. Mit ihren Niederlassungen und Vertretungen ist die Beumer Group in zahlreichen Branchen weltweit präsent.

www.beumergroup.com

 
 

 

29.01.2014

Faltschachtelproduktion: Besserer Workflow

 

Der Workflow in der Faltschachtel-Herstellung ist oftmals gekennzeichnet durch Korrekturschleifen und Fehlerproduktionen. Diese Tatsache haben FFI-Mitgliedsunternehmen zum Anlass genommen, ein geeignetes Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Die „FFI Technische Richtlinie für die Erstellung und den Austausch von Druckdaten“ ist eine Unterstützung auf dem Weg zum optimalen Workflow in der Faltschachtelherstellung. Es gilt, festgelegte, standardisierte Arbeitsabläufe und Kriterien zu berücksichtigen, damit die reprofähigen oder druckfertigen Daten zwischen Faltschachtelherstellern und Kunden sowie deren Zulieferern fehlerfrei übermittelt werden können. Diese betreffen sowohl die Erstellung als auch die Anlieferung von reprofähigen oder druckfähigen Druckdaten.

Bestellen Sie Ihr kostenloses Print-Exemplar bei der FFI Geschäftsstelle per Mail: info@ffi.de. Zum Download als PDF steht das Dokument auf unserer Website ww.ffi.de unter dem Begriff „Publikationen“ zur Verfügung.

Der FFI - Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. - vertritt seit 1948 die Interessen von rund 90 Unternehmen dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 900.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,9 Mrd. Euro entspricht (2012). Die FFI-Mitglieder repräsentieren dabei rund 78 % des Branchenumsatzes. Die Faltschachtelbranche beschäftigt ca. 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältigen Berufsbildern. Branchenspezifische Berufe wie Verpackungsingenieur, Drucker, Packmitteltechnologe, Verpackungsentwickler oder Mediengestalter gehören ebenso dazu wie kaufmännische, technische und logistische Berufe. Traditionell zeigt sich die Industrie mit derzeit rund 700 Auszubildenden zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst.

www.ffi.de
www.inspiration-verpackung.de

 

 

 

29.01.2014

Nachhaltigkeit: Rexam und Carlsberg kooperieren

 

Rexam, der führende Hersteller von Getränkedosen in Europa, ist Gründungspartner einer neuen CSR (Corporate Social Responsibility)-Initiative der Carlsberg Gruppe. Im Rahmen der „Carlsberg Circular Community“, die auf den Prinzipien des Cradle to Cradle-Konzeptes basiert, arbeitet Carlsberg eng mit seinen Lieferanten zusammen. Gemeinsam verfolgen die Mitglieder das Ziel, Innovationen innerhalb der Getränke- und Verpackungsindustrie voranzutreiben, Qualität zu fördern und gleichzeitig Produktionsabfälle vollständig vermeiden zu können.

Die neue Initiative von Carlsberg zielt darauf, die Herstellung von nachhaltigen Produkten zu fördern und dabei saubere Materialströme zu schaffen, die für Wiederverwertung und Recycling optimiert sind. Darüber hinaus steht auch der Wissensaustausch zwischen Unternehmen im Vordergrund, deren Produkte einen effizienten Umgang mit Ressourcen erfordern.

Dazu John Revess, Director of Group Sustainability bei Rexam: „Als produzierender Betrieb steht Rexam in der Verantwortung, sich in Sachen Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern. Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie allen unseren Partnern entlang der gesamten Lieferkette können wir den Umwelteinfluss unseres Industriezweiges weiter verringern.“

Jørgen Buhl Rasmussen, Präsident und CEO der Carlsberg Gruppe, ergänzt: „Carlsberg und seine Lieferanten machen mit dieser Initiative einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Verpackungslösungen mit verbesserten Umwelteigenschaften. Diese Zusammenarbeit ist ein schönes Beispiel, wie sich Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft stellen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Ich möchte auch andere Betriebe dazu ermutigen, sich den Bemühungen von Carlsberg anzuschließen. Lassen Sie uns gemeinsam innovative Verpackungen entwickeln und die Entstehung von Produktionsabfällen grundlegend überdenken.“   

Carlsberg plant, die Gruppe der sechs Gründungsmitglieder bis 2016 auf 15 Unternehmen zu erweitern. Dieser Prozess wird von der technischen Expertise der EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency), dem führenden Wissenschafts-Team hinter dem Cradle to Cradle-Konzept, unterstützt.   
       
Rexam ist ein führender Hersteller von Konsumgüterverpackungen. Wir sind ein weltweit führender Produzent von Getränkedosen und Kunststoffverpackungen und arbeiten für viele der bekanntesten und erfolgreichsten Marken. Unsere Vision ist es, der weltweit beste Hersteller von Konsumgüterverpackungen zu sein. Der Umsatz von Rexam aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei ca. 4,3 Milliarden £. Wir haben 67 Werke in 24 Ländern und beschäftigen etwa 11.000 Mitarbeiter. Rexam ist Mitglied des FTSE 100. Die Stammaktien von Rexam sind bei der UK Listing Authority gelistet und werden an der Londoner Börse mit dem Symbol REX gehandelt.

Cradle to Cradle steht für eine neue Denkweise bei der Gestaltung und Herstellung von herkömmlichem Verpackungsmaterial. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die für das Recycling und die Wiederverwendung optimiert sind und dabei gleichzeitig ihre Qualität und Wertigkeit beibehalten. Für weitere Informationen über Cradle to Cradle und EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency) besuchen Sie bitte www.epea-hamburg.org/de.

Ein wichtiger Bestandteil der CSR-Strategie von Carlsberg ist die Integration von unternehmerischer Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Grundpfeiler dieses strategischen Prozesses sind die Einbeziehung von CSR in vorhandene Geschäftsvorgänge, die Entwicklung von Strategien, um Standards zu gewährleisten und die Einführung globaler sowie lokaler Ziele zur Verbesserung der CSR. Mehr Informationen über CSR bei Carlsberg finden Sie auf: www.carlsberggroup.com/csr.

Die Carlsberg Gruppe ist einer der weltweit führenden Brauereikonzerne mit einem breiten Portfolio an Bieren und anderen Getränkemarken. Carlsberg ist eine der bekanntesten Biermarken der Welt. Die Marken Baltika, Carlsberg und Tuborg zählen zu den acht größten in Europa. Die Carlsberg Gruppe beschäftigt mehr als 4000 Menschen und ihre Produkte werden in über 150 Ländern vermarktet. Im Jahr 2012 hat die Carlsberg Gruppe mehr als 120 Millionen Hektoliter Bier verkauft.      

www.rexam.com

 
 

 

29.01.2014

Weißblech-Recycling weiter auf hohem Niveau

 

Mit einer stofflichen Wiederverwertung von 93,1 Prozent des verbrauchten Materials konnte Weißblech 2012 seine Spitzenposition unter den Verpackungswerkstoffen in Deutschland auf höchstem Niveau behaupten. Zum siebten Mal in Folge über 90 Prozent liegend, hat sich der jährlich von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung veröffentlichte Wert für Weißblech bei Werten um 93 Prozent stabilisiert.

Gleichzeitig ist nach einer vorübergehend rückläufigen Entwicklung die Bezugsgröße der verkauften Stahlverpackungen wieder um rund 2 Prozent auf jetzt 501.500 Tonnen angestiegen. Die Verwertungsquote für Weißblechverpackungen aus privatem Verbrauch liegt mit 95,6 Prozent noch höher als die Gesamtquote und belegt die hohe Effizienz der haushaltsnahen Entsorgungssysteme.

Erstmals seit Festlegung der fünfstufigen Abfallhierarchie durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz von 2012 werden in der aktuellen Statistik der „Recycling-Bilanz für Verpackungen“ stoffliche und energetische Verwertung gesondert ausgewiesen. Dadurch wird noch transparenter, welche Verpackungswerkstoffe im Sinne einer landläufigen Vorstellung von „Recycling“ tatsächlich Wertstoffcharakter haben. Stahl ist ein „permanentes Material“, das auch nach beliebig vielen Wiederverwendungen seine Eigenschaften ungeschmälert beibehält. Die Recyclingbilanz spiegelt die Wertstoffeigenschaft der Weißblechverpackung in der 100-prozentigen Übereinstimmung von Gesamtverwertung und stofflicher Verwertung. Nichts davon geht verloren oder verliert an Qualität, nichts wird verbrannt oder verschmutzt Flüsse und Meere.

Die enorme Effizienz des Recyclings von Verpackungsstahl trägt unmittelbar zur Schonung der Umwelt bei. Jede recycelte Tonne Stahl erübrigt in entsprechendem Maße die aufwändige Erzeugung von Primärstahl. So enthält in stetig wachsendem Maße jedes neu hergestellte Stahlprodukt einen Anteil von wiederverwertetem Stahl. Dieser benötigt weder neu gefördertes Eisenerz noch die Zuschlagstoffe zur Verhüttung und vor allem nicht den hohen Energieeinsatz, der für die Herstellung von Rohstahl erforderlich ist.

„Trotz der erfreulich hohen Rückführungsquote sehen wir jedoch mit Sorge, dass ein zunehmender Anteil auch von Stahlverpackungen aus dem privaten Verbrauch
in Grauzonen abwandert und den Dualen Systemen entzogen wird“, merkt Dr. Ulrich Roeske, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands einzigem Weißblechhersteller ThyssenKrupp Rasselstein, kritisch an. „Insbesondere Eigenrücknahmesysteme im Einzelhandel und Branchenlösungen bei Großverbrauchern laden ein zu Manipulation und Trittbrettfahrerei. Dem Prinzip der Produktverantwortlichkeit entspräche es jedenfalls besser, wenn diese Möglichkeiten entfielen. Gewinner wären vor allem die Verbraucher“, so Roeske weiter.

ThyssenKrupp Rasselstein ist von seinem weltgrößten Produktionsstandort aus einer der wichtigsten Versorger Deutschlands und Europas mit Verpackungsstahl.
Die daraus resultierende Produktverantwortung nimmt das Andernacher Unternehmen wahr, indem es mit zwei Unternehmen sowohl für gewerblich als auch für privat gebrauchte Verpackungen aus Weißblech den Wertstoffkreislauf bis zurück in die Stahlerzeugung sicherstellt. Bereits seit 20 Jahren kümmert sich das von ThyssenKrupp Rasselstein gemeinsam mit dem Verband Metallverpackungen e. V. und dem Bundesverband Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. betriebene Nonprofit-Unternehmen KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH darum, industriell genutzte Weißblechverpackungen einzusammeln, aufzubereiten und wieder der Stahlproduktion zuzuführen.


Seit 10 Jahren agiert die ThyssenKrupp Rasselstein-Tochtergesellschaft Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH als Vermarkter von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs.
 
www.thyssenkrupp-rasselstein.com

 
 

 

29.01.2014

Messeauftakt für Coatema

 

Heute startet die 13th International Nanotechnology Exhibition & Conference in Tokio, Japan. Es ist die weltgrößte Messe im Bereich Nanotechnologie und unabdingbar für alle, die die neusten Technologien in den unterschiedlichsten Fertigungsprozessen nicht verpassen wollen. Die Aussteller zeigen vom Mittwoch, dem 29. Januar bis Freitag, den 31. Januar ihre neusten Entwicklungen und Technologien.

Coatema Coating Machinery stellt auf dem deutschen Gemeinschaftsstand mit der Standnummer 5N-11 aus.

Extra für die Messe angefertigte Poster und Broschüren informieren Sie über unsere aktuellen Laboranlagen, wie den Smartcoater mit seinem 5-in-1 Auftragssystem, dem Easycoater als Basiseinheit für Beschichten und Bedrucken und nun auch über den Thin Film Coater/ Printer, die neuste und hochpräzise Laboranlage, die in einem Schritt beschichten und bedrucken kann.

Im Rahmen des Tokiobesuches wird ausserdem ein Meeting der OE-A und Japera, beides bedeutende Verbände im Bereich gedruckte Elektronik, stattfinden. Die OE-A ist der international führende Industrieverband für organische und gedruckte Elektronik und vereinigt Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette dieses aufstrebenden Marktes. Coatema ist seit 5 Jahren aktives Mitglied bei der OE-A. Japera ist in Japan der führende Industrieverband und fördert viele Forschungsprojekte im Bereich gedruckte Elektronik. Ziel des Treffens der beiden Verbände ist die Förderung der Beziehungen und Vernetzungen untereinander und aller Mitglieder.

In der Woche nach der Nano Tech geht es direkt weiter zur nächsten Messe, nach Phoenix in die USA auf die 2014 Flex, die vom 3. - 6. Februar stattfindet.

 
 

 

27.01.2014

44. ISM in Köln eröffnet

 

Einer der ersten Besucher der 44. ISM in Köln war am ersten Messetag Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, der die Messe im Beisein von Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, sowie des Stv. Generalkonsuls und Botschaftsrats der Föderation Brasilien, Luiz Francisco Braconnot, eröffnete. Brasilien ist Partnerland der ISM 2014.

„Die deutsche Süßwarenbranche sorgt dafür, dass Produkte‚ Made in Germany‘ in der Welt einen guten Klang haben“, lobte der Minister und gratulierte der Branche zur ihrer hohen Exportquote von rund 46 Prozent: „Damit bleibt Deutschland seit rund 40 Jahren Exportweltmeister.“
Im Rahmen seines Messerundgangs machte sich Bundesminister Dr. Friedrich nach der Eröffnung selbst ein Bild von der Vielfalt der präsentierten Produkte und Marketingkonzepte. Zur ISM 2014 stellen 1.476 Anbieter aus 68 Ländern aus. Die Messe ist ausschließlich für Fachbesucher aus dem Groß- und Einzelhandel zugänglich und noch bis Mittwoch, 29. Januar 2014, geöffnet. Veranstalter der ISM sind die Koelnmesse und - als ideeller Träger - der Arbeitskreis Internationale Süßwaren-Messe – AISM.

www.ism-cologne.de
www.koelnmesse.de

 
 

 

23.01.2014

Neues Mitglied in der Balluff Gruppe

 

Die Balluff Gruppe verstärkt sich um die Firma STM Sensor Technologie München GmbH (STM). Als Entwicklungs- und Technologiepartner im Bereich Optische Spezial-Sensoren verbindet die Unternehmen eine langjährige Zusammenarbeit. Durch die Integration als Balluff STM wird insbesondere der Bereich der Miniaturisierung des Spezialisten für industrielle Automation weiter ausgebaut. „Dank der Bündelung unserer Kompetenzen in diesem Gebiet können wir unseren Kunden erweiterte und ganzheitliche Lösungen anbieten“, so Florian Hermle, Balluff-Geschäftsführer.

Synergien und neue Potenziale ergeben sich auch für die Fertigung. So verfügt Balluff STM über ein patentiertes Fertigungsverfahren in der optoelektronischen Präzisionssensorik. Eine große Stärke der Bayern ist die Herstellung optoelektronischer Sensoren für die Anwendung in Reinraumumgebung und in Hochvakuum, wie sie beispielsweise in der Halbleiterindustrie verwendet werden.

Michael Unger, Sprecher der Geschäftsleitung der Balluff GmbH, sieht gerade im modularen Produktaufbau große Chancen. „Mit Balluff STM sind wir in der Lage, schnell und flexibel kundenspezifische Lösungen zu liefern und mit einer großen Variantenvielfalt zu punkten.“ Darüber hinaus ergeben sich mit der Integration für die Unternehmen beachtliche Entwicklungs- und Ausbaupotenziale in wichtige Wachstumsmärkte für Balluff wie beispielsweise der Life Science Industrie, darunter die Medizintechnik oder im Bereich der Laborautomation.

Edgar Melzner, Gründer und bisheriger Eigentümer, zeichnet als Leiter Business Development weiterhin verantwortlich für die Entwicklung und die kundenspezifischen Anpassungen des STM Produktspektrums am Standort Neubiberg. Er legt großes Vertrauen in die Zusammenarbeit. „Durch den intensiven Austausch, die langjährige Zusammenarbeit und den persönlichen Kontakt wissen wir, dass wir die gleiche Vision und Vorstellungen teilen.“

1921 in Neuhausen a.d.F. gegründet steht Balluff mit seinen 2.600 Mitarbeitern weltweit für innovative Technik, Qualität und maximale Kundenorientierung. Als führender Anbieter für die industrielle Automation bietet das Familienunternehmen ein Full-Range-Sortiment an hochwertigen Sensoren, System- und kundenspezifischen Lösungen an. Im Jahr 2013 verzeichnete die Balluff GmbH einen Umsatz von rund 335 Mio. €. Neben dem zentralen Firmensitz in Neuhausen auf den Fildern verfügt Balluff rund um den Globus über Produktions- und Entwicklungsstandorte sowie 56 internationale Niederlassungen und Repräsentanzen. Dies garantiert den Kunden eine schnelle weltweite Verfügbarkeit der Produkte und eine hohe Beratungs- und Servicequalität direkt vor Ort.  

www.balluff.com

 
 

 

23.01.2014

Höhn-Gruppe wird zur Höhn GmbH

 

Die Höhn-Gruppe, Ulm, hat zum Jahresende 2013 vier Gesellschaften zur Höhn GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung ist eine Konsequenz der Standortverlagerung. Bereits im Herbst 2013 hat der Spezialist für Displays, Verpackungen und Papierdrucksachen den Standort Biberach vollständig in den Standort Ulm integriert. Nun wurden die vier operativen Gesellschaften Höhn Displays+Verpackungen GmbH, Höhn Paper Print GmbH, Höhn Digital Services GmbH und Höhn Logistik Services GmbH zu einer Gesellschaft – der Höhn GmbH – verschmolzen. Damit befinden sich die einzelnen Sparten nicht nur operativ unter einem Dach, sondern auch gesellschaftsrechtlich.

Aus der Konzentration aller Leistungsbereiche in einer Gesellschaft verspricht sich Höhn eine Zeit- und Kostenersparnis sowie noch mehr Flexibilität in der Auftragsabwicklung. Geschäftsführer Sebastian Haug merkt dazu an: “Mit der Zusammenfassung aller vier bisherigen Gesellschaften in der Höhn GmbH treten wir zukünftig als ein Unternehmen mit einer klar definierten Corporate Identity auf. Außerdem bieten wir mit diesem Schritt unser gesamtes Leistungsportfolio gebündelt aus einem Haus an. Unsere Kunden haben auf diese Weise nur noch einen Lieferanten zu berücksichtigen.“

Das konzernunabhängige Unternehmen beschäftigt 240 Mitarbeiter und hat in den vergangenen Jahren seine Marktposition in Deutschland und im europäischen Ausland deutlich ausgebaut. Hergestellt werden Druckprodukte, Displays, Faltschachteln, Geschenk- oder Promotionverpackungen und ganzheitliche Promotion-Lösungen für den Point of Sale. Dabei wird der Schwerpunkt auf eine hochwertige Produktion gelegt, die von Kunden der Süßwaren-, Nahrungsmittel-, Getränke-, Pharma- und Kosmetikbranche geschätzt wird. Das Unternehmen setzt auf Full Service, der alle Leistungen von der Konzeption über Design und Musterbau bis hin zu Druck und Logistik umfasst.

www.hoehn-gruppe.com

 
 

 

23.01.2014

Ardagh bei den Worldstar Awards erfolgreich

 

Die Verkündung der Worldstar Awards 2013/2014 hat einen hervorragenden Start ins Neue Jahr für Ardagh Group und die Teams markiert, die drei der Sieger hergestellt haben: Absolut Unique, Nemo und Ringo. Sie alle haben internationale Anerkennung durch die World Packaging Organisation erfahren.

Absolut Unique hat sich weltweit einen Ruf mit dem gewagten Konzept erworben, fast vier Millionen einmalig gestaltete und verzierte atemberaubende Glasflaschen in einer Sonderedition für eine der weltweit führenden Wodka-Marken zu schaffen. Die Nemo-Dose für Bonduelle wurde als „bahnbrechende Entwicklung in der Metallverpackungsindustrie“ beschrieben, die die Zukunft der Lebensmittelverpackung repräsentiert. RinGo mit ihrer ringfreien Konstruktion und Materialeinsparung von 20 Prozent bietet auf dem Markt für Farben und Beschichtungen einen deutlichen nachhaltigen Nutzen und eine höhere Anwenderfreundlichkeit für den Verbraucher.

Die Worldstar Awards sind dafür bekannt, die Besten der besten neuen Verpackungsentwicklungen auf globaler Bühne zu präsentieren. Sie werden aus jenen Verpackungen ausgewählt, die bereits nationale Auszeichnungen gewonnen haben.  Alle drei Verpackungen von Ardagh Group haben das Expertengremium der Jury mit ihrer Originalität, Detailliebe und funktionalen Überlegenheit beeindruckt.

„Einen Worldstar Award zu gewinnen, stellt einen großen Erfolg in der internationalen Verpackungsbranche dar. Wenn man also gleich drei Auszeichnungen im gleichen Jahr für Produkte aus unserem Glas- und Metallgeschäft gewinnt, zeigt das Ardaghs Bestreben, markenbildende Verpackungen für unsere Kunden zu entwickeln“, erklärt Niall Wall, Geschäftsführer von Ardagh Group.

Ardagh Group ist ein Weltmarktführer für Verpackungslösungen, der Metall- und Glasbehälter für die meisten der weltweit führenden Marken in der Lebensmittel-, Getränke- und Verbraucherindustrie herstellt. Der Konzern betreibt mehr als 100 Produktionsstätten in 25 Ländern, beschäftigt ungefähr 18.000 Mitarbeiter und erzielt einen globalen Umsatz von über EUR 4,1 Milliarden.

www.ardaghgroup.com

 

 

 

22.01.2014

Schubert und IPS vereinen Pharma-Kompetenzen

 

Die Gerhard Schubert GmbH und IPS International Packaging Systems bündeln ihr Know-how für die pharmazeutische Endverpackung. Gemeinsam haben sie zum 01. Januar 2014 das Kompetenzteam „Schubert Pharma“ gestartet. Kunden der Pharma-Branche profitieren von einer disziplinübergreifenden Beratung. „Zusammen können wir noch effizienter auf die spezifischen Marktanforderungen der anspruchsvollen Pharmabranche reagieren“, erläutert Olaf Horrenberger, Geschäftsführer von IPS. Das Unternehmen strebt an, mit Schubert Pharma den Umsatz in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln.

Insgesamt 20 Pharmaexperten aus Vertrieb, Einkauf, Projektmanagement, Validierung und Service arbeiten künftig als Schubert Pharma bei IPS unter einem Dach. Als Team realisieren sie anspruchsvolle Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie, von der Primärverpackung bis zur Palette mit dem fertigen Produkt.

Die organisatorische und räumliche Zusammenführung beider Unternehmen schafft Synergien. Schubert bringt sein Know-how zu hochflexiblen TLM-Verpackungsmaschinen sowie seine jahrelangen Geschäftsbeziehungen zu pharmazeutischen Unternehmen ein, IPS seine umfassenden Erfahrungen im Projektmanagement.

Als Generalunternehmer und Engineering-Dienstleister bietet IPS bereits seit über 40 Jahren individuelle und maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus einer Hand. Zum Leistungsportfolio von Schubert Pharma gehören umfassende Engineering-Consulting-Dienstleistungen, Projektmanagement für schlüsselfertige Anlagen sowie Anlagenoptimierung bestehender Linien. Ebenso übernimmt das Unternehmen die Betreuung von Anlagen über ihre gesamte Lebensdauer.

Im Rahmen der Engineering-Consulting-Tätigkeiten werden beispielsweise lieferantenunabhängige, auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Track & Trace-Lösungen entwickelt und realisiert. Ebenso konzipiert Schubert Pharma Anlagenlösungen für zukünftige Produktlinien und -volumina. Auf Wunsch bewertet das Team die Leistungs- und Prozessfähigkeit vorhandener Maschinentechnologien, erstellt Budget- und Planzahlen oder unterstützt Unternehmen bei Genehmigungsprozessen.

www.gerhard-schubert.de

http://ips-packaging.de/de

 
 

 

21.01.2014

Neuer Geschäftsführer Optima Pharma (Mornshausen)

 

Seit Januar 2014 ist Stephan Reuter (44) neuer Geschäftsführer der Optima pharma GmbH in Mornshausen, die als weltweiter Hersteller qualitativ hochwertiger und innovativer Gefriertrocknungsanlagen für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie bekannt ist.
Hr. Reuter wechselte von B. Braun Melsungen AG aus leitender Position zur Optima Pharma.

Der Standort Mornshausen ist auf die Realisierung pharmazeutischer Gefriertrockner spezialisiert. Zwei Jahrzehnte Berufs- und Führungserfahrung in der pharmazeutischen Branche bringt der Diplom-Ingenieur in diese Position ein. Zu seinen bisherigen Aufgaben zählten u.a die Entwicklung von Projektmanagement-Prozessen,  Programmleitung komplexer internationaler Produktentwicklung und Investitionsprojekte, Aufbau und Leitung von Projektmanagement-Abteilungen und Abwicklung von Großprojekten weltweit. Als Leiter Projektmanagement sowie Leiter Engineering war er über mehrere Jahre in einem pharmazeutisch ausgerichteten Engineering- und Beratungsunternehmen tätig und davor in führenden internationalen Anlagenbau-Unternehmen. Mit seinem umfangreichen technisch-pharmazeutischen Wissen und der langjährigen Management- und Projektierungserfahrung bringt Stephan Reuter ideale Voraussetzungen mit, um den Standort Mornshausen erfolgreich leiten zu können.

www.optima-pharma.com

 
 

 

20.01.2014

Hopf und Siepe kooperieren

 

Die Kunststoffwerke Adolf Hopf GmbH & Co. KG, Nördlingen, und die Siepe GmbH, Kerpen bei Köln, arbeiten seit Jahresbeginn 2014 eng zusammen. Mit dieser neuen Kooperation nehmen die beiden traditionsreichen mittelständischen Verpackungshersteller verstärkt, innovativ und kundenorientiert die Herausforderungen des Verpackungsmarktes an.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Siepe GmbH jetzt einen starken, erfahrenen Partner aus dem Bereich der Kunststoffverpackung an unserer Seite haben, der sich hervorragend in der Branche auskennt", erklärt Frank Knoch, Leiter Vertrieb und Marketing bei Hopf. „Siepe hat einen sehr guten Ruf, davon werden auch wir profitieren", ergänzt Lolomai Hipp, Geschäftsführerin der Hopf Kunststoffwerke. „Und wir gewinnen mit Hopf Erfahrung sowie Know-how eines der führenden Hersteller aus dem Bereich der hochwertigen Kosmetikverpackungen dazu. So können wir die Nachfrage nach Verpackungen mit kleineren Volumina noch flexibler als bisher bedienen", sagt Josef Siepe, Geschäftsführer des Kerpener Unternehmens.

Das hochwertige Produktprogramm der Hopf-Kosmetikverpackungen soll weiter ausgebaut werden. Damit bieten beide Unternehmen ihren Kunden neben den bewährten innovativen Produkten ein größeres und flexibleres Spektrum - beispielsweise an PET- Verpackungen an. Ziel ist es, als Full-Supplier Bedarfe vom Massenmarkt bis hin zur High-End-Kosmetik abzudecken.

Projekte für eine konkrete Zusammenarbeit der beiden inhabergeführten Unternehmen in mehreren Bereichen sind bereits geplant und sollen in Kürze umgesetzt werden.

Die Adolf Hopf GmbH & Co. KG wurde 1896 im Thüringer Wald gegründet. Heute sitzt das Unternehmen in Nördlingen und gehört zu den führenden Herstellern von Kosmetikverpackungen aus Kunststoff. Zur Produktpalette zählen vor allem hochwertige Kunststoffverpackungen für die Kosmetikbranche, wie Doppelwanddosen, dünn- und dickwandige Einwanddosen, Verschlüsse, Ovalflaschen, Rundflaschen, Ampullen- und Tropfflaschen. Lolomai Hipp führt das Familienunternehmen in der vierten Generation mit derzeit 170 Mitarbeitern.

Seit 135 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die Siepe GmbH mit Hauptsitz in Kerpen bei Köln hochwertige Verpackungen aus Metall und Kunststoff. Zwei weitere Werke befinden sich in Eisenberg (Rheinland-Pfalz) und Staßfurt (Sachsen-Anhalt). Josef Siepe führt das mittelständische Familienunternehmen in der fünften Generation. 290 Mitarbeiter fertigen hochwertige Verpackungen, die für Füllgüter in den unterschiedlichsten Industriebranchen eingesetzt werden, insbesondere für Chemikalien, Farben, Lacke, Klebstoffe, Reinigungsmittel, Mineralöl, Nahrungsmittel sowie kosmetische und pharmazeutische Produkte.

Aus Kunststoff werden zum Beispiel Rund-, Rechteck und Griffflaschen sowie Kanister und Fässer hergestellt. Dabei fasst die kleinste Verpackung 5 Milliliter, die größte 220 Liter. Anfang des Jahres wurde in Kerpen unmittelbar neben dem
Stammgelände eine neue, modernsten Standards entsprechende Produktionsstätte für Kunststoffverpackungen eröffnet. Hier werden auf zahlreichen hocheffizienten Blasmaschinen im Dreischicht-Betrieb Konsumverpackungen aus PE, PP und PET - in Standardausführungen und in individueller Ausführung - für Kunden im In- und Ausland hergestellt.

www.siepe.net
www.hopf.de

 
 

 

20.01.2014

Neue Marketingleitung für KBA-Bogenoffsetmaschinen

 

Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 hat Walter Hartmann (51) die Marketingleitung für Bogenoffsetmaschinen am Standort Radebeul der Koenig & Bauer AG (KBA) übernommen. Der ausgewiesene Druckfachmann mit langjähriger Führungserfahrung in renommierten Bogenoffsetbetrieben folgt auf Jürgen Veil (50), der im September 2013 nach über 15-jähriger erfolgreicher Tätigkeit im Marketing als Key Account Manager Verpackung eine neue interessante Aufgabe im Produkthaus Bogenoffset übernommen hat.  
 
Nach der Ausbildung zum Offsetdrucker und der Weiterbildung zum Drucktechniker hat Walter Hartmann verschiedene Verkaufs- und Innendienstfunktionen bei Köselbuch in Kempten ausgeübt und dabei das Innenleben einer Druckerei im Detail kennengelernt. Danach konnte er über elf Jahre als Betriebsleiter bei AZ Druck und Datentechnik sein Managementwissen weiter ausbauen. In der Werk- und Akzidenzdruckerei mit über 200 Mitarbeitern an den Standorten Kempten und Berlin war der gebürtige Allgäuer für alle technischen Abteilungen (Druckvorstufe, Druckerei und Binderei) verantwortlich und maßgeblich an der Einführung neuer Technologien und Prozesse in allen Produktionsbereichen beteiligt.  
 
Bei der Auswahl und Installation einer der ersten Rapida 105-Achtfarbenanlagen mit Plattenzylinder-Direktantrieben DriveTronic SPC, der weltweit ersten Rapida-Mittelformatanlage mit fliegendem Auftragswechsel (Flying JobChange) und anschließenden Open House-Veranstaltungen bei AZ Druck kam Walter Hartmann mit vielen KBA-Mitarbeitern aus diversen Unternehmensbereichen in engeren Kontakt. Daraus entwickelte sich sein Interesse an neuen technischen und beruflichen Herausforderungen, wie sie das Marketing bei einem international tätigen Druckmaschinenbauer reichlich bietet.

www.kba.com

 
 

 

17.01.2014

Revolutionärer Dosen-Verschluss von Xolution

 

Die wieder verschließbare Dose ist ganz neu und soll die Getränkewelt revolutionieren. Über vier Jahre hat Xolution an der aktuellen Version des Mechanismus gearbeitet. Hersteller haben nun die Möglichkeit, wiederverschließbare Gebinde anzubieten, während sich für den Verbraucher der Convenience-Faktor enorm erhöht. Konfektioniert wird der Deckel bei der österreichischen Firma Alpla, die dafür Ultraschallsysteme von Herrmann Ultraschall verwendet.

Die Dose ist mit einem „Slider“ als Originalitätsverschluss verschlossen, der sich leicht öffnen und durch einen speziellen Dichteinsatz auf der Deckel-Unterseite wieder völlig dicht verschließen lässt.

Um den Öffnungsmechanismus wirtschaftlich herzustellen, müssen hohe Stückzahlen gefahren werden. Für das Verbinden von Innenslider und Außenslider aus Kunststoff durch den Aluminiumdeckel musste folglich eine Verbindungstechnik gefunden werden, die schnell und präzise arbeitet. Beim Ultraschallschweißen werden die Moleküle durch die Ultraschallvibrationen schnell erwärmt und verschmolzen. Eine Aufheizphase ist nicht erforderlich und die Abkühlzeit der Teile so kurz wie bei keinem anderen thermischen Fügeverfahren – das senkt die Zykluszeit. Prozesszeiten inklusive Haltezeiten liegen oft unter einer halben Sekunde. Ein weiterer Vorteil der Technologie ist die Genauigkeit der Prozesssteuerung über den Ultraschall-Generator. Die Energie zur Erzeugung der Schmelze kann zeitlich und lokal genau definiert und zugeführt werden. Auf diese Art werden im ersten Prozessschritt die vier kleinen Pin-Dome schnell und dicht vernietet. Im zweiten Prozessschritt erfolgt dann die Vernietung des Originalitätsverschlusses.

Kohlensäurehaltige Getränke entwickeln einen starken Innendruck und stellen damit hohe Qualitätsanforderungen an die Verbindung der Kunststoffteile des Verschlusses. Die softwaregesteuerte Generatortechnik beim Ultraschallschweißen ermöglicht es, das Prozessfenster genau zu kontrollieren und zu beeinflussen. Die zwangsläufige, aber geringe Erwärmung des Schweißwerkzeugs bei hohen Taktzahlen kann überwacht und über den Generator ausgeglichen werden. Vor der Marktreife wurde im Ultraschall-Labor die Schnelligkeit der Produktionsumgebung simuliert und die Taktrate sowie die spielfreie Qualität der verschweißten Nietdome – geeignet für den hohen Innendruck – nachgewiesen. Die Dose garantiert einen Innendruck von 7 bar im ungeöffneten Zustand und 5 bar beim Wiederverschliessen.

Marc von Rettberg, CEO Xolution, ist zufrieden mit der Umsetzung des innovativen Designs und der Wahl der Projekt-Partner. Er bewertet die Synergien mit Alpla und Herrmann Ultraschall als positiv und zukunftsträchtig. Ein weiterer Fakt ist ihm wichtig: die Abfüller können den vorkonfektionierten Deckel kaufen und in ihren bestehenden Abfülllinien verarbeiten. Das bedeute im Klartext, dass keine riesigen Maschineninvestitionen getätigt werden müssen. In der Schweiz ist bereits der Energydrink OK in der wiederverschließbaren Dose erhältlich; auch in Brasilien ist die Dose auf dem Markt, mit dem Getränk Vulcano. Xolution hat mit Alpla zusammen Kapazitäten für 40 Millionen Deckel pro Jahr eingerichtet. Man gehe von einer baldigen Erhöhung aus, so von Rettberg, denn die Nachfrage sei groß.

www.xolution.com

 
 

 

16.01.2014

CSAT geht an Markem-Imaje

 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2014 ihre 100-%-Tochter CSAT GmbH an die Markem-Imaje GmbH, ein Unternehmen der Dover Gruppe, veräußert, wie die Gallus Gruppe (St. Gallen, Schweiz) meldet. Gallus behält, so wird weiter berichtet, nach dem Eigentümerwechsel weiterhin die Vertriebsrechte für die Inkjet-Rollendruckmaschine Linoprint L, das digitale Drop-on-Demand (DoD)-System.

Bei Markem-Imaje handelt es sich um einen weltweit agierenden Anbieter von Lösungen zur Produktkennzeichnung und -rückverfolgung, so Tintenstrahl- und Thermotransferdrucker, Laserkodierer und Etikettiersysteme. Die CSAT GmbH ist in Eggenstein, Deutschland, ansässig. Wie es weiter heißt, soll Gallus die von CSAT hergestellte Inkjet-Rollendruckmaschine Linoprint L weiterhin in den definierten regionalen Märkten anbieten und zusammen mit CSAT und Markem-Imaje an der Weiterentwicklung des Produktes arbeiten.

Die Linoprint L arbeitet mit dem Drop-on-Demand-Inkjet-Verfahren und bietet eine native Auflösung von 600 dpi sowie eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 48 m/min im Vierfarb-Modus. Das System ergänzt das bisherige Flexo-, Offset- und Siebdruck-Lösungsangebot von Gallus um eine Digitaldrucklösung für kleine bzw. variable Auflagen im Etikettenbereich.

www.markem-imaje.com

 
 

 

16.01.2014

AGVU gegen Plastiktüten-Verbot

 

Die Forderung nach einem Verbot von Plastiktüten trifft nicht den Kern der Lösung für drängende Umweltprobleme, so Professor Dr. Dr. h.c. Werner Delfmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e. V. (AGVU).

Nach einer Entschließung des Europäischen Parlamentes vom 14.01.2014 sollen bis 2020 dünne Plastiktüten mit einer Wandstärke von unter 50 Mikrometern in allen EU-Mitgliedstaaten verboten werden. Einen Gesetzesvorschlag der Kommission gibt es hierzu bislang nicht. Begründet wird der Vorstoß damit, dass diese Tüten als Abfälle zu gravierenden Störungen des Ökosystems - und hier insbesondere der Meere - führen.

Aus Sicht der AGVU ist Marine Littering ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Allerdings müssen die Ursachen sachgerecht analysiert und wirksame Maßnahmen auf allen Handlungsebenen und für die unterschiedlichen Situationen in den verschiedenen Ländern differenziert ausgelotet werden. Denn ein Hauptproblem stellt in vielen Ländern eine fehlende Infrastruktur für eine bürgernahe Erfassung und umweltverträgliche Entsorgung von Abfällen dar.

Die AGVU tritt dafür ein, dass Lösungen der Wirtschaft Vorrang haben, sofern die notwendigen Ziele ohne staatliche Eingriffe erreicht werden können. Zudem besteht die Gefahr, dass Reglementierungen sich an der öffentlichen Diskussion ausrichten, die sich in diesem Fall auf Plastiktüten zuspitzt und morgen eine andere Verpackung treffen kann.

Verpackungen dienen dem Schutz des Produktes und ermöglichen eine bedarfsgerechte Portionierung sowie den Transport zum Endverbraucher. Das betrifft auch Plastiktüten. Der geringe Verbrauch von Plastik- bzw. Kunststofftüten in Deutschland zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll mit dem Thema „Verpackungen“ umgehen. Zudem gibt es laut AGVU in Deutschland ein sehr gut funktionierendes Erfassungs- und Verwertungssystem für alle Verpackungsabfälle.

 www.agvu.de

 
 

 

16.01.2014

Mehr Aluminiumverpackungen recycelt

 

Das Recycling von Aluminiumverpackungen in Deutschland hat auf hohem Niveau weiter zugelegt und für das Jahr 2012 einen neuen Höchstwert erreicht. Von den in diesem Jahr im Markt eingesetzten 93.800 Tonnen Aluminiumverpackungen wurden 83.500 Tonnen stofflich verwertet. Dies entspricht einer Recyclingrate von 89 Prozent, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat.

„Die hohen Recyclingraten belegen, dass wir in Deutschland über ein hervorragend funktionierendes Verpackungsrecycling verfügen. Die gelbe Tonne ist etabliert und erfolgreich. Moderne Trenntechnologie wie effiziente Wirbelstromabscheider werden flächendeckend eingesetzt. Es bietet sich an, dieses System als sog. Wertstofftonne auch für andere gebrauchte Produkte aus Metall zu öffnen“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich, die positiven Verwertungszahlen.

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt.

„Aluminium kann als Material über wiederholtes Recycling ohne Qualitätsverlust in neuen Anwendungen immer wieder eingesetzt und so mehrfach genutzt werden“, sagte Christian Wellner, Geschäftsführer des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf. „Eine hohe Recyclingrate ist der maßgebliche Indikator für das erfolgreiche Schließen des Stoffkreislaufes. Es ist daher sachgerecht, wenn das Übertreffen des Recyclingziele der Verpackungsverordnung auch in aktuellen Ökobilanzen für Verpackungen vollständig Berücksichtigung findet“, so Wellner.

Beim Recycling von Aluminium können bis zu 95 Prozent der für die Primärerzeugung notwendigen Energie eingespart und damit wertvolle Rohstoffe und Ressourcen geschont werden. Auch der Beitrag zum Klimaschutz durch die Rückgewinnung des Metalls aus Verpackungen ist beträchtlich. Basierend auf den jetzt erreichten Verwertungsraten betragen die jährlichen Einsparungen von Treibhausgasen nach Berechnungen der DAVR mehr als 390.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente. Aufwendungen für Sammlung, Aufbereitung und Recycling sowie auftretende Materialverluste wurden berücksichtigt. Das entspricht dem gesamten Treibstoffverbrauch von über 13.000 im Jahr 2013 neu zugelassenen Autos auf Deutschlands Straßen über deren komplette Lebensdauer, alleine aus dem Recycling von gebrauchten Aluminiumverpackungen. Basis der Berechnungen waren Verbrauchsdaten des Kraftfahrbundesamtes sowie die 2013 aktualisierten Ökobilanzdaten für Aluminium.

www.aluinfo.de

 
 

 

15.01.2014

Skol-Bier in der Impact Bottle von Ball

 

Das afrikanische Bier-Label Skol bringt seine Marke „Skol Platinum“ in der Impact Bottle von Ball Packaging Europe in Ruanda auf den Markt. Die im Fließpressverfahren hergestellte Flasche wird als erstes auf dem wachsenden afrikanischen Markt eingeführt. Schätzungen zufolge wird sich dieser Markt innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln. Die Longneck-Alu-Flasche hebt Premium-Marken hervor, indem sie am Point of Sale mit Eleganz überzeugt. Ihre Oberfläche kann vollständig in bis zu acht Farben bedruckt werden, die jedes Design zum Leuchten bringen. Dadurch spricht die Impact Bottle eine Zielgruppe an, die den Luxus liebt. Indem sie das Produkt vor Licht und Sauerstoff schützt, gewährleistet die glänzende Verpackung eine gleichbleibende Frische und Qualität.

Das Team rund um die Marke hat eine Vision: Skol als Bier von höchster Qualität in ganz Afrika etablieren. Die Macher hinter der Marke versuchen, die Menschen in ihrer Vorstellung von Erholung, Sehnsucht und Spaß anzusprechen und haben bei allem, was sie tun, den Konsumenten im Fokus. Immer auf der Suche nach überragender Qualität, Service und Innovationsmöglichkeiten haben sie sich für eine Zusammenarbeit mit dem Getränkedosenproduzenten Ball und dessen Premium-Produkt Impact Bottle entschieden, um die überlegene Qualität ihres Skol Platinum-Bieres zu unterstreichen.

Zielgruppe der 33cl Impact Bottle sind junge und urbane Konsumenten zwischen 22 und 28 Jahren. Mark Mugarura, Marketing-Direktor bei Skol in Ruanda, ist von den Vorteilen der Longneck-Alu-Flasche überzeugt: „Wir versuchen, stets einzigartig zu sein und uns von der Konkurrenz abzuheben. Eine innovative Verpackung wie die Impact Bottle ist eine großartige Gelegenheit, unser Angebot zu erweitern.“

Dass die Nachfrage nach Aluminium-Flaschen steigt, ist keine Überraschung, denn die Flaschen gelten als das ultimative Premium-Produkt unter den Metallverpackungen. Die innovative Lifestyle-Verpackung ist besonders beliebt bei modernen Konsumenten. Der Mehrwert des Produkts liegt in seiner hochwertigen Anmutung, die unter anderem durch die kreativen Design-Möglichkeiten mit auffälligen Grafiken unterstützt wird (Druckfarbe: Bis zu acht Farben können verwendet werden; Gold/Silber, UV/Fluoreszenz, Transparenz/Blickdichtigkeit sowie drei Überlacke in Glänzend, Halb-Matt und Matt eingeschlossen).

Die Impact Bottle ist zu 100 Prozent recycelbar und bietet sowohl Herstellern als auch Konsumenten Vorteile: Sie ist leicht, unzerbrechlich, schnell gekühlt und fühlt sich auch kühl an. Ein Luftkissen absorbiert den Druck der Kohlensäure und verhindert das Überschäumen. Die schlanke Flasche wird am Point of Sale und bei hochkarätigen Events in angesagten Premium-Locations zum Markenbotschafter. „Alles an unserer Impact Bottle vermittelt Premium-Qualität“, sagt Adriana Escobar, Produktmanagerin bei Ball. „Darüber hinaus ist sie absolut lichtundurchlässig und wirkt gerade bei empfindlichen Getränken als Schutzschild, indem sie die Qualität des Produkts perfekt schützt und dadurch dem Konsumenten ein uneingeschränktes Markenerlebnis ermöglicht.

Die Impact Bottle sei genau die richtige Verpackung, um Skol mit Hilfe der Konsumenten in ganz Afrika als Biermarke zu etablieren, die ihre Wurzeln in Afrika, Brasilien und Europa hat. Skol wird die Impact Bottle in erster Linie als Verpackung bei besonderen Events oder für Limited Editions nutzen. „Die erste Markeinführung ist nur für den ruandischen Markt geplant, aber wenn das Bier in der neuen Impact Bottle bei unseren Konsumenten gut ankommt, werden wir sie eventuell auch in unseren anderen Märkten anbieten“, sagt Mugarura.

 Impact Bottles von Ball Packaging Europe werden aus Aluminium gefertigt und sind in den folgenden Größen erhältlich: mit kurzem Flaschenhals in 33cl - 50cl sowie mit langem Hals von 33cl – bis 47,3cl. Die Flasche kann vollständig in bis zu acht Farben gestaltet werden (Gold/Silber, UV, Fluoreszenz, Transparenz/Blickdichtigkeit eingeschlossen). Verschlossen wird sie üblicherweise mit einem Kronkorken. Die Verpackung ist zu 100 Prozent und unendlich oft recycelbar.


http://skolinternational.com/about-skol-international/

www.ball-europe.com/Impact_Bottle.htm

 
 

 

14.01.2014

STI Group mit Colgate-Verpackung erfolgreich

 

Beim Wettbewerb um das Werbemittel 2014 konnte sich die von der STI Group entwickelte „Colgate Optic White Box“ gegen 254 Einreichungen durchsetzen. In der hart umkämpften Kategorie „Verpackung“ wurde diese mit dem Promotional Gift Award belohnt.

Die Promotion-Verpackung, die anlässlich der Produkteinführung von Colgate Optic White in Australien produziert wurde, überzeugte die Jury auf Grund ihrer perfekten Markeninszenierung. Das Design der Verpackung wurde aus dem TV-Werbespot des Produktes abgeleitet: Models, die sich hinter der Bühne auf ihren großen Auftritt vorbereiten und vor dem Bühnenspiegel ihr schönstes Lächeln proben.

Diese Szene greift die Verpackung auf. Eine schwarze - mit einem Textilband verschlossene - Faltschachtel weckt bei den Beschenkten die Neugier. Das hochwertige Inlay ist einem Kosmetikspiegel nachempfunden: die seitlich integrierten LEDs leuchten sogar beim Öffnen der Box. Star dieser Promotion-Verpackung ist das Produkt selbst.

Im Rahmen des Produktlaunches erhielt jede Teilnehmerin der TV-Staffel "Australia's Next Topmodel" eine dieser außergewöhnlichen Geschenkverpackungen, die werbewirksam während der Sendung geöffnet wurden. Für die Verwirklichung der Verpackung war das australische Team der
STI Group in Sydney verantwortlich.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, so Aleksandar Stojanovic, Chief Sales Officer der STI Group, „da in diesem Jahr die Qualität der Wettbewerbsbeiträge besonders hoch war. Der Gewinn dieses Awards zeigt, welchen Beitrag ein strategisch durchdachtes Verpackungskonzept für den Erfolg einer Marke leisten kann“. Die Preisverleihung des Promotional Gift Awards findet am 26. März 2014 im Rahmen der Haptica in Köln statt. Bei dem jährlich stattfindenden Promotional Gift Award zeichnen Werbemittel-Experten Kreationen aus, die das Anforderungsprofil eines modernen und kommunikationsstarken Werbemittels erfüllen.
      

www.sti-group.com

 
 

 

14.01.2014

Optima Pharma auf der Interphex

 

Neueste Technologien rund um das aseptische Befüllen bei Optima Pharma: In der Verarbeitung von genesteten Spritzen, Vials und Karpulen steht mehr denn je die Flexibilität im Fokus. Optima Pharma bietet dafür modulare Maschinenlösungen, die alle drei Behältnistypen auf einer Anlage verarbeiten können. Als passende Ergänzung dazu lassen sich Disposable-Systeme für unterschiedliche Dosierpumpen integrieren – was die Flexibilität der Anlagen weiter erhöht.

Für die neuen, meist biopharmazeutischen und besonders hochpreisigen Arzneimittel, die häufig als kleine Batches verarbeitet werden, führt die integrierte Inprozesskontrolle zu höchster Füllgenauigkeit und maximaler Nutzung des vorhandenen Produkts. In Verbindung beispielsweise mit der katalytischen Belüftung in Isolatoren, die Dekontaminationszyklen bis zu 50 Prozent reduziert, entstehen Anlagen, die höchste Effizienz und Flexibilität aufeinander vereinen.

Optima Pharma wird Anlagenbeispiele dazu und mehrere weitere Projekte in virtueller Realität in einer 3D-Box präsentieren. Darunter befinden sich beispielsweise Anlagen, die gleich zu Chargenbeginn nahezu ohne Verwurf arbeiten, Gefriertrocknungsanlagen, automatisierte Be- und Entladesysteme, Anlagen für Diagnostika und mehr.

Optima Pharma auf der Interphex New York (18. bis 20. März 2014): Stand-Nr. 2227

www.optima-pharma.com

 
 

 

14.01.2014

Schuler mit neuem Geschäftsführer

 

Der Aufsichtsrat der Schuler Pressen GmbH hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag einen neuen Geschäftsführer und Leiter für den Bereich „Systems“ bestellt: Johannes Linden, derzeit noch Geschäftsführer des Metallverpackungs-Spezialisten Mall + Herlan. Das Unternehmen ist einer der führenden Hersteller von Maschinen zur Produktion einteiliger Metallverpackungen. Der 44-jährige Diplom-Ingenieur wechselt zum 1. März 2014 zu Schuler.

„Wir freuen uns sehr, mit Johannes Linden einen ausgewiesenen Experten für Metallverpackungen gewonnen zu haben“, sagt Schuler-Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. „Mit seinem Sachverstand stärken wir das für uns wichtige Marktsegment Packaging, in dem wir noch viel Potential sehen.“ Die Nachfrage für Metallverpackungen steigt weltweit. Schuler bietet verschiedene Pressen an, mit denen sich beispielsweise Aerosol- und Getränkedosen herstellen lassen.

Schuler hatte zum 1. Oktober 2013 seine bisherigen acht Technologiefelder in sechs Market Divisions überführt. Neben Systems zählen dazu Automotive, Hydraulic (inklusive dem hydraulischen Bereich der Massivumformung), Industry (Schneid- und Umformsysteme sowie der mechanische Bereich der Massivumformung), Service und Automation. Unter die Division Systems fallen außer den Verpackungsmaschinen auch Münzpräge-Pressen, Anlagen zur Fertigung von Elektroblechen sowie Werkzeugbau und -konstruktion.

www.schulergroup.com

 
 

 

13.01.2014

Essensity von Schwarzkopf Professional: Neues Design

 

Die professionelle Haarpflegeserie "Essensity" von Schwarzkopf Professional hat ein neues Design. Entwickelt wurde der Auftritt der naturinspirierten Marke für den Friseurbedarf von der Hamburger Design- und Markenagentur Visid.

Natürlich, clean und hochwertig: Essensity ist professionelle Haarpflegeserie und Statement für Nachhaltigkeit zugleich. Damit gleicht das Redesign der Marke von Schwarzkopf Professional einem kreativen Balanceakt, denn analog zur „Free-from“-Philosophie bleibt bei Profi-Produkten das Hauptargument die Performance. „Die zwei Aspekte Leistung und Natürlichkeit in dem für Profi-Produkte typisch cleanen Design zu vereinen, war Ziel und Maßgabe des neuen Looks“, so Annika Müller, Design-Direktorin von Visid.

Neben der Neukreation des Schrift- und Graphikdesigns sowie des Formdesigns der einzelnen Produkte verbesserten die Designer die unmittelbare Unterscheidbarkeit der verschiedenen Produktsorten. „Visid hat den Markenauftritt von Essensity mit kreativem Fingerspitzengefühl und überzeugendem Design-Know-how überarbeitet“, bewertet Caroline Schaul, International Brand Manager von Essensity, das Ergebnis. „Der neue Look trifft genau ins Schwarze zwischen professioneller Performance und dem emotional belegten Motto „Der Nachhaltigkeit verpflichtet.“ Seit 2008 auf dem Markt, unterliegt Essensity – wie bei schnelldrehenden Konsumgütern üblich – einem Relaunch-Rhythmus von zwei bis drei Jahren.

www.visid.de

 
 

 

10.01.2014

Passion für Packaging – Conference

 

Verpackungsinnovationen sind erst dann erfolgreich, wenn sie Konsumenten zum Kauf bewegen. Wie diese zum Erfolg am PoS werden können: Das ist eines der zentralen Themen der „Passion for Packaging – Conference 2014“. Hochkarätige Referenten geben an beiden Messetagen exklusive Denkanstösse für Ziele und Strategien von morgen.

Im Fokus der Konferenz stehen die Bereiche Verpackung und Design, Markenbildung sowie Zukunft und Trends. Angesprochen werden vor allem Luxusgüter und Genussmittel im hochpreisigen Bereich bis Luxus-Segment, mit entsprechender Verpackungsgestaltung. Diskutiert wird unter anderem über Themen wie Erst- und Zweitverpackung, Schachtel, Tiegel, Flasche, Flacons sowie Dosen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen Delikatessen, Schokoladen, Spirituosen und Tabakprodukte, Kosmetik, Parfums, Accessoires, Uhren/ Schmuck und die Rolle, die dabei der Verpackung zukommt – zum Beispiel mit Blick auf Marke, Branding, Rebranding, Image, Positionierung, Differenzierung oder Produktanmutung.

In Referaten und Rundtischgesprächen wird das Themenspektrum der Easy Fairs-Branchenevents  „Packaging Innovations Zürich“ und  „Verpackung Zürich“ am 26. – 27. März 2014 ergänzt und vertieft. Die  „Passion for Packaging – Conference“ unterstreicht das Portfolio der Sonderfläche  „Passion for Packaging – Plaza“ in Halle 6 der  „Packaging Innovations“ – eine gute Bühne, kreative Verpackungen, hochwertige Marken sowie das eigene Label optimal zur Schau zu stellen. „Mit der Conference wollen wir Impulse für neue und innovative Anwendungen geben und dazu Know-how von renommierten Referenten vermitteln“, betont Martina Hofmann, Easy Fairs-Messeleiterin Packaging Innovations. Ziel ist es, eine Plattform zur Vernetzung und zum Austausch unter Experten zu schaffen. Für Geschäftsführer, Marketing- und Kommunikationsleiter, Produkt- und Brandmanager, Verpackungsentwickler- und -einkäufer, Verpackungsdesigner, Werber und Grafiker sowie Verpackungshersteller ist die Konferenz eine ideale Gelegenheit, eigenes Wissen zu vertiefen und vom Fachwissen unterschiedlicher Spezialisten zu profitieren.

www.easyfairs.com

 
 

 

10.01.2014

Rexam: Mehr Dosen für Red Bull

 

Rexam hat in seinem Werk im österreichischen Ludesch eine vierte Produktionslinie in Betrieb genommen. Die neue Anlage erhöht die jährliche Produktionskapazität des Standorts um 700 Millionen Dosen auf rund drei Milliarden Einheiten pro Jahr. In den Ausbau hat das Unternehmen rund 20 Millionen Britische Pfund investiert. Das Werk in Ludesch ist ein modernes Wall-to-Wall Werk, das 2007 direkt neben dem Red Bull Abfüller Rauch errichtet wurde und ausschließlich Dosen für den Hersteller von Energy Drinks produziert.

Die neue Produktionslinie verfügt über sieben Bodymaker und sieben Stationen für die Innenlackierung, was die Produktion von 2000 Dosen pro Minute ermöglicht. In Ludesch werden Dosen in den Größen 250 ml Slim und 355 ml Sleek produziert. Dabei bietet der Hersteller neben digitaler Druckplattenbelichtung (CTP) auch die hochauflösende Drucktechnologie Illustration Impact an. Da in Ludesch die Abfüllung direkt im Nachbargebäude stattfindet, entfallen das Verladen und der Transport der Dosen per LKW. Dies hilft beiden Unternehmen, CO2 Emissionen bei der Produktion zu reduzieren und die Umweltbilanz der Getränkedose weiter zu verbessern.

Iain Percival, Sector Director Rexam Beverage Can Europe, kommentiert: „Unsere Teams haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet, so dass die vierte Linie in Ludesch sogar früher als geplant in Betrieb genommen werden konnte. Diese Investition unterstreicht einmal mehr unsere hervorragende Geschäftsbeziehung zu Red Bull und verdeutlicht, wie flexibel Rexam auf die steigenden Anforderungen einer weltweit führenden Marke reagieren kann.“

www.rexam.com

 
 

 

09.01.2014

Polymer und DS Smith erzielen Einigung

 

Im Oktober 2011 reichte Polymer Logistics Patentklage vor dem zuständigen englischen Gericht ein und verklagte DS Smith wegen Patentverletzung in Verbindung mit der DS Smith’s "K-Roll"-Palette.  DS Smith reichte entsprechende Gegenklage gegen Polymer Logistics ein, betreffend der Verletzung wiederum ihres Patents durch die Polymer- Palette "Roll n' Pall".

 Polymer Logistics und DS Smith freuen sich nunmehr mitteilen zu können, dass sie jetzt eine Vergleichsvereinbarung erzielt haben, die den Streit um die Patentverletzung beider Parteien gegeneinander aufhebt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde festgesetzt, dass Polymer Logistics die  "K-Roll" und “Roll n' Pall” Paletten produzieren und vermarkten wird und die damit verbundenen geistigen Eigentumsrechte für diese Produkte erhält.

www.polymerlogistics.com

 
 

 

08.01.2014

IK-Konjunkturtrendumfrage für das erste Quartal 2014

 

Deutlich optimistischer als 2013 startet die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie in dieses Jahr. Das zeigt die Konjunkturtrendumfrage der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. für das erste Quartal 2014.

Danach hat sich die Zahl der Unternehmen, die von besseren Umsätzen ausgehen, mit 41 Prozent gegenüber 2013 nahezu verdoppelt. Auch bei der Exportentwicklung zeigen sich die Unternehmen zuversichtlicher als zu Beginn des letzten Jahres.

Diese positive Einschätzung wird allerdings durch weiter steigende Kosten getrübt. So wurden die Rohstoffe im Dezember 2013 verteuert, eine Vorgehensweise, die zu diesem Zeitpunkt bisher nicht üblich war. Weitere Preiserhöhungen sind von den Rohstoffherstellern bereits angekündigt worden.

Vor diesem Hintergrund zeigt die IK-Umfrage auch notwendige Anpassungen bei den Verpackungspreisen für das erste Quartal 2014. Ein weiteres Indiz hierfür sind Energiekosten auf Rekordniveau. Ab dem 1. Januar 2014 müssen die deutschen Verpackungshersteller 6,24 Cent pro Kilowattstunde für die EEG-Umlage bezahlen. Dies ist ein erneuter Anstieg um fast 20 Prozent.

Auch deshalb ist für 99 Prozent der befragten IK-Mitglieder das Thema Energieeffizienz in ihren Firmen wichtig. 63 Prozent der Unternehmen arbeiten bereits mit einem eigenen Energiemanagementsystem, von den restlichen Firmen planen 83 Prozent in absehbarer Zeit die Einführung eines solchen Systems.

Aus Sicht der IK wird dieses vorbildliche Engagement der Kunststoffverpackungsbranche aber keinesfalls ausreichen, die exorbitanten Energiekosten in Deutschland zu kompensieren. Die neue Bundesregierung ist deshalb umso mehr gefordert, ein marktorientiertes Energiekonzept auf den Weg zu bringen, das den privaten Verbrauchern und der Industrie eine sichere und bezahlbare Stromversorgung garantiert.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa. Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.

www.kunststoffverpackungen.de

 
 

 

08.01.2014

BST International unter neuer Leitung

 

Seit dem Dezember 2013 ist Dipl.-Ing. Uwe Meyer neuer alleiniger Geschäftsführer bei BST International GmbH, dem führenden Hersteller für qualitätssichernde Systeme für die bahnverarbeitende Industrie. Er tritt die Nachfolge von Percy Dengler an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.  Uwe Meyer hatte zuvor leitende Positionen in der Druck- und Verpackungsmaschinenbranche inne. Für seine neue Aufgaben bei BST International bringt er eine ausgeprägte Technikaffinität und international ausgerichtete Serviceorientierung mit.

Der neue BST-Geschäftsführer stammt aus Osnabrück, wo er auch sein Ingenieursstudium absolviert hat. Nach beruflichen Stationen im Münsterland, Frankfurt und Düsseldorf kehrt er nun in die Nähe seines Heimatortes nach Bielefeld zurück. „Ich freue mich, zusammen mit den Mitarbeitern den weiteren Erfolg der BST-Unternehmensgruppe zu gestalten“, sagt Uwe Meyer. „Ich treffe hier auf ein motiviertes Team, das in den letzten Jahren die entscheidenden Akzente im Markt gesetzt hat. Diesen Weg möchte ich konsequent weiter verfolgen.“

„Wir sind überzeugt, mit Herrn Meyer einen guten Nachfolger für Herrn Dengler gefunden zu haben. So konnten wir den nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung sicherstellen“, kommentiert Siegfried Koepp, Vorstandsvorsitzender der Elexis AG, den Wechsel an der BST-Spitze.
BST International ist Mitglied der Elexis- und SMS-Gruppe.
 
www.bst-international.com

 
 

 

08.01.2014

Thimm Verpackung übernimmt Reka-Werk in Lohhof

 

Thimm Verpackung GmbH + Co. KG mit Hauptsitz in Northeim (Niedersachsen) übernimmt von Reka Wellpappenwerke GmbH die Wellpappenfabrik in Lohhof (Bayern). Aktuell sind 114 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Der Betriebsübergang erfolgt zum 1. Februar 2014. Die Geschäfte werden dann unter der Firmierung Thimm Verpackung Süd GmbH + Co. KG weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Reka-Werk in Kitzingen ist nicht Bestandteil der Übernahme und bleibt im Besitz der Familie Schröder.

Gudrun Schröder, Geschäftsführerin Reka Wellpappenwerke: „Die notwendig gewordene Erneuerung des Standortes Lohhof bedeutet für unser mittelständisches Unternehmen eine große finanzielle Herausforderung. Mit der Entscheidung, diesen Standort in die Hände eines größeren, international tätigen Familienunternehmens unserer Branche zu geben, sichern wir einerseits die Arbeitsplätze in der Region langfristig ab. Andererseits gewährleisten wir so die zuverlässige Versorgung unserer Bestandskunden und können uns gleichzeitig voll auf die Weiterentwicklung unseres Standortes in Kitzingen konzentrieren mit dem Ziel, durch weitere Investitionen unsere gute, regionale Stellung auszubauen.“

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm-Gruppe: „Geographisch ergänzt das Werk Lohhof unser Produktionsnetzwerk sehr gut. Bereits heute beliefern wir viele Kunden in Bayern aus unseren bestehenden Wellpappenwerken in Deutschland und Tschechien. Zudem gewinnt die Nähe zu unseren Kunden neben Nachhaltigkeitsaspekten auch aufgrund latent steigender Logistikkosten mehr und mehr an Bedeutung.“

Mit dem Ziel, die eigene Marktpräsenz in Süddeutschland künftig weiter auszubauen und den bayrischen Markt vollständig zu erschließen, plant Thimm im nächsten Schritt den Bau einer Wellpappenfabrik der neuesten Generation, die das Werk in Lohhof mittelfristig ersetzen wird. Schliep: „Verhandlungen über den Erwerb eines Grundstücks nördlich von München sind weit fortgeschritten. Aktuell erarbeiten wir bereits das Werkslayout. Mit dem Bau wollen wir im Laufe der nächsten zwei Jahre beginnen, der Produktionsstart ist für 2016 geplant.“

In der neuen Fabrik will das Unternehmen dann die Produktion für den süddeutschen Raum sowie die angrenzenden Exportmärkte bündeln. „Nachdem wir unsere Wellpappenwerke in Deutschland, Tschechien, Polen und Rumänien in den letzten Jahren kontinuierlich modernisiert und ausgebaut haben, bildet die neue Fabrik in Bayern einen weiteren strategischen Baustein für die nachhaltige Weiterentwicklung unseres nationalen und internationalen Geschäftes“ erklärt Schliep.

Thimm Verpackung ist der größte Geschäftsbereich der Northeimer Thimm Gruppe. Das 1949 gegründete Familienunternehmen Thimm ist einer der führenden Systemlieferanten von Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertigen Verkaufsaufstellern (Displays), Verpackungssystemen aus unterschiedlichen Materialkombinationen sowie verpackungsrelevanten Dienstleistungen im europäischen Markt. Rund 2.350 Mitarbeiter an 16 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen und Österreich erwirtschafteten einen Jahresumsatz von circa 450 Millionen Euro.

www.thimm.de

 
 

 

07.01.2014

Prof. Dieter Berndt verstorben

 

In über 30 Jahren prägte Dieter Berndt als Hochschullehrer und Professor die Ingenieursausbildung im eigens aufgebauten Studiengang Verpackungstechnik an der Technischen Fachhochschule Berlin. Er war Initiator, Gründer und Ehrenpräsident des DVI, Gründer und Hauptgesellschafter der Verpackungsberatung Berndt & Partner GmbH, Packaging Consultants in Berlin. In seinem langen Berufsleben bekam er unzählige Auszeichnungen für sein Werk, unter anderem Preisträger des European Packaging Awards der European Packaging Federation und des B.A.U.M.-Umweltpreises der Deutschen Wirtschaft.

Wie die Familie mitteilte, verstarb Prof. Dipl.-Ing. Dieter Berndt bereits am 27.12.2013 im Alter von 75 Jahren. Damit verliert die Verpackungsbranche einen national und international hoch geschätzten und anerkannten Verpackungsexperten.

 
 

 

07.01.2014

Jacqueline Fechner neue General Managerin der Xerox GmbH

 

Jacqueline Fechner ist seit 1. Januar 2014 neue Country General Managerin der Xerox GmbH. Die gebürtige Essenerin ist seit November 2013 bei Xerox und hat zunächst die Leitung der deutschen Large Enterprise Operations (LEO) von Jo Van Onsem übernommen. Der Fokus dieses Geschäftsbereichs liegt auf Document Management, Managed Print Services, Content Management sowie dem Technologie-Direktvertrieb an große Unternehmen. Die Leitung der Large Enterprise Operations wird Jacqueline Fechner parallel zu ihrer Stelle als Country General Managerin innehaben.
 
Jo Van Onsem hat zum 1. Januar eine internationale Position übernommen, in der er als Group President die Transportation und Government Group von Xerox leitet. Van Onsem bleibt zudem Geschäftsführer von Xerox Deutschland.
 
Jacqueline Fechner hat ihre Karriere Anfang der 90er Jahre bei HP begonnen. Über fast zwei Jahrzehnte setzte sie ihren Fokus hier auf den Betrieb und Vertrieb von IT-Dienstleistungen und Lösungen sowie auf das strategische Outsourcing. Zuletzt war sie als Leiterin globale Planung und Strategie für die HP Managed Services Organisation zuständig. Nach HP folgte eine führende Position bei der Wincor Nixdorf International GmbH, in der sie das gesamte Outsourcing-Geschäft verantwortete. In ihrer letzten Tätigkeit war sie bei der Wipro Technologies GmbH tätig und leitete dort die Energy & Utilities Organisation in Deutschland, Österreich und Schweiz.
 
Jo Van Onsem, Geschäftsführer der Xerox GmbH und Group President Global Transportation und Government: „Wir freuen uns sehr, dass wir Jacqueline Fechner als Country General Managerin der Xerox GmbH und für die Leitung der deutschen Large Enterprise Operations gewinnen konnten. Aus ihren Positionen bei HP, Wincor Nixdorf und Wipro bringt Frau Fechner wertvolle Erfahrungen aus dem Services-Geschäft mit, die sich sehr gut auf unser Dienstleistungsportfolio übertragen lassen. Hiervon werden sowohl Xerox als auch gleichermaßen unsere Kunden profitieren.“
 
Jacqueline Fechner hat einen Diplom-Abschluss in Informatik und Betriebswirtschaft der Universität Dortmund. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

www.xerox.de

 
 

 

07.01.2014

Smurfit Kappa CEO übernimmt CEPI-Vorsitz

 

Gary McGann, Group Chief Executive Officer von Smurfit Kappa Group, ist zum Vorsitzenden des Verbandes der Europäischen Papierindustrie (The Confederation of European Paper Industries (CEPI)) ernannt worden. CEPI ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Brüssel, die die europäische Zellstoff- und Papierindustrie vertritt. Gary McGann löst Jussi Pessonen (Chief Executive Officer von UPM) ab.

Der Vorsitz wird für zwei Jahre vergeben. In dieser Zeit ist der Vorsitzende verantwortlich für die Repräsentation der europäischen Zellstoff- und Papierindustrie auf EU- und auch auf internationaler Ebene. McGann ist seit 2010 Mitglied der CEPI-Gremiums.

www.smurfitkappa.de

 

 

Packaging News - Februar 2014

28.02.2014

TechnoPharm 2014 füllt sich

 

Ein halbes Jahr vor der TechnoPharm in Nürnberg stehen die Zeichen gut für eine erfolgreiche Veranstaltung. Führende Unternehmen der Branche wie Bosch Packaging, Fette, GEA, GEMÜ, IMA oder ProPack sind bereits angemeldet. Wer vom 30. September bis 2. Oktober 2014 dabei sein möchte, sollte sich beeilen. Dreiviertel der Vorjahresfläche von Europas führendem Innovationsforum für sterile Verfahrenstechnik in Pharma, Food und Kosmetik sind bereits gebucht. Einen umfassenden Überblick über alle Aussteller und die aktuelle Hallenplanung bieten die offiziellen Hallenpläne der TechnoPharm 2014, die ab sofort verfügbar sind unter: www.technopharm.de/hallenplan

„Die TechnoPharm zieht Kreise. Während die Messe in ihrer Anfangsphase stark auf die deutsche Pharmaproduktion fokussiert war, gewinnt die TechnoPharm nun auch über Deutschlands Grenzen hinaus an Bedeutung“, freut sich Willy Viethen, Veranstaltungsleiter bei der NürnbergMesse. „Wir erhalten vermehrt Anfragen aus dem Ausland − darunter so starke Pharmamärkte wie Frankreich und Großbritannien. Sogar Kanada ist in diesem Jahr dabei.“

Aussteller, die ihr Fachwissen gerne auf die Bühne bringen möchten, können sich um einen Vortrag bewerben und ihre Praxisbeispiele der Branche entweder im Reinraumforum in Halle 9 oder im Fachforum in Halle 6 präsentieren. Auf der TechnoPharm finden Produktionsspezialisten aus Pharma, Food und Kosmetik ein umfangreiches Angebot an Anlagen und Apparaten zur Herstellung fester, halbfester und flüssiger Formen, Steril- und Biotechnologieanlagen, aber auch Verpackungstechnik und Reinigungsprodukte. Ein Schwerpunkt der Fachmesse ist das Thema Reinraum.

Wertvolle Synergien ergeben sich durch die parallel stattfindende Powtech, internationale Leitmesse für Verfahrenstechnik, Handling und Analytik von Pulver und Schüttgut. Im Jahr 2013 verbuchte das Fachmessen-Duo ein kräftiges Besucher-Plus von acht Prozent.

www.technopharm.de
www.powtech.de

 
 

28.02.2014

Papierindustrie zieht Bilanz für 2013

 

Die deutsche Papierindustrie hat im vergangenen Jahr ihre Produktion insgesamt weitgehend stabil gehalten. Einer anhaltenden Schwäche bei den grafischen Papieren stand dabei ein Wachstum der anderen Sorten gegenüber. Angesichts eines erneuten Umsatzrückgangs und unzureichender Betriebsergebnisse fürchtet die Branche mögliche Zusatzbelastungen aus der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

„Mengenmäßig ist die Branche im vergangenen Jahr stabil geblieben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sortenbereichen haben sich aber weiter vergrößert“, erläuterte der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Moritz J. Weig, auf der Jahrespressekonferenz seines Verbandes. Insgesamt produzierte die Branche 2013 mit 22,4 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe 0,7 % weniger als im Vorjahr. Der Rückgang bei den grafischen Papieren hielt dabei an. In diesem Bereich ging die Produktion um 5,4 Prozent zurück. Verpackungspapiere und -kartons (2,4%), Hygiene- (4,1%) und Spezialpapiere (1%) legten jedoch zu. Der Umsatz der Branche war 2013 mit einem Minus von 2,3% rückläufig. Er lag bei 14,3 Mrd. €. Die Ertragslage hat sich wieder verschlechtert und liegt nach Weigs Worten unter dem für eine kapitalintensive Industrie notwendigen Niveau.

Befürchtungen hegt die Papierindustrie bezüglich der von der Bundesregierung geplanten Reform des Erneuerbaren–Energien-Gesetzes. So sei noch immer nicht geklärt, inwieweit energieintensive Branchen wie die Papierindustrie weiter über die Besondere Ausgleichsregelung von der EEG-Umlage befreit werden. „Dieser Punkt ist für unsere Unternehmen überlebensnotwendig“, sagte Weig. Schwer getroffen würde die Branche durch die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigte Einbeziehung der Eigenstromerzeugung in die EEG-Umlage. Allein hier würde die Branche mit ihren Bestandsanlagen mit 80 Mio. Euro im Jahr belastet.

www.vdp-online.de

 

 

28.02.2014

Bewährte Partner: CHEP und Autoindustrie

 

Das Supply Chain Management in der Automobilindustrie ist komplex: Globalisierung, zunehmende Individualisierung und neue Antriebskonzepte sind nur einige der Trends, die für Herausforderungen im Bereich der Produktionslogistik sorgen. Nur mithilfe optimal verzahnter Prozesse können Automobilhersteller und Zulieferer eine reibungslose Fahrzeugproduktion oder „just in time“- und „just in sequence“-Lieferungen an die Fertigungslinie sicherstellen. Immer wieder steht die Industrie vor der Frage, wie sich Logistikprozesse optimieren und Kosten sparen lassen.

Nicht ausgeschöpftes Potential sieht CHEP Automotive and Industrial Solutions beim Behältermanagement. Bis zu 25 Prozent der gesamten Logistikkosten können Fahrzeughersteller und Zulieferer entlang der Wertschöpfungskette durch das Mieten von Transportverpackungen aus einem unternehmensübergreifenden Pool einsparen. Das Mieten standardisierter Mehrwegbehälter von einem externen Pooling-Anbieter hat viele Vorteile: Es erübrigen sich nicht nur die Beschaffungskosten für eigene Behälter, sondern auch Ausgaben für Transport, Handling oder Verlust. Zudem ist das Konzept umweltfreundlich, da sich Transportwege signifikant reduzieren lassen.

CHEP Automotive and Industrial Solutions verfügt über langjährige Erfahrung in der Automobilindustrie und unterstützt Fahrzeughersteller sowie Zulieferer mit seinem Know-how dabei, die Effizienz ihrer globalen Warenflüsse zu steigern. Zu den Kunden des spezialisierten Dienstleisters zählt auch der Automobilhersteller Opel; mit einer Million produzierter Autos im Jahr 2012 der zweitgrößte Kunde. Im Durchschnitt wurden im gleichen Jahr rund sieben Kleinladungsträger von CHEP pro Fahrzeug an das Band von Opel geliefert. 2013 feierten die Partner zwanzigjähriges Jubiläum.

Frank Reibold, Supervisor Container Management bei General Motors, sagte: „GM setzt innerhalb seiner Lieferketten nur die erschwinglichsten, effizientesten und innovativsten Methoden ein. Der Nachhaltigkeit kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. CHEP trägt seit 20 Jahren dazu bei, dass wir leere Behälter sowohl ressourcenschonend als auch kostengünstig managen können. Tagtäglich profitieren wir von den nach Bedarf zur Verfügung gestellten Mehrwegbehältern, dem professionellen Service und den kurzen Transportwegen, die das Unternehmen aufgrund seines globalen Netzwerks bieten kann. In den letzten Jahren hat uns CHEP immer wieder mit neuen, individuellen Lösungen unterstützt, sodass diese Partnerschaft heute ein wichtiger Bestandteil unserer Lieferlogistik ist.“

1993 gründete CHEP den Geschäftsbereich Automotive in Europa und stellte den Opel-Werken Rüsselsheim und Bochum für ihre Lieferketten sowohl Klein- als auch Großladungsträger zur Verfügung. In den Folgejahren weiteten die Unternehmen ihre Zusammenarbeit kontinuierlich aus: 2006 entschied sich Opel, die Großladungsträger von CHEP für den Warentransport von den USA sowie Kanada nach Straßburg einzusetzen. 2008 übernahm CHEP auch das Management der Opel eigenen Behälter. Einige Jahre später wurden auch in den Werken Straßburg und St. Petersburg standardisierte Kleinladungsträger des Pooling-Anbieters eingeführt. Die weitere Zusammenarbeit ist zunächst bis 2016 geplant. Durch seinen kunden- und lösungsorientierten Ansatz will CHEP den Automobilhersteller überzeugen, die erfolgreiche Partnerschaft auch darüber hinaus fortzusetzen und weiter auszubauen.

Luca Rossi, Vice President Automotive and Industrial Solutions bei CHEP, erklärte: „Wir verstehen uns als Full-Service-Anbieter und können mehr für unsere Kunden tun als Behälter vermieten. Wir entwickeln gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen, die entlang der Lieferkette echten Mehrwert bieten. So haben wir beispielsweise 2008 bei GM ein SAP-Management-System implementiert, das eine Echtzeitabfrage in allen europäischen Werken ermöglicht und einen Überblick über Behälterbestände und -bewegungen gibt. 1998 haben wir für GM außerdem den sogenannten Managed Service ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Modells managen wir die nicht-poolingfähigen Behälter unserer Kunden, sodass sie sich vollkommen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.“

CHEP, weltweit führender Anbieter im Pooling von Behältern und Paletten, verwaltet mithilfe seines globalen Service-Netzwerks mehr als 13 Millionen Mehrwegbehälter sowie 240 Millionen Paletten. Diese stellt das Unternehmen seinen Kunden bedarfsgerecht bereit und sammelt sie am Ende der Lieferkette wieder ein, um sie nach Reinigung und Instandhaltung erneut in den Kreislauf zu integrieren. In über 50 Ländern und mehr als 500 Servicecentern sind rund 8.000 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 1975 unterstützt CHEP Automotive and Industrial Solutions Fahrzeughersteller, Automobilzulieferer und Unternehmen aus anderen Industriezweigen mit einem unternehmensübergreifenden Behälter-Pool, der gleichermaßen die Umwelt schont, die Effizienz steigert und die Logistikkosten reduziert. Zu den Kunden zählen derzeit vier der zehn weltweit größten Automobilhersteller sowie neun der führenden 15 Erstausrüster aus der Zuliefererindustrie. CHEP ist eine Tochter der Brambles Limited mit Hauptsitz in Sydney, Australien.

www.chep.com/automotive

 
 

 

27.02.2014

Tag der offenen Tür bei Coatema

 

Forschungsprojekte, Technikumsführung, Anlagendemonstrationen: Das waren die Schwerpunkte bei Coatema‘s „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Mittwoch in Dormagen. Von 9 bis 17 Uhr waren über 110 Besucher aus der Industrie, aber auch Vertreter von Forschungsinstituten und Universitäten eingeladen, das Dormagener Unternehmen und seine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung besser kennenzulernen.

An die Begrüßung durch den Geschäftsführer Herrn Dr. Andreas Giessmann schloss sich eine Vortragsreihe an, die zuerst das Unternehmen und die Beteiligung an Forschungsprojekten im Allgemeinen vorstellte. Die Koordinatoren von vier aktuellen Forschungsprojekten erläuterten dem Publikum Ziele, Vorgehensweise und bisherige Ergebnisse ihrer Projekte. Die dabei vorgestellten Forschungsprojekte waren: EELICON (Elektrochromische Displays) vorgestellt durch Herrn Dr. Uwe Posset – Fraunhofer ISC, Flexlas (Laser Roll-to-Roll) vorgestellt durch Herrn Dr. Malte Schulz-Ruhtenberg - Fraunhofer ILT, Clean 4 Yield (Contamination and defect control for large scale Organic Electronic) vorgestellt durch Herrn Dr. Michiel Coenen – TNO Netherland, ML2 (MultiLayer – MicroLab) vorgestellt durch Herrn Christoph Baum – Fraunhofer IPT.

Bei den anschließenden Technikumsführungen konnten die Coatema-Pilotanlagen besichtigt werden. Alle aktuell im Technikum vorhandenen Anlagen wurden einzeln von Coatema-Mitarbeitern erklärt. Auch eine zur Auslieferung bereitstehende Prepreganlage sowie eine Pilotanlage für OLEDs und gedruckte Elektronik wurden gezeigt.

Die am Nachmittag gezeigten Versuche ermöglichten dem Publikum einen noch tieferen Einblick in die Beschichtungs- und Bedruckungstechniken von Coatema. Zum einen wurde eine Düsenbeschichtung auf der Click&CoatTM Anlage gezeigt. Eine besonders flexible Konstruktion, bei der jede Einheit mittels einfachem Zusammenklicken frei mit einer anderen kombiniert werden kann.

Des weiteren wurde die Bedruckung mittels Gravurwalze auf dem neusten Smartcoater präsentiert, was durch die fluoreszierende Tinte besonders interessant anzuschauen war. Das Highlight der Versuchsdemonstrationen war jedoch auf dem Easycoater, einer Sheet-to-Sheet Laboranlage, zu sehen. Hier wurde der Vorhang-Guss (engl. Curtain Coating) demonstriert. Die Herausforderungen daran und die Technik dazu erklärte, begleitend zur Demonstration, Technikumsleiter Dr. Klaus Crone anschaulich. Ein Vortrag von Herrn Dr. Crone über Trockner-Technologien rundete den Tag perfekt ab und stieß beim Publikum auf großes Interesse. Alles in allem bot Coatema an diesem Tag eine sehr interessante und informative Plattform für alle Teilnehmern aus den Bereichen Beschichten, Bedrucken und Kaschieren.

www.coatema.de

 
 

 

27.02.2014

IKAkademie: Compliance-Seminar

 

Am 27. März 2014 veranstaltet die IKAkademie ein Praxisseminar „Compliance für Geschäftsführer & Führungskräfte“ in Bad Homburg. Die Fortbildung greift dabei ein gerade für mittelständische Unternehmen sehr wichtiges und aktuelles Thema auf. Geschäftsführer und zuständige Führungskräfte müssen die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in ihren Unternehmen sicherstellen. Kommen sie dieser Verantwortung nicht nach, drohen schon bei geringfügigen Vergehen Strafen und hohe Bußgelder (§ 43 GmbH-Gesetz, §§ 130, 9 OWIG). Die Rechtsprechung hat in diesem Zusammenhang den Haftungsumfang ständig erweitert. Dabei müssen Geschäftsführer und Führungskräfte ihre Qualifikation im Zusammenhang mit Compliance-Themen nachweisen können. Schulungen und Weiterbildungen sind deshalb unabdingbar, um die persönlichen Haftungsrisiken zu minimieren. Das von der IK angebotene Praxisseminar ist hierfür eine sehr geeignete Maßnahme. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat und damit einen Nachweis seiner Qualifizierung auf diesem Gebiet. Die Gebühren für das Seminar betragen für IK-Mitglieder 560,- Euro, für Nichtmitglieder 760,- Euro, jeweils zzgl. MwSt. Ergänzende Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter www.kunststoffverpackungen.de in der Rubrik Veranstaltungen/IKAkademie.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffverpackungssektor in Europa. Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.

www.kunststoffverpackungen.de

 
 

 

27.02.2014

Markem-Imaje mit neuem Präsidenten

 

Markem-Imaje, weltweit agierender Anbieter von Lösungen zur Produktkennzeichnung und -rückverfolgung, gab die Ernennung von Vincent Vanderpoel als Präsident und Geschäftsführer von Markem-Imaje bekannt. Vincent Vanderpoel ist eine Führungskraft mit internationalem Background, der in Europa, Asien und in den USA gelebt hat. Er bringt eine langjährige Erfahrung in der Digitaldruck-Industrie mit, denn er war 25 Jahre bei Hewlett-Packard tätig, wo er noch vor kurzem als Vice-President und General Manager das Laser, Enterprise and Solution Business der EMEA-Region leitete. Zuvor verbrachte er 12 Jahre in Asien, wo er verschiedene leitende Stellungen bekleidete und insbesondere für das Betriebsmittelgeschäft mit Milliardenabsätzen in der Region Asien-Pazifik und Japan zuständig war.

Vincent Vanderpoel ist Nachfolger von Serge Kral, der sich nach einer erfolgreichen 20-jährigen Berufskarriere in der Gruppe zurückzieht, deren Geschäftsführer er in den letzten drei Jahren war. Serge Krals Beiträge zum Erfolg des Unternehmens waren signifikant. Er hinterlässt Markem-Imaje in einer starken Markstellung für die Zukunft.

Vincent Vandepoel wird dem Unternehmen neue Anstöße geben und sich verstärkt auf das Wachstum von Markem-Imaje konzentrieren. Er wird die Anstrengungen der Gruppe darauf ausrichten, mit ihrem Produkt- und Serviceangebot einen immer breiteren Kundenkreis rund um den Globus zu erreichen. Vandepoel besitzt einen MBA von der Universität Chicago und einen Master in Ökonomie von der Erasmus Universität in den Niederlanden. Er lebt mit seiner Familie in Genf.

www.markem-imaje.com

 
 

 

27.02.2014

IKA Dresden: Simulationssystem PacSi

 

Namhafte Markenartikler und Verpackungsmaschinenhersteller nutzen bereits die Simulationssoftware PacSi des IKA Dresden im Rahmen von Simulationsdienst-leistungen oder als Lizenz zur Optimierung der Verpackungsanlagen. Das hat seinen guten Grund:

Effizient, zuverlässig, schnell und branchenorientiert – das sind die Merkmale der neuesten Version des Simulationssystems PacSi, mit dem das IKA Dresden auf der diesjährigen Interpack vertreten ist.


Eine Vielzahl innovativer Funktionen dieses Simulators ist darauf gerichtet, unkom-pliziert und sicher Lösungen für hochproduktive und hochflexible Anlagen zu finden. Das Spektrum branchenspezifischer Funktionalitäten reicht dabei von in der Bibliothek prozesslogisch abgelegten, einsatzfertigen Modellelementen, automatisiert ablaufenden und statistisch sicheren Simulationsexperimenten bis zum unternehmensspezifischen Ergebnisbericht.

 

Die intuitive Benutzungsoberfläche ist für alle Schritte, von der Modellerstellung bis zur Ergebnispräsentation, auf die Arbeitswelt des Fachingenieurs ausgerichtet. Die daraus resultierende hohe Effizienz des Systems kommt jedoch nicht nur demjenigen zu Gute, der das Softwarepaket erwirbt. Unvergleichlich schnell und kostengünstig kann auch derjenige bedient werden, der die Simulationsdienstleistung des IKA Dresden nutzt. Dieser Service richtet sich an alle Anlagenlieferanten und –betreiber sowohl in den Phasen der Geschäftsanbahnung (Angebotserstellung bzw. –vergleich) und der Planung als auch bei der Inbetriebnahme und Optimierung bestehender Anlagen.

 

Neue Funktionen des Simulationssystems PacSi, die auf der diesjährigen Interpack demonstriert werden, sind die direkte Einbindung der zunehmend bedeutender werdenden Produkt- und Formatwechsel und des Anlagenpersonals sowie die automatische Optimierung und die Web-Anbindung.

Stand: Halle 5, Stand B 34

www.ika-dresden.de

 
 

 

27.02.2014

Esko installiert Kongsberg XP Auto bei ComRo

 

Esko hat gemeinsam mit dem führenden Schweizer Fachhandelspartner Igepa Adoc SA die erste ""Kongsberg XP Auto"" der Schweiz bei der ComRo Rohner AG in Rain installiert. Der Druck- und Displaydienstleister hat sich damit für eine weitere Schneide- und Fräsanlage von Esko entschieden, um so der wachsenden Auftragslage von Displays, Messe- und Dekomöbeln sowie Verpackungen aus Karton, Wellpappe und vor allem dem Kartonwabenmaterial ReBoard zu begegnen.

Ziel war es, durch den vollautomatischen Betrieb der Kongsberg XP Auto die Produktionszeiten zu senken und gleichzeitig die Ressourcen der Mitarbeiter besser zu nutzen. Displays und Dekomöbel aus dem leichten und dennoch stabilen Verbundmaterial sind in der Schweiz stark im Kommen. Als einer der größten Verarbeiter von ReBoard ist ComRo dabei, seine Marktanteile kontinuierlich auszubauen.

„Die Maschine läuft bei uns fast im Dauerbetrieb. Ausschlaggebend für den Neukauf waren der unbeaufsichtigte Betrieb der Kongsberg und vor allem die beidseitige Passererkennung“, erklärt Silvan Rohner, Geschäftsinhaber von ComRo. Gerade das vollautomatische Passersystem, das auf jedem Bogen den Startpunkt für den Schneideweg millimetergenau scannt, sorgt für die perfekte Einpassung zwischen Druck und Schnitt. Durch den kombinierten Einsatz von zwei Kameras können die Passermarken auf beiden Seiten des Bogens gelesen werden. Das zahlt sich vor allem bei Wabenmaterial und Wellpappe aus, die mit dem Druck nach unten auf der Rückseite geschnitten werden. „Ein Kamerasystem, dass nur die Vorderseite scannen würde, nützt uns wenig“, ergänzt Silvan Rohner.

„Unsere Zusammenarbeit mit Esko zeigt mit der Installation der ersten Kongsberg XP Auto der Schweiz Früchte: Der Weg, die Marktpräsenz einer der führenden Marken der Branche stärker auszubauen, als es bisher am Schweizer Markt geschehen ist, ist richtig“, sagt Eugen Stadler, CEO der Igepa Adoc AG. Und Wolfram Verwüster, Business Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Esko, erklärt: „Es zeigt sich immer wieder, dass an der Prozess- und Workflow-Optimierung in dieser wettbewerbsintensiven Branche kein Weg mehr vorbei führt. Genau in dieser Hinsicht kann die vollautomatische Kongsberg XP Auto viel bewirken – mit dramatischen Verbesserungen für die gesamte Produktionsumgebung. Spürbare Zeitersparnisse und Effizienzsteigerungen haben sich bei ComRo sofort eingestellt.“

Mit der Einführung schnellerer digitaler Großformatdrucker ist der Bedarf an leistungsfähigeren automatischen Weiterverarbeitungslösungen für bedruckte Verpackungs- und Display-Materialien enorm gestiegen. Die Kongsberg XP Auto wurde für Hersteller von Verpackungen und Displays optimiert, die Produktionsserien von einem bis ungefähr eintausend Bogen oder von bis zu einem Meter hohe Materialstapel abarbeiten möchten. Die Maschine erfordert keine permanente Bedienerüberwachung und spart dadurch beträchtliche Kosten. Sie läuft unbeaufsichtigt über Nacht, das System warnt automatisch, wenn der Betrieb unterbrochen ist. Die Kongsberg XP Auto eignet sich ideal für die Herstellung von POP-Displays und maßgefertigen Verpackungen in kleinen Auflagen mit kurzen Lieferzeiten.

Die ComRo Rohner AG besteht seit 1996 und hat sich auf die Fertigung von POS-Displays und Warenträger, Dekomöbel, Laden- und Schaufensterausstattung, Verpackungen, Bannern und Außenwerbung spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 24 Mitarbeiter und ist für den kleinen Einzelhändler bis zum Weltkonzern tätig. Gedruckt wird auf großformatigen Digitaldruckanlagen von Durst und HP, die Weiterverarbeitung erfolgt auf den beiden Kongsberg-Anlagen.

Esko ist ein weltweit tätiger Anbieter von integrierten Lösungen für die Verpackungsindustrie, die Werbetechnik, den Akzidenzdruck und den Publishing-Bereich. Die Produkte und Dienstleistungen von Esko fördern die Wirtschaftlichkeit der Verpackungs- und Drucklieferkette, indem sie die Vorlaufzeiten verringern und die Gesamtproduktivität erhöhen.

Das Produktportfolio von Esko unterstützt und steuert die Arbeitsabläufe von Markeninhabern, Einzelhändlern, Designern, Verpackungsherstellern und Druckdienstleistern. Neun von zehn Einzelhandelsverpackungen werden mit Hilfe von Esko-Lösungen für das Verpackungsmanagement, das Grafikdesign, den Konstruktionsentwurf, die Produktionsvorbereitung, die 3D-Darstellung, die Workflowautomatisierung, die Qualitätssicherung, die Mustererstellung, die Palettierung, die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette und die Herstellung von Schildern und Displays erstellt.
Die Esko-Lösungen bestehen aus umfangreichen Software-Paketen und zwei Hardware-Produktlinien: die CDI-Belichter für die CTP-Bebilderung im Flexodruck und die Kongsberg Schneideanlagen. Diese werden ergänzt um professionelle Serviceangebote, Schulung und Beratung.


Enfocus mit seinen Automatisierungslösungen und Tools für die PDF-Qualitätskontrolle in Druck, Publishing und Grafikdesign ist ein Geschäftsbereich von Esko.

Esko beschäftigt weltweit rund 1300 Mitarbeiter. Seine Direktverkaufs- und Serviceniederlassungen in Europa, dem Mittleren Osten, in Amerika, dem Asien-Pazifik-Raum, Japan und China werden ergänzt durch ein Händlernetz in mehr als 50 Ländern. Esko hat seinen Hauptsitz in Gent, Belgien und unterhält FuE- und Fertigungsstätten in fünf europäischen Ländern, den USA, China und Indien. Esko ist ein Unternehmen von Danaher.

www.danaher.com
www.esko.com/de
www.comro.ch

 
 

 

27.02.2014

Grafitalia und Converflex in Vorbereitung

 

Für die beiden Fachmessen Grafitalia und Converflex, die zu den wichtigsten im Rahmen der Großveranstaltung von 2015 auf der Fieramilano zählen, läuft die Organisation für das kommende Jahr mittlerweile auf Hochtouren. An der Spitze der Veranstaltungen sind Vincenzo Boccia für Grafitalia und Simona Michelotti für Converflex bestätigt worden. Zwei hochrangige Vorsitzende, Leader unter den Anwenderbetrieben im Bereich Graphische Industrie und Converting, auf deren maßgeblichen Beitrag der Organisator Centrexpo Spa in diesem speziellen Jahr nicht hat verzichten wollen. Erstmalig werden Technologien für die Graphikindustrie, die Printmedien, die Kommunikation und Papierverarbeitung im Rahmen einer einzigen Veranstaltung ausgestellt, zu der es weltweit nichts Vergleichbares gibt – mit sage und schreibe sieben Fachmessen, die für Synergien zwischen allen Bereichen der vollständigen Lieferkette beim Food und Non-Food sorgt, über die IPACK-IMA mit ihren Fachveranstaltungen Meat-Tech, Fruitech Innovation, Dairytech und Intralogistica Italia und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe. Vorgesehenes Veranstaltungsdatum ist vom 19. bis 23. Mai 2015, also zeitgleich zur Expo-Weltausstellung.

Vincenzo Boccia ist Geschäftsführer der familieneigenen, seit mehr als 50 Jahren bestehenden Druckerei und bekleidet wichtige Ämter in Confindustria, wo er Vorsitzender des Technischen Komites für Kredit- und Finanzwesen ist. In der Vergangenheit war er Stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender vom Confindustria-Zentralrat für Kleinbetriebe auf nationaler Ebene. „Die Bestätigung als Vorsitzender von Grafitalia ist von ganz besonderer Bedeutung für mich“, erklärt Boccia, „denn ich bin der Meinung, dass nun, nachdem wir die schwierigste Phase der schwersten Krise der letzten Jahrzehnte überstanden haben, die italienische Graphikindustrie heute bereit ist, all ihre Fähigkeiten einzubringen, um wieder zu wachsen und dank der Unterstützung durch die technologische Entwicklung die Chancen eines Markts, der tiefgreifende Änderungen erfährt, zu nutzen. Auf der Grafitalia werden wir deshalb“ − schließt Boccia – „Produkte, Information und eine Kultur der Technologie und des Wachstums zur Verfügung stellen und so die neuen Herausforderungen des Markts mit dem erforderlichen Durchsetzungsvermögen angehen“.

Simona Michelotti ist Geschäftsführerin der Gruppe SIT, Leader im Bereich flexible Verpackungen, die seit über vierzig Jahren an ihrem Sitz in der Republik San Marino tätig ist und Betriebe auch in Italien hat. Sie war in Führungsfunktionen für Giflex – die italienische Vereinigung von Herstellern flexibler Verpackungen mit Offset- und Flexodruck – und die Associazione Nazionale Industriale Sanmarinese tätig, die sie bis 2009 leitete. Eine Vorsitzende wie Simona Michelotti bringt alle Voraussetzungen mit, um ihren Industriebereich bestens zu repräsentieren, dank ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Converting, wo die Verpackung immer mehr zum Vehikel für Kommunikation und Information wie z. B. zur Rückverfolgbarkeit wird, was in wachsendem Maße nach Qualität und integrierten Drucklösungen verlangt.

„Converting- und Papierverarbeitungsunternehmen haben gezeigt, dass sie über die Fähigkeiten, die Energie und das Durchsetzungsvermögen verfügen, um die schwierigste Phase zu überwinden“, kommentiert Simona Michelotti. „Auch dank der Unterstützung durch die technologischen Innovationsimpulse, die von der Converflex ausgehen, glaube ich, dass die meisten Unternehmen jetzt bereit sind, hinsichtlich Initiativen und Investitionen adäquat auf die neuen Wachstums- und Entwicklungschancen zu reagieren”.

www.centrexpo.it

 
 

 

27.02.2014

Siemer Verpackung startet neu durch

 

Unter dem frisch-frechen Slogan ‚Siemer Verpackung – Junge Schachteln’ hat der traditionsreiche Hannoveraner Packmittelhersteller Mitte Februar 2014 ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte aufgeschlagen und damit gleichzeitig den jüngsten Generationswechsel abgeschlossen. Über das dynamische neue Corporate Design hinaus setzt Siemer Verpackung mit dem Umzug in topmoderne, sehr großzügige Geschäftsräume und Investitionen in innovative Druckmaschinentechnologie Zeichen im Markt.

„Auch nach mehr als 100 Jahren erfolgreicher Geschichte bleibt Siemer Verpackung als inhaberinnengeführtes Unternehmen jung und erfindet sich permanent selbst neu – wobei ganzheitliches ökologisches und soziales Denken entscheidende Komponenten sind. Was lag näher, als diese Dynamik mit dem Zusatz ‚Junge Schachteln’ zu unterstreichen?“, schmunzelt Maren Grondey, die gemeinsam mit ihrer Schwester Laura seit Mitte 2011 die Geschicke des Unternehmens lenkt, über die Wortspielerei.

Insgesamt hat Siemer Verpackung rund 4 Mio. Euro in seinen neuen Standort in Ronnenberg bei Hannover investiert. Zum einen verfügen die knapp 30 Mitarbeiter des Verpackungsspezialisten seit dem Umzug am 14. Februar 2014 hier in etwa über die doppelte Produktions- und Bürofläche. Für Meetings mit Kunden stehen in dem neuen Domizil wiederum sehr attraktive, mit modernsten Präsentationstechniken ausgestattete Räumlichkeiten zur Verfügung, die ein ideales Ambiente für die Entwicklung kreativer Verpackungslösungen bieten.

Zum anderen umfasst die Investition eine neue 6-Farben-Druckmaschine ROLAND 706 LV von Manroland mit zusätzlichem Lackwerk. Dank einer speziellen Konfiguration kann das Unternehmen bei dieser 3B-Maschine mit höheren Paletten arbeiten. Gleichzeitig hat Siemer Verpackung mit dem Erwerb des Gebäudes eine Kaschiermaschine übernommen und damit diesen Arbeitsschritt wieder ins eigene Haus geholt. Last but not least wurde der Maschinenpark mit der Übernahme einer großformatigen Stanzmaschine (max. Format 122 x 162 cm) ausgebaut.

„Unser neues Corporate Design mit sich dynamisch verändernden Faltschachteln unterstreicht unseren Anspruch: Siemer Verpackung bleibt in Bewegung“, erklärt Laura Grondey. „Und das gilt auch für die von uns entwickelten Verpackungslösungen. Immer wieder neu, immer wieder individuell – wie es unsere Kunden von uns gewohnt sind.“

Die Ursprünge der Siemer Verpackung GmbH mit Sitz in Ronnenberg bei Hannover reichen mehr als 100 Jahre zurück. Als Full-Service-Dienstleister beliefert das Unternehmen mit etwa 30 Mitarbeitern in erster Linie Markenartikler der Naturkosmetikbranche mit hochwertigen Verpackungen. Auch Agenturen greifen gerne auf das Know-how von Siemer Verpackung zurück, wenn ihre Kunden auf der Suche nach pfiffigen Lösungen für Sonderkonstruktionen oder aufwändige Mailing-Aktionen sind. Das Unternehmen wird bereits in der zweiten Generation von Frauen geführt. Laura und Maren Grondey übernahmen die Geschäftsführung Mitte 2011 von ihrer Mutter Renate, die hier wiederum mehr als 40 Jahre lang gemeinsam mit ihrer Schwester Ilona Walter als geschäftsführende Gesellschafterinnen die Fäden in der Hand gehalten hatte. „Frauen in der Druckbranche schaffen ihre eigene Unternehmensphilosophie, bei der Werte, Nachhaltigkeit und der Mensch im Vordergrund stehen“, verrät Maren Grondey ein Geheimnis des nachhaltigen Erfolges von Siemer Verpackung.

www.jungeschachteln.de

 
 

 

27.02.2014

Zamek meldet Insolvenz an

 

Der Düsseldorfer Lebensmittelhersteller Zamek hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Das teilte das Unternehmen in einer Adhoc-Meldung mit. Zamek produziert mit rund 600 Beschäftigten in Düsseldorf und Dresden unter anderem Würzmischungen für die verarbeitende Industrie und beliefert Kantinen. Beantragt worden sei ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, hieß es. Das Unternehmen bleibe während des Verfahrens voll handlungsfähig. Betroffen sind laut Mitteilung die Günther Zamek Produktions- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG sowie deren Tochtergesellschaften Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co. KG, Zamek Nahrungsmittel Dresden GmbH und Dr. Lange & Co. GmbH.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen Petra Zamek, Ehefrau des Mehrheitsgesellschafters und Beiratsvorsitzenden Bernhard Zamek, an der operativen Spitze durch Rainer Wenz ersetzt. Der Interimsmanager war zuletzt beim Fleischwarenhersteller Höll mit einem Sanierungskonzept betraut. Wie Zamek nun mitteilt, wurden mit Wirkung zum 20. Februar weitere Sanierungsexperten in die Geschäftsführung geholt: Der Rechtsanwalt Dr. Wolf-R. von der Fecht soll sich gemeinsam mit Wenz um die Sanierung der operativen Tochtergesellschaften Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co. KG, Zamek Nahrungsmittel Dresden GmbH und Dr. Lange & Co. GmbH kümmern. Der Rechtsanwalt und Steuerberater Nikolaos Antoniadis wurde zum Geschäftsführer der Günther Zamek Produktions- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG bestellt.

Zamek befindet sich schon seit geraumer Zeit in Turbulenzen. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 musste das Unternehmen einen Verlust von mehr als 10 Millionen Euro ausweisen. Die Umsatzerlöse brachen um acht Prozent auf knapp 74 Millionen Euro ein. Ein langwieriger Streik hatte nach Unternehmensangaben die Lieferfähigkeit beeinträchtigt. Zudem habe man bewusst auf wenig rentable Umsätze verzichtet und das Produktangebot von mehr als 1000 auf knapp 500 Artikel gestrafft, hieß es damals. Doch auch im Jahr davor hatte das Unternehmen schon rote Zahlen geschrieben.

Mehrheitsgesellschafter Bernhard Zamek hatte deshalb bereits im Oktober 2013 ""drastische Einsparmaßnahmen"" und den Abbau von weiteren 85 Stellen angekündigt. Außerdem wollte das Unternehmen ein Teil der Produktion nach Polen verlagern, um Kosten einzusparen. Frisches Kapital hatte Zamek 2012 mit einer Mittelstandsanleihe eingesammelt, die vor einem Jahr noch einmal um 10 Mio. Euro auf insgesamt 45 Mio. Euro aufgestockt wurde.

Die Zamek-Gruppe ist seit Gründung 1932 in Familienbesitz. Kundenstruktur und breite Präsenz in internationalen Schlüsselmärkten sind stark diversifiziert. Die Kunden der Zamek-Gruppe in den Geschäftsbereichen Discount und Consumer Business sind große, international tätige Discounter im In- und Ausland sowie eine Vielzahl führender deutscher und internationaler Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen. Für sie entwickelt, produziert und vermarktet die Zamek-Gruppe kundeneigene Marken oder die Produkte der Marken ""Zamek"" und ""Dr. Lange"". Kunden des Geschäftsbereichs Food Service sind Großabnehmer wie z.B. Kantinen. Im Geschäftsbereich Food Ingredients produziert Zamek Würze- und Aromenapplikationen für die verarbeitende Industrie.

www.zamek.de

 
 

 

27.02.2014

Neubürger verlässt KBA-Aufsichtsrat

 

Heinz-Joachim Neubürger (61), seit Juni 2013 Mitglied und seit Oktober 2013 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Koenig & Bauer AG (KBA), hat seinen Rücktritt vom Vorsitz und sein sofortiges Ausscheiden aus dem Aufsichtsgremium des Druckmaschinenherstellers erklärt. Der Aufsichtsrat akzeptierte heute die Niederlegung des Mandats. Bis zur zeitnahen Nachbesetzung des vakanten Aufsichtsratsmandats durch das Registergericht und zur Wahl eines neuen Vorsitzenden übernimmt der amtierende stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, Gottfried Weippert (53), interimistisch den Aufsichtsratsvorsitz.

Neubürger begründet sein Ausscheiden mit der hohen zeitlichen Inanspruchnahme und erforderlichen Präsenz vor Ort, die sich für ihn mit der Umsetzung des Fit@All-Programms zur Neuausrichtung des Unternehmens ergeben habe. „Die Anforderungen an meine Verfügbarkeit haben sich seit meiner Wahl durch die Hauptversammlung im Juni 2013 ganz erheblich verändert. Diesen zeitlichen Mehraufwand kann ich aber nicht erbringen. Ich erachte es daher im Sinne einer guten Corporate Governance für angemessen, dass ich die sich daraus ergebenden Konsequenzen ziehe“, so Neubürger.

Unter dem Titel „Fit@All“ hat der Vorstand der KBA im Dezember 2013 ein Programm zum Umbau des Konzerns verabschiedet. Es sieht ein umfassendes Maßnahmenpaket zur langfristigen Stärkung der Profitabilität und Schlagkraft des Unternehmens vor. Schwerpunkte sind nachhaltige Kapazitäts- und Strukturanpassungen im traditionellen Kerngeschäft, die Reduzierung der Wertschöpfungstiefe sowie der verstärkte Fokus auf wachsende Spezialmärkte, in denen KBA bereits heute gut vertreten ist. Die im Detail definierten Maßnahmen befinden sich seit Anfang 2014 in der Umsetzung. Durch die personellen Veränderungen im Aufsichtsrat wird sich an den ursprünglichen Zielen des Programms nichts ändern.

www.kba.com

 
 

 

26.02.2014

Easypack: Umsatz wächst weiter

 

Easypack, der Spezialist für umweltfreundliche Verpackungssysteme, setzt das solide Wachstum im vierten Jahr fort. Nach Firmenangaben haben neue Mitarbeiter im Außendienst sowie neue Verpackungsmaschinen zum Wachstum beigetragen. Konkret konnte Easypack im Geschäftsjahr 2013 ein Wachstum von 14 Prozent verzeichnen und damit die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre fortschreiben. „Das Geschäftsergebnis zeigt deutlich, dass wir die richtige Strategie verfolgen“, freut sich Baret Davidian. Der Geschäftsführer des Soester Unternehmens setzt auf eine hohe Kundenorientierung, individuelle Kundenberatung sowie umweltfreundliche Verpackungssysteme, die sich in die Prozesse der Kunden einbinden lassen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens, betont Davidian: Easypack arbeitet ausschließlich mit Papier, das zu 100 Prozent recycelt wurde.

Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Umweltbewusstseins bei den Verbrauchern wird dieser Aspekt immer wichtiger. „Die Kunden möchten ihre Gelbe Tonne nicht mit Luftpolsterfolie oder Verpackungschips füllen und dabei wissen, dass die Materialien erst in ein paar Jahren abgebaut sind. Unsere Papierpolster lassen sich ohne Aufwand in den Wertstoffkreislauf zurückführen“, so Davidian.

Easypack entwickelt und realisiert seit 1994 umweltfreundliche und leistungsfähige Verpackungssysteme für die Industrie sowie Logistikdienstleister, die im Auftrag ihrer Kunden Waren verpacken. Die leistungsfähigen Verpackungsmaschinen produzieren stabile Papierpolster, mit denen empfindliche Güter und Waren vor Beschädigungen und Schmutz geschützt werden können. Dabei müssen die Leerräume nicht komplett mit den Papierpolstern ausgefüllt werden, so dass die Unternehmen Verpackungsmaterial sparen. Der stabile Schutz wirkt sich positiv auf die Zahl der Reklamationen und die Kundenzufriedenheit aus. Auch die Zahl der kostenintensiven Retourensendungen lässt sich so minimieren.

www.easypack.net

 
 

 

26.02.2014

Neuer CEO bei Mitsubishi Electric

 

Mitsubishi Electric gab heute die Ernennung von Masaki Sakuyama als Präsident und CEO des weltweit operierenden Unternehmens zum 1. April 2014 bekannt. Masaki Sakuyama tritt die Nachfolge von Kenichiro Yamanishi an, der die Position des Chairmans übernimmt.

Die Laufbahn von Masaki Sakuyama bei Mitsubishi Electric begann bereits 1977 als Ingenieur in Kobe. 2008 übernahm Sakuyama die Position des Executive Officers sowie Bereichsvorstands der Geschäftsgruppe Energie & Industriesysteme und im Jahr 2010 wurde er zum Senior Vice President und General Manager der strategischen Unternehmensplanung ernannt. Seit 2012 verantwortet Sakuyama als Executive Vice President und Group President den Geschäftsbereich Semiconductor & Devices.

Sein Vorgänger, Kenichiro Yamanishi, startete seine Karriere bei Mitsubishi Electric im Jahr 1975 als Forschungsingenieur. Yamanishi wurde 2006 zum Executive Officer und Vice President des gesamten Unternehmensbereichs Produktivitätsmanagement & Umwelt ernannt. Vor seiner Ernennung zum Präsidenten & CEO von Mitsubishi Electric im Jahre 2010 verantwortete er als Senior Executive Officer sowie Bereichsvorstand die Geschäftseinheit Semiconductor & Devices.

Seit über 90 Jahren versorgt Mitsubishi Electric Corporation sowohl Unternehmenskunden als auch Endverbraucher auf der ganzen Welt mit qualitativ hochwertigen Produkten aus den Bereichen Informationsverarbeitung und Kommunikation, Weltraumentwicklung und Satellitenkommunikation, Unterhaltungselektronik, Industrietechnologie, Energie, Transport- und Bauwesen. Mit rund 121.000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahrs am 31.03.2013 einen konsolidierten Umsatz von 29,5  Milliarden Euro*. In über 30 Ländern sind Vertriebsbüros, Forschungsunternehmen und Entwicklungszentren sowie Fertigungsstätten zu finden. Seit 1978 ist Mitsubishi Electric in Deutschland als Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe vertreten. Mitsubishi Electric Europe ist eine hundertprozentige Tochter der Mitsubishi Electric Corporation in Tokio.


* Umrechnungskurs 120,69 Yen = 1 Euro, Stand 31.03.2013 (Quelle: Deutsche Bundesbank)

www.MitsubishiElectric.de
www.ecochanges.eu

 
 

 

26.02.2014

BCME zieht Bilanz für 2013

 

Auch 2013 war ein erfolgreiches Jahr für die Dose in Deutschland: Der europäische Verband der Getränkedosenhersteller, Beverage Can Makers Europe (BCME), konnte hierzulande eine Steigerung auf rund 1,42 Milliarden verkaufte Getränkedosen verzeichnen. Knapp 50 Millionen Dosen wurden 2013 mehr verkauft als im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von 3,5 Prozent. Besonders deutlich fällt der Zuwachs bei den Bierdosen aus: Mit einem Plus von fast zehn Prozent erreichten sie den größten Anstieg beim Absatz. Und das, obwohl der Gesamtmarkt für Bier seit einigen Jahren rückläufig ist.

Damit übertrifft die Wachstumsrate der Getränkedose in Deutschland auch in diesem Jahr wieder den europäischen Durchschnitt. Mit 60 Milliarden Dosen insgesamt für Softdrinks und Bier lag die Steigerung hier bei 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – das ist eine Milliarde zusätzlich verkaufter Dosen. Der Aufwärtstrend der Getränkedose hält demnach in ganz Europa weiter an. Inzwischen entfallen 20 Prozent des Gesamtmarktes für Bier auf die Dose. Bei den Softdrinks wird europaweit aktuell ein Zehntel der Getränke im runden Metallzylinder abgesetzt. „Die Zahlen belegen, dass die Dose sowohl bei Herstellern als auch bei Verbrauchern immer beliebter wird“, sagt Welf Jung, Sprecher des Verbandes BCME. Im vergangenen Jahr haben zahlreiche große Getränkemarken neue Größen der zylindrischen Verpackung auf den Markt gebracht.

Der Grund hierfür sind unter anderem neue Shop-Konzepte. Immer mehr große Supermarkt-Ketten setzen aktuell auf kleine City-Märkte in den Innenstädten. Das Angebot richtet sich an Berufstätige, die eine schnelle Einkaufmöglichkeit in der Mittagspause oder auf dem Nachhauseweg suchen. Kleine Verpackungseinheiten und spezielle Convenience-Produkte zeichnen das Angebot dieser Geschäfte aus. Hier kann die Dose mit ihren besonderen Produkteigenschaften punkten: Sie bietet Herstellern bei Größe, Design und Form unendlich viele Möglichkeiten. Zudem spart sie durch ihre gute Stapelbarkeit Platz beim Transport und im Supermarkt-Regal. Auch die Kunden schätzen das Leichtgewicht: Sie ist handlich und hält ihren Inhalt lange kühl und frisch. Darüber hinaus ist ihr permanentes Material Metall ohne Qualitätsverlust unendlich oft recycelbar.

Und mit einer Recyclingquote von 96 Prozent können fast alle in Deutschland verkauften Dosen dem Wiederverwertungssystem zugeführt werden. Das spart wertvolle Rohstoffe.

BCME – Beverage can makers Europe – ist die europäische Vereinigung der drei Getränkedosenhersteller Ball Packaging Europe, Crown Bevcan Europe & Middle East und Rexam Beverage Can Europe & Asia. Der Verband versteht sich als Bindeglied zwischen Industrie, Handel und Verbrauchern. Die Zielsetzung der 2008 gegründeten Initiative „Die Dose – Alles ist drin!“ ist die Förderung und die kommunikative Unterstützung der Getränkedose in Europa.

www.bcme.org

 
 

 

26.02.2014

GVM-Studie zu Kunststofftüten

 

Der Verbrauch an Kunststofftüten in Deutschland ist im europäischen Vergleich gering. Außerdem werden die Tüten oft wiederverwendet und sind umweltschonend. Das bestätigt eine Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung anlässlich der heutigen Dialogveranstaltung „Einweg-Tragetaschen“ des Umweltbundesamts. Auftraggeber waren die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK), die BKV Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft (BKV) und der Handelsverband Deutschland (HDE).

Sechs Milliarden Kunststofftragetaschen wurden im Jahr 2012 in Deutschland in Verkehr gebracht. Das entspricht einer Gesamtmenge von 86 Kilotonnen oder einem Verbrauch von 76 Tragetaschen pro Einwohner und Jahr. Diese Werte sind den Experten zufolge erheblich niedriger als der europäische Durchschnitt, der bei 198 Stück pro Einwohner und Jahr liegt. Tragetaschen haben der Studie nach einen Anteil von drei Prozent am Verbrauch von Kunststoffverpackungen oder 0,17 Prozent am Aufkommen von Siedlungsabfällen. Damit, so die GVM, ist die Abfallrelevanz von Tragetaschen in Deutschland begrenzt. Außerdem werde hierzulande mit den Kunststofftüten überwiegend sehr verantwortungsbewusst umgegangen. Die Studie weist aus, dass 48 Prozent aller Tragetaschen wiederverwendbar sind und 72 Prozent der Endverbraucher die Tragetaschen mehrfach nutzen. Nur 11 Prozent der über den Einzelhandel verkauften Lebensmittel und Drogeriewaren (FMCG) werden von Endverbrauchern in erstmalig eingesetzten Kunststofftragetaschen nach Hause transportiert. HDE-Geschäftsführer Kai Falk in diesem Zusammenhang: „Der Lebensmittelhandel hat bereits vor Jahrzehnten mit der Selbstverpflichtung, Tragetaschen kostenpflichtig an den Endverbraucher abzugeben, ein Zeichen gesetzt.“ Viele Händler würden darüber hinaus den Kunden Alternativen zur Kunststofftüte wie beispielsweise Tragetaschen aus Baumwolle oder Kunststoff-Fasergewirk anbieten.

Von der EU vorgeschlagene Eingriffe wie ein Verbot von Kunststofftragetaschen mit einer Folienstärke unter 50Cm - darunter viele zum Wiedergebrauch bestens geeignete Tragetaschen - sind laut der GVMStudie nicht notwendig und auch nicht zielführend. Die Experten befürchten dann vielmehr das Ausweichen der Kunden auf Tragetaschen mit höherer Wandstärke. Auch spielen Kunststofftüten bei der Verschmutzung von Landschaften oder Gewässern kaum eine Rolle: 99 Prozent werden in Deutschland verwertet. IK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bruder: „Das deutsche System der Erfassung und Verwertung von Verpackungen sorgt dafür, dass Kunststofftragetaschen nicht in der Landschaft landen, sondern geordnet werkstofflich und energetisch verwertet werden. In Deutschland besteht auf Grund dieser hervorragend funktionierenden abfallwirtschaftlichen Strukturen kein Handlungsbedarf.“
Für die Kurzfassung der Studie steht auf den Homepages von IK, BKV und HDE ein Gratis-Download zur Verfügung. Die Langfassung ist bei BKV zum Preis von 350,- Euro zzgl. MwSt. erhältlich.

Die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung ist ein Unternehmen der Kunststoff erzeugenden und verarbeitenden Industrie sowie des Kunststoffmaschinenbaus. Die BKV steht für die Produktverantwortung der Industrie. Sie bietet eine Plattform für Projektarbeit, Diskussion und
Information zu Themen der Ressourceneffizienz von Kunststoffen. Dabei steht der Themenbereich Kunststoffverwertung im Fokus der Projekte.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels. Insgesamt erwirtschaften in Deutschland 400.000 Einzelhandelsunternehmen mit drei Millionen Beschäftigten einen Umsatz von über 430 Mrd. Euro jährlich.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa. Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.


www.bkv-gmbh.de
www.hde.de
www.kunststoffverpackungen.de

 
 

 

25.02.2014

edding Permanent Spray ist "Produkt des Jahres 2014"

 

Es gibt Grund zur Freude für die Kreativen der Design- und Markenagentur VISID: Der Industrie-verband der Papier-, Bürobedarfs- und Schreibwarenbranche (PBS) kürte das von ihnen designte edding Permanent Spray zum „Produkt des Jahres 2014“.

Insgesamt 62 Artikel befanden sich im Rennen um den Titel „Produkt des Jahres 2014“, der alljährlich vom PBS Industrieverband vergeben wird. „Hervorragende Eigenschaften in Design, Funktionalität und Verarbeitungsqualität“ – das bescheinigte die unabhängig besetzte Jury dem edding Permanent Spray, welches sich im Wettbewerb in der Kategorie „Schul- und Privatbedarf“ durchsetzte. Verkündet wurden die Sieger in vier Kategorien am 27. Januar 2014 auf der Paperworld in Frankfurt.

Perfektion aus der Spraydose

„Der Deckel der Spraydose signalisiert konsequent die Kraft der Marke edding“, zitiert der PBS In-dustrieverband den Juror Niklas Webelhaus, Designer und Hochschullehrer für Design aus Düssel-dorf, der damit das strategische Vorgehen der Markendehnung auf den Punkt trifft. VISID-Kreativchef Torge Steffens und sein Team haben sich im Design auf den Aspekt Perfektion konzentriert und so das Produkt in Markenversprechen sowie Gestaltung harmonisch in die Markenwelt von edding eingebettet.

„Die Entwicklungs- und Beratungsleistung von VISID hat einen großen Anteil daran, dass der mit dem edding Permanent Spray gewagte Markentransfer erfolgreich im Markt etabliert werden konnte“, lobt Maike Junghans, International Brand Managerin der edding International GmbH. Das Neuprodukt wurde im Mai 2013 im Handel eingeführt und besteht aus einer 35-teiligen Kollektion von Sprühlacken für den Kreativ- und Heimwerkerbereich: „Ohne Farbtopf und Pinsel können die Anwender auf Knopfdruck die unterschiedlichsten Oberflächen schnell und einfach renovieren, restaurieren und verschönern. Langeweile war gestern! Sprühende Ideen sind angesagt. Unser Produkt des Jahres regt geradezu an, neue Farb- und Gestaltungswelten zu entdecken, neue Looks zu kreieren und farblich umzusetzen“, so Juror Webelhaus.

 


Über die edding International GmbH

Langlebig, vielseitig, ausdrucksstark, kreativ: Für diese Werte steht der edding Konzern. Gegründet wurde das Unternehmen 1960 von Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann. Bereits das erste Produkt – der legendäre Allround-Marker No.1 – wurde zu einem Vorbild für Generationen von Markern. Inzwischen ist aus dem Zwei-Mann-Betrieb ein weltweit agierendes Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 116,5 Mio Euro (2012) geworden. Die Produkte des Konzerns werden heute in über 110 Ländern der Erde vertrieben.

Vom klassischen Permanentmarker über Spezialprodukte wie den CD- oder Reinraummarker bis hin zu Produkten für Heimwerker und Hobbykünstler: Über 200 Produkte hat edding im Sortiment. Seit 2012 nutzt edding seine langjährige Kompetenz im Bereich Tinte und Farbe auch für Druckerpatronen. Neben edding – der Premium-Marke für Marker und Schreibgeräte – operiert das Unternehmen weltweit auch mit der Marke Legamaster. Mit praxisnahen Produkten der visuellen Kommunikation wie z. B. interaktiven Systemen, Flipcharts und Whiteboards, hat sich auch Legamaster erfolgreich am Markt etabliert.


Über VISID

Die Design- und Markenagentur VISID ist Spezialist für Packaging Design und entwickelt nachhaltige Designlösungen für Marken. Dabei arbeitet die Hamburger Agentur mit den neuesten Erkenntnissen des Neuromarketings und ist seit 2010 offizieller Lizenznehmer der Limbic® Map nach Dr. Hans-Georg Häusel.

Mit ihrem Team aus 19 festen Mitarbeitern arbeiten die drei geschäftsführenden Gesellschafter Claudia Sanmann, Torge Steffens und Burk J. Ulrich für nationale und internationale Kunden. Zu ihnen zählen unter anderem Unternehmen wie Henkel, Unilever, General Mills, edding, Bahlsen, Deutsches Milchkontor, Kneipp und Ravensburger.

www.visid.de

 
 

 

25.02.2014

Bosch: Verpackungsmaschinen für flüssige und viskose Lebensmittel

 

Auf der Interpack 2014 präsentiert Bosch Packaging Technology, ein führender Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen, sein umfassendes Portfolio an Abfüll- und Verpackungsanlagen für flüssige und viskose Lebensmittel, darunter drei neue Anlagen, die Bosch speziell für die sensiblen Produkte der Molkerei- und Babynahrungsindustrie entwickelt hat. Die Thermoform-, Abfüll- und Siegelmaschine TFC 5532 mit einzigartigem Banderolierungssystem bietet Kunden hohe Ausbringung und maximale Flexibilität beim hygienischen Verpacken. Die neue lineare PET-Blasmaschine BLO produziert eine Vielzahl von Behälterformen, -arten und -größen. Dies ermöglicht Produzenten und Abfüllern von Molkereiprodukten und Getränken, ihre Produkte am Point-of-Sale ideal zu differenzieren. Darüber hinaus zeigt die Ampack GmbH, seit Oktober 2012 ein Unternehmen von Bosch Packaging Technology, eine neue Generation der KF 2/4-Karussell-Abfüllmaschine. Sie ermöglicht einen einfacheren Wechsel zwischen Flaschen- beziehungsweise Bechergrößen und -formen und einen besseren Zugang für die Maschinenwartung.

„Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um Verbraucher, verlangen Hersteller nach Technologien, die während des Produktionsprozesses schnelle Wechsel zwischen Produkten oder Verpackungsarten gestatten“, sagt Robert Fesl, Vertriebsleiter für die Produktlinien Thermoform- und Pouchverpackung von Bosch Packaging Technology. „Wir haben uns daher auf die Entwicklung von Systemen konzentriert, die Flexibilität bieten, Produktivitätssteigerungen ermöglichen und gleichzeitig die Markteinführungszeit verkürzen.“

Höhere Geschwindigkeit und mehr Flexibilität für Thermoform-Maschinen

Für Hersteller in der Molkerei- und Babynahrungsindustrie, die die Produktionsleistung steigern möchten, führt Bosch die TFC 5532 ein. Die Thermoform-, Abfüll- und Siegelmaschine ist speziell für flüssige und viskose Nahrungsmittel wie Joghurt, Desserts und frische Produkte ausgelegt, die eine verlängerte Haltbarkeit erfordern. Dank der erweiterten 4x6-Becher-Anordnung der Maschine wird eine Produktionsleistung von bis zu 43 200 Bechern in der Stunde erreicht, mit der Möglichkeit, verschiedene Bechergrößen – von Portionspackungen bis hin zu Dessertschalen – zu verarbeiten. Die TFC 5532 ist für Verpackungen der Hygienestufen „Clean“ und „Ultra-Clean“ erhältlich. Zusätzlich kann sie heiß abzufüllende Produkte und Produkte mit Partikelgrößen von bis zu 25 Millimetern Durchmesser verarbeiten.

Eine Kernkomponente der TFC 5532 ist das patentierte Etikettiersystem von Bosch, das den Platzbedarf der TFC minimiert. In nur einem Arbeitsschritt werden 24 einzelne Etiketten erstellt und parallel in die Maschine eingeführt. Das System ermöglicht außerdem werkzeuglose Formatwechsel, um eine flexible Produktion und kurze Stillstandzeiten sicherzustellen.

Die ergonomische und kompakte Maschinenbauweise sowie eine geringe Bauhöhe vereinfachen den Zugang zu allen Komponenten und erleichtern somit Reinigung und Wartung. Das hygienische Design wird durch die Platzierung der Antriebe oberhalb des Bechertransportbereichs zusätzlich verbessert. Ein weiterer Vorteil der TFC 5532 ist der Halbtunnel mit Sterilluftüberdruck, welcher die erforderliche Hygienestufe während der Produktabfüllung sicherstellt und eine Rekontamination vermeidet.

PET-Blasverfahren für Differenzierung am Point-of-Sale und effiziente Produktion

Für Molkerei- und Getränkehersteller, die ihre Produkte am Verkaufspunkt deutlich abgrenzen möchten, präsentiert Bosch mit der BLO eine lineare Blasmaschine für PET-Behälter. Mit einer maximalen Produktionsleistung von bis zu 35 000 Behältern pro Stunde und der Möglichkeit, Behälter mit Volumen von 60 Millilitern bis hin zu 2 Litern zu verarbeiten, erlaubt die BLO eine flexible Produktion für eine breite Palette von Behälterformen. In Kombination mit aseptischen Abfülltechniken von Ampack kann die Anlage auch für Hygieneanwendungen einschließlich Joghurt- und kaffeehaltige Milchgetränke eingesetzt werden. Außerdem ist die Abfüllung von Mineralwasser und anderen Getränken möglich.

Ein Ziel in der Entwicklung der BLO war, den Verbrauch an PET-Material und den Energiebedarf zu minimieren. Durch das Drehen der Preforms in der Erwärmungsphase wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung auf allen Materialoberflächen sichergestellt, sodass besonders dünnwandige Behälter hergestellt werden können. Die BLO kann so sehr leichte Behälter mit den schmalsten auf dem Markt verfügbaren Halte-Ringen am Flaschenhals produzieren, was die benötigten Materialmengen sowie die Kosten deutlich reduziert. Mit ihrer getakteten Arbeitsweise und der schrittweisen Produktion erwärmt die BLO jeweils nur eine Reihe von Preforms. Dies vermeidet Produktstaus während des Produktionsprozesses, um einen zuverlässigen Ablauf und maximale Verfügbarkeit sicherzustellen.

Das einzigartige lineare Maschinenkonzept und die offene Bauweise der BLO bieten eine sehr gute Zugänglichkeit und vereinfachen die Wartung und Bedienung. Formatwechsel erfordern lediglich das Wechseln weniger Formen im Blasformmodul und können so einfach, schnell und werkzeuglos realisiert werden. Dies ermöglicht weitere Kosteneinsparungen und bietet die erforderliche Flexibilität zur Produktion unterschiedlichster Behälterformen. Darüber hinaus können andere Abfüll- und Verpackungseinheiten einfach mit der BLO kombiniert werden.

Neu entwickelter aseptischer Karussellfüller mit hohem Maß an Flexibilität

Bosch präsentiert außerdem die neue Ampack Karussell-Abfüllmaschine KF 2/4 zum Abfüllen und Verschließen von Flaschen und Bechern in den Hygienestufen „Aseptik“ und „Ultra-Clean“. Die Maschine eignet sich zur Abfüllung von flüssigen Produkten, einschließlich Lebensmitteln mit hoher Viskosität, Fasern und Partikeln wie Fruchtjoghurt und milch-, tee-, kaffee- und proteinhaltigen Getränken, Babynahrung und Produkten für die enterale Ernährung. Die Karussell-Abfüllmaschine verarbeitet Becher- und Flaschengrößen von 100 bis 1 000 Millilitern mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 000 Flaschen in der Stunde für 200 Milliliter Flaschen.

Die Karussell-Abfüllmaschine bietet im Vergleich zu linearen Abfüllmaschinen eine größere Flexibilität, da sie schnelle Wechsel zwischen Verpackungsarten wie Flaschen und Bechern in verschiedenen Größen erlaubt. Ermöglicht wird dies durch das Servomotor-Konzept der Maschine, das die Anpassung an verschiedene Formate vereinfacht, und durch das neue Greifersystem, das Flaschen aufnimmt und dem Transportsystem der Maschine zuführt sowie die abgefüllten und verschlossenen Flaschen heraus transportiert.

Zudem verfügt die Karussell-Abfüllmaschine KF 2/4 über eine separate Plattform für die Sterillufteinheit, die sicherstellt, dass Filter, Leitungen und Sensoren bei der Wartung einfach und schnell erreichbar sind. Darüber hinaus erleichtern große Türen an der Abfüllmaschine die Überwachung des Abfüllprozesses und die Instandhaltung.

Die Maschine ist mit einem Dosiersystem auf Basis eines induktiven Durchflussmessers (IDM) und einem speziellen Abfüllventil ausgestattet, um hohe Produktqualität zu gewährleisten. Mit dem von Ampack entwickelten Drehscheibenmechanismus, können auch Produkte mit Partikeln wie Früchte, Cerealien oder Fruchtfleisch abgefüllt werden. Beim Schließen des Ventils werden die Partikel nicht zerquetscht, sondern von der scharfen Kante des Ventils sauber durchtrennt, so dass Tropfen und damit verbundene Auswirkungen auf die Hygiene vermieden werden. Im Vergleich zu mechanischen Versionen bieten die servogesteuerten Stationen eine deutlich höhere Flexibilität und erlauben sichere und einfache Formatwechsel mittels rezepturgesteuerter Vorgänge.

Bosch präsentiert seine Lösungen auf der Interpack 2014 in Düsseldorf vom 8. bis 14. Mai in Halle 6, Stand A31 – C58.

www.boschpackaging.com

 
 

 

25.02.2014

Paul Leibinger: Kamerasysteme und Kleinschrift-Tintenstrahldrucker

 

Der Kennzeichnungsspezialist Paul Leibinger präsentiert auf der Interpack 2014 seine industriellen Ink-Jet-Drucker der Serien JET3 und JET2neo mit dem integrierten automatischen Düsenverschluss „Sealtronic“. Die einzigartige Technik verhindert ein Eintrocknen der Tinte im Drucker auch bei längeren Produktionspausen. Die Funktionsweise von „Sealtronic“ können die Interpack-Besucher in Düsseldorf live erleben – vom 8. bis 14. Mai 2014 in Halle 5 am Stand E24. Dort gibt es außerdem Informationen zum Leibinger Kamerasystem LKS 5, das Kennzeichnungs-Aufdrucke prüft und ein Auftragsprotokoll erstellt.

Mit dem automatischen Düsenverschluss „Sealtronic“ erfüllt die Paul Leibinger GmbH & Co. KG höchste Ansprüche an die Zuverlässigkeit industrieller Ink-Jet-Drucker: Mit „Sealtronic“ bilden die Düse und das Fängerrohr einen luftdichten Kreislauf, wenn der Drucker gerade nicht zum Kennzeichnen benötigt wird. Keine Tinte kann aus dem Kreislauf austreten und keine Luft eintreten. So bleibt die Tinte wie bei einer verschlossenen Lackdose immer flüssig und der CIJ-Drucker ist jederzeit einsatzfähig. Mit nur einem Tastendruck wird der Leibinger-Drucker wieder gestartet und ist innerhalb einer Minute druckbereit. Alle Leibinger Kleinschrift-Tintenstrahldrucker der Serien JET3 und JET2neo sind standardmäßig mit dem automatischen Düsenverschluss „Sealtronic“ ausgestattet! Für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie eignet sich insbesondere der Leibinger JET3pro. Der Drucker verfügt über die Schutzklasse IP65 und ist damit geeignet für nasse oder staubige Produktionsumgebungen.

Neben dem Düsenverschluss „Sealtronic“ können sich die Fachbesucher am Leibinger-Messestand über die spezifischen Vorteile der Ink-Jet-Drucker für die Verpackungsbranche informieren. So hat Leibinger erst kürzlich vier neue Tinten für seine Ink-Jet-Drucker auf den Markt gebracht: Zwei MEK-freie Tinten in rot und blau sowie zwei Tinten, die die strengen Auflagen der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA erfüllen. Die eine FDA-konforme Tinte eignet sich speziell für die Kennzeichnung von Eierschalen. Die zweite FDA-konforme Tinte kann zur Direktbedruckung von Nahrungsmitteln verwendet werden, z.B. für Promotion-Aktionen. Zudem ist sie für Anwendungen mit direktem Lebensmittelkontakt geeignet wie z.B. für die Innen-Kennzeichnung von Lebensmittel-Verpackungen. Der Verzehr der Tinte ist absolut unbedenklich.

Leibinger Ink-Jet-Codierer bedrucken alle denkbaren Produkte z.B. aus Karton, Plastik, Metall oder Glas sowie sämtliche Oberflächen wie flach, konvex oder rau. Die Bedruckung erfolgt nach dem Continuous-Ink-Jet-Prinzip: berührungslos, während der laufenden Produktion und mit schnelltrocknenden Tinten. Mitgebrachte oder exemplarische Muster werden am Messestand für die Kunden bedruckt.

Das Leibinger Kamerasystem LKS 5, ein flexibel einsetzbares Verifikationssystem, wird ebenfalls auf der Interpack in Düsseldorf vorgestellt. Das LKS 5 liest und kontrolliert sowohl fixe wie auch variable Daten, Textsegmente und Barcodes. Außerdem ist ein Abgleich von variablen Daten über eine Datenbank möglich. Eine Auftragsprotokollierung, die als Produktionsnachweis dient, ist optional erhältlich. Das LKS 5 kann beispielweise Passerabweichungen oder Änderungen in der Parallelität anhand voreingestellter Referenzwerte feststellen. Auch aufgespendete Produkte wie Karten oder Warenproben werden auf deren Anwesenheit und deren genaue Position geprüft. Auswurfweichen werden mit dem Leibinger-Controller zuverlässig angesteuert. Insbesondere die Kontrolle von Ink-Jet-Schriften kann mit dem Bildverarbeitungssystem LKS 5 höchst zuverlässig durchgeführt werden. Möglich macht dies die enge innerbetriebliche Zusammenarbeit von Forschung & Entwicklung bei der Weiterentwicklung der Leibinger Kamerasysteme und Ink-Jet-Drucker.

www.leibinger-group.com

 
 

 

25.02.2014

Markem-Imaje: Zeichen setzen auf der interpack

 

Markem-Imaje, der Branchenprimus und Spezialist für Produktkennzeichnung und -kodierung, zeigt auf der Interpack 2014 seine neuesten Thermo-Tintenstrahldrucksysteme sowie die aktuellsten Laser-, Tintenstrahl- und Thermotransferdrucker und -kodierer.

Bei der Ausstellung der Drucker und Kodierer für Lebensmittel, Getränke, Milchprodukte und die Extrusionsindustrie wird Markem-Imaje neue Geräte wie beispielsweise den Thermotransferdrucker Smart Date X40 IP 45 und den Laserkodierer SLC 350 HD sowie die der allerneuesten Kodierungstechnologie entsprechenden TIJ-Geräte (Tintenstrahl) 1050 und 1200 präsentieren.

Ergänzend zu den interaktiven Displays für die Kodierungs- und Kennzeichnungsgeräte werden die Experten von Markem-Imaje erläutern, wie die neuen Kodierungslösungen, zum Beispiel das Mark & Read-System, dass in Zusammenarbeit mit Cognex mit der CoLOS-Netzwerksoftware angeboten wird, dazu beitragen können, die Linieneffizienz zu erhöhen und fehlende Codes und Qualitätsprobleme bei den Codes zu vermeiden.

Das Team von Markem-Imaje wird zudem zeigen, wie spezifische Codes für Marketingaktionen mit nur minimalen Auswirkungen in die Produktion gedruckt werden können, was den Herstellern die Möglichkeit gibt, neue und effizientere Marketingstrategien zu testen.

www.markem-imaje.de

 
 

 

20.02.2014

DFTA: neue Geschäftsführerin

 

Der DFTA Flexodruck Fachverband e.V. hat seit dem 1. Februar 2014 eine neue Geschäftsführerin.

RA Nicola Kopp (37) tritt die Nachfolge von Runald Probst an, der nach 19 Jahren im Verband in den Ruhestand geht. Zuletzt war Frau Kopp u.a. als Justiziarin und Leiterin Mitgliederbindung & Interne Kommunikation beim Wirtschaftsrat Deutschland beschäftigt.

www.dfta.de

 

20.02.2014

Lancio: Rostfreie Dosenverschließmaschinen

 

Lanico nutzt die große Bühne der Messe Interpack (08.-14.05.2014) zur Präsentation eines Spektrums komplett rostfreier Dosenverschließmaschinen. In Düsseldorf zu sehen gibt es effiziente Anlagen für ganz unterschiedliche Anforderungen. Die Maschinen werden den Besuchern auch im Einsatz vorgeführt (Halle 11/ Stand A41).

Lanico hat die Erfahrung aus der Lieferung von mehr als 100 000 Verschließmaschinen für trockene, flüssige und pastöse Füllgüter. Dieses Know-how manifestiert sich in den auf der Interpack ausgestellten Maschinen. Prädestiniert für die moderne Produktion und die industrielle Kleinserienfertigung ist das vollautomatische Modell V110 SVA 50 T. Der komplett rostfreie und spritzwassergeschützte Dosenverschließer kann als Einzelmaschine oder in Linien integriert betrieben werden. Für pulverförmige oder stückige Produkte wie Milchpulver, Gebäck oder Pasteten ist die Maschine die passende Lösung. Durch den Einsatz von vier Verschließrollen wird eine Leistung von bis zu 3000 Dosen pro Stunde erreicht. Für Flexibilität sorgt ein breiter Anwendungsbereich für Dosenhöhen von 45 bis 250 mm und -durchmesser von 56 bis 113 mm. Auch eine schnelle Umrüstbarkeit ist gewährleistet. Die Umstellung der Dosenhöhen erfolgt durch einfaches Verfahren des Oberteils, für die Durchmesserumstellung verfügt die Maschine über ein wiederholgenaues Werkzeugschnellwechselsystem. Ein frequenzgeregelter Antrieb bewirkt einen sanften Anlauf, die Dosen und Deckel werden automatisch zugeführt. Die Bedienung erfolgt bequem per Touchpanel. Zur Verarbeitung sauerstoffsensibler Füllgüter kann die Maschine optional mit einer Begasungseinrichtung ausgestattet werden.

Leistungsstarke Halbautomaten

Die rostfreie halbautomatische Dosenverschließmaschine V 110 PH ist die richtige Wahl für beispielsweise Schlachtereien oder die industrielle Kleinserienfertigung. Im Nass- und Trockenbetrieb beweist der spritzwassergeschützte Verschließer seine Zuverlässigkeit und erreicht eine Leistung von bis zu 850 Dosen pro Stunde. Verarbeitet werden Dosen mit Durchmessern von 42 bis 163 mm bei einer automatischen Höhenumstellung von 26 bis 300 mm. Die Umstellung der Durchmesser lässt sich dank der wiederholgenauen Schnellwechselteile in wenigen Minuten erledigen. Weitere Merkmale sind der automatische Verschließvorgang durch Verschließrollen mit Hochleistungswälzlagern und die pneumatische, höhenunabhängige Doseneinspannung. Mit einem Fahrgestell kann die sehr wartungsarme Dosenverschließmaschine flexibel innerhalb der Produktion eingesetzt werden.

Ebenfalls komplett rostfrei und spritzwassergeschützt ist die halbautomatische Dosenverschließmaschine V 10 ECO. Die preiswerte Lanico Maschine ist als Einstiegsmodell ideal geeignet für den Nass- und Trockenbetrieb zum Beispiel in handwerklichen Betrieben, Kleinserienproduktionen oder in Laboratorien. Der Anwendungsbereich umfasst Dosenhöhen von 26 bis 120 mm und Durchmesser von 73 bis 113 mm. Bis zu 600 Dosen pro Stunde werden zuverlässig verschlossen mit einem Doppelfalzverschluss. Die Umstellung auf andere Dosenhöhen erfolgt automatisch und ohne Zusatzteile. Auch die Durchmesserumstellung ist dank der Verwendung von Schnellwechselteilen in kurzer Zeit erledigt. Für den leichten Formatwechsel sind die Verschließrollen auf einem Hebelsystem montiert und fertig eingestellt. Der Austausch des Verschließkopfes erfolgt ebenfalls mit wenigen Handgriffen. Weiteres Merkmal der weitgehend wartungsfreien Maschine ist ihre hygienische und ergonomische Konstruktion. Den flexiblen Einsatz innerhalb der Produktion ermöglicht ein Fahrgestell.

Die Lanico Maschinenbau Otto Niemsch GmbH mit Sitz in Braunschweig fertigt seit fast 100 Jahren Maschinen für die Blechpackungs- und Konservenindustrie. Heute ist das Unternehmen einer der weltweit führenden Hersteller von Anlagen zur Produktion technischer Packungen. Insbesondere im Bereich der Aerosol- und Vierkantdosenfertigung gehört Lanico zu den marktführenden Lieferanten von Einzieh-, Bördel- und Verschließmaschinen sowie kompletter Herstellungslinien.

www.lanico.de

 
 

 

20.02.2014

Bosch: Neuentwicklungen für pharmazeutische Industrie

 

Auf der Interpack 2014 präsentiert Bosch Packaging Technology, ein führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, zahlreiche Neuentwicklungen für die pharmazeutische Industrie. Sämtliche Anlagen sind modular aufgebaut und lassen sich dadurch flexibel an aktuelle und zukünftige Marktanforderungen anpassen und in Linienkonzepte integrieren. Zu den Exponaten gehören Neuheiten zur Verarbeitung, Abfüllung, Verpackung und Inspektion flüssiger und fester Darreichungsformen sowie ein umfassendes Service-Portfolio.

Füll- und Verschließmaschine für Spritzen, Vials und Karpulen
Ein besonderes Interpack-Highlight ist die Präsentation der neuen FXS Kombi, einer Füll- und Verschließmaschine für vorsterilisierte Spritzen, Vials und Karpulen im Nest. Die FXS Kombi ist die erste Füll- und Verschließmaschine dieser Art mit integrierter Bördelstation. Dadurch lässt sie sich besonders flexibel und platzsparend in bestehende Linienkonzepte integrieren. Die FXS Kombi ist für kleine bis mittlere Ausbringungen ausgelegt und kann mit den bewährten Beutel- und Tuböffnern von Bosch kombiniert werden. Die Präsentation einer kompletten Hochleistungs-Spritzenlinie, bestehend aus der Füll- und Verschließmaschine FXS 5100 für vorsterilisierte Spritzen im Nest, sowie einem ABO Beutelöffner und einem ATO Tuböffner, unterstreicht zusätzlich die Linienkompetenz von Bosch Packaging Technology in der Verarbeitung von Fertigspritzen.

Sterilisiertunnel HQL mit reduziertem Energieverbrauch
Für die Sterilisierung und Entpyrogenisierung vorgereinigter Behältnisse hat Bosch Packaging Technology drei neue Baureihen entwickelt. Dank des modularen Designs und reduziertem Energieverbrauch lassen sich die neuen HQL-Tunnel bedarfsgerecht und besonders wirtschaftlich auslegen. Basis dieser Entwicklung ist die bewährte HQL-Serie, die bereits seit über 30 Jahren vorgereinigte Ampullen, Vials, Karpulen und Spritzen sicher und zuverlässig nach dem Laminar-Flow-Prinzip sterilisiert und entpyrogenisiert. Die neuen Baureihen HQL 6000 und 7000 sowie die auf der Interpack präsentierte HQL 8000 sind künftig in drei standardisierten Tunnel-Bandbreiten von 600, 800 und 1 200 Millimetern verfügbar.

AIM 8 Serie: neue vollautomatische Inspektionsmaschinen
Der Bereich Bosch Inspection Technology, der Anfang 2012 mit der Übernahme von Eisai Machinery gegründet wurde, zeigt einen Überblick seines Produktportfolios, das von manuellen bis hin zu vollautomatischen Inspektionsmaschinen für die Detektion von Partikeln in pharmazeutischen Flüssigkeiten und die kosmetische Inspektion von Behältnissen reicht. Ein besonderer Messehöhepunkt ist die erstmalige Vorstellung der AIM 8 Serie, der neuen Generation vollautomatischer Inspektionsmaschinen von Bosch Inspection Technology. Zudem sind aus dem Portfolio der manuellen Inspektionsgeräte das Tischgerät MIH-LX sowie das kameragestützte ETAC Easy View zu sehen, die unter anderem für Laboranalysen eingesetzt werden. Zusätzlich zur Inspektion von flüssigen Pharmazeutika präsentiert Bosch erstmals außerhalb von Japan auch ein Inspektionssystem, das Tabletten auf Defekte wie Verfärbung, Bruch, Fremdpartikel und andere Fehler prüft.

Manesty Tablettenpresse mit verbesserter Zugänglichkeit
Bosch stellt auf der Interpack eine neue Tablettenpresse der Produktmarke Manesty vor, die sich durch eine besonders einfache Handhabung auszeichnet. Die Tablettenpresse ist wartungsarm und leicht zugänglich. Die Ausbringung wird durch einen komplett neuentwickelten Füllschuh sowie schnelle Produkt- oder Formatwechselzeiten erhöht. Damit eignet sich die Maschine insbesondere für Kunden mit flexiblen Anforderungen.

Solidlab 2 für bis zu acht Prozesse auf kleinstem Raum
Das Laborgerät Solidlab 2 wurde speziell für Forschung und Entwicklung sowie einfaches Scale-Up konzipiert. Das modulare Laborequipment kann bis zu acht Prozesse auf kleinstem Raum fahren: vom Mischen, Trocknen, Granulieren und Coaten feiner Partikel und Pellets im Wirbelschicht-Modul bis hin zum Tablettenbeschichten im Coater-Modul. Durch den Einsatz einer gemeinsamen Luftaufbereitungsanlage und Steuerung reduziert das Solidlab 2 sowohl Kosten als auch die benötigte Stellfläche und den Aufwand für Bedienerschulungen. Neben den Laborgeräten sind außerdem eine Hüttlin Granulierlinie mit einem HTG 300 Schnellmischgranulierer und einer HDGC 100 Wirbelschichtanlage sowie ein Manesty XL Cota 150 Tablettencoater zu sehen.

Kompetenz im Bereich Kapselfüllen
Bosch zeigt auf der Interpack die flexiblen Einsatzmöglichkeiten seiner Kapselfüllmaschinen: Die GKF 702 eignet sich für kleine bis mittlere Chargen und alle gängigen Fülltechnologien, wie beispielsweise die Dosator-Füllstation von Bosch. Bei der ebenfalls ausgestellten GKF Capsylon 3005 liegt das Augenmerk auf einer zuverlässigen Ausbringung von bis zu 175 000 Kapseln pro Stunde. Sie erfüllt die Anforderungen der Hersteller nutrazeutischer Produkte nach hoher Effizienz, einfacher Wartung und leichter Bedienung.

Kartonieren, Serialisieren und Aggregieren für höchste Sicherheit
Eine weitere Messeneuheit kommt aus dem Bereich Sekundärverpackung: Die neue Kartoniermaschine CUT 1405 bietet höhere Flexibilität sowie neueste Servo- und Sicherheitstechnik bei geringeren Kosten. Die CUT 1405 kann unterschiedliche Kartongrößen flexibel verarbeiten. So lassen sich verschiedenste Packmittel wie Flaschen, Vials, Spritzen, Beutel, Sachets und Stick Packs sowie Kombinationsprodukte zuverlässig und sicher verpacken. Außerdem verfügt die CUT 1405 über wechselbare Faltschachtel-Verschlussmodule für Steck-, Leim- und kombinierte Verschlüsse. Darüber hinaus lässt sich der getaktete Horizontalkartonierer mit Modulen zur Serialisierung und Aggregation verbinden, die ebenfalls auf der Interpack vorgestellt werden.

Neue MRA Montageplattform für Einwegpens
Aus dem Maschinenportfolio für Medical Devices der Produktmarke Moeller & Devicon stellt Bosch eine neue rundlaufende MRA Montageplattform vor. Die Plattform wurde für die vollautomatische Montage von vierteiligen Standard-Einwegpens im mittleren Ausbringungsbereich von bis zu 70 Pens pro Minute entwickelt. Durch ihre offene Bauweise bietet die Plattform einen guten Überblick über alle Stationen und Prozesse und gewährleistet eine einfache Bedienung. Automatischer Transport und Kontrollen zwischen den Stationen reduzieren Bedienereingriffe und manuelle Handhabung auf ein Minimum. Optional lassen sich Etikettier- und Kartonierlösungen unmittelbar an die Montageplattform anschließen.

Maßgeschneidertes Service-Portfolio für höhere Anlageneffektivität
Auf der Interpack präsentiert Bosch auch sein Service-Portfolio. Im Fokus stehen Lösungen, die eine höhere Flexibilität, Anlageneffektivität und Produktivität ermöglichen. Anhand von Modifikationen und Modernisierungen sind Kunden in der Lage, ihre bestehenden Anlagen flexibel an künftige Marktanforderungen anzupassen. Bei Live-Vorführungen am Stand können Messebesucher an der „OEE Challenge“ teilnehmen – ein Spiel, in dem sie ihre Schnelligkeit, Zuführgenauigkeit und Produktivität auf einer generalüberholten horizontalen Schlauchbeutelmaschine testen. Kunden erfahren außerdem, wie sie ihr Maschinenhandling durch Trainings effizienter gestalten können. Darüber hinaus zeigt Bosch auf, wie maßgeschneiderte Service-Pakete Kunden dabei unterstützen, maximale Ausbringung bei minimalen Stillstandzeiten zu erreichen, was letztlich zu einer höheren Rentabilität ihrer Bosch Verpackungsmaschinen führt.

Die Technologien von Bosch sind vom 8. bis 14. Mai 2014 auf der Interpack in Düsseldorf in Halle 6 an Stand A31 – C58 zu sehen.

www.boschpackaging.com

 
 

 

20.02.2014

rlc: Beratungskompetenz in Sachen „SAVE FOOD“

 

Die Sonderausstellung Innovationparc Packaging (IPP) der interpack widmet sich in diesem Jahr vom 7. bis zum 14. Mai dem Thema „SAVE FOOD“: Die rlc | packaging group, Mitglied der gleichnamigen Initiative, ist mit „brandpack“, dem Competence Center für ganzheitliches Verpackungsdesign, ebenfalls mit einem Stand auf dem Freigelände IPP 13 vertreten. Die Verpackungsexperten zeigen dort Beratungskonzepte entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette. Besucher erfahren so unter anderem, wie sich Prozesse und Materialien im Sinne von SAVE FOOD dauerhaft optimieren lassen.

„Als einer der führenden Verpackungshersteller sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir an der Schnittstelle zwischen Produktion, Handel und Konsumenten übernehmen“, erklärt Stephan Bestehorn, Geschäftsführer der rlc | packaging group. „Deshalb engagieren wir uns in der Initiative SAVE FOOD und suchen aktiv den Austausch mit anderen Unternehmen und Akteuren, die auf die Verschwendung entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln nachhaltig Einfluss nehmen können.“

Die Verpackung spielt Bestehorn zufolge entlang dieser Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle: „Indem wir Verpackungslösungen konsequent und ganzheitlich immer weiter verbessern, vermeiden wir nicht nur die Verschwendung von Lebensmitteln“, erläutert der Geschäftsführer. „Wir schonen gleichzeitig Ressourcen, etwa indem wir den Materialeinsatz auf das Notwendige reduzieren. Damit handeln wir ökologisch und ökonomisch zugleich.“

Die Weiterführung von packaging 3.0
Unter dem Stichwort „packaging 3.0“ entwickelt rlc bereits seit längerem qualitativ-hochwertige Verpackungslösungen, die sowohl nachhaltigen Konsum als auch einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt am Point of Sale ermöglichen: Indem der Systemanbieter die Eigenschaften kartonbasierter Verpackungslösungen immer weiter optimiert und deren Potenziale ausweitet, schafft er ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten. Produzenten, etwa von Lebensmitteln oder anderen Konsumgütern, können dieses Spektrum nutzen, um ihre Produkte – beispielsweise als besonders nachhaltig – im Markt zu positionieren.

Mit dem Eintritt in die Initiative SAVE FOOD geht der Systemlieferant rlc noch einen Schritt weiter: „Als Systemanbieter wissen wir genau, wie eine Verpackung die Bedürfnisse des Marktes und der Verbraucher, der Fertigung und der Umwelt gleichermaßen erfüllen kann“, so Bestehorn. „Mit dieser Beratungskompetenz tragen wir dazu bei, Prozesse entlang der Wertschöpfungskette, in denen Verpackung eine Rolle spielt, dauerhaft zu optimieren – und helfen damit, Lebensmittel und Ressourcen zu sparen.“

www.rlc-packaging.com

 
 

 

20.02.2014

Bluhm auf der Hannover Messe

 

Der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme zeigt vom 7.-11.4.2014 auf der Hannover Messe in Halle 17, C 38 Lösungen für die industrielle Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen für alle Oberflächen und Materialien. Für die präzise, dauerhafte und manipulationssichere Beschriftung stehen verschiedene Lasertypen mit unterschiedlichen Leistungsstärken zur Verfügung: Die CO2-Laser sind die Allrounder für viele Anwendungen unter anderem in der Kosmetik-, Getränke- oder Nahrungsmittelindustrie, in der Elektronikbranche oder der Werkzeugindustrie. Dünne Folien oder Edelstahl markieren die Faserlaser, Kunststoffe können zum Beispiel mit dem diodengepumpten Laser ""eMark DL"" kontrastreich und bestens lesbar markiert werden. Für die Codierung von Kleinserien und Einzelstücken bietet Bluhm zu den Laserbeschriftungssystemen Arbeitsstationen mit Arbeitsbereichen von bis zu 500 x 700 mm.

Mit den Markoprint-Tintenstrahldruckern in Verbindung mit den Drucktechnologien Hewlett Packard, Lexmark und Trident lassen sich hochauflösende Kleindrucke bis 600 dpi Auflösung ebenso realisieren wie Logistikkennzeichnungen mit Großschrift. Dank des innovativen selbstverschließenden Thermo-Inkjet-Druckkopfes für HP-Kartuschen können erstmalig auch glatte, nicht-saugfähige Oberflächen mit lösungsmittelhaltigen HP-Tinten in außergewöhnlich guter, hochauflösender Druckqualität bedruckt werden. Für den Dauerbetrieb wurde ein Druckkopf mit Nonstop Printing-Funktion entwickelt.  

Die Linx-Tintenstrahldrucker erzielen insbesondere auf glatten, nicht-saugfähigen Materialien wie Glas, Kunststoff und Metall beste Druckergebnisse. Die Systeme stehen für Betriebssicherheit und bis zu einem Drittel niedrigere Wartungskosten als vergleichbare Systeme im Markt. Mit 13,5 kg Gewicht ist der CJ400 der leichteste Continuous Tintenstrahldrucker und lässt sich flexibel an unterschiedlichen Linien einsetzen. Mit Schrifthöhen von 2 bis 20 mm ist er außerdem sowohl für die Beschriftung von Primär- als auch Sekundärverpackungen geeignet. Der Drucker ist wie alle Linx-Systeme einfach und sicher zu bedienen und kann sogar vom Bediener ohne Technikereinsatz schnell und einfach selber gewartet werden.   

Müssen Produkte oder Verpackungen etikettiert werden, bietet Bluhm Systeme mit den Legi-Air Etikettendruckspendern, den Alpha Etikettenspendern sowie den Geset Etikettieranlagen Lösungen. Systemvielfalt für unterschiedlichste Etikettier-Anwendungen ist hier durch standardisierte Module gegeben. Für die schnelle und zuverlässige Verarbeitung von vorgedruckten Etiketten gibt es z.B. den Servomotor-angetriebenen Alpha Compact plus. Für das Drucken von Etiketten mit variablen Daten sowie das Applizieren stehen verschiedene Legi-Air-Systeme mit einer Vielzahl von Druckmodulen und Applikatoren zur Verfügung. Von der Karton- und Palettenetikettierung bis hin zur Highspeed-Etikettierung decken die Systeme alles ab. Ein kostengünstiges und robustes Einstiegsmodell für Standard-Etikettieraufgaben ist der Legi-Air 4050 S.

Die Etikettiermaschinen der Geset 100er, 300er und 700er-Serie etikettieren runde, ovale und eckige Produkte rundum, von oben oder der Seite. Bis zu 50 Module ermöglichen auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Lösungen. 
Die Geset 700er sind individuell kombinierbar mit Laserdruckern, Thermo-Transfer-Direktdruckern und Druckspende-Systemen.

www.bluhmsysteme.com

 
 

 

20.02.2014

Neuer Geschäftsführer bei Metall + Plastic

 

Dr. Stefan Kleinmann ist neuer Geschäftsführer der Metall + Plastic GmbH in Radolfzell-Stahringen. Das Optima Tochterunternehmen stellt Komponenten und Module her, darunter Isolatoren, E-beam-Emitter und -Tunnel für die Pharmaindustrie sowie gasdichte Türen. Der 46-jährige Maschinenbauingenieur und MBA-Absolvent verfügt über langjährige, internationale Berufserfahrung in der Pumpen-, Anlagen- und Prozessindustrie. Seine Aufgabenbereiche umfassten den internationalen Vertrieb, Marketing, Geschäftsentwicklung, die Optimierung betrieblicher Abläufe sowie die Geschäftsbereichsleitung mit Konstruktion und Produktion, mit EMEAA-Zuständigkeit in einem international verzweigten Unternehmen. Dr. Stefan Kleinmann wird die Nachfolge von Christoph von Stenglin antreten, der weiterhin für einen reibungslosen Übergang zur Verfügung steht. Metall + Plastic ist Teil der Optima Gruppe in Schwäbisch Hall, zu der auch Optima Pharma als Spezialist im Bereich Abfüll-, Verschließ- und Prozesstechnik für die pharmazeutische Industrie gehört.

www.optima-pharma.com

 
 

 

18.02.2014

Tetra Pak: Ergänzt Tetra Brik Aseptic-Range

 

Tetra Pak, weltweit führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, erweitert seine Tetra Brik Aseptic-Produktlinie um eine neue Verpackung. Die ""Tetra Brik Aseptic 250 Base Crystal"" bietet durch zwei kristallförmige Flächen auf der Vorderseite noch bessere grafische Gestaltungsmöglichkeiten.

„Die Verbraucher haben heute weniger Zeit, um aus einem zunehmend umfangreicher werdenden Angebot auszuwählen. Abgrenzung wird für Marken deswegen immer wichtiger. Mit der neuen Verpackung bieten wir Lebensmittelproduzenten eine preislich attraktive und nachrüstbare Lösung,
mit deren Hilfe sie ihre Marken optisch von anderen Angeboten differenzieren können“, so Manuel Calderon, Product Director bei Tetra Pak.

Nach dem erfolgreichen Markttest mit Mengniu, einem führenden chinesischen Hersteller von Milchprodukten, kommt die neue Verpackung jetzt weltweit auf den Markt. „Wir begrüßen kosteneffiziente Angebote wie diese nachrüstbare Lösung für die Tetra Brik Aseptic Crystal“, sagt Zhao Xingji, Head of Brand Management bei Mengniu Dairy. „Es ist eine einfache Möglichkeit, unsere Milchgetränke-Produkte weiter zu entwickeln.“

Verbraucherforschung in China und Pakistan hat ergeben, dass die Tetra Brik Aseptic 250 Base Crystal bei Verpackungsdesign, optischer Attraktivität und Funktionalität gut abschneidet. Das Verpackungsmaterial ist durch einen höheren Kartonanteil fester. Dadurch lassen sich die Verpackungen im Handel effizient stapeln und distribuieren. Vorhandene TBA/22-Abfüllanlagen können für die Produktion von Tetra Brik Aseptic 250 Base Crystal nachgerüstet werden. Mit der Einführung der neuen Generation der Tetra Pak A3/Speed-Linien ab 2015 steht die neue Verpackung allen Lebensmittelproduzenten zur Verfügung.

Tetra Pak ist der weltweit führende Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten bringen wir sichere, innovative und umweltfreundliche Produkte auf den Markt, die täglich den Bedarf von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt decken. Mit mehr als 23.000 Mitarbeitern sind wir in über 85 Ländern tätig. Wir legen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und einen nachhaltigen Ansatz für unser Geschäft. Unser Motto „Schützt, was gut ist“ spiegelt unsere Vision wider, Lebensmittel überall auf der Welt sicher und verfügbar zu machen.

www.tetrapak.de

 
 

 

18.02.2014

Behälterglasmarkt 2013 positiv

 

Der Trend zum Wachstum im dritten Quartal hat sich im vierten Quartal des Jahres 2013 noch einmal verstärkt – das Jahresergebnis für den Absatz der deutschen Behälterglasindustrie ist somit positiv. Insgesamt um 0,4 Prozent ist der Absatz in Tonnen Behälterglas 2013 gegenüber dem Jahr 2012 gestiegen. Während der Absatz im Inland exakt so hoch war wie im Vorjahr, konnte der Auslandsabsatz um 1,5 Prozent zulegen. Entscheidend dazu beigetragen hat als Spitzenreiter der Monat April (plus 11,6 Prozent). Die Erklärung hierfür liegt auch im Wetter. Denn ab Mitte April 2013 gab es laut Deutschem Wetterdienst einen kräftigen Temperaturanstieg auf frühsommerliche Werte. Wenig überraschend: Die vergleichsweise warmen Sommermonate Juli und September zeigten sich ebenfalls gewohnt absatzstark (plus 7,3 Prozent bzw. 6,8 Prozent). Der späte Sommer macht sich hier bemerkbar. Aber auch der Januar brachte ein deutliches Plus von 6,8 Prozent.

Trotz des späten und relativ kühlen Sommers konnte das Getränkesegment insgesamt stabil abschließen: Das Minus beträgt 0,2 Prozent. Spitzenreiter bleiben wie im Vorjahr Wasser/ Limo mit einem Wachstum von 5,5 Prozent und Wein mit 2,8 Prozent. Gerade im Inland sind diese beiden Segmente stark – Wasser/ Limo wächst hier mit 12,1 Prozent, Wein mit 3,3 Prozent. Der Grund: Wasser/ Limo sind gefragte Getränke bei den Verbrauchern. Mineralbrunnen meldet, dass nach ersten Hochrechnungen der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser im Jahr 2013 um 1,6 Liter auf 140,0 Liter gestiegen ist. Und auch die Nachfrage nach Weinen aus heimischen Regionen steigt weiter. Das Deutsche Weininstitut berichtet dazu, dass die Weine aus den deutschen Anbaugebieten im eigenen Land weiterhin gefragt sind. Ihr Absatz legte im vergangenen Jahr trotz eines insgesamt leicht rückgängigen Weinmarktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent zu. Heimische Weine haben damit nun einen Absatzanteil von 46 Prozent am gesamten Weinabsatz in Deutschland.

Der Absatz für Glasflaschen für Spirituosen (plus 1,1 Prozent) und Schaumwein (plus 1,0 Prozent) entwickelte sich in beiden Fällen leicht positiv. Nur das Segment Bier bildet die Ausnahme im Bereich der Getränkeflaschen aus Glas, dies zeichnete sich schon nach dem dritten Quartal ab: Der Absatz nahm hier im Jahr 2013 – trotz eines leichten Aufschwungs im vierten Quartal – um insgesamt 4,1 Prozent gegenüber 2012 ab. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass der Bierkonsum in Deutschland seit Jahren rückläufig ist und im Jahr 2013 so wenig Bier abgesetzt wurde wie seit der Wiedervereinigung vor mehr als 20 Jahren nicht. Der Deutsche Brauerbund nennt als Gründe das gemischte Wetter sowie die fortschreitende Alterung der Gesellschaft.

Der Bereich Verpackungsglas für Lebensmittel hatte sich im ersten Halbjahr leicht negativ entwickelt. Nachdem er im dritten Quartal ein Wachstum zeigte, schließt er das Jahr insgesamt mit einem moderaten Minus von 0,3 Prozent ab. „Sonstige Gläser“ und „Babyfood“ nehmen hier die ersten Plätze mit enormen Wachstumsquoten von plus 19,4 bzw. plus 17,3 Prozent ein. „Instant“ und „Süße Aufstriche“ verbuchen plus 4,0 Prozent und plus 0,7 Prozent. Relativ stabil entwickelten sich „Wurst, Fleisch und Fisch“ (minus 0,4 Prozent), „Dressing & Saucen“ nehmen leicht ab (minus 2,6 Prozent). „Obst-, Gemüse- und Sauerkonserven“ verlieren in diesem Segment am meisten – minus 5,5 Prozent ist ihre Bilanz 2013. Die weiterverarbeitende Industrie hat hier unter den schlechten Ernten gelitten, die in diesem Jahr zu weniger verarbeiteten Konserven führten – und damit zu einem geringeren Bedarf an Verpackungen.

Der Bereich Verpackungsglas für Pharmazie, Kosmetik und chemisch-technische Zwecke sowie Verpackungsglas für die Getränkeindustrie mit 150 Milliliter oder weniger Inhalt hat sein Absatzplus der Vormonate weiter ausgebaut. Es beträgt insgesamt plus 7,5 Prozent, davon entfallen 4,6 Prozent auf den Inlands- und 9,5 Prozent auf den Auslandsabsatz.

„Das Jahr 2013 konnte die deutsche Behälterglasindustrie mit einem Plus abschließen. Grundsätzlich schätzen wir die Lage für die Behälterglasindustrie daher positiv ein“, resümiert Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Glasindustrie e.V. Sorgen bereitet der Behälterglasindustrie jedoch wie allen anderen Glasbranchen die unsichere Zukunft hinsichtlich der Ausgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Sollte die besondere Ausgleichsregelung im EEG für Unternehmen der Glasindustrie verschärft werden oder gar entfallen, würde das die Glasunternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, da sie die Mehrkosten nicht ausgleichen können. Für Regionen, in denen die Glashütten seit Generationen der wichtigste Arbeitgeber sind, bedeutet das einen gravierenden wirtschaftlichen Abschwung.“

www.glasaktuell.de

 
 

 

18.02.2014

DS Smith: Vogel in Ruhestand

 

Norbert Vogel, langjähriger General Manager im DS Smith Werk in Nördlingen, wurde nach 23 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Mit seinem großen Engagement und Einsatz hat er sich um das Werk Nördlingen verdient gemacht.

Nach einer kaufmännischen Lehre und darauffolgendem Studium startete Vogel 1975 als Diplom-Wirtschaftsingenieur bei den Papierwerken Waldhof-Aschaffenburg (PWA). Er begann seine Laufbahn in der Konzern-Anlagenbuchhaltung, deren Leitung er bereits nach einem Jahr übernahm. Kurzzeitig folgte er dem Ruf in seine Heimat, das Saarland. Er kehrte jedoch bald zurück und übernahm unter anderem die Einführung der SAP-Buchhaltung im Konzern.

Nach weiteren zentralen Organisationsprojekten wurde Vogel die kaufmännische Leitung  der Zewawell in Mannheim übertragen, einer PWA-Tochtergesellschaft und eine der Vorgängergesellschaften der heutigen DS Smith. 1990 wechselte er zur Zewawell Nördlingen und leitete das Werk in den folgenden dreiundzwanzig Jahren. Mit ihm an der Spitze entwickelte sich das Werk äußerst erfolgreich und hat auch schwierige Zeiten gut überstanden.

Heute ist Nördlingen von der Produktionsmenge das größte Verpackungswerk der DS Smith in Deutschland. Mit hervorragender Qualität und stabiler Laufleistung trägt das Werk maßgeblich zum Ergebnis der Region bei. Durch kontinuierliche Verbesserung hat Vogel das Werk zu dem gemacht, was es heute ist. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter viele Kunden-Qualitäts-Awards, belegen dies eindrucksvoll.

Der neue General Mangager des Werkes Nördlingen, Paul Feistle, verabschiedete seinen Vorgänger gemeinsam mit allen Mitarbeitern des Werkes. In seiner Dankesrede hob er hervor, dass Vogel mehr als die Hälfte der 43jährigen Firmengeschichte des Standortes als deren Chef geprägt hat. Durch die hervorragende Zusammenarbeit von Werksleitung, Betriebsrat und Belegschaft ist der Standort heute Benchmark für andere Konzernstandorte, aber auch für den Wettbewerb.

Zur Verabschiedung waren auch einige Überraschungsgäste geladen: Unter anderem Dieter Reese, der Vorgänger von Vogel, Dr. Manfred Klis, ehemaliges Vorstandsmitglied der PWA Raubling und früherer Chef von Vogel und Herman Faul, Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen. Sie alle würdigten in ihren Grußworten ausdrücklich das Wirken und die Verdienste von Vogel.

Dank seinem vorausschauenden, verantwortungsvollen und nachhaltigen Handeln und nicht zuletzt dank seiner Beharrlichkeit, hat Vogel das Werk erfolgreich aufgestellt. Gemeinsam mit seinem Team hat er es geschafft, Nördlingen zu dem DS Smith Standort der Region D-A-CH zu machen, in den derzeit die größte Einzelsumme an Investitionen fließt. Der Standort ist somit „Fit für die Zukunft“ und bestens am Markt positioniert.

www.dssmith-packaging.de

 
 

 

18.02.2014

Neuer Karton von Metsä Board

 

Mit Carta Allura bringt Metsä Board eine neue Kartonqualität auf den Markt, die gezielt für Luxus-Endanwendungen entwickelt wurde. Der Karton besitzt eine außergewöhnlich hohe Glätte und ist daher für die Folienlaminierung, die Hochglanzlackierung und weitere Spezialeffekte geeignet. Premiumprodukte werden mir ihm ins rechte Licht gerückt. Er ist für Kosmetikartikel, Luxuslebensmittel und -getränke sowie Grafikanwendungen gedacht.

Carta Allura ist leichtgewichtig und besitzt gleichzeitig eine hohe Festigkeit. So lassen sich aus jeder Tonne mehr Schachteln produzieren und entsprechende Nachhaltigkeitsvorteile erzielen. Aufgrund seiner Konsistenz und guten Steifigkeit ist eine hohe Verarbeitbarkeit gewährleistet. Der Rückseitenstrich offeriert eine hohe Weiße und ermöglicht so auch der Faltschachtelinnenseite ein edles Erscheinungsbild.

„Es liegt im Trend, Spezialeffekte einzusetzen, um Verpackungen besonders hervorzuheben“, sagt Christophe Baudry, Commercial Director Beautycare & Healthcare, Metsä Board. „Bei der Heißfolienprägung und der Folienlaminierung werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn die Oberfläche besonders glatt ist, und genau das bietet Carta Allura“.

Das Unternehmen präsentierte Carta Allura erstmals Anfang Februar 2014 auf der PCD – Perfumes, Cosmetics and Design Packaging - in Paris. Es wurdene hier auch anderen Kartonqualitäten für Kosmetikprodukte gezeigt, darunter Carta Elega, Carta Integra, Carta Solida, Avanta Prima, Chromolux und Modo Northern Light. Alle Produkte werden aus Frischfasern hergestellt, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Frischfasern mit Herkunftsnachweis bieten die für sensible Produkte nötige Reinheit und Sicherheit.

www.metsaboard.com

 
 

 

17.02.2014

Quadpack erwirbt Krampak

 

Quadpack gibt den Kauf der Siebdruck-Firma Krampak bekannt. Der Sitz des gut im Markt eingeführten Unternehmens befindet sich in Torelló im Herzen des katalanischen „Cosmetic Valley“.

Die Betriebsanlagen des jüngsten Mitgliedes der Gruppe werden in den nächsten Monaten unter Einsatz erheblicher Investitionen aktualisiert. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird Krampak mit Leistungsverbesserungen helfen, kürzere Lieferfristen anbieten sowie die Flexibilität der Kunden erhöhen.

Quadpack-Geschäftsführer Tim Eaves erläutert: „Mit diesem Schritt stellen wir uns auf die Bedürfnisse des Markts ein. Unsere Kunden sind mit den Vorlaufzeiten anspruchsvoller, um taktisch auf den Markt reagieren zu können. Außerdem werden wir in Kombination mit unseren Einrichtungen bei Technotraf Wood Packaging jetzt in der Lage sein, eine Vielzahl von Leistungen in Produktion und Endbearbeitung direkt hier in Europa anbieten zu können. Die Palette reicht von maßgeschneiderten Holzkomponenten über Siebdruck und Sprühverfahren bis zur Lagerhaltung.“

„Doch wird die Beschaffung in Asien weiterhin ein wichtiger Teil unserer Arbeit sein. Dort gibt es immer noch technische und wirtschaftliche Vorteile. Was wir in Spanien tun, hilft uns vor allem dabei, logistische Lücken zu schließen“, fügt Eaves hinzu.

„Die geplanten Investitionen sind umfangreich, aber der Betrieb bei Krampak wird ohne Unterbrechung weiterlaufen. Die Firma liefert Deko-Services für die Beauty-Industrie einschließlich Siebdruck, Tampondruck, Thermodruck, Digitaldruck und Lasergravur.“ Krampak-Gründer David Tanya bestätigt: „Krampak hat stets größten Wert darauf gelegt, seinen Kunden guten Service und modernste Deko-Verfahren anzubieten. Mit Quadpacks Unterstützung können wir sicherstellen, auch weiterhin ständige Innovationen anbieten zu können, unsere Sichtbarkeit zu verbessern und unsere Geschäfte auszubauen.“

Der Neustart der modernisierten Anlagen ist für September 2014 geplant.

www.quadpack.com

 
 

 

17.02.2014

Bizerba auf der Logimat 2014

 

Bizerba zeigt auf der Logimat vom 25. bis zum 27. Februar 2014 in Halle 3, Stand 161 Logistiklösungen, mit denen Paket-, Kurier- und Expressdienstleister effizienter arbeiten können. In einem Rundlauf präsentiert das Unternehmen ein Dimensioning-Weighing-Scanning (DWS)-System bestehend aus der Durchlaufwaage CWL Eco Flexx, dem integrierten Auszeichnungsautomat GLM-B sowie einem Inspektionssystem. Die vollautomatische Lösung lässt sich einfach in intralogistische Förder- und Zuführsysteme integrieren und steuert Waren- und Materialflüsse.

Das Unternehmen zeigt sämtliche Lösungen in einem Versandsystem, wie es in Logistikzentren zu finden ist. Hier laufen Pakete unterschiedlicher Länge in willkürlicher Reihenfolge über die Waagen. Die dynamische Waage CWL Eco Flexx ermittelt in Höchstgeschwindigkeit das Gewicht der Pakete und bestimmt über das optionale Volumen-Messsystem ihr Volumen. Paket-, Kurier- und Expressdienstleister können somit ein größeres Produktspektrum wiegen.

Ein weiterer Vorteil des Systems: Die Dynamische Waage lässt sich um bis 20 Grad schrägstellen und in ansteigende Förderstrecken integrieren. Bis zu einer Geschwindigkeit von 2,7 Metern pro Sekunde ist es möglich, eichfähig zu verwiegen. Dank der integrierten Vier-Zellen-Wägetechnik lassen sich auch überdurchschnittlich große Bandaufbauten von bis zu drei Metern Länge realisieren, ohne dass es zu Wägeungenauigkeiten kommt.

Kombiniert mit dem Auszeichnungssystem GLM-B lassen sich im nächsten Schritt unterschiedliche Paketformate von der Seite oder von oben etikettieren. Der GLM-B verfügt über einen Text- und Layout-Speicher und passt sich flexibel an individuelle Gegebenheiten an. Passende Logistik-Etiketten, die den hohen technischen Anforderungen der Branche entsprechen, kommen aus dem Etikettenwerk von Bizerba.

Ebenso integriert ist die Kontrollwaage CWF mit Metalldetektor. Sie vergleicht das aktuelle Gewicht mit dem vorgegebenen Nenngewicht und sortiert fehlgewichtige Verpackungen aus der Produktion aus. Der integrierte Metalldetektor erkennt alle magnetischen und nicht-magnetischen Metalle und erkennt dank Multifrequenztechnik zuverlässig auch kleinste Fremdkörper in anspruchsvollen Produkten. Die Kombichecker sind modular aufgebaut und passen sich flexibel in alle Produktionslinien ein. Laufrichtung und Transporthöhe lassen sich ganz einfach vor Ort justieren. Über das Bedieninterface iS50 wird der Ablauf gesteuert. „Auf der Logimat zeigen wir dieses Jahr eine vollautomatische Lösung, die wesentliche Aufgaben im Durchlaufbetrieb übernimmt”, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions. „Das System vereint zentrale Arbeitsschritte und spart so viel Platz und Zeit.”

Speziell für die Anforderungen in Logistikzentren wurde das Volumenmess- und Wägesystem DWS 520 entwickelt. In einem Arbeitsschritt ermittelt es Barcode, Volumen und Gewicht selbst unförmiger Produkte und generiert so auf Knopfdruck alle relevanten Daten zur Frachtberechnung und zum Erstellen von Frachtpapieren. Das DWS 520 besteht aus einer statischen Waage, einem Handscanner, mit dem der Mitarbeiter das Paket über den Barcode identifiziert und einem Volumen-Messsystem. Es misst mit einem Scanner Höhe, Länge und Breite, und berechnet anschließend das Volumen sowie den entsprechenden Versandtarif.  Transportfahrzeuge lassen sich dank dieser Daten optimal auslasten, und passende Abstellorte für eine Zwischenlagerung sind schnell gefunden. Das geeichte System ist zudem für die Datenerfassung in ERP-Systemen geeignet. Es schafft einen Durchsatz von bis zu 500 Frachtstücken pro Stunde.

Als intelligentes Industrie-Terminal vereinfacht das iS50 den Aufbau komplexer Wäge- und Steuerungssysteme wie sie etwa in Lagersystemen im Einsatz sind. Bisher war zum Steuern der Motoren eine kleine Steuerung sowohl vor als auch nach der Waage notwendig. Das Wägeterminal ist in der Lage, einfache Steuerungsaufgaben zu übernehmen. Zusätzlich kann das iS50 bei vielen Aufgaben abseits des einfachen Wiegens unterstützen. Mithilfe eines gespeicherten Referenzgewichtes kann es etwa die Stückzahl eines Produktes bestimmen, nach Stückzahl dosieren und die Toleranzkontrolle durchführen. Das Wägeterminal lässt sich flexibel auf einer Wand-, Tisch- und Stativaufstellung montieren und verfügt über Ethernet- und USB-Schnittstellen. Kunden können das Terminal leicht in ihre EDV integrieren oder über eine Soft-SPS selbst programmieren und an ihre Bedürfnisse anpassen. „Durch den Einsatz des Terminals lassen sich Kommissionierplätze deutlich optimieren. Anwender sparen nicht nur Platz, sondern sind effizienter, da das Wägen und Aktivieren der Transportbänder mit einem Gerät möglich ist“, so Conzelmann.

www.bizerba.com

 
 

 

17.02.2014

Save Food: Carbon-Foodprint

 

3,3 Gigatonnen CO2-Äquivalent jährlich beträgt der so genannte Carbon-Footprint der weltweiten Nahrungsmittelverluste und Nahrungsmittelverschwendung. Im Vergleich mit dem Ausstoß einzelner Länder nimmt dieser Wert hinter China und den USA den dritten Platz unter den größten Treibhausgas-Emittenten weltweit ein. Konkret bedeutet das: Die bei Produktion, Verarbeitung, Transport und Lagerung sämtlicher nicht verzehrter Nahrungsmittel entstehenden Treibhausgase entsprechen etwa der Hälfte dessen, was sowohl China als auch die USA pro Jahr jeweils in die Atmosphäre abgeben. Für Deutschland beträgt der Wert circa eine Gigatonne, also weniger als ein Drittel aller weltweiten Emissionen durch Nahrungsmittelverlust und -verschwendung. 3,3 Gigatonnen, oder anders ausgedrückt 3,3 Milliarden Tonnen, sind eine enorme Menge. Zum Vergleich: Die Treibhausgasemissionen des gesamten Straßenverkehrs in den USA betrugen im Jahr 2010 1,5 Gigatonnen.

Nach Nahrungsmittel-Klassen geordnet hat Getreide mit 34 Prozent den größten Anteil am Treibhausgasaufkommen durch Nahrungsmittelverluste und -verschwendung. Es folgen Fleisch und Gemüse mit je 21 Prozent. Aber: Der Anteil von Fleisch an der Gesamtmenge verlorener Nahrungsmittel ist mit weniger als fünf Prozent viel geringer als der von Getreide (25 Prozent) und Gemüse (unter 25 Prozent). Fleisch hat folglich eine deutlich höhere Carbon-Footprint-Intensität, denn es verursacht über ein Fünftel des Treibhausgasausstoßes. In Deutschland stellt sich die Situation ähnlich dar. Beispielsweise beträgt in Nordrhein-Westfalen der Anteil von Fleisch am Gesamtaufkommen des Carbon-Footprints in der Nahrungsmittel-Wertschöpfungskette fast die Hälfte – bei einem Anteil an der gesamten Menge verschwendeter Nahrungsmittel von circa zehn Prozent.

Die Gründe für den intensiven Carbon Footprint von Fleisch liegen vor allem im hohen Energie- und Ressourcenverbrauch beim Futtermittelanbau, den bei Haltung und Transport eingesetzten Maschinen, dem Kühlbedarf – und nicht zuletzt im erheblichen CO2-Ausstoß von Wiederkäuern. Daher gilt gerade die Rinderhaltung als besonders treibhausgasintensiv.

Auch über die verschiedenen Phasen der Wertschöpfungskette variieren das Ausmaß an Verlust und Carbon-Footprint. So fallen in der Produktionsphase die meisten Verluste an, der Fußabdruck ist jedoch in der Verbrauchsphase am größten – unter anderem wegen der Energie, die zum Lagern und Kochen in Privathaushalten, Restaurants, Kantinen usw. aufgewendet wird.

Treibhausgase, wie sie bei Produktion, Transport und Lagerung von Nahrungsmitteln entstehen, belasten die Umwelt. Wenn diese Nahrungsmittel dann verderben oder weggeworfen werden, sind die Schadstoffe letztendlich ohne jeden Nutzen in die Atmosphäre gelangt. Eine Minimierung von Verschwendung und Verlust ist allein aus diesem Grund dringend geboten. Darüber hinaus hungert einer von acht Menschen weltweit, während ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel nicht verzehrt werden.

Die gesamte Problematik von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung stehen vom 7. bis zum 8. Mai auf der Tagesordnung des zweiten internationalen Save Food Kongress in Düsseldorf. Die Interpack als internationale Leitmesse für die Verpackungsbranche und die verwandte Prozessindustrie stellt hierfür eine optimale Plattform dar, um Branchenexperten aus Unternehmen und Verbänden mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammenzubringen.

www.messe-duesseldorf.de

 
 

 

17.02.2014

Upakovka/Upak Italia 2014

 

Verpackungen spielen im russischen Markt weiterhin eine bedeutende Rolle, das Interesse an innovativen Technologien und Materialien zur Produktion ist ungebrochen. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, im Süßwarenmarkt, im Kosmetiksektor und in der Pharmabranche werden die Ansprüche der Konsumenten an Waren und ihre Aufmachung besonders deutlich, die Verpackungshersteller in der russischen Föderation investieren, um ihre Marktposition zu verbessern. Auch der  Bereich der Industrie- und Transportverpackungen, insbesondere für Baumaterialien, nimmt an Bedeutung zu. Erweiterung und Modernisierung russischer Anlagen sind die Folge, hochleistungsfähige, energie- und ressourceneffiziente Maschinen finden große Beachtung. Zudem besteht ein  beträchtlicher Bedarf an innovativen Verpackungsmaterialien.

Entsprechend groß war das Interesse an der Upakovka/Upak Italia 2014, der führenden russischen Fachmesse für Verpackungsmaschinen, Prozesstechnik, Verpackungsproduktion und Packmittel. Sie fand bereits zum 22. Mal in Moskau statt und wird veranstaltet von der Messe Düsseldorf gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft OOO Messe Düsseldorf Moscow in Kooperation mit dem italienischen Veranstalter Centrexpo. Vom 28. bis 31. Januar zog sie 20.000 Fachbesucher aus Russland und den Nachbarstaaten der GUS an, gemeinsam mit der gleichzeitig stattfindenden Interplastica 2014, Internationale Fachmesse für Kunststoff und Kautschuk.

Fast 300 Aussteller präsentierten ein umfassendes Angebot auf rund 5.500  Quadratmetern verkaufter Nettofläche. Die Unternehmen berichteten über interessante und nachhaltige Gespräche mit bereits existierenden und neuen Kunden, es kam auf der Messe zu konkreten Verhandlungen und Vertragsabschlüssen. In manchen Bereichen war allerdings auch festzustellen, dass die aktuelle Schwäche des Rubels und die damit verbundene wirtschaftliche Unsicherheit sowie neue gesetzliche Regelungen z. B. für alkoholische Getränke die Nachfrage abgekühlt hat. Erhard Wienkamp, Bereichsleiter der Messe Düsseldorf, zog ein positives Fazit: „Die russische Föderation, mit rund 143 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Europas, zählt zu den wichtigsten Absatzmärkten für Nahrungsmittel, Getränke, Kosmetik und pharmazeutische Produkte. Moderne Verpackungslösungen sind für diese Industrien von größter Bedeutung, das Interesse der Experten an Produkten und Dienstleistungen war auf der Upakovka/Upak Italia beeindruckend. Die Tatsache, dass wir wenige Wochen vor Beginn der Weltleitmesse Interpack vom 8. bis 14. Mai in Düsseldorf  mit der Upakovka/Upak Italia ein konstant hohes Besucherinteresse erfahren haben, zeigt den Stellenwert der Veranstaltung in einem wichtigen Markt.“

Diese Einschätzung bestätigt Dr. Guido Corbella, Geschäftsführer von Centrexpo. „Die italienischen Anbieter haben nach wie vor großes Interesse am russischen Verpackungsmarkt, der in den meisten Bereichen – insbesondere im starken Nahrungsmittel- und Süßwarenbereich - ein stabiles Wachstum aufweist. Und sie behaupten sich mit ihrem innovativen und weitreichenden Angebot ausgesprochen gut in dieser Region. So stiegen die Exporte für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen von Italien nach Russland  in den ersten elf Monaten des Jahres 2013 um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

Für die deutschen Anbieter von Verpackungs- und Nahrungsmittelmaschinen hat Russland nach wie vor einen hohen Stellenwert, liegt hinter den USA und China auf Platz 3 in der Exportstatistik. Nach den Zuwächsen in den vergangenen Jahren war in 2013 ein Rückgang bei den Ausfuhren zu verzeichnen: Das Gesamt-Exportvolumen von deutschen Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen nach Russland lag in den ersten elf Monaten des Jahres 2013 mit 432 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Süßwaren- und Bäckereimaschinen sowie Fleischverarbeitungsmaschinen schnitten dabei besser ab als Verpackungsmaschinen.

Vera Fritsche vom VDMA-Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen betont die Bedeutung des russischen Marktes: „Der Bedarf an moderner Technologie ist bei weitem nicht gesättigt und das Interesse groß. Allerdings wird derzeit nur verhalten investiert, denn der russische Konsument ist zurückhaltender geworden. Ganz besonders deutlich merkt man das im Bereich hochprozentiger Alkoholika: Durch die höhere Besteuerung und Verkaufsbeschränkungen ist die Nachfrage stark zurückgegangen. Der Absatzmarkt Russland ist aktuell mit Unsicherheiten behaftet, bietet aber weiterhin große Chancen. Und deutsche Produkte haben aufgrund ihrer innovativen Technik und Zuverlässigkeit einen sehr guten Ruf; die russischen Kunden wissen die Qualität, den umfassenden Service und die Beratung durch die Lieferanten zu schätzen.“

Aus 28 Ländern stammten die Aussteller der Upakovka/Upak Italia, Länderbeteiligungen mit offiziellen Gemeinschaftsständen gab es aus Deutschland, Frankreich und Italien. Das größte Ausstellerkontingent stellte das Gastgeberland Russland mit 86 Unternehmen, es folgten Italien mit 71 und Deutschland mit 63 Ausstellern.

Guten Zuspruch fand einmal mehr das fachliche Rahmenprogramm unter dem Titel „Future Forum“. In Workshops und Vorträgen wurden aktuelle Themen der Verpackungsbranche aufgegriffen, dabei ging es um Lösungen für hygienische Verpackungen ebenso wie um aktuelle Tendenzen in der Karton- und Faltschachtelindustrie, um Design- und Marketingaspekte sowie Finanzierungsfragen. Auf großes Interesse stieß auch die neue Themenwelt „World of Packaging Materials“. In ihrem Mittelpunkt stand nicht allein innovative Maschinentechnologie für die Verpackungsindustrie, sondern auch die Auswahl der passenden Packmittel,  die Gestaltung und Markenbildung von Verpackungen.

www.messe-duesseldorf.de

 
 

 

17.02.2014

9. European Bioplastics Konferenz

 

Die 9. European Bioplastics Konferenz - das führende Veranstaltungsformat der europäischen Biokunststoffbranche - wird am 2. und 3. Dezember 2014 im Konferenzzentrum „The Square“ in Brüssel stattfinden.

Jedes Jahr kommen zwischen 350 und 400 Experten aus der ganzen Welt auf der Konferenz zusammen und bestätigen kontinuierlich ihre Stellung als Netzwerkgelegenheit und Informationsplattform. Die Mischung aus Expertenpräsentationen beinhaltet beispielsweise die Themen Wirtschaftsinnovationen, Material- und Anwendungsentwicklungen sowie aktuelle Politiktrends.

Ein interaktives Konferenzformat, exklusive Netzwerk-Bereiche, ein digitale Terminsystem und die Abendveranstaltung verbinden die Teilnehmer untereinander. Darüber hinaus haben alle Besucher der Konferenz nicht nur die Möglichkeit sich über aktuelle Biokunststoffanwendungen zu informieren, sondern können diese in der angeschlossenen Produktausstellung direkt erleben. Die Produktausstellung umfasst zahlreiche Firmen aus verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette.

Die Anmeldung für die diesjährige Konferenz ist ab April 2014 möglich. Der Aufforderung zur Einsendung von Beiträgen wird demnächst veröffentlicht.

www.european-bioplastics.org

 
 

 

14.02.2014

Der Kauf von A&R Carton Lund und Flextrus durch die Weidenhammer Packaging Group kommt nicht zustande

 

Hockenheim, 14. Februar 2014 – Der von der Weidenhammer Packaging Group (WPG), Europas führendem Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern, und der AR Packaging Group (AR), Hauptsitz in Lund, Schweden, in einer gemeinsamen Absichtserklärung (Letter of Intent) im  November 2013 vereinbarte Kauf der Tochterunternehmen A&R Carton Lund und Flextrus durch die WPG wird nicht zustande kommen.

Die AR-Gruppe hat die WPG  darüber informiert, dass sie sich aufgrund des fehlgeschlagenen Verkaufs ihres Tabakverpackungen-Geschäfts dazu entschlossen hat, den laufenden Verkaufsprozess ihrer Geschäftsbereiche Specialties Packaging und Food Packaging insgesamt abzubrechen. Dies betrifft direkt auch die Geschäftsbereiche A&R Carton Lund und Flextrus, über deren Verkauf sich AR Packaging und Weidenhammer einig waren.

„Wir bedauern, dass die AR Packaging Group die Verhandlungen mit uns beendet hat und die Akquisition dadurch nicht wie geplant abgeschlossen werden kann“, erklärt Ralf Weidenhammer, Managing Director der WPG. „Diese Entscheidung hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung unseres Gesamtgeschäfts als Unternehmensgruppe. Die WPG konnte im vergangenen Jahr ihr Geschäft mit Kombidosen und IML-Kunststoffverpackungen erfolgreich weiter ausbauen. Wir sehen, dass unsere modernen und hochwertigen Barriere-Verpackungen gerade für Lebensmittel äußerst gefragt sind, sodass wir weiter in allen Märkten wachsen. Diesen Wachstumskurs werden wir auch in diesem und den kommenden Jahren fortsetzen.“

Kurzportrait Weidenhammer Packaging Group


Die Weidenhammer Packaging Group ist mit zwölf Produktionsstandorten, über 1.100 Mitarbeitern und einem Jahresgruppenumsatz von 250 Millionen Euro weltweit einer der beiden führenden Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern. Das 1955 in Hockenheim gegründete mittelständische Familienunternehmen hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zum Markt- und Technologieführer in seinem Marktsegment entwickelt. Zum Kundenkreis zählen internationale Markenartikler wie Nestlé, Unilever, Kelloggʼs, Mondelez, Rügenwalder Mühle, Imperial Tobacco oder BAT.

 

Zusätzliche Informationen auf www.weidenhammer.de.

 

Pressekontakt:
Communication Harmonists GmbH & Co. KG
Thorsten Diehl
Poststraße 48
69115 Heidelberg
Deutschland
Tel. +49 (0)6221 90574-14
Fax +49 (0)6221 90574-11
wh@commha.de
www.communicationharmonists.de

 
 

 

14.02.2014

Workshop: Ecodesign in der Praxis

 

Alle reden über Klimawandel, Energiewende und Ressourcenverknappung. Aber was bedeuten diese Themen eigentlich für die Gestaltung von Konsumgütern, Produkten und Systemen? Der Workshop Ecodesign in der Praxis, durchgeführt mit der Referentin Ursula Tischner, beginnt mit einem Überblick über aktuelle Trends und Potenziale des Ecodesigns für die Industrie. Er bietet einen Einblick in Tools und Methoden, mit denen sich Ecodesign besser in die Abläufe innerhalb der Unternehmen integrieren lassen. Dabei werden Entwicklungsprozesse im Bereich Produkt, Verpackung und Service, Innovation und Gestaltung angesprochen. Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Produktlebenszyklen werden kritisch und konstruktiv analysiert.

Der Workshop richtet sich an Produktmanager, Marketingfachleute, Produktdesigner, Ingenieure und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen und produzierendes Gewerbe, insbesondere aus der Getränke- und Lebensmittelindustrie.

Workshop Ecodesign in der Praxis, 27. Februar 2014, 16 – 20 Uhr, BMW Welt München

Workshopleitung: Ursula Tischner, econcept, Agentur für nachhaltiges Design

Da es sich bei diesem Workshop um den Auftakt zu einer kompletten Workshop-Reihe zum Thema Ecodesign handelt, bieten die Bayerische Forschungsallianz und bayern design Ihnen dieses Seminar kostenfrei (aber anmeldepflichtig) an. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

www.bayern-design.de

 
 

 

14.02.2014

Tetra Pak pasteurisiert Saft neu

 

Tetra Pak, weltweit führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, hat die Einführung eines neuen Pasteurisierungsverfahrens für Saft angekündigt, mit dem der Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent gesenkt werden kann. Getränkeproduzenten können so Kosten sparen und ihre Umweltbilanz verbessern.

Das neue Verfahren ist für Säfte mit hohem Säuregehalt geeignet. Die Effizienzsteigerung wird dadurch erreicht, dass die Temperatur des zweiten Pasteurisierungsverfahrens von 95° C auf 80° C gesenkt wird. Die Qualität der hergestellten Säfte wird dabei nicht beeinträchtigt. Saft wird in zwei Schritten pasteurisiert. Die erste Pasteurisierung findet üblicherweise unmittelbar nach dem Auspressen des Saftes statt. Dabei werden Enzyme deaktiviert und Mikroorganismen abgetötet. Direkt vor der Abfüllung wird der Saft dann noch einmal pasteurisiert, um Mikroorganismen abzutöten, die sich während der Lagerung in Großbehältern entwickelt haben.

Diese zweite Pasteurisierung erfolgt normalerweise für 15 Sekunden bei einer Temperatur von 95° C. Mithilfe neuer Technologien von Tetra Pak konnte diese Temperatur jetzt für Säfte mit einem pH-Wert von 4,2 oder weniger auf 80° C gesenkt werden. Micael Simonsson, Manager Centre of Expertise bei Tetra Pak, sagt: „Wir freuen uns über diese neue Entwicklung, die den Energieverbrauch senkt und damit unseren Kunden hilft, in einem zunehmend härter umkämpften Markt ihre Ertragskraft zu steigern. Umfangreiche Tests haben außerdem gezeigt, dass das neue Verfahren die Qualität der hergestellten Säfte im Hinblick auf Geschmack, Nährwerte, Haltbarkeit und Aussehen nicht beeinträchtigt.“ In Verbindung mit dem neuen Saft-Pasteurisierungsverfahren von Tetra Pak sind international zwei Patente angemeldet (PCT/EP2013/074496 und PCT/EP2013/074473).

Tetra Pak ist der weltweit führende Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten bringen wir sichere, innovative und umweltfreundliche Produkte auf den Markt, die täglich den Bedarf von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt decken. Mit mehr als 23.000 Mitarbeitern sind wir in über 85 Ländern tätig. Wir legen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und einen nachhaltigen Ansatz für unser Geschäft. Unser Motto „Schützt, was gut ist“ spiegelt unsere Vision wider,
Lebensmittel überall auf der Welt sicher und verfügbar zu machen.

www.tetrapak.de

 
 

 

13.02.2014

Kallfass: Neue Versandverpackungsanlage

 

Mit der neuen Versandverpackungsanlage „Logi Wrap“ hat die Kallfass Verpackungsmaschinen GmbH ihr Sortiment erweitert. Die Anlage, die speziell für Anwendungen in der Versand- und Logistikindustrie konzipiert wurde, verpackt Produkte und Waren in einen Folienbeutel, der für den Versand oder zur Wiedereinlagerung hervorragend geeignet ist. Durch die kompakten Maße ist die Anlage einfach und platzsparend in den Produktstrom jeder Logistikkette zu integrieren, oder als Stand-Alone-Lösung einsetzbar.

Die „Logi Wrap“ erstellt für einzelne oder gestapelte Produkte einen den Produkten angepassten Folienversandbeutel mit stabilen und belastbaren Schweißnähten bis zu einer Gesamthöhe von 200 mm. Die Zuführung der Waren kann dabei chaotisch erfolgen, da die Dimensionen mittels Lichtschranken erfasst werden. Das System verwendet genau die Folienmenge, die für den jeweiligen Verpackungsvorgang und einen eng anliegenden Folienbeutel notwendig ist.

Beim Verpackungsprozess wird das einlaufende Packgut mit Folie umhüllt und mit einer Quernaht am Produktende versehen. Im darauffolgenden Arbeitsschritt werden die seitlichen Folienüberstände in den Schwenkbändern verschweißt und die optional abgetrennten Folien mittels einer Absaugung dem Recycling zugeführt. Der so entstandene, an vier Seiten versiegelte Folienbeutel wird direkt aus der Maschine dem Logistiksystem  zugeführt. Die Ausgestaltung der Schweißnähte, mit oder ohne Flossennaht, ist flexibel. Optional kann die Integration weiteren Zubehöres wie Etikettierer, Drucker oder Etikettendrucker sowie einer Datenanbindung erfolgen.

Das Einsatzgebiet der Maschine ist die Versand- und Logistikindustrie und bestens dazu geeignet dem steigenden Versand- und Retourenvolumen im Online-Handel zu begegnen. Weitere Einsatzbereiche der „Logi Wrap“ sind Online-Druckereien mit breitem Produktangebot (wie diverse Print- und Textilwaren in variierender Stückzahl), sowie Wäschereien und Reinigungen, Zeitung- und Zeitschriftenversand mit personalisierten Printwaren und Lettershops.

Die Folienbeutelmaschine „Logi Wrap“ basiert auf den bewährten und weiterentwickelten Systemen der vollautomatischen Bündelpackmaschine Super Wrap 500 und der vollautomatischen Seitenschweißkomponente Twin Sealer TS 500. Kallfass stellt die Anlage auf der LogiMat in Stuttgart aus (Halle 4, Stand 120).

 
 

 

13.02.2014

Ratioform: Stülpdeckelkarton Light entwickelt

 

Für den Versand leichterer Waren bietet Ratioform ab sofort eine besonders kostengünstige Verpackungslösung an. Der Stülpdeckelkarton Light hat eine materialsparende Konstruktion nach dem Vorbild von Schuhkartons. Die neu entwickelte Verpackung beruht auf einer Idee von Ratioform und wird exklusiv vertrieben.

Dank des reduzierten Materialaufwands kann Ratioform die Stülpdeckelkartons Light bei gleicher Funktionalität deutlich preisgünstiger anbieten als herkömmliche Kartonagen. Die zweiteiligen Verpackungen mit variabler Füllhöhe und praktischem Steckverschluss sind vielseitig verwendbar. Sie eignen sich beispielsweise für den Versand von Druckerzeugnissen, leichtgewichtigen Klein- und Ersatzteilen, Mustersendungen oder Textilien.

Die Stüpdeckelkartons Light sind in weißer und brauner Farbe sowie in sechs Größen optimal passend für DIN Formate erhältlich. Platzsparend flach angeliefert können die einwelligen Kartons einfach aufgebaut und schnell geöffnet werden.

Die Stülpdeckelkartons Light zählen zu den 200 neuen Produkten im jetzt erschienenen ratioform Katalog Frühjahr/ Sommer 2014.

 
 

 

12.02.2014

Herma: Starkes Wachstum geplant

 

Ein boomender Internet-Handel mit logistischen Herausforderungen, neue EU-Vorschriften zur Produktverfolgung wie etwa bei Medikamenten und eine robuste internationale Nachfrage nach modernster Kennzeichnungsstechnologie v. a. auch in den aufstrebenden Schwellenländern: Etikettierer und Etikettieranlagen von Herma spielen dabei immer häufiger eine zentrale Rolle. Bis zum Jahr 2020 will das auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmen seinen Umsatz mit Etikettiermaschinen nun verdoppeln. Allein dieser Geschäftsbereich – bislang mit Abstand der kleinste – soll dann rund 55 Mio. Euro zum Gruppenumsatz beitragen. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Aber wir wollen dafür in den nächsten zwei, drei Jahren in Deizisau, dem Fertigungsstandort der Etikettiermaschinen, auch kräftig investieren“, sagt Herma Geschäftsführer Sven Schneller. Das betreffe dann z. B. den Ausbau der Fertigungsfläche, aber auch die Neustrukturierung ganzer Fertigungsabläufe.

„Herma hat eine technologieführende Stellung bei Etikettierern und einen glänzenden Ruf bei Anwendern“, ergänzt Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. „Aber über den künftigen Erfolg insbesondere auch in internationalen Märkten entscheidet nicht mehr allein die Produktexzellenz.“ Mindestens ebenso wichtig seien inzwischen Prozess- und Fertigungsexzellenz, v. a. in Verbindung mit stark wachsenden Stückzahlen. Die neue Fertigung solle branchenweit einen neuen Standard im Bereich Effizienz setzen.

„Um unser Ziel zu erreichen, wollen wir über unser eigenes Spezialgebiet hinausschauen und tiefgehendes Wissen um die Produkttechnologie weiter anreichern“, so Kühl weiter. „Als schlank aufgestellter Mittelständler haben wir vorher intensiv recherchiert, wer von außen am besten branchenübergreifende Kompetenz und sehr praxisnahes, sofort anwendbares Know-how beisteuern kann.“ Deshalb wurden schon 2013 Spezialisten der Managementberatung Porsche Consulting beauftragt, den Geschäftsbereich bei der Optimierung der Fertigungsprozesse zu unterstützen, z. B. mit der Einführung einer Fließmontage. „Nach Abschluss der ersten Projekte sind wir positiv überrascht von den schnellen, spürbaren Erfolgen mit Porsche Consulting. Die nächsten Meilensteine haben wir schon ins Visier genommen“, sagt Kühl. Die messbaren Resultate kommen nicht von ungefähr, bestätigt Till Friedrich, Partner bei Porsche Consulting: „Die Herma Mitarbeiter verfügen über umfassendes Produkt-Knowhow. Und sie sind hochmotiviert, gemeinsam mit unseren praxiserfahrenen Beratern die Prozessabläufe noch besser zu organisieren.“

www.herma.de

 
 

 

12.02.2014

Polar PACE Days 2014

 

Vom 12. – 16. Mai veranstaltet Polar am Firmensitz in Hofheim seine PACE Days 2014. Im Fokus stehen dabei die Automatisierungsmöglichkeiten beim Schneiden. Das Unternehmen zeigt dort, wie Kunden ihren Schneidprozess optimieren können.

Highlight der PACE Days ist zugleich eine Weltneuheit: Easy Load 7S. Das Produkt schließt die Lücke zwischen dem manuellen und automatischen Rütteln bis zum Format 121 × 162.

Die Cutting Systems PACE stehen für die Automatisierung beim Schneiden. PACE ist die Abkürzung für Polar automation for cutting efficiency. Kernstück sind der Drehgreifer Autoturn und der Schnellschneider Autotrim. Das ermöglicht bis zu fünf automatische Schnitte. Während dieser Zeit kann der Bediener bereits die nächste Schneidlage vorbereiten. Damit kann entweder die Produktivität gesteigert oder Personal eingespart werden.

Mit dem Dreiseitenschneider BC 330 wird auch ein Produkt zum automatischen Schneiden klebegebundener Produkte angeboten. Das Gerät ist speziell für die Kunden interessant, die hin und wieder klebegebundene Produkte fertigen und diese manuell auf der Schneidemaschine auf Format schneiden. Mit dem BC 330 kann das Binden und Schneiden parallel von einem Bediener erledigt werden, ohne die Schneidemaschine zu blockieren.

www.polar-mohr.com

 
 

 

12.02.2014

Heidelberg: Kundenoffensive im PMC

 

Im ersten Halbjahr 2014 bietet Heidelberger Druckmaschinen in ihrem Print Media Center (PMC) zahlreiche interessante Kundenveranstaltungen an. Zu fünf HEI Open Days und vier Heidelberg Info Days können sich die Kunden und Interessenten über ihren lokalen Ansprechpartner anmelden.

Die Open Days finden am 20. Februar, 26. und 27. März, 10. April, 22. Mai und 26. Juni von jeweils 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr am Standort Heidelberg statt. Hier können sich die Kunden einen Überblick über eine moderne, vollstufige und komplett integrierte Druckerei verschaffen. Dies umfasst den Digitaldruck, alle Formate des Offsetdrucks sowie die passenden Weiterverarbeitungssysteme. Bei diesem "Tag der offenen Tür" erwarten die Besucher an allen Maschinen Fachleute, die mit praktischen Demonstrationen alles Wissenswerte rund um die Druckproduktion vermitteln. Dazu gehören auch abgestimmte Verbrauchsmaterialien von Saphira und die entsprechenden Service- und Dienstleistungsangebote.

Bei den Info Days steht jeweils ein konkretes Thema im Mittelpunkt. Dabei werden Lösungen zu den aktuellen Trends in der Printmedienindustrie gezeigt. Die Veranstaltungen dauern jeweils von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Sowohl im PMC in Heidelberg als auch im PMC in Wiesloch-Walldorf sind die aktuellsten Maschinenmodelle zu sehen. Alle Maschinen - von der Vorstufe über den Druck bis hin zur Weiterverarbeitung - sind komplett in den Prinect Workflow integriert.

So dreht sich am 12. März alles um Spezialanwendungen im Akzidenzdruck. Die Kunden erfahren, wie sie sich durch Veredelungen vom Wettbewerb differenzieren können. Zum ersten Mal wird die Speedmaster XL 75 Anicolor gezeigt. Mit ihr können sowohl Akzidenz- als auch Verpackungsdrucker wirtschaftlich Kleinauflagen in einer hohen Qualität produzieren.

Am 2. April wird die hybride Produktion mit Digital- und Offsetdruckmaschinen demonstriert. Beide Druckverfahren haben ihre Stärken, die in der Kombination noch wirtschaftlicher für den Endkunden umgesetzt werden können.

Der Schön- und Widerdruck mit Schwerpunkt LE UV ist vom 14. bis zum 15. Mai zu sehen. LE steht für Low Energy und ist ein energiereduziertes Verfahren für den UV-Druck mit hochreaktiven Farben. Damit können qualitativ hochwertig veredelte Printprodukte inline und schneller als bisher produziert werden.

In Wiesloch-Walldorf dreht sich vom 4. bis zum  5. Juni alles um Spitzenleistung für Verpacker. Über zwei Formatgrößen und mit drei Verpackungs-Workflows wird gezeigt, wie kleine und mittlere Faltschachtelauflagen mit höchster Produktivität hergestellt werden können.


www.heidelberg.com

 
 

 

12.02.2014

Converting-Industrie: Dynamischer Markt

 

Die Konjunkturaussichten für die Converting-Industrie bleiben positiv, bedingt durch den weltweit weiter steigenden Bedarf an flexiblen Verpackungen und veredelten Produkten. Spezialbetriebe aus dem Bereich der Veredelung und Verarbeitung von flexiblen, bahnförmigen Materialien sind stets auf der Suche nach innovativen, effizienten und umweltfreundlichen Lösungen für die Herstellung von modernen, hochwertigen Produkten. „Momentan gibt es für Hersteller und Anbieter von Maschinen, Systemen und Zubehör für den Converting-Sektor attraktive Geschäftsmöglichkeiten. Der große Erfolg der vergangenen ICE Europe hat deutlich gezeigt, dass diese Branche voller Potenzial steckt“, sagt Nicola Hamann, Messedirektorin ICE Europe, im Namen des Veranstalters, Mack Brooks Exhibitions.

Frau Hamann ist sehr zuversichtlich, was die kommende Veranstaltung anbelangt: „Bereits ein Jahr vor der nächsten ICE Europe haben schon mehr als 300 Aussteller aus 19 Ländern insgesamt 9.400 m2 Ausstellungsfläche reserviert. Die ICE Europe ist inzwischen die weltweit führende Fachmesse für die gesamte Converting-Branche und steht für internationale Kontakte, inspirierende Fachgespräche und erfolgreiche Geschäfte. Viele Aussteller sagen uns, dass sie sich schon jetzt auf die kommende Veranstaltung freuen.“

www.ice-x.com

 
 

 

12.02.2014

German Design Award für Gissler & Pass

 

Das modulare Verpackungssystem für Fissler gewann bereits 2012 den Deutschen Verpackungspreis. Nun erhielt das Verpackungskonzept in der Kategorie Communication Tools auch die Auszeichnung Special Mention des German Design Award 2014 für besondere Designqualität. Verliehen wurde der Preis am 7. Februar im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main.

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ein Preis, der das Ansehen von Designern und Unternehmen stärkt. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die alle auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. In diesem Jahr wurde aus 1.900 hochqualitativen Einreichungen 100 Leistungen für die Auszeichnungen Gold und Winner ausgewählt. Mit der zusätzlichen Auszeichnung Special Mention werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Teilaspekte oder Lösungen aufweist – ein Förderpreis der das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert.

Gemeinsam mit Fissler hat Gissler & Pass eine kombinierte Transport- und Verkaufsverpackung für Schnellkochtöpfe entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse des asiatischen Marktes zugeschnitten ist. Frauke Heyer, Produktmanagerin für Schnellkochtöpfe bei Fissler, beschreibt die Besonderheiten wie folgt: „In Asien dient die Produktverpackung zur hochwertigen Präsentation des Produkts, hat aber gleichzeitig den Zweck einer Geschenkverpackung. Zum anderen begeben sich die Schnellkochtöpfe auf einen langen Transportweg. Sie sollen auch nach einer mehrwöchigen Seereise makellos am Ziel ankommen. Wir haben also eine schützende Hülle entwickelt, die Beschädigungen vermeidet und den Verkauf unterstützt. Beides übrigens zu deutlich reduzierten Kosten gegenüber der ursprünglichen Verpackung.""

„Das Herzstück der einteiligen, modularen Faltbodenverpackung ist eine maschinell eingeklebte Einlage mit kreisförmiger Vertiefung, in der die Töpfe fixiert werden“, erläutert Dominik Schröteler, Packmitteltechnologe bei Gissler & Pass. „Diese Fixierung ist flexibel und kann bis zu 19 verschiedene Schnellkochtöpfe und Sets vor dem Verrutschen sichern. Die können immerhin bis zu 10 kg wiegen.“ Als zusätzlicher Transportschutz sorgt ein quer über dem  Schnellkochtopf liegender Wellpappensteg für einen Höhenausgleich. Zusammen mit einer Stützhilfe in Form einer ausgestellten Ecke im Innern der Verpackung wird sichergestellt, dass der Deckel bei Belastung von oben nicht nachgibt.

Ein Vorteil der Verpackung ist die einfache Handhabung. Der Faltboden, die Zentriereinlage und die Stützhilfe gelangen beim Aufrichten der Verpackung automatisch in die richtige Position – mit einem Handgriff ist die Verpackung komplett aufgebaut. Bei der vorherigen Verpackungslösung mussten die Schnellkochtöpfe zunächst mit Schutzpolstern aus unterschiedlichen Materialien versehen werden, bevor sie in die Verpackung gelangten.

Mit ihrem Design erfüllt die Verpackung die Ansprüche an eine Premium-Marke, was für das asiatische Publikum von besonderer Bedeutung ist. „Die Marke Fissler hat sich in Asien den Stellenwert einer Luxusmarke erarbeitet und einen ähnlichen Stellenwert, wie z. B. Louis Vuitton“, so Heyer. „Eine attraktive, hochwertige Verpackung hat in Asien also in jedem Falle eine verkaufsunterstützende Wirkung.“

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung! Wir sehen diese als wiederholte Anerkennung unserer Kreativität, Innovationskraft und technischen Intelligenz“, sagt Thomas Gissler-Weber, Geschäftsführer der Gissler & Pass GmbH. “Wir bedanken uns auch bei dem Team von Fissler, denn nur in enger Zusammenarbeit wird aus der ersten Idee ein marktfähiges Verpackungskonzept, das für Hersteller, Verpackungslieferant, Handel und Endverbraucher zum Erfolg wird.“

 

www.gissler-pass.de

 
 

 

11.02.2014

Thimm Carrycool gewinnt iF packaging design award 2014

 

Thimm Verpackung erhält für die innovative, nachhaltige Verpackungsentwicklung ""Thimm Carrycool"" den iF Packaging Design Award 2014. Thimm Carrycool ist eine papierbasierte Einkaufs- und Aufbewahrungsbox mit Isolierfunktion. Die zweiteilige Lösung mit Automatikdeckel wird nicht in geklebter, sondern in gefalteter Form bereitgestellt. Durch eine PE-beschichtete Innendecke in Verbindung mit einer fugenlosen Konstruktion entsteht eine wasserresistente Verpackung, die das Austreten von Feuchtigkeit oder Kondenswasser aus dem Innenraum verhindert. Gleichzeitig bietet die Verpackung eine gute Isolationswirkung, je nach Bedarf gegen Kälte oder Wärme. 

Die Arretierungslaschen ermöglichen es, Thimm Carrycool sekundenschnell flach zu legen. Das Bodenteil kann gefaltet und nach Gebrauch platzsparend im Deckel verstaut werden. Die Box besteht fast ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Da der Anteil der Beschichtung unter fünf Prozent liegt, gilt die Verpackung als papierbasierte Einstofflösung, die problemlos recycelt werden kann. Die innovative Box ist damit auch für Handel und Verbraucher eine nachhaltige Alternative zu kunststoffbasierten Einkaufstüten und -taschen.

Der iF Packaging Design Award zeichnet jährlich kreative Verpackungen aus, die zum Kauf anregen, einfach zu handhaben sind und dabei immer die ökonomischen und ökologischen Merkmale im Blick behalten. Zu den Kriterien der Jury gehören Designqualität, Verarbeitung, Materialauswahl, Innovationsgrad, Umweltverträglichkeit, Funktionalität, Ergonomie, Gebrauchsvisualisierung, Sicherheit, Markenwert und Branding, Symbolik und Eigenständigkeit, Produktions- und Logistikaspekte sowie die Aspekte des Universal Design.

www.thimm.de

 
 

 

11.02.2014

Storopack verstärkt Loose Fill in GB

 

Die britische Tochtergesellschaft der Storopack-Unternehmensgruppe, Storopack UK Ltd. in Sheffield, hat den Geschäftsbereich Loose Fill von FP International UK Ltd. sowie deren Produktionswerk in Brackley übernommen. Damit kann das Unternehmen seinen Kunden in Großbritannien ein noch umfassenderes Produktportfolio an Schutzverpackungslösungen bieten. Die Akquisition legt die Grundlage für weiteres Wachstum und sichert eine gute Marktposition.

Mit der Übernahme der Loose Fill-Aktivitäten von FP International in Brackley verfügt Storopack nun über einen zweiten Produktionsstandort für schüttbare Polstermaterialien in Großbritannien. Der Spezialist für Schutzverpackungen erhöht seine Produktionskapazität und optimiert seine Liefermöglichkeiten. Richard Pulfrey, Managing Director von Storopack UK, äußert sich positiv über die Gestaltungsmöglichkeiten: „Mit dieser Akquisition ergänzen wir unser Produkt- und Service-Angebot. Gleichzeitig können wir im äußerst dynamischen Markt unseren Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen.“

www.storopack.de

 
 

 

11.02.2014

Multivac eröffnet Kundenportal

 

Um seinen Kunden die Bestellung von Ersatz- und Verschleißteilen zu erleichtern, hat Multivac im Internet ein B2B-Portal mit integriertem Webshop eröffnet. Neben exklusiven Online-Angeboten finden Multivac-Kunden dort wertvolle Informationen über die bei ihnen installierten Maschinen. Ebenso enthält das Kundenportal einen Supportbereich und Kontaktinformationen zu den persönlichen Ansprechpartnern, was die tägliche Arbeit mit Multivac erheblich erleichtert.

Das Multivac-Kundenportal wird den Multivac-Kunden in über 20 Ländern rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr in ihrer jeweiligen Landessprache zur Verfügung stehen. Der individuelle Zugang ist password-geschützt.

Im Portal bietet Multivac seinen Kunden einen individuellen Überblick über die bei ihnen installierten Maschinen. Zu diesen Maschinen werden im Portal wichtige Informationen, wie zum Beispiel der Zeitpunkt des letzten Services oder die an der Maschine getätigten Nachrüstungen, bereitgestellt. Darüber hinaus enthält das Multivac-Kundenportal eine übersichtliche Darstellung der letzten Bestellungen, Anfragen und Ersatzteilaufträge bei Multivac. Dadurch wird die tägliche Arbeit mit Multivac erheblich erleichtert.

Für ausgewählte Maschinen enthält das Portal einen 3D-Katalog sowie Explosionszeichnungen der Maschinenmodule, anhand derer Multivac-Kunden Ersatzteile leichter identifizieren und bestellen können. In Top-10-Listen sind die am häufigsten benötigten Ersatzteile nach Maschinentyp zusammengefasst. Eine einfache Suchfunktion erleichtert das Auffinden von Ersatzteilen mittels Volltextsuche. Die Prüfung der Verfügbarkeit des jeweiligen Ersatzteils erfolgt in Echtzeit.

Der Bestellvorgang wird durch die Möglichkeit, bereits bestehende Warenkörbe abzuspeichern, erleichtert. Ebenso können auf Basis von vorangegangenen Bestellungen neue Bestellungen ausgelöst werden. Auf Anfrage bietet Multivac auch die Möglichkeit, eine OCI-Schnittstelle in das ERP-System der Kunden einzurichten.

Im Support-Bereich des Portals gibt Multivac seinen Kunden wertvolle Tipps für die tägliche Arbeit mit seinen Maschinen. Auch über aktuelle Messen, Veranstaltungen und Neuentwicklungen informiert der Verpackungsspezialist. Zudem können sich Multivac-Kunden über das Portal online für die angebotenen Schulungen registrieren.

Multivac ist einer der weltweit führenden Anbieter von Verpackungslösungen: globaler Marktführer bei Tiefzieh-Verpackungsmaschinen und Hersteller eines umfangreichen Portfolios an Traysealern, Vakuum-Kammermaschinen, Kammerbandmaschinen, Etikettierern, Qualitätskontrollsystemen und Automatisierungslösungen, bis hin zu schlüsselfertigen Linien. Die Multivac-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 4.100 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Wolfertschwenden sind etwa 1.500 Mitarbeiter beschäftigt. Mit mehr als 65 Tochtergesellschaften ist das Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten. Über 900 Berater und Service-Techniker in aller Welt stellen ihr Know-how und ihre Erfahrung in den Dienst des Kunden und sorgen für eine maximale Verfügbarkeit aller installierten Multivac-Maschinen.

www.multivac.com

 
 

 

11.02.2014

Körber AG will Werum kaufen

 

Der internationale Technologiekonzern Körber plant den Erwerb der zukünftigen Werum IT Solutions AG, hervorgegangen aus der Werum Software & Systems AG, mit Hauptsitz in Lüneburg. Werum ist der führende Anbieter von Software zur Produktionssteuerung und -überwachung für die pharmazeutische und biopharmazeutische Industrie. Mit dem Erwerb soll das auf Inspektions- und Verpackungstechnologien sowie die Herstellung hochwertiger Verpackungen für pharmazeutische Produkte spezialisierte Geschäftsfeld „Medipak Systems“ des Körber-Konzerns weiter ausgebaut werden.

Die Körber Medipak Systems GmbH als Führungsgesellschaft des Geschäftsfeldes „Medipak Systems“ will mit der Akquisition ihre Kompetenzen im zukunftsträchtigen Markt für Softwarelösungen zur Produktionssteuerung und -überwachung erweitern. Werum ist der weltweit führende Anbieter von Manufacturing Execution Systems (MES) für die pharmazeutische und biotechnologische Herstellung von Arzneimitteln. Die Unternehmensanteile befinden sich zum überwiegenden Teil in der Hand von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern. Ziel ist der Erwerb von 100 Prozent der Anteile.

„Wir würden uns freuen, mit Werum - einem Unternehmen mit hervorragenden technologischen Kompetenzen und hoher Anerkennung bei Kunden rund um den Globus - unsere Aktivitäten in diesem wichtigen Zukunftsmarkt ausbauen zu können. Softwarelösungen wie die von Werum angebotenen Produkte und Dienstleistungen werden für uns als Technologiekonzern zunehmend wichtiger und sind strategisch von hoher Relevanz“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Körber AG, Richard Bauer.

„Im Körber-Konzern könnte Werum von unserer internationalen Aufstellung und breiten technologischen Erfahrung profitieren. Gemeinsam könnten wir neue, einzigartige Produkte entwickeln und mit einer starken internationalen Kundenbasis in unserem Geschäftsfeld nachhaltige Wachstumschancen nutzen“, ergänzt Gerhard Breu, CEO des Körber-Geschäftsfeldes Medipak Systems.

„Wir sehen in Körber den idealen Partner, der uns neue Perspektiven und hervorragende Entwicklungschancen für unsere Mitarbeiter eröffnen würde“, so Hartmut Krome, Vorstandsvorsitzender der Werum Software & Systems AG: „Unser Unternehmen würde weiterhin eigenständig unter der Marke Werum am Markt auftreten und gleichzeitig in die starken Strukturen von Körber eingebunden werden.“

Die Werum IT Solutions AG beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeiter an zehn Standorten in Europa, den USA, Japan und Singapur. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung kontinuierlich gewachsen. Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich Werum auf Software für Pharma- und Biotechnologieunternehmen spezialisiert.

Innerhalb des Körber-Geschäftsfelds Medipak Systems würde Werum künftig als zusätzlicher Bereich neben den bestehenden Bereichen Pharma Materials (Entwicklung und Herstellung hochwertiger Verpackungen) und Pharma Technology (Inspektions- und Verpackungsmaschinen für die Pharmaindustrie) geführt. Nach dem Ankauf der Aktien stünde der Erwerb unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörde.

Im Vorfeld des geplanten Verkaufs wurde die ursprüngliche Werum Software & Systems AG in zwei Unternehmen geteilt. In diesem Zusammenhang wurde die Werum Software & Systems CIS AG gegründet, die etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt und Software für andere Branchen außerhalb der pharmazeutischen Industrie entwickelt und vertreibt (u.a. Messdatenmanagement, Erdbeobachtung und eGovernment). Die Werum Software & Systems CIS AG ist nicht Bestandteil der geplanten Transaktion und wird als eigenständiges Unternehmen mit einem unabhängigen Management weitergeführt.

Die Körber AG ist die Holdinggesellschaft eines internationalen Technologiekonzerns mit weltweit rund 11.000 Mitarbeitern. Der Umsatz liegt bei über 2 Mrd. €.

Die Körber Medipak Systems GmbH vereint unter ihrem Dach vier Unternehmen, die an Standorten in Deutschland, der Schweiz, der Tschechischen Republik und den USA Lösungen, Technologien und Services für den gesamten Verpackungsprozess von der Entwicklung von Standard- und Spezialfaltschachteln über innovative Verpackungs- und Inspektionsmaschinen bis hin zu kompletten Track&Trace Lösungen für die internationale Pharmaindustrie anbieten.

www.medipak-systems.com/de
www.werum.de

 
 

 

11.02.2014

KBA: 100 Mio. Bogen-Marke geknackt

 

Am 21. Januar um 15.25 Uhr, etwa drei Wochen vor dem zehnjährigen Jubiläum der Maschineninstallation, sprang der Bogenzähler der KBA Rapida 205 mit der Seriennummer 001 bei der Ellerhold AG in Radebeul auf die stolze Zahl von 100 Mio. bedruckten Bogen. 100 Mio. Druckbogen nach zehn Einsatzjahren sind im Bogenoffset nicht viel. Im Verpackungsdruck gibt es Rapidas, die diese Schwelle schon nach zwei Jahren überschritten haben. Bei Ellerhold kommt aber die Rapida 205 im Riesenformat 151 x 205 cm fast ausschließlich bei Großplakaten mit einer Auflagenhöhe von manchmal nur um die 100 Exemplaren zum Einsatz. Bei diesen Mini-Auflagen wird mehr gerüstet als gedruckt.

Die erste ausgelieferte Rapida 205 ist bisher bei Ellerhold 7 720 Schichten gelaufen und produziert Jahr für Jahr knapp 2 000 Jobs mit einer maximalen Druckleistung von 9 000 Bogen/h. In den vergangenen zehn Jahren hat sie eine Fläche von 310 km2 bedruckt – das entspricht ziemlich genau der Fläche von München. Zwei Rapida 205-Anlagen sind in der Plakatfabrik Ellerhold in Radebeul im Einsatz. Die älteste ist eine Vierfarbenmaschine mit Lack, die jüngere eine Fünffarbenanlage mit Hybridlackierung. Dazu kommt je eine weitere Vierfarben mit Lack in den Werken Witten und Karow bei Wismar sowie eine Rapida 185 mit vier Farben und Lack in Zirndorf. Mit seinen fünf Super-Jumbos ist El-lerhold der größte Rapida 205-Anwender weltweit.

Ellerhold-Vorstand Klaus Gerlach ist stolz auf die Bogenoffset-Giganten von KBA. Zur Jubilarin im Maschinenpark meint er: „Sie hat die vergangenen Jahre sehr stabil produziert und bisher keine großen Ausfälle gehabt. Nach einer geplanten Revision vor wenigen Wochen soll sie auch zukünftig bei uns im Einsatz bleiben. Sie druckt heute in genauso guter Qualität wie bei der Inbetriebnahme.“

In den vergangenen zehn Jahren hat KBA rund 60 Maschinen der Bau-reihe Rapida 185/205 in 20 Länder auf fast allen Erdteilen ausgeliefert, also im Schnitt eine jeden zweiten Monat. Längst sind unter den Anwen-dern nicht mehr nur Plakatdrucker. Die Super-Jumbos werden genauso im Verpackungs- und Akzidenzdruck eingesetzt. Bei der bislang längs-ten Installation handelt es sich um eine Siebenfarben-Rapida 185 mit Doppellack-Ausstattung, also einer Maschine mit  beachtlichen elf Druck- und Veredelungswerken, die in Saudi Arabien produziert. 

www.kba.com

 
 

 

11.02.2014

STI: Filmreife Displays und Dekorationen

 

Im aktuellen Bully Herbig Film „Buddy“ spielt ein Promotion-Paket der STI Group mit. Zum Launch von „Silvergy“, einem Energy Drink für Senioren der Sprudel Factory, setzen auch die Filmprofis auf POS-Lösungen der Unternehmensgruppe.

Das eigens für die Filmmarke entwickelte Promotion-Paket besteht aus Displays in Dosenform mit schräg gestellten Trays, kleinen und großen Präsentationsäulen, Großstanzfiguren und mehrteiliger Deko-Wände. Die Displays und Dekorationen wurden im Digitaldruck in verschiedenen Farbvarianten für die vier Geschmacksrichtungen Spargel-Passionsfrucht, Ingwer-Möhre, Sägepalme-Quitte und Rote Bete produziert.„Leider kann man sich seinen Schutzengel nicht aussuchen“ lautet der Untertitel zum Film; seinen Produktvermarktungs-Partner dagegen zum Glück schon. Und so setzten die Filmexperten auf die POS-Profis der STI Group.

Digitale Kleinserienfertigung: Mehr Individualität am POS

Ob für eine regionale Promotion, einen Markttest, eine individuelle Handels-Kampagne oder Präsentationen bietet die STI Group die Möglichkeit, digital bedruckte Verpackungs- und Displaylösungen in Kleinserienproduktion zu realisieren. Neben Wellpappe und Karton können mit modernsten Technologien auch unterschiedliche Metalle, Kunststoffe und Holz bedruckt werden.

 
 

 

11.02.2014

Nürnberg Messe GmbH: Neuer Leiter der Unternehmenskommunikation

 

Dr. Thomas Koch (37) übernimmt ab 1. April die Leitung des Teams Unternehmenskommunikation bei der NürnbergMesse Group. Koch berichtet in dieser neu geschaffenen Position, die auch die bereits bestehende Funktion des Pressesprechers beinhaltet, direkt an die beiden Geschäftsführer Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann. Sein Aufgabenfeld umfasst sowohl die Außendarstellung der NürnbergMesse als auch den Bereich der internen Kommunikation.

Nach über sechs Jahren beruflicher Tätigkeit in Niederbayern kehrt Dr. Thomas Koch zum 1. April in seine fränkische Heimat zurück. Koch fungierte seit 2010 als Bereichsleiter des Geschäftsfeldes „Berufliche Ausbildung“ bei der IHK Niederbayern. Zuvor sammelte er seit 2007 bereits wertvolle Erfahrungen als IHK-Pressesprecher. „Dr. Koch hat uns durch seine breite Erfahrung und Expertise auf den Feldern der Unternehmenskommunikation überzeugt. Ausschlaggebend war für uns indes seine Persönlichkeit“, so die Geschäftsführer der NürnbergMesse, Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann.

Nach seinem Studium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Straßburg schloss Koch seine medienrechtliche Promotion an. Zeitgleich war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Lehrbeauftragter für Kommunikationswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Universität Passau tätig.

www.nuernbergmesse.de


Über die NürnbergMesse Group


Die NürnbergMesse ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse sowie circa 40 geförderte Firmengemeinschaftsstände am Standort Nürnberg und weltweit. Jährlich beteiligen sich rund 30 000 Aussteller (Internationalität 39 %) und bis zu 1,4 Millionen Besucher (Internationalität der Fachbesucher bei 22 %) an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen der NürnbergMesse Group, die mit Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien, Italien und jetzt auch in Indien präsent ist. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von circa 50 Vertretungen, die in rund 100 Ländern aktiv sind.

 
 

 

10.02.2014

Gebr. Lödige Maschinenbau: Auftrag zur Umsetzung neuer Coater-Serie

 

Gebr. Lödige Maschinenbau hat einen ersten wegweisenden Auftrag zur großtechnischen Umsetzung der neuen Coater-Serie LC erhalten: Ein großer deutscher Pharma-Hersteller wird künftig eine Coatinganlage vom Typ LC 150 mit einem Nutzvolumen von 750 l für das organische Coating von Tabletten nutzen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für April 2015 geplant.

Die neue Coaterserie LC von Lödige wurde speziell für das Beschichten von Tabletten entwickelt. Bei der Konzeption hatte neben der Bediener- und Reinigungsfreundlichkeit eine optimale Prozessführung oberste Priorität. Alle drei Teilprozesse, die für die Beschichtung mit einem Filmüberzug relevant sind, wurden optimiert: das Sprühen des Lacks, das Durchmischen der Tabletten und deren Trocknung.

Dabei zeichnet sich die Neuentwicklung durch ein neues Düsenarm-Konzept zum Aufsprühen des Lacks aus, das eine perfekte Anpassung an das Tablettenbett erlaubt. Die innovative Technologie ermöglicht es, jederzeit unkompliziert den richtigen Sprühabstand und -winkel einzustellen bzw. automatisch zu regeln, um so ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Die optimale Anordnung und Anzahl der Düsen beschleunigt dabei den Prozess gegenüber vergleichbaren Coatern. 

Komplexe Aufgabenstellung
Die jetzt in Auftrag gegebene Coatinganlage ist ausgesprochen komplex: Die Aufgabe verlangt insbesondere nach einer großen Menge an Trocknungsgas mit entsprechend aufwändiger Aufbereitungstechnik. Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein speziell konzipiertes und umfangreiches Hochdruckdüssystem.

Dies gewährleistet kurze Prozesszeiten bei gleichzeitig hoher Coating-Homogenität der Tabletten. Aus Explosionsschutzgründen wird der gesamte Prozess in einem Stickstoffkreislaufsystem gefahren. Der Stickstoff verdrängt den Luftsauerstoff. Der Sauerstoffgehalt in der Anlage wird kontinuierlich überwacht. Das Lösungsmittel wird während des Prozesses kondensiert.

Die Entscheidung für Lödige fiel nach intensiven Versuchen bei mehreren Anbietern von Coatinganlagen. Der Auftrag beinhaltet über die Fertigung des Coaters hinaus auch die komplette Installation und Inbetriebnahme der Anlage.

Lödige auf der Interpack 2014
Die Coaterserie LC wird auch Thema am Interpack-Stand von Lödige (Halle 3/Stand 3F22) sein. Darüber hinaus liegt der Fokus auf kontinuierlichen Produktionsverfahren in der Pharmaindustrie. Als Anbieter sowohl von Batch- als auch von Konti-Anlagen unterstützt Lödige aktiv den Trend, die charakteristischen Stärken kontinuierlicher Prozesse auch für die Arzneimittel-Herstellung zu nutzen.


Lödige auf der Interpack 2014 – 8.-14. Mai 2014 – Messe Düsseldorf: Halle 3/Stand 3F22

www.loedige.de

 
 

 

10.02.2014

Gerhard Schubert GmbH: Weltweit erste Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank

 

Die Gerhard Schubert GmbH erweitert erneut die Leistungsmöglichkeiten der hochflexiblen TLM-Verpackungs-technologie. Auf der interpack 2014 feiert die jüngste TLM-Generation Premiere. Zu den vorgestellten Innovationen zählt der Prototyp der weltweit ersten Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank. Einen Meilenstein für die Bildverarbeitung von Produkten markiert die Einführung des 3D-Scanners. Die Transmodule haben sowohl beim Gehäuse als auch in ihrem Innenleben ein Update erhalten. Insgesamt stellt Schubert am Messestand 14A06 in Halle 14 drei TLM-Pickerlinien und eine TLM-Verpackungsanlage aus. Die Verpackungsanlage stellt Shelf-Ready-Kartons mit Aerosoldosen her und arbeitet dabei mit automatischem Werkzeugwechsel.

Schubert folgt bei allen Innovations-Projekten dem Grundsatz, intelligente Software und reduzierte Mechanik zu kombinieren. Dieser Ansatz verwirklicht sich auch bei der schaltschranklosen Verpackungsmaschine. Sichtbares Zeichen für den Wegfall herkömmlicher Elektrik ist der schmalere Kopfteil der TLM-Maschinengestelle, der sogenannte „Roboterhimmel“. Wo Gerhard Schubert mit Einführung der TLM-Baureihe den Schaltschrank platziert hat, wird in Zukunft weniger Platz benötigt, weil die Servoverstärker innerhalb einer dezentralen Steuerungsarchitektur zum TLM-Roboter gehören und keinen Schaltschrankplatz mehr benötigen. Außerdem wurde die Anzahl der elektronischen Teile erheblich reduziert.

Bereits im aktuellen Entwicklungsstand dieses Projekts erreicht Schubert eine höhere Effizienz für die Herstellung und Konfiguration der Anlagen. Die Kunden profitieren von einem geringeren Wartungsaufwand. Und weil jede Funktion auch eine Fehlfunktion haben kann, sinkt bei weniger Bauteilen auch die Störanfälligkeit.

Neue Leistungsdimensionen für das Vision System

Der 3D-Scanner von Schubert verwirklicht räumliches Sehen. Das resultierende Höhenprofil gibt die dreidimensionale Form des zu verpackenden Produkts wieder. Die Entwicklung basiert auf dem stereoskopischen Ansatz, das heißt der Scanner nimmt von jedem Produkt zwei Ansichten aus verschiedenen Sichtwinkeln auf. Dabei realisiert er eine Höhenauflösung von 0.5 mm in einem Messbereich von 60 mm Höhe.

Dieser Fortschritt eröffnet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Die erste TLM-Pickerlinie mit 3D-Scanner ging bereits bei einem Süßwarenhersteller in Belgien in Betrieb. Diese Technologie hebt die Qualitätskontrolle auf ein neues Leistungsniveau. Der 3D-Scanner erschließt attraktive Kontrollparameter wie Volumen, Gewicht und Stapelhöhe. Das Vision System toleriert Bandverschmutzungen, solange sie unterhalb einer gewissen Höhenschwelle liegen, und ermöglicht somit das Erkennen von Produkten unter erschwerten Bedingungen.

Ausgereiftes Multitalent: Transmodul

Seit der Einführung des Transmoduls im Jahr 2009 haben weltweit rund 3 000 dieser Transportroboter ihren Dienst in TLM-Verpackungsanlagen aufgenommen. Sie befördern Produkte und Schachteln in TLM-Standardmaschinen oder Pickerlinien, dienen als Trägerschlitten der Tiefziehwerkzeuge oder unterstützen den automatischen Werkzeugwechsel. Auch die neuen TLM-Füllmaschinen konnten nur durch das Transmodul verwirklicht werden.

Beim aktuellen Update des TLM-Transmoduls wurde der Transportschlitten verkürzt und mit einer LED-Anzeige für den Betriebszustand ausgestattet. Die Steuerungselektronik der Transmodule basiert nun auf einer Uni 5 Baugruppe, der aktuellen Steuerungsbaugruppe der neuesten Generation der Schubert Verpackungsmaschinensteuerung.

Die Werte für die maximale Beschleunigung und Geschwindigkeit wurden maßgebend gesteigert. Weiter kündigt Schubert für die intelligenten Transportroboter bereits das nächste Ideenprojekt an: kurvenfähige Transmodule. Die Kurvenfahrt erhöht den Freiheitsgrad bei der Layoutgestaltung weiter. Unnötige Schnittstellen entfallen und die Kompaktheit der Anlagen steigt.

Neue VMS-Generation: Leistungssteigerung bei Datenübertragung

Auch bei der Verpackungsmaschinensteuerung VMS gibt es Neuigkeiten. Die fünfte Generation der VMS-Module kommuniziert nicht mehr über den Signalbus, sondern über Sercos. Als standardisierter, echtzeitfähiger Ethernet-Bus bietet Sercos Vorteile bei der Datenübertragung und garantiert gleichzeitig die deterministische Übertragung von Signalen.

Die Datenübertragung der VMS-Steuerung leistet jetzt 16 000 Signale pro Millisekunde und 10 Millionen Datenbits pro Sekunde, was einer vierfachen bzw. 200-fachen Leistungssteigerung entspricht. Schubert setzt Sercos in den TLM-Maschinen ausschließlich in Form von Ringstrukturen ein. Beim Ausfall einer Komponente oder der Unterbrechung einer Leitung kann die Steuerung den Fehlerort sicher lokalisieren und anzeigen. Da jeder Teilnehmer von zwei Seiten aus erreichbar ist, produziert die Anlage selbst bei einem Sercos-Kabelbruch störungsfrei weiter.

Anwendungen: Flexibel für alle Produkte

Die TLM-Technologie eignet sich dank ihrer Flexibilität grundsätzlich zum Verpacken jedes Produkts. Die vier ausgestellten Verpackungsmaschinen geben einen Eindruck von der Bandbereite, die Schubert bietet.

Der Prototyp der schaltschranklosen Verpackungsmaschine verarbeitet als Produkt Infusionsbeutel. Für die Kunden aus der Pharmabranche stehen als Ansprechpartner die Spezialisten des neuen Kompetenzteams Schubert Pharma bereit.

Die Verpackungsanlage für das Kartonieren der Aerosoldosen wird nach der interpack an einen Kunden ausgeliefert. Anhand dieses Exponats können sich die Messebesucher über die Funktion des automatischen Werkzeugwechsels informieren und sich unmittelbar vom Mehrwert dieser Technologie überzeugen. Die Anlage besteht aus nur vier Teilmaschinen. Sie verarbeitet aktuell Aerosoldosen in vier verschiedenen Größen und stellt Shelf-Ready-Kartons in vier unterschiedlichen Abmessungen her (Kartontray plus Deckel). Die Leistung liegt bei 320 Produkten pro Minute.

Einen Eindruck von den vielfältigen Optionen für die Getränkeindustrie vermittelt eine Pickerlinie, die mit TLM-F44 Robotern Flaschen auf Transmodule gruppiert. Die Messemaschine arbeitet mit einer Leistung von 12 000 Flaschen/Stunde und demonstriert das staulose Handhaben von Produkten. Schubert kombiniert eine kompakte Bauweise mit hoher Flexibilität, und genau diese Anforderung stellt sich in vielen Produktionsstätten der Getränkeindustrie.

Eine weitere Pickerlinie gruppiert Schokoriegel auf TLM-Transmodule. Die Messemaschine arbeitet mit einer Leistung von 600 Riegeln pro Minute und veranschaulicht, wie TLM-Anlagen Produkte flexibel und äußerst schonend handhaben.

Ralf und Gerald Schubert freuen sich auf die Aussicht, das Ergebnis der Investition von vielen Tausend Mannstunden an Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf der interpack erstmals vorzustellen. „Unsere Kunden schätzen uns als Partner, der seiner Zeit immer etwas voraus ist“, berichtet Gerald Schubert. „Die Wahrheit ist: Mit unseren Innovationen bestimmen wir die Zukunft des Verpackungsmaschinenbaus.“

www.gerhard-schubert.de

 
 

 

10.02.2014

Bosch: Highly flexible solutions

 

At Interpack 2014, Bosch Packaging Technology, a leading supplier of processing and packaging equipment, will showcase a number of highly flexible solutions enabling quick changeovers of pack styles, sizes and products. Bosch`s flexible solutions are designed to help manufacturers deal with shortened product life cycles and consumer demands becoming more versatile. The company’s extensive portfolio of processing and packaging solutions offers food manufacturers the benefit of a single-source solution provider for their entire packaging line.

“The innovations Bosch will display at Interpack 2014 draw from extensive know-how and are created with maximum flexibility in mind. Our goal is to support manufacturers of all sizes, from small start-ups to large, globally established firms. Bosch’s complete solutions for processing, primary and secondary packaging are available as modular lines as well as seamless systems and fulfill numerous packaging needs,” says Martin Tanner, director business development and marketing, product division confectionery and food, Bosch Packaging Technology.

Flexible case packer to meet retailers’ wide-ranging demands
For the first time in Europe, Bosch will present its new CCM 3100 case packer, which handles up to 180 products per minute. Designed for shorter production runs and increased flexibility in secondary packaging, the new CCM 3100 enables quick and tool-less changeovers between vertical (stand-up) and horizontal (lay-flat) bag orientation. The case packer integrates easily with vertical form, fill and seal (VFFS) and horizontal form, fill and seal (HFFS) machines and handles a wide range in both bag and case sizes and styles, including Regular Slotted Containers (RSC), Half Slotted Containers (HSC), and all common retail-ready packaging styles.

Robust entry-level VFFS technology for food manufacturers
Bosch’s entry-level SVI 2600 VFFS machine is now also available for European manufacturers. The SVI 2600 is suitable for a wide range of industries, including confectionery, snacks, grains and other food and non-food products. The machine caters the needs of small- and mid-sized companies seeking to automate their packaging processes, while providing large manufacturers with a cost-effective option for small-volume processing or for test marketing new products. It incorporates the same proven technology employed on higher-end baggers, such as servo-driven cross-sealing units, vacuum belts and Bosch/Beckhoff controls for reliable, high-efficiency packaging. The intermittent motion bagger can be easily combined with existing equipment and produces pillow, side-gusseted and block-bottom bags at rates up to 120 bags per minute.

New option for optimizing coffee packaging
Offering easy integration and superior product protection, Bosch’s PME 4161 BN is a VFFS package maker with a top closing unit tailor-made for coffee manufacturers looking for high flexibility. The modular design of the PME enables quick changeover of top closures and package styles, enhancing flexibility. Coffee producers can package whole bean or ground coffee in soft or vacuum brick bags with different top closure options – all on one machine. A highlight of the exhibit is the new FVS auger filler with hygienic execution, allowing for quick product changeovers for instance from decaffeinated to caffeinated coffee. This is achieved through improved cleanability of the auger filler for reduced downtime.

For increased product protection, the PME offers inert gas flushing and an integrated valve applicator for inside valves. Additionally, the integrated KWI 6000 checkweigher with tendency regulation ensures precisely filled bags reducing product waste and increasing operational efficiency.

The PME 4161 BN integrates all these functionalities on one line operated via a combined Human-Machine-Interface (HMI). Depending on the product processed, filling volume and packaging options, the PME achieves an output of up to 55 bags per minute with optional corner sealing. In addition to coffee, the PME 4161 BN is well-suited for packaging other dry food products, such as sugar, flour, salt and rice.

Premium wrapping for chocolate producers
Bosch is introducing new capabilities to its multi-format Sapal Starpac wrapping machine, which is ideal for small- and medium-sized products such as chocolate. The Starpac 600L wrapper now provides all three options for die-fold, brush-fold and double twist wrapping on the same machine, with changeovers accomplished in as little as 45 minutes. This enables a new level of packaging flexibility by allowing diverse wrapping of multiple products on a single packaging machine. Bosch can also offer its Starpac 600HL wrapper that gives manufacturers the unique option of switching hermetic sealing on and off for die-fold operations. The Starpac series offers symmetric folds and minimal consumption of wrapping material.

Tailor-made service portfolio for improved equipment efficiency
At Interpack, Bosch will also highlight its after-sales services portfolio with a focus on solutions that improve packaging flexibility, machine efficiency and productivity. Machine upgrades and modernizations enable customers to adapt their existing equipment to new market requirements. During live presentations at the booth, the audience will be given an opportunity to take part in the “OEE Challenge” – a contest that tests participants’ speed, feeding accuracy and productivity on a completely overhauled horizontal wrapper. Customers will also find out how training sessions enhance efficient machinery handling. Moreover, Bosch will demonstrate how tailor-made service packages support customers in achieving maximum output and minimum downtime, ultimately resulting in higher profitability of their Bosch packaging machines.

Bosch’s technologies will be on display at Interpack 2014, Duesseldorf, Germany from May 8 to 14 in hall 6, booth A31 – C58.

www.boschpackaging.com

 
 

 

10.02.2014

BfR-Empfehlung führt europaweit zur Beschränkung krebserzeugender PAK in Verbraucherprodukten

 

EU-Kommission setzt deutschen Vorschlag um

 

Die Europäische Kommission hat am 7. Dezember 2013 die von Deutschland initiierte Beschränkung krebserzeugender polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in Verbraucherprodukten in eine verbindliche Rechtsnorm umgesetzt. Nach der Verordnung (EU) 1272/2013 dürfen ab Dezember 2015 Erzeugnisse nicht mehr für die allgemeine Öffentlichkeit in Verkehr gebracht werden, wenn sie Teile enthalten, die bei normaler Verwendung mit der Haut oder der Mundhöhle in Berührung kommen und deren Gehalt an bestimmten, als krebserzeugend eingestuften PAK einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet. „Dies ist ein großer Erfolg für den Verbraucherschutz in Europa“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, „mit Hilfe dieser Verordnung wird der Kontakt von Verbrauchern mit diesen krebserzeugenden Stoffen signifikant reduziert“.

 

Für Erzeugnisse wie z. B. Sport- und Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Bekleidung oder Armbänder beträgt der Grenzwert 1 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) für jede einzelne PAK-Verbindung. Für Spielzeug und Artikel für Kleinkinder oder Säuglinge wurde ein niedrigerer Wert von 0,5 mg/kg festgelegt. Diese Grenzwerte gelten zukünftig verbindlich für alle Verbraucherprodukte, die in der EU vermarktet werden.

 

Die Beschränkung von PAK in Verbraucherprodukten ist ein großer Erfolg der europäischen Chemikalienverordnung REACH („Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“), die die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Stoffen in der Europäischen Union regelt. REACH beruht auf dem Grundsatz, dass Hersteller und Verwender von Chemikalien sicher stellen müssen, dass die von ihnen produzierten oder vertriebenen Stoffe nicht schädlich für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt sind.

 

In einer Risikobewertung aus dem Jahre 2010 hatte das BfR für zahlreiche Verbraucherprodukte eine gesundheitlich bedenkliche Belastung mit krebserzeugenden PAK aufgezeigt. Gleichzeitig wiesen aber auch viele Produkte vergleichsweise geringe PAK-Gehalte auf. Dies zeigte, dass prinzipiell der Einsatz PAK-armer Materialien in Verbraucherprodukten möglich ist. Da hinsichtlich der krebserzeugenden Wirkung der betreffenden PAK keine unbedenkliche Dosis abgeleitet werden kann, sprach sich das BfR dafür aus, die Belastung von Verbrauchern durch PAK auf das niedrigste vernünftigerweise realisierbare Niveau zu senken. Die deutschen Behörden (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Umweltbundesamt (UBA) und BfR) reichten bei der Europäischen Kommission einen gemeinsamen Beschränkungsvorschlag unter REACH ein.

 

Auch wenn die Entscheidung der Europäischen Kommission diesen Vorschlag Deutschlands nicht in vollem Umfang berücksichtigt, begrüßt das BfR, dass für Spielzeug und Kleinkinderartikel ein niedrigerer Grenzwert als für die übrigen Produkte festgelegt wurde. Die Europäische Kommission wird die genannten Grenzwerte in vier Jahren erneut überprüfen.

 

Über das BfR

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

 

Quelle: http://www.bfr.bund.de

 
 

 

07.02.2014

Vom 10-Mann-Unternehmen zum Komplettanbieter

 

B&R Deutschland feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Sommer 1983 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Anbieter von Automatisierungstechnik entwickelt. Neben der Firmenzentrale in Bad Homburg gehören inzwischen 16 lokale Standorte zu B&R Deutschland.

Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Unternehmens ist Frank Winter (66). Er leitete die Geschäfte seit der Gründung 1983 und übergab zum Jahresende 2013 die Geschäftsführung an Markus Sandhöfner (47). Mit 10 Spezialisten auf dem Industriesteuerungssektor trat Frank Winter 1983 an, die Automatisierungswelt zu erobern.

 

Mehr lesen auf http://www.verpackungswirtschaft.de

 
 

 

06.02.2014

Sepro-Roboter kommunizieren über Powerlink

 

Höchste Genauigkeit bei der Steuerung von Robotern bietet Sepro mit seiner Steuerungsplattform Visual3. Die Systemarchitektur basiert auf Powerlink und garantiert eine optimale Steuerungsleistung unabhängig von Größe und Nutzlast des jeweiligen Roboters. Sepro kann nun neue und komplexere Algorithmen implementieren. Zudem besteht die Möglichkeit, Echtzeitgeräte am Roboter frei zu platzieren, ohne sich um die Verkabelung Gedanken machen zu müssen. Mit Powerlink kann Sepro Echtzeit-, asynchrone- und Sicherheitsdaten über einen gemeinsamen Bus senden. Das vereinfacht die Gesamtlösung und hält die Kosten niedrig.

„Neben seiner außergewöhnlichen Performance ist die Möglichkeit, für verschiedene Datenarten einen gemeinsamen Bus zu nutzen, einer der größten Vorteile von Powerlink“, sagt Francis Columeau, Entwicklungsleiter Elektronik & Software bei Sepro. „Mitentscheidend für die Koordination der Entwicklung und die Qualität unseres Produkts ist die Tatsache, dass Powerlink auf Open-Source-Software basiert.“

Völlig unproblematisch gestaltete sich die Weiterverwendung der vorhandenen Software-Bibliotheken, die auf dem CANopen-Protokoll basierten. „Die Kompatibilität mit Powerlink hat uns den Übergang enorm erleichtert“, sagt Columeau. „Mit der Unterstützung durch die EPSG samt Schulung zur Implementierung von Slaves in einem FPGA konnten wir die Implementierung sehr schnell und effizient umsetzen.“

Die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) wurde 2003 als unabhängige Organisation von führenden Unternehmen der Antriebs- und Automatisierungstechnik gegründet. Ziel der Arbeit ist die Standardisierung und Weiterentwicklung des von B&R im Jahr 2001 eingeführten Powerlink. Das leistungsstarke Echtzeit-Kommunikationssystem ist eine Lösung auf Basis des Ethernet-Standards nach IEEE 802.3, um Echtzeitdaten im Mikrosekundenbereich zu übertragen. Die EPSG kooperiert mit führenden Standardisierungsorganisationen wie beispielsweise der CAN in Automation (CiA) oder der IEC. Vorstand ist Anton Meindl, Business Manager Controls bei B&R.

www.ethernet-POWERLINK.org

 
 

 

06.02.2014

Jahrestreffen der Global Packaging Alliance (GPA)

 

Mit welchen Technologien können Verpackungshersteller ihre Kunden besonders wirksam beim Kampf gegen Produktpiraterie unterstützen? Antworten auf Fragen wie diese tauschten die Mitglieder der Global Packaging Alliance (GPA) bei ihrem Jahrestreffen vom 20. bis 24. Januar in Dubai aus. Die Vertreter der weltweiten Kooperation unabhängiger, mittelständischer Verpackungshersteller setzten sich darüber hinaus mit neuen Lösungen für Branchentrends im Verpackungsdruck auseinander. Um der Nachfrage nach kürzeren Durchlaufzeiten und Losgrößen langfristig gerecht zu werden, standen Technologiekonzepte wie modulare „All-in-one-Lösungen“ im Rollenoffset für das Mittelformat sowie leistungsfähige Digitaldrucklösungen im Mittelpunkt des Treffens.

Nahezu 40 Millionen Produktfälschungen haben EU-Zollbeamte laut aktuellem Zollbericht im Jahr 2012 beschlagnahmt. Schäden verzeichnen insbesondere Markenartikelhersteller sowie Pharmaunternehmen – zu denen auch Kunden der GPA-Mitglieder zählen. Vor diesem Hintergrund hat sich die GPA bei ihrem Jahrestreffen mit neuen Sicherheitstechnologien und Track & Trace-Lösungen für die Verpackungsproduktion auseinandergesetzt. „Die Mitglieder der GPA wollen ihren global agierenden Kunden standardisiert die aktuell wirkungsvollsten, wirtschaftlichen Verfahren zum Schutz ihrer Produkte anbieten“, erklärt Hans-Christian Bestehorn, GPA-Sprecher und Geschäftsführer des GPA-Gründungsmitglieds rlc | packaging group. Darüber hinaus stand der Erfahrungsaustausch über neue Inlinetechnologien als Mittel der Wahl für kürzere Durchlaufzeiten auf dem Programm. Außerdem diskutierten die Teilnehmer über Trends im Digitaldruck als Antwort auf die steigende Nachfrage nach kleineren Auflagen im Verpackungsdruck.

Das Hauptziel des Zusammenschlusses mittelständischer Verpackungsunternehmen besteht darin, Produktionsprozesse und Qualitätsstandards weltweit aufeinander abzustimmen: „Auf diese Weise können wir unsere gemeinsamen Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg noch besser bedienen und sie bei einem weltweit einheitlichen Markenauftritt unterstützen“, bringt Bestehorn die gemeinsamen Aktivitäten der GPA auf den Punkt.

Die Global Packaging Alliance ist ein Zusammenschluss von sieben unabhängigen, global agierenden, mittelständischen Verpackungsgruppen mit Mitgliedern auf allen Kontinenten. Gemeinsam beschäftigen sie über 2.800 Mitarbeiter. Der Fokus der GPA-Mitglieder liegt auf innovativen und qualitativ hochwertigen Verpackungen aus Karton, Kunststoff und anderen Substraten. Die GPA-Mitglieder garantieren einheitliche Qualitäts- und Produktionsstandards und verhelfen internationalen Markenartiklern zu einem weltweit konsistenten Markenauftritt. Zu den Kunden des Netzwerks gehören Unternehmen wie Procter & Gamble, Nestlé und L’Oréal.

Die rlc | packaging group ist ein ganzheitlicher Systemlieferant von innovativen Faltschachtel-Verpackungslösungen für die Markenartikel- und Pharma-Industrie mit Absatzmarkt in ganz Europa. Das familiengeführte Unternehmen deckt dabei die gesamte Verpackungswertschöpfungskette seiner Kunden ab: von Consulting und Designentwicklung über Prozesslösungen für die Produktion bis zu Abpacktechnologie, Workflow-Unterstützung und Logistik. rlc bietet seinen Kunden hoch spezialisierte, einzigartige und vollständige Verpackungslösungen. Die Gruppe entwickelt und produziert Verpackungen für die Segmente Beauty, Pharma, Confectionery und Food. Für die anspruchsvollen Belange dieser Zielgruppen stehen jeweils spezialisierte Standorte in Hannover, Berlin und Aachen, in Zürich und Bern in der Schweiz sowie in Poznan, Polen mit Full-Service-Leistungen zur Verfügung. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1861 zurück.

www.global-packaging-alliance.com
www.rlc-packaging.com

 
 

 

05.02.2014

Altana kauft von Royal DSM zu

 

Der Spezialchemiekonzern Altana hat von der niederländischen Royal DSM Technologien und kundenspezifisches Know-how im Bereich Polypropylen-Wachsemulsionen erworben. Die Produkte werden unter anderem zur Beschichtung von Glasfasern bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen eingesetzt. Typische Anwendungsfelder sind die Bau- und Automobilindustrie. „Der Zukauf ist ein weiterer konsequenter Schritt auf unserem Wachstumspfad“, so Dr. Matthias L. Wolfgruber, Vorstandsvorsitzender der Altana AG. Das Geschäft wird innerhalb der Altana Gruppe in den umsatzstärksten Geschäftsbereich BYK Additives & Instruments integriert.

„Mit dieser Akquisition erweitern wir unser bereits bestehendes Portfolio im Bereich Wachsemulsionen und können unseren Kunden nun eine noch breitere Palette an Additiv-Lösungen anbieten“, erläutert BYK Geschäftsbereichsleiter Dr. Christoph Schlünken. Erst im Oktober 2013 hatte BYK den Erwerb des Rheologie-Geschäfts von Rockwood vollzogen.

Altana entwickelt und produziert hochwertige, innovative Produkte im Bereich Spezialchemie. Altana ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Wesel am Niederrhein mit einem internationalen Umsatzanteil von rund 85 %. Die vier Geschäftsbereiche von Altana, BYK Additives & Instruments, Eckart Effect Pigments, Elantas Electrical Insulation und Actega Coatings & Sealants, nehmen in ihren Zielmärkten eine führende Position hinsichtlich Qualität, Produktlösungskompetenz, Innovation und Service ein.

Altana bietet innovative, umweltverträgliche Problemlösungen mit den dazu passenden Spezialprodukten für Lackhersteller, Lack- und Kunststoffverarbeiter, Druck- und Kosmetikindustrie sowie die Elektroindustrie an. Das Produktprogramm umfasst Additive, Speziallacke und -klebstoffe, Effektpigmente, Dichtungs- und Vergussmassen, Imprägniermittel sowie Prüf- und Messinstrumente. Die Altana Gruppe verfügt über 46 Produktionsstätten und über 50 Service- und Forschungslaborstandorte weltweit. Konzernweit arbeiten rund 5.700 Mitarbeiter für den weltweiten Erfolg von Altana. Im Jahr 2012 erzielte Altana einen Umsatz von über 1,7 Mrd. Euro.

Über BYK Additives & Instruments: BYK Additives & Instruments ist einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Additive und Messinstrumente. Ca. 87 % des Umsatzes entfallen auf das Ausland. Große Auslandsmärkte sind die europäischen Nachbarländer, die USA und der fernöstliche Raum.
Additive sind chemische Zusatzstoffe, die – schon in geringen Mengen dosiert – Produkteigenschaften wie die Kratzfestigkeit oder den Glanz von Oberflächen verbessern. Auch Herstellprozesse werden durch die Zugabe von Additiven optimiert. Die Lack-, Druckfarben- und Kunststoffindustrien gehören zu den Hauptanwendungsgebieten von BYK-Additiven. Doch auch bei der Papieroberflächenveredelung oder der Herstellung von Klebstoffen und Dichtungsmassen sowie in der Bauchemie verbessern BYK-Additive die Produkteigenschaften und Herstellprozesse. Prüf- und Messinstrumente von BYK können die Qualität von Farbe, Glanz und Erscheinungsbild sowie die physikalischen Eigenschaften von Lack-, Kunststoff- und Papierprodukten effektiv beurteilen und sind wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung. BYK Additives & Instruments beschäftigt heute weltweit rund 1.800 Personen; etwa 25 % von ihnen arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung.

www.altana.de
www.byk.com

 
 

 

05.02.2014

NitroHotfill-Design von Krones erfolgreich

 

Coca-Cola Amatil CCA hat den Australian Packaging Design Award 2013 mit einer von Krones designten NitroHotfill-Flasche gewonnen. Für die neu konzipierte 600-Milliliter ""Powerade"" Sports-Flasche erhielt CCA das Prädikat „Best of Show“. Herausforderung war die Entwicklung einer extrem leichten und umweltfreundlichen Hotfill-Flasche mit einem 38-Millimeter-Weithalsverschluss. Dies ist Krones zufolge auf ganzer Linie gelungen.

Das Behältergewicht konnte von 33 auf 24 Gramm reduziert werden, der Abfüllprozess wurde von Hotfill auf Warmfill umgestellt, was zu wesentlichen Energieeinsparungen führte.  Alle Bestandteile der Flasche sind voll recycelbar. Das Krones NitroHotfill-Verfahren ermöglicht es, Flaschen mit geringstem Gewicht ohne die typischen Vakuumpanele mit flacheren, designtechnisch optimierten Böden herzustellen. Damit wird das optische Erscheinungsbild der Flaschen wesentlich verbessert. Der Powerade Behälter erntete dafür von der Jury ein „Wow!“.

Auch die World Packaging Organisation erkannte die außergewöhnlich Entwicklungsleistung von Krones und Coca-Cola Amatil und zeichnete den Behälter, der ohne Petaloid-Boden auskommt, in ihrem Verpackungswettbewerb als Worldstar Winner 2013-2014 aus.

www.krones.com

 
 

 

05.02.2014

Brand Union: Neuer Look for Emmi-Marke

 

Die Hamburger Branding und Designagentur Brand Union entwickelte die Brand Identity für die neue Marke ""Prima"" von Emmi. Prima ist eine kostengünstige, sympathische Basisrange für Küchenprofis und Kochfans. Seit kurzem ist die Range im Food-Großhandel in der Schweiz erhältlich.


Brand Union entwickelte unter Einsatz der R/D/E-Analyse die Positionierung und das Konzept für die Marke. Das darauf basierende Design ist einfach und direkt und stellt mittels einer sympathischen Illustrations-Bildsprache das Produkt in den Mittelpunkt. „Wir sind begeistert von dem Design der Range. Der unique, humorvolle Illustrationsstil bringt Spaß und macht einfach Lust aufs Kochen. Dies spiegelt sich auch in der positiven Entwicklung der Absatzzahlen wider“, so Katharina Müller, verantwortliche Marketing Managerin von Emmi.

Brand Union arbeitet seit 2010 für den Kunden Emmi und hat u.a. den Relaunch der bekannten Marke Emmi of Switzerland realisiert. Bisher wurden rund 150 Emmi-Produkte unter der Dachmarke „Emmi“ neupositioniert. Darüber hinaus betreut Brand Union auch Emmi Deutschland und hat 2013 u.a. die neue Brand Identity der Marke ""Onken"" entwickelt. Verantwortlich für den Kunden Emmi sind Consultant Director Elke Pietzsch und Design Director Annette Herzel und ihr Team.

Brand Union mit Hauptsitz in London ist eine der führenden internationalen Agenturen für Branding und Design mit 24 Büros weltweit. Brand Union gehört zur börsennotierten WPP-Gruppe, einer der größten Kommunikations- und Marketingservices-Gruppen der Welt. Brand Union Hamburg ist das deutsche Büro und betreut international namhafte Kunden in allen Bereichen der Markengestaltung: Corporate Design, Verpackungsdesign, Entwicklung von Markennamen und Wortbildmarken. Hinzu kommen die Entwicklung von Markenführungsstrategien und die kreative Gestaltung von Markenerlebniswelten sowohl am Point of Sale als auch im Internet, sowie Employer Branding und Markenmanagement.

Brand Union Hamburg besitzt 30 Jahre Erfahrung im Aufbau und Führen von Marken und hat für viele marktführende lokale und globale Unternehmen gearbeitet. Zur Referenzliste gehören unter anderem Beiersdorf, Buderus, Coca-Cola, Daimler, Edding, Emmi, Henkel, Jungheinrich, Kühne, Osram, Siemens, Teekanne, Unilever, Vattenfall, Vodafone und Volkswagen.

www.brandunion.com

 
 

 

05.02.2014

Designs der STI Group ausgezeichnet

 

Konzerne von Weltruf, mittelständische Unternehmen, Agenturen und Designbüros bewerben sich jährlich um den begehrten iF Packaging Design award. Hier stehen Faktoren wie Emotionalität, Funktionalität und Ästhetik auf dem Prüfstand - aber auch die ökologischen und ökonomischen Aspekte der Verpackungen werden von der Jury kritisch unter die Lupe genommen.

Mit 4.615 Beiträgen aus 55 Ländern – davon 264 Einreichungen im Bereich Packaging – ist der iF Design-Wettbewerb der größte und wichtigste internationale Designwettbewerb. Die beiden Einreichungen der STI Group, eine intelligente Verkaufsverpackung für einen Premium-Fahrradschlauchreifen sowie eine Verkaufs- und Aufbewahrungsbox für die Kameraverpackung Leica G-Star,  hielten den vielfältigen Bewertungskriterien stand. Mit der Auszeichnung tragen sie nun ein international renommiertes Gütesiegel.

Vorbei die Zeiten, in denen Fahrradzubehör lose im Handel präsentiert wurde. Neben der Größe überzeugt die von dem Verpackungsspezialisten Konverdi in Zusammenarbeit mit der STI Group entwickelte Verpackung aus Karton und Wellpappe vor allem durch ihre hochwertige Gestaltung und Veredelung mit Folienkaschierung und Prägung: Sie bietet nicht nur eine große Kommunikationsfläche zur Abdeckung der Markenbotschaft, sondern ermöglicht auch, dass das in Deutschland handgefertigte Premium-Schlauchreifen-Set ungeknickt in das vorgeklebte Tray eingehängt werden kann. Clou der Verpackung ist eine Magnetklappe, die den Blick auf das Produkt freigibt. Der Verbraucher kann den Schlauchreifen damit sehen und fühlen, ohne die Verpackung zu beschädigen. Gleichzeitig bietet die Lasche Raum für weiterführende Produktinformationen. Das effektvolle graphische Design wurde von der Agentur Zentral Kommunikation aus Kassel entwickelt.

Auch bei der Entwicklung für die Kamera-Sonderedition Leica D-Lux 6 G-Star RAW stand die attraktive Präsentation des Produktes in der Verpackung im Vordergrund. Dabei dient die komplett aus Karton und Wellpappe produzierte Verpackung nicht nur als repräsentative Verkaufsunterstützung, sondern ist auch als dauerhafte Aufbewahrungsbox für die Kamera geeignet. Die Verpackung besteht aus zwei Ebenen mit fünf Fächern: Die  abnehmbare Schublade bietet Raum für Kamera, Tasche und Tragegurt, die untere Etage beinhaltet Zubehörteile. Die Verpackung ist mit einer kratzfesten Matt-Cellofanierung versehen, wodurch die Haptik aufgewertet und die Haltbarkeit bei langjährigem Gebrauch erhöht wird.

Einen besonderen Touch erhält die Verpackung durch eine PET-Banderole im G-Star Punktraster, die als Finish um die Verpackung gelegt wird. Durch die UV-Siebdrucktechnik ist die Banderole reliefartig erhaben.

Aleksander Stojanovic, Chief Sales Officer der STI Group, freut sich über die Auszeichnung mit dem iF Packaging Design Award: „Nach 48 Awards 2013 sind wir stolz darauf, dass wir gleich mit zwei iF Awards in das Jahr 2014 starten können. Der Oscar der Verpackungsbranche unterstreicht unsere internationale Designkompetenz und ist eine Bestätigung dafür, dass wir Kundenbriefings in marktfähige Konzepte umsetzen können.“ Die Verleihung der iF Design Awards findet am 28. Februar in der BMW-Welt in München statt. Im Anschluss werden alle Preisträger im Rahmen der iF Design Exhibition in der Hamburger HafenCity ausgestellt. Die Preisträger der  STI Group stehen vom 1. März bis 9. Juni 2014 der Medienwelt sowie der design- und architekturinteressierten Öffentlichkeit zur Besichtigung bereit.

www.sti-group.com

 
 

 

05.02.2014

Kempa kauft drei Rotocontrol-Maschinen

 

Rotocontrol, Hersteller von führenden Rollenschneid-/Inspektionsmaschinen, hat heute den Verkauf von drei RSC Rollenschneidmaschinen an den deutschen Weiterverarbeiter Kempa Etiketten bekannt gegeben. Die Maschinen sollen in der Veredelung von Haftetiketten für Unternehmen aus der Lebensmittel-, Chemie-, Textil- und Telekommunikationsindustrie sowie anderen Branchen eingesetzt werden.

Die RSC-Serie von Rotocontrol bietet ein volles Spektrum an Funktionen in einer kompakten und extrem robusten Hochleistungs-Veredelungsmaschine, die auf maximalen Bedienungskomfort und Effizienz ausgelegt ist. Die drei RSC Rollenschneid- und Veredelungsmaschinen für Kempa beinhalten vollen Servo-Antrieb, kameragesteuerte Bahnführung, das Rotocontrol EPOS (elektronisches Messerpositionierungs-System), Randstreifenentfernung und Rollenheber bei der Abwicklung. Außerdem sorgen fortschrittliche Druckinspektionssysteme für das Erkennen von fehlenden Etiketten.

Die Fa. Kempa, seit mehr als 30 Jahren als Etikettenhersteller in Bayern ansässig, bietet ein breites Spektrum an Etikettendruckdiensten, von einfachen Lösungen bis hin zu ausgeklügelten, mit Spezialmaterial und in verschiedenen Formen hergestellten Etiketten, auch Sicherheits-Etiketten. Ihren Kunden in Deutschland und ganz Europa bietet die Firma außerdem individualisierte Lösungen, sowie Druck und Veredelung in höchster Qualität aus diversen technisch modernen Maschinen, darunter auch rotative Druckmaschinen, Buchdruckmaschinen, und UV-Flexo-Druckmaschinen.


Ulf Kempa, der Geschäftsführer von Kempa Etiketten, erklärt: ""Kempa steht für Qualität. Um den dauernden Veränderungen im Etikettenmarkt ein Stück voraus zu bleiben, investieren wir nur in die allermodernste Technik. Mit Zunahme der Produktionsnachfrage wurde es notwendig, unsere Veredelungskapazität zu expandieren und wir haben dafür die Lösung von Rotocontrol gewählt. Deren Veredelungsmaschinen bieten die modernste Technik in Kombination mit Ausstattungsoptionen, die für unseren wachsenden Produktionsbedarf bestens geeignet sind.“

Rotocontrol/LeoMat entwickelt und produziert innovative Kontroll-, Schneide-, Wickel- und Stanzmaschinen für die Schmalbahnindustrie. Das weltweit verfügbare Angebot von Rotocontrol reicht von kleineren einfachen Wickelmaschinen bis zu hochentwickelten Modellen mit einer Vielzahl von Funktionen. Alle verwenden S-Drive Servo Technologie, die maximale Spannungskontrolle ermöglicht – auch für hochempfindliche Materialien wie Film oder Folie.

Die Produkte des in Ahrensburg, Deutschland ansässigen Unternehmens bieten immer höchste Qualität durch einfache Anwendung, absolute Kontrolle und Flexibilität. Rotocontrol ist der Partner der Wahl für die Etikettenweiterverarbeitung.

www.rotocontrol.com

 
 

 

05.02.2014

Herma baut Folienprogramm aus

 

Innovative Mehrschichttechnologie bei Haftklebern trägt dazu bei, dass Herma Haftmaterial auch im Bereich Folien deutlich zulegt. „Dank der Mehrschichtigkeit sind wir in der Lage, Herausforderungen zu meistern, die in der Vergangenheit generell bei der Verarbeitung von Folien aufgetreten sind. So konnten wir das Risiko von Klebstoffbluten sehr deutlich reduzieren. Auch die Verschmutzung von Stanzwerkzeugen fällt bei Folien mit einem mehrschichtigen Haftkleber spürbar geringer aus“, sagt Herma-Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. „Für alle Etikettendruckereien sind das wichtige Aspekte. Das macht sich bei uns seit einiger Zeit in einer anziehenden Nachfragen nach Folien-Haftmaterial bemerkbar.“ Entsprechend treibt Herma den weiteren Ausbau des Folienprogramms zügig voran. Ab sofort sind deshalb zwei neue Polypropylenfolien (PP) und eine neue Polyolefinfolie (PO) verfügbar.

Bei den PP-Qualitäten handelt es sich um glänzende biaxial orientierte Folien mit spezieller Oberfläche zur guten Bedruckbarkeit. Erhältlich sind sie in Transparent unter der Bezeichnung Hermaflex transparent (Sorte 833) und in Weiß unter der Bezeichnung Hermaflex weiß (Sorte 843). Beide Folien verfügen, bedingt durch ihren Aufbau, über sehr gute Stanz- und Spendeeigenschaften. Die gute Druckqualität lässt sich – nach einer Coronavorbehandlung – mit allen gängigen Druckverfahren realisieren. In hohem Maße anpassungsfähig eignen sie sich ideal zur hochwertigen Etikettierung von flexiblen Behältnissen wie etwa in den Bereichen Kosmetik, Körperpflege und Haushaltsreinigung. Möglich ist ihr Einsatz aber beispielsweise auch im Foodbereich, da sie die relevanten lebensmittelrechtlichen Bestimmungen der EU erfüllen.

Bei der ebenfalls neuen Qualität Herma PO Laser (Sorte 801) handelt es sich um eine weiße, matte, gefüllte Polyolefinfolie. Sie wurde speziell für den Einsatz sowohl auf schwarz/weiß wie auf Farblaserdruckern entwickelt. Ihre matte Oberfläche ergibt beim Einsatz geeigneter Farben gute Druckergebnisse mit allen gängigen Druckverfahren. Etikettenblätter aus Herma PO Laser eignen sich besonders gut zur Produktkennzeichnung etwa in Form von Fass- oder Palettenetikettierung.

Die Herma GmbH mit Hauptsitz in Filderstadt ist ein führender europäischer Spezialist für Selbstklebetechnik. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2012 in den drei Geschäftsbereichen Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen mit 840 Mitarbeitern einen Umsatz von 245,6 Mio. €. Der Exportanteil lag bei über 55 %.

www.herma.de

 
 

 

04.02.2014

VDMA: Schwaches Jahr 2013

 

Die deutsche Druck- und Papiertechnikindustrie blickt auf ein schwaches Geschäftsjahr 2013 zurück. Die Umsätze der Gesamtbranche sanken gegenüber 2012 um acht Prozent. Der Auftragseingang ging um zehn Prozent zurück. „Unsere vorsichtig positiven Erwartungen haben sich nicht erfüllt“, sagte Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA, am Dienstag auf der Jahrespressekonferenz seines Verbandes in Frankfurt.

In den Teilbranchen Papiertechnik, Papierverarbeitungsmaschinen und Druckereimaschinen war die Marktentwicklung unterschiedlich. Die Umsätze mit Maschinen, Anlagen und Komponenten zur Herstellung von Papier stiegen um 14 Prozent. „Hier handelt es sich um einen Basiseffekt nach dem deutlichen Umsatzrückgang im Jahr 2012“, erklärte Heering. Der Auftragseingang in diesem Bereich sank um 21 Prozent.

Bei den Druckereimaschinen lagen die Umsätze zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch der Auftragseingang gab um neun Prozent nach. Wobei sich die Technologien unterschiedlich entwickelten: Die Nachfrage nach Rollenoffset-Druckmaschinen sank deutlich. Bei Bogenoffset ist die Lage stabil, während die Nachfrage nach Flexo- und Tiefdruckmaschinen stieg. Auch bei Papierverarbeitungsmaschinen war der Umsatz 2013 um 14 Prozent rückläufig. Der Auftragseingang gab leicht nach (- 4%). Der Globalisierungstrend hielt an. Rückläufigen Exporten in EU-Staaten standen Zuwächse in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Nordafrika und in den Nahen Osten gegenüber.

Als Ursache der schwachen Geschäftsentwicklung nannte Heering vor allem die rückläufige Nachfrage aus den BRIC-Staaten. Der Export nach China sank um 12,5 Prozent. Vom Minus im wichtigsten Auslandsmarkt der deutschen Druck- und Papiertechnikindustrie waren Hersteller von Papiertechnik (-17,6%) und Papierverarbeitungsmaschinen (- 16,6%) stärker betroffen als der Druckereimaschinenbau (-8,7%). Unerwartet stark sank auch der Export nach Indien. Die Ausfuhr von Papiertechnik ging um vier Fünftel zurück. Bei Papierverarbeitungsmaschinen lag sie 34 Prozent und bei Druckereimaschinen 19 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Indien fiel in allen Bereichen aus der Top-10 der Exportmärkte. Auch in Brasilien und Russland blieben die  Geschäfte größtenteils hinter den Erwartungen zurück.

Wegen der schwachen Nachfrage waren die Produktionskapazitäten 2013 im Mittel nur zu 75 Prozent ausgelastet. Die Marktkonsolidierung hält an. Kapazitäten und Beschäftigung werden vielerorts an die Marktsituation angepasst. Auch in Kundenbranchen hält der Strukturwandel an. Kleinere, nicht spezialisierte Druckereien schließen reihenweise. Für Hersteller von Druck- und Papiertechnik hat das Folgen: Potentielle Neuanlagenkäufer fallen weg. Gebrauchtmaschinen drängen auf den Markt. Zugleich ändern sich Anforderungsprofile an Druckprodukte. Trends zur Individualisierung, Personalisierung und Veredelung erfordern technische Umbrüche. Gleiches gilt im Verpackungsmarkt, dessen Produkt- und Prozesswelten sich stark verändern.

Der VDMA Fachverband Druck- und Papiertechnik hat die vergangenen Monate genutzt, um intensive Strategiegespräche in der Branche zu führen. „Unter dem Motto „Print 2030“ haben wir eine Reihe von Strategieworkshops ausgerichtet und dabei unser „Branchenbild der Zukunft“ entwickelt“, berichtete der Fachverbandsvorsitzende Kai Büntemeyer. Dabei stand die Frage im Fokus, welche Rolle Druck und Papier in einer zunehmend digitalen Zukunft übernehmen kann.

„Print-Produkte werden individueller, funktioneller; sie werden hochwertiger und emotionaler. Es wird nicht mehr ausreichen, mit Druckerzeugnissen zu informieren. Sie müssen darüber hinaus Mehrwerte bieten – und auch in kleinen Auflagen bezahlbar bleiben“, skizzierte Büntemeyer die Herausforderungen. Die Strategieworkshops unter Beteiligung von Vorständen, Studierenden der Hochschule für Medien Stuttgart und Mitgliedsunternehmen hätten alle Teilnehmer für den technologischen und organisatorischen Handlungsbedarf sensibilisiert. Man habe strategische Handlungsfelder identifiziert und eine Roadmap bis 2030 erarbeitet.

Als zentrale Herausforderung haben die Workshops „Konvergenz“ ausgemacht. „Analoge und digitale Welt wachsen zusammen“, erklärte Büntemeyer. Das setze harmonisierte, weitgehend automatisierte Prozessketten mit definierten Schnittstellen voraus. So möchte der Arbeitskreis „Prozesskette“ möglichst schon zur nächsten Drupa im Jahr 2016 ein echtzeitfähiges System für herstellerübergreifende Prozessketten auf die Beine stellen. Ziel ist dabei die Fusion digitaler und analoger Druckverfahren. Das soll der zunehmend industrialisierten Kundenbranche das Individualisieren und Personalisieren von Druckerzeugnissen auf Großanlagen ermöglichen. „Gelingt es uns, die Prozessketten im Druck zu harmonisieren, dann erhalten unsere VDMA-Gemeinschaftsstände auf internationalen Messen einen neuen Sinn“, sagte Büntemeyer. Interessenten aus verschiedenen Regionen und Branchen könnten dann komplette Prozesslösungen quasi aus einer Hand ordern. „Druck- und Papiertechnik Made in Germany wird sich auch in Zukunft positiv vom Wettbewerb abheben“, zeigte er sich überzeugt. Die Initiative „Print 2030“ hat gezeigt, dass die Unternehmen sich noch stärker als ohnehin in Zukunftsfeldern wie dem on-Demand-Druck individualisierter Bücher oder Kataloge, sowie „Printed Electronics“ engagieren müssen. Auch die Entwicklungen im 3D-Druck waren Thema.

3D-Druck ist als Querschnittthema für verschiedenste Branchen im Maschinen- und Anlagenbau hoch relevant, daher hat der VDMA die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing beschlossen. Sie wird künftig Beteiligte aus allen Teilen der Wertschöpfungskette zusammenbringen – sowohl Hersteller von 3D-Druckanlagen als auch industrielle Anwender, Materialentwickler und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft. Gemeinschaftlich wollen sie das enorme technologische und wirtschaftliche Potential additiver Verfahren in industriellen Anwendungen heben.


Haben Sie noch Fragen? Dr. Markus Heering beantwortet sie gerne. Telefon: 069 6603-1451, markus.heering@vdma.org

www.vdma.org

 
 

 

03.02.2014

Bito: Schmuck neuer Geschäftsführer

 

Der Lagertechnik-Spezialist Bito in Meisenheim setzt weiter auf Kontinuität und hat deshalb Winfried Schmuck zum neuen Geschäftsführer bestellt. Schmuck bestimmt bereits seit 2011 als internationaler Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung die Geschicke von Bito maßgeblich mit. Der 49-jährige ist für Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung verantwortlich und damit besonders nah an den Kunden.

„Wir freuen uns, dass wir Herrn Schmuck für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, erklärt Fritz Bittmann, Inhaber der Bito-Lagertechnik GmbH. „Mit seiner Expertise und Erfahrung hat er Bito bereits in der Vergangenheit national und international spürbar weiterentwickelt.“ Schmucks Bestellung zum Geschäftsführer ist für Bittmann der nächste logische Schritt bei der kontinuierlichen Ausrichtung seines Unternehmens auf herausragenden Kundennutzen in sämtlichen Geschäftsfeldern. Der Diplomingenieur mit Fachrichtung “Product Engineering“ gilt als Experte im frühzeitigen Erkennen von Trends und deren Umsetzung in Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Gemeinsam mit den Kunden möchte er auch in Zukunft intelligente Lösungen mit hohem Anwendernutzen realisieren.

Vor seiner Zeit bei Bito leitete Winfried Schmuck bei einem globalen Anbieter von Energie- und Datenübertragungslösungen eine eigene Division in der Logistik und Fabrikautomation und war bereits dort als Teilhaber im Rahmen eines Management-Buy-outs unternehmerisch aktiv. Zudem war er unter anderem als Leiter des Produkt- und Market-Managements bei einem internationalen OEM-Hersteller von Verbrennungs- und Heizungstechnologie für den Auf- und Ausbau eines neuen Geschäftsbereichs verantwortlich.

Bito mit Hauptsitz in Meisenheim (Rheinland-Pfalz) ist auf Lager- und Betriebseinrichtungen sowie auf Kommissioniertechnik spezialisiert. Das Unternehmen bietet Regale und Regalsysteme, Lager- und Kommissioniersysteme, Kästen und Behälter sowie Lagereinrichtungen und Zubehör für sämtliche Branchen. Die Kunden erhalten selbst entwickelte und hergestellte Standardprodukte und projektspezifische Lösungen aus einer Hand. Das mittelständische Unternehmen hat Fertigungswerke in Deutschland und ein Joint Venture mit Produktion in Indien. 14 Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie eine Tochtergesellschaft in Dubai gehören zur Bito-Gruppe. Dazu kommen weitere Vertriebsniederlassungen weltweit. 850 Beschäftigte erwirtschafteten 2012 einen Umsatz von 175 Millionen Euro.

www.bito.com

 
 

 

03.02.2014

ICE Europe, CCE 2015 in München

 

In einem Jahr, vom 10.-12. März 2015, ist es wieder so weit und die ICE Europe 2015, die weltweite Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von flexiblen, bahnförmigen Materialien wie Papier, Film, Folie und Vliesstoffen, öffnet auf dem Münchener Messegelände ihre Tore. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Veranstaltung, die mit 400 Ausstellern, 6.600 Besuchern und einer Nettoausstellungsfläche von mehr als 10.000 m2 die bisher größte Fachmesse für die Converting-Branche war, ist Messedirektorin Nicola Hamann auch für die kommende Messe sehr positiv gestimmt: „Die vergangene ICE Europe hat gezeigt, welch großes Potenzial in der Converting-Industrie steckt. Weltweit steigt der Bedarf an hochwertig veredelten Produkten und an Verpackungslösungen aus flexiblen Materialien. Der Markt verlangt nach innovativen, effizienten und umweltfreundlichen Lösungen. Für Anbieter und Hersteller von Maschinen, Systemen und Zubehör ist eine internationale Branchenplattform, wie es die ICE Europe ist, deshalb ein Schlüssel-Event, wenn es darum geht, auf Fachleute zu treffen, die nach innovativen Produktionslösungen suchen.“  

Ein Jahr vor der kommenden Veranstaltung haben bereits mehr als 300 Aussteller aus 19 Ländern insgesamt 9.400 m2 Standfläche auf der ICE Europe 2015 reserviert. Die Messe findet wieder in den Hallen A5 und A6 statt, erreichbar über den Eingang Ost der Messe München. Auf der neu gestalteten mehrsprachigen Messewebseite www.ice-x.de sind detaillierte Informationen zum Ausstellen sowie Zahlen, Fakten, Fotos, Videos und News zur internationalen Leitmesse der Converting-Industrie verfügbar. Eine aktuelle Ausstellerbroschüre kann ebenfalls über die Messewebsite angefordert werden.


Das Ausstellungsprofil der ICE Europe umfasst Maschinen, Zubehör und Systeme zur Beschichtung und Kaschierung, zur Trocknung/Härtung, zur Vorbehandlung, zum Schneiden/Wickeln, zur Konfektionierung sowie für den Flexo-/Tiefdruck. Darüber hinaus werden Materialien, Software, Retrofits, Kontroll-, Mess- und Prüfsysteme, Software, Fabrikmanagement sowie Consulting- und Lohnverarbeitungs-Dienstleistungen angeboten.

Die ICE Europe wird von einem äußerst fachspezifischen Publikum besucht, das hauptsächlich aus den Bereichen Produktion, Management sowie der Forschung und Entwicklung kommt. Es handelt sich um Geschäftsführer, Werksleiter, Konstrukteure und Betriebsingenieure, Technische Leiter, Einkäufer sowie Vertriebs- und Marketingdirektoren aus verschiedensten Industriesektoren, wie beispielsweise Verpackung, Lebensmittel, Pharmazeutik, Möbel, Elektronik, Verpackungsdruck, Zellstoff, Automobil, Textil / Vliesstoff, Chemie, Papier und Recycling.

Die ICE Europe 2013 erhielt in der Ausstellerumfrage Bestnoten für ihr qualifiziertes Fachpublikum: 88% der Messebesucher gaben an, an Kaufentscheidungen beteiligt zu sein oder diese selbst zu treffen. Insgesamt 2.700 Messebesucher kamen mit konkreten Investitionsplänen zur Messe. Von den Ausstellern gaben 95% an, ihre Messeziele auf der ICE Europe 2013 erreicht zu haben.

Parallel zur kommenden ICE Europe hält Veranstalter Mack Brooks Exhibitions wieder die CCE International 2015 in der Halle B6 ab. Die CCE, Europas einzige Fachmesse für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, richtet sich an Hersteller und Anbieter von Rohstoffen, Maschinen und Services zur Produktion, Verarbeitung und Veredelung von Wellpappe und Faltschachteln. Die Besucher der CCE sind Fachleute aus der Wellpappen- und Faltschachtelproduktion sowie aus der Verpackungsindustrie. Die Erstausgabe des Events 2013 war mit 110 Ausstellern und mehr als 2.000 Fachbesuchern aus aller Welt ein voller Erfolg. Von den Ausstellern und den Besuchern der ICE Europe wurde die Parallelveranstaltung durchweg positiv aufgenommen.

„Die ICE Europe hat sich über die vergangenen Jahre nachhaltig zum weltweit wichtigsten Branchentreff der Converting-Industrie entwickelt. Die Messe steht für internationale Kontakte, sachkundige Gespräche und den Aufbau erfolgreicher Geschäftsbeziehungen. Viele unserer Aussteller erzählen uns schon jetzt von ihrer Vorfreude auf die kommende Messe. Das bestätigt uns als Veranstalter, mit der ICE Europe eine moderne Fachmesse mit persönlichem Flair für die dynamische Converting-Community geschaffen zu haben“, so Nicola Hamann, Messedirektorin ICE Europe, im Namen des Veranstalters, Mack Brooks Exhibitions.  

www.ice-x.de

 
 

 

03.02.2014

Heidelberg: Speedmaster-Videowettbewerb

 

Im Zeitraum vom 3. Februar bis zum 13. April 2014 können Druckereien unter dem Motto „Seien Sie unschlagbar. Mit Ihrer Speedmaster.“ an einem Videowettbewerb teilnehmen.  Dieser ist integriert in die seit Sommer 2013 laufende Werbekampagne „Speedmaster. Unschlagbar.“ der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Unter www.speedmasterUnbeatable.com sind mittlerweile an die 30 Erfolgsgeschichten im Internet vertreten, in denen begeisterte Kunden von den Erfolgen mit ihrer Speedmaster erzählen. Zu Wort kommen dabei sowohl aufstrebende Kleinbetriebe, industriell ausgerichtete Werbe- und Verpackungsdrucker als auch Multimediadienstleister aus der ganzen Welt. Die Webseite wird nach und nach um weitere spannende Kundenberichte ergänzt, die von den Höchstleistungen der eingesetzten Speedmaster berichten.

Die Wertschätzung der Kunden für ihre Maschinen zeigte sich auch deutlich in dem im Oktober 2013 auf Facebook ausgerichteten Gewinnspiel, bei der die Teilnehmer den Satz „Meine Speedmaster ist unschlagbar, weil…“ ergänzten und an einer Verlosung teilnahmen. Hier hat Heidelberg aus den zahlreichen Einsendungen zehn Zitate ausgelost. Die Gewinner-Beiträge wurden unter www.speedmasterUnbeatable.com veröffentlicht.

Der von Heidelberg veranstaltete Videowettbewerb steht unter dem Motto „Seien Sie unschlagbar. Mit Ihrer Speedmaster.“ Die Kunden sind eingeladen, Videofilme einzureichen, die sie und ihre Speedmaster in Aktion zeigen. In einem etwa drei Minuten langen Clip soll vermittelt werden, was die Speedmaster für die Kunden unschlagbar macht. Eine detaillierte Beschreibung sowie das Teilnahmeformular findet sich auf www.speedmasterUnbeatable.com, wo auch ein Beispielvideo zu sehen ist.

Heidelberg wählt aus allen Einsendungen zehn Filme aus und stellt diese in eine eigene „Unschlagbar.“-Playlist auf den Heidelberg Youtube-Kanal, so dass Youtube-Besucher diese bewerten und die Preisträger ermittelt werden können. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 15. Juli 2014. Als erster Preis winkt ein exklusiv gestalteter Druckwerksschutz. Die feierliche Übergabe sowie ein Kundenportrait des Gewinners erscheint in der nächstmöglichen Ausgabe des Kundenmagazins „Heidelberger Nachrichten“. Der zweite Preis ist ein einzigartig gestaltetes Bild, das ebenso wie die Druckwerkschutzgestaltung Designelemente der Speedmaster.Unschlagbar.-Kampagne aufgreift. Als dritter Preis winkt ein wertvolles Montblanc-Schreibgerät. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer als Dankeschön zwei T-Shirts mit dem Kampagnen-Motiv.

* Bei älteren Maschinenmodellen kann es vorkommen, dass kein passender Druckwerkschutz mehr erhältlich ist. In diesem Fall erhält der Gewinner einen alternativen Druckwerkschutz zur Anbringung an der Wand. Das Design kann zur Abbildung leicht abweichen.

www.SpeedmasterUnbeatable.com
www.heidelberg.com

 
 

 

03.02.2014

Manroland-Bilanz 2013

 

Manroland Sheetfed, der Deutsche Druckmaschinenbauer, der vor zwei Jahren vom Britischen Industriellen aus der Insolvenz gerettet wurde, hat einen Gewinn für das abgelaufene Jahr zum 31. Dezember 2013 ausgewiesen.

Die Langley Holdings plc wird nächste Woche berichten, dass die Manroland Sheetfed GmbH die Erwartungen mit einem kleinen Gewinn bei einem Umsatz von 315 Millionen Euro erfüllen konnte, nachdem das Unternehmen im Jahr 2012 restrukturiert wurde. Unter Berücksichtigung interner Weiterbelastungen trug der Druckmaschinenbauer etwa 10 Millionen Euro zum Gruppenergebnis von 91.4 Millionen Euro vor Steuern bei.

Das Offenbacher Unternehmen lieferte bis Dezember gut 100 Neumaschinen oder 528 Druckwerke aus. Dr. Peter Conrady, internationaler Vertriebsleiter, sagte: “Wir sind erfreut über dieses Ergebnis, das leicht besser als geplant ausfiel. Wir haben einen Umsatz über unserem 300 Millionen Euro-Ziel erreicht, einhergehend mit einem positiven operativen Gewinn. Das sind für uns sehr gute Nachrichten.“

In einem Interview mit der europäischen Presse via WebEx im Dezember sagte Geschäftsführer Rafael Penuela, dass die Strategie des Unternehmens war, sich hauptsächlich auf seine Bestandskunden zu konzentrieren, mit dem Ziel, deren Produktivität zu steigern und deren Kosten zu senken. Mit Blick auf 2014 sagte Herr Penuela, dass der Fokus, den eigenen Kunden zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen, weiterhin im Zentrum der Unternehmensstrategie bleiben wird.

Manroland Sheetfed ist einer der weltweit führenden Hersteller von Offsetdruckmaschinen für Akzidenzdrucksachen, Verpackungen, Verlagspublikationen und verwandte Technologien. Das Unternehmen ist mit seinen eigenen Niederlassungen in über 40 Ländern in Europa, Asien, Nordamerika, Südamerika und Australien vertreten.

In der ausgezeichneten Tradition der Leistungen deutschen Maschinenbaus vor über 168 Jahren gegründet, steht der Name Manroland heute weltweit für Qualität, Präzision und höchste Beständigkeit für komplexe Lösungen im Offsetdruck. Manroland Sheetfed ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Langley Holdings plc, eine in Privatbesitz befindliche britische Maschinenbaugruppe, deren Kapitalausstattung im Kern viele industrielle und geschäftliche Prozesse weltweit gestaltet.

www.manrolandsheetfed.com

 
 

 

01.02.2014

Bosch: Komplettlösungen für Riegelproduktion

 

Bosch Packaging Technology präsentiert auf der Interpack 2014 in Düsseldorf Innovationen für die Riegelproduktion. Diese Lösungen decken den gesamten Produktionsprozess – von der Herstellung über die Sekundär- bis hin zur Endverpackung – ab. Alle Maschinen sind einfach in existierende Bosch-Technologie integrierbar, sodass Hersteller ihre Systemlösung für die komplette Riegelproduktion aus einer Hand beziehen können. Auf der Messe präsentiert Bosch modulare Automationslösungen, darunter den neuen WRF 600 Flex-Walzenformer mit optimiertem seitlichen Kantenschnitt für die Riegelherstellung, die kürzlich in den Markt eingeführte Austragestation Transver SDP mit staufreiem Produkttransport und den Pack Feeder 4 mit der horizontalen Schlauchbeutelmaschine Pack 401 für die Primärverpackung. Ebenfalls ausgestellt ist das nahtlose Hochleistungs-Riegelsystem zur Erst- und Zweitverpackung kombiniert mit dem benutzerfreundlichen Sammelpacker Elematic 3001, der sich durch verbesserte Ergonomie auszeichnet. Martin Tanner, Leiter Produktmanagement und Marketing des Produktbereiches Confectionery and Food bei Bosch Packaging Technology, erklärt: „Mit unseren kompletten Linien auf dem Markt erfüllen wir die steigende Nachfrage der Hersteller nach Lösungen aus einer Hand, um ihren gesamten Bedarf an Prozess- und Verpackungstechnik zu decken.“

Neuer flexibler Walzenformer minimiert Produktverlust

Bosch stellt den neuen WRF 600 Flex-Walzenformer vor, mit welchem beim Schneiden von Masseteppichen, wie beispielsweise für Müsli-, Schoko-, Protein- und Fruchtriegel, der seitliche Kantenschnitt – auch Trim genannt – optimiert oder vollständig vermieden wird. Auf diese Weise minimiert sich der Produktverlust, was zu einer Senkung der Produktionskosten und damit zu einer Verkürzung der Amortisationszeit beiträgt. Der Walzenformer bietet eine flexible Arbeitsbreite und ermöglicht eine einfache, stufen-und werkzeuglose Einstellung für präzise Schneidevorgänge zur Produktion von unterschiedlichen Riegelformaten. Im Gegensatz zu vergleichbaren Maschinen auf dem Markt lässt sich die Arbeitsbreite des WRF 600 Flex bei laufendem Betrieb einstellen. Dies erhöht die Verfügbarkeit und Leistung der Anlage und reduziert damit Verlust aufgrund von Produktionsstopps. Hersteller profitieren darüber hinaus von einem hygienischen Design und einfacher, werkzeugloser Reinigung.

Nahtlose Riegellinie für hohe Gesamtanlageneffektivität (OEE)

Bosch wird auf der Interpack Live-Präsentationen seiner Hochleistungs-Riegelverpackungslinie durchführen. Mit dem nahtlosen System können bis zu 1 500 Produkte pro Minute verpackt werden. Süßwarenhersteller können ihre Produktion maximieren und somit die steigende Nachfrage bedienen. Um den Produktionsfluss zu optimieren und eine hohen Gesamtanlageneffektivität zu erzielen, ist die Geschwindigkeit aller Komponenten der Linie aufeinander abgestimmt, sodass Engpässe vermieden und Ausfallzeiten minimiert werden. Auf der Messe zeigt Bosch die Primärverpackungstechnik der Riegelproduktionslinie, bestehend aus der Austragestation Sigpack DCI und der horizontalen Schlauchbeutelmaschine Sigpack HRM mit automatischem Hochleistungsspleißer. Diese Maschinen sind für die Integration mit dem Toploader Sigpack TTM und dem Sammelpacker Elematic 3001 konzipiert. Zusammen mit der Primärverpackung von Bosch ergeben sie ein Komplettsystem, das speziell für den gesamten Verpackungsprozess von Riegeln und riegelförmigen Produkten entwickelt wurde.

Zuführsystem Pack Feeder 4 steigert die Effizienz

Mit der kürzlich eingeführten Austragestation Transver SDP mit staufreien Produkttransport und dem Zuführsystem Pack Feeder 4 bietet Bosch Riegelherstellern die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung. Das hochmoderne, umfassende Produktinspektionssystem des Pack Feeder 4 erkennt fehlerhaft ausgerichtete Produkte und sortiert diese aus. Auf diese Weise werden Maschinenstopps minimiert und die Produktivität gesteigert. Je nach Beschaffenheit des zu verpackenden Produktes ist das Zuführsystem optional mit Seitenbändern verfügbar, welche die Position und Stabilität der Produkte sicherstellen und so den Verpackungsprozess zuverlässig und effizient machen. Lückensteuerungsbänder sorgen für geringen Staudruck und eine äußerst schonende Produkthandhabung. Dank seiner Zuverlässigkeit und stabilen Bauweise lässt sich der Pack Feeder 4 zudem rund um die Uhr betreiben. Der modulare Aufbau und die standardisierten Schnittstellen des Zuführsystems ermöglichen eine einfache Kombination mit den Schlauchbeutelmaschinen von Bosch. Auf der Interpack wird das System gemeinsam mit der horizontalen Schlauchbeutelmaschine Pack 401 gezeigt, die jetzt mit einem schmaleren Schneidkopf für höhere Verpackungsgeschwindigkeiten bei Heißsiegelanwendungen erhältlich ist.

Sammelpacker in neuem Design für mehr Sicherheit und Effizienz

Der erstmals auf der FachPack 2013 in Europa vorgestellte Sammelpacker Elematic 3001, wird mit der Interpack weltweit eingeführt. Die Maschine deckt zahlreiche Packstile ab, vom Tray über den klassischen Volleinschlag bis hin zur zweiteiligen, regalgerechten Displaypackung. Diese Flexibilität macht das System zur idealen Wahl für Hersteller, die mit mehreren Marken und Produkten arbeiten. Das neue ergonomische Design und das niedrige Zuschnittmagazin erhöhen Bedienkomfort und -sicherheit. Die Formatumstellung ist mit der neuen Elematic 3001 deutlich vereinfacht. Sie erfolgt werkzeuglos über das intuitive „Elematic Click-System“, das die erfolgreiche Umstellung durch ein Einrastgeräusch bestätigt. Hersteller profitieren von einer höheren Effizienz, da zeitintensive Nachstellarbeiten entfallen und Fehler beim Ablesen von Skalen vermieden werden. Im Vergleich zu älteren Modellen zeichnet sich der Sammelpacker Elematic 3001 durch ein verbessertes hygienisches Design aus. Mit weniger Baugruppen als bisher ist das Gestell offen und leicht zugänglich. Horizontale Oberflächen und Ecken wurden vermieden und rostbeständige Materialien wie Edelstahl, eloxiertes Aluminium und Messing eingesetzt.

Die Technologien werden vom 8. bis 14. Mai auf der Interpack 2014 in Düsseldorf (Halle 6, Stand A31 – C58) vorgestellt.

www.boschpackaging.com

 

 

Packaging News - März 2014

31.03.2014

In Kooperation zu gesteigerter Funktionalität, reduziertem ökologischem Fußabdruck und weniger Vergeudung von Lebensmitteln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto “Welcome to the Global Collaboratory” zeigt DuPont auf der Interpack 2014, wie interdisziplinäre Kooperationen mit Kunden oder anderen marktführenden Unternehmen der Branche multiple Möglichkeiten eröffnen, um die Funktionalität und Attraktivität von Packmitteln, Verpackungsbestandteilen und Verpackungen aus Kunststoff zu steigern und zugleich den ökologischen Fußabdruck der Branche sowie die Vergeudung von Lebensmitteln zu verringern. Schwerpunkte setzt das Unternehmen dabei unter anderem bei dickenreduzierten Multilayer-Barrierefolien für Deckelanwendungen oder Tiefziehverpackungen, Spezial-Haftvermittlern für die TripleBubble®1 (registered trade mark of KUHNE) Technologie, einer neuen Technologie für das Umspritzen filigraner Gewebe als Design-Offerte, Haftvermittlern und Polymermodifikatoren auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie bei Verträglichkeitsvermittlern für das Recycling gemischter Kunststoffabfälle. Sein fortdauerndes Engagement für den intelligenten Einsatz von Verpackungen, die eine verbesserte Nutzung von Lebensmitteln unterstützen, unterstreicht DuPont mit Beiträgen auf dem messebegleitenden SAFE FOOD Symposium.

Dünne Folien für starke, hoch funktionale Verpackungen


DuPont und Reifenhäuser Kiefel Extrusion, Worms/Deutschland, haben zwei Systeme für die Herstellung innovativer Verpackungslösungen zur Marktreife gebracht.


•    Ein neues, auf PET-A basierendes DuPont™ Appeel® Hochleistungs-Siegelmedium kommt bei der Herstellung von PA-basierten Deckelfolien zum Einsatz, die eine sehr hohe Barrierewirkung mit guter Bedruckbarkeit verbinden und direkt und sicher auf Trays aus 100 % PET-A siegeln. Weil dabei die Notwendigkeit für den Einsatz von PET-A/PE-LD Tray-Laminaten entfällt, sinken die Materialkosten ebenso wie der Aufwand für die Herstellung von Deckel und Tray.


•    Ein Sondertyp des Verpackungskunststoffs DuPont™ Surlyn ermöglicht die Herstellung thermoformbarer Barrierefolien, die um 20 % dünner sein können als herkömmliche 7-lagige PA/PE- Folien und dabei zugleich geringere Kosten, verbesserte optische Eigenschaften, eine höhere Durchstoß- und Abriebfestigkeit sowie verbesserte Siegeleigenschaften ermöglichen.

 

In beiden Fällen hat DuPont sein Knowhow bei Verpackungskunststoffen eingebracht, während Reifenhäuser seine EVOLUTION Barriere-Blasfolienanlagen optimal auf die Herstellung dieser Folien abgestimmt hat.

DuPont und Kuhne Anlagenbau, Sankt Augustin/Deutschland, haben gemeinsam die Anwendungsbreite des TripleBubble®1 (registered trade mark of KUHNE) Verfahrens zur Herstellung biaxial verstreckter Folien erweitert. Mit bis zu elf Schichten aus funktionalen Kunststoffen, DuPont™ Surlyn Ionomeren und DuPont™ Bynel® Haftvermittlern sind diese Folien in Dicken von 20 µm bis 110 µm verfügbar. Alle Ausführungen verbinden einen hohen bzw. einstellbaren Schrumpf von bis zu 60 % und sehr hohe Sperrwirkung gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit mit hoher Transparenz und hohem Glanz sowie – trotz der vergleichsweise geringen Dicke – sehr hoher Reiß- und Durchstoßfestigkeit. Dies ermöglicht signifikante Einsparmöglichkeiten für Rohstoffe (je nach Anwendung bis zu 50 %) und Energie sowie letztendlich deutlich verbesserte Ergebnisse bei der Lebensdaueranalyse.

Ein Schlüssel zum Recycling gemischter Verpackungskunststoffe

 

Neue DuPont™ Entira™ EP Verträglichkeitsvermittler senken die Hürden für ein stoffliches Verpackungsrecycling. Bereits geringe Mengen von ca. 4 % in gemischten Mahlgütern aus an sich inkompatiblen Verpackungskunststoffen können ein wirtschaftlicheres und effizienteres Re-Compoundieren ermöglichen. Dabei steigen die Zugfestigkeiten, die Reißdehnungen und insbesondere die Schlagzähigkeiten der Regranulate auf Werte, die auch hohe Ansprüche erfüllen können. Anwendungsspezifisch optimierte Typen sind in der Entwicklung.

Haftvermittler und Polymermodifikatoren auf Basis nachwachsender Rohstoffe
In enger Zusammenarbeit mit Braskem, dem weltweit führenden Hersteller von Biopolymeren, entwickelt DuPont auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Haftvermittler und Polymermodifikatoren als Erweiterungen der bestehenden DuPont™ Bynel® und DuPont™ Fusabond® Produktfamilien. Dabei wird DuPont das biobasierte Polyethylen (PE) von Braskem für die Herstellung von Drop-in-Alternativen einsetzen, die die gleichen oder sogar bessere Eigenschaften aufweisen als die herkömmlichen, auf Erdölbasis hergestellten Produkte von DuPont und die in PE-Abfallströmen rezykliert werden können. Die neuen biobasierten Bynel® Typen sollen Herstellern von Multilayer-Verpackungsfolien, die bereits das ,grüne‘ PE von Braskem verarbeiten, eine Möglichkeit geben, den Anteil an biobasierten Materialien in der Gesamtstruktur zu erhöhen. Zu den geplanten Anwendungen der biobasierten Fusabond® Typen gehören Holz-Kunststoff-Compounds (WPC), Stärke-PE-Compounds und Glasfaser-PE-Verbunde, wo der Einsatz eines biobasierten Modifikators den möglichen Anteil an erneuerbaren Rohstoffen signifikant erhöhen kann.

Neue gestalterische Perspektiven für Designer

 

Als Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen DuPont und Oriol & Fontanel, Frankreich, eröffnet die DuPont™ Surlyn® 3D Textile Overmoulding Technology neue Möglichkeiten für Anwendungen im Kosmetik- und Designbereich. Hier ist es gelungen, selbst feinste textile Objekte wie Spitze oder gewebte Bändchen mit dem Verpackungskunststoff DuPont™ Surlyn® zu umspritzen und diese so in dreidimensionale Objekte einzubetten. So sind die filigranen Objekte perfekt geschützt, ohne dass sie bei diesem Prozess geschädigt oder verändert werden.

SAFE FOOD – Für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln

 

DuPont unterstützt aktiv die von der Messe Düsseldorf GmbH und der Food and Agriculture Organization (FAO) der UN ins Leben gerufene Initiative SAVE FOOD, die einen Beitrag zum Kampf gegen globale Lebensmittelverluste leistet. Ein Ziel der Initiative ist, zu erreichen, dass Nahrungsmittel so verpackt werden, dass sie den Verbraucher in gutem Zustand erreichen. Anlässlich des diesjährigen, internationalen Kongresses im messeeigenen Forum Innovationparc Packaging wird DuPont als Mitglied von SAVE FOOD dort mit zwei Präsentationen vertreten sein.


•    Yasmin Siddiqi, Global Marketing Director bei DuPont Packaging, berichtet über „Factors impacting food security – with case studies demonstrating relationship to packaging“. Sie wird dabei auf den von DuPont gesponserten ,Food Safety Index‘ (http://foodsecurity.dupont.com/fsi/) eingehen und über erfolgreiche Kooperationen bei der Entwicklung zukunftsweisender Verpackungen berichten.


•    Dr. Heiko Schenck, Market Development Manager bei DuPont Packaging, berichtet über „Collaboration in the value chain unlocks the potential for lower weight packaging” und legt seinen Fokus dabei auf die Gemeinschaftsprojekte mit den Entwicklungspartnern Reifenhäuser und Kuhne.

Dazu Bernard Rioux, Regional Marketing and Development Director bei DuPont Packaging & Industrial Polymers EMEA: „Wissenschaftsbasierte Innovationen werden auch in Zukunft eine starke Basis für die Antworten von DuPont auf die globalen Anforderungen der Märkte sein. Aber wir sind davon überzeugt, dass nachhaltige Erfolge mehr als die Leistungen eines einzelnen Unternehmens erfordern. Um die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen, sind globale Kooperationen erforderlich. Und dies gilt insbesondere für die Entwicklung sicherer Verpackungslösungen, die darauf ausgerichtet sind, den Geschäftserfolg unserer Kunden zu sichern und die zugleich einen Weg weisen zu einem verminderten ökologischen Fußabdruck und einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Auf der Interpack 2014 werden wir entsprechende Beispiele präsentieren.“


DuPont Packaging & Industrial Polymers produziert ein breites Portfolio an Haftvermittlern, Barrierekunststoffen, Peel- und Siegelmedien sowie Verträglichkeitsvermittlern und verfügt über ein weltweit vernetztes Entwicklungsteam, um gemeinsam mit Kunden an Verpackungsprojekten zu arbeiten, die helfen, das Produkt und die Umwelt zu schützen, die Attraktivität im Verkaufsregal sowie die Verbraucherfreundlichkeit zu steigern und die Kosten für Verpackungen von Lebensmitteln, Kosmetik- und Pharmaprodukten sowie weiterer Konsumwaren und Industrieprodukte zu senken.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

 

21.03.2014

Packaging Valley: Attraktives Standkonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle drei Jahre findet in Düsseldorf mit der Interpack die weltweit bedeutendste Messe für den Verpackungsmaschinenbau statt. Dies ist auch für die Unternehmen aus dem Packaging Valley rund um die Süddeutschen Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim eine bedeutende Plattform, um exzellente Verpackungslösungen zu präsentieren. Von den 40 Mitgliedsunternehmen des Kompetenznetzwerkes sind 18 Spezialmaschinenbauer auf der Messe mit Präsentationsflächen vertreten. Ein besonderer Blickfang für die Besucher dürfte der in diesem Jahr neu gestaltete Messestand in Halle 16 sein. Rund um die Packaging Valley Lounge präsentieren sich 5 Mitgliedsunternehmen unter dem roten Banner von Packaging Valley auf einer Fläche von über 500 Quadratmetern.

Die Erfahrungen bei vorangegangenen Messen hat gezeigt, dass die Besucherfrequenz durch einen guten gemeinsamen Auftritt wesentlich höher wird. Hinzu kommt, dass die Düsseldorfer Messe einen für alle Beteiligten sehr attraktiven Platz in Halle 16 zur Verfügung stellen konnte.

In unmittelbarer Nähe des Gemeinschaftsstandes finden sich zahlreiche weitere Verpackungsmaschinenbauer aus der Region, die auch den internationalen Besuchern dieser Messe die enorme Konzentration von weltweit bekannten Unternehmen aus dem Packaging Valley Germany verdeutlichen.

Warum sich ein Besuch auf dem Gemeinschaftsstand auf jeden Fall lohnt, zeigt ein kurzer Einblick in die Präsentationen der einzelnen Firmen:

Die Firma R.Weiss aus Crailsheim zeigt Teile einer Unirob-Turnkey Linie für pharmazeutische Produkte. Die Anlage besteht aus den Komponenten Behältnisse zuführen, Produktkontrolle mittels Vision Systemen, Toploading der Einzelprodukte, Vollständigkeitskontrolle mittels Bandlaufwaage, Produktinformation einfügen, Behältnisse verschließen, Etiket-tieren und Sammelpacken in American Case Versandkartons. Zum Lieferumfang gehören auch die Systeme für die Serialisierung, UL-Zertifizierung und Validierung. Davon zeigt R.Weiss als Herzstück den Unirob-Toploading-Bereich. Mehrere in Reihe geschaltete R.Weiss-Deltaroboter setzen die Produkte mittels Einzelpick mit einer Leistung von ca. 900 Produkten/min. im Toploadingverfahren in die Behältnisse ein. Jeder R.Weiss-Deltaroboter ist mit einer eigenen Produktzuführung ausgestattet. Dieses Unirob-Pickerkonzept ist ein hochflexibles System, das sowohl für Anwendungen in der Pharmazie, Kosmetik, Süßwaren, Lebensmittel und andere eingesetzt werden kann.

Als weiteres Exponat wird ein Unirob-Picker-Modul für das Handling von Einzelprodukten im Highspeed-Bereich gezeigt. Dieses Modul kann für Anwendungen in nahezu allen Industriebereichen eingesetzt werden. Die Unirob-Picker-Technologie wird mit einem einzigartigen und intelligenten Shuttle-Transportsystem kombiniert.

Breitner, der Abfüllanlagenhersteller aus Schwäbisch Hall, legt in diesem Jahr seinen Schwerpunkt auf das Abfüllen und Verschließen von Kanistern und das Aufstellen von Kunststoffflaschen von 200 ml bis 3 Liter. Gezeigt werden folgende Maschinen:

Linear Füllmaschine IDL 
–flüssig bis dickflüssig
Während der Füllung bewegen sich die Füllrohre mit dem Füllspiegel nach oben. Nach dem Füllende und dem Verschließen der Füllrohre erfolgt eine Schnellausfahrt aus der Flasche ohne Nachtropfen > ca. 10 % höhere Leistung.
Produktwechsel – Restprodukt sowie Spülflüssigkeit werden im geschlossenem oder halboffenem System ohne Verschmutzung der Maschine entsorgt.
Bei Bedarf kann im geschlossenem System bedampft und sterilisiert werden.

Flaschenaufsteller
-Kunststoffflaschen bis ca. 3 Liter

Servoverschliessmaschine SRV zum Aufdrücken von Klappscharnier – Verschlüssen für Honig Kopfstehflaschen (Squeezer).
Fertigung kundenspezifisch angepasster Varianten dieses Maschinentyps speziell für Großgebinde 10 Liter und größer.

Linearverschliessmaschine VSL 
– Flaschen und Kanister - Kontinuierlich ohne Staudruck und Gebindestop.
Vorzugsweise für weiche und größere Gebinde > 1 l.
Großvolumengebinde bis 30 l.
Kein Überschwappen. Die Verschließspindel zentriert und synchronisiert sich mit dem Gebindehals des Behälters sowie dessen kontinuierlicher Vorwärtsbewegung auf dem Transportband. Dann erfolgt im synchronen Mitlauf der Verschraubvorgang.

Zum ersten Mal auf der Interpack ist so-matec epple aus Sulzbach-Laufen mit einer kompakten Kartoniermaschine mit 2 Handarbeitsplätzen vertreten. Diese ist geeignet zur Verpackung von Fläschchen in Kartons vor allem bei kleineren Mengen.
Außerdem werden Stellmax – Produkte zur Mehrfachverstellung und zur zentralen Einstellung einer mehrspurigen Zuführung gezeigt.

Die Maschinenbaufirma Popp aus Crailsheim baut Maschinen für die Druckweiterverarbeitung und die Verpackungstechnik.
Das sind Maschinen zum Vereinzeln, Transportieren, Ausrichten, Sammeln, Kleben, Falten, Schneiden, Bündeln, Versenden von Print- und Medienprodukten.

Stako Maschinenbau Wolpertshausen präsentiert eine Etikettiermaschine für Rundumetikettierung, die sich besonders
durch die kompakte Baugröße auszeichnet.  Der Grundaufbau und der Transporteur der Etikettiermaschine  sind aus Edelstahl gefertigt. Durch zusätzliche Etikettenspender
können Ihre individuellen Etikettierlösungen realisiert werden.    

Die Interpack ist für die Aussteller ein wichtiges Forum, um die ausgezeichneter Qualität und die neuesten Technologien aus dem Packaging Valley dem internationalen Publikum zu präsentieren.

Wie schon auf anderen Messen bietet eine zentrale Packaging Valley Lounge die Möglichkeit zur Begegnung mit Kunden, Besuchern und Ausstellern. Die angebotene „Packaging Valley – Route“ weist den Weg über den Gemeinschaftsstand zu den insgesamt 18 Mitgliedsunternehmen, die auf der Messe mit eigenen Ständen präsent sein werden.

Die folgenden Unternehmen von Packaging Valley sind mit eigenen Standorten rund um die Packaging Valley Lounge auf der Interpack vertreten:
Oystar Gasti Schwäbisch Hall, Heitec Crailsheim, E + K Sortiersysteme Kirchberg (alle Halle 6), Ishida Schwäbisch Hall, OCS Schwäbisch Hall, PS mako Schwäbisch Hall, (alle Halle 15), kocher-plastik/rommelag Sulzbach-Laufen (Halle 14), Optima Schwäbisch Hall, Rudolf Deckert Schwäbisch Hall, SorTec Wolpertshausen, Transnova RUF Ansbach, Seidenader  Schwäbisch Hall (alle Halle 16).

BU: Packaging Valley Lounge

Bild: Packaging Valley


www.packaging-valley.com

 

21.03.2014

Bericap: Innovatives auf der interpack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch auf der diesjährigen Fachmesse Interpack in Düsseldorf wird Bericap wieder als Aussteller dabei sein. In Halle 10, Stand E 67, auf mehr als 180 m², wird der weltweit operierende Verschlusshersteller Bericap Kunststoffverschlüsse für die Märkte Automotive, Chemie, Pharma, Agro-Chemie sowie Getränke und Nahrungsmittel präsentieren.

Zunehmend größere Anforderungen an die Verpackung und insbesondere an den Verschluss, der je nach Verwendungsbereich, nicht nur einen Behälter verschließen und Dichtigkeit gewährleisten muss, sondern auch den Inhalt vor Produktpiraterie schützen und gleichzeitig den behördlichen, hohen technischen Sicherheitsanforderungen genügen soll, fordern innovative Ideen. In der Vergangenheit war ein Schwerpunkt die Gewichtsreduzierung der Verschlüsse insbesondere für den Lebensmittel- und Getränkebereich. Kosteneinsparung und eine Verbesserung des Carbon Footprint standen im
Vordergrund - die Anwenderfreundlichkeit wurde etwas in den Hintergrund gestellt.

Bericap wird auf der Interpack Verschlusstypen vorstellen, die den Wunsch nach Konsumentenzufriedenheit mit optimierten Materialeinsatz verbindet. Dies gilt insbesondere bei Verschlüssen für stille Wasser, aber auch für aseptisch abgefüllte Produkte und insbesondere für heißabgefüllte Getränke. Auch für den Markt der kohlesäurehaltigen Produkte werden Weiterentwicklungen präsentiert.

Im Bereich der Nahrungsmittel hat Bericap ebenfalls sein Portfolio optimiert und wird neue Verschlüsse und Anwendungen präsentieren. Weiterentwicklungen Bericap DIN-Verschlüsse In den vergangenen Jahren hat Bericap intensiv an der erfolgreichen Entwicklung einer DIN Verschlussfamilie für Kunststoffkanister gearbeitet. Mit den Standardgrößen DIN 42, DIN 45, DIN 51/55 und DIN 60 deckt Bericap mittlerweile über 80% der im Kanister-Bereich eingesetzten Verschlussgrößen ab.

Die gesamte neue DIN Verschlusspalette ist, in Verbindung mit verschiedenen Kanistern bzw. Kanister-Hersteller, für UN-Gefahrgut zugelassen. Um die Produktsicherheit und Qualität zu gewährleisten, werden sämtliche Verschlüsse vollautomatisch und prozessgesteuert auf modernsten
Montageautomaten montiert.

Sämtliche Größen – auch die kindersicheren Versionen für die Größen DIN 45 und DIN 60 -, können individuell nach Kundenwunsch mit einer Belüftungsmembrane und/oder einem ‚Anti-Glug-System‘, das ein gleichmäßiges Ausgießen gewährleistet, ergänzt werden.

DIN Verschluss SK 42/21 SFB in zwei Varianten

Der SK 42/21 SFB ergänzt die Produktpalette der Bericap-DIN-Verschlüsse. Dieser Verschluss ist mit einem neuartigen, geschnittenen Slit-Band versehen und ist in zwei Versionen erhältlich: Der SK 42/21 SFB MK verfügt über ein Bore-Seal-System und eignet sich für Leicht-Kanister und Container ohne UNGefahrengut-Zulassung. Der SK 42/21 SFB MDS ist mit geschäumter PEDichtung - für Container mit entsprechender UN-Zulassung - ausgestattet.

Der SK 42/21 SFB wird hauptsächlich für Behälter im Automotive-Bereich, für Scheibenreiniger / Forstschutz, für professionelle Reinigungsmittel, im Gesundheitssektor und in der Lebensmittel-Industrie eingesetzt. Von besonderem Vorteil ist, dass das TE-Band, das nach Abdrehen des
Verschlusses am Kanister verbleibt und somit wie beispielsweise bei der Befüllung der Behälter der Scheibenwasch-Anlage nicht in den Motorraum fallen kann.

Belüftungsventil - BV 21/24 MAB MDR ermöglicht verbessertes und sauberes Befüllen

Bericap, als bewährter Partner der chemischen Industrie, hat beharrlich an einer erfolgreichen Umsetzung für die gehobenen Anforderungen seiner Kunden geforscht und adäquate Lösungen entwickelt. So entwickelte Bericap auf Kundenwunsch für alle handelsüblichen Kanister ein Anti-Glug System, das ein „glugger-freies“, dosiertes und zielgerichtetes Ausgießen gewährleistet.

Die bestehende Serie wird durch das Belüftungsventil BV 21/24 MAB ergänzt. Dieses Belüftungssystem wurde für Container mit UN-Zulassung entwickelt und wird vornehmlich im agro-chemischen, im chemischen und in der Schmieröl-Industrie eingesetzt und nochmals das Ausgießverhalten verbessert.

Schutz gegen Produktpiraterie

Verschlüsse für Agro-Chemie
Produktpiraterie und einhergehende Produktverfälschung sind bei chemischen Artikeln - insbesondere im Agrarbereich - ein sensibles und folgenschweres Problem.
Um Abfüllungen vor Fälschungen und Manipulationen zu schützen, verfügen alle Verschlüsse über ein gefaltetes und geschnittenes Garantieband, das nur äußerst schwer zu manipulieren ist und beim Öffnen des Verschlusses deutlich nachweisbar reißt.

Weitere Schutzmöglichkeiten sind kundenspezifische Verschlussdesigns, eventuell ergänzt durch ein zusätzliches Sicherheitsetikett, welches das Garantieband mit dem Verschluss verbindet oder auch der Einsatz der Lasertechnologie, die es ermöglicht, beispielsweise den Firmennamen über
Sicherungsband und Verschluss, auch auf unebenen Flächen, zu lasern. Bericap wird auf der Interpack entsprechende Verschlusslösungen vorstellen.

Bericap stellt innovative Verschlusstechniken vor

Neu- und Weiterentwicklungen ermöglichen die Verwendung preisgünstiger Getränke-PET-Flaschen für Speiseöl.
Basierend auf jahrelanger Erfahrung mit Verschlüssen für die Abfüllung in PET, hat Bericap die Entwicklung hin zu leichten Verschlüssen, insbesondere in Verbindung mit einem gewichtsreduzierten Flaschenhals, vorangetrieben und eine Speiseöl-Verschlussreihe, die einteilige und zweiteilige Versionen mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen beinhaltet, für 26 und 29 mm Flaschenhalsdurchmesser entwickelt.

Das 26/21 oder 29/21Neck ist allerdings nicht in allen Ländern lokal verfügbar und muss aufwändig importiert werden. Oder aber: Abfüllbetreibe suchen eine universelle, aber kostengünstige PET-Preform mit standardisierten Hals für ihr Produktportfolio.

Standardisierte PET-Preforms, wie sie beispielsweise im Getränkebereich verwendet werden, sind kostengünstiger im Einkauf als spezielle Speiseölflaschen, da es hier viele Anbieter gibt.

Der mittlerweile in der Getränkeindustrie in der ganzen Welt milliardenfach eingesetzte PCO 1881 Flaschenhals, mit nur 3,82g, bietet sich hier als kostengünstige Alternative an. Sonach hat Bericap mit seiner Neuentwicklung EV 28/26 einen Aufpress-Verschluss entwickelt, der auf einer standardisierten
Preform sowohl für Speiseöl als auch Saucen oder Sirups geeignet ist. Der EV 28/26 ist mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen verfügbar: Als Standard Schraubverschluss mit speziellem Antitropf-Ausgießer, mit und ohne Flow Regulator.

Weitere Verschlüsse für standardisierte Necks sind in der Erprobungsphase.

Dosier-Ventil BericapValve aus TPE-Material

Seit gut einem Jahr hat Bericap das Dosierventil ‚BericapValve‘ erfolgreich im Markt eingeführt.

Das Besondere am BericapValve ist die Verwendung von TPE-Material. Dieses Material hat den Vorteil, dass - im Gegensatz zu den marktüblichen Silikon-Ventilen - im Recycling-Prozess Material-Kontaminationen vermieden werden.

Für die unterschiedlichen Abfüllprodukte, wie beispielsweise Ketchup, Schokoladen-Sauce, Körper-Pflege und Pharmazeutische Produkte mit deren individuellen Viskositäten, stehen Ventiltypen in verschiedenen Härtegraden zur Auswahl, die eine gleichmäßige und bequeme Produktentnahme bereits bei leichtem Druck ermöglichen. Auch Produkte mit Stücken, wie beispielsweise in Cocktailsaucen, sind mit dem BericapValve einfach zu dosieren.

Neben seiner konsumentenfreundlichen Handhabung punktet BericapValve durch seine hervorragende Dichtigkeit bei allen viskosen Produkten. Bericap bietet eine breite Produktpalette an Scharnierverschlüssen, in die das Dosierventil BericapValve eingesetzt werden kann, aber auch
kundenspezifische Designs können in den Bericap-eigenen R+D Zentren entwickelt werden.

Leichte Verschlusslösungen für Stilles Wasser

Bericap HexaLite® 26 und 29 mm – neue Varianten
Die Flaschenhälse PET 29/25 und PET 26/22 wurden für stille Getränke, insbesondere für stilles Wasser, entwickelt. Beide Flaschenhälse sind inzwischen von CETIE als europäische Standards etabliert und finden heute in Europa, Nordamerika und China hohe Akzeptanz.

Für diese Flaschenhälse bietet Bericap die gewichtsreduzierte HexaLite® Produktlinie 29/11 und 26/10 an.
Diese Verschlusstypen werden nun um die anwenderfreundlichen Versionen HexaLite® 26/13 und 29/13 erweitert. Beide ermöglichen durch ihre Höhenoptimierung eine bessere Griffigkeit für den Konsumenten beim Öffnen der Flasche.
Alle HexaLite® Verschlüsse verfügen über ein geschnittenes und gefaltetesSicherungsband, welches beim ersten Öffnen leicht zu brechen ist. Eine N2Dosierung ist möglich

Bericaps neue Verschlusslösungen für die Heißabfüllung

Kundenfreundliche Handhabung, Kosteneinsparung durch Gewichtsreduzierung und optimale Produktsicherheit müssen sich nicht widersprechen, wie es die neuen 33mm Verschlüsse von Bericap für die Heißabfüllung zeigen. Verglichen mit dem 38mm System, ermöglicht der Einsatz des 33mm
Verschlusssystems (inklusive Flaschenhals) eine Gewichtseinsparung von ca. 40%.

Das bekannte DoubleSeal System des Verschlusses erlaubt den Einsatz einer nur 1,5 mm starken Gewindehalsstärke, da dieses System eine Ovalisierung des Gewindehalses beim Heißabfüllen verhindert und somit die Produktintegrität zuverlässig gewährt bleibt.

Für Kunden, die eine 38mm Verschlussgröße bevorzugen, bietet Bericap eine leichtere Verschlussvariante an, die ebenfalls die Verwendung eines nur 1,5mm starken Gewindehalses erlaubt und somit zur signifikanten Gewichtseinsparung beiträgt.

Für den Konsum außer Haus und beim Sport bietet Bericap entsprechende, zu dem jeweiligen Gewindehals passende PushPull-Sportverschlüsse an. Die überdurchschnittlich große Durchflussmenge dieses Verschlusses Eine Alufolie wird nicht benötigt, was zu einer einfachen Handhabung beim
Konsumenten führt.

PushPull-Verschlüsse für die Heißabfüllung in 28 oder 38mm sind ebenso umsetzbar.

Release

Eine Alufolie wird nicht benötigt, was zu einer einfachen Handhabung beim Konsumenten führt. PushPull-Verschlüsse für die Heißabfüllung in 28 oder 38mm sind ebenso
umsetzbar.

DoubleSeal 33/15 SFB HF

PushPull NG 33/33 HF

Bericaps neue Verschlusslösungen für die aseptische Abfüllung

Bei der aseptischen Abfüllung dominieren insbesondere in Europa die 38mm Verschlüsse. Für diese Größe wird Bericap optimierte Varianten auf der Interpack präsentieren, sowohl für zweigängige als auch dreigängige Gewindehälse.

Ein Novum ist der 33/15mm Verschluss für die aseptische Abfüllung. Bei gleicher konsumentenfreundlicher Griffhöhe von 15mm, wie vom 38mm Verschluss gewohnt, ist für den Abfüller dennoch eine signifikante Gewichtseinsparung von bis zu 30% möglich. Konsumentenfreundliche Handhabung und Kostenoptimierung gehen hier Hand in Hand.

Die 33mm Öffnung erlaubt einen optimalen Trinkgenuss und gerade bei kleineren Gebinden verhilft der im Durchmesser kleinere Verschluss zu einem harmonischen Gesamteindruck der Verpackung.

Für den On-the-Go-Verzehr präsentiert Bericap den Sportverschluss PushPull Next Generation, der in der 38mm Größe zur Zeit auf steigende Marktnachfrage trifft. Dieser Verschluss ist sowohl für die Nass- als auch Trockensterilisation einsetzbar, benötigt keine Aluminiumfolie und erlaubt
maximalen Trinkgenuss dank seiner um 30% höheren Durchflussrate im Vergleich zu anderen Produkten im Markt.

Eine Sportverschlussvariante ist auch für das PCO 1810 Gewinde verfügbar. Eine Anpassung auf andere Gewindehalsgrößen ist möglich.

Bericap Verschluss LSK EV Galileo II 29/44 für Glas- und PET-Flaschen

Die neue Scharnierverschluss präsentiert sich als moderne Variante Dieser Klappverschluss verfügt über ein flexibles Scharnier und passt gleichermaßen auf 30-29-21mm PET- und Glasflaschen-Öffnungen. Der zweiteilige Verschluss ist ein- und mehrfarbig erhältlich.

Der LSK EV Galileo II 29/44 hat zwei voneinander unabhängige Originalitätssicherungen. Erst nachdem die Brücken der Überkappe gebrochen sind, kann die darunterliegende Sicherungsmembrane mittels eines Ringes aufgerissen werden. Der in dem Verschluss integrierte margeriten-förmige
Ausgießer unterstützt eine kontrollierte Produktentnahme und sauberes Dosieren. Eine spezifische Ausgießlippe verhindert ein Nachtropfen des Produktes.

Die großflächigen Seitenteile des Verschlusses lassen sich gut bedrucken und tragen somit zur Differenzierung und Abhebung gegenüber Konkurrenzprodukte im Ladenregal bei. Die neue Verschlussversion wurde bereits erfolgreich im Markt eingeführt.

Bericap präsentiert überarbeiteten Speiseöl-Verschluss HC

Dieser bereits seit einigen Jahren im Speiseöl-Markt erfolgreich eingesetzte Scharnierverschluss wurde einem ‘Face-Lift’ unterzogen.
Der hochwertig glänzende Verschluss passt sowohl auf Glas- wie auf PETFlaschen mit 29/21 Hals und präsentiert sich funktionell und modern. Eine jetzt etwas größere Öffnungslippe am Verschluss-Oberteil erlaubt ein handliches Öffnen des Verschlusses, die neugestaltete Rippen-Gestaltung
oberhalb dieser Lippe gibt dem Verschluss ein modisches Auftreten.

Auch die Funktionalität des Verschluss-Innenlebens wurde überarbeitet. Eine praktische Sicherheits-Aufreißmembrane gewährt die Unversehrtheit des abgefüllten Produktes. Beim Ausgießen ermöglicht ein leicht spitz zulaufender Ausgießer präzises, tropffreies Dosieren, ein Mengenregler reguliert den
Durchfluss des Füllgutes. Für ein stärkeres Marken-Branding ist der Verschluss optional auch mit kundenspezifischer Reliefprägung und Seitendruck erhältlich.
Der Verschluss wird sowohl im Speiseöl- und zunehmend im Sirup-Markt eingesetzt.

BU: Argo Seal

Bild: Bericap


www.bericap.com

 

20.03.2014

Zilli & Bellini: Füllmaschinen für schwierige Produkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ausgezeichnet durch die Ferigung hochwertiger und zuverlässiger Füll- und Verschließmaschinen für die Nahrungsmittelindustrie (Rundläufer), auch besonders im Bereich Tiernahrung mit sehr hohen Linienleistungen.

Die Firma Zilli & Bellini ist nun eine Kooperation eingegangen mit dem französich-kanadischen Unternehmen Tremark, welches eine Gründung des ehemaligen Eigentümers der Fa. Hema ist, die sich wiederum ausgezeichnet hatte durch Linearfüller für besonders schwierige Produkte, die Fleisch-, Feinkost und Fertiggerichteindustrie weit verbreitet sind.

Nun gibt es eine konsequente Weiter- und Neuentwicklung eben dieser Art Maschinen mit vielen patentierten Neuheiten, die aufgrund besonderer Merkmale nun auch für weitere Produktbereiche zum Einsatz kommt. Das Produktzufuhrsystem durch Schneckenvortrieb wurde völlig neu konzipiert, vor allem ist eine Zerlegung und Reinigung innerhalb kürzester Zeit mit wenigen Handgriffen möglich. Das Servosystem ermöglicht hohe Flexibilität bei schonender Behandlung des Füllgutes. Dieses neue System stellt alles sich auf dem Markt Befindliche eindeutig in den Schatten. Das System hat den Einsatz bei einigen namhaften Unternehmen mit Bravour bestanden.

Die neue Maschine wird künftig angeboten durch und von der  Zilli & Bellini Organisation, inklusive Service und der erforderlichen Ersatzteile.

Erstmalig wird eine Maschine auf der Interpack auf dem Gemeinschaftsstand mit Henckert Engineering GmbH im Mai ausgestellt in Halle 16/ Stand F15.

Bild: Zilli & Bellini Parma Italy

www.zilli-bellini.com

 

20.03.2014

Duo Plast: Erhöhte Sicherheit im internationalen Warentransport

Der Blasfolienhersteller wird auf der internationalen Messe für Verpackungslösungen in Halle 9, Stand G18 zu finden sein. Im Fokus der Präsentation steht der optimale Kundennutzen bei idealer Kombination von Stretchfolie und Verpackungstechnik mittels Transportsimulation. Damit positioniert sich der Blasfolienproduzent als innovativer Anbieter von Komplettlösungen für die Transportgutsicherung.

Ladeeinheitenbildung als Basis für Transportsicherheit

„Bereits bei der Bildung einer Ladeeinheit gibt es relevante Faktoren zu beachten, die sich maßgeblich auf die Stabilität der Ladung und die Transportsicherheit auswirken. Genau hier setzt Duo Plast mit einem neuen Konzept an“, verdeutlicht Dr. Christian Rohm, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Das richtige Zusammenwirken von Stretchfolie und Verpackungstechnik mit begleitender Transportsimulation bildet die Grundlage einer umfassenden Beratung. Dabei geht es nicht nur um den sparsamen Einsatz von Verpackungsmaterial, sondern auch um die optimale Transportsicherheit und die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.“

Sicherheit durch umfassende Kompetenz

Duo Plast widmet sich bereits seit Jahren der Ladungssicherungsoptimierung. Richtungsweisend für die Ladeeinheitensicherung war bereits die Entwicklung der weltweit patentierten Stretchfolie Duo Doppelkante (DDK). Die Besonderheit dieser Folie ist die doppelte Folienstärke im Kantenbereich (z. B. besitzt eine 15 µm-Folie am Rand eine Stärke von 30 µm). Die patentierte Doppelkante umgibt die Palette wie ein Netz und macht sie enorm stabil, während enorme Materialeinsparungen realisiert werden können. Die Stretchfolieninnovation hat bereits mehrere renommierte Auszeichnungen erhalten.

Die jüngste Innovation der Duo Plast AG ist das Geschäftsfeld Duo Lab. Seit über einem Jahr prüft, entwickelt und auditiert das Deutsche Technologiezentrum für Ladungs- & Transportgutsicherung Ladungssicherungskonzepte für Versender, Speditionen und Institute. Reale Transportbelastungen werden mittels modernster Prüftechnik simuliert. Ziel ist dabei eine neutrale Prüfung und individuelle Optimierung der Ladungssicherungskonzepte, welche in einem Gutachten festgehalten und auf Wunsch auch zertifiziert werden können.
Diese ganzheitliche, professionelle Kundenberatung ist in diesem Umfang völlig neuartig. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei konsequent das für den Kunden perfekte Ladungssicherungskonzept. Damit werden nicht nur oberflächlich Verpackungskosten, sondern die gesamten Total Costs of Ownership reduziert. Gleichzeitig steigt die Sicherheit auf Europas Straßen.

BU: Horizontale und vertikale Transportbelastungen können praxisgetreu simuliert werden

BIld: Duo Plast AG


www.duoplast.ag

 

20.03.2014

Arburg zeichnet Festo aus

 

Am Dienstag, 18. März 2014, fand die feierliche Verleihung des Arburg Energieeffizienz-Awards statt. Mit diesem Preis prämiert Arburg seit 2008 jährlich ein Unternehmen für herausragende Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz. Gewinner im Jahr 2014 ist Festo, weltweit führend in der Automatisierungstechnik. Das Unternehmen bekommt die Auszeichnung für die Konzeption einer neuen, komplett auf Energieeffizienz ausgerichteten Kunststoffteile-Produktion und der Kooperation beim Freeformer. Die Verleihung des Arburg Energieeffizienz-Awards 2014 fand im Rahmen eines festlichen Abendevents mit rund 40 geladenen Gästen im Arburg-Stammhaus in Loßburg statt.

Die Bedeutung der Auszeichnung hob Michael Hehl, geschäftsführender Arburg-Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung, in seiner Begrüßung hervor: „Mit diesem Preis zeichnen wir Unternehmen aus, die das Thema Energieeffizienz wie wir innovativ, umfassend und global betrachten und sich durch ihre Unternehmensphilosophie und -aktivitäten besonders hervorheben."" Zu den bisherigen Preisträgern gehören z. B. die Lego Group oder Continental.

Die Gründe für die Verleihung des Arburg Energieeffizienz-Awards 2014 an Festo erläuterte Herbert Kraibühler, Arburg-Geschäftsführer Technik, in seiner Laudatio: „Die intensiven Geschäftsbeziehungen zwischen Festo und Arburg sind seit über 30 Jahren gewachsen, wobei die beiden Familienunternehmen ihr Know-how auch über die Produktebene hinaus austauschen. Dies erfolgte sowohl bei dem neuen Werk von Festo in Hassel/St. Ingbert als auch beim Freeformer, der das Arburg-Produktportfolio seit 2013 um die additive Fertigung ergänzt. Beide Beispiele leisten wichtige Beiträge zur zukunftsorientierten Steigerung von Energie- und damit von Produktionseffizienz und waren damit ausschlaggebend für die Auszeichnung von Festo mit dem Arburg Energieeffizienz-Award 2014.“

Dem besonderen Anlass entsprechend war eine hochrangige fünfköpfige Delegation von Festo nach Loßburg gereist, um den Preis entgegenzunehmen. Curt-Michael Stoll, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Festo AG & Co.KG, betonte: „Der Arburg Energieeffizienz-Award hat für uns eine hohe Bedeutung, denn er steht für die Innovationskraft von Festo. Ich danke Ihnen für die langjährige enge und gute Beziehung zwischen den Unternehmen und den Familien.“

Dr. Claus Jessen, Vorstand Product Supply bei Festo, erläuterte in seiner Rede: „Wir investieren seit vielen Jahren in Energieeffizienz. Es ist ermutigend, wenn diese Anstrengungen und Investitionen wahrgenommen werden und den eingeschlagenen Weg bestätigen.“ Bereits vor Jahren habe Festo die Kunststoff-Technologie als eine Schlüsseltechnologie für die globale Wettbewerbsfähigkeit seiner Produkte identifiziert und sich entschieden, Spitzen-Know-how in diesem Bereich aufzubauen. „Seither investieren wir konsequent in Know-how-Träger, Spitzentechnologie und ein spezifisches Produktionsgebäude. Zusammen mit Arburg haben wir konsequenterweise auch die Energieströme betrachtet, neue Fragen gestellt, neue Lösungen gefunden und sind neue Wege gegangen“, so  Dr. Claus Jessen. Zudem habe Festo als erster Partner den neuen Freeformer noch vor seiner Markteinführung in der hauseigenen Rapid Prototyping Abteilung testen dürfen. „Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für uns sehr wichtig“, betonte er und bedankte sich im Namen von Festo ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und diese Auszeichnung mit den Worten: „Wir sind stolz darauf!“

Festo beschloss, am Standort St. Ingbert im Saarland das Global Production Centre Hassel, ein Werk mit einer komplett neuen Polymer-Produktion und dem Schwerpunkt Energieeffizienz aufzubauen. Das im Bau befindliche Werk wird Anfang 2015 fertiggestellt. Dabei werden alle wichtigen Faktoren hinsichtlich Gebäude, Produktion und Maschinen berücksichtigt. Dank seines langjährigen Know-hows in diesem Sektor und der ganzheitlichen Herangehensweise war Arburg für Festo ein wichtiger Berater und Partner. Gemeinsam wurden die 45 Allrounder für die Thermoplast- und 12 vertikalen Allrounder für die Elastomerverarbeitung hinsichtlich Energiebedarf und Produktionseffizienz genau unter die Lupe genommen und Arburg bekam die Aufgabe, optimale Maschinenkonzepte zusammenzustellen. Bei den Thermoplasten geht es in Richtung elektrischer Allrounder Alldrive, die speziell auf die Bedürfnisse des Werkes in Hassel ausgelegt werden. Bei den Elastomeren sollen die Maschinen auf drehzahlgeregelte Pumpenantriebe umgerüstet werden.

Zu den Schwerpunkten des ganzheitlichen Konzepts gehören auch die Isolierung von Werkzeugen und Plastifizierzylindern, das Optimieren der Materialvortrocknung und -versorgung durch eine zentrale effiziente Lösung und die Reduktion von Abfällen, z. B. durch geringe Angussgewichte und Heißkanalanbindungen. Produktbedingt können die Temperaturniveaus so gewählt werden, dass nur im Hochsommer gekühlt werden muss und so auf eine Wärmerückgewinnung verzichtet werden kann.

Aufgrund der langjährigen und umfangreichen Erfahrung in der additiven Fertigung von Prototypen und Einzelteilen bekam Festo bereits Anfang 2013 einen Freeformer zur Verfügung gestellt, um diesen aus Anwendersicht intensiv zu testen. Der Freeformer ergänzt das Arburg-Portfolio in Richtung Energie- und Produktionseffizienz, da sich funktionsfähige Einzelteile und Kleinserien direkt aus 3D-CAD-Daten ohne Werkzeug und aus Standardgranulat sehr wirtschaftlich fertigen lassen. Die Ergebnisse und Feedback von Festo haben Arburg wertvolle Informationen für die Optimierung und Weiterentwicklung geliefert. Festo sieht den Einsatz des Freeformers bei sich im Unternehmen in den Bereichen Prototyping und bei entsprechender Weiterentwicklung in der Kleinserienfertigung.

Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 5.000 kN. Hinzu kommen Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie. Seit 2013 ergänzt ein selbst entwickeltes innovatives System für die additive Fertigung das Programm für die Kunststoffverarbeitung.

Getreu seinem Leitsatz „Arburg für effizientes Spritzgießen“ stellt das Unternehmen das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten in fertigen können – z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.

Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich im deutschen Stammwerk in Loßburg. Von den insgesamt rund 2.300 Mitarbeitern sind rund 1.900 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Als eines der ersten Unternehmen ist Arburg seit 2012 dreifach zertifiziert: nach ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und  ISO 50001 (Energie).

www.arburg.com

 

20.03.2014

Jowat stärkt Asien-Pazifik-Geschäft

 

Dr. Ralf Schelbach ist neuer Vice President Asia Pacific bei der Jowat AG. Im Jahr 2009 kam Dr. Schelbach zu Jowat und übernahm die Position des Geschäftsführers der gerade gegründeten Jowat (Beijing) Adhesives Co., Ltd. Von Beginn an war Dr. Schelbach auch für den Aufbau des Jowat Asia-Pacific-Netzwerkes zuständig und hat bis heute deutliche Erfolge erzielt. In der neuen Position übernimmt Dr. Schelbach die Gesamtverantwortung für die Geschäftstätigkeit der Jowat AG in der Region Asia-Pacific.

Die Jowat-Triaden-Strategie sieht neben der Bearbeitung der europäischen und amerikanischen Märkte auch das Wachstum des Klebstoffabsatzes in Asien vor. In allen Ländern der Region ist Jowat bereits mit Kundenbeziehungen und Partnerschaften vertreten und baut das Geschäft kontinuierlich aus. Dabei sind die anspruchsvollen Jowat-Standards für die Fertigungs- und Produktqualität an allen Standorten bindend.

In Malaysia sichert die Jowat Manufacturing (SEA) Sdn. Bhd. als Entwicklungs- und Produktionsstandort dem Unternehmen die notwendige Marktnähe und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in der Region. Auch unter Nutzung der regional verfügbaren Rohstoffe werden neue, marktgerechte Klebstoffe für den Wirtschaftsraum Asia-Pacific entwickelt und produziert. Den Kunden wird ein umfassendes Klebstoff-Portfolio, bestehend aus Dispersionen und Hotmelts, angeboten.

„Herr Dr. Schelbach hat in den letzten fünf Jahren viel für die Jowat AG in der Region Asia-Pacific erreicht“, so Klaus Kullmann, Vorstand Marketing und Vertrieb. „Sein und der Erfolg seines engagierten Teams bestärken uns in der Überzeugung, mit unserem Produktportfolio und der darauf abgestimmten Vertriebsstrategie in der Region Asia-Pacific für die Zukunft sehr gut positioniert zu sein.“

Die Jowat AG mit Sitz in Detmold gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieklebstoffen. Diese finden insbesondere in holzverarbeitenden Betrieben und der Möbelproduktion, in der Papier- und Verpackungsindustrie, dem grafischen Gewerbe sowie in der Textil- und Automobilbranche als auch in der Elektroindustrie ihren Einsatz. Das 1919 gegründete Unternehmen besitzt neben den deutschen Produktionsstätten in Detmold und Elsteraue vier weitere Produktionsgesellschaften: die Jowat Corporation in den USA, die Jowat Swiss AG, die Jowat Manufacturing in Malaysia sowie die Jowat Universal Adhesives Australia Pty. Ltd. in Australien. Der Komplettlieferant produziert mit rund 900 Beschäftigten jährlich mehr als 73.000 Tonnen Klebstoffe. Eine weltweite Vertriebsstruktur mit 18 eigenen Vertriebsgesellschaften sowie Partnerfirmen gewährleistet dabei die kundennahe Betreuung vor Ort.

www.jowat.de

 

20.03.2014

RPC: Mehrwert für den Kunden

 

Der RPC-Stand auf der Interpack 2014 zeigt das Leistungsangebot und Know-how von RPC in unterschiedlichsten Endmärkten sowie seine Fähigkeit, durch innovative Verpackungslösungen einen Mehrwert zu liefern.

Als eine der wichtigsten globalen Verpackungsmessen ist die Interpack die ideale Plattform, auf der RPC seine Vielseitigkeit beweisen kann. Mit einem umfassenden Angebot an Fertigungsverfahren und Polymeren, die es RPC ermöglichen, auf die präzisen Anforderungen jedes Kunden abgestimmte Lösungen auszuarbeiten.

Der Schwerpunkt des beeindruckenden RPC-Standes auf der Düsseldorfer Messe (Halle 10, Stand D21, 8.-14. Mai) ist darauf gerichtet zu zeigen, wie marktführende Technologien, fundierte Fachkenntnisse und Erfahrung über eine weite Reihe von Schlüsselbranchen den Unterschied ausmachen.

Zum Beispiel eine Reihe verschiedener Lösungen bei Getränkesystemen für Einzelportionen, die Kombination von Design und technischen Fähigkeiten, die im Markt für Airless Spender, Cremetiegel, Deostifte und Lippenpflegepackungen führend sind, die Auswahl an Barrieretechnologien, um bei Lebensmittelprodukten eine längere Haltbarkeit bei Zimmertemperatur zu bieten und die technischen Innovationen bei pharmazeutischen Spende- und Dosierungssystemen.

Zu den vorgeführten brandneuen Produkten zählen Bebo Swing, das von RPC Bebo Plastik entwickelt wurde, um einfaches Öffnen, Wiederverschließen sowie Originalitätssicherung bei unterschiedlichen streichfähigen Erzeugnissen wie Käse, Margarine und Butter zu ermöglichen.

Das patentierte Design kann für verschiedene Formen verwendet werden und eignet sich für Produkte mit und ohne Deckfolie. Bebo Swing kann aus ein- oder mehrlagigem PP hergestellt werden, wobei EVOH als Barriere gegen das Eindringen von Sauerstoff für längere Haltbarkeit bei Zimmertemperatur dient. Bei lichtempfindlichen Produkten kann auch eine Lichtbarriere vorgesehen werden.

Und für Pharmamärkte hat RPC Formatec ein neues, kosteneffektives System vorgestellt, das es Benutzern von treibgasbetriebenen Dosieraerosolen ermöglicht, ihren Inhalatoren entnommene Dosen einfach mitzuzählen. Der Einzeldosiszähler ermöglicht es Anwendern, ihren Medikamentenverbrauch problemlos mitzuverfolgen, und zeigt an, wann ein neuer Inhalator benötigt wird.

RPC Emballages Moirans lancierte den ersten UN-zertifizierten 20-Liter-Behälter, der nur 700 g wiegt. Das neue Sortiment 320 aus blasgeformtem HDPE ist Bestandteil eines laufenden Verbesserungsprogramms vor Ort, im Rahmen dessen das Gewicht dieses 20-Liter-UN-Behälters von 900 g zuerst auf 800 g und jetzt auf 700 g verringert wurde.

Für der Erfolg dieses Projekt ausschlaggebend war, dass RPC die zur Herstellung des Behälters erforderliche Materialmenge verringern und gleichzeitig gewährleisten konnte, dass die für die Aufnahme und Beförderung von Gefahrstoffen notwendige Robustheit und Festigkeit bestehen bleiben.

SuperLock® von RPC Superfos verbindet eine Sauerstoffbarriere auf allen Oberflächen mit einer Membrandichtung, um fast völlige Sauerstoffundurchlässigkeit und bis zu 24-monatige Haltbarkeit bei Zimmertemperatur zu gewährleisten. Außerdem hat RPC Superfos eine neue – Aluminiumschalen ablösende – Packung für Tiernahrungshersteller entwickelt. Sie ermöglicht längere Haltbarkeit, Wiederverschließbarkeit und Hochgeschwindigkeitsabfüllung.

Außerdem erhält RPC Superfos auf der Interpack eine prestigeträchtige WorldStar-Auszeichnung für seine spezielle Sauerstoffbarriereverpackung für Bornholms-Fischprodukte. Bornholms, ein Marktführer für Fischprodukte in Skandinavien, stellt die meisten seiner Verpackungslösungen von Dosen auf Kunststoffbehälter um. RPC Superfos entwickelte insgesamt vier Verpackungsarten mit einer völlig neuen Sauerstoffbarrierelösung: dieses Konzept bietet zwei Jahre Haltbarkeit, obwohl Bornholms und RPC Superfos längerfristig davon ausgehen, dass sie auf drei Jahre erweitert wird.

Neben seiner Kompetenz bei Projekten nach Maß unterstreicht RPC gleichzeitig, wie Kunden durch umfassende Standardsortimente, Design- und Fertigungskompetenz zu optimaler Produktdifferenzierung und Wirkung im Regal verholfen wird.

Ebenso wichtig sind seine zahlreichen Initiativen bei Gewichts- und Energieeinsparungen während der Herstellung, um Emissionsminderungen und deutliche Nachhaltigkeitsvorteile zu bieten.

www.rpc-group.com

 

20.03.2014

Meurer: Zweiteilige Kartonverpackung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den stetig wachsenden Markt der Beutelverpackung hat die Meurer Verpackungssysteme GmbH aus Fürstenau den Bereich der zweiteiligen Kartonverpackung mit den meurer Tray Lid Packern TLI 30 und TLO 30 weiter ausgebaut. Mit dem meurer TLI 30 wird der Deckel innenliegend und mit dem TLO 30 außenliegend positioniert. Beide Maschinentypen wurden, wie bei Meurer üblich, unter Verwendung von bewährten Funktionsmodulen konstruiert.

Der Meurer TLI 30 bzw. TLO 30 eignet sich insbesondere für die Verpackung von Beuteln und anderen nicht formstabilen Produkten, aber auch für Schachteln, Flaschen, Gläser, Dosen, etc.

Auf der Interpack vom 08.-14.05.2014 in Düsseldorf in Halle 15 Stand A21 zeigt Meurer den TLI 30 zum Verpacken von Schlauchbeuteln im Tray mit eingestecktem Deckel.

Die Beutel werden flach liegend zugeführt, egalisiert und in eine formatabhängige Fächerkette eingetaktet. Über die Fächerkette werden die Beutel aufgerichtet. Anschließend werden die nun stehenden Beutel in der gewünschten Formation unter dem Deckelzuschnitt positioniert. Der Deckel wird über entsprechende Faltwerkzeuge um die gruppierten Produkte geformt und mittels Heißleim verklebt. Danach wird die Einheit auf den Trayzuschnitt geschoben. In dieser Station wird das Tray über Faltwerkzeuge von unten um den Deckel geformt, mit Heißleim verklebt, wobei auch wahlweise eine Verklebung Tray-Deckel erfolgen kann.

Die Zuschnittmagazine für Tray und Deckel sind nebeneinander auf ergonomisch vorteilhafter Höhe angeordnet. Insgesamt zeichnet sich die Maschine durch ihre kompakte Bauweise aus und mit den offenen Rahmenprofilen entspricht sie den aktuellen Hygienestandards. Durch Einsatz modernster Steuerungstechnik ist es gelungen die Schaltschrankgröße zu minimieren und unterhalb der Magazine zu platzieren. Selbstverständlich stehen die verschiedensten Zusatzeinrichtungen und eine Nirosta-Ausführung zur Verfügung.

Mit der konsequenten Weiterentwicklung des Meurer Tray Lid Packer TLI 30 und TLO 30 bietet Meurer neue Optionen im Bereich zweiteiliger Kartonverpackungen.

Die Meurer Verpackungssysteme GmbH zählt zu den führenden Verpackungsmaschinenherstellern und liefert alles aus einer Hand. Von der ersten Planung eines Projektes bis hin zum after sales service überlässt Meurer nichts dem Zufall. 


BU: Einzelprodukt – offenes Tray – Tray mit eingestecktem Deckel

Bild: Meurer Verpackungssysteme GmbH


www.meurer-gruppe.de

 

19.03.2014

Collin Weber Personalberatung erweitert Kapazitäten

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Branchenspezialist für die Verpackungsindustrie, Collin Weber Personalberatung GmbH, hat 2013 Umsatz und Ertrag deutlich erhöht. Bereits in den beiden Jahren zuvor gelang es dem Karlsruher Dienstleister, die Anzahl der erfolgreichen Platzierungen zu steigern. Um seinen Kunden künftig mehr Service anbieten zu können, wird das Team zum 1. April 2014 um einen weiteren Berater ergänzt. Verbunden hiermit ist ein Umzug in größere Büroräume.

 

Die Entwicklung der Personalberatung stehe im Einklang mit dem steigenden Bedarf der Verpackungsbranche nach Fach- und Führungskräften, den Collin Weber nach eigenen Angaben seit über 15 Jahren erfolgreich bedient. Die Grundlage dafür sieht die Personalberatung in ihrem jahrzehntelang gewachsenen, fokussierten Netzwerk. So gelinge es auch in Zeiten von Fach- und Führungskräftemangel Personalprobleme schnell und nachhaltig zu lösen, so das Unternehmen.

 

Neben dem Ausbau der Stammkunden aus allen Bereichen der Verpackungsindustrie, vermeldete die Personalberatung die Gewinnung zahlreicher Neukunden. Insbesondere in der Schweiz, aber auch in anderen Ländern Europas entschieden sich Unternehmen für Collin Weber. Die Anzahl der erfolgreich vermittelten Fach- und Führungskräfte für die Markenartikelindustrie liegt bei rund 20 Prozent.

 

Quelle: http://www.neue-verpackung.de/texte/anzeigen/9070

 

 

19.03.2014

Wipak: You & Us

 

Demografischer Wandel? Mehr Single-Haushalte? Wachsendes Umwelt-bewusstsein? Mobile Commerce? Convenience? Markenschutz? Industrie, Handel, Verpackungs- und Maschinenhersteller suchen Antworten auf komplexe gesellschaftliche Fragen. Unter dem Motto „You & Us – Sustainable Innovation“ setzt die Wipak Gruppe mehr denn je auf den Schulterschluss mit ihren Partnern. Ob Ressourcen schonende Folientypen, interaktive Verpackungen oder Services wie PackDesign: „In enger Zusammenarbeit entstehen Innovationen, die das Attribut „nachhaltig“ verdienen und sowohl unseren Kunden als auch Verbrauchern Mehrwerte bieten“, sagt Matti Rovamaa, Vice President und General Manager der Wipak Gruppe.

Das Messemotto „You & Us“ unterstreicht Wipaks Anspruch und betont die Rolle der Kunden für die eigene Produktentwicklung. „Wir definieren Partner-schaft neu“, kündigt Rovamaa an. Papier-/Folienkombinationen aus nachwachsenden Rohstoffen, Standbodenbeutel als Ersatz für Aluverpa-ckungen, Quadro-Seal-Beutel als Alternative zu Faltschachteln, dünnere Mehrschichtfolien oder neue leistungsfähige Typen wie NICE PP für Hochtemperaturanwendungen sind Beispiele dafür. „Innovationen entstehen durch permanenten Dialog“, sagt Rovamaa. „Es gibt aber keinen Königsweg, nur individuelle Lösungen. Und die gilt es, gemeinsam mit seinen Partnern zu finden.“

Mehrwerte durch Service
Dafür setzt Wipak neben HighTech und neuen Produktions- und Entwick-lungskapazitäten in Europa auf umfassenden Service. „Design-Beratung, Marktstudien, technischer Support, Schulungen, Maschinenversuche oder Laboranalysen rücken mehr und mehr in den Fokus“, betont Rovamaa. „Wir spüren den Bedarf unserer Kunden nach umfassender Betreuung.“ Beispiel PackDesign: Von der drucktechnischen Beratung über die Optimierung von Verpackungsdesigns bis zur Entwicklung von Dummypackungen reicht das Spektrum, das Wipak europaweit anbietet.

Winnovations – Plattform für Ideen
Ein weiteres Beispiel für Partnerschaft stellt der Geschäftsbereich Healthcare vor. Mit Winnovations hat Wipak eine offene, web-basierte Plattform eingerich-tet, die Innovationen fördern und ihre Umsetzung beschleunigen soll. „Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das alle Partner einbezieht. Mit Workshops, Events und der Web-Plattform laden wir Kunden, Mitarbeiter und Zulieferer dazu ein, ihre Produktideen einzubringen, die wir dann gemeinsam weiterentwickeln“, erläutert Nina Tillaeus von Wipak, die Philosophie hinter Winnovations.

Interaktive Verpackungen eröffnen Erlebniswelten
„You & Us“ steht aber auch dafür, tradierte Denkmuster zu durchbrechen. „Verpackungen, die „sprechen“ oder Markenbilder lebendig werden lassen, ermöglichen Industrie und Handel neue Wege im Marketing, in der Differenzierung zum Wettbewerb und in der Kundenansprache,“ sagt Dr. Annett Kaeding-Koppers von Wipak. Neben dem mit dem WorldStar Award ausgezeichneten Self Talk-System ist Augmented Reality ein weiteres Schwerpunktthema.
Mit unsichtbaren Codierungen und speziellen Apps für Smartphones und Tablets entstehen aus konventionellen Druckbildern dreidimensionale Verpackungswelten. „Auf der Interpack stellen wir verschiedene Systeme und ihre Einsatzmöglichkeiten für Lebensmittel- und Medizingeräteverpackungen vor“, sagt Dr. Kaeding-Koppers. „Mit den Verfahren können unsere Kunden den Mehrwert von Verpackungen erhöhen“, ergänzt Nina Tillaéus. „Ob Videos, 3-D-Modelle, Sprache, Bilder oder Texte – auf unterhaltsame Art und Weise erhalten Verbraucher wichtige Informationen über das verpackte Produkt oder das Unternehmen.“ Die Verpackung als emotionaler Markenbotschafter be-kommt so eine ganz neue Dimension.

Wipak auf der Interpack: Halle 10 / Stand A 22

www.wipak.com

 

19.03.2014

GEA Food Solutions: Wirtschaftlich Käse verpacken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschnitten oder am Stück: die robusten und leistungsfähigen PowerPak Thermoformer von GEA Food Solutions verpacken Käse effizient und sicher, so dass er länger frisch bleibt. Das Angebot reicht dabei von Einzelmaschinen bis hin zu kompletten Produktionslinien. Im Fokus stehen modulare Lösungen, die technisch jederzeit an die sich ständig verändernden Herausforderungen des Verpackungsprozesses angepasst werden können, maßgeschneidert nach Kundenwunsch. Der Fokus richtet sich immer auf Ausbringungsleistung, lange Lebensdauer, hohe Maschinenverfügbarkeit und hygienefreundliches Design. Es handelt sich um investitionssichere Lösungen. Kunden punkten mit ihren Frischeprodukten im Supermarktregal, da die notwendigen Umstellungen schnell und sicher erfolgen.

Ein Leistungsmerkmal der Tiefziehmaschinen ist das verschleißarme Membran-Siegelsystem, das für höchste Verschlusssicherheit sorgt. Es garantiert höchste Siegelkraft und ein zuverlässiges Peel. Seine Funktionsweise ist denkbar einfach. Der Druckaufbau funktioniert über eine Art Luftkissen, eine flache Platte aus Silikongummi, die in einem Metallrahmen im Siegelwerkzeug integriert ist. Befüllt mit Luft, dehnt sich das Silikongummi wie ein Ballon aus und übt Druck auf das Siegelwerkzeug aus, das anschließend auf die Verpackung gepresst wird. Die Druckverteilung erfolgt schnell und reproduzierbar über die gesamte Siegelfläche. Dazu kommt die sehr gute Gesamtoptik durch den gleichmäßigen Siegelabdruck auf allen Packungen. Undichtigkeiten werden darüber hinaus sofort erkannt. Schleichender Druckverlust und damit verminderte Siegelqualitäten sind vollkommen ausgeschlossen, so dass die Verpackungssicherheit steigt.  Die Silikonplatten sind robust und im Vergleich zu anderen Systemen außerdem günstig im Austausch, so dass geringere Ersatzteilkosten anfallen. Wartung und Lagerhaltung reduzieren sich deutlich.

Fazit ist: Es greifen vielfältige Kriterien ineinander, um bei steigenden Taktzahlen ein stimmiges Ergebnis zu bekommen, das gleichzeitig Prozesssicherheit, Qualität, hohe Produktausbeute und Portionsqualität garantiert. Im Sinne der GEA Lifecycle Performance, Leistung zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken, kommt es dabei auch auf die vor- und nachgelagerten Prozesse an. In Kombination mit den leistungsfähigen Aufschneide-, Belade-, Vereinzelungs- sowie Druck- und Kennzeichnungssystemen aus dem Hause GEA wird der Nahrungsmittel verarbeitenden Industrie ein zukunftsweisendes Konzept zur Verfügung gestellt, dessen Zusammenspiel reibungslos klappt und dauerhaft eine hohe Verfügbarkeit garantiert.

GEA Food Solutions auf der Interpack in Düsseldorf auf Stand B 09 in Halle 7 a.

BU:  Der PowerPak Thermoformer von GEA Food Solutions.
Bild: GEA Food Solutions


www.gea.com

 

19.03.2014

Messe-Guide für Automatica 2014

 

Auf der Automatica vom 3. bis 6. Juni 2014 in München präsentieren über 730 Aussteller aus 40 Nationen zahlreiche Innovationen aus der Industrie- und Servicerobotik. Mit dem „Innovation Guide 2014“ bieten wir Ihnen einen exklusiven redaktionellen Vorteil: Bereits sechs Wochen vor Messebeginn stellen wir Ihnen eine Übersicht über die besonders innovativen Produkte der kommenden Messe zur Verfügung.

Hier finden Sie technische Neuheiten und Trends aus der Robotik, Montage- und Handhabungstechnik, industrieller Bildverarbeitung sowie aus der elektrischen Antriebstechnik. Neben kurzen redaktionsfertigen Produktbeschreibungen und dazugehörigen Bildern stellen wir Ihnen den genauen Standort der Aussteller und weitere Kontaktinformationen zur Verfügung.

Mit dem neuen „Innovation Guide 2014“ möchten wir Ihnen die Recherche im Messe-Vorfeld erleichtern. Der Guide wird voraussichtlich am 15. April veröffentlicht und Ihnen auf elektronischem Weg zugeschickt. Wir freuen uns darauf, Sie bei Ihrer Messe-Vorberichterstattung bestmöglich zu unterstützen. Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Ivanka Stefanova-Achter
Messe München GmbH
Projekt-PR-Kontakt
Trade Fair PR Contact
Messegelände
81823 München
Deutschland/Germany
Tel. +49 89 949-21488+49 89 949-21488
Fax +49 89 949 97-21488
Ivanka.Stefanova-Achter@messe-muenchen.de

www.messe-muenchen.de

 

19.03.2014

Birkner: Neues Papier-Nachschlagewerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ressourcenknappheit, steigende Rohstoff- und Energiepreise, hohe Umweltauflagen und eine verringerte Nachfrage in Teilbereichen der Papierproduktion zwingen die Unternehmen zu neuen und veränderten effizienten und nachhaltigen Produktionsprozessen. Die Birkner Medien haben sich seit jeher als Partner der internationalen Papierindustrie verstanden, der die Unternehmen bei Ihrem Entwicklungsprozess mit aktuellen fachkundigen Informationen versorgt und damit bestandserhaltende und neue Marktchancen eröffnet.

Mit dem Profizugang zur regelmäßig aktualisierten Web-Datenbank www.paper-world.com können Firmeninformationen und Branchennews aus über 153 Ländern komfortabel recherchiert und bei Bedarf exportiert werden. So finden Sie auch im neuen Birkner 2014 – International Paperworld über 28.000 aktuelle Firmenprofile von Herstellern über Verarbeiter, Händler und Dienstleistungsunternehmen aus der Zulieferindustrie mit den wesentlichen Informationen zum Management und dem Leistungsangebot der Unternehmen. Dabei können über 23.000 Internetadressen für schnelle Kommunikationswege genutzt werden.

Die bewährte Buchausgabe ergänzt mit den zusätzlichen Erzeugnisregistern der Hersteller und Verarbeiter, dem Buyers Guide der Händler, dem Erzeugnisregister der Zulieferindustrie sowie den Standortkarten der Papierfabriken die Webdatenbank in idealer Weise. Die Buchausgabe ist zum Preis von 309,- €, der Datenbankzugang für 329,- € p.a., die Kombination Buch und Datenbankzugang für 445,- € über den Fachbuchhandel oder direkt beim Verlag Birkner GmbH & Co. KG, Postfach 54 07 50, 22507 Hamburg, per e-mail info@paper-world.com oder per Fax +49-40-800 80-1902 erhältlich. Die Preise verstehen sich in Deutschland zzgl. Mehrwertsteuer sowie zzgl 4,86 € Versandkosten (Inland) bzw. 12,95 € Versandkosten (Ausland) für das Buch.

www.paper-world.com

BU: Im neuen Birkner 2014 – International Paperworld finden sich über 28.000 aktuelle Firmenprofile.

Foto: Birkner

 

18.03.2014

Markenverband: Unterstützung der Verpackungsverordnungsnovelle

 

Mit der siebten Verordnung zur Änderung der Verpackungsverordnung sollen zeitnah Schlupflöcher gestopft werden, um höhere Transparenz und damit einen funktionierenden Wettbewerb im Markt der dualen Systeme zu gewährleisten. Dieses Ziel unterstützt der Markenverband vollumfänglich, wie er in seiner am 13. März dazu eingereichten Stellungnahme dargelegt hat.

„Die Novelle der Verpackungsverordnung ist eine Notmaßnahme zur Stabilisierung der Kreislaufwirtschaft. Die Einhaltung der aktuellen Regeln zur haushaltsnahen Wertstoffsammlung hat sich teilweise als nicht kontrollierbar erwiesen. Deshalb akzeptieren wir die Streichung der Eigenrücknahmeregelung und sagen ja zu deutlich mehr Transparenz bei Branchenrücknahmelösungen,“ sagt Dominik Klepper, Leiter Umwelt und Nachhaltigkeit im Markenverband. Er ergänzt: „Damit kann die Situation der wettbewerbsorientierten Verpackungsentsorgung stabilisiert und ihre ökologischen Erfolge weiter ausgebaut werden.“

In den letzten 20 Jahren wurde in Deutschland ein Sammel- und Recyclingsystem aufgebaut, das den Stoffkreislauf von Verpackungen nahezu vollständig geschlossen hat und gleichzeitig von der Bevölkerung flächendeckend akzeptiert ist. Durch den Lenkungsmechanismus der Produktverantwortung ist es gelungen, das Wirtschaftswachstum vom Abfallaufkommen zu entkoppeln. Dieses System ist derzeit in seiner Gesamtheit von Trittbrettfahrern bedroht, die zu seiner Finanzierung kaum beitragen. Der Markenverband akzeptiert das pauschale Verbot der Eigenrücknahmeregelung vor dem Hintergrund der kaum mehr durchführbaren Kontrollen durch öffentliche Behörden und dem vermuteten Missbrauch. Branchenlösungen sollten zukünftig nur in definierten Bereichen stattfinden dürfen und müssen auch für den Verpflichteten für die von ihm in Verkehr gebrachten Mengen nachvollziehbar sein.

Darüber hinaus hält der Markenverband die Einführung eines Wertstoffgesetzes für unverzichtbar, um sogenannte stoffgleiche Nicht-Verpackungen effizient und ökologisch sinnvoll zu entsorgen und zudem weitere Unterwanderungsmöglichkeiten der Lizenzierungspflicht auszuschließen. In einem Wertstoffgesetz ist eine Registerstelle in Trägerschaft von Industrie und Handel zu verankern, die für Transparenz bei der Rücknahme aller Wertstoffe sorgt.

www.markenverband.de

 

17.03.2014

Edelmann: Geschäftsjahr 2013

 

Der international agierende Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen aus Karton und Papier Edelmann hat mit einem stabilen Umsatz von 233 Millionen € das Geschäftsjahr 2013 auf Vorjahresniveau abgeschlossen. Der Umsatzanteil der Auslandsgesellschaften betrug 55,4 Prozent und gewann damit weiter an Bedeutung (2012: 52 Prozent). Das Geschäftsjahr 2013 war durch Maßnahmen der Konsolidierung geprägt. Mit Edelmann India integrierte die Gruppe ihren dreizehnten Produktionsstandort. Gleichzeitig tätigte sie Investitionen in Höhe von 13 Millionen € (5,6 Prozent des Gruppenumsatzes) in die produktionstechnische Ausrüstung der Standorte. Sie sollen dazu beitragen, das weltweite Leistungsversprechen „High Q Packaging“ sicherzustellen. Auch zukünftig setzt Edelmann auf eine stark internationale Orientierung. Der nächste Schritt ist für 2014 in Lateinamerika geplant – derzeit erfolgt eine aktive Marktanalyse.

Das weltweite Leistungsversprechen der Edelmann Gruppe „High Q Packaging“ bestimmte die Investitionshöhe in Höhe von 13 Millionen €, die im Geschäftsjahr 2013 auf 5,6 Prozent vom Gruppenumsatz (2012: 4,4 Prozent) gesteigert wurde. Neueste Technologien im Digital- und Offsetdruck an den Standorten Heidenheim, Lindau und Bitterfeld erlauben es, die Auftrags-Durchlaufzeiten zu reduzieren und den Kunden innovative Lösungsansätze anbieten zu können.

Im Geschäftsjahr 2014 plant Edelmann mit einem Investitionsvolumen von 14,5 Millionen €. Bei Edelmann Ungarn ist der Bau einer Produktionshalle (Greenfield Project) projektiert, an den Standorten Mexiko und Indien wird jeweils der Druckmaschinenpark erneuert. Zusätzlich soll mit Technologieinvestitionen am Standort Leverkusen die Basis für einen weiteren Ausbau der Leaflet-Produktion gelegt werden.

2013: Kernkompetenz der Unternehmensgruppe überzeugt am Markt

Die Edelmann Gruppe überzeugte auch 2013 mit ihrer Kernkompetenz, der Herstellung von Faltschachteln, Packungsbeilagen und Systemlösungen für den Health- und Beauty-Care-Markt sowie für Consumer Brands. Bei der Umsatzverteilung nach Branchen konnten die Health-Care- und Beauty-Care-Segmente jeweils 40 Prozent einnehmen. Der Bereich Consumer Brands verzeichnete 20 Prozent Anteil. Der Umsatzanteil des Geschäftsfeldes Packungsbeilagen am Gesamtumsatz 2013 beträgt 10 Prozent. Insgesamt produzierten die 2 200 Mitarbeiter der Gruppe rund 4,0 Milliarden Faltschachteln  und 1,1 Milliarden Packungsbeilagen.

2014: Weitere Internationalisierung angestrebt    

Mit dem Erwerb des Produktionsstandortes Edelmann India im September 2013 verstärkte der internationale Verpackungshersteller seine Präsenz im Wachstumsmarkt Asien. 250 Mitarbeiter fertigen im Norden Indiens, im Bundesstaat Himachal Pradesh, hochwertige Verpackungen für die Branchen Beauty Care und Health Care. Eine Ausweitung des Geschäftes durch die Produktion von Verpackungen für pflegende Kosmetik und Haarcolorationen des französischen Konzerns L‘Oréal am Produktionsstandort Indien ist aktuell in Planung.

In den Segmenten Beauty Care, Health Care und Consumer Brands entstehen neue Märkte. Analysten gehen davon aus, dass Emerging Markets bereits 2016 insgesamt 40 Prozent am globalen Pharmamarkt ausmachen werden. Die Kosmetikindustrie setzt auf die Wachstumsregionen China, Asien-Pazifik, mittelfristig auch Brasilien und Afrika. Edelmann beobachtet diese Entwicklung genau und wird auch zukünftig seine Kunden in diese Märkte begleiten. Für 2014 ist die Übernahme einer weiteren Gesellschaft in Lateinamerika geplant.

„Atmende Fabrik“ verkürzt künftig Prozessabläufe

„Schnelle und unkomplizierte Kommunikation, Vendor Managed Inventory, signifikant verkürzte Lieferzeiten und die Nähe zum Kunden – das alles sind unsere Grundlagen für Kundenzufriedenheit, die es auszubauen gilt“, betont Edelmann-Geschäftsführer Dierk Schröder. Aktuell will Edelmann die Frage nach kürzeren Lieferzeiten durch das System der „atmenden Fabrik“ lösen. Flexibilität für den Kunden soll in flexiblen Arbeitszeitmodellen gründen. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern wurden aufgenommen. Ergebnisse, zunächst für die Standorte Heidenheim und Weilheim, sollen noch im Geschäftsjahr 2014 vorliegen.

www.edelmann.de

 

17.03.2014

Metpack 2014 größer denn je

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Größer denn je präsentiert sich die Metpack 2014 in der Messe Essen. Die achte Ausgabe der Weltmesse für Metallverpackungen vom 6. bis 10. Mai zählt erstmals mehr als 230 Aussteller – ein neuer Rekord. Auch bei der Fläche hat der wichtigste internationale Treffpunkt der Branche zugelegt: Mehr als 10.000 Quadratmeter Fläche sind bereits belegt – so viel wie noch nie in der Geschichte der Metpack. Diese guten Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, dass die internationale Metallverpackungsindustrie sich im Aufwind befindet.

Auf der Metpack 2014 präsentiert die Branche ihre aktuellen Innovationen für die Herstellung, Veredelung, Lackierung und Wiederverwertung von Metallverpackungen. Dazu zählen unter anderem innovative Siegel-Technologien für leicht zu öffnende Peel-off Deckel, kostensparende Formgebungs-Möglichkeiten für Konserven- und Aerosol-Dosen sowie effiziente Produktionsverfahren für leichtere Metallverpackungen für die Lebensmittelindustrie und Gastronomie.

Auch der fachliche Austausch wird auf der Weltmesse großgeschrieben. Auf der Metpack-Konferenz am 7. Mai 2014 geben internationale Experten ihr Wissen über innovative Technologien und Verfahren aus erster Hand weiter. Die hochkarätig besetzte Fachveranstaltung im Saal Berlin der Messe Essen steht dieses Jahr unter der Überschrift „Modern Global Canmaking“.

www.metpack.de

BU: Die achte Ausgabe der Weltmesse für Metallverpackungen, Metpack, vom 6. bis 10. Mai zählt erstmals mehr als 230 Aussteller – ein neuer Rekord.

Foto: Messe Essen

 

17.03.2014

1. Plastprintpack Nigeria 2015 in Lagos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Heidelberger Messegesellschaft Fairtrade erschließt für ihre langjährige internationale Ausstellerschaft jetzt auch Nigeria. Die 1. Plastprintpack Nigeria findet vom 28. –30. April 2015 im komplett neuen Landmark Convention Centre in Lagos statt. Der Heidelberger Messespezialist Fairtrade verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisation professioneller Fachmessen, insbesondere für die Kunststoff-, Druck- und Verpackungsindustrie. Bereits im April 2014 findet die Plast & Printpack Alger in Algerien statt; mit 150 Ausstellern aus 23 Ländern und mehr als 2,500 erwarteten Fachbesuchern. In Westafrika bewiesen hat sich das Erfolgskonzept erst jüngst in Ghana, mit 81 Ausstellern und 1.326 Fachbesuchern auf der Agrofood & Plastprintpack West Africa 2013.

„Die Idee, eine professionelle Plattform für die internationale Business Community in Nigeria ins Leben zu rufen, basiert auf Anregungen seitens der Aussteller und der Veranstalter nationaler Pavillons auf unserer Agrofood & Plastprintpack West Africa 2013 im vergangenen Dezember in Accra“, sagt Martin März, Fairtrade’s Geschäftsführender Gesellschafter. „Bei der Vorstellung des Projektes Plastprintpack Nigeria vor den Wirtschaftsdelegierten aus Belgien, Deutschland Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Spanien in Lagos im Februar 2014 war das Feed-back rundum positiv. Wir freuen uns, diese neue Plattform ins Leben zu rufen und unsere langjährigen Aussteller bei der Erschließung des nigerianischen Marktes zu unterstützen“, fügt März hinzu.

Um wertvolle Synergien für Aussteller und Fachbesucher zu schaffen, findet die Plastprintpack Nigeria 2015 gemeinsam mit der Agrofood Nigeria statt, der 1. Internationalen Fachmesse für Landwirtschaft, Lebensmittel und Lebensmitteltechnologie.

Österreich hat bereits eine Gruppenbeteiligung an der neuen Messe bestätigt. Vor diesem Hintergrund betont die Wirtschaftsdelegierte an der österreichischen Botschaft in Lagos, Nella Hengstler: „Es wird erwartet, dass Nigeria sich zu einem wirtschaftlichen Drehkreuz von globaler Bedeutung entwickelt. Die schiere Größe des nigerianischen Marktes, kombiniert mit einem großen Fundus an jungen Arbeitskräften, wird zu massiven Investitionen in die Fertigungsindustrie führen. Maschinen und Anlagen werden allerdings weiterhin in hohem Maße importiert werden. Daher begrüße und unterstütze ich die Agrofood & Plastprintpack Nigeria 2015. Denn für die europäischen Lieferanten ist es entscheidend, sich frühzeitig am Markt zu positionieren, noch bevor der eigentliche „Run“ auf Nigeria beginnt.“

Fairtrade’s Partner in Nigeria sind die AHK-Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria und die NGBA-Nigerian-German Business Association. André Rönne, Delegierter der AHK und Geschäftsführer der NGBA, unterstreicht: „Steigender Wohlstand und rasch wachsende Bevölkerungszahlen, das sind die konsumfördernden Faktoren in Nigeria. Diese wiederum ziehen große Investitionen in Einkaufszentren, in die Lebensmittelindustrie und in die Landwirtschaft nach sich. Die Agrofood Nigeria kommt genau zur richtigen Zeit, und wir freuen uns auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem fairtrade-Team.“

Laut VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau - erhöhten sich die nigerianischen Einfuhren von Kunststofftechnologie von 52 Millionen Euro auf 83 Millionen Euro, ein Plus von 59 Prozent. Im gleichen Zeitraum stiegen die Einfuhren von Druck- und Papiertechnologie von 39 Millionen Euro auf 52 Millionen, was einem Zuwachs von 33 Prozent entspricht. Einen Anstieg um 69 Prozent verzeichneten die Importe von Verpackungsmaschinen, von 85 Millionen Euro auf 144 Millionen Euro.

Experten beschreiben Nigeria häufig als das wirtschaftliche „Powerhouse“ in Westafrika, weil seine Wirtschaftskraft im Afrikavergleich auf Platz 2 rangiert, gleich hinter Südafrika. Zudem wird erwartet, dass Nigeria Südafrika in naher Zukunft überholt und sich als eine der Top 20 Volkswirtschaften weltweit etabliert. Auf der Liste der erdölproduzierenden Länder befindet sich Nigeria auf Platz 13, vor Norwegen, Algerien, Angola, Kasachstan und Katar.

„Wir bieten unseren Ausstellern einen komfortablen und sicheren Aufenthalt in Lagos. Ein Shuttle-Service zwischen Flughafen, Hotel und Messegelände garantiert eine reibungslose Logistik wie auch schon im Dezember in Ghana. Zudem überzeugen das Four Points Sheraton Hotel und das brandneue Landmark Convention Centre durch modernen Standard“, sagt Dominik Rzepka, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Fairtrade.

Das Landmark Convention Centre ist strategisch und logistisch günstig positioniert, inmitten des Landmark Village. Es liegt direkt am Atlantischen Ozean auf Victoria Island, dem pulsierenden und lebendigen Geschäftsviertel von Lagos. In der Nähe befinden sich auch: British International School, Four Points Sheraton Hotel, Oriental Hotel, The Palms Shopping Mall, Exxon Mobil HQ, Diamond Bank HQ, Hard Rock Café und das Shiro Japanese Restaurant. Das neue Messegelände in Lagos bietet ein modernes Ambiente für Messen und Konferenzen auf internationalem Niveau. Den Ausstellern bietet eine Deckenhöhe von 14 Metern, Stromanschlüssen im Boden im Abstand von jeweils sechs Metern, fünf großzügigen Tagungs- und zwei größeren Konferenzräumen für bis zu 150 Teilnehmern ideale Bedingungen für ihren Markteinstieg in Nigeria. Für das leibliche Wohl sorgt ein international renommierter Gastronomiebetrieb.

Seit ihrer Gründung 1991 zählt die Fairtrade Messegesellschaft (Fairtrade Messe und Ausstellungs GmbH & Co KG) zu den führenden Veranstaltern internationaler Fachmessen in den aufstrebenden Märkten in Nord- und Westafrika, des Nahen und Mittleren Ostens sowie in Osteuropa. ISO 9001:2008 zertifiziert und als Mitglied der UFI - The Global Association of the Exhibition Industry, organisiert Fairtrade internationale Fachmessen gemäß den UFI Qualitätsstandards.

www.ppp-nigeria.com
www.fairtrade-messe.de

BU: Um Synergien für Aussteller und Fachbesucher zu schaffen, findet die erste Plastprintpack Nigeria 2015 gemeinsam mit der Agrofood Nigeria statt.

Foto: Fairtrade Messegesellschaft

 

17.03.2014

Finat-Kongress 2014 in Monte Carlo

 

Finat, der internationale Verband der Selbstklebeetiketten-Industrie, hat das Programm seines bevorstehenden Kongresses veröffentlicht. Der Kongress findet vom 05. – 07. Juni 2014 im Hotel Le Méridien Beach Plaza in Monte Carlo, Monaco, unter dem Motto „The Battle for Shelf Appeal - Winning Strategies for the Label Industry“ („Der Kampf um die Regalwirkung – Erfolgsstrategien für die Etikettenbranche“) statt.

„Das Jahrestreffen 2014 kennzeichnet den ersten Schritt der stufenweisen Umgestaltung des Kongresskonzepts“, erläutert Kurt Walker, Finat-Präsident. „Wir möchten mehr Raum für Interaktion und Dialog zu dringenden Problemen schaffen, die für die für Zukunft der Selbstklebeetiketten und verwandter Produkte sowie der damit verbundenen Produktdekoration und Produktkennzeichnung wichtig sind. Als das zentrale Forum der Etikettenindustrie hat der Finat-Kongress schon immer eine wichtige Rolle beim Wissensaustausch, bei der Vernetzung und Inspiration von aktuellen und zukünftigen Etiketten-Unternehmern, Zulieferern, Analysten und Beobachtern der Selbstklebeetiketten-Lieferkette gespielt. Daher ist er für alle Profis in dieser Branche ein wichtiger Termin und kritisch für den zukünftigen Erfolg unseres Geschäfts“, ergänzt er.

Im Jahr 2014 wird der Finat-Kongress unter dem Motto „The Battle for Shelf Appeal – Winning Strategies for the Label Industry“ ausgerichtet. Wie man in modernen Supermärkten in ganz Europa sehen kann, wird der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers zunehmend auch als Kampf um die attraktivste und doch kostengünstigste Produktdekoration geführt. Damit die Etikettendruckereien hier nicht den Anschluss verlieren, müssen sie nicht nur die neuesten Trends und Entwicklungen in ihrem eigenen Fachbereich, sondern auch mögliche Alternativen kennen.
Der Kongress wird einen Überblick über die Situation auf den Etikettenmärkten des Gastgeberlandes und von Europa insgesamt geben. Weiterhin werden dort die jährlichen Preise verliehen, darunter der 2014 Congress Logo Award, die Finat Label Awards und der neue Recycling Award.

Auf dem Kongress bietet der Finat den Besuchern auch die Möglichkeit, im Rahmen von zwei Podiumsdiskussionen mit Vertretern führender Lösungsanbieter aus verschiedenen Segmenten in den Dialog zu treten. Die Veranstaltung „The future of applicator technology“ wird sich mit den grundlegenden Merkmalen alternativer Applikator-Technologien, wie Gesamtkosten, Applikator-Geschwindigkeit, Investitionskosten und Nachhaltigkeit, befassen. Die zweite Gesprächsrunde zum Thema „The future of product decoration“ bringt führende Endanwender von Dekorations- und Kennzeichnungslösungen aus verschiedenen Märkten, darunter Lebensmittel und Getränke, Kosmetik, Haushaltsprodukte und Spielzeug, zusammen.

In einem anderen Programmpunkt wird sich der Kongress auf die Entwicklung innovativer Lösungen konzentrieren, die die Rolle der Verpackung und der Etiketten über das Regal hinaus erweitern, wenn der Käufer seinen Weg als Verbraucher fortsetzt. In diesem Zusammenhang wird unter anderem auf gedruckte Elektronik eingegangen. Zum Abschluss des Programms freut sich der Finat, den international bekannten Ballonfahrer Bertrand Piccard, einen Nachfahren der berühmten Schweizer Forscherdynastie, begrüßen zu können.

Jedes Jahr bietet der Finat den Auszubildenden für Mediengestaltung des Gastlandes (Frankreich) die Möglichkeit, ein passendes Logo zu entwerfen, das auf allen Kongressunterlagen und Mitteilungen verwendet werden und den Bekanntheitsgrad der Veranstaltung erhöhen soll. Der Sieger-Entwurf für das Kongress-Logo des Jahres 2014 wurde von Cathy Friscia von CFA Victor Hugo in Carpentras eingereicht. Sie wird ihren Preis am Freitag, den 06. Juni, im Rahmen der Finat-Preisverleihung in Monaco entgegen nehmen können.

Alle Informationen zu den eingereichten Entwürfen, zum Kongress-Programm, zur Anmeldung und zu anderen organisatorischen Abläufen stehen auf www.finat.com zum Herunterladen zur Verfügung.

Finat, der internationale Verband der Hersteller selbstklebender Produkte und von damit in Zusammenhang stehenden Produkten und Dienstleistungen, wurde 1958 in Paris gegründet und hat seinen Sitz in Den Haag, Niederlande. Mit 600 Mitgliedern in mehr als 50 Ländern weltweit bietet Finat den Etikettenverarbeitern und allen Zulieferern der Etikettenindustrie zahlreiche Möglichkeiten des Informationsaustausches und der internationalen Vernetzung.

www.finat.com

 

11.03.2014

Rovema: Evolution und Innovationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit umfassender Verpackungskompetenz präsentiert sich der Verpackungsmaschinenhersteller Rovema mit Sitz in Fernwald nördlich Frankfurt auf der interpack 2014. Von leistungsstarken Einzelmaschinen bis zur kompletten Verpackungslinie zeigt Rovema seine Leistungsfähigkeit. Neben der neuen Schlauchbeutelmaschine BVC werden optimierte Maschinen mit höchster Leistung und noch besserer Konfigurierbarkeit für unterschiedliche Applikationen gezeigt. Zuverlässige Verpackungslinien repräsentieren das Know-how des Unternehmens, der perfekten Integration einzelner Maschinen zu verknüpften Verpackungssystemen von der Produktzuführung bis zur Transport- oder ladengerechten Endverpackung.

Auf der Weltleitmesse der Verpackungstechnik zeigt sich Rovema von der gewohnten innovativen Seite. Die neue Schlauchbeutelmaschine BVC wird in drei verschiedenen Baugrößen ausgestellt. Die neue Maschinenlinie ist auf höchste Ausbringleistung ausgelegt, wobei sie trotz der hohen Geschwindigkeiten die Produkterkennung ""sense&seal"" und die hochqualitative Siegeltechnologie ""premiumseal"" realisiert. Dadurch wird ein sehr hoher Maschinenwirkungsgrad bei perfekter Beutelqualität sichergestellt. Ohne Hohlräume sind die Maschinen leicht und schnell zu reinigen und werden auch hohen Hygieneanforderungen gerecht. Die BVC ist die Spitze des Produktprogramms, die für unterschiedliche Applikationen optimal konfigurierbar ist.

Die im Markt sehr erfolgreiche Blockpackmaschine SBS wird in Linie mit einer Endverpackungsmaschine für Faltkisten gezeigt. An dieser Linie zeigen sich mehrere überzeugende und hilfreiche Innovationen im Detail. Längere Siegelzeiten sind nun trotz weiter erhöhter Ausbringleistung von 100 Beuteln/Minute möglich, der Siegeldruck ist über Display einstellbar und das Monitoring der Maschine erfolgt über die integrierte Betriebsdatenerfassung. Die sehr kompakte Endverpackungsmaschine EF 2 glänzt mit einfacher und reproduzierbarer Umstellung. Ein rundes Paket für jeden, dem Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit für seine Produktion wichtig sind.

Abgerundet wird die Produktpräsentation auf dem Rovema Stand durch eine neue Schlauchbeutelmaschine BVC in Linie mit der kontinuierlichen Kartoniermaschine CMH-C. Die Verpackungslinie darf als Kompetenzbeweis von Rovema bei Bag-in-Box-Lösungen für pulvrige Produkte gelten. Die hohe Packungsqualität und Siegelnahtdichtigkeit sind dabei herauszuhebende sehr wichtige Eigenschaften.

Ergänzt werden die Neuheiten im Maschinenangebot von Rovema durch Serviceangebote von Schulungen bis zum Retrofit selbst jahrzehntealter Schlauchbeutelmaschinen und Verpackungslinien. Das Traditionsunternehmen Rovema wächst weiterhin weltweit mit neuen Niederlassungen in Panama und der Türkei. Neben den Innovationen auf Maschinenebene treibt das Unternehmen auch seine Internationalisierung mit großem Erfolg voran.

BU: Neu auf der Interpack 2014: Blockpackmaschine SBS von Rovema mit längeren Siegelzeiten und integrierter Betriebsdatenerfassung

Foto: Rovema


www.rovema.de

 

11.03.2014

Krones: Ressourcenschonende und kostengünstige Verpackungstechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus den Bereichen Kunststofftechnik, Ausstattungstechnologie sowie Pack- und Palettiertechnik stellt die Krones AG, Neutraubling, zur interpack 2014 ein ganzes Bündel an Innovationen und Weiterentwicklungen vor. Immer im Sinne von noch leichteren, attraktiveren, konsumentenfreundlicheren Verpackungen sowie energieschonender, umweltfreundlicher und kostengünstiger Produktion gemäß den Total Cost of Ownership.

In der Kunststofftechnik konnte Krones mit der Entwicklung eines neuen Bodendesigns für PET-Behälter eine bessere Temperatur- und Druckbeständigkeit mit guter Standfestigkeit und Stabilität im Transport realisieren. Die Abfüllung dieser Flasche im NitroHotfill Verfahren erlaubt im Vergleich zum klassischen Hotfill geringere Flaschengewichte und dies bei hohen Leistungen. In der Praxis lassen sich mit dem NitroHotfill Verfahren, das bei Fruchtsäften und anderen sensiblen Getränken angewandt wird, Flaschengewichte bis zu außerordentlich leichten 15,5 Gramm erreichen.

Aber nicht nur bei sensiblen Getränken wie Fruchtsäften geht die Entwicklung zu leichtgewichtigen Behältern weiter. Auch für karbonisierte Getränke stellt Krones ein Leichtgewicht, das vergleichbare, marktübliche PET-Behälter um 30 bis 45 Prozent unterbietet, vor: die „PET lite 9.9 carbonated“ eine preisgekrönte Studie, aufbauend auf dem NitroPouch Konzept. Diese 500-Milliliter-Flasche mit nur 9,9 Gramm Behältergewicht besticht durch niedrige Materialkosten und ihren Einsatz bei hohen Anlagenleistungen.

Die Nutzung einer nur 12,5 Gramm leichten, quadratischen 500-Milliliter-PET-Flasche zur produktschonenden aseptischen Abfüllung wird ermöglicht durch die Entwicklung der innovativen Technologie des Contiform AseptBlocs, sowie durch das Behälterdesign, das besonders die Haptik der Flasche berücksichtigt und einen quadratisch abgerundeten Flaschenquerschnitt wie auch ein leichtes 33-Millimeter Mundstück zugrunde legt.

Digitaler Direktdruck
Im Vergleich zur Behälterausstattung mit Etiketten bietet das direkte Bedrucken von Behältern mit dem Direktdrucksystem DecoType deutlich mehr Freiheiten für eine individuelle, attraktive Gestaltung der Behälter. Es eignet sich auch hervorragend zur Unterstützung von Marketingkampagnen und Produktneueinführungen. Mit der Markteinführung von DecoType hat Krones das Produktportfolio der Behälterausstattung um eine ganz neue Variante erweitert.

Im Bereich der Kaltleimetikettiertechnik stellt Krones ein neu gestaltetes Ergomatic Aggregat vor, das durch ergonomische und funktionale Verbesserungen sowie eine Reduzierung der Komplexität überzeugt. Das Ergomatic Aggregat arbeitet präzise und zuverlässig, lässt sich einfach bedienen und schnell auf andere Etikettenformate umstellen.

Zur Rundumetikettierung präsentiert Krones ein komplett überarbeitetes Aggregat. Das neue Contiroll ED Aggregat hat ein ergonomisch optimiertes Aggregatdesign, zeichnet sich durch eine bessere Zugänglichkeit beim Etikettenwechsel aus und verfügt über eine hohe Bedienersicherheit. In dieser Baureihe wird alternativ auch eine Variante für vorbeleimte Etiketten angeboten.

Kostenreduktion für Einweg-Sixpacks von bis zu 74 Prozent
Für Einweg-Sixpacks hat Krones mit dem LitePac die wohl platzsparendste Pack- und Palettierlösung mit dem geringsten Energieverbrauch gefunden. Drei EvoLite Maschinen produzieren bereits erfolgreich. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind schon 15 Millionen LitePacs in den Handel gegangen. Die EvoLite Gebinde-Umreifungsmaschine stellt Gebinde mit integrierter Trageschlaufe her. Die äußerst ressourcenschonende Herstellung des aus sechs Kunststoffflaschen bestehenden LitePac bietet im Vergleich zu Shrinkpacks, aber auch zu anderen Verpackungssystemen am Markt, die mit Verklebung arbeiten, ein extrem hohes Einsparpotential für Verpackungsmaterial und Energie mit einer Kostenreduktion pro Gebinde von bis zu 74 Prozent.

Krones AG: Halle 14 Stand E29

BU: Die Herstellung des Sixpacks LitePac auf der Verpackungsmaschine EvoLite Bloc bietet im Vergleich zu Shrinkpacks ein enorm hohes Einsparpotential für Verpackungsmaterial und Energie.

Foto: Krones


www.krones.com

 

11.03.2014

KBA: Neuer Aufsichtsratsvorsitzender

 

Am 25. Februar ist Heinz-Joachim Neubürger auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat von Koenig & Bauer ausgeschieden und hat den Vorsitz des Gremiums niedergelegt. Am 7. März hat der Aufsichtsrat in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig Dr. Martin Hoyos (66) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Interimistisch hatte der stellvertretende Vorsitzende Gottfried Weippert (53) das Gremium geführt.

Hoyos wurde am 14. Oktober 2013 aus Wien vom Registergericht Würzburg nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorsitzenden Dieter Rampl als neues Aufsichtsratsmitglied von KBA bestellt und wird sich bei der Hauptversammlung des Druckmaschinenherstellers am 28. Mai den Aktionären zur Wahl stellen. Der erfahrene Wirtschaftsprüfer ist ehemaliges Vorstandsmitglied der KPMG Deutschland und hält diverse Aufsichtsratsmandate bei mittelständischen Unternehmen.

Der Vorschlag der Anteilseignerseite an das Registergericht Würzburg zur Nachbesetzung des durch das Ausscheiden von Neubürger frei gewordenen Aufsichtsratsmandats soll in der nächsten ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 20. März getroffen werden.

www.kba.com

 

11.03.2014

Jowat: Globales Produkt-Marketing

 

Produktmarketing, Produktportfolio- und Innovationsmanagement sind die Aufgabenschwerpunkte des neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Globales Produkt-Marketing“ von Jowat. Zum 1. Februar übernahm Timm Schulze die Leitung und ist damit auch verantwortlich für die Parallelfirmenbetreuung.

Schulze ist seit über zehn Jahren bei Jowat tätig und war zuletzt als Branchenmanager für die Anwendungsberatung und für das weltweite Produktmarketing im Segment Automobil/ Textil/ Elektro verantwortlich. Nun übernimmt er die Gesamtverantwortung für das Produkt-Marketing. Schulze berichtet weiterhin direkt an den Vorstand Marketing und Vertrieb.

Das Globale Produkt-Marketing agiert weltweit und branchenübergreifend mit dem Ziel, neue innovative Klebstoffsysteme schneller zur Marktreife zu bringen.

„Durch das Globale Produkt-Marketing bleiben wir auch zukünftig in Bewegung und suchen aktiv nach neuen Marktchancen“, so Klaus Kullmann, Vorstand Marketing und Vertrieb von Jowat. „Wir freuen uns, dass sich Timm Schulze mit seiner breiten Anwendungserfahrung, seiner Kommunikationskompetenz und seinen Führungsqualitäten dieser Herausforderung stellt.“

www.jowat.de

 

10.03.2014

Abschlussbericht der Logimat 2014

 

Stabile Ausstellerzahlen, ein leichtes Plus bei der belegten Ausstellungsfläche und ein wahrer Besucheransturm mit mehr als zehn Prozent Zuwachs – die hohe internationale Akzeptanz als Trendbarometer der Intralogistik-Branche bescherte der Logimat 2014 einen erfolgreichen Messeverlauf. Die Anbindung des Handelsforums TradeWorld wurde von Ausstellern und Fachpublikum positiv aufgenommen und soll im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. 2015 wird zudem die Ausstellungsfläche der Logimat um mindestens eine zusätzliche Halle auf dem Stuttgarter Messegelände erweitert.

Die Logimat 2014 hat mit leichtem Zuwachs bei Ausstellerzahl und Nettoausstellungsfläche sowie deutlichem Wachstum beim Besucherzuspruch abgeschlossen. „Das Ergebnis übertrifft deutlich das von der Bundesregierung für dieses Jahr prognostizierte Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent und hat angesichts des enormen Besucherplus unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, resümiert Messeleiter Peter Kazander. Unter dem Messemotto „Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen“ präsentierten in diesem Jahr 1.004 Aussteller auf fast 75.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihr Produkt- und Leistungsspektrum für effiziente Intralogistik – darunter zahlreiche Weltneuheiten.

Insgesamt kamen an den drei Messetagen 32.800 Fachbesucher (+11.3 Prozent) auf das Stuttgarter Messegelände. „Besonders erfreut hat uns die auch in diesem Jahr weiter gewachsene Internationalisierung der Logimat“, so der Messechef: Mit 182 Unternehmen (18,1 Prozent) kam nahezu jeder fünfte Aussteller aus dem Ausland. Insgesamt waren 26 Nationen auf dem Stuttgarter Messegelände präsent. Am stärksten vertreten: die Niederlande (35 Aussteller), die Schweiz (32) und Italien (28). Neun der ausstellenden Unternehmen sind in Übersee ansässig. „Die Logimat hat inzwischen auch
international das Renommée der Intralogistik-Messe für Zentraleuropa“, urteilt Kazander. Noch deutlicher zeichnet sich der Trend zur kontinuierlichen Internationalisierung der Logimat bei den Besucherzahlen ab. Den aktuellen Erhebungen des unabhängigen Baseler Marktforschungsinstitutes Wissler & Partner zufolge, reisten 87,2 Prozent der Fachbesucher aus Deutschland an. 35,5 Prozent der Messegäste hatten eine Anreise von mehr als 300 Kilometern. 4.200 internationale Gäste informierten sich auf der Logimat. Von ihnen kamen 66,2 Prozent aus EU-Staaten, 18,2 Prozent aus dem übrigen Europa und 15,6 Prozent aus Ländern jenseits des Kontinents. Eine Quote von rund zwei Dritteln der Besucher gilt als Allein- oder Mitentscheider.

„Diese Zahlen insgesamt verdeutlichen einerseits, dass die Logimat für den Mittelstand, der die Intralogistik-Branche prägt, eine feste Größe ist“, urteilt Kazander. „Andererseits erreicht die Logimat mit ihrem inhaltlichen wie organisatorischen Format ein Fachpublikum, das auch die Zielgruppen der Lösungsangebote von Generalunternehmern und internationalen Messe- und Kongress-GmbH Playern repräsentiert.“ Das ermögliche es der Logimat, den Charme einer Messe der kurzen Wege mit dem Status einer international anerkannten Branchenplattform und Arbeitsmesse für Entscheider zu verknüpfen. Bei der von Wissler & Partner ermittelten, allgemeinen Besucherzufriedenheit gaben 81,1 Prozent der Besucher der Logimat die Note „gut“ oder „sehr gut“:

Neben der hohen Akzeptanz der Logimat in der internationalen Intralogistik-Branche, den positiven Konjunkturaussichten und einer wachsenden Investitionsbereitschaft zur Optimierung intralogistischer Prozesse sieht Kazander einen weiteren Grund für den enormen Anstieg der Besucherzahlen in der Einbindung des Handelsforums TradeWorld. Es bereicherte in diesem Jahr erstmals das Ausstellungs- und Informationsangebot der Logimat. „Die TradeWorld, so die Rückmeldungen aus den Messehallen, wurde gleichermaßen von Ausstellern wie Besuchern gut angenommen“, freut sich der Veranstalter. „Angesichts der globalen Warenströme greifen Handel und Logistik immer enger ineinander. Die Intralogistik sorgt dabei für die Effizienz an der Schnittstelle von Produktion und Transport. Was liegt da näher, als diese Branchen zusammenzubringen!?“

Eine Aufweichung der traditionellen Messeinhalte der Logimat sieht der Messeleiter nicht. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund, dass 64,3 Prozent der Besucher das Angebot des Handelsforums TradeWorld mit „gut“ bis „sehr gut“ bewerteten, sollen sowohl die TradeWorld als auch die Synergien mit der Logimat im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden. „Angesichts der bereits signalisierten Zusagen für die LogiMAT 2015 und einer wachsenden Nachfrage nach größeren Ausstellungsflächen werden wir Ausstellern und Besuchern im kommenden Jahr mindestens eine weitere Messehalle anbieten“, beschreibt Kazander die logischen Konsequenzen des stetig steigenden Aussteller- und Besucherinteresses. „Zudem haben wir eine Option zur Belegung der achten Halle – und damit des gesamten Stuttgarter Messegeländes.“ Damit unterstreicht die Messeleitung zudem die Position der Logimat als größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa.

Impulse für eine weitere Internationalisierung der Messe erwartet der Messechef überdies von der im April 2014 stattfindenden Logimat China. Gleichwohl bleibe die Logimat dank der Konzeption des Stuttgarter Messegeländes mit jeweils vier ineinander übergehenden Messehallen in zwei miteinander verbundenen Immobilienkomplexen auch künftig die Intralogistik-Messe der kurzen Wege. „Die zusätzliche Ausstellungsfläche gibt uns die Möglichkeit, die Ausstellungsbereiche der heterogenen Intralogistik-Branche noch klarer zu strukturieren, um den Besuchern im direkten Anlauf einen kompakten Überblick über die aktuellen Produkt- und Leistungsangebote in den jeweiligen Segmenten zu bieten“, resümiert Kazander. „Wir freuen uns bereits auf die nächste Logimat vom 10. bis 12. Februar 2015 in Stuttgart.“

www.euroexpo.de
www.logimat-messe.de

 

10.03.2014

Glas: Ökobilanz von Bier-Mehrwegflaschen

 

Die Ergebnisse der Deloitte-Studie „Umlaufzahlen und Transportentfernungen in der Getränkeindustrie“ werden in den Medien teilweise so interpretiert, dass sich das Ökobilanzergebnis von Mehrwegflaschen im Biersegment drastisch verschlechtert habe. Dem widerspricht der Bundesverband Glasindustrie e.V. (BV Glas) und stellt klar: Die Studie trifft keine Aussage über das Ökobilanzergebnis, sondern über geänderte Transportentfernungen und Umlaufzahlen durch die vermehrte Umstellung auf Individualflaschen. Berechnungen des BV Glas auf Grundlage der Studiendaten belegen: Der Einfluss der aktuellen Transportentfernungen und Umlaufzahlen auf das Ökobilanzergebnis ist weit geringer als angenommen. Berücksichtigt man das leichtere Gewicht der Individualflaschen gegenüber den traditionellen Poolflaschen, sowie die Tatsache, dass die ersten zehn Umläufe für die Einsparung von CO2 am entscheidendsten sind, relativiert sich der Einfluss auf das Ökobilanzergebnis bis an die Schwelle zur Signifikanz*.

Die Kritik an den Individualflaschen im Biersegment nimmt nicht ab. Nun legen die Daten der jüngst veröffentlichten Deloitte-Studie nahe, dass weitere Transportentfernungen von der Brauerei über den Handel zum Verbraucher und zurück sowie eine geringere Anzahl von Umläufen einen negativen Einfluss auf das Ökobilanzergebnis von Mehrwegsystemen hätten. Dabei stellt die Studie explizit keine Ökobilanzergebnisse vor, sondern beschreibt lediglich die Veränderung der Parameter Transportentfernung und Umlaufzahlen. Für den Transport von Bier in Glas-Mehrwegsystemen wurde eine durchschnittliche Entfernung von 437 km ermittelt. Dabei haben Poolflaschen mit 419 km kürzere Transportentfernungen als Individualflaschen (537 km). Die Umlaufzahlen der verschiedenen untersuchten Mehrwegsysteme variieren laut der Deloitte-Studie zwischen 19 und 49 Umläufen.

Der BV Glas hat mit diesen Daten eine Abschätzung der beiden Parameter auf das Ökobilanzergebnis für die Wirkungskategorie „Klimawandel“ gerechnet: Fast ebenbürtig mit der NRW-Poolflasche schneidet die Individualflasche im Hinblick auf den Einfluss der erreichten Umläufe ab. „90 Prozent der CO2-Einspareffekte werden durch die ersten zehn Umläufe erzielt, und diese werden von allen Mehrwegsystemen erreicht“, erläutert Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des BV Glas.

Berücksichtigt man, dass Individualflaschen im Schnitt rund neun Prozent leichter sind als die NRW-Poolflasche, zeigt sich auch, dass weitere Transportentfernungen weniger Einfluss haben als angenommen: Über ihre jeweilige Transportentfernung würde die gewichtsreduzierte Individualflasche (350 Gramm) nur 14 Prozent schlechter abschneiden als die NRW-Flasche (380 Gramm). Die Individualflasche läge damit nur knapp über der Signifikanzschwelle von zehn Prozent!

„Fazit ist: Die Gewichtsreduzierung bei den Individualflaschen muss bei der Bewertung von Ökobilanzen mit berücksichtigt werden, da sie einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hat. Unsere Berechnungen zeigen, dass steigende Transportentfernungen und zurückgehende Umlaufzahlen durch die Gewichtsreduzierung zum großen Teil ausgeglichen werden“, stellt Dr. Johann Overath klar.

* In der Regel wird bei Verpackungs-Ökobilanzen ein Schwellenwert von 10 Prozent angewendet.


Verpackungen aus Glas - Glas verpackt. Es bewahrt den Geschmack von Getränken, erhält die Nährstoffe von Lebensmitteln und bildet die hochwertige Hülle für Parfüm und Kosmetika. Zudem gibt Glas Arzneimitteln unterschiedlicher Art einen absolut sicheren Schutz. Kurzum: Kaum ein Verpackungswerkstoff lässt sich so branchenübergreifend und vielseitig einsetzen wie Glas. Dabei ist Glas nicht nur eine funktionell intelligente und wertvolle Verpackung. Glas gibt es auch in vielen Farben. Und es lässt sich nicht nur sehr formschön und individuell gestalten, es unterstützt ferner auch die Markenbildung. Glas wird fast ausschließlich aus in der Natur vorkommenden – meist heimischen – Rohstoffen hergestellt und lässt sich zu 100 Prozent recyceln. Es schützt also Umwelt, Klima und Gesundheit. So zählen Glasverpackungen zu den nachhaltigsten Verpackungen, die es auf dem Markt gibt.

Das Aktionsforum Glasverpackung ist eine Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland und Teil des Spitzenverbandes der deutschen Glasindustrie, dem Bundesverband Glasindustrie e.V. Seit dem Jahr 2000 gibt es das Aktionsforum Glasverpackung, dessen Anliegen es ist, die vielen Besonderheiten und Pluspunkte der Glasverpackung gegenüber Verpackungsentscheidern und der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Das Aktionsforum Glasverpackung ist darüber hinaus erster Ansprechpartner in Deutschland für alle Fragen rund um den Verpackungswerkstoff Glas. Zu den wichtigsten Informationsmedien zählt die Website www.glasaktuell.de und der dreimal jährlich erscheinende Newsletter GlasKlar, den Interessierte über die Website kostenlos abonnieren können. Übrigens: Fotos von Glasverpackungen aller Art bietet eine umfangreiche Fotodatenbank auf www.glasaktuell.de.

www.glasaktuell.de

 

07.03.2014

Ratioform: Neue Gefahrgutkiste

 

Für den sicheren Transport von gefährlicher Fracht bietet der Versandhändler Ratioform eine neue Verpackungslösung an. Die Gefahrgutkiste ist besonders robust und kann platzsparend zusammengefaltet werden. Die Verpackung eignet sich für den weltweiten Export und sie ist zugelassen für den Versand per Land-, See- und Luftfracht.

Bei bestimmten Gefahrgütern sind Außenverpackungen aus Holz vorgeschrieben. Die dreiteilige Gefahrgutkiste von Ratioform besteht aus Birkensperrholz mit sechs Millimetern Wandstärke. Stabile Stahlbandprofile sichern die Kanten der Verpackung, ihre Verriegelungen sind aus verzinktem Stahl. Der Aufbau wird in weniger als drei Minuten erledigt ohne dass dafür Nägel, Bänder oder Beschläge erforderlich sind. Dank 4DV-Zulassung ist die Gefahrgutkiste vielseitig einsetzbar. Bei Einhaltung der Prüfungsanforderungen ist keine Nachprüfung erforderlich. Ratioform liefert die neue Gefahrgutkiste in fünf verschiedenen Abmessungen entsprechend der Palettenmaße. Das maximale Bruttogewicht beträgt 130 Kilogramm.

Ratioform ist in Deutschland seit 35 Jahren führend im Versandhandel für Verpackungsmittel und hat mehr als 6.200 Produkte für gewerbliche Kunden im Angebot. Der Katalog und der Webshop von Ratioform wurden ausgezeichnet als „Katalog des Jahres“ und als „Onlineshop des Jahres“ im Bereich B2B.

www.ratioform.de

 

07.03.2014

Convenience-Kochen bei Multivac

 

Mit Mylar Cook gelingt der leckere Schweinebraten ebenso leicht wie ein zartes Lachsgericht oder die gesunde Lasagne. Wer dieses innovative Verpackungs- und Garkonzept selbst einmal auf Herz und Nieren testen möchte, hat dazu vom 25. bis 27. März die Gelegenheit. Multivac lädt Hersteller von Convenience-Produkten erstmalig zu seinen Mylar Cook Innovationstagen ein.

Multivac startet sein abwechslungsreiches und informatives Programm mit einer Einführung in das Mylar Cook-Konzept. Anschließend können Teilnehmer der Innovationstage eigene Gerichte und Wunschkreationen zubereiten, verpacken und garen. Der Allgäuer Verpackungsspezialist hat in seinem Training & Innovation Center in Wolfertschwenden eigens eine voll ausgestattete Versuchsküche eingerichtet, in der modernste Zubereitungsmethoden angewandt werden können. Die Testküche verfügt über verschiedene Öfen und Geräte wie Mikrowelle, Kontaktgrill, Merrychef oder Sous-Vide-Wasserbad. Eine Köchin, die auch für die Durchführung von Veranstaltungen dieser Art verantwortlich ist, unterstützt die Teilnehmer bei der Entwicklung von individuellen Rezepturen. Multivac stellt die entsprechenden Lebensmittel zur Verfügung. Teilnehmer können aber auch eigene Produkte mitbringen.

Mit Mylar Cook können die verschiedensten Produkte verpackt werden, von Fleisch, Fisch bis hin zu Gemüse. Für das Verpacken von Backwaren gibt es mit ""Mylar Bake"" ein eigenes Konzept. „Aktuell sind die Hauptanwendungen für Mylar Cook Fleischprodukte, die mit Marinaden, Gewürzen und Saucen verfeinert werden“, sagt Robert Wild, der bei Multivac für Mylar Cook/ Mylar Bake zuständig ist.

Mylar Cook-Produkte werden garfertig zubereitet, in ofenfähiger Folie vakuumverpackt und anschließend tiefgefroren oder gekühlt. Sie können später direkt aus dem Kühl- oder Gefrierschrank in den Ofen oder die Mikrowelle gelegt und dort gegart werden.

Die Struktur der Mylar Cook-Folien ist so beschaffen, dass sich die Siegelnaht der Packung von selbst öffnet, wenn im Ofen ein bestimmter Druck erreicht ist. Durch die Selbstöffnung können die beim Garen entstandenen Dämpfe entweichen. Ein zusätzliches Dampfventil, wie es andere ofenfähige Verpackungen benötigen, ist hier nicht erforderlich. Dadurch ist das Mylar Cook-Konzept besonders kosten- und energieeffizient und erzielt zugleich eine bessere Qualität. Auch das Verpackungsvolumen ist im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen aus Verbundfolien um ein Vielfaches geringer. Durch das unabhängige Kochsystem reduzieren sich auch der Säuberungsaufwand und der Wasserverbrauch in der Küche.

Wer an den Mylar Cook Innovationstagen teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis spätestens 17. März 2014 bei Herrn Robert Wild (robert.wild@multivac.de) anzumelden. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 15 Personen pro Tag begrenzt.

Multivac ist einer der weltweit führenden Anbieter von Verpackungslösungen: globaler Marktführer bei Tiefzieh-Verpackungsmaschinen und Hersteller eines umfangreichen Portfolios an Traysealern, Vakuum-Kammermaschinen, Kammerbandmaschinen, Etikettierern, Qualitätskontrollsystemen und Automatisierungslösungen, bis hin zu schlüsselfertigen Linien. Die Multivac Gruppe beschäftigt weltweit etwa 4.100 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Wolfertschwenden sind etwa 1.500 Mitarbeiter beschäftigt. Mit mehr als 65 Tochtergesellschaften ist das Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten. Über 900 Berater und Service-Techniker in aller Welt stellen ihr Know-how und ihre Erfahrung in den Dienst des Kunden und sorgen für eine maximale Verfügbarkeit aller installierten Multivac Maschinen.

www.multivac.com

 

07.03.2014

Tetra Pak: Umweltziele 2020

 

Tetra Pak, weltweit führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, hat heute mitgeteilt, dass das Unternehmen 2013 gute Fortschritte mit Blick auf die Erreichung der selbstgesteckten Umweltziele für das Jahr 2020 gemacht hat. Im Mittelpunkt der Umweltagenda von Tetra Pak stehen die Entwicklung nachhaltiger Produkte, die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks entlang der gesamten Wertschöpfungskette und mehr Recycling.

Tetra Pak ist ein vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziertes Unternehmen und als solches bemüht, sein Rohmaterial aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen zu beziehen. Verpackungen von Tetra Pak bestehen durchschnittlich zu 75 Prozent aus Karton. Ziel ist es, dass der Rohkarton für Tetra Pak-Verpackungen zu 100 Prozent FSC-zertifiziert ist. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr bereits 91 Prozent aller Tetra Pak-Getränkekartons aus FSC-zertifiziertem Karton gefertigt; 69 Prozent trugen das FSC-Label.

Weltweit ist der Anteil von FSC-zertifiziertem Karton von 38 Prozent im Jahr 2012 auf 41 Prozent im Jahr 2013 gestiegen und es wurden 32 Milliarden Verpackungen mit dem FSC-Siegel verkauft – das sind über 5 Milliarden mehr als 2012. Langfristig will Tetra Pak eine Verpackung entwickeln, die vollständig aus nachwachsenden Materialien besteht. Mit der weltweiten Einführung des LightCap 30 erzielte Tetra Pak 2013 einen großen Fortschritt bei der Umsetzung dieser Umweltstrategie. Der bio-basierte Verschluss besteht aus HDPE (hochdichtes Polyethylen), das aus Zuckerrohr hergestellt wird. Über das gesamte Portfolio hinweg kamen im vergangenen Jahr weltweit 1,1 Milliarden Verpackungen mit diesem Verschluss auf den Markt – fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

Bis 2020 will Tetra Pak bei kontinuierlichem Wachstum die Klimaauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf die Werte von 2010 begrenzen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, unter anderem die Entwicklung und Auditierung eines Berichtssystems, das sich im Einklang mit der Green House Gas Protocol Corporate Value Chain-Norm befindet. Zwischen 2010 und 2013 hat Tetra Pak die klimaschädlichen Emissionen aus der eigenen Geschäftstätigkeit um 2.000 Tonnen CO2-Äquivalente gesenkt, trotz eines Anstiegs der
verkauften Verpackungen um 12 Prozent im gleichen Zeitraum.

Über die Organisation CDP (früher Carbon Disclosure Project) berichtet Tetra Pak regelmäßig über seine Fortschritte bei der Umsetzung der Klimaagenda. 2013 erzielte Tetra Pak einen CDPScore von 91 (2012: 77). Verglichen mit dem Branchendurchschnitt von 49 ist das ein sehr hoher
Wert. CDP ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, wichtige Umweltkennzahlen zu messen, zu verwalten und zu publizieren.

2013 hat Tetra Pak außerdem eine Reihe von Innovationen auf den Markt gebracht, die der Lebensmittel verarbeitenden Industrie bei der Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks helfen. Mit Tetra Alcross RO Lite beispielsweise können kleine und mittelgroße Käseproduzenten von der umfassenden Filtrationstechnologie von Tetra Pak profitieren und zusätzliche Wertschöpfung aus ihrer Molke erzielen. Tetra Vertico, ein Wärmetauscher der neuen Generation, bietet mehr Energieeffizienz bei der Erhitzung und Kühlung einer breiten Palette von viskosen Produkten. Und das Tetra Pak-Wartungssystem TPMS (Tetra Pak Maintenance System) On-line ermöglicht die individuelle, gezielte Wartung von Maschinen. Die bedarfsorientierte Wartung anstelle der Wartung nach starren Zeitplänen ist deutlich effizienter und die Leistung der Maschinen wird optimiert.

Tetra Pak setzt sich dafür ein, die Recyclingquote gebrauchter Getränkekartons zu steigern. Bis 2020 soll die weltweite Recyclingquote auf 40 Prozent verdoppelt werden. Tetra Pak will das Bewusstsein der Verbraucher schärfen, Know-how und Erfahrung teilen, den Ausbau der Sammel- und
Sortiersysteme fördern und Entwicklungen im Bereich der Recyclingtechnologie unterstützen. Mit einer Recyclingquote von 71 Prozent in 2012 gehört Deutschland zu den Top-Performern. Für 2013 wird ein ähnlicher Wert erwartet. Weltweit stieg die Recyclingquote für gebrauchte Getränkekartons 2013 auf 24,5 Prozent. Insgesamt wurden ungefähr 43 Milliarden Verpackungen recycelt – das sind 4 Milliarden mehr als im Vorjahr. Große Fortschritte bei der Infrastruktur von Sammel- und Sortiersystemen wurden vor allem in den USA erzielt. Der Zugang von Verbrauchern zu Sammelsystemen lag 2013 bei 48 Prozent (2012: 41 Prozent). Das bedeutet, dass entsprechende Infrastrukturen ungefähr 7,9 Millionen mehr Haushalten verfügbar gemacht wurden.

„Eine hervorragende Umweltbilanz und die Erreichung unserer Umweltziele ist fester Bestandteil unserer Strategie bis 2020 und von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens und unserer Kunden. Wir setzen uns an jeder Station der Wertschöpfungskette für eine bessere Umweltleistung ein – von der Beschaffung über die Entwicklung von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen bis hin zu Leistungen und Support für unsere Kunden. Genau aus diesem Grund sind wir stetig erfolgreich bei der Erfüllung unserer ehrgeizigen Ziele“, so Claes Du Rietz, Vice President Environment bei Tetra Pak.

Tetra Pak ist der weltweit führende Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten bringen wir sichere, innovative und umweltfreundliche Produkte auf den Markt, die täglich den Bedarf von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt decken. Mit mehr als 23.000 Mitarbeitern sind wir in über 85 Ländern tätig. Wir legen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und einen nachhaltigen Ansatz für unser Geschäft. Unser Motto „Schützt, was gut ist“ spiegelt unsere Vision wider, Lebensmittel überall auf der Welt sicher und verfügbar zu machen.

Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine unabhängige, nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation zur Förderung einer verantwortungsvollen Bewirtschaftung der Wälder auf der ganzen Welt. Der FSC ist ein einzigartiges Forum, in dem Interessengruppen aus aller Welt zusammenkommen und an Grundprinzipien werden durch die FSC-Zertifizierung in Wäldern auf der ganzen Welt umgesetzt.

www.tetrapak.de
www.fsc.org

 

07.03.2014

Lanxess: Neuer Vorstandsvorsitzender

 

Matthias Zachert, derzeit Finanzvorstand der Merck KGaA in Darmstadt, wird sein Amt als neuer Vorsitzender des Vorstands der Lanxess AG am 1. April 2014 antreten. Bis zum Eintritt von Matthias Zachert nimmt Lanxess-Finanzvorstand Bernhard Düttmann die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden wahr.

Lanxess ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 17.500 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 52 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von Lanxess bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. Lanxess ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World und FTSE4Good sowie dem Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI).

www.lanxess.de

 

07.03.2014

Cemat 2014 – Sonderschau Logistiklösungen

 

Im Auftrag der Deutschen Messe AG organisieren das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des Dortmunder Vereins zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL) e. V. und das Bremer Unternehmen dialog4research im Rahmen der vom 19. bis zum 23. Mai 2014 in Hannover stattfindenden Cemat die Sonderschau „Innovative Logistiklösungen“.

Auf knapp 2.000 Quadratmetern präsentieren in Halle 27 mehr als 30 Aussteller ihre neuesten Produkte und Lösungsansätze für alltägliche, aber auch spezielle logistische Aufgabenstellungen. Insgesamt wird anhand eines Gemeinschaftsexponats, das anteilig von allen Ausstellern gestellt wird, eine exemplarische Supply Chain präsentiert, die wichtige logistische Stationen vom automatischen Entladen eines Seecontainers über Vereinzelungs-, Kommissionier- und Verpackungsprozesse bis hin zur Ladungssicherung abbildet.

Der durchlaufende Prozess wird messetäglich um 10:30 Uhr, 12:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr im Rahmen einer Vorführung gezeigt. Auch außerhalb dieser Zeiten stehen die Aussteller für interessierte Besucher zur Verfügung. Ergänzt wird die Sonderschau durch das Kieserling Logistik Forum.

www.cemat.de

 

07.03.2014

BASF stärkt globales Foliengeschäft

 

BASF hat am Verbundstandort Ludwigshafen die Produktionskapazitäten von Ultramid C für Verpackungsfolien für Lebensmittel erweitert. Das Unternehmen hat dazu einen Teil seiner Produktionsanlagen für Ultramid B (Polyamid 6) umgerüstet, so dass diese auch für die Produktion von Ultramid C (Copolyamid 6/6.6) genutzt werden können. Die neue Produktionsstruktur umfasst eine Kapazität von 20.000 Jahrestonnen und wurde Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen.

„Die Anwendungen und Anforderungen speziell im Bereich flexibler Folien für Lebensmittelverpackungen werden immer vielfältiger“, betont Rainer Gretter, Vice President Strategic Marketing Polyamide. „Mit diesen erweiterten Produktionsmöglichkeiten für qualitativ hochwertige Polyamide können wir nun noch schneller auf die unterschiedlichen Wünsche unserer Kunden eingehen.“ Durch die Verwendung von Ultramid in flexiblen Verpackungslösungen wird weniger Verpackungsmaterial benötigt. Gleichzeitig wird das verpackte Produkt optimal geschützt. Dadurch trägt Ultramid dazu bei, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Durch die Reduzierung von Verpackungsmaterial werden außerdem die Umwelt geschont und Kosten eingespart.

Mit über 60 Jahren Erfahrung ist BASF der führende Anbieter von qualitativ hochwertigen Polyamiden und Polyamid-Zwischenprodukten für technische Kunststoffe, Folien, Fasern und Monofilamente. Das Produktportfolio umfasst Ultramid B (Polyamid 6), Ultramid C (Polyamid 6/6.6 Copolymer), Ultramid A (Polyamid 6.6) und Ultramid S Balance (Polyamid 6.10). Das Angebot wird durch technischen Kundenservice abgerundet. BASF betreibt Anlagen zur Herstellung von Ultramid in Ludwigshafen, Antwerpen/Belgien, Freeport/Texas/USA und São Paulo/Brasilien. Eine weitere Anlage ist in Shanghai/China in Bau.

Die Produktion von Polyamid für Folien, Textil- und Teppichfasern sowie technische Kunststoffe ist in die globale BASF Verbundstruktur für Polyamid-Zwischenprodukte (Adipinsäure, Anolon, Caprolactam), chemische Rohstoffe (Ammoniak, Cyclohexan, Schwefelsäure), Energieversorgung, Abfallentsorgung, Logistik und andere Services integriert.

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 112.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN).

www.basf.com

 

06.03.2014

Microscan: Vision- und Verifizierungslösungen

 

Microscan, ein international führendes Technologieunternehmen für Barcode-, Machine Vision- und Beleuchtungslösungen, stellt seine Produktlinie für Verpackungsanwendungen an Stand CS104 im Rahmen der Veranstaltung „Components for Processing and Packaging” auf der interpack 2014 vor.

Die „Components“ findet vom 08. bis 10. Mai 2014 parallel zu den ersten drei Tagen der weltweit bedeutendsten Messe der Verpackungsbranche statt. Veranstaltungsort ist die Düsseldorfer Stadthalle im Congress Center Süd (CCD Süd) auf dem Düsseldorfer Messegelände. Die Veranstaltung bringt Interpack-Aussteller und ihre Zulieferer zusammen und gibt beiden die Möglichkeit, mit nur einem Ticket an beiden Messen teilzunehmen.

Mit den kompakten Smart-Kameras und der intuitiven, skalierbaren Bildverarbeitungs-Software von Microscan können Maschinenbauer und Hersteller schnell und mühelos bildgestützte Lösungen zur Kontrolle und Identifizierung in ihre Verpackungsstraßen integrieren. Die Produkte von Microscan dienen der Verfolgung von Fertigungsdaten, der Steuerung von Warenbewegungen, der Prüfung der Druck- und Barcodequalität, der Sicherstellung der korrekten Etikettierung und der Verfolgung der ausgelieferten Chargen.

Durch die Inline-Kontrolle und -Verifizierung mit den bildverarbeitenden AutoVision-Produkten von Microscan können Pharma-, Getränke- und Lebensmittel- sowie Verbrauchsgüterhersteller Fehler frühzeitig erkennen und so teure Rückrufe, retournierte Lieferungen und verärgerte Kunden verhindern.

Auf der Veranstaltung stellt Microscan seine neueste AutoVision-Produktlinie sowie alle Lösungen zur Inline-Verifizierung (einschließlich Smart-Kameras und Beleuchtung) vor. Microscan wird diese Lösungen im Rahmen einer Präsentation auf dem IEE Components-Forum am Freitag, den 9. Mai um 15:00 Uhr MEZ vorstellen.

www.microscan.com

 

06.03.2014

Multivac: Neue Kammerbandmaschine

 

Auf der interpack 2014 in Düsseldorf stellt Multivac erstmalig seine neue Kammerbandmaschine B 210 vor. Oberstes Ziel bei der Entwicklung der Maschine ist ihre flexible Einsatzmöglichkeit, deshalb wird die B 210 in verschiedensten Varianten und Konfigurationen verfügbar sein. Damit wird die Kammerbandmaschine individuell auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse anpassbar und für das Verpacken unter-schiedlichster Produkte geeignet sein.

„Mit der neuen Kammerbandmaschine B 210 möchten wir unseren Kunden einen günstigen Einstieg in das automatisierte Verpacken in Beuteln anbieten“, sagt Andreas Hackl, Produktmanager für Kam-mermaschinen bei Multivac. Die Maschine ist mit einem elektrischem Deckelhub und einem automatischem Transportband in der Kammer zum Ausfördern der Produkte ausgestattet. Damit erhält der Kunde eine kompakte und preislich attraktive Lösung für das automatische Verpacken in Beuteln, die nur einer geringen Stellfläche bedarf. Durch die Anbringung der Siegelschienen in L-Form (vorne und an der rechten und linken Seite) garantiert die B 210 einen hohen Produktausstoß. Da die B 210 auch mit einem Zuführband ausgestattet werden kann, kann sie auch wie eine Standard Kammerbandmaschine eingesetzt werden.

Mit der neuen B 210 bietet Multivac seinen Kunden eine interes-sante Verpackungslösung, die im Produktportfolio von Multivac zwischen den halbautomatischen Doppelkammermaschinen und den automatischen Kammerbandmaschinen positioniert ist.

Durch ihre modulare Bauweise kann die B 210 individuell auf die un-terschiedlichsten Kundenbedürfnisse ausgelegt werden. So ist die B 210 mit zwei Kammergrößen (B 1150 x T 500 mm bzw. B 800 x T 670 mm) sowie mit zwei Deckelhöhen und mit unterschiedlichen Siegelschienenanordnungen verfügbar.

Die Höhe des Transportbands in der Kammer kann per Knopfdruck verstellt werden. Somit wird gewährleistet, dass Produkte mit unterschiedlichen Größen faltenfrei und optisch ansprechend verpackt werden. Diese einfache Einstellbarkeit garantiert auch bei häufig wechselnden Produkten eine höchste Verpackungsqualität.
Zur Erhöhung der Taktleistung kann zudem die Öffnungsweite des Deckels an die jeweiligen Produkthöhen angepasst werden.

Aufgrund ihrer hohen Flexibilität sind der B 210 hinsichtlich der zu verpackenden Produkte fast keine Grenzen gesetzt. Neben unterschiedlichen Produktgrößen können verschiedene Produktarten verpackt werden. Das Anwendungsspektrum reicht von Lebensmitteln wie Frischfleisch, Wurstwaren, Käse oder Fisch bis hin zu technischen Produkten wie Präzisionsteilen oder Kugellagern.

Die B 210 ist mit der MC10-Steuerung ausgestattet, die über 30 Rezeptspeicher verfügt und eine intuitive Bedienung gewährleistet. Der Deckelhub erfolgt elektrisch und verbraucht im Gegensatz zu den am Markt üblichen pneumatisch angetriebenen Kammerdeckeln keine Druckluft.

Zur Herstellung von Schrumpfverpackungen kann die B 210 mit einem Schrumpfer (SE 115) und einem Trockner (TE 115) zu einer Schrumpfverpackungslinie erweitert werden.

Ihre hochwertige und langlebige Edelstahl-Konstruktion und das weg-weisende Multivac Hygiene DesignTM sorgen für eine optimale Reinigbarkeit. Dies wirkt sich auch positiv auf die Sicherheit der Verpackungen und damit auf den Verbraucherschutz aus. So ist die B 210 unter anderem mit hygieneoptimierten Standfüßen und einem hygieneoptimierten Schaltschrank ausgestattet. 

Die B 210 ist umgehend nach der interpack bestellbar.

www.multivac.com

 

06.03.2014

Espera: Auf der interpack 2014

 

Bereits im letzten Jahr hat Espera wieder Maßstäbe mit der neuen „Special Edition“ gesetzt, die sich heute teilweise zum Standard in der Etikettier- und Preisauszeichnungsbranche entwickelt haben. Ein modularer Aufbau, der es ermöglicht eine Anlage jederzeit neuen Anforderungen anzupassen, gehört ebenso dazu, wie möglichst wenige Stellfüße für eine leichte Reinigung und bessere Hygiene. Werkzeugloser Gurt- und Bandwechsel, hohe Druckgeschwindigkeiten bis 300 mm, automatische Einstellung aller Module mit Eingabe der PID (früher PLU) zur Positionierung, Drehung oder Andruckkraft zur Aufbringung der Etiketten zeichnen die aktuelle Maschinengeneration aus. Optional kann die Etikettenerkennung auch über einen auf dem Trägerpapier aufgebrachten Strichcode erfolgen. Geringste Rüstzeiten durch die Teilautomatisierung des Rollenwechsels oder sogar ohne Zeitverlust bei Verwendung des Mehrrollendruckers.

Auf der Interpack wird gezeigt, wie mit dem Mehrrollendrucker ES 7800 ohne Unterbrechung 120 Packungen pro Minute mit ständig wechselnden Etiketten und Artikeltexten ausgezeichnet werden: Auch das gehört mittlerweile zum Standard bei Espera. Der zunehmende Absatz dieser Maschine zeigt, wie wichtig heute die individuelle, kunden- oder artikelspezifische Auszeichnung ohne Zeitverlust ist. Zudem werden verschiedene Preisauszeichner in der Ausführung „Special Edition“ vorgeführt, die alle mit einem wassergeschützten IP 65 Industrieterminal ausgerüstet sind.


Ein weiteres wichtiges Thema auf der Interpack ist die Qualitätssicherung. Gerade beim zunehmenden Informations- und Kennzeichnungsbedarf führen fehlerhafte Deklarationen auf der Packung, der falsche Film, mangelnde Dichtigkeit der Packung etc. zu Reklamationen der Endverbraucher, Rücksendungen der Ware, Imageverlust und hohen Kosten für Vertragsstrafen und Ersatzlieferungen. Gerade in der automatisierten Welt kann dies mit Hilfe des Espera-Dichtigkeitsprüfgerätes und eines kameragesteuerten Visionsystems vermieden werden.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die Etikettierung: Wo auch immer ein Etikett aufgebracht werden soll, von oben, von unten, seitlich oder an mehreren Stellen gleichzeitig, hat Espera dafür die entsprechende Lösung entwickelt. Dies gilt auch für die Aufbringung von Etiketten, die der Logistik dienen oder auch Print & Apply-Lösungen, durch die sichergestellt wird, dass das aktuell gedruckte Etikett auf das Produkt aufgebracht wird.

Espera zeigt viele interessante Softwarelösungen, die zum Teil bereits Bestandteil der „Special Edition“ sind. Ein Beispiel ist das LMIV-Programm, mit dem man auf die ab Dezember 2014 gültigen neuen EU-Richtlinien zur Deklaration von Allergenen und Nährwerte reagieren kann. Ziel bei dieser Entwicklung war es, dass der Kunde mit möglichst geringem eigenem Aufwand diese neuen Vorschriften einhalten kann. Oder man erfährt mit dem Programm ProductionView ESPV, wie schnell die eigene Produktionslinie gerade läuft, was gerade ausgezeichnet wird, wie hoch das „giveaway“ ist, und vieles mehr.

Ein Höchstmaß an Automatisierung erhält man durch die Integration der Espera-Anlagen in das eigene Netzwerk. Das zwischengeschaltete Programm Esprom unterstützt die Kommunikation von Warenwirtschaftsprogramm und Steuerung der Espera-Maschine. Ob nur Stammdaten verwaltet oder Aufträge online abgewickelt werden sollen, die entsprechende Esprom-Ausführung hilft dabei und sorgt auch dann dafür, dass man problemlos weiterarbeiten kann, wenn das Netzwerk unterbrochen ist.

Die Besucher erwarten modernste Anlagen, ein neuer Messestand und einige technische und kulinarische Highlights, zu denen Espera auch im Rahmen des 90-jährigen Firmenjubiläums einlädt in die Halle 14, Stand C 11.

www.espera.com

 

06.03.2014

Koch: Verpackungskompetenz mal vier

 

Lösungskompetenz für komplexe Anforderungen“ – das ist das Motto von Koch Pac-Systeme für die interpack 2014. Vielfältig, individuell, medizinkonform, persönlich: In diese vier Kernkompetenzen fächert sich das Angebot des Sondermaschinenbauers zum prozesssicheren Verpacken in Hartblister auf. Vielfältig steht für die Eignung der Verpackungsmaschinen für unterschiedliche Branchen, Formate und Auflagen.

Ob Konsum- oder Industrieartikel, Kosmetik oder Körperpflege: Koch beantwortet jedes Anforderungsprofil mit – Kernkompetenz zwei – einer individuellen Verpackungslösung. Grundlage dieser Flexibilität ist die modulare Bauweise der Anlagen. Aus einem Basismodul sowie ergänzenden Komponenten wie Folienzuführung, Inspektions- und Kennzeichnungssystemen gestalten die Spezialisten aus Pfalzgrafenweiler die passende Verpackungsanlage. Dieses Prinzip Flexibilität gilt von der kleinsten Maschine im Portfolio – der Schiebetischmaschine KST zum Siegeln niedriger Stückzahlen – bis hin zur größten, einer durchgängig integrierten Koch packagingLine mit den vier Basiselementen Blistermaschine, Produktzuführung, Blistergruppiermodul und Endverpackungsmaschine. Jede Anlage oder Linie kann – Kernkompetenz drei – mit spezifischer Eignung zum medizinkonformen Verpacken sensibler Produkte ausgelegt werden.

Unter dem Markennamen Koch medplus erhalten Kunden hier ein Plus an entsprechender Beratung sowie ein Plus an Ausstattungsmerkmalen wie z.B. GMP-gerechtes Maschinendesign, reinraumtaugliche Ausführung und Bereitstellung von Validierungs- und Qualifizierungsunterlagen. Beispielhaft hierfür steht die neue, vollautomatische Siegelmaschine KS-PO medplus mit ovalem Palettentransport, die Koch erstmals in Düsseldorf im Livebetrieb zeigt. Die Anlage punktet mit schnellen Formatwechseln, siegelt bis zu 14 Takte pro Minute und verarbeitet auch großvolumige Produkte wie künstliche Gelenke. Perfekt abgerundet wird das Angebot von Koch, für herkömmliche wie für medplus-Anwendungen, durch Kernkompetenz vier: die persönliche Betreuung und fachkundige Unterstützung des Bereiches Customer Support & Services. Das Koch-Messeteam freut sich darauf, dem Fachpublikum einen ersten Eindruck von der Lösungskompetenz für komplexe Anforderungen mit auf den Weg zu geben.

www.koch-pac-systeme.com

 

05.03.2014

PS mako: Umfangreiches Leistungsprogramm

 

Auf der diesjährigen Interpack stellt PS mako in Halle15, Stand D 37, eine große Auswahl an Maschinen aus dem umfangreichen Leistungsprogramm vor.

Verschließmaschinen mit marktweisenden Verschluss-Systemen
Weltweit beliefert PS mako, ein Maschinenhersteller mit hoher Innovationskraft, die Lebensmittel-, Genussmittel- und Konsumgüterindustrie mit Verschließmaschinen unterschiedlicher Leistungsspektren, die eine Leistung von bis zu 100 Packungen pro Minute erreichen.


Die Maschinen können sowohl manuell beschickt als auch mit vertikal und horizontal arbeitenden Schlauchbeutelmaschinen kombiniert werden. Die Vielzahl an Verschlussrichtungen ist weltweit einmalig. Neben der herkömmlichen Drahtclip-Verschluss-Ausführung sind die Maschinen mit dem Verschluss-System zur Verarbeitung des metallfreien Originalitätsverschlusses ClipStrip®plus zum Wiederverschließen des Beutels lieferbar.

Neu im Programm ist der „Plastic lock closure“, ähnlich einem auf dem Markt befindlichen Konzept. Die Vorteile sind eine sehr hohe Leistung bei anhaltender Betriebssicherheit. Die PS mako Verschließmaschinen können auch für twist- oder tape- Verschluss ausgelegt werden. Im Übrigen besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Verschlusssysteme in einem Maschinenkonzept untergebracht werden können.


Zusatzeinrichtungen für das automatische Anbringen von Hängeetiketten oder Clipetiketten runden das Paket der Gestaltungsmöglichkeiten ab.
Interessant ist des Weiteren eine unterbrechungsfreie Clipbandzuführung, die auf verschiedenen Maschinen besonders im Hochleistungs-Bereich realisiert werden kann. Die Vorteile bestehen in einem schnellen automatischen Wechsel von der aktiven Clipband-Rolle auf eine zweite, inaktive, so dass ein Maschinen-Stopp und somit eine Unterbrechung vermieden wird.

Industrie-Brotschneide- und Verpackungsmaschinen
PS mako zeigt  auf der Interpack halb- und vollautomatische Brotverpackungsmaschinen in Verbindung mit Industrie-Brotschneidemaschinen. Besonderes Interesse dürfte die erfolgreich im Einsatz befindliche Hochleistungsverpackungsmaschine Rianta VA 660 finden, deren Technik die Konstruktionsprinzipien (leichte Bedienung, Hygienegesichtspunkte, einfache Wartung, hohe Produktionsleistung, einfache Formatumstellung, Zuverlässigkeit) gerade im Mehrschichtenbetrieb und in der Prozesssicherheit vereint.

Innovative Verpackungslösung für die Lebensmittel-, Konsumgüter- und Hygiene-Industrie
Die halb- und vollautomatischen, horizontal und vertikal arbeitenden Beutelfüll- und Verschließmaschinen bieten universelle Einsatzmöglichkeiten. Sie sind nicht nur mit den verschiedensten Verschließ- und Schweißmaschinen kombinierbar. Typische Anwendungen sind das Verpacken von Dauerbackwaren-, sowie Süß- und Teigwaren. Aber auch für andere Produkte aus der Lebensmittel-, Konsumgüter- und Hygiene-Industrie wie Trays, Becher, Teller, Kerzen, Watteprodukte, hygienische Binden, Babyhygiene und Sammelverpackungen bietet PS mako Lösungen an.
Als Spezialist im Bereich Verpackung liefert PS mako in enger Zusammenarbeit mit Kunden auch individuell zugeschnittene Speziallösungen auch für besondere Anforderungen.


Steigende Nachfrage erfahren vollautomatische Maschinen zum Verpacken von Hohlkörpern (z. B. Schokoladen Ostereier) in Folie mit Clipverschluss.

www.psmako.de

 

05.03.2014

Illig: Neuer Maßstab für FFS-Anlagen

 

Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Illig auf der diesjährigen Interpack vom 8. bis 14. Mai in Düsseldorf steht die neu konzipierte Form-, Füll- und Schließmaschine FSL 48, ausgerichtet auf die Anforderungen der Lebensmittel- und insbesondere der Molkereiindustrie. Ab sofort ist hier bei einer FFS-Anlage eine IML(In-mold Labeling)-Station integriert, mit der die Verkaufsverpackungen direkt beim Thermoformen brillant dekoriert werden. Nahezu alle auf Form-, Füll- und Verschließanlagen gängigen Bechergeometrien sind umsetzbar. Ausrüstbar ist die FSL 48 für die unterschiedlichsten Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie bis hin zur Hygieneklasse IV nach VDMA (hygienische Abfüllmaschinen). Die Formatfläche des Thermoformers von 480 mm x 320 mm ist so ausgelegt, dass beispielsweise 12 Standard-Molkereipackungen hergestellt werden. Erreicht wird dabei eine Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 30 Takten pro Minute. Ergänzend zu diesem Schwerpunkt präsentiert Illig auf dem Interpack-Messestand wirtschaftliche Lösungen mit Blisterverpackungen, die dem Produktschutz, dem Transportschutz und der optisch aufmerksamkeitsstarken Präsentation der Produkte am Point of Sale (POS) zugleich dienen.

Auf der neuen FSL 48 lassen sich alle gängigen und für FFS-Linien geeigneten Folienmaterialien verarbeiten wie PS, PP, Multilayer-Material (z. B. PS/EVOH/PE), APET und sogar Folien aus dem Biopolymer PLA (Polymilchsäure). Dies gilt auch für die heißsiegelfähigen Deckelfolien. Die in die Formstation integrierte IML-Einheit arbeitet mit bedruckten Zuschnitten aus dem Magazin. Damit eröffnen sich auf einfache Weise vielfältige Dekorationsmöglichkeiten: einseitig, zweiseitig, dreiseitig (z. B. in U-Form), vier- oder sogar fünfseitig (einschließlich Bodendekoration mit z. B. integriertem Barcode). Da für die IML-Dekoration keine senkrechten Wände erforderlich sind, lassen sich problemlos die unterschiedlichsten Becherformen dekorieren. Diese Möglichkeit zur individuellen Bechergestaltung mit gleichzeitig attraktiver Etikettierung verstärkt die Produktpräsentation im Supermarktregal.

Befüllen und etikettieren ganz nach Fruchtgeschmack – der mehrspurige Illig-Füller setzt neue Maßstäbe für Form-, Füll- und Schließanlagen: Jetzt lassen sich verschiedene Geschmacksrichtungen in einem Maschinenformat abfüllen in gleicher oder unterschiedlicher Etikettierung. In allen Herstellungsphasen sind die höchsten Hygienebedingungen für Lebensmittelverpackungen sichergestellt. Die Anlage füllt gleichzeitig verschiedene Geschmacksrichtungen in einem Maschinenformat ab, zum Beispiel Erdbeere, Orange, Banane, Kirsche. Handel wie Verbraucher finden in der Steige oder im Karton ihre vier, sechs oder acht Lieblingssorten auf einen Blick, je nach Formatauslegung der Illig FSL 48; ein Umsortieren von Hand ist nicht mehr erforderlich.

Illig ist ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungsanlagen und Werkzeugen zum Thermoformen von Kunststoffen und von Lösungen für die Verpackungsindustrie. Das Leistungsspektrum umfasst Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme komplexer Fertigungslinien und Einzelkomponenten. Mit eigenen Niederlassungen und Vertretungen in über 80 Ländern ist Illig auf allen Märkten rund um den Erdball vor Ort präsent. Seit über 65 Jahren unterstützt das inhabergeführte Unternehmen seine Kunden weltweit als verlässlicher Partner, anspruchsvolle und hochpräzise Formteile aus thermoplastischen Kunststoffen wirtschaftlich herzustellen – mit innovativer Technologie höchster Qualität und umfassendem globalen Service.

www.illig.de

 

05.03.2014

Tetra Pak: Übernahme von Miteco

 

Tetra Pak® hat am 4. März 2014 die Übernahme des Schweizer Unternehmens Miteco bekanntgegeben. Miteco zählt zu den größten Anbietern von Produktionslösungen für Softdrinks, Fruchtsäfte und flüssige Lebensmittel. Besonders stark vertreten ist das Unternehmen im Bereich karbonisierte Softdrinks.

Miteco wurde 1982 gegründet. Das privat geführte Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeiter an Standorten in der Schweiz, Italien, Großbritannien und in Südamerika.

„Mit dem Erwerb von Miteco positioniert sich Tetra Pak als der weltweit führende Anbieter von Produktionslösungen für karbonisierte Softdrinks. Guter technischer Support und eine umfassende geografische Präsenz ergänzen das einmalige Produktportfolio von Tetra Pak“, so Tim High, Executive Vice President bei Tetra Pak Processing Systems. „Außerdem erweitern wir so unsere Kompetenzen in verschiedenen wichtigen Bereichen der Getränkeherstellung, beispielsweise im Hinblick auf die Verarbeitung von Zucker, das Lösen, Raffinieren, Mischen und Ausmischen von Inhaltsstoffen für Getränke. Daher bedeutet diese Übernahme eine wichtige Ergänzung unseres bestehenden Portfolios an Verarbeitungssystemen.“

Tetra Pak ist in über 170 Ländern weltweit tätig, sodass Miteco seine aktuelle globale Reichweite im Zuge der Übernahme ausbauen kann.

Guillermo Fernandez, Sales and Operations Director von Miteco: „Wir sind optimistisch, dass wir als Teil von Tetra Pak in der Lage sein werden, weiteres Wachstum des Miteco-Geschäfts zu erreichen. Angesichts der globalen Präsenz von Tetra Pak sowie des vereinten Know-hows und der gemeinsamen Kompetenzen beider Unternehmen werden sich bestehende und potenzielle neue Kunden künftig über ein besseres Leistungs- und Serviceangebot freuen können.“

www.tetrapak.de

 

05.03.2014

Kodak: Prozessfreie Platten nachgefragt

 

Kodak investiert in den Ausbau seiner Druckplatten-Fertigungskapazität, um der schnell wachsenden Nachfrage nach prozessfreien Platten zu entsprechen. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen, die Effizienz seiner weltweiten Druckplattenproduktion zu steigern und für sein gesamtes Programm an digitalen Platten einen noch besseren Kundenservice zu bieten.

„Mit dieser Strategie verfolgen wir das Ziel, im Druckplattenmarkt neue Abnehmer zu gewinnen und alle Kunden bestmöglich zu bedienen “, erklärt Brad Kruchten, President, Graphics, Entertainment & Commercial Films. „Die technologische Stärke unserer prozessfreien ""Kodak Sonora""-Platte wird es uns, zusammen mit unserem Plan zur Steigerung der Produktionskapazität und einer näher bei den Kunden angesiedelten Plattenfertigung, ermöglichen, die vielen Kunden, die sich für dieses Produkt entscheiden, optimal zu beliefern.“

Die prozessfreie Kodak Sonora-Platte bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Diese bahnbrechende Technologieplattform macht den herkömmlichen Plattenverarbeitungsschritt komplett überflüssig, ohne dass der Anwender Einbußen bei der Qualität oder Produktivität hinnehmen muss. Neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen bietet die Sonora-Platte Offsetdruckern die Qualität, Produktivität und Druckeigenschaften von normal verarbeiteten Platten.

Mehr als 450 Kunden verwenden bereits die Sonora-Platte und viele weitere Druckereien warten auf die Umstellung auf dieses Produkt. Gegenwärtig wird die prozessfreie Kodak Sonora-Platte in Europa hergestellt und an Kunden in aller Welt geliefert. Kodak plant die Erhöhung dieser Produktionskapazität und den Start der Herstellung der Sonora-Platte an Standorten in Asien und Amerika.

In Europa hat Kodak in seinem Werk in Osterode am Harz investiert, wo eine aufgerüstete Hochgeschwindigkeits-Fertigungslinie die Produktionskapazität für die Sonora-Platte zur Abdeckung des wachsenden Verkaufsvolumens steigert. Das Werk in Osterode hat im November 2013 mit der Lieferung der Sonora-Platte an Kunden begonnen und die Produktionsmenge nimmt an diesem Standort jeden Monat zu.

In Asien hat Kodak den Ausbau des Plattenwerkes in Xiamen, China, abgeschlossen, in dem nun ebenfalls die Sonora-Platte hergestellt wird. Wie in Osterode steht auch in Xiamen eine Hochgeschwindigkeits-Produktionslinie zur Verfügung. Mit dieser erhöhten Kapazität kann Kodak die Nachfrage nach der Sonora-Platte erfüllen und die Effizienz über das gesamte Druckplatten-Portfolio hinweg steigern. Außerdem wählt Kodak noch einen Produktionsstandort aus, um die Kunden in Nord- und Südamerika besser bedienen zu können.

Im Zuge seiner strategischen weltweiten Fertigungsplanung wird Kodak die Produktion in seinem Werk in Leeds, Großbritannien einstellen. Dieser Prozess wird im dritten Quartal 2014 eingeleitet und Mitte bis Ende 2015 abgeschlossen sein. „Unsere Mitarbeiter in Leeds stellen seit Langem die hochwertigen Produkte her, die unsere Kunden von Kodak gewohnt sind“, sagt Robert Price, General Manager of Worldwide Plate Operations. „Nach der Investition, die wir im vergangenen Jahr getätigt haben, kann jedoch die Kapazität unseres Werks in Osterode die künftig noch wachsende Nachfrage aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika abdecken.“ Robert Price verwies darauf, dass den Mitarbeitern des Werks in Leeds Abfindungen und Hilfemaßnahmen zur beruflichen Neuorientierung angeboten werden. Infolge dieser Maßnahme erwartet Kodak Gesamtaufwendungen in einer Höhe von 30–40 Millionen US-Dollar. Davon werden 20–25 Millionen US-Dollar nicht in Form von Barmitteln, sondern im Zusammenhang mit beschleunigter Abschreibung und Abschreibungen auf Anlagen anfallen.

Kodak ist ein Technologieunternehmen, das sich auf Imaging-Lösungen für den B2B-Bereich konzentriert. Kodak bedient Kunden mit umwälzenden Technologien und bahnbrechenden Lösungen für die Verpackungsindustrie, die Druckindustrie und den Bereich des funktionalen Drucks. Außerdem hat das Unternehmen führende Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Entertainment Imaging und Commercial Films im Angebot. Kodak und Sonora sind Marken der Eastman Kodak Company.

www.kodak.com

 

04.03.2014

Easypack: Neuer Kaufmännischer Leiter

 

Seit Anfang Februar unterstützt Roland Schulte das Team des Soester Unternehmens Easypack als Kaufmännischer Leiter. In dieser Funktion ist er für die Bereiche Finanzen, Controlling, IT, Personal sowie verschiedene allgemeine Managementfunktionen verantwortlich. Der gebürtige Soester und Diplom-Betriebswirt bringt langjährige Erfahrungen in diesen Bereichen mit. So war er zuletzt als Kaufmännischer Leiter der P&P Gruppe Bayern in Fürth tätig.

Zu seinen weiteren beruflichen Stationen zählen seine Tätigkeit als Geschäftsführer im Bereich Automobillogistik bei der Schenker Deutschland AG in Kelsterbach sowie als Direktor des Finanz- und Rechnungswesens bei der TX Logistik in Bad Honnef. „Ich freue mich, dass wir Roland Schulte für diese Position gewinnen konnten und er seine Erfahrungen mit einbringt“, so Baret Davidian, Geschäftsführer von Easypack. „Gemeinsam werden wir das Wachstum der vergangenen Jahre weiter fortsetzen und die Marktposition von Easypack weiter stärken.“

Easypack entwickelt und realisiert seit 1994 umweltfreundliche und leistungsfähige Verpackungssysteme für die Industrie sowie Logistikdienstleister, die im Auftrag ihrer Kunden Waren verpacken. Dabei setzt das Unternehmen auf leistungsfähige Verpackungsmaschinen, die mit 100 Prozent recyceltem Papier arbeiten und sich in die IT-Systeme des Anwenders integrieren lassen. Zusammen mit der kompakten Bauweise der Verpackungsmaschinen erfüllt Easypack damit die Anforderungen seiner Kunden hinsichtlich Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.

www.easypack.net

 

03.03.2014

Initiative ProStretch: Neuer Vorsitzender

 

Stefan Vogelskamp, Geschäftsführer von Brangs + Heinrich GmbH, Solingen, ist neuer Vorsitzender der Initiative ProStretch. Er löst Norbert Jäger ab, der dieses Amt mehrere Jahre inne hatte und nach dem Verkauf seines Unternehmens Duo Plast AG aus der Branche ausscheidet.

Stefan Vogelskamp möchte den Bekanntheitsgrad von ProStretch weiter steigern. Die hohen Qualitätsstandards der Initiative seien teilweise im Markt nicht flächendeckend bekannt. Mit ihrer Kennzeichnungsverpflichtung und den transparenten Toleranzgrenzen garantieren die Mitglieder der Initiative
ProStretch ihren Kunden eine größtmögliche rechtliche und ökonomische Sicherheit.

Neben diesem besonderen Kundenvorteil wird sich die Initiative ProStretch zukünftig auch intensiver mit dem Thema Ladungssicherung mit Stretchfolie beschäftigen. Insbesondere im Hinblick auf rechtliche Vorgaben und Haftungsrisiken sollen betroffene Kunden weitergehende Informationen
erhalten.

Stefan Vogelskamp wird bei seiner neuen Tätigkeit von Reinhard Händel, Polifilm Extrusion GmbH, Weißandt-Gölzau, unterstützt, der zu seinem Stellvertreter gewählt wurde.

www.kunststoffverpackungen.de

 

02.03.2014

Schoeller Allibert: Fusion mit Schoeller Arca Systems abgeschlossen

 

Die Zusammenführung der beiden Hersteller und Entwickler von innovativen Kunststoffverpackungssystemen wurde erfolgreich durchgeführt. Ab sofort heißt das Unternehmen Schoeller Allibert.

Die Unternehmensleitung der Schoeller Allibert GmbH gibt bekannt, dass die Zusammenführung der Schoeller Allibert GmbH und der Schoeller Arca Systems GmbH nun erfolgreich abgeschlossen ist. Der Hauptsitz des Unternehmens in Deutschland ist Schwerin. Schoeller Allibert ist weltweit eines der führenden Unternehmen für Mehrwegkunststoffverpackungen mit Standorten auf allen 5 Kontinenten. Der Name steht international für innovative und nachhaltige Lösungen zur Optimierung von Supply Chains in Industrie- und Handelsunternehmen. Als Spezialist für Mehrwegkunststoffverpackungen bietet das Unternehmen eine breite Auswahl an standardisierten und kundenindividuellen Verpackungslösungen. „Durch die Zusammenführung der beiden Größen im Kunststoffverpackungsmarkt konnten wir unser Angebot erheblich erweitern und unseren Schwerpunkt auf die Entwicklung von Innovationen weiter ausbauen“, so Hans-Joachim Wiedmann, Geschäftsführer.

www.schoellerallibert.com/de

 

01.03.2014

Schuler: Konzernumbau kommt voran

 

Mit 258,8 Millionen € hat die Schuler AG das gesteckte Umsatzziel im dreimonatigen Rumpfgeschäftsjahr 2013 erreicht. Für Oktober bis Dezember 2013 prognostizierte der Pressenhersteller Erlöse von mehr als einer Viertelmilliarde €. Die wichtigsten Märkte waren Deutschland, China und die USA. Seit Januar 2014 gilt bei Schuler das Kalenderjahr als Geschäftsjahr.

Der Auftragseingang belief sich im Rumpfgeschäftsjahr auf 210,6 Millionen €. „Aktuell stellen wir eine leichte Belebung fest “, sagte der Schuler Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert zur Auftragsentwicklung.

Im Rahmen des Konzern-Strategieprojekts ZusammenWachsen 2.0 verstärkt Schuler die Internationalisierung und passt Produktions- und Verwaltungsstrukturen in Deutschland an. Vorstand und zweite Führungsebene wurden bereits 2013 verkleinert sowie jüngst mehrere deutsche Gesellschaften zusammengefasst. Für den Konzernumbau veranschlagt das Unternehmen Aufwendungen von rund 50 Millionen €. Im Rumpfgeschäftsjahr 2013 sind davon 43,2 Millionen € erfasst.

Infolgedessen waren  EBITA und Konzernergebnis erwartungsgemäß mit -27,2 Millionen € beziehungsweise  -25,0 Millionen € negativ.  Bereinigt um alle Sondereffekte betrug das EBITA des Rumpfgeschäftsjahres 18,2 Millionen €. Die bereinigte EBITA-Rendite lag bei  7,0 Prozent, die bereinigte EBITDA-Marge bei 9,0 Prozent. Sie war damit so hoch wie im vergleichbaren, sehr guten vierten Kalenderquartal 2012.

„Nach Umsetzung der Veränderungsmaßnahmen streben wir mittelfristig wieder eine EBITA-Zielrendite von 8,5 Prozent an, wie wir sie im Rekordgeschäftsjahr 2012/13 hatten“, erklärte Klebert. Er bestätigte die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2014. Schuler erwartet einen Konzernumsatz von rund 1,1 Milliarden €. Der Auftragsbestand von 1,0 Milliarden € und die aus heutiger Sicht stabile Konjunktur sind  dafür gute Voraussetzungen.

www.schulergroup.com

 

 

Packaging News - April 2014

 

29.04.2014

Schuler feiert 175-jähriges Bestehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuler hat Geburtstag: Der weltweit erfolgreiche Pressen-Hersteller feiert 2014 sein 175-jähriges Bestehen. Louis Schuler hatte das Unternehmen 1839 als Schlosserei in der Göppinger Sauerbrunnengasse gegründet. Damals hätte wohl niemand damit gerechnet, dass die kleine Werkstatt einmal ein global agierender Konzern mit knapp 1,2 Milliarden Euro Umsatz werden würde.

„In 175 Jahren Schuler-Geschichte gab es viele Meilensteine des Erfolges“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert, „und nur ganz wenige Unternehmen in Deutschland können auf eine so lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken.“ Ein 175. Firmenjubiläum ist selten: Nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland wird älter als zehn Jahre. Schuler feiert diesen Anlass deshalb mit seinen Beschäftigten unter anderem auf einer zentralen Veranstaltung im Juli in Göppingen. Darüber hinaus werden 175 kleine und große Momente, die Schuler geprägt haben, auf der speziell eingerichteten Internetseite www.schulergroup175.com präsentiert.

Wie zum Beispiel jener Moment im Jahr 1852, als Gründer Louis Schuler – inspiriert von der Weltausstellung in London ein Jahr zuvor – beschließt, sich fortan nur noch auf den Bau von Maschinen zur Blechbearbeitung zu konzentrieren. Er selbst kann allerdings nicht mehr miterleben, dass sein Unternehmen dann 1900 mit einem eigenen Exponat auf der Weltausstellung in Paris vertreten ist: der weltweit ersten Transferpresse. In den nächsten Jahren wächst das Unternehmen auf 1.000 Mitarbeiter heran. Mit einer Karosseriepresse für Opel folgt 1924 der Einstieg in die noch junge, aber aufstrebende Automobilindustrie, die bis heute der wichtigste Kunde für Schuler ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält Schuler als erster Betrieb im amerikanischen Sektor eine Export-Lizenz. Der mühsame Wiederaufbau wird belohnt: 1961 übertrifft der Umsatz 100 Millionen Mark, 1970 sind es über 200 Millionen. Gleichzeitig schreitet die Internationalisierung mit der Gründung von Standorten unter anderem in Brasilien und Nordamerika voran, China und Indien folgen in den 90er Jahren.

Zur selben Zeit geht die erste Crossbar-Transferpresse mit Saugertooling bei Peugeot in Betrieb. Weitere Innovationen wie die Compact-Crossbar-Pressen sowie die ServoDirekt- und die TwinServo-Technologie in jüngerer Zeit unterstreichen den Anspruch von Schuler, die Spitzenposition in der Umformtechnik einzunehmen – auch in wirtschaftlicher Hinsicht: 2012 durchbricht der Umsatz die Schwelle von einer Milliarde Euro.

„In den vergangenen Jahren haben wir ein Wachstum und eine Ertragssituation erreicht, auf die wir alle stolz sein können und dürfen“, blickt Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert zurück. „Deshalb wollen wir dieses 175. Jubiläum mit unseren Mitarbeitern feiern und freuen uns auf ein Jahr mit vielen spannenden und unterhaltenden Momenten.“


Zeitleiste

1839 Gründung des Unternehmens als Schlosserei durch Louis Schuler
1852 Herstellung der ersten Blechbearbeitungsmaschinen
1863 Gründung der Bau- und Kunstschlosserei Fritz Müller in Esslingen
1866 Gründung der Maschinenfabrik Weingarten
1895 Schuler liefert die erste Münzprägepresse nach China
1897 Gründung der Umformtechnik Erfurt
1900 Schuler präsentiert die weltweit erste Transferpresse
1922 Gründung Gräbener Pressensysteme, Netphen
1924 Schuler entwickelt Karosseriepressen für die Massenfertigung
1945 Erste Exportgenehmigung im amerikanischen Sektor
1946 Gründung Süddeutsche Maschinenbau-Gesellschaft in Waghäusel
1961 Schuler-Umsatz übertrifft 100 Millionen Mark
1963 Gründung der Hermann Schleicher Maschinenfabrik in Heßdorf
1965 Gründung Prensas Schuler S.A. in São Paulo (Brasilien)
1967 Louis Schuler Fonds (LSF) für Bildung und Wissenschaft gegründet
1973 Gründung der Gemminger Maschinenbau GmbH
1983 Schuler installiert Großteil-Transferpresse mit Drei-Achs-Transfer
1991 Crossbar-Transferpresse mit Saugertooling ausgeliefert
1992 Gründung des Standortes Tianjin (China) als Joint-Venture
1996 Standardwerk „Handbuch der Umformtechnik“ neu aufgelegt
2003 Weltweit erste Compact Crossbar-Presse geht in Betrieb
2007 Integration von Müller Weingarten in den Schuler-Konzern,
Markteinführung der ServoDirekt-Technologie (SDT)
2009 Inbetriebnahme der weltweit ersten Pressenlinie mit SDT
2012 Markteinführung der TwinServo-Technologie (TST)



Schuler bietet als Technologie- und Weltmarktführer in der Umformtechnik Pressen, Automationslösungen, Werkzeuge, Prozesstechnologie und Service für die gesamte metallverarbeitende Industrie und den automobilen Leichtbau. Zu den Kunden gehören Automobilhersteller und
-zulieferer sowie Unternehmen aus der Schmiede-, Hausgeräte-, Verpackungs-, Energie- und Elektroindustrie. Schuler ist führend in der Münztechnik und realisiert Systemlösungen in der Luftfahrt-, Raumfahrt-, Eisenbahn- und Großrohrindustrie. Der Konzern geht auf eine 1839 von Louis Schuler gegründete Schlosserei zurück und feiert 2014 sein 175-jähriges Bestehen. Im Geschäftsjahr 2012/13 (30.09.) erzielte Schuler einen Umsatz von 1.185,9 Millionen Euro. Weltweit sind rund 5.600 Mitarbeiter im Einsatz. Der Schuler-Konzern ist in 40 Ländern präsent und gehört mehrheitlich zur österreichischen Andritz-Gruppe.

www.schulergroup.com

BU: Mit einer Karosseriepresse für Opel folgt 1924 der Einstieg in die Automobilindustrie, die bis heute der wichtigste Kunde für Schuler ist.

Foto: Schuler

 

24.04.2014

Stora Enso-Designwettbewerb 2014

 

Beim Stora Enso-Designwettbewerb Recreate Packaging 2014 gewann der deutsche Designer Arthur Schmidt mit seiner Reiseverpackung "Have a Nice Trip!" den mit 8 000 EUR dotierten ersten Preis. Nach Ansicht der Jury war von allen 118 eingereichten Beiträgen sein Beitrag der reisefreundlichste. Die in der Verpackung angeordneten feuchtigkeitsdichten Sachets mit Shampoo, Duschgel und Körperlotion sind mit einer Schutzklappe abgedeckt, die eine großzügige Druckfläche für Produkt- und Markeninformationen bietet.

"Die Packung lässt sich einfach und bequem benutzen, ist logistisch effizient und bietet dem Inhalt zuverlässigen Schutz. Das Konzept ließe sich leicht als ergänzende Reiseversion in eine Körperpflegeproduktfamilie integrieren. Es ist erstaunlich, dass wir eine solche Lösung im Markt bisher noch nicht gesehen haben", so der Kommentar der Jury. Die mit sieben Vertretern der Branchen Schönheitspflege, Transport, Verpackung und Design besetzte internationale Jury bewertete die eingereichten Beiträge nach Funktionalität, Marktpotenzial und innovativer Materialnutzung sowie nach ihrer Eignung für Produktion, Handel und Logistik.

Der Wettbewerb Recreate Packaging, der jetzt zum zweiten Mal stattfand, wird von Stora Enso und dem International Design Business Management-Programm der Aalto-Universität veranstaltet, mit dem Ziel, gewohnte Denkweisen und die Verwendung herkömmlicher Verpackungsmaterialien in Frage zu stellen.""Ein Hauptmotiv für den Wettbewerb war die Erkenntnis, dass die gängigen Verpackungslösungen nicht immer innovativ sind und das Potenzial neuer Materialien und Designideen nicht voll ausschöpfen", sagte der Vorsitzende der Jury, Prof. Mikko Koria vom International Design Business Management-Programm an der School of Business der Aalto-Universität Helsinki.

"Es war beeindruckend zu sehen, wie gut die Teilnehmer es verstanden haben, die vorgegebenen Materialien - die Kartonsorte Ensocoat und Wellpappe - in eine innovative und ausdrucksstarke Form zu bringen", sagte Lasse Johansson, Vice President Commercial von Stora Enso Consumer Board. "Die für Recreate Packaging eingereichten Beiträge sind äußerst inspirierend und stoßen bei unseren Endverbrauchern in allen Segmenten auf großes Interesse. Sie bilden eine Plattform für die Diskussion über völlig neue Verpackungskonzepte, und ich wäre sehr erfreut, wenn einige dieser Ideen weiterentwickelt würden und bald den Weg in die Ladenregale fänden. Ein paar davon würde ich gern auch in mein eigenes Reisegepäck aufnehmen."

Der zweite Preis von Recreating Packaging 2014 ging an den Beitrag "Travel Shaver", ein Rasierset, das von den freien Designern Ville Merisalo und Antti Salo gemeinsam mit August Salo, einem Studenten des Designinstituts Lahti, entworfen wurde. Ihr Beitrag präsentiert eine Möglichkeit, für Primärverpackungen von Flüssigkeiten, Gel und Aftershave statt Kunststoff eine Kombination aus den erneuerbaren Materialien Karton und Wellpappe zu verwenden, und bietet in vieler Hinsicht eine verbesserte Nutzererfahrung.

Der dritte Preis ging an die Studenten Duncan K. Anderson und Jenna Parkkinen vom Designinstitut Lahti. Ihr Beitrag mit dem Titel "Reloaded", der barrierebeschichteten Karton für die Primärverpackung und Wellpappe für die Sekundärverpackung verwendet, überzeugte die Jury durch seine attraktive Form und gute Funktionalität. Das Konzept eignet sich auch für andere Produktsegmente, von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten bis hin zu Süßwaren und Lebensmitteln, die zu Hause oder unterwegs verzehrt werden.

Drei Beiträge erhielten von der Jury eine lobende Erwähnung. Es handelt sich dabei um "Pocket Travel Kit" von Marta Wrzodak, Studentin an der Akademie der Schönen Künste in Danzig, ""Get & Go"" von Ivan Pajares, Jordi Ros und Koldobika Goikoetxea, Studenten an der Designhochschule Elisava in Barcelona, und "?" von Serena Bonomi, Studentin am Europäischen Designinstitut Mailand. Weitere Informationen finden Sie auf der Wettbewerbs-Website recreatepackaging.com.

Interview mit dem Wettbewerbsgewinner Arthur Schmidt

"Ich habe Grafikdesign in Saarbrücken studiert und danach für verschiedene Unternehmen als Designer für Printprodukte gearbeitet. Offen gesagt, hatte ich vorher noch nie ein Verpackungsdesign entwickelt, und deshalb war dieser Wettbewerb für mich eine große Herausforderung. Andererseits war es vielleicht von Vorteil für mich, ganz unbelastet an dieses Projekt heranzugehen.

Die Arbeit mit den vorgegebenen Materialien war ziemlich leicht und hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass feuchtigkeitsdichte Primärverpackungen aus Karton auf dem Weltmarkt große Chancen haben. Und ich bin mir sicher, dass in Zukunft Karton und Wellpappe in vielen Verpackungsbereichen Kunststoff ersetzen werden.

Auf Reisen spielt die handliche Form eine sehr wichtige Rolle. Deshalb habe ich eine Verpackung für Schönheitspflegeprodukte kreiert, in der diese von einem Online-Anbieter bequem mit der Post verschickt werden können. Und dank seiner schlanken Umschlagform lässt sich das Set auch bequem im Reisegepäck unterbringen. Auf einer Reise will ja niemand unnötig viel Zeit mit Auspacken verbringen!"

Die Jury von Recreate Packaging 2014

Heiner Gers-Barlag, Group Manager, Packaging Innovation, Beiersdorf AG
Timo Pulkkinen, Country Manager, FedEx Finland Branch
Irinel Ionescu, Creative Partner, AMPRO DESIGN / EPDA-Mitglied
Ilona Törmikoski, Independent Design Consultant, Polku Consulting / ORNAMO-Mitglied
Mikko Koria, Professor, Leiter des IDBM-Masterstudiengangs der School of Business an der Aalto-Universität
Ilkka Harju, Manager, Stora Enso Renewable Packaging
Lasse Johansson, Vice President Commercial, Stora Enso Renewable Packaging

www.recreatepackaging.com

 

14.04.2014

2014 kein Inter-Messetrio in Düsseldorf

 

Das Frischetrio InterMopro, InterCool, InterMeat vom 21. bis 23. September 2014 wird nicht stattfinden. Zwar haben die Aussteller die Neukonzeptionierung zur letzten Veranstaltung in 2012 ausdrücklich begrüßt, für 2014 aber ihre Teilnahme nicht in einem ausreichenden und die Branche widerspiegelndem Maß zugesagt.

Absagen, Flächenreduzierungen und vor allem die Zurückhaltung repräsentativer Branchenplayer lassen aktuell keinen endgültigen Anmeldestand erwarten, der dem Qualitätsanspruch der Messe Düsseldorf und den Interessen des Fachpublikums aus dem Handel gerecht werden kann.

Der Impuls, drei separierte Spezialmessen für die Bereiche Molkereiprodukte, Fleisch- und Wurstwaren sowie Tiefkühlprodukte zu schaffen, kam in den 90er Jahren aus dem deutschen Markt. Seitdem fanden die InterMopro, InterCool und InterMeat als Messetrio alle zwei Jahre in Düsseldorf statt.

In den vergangenen Jahren veränderte sich der Markt jedoch dramatisch. Gewaltige Konzentrationsprozesse sowohl auf Anbieter- als auch Nachfrageseite und die daraus resultierende stetig fortschreitende Internationalisierung der Unternehmen führt dazu, dass das ursprüngliche Konzept nicht mehr griff. Entsprechend dieses einschneidenden Wandels wurde das Messeformat adaptiert.

Dazu Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf: „Die Messe Düsseldorf hat in den letzten Jahren intensiv und gemeinsam mit der Branche konzeptionelle Anpassungen erarbeitet, die vom Markt allerdings nur teilweise angenommen wurden. Als zunehmend kritisch erwies sich die Situation der mittlerweile erheblich gestiegenen Zahl an Hausmessen der deutschen Handelszentralen, auf denen für die großen Hersteller eine Präsenz unabdingbar ist.“

„Die Entscheidung, die InterMopro, InterCool und InterMeat 2014 abzusagen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber angesichts des derzeitigen Anmeldestandes und der fehlenden Perspektive auf einen radikalen Umschwung im Buchungsverhalten mussten wir jetzt die Reißleine ziehen“, erläutert Hans Werner Reinhard die Motivation der Messe Düsseldorf. „Die Messe Düsseldorf war immer und wird immer ein verlässlicher und verantwortungsvoller Partner der Industrie und des Handels sein. In diesem Zusammenhang war es für uns auch wichtig, den bereits angemeldeten Ausstellern Planungssicherheit zu geben und die Firmen nicht mit kurzfristigen Entscheidungen zu konfrontieren.“

Die Mediterranean Food, deren Premiere an das Foodmessentrio 2014 gekoppelt war, wird ebenfalls nicht stattfinden.

www.messe-duesseldorf.de

 

10.04.2014

Bobst: Erstmalig auf interpack

 

 

 

Bobst-Premiere zur interpack 2014


Bobst gibt seine Teilnahme an der interpack 2014 in Hallo 8A, Stand C15 bekannt. „Für Bobst ist die interpack eine Premiere, aber angesichts der Tatsache, dass die interpack eine Messe ist, die Besucher und Austeller aus aller Welt und aus allen Bereichen der Verpackungsindustrie anzieht, haben wir uns entschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, Fachleute aus der Industrie zu treffen und sie über unsere wegweisenden Technologien im Bereich Druck und Verarbeitung zu informieren,“ so Eric Pavone, Business Director Web-fed.

Bobst bietet unter anderem modernste Maschinen und Dienstleistungen für Flexodruck, Tiefdruck, Kaschieren und Vakuum-Metallsieren. Mit seinem breitgefächerten Produktportfolio deckt Bobst alle Bereiche der Food- und Non-Food-Verpackungsindustrie ab – von Pharma-Erzeugnissen über Süßwaren und Kosmetikartikeln bis hin zu industriellen Anwendungen.

Von besonderem Interesse für Food-Verpackungen sind die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Barriere-Beschichtungen. Zu den Innovationen gehört vor allem das AlOX-Verfahren, mit dem transparente Folie über einen Vakuumbeschichtungs-Prozess Flüssigkeits- und Sauerstoff-Barriereeigenschaften erhält. Verglichen mit anderen Beschichtungsprozessen bietet das AlOX-Verfahren den Vorteil, dass sehr dünne Materialien verwendet werden können, was die Produktionskosten erheblich senkt. Dieses Verfahren bietet sich überall dort an, wo die Sichtbarkeit des verpackten Produktes wichtig ist wie beispielsweise bei Backwaren oder microwellen-geeigneten Nahrungsmitteln.

Bild: Bobst

www.bobst.com

 

07.04.2014

Romanco: Verkauf von FrymaKoruma

 

Die Romaco-Gruppe verkauft ihre Beteiligung an der FrymaKoruma AG (Rheinfelden, Schweiz) und die FrymaKoruma GmbH (Neuenburg) an eine neue Dachgesellschaft innerhalb der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG Frankfurt). „Die FrymaKoruma hat sich in den mehr als zehn Jahren der Zugehörigkeit zur Romaco-Gruppe sehr gut entwickelt. Wir freuen uns, dem Unternehmen in einem auf Prozesstechnik spezialisierten Verbund einen weiteren Wachstumsschub zu ermöglichen. Romaco konzentriert sich mit dieser Transaktion noch stärker auf den Ausbau seiner Kompetenzen insbesondere im Pharma-Markt“, sagt Paulo Alexandre, CEO der Romaco-Gruppe.

In der neuen Dachgesellschaft ProXES kooperieren die beiden Firmen Stephan Machinery (Hameln) und FrymaKoruma. Die beiden Unternehmen verfügen nicht nur über starke Marken im Bereich der Lebensmittel-, Pharma- und Health Care-Technik, sondern sehen in der gemeinsamen Zukunft auch eine hervorragende Ergänzung ihrer bisherigen Applikationen und ihrer Marktpräsenz. Durch einen klaren Fokus auf die Prozesstechnik wird eine stärkere Marktposition der Firmen unter der gemeinsamen Dachgesellschaft ermöglicht. Daher erwirbt das DBAG-Portfoliounternehmen ProXES die komplette Beteiligung an der FrymaKoruma (AG und GmbH) von der Romaco Group.

„Innerhalb der Romaco-Gruppe konnten wir bereits signifikante Impulse für die Weiterentwicklung der FrymaKoruma nutzen“, so Thomas Merle, Geschäftsführer von FrymaKoruma, ein wenig wehmütig über den Abschied aus der Romaco-Gruppe. „Jetzt freuen wir uns sehr, dass wir mit der ProXES und ihrem klaren Schwerpunkt auf der Prozesstechnik bisher unbekannte Möglichkeiten innerhalb unseres Kerngeschäftes realisieren können.“ Auch Olaf Pehmöller, CEO der Stephan Machinery, ist froh über den neuen Partner. „FrymaKoruma und Stephan Machinery ergänzen sich zum Vorteil beider Unternehmen. Für unsere Kunden entwickeln wir eine Prozesstechnikgruppe konsequent zu einer Unternehmensgröße, die attraktivere Angebote in noch besserer Qualität anbieten kann“, so Pehmöller, der auch für die ProXES-Gruppe die Funktion als CEO wahrnehmen wird. ProXES steht für ‚Processing and eXpert Engineering Services‘, wobei der neue Name gleichzeitig auch Kundenversprechen und damit Auftrag der neuen Partner ist. Mit dieser Ausrichtung zeigt sich auch der Mehrheitseigentümer zufrieden: „Mit FrymaKoruma und Stephan Machinery verfügen wir über zwei Unternehmen, die mit starken Marken und hervorragender Reputation am Markt aktiv sind. Die Bündelung der jeweiligen Stärken ist die logische Konsequenz unserer Wachstumsstrategie, die wir nun fokussiert umsetzen“, so die Einschätzung von Dr. Rolf Scheffels, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Beteiligungs AG.

www.romaco.com

 

 

 

Packaging News - Mai 2014

 

28.05.2014

Easyfairs: Verpackungs-Trio in Hamburg

Seit dem Start der easyFairs-Messeveranstaltungen im Jahr 2004 hat sich das Verpackungsportfolio der easyFairs Group kontinuierlich weiterentwickelt und ist inzwischen das am schnellsten wachsende Verpackungsnetzwerk in Europa. Das überarbeitete Messekonzept aus Empack (vormals Verpackung), Packaging Innovations und der neu hinzu gekommenen Label&Print von easyFairs Deutschland GmbH überzeugt die Verpackungsbranche. Schon heute haben sich große Namen wie Antalis Verpackungen, ATS Tanner, Bluhm Systems, creatura team, Durst Phototechnik AG, HP Graphics, Mettler Toledo, Multivac, Print City Allianz, Schur Systems oder Seufert Transparente Verpackungen angemeldet. Das Fachmesse-Trio findet vom 28. bis 29. Januar 2015 erstmals in Halle A1 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Es bietet Ausstellern und Besuchern zukünftig noch mehr Platz für aktuelle Trends, Entwicklungen und technische Innovationen rund um Marketing- und Verpackungsprozesse sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm.

„Durch die parallel stattfindenden und gut etablierten Fachmessen Empack und Packaging Innovations sowie die neue Plattform Label&Print können Aussteller im nächsten Jahr zusätzliche Synergien in der Besuchergruppe erzielen. Damit erreichen unsere drei Verpackungsthemen zusammen eine gebündelte Fachkompetenz, eine erweiterte Wertschöpfungskette an einem Ort", erklärt Ulrike Strohschnitter, Event Director für Empack, Packaging Innovations, Label&Print (D, A) von easyFairs Deutschland GmbH.

 

2014 konnten die Fachmessen Empack und Packaging Innovations in Hamburg bereits mehr als 3.100 Fachbesucher anziehen, von denen sich rund 26 Prozent explizit für die Themen „Verpackungsdesign" und „Markenbildung" interessierten. 2015 strebt der Veranstalter einen vergrößerten Packaging Innovations-Bereich an, mit noch mehr Vielfalt und interessanten Ausstellern.

 

Die neue Messemarke Label&Print 2015 konzentriert sich auf alle peripheren und konvergierenden Aktivitäten wie Verpackungsdruck, das komplette Feld der Verpackungsveredelung, Verarbeitungsmaschinen und Kennzeichnungstechnik, darunter zum Beispiel Identifikations- und Sicherheitssysteme sowie Markierungs- und Beschriftungstechnologie. „Diese Themenkombination hat es im Print-Bereich auf dem deutschen Messemarkt bisher noch nicht gegeben. Wir bieten der Druckindustrie damit eine völlig neue Plattform, um den Einstieg in die Verpackungsindustrie zu ermöglichen und weitere Geschäfte zu generieren", so Strohschnitter.

 

Auch 2015 bietet das hochkarätig besetzte PIA Center (Packaging Innovatons Activity Center) interessierten Ausstellern und Fachbesuchern die Möglichkeit, ihren Blickwinkel rund um aktuelle Themen und Trends der Verpackungsbranche zu erweitern und sich zu offenen Fragen mit Kunden und Kollegen auszutauschen. Neben europaweit renommierten Keynote-Speakern im Konferenzprogramm werden interaktive Praxisseminare und Networking-Möglichkeiten angeboten. Das Programm und alle Messe-Highlights werden im Spätsommer veröffentlicht. 

Interessierte Aussteller können ab sofort unter den folgenden Links eine Standfläche buchen:


- Empack: www.empack-hamburg.com
- Packaging Innovations: www.pi-hamburg.com 
- Label&Print: www.lp-hamburg.com  

Hinweis für die Presse: easyFairs Deutschland GmbH lädt alle Journalisten herzlich zu einem Pressegespräch am Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 14.00 Uhr in Halle A1 am Pressestand ein. Herr Siegbert Hieber, Geschäftsführer von easyFairs Deutschland GmbH, und sein Team stehen Pressevertretern für Fragen zu allen drei Fachmessen zur Verfügung. Anmeldungen für den Messebesuch und das Pressegespräch bitte vorab unter: ulrike.strohschnitter@easyFairs.com.

easyFairs macht es Fachleuten leicht, an Informationen zu Innovationen zu kommen und im direkten Kontakt oder online Geschäfte zu tätigen. Mit Hauptsitz in Brüssel und einem internationalen Netzwerk an Niederlassungen organisiert easyFairs Fachmessen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Grossbritannien, Irland, Kanada, Kolumbien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Singapur und Spanien.

 

easyFairs-Messen in der DACH-Region

- Empack, 24.-25. September 2014, Wien
- Packaging Innovations, 28.-29. Januar 2015, Hamburg
- Empack, 28.-29. Januar 2015, Hamburg
- Label&Print, 28.-29. Januar 2015, Hamburg
- Packaging Innovations, 25.-26. März 2015, Zürich
- Empack, 25.-26. März 2015, Zürich
- Label&Print, 25.-26. März 2015, Zürich               

 

www.easyFairs.com

 

BU: Das überarbeitete Messekonzept aus Empack (vormals Verpackung), Packaging Innovations und der neu hinzu gekommenen Label&Print von easyFairs Deutschland GmbH überzeugt die Verpackungsbranche.

 

Foto: easyFairs

 

 

22.05.2014

Zahlen der Papier- und Folienbranche

Insgesamt konnten die mittelständischen, im Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV) organsierten Unternehmen mit flexiblen Verpackungen/Serviceverpackungen (Folien, Tragetaschen und Beutel) aus Papier, Kunststoff und Verbunden ihren Umsatz im Jahr 2013 um 1% auf über 1,8 Mrd. Euro steigern. War die Nachfrage in der ersten Jahreshälfte eher schwach, zog sie im zweiten Halbjahr an. Die Unternehmen standen unter starkem Ertragsdruck, da Kostensteigerungen nicht zeitnah weitergegeben werden konnten. Die Rohstoffpreise für Papier und Kunststoffe bewegten sich auf hohem Niveau, dazu kamen höhere Energie- und Personalkosten. So sind allein die Personalkosten seit Ende 2012 um 6 Prozent angestiegen.

Bei industriellen Vorverpackungen waren vor allem flexible Verpackungen mit hohen Barriereeigenschaften gefragt. Sie liefern größte Produktsicherheit und verlängern die Haltbarkeit der Lebensmittel. Der Strukturwandel im Bäckerhandwerk hin zu Discountern belastete die Entwicklung der Serviceverpackungen zu Gunsten der Sichtstreifenbeutel. Aktiv hat der IPV aufklärende Maßnahmen um die breite Diskussion der Kunststoff-Tragetasche ergriffen.

So wie sich die ersten Monate des laufenden Jahres darstellen, erwarten die Unternehmen des IPV eine positive Entwicklung. Allerdings haben sich seit Jahresbeginn die Preise für Klebstoff drastisch verteuert. Als eines der wichtigsten Branchenthemen des laufenden Jahres kristallisiert sich die Knappheit an Fach- und Nachwuchskräften heraus. Hier plant der IPV konkrete Maßnahmen, um die Attraktivität der Branche mit ihren Zukunftsperspektiven deutlich herauszustellen. Weiter im Fokus stehen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz.


BU: So wie sich die ersten Monate des laufenden Jahres darstellen, erwarten die Unternehmen des IPV eine positive Entwicklung.
 
Foto: IPV

 

Ansprechpartner:

Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV)
Bernhard Sprockamp     
Große Friedberger Straße 44-46
60313 Frankfurt
Tel.: 069/28 12 09069/28 12 09
Fax: 069/29 65 32 
E-Mail: info@ipv-verpackung.de  

 

16.05.2014

Heidelberg: 10000stes Druckwerk

Vor kurzem wurde am Standort Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) die Urkunde für die Speedmaster XL 106 Maschine mit dem 10 000sten Druckwerk an den französischen Kunden Constantia Sim'Edit übergeben. Die Firma ist eine Etikettendruckerei mit neun Standorten in Europa und Nordamerika. Constantia Sim'Edit ist Teil der weltweit operierenden Unternehmensgruppe Constantia Flexibles mit über 50 Standorten und einem Jahresumsatz von mehr als 1,3 Milliarden €.

Das 10 000ste Druckwerk ist Bestandteil einer Speedmaster XL 106-Achtfarben mit Lackierwerk, die überwiegend Papieretiketten drucken wird. Am Standort Nantes wird bereits mit zwei Speedmaster XL 106 erfolgreich produziert. Zudem wird dort demnächst noch eine weitere Speedmaster XL 106 installiert. Dieser für Constantia Sim'Edit maßgeschneiderte Maschinenpark ermöglicht der Druckerei eine industrielle Produktion, die die Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität, Produktivität und Liefertreue ideal erfüllen.

"Die Speedmaster XL 106 ist unser Flaggschiff, das neue Maßstäbe hinsichtlich Produktivität und Flexibilität darstellt", bestätigt Stephan Plenz, Vorstand Equipment bei Heidelberg. "10 000 verkaufte Druckwerke sprechen für sich. Abhängig von der Auftragsstruktur können unsere Kunden 80 Millionen Bogen und mehr im Jahr mit einer Maschine produzieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen."

Erfolgsgeschichte bei industriell arbeitenden Druckereien
Auf der Drupa 2004 wurde die Speedmaster XL 105 als eine neue Leistungsklasse für den industriellen Akzidenz-, Etiketten- und Verpackungsdruck vorgestellt. Acht Jahre später - auf der Drupa 2012 - wurde sie dann zu der neuen Generation Speedmaster XL 106 weiterentwickelt. Diese Maschine hat sich fest im Markt etabliert und eine führende Position sowohl bei langen Wendemaschinen als auch im Bereich Verpackungsdruck für Faltschachteln und Etiketten erreicht. Die Speedmaster XL 106 steht für höchste Fortdruckgeschwindigkeit, kürzeste Rüstzeiten, beste Druckqualität und somit größte Wirtschaftlichkeit.

Weiterhin schätzen die Kunden die hohe Flexibilität der Maschine. So ist sie sowohl für hohen Materialdurchsatz und 18 000 Bogen in der Stunde, als auch für den Druck von beispielsweise im Web-to-print üblichen Kleinauflagen konzipiert. Die Maschine bietet das breiteste Konfigurationsspektrum von zwei bis 17 Werken und verarbeitet alles von Inmould-Folien mit 60 µm bis hin zu Kartonagen von 1 mm und mehr.

Eine maßgeschneiderte Maschine ist gerade im Faltschachtel- und Etikettensegment wichtig, da hier die Maschinen für spezielle Anwendungen konfiguriert werden. Die Speedmaster XL 106 punktet dabei durch ihr modulares Konzept - als Maschine mit drei Lackierwerken und Wendung, als rotative Stanze für Inmould- Etiketten oder als Maschine mit vollautomatischer Material-Logistik.


BU: Übergabe der Urkunde an die Geschäftsführung von Constantia Sim'Edit. Von rechts nach links:  Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg, Véronique Ferry, Leiterin Produktion, Hervé Livadaris, Geschäftsführer und Fabrice Boutier, Standortleiter von Constantia Sim'Edit sowie Markus Höfer, Produktmanagement Heidelberg.

Bild: Heidelberger Druckmaschinen

www.simedit.com

 

16.05.2014

Rexam: Sondereditionsdosen für Carlsberg

Rexam produziert für Carlsberg Dänemark vier neue Dosendesigns. Die 330 ml Dosen zeigen aufmerksamkeitsstarke Bilder von Fußballfans und transportieren die Begeisterung rund um die von Carlsberg gesponserte „Barclays Premier League“. Die Dosen werden im dänischen Fredericia in einer limitierten Auflage hergestellt und in Form von Multipacks in Dänemark vertrieben. Dort ersetzen sie zeitweise die regulären Carlsberg Dosen.

Rasmus Bendtsen, Brand Manager Carlsberg Pilsner Dänemark, kommentiert: „Wir sind stolz, das offizielle Bier der Barclays Premier League zu sein. Deshalb wollten wir ein Dosendesign, das dieses Gefühl zum Ausdruck bringt. Wir haben uns an Rexam gewandt, da wir bereits seit langer Zeit gut zusammenarbeiten und die innovativen Designmöglichkeiten des Unternehmens schätzen. Wir sind mit den Dosen sehr zufrieden und glauben, dass sie den Reiz und das Gefühl der englischen Premier League perfekt zum Ausdruck bringen.“ 


Bild: Rexam

www.rexam.com

 

15.05.2014

Interpack 2014: Schlussbericht

Die Interpack 2014 war von einer herausragenden Stimmung unter den rund 2.700 Ausstellern wie auch den 175.000 Besuchern in den 19 Hallen des ausgebuchten Düsseldorfer Messegeländes geprägt. Das hatte sich schon früh im Verlauf der weltweit bedeutendsten Messe der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie angedeutet.

Die Aussteller der Interpack 2014 trafen schon von Messebeginn an auf zahlreiche hochrangige Besucher aus allen Teilen der Welt. Bei vielen Unternehmen war der Ansturm so groß, dass die Stände mehrfach an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Interesse, fachliche Kompetenz der Besucher und Investitionsbereitschaft seien dieses Mal noch einmal deutlich höher gewesen als zur schon hervorragenden Vorveranstaltung. Als besonders erfreulich bewerteten zahlreiche Aussteller die konkreten Geschäftsabschlüsse und Verkäufe, die zum Teil völlig spontan erfolgt seien.

 

„Wir sind mit der Zahl und Qualität der Besucher auf unserem Stand sehr zufrieden. Das Interesse an unseren Technologien, die einen vitalen Beitrag zu Gesundheit und Ernährung in der Welt leisten, war enorm. Wir haben erfreulich viele Kontakte generiert, darunter zahlreiche Mitglieder der obersten Führungsebene und potenzielle Neukunden. Ähnliches ist von anderen Ausstellern zu vernehmen. Auch der hohe Anteil internationaler Besucher und Aussteller hat uns begeistert – rund 75 Prozent der ausstellenden Unternehmen haben ihren Heimathafen außerhalb Deutschlands. Die Interpack bekräftigt damit ihren Ruf als weltweit größte Fachmesse für die Verpackungsbranche“, sagte Friedbert Klefenz, Präsident des Ausstellerbeirates der Interpack 2014 und Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology.

„Die Interpack hat in diesem Jahr ihre weltweit führende Rolle wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dieser Erfolg bestätigt unsere grundsätzliche Philosophie, die internationale Branche in ihren jeweiligen Märkten im Vorfeld sehr gezielt anzusprechen, um sie alle drei Jahre nach Düsseldorf zu ihrem wichtigsten Event zu holen“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

 

Die Interpack 2014 hat mit einem Anteil von ausländischen Besuchern von rund 66 Prozent nicht nur einen eigenen Rekord aufgestellt, sondern auch einen Spitzenwert über alle Veranstaltungen der Messe Düsseldorf markiert. Insgesamt kamen Besucher aus 120 Nationen nach Düsseldorf.
Bestimmende Themen der Interpack 2014 waren Ressourceneffizienz bei Maschinen und Anlagen wie auch dem Packmitteleinsatz, Qualität und Sicherheit, um perfekte und fälschungssichere Endprodukte zu garantieren – gerade in sensiblen Bereichen wie Food/Getränke und Pharma – sowie Vielfalt und Flexibilität für ein immer breiteres Angebot und schnellere Produktzyklen. Zu diesen Themenkomplexen waren besonders viele Innovationen in den Hallen zu sehen.

Doch die Interpack untermauert ihre Bedeutung nicht nur durch die Vielzahl an Neuheiten und die Angebotsbreite ihrer Aussteller, sondern auch durch innovative Sonderthemen, wie Bernd Jablonowski, Director Interpack & Save Food, erläutert: „Für eine Leitmesse reicht es nicht aus, bloß Ausstellungsfläche zu vermieten und eine perfekte Organisationsqualität zu bieten. Vielmehr müssen Trendthemen identifiziert, im Konzept verankert und schließlich konsequent vorangetrieben werden. Nur so sichert man sich eine Themenführerschaft für die Branche. Das ist uns erneut sehr gut gelungen. Die Konzepte des Innovationparc Packaging und der Metal Packaging Plaza sind bei den Zielgruppen eingeschlagen.“

 

Ein besonders aufmerksamkeitsstarkes Thema zur Interpack war Save Food. Die gleichnamige Initiative setzt sich unter der Beteiligung der Partner Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) sowie mehr als 110 Mitgliedern aus der Industrie gegen Lebensmittelverluste und -verschwendung ein. Bereits einen Tag vor Messestart begann der zweite Save Food-Kongress, der sich an dem ersten seiner beiden Schwerpunktthementage an Non Profit-Organisationen richtete, die Problemstellungen aus politischen und gesellschaftlichen Blickwinkeln beleuchteten.

 

In der zweiten Hälfte folgte die Vorstellung von Lösungen und Best Practices aus der Wirtschaft. Mehr noch als bei der Auftaktveranstaltung vor drei Jahren zeigte die Veranstaltung so eindrücklich, wie das Problem der globalen Lebensmittelverluste und -verschwendung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bekämpft werden kann.

 

Dazu trugen prominente Gäste und Teilnehmer wie etwa die Vertreter von FAO und UNEP, der senegalesische Minister und Musiker Youssou N’Dour oder die ehemalige deutsche Bundesministerin Renate Künast ebenso bei wie die zahlreichen Vorträge und Diskussionsrunden, die praktische Lösungsansätze identifizierten. Insgesamt nahmen über 450 Delegierte an dem Kongress teil. Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig, dass die Ziele von Save Food nur mit vereinten Kräften und gebündelter Expertise sowie Kompetenzen aller Beteiligten erreicht werden können – einem Grundanliegen der Initiative. Während der gesamten Dauer der Interpack 2014 zeigte der Innovationparc Packaging Lösungsansätze und Ideen gegen Lebensmittelverluste und -verschwendung.

 

Im Frühjahr 2017 heißt es in Düsseldorf zur nächsten Interpack wieder „Welcome Home“ für die Fachleute aus aller Welt. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

www.interpack.de

 

BU: Die Interpack 2014 war von einer herausragenden Stimmung unter den rund 2.700 Ausstellern wie auch den 175.000 Besuchern in den 19 Hallen des ausgebuchten Düsseldorfer Messegeländes geprägt.

 

Foto: Messe Düsseldorf

 

14.05.2014

Behälterglasmarkt startet mit Absatzplus

Der Markt für Behälterglas baut den Trend des letzten Jahres aus: Im ersten Quartal des Jahres 2014 ist der Absatz in Tonnen Behälterglas um 3,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gewachsen. Der Absatz im Inland nahm dabei mit einem Plus von 5,1 Prozent deutlich zu, der Auslandsabsatz hingegen verzeichnete ein leichtes Minus und nahm um 0,4 Prozent ab.

Im Getränkesegment beläuft sich das Absatzplus auf 5,8 Prozent. Dabei wächst der Absatz der Getränkeflaschen im Inland um 8,2 Prozent, der Auslandsabsatz nimmt gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent ab. Der Bereich Wasser/Limo ist im ersten Quartal 2014 mit 89,6 Prozent Wachstum und im Inland mit einem fast doppelt so hohen Absatz in Tonnen (plus 97,1 Prozent) wie im ersten Quartal 2013 der große Wachstumstreiber im Getränkesegment. Ein Grund dafür sind Vorbestellungen von Kundenseite am Jahresanfang.

Wasser und Limo sind außerdem bei Verbrauchern gefragt: Laut Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. konsumierte im Jahr 2013 jeder Bundesbürger 140,2 Liter Mineral- und Heilwasser und damit 1,8 Liter mehr als im Vorjahr. Positiv zu Buche schlägt im Getränkesegment auch der Absatz von Bier mit einem Wachstum von 12,7 Prozent sowie Schaumwein (plus 5,2 Prozent) und Saft (plus 3,2 Prozent). Obwohl der Bierkonsum in Deutschland seit Jahren rückläufig ist und im Jahr 2013 so wenig Bier abgesetzt wurde wie seit der Wiedervereinigung nicht, zeigt sich der Markt für Glasflaschen im ersten Quartal gegenüber dem ersten Vorjahresquartal positiv. Der früh einsetzende Frühling mit schon sommerlichen Temperaturen hat auf Kundenseite zu einer vorzeitigen Bevorratung geführt.

Leicht negativ entwickelt haben sich die Absatzzahlen für Wein (minus 0,3 Prozent) und Spirituosen (minus 2 Prozent), deutlicher negativ ist der Absatz in Tonnen bei Getränkeflaschen für Milch (minus 9,4 Prozent).

Der Bereich Verpackungsglas für Lebensmittel hatte das Jahr 2013 insgesamt mit einem moderaten Minus von 0,3 Prozent abgeschlossen, im ersten Quartal 2014 beträgt das Minus 1,8 Prozent. Dabei unterscheidet sich der Auslandsabsatz mit einem Plus von 3,2 Prozent deutlich vom Trend im Inland mit einem Minus von 3,4 Prozent.

Im Detail haben sich die Teilbranchen wie folgt entwickelt: „Obst-, Gemüse- und Sauerkonserven“ können sich von ihrer Negativbilanz des Jahres 2013 erholen und verbuchen im ersten Quartal ein stabiles Plus von 3,6 Prozent. Auch „Wurst, Fleisch und Fisch“ zeigen sich leicht wachsend (plus 0,8 Prozent). „Sonstige Gläser“ verzeichnen mit einem Plus von 23,1 Prozent den meisten Zuwachs. „Babyfood“ und „Instant“ nehmen mit minus 0,2 Prozent bzw. minus 0,7 Prozent leicht ab, „Süße Aufstriche“ und „Dressing & Saucen“ verbuchen ebenfalls Rückgänge
(minus 5,3 und minus 5,8 Prozent).

Der Bereich Verpackungsglas für Pharmazie, Kosmetik und chemisch-technische Zwecke sowie Verpackungsglas für die Getränkeindustrie mit 150 ml oder weniger Inhalt hält sich stabil mit einem Absatz von insgesamt plus 1,8 Prozent. Auch hier ist das Bild geteilt: Im Inland beträgt
das Plus 7,9 Prozent, im Ausland minus 2,2 Prozent.

„Das positive Ergebnis von plus 3,5 Prozent für den gesamten Behälterglasmarkt im ersten Quartal 2014 zeigt, dass die Nachfrage nach Glasverpackungen stabil und in einigen Bereichen steigend ist. Klar ist damit: Die deutsche Behälterglasindustrie stellt Produkte her, die gefragt sind. Die Produktionsbedingungen für die deutschen Unternehmen so zu gestalten, dass sie weiterhin wettbewerbsfähig am internationalen Markt sind, das wird auch unser Anliegen im Jahr 2014 sein“ fasst Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Glasindustrie e. V., die aktuelle Lage zusammen.

Das Aktionsforum Glasverpackung ist eine Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland und Teil des Spitzenverbandes der deutschen Glasindustrie, dem Bundesverband Glasindustrie e.V. Seit dem Jahr 2000 gibt es das Aktionsforum Glasverpackung, dessen Anliegen es ist, die vielen Besonderheiten und Pluspunkte der Glasverpackung gegenüber Verpackungsentscheidern und der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Das Aktionsforum Glasverpackung ist darüber hinaus erster Ansprechpartner in Deutschland für alle Fragen rund um den Verpackungswerkstoff Glas. Zu den wichtigsten Informationsmedien zählt die Website www.glasaktuell.de und der dreimal jährlich erscheinende Newsletter GlasKlar, den Interessierte über die Website kostenlos abonnieren können.

www.glasaktuell.de

BU: Der Behälterglasmarkt ist 2014 mit einem Absatzplus gestartet.

Foto. Aktionsforum Glasverpackung

 

13.05.2014

VDMA: Drupa-PK auf Interpack

„Europa ist für Hersteller von Druck- und Papiertechnik der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt“, betonte Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA, am Montag, dem 12.05.2014 auf einer Pressekonferenz zur Neuausrichtung der Drupa am Rande der Interpack.

Jede zweite hierzulande gefertigte Druck- und Papierverarbeitungsmaschine geht nach West- oder Osteuropa. In dieser Zahl ist der Inlandsabsatz von immerhin einem Fünftel der Gesamtproduktion noch nicht inbegriffen. Marktprognosen unterstreichen die Rolle der europäischen Märkte. Der Umsatz mit Papier- und Drucktechnik in Ost- und Westeuropa wird nach Zahlen von Smithers PIRA 2018 um zwei Drittel höher sein als in den USA und um Faktor 2,25 höher als in China. Heering erklärte vor diesem Hintergrund: „Die Drupa ist auch nach 60 Jahren die internationale Leitmesse unserer Branche - und wird es bleiben“.

Die hohe Bedeutung der heimischen Märkte für innovative Maschinenbauer wird auch am Produktivitätsniveau der hiesigen Druckindustrie deutlich. Laut jüngeren Marktanalysen der European Federation for Print and Digital Communication (INTERGRAF) erwirtschaften rund 120.000 europäische Druckereien mit 725.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 88 Milliarden Euro. Beim Blick in den aufstrebenden chinesischen Markt wird ein großer Unterschied deutlich: Dort liegen Umsatz und Zahl der Druckereien mittlerweile auf vergleichbarem Niveau, doch beschäftigen Chinas Druckindustrie fünfmal mehr Mitarbeiter.

„Diese Zahl zeigt deutlich, dass Chinas Druckereien noch einen weiten Weg vor sich haben, um das über Jahrzehnte gewachsene technologische Niveau in Europa zu erreichen“, so Heering. Für innovative Highend-Produkte interessierten sich nach wie vor eher Kunden aus hoch entwickelten Industrienationen Europas, Nordamerikas sowie Japan. „Sie finden alle vier Jahre den Weg nach Düsseldorf, um sich auf der Drupa über neueste Technologietrends zu informieren“, sagte Heering. Mit über 300.000 Besuchern sei die Drupa die unangefochtene Leitmesse für Print und Crossmedia Solutions.

Trotz des Wachstums in den Schwellenländern und der Zuwächse im Digitaldruck bleiben Analogtechnik und der europäische Markt die geschäftliche Basis für den Druck- und Papiermaschinenbau. Smithers PIRA erwartet 2018 einen viermal höheren Umsatz im analogen Bereich als im Digitaldruck. Für Maschinen- und Anlagenhersteller bleibt das Umsatzvolumen analoger Technik mit 10 Milliarden Euro bis 2018 doppelt so groß wie im Digitalbereich.

Auch der Verpackungsmarkt wächst. Hersteller von Druck- und Papiertechnik sind dabei, ihr Engagement in diesem Markt auszubauen und bringen sich mit ihren Kompetenzen in Stellung. Heering sieht das als folgerichtige Entwicklung. „Lange hatten Druckmaschinen die Vorreiterrolle beim Erschließen neuer Märkte inne. Diese Rolle kommt heute oft Verpackungsmaschinen zu“, erklärte er. Wo verpackt werde, folge die Nachfrage nach Drucktechnik in der Regel auf dem Fuß. Denn sie veredele Verpackungen und erlaube es Anbietern dadurch, sich im Wettbewerb zu differenzieren.

Der Aufbruch in neue Märkte stand in den vergangenen Monaten im Mittelpunkt der Initiative Print 2030. Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA haben sich darin auf den Weg gemacht, um positive Leitbilder für ihre Branche zu entwerfen und um Chancen in Zukunftsmärkten zu identifizieren. „In unserer intensiven Strategiedebatte hat die Industrie gemeinsam mit Zukunftsforschern und auch jungen Studierenden Trends identifiziert, welche unsere Branche in den kommenden Jahren und Jahrzehnten beeinflussen werden“, so Heering. Laut Print 2030 zählt der Trend zu edler Anmutung von Druckprodukten dazu; hochwertige Drucke sind in der Lage, Emotionen zu wecken. Als ein weiterer zentraler Trend wird die Individualisierung von Druckprodukten gesehen, ob diese nun aus Papier und Pappe oder aus Stoff, Glas oder Halbleitern bestehen. So kann die Drucktechnik laut Print 2030 hier zu einer Schlüsseltechnologie werden, um Mehrwerte zu erschließen.

Klar ist, dass sich die Wertschöpfungsketten und mit ihnen die Schnittstellen zu den Prozessen der Kunden verändern werden. „Der gemeinsame Blick nach vorn hat unsere Mitgliedsfirmen dafür sensibilisiert, dass sie ihre Gesamtprozesse von der Idee bis zum Produkt unter die Lupe nehmen und dass sie ihre Maschinen und Anlagen durch Modularisierung noch flexibler und skalierbarer gestalten müssen, als sie es ohnehin schon tun“, so Heering. Die zentrale Herausforderung heiße Konvergenz. „Die Druck- und Papiertechnik wird sich auf die veränderte, digitale Welt zubewegen und damit ermöglichen, dass beide Welten zusammen wachsen“, sagte er. Für diesen Weg hat die Initiative eine Roadmap entworfen. Nun gilt es, diese in Handlungsfelder und Projekte auf Unternehmensebene zu übersetzen. „Die Ergebnisse werden wir 2016 und 2020 auf der Drupa in Düsseldorf sehen“, ist Markus Heering überzeugt.

www.vdma.org

BU: Die VDMA-Pressekonferenz auf der Interpack 2014.

Foto: VDMA

 

 

13.05.2014

Drupa 2016: Zukunftstechnologien im Fokus

 

Die Drupa 2016 – unumstritten die Weltleitmesse Nr. 1 für Print & Crossmedia Solutions – geht mit einer strategischen Neuausrichtung, einer grundlegend überarbeiteten Nomenklatur und einem neuem Key Visual an den Start. Unter dem Slogan „touch the future“ rückt sie verstärkt die Innovationskraft der Branche in den Fokus und gibt Zukunftstechnologien eine Plattform. Premiere dieses Relaunches ist auf der Interpack 2014, der größten Messe der Verpackungsbranche vom 8. bis 14. Mai. Dort präsentiert sich die Drupa 2016 mit einem Stand (Eingang Nord, Stand B 04) und einer Pressekonferenz zum ersten Mal der weltweiten Fachöffentlichkeit.

„Keine andere Messe – ob regional oder national, ob Nischen- oder Spezialevent – hat diese Relevanz für die gesamte Branche. Auf der Drupa werden Innovationen und Trends präsentiert, ist die Zukunft der gesamten Druck- und Medienbranche greifbar, sind Visionen erlebbar und Investitionen Realität“, brachte Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, den USP der Drupa anlässlich der Pressekonferenz am 12. Mai auf den Punkt. „Das hat die Drupa in ihrer mehr als 60-jährigen Geschichte in mehr als überzeugender Form unter Beweis gestellt. Und das wird auch die Drupa 2016 eindrucksvoll zeigen“, so Dornscheidt weiter. Das Erfolgsgeheimnis lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: Trends identifizieren, sie aktiv vorantreiben und die richtigen Messekonzepte dafür entwickeln.

Aktuell befindet sich die Druckbranche in einem radikalen strukturellen Wandel und tief greifenden Konsolidierungsprozessen. Gleichzeitig revolutionieren neue Technologien wie Functional Printing, Printed Electronics und 3D-Druck den Markt und eröffnen weltweit große Chancen und Wachstumspotenziale. Das gleiche gilt für Anwendungen und Lösungen im Digitaldruck, Verpackungs- und Etikettendruck sowie im Bereich der industriellen Fertigung. „Genau hier, an diesen Entwicklungen setzt die Neupositionierung der Drupa an und stellt die Innovationskraft der Branche in den Mittelpunkt“, unterstrich Dornscheidt. „Gemeinsam mit unserem Partner VDMA und seinen Mitgliedsfirmen Heidelberger Druckmaschinen, Koenig & Bauer, Kolbus, Leonhard Kurz, manroland web systems, Polar-Mohr, technotrans, Voith, Windmöller & Hölscher – um einige der wichtigsten zu nennen – und Global Playern wie Bobst, Canon, EFI, Gallus, Hewlett-Packard, Ricoh oder Xerox haben wir diese Neupositionierung erarbeitet“, erklärte Dornscheidt auf der Pressekonferenz in Düsseldorf.

So wird die Drupa 2016 für Print & Crossmedia Solutions stehen. Sämtliche technische Verfahren rund um Druck und Crossmedia, das gesamte Spektrum der Anwendungsbereiche und Geschäftsfelder werden auf der Drupa 2016 präsentiert. Lösungsorientierte Technologien und Anwendungen sowie innovative Geschäftsideen oder Best-Practice-Beispiele rücken verstärkt in den Fokus. Der neue Untertitel der Drupa – no. 1 for print and crossmedia – bringt das präzise auf den Punkt.

Die Drupa definiert Highlight-Themen, die im Markt eine herausragende Rolle spielen bzw. das Potenzial dazu haben. Das sind im Einzelnen: Verpackungsdruck inklusive digitaler Etikettendruck, Multichannel-Publishing und Green Printing. Durch gezielte Aktivitäten, wie separate Veranstaltungen, Eventformate und eine spezielle Zielgruppenansprache, stellt sich die Drupa in diesen Themenfeldern strategisch neu auf.

Parallel zur strategischen Neupositionierung wurde das Corporate Design der Drupa überarbeitet und ein Key Visual erarbeitet, das die Innovationsstärke der Branche unterstreicht. Die bewährten Elemente – wie das Pixel-Logo und die Farbe Rot – wurden beibehalten. Aber gleichzeitig wurde eine neue Bildsprache entwickelt, die den Anspruch der neuen Drupa unterstreicht.

Unter dem Slogan „touch the future“ rückt die Innovationskraft der Branche verstärkt in den Fokus, Zukunftstechnologien wie Printed Electronics und 3D-Druck werden präsentiert. Bereits zur Drupa 2012 ist der Startschuss gefallen, zukunftsweisenden Technologien den Weg zu ebnen und sie verstärkt in die Drupa einzubinden. Unter der Marke PEPSO – Printed Electronics Products and Solutions – wurde dieses Thema mit den Kooperationspartnern OE-A (Organic Electronics Association) und ESMA (Association in Europe for Specialist Printing Manufacturers of Screen, Digital and Flexo technology) in Form einer Sonderschau bzw. einer Roadmap zum ersten Mal aufgegriffen und mit einem bisher einmaligen Konzept weiterentwickelt. Auf den sechs Weltleitmessen glasstec, COMPAMED, EuroCIS, K, EuroShop und Interpack wurde die Marke PEPSO seit der Premiere auf der Drupa 2012 konsequent weiterentwickelt – wie auch auf der Interpack 2014 zu sehen ist. Internationale Aussteller präsentieren auf der Interpack 2014 die neusten Trends und Entwicklungen im Bereich Functional Printing und Printed Electronics.

Den gleichen strategischen Ansatz verfolgt die Drupa mit dem Thema 3D-Druck unter der Marke „3D fab + print“, unterstützt vom VDMA. Die Bedeutung additiver Fertigungsverfahren für die Werkzeugtechnik, Bauteilproduktion, Medizintechnik und Konsumgüterindustrie ist immens. Von daher steht das Thema auch auf den Veranstaltungen der Bright World of Metals, der MEDICA, der COMPAMED und der Drupa 2016 im Fokus.

Nomenklatur jetzt mit sechs Hauptgruppen

Die sogenannte Nomenklatur – das Angebots-Profil der Drupa – wurde entsprechend der Neupositionierung grundlegend überarbeitet und von bisher sieben auf sechs folgende Hauptgruppen konzentriert:

1. Prepress / Print
2. Premedia / Multichannel
3. Post Press / Converting / Packaging Printing
4. Future Technologies
5. Materials
6. Equipment / Services / Infrastructure

Ab sofort können sich Firmen, die Produkte und Dienstleistungen zu diesen Angebotsbereichen im Portfolio haben, zur Drupa 2016 anmelden. Die gedruckte Ausstellereinladung wird weltweit verschickt, das digitale Anmeldeformular ist unter www.drupa.de verfügbar. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2014.

www.drupa.de

 

12.05.2014

Schlussbericht zur 8. Metpack

 

Noch größer, noch internationaler: Die Metpack hat ihre Erfolgsgeschichte auch 2014 fortgeschrieben. Zum vierten Mal in Folge zog die Weltleitmesse für Metallverpackungen mehr Aussteller an. 243 Unternehmen aus 27 Nationen zeigten dieses Jahr ihre Innovationen in der Messe Essen – darunter zahlreiche Global Player wie ArcelorMittal, ThyssenKrupp Rasselstein, KBA und Soudronic. 7.100 Fachbesucher reisten aus rund 100 Ländern an, um sich auf dem globalen Branchentreff über das aktuelle Know-how der Metallverpackungsindustrie zu informieren und zu ordern.

Die Metpack 2014 spiegelte die gute Stimmung in der Branche wider: Über 91 Prozent der Aussteller zeigten sich zufrieden mit ihrem geschäftlichen Erfolg. Knapp jeder dritte Besucher orderte direkt auf der Messe – überwiegend im hohen sechsstelligen Bereich. 96 Prozent der ausstellenden Unternehmen rechnen zudem mit einem guten Nachmessegeschäft. „Die Metpack hat erneut genau den Nerv der Branche getroffen und ihre Position als weltweit wichtigste Orderplattform der internationalen Metallverpackungsindustrie eindrucksvoll unterstrichen“, bilanzierte Oliver P. Kuhrt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen. Das sehen die Aussteller genauso: Für 95 Prozent der Aussteller steht schon jetzt fest, dass sie auch in Zukunft auf der Essener Weltleitmesse präsent sein werden.

Im Mittelpunkt der Metpack standen vor allem nachhaltige und kosteneffiziente Lösungen für die Herstellung, Veredelung und Wiederverwertung von Metallverpackungen. „Die Umweltaspekte wie Energieverbrauch, Abfallreduzierung sowie die weitere Verringerung der Materialdicke haben die Branche in den letzten Jahren stark beschäftigt“, so Wolfgang Niemsch, Vorsitzender des Metpack-Komitees. „Auf der Weltleitmesse in Essen präsentierte sie jetzt beeindruckende Lösungen. Damit hat sich die Metpack einmal mehr als wichtigster Impulsgeber für die internationale Metallverpackungs-Industrie erwiesen.“

Auf großes Interesse der Fachbesucher – zu 88 Prozent Entscheider aus der Nahrungsmittel-, Getränke– und Chemischen Industrie – stießen Messeneuheiten wie innovative Siegel-Technologien für Peel-off Deckel, moderne Anti-Korrosions-Beschichtungen oder neuentwickelte Dichtungsmassen. Der steigenden Nachfrage nach kosteneffizienten, nachhaltigen Produktionslösungen trug die Metpack unter anderem mit neuen Formgebungs-Möglichkeiten für Konserven- und Aerosol-Dosen Rechnung. Dazu zählten auch Verfahren zur Produktion immer leichterer
Metallverpackungen für die Lebensmittelindustrie und Gastronomie. Mit ihrem Angebot traf die Metpack genau Erwartungen der Branche: 94 Prozent der Besucher gaben der Weltleitmesse gute Noten. Mehr als 92 wollen die Metpack erneut besuchen.

Die internationale Bedeutung der Essener Fachmesse als Innovationsschaufenster, Businessplattform und Networking-Forum ist ungebrochen hoch: 80 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland – knapp jeder Dritte reiste aus Asien und Übersee an. Insgesamt waren Unternehmen aus 27 Nationen auf der Weltleitmesse vertreten – zwölf Prozent mehr als 2011. 7.100 Fachbesucher aus rund 100 Ländern informierten sich in der Messe Essen über die Produktneuheiten der Branche. Drei von vier Gästen kamen aus dem Ausland. Damit ist die Metpack eine der internationalsten Messen in Deutschland überhaupt.

Höhere Effizienz, größere Flexibilität durch schnelle Werkzeugwechsel und die Senkung des Energie- und Materialverbrauchs in der Dosenherstellung waren die Kernthemen beim Metpack Innovation Award. Insgesamt 16 Aussteller bewarben sich mit 20 Produktneuheiten um diese Auszeichnung, die besonders zukunftsweisende Innovationen prämiert. Am meisten beeindruckt zeigte sich die internationale Fachjury von dem „Spider Head End Liner“ des spanischen Herstellers Matriruiz S.L. Dieser Delta Roboter für die flexible und kosteneffiziente Produktion von Dosendeckeln wurde mit dem Metpack Innovation Award in Gold geehrt.

Der silberne Award ging an das deutsche Unternehmen KBA-MetalPrint GmbH, dessen energieeffizienter Trockenofen „HighEcon Trockner“ die Verarbeitung extrem dünner Blechtafeln ermöglicht. Die Soudronic Group erhielt den Metpack Innovation Award in Bronze für ihre „Soucan 2075 AF“. Die innovative Schweißmaschine für die Herstellung von leichten Lebensmitteldosen wurde für ihre umweltfreundliche und schnelle Verarbeitung dünner Bleche ausgezeichnet.

Neue Impulse für die Branche setzte auch die Metpack Konferenz am zweiten Messetag. Acht hochkarätige internationale Fachleute stellten Lösungen für aktuelle Herausforderungen des „Modern Global Canmaking“ vor. Themen waren unter anderem Copylining-Technologie für unrunde Dosendeckel, Qualitätsverbesserungen im Blechdruck sowie neue Lösungen für Gefahrgut-Dosen. Hersteller, Anwender und Entwickler nutzten die Metpack Konferenz, um sich über diese marktrelevanten Entwicklungen grenzübergreifend auszutauschen.

Die Metpack 2014: Zahlen im Detail - 243 Aussteller aus 27 Nationen präsentierten Innovationen für die gesamte Produktionskette von Metallverpackungen – von der Herstellung über die Veredelung bis zur Wiederverwertung. Der Auslandsanteil lag bei 80 Prozent. Die Hochrechnung des letzten Messetages mit einbezogen kamen 7.100 Besucher inklusive Konferenzteilnehmern, VIP-Gästen und Journalisten zur Metpack 2014. Der Fachbesucheranteil lag bei 99 Prozent. Die nächste Metpack findet im Mai 2017 statt.

www.metpack.de

 

08.05.2014

Usetec 2014: Positive Resonanz

Erneut erwies sich die Usetec als Anziehungspunkt für Einkäufer aus aller Welt. 5 713 Fachbesucher aus 102 Ländern kamen zur 2014er-Auflage nach Köln. Damit war die Weltmesse für Gebraucht-Technologie wieder der internationale Treffpunkt für Second Hand. Die überwiegende Mehrzahl der 323 ausstellenden Unternehmen zeigte sich sehr zufrieden. „Viele Firmen haben bereits auf der Messe diverse Geschäfte mit in- und ausländischen Einkäufern getätigt“, bilanziert Veranstalter Florian Hess. „Darüber hinaus lassen die zahlreichen geknüpften Kontakte wieder ein starkes Nachmessegeschäft erwarten.“ Die Besuchernachfrage korrespondierte mit dem Angebot der Usetec, das alle industriellen Branchen abdeckte.

Usetec-Partner ziehen positive Bilanz
Auch die Partner der Usetec ziehen insgesamt eine positive Bilanz. „Zwar war der Umfang der Messe geringer als in den Rekordjahren“, vergleicht Kurt Radermacher. „Dennoch wurden unter dem Strich viele Maschinen vom Stand weg verkauft und Geschäfte angeschoben“, resümiert der Geschäftsführer des Fachverbands des Maschinen- und Werkzeuggroßhandels (FDM), Bonn, „Es haben sich qualitativ hochwertige Kunden an den Ständen eingefunden.“ Radermacher betont, dass die Marke Usetec längst für die ganze Welt der Gebraucht-Technik steht. „Das gesamte Jahr auf den Kombi-Webseiten Usetec.com + MachineStock.com und einmal im Jahr real zum Anfassen auf der gerade abgeschlossenen Messe.“ Diese miteinander verzahnten Plattformen sorgen für große Transparenz. Solchen Durchblick braucht es auch in der immer globaler und komplexer werdenden Geschäftswelt. Hier sieht sich der FDM als Partner und Berater seiner Mitglieder in der Fachgruppe Gebrauchtmaschinen, die weltweit agieren. „Auf der Usetec gab ein Zollrechtsexperte umfassende Auskünfte zu Zollrechtsfragen“, sagt Kurt Radermacher. „Dieses Angebot an unserem Stand wurde intensiv in Anspruch genommen – Networking wird im FDM groß geschrieben.“

Auch für die European Association of Machine Tool Merchants (EAMTM), Brüssel, hat sich die Usetec-Beteiligung gelohnt. „Von uns haben 35 Mitgliedsfirmen ausgestellt“, hebt André Skenazi hervor. Der EAMTM-Generalsekretär hat von diversen Abschlüssen erfahren. Und ein Mitgliedsunternehmen, France Machines Outils, schickte gleich mehrfach Messebesucher vom Stand direkt zu seinen Lagerhäusern. Selbst hat der EAMTM im Rahmen der Usetec 2014 neue Mitglieder gewonnen oder ganz konkrete Mitgliedsanfragen erhalten. Ein wichtiges Anliegen war es für den europäischen Händlerverband, seine neue Online-Datenbank machinedeal.com vorzustellen, die großen Anklang fand. „Wir sind der Überzeugung, dass die Usetec als internationaler Gebrauchtmaschinenmarkt gerade im Internetzeitalter bedeutsam ist“, formuliert André Skenazi. „Wer sich hier trifft, knüpft immer gute Kontakte.“ Diese Einschätzung teilt der schwedische Aussteller aus dem EAMTM, Norima AB. „Im virtuellen Zeitalter wird der Face-to-face Dialog noch wichtiger“ bekräftigt Sales Manager Lennart Norin. Er machte die Probe aufs Exempel und verkaufte auf der Usetec 2014 gleich fünf Metallbearbeitungsmaschinen: „In den Mittleren Osten, nach Indien und in die Schweiz.“

Türkei stärkstes Besucherland
Der Bundesverband des Deutschen Exporthandels (BDEx), Berlin, hat zuletzt großes Interesse an Gebrauchttechnologie in Zentralasien festgestellt. „Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan“, zählt Jens Nagel auf. „Besonders Baumaschinen für Infrastrukturprojekte sind gefragt“, beobachtet der BDEx-Geschäftsführer. „Aber auch Nahrungsmitteltechnologie.“ In einzelnen Regionen wird Baumwolle verarbeitet, so dass dort Textilmaschinen benötigt werden. Praktischerweise können die Maschinen binnen weniger Tage auf dem Landweg in die zentralasiatischen Länder transportiert werden. Ein anderer florierender Markt für gebrauchte Technik ist die Türkei, wo sich „Made in Germany“ ganz besonderer Beliebtheit erfreut. Neben Nahrungsmitteltechnologie werden unter anderem Verpackungs-, Metallbearbeitungs- und Kunststoffverarbeitungsmaschinen gesucht. „Der türkische Maschinenpark kommt überwiegend aus Deutschland“, beschreibt Jens Nagel. „Entsprechend werden bei Erneuerungsprozessen wieder jüngere deutsche Produkte gekauft.“

Nach wie vor befindet sich die Türkei im Aufschwung und hat noch Nachholbedarf: „In einigen Gebieten Anatoliens hat der Industrialisierungsprozess gerade erst begonnen“, weiß Jens Nagel. Die Zahlen der Usetec 2014 bestätigen seine Analyse. Hinter Gastgeber Deutschland (29 Prozent der Besucher) war die Türkei stärkste Besuchernation der Messe. Das schlug sich bei den Verkäufen nieder. Der Aussteller Eble Werkzeugmaschinen aus dem schwäbischen Möglingen hatte nach der Messe nicht nur einen dicken Ordner mit vielen Gesprächsbögen, sondern zudem eine Trumpf-Blechbearbeitungsmaschine in die Türkei verkauft – für einen Betrag „im guten sechsstelligen Bereich“, wie die Eble-Verantwortlichen aus dem schwäbischen Möglingen hervorheben. Damit ist das Land zwischen Europa und Asien einerseits ein immer wichtigerer Absatzmarkt. Gleichzeitig wird die Türkei als Produktionsstandort hochwertiger Technologie zunehmend bedeutsamer, wie das Beispiel des Usetec-Ausstellers IRM Anlagenbau aus Hamburg zeigt. „Wir haben junge Gebrauchte und neue türkische Maschinen im Angebot“, erklärt Dennis Häfker, der für das Gebrauchtmaschinengeschäft zuständig ist. „Die Maschinen aus der Türkei sind technisch absolut ausgereift, aber preislich spürbar günstiger als etwa deutsche Maschinen.“ Auf der Usetec hat er eine Werkstattpresse und eine NC-Abkantpresse aus türkischer Produktion verkauft – die erste nach Belgien und die andere nach Indien. Auf den indischen Subkontinent ging auch eine gebrauchte CNC-Stanzmaschine der Marke LVD. „Das sind sichere Abschlüsse, weil ich die Käufer schon seit Jahren kenne“, betont Häfker. Am letzten Messetag hat IRM noch eine CNC zyklengesteuerte Drehbank an einen großen deutschen Konzern „so gut wie“ verkauft.

Gebrauchttechnik in Schwellenländern gefragt
Hinter der Türkei belegt Iran den zweiten Platz in der Statistik der Usetec-Auslandsbesucher, gefolgt von Ägypten, Russland und Nigeria. Trotz der politischen Situation waren auch wieder viele Einkäufer aus der Ukraine auf der Messe vertreten (Platz sechs). Indien, Moldawien, Belarus und Litauen belegten die Plätze sieben bis zehn. Diese Länder und sinnbildlich noch diverse andere Staaten konnte Math Berbers mit seinen Kollegen am Stand von Hahebo begrüßen. „Wir hatten viele Anfragen“, berichtet der für den Restpostenhandel zuständige Verkäufer. Er gibt sich optimistisch, dass daraus nach der Messe etwas entsteht. Der niederländische Usetec-Aussteller Hahebo ist ein bedeutendes europäisches Unternehmen im Bereich Auf- und Verkauf von Inventar, Übervorräten, Konkursmassen und Gastronomie-Inventar.

Die Niederlande stellten die stärkste Ausstellernation unter den Anbietern aus 23 Ländern. Ebenfalls in größerer Zahl waren Großbritannien und Italien präsent. Unter den ausstellenden Unternehmen aus Italien befand sich erstmals Rossi Macchine Service aus Sesto Fiorentino. „Wir bieten technischen Service für die Metallbearbeitungsbranche und wir sind auf automatisierte CNC-Drehmaschinen von Muratec spezialisiert“, erklärt Nicola Rossi. „Unsere Dienstleistungen sind auf dem italienischen Markt seit Jahren bestens bekannt“, so der Geschäftsführer. „Mittlerweile strecken wir unsere Fühler in andere europäische Länder aus und wollen uns auch dort einen Namen machen.“ Auf diesem Weg war die Usetec-Beteiligung ein zusätzlicher Schritt. „An unserem Stand hatten wir Messebesucher aus den richtigen Märkten“, bilanziert Rossi. „Nämlich aus den Schwellenländern, in denen unsere Gebrauchttechnik gefragt ist und in die wir auch verkaufen können“, nennt er exemplarisch die Türkei und Indien.

Afrikaner kaufen auf der Messe ein
Viele Aussteller waren bereits während der Usetec erfolgreich und konnten Abschlüsse vermelden. „Gleich am ersten Tag haben wir vier Maschinen für 30 000 € nach Südtirol verkauft“, freut sich Marcus Kaninski. „Da ist unser Konzept, viele Exponate zu zeigen, voll aufgegangen“, betont der Geschäftsführer vom Lenzing Staplerhaus aus Dinslaken, einem Unternehmen, das neue und gebrauchte Produkte anbietet. Auch eine ägyptische Delegation hat sich auf der Messe die Stapler angeschaut und eine Anfrage über 20 Maschinen gestartet. Andere Ägypter kauften bei Lenzing und außerdem gab es Abschlüsse mit Iran. Marcus Kaninski empfindet es jedes Mal als tolles Gefühl, wenn er das Schild umdrehen kann und „sold“ darauf steht. Darüber hinaus hebt er den Austausch zwischen den Ausstellern untereinander hervor. Um die anfragenden Ägypter auch professionell logistisch bedienen zu können, hatte er gleich bei einem anderen Usetec-Aussteller ein Angebot eingeholt: „Wir haben bei Cargo Link Transport und Logistik die Preise angefragt.“

Auch der Usetec-Aussteller WST Stein aus St. Ingbert hält es für unverzichtbar, auf der Messe mit einer Auswahl an Exponaten vertreten zu sein. „Wir haben zwei Dialysegeräte verkauft“, sagt Geschäftsführer Manfred Stein. „Das war nur möglich, weil wir diese Geräte im Einsatz demonstrieren konnten.“ An den ersten beiden Tagen hat WST Stein „fünf bis sechs Positionen“ mit einem Gesamtvolumen von 50 000 € abgesetzt – unter anderem einen Hallenkran. Die Käufer stammten wie die Mehrzahl der Standbesucher überwiegend aus Osteuropa und weiter östlich: „Russland, Ukraine, Usbekistan“, fallen Manfred Stein spontan die Länder ein, die ihn am stärksten frequentiert haben. Jetzt hofft er auf das Nachmessegeschäft, das meist noch deutlich mehr Umsatz bringt als die Abschlüsse auf der Messe selbst: „Allerdings lassen sich Anfragen nach längeren Zeiträumen wie einem halben Jahr oft nur noch schwer zuordnen.“

Jedes Mal etwas auf der Messe verkauft
Von zahlreichen afrikanischen Besuchern spricht Putzmeister. Das Unternehmen zeigte im Freigelände eine weithin sichtbare Betonpumpe. „Wir haben sehr viele Kontakte zu Kunden aus Ländern geknüpft, an die wir sonst nicht so ohne weiteres rankommen können“, formuliert Mijo Marcec. „Das sind die aufstrebenden Regionen, die für uns wichtig sind“, so der Regional Sales Manager für das Gebrauchtmaschinengeschäft bei Putzmeister in Aichtal. „Gerade in aufstrebenden Märkten werden unsere Betonpumpen in allen Varianten benötigt“, spricht er von einem klassischen Produkt für Länder im Aufbau. Marcec hebt hervor, dass Putzmeister bislang auf jeder Usetec etwas verkauft hat. Sein Fazit fällt positiv aus: „Auch dieses Mal war die Messe für uns erfolgreich.“ Geschäfte verzeichnete ebenso IproTech aus Iserlohn, der Anbieter von Dampftechnologie und Maschinenhändler. „Wir haben drei Dampfreiniger mit einem Gesamtvolumen von 33 000 € verkauft“, sagt IproTech-Geschäftsführer und FDM-Präsident Willi Schneegaß. „Zudem konnten wir neue Kontakte in unsere unmittelbare Nachbarschaft knüpfen.“ Nächste Woche will er den Kunden treffen und über den Verkauf einer Universalfräsmaschine verhandeln.

Eine ähnliche Bilanz zieht Eurolux aus Karlstadt bei Würzburg. Der Anbieter von Nahrungs- und Getränketechnologie war mit dem Verlauf der Usetec sehr zufrieden. „Wir trafen auf ein sehr internationales Publikum“, stellt Paul Lamprecht fest. „Mit sehr hoher Kaufkraft“, hat der Eurolux-Geschäftsführer ermittelt. „Die potenziellen Kunden kamen überwiegend aus Osteuropa und Afrika.“ Gesucht wurden Füll-Linien und Produktionsanlagen zur Flüssigkeits- und Lebensmittelproduktion. Lamprecht vermeldet Geschäfte, die angebahnt wurden und „mit hoher Sicherheit zustande kommen werden.“ Darüber hinaus sind Altkunden gekommen, die nach längerer Zeit wieder Interesse gezeigt haben. „Manchmal bestehen auch Kontakte, die vorübergehend zu keinen Abschlüssen führen, weil gerade die passende Maschine nicht da ist“, erklärt Paul Lamprecht. „Später kommen die Interessenten teils nach Jahren mit einem veränderten Bedarf zu uns zurück.“

Hersteller nutzen Messe zur Vermarktung
Erstmals beteiligte sich Carl Zeiss Microscopy an der Usetec – auf dem gleichen Stand wie der langjährige Aussteller Carl Zeiss Industrielle Messtechnik aus der gemeinsamen Zeiss-Unternehmensgruppe. „Wir haben uns letztes Jahr die Messe und den Auftritt unserer Kollegen aus dem Messtechnik-Bereich angeschaut“, berichtet Ulrich Kohl-Roscher. „Seinerzeit wollten wir feststellen, ob das Publikum für uns geeignet ist“, sagt der Produktmanager von Carl Zeiss Microscopy. Der weltweit führende Hersteller von Licht- und Elektromikroskopen entschied sich im Anschluss an den Messebesuch für eine Usetec-Beteiligung 2014. Ein Ziel dieses „Pilotprojektes“ waren neue Kontakte in Länder, die bislang nicht zu den klassischen Absatzgebieten in Europa und den USA gehören. Schon in den ersten Stunden nach Messebeginn kamen Interessenten an den Stand, darunter Einkäufer aus Südamerika. „Solche Kontakte verfolgen dann unsere Händlervertretungen in den betreffenden Ländern weiter“, erläutert Ulrich Kohl-Roscher. Carl Zeiss Microscopy vermarktet auf der Gebrauchtschiene nicht mehr benötigtes Equipment aus eigenem Bestand wie Demo- oder Leihgeräte. Aber ebenso „Ex-Produkte“ von Kunden sind im Angebot. Auch der Automationsanbieter Kuka Roboter aus Augsburg lässt seine Messekontakte ebenfalls vor Ort weiter bearbeiten. „Das machen dann unsere Tochtergesellschaften im Ausland“, erläutert Tanja Heimann, Leiterin Refurbishment & Used Robots, die beim Kuka-Usetec-Auftritt von einem „sehr internationalen Publikum“ sprach.

Zu den in Köln vertretenen Herstellern, die Maschinen aus zweiter Hand verkaufen, gehört ebenso der Landtechnologieanbieter Claas. Auf der Usetec 2014 zeigte das über 100 Jahre alte Unternehmen zwei Traktoren. Beide wurden auf der Messe für insgesamt rund 185 000 € an zwei moldawische Abnehmer verkauft – Moldawien ist ein Agrarland. „Eine der beiden Zugmaschinen auf unserem Messestand war im Rahmen unseres häufig genutzten Mietkonzepts im Einsatz“, erläutert Marcus Thiel. „Der Traktor ist zuvor zwei Jahre in der Vermietung gelaufen“, erklärt der Niederlassungsleiter der Claas Vertriebsgesellschaft aus Landsberg im Saalekreis. „Nach der Aufarbeitung in unserem Gebrauchtmaschinenzentrum erfolgt nun die Weitervermarktung.“ Das zweite Exponat auf der Usetec war im Rahmen eines Neumaschinengeschäfts zurückgenommen worden. Der Kunde hatte sich für einen größeren Frontlader entschieden. Mit den besagten Gebrauchtmaschinenzentren werden die Handelspartner entlastet, sofern sie die Maschinen nicht selbst verkaufen möchten: „Dadurch haben Händler den Kopf frei für das Neumaschinengeschäft“, argumentiert Marcus Thiel. „Außerdem können wir die Gebrauchttechnologie mit unseren internationalen Kontakten leichter ins Ausland vermarkten.“

Bei Textilmaschinen behauptet sich Qualität
Auch der Textilmaschinenanbieter Stitcher aus Hagen nutzt die Usetec-Beteiligung, um Verkäufe anzubahnen. „Unsere Industrie-Nähmaschinen gehen dorthin, wo produziert wird“, erzählt Georg Gambietz. „Osteuropa, Nordafrika und Südostasien.“ Generell ist das Geschäft mit gebrauchten Textilmaschinen in den letzten Jahren schwieriger geworden. Das liegt insbesondere daran, dass Inder und Chinesen mittlerweile eigene Maschinen herstellen und günstig anbieten. „Zwar kaufen Diejenigen, die sich in der Textilherstellung auskennen, ihre Maschinen bei uns“, sagt Gambietz. „Aber die Neulinge im Markt greifen gerne schon mal auf ein günstigeres asiatisches Produkt zurück.“ Er beschreibt das als Lerneffekt, denn vermeintlich billig gekauft heißt oft teuer gekauft: „Haben sie damit keine so guten Erfahrungen gemacht, kommen die Anwender im zweiten Anlauf dann doch zu uns.“

Am Stand nebenan stellte ein weiterer Aussteller mit „textiltechnischem“ Angebot aus, Weber Textilmaschinen, aus Gudensberg bei Kassel. Ein besonderer Fokus des nordhessischen Anbieters liegt auf dem Remarketing von wartungspflichtigen Leasing-Rückläufern aus Deutschland und der EU. Das Unternehmen ist seit über 35 Jahren im Geschäft. „Wir waren schon seit den Anfängen der Usetec-Vorgängerveranstaltung Resale im Jahr 1995 dabei“, erinnert sich Inhaber Friedrich Weber. Er sieht die Messe als Treffpunkt, auf dem sich Geschäftsleute austauschen und branchenübergreifend Handel treiben. „Auch eine Textilfabrik braucht Gabelstapler und die sind hier auf der Messe vergleichsweise günstig zu erwerben.“ Vergangenes Jahr konnte Weber auf der Usetec ein größeres Geschäft anbahnen. Im Messenachgang wurden Maschinen für rund 100 000 € nach Nordafrika verkauft. Dies sind gute Vorzeichen, denn in diesem Jahr wurden am Stand wieder Gespräche mit nordafrikanischen Messebesuchern geführt. Umgekehrt nutzt Friedrich Weber den Ereignischarakter der Messe auch zum Einkauf: „Für den zweiten Messetag hatten sich kroatische Partner angesagt, die mir in einem ganz anderen Bereich einen Prototyp gebaut haben.“

Kunden an den Firmensitz gefahren
Im Freigelände zog der Aussteller Auto Gilles aus Emmerich ein positives Fazit. „Wir sind das erste Mal auf der Messe dabei“, sagt Jürgen Queling. „Und wir sind angesichts der Resonanz sehr zufrieden“, resümiert der Verkäufer von Auto Gilles. „In unserem Hauptgeschäftsfeld, gebrauchte Lkw-Teile, hatten wir sehr viel Nachfrage.“ Eine afrikanische Gruppe wollte gleich den ganzen Bestand sehen. So wurde am zweiten Messetag kurzerhand eine Reise an den 120 Kilometer entfernten Firmensitz nach Emmerich organisiert. Auch sonst kamen viele Besucher aus Afrika und Nahost an den Gilles-Stand. „Die meisten Interessenten haben gezielt gesucht, um dann zu kaufen“, hat Jürgen Queling festgestellt. Außerdem wurden Kontakte „über mehrere Ecken“ geknüpft, indem sich Usetec-Besucher für „nicht Anwesende“ informiert hatten – getreu dem Motto „Ich kenne jemanden in meinem Heimatland, der das brauchen könnte.“  Und: Auch die knapp 30 Prozent deutschen Messebesucher haben ihre Einkaufslisten abgearbeitet. Gleich am ersten Messetag hat Auto Gilles eine Ackerfräse an einen Abnehmer aus Deutschland veräußert.

Jens Hagedorn vom Verkauf des Ausstellers Heinz Sanders Maschinen, Werkzeuge, Schweißtechnik, sprach das aus, was viele andere Usetec-Aussteller resümierten: „Wir sind zufrieden mit den Gesprächen, die eine hohe Qualität hatten und von denen wir uns viel versprechen.“ Der Anbieter von Metallbearbeitungsmaschinen hat ausgestellt, um bestehende Kontakte zu pflegen und Neukontakte zu knüpfen: „Das ist uns gelungen“, so Hagedorn. Ganz nebenbei hat das Papenburger Unternehmen Heinz Sanders auf der Messe noch fünf Blechverarbeitungsmaschinen verkauft.

Wieder viele Delegationen auf der Usetec
Zur Usetec 2014 kamen neben individuell anreisenden Geschäftsleuten auch Delegationen, unter anderem aus der Türkei, dem Nahen Osten und Afrika. Die Mitglieder einer nigerianischen Gruppe arbeiteten emsig ihre Einkaufslisten ab. Weiterhin war in diesem Jahr eine gemeinsame Delegation aus Uruguay und Paraguay auf der Messe zu Gast. Organisiert wurde der Besuch von der Deutsch-Uruguayischen Industrie- und Handelskammer. An allen drei Tagen hielten sich die Teilnehmer an den Ständen auf und führten intensive Gespräche – ein Zeichen, dass sich die weitere Anreise angesichts des Usetec-Angebots gelohnt hat. „Unter anderem wurde Landwirtschaftstechnik bei den Ausstellern erworben“, berichtet Annika Boy von der Außenhandelskammer in Montevideo, die das Programm organisiert hat und für die Gruppe als Begleitperson fungierte.

Auch im kommenden Jahr trifft sich wieder die Welt der Gebraucht-Technologie: Die nächste Usetec findet im April 2015 statt.

Bild: Hess GmbH

www.usetec-fair.com

 

08.05.2014

Bosch: Markteinführung des neuen Biskuit-Verpackungssystems

 

Bosch Packaging Technology präsentiert auf der interpack 2014 seine innovative Biskuit-Verpackungslinie, die während der Messe live vorgeführt wird. Das System ist das erste seiner Art, das eine schnelle Umstellung von Slug- auf Stapelverpackung und umgekehrt mit derselben Zuführung ermöglicht. Die auf maximale Flexibilität ausgelegte Verpackungslinie zeichnet sich darüber hinaus durch die schnellste auf dem Markt erhältliche Änderung der Produktanzahl pro Packung aus. Das System produziert von kleineren Verpackungen für unterwegs bis hin zu großen Familienpackungen zahlreiche Verpackungsvarianten und ermöglicht es Biskuitherstellern damit, die weltweit unterschiedlichen Marktbedürfnisse zu erfüllen. Für eine deutlich gesteigerte Gesamtanlageneffektivität ist die Linie von der Produktaustragung über die Primär- bis hin zur Sekundärverpackung als ein nahtlos integriertes System konzipiert. In die Entwicklung ist die über 60-jähhrige Erfahrung von Bosch im Verpacken von Biskuits eingeflossen.

„Durch die sich ständig ändernden Konsumentenwünschen benötigen Biskuithersteller ein Verpackungssystem, das von der Primär- bis zur Endverpackung höchste Flexibilität bietet“, sagte Daniel Bossel, Produktmanager bei Bosch. „Als erstes Komplettsystem, das Slug- und Stapelverpackungen auf derselben Linie produziert, bringt die Lösung wahrhaftig zweifachen Nutzen und versetzt Hersteller in die Lage, sowohl aktuelle als auch künftige Marktanforderungen zu erfüllen. Durch diese branchenweit einzigartige Biskuit-Verpackungslösung erreichen sie ein Höchstmaß an Produktivität.“

Flexibilität von Primär- bis zur Sekundärverpackung

Die Biskuitverpackungslinie bietet Herstellern modernste Produkthandhabung, Primär- und Sekundärverpackung. Durch den Einsatz derselben Zuführung für Stapel- und Slug-Verpackungen lassen sich vollständig reproduzierbare Formatwechsel ohne den Austausch von Maschinenteilen in weniger als drei Minuten realisieren. Zusätzlich kann die Produktanzahl pro Packung zum Beispiel von 14 auf 8 Biskuits pro Slug oder von zwei-mal-zwei auf zwei-mal-vier Stapel in weniger als einer Minute geändert werden. Dies ermöglicht es Herstellern, besondere Verkaufsaktionen in kurzer Zeit bei gleichzeitig hoher Anlagenverfügbarkeit umzusetzen. Die Linie eignet sich zudem für die Verpackung verschiedenster Biskuitarten und -formen und bietet mit der, durch die kurzen Umrüstzeiten erzielten, hohen Produktivität eine kurze Amortisationszeit.

Als Ergänzung zur Primärverpackung ist die Biskuit-Verpackungslinie für vielfältige Kartonverpackung konzipiert, die sich schnell und einfach produktspezifisch konfigurieren lässt. Der Sammelpacker arbeitet mit einer hohen Zuführgeschwindigkeit, kann nach Formatwechseln sofort verlustfrei wieder angefahren werden und gewährleistet somit eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Produkte können liegend oder stehend zugeführt und in verkaufsfertigen RSC- und HSC-Kartons (Regular und Half Slotted Container) verpackt werden. Dabei stehen verschiedene Verschlussoptionen zur Auswahl, von Klebeband- und Heißklebeverschlüssen bis hin zur Ausgabe von offenen Kartons zum Verschließen durch externes Equipment. Da die Einheiten zur Kartonaufrichtung, robotergestützter Beladung und optionalem Verschließen vollständig in den Sammelpacker integriert sind, ist ein hoch kompaktes Maschinendesign möglich. Das flexible Zuführrad gestattet für die jeweiligen Anforderungen im Werk maßgeschneiderte Layout-konfigurationen, in denen der Sammelpacker nach Bedarf inline, sowie in jedem anderen Winkel, positioniert werden kann.

Nahtlos integriertes System für maximale Gesamtanlageneffektivität

Von der Produktaustragung bis zur Sekundärverpackung wurde die gesamte Linie als einheitliches, nahtlos integriertes System konzipiert. Um eine hohe Gesamtanlageneffektivität zu erzielen, ist die Geschwindigkeit aller Komponenten der Linie aufeinander abgestimmt, was Engpässe vermeidet, den Produktionsfluss optimiert und Stillstandzeiten verringert. Das System wurde im Hinblick auf maximale Anwenderfreundlichkeit entwickelt und bietet über die gesamte Linie hinweg eine einheitliche Bedienoberfläche mit standardisierten Bedienungsprozessen. Durch dieses Designkonzept lässt sich das System so einfach wie eine einzelne Maschine bedienen, wodurch das Risiko von Bedienfehlern reduziert und die Verfügbarkeit maximiert wird.

Als Two-in-One System, das sowohl Stapel- als auch Slug-Verpackungen produzieren kann, benötigt die Biskuit-Verpackungslinie deutlich weniger Produktionsfläche als zwei herkömmliche Maschinen für die beiden Packstile. Hersteller profitieren daher von geringerem Wartungsaufwand und Personalbedarf.

Neue, innovative Siegeltechnologie für hohen Produktschutz

Die Biskuit-Verpackungslinie erfüllt mit modernster Siegeltechnologie alle Anforderungen der Industrie und gewährleistet so die Verpackungsintegrität. Dies stellt sicher, dass Verbraucher stets die gleiche hohe Qualität erhalten. Die neu entwickelte Doppelzuführung sorgt für einen gleichmäßigen Produktfluss und ermöglicht eine schonende Zuführung zur Hochleistungs-Schlauchbeutelmaschine, die mit einer neuen AHS (Amplified Heat Sealing) Heiß-Siegelung ausgestattet ist. Die innovative Siegeltechnologie arbeitet bei Foliengeschwindigkeiten von bis zu 80 Metern pro Minute für Slug- und Stapelverpackungen, fast doppelt so schnell wie bisherige Technologien. Zusätzliche Optionen wie die Verpackung unter Schutzgas (MAP), die No Gap/No Seal (NG/NS)-Funktion und Zwickelfaltung gewährleisten, dass alle Marktanforderungen erfüllt werden können.

Hygienisches Design und schonende Produkthandhabung

Die Biskuit-Verpackungslinie ist für eine einfache Reinigung ausgelegt und bietet für regelmäßig zu reinigende Bereiche gute Einsehbar- und Zugänglichkeit. Komponenten wie die Förderbänder lassen sich ebenso mühelos reinigen und austauschen. Die schonende Produkthandhabung führt zu weniger Bruch und Ausschuss und reduziert den Reinigungsaufwand, wodurch die Gesamtanlageneffektivität (OEE) maximiert wird. Das System verfügt darüber hinaus über ein dreidimensionales Produktkontrollsystem, das zerbrochene Biskuits zuverlässig ausschleust. Dies verhindert die Ansammlung von Produktresten im System, was einen kontinuierlichen Produktfluss gewährleistet und die Verfügbarkeit der Anlagen maximiert.

Live-Vorführungen der neuen Biskuit-Verpackungslinie finden täglich um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr statt.

Bosch präsentiert seine Lösungen auf der interpack 2014 in Düsseldorf vom 8. bis 14. Mai in Halle 6, Stand A31 – C58.

www.boschpackaging.com

 

07.05.2014

Deutscher Verpackungspreis 2014

Seit dem 1. Mai 2014 läuft die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis (dvp). Unternehmen, Organisation und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland können ihre Innovationen und Lösungen noch bis Ende Juli in das Rennen um Trophäe, Siegel und Urkunde schicken. Der Deutsche Verpackungspreis wird in fünf Kategorien von einer unabhängigen Fachjury und unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft und Energie vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet dieses Jahr am 11. November zur Eröffnung der BrauBeviale in Nürnberg statt.

„Der Deutsche Verpackungspreis ist gerade in einem Interpack-Jahr die perfekte Leistungsschau für innovative Unternehmen“, sagt Burkhard Lingenberg, Vorstand des Deutschen Verpackungsinstitutes (dvi) und Beiratsvorsitzender des Deutschen Verpackungspreises. „Der wohl renommierteste Verpackungspreis in Europa bietet die ideale Bühne, um sich mit dem Wettbewerb zu messen und die eigenen Leistungen reichweitenstark und nachdrücklich zu bewerben. Gleichzeit sichern sich Prämierte das Ticket zum WorldStar Award der World Packaging Organisation WPO.“

Der Deutsche Verpackungspreis sieht sich als branchen- und materialübergreifende Auszeichnung für herausragende Qualität und Innovation gegenüber Kunden, Konsumenten, Lieferanten und Mitarbeitern weltweit. Eingereicht werden können große und scheinbar kleine innovative Lösungen aus dem Bereich der Verpackung - von Materialien über Produkte und Maschinen bis hin zu Anwendungsszenarien. Um junge Talente frühzeitig zu fördern und ihnen den Zugang zum Branchennetzwerk zu ermöglichen, können in jeder Kategorie Sonderpreise für den Nachwuchs vergeben werden.

Alle Informationen zum Deutschen Verpackungspreis 2014 finden sich unter www.verpackungspreis.de bzw. www.packagingaward.de. Teilnehmer der Interpack können sich zudem vom 08. - 10. Mai 2014 auf dem Stand von dvi und dvp (CSF14) im Foyer der Stadthalle im Congress Center Süd (CCD Süd) informieren lassen.

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab.
Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Deutschen Verpackungspreis zählen dazu der Deutsche Verpackungskongress, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision.

www.verpackungspreis.de
www.packagingaward.de
www.verpackung.org

BU: Seit dem 1. Mai 2014 läuft die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis (dvp).

Foto: dvi

 

 

 

Packaging News - Juni 2014

 

30.06.2014

KHS-Gruppe: Bilanz 2013

Die KHS-Gruppe konnte ihre Position in einem sehr wettbewerbsintensiven und dynamischen Marktumfeld deutlich festigen. Mit einem Umsatz von 1.017,8 Millionen Euro lag KHS 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert und überschritt erstmals die Schallmauer von einer Milliarde Euro. Die Auftragseingänge legten im vergangenen Jahr um 11,3 Prozent zu und schlugen mit 1.131,5 Millionen Euro zu Buche. Das Ergebnis vor Steuern, das 2012 noch leicht im Minus war, stieg auf 10,6 Millionen Euro. Dies stellt somit im Vergleich zum Jahr 2011 eine Ergebnisverbesserung von über 90 Mio. Euro dar.

 

2013 realisierte KHS 32,8 Prozent des Umsatzes in Europa, 16,5 Prozent im Mittleren Osten und Afrika, 21,9 Prozent in der Region Asien/Pazifik und 28,8 Prozent in den USA und Lateinamerika. Überall dort ist KHS für Großkonzerne ebenso der Partner der Wahl wie für mittelständische und kleine Betriebe.

 

In den Märkten punktete KHS insbesonders durch energie- und ressourcensparende Innovationen für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg ihrer Kunden. Die Entwicklungsschwerpunkte lagen 2013 in den Bereichen Etikettierung bzw. Behälterdekoration sowie in neuen Füll- und Verpackungslösungen.

 

KHS präsentierte auf der Weltleitmesse drinktec 2013 eine aufsehenerregende Anzahl neuer Produkte, z. B. die Technologie zur Direktbedruckung von PET-Flaschen sowie das innovative Nature MultiPack-Verpackungssystem, mit dem PET-Flaschen allein durch Verwendung spezieller Klebstoffe zu Multipacks verbunden werden – zwei echte disruptive Innovationen. Beide Lösungen ermöglichen signifikante Einsparungen beim Verpackungsmaterial und werden in einem Systemgeschäft unter dem Dach der NMP Systems GmbH angeboten.

KHS führte zudem mit einem neuen Aseptik-Rundläufer eine sichere Lösung zur Abfüllung von sensitiven Getränken im höheren Leistungsbereich ein. Darüber hinaus wurden Monitoring-Systeme wie das Manufacturing Execution System (MES System) weiterentwickelt und das App-basierte Infosystem KHS Everywhere vorgestellt.

 

Das Umbautengeschäft war 2013 ein maßgebliches Standbein im Service – insgesamt wurden 947 Umbauten in Auftrag gegeben. Das entspricht einem Plus von 34,7 Prozent im Vergleich zu 2012. Auch hier spielten innovative Lösungen wie AirbackPlus zur kostenschonenden und nachhaltigen Herstellung von PET-Flaschen eine wichtige Rolle. Hinzu kommen neue Servicekonzepte wie z. B. die detaillierte Beratungsleistung vor der Investitionsentscheidung oder die auf den Kunden zugeschnittenen Servicepakete über den kompletten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen hinweg. Sie sind weitere, wesentliche Impulsgeber. Die Vision, an der KHS sich dabei konsequent ausrichtet, lautet: „First Choice in Technology and Service“.

 

Zu den besonderen Projekten von 2013 zählte beispielsweise der Auftrag Unicer Bebidas, Getränkehersteller und größter Bierproduzent Portugals. KHS lieferte hier zwei Glas-Turnkey-Linien, drei Füller für Glasflaschen, drei Keg-Reinigungs- und Füllsysteme und einen weiteren Pasteur. Des Weiteren entschied sich 2013 zum Beispiel der Carlsberg-Konzern für gleich drei PET-Linien. Coca-Cola Enterprises, bisher v. a. fester Partner für Komplettlösungen im Bereich Glas und Dose, investierte nun erstmals in eine KHS-PET-Linie. Ebenso erwähnenswert waren zahlreiche Aufträge aus dem boomenden Umfeld der Craft Breweries in den USA. So erhielt unter anderem die Lakefront Brauerei im vergangenen Jahr den neu in den Markt gebrachten Glasfüller Innofill Glass Micro, die Oskar Blues Brauerei investierte bereits in den zweiten KHS-Dosenfüller und die Traditionsbrauerei D.G. Yuengling & Son entschied sich erneut für eine KHS-Keg-Lösung.

 

Der Anspruch der KHS, als innovativer Impulsgeber in der Branche mit deutlichem Kundenfokus zu agieren, spiegelt sich demnach im weltweit erfolgreichen Projektgeschäft und der sehr guten Auftragslage wider.

Für das Geschäftsjahr 2014 geht die KHS-Geschäftsführung davon aus, dass das Umsatz- und Ertragsniveau erneut deutlich über dem Vorjahr liegen werden. Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, CEO der KHS GmbH: „Unsere hohe Auslastung, das lebhafte Servicegeschäft und die Erfolge des „Fit4Future“-Programms sind die wesentlichen Grundpfeiler dieser Prognose. Ein Umsatzwachstum von etwa vier Prozent halten wir 2014 für durchaus realistisch.“

 

Die KHS GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund zählt weltweit mehr als 4.500 Mitarbeiter. Die KHS GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Salzgitter AG. Der deutsche Stahl- und Technologiekonzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit weltweit rund 25.000 Mitarbeitern mehr als 9 Milliarden Euro Umsatz. Innerhalb des Salzgitter-Konzerns bilden die KHS-Gruppe und zwei weitere Spezialmaschinenbauer den Geschäftsbereich Technologie und zählen zum Kerngeschäft der im MDAX notierten Aktiengesellschaft.

 

www.khs.com

 

BU: Die KHS Innoprint erreicht eine beeindruckende Druckqualität und lässt auf PET-Behältern ein brillantes Farbbild entstehen.

 

Foto: KHS

 

29.06.2014

Neuer Vertriebsleiter bei ISL

Rolf Apfeld (53) ist neuer Vertriebsleiter bei der ISL Schaumstoff-Technik GmbH in Viernheim. Er übernimmt den Aufgabenbereich von Paul Germann, der in den Ruhestand gegangen ist. Der gebürtige Gelsenkirchener Apfeld ist gelernter Diplom-Ingenieur und Technischer Betriebswirt, hat eine über zwanzigjährige Berufs- und Führungserfahrung vor allem auch in den Aufgabengebieten Vertrieb, Marketing und Logistik, wobei er internationale Geschäftskontakte pflegte und aufbaute.

 

Die ISL Schaumstoff-Technik GmbH ist ein anerkannter Spezialist in Sachen „Sicherheitsverpackung“. Der Vertrieb ist breit aufgestellt: Verpackungsteile, Ladungsträger, Schaumstoffteile für Heiz-, Kälte- und Klimatechnik sowie aktive Automobilserien stehen im Portfolio. Zum Kundenstamm des mittelständischen Unternehmens, das 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, gehören Auftraggeber beispielsweise der Sparten Automobil- und Zulieferer, Opto-Elektronik, Medizintechnik, Maschinen- und Werkzeugbau, Flugzeug-, Kunststoff und Pharmaindustrie. Apfeld ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohnes. Zu seinen vielfältigen Interessen zählen auch die Trend- und Zukunftsforschung. 

 

Die ISL Schaumstoff-Technik GmbH wurde 1981 gegründet. Die Produktions- und Produktqualität der Südhessen beruht auf über 30 Jahren gewachsene Erfahrung in der innovativen Verarbeitung hochwertiger Schaumstoffe. Diese kommen in allen Bereichen, bei denen es um sichere Verpackung geht, zum Einsatz.

 

www.isl-gmbh.com      

            

BU: Rolf Apfeld (53) ist neuer Vertriebsleiter bei der ISL Schaumstoff-Technik GmbH in Viernheim.    

      

Foto: ISL       

 

27.06.2014

Zellcheming: Gelungener Auftakt in Frankfurt

Nach drei positiven Messetagen schließt die Zellcheming Expo 2014 mit einem ansprechenden Debüt am neuen Standort Frankfurt. „Gemeinsam mit der Industrie wurde die Basis für eine positive, zukünftige Entwicklung der Zellcheming Expo sowie der gesamten Branche gelegt“, so Petra Hanke, Geschäftsführerin Zellcheming e.V.

 

Mit 169 Ausstellern sowie 12 Fachverlagen konnte die Veranstaltung ihre Positionierung als die wichtigste europäische Dialogplattform der Branche bestätigen. 2.533 Teilnehmer ließen sich die neuesten Produkte und Innovationen rund um die Papierindustrie vorstellen. Nach neu angewendeter Zählweise gemäß FKM Richtlinien (Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen) beinhaltet diese Gesamtzahl 1.658 Fachbesucher, 739 Mitarbeiter der ausstellenden Unternehmen sowie 21 Pressevertreter und 397 Kongressteilnehmer. Dieses Ergebnis entspricht dem Niveau der letztjährigen Veranstaltung.

 

Der parallel stattfindende Fachkongress bot aufschlussreiche Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden für die Papier- und Zellstoffbranche. Mit zukunftsorientierten Themen wie Ressourcen und Energieeffizienz konnte ein Teilnehmerplus verzeichnet werden. Die wichtige Rolle des Kongresses in der Papierbranche zu Zeiten des Umbruchs wird damit umso deutlicher. Auch das abendliche Rahmenprogramm der Zellcheming Expo 2014 hat überzeugt. Sowohl das Opening am Dienstag als auch der Sommerabend am Mittwoch boten die Gelegenheit, den fachlichen Austausch des Tages abends in entspannter und stimmungsvoller Atmosphäre fortzusetzen.

 

www.zellcheming.de


BU: Nach drei positiven Messetagen schließt die Zellcheming Expo 2014 mit einem ansprechenden Debüt am neuen Standort Frankfurt.

 

Foto: Zellcheming

 

25.06.2014

Coveris: Investition in Standort Neuwied

Mit einer Millioneninvestition erweitert Coveris den Maschinenpark an seinem Standort im rheinland-pfälzischen Neuwied. Durch die neue Anlage für Triplex-Verbunde kann Coveris seinen Kunden aus dem Segment Kaffee und Tee sowie Pet Food ein erweitertes Produktportfolio an maßgeschneiderten Verpackungslösungen anbieten. 

 

Zu den Vorteilen dieser High-Tech-Anlage gehören die bessere Weiterverarbeitbarkeit der Produkte und eine hervorragende, konstante Qualität. Die erhöhte Produktionskapazität der Anlage, die im Juni 2014 ihren Vollbetrieb aufnimmt, macht schnelle Reaktionen auch auf besondere Kundenwünsche möglich. Als sogenannte Tandemanlage kann sie entweder im Triplex-Verfahren oder zweimal zeitgleich im Duplex-Verfahren in Betrieb sein.

 

Auch neue Produkte, wie Innenwickler-Verpackungen zum Erhalt des Aromas und den Schutz vor Umwelteinflüssen, kann Coveris mit diesem Zuwachs an technologischen Equipment jetzt am Standort Neuwied fertigen und seinen Kunden anbieten. Für die Verbunde für Innen- und Außenwickler und Vakuumverpackungen stehen hochwertigste Verarbeitungsverfahren bereit. Für die gewünschte Wirkung am Point of Sale können die Verpackungen im bis zu 9farbigen Kupfertiefdruck mit Spezialeffekten wie Metalleffekt oder Prägung, matt oder glänzend bedruckt werden. 

 

In Neuwied bereits in Betrieb genommen ist eine Beutelmaschine für die Herstellung von Standbodenbeuteln, ""Sealpouch“. Die auf das stark wachsende Segment Pet Food, speziell Tiernassfutter, ausgelegte Maschine produziert sterilisierfähige Beutel von der Rolle. Perfekt verarbeitete Siegelnähte sorgen für optimale Haltbarkeit und Qualität der Produkte. Der Zugewinn dieser neuen Technik liegt in der Präzision und verbesserten Qualität der „Sealpouches“. Unter anderem der Ausstoß von fehlerhaften Beuteln während der Produktion garantiert den gewohnt hohen Coveris-Standard.  

 

Mittelfristig soll das Werk Neuwied durch diese Investitionsmaßnahmen zum Center of Excellence für die Bereiche Kaffee und Tee, Pet Food und Blockbodenbeutel werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig Verpackungen auf höchstem technischen Niveau für diese drei Zielmärkte produzieren. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten, dem breiteren Angebot an unterschiedlichen Verpackungslösungen sowie dem Zuwachs an technologischem Know-how setzt Coveris auch ein eindeutiges Signal für den langfristigem Verbleib des Unternehmens am Standort.

 

www.coveris.com


BU: Mit einer Millioneninvestition erweitert Coveris den Maschinenpark an seinem Standort im rheinland-pfälzischen Neuwied.

 

Foto: Coveris

 

23.06.2014

Paul Leibinger: Investition von 8 Mio. €

Paul Leibinger baut mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 8 Mio. € den Produktbereich der industriellen Ink-Jet-Drucker am Firmensitz in Tuttlingen aus. Neben dem Bau einer neuen Produktionshalle wird der bestehende Service- und Verwaltungsbereich durch den Auszug eines Untermieters erweitert.

 

Der Spezialist für industrielle Kennzeichnungssysteme und Verifikationslösungen vergrößert seinen Hauptsitz in diesem Jahr damit um über 30 %. Die Erweiterung dient vor allem dem Ausbau der Fertigung für die Ink-Jet-Druckerserien Jet 3 und Jet 2 neo. Mit der neuen Produktionshalle wird die bereits jetzt sehr hohe interne Fertigungstiefe weiter ausgebaut. „Wir steigern unsere Flexibilität, Qualität und Produktivität, was sich in einer noch größeren Kontrolle über das Endprodukt und dessen Eigenschaften niederschlägt“, berichtet Geschäftsführerin Christina Leibinger. „Schlussendlich kommt das den Kunden in Form von zuverlässigsten Produkten zugute.“

 

Der größte Teil der Firmenerweiterung wird durch den 2.200 m² großen Neubau der Produktionshalle realisiert, dessen Bezug im Herbst geplant ist. Dazu kommen weitere 1.650 m² durch den Auszug von Hermle-Leibinger Systemtechnik aus dem Verwaltungstrakt. Mit den Investitionen reagiert Paul Leibinger auf die gute Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre. Allein im Jahr 2013 konnte der Umsatz um 23 % und im 1. Quartal 2014 bereits um 12 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht werden.

 

„Um mit dem Wachstum Schritt zu halten war eine Standortvergrößerung unumgänglich“, erklärt Christina Leibinger. Diese wird auch Neueinstellungen in den Bereichen Fertigung, Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung nach sich ziehen, mit dem Ziel, die Produktqualität weiter zu steigern und Innovationen voranzutreiben. Zudem sind ein Schulungsraum und ein neuer Showroom für die industriellen Ink-Jet-Drucker in Planung. Dort haben Kunden und Händler dann die Gelegenheit, alle aktuellen Modelle interaktiv zu erleben sowie die Funktion der Drucker detailliert kennenzulernen und  ausführlich zu testen.

 

www.leibinger-group.com


BU: Paul Leibinger investiert 8 Mio. € am Standort Tuttlingen.

 

Foto: Paul Leibinger

 

17.06.2014

VDP begrüßt Position des FSC zur OCP

Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) begrüßt das Abrücken des Forest Stewardship Council (FSC) von seinen ursprünglichen Plänen zur Nutzung erfasster Daten der Online Claims Platform (OCP) für Marktanalysen. Offenbar zieht der FSC damit die Konsequenzen aus den deutlich gewordenen rechtlichen Mängeln des Systems. Wie den Äußerungen von Vertretern des FSC in den vergangenen Tagen zu entnehmen gewesen ist, war bislang geplant, Daten der teilnehmenden Unternehmen durch FSC selbst und/oder Dritte auszuwerten.

 

Vom Tisch ist die Datennutzung jedoch noch nicht. So haben die teilnehmenden Unternehmen keinen Vollzugriff auf die Daten anderer Teilnehmer. Zugriff haben aber der FSC und die von ihm beauftragten Dienstleister sowie Dritte gemäß der in den AGB aufgeführten, umfangreichen Ausnahmen. Sie behalten sich sogar vor, diese Daten für Werbezwecke zu nutzen.  Außerdem ist laut FSC-Informationen das Kontaktieren des Geschäftspartners auf der OCP bereits in der Testphase möglich, selbst wenn der Partner eines Unternehmens noch nicht freigeschaltet ist. Auch können bereits Warenlieferungen als Anfrage an den Partner verschickt werden. Geschäftsbeziehungen und Details zu den Warenströmen werden also bereits jetzt offen gelegt.

 

Nach wie vor vermisst der VDP auch eine plausible Begründung des FSC für die Einführung der OCP. Vielmehr betont der FSC nunmehr sogar selbst, dass der Nutzen marginal sei. Bis heute hat der FSC auch keinerlei Belege für die als Begründung für die OCP-Einführung genannten falschen Claims liefern können.

 

Der VDP befürchtet durch das Festhalten an der OCP einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust des FSC. Dazu trage auch die unzureichende Kommunikation des FSC bei. Festzuhalten bleibt auch, dass von den über 27.000 FSC-Zertifikatehaltern weltweit nur ein Bruchteil - etwa 150 Unternehmen – bereit ist, an der OCP teilzunehmen. Der VDP fordert daher weiter eine sofortige Aussetzung der OCP-Einführung.

 

www.vdp-online.de


BU: Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) begrüßt das Abrücken des Forest Stewardship Council (FSC) von seinen ursprünglichen Plänen zur Nutzung erfasster Daten der Online Claims Platform (OCP) für Marktanalysen.

 

Foto: VDP

 

16.06.2014

Beumer: Auftragseingang von 770 Mio. € in 2013

Die Beumer Group blickt mit einem Auftragseingang von etwa 770 Mio. € in 2013 auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr vom Produkt- zum Lösungsanbieter für Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen entwickelt und bleibt dabei bei den angestammten Tätigkeitsfeldern. Grundlage dafür sind Innovationen, die konsequente Erweiterung des Produktportfolios, deren Verkettung zu effizienten Gesamtanlagen sowie die begleitenden Dienstleistungen. Diese erstrecken sich von der Auslegung der Systeme über verschiedene Service-Stufen bis hin zu individuellen Betreiber-Modellen. Mit diesem Gesamtpaket verfolgt Beumer den Anspruch, seinen Kunden nachhaltige Systemlösungen und damit einen hohen Nutzen zu bieten.

 

Ein Beispiel für hohen Kundennutzen ist der neue Beumer fillpac. Damit diese Anlage immer exakte Füllungsgrade erzielt, ist sie mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung ausgestattet. Das vermeidet Fehlabfüllungen und somit Ausschuss. Ein weiteres Beispiel für innovative Weiterentwicklung ist die neue Maschine aus der Produktserie Beumer stretch hood. Die Beckumer haben diese Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert und ihre Funktion, Effektivität und Ergonomie nochmals verbessert.

 

Um auch in den globalen Märkten präsent zu sein, hat die Beumer Group ihre Internationalisierung konsequent vorangetrieben und weltweit Niederlassungen gegründet oder ausgebaut. Zudem hat sie in China und in Thailand Werke erweitert und eröffnet, um in den jeweiligen Regionen für die Regionen produzieren zu können. Das Unternehmen ist dadurch in den vergangenen Jahren organisch sehr stabil gewachsen. Hinzu kommen die gezielten Zukäufe internationaler Unternehmen. Zur Gruppe gehören etwa der dänische Sortiertechnik-Spezialist Crisplant oder der indische Hersteller von Mahlanlagen und Packmaschinen für die Zementindustrie Enexco Technologies. Dadurch hat Beumer seine Präsenz in den wichtigen Märkten gestärkt und gleichzeitig sein Portfolio systematisch ausgweitet, ohne die angestammten Segmente zu verlassen.

 

Alle neu hinzugekommenen Unternehmen waren bereits nach kurzer Zeit fester Bestandteil der Beumer Group – sowohl was die infrastrukturelle Einbindung sowie die Produkte und Lösungen betrifft, als auch die unterschiedlichen Firmen-Mentalitäten und regionalen Kulturen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir sehen die unterschiedlichen Kulturen in unserer globalen Unternehmensgruppe als Chance, voneinander zu lernen und möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das die Kreatitivität fördert und in dem jeder die Individualität des anderen respektiert“, betont Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Beumer Group.

 

www.beumergroup.com


BU: Eine innovative Weiterentwicklung: Die neue Maschine aus der Produktserie Beumer stretch hood.

 

Foto: Beumer

 

16.06.2014

O-I: Auszeichnung "Poduktinnovation in Glas"

„Deffis PiPaPo“, die vegetarische Sauce in der Versa-Flow-Karaffe von O-I, hat die Auszeichnung „Produktinnovation in Glas“ in der Kategorie „Lebensmittel“ erhalten. Der Preis des Aktionsforums Glasverpackung wurde am 22. Mai 2014 erstmals vergeben. Mit der neuen Auszeichnung werden innovative und außergewöhnliche in Glas verpackte Lebensmittel und Getränke prämiert. Aus insgesamt rund 30 Bewerbungen wählte die vierköpfige Jury, bestehend aus Experten aus den Bereichen Verpackung, Design, Lebensmittel und Getränke, zwei Gewinner in den Kategorien „Getränke” und „Lebensmittel” aus.

 

Die Jury lobte insbesondere die Verbindung aus Ästhetik und Nutzerfreundlichkeit, die die Glasverpackung der Sauce bietet: „Die Saucen werden in einer sehr formschönen Glaskaraffe angeboten, die durch eine spezielle Mündung auffällt und den Verbrauchern das leichte Ausgießen und exakte Portionieren von Saucen ermöglicht. Ästhetik und Nutzerfreundlichkeit harmonieren wunderbar.”

 

„Die Nachfrage nach hochwertigen und praktischen Verpackungslösungen steigt. Mit Versa Flow entsprechen wir dieser Nachfrage“, erklärt Matthias Warneke, Sales Director bei O-I Deutschland. „Der Preis bestätigt den Erfolg unserer Investitionen in Innovation und Weiterentwicklung. Damit bieten wir Verbrauchern sowie Marken einen Mehrwert“, fügt Steffi Lenz, Innovation Project Manager von O-I, hinzu.

 

Kreiert wurde PiPaPo von dem Düsseldorfer Küchenchef Jörg Tittel und von Detlef Steves, bekannt als „Chef Deffi“ aus der VOX-Kochshow „Die Superchefs“. Die innovative Verpackungslösung wird von O-I in seinem Werk in Holzminden für den europäischen Markt produziert.

 

www.o-i.com


BU: „Deffis PiPaPo“, die vegetarische Sauce in der Versa-Flow-Karaffe von O-I, hat die Auszeichnung „Produktinnovation in Glas“ in der Kategorie „Lebensmittel“ erhalten.

 

Foto: O-I

 

16.06.2014

Erstes EPAL-Paletten-Symposium in Ungarn

Die aktuelle und künftige Entwicklung des offenen Palettentauschpools in Ungarn, die Qualität der EPAL-Europalette und moderne Anwendungsmöglichkeiten wie die RFID-Technologie oder die neue Paletten-App diskutierten rund 50 Experten und Praktiker auf dem ersten Paletten-Symposium der European Pallet Association e. V. (EPAL) am 5. Juni 2014 in Budapest. Ziel des Symposiums war es, Partnerschaften und Netzwerke zwischen den Verwendern zu erweitern sowie die Präsenz der EPAL-Europalette im ungarischen Markt weiter zu erhöhen.

 

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse. Es zeigt, dass die EPAL-Europalette und der offene Palettentauschpool nicht nur für Paletten-Hersteller und -Reparateure, sondern auch für die Verwender aus Handel und Industrie ein wichtiges Thema ist“, sagte Martin Leibrandt, CEO der EPAL. Die EPAL-Europalette sei ein vielseitiger, belastbarer und ökologisch nachhaltiger Ladungsträger, der aufgrund der strengen Qualitätskontrollen ein hohes Vertrauen der Verwender genieße.

 

Ein Thema, das von den Teilnehmern, darunter auch Vertretern der ungarischen Bahn MÁV, aufmerksam verfolgt und am Rande der Veranstaltung diskutiert wurde, war die Produktion und Reparatur der EPAL-Ladungsträger nach einheitlich strengen Kriterien durch lizenzierte Unternehmen. „Das garantiert die uneingeschränkte Tauschfähigkeit“, betonte Leibrandt. Unangemeldete Kontrollen durch die unabhängige Prüfgesellschaft Bureau Veritas bei den Herstellern und Reparateuren sichern die Qualität. „Mit dieser Qualität entspricht die EPAL-Europalette allen Anforderungen der ungarischen Wirtschaft. Wir wollen deshalb weitere Lizenznehmer in Ungarn gewinnen, um das flächendeckende Netz von Hersteller- und Reparaturbetrieben weiter auszubauen“, sagte Leibrandt. In diesem Zusammenhang äußerten viele Verwender ihr Unverständnis, dass die MÁV die uneingeschränkte Tauschfähigkeit noch immer nicht akzeptiere.

 

Während Joachim Buerhop, Commercial Manager Transport & Logistics Services von Bureau Veritas, über die Qualitätskontrollen der Prüfgesellschaft informierte, berichtete Almási Gyula vom ungarischen Zollamt über aktuelle Strategien gegen Paletten-Fälschungen. Karmazin György von Magyar Logisztikai, Beszerzési és Készletezési Társaság (MLBKT) fokussierte in seinem Vortrag die Rolle der lokalen Spediteure und Logistikdienstleister für die ungarische Wirtschaft.

 

Über die modernen Verwendungsmöglichkeiten von EPAL-Europaletten mit RFID-Technologie berichtete Dr. Volker Lange, Leiter Verpackungs- und Handelslogistik, AutoID und RFID vom Fraunhofer Institut. Die eindeutige Identifizierung in Verbindung mit zielgenauer Ortung und Bewegungsverfolgung treiben die Wirtschaftlichkeit für Verwender weiter voran. Zudem präsentierte Lange eine innovative Smartphone-App zum automatisierten Erfassen von Europaletten.

 

Mithilfe der Kamerafunktion erfasst die Applikation automatisch die Anzahl gestapelter Europaletten und stuft die Holzladungsträger zugleich in die Qualitätsklassen A, B oder C ein. „Die App erleichtert die tägliche Arbeit an der Rampe, beschleunigt die Abläufe und vermeidet Diskussionen über
die Qualitätsklasse der Europaletten“, sagte Lange.

 

EPAL European Pallet Association ist der 1991 gegründete Dachverband der lizenzierten Hersteller und Reparateure von EPAL/EUR-Paletten und -Gitterboxen. Seit dem 1. August 2013 lässt EPAL unter ausschließlicher Lizenz Europaletten mit dem EPAL-Logo auf vier Eckklötzen produzieren und reparieren. EPAL ist weltweit verantwortlich für die gleichbleibende Qualität der EPAL-Ladungsträger und setzt dabei auf unabhängige externe Qualitätsprüfung. EPAL wird in 14 Ländern durch eigene Nationalkomitees vertreten, die sich der nationalen Umsetzung der EPAL-Ziele verpflichtet haben.


BU: Martin Leibrandt, CEO EPAL, erläutert den offenen Palettentauschpool.

 

Foto: EPAL


www.epal-pallets.org

 

13.06.2014

Heidelberg übernimmt Gallus vollständig

Der Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Sachkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss der Bezugsrechte durchzuführen. Hierzu wird die Ferd. Rüesch AG, Schweiz, eine von Ferdinand Rüesch kontrollierte Gesellschaft, ihre 70 %-ige Beteiligung an der Gallus Holding AG, Schweiz, als Sacheinlage in die Heidelberger Druckmaschinen AG gegen Ausgabe neuer Aktien einbringen. Nach Durchführung der Transaktion hält Heidelberg direkt und indirekt 100 Prozent der Anteile an der Gallus Holding AG. Gallus ist ein führender Anbieter im Verpackungsdrucksegment für Etiketten und Faltschachteln. Die Gruppe erzielte im Jahr 2013 mit rund 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 188 Mio. CHF.

 

Die geplante vollständige Übernahme der Gallus Holding AG beschleunigt die Entwicklung und den Einsatz von Heidelberg-Digitalprodukten im wachsenden Etikettenmarkt. Bereits im Herbst dieses Jahres stellen Heidelberg und Gallus ein neues digitales Drucksystem für den Etikettenmarkt mit Fujifilm-Technologie vor. Durch den Erwerb von rund 9 Prozent an Heidelberg-Aktien als Gegenleistung für die Gallus-Beteiligung wird Ferdinand Rüesch zudem neuer strategischer Ankerinvestor des Unternehmens. Die gleichzeitige Stärkung der Kapitalstruktur Heidelbergs unterstützt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.

 

„Wir begrüßen es sehr, dass wir mit Ferdinand Rüesch einen Ankeraktionär mit langer Branchenerfahrung gewonnen haben“, sagte Gerold Linzbach, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. „Durch die vollständige Akquisition von Gallus wird die Zusammenarbeit beider Unternehmen verstärkt. Gemeinsam werden wir die Entwicklung im Wachstumsbereich der digitalen Etikettenproduktion zügig vorantreiben.“

Heidelberg verpflichtet sich, als Gegenleistung für die einzubringende Beteiligung an der Gallus Holding AG der Ferd. Rüesch AG bis zu 23.000.000 neue Aktien zu gewähren und eine bare Zuzahlung in Höhe eines einstelligen Mio.-€-Betrages zu leisten. Die Höhe der Gegenleistung ist unter anderem abhängig von der weiteren Kursentwicklung der Heidelberg-Aktie bis zur Anmeldung der Kapitalerhöhung. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien wird mindestens € 2,70 je neuer Aktie der Gesellschaft betragen. Mit der Eintragung der Sachkapitalerhöhung ist, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, voraussichtlich im Juli dieses Jahres zu rechnen. Die Ferd. Rüesch AG verpflichtet sich zu einer Haltedauer der erworbenen Aktien bis zum 31. Juli 2015.

 

Durch die Sachkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital wird das Grundkapital der Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals durch Ausgabe der neuen Aktien um bis zu € 58.880.000,00 auf bis zu € 659.040.714,24 erhöht.

 

„Sowohl die Stärkung der Kapitalstruktur als auch die operativen Synergien schaffen notwendige Freiräume, um das Leistungsangebot beider Unternehmen weiter auszubauen“, sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand bei Heidelberg. „Damit ist der Startschuss für die ergebnisorientierte Ausrichtung des Portfolios und die dafür erforderlichen Schritte gefallen.“

 

Weitere Termine:

 

Die Veröffentlichung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/2014 findet am 11. Juni 2014 statt.

 

Die ordentliche Hauptversammlung von Heidelberg findet am 24. Juli 2014 statt.

 


www.heidelberg.com
www.gallus-group.com

 

BU: Bilanz-PK 2014: Dr. Gerold Linzbach (CEO, re.) und Dirk Kaliebe (CFO).

 

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

 

12.06.2014

Vollpappe-Verpackungen nachgefragt

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 475.000 Tonnen Verpackungen aus Vollpappe mit einem Produktionswert von 488,5 Mio. Euro hergestellt. Damit hat der Branchenumsatz der deutschen Vollpappen-Industrie 2013 gegenüber 2012 um 0,8 Prozent zugelegt, teilt der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) mit Sitz in Darmstadt mit. Das Umsatzwachstum von Vollpape-Kartonagen ist damit wesentlich kräftiger ausgefallen als bei anderen papierbasierten Verpackungen und der Papierverarbeitung insgesamt.

 

Die Verbandsmitglieder zeigten sich auf der VVK-Mitgliederversammlung Ende Mai 2014 in Hamburg zuversichtlich, dass sich die gute Branchenkonjunktur auch in diesem Jahr fortsetzen wird. In den ersten Monaten konnte bereits ein bemerkenswertes Mengenwachstum erzielt werden, so dass der VVK einen guten Start in das Jahr 2014 feststellen kann.

 

VVK-Geschäftsführer Thomas Pfeiffer führt die gute Branchenkonjunktur auf die unverzichtbaren Beiträge von Verpackungen aus Vollpappe zu einer funktionierenden Warenlogistik zurück: „Vollpappe ist ein vielseitiger, leistungsfähiger und nachhaltiger Packstoff, der ein breites Spektrum von modernen und kosteneffizienten Verpackungslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete ermöglicht. Sie können aufgrund ihrer Materialeigenschaften in hervorragender Weise an die Füllgutbesonderheiten und an die daraus resultierenden Einzelanforderungen bei der Fertigung, beim Transport und beim Gebrauch, also in der gesamten Lieferkette, angepasst werden. Auf allen Stufen ihres Lebensweges bieten Verpackungen aus Vollpappe ein großes Potential an Mehrfach-Nutzen und Rationalisierungsmöglichkeiten über die gesamte Lieferkette hinweg.“

 

Ebenfalls auf dem Verbandstreffen vorgestellt wurde die mittlerweile 6. Auflage des VVK-Handbuches „Verpackungen aus Vollpappe“. Das Standardwerk der deutschen Vollpappen-Industrie bietet eine umfassende Gesamtdarstellung von der Herstellung der Vollpappe über ihre Verarbeitung bis hin zum Einsatz von Vollpappe-Kartonagen in der Warendistribution. Das Handbuch wird in der beruflichen Ausbildung der Packmitteltechnologen sowie in den für die Verpackungsindustrie relevanten Fachhochschulen als Lehrbuch eingesetzt.

 

Das Handbuch kann bei der VVK-Geschäftsstelle online unter info@vvk.org kostenlos angefordert werden.

 

Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen bestätigten die Verbandsmitglieder den VVK-Vorstand mit Gerhard Hackstedt als Vorsitzenden und Dr. Ralph Dengler als stellvertretenden Vorsitzen für die nächsten zwei Jahre.

 

www.vvk.org

 

BU:  Das Umsatzwachstum von Vollpape-Kartonagen ist 2013 wesentlich kräftiger ausgefallen als bei anderen papierbasierten Verpackungen und der Papierverarbeitung insgesamt.

 

Foto: VVK

 

11.06.2014

Ishida vergrößert britische Zentrale

Ishida auf Wachstumskurs: Das auf Wiege- und Verpackungstechnik spezialisierte Unternehmen hat jetzt die europäische Unternehmenszentrale in Birmingham (England) erweitert. Durch den Umzug der Abteilungen Vertrieb und Service in ein neu erworbenes Gebäude wurde Platz geschaffen für den Ausbau der Produktion.

 

Ishida Europe ist die 1985 gegründete Tochtergesellschaft des japanischen Ishida Konzerns und zuständig für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Das Unternehmen beschäftigt 450 Mitarbeiter und erreicht einen Umsatz in Höhe von 145 Millionen Euro. Die Zentrale im englischen Birmingham integriert auch einen großen Produktionsstandort, in dem zum Beispiel sämtliche Mehrkopfwaagen für den europäischen Markt gefertigt werden. Im Zuge der Expansion von Ishida Europe wurde jetzt eine benachbarte Immobilie gekauft und modernisiert. Das Gebäude mit 2.000 m² Fläche nutzen die Mitarbeiter von Vertrieb und Service.

 

Dank der zusätzlichen Büroräume gewinnt Ishida dringend benötigten Platz. So konnte für ein Investitionsvolumen von mehr als 1 Millionen Euro ein neuer Demo-Bereich mit kompletten Verpackungslinien eröffnet werden. In der Einrichtung lässt sich sogar die Verarbeitung frischer und gefrosteter Produkte unter realen Bedingungen vorführen.

 

Der Geschäftsführer von Ishida Europe, Graham Clements, kommentiert: „Die Investition unterstreicht die Bedeutung von Ishida Europe innerhalb unseres globalen Unternehmens. Auch auf stark umkämpften Märkten schaffen wir es zu wachsen.“

 

Ishida konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand. Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe.

 

www.ishida.de

 

BU: Repräsentativ: In diesem Gebäude residieren jetzt Vertrieb und Service von Ishida Europe.

 

Foto: Ishida

 

06.06.2014

Automatica 2014: Besucher- und Ausstellerzuwachs

Die Automatica 2014 zieht eine positive Bilanz: Über 10% mehr Besucher und 7 % mehr Aussteller kamen vom 3.-6. Juni nach München. Messegeschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: „Die Zuwachsraten und die hohe Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern belegen, dass die Automatica ihre Führungsrolle ausgebaut hat.“

 

32 % der Besucher kamen aus dem Ausland, eine Steigerung von über 15 %.  „Das Motto der Automatica - „Optimize Your Production“ – hat auf der ganzen Welt Hochkonjunktur“, erklärt Hans-Dieter Baumtrog, Vorstandsvorsitzender VDMA Robotik + Automation. „Es geht um Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Produkten. Und hierbei sind Integrated Assembly Solutions, Robotik und Industrielle Bildverarbeitung der Schlüssel zum Erfolg! Die steigende Internationalität der Automatica ist ein klares Indiz für diese Entwicklung.“ Stefan Kapferer, beamteter Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, ergänzt: „Die Automatica hat einmal mehr die herausragende Position Deutschlands in der Robotik und Automation demonstriert.“ 

 

Auch auf europäischer Ebene wird die Rolle der Branche deutlich: Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, enthüllte auf der Messe das weltweit größte zivile Robotik-Förderprogramm Sparc Mit einem Gesamtvolumen von 2,8 Mrd. € soll Europas führende Position in der Robotik ausgebaut werden und damit mehr als 240.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Kroes betonte: „Die Automatica ist der perfekte Schauplatz für die neueste europäische Robotertechnologie.”

 

Mit der Mensch-Maschine-Kooperation erreicht die Robotik und Automation eine neue Dimension: Roboter nehmen Menschen monotone, gesundheitsschädliche und niederwertige Arbeiten ab. Das macht Arbeitsplätze produktiver, flexibler und ergonomischer. In zahlreichen Beispielen zeigte die Automatica die enormen Potentiale auch für kleine und mittelständische Firmen. Die marktreife Servicerobotik hat für großes Interesse gesorgt: Über 60 Firmen, spezialisiert auf Servicerobotik mit B2B-Bezug, zeigten die außergewöhnlichen Möglichkeiten intelligenter Serviceroboter und Komponenten aus den Bereichen Medizin und Pflege, Inspektion und Wartung sowie aus der Logistik. Die Berliner Firma Argo Medical Technologies gewann den ersten Service Robotics Masters Start-up Award mit ihrem Exoskelett-Anzug, der querschnittsgelähmten Menschen das Gehen wieder ermöglicht.

 

Das Messeangebot sorgte für volle Hallen und gute Stimmung bei Ausstellern und Besuchern. Das unabhängige Marktforschungsinstitut tns infratest ermittelte: Insgesamt 97 % der befragten Besucher fanden die Vollständigkeit des Angebots gut bis ausgezeichnet, 95 % lobten die gute Präsenz von Marktführern. Entsprechend positiv war auch das Feedback bei den Ausstellern: Für 95 % der befragten Firmen war die Stimmung auf der Messe gut bis ausgezeichnet.

 

Die nächste Automatica findet vom 21.-24. Juni 2016 in München statt.

www.automatica-munich.com


BU: Die Automatica 2014 zieht eine positive Bilanz: Über 10% mehr Besucher und 7 % mehr Aussteller kamen vom 3.-6. Juni nach München.

 

Foto: Messe München

 

06.06.2014

Biederbick RKW-Vorstandsvorsitzender

Roland Roth, CEO der RKW-Gruppe, wechselt in den Aufsichtsrat. Neuer Vorstandsvorsitzender wird ab dem 01. Juli 2014 Harald Biederbick. Neben den personellen Veränderungen stellt sich die RKW-Gruppe auch strukturell neu auf: Die Zusammenfassung der Aktivitäten in drei Divisionen soll eine optimierte Unternehmensperformance sicherstellen.

Mit der Berufung Biederbicks zum Vorstandsvorsitzenden setzt der führende Hersteller von Kunststofffolien und Vliesstoffen ein klares Zeichen für Kontinuität im Unternehmen. Der 42-jährige Harald Biederbick ist seit 2009 als CFO im Vorstand der RKW-Gruppe für Finanzen, Controlling, HR und IT verantwortlich.

 

Roland Roth wechselt in den Aufsichtsrat und bleibt der RKW weiterhin sehr eng verbunden. Seine Tätigkeit als Präsident der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. wird er auch nach dem Ausscheiden aus dem RKW-Vorstand fortführen. Neben Roland Roth wird mit Franklin H. Smith ein weiterer international erfahrener Experte der Kunststoffindustrie in den Aufsichtsrat der RKW bestellt.

 

Roland Roth ist seit 1998 in der Geschäftsführung und seit 2009 Vorstandsvorsitzender der RKW. Unter seiner Führung hat sich die Unternehmensgruppe sehr erfolgreich entwickelt: Roth setzte verstärkt auf den globalen Ausbau strategischer Produktbereiche in Wachstumsmärkten. Durch den Neubau des Produktionsstandortes RKW Egypt 2010 wurde der Grundstein für die Expansion im Mittleren Osten gelegt. Mit der Akquisition des Folienherstellers Danafilms wurde der Zugang zum nordamerikanischen Markt geschaffen. In China entsteht derzeit ein neuer RKW-Standort, der 2015 den Betrieb aufnehmen wird.

Den internationalen Wachstumskurs soll der neue Vorstand erfolgreich fortsetzen. Die RKW-Gruppe wird sich noch stärker auf den globalen Ausbau von strategischen Produktbereichen in den verschiedenen Wachstumsmärkten konzentrieren und die führende Position im Heimatmarkt Europa weiter ausbauen. Mit Wirkung zum 01. Juli 2014 erfolgt die Überführung der bisherigen fünf Geschäftsbereiche in drei Divisionen. Jede davon wird von einem der drei Vorstandsmitglieder geführt:

 

• Division Packaging von Matthias Kaufmann
• Division Hygiene & Industrial (inklusive Nonwovens) von Dr. Manfred Bracher
• Division Agriculture von Harald Biederbick

 

Die Kunden werden auch künftig von den gleichen Ansprechpartnern betreut. Aufgrund kürzerer Entscheidungswege werden Service und Reaktionszeit weiter verbessert werden. „Harald Biederbick wird sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Matthias Kaufmann und Dr. Manfred Bracher dieser verantwortungsvollen Aufgabe mit vollstem Einsatz stellen. Mit ihm an der Spitze wissen wir die RKW in guten Händen“, so Roland Roth.

 

Die RKW-Gruppe gehört zu den international führenden Herstellern von hochwertigen Kunststofffolien und Vliesstoffen. An 23 Standorten rund um den Globus entwickelt und produziert das Unternehmen Folien- und Vliesstofflösungen für verschiedene Anwendungsbereiche. In ihren drei Divisionen Hygiene & Industrial, Packaging und Agriculture bietet die RKW-Gruppe Produkt- und Servicelösungen für die Bereiche Hygiene und Medical, Technische Folien für die weiterverarbeitende Industrie, Produkte für die Verpackungsbranche (Industrie- und Konsumverpackungen) sowie für die Agrar- und Bauindustrie.

 

Seit fast 60 Jahren setzt die RKW-Gruppe Maßstäbe in Qualität, Innovation und Service, von denen Kunden sowohl lokal als auch weltweit profitieren. Das unabhängige Familienunternehmen erwirtschaftete mit seinen mehr als 3.000 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 860 Millionen Euro.

 

www.rkw-group.com

 

BU: Harald Biederbick wird neuer Vorstandsvorsitzender der RKW-Gruppe.

 

Foto: RKW

 

05.06.2014

Drucken Merken Empfehlen Seyfert wird Teil der Palm-Gruppe

Das traditionsbewusste und erfolgreiche Unternehmen Seyfert mit Stammsitz in Reichenbach a. d. Fils befindet sich seit 102 Jahren im Besitz der Familie Seyfert. Im Rahmen des anstehenden Generationswechsels hat sich Herr Frank Seyfert dazu entschlossen, mit Wirkung zum 1. Juni 2014 das Unternehmen auf das befreundete Familienunternehmen Palm zu übertragen. Damit ist sichergestellt, dass sich die Seyfert Werke unter ihrem angestammten Namen gestärkt weiter entwickeln können. Seyfert steht weiterhin allen Kunden als zuverlässiger und kompetenter Lieferant und Partner zur Verfügung. Auch als Arbeitgeber bleibt Seyfert ein berechenbarer und sicherer Partner.

 

Die Seyfert Gruppe betreibt in Deutschland drei Wellpappenwerke. In Frankreich gehören ihr drei weitere Wellpappenwerke, zwei Bogenverarbeitungsbetriebe sowie eine Papierfabrik für Wellpappenrohpapier. Im Geschäftsjahr 2013 wurde mit 1.200 Beschäftigten ein Umsatz von 280 Mio. € erwirtschaftet.

 

Die Palm Gruppe betreibt vier Papierfabriken mit sieben Papiermaschinen für die Produktion von Zeitungsdruckpapier und Wellpappenrohpapier. An 17 Standorten werden Wellpappenerzeugnisse hergestellt und verarbeitet. Palm erwirtschaftete 2013 mit 3.000 Beschäftigten einen Umsatz von 1,15 Mrd. €. Der Zusammenschluss mit Seyfert ist eine ideale Ergänzung. Er stärkt Palm im deutschen Markt und erweitert das Angebot für Verpackungen auf dem französischen Markt.

 

www.papierfabrik-palm.de

 

BU: Palm-Werk in Wörth. Den Zusammenschluss mit Seyfert wertet die Palm-Grupe als ideale Ergänzung.

 

Foto: Palm Gruppe

 

04.06.2014

O-I beruft Prechtl in Führungsposition

O-I, weltweit größter Hersteller von Glasverpackungen, hat Michael Prechtl zum Country Group Executive für Deutschland und die Tschechische Republik ernannt. Michael Prechtl wird künftig für die betrieblichen und geschäftlichen Aufgaben in Deutschland und der Tschechischen Republik – und somit für 950 Mitarbeiter in fünf Werken – verantwortlich sein. Er wird die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit von O-I in diesen Ländern weiter stärken, um den Bedürfnissen der Kunden nach nachhaltigeren und gesunden Glasverpackungslösungen nachzukommen.

 

„Michael Prechtl ist sowohl Experte für das Business Development als auch sehr erfahren im Bereich Glasverpackung. Damit bietet er optimale Voraussetzungen für den weiteren Ausbau unserer Central Europe Country Group“, sagt Vitaliano Torno, Vice President European Countries bei O-I. Michael Prechtl stößt von Masonite International Inc., einem der weltweit führenden Türenhersteller, zu O-I. Dort war er als Managing Director für Europa tätig. Zuvor arbeitete er für Saint Gobain, wo er sechs Jahre lang CEO der Gobain Oberland AG war. Zudem war er in verschiedenen Positionen in Vertrieb und Marketing bei Mayr Melnhof Packaging, Kraft Foods und Procter & Gamble tätig. Seinen Master-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre erlangte er an der Wirtschaftsuniversität Wien.

 

Über O-I: Owens-Illinois, Inc. (NYSE: OI) ist der weltweit größte Hersteller von Glasverpackungen und bevorzugter Partner vieler führender Lebensmittel- und Getränkemarken. Im Jahr 2013 erzielte O-I Einkünfte in Höhe von 7 Milliarden USD. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im US-amerikanischen Perrysburg, Ohio und beschäftigt rund 22.500 Mitarbeiter in 77 Werken in 21 Ländern. O-I bietet sichere, reine und nachhaltige Verpackungen mit großen Differenzierungspotenzialen für Marken – besonders wichtig angesichts eines immer globaler werdenden Marktes. Mit seiner ""Glass Is Life""-Kampagne weist O-I in den wichtigsten Märkten weltweit auf die vielfältigen Vorteile von Glas als Verpackungsmaterial hin.

 

www.o-i.com
www.glassislife.com

 

BU: Michael Prechtl ist neuer Country Group Executive für Deutschland und die Tschechische Republik bei O-I.

 

Foto: O-I

 

03.06.2014

Chromos: Spartanics-Vertriebsrechte für Europa

Die Chromos GmbH hat die exklusiven Vertriebsrechte für das US-amerikanische Unternehmen Spartanics im deutschsprachigen Europa übernommen. Der Entscheidung, die Mitte 2013 getroffen wurde, ging eine Evaluation der am Markt verfügbaren Systeme zum Laser-Stanzen voraus. Die 1963 in Rolling Meadows, Illinois/USA, gegründete Firma Spartanics hat sich vor allem auf Stanzsysteme spezialisiert. Das Unternehmen, das rund 50 Mitarbeiter beschäftigt und einen seiner traditionellen Anwendungsschwerpunkte bei Plastikkarten hat, ist seit einigen Jahren auch im Bereich der Laser-Technologie aktiv.

 

Das Stanzen von Etiketten mittels Laser, das keine Werkzeuge erfordert und Einrichtzeiten sowie Makulatur minimiert, gewinnt speziell in Verbindung mit dem Digitaldruck zunehmend an Bedeutung. Die von Spartanics angebotene L-Serie ist in Bahnbreiten von 210 und 350 mm verfügbar. Es handelt sich um ein modular konzipiertes Offline-System, sodass zusätzlich zum Laser-Stanzen auch Funktionen wie Lackieren, Laminieren, Rotationsstanzen, Gitterabzug, Längsschneiden sowie Inspektion und Aufwickeln integriert werden können. Chromos verhandelt derzeit bereits mit zahlreichen Interessenten, sodass mit ersten Inbetriebnahmen im Verlaufe des Jahres 2014 gerechnet wird.

 

www.chromos.de


BU: Das Laser-Stanzsystem L350 von Spartanics für die Verarbeitung von Rolle auf Rolle.

 

Foto: Chromos

 

03.06.2014

Mall+Herlan: Neuer Geschäftsführer

Mit Wirkung zum 1. Juli 2014 wird Roger Schmidt die Leitung der Business Unit Metal Packaging der Schweizer Wifag-Polytype Gruppe übernehmen und in dieser Funktion zugleich Geschäftsführer der Mall+Herlan GmbH sein. „Wir freuen uns, dass wir mit Roger Schmidt einen so erfahrenen und kompetenten Manger mit Prozess-Kompetenz gefunden haben“, so Peter Ruth, CEO der Wifag-Polytype Gruppe. „Mit seiner Nomination verstärkt sich die Mall+Herlan Gruppe mit einem ausgewiesenen Fachmann für Verfahrenssysteme und Oberflächentechnik, um den Vorsprung der Mall+Herlan Produktionssysteme durch weitere Integration der Linien- und Prozesskompetenz auszubauen.“

 

Roger Schmidt schloss sein Studium in Feinwerktechnik/Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an der FH Esslingen ab. Während seines beruflichen Werdegangs bei verschiedenen, deutschen Anlagenbauern hat er sich Kompetenzen im Bereich Biege-, Stanz- und Umformtechnik angeeignet. In seiner letzten Funktion als Divisionseiter eines führenden Systemlieferanten der Oberflächen- und Fördertechnik sowie der Materialfluss-Automation für die Automobilindustrie und Spezialanwendungen bringt Schmidt langjährige und breite kommerzielle und technische Erfahrungen aus dem Projektgeschäft für hochproduktive Anlagen bei global tätigen Kunden mit.

 

Die Mall+Herlan Gruppe beschäftigt insgesamt 250 Mitarbeiter und ist eine 100%ige Tochter der Schweizer Unternehmensgruppe Wifag-Polytype. Die Wifag-Polytype Gruppe bietet Gesamtsystemlösungen (Maschinen- und Prozesse-Technologie) zur Herstellung von einteiligen Metall-Containern wie Aluminium Dosen/Tuben und Stahldosen, Plastik-Containern wie extrudierte/laminierte Tuben und tiefgezogene Bechern und Schalen und Digitaldruck/Beschichtungslösungen für Kunststoff-, Papier- und Alufolien an. Mit ihren rund 1200 Mitarbeitern ist die Wifag-Polytype mit Vertriebs-, Service und Produktionsstandorten weltweit aktiv.

 

www.mall-herlan.de


BU: Roger Schmidt (li.), neuer Geschäftsführer von Mall+Herlan, und Peter Ruth, CEO der Wifag-Polytype Gruppe.

 

Foto: Mall+Herlan

 

02.06.2014

Mehr als 170 Aussteller auf der Zellcheming

Auf der Zellcheming-Expo vom 24. – 26.06.2014 in Frankfurt präsentieren mehr als 170 Aussteller und 13 Verlage das Neueste aus allen Bereichen der Papier herstellenden und weiterverarbeitenden Industrie. Rund um die Messe und den Kongress erwarten den Besucher viele Angebote und Sonderflächen für den Informationsaustausch mit bestehenden und neuen Kontakten.

 

Der Gemeinschaftsstand „Forschung & Wissenschaft“ des Zellcheming e.V. bringt Forschung, Wissenschaft und Industrie näher zusammen. Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen geben hier Einblicke in ihre Projekte und informieren über Aus- und Weiterbildungsangebote. Auf dem Marktplatz „Fibers in Process“ präsentieren sich Aussteller der Focus Areas „Technology & Services“, „Materials & Processing“ sowie „Research & Development“. Auf einem frei zugänglichen Messeforum in Form einer Trendlounge werden kostenlose Vorträge im interaktiven Format und Produktpräsentationen angeboten. Ein Jobboard zeigt vakante Stellen der ausstellenden Firmen auf und ermöglicht es dem Besucher, diese direkt vor Ort persönlich zu kontaktieren.

 

Am ersten Veranstaltungsabend lädt der Zellcheming e. V. zum Ausstellerabend ein. Unter dem Motto „Willkommen in Frankfurt“ wird bei hessischen Spezialitäten der erste Messetag gefeiert. Am 25.06.2014 findet der traditionelle Sommerabend im Portalhaus statt. Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen kulinarischen Höhepunkten aus aller Welt bietet den idealen Rahmen, um Geschäftsfreunde und -partner in angenehmer und moderner Atmosphäre zu treffen. Der parallel stattfindende Kongress bietet den Teilnehmern mit einem hochkarätigen Programm die ideale Plattform zum Wissens- und Informationsaustausch zu den aktuellen Themen der Branche. Das vorläufige Kongressprogramm sowie Karten für den Sommerabend stehen unter www.zellcheming.de zur Verfügung. Kostenlose Eintrittskarten zur Messe sind unter www.zellcheming-expo.de/eintrittskarten erhältlich.

 

www.zellcheming-expo.de

 

BU: Auf der Zellcheming 2014 präsentieren sich mehr als 170 Aussteller

 

Foto: Mesago

 

02.06.2014

Rockwell: Neuer Country Sales Manager

Rockwell Automation hat die Ernennung von Christopher Stürmer zum Country Sales Director Deutschland bekanntgegeben. Der 47-jährige Betriebswirt und gelernte Elektrotechniker ist seit Oktober 2012 für das Unternehmen tätig. In seiner neuen Position verantwortet Stürmer die Geschäftsentwicklung im strategisch wichtigen deutschen Automatisierungsmarkt. Christopher Stürmer berichtet als Sales Director an Marcel Woiton, der für die Vertriebsregion Nordeuropa verantwortlich zeichnet.

 

„Der deutsche Markt besitzt derzeit wieder eine große Dynamik. Die Gestaltung intelligenter Produktionsprozesse, in Deutschland unter dem Begriff Industrie 4.0 - bei Rockwell Automation sprechen wir von Connected Industrial Enterprise -, prägt viele Diskussionen", kommentiert Christopher Stürmer. „Wir sind mit unseren Produkten, Lösungen und Services gut aufgestellt und entwickeln sie kontinuierlich weiter, um Maschinen- und Anlagenbauern, Systemintegratoren und Endkunden passgenaue, intelligente und effiziente Lösungen an die Hand zu geben und sie damit im globalen Wettbewerb zu unterstützen. Ich freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Vertriebsteam diesen Weg mitzugestalten."

 

Christopher Stürmer war zunächst als OEM Sales Manager für Nordost- und Westdeutschland bei Rockwell Automation tätig, ehe er in seine aktuelle Position wechselte. Vor seinem Eintritt in das Unternehmen bekleideteer diverse Management-Positionen, unter anderem als Sales Manager Europe für die ASYS Group. Stürmer hat einen Master in Business Management.

 

www.rockwellautomation.de

 

 

Packaging News - Juli 2014

 

31.07.2014

Prowell: Ausbau des Verpackungsparkmodells

Prowell, ein Unternehmen der Progroup AG, hat bereits 1998 das erste Verpackungsparkmodell ins Leben gerufen. Im 2. Halbjahr 2015 wird nun in einer strategischen Partnerschaft mit dem Kunden Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante dieses Modells in Betrieb gehen. Am Standort Plößberg entsteht das 8. Formatwerk der Prowell GmbH. Dieses Werk wird im Netzwerk der übrigen Prowell Werke integriert sein und so das maximale Maß an Synergien und Integrationseffekte erzielen.

Bei einem Verpackungspark wird der Verpackungshersteller direkt über vollautomatische Transportsysteme mit Wellpappenformaten von Prowell beliefert. Nahezu der gesamte Prozess ist über IT-Systeme automatisiert. Mit Erfassung eines Verpackungsauftrages beim Verpackungshersteller wird unmittelbar eine Bestellung bei Prowell ausgelöst. Darauf basierend erfolgt die Herstellung und Bereitstellung der Wellpappenformate. Sobald beim Verpackungshersteller der jeweilige Auftrag verplant wird, wird die automatische Anlieferung ausgeführt – ganz ohne jeglichen manuellen Eingriff.

Der maßgebliche Nachteil integrierter Verpackungswerke gegenüber diesem Konzept liegt in der Beschränkung der Wellpappenanlage auf die Belieferung von nur wenigen Verarbeitungsmaschinen und damit in der vergleichsweise niedrigen Auslastung der Wellpappenanlagen und der damit verbundenen Optimierungsprobleme. Durch den Verpackungspark werden diese Nachteile eliminiert, indem die Volumenproduktion einer Hochleistungswellpappenanlage unter Vermeidung logistischer Nachteile mit spezialisierter Verpackungsherstellung kombiniert wird. Insbesondere durch die Vernetzung der beiden Geschäftsmodelle entsteht ein klarer Vorteil gegenüber den traditionellen Geschäftsmodellen.

Gemeinsam mit dem Verpackungsspezialisten Liebensteiner wird Prowell nun eine Variante des Geschäftsmodells im 2. Halbjahr 2015 starten. Die Grundprinzipien der räumlichen Nähe bleiben bestehen. Der Unterschied zu den bisherigen Verpackungsparks liegt darin, dass Prowell sich erstmalig bei einem Kunden niederlässt und nicht umgekehrt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um das Unternehmen Liebensteiner und weitere regionale Prowell Kunden weiter zu stärken. Die hochmoderne „state of the art“ Wellpappenanlage wird pro Jahr 180 Mio. m² mit einer Arbeitsbreite von 2,50 m produzieren.


www.progroup.ag

BU: Im 2. Halbjahr 2015 wird in einer strategischen Partnerschaft mit Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante des Verpackungsparkmodells von Prowell in Betrieb gehen.

Foto: Prowell

 

25.07.2014

Benelux zu Gast bei Bobst Meerbusch

Für den 18. Juni 2014 hatte Bobst Faltschachtelhersteller aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden zum Benelux Vouwkartondag in sein Competence Center in Meerbusch geladen. Knapp 60 Teilnehmer aus mehr als 20 namhaften Betrieben folgten der Einladung zu der eintägigen Veranstaltung, um sich im Rahmen von Präsentationen und Maschinenvorführungen über neueste Möglichkeiten der Optimierung der Produktionsprozesse beim Stanzen und Faltschachtelkleben zu informieren.

Sowohl die Vorträge als auch die Maschinenvorführungen fanden in niederländischer Sprache statt. Gleichzeitig bot die Veranstaltung den Teilnehmern – darunter sehr viele Maschinenführer – ein ideales Forum für den Gedankenaustausch rund um aktuelle Trends in der Faltschachtelproduktion. Live-Demos inklusive Auftragswechsel gab es an einer Flachbettstanze Expertcut 106 PER der neuesten Generation mit Power Register II sowie an einer Faltschachtel-Klebemaschine Expertfold 110 A-2 CSM. Beide Maschinen sind im Bobst Competence Center Meerbusch zu Vorführ- und Schulungszwecken installiert.

„Wir haben uns sehr über den enormen Zuspruch gefreut, der unsere Erwartungen sogar noch übertroffen hat“, erklärt Dick van Bruggen, Geschäftsführer bei Bobst Meerbusch. „Es war richtig, die Themen Produktivität, Qualität und innovative Service-Dienstleistungen in den Mittelpunkt der Veranstaltung zu rücken. Das alles sind Themen, mit denen sich unsere Kunden derzeit besonders intensiv beschäftigen.“ Sicherlich könne der große Andrang zudem als Beleg dafür gesehen werden, dass Faltschachtelhersteller Bobst gerade auch bei diesen Themen eine besondere Innovationskraft zutrauen. „Wir arbeiten mit vielen unserer Kunden gemeinsam sehr intensiv daran, die Prozesse in der Faltschachtelherstellung mit intelligenten, innovativen Technologien immer weiter zu optimieren. Das Ziel ist, dass wir gemeinsam im Markt eine führende Position halten. Der Erfolg dieser Veranstaltung ist wohl auch vor diesem Hintergrund zu sehen.“

So stieß zum Beispiel das innovative Filtersystem Oil Cleaner für Flachbettstanzen von Bobst bei den Besuchern des Benelux Vouwkartondags auf großes Interesse. Diese wegweisende Lösung reinigt das Öl, indem sie Metallpartikel und Abbauprodukte bis zu einer Größe von 3 µm ausfiltert. Parallel zum Ölkreislauf installiert, verlängert der Oil Cleaner signifikant die Lebensdauer des Öls, was die Umwelt schont und die Wartungskosten reduziert.

Ein zweites Highlight war die universelle Abpackanlage Ergosa von Impack Packaging Equipment Design, die Bobst im Rahmen einer Vertretungsvereinbarung weltweit mit Ausnahme der USA, Kanadas und Großbritanniens exklusiv vertreibt. In der Herstellung kleiner bis mittlerer Auflagen von Längsnaht- und 4/6-Punkt-Schachteln kombiniert sie hohe Flexibilität und Leistung, womit sie die Lücke zwischen halb- und vollautomatischen Abpackern schließt. Damit fügt sich die ERGOSA-Anlage perfekt in das Portfolio von Bobst ein, das verschiedene manuelle und automatische Abpacker für Faltschachtel-Klebemaschinen umfasst.

Maschinen von Bobst bleiben bei Kunden in aller Regel über mehrere Jahrzehnte hinweg im Mehrschichtbetrieb im Einsatz. Entsprechend zeigten sich die Besucher des Benelux Vouwkartondags gerade auch an den innovativen Service-Dienstleistungen der Business Unit Service interessiert. Diese bestehen zum einen aus vorbeugenden Services wie dem Maintenance Plus Programm von Bobst, das je nach Beanspruchung der vor Ort installierten Maschinen individuell auf die Anforderungen von Kunden abgestimmt wird. Das stellt langfristig eine höchstmögliche Verfügbarkeit und Leistung der Maschinen sicher. In diesem Zusammenhang wurde auf der Veranstaltung auch die von der Business Unit Service angebotene Tiegel-Konditionierung für Flachbettstanzen vorgestellt. Bei ihr wird jegliche Oxidation der Tiegel mit Hilfe eines patentierten Werkzeugs von Bobst und spezieller, NSF-zertifizierter Reinigungsmittel entfernt.

Zum anderem bietet das ‚Boost my Bobst’-Programm der Business Unit Service eine breite Palette verschiedener Möglichkeiten, die Produktivität, die Produktionsqualität, die Sicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltbilanz bereits installierter Maschinen weiter zu verbessern. Das garantiert Faltschachtelherstellern die Zukunftssicherheit ihrer Investitionen und gibt ihnen gleichzeitig Möglichkeiten an die Hand, sich neue Umsatzpotenziale zu erschließen.

Mit Baumer hhs, Deutsche Leasing, Hesse Stanzwerkzeuge und Planatol beteiligten sich vier Partnerunternehmen am Benelux Vouwkartondag. Dabei war Baumer hhs mit einem Vortrag zum Thema innovative Leimauftragssysteme und einer Live-Demonstration unmittelbar in das Programm eingebunden.

„Wenn wir sowohl langjährige Kunden als auch potenzielle Kunden zu praxisorientierten, thematisch fokussierten Informationsveranstaltungen in räumlicher Nähe einladen, nehmen sie das sehr gerne an. Diese Erfahrung haben wir bereits im vergangenen Jahr mit unseren Expertentagen gemacht. Der große Zuspruch zum Benelux Vouwkartondag hat das jetzt einmal mehr bestätigt“, zieht van Bruggen eine Bilanz beider Veranstaltungen.

Bobst ist der weltweit führende Lieferant von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungshersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien. Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen Bobst ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 11 Produktionsstätten in 8 Ländern und beschäftigt mehr als 5.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von CHF 1,354 Mrd. (ca. EUR 1,110 Mrd.).


www.bobst.com

BU: Knapp 60 Teilnehmer aus mehr als 20 namhaften Faltschachtelbetrieben aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden waren Mitte Juni 2014 der Einladung zum Benelux Vouwkartondag im Bobst Competence Center in Meerbusch gefolgt.

Foto: Bobst

 

22.07.2014

Groninger auf der PDA in Istanbul

Groninger hat an der Konferenz der PDA (Parenteral Drug Association) teilgenommen und diese auch mitorganisiert. Die Veranstaltung war vom 23.-27.6.2014 in Istanbul, Türkei; Thema: „Parenteral Manufacturing“.

Die Türkei ist ein stark wachsender Markt für die parenterale Produktion von pharmazeutischen Erzeugnissen. Mit Unterstützung der Ministerien für Gesundheit und Entwicklung produziert die türkische Pharmaindustrie nicht nur für den eigenen Markt, sondern stellt auch anspruchsvolle Medikamente für den Weltmarkt her.

Die Nachfrage der ansässigen Pharmaunternehmen sowie die aktuellen Entwicklungen in der Türkei bewegten die Parenteral Drug Association dazu, eine Konferenz zum Thema „Produktion Parenteraler Pharmaprodukte“ zu organisieren. Diese Fachveranstaltung vom 23. bis zum 27. Juni 2014 in Istanbul zog über 140 Besucher aus der Türkei und angrenzenden Ländern an.

Als Partner der PDA zeigte sich das Crailsheimer Maschinenbauunternehmen Groninger mitverantwortlich für die Organisation der Konferenz. Im anschließenden Workshop an Groninger Produktionsmaschinen diskutierten Produktionsleiter sowie Professoren, Geschäftsführer und technische Leiter von führenden Pharmaherstellern unter der Moderation von Herrn Dr. Wenzel Novak, Leiter Forschung und Entwicklung bei Groninger, über das Erreichen perfekter Abfüllergebnisse.

Ein weiterer Aspekt, der inhaltlich in mehreren Vorträgen präsentiert wurde, bezog sich auf Vorschriften und Anforderungen der europäischen, nordamerikanischen und internationalen Behörden. Die vielen positiven Stimmen der Teilnehmer haben die PDA bereits dazu veranlasst, eine weitere Themenveranstaltung in der Türkei zu planen.

www.groninger.de

BU: Die Türkei ist ein stark wachsender Markt für die parenterale Produktion von pharmazeutischen Erzeugnissen.

Foto: Groninger

 

19.07.2014

Bobst: Verstärkung der Produktlinie Coating

Die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Aluminium-Beschichtungsanlage, die an einen europäischen Converter gelieferter wurde, hat Bobst in der Entscheidung bestätigt, eine eigenständige PL Coating in die Business Unit „Web-fed“ zu integrieren. Die Business Unit „Web-fed“ liefert Lösungen für das Bedruckung und Weiterverarbeitung von flexiblen Materialien und Kartonagen.

Mit der Ernennung von Detlef Merklinger zum Head of Product Line Coating sowie der gleichzeitigen personellen Verstärkung des Teams mit erfahrenden Spezialisten aus der Converting Branche, die sich ausschließlich auf die PL Coating konzentrieren, setzt Bobst ein Signal für sein Bestreben, nicht nur technisch zukunftsweisende Lösungen im Bereich Beschichtungstechnologie anzubieten, sondern auch das Produktspektrum zu erweitern und weitere Marktsegmente zu erschließen. In Besonderen soll die Marktpräsens in der Beschichtung und Kaschierung von Papier, Klebefolien für Etiketten, Silikon- und Aluminiumbeschichtungen sowie gedruckte Elektronik erweitert werden.

Detlef Merklinger verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in unterschiedlichen Management Positionen in der Converting Industrie, wobei er sich insbesondere Kenntnisse im der Herstellung von Etikettenmaterial erworben hat. Für ihn ist es in gewisser Weise eine Heimkehr zu Bobst, war er doch bereits in den späten 90-er Jahren bei Valmet Rotomec verantwortlich für das Geschäftsfeld „Beschichten und Kaschieren“, bevor das Unternehmen im Jahre 2004 in die Bobst-Gruppe integriert wurde.

“Ich freue mich sehr, dass wir Detlef Merklinger als Mitglied des Management-Teams „Web-fed“ zurückgewinnen konnten. Mit seinen fundierten Kenntnissen und seiner internationalen Erfahrung in der Converting Industrie bringt er die idealen Voraussetzungen mit, um unsere Produkt Line „Coating“ zu führen,“ so Erik Bothorel, Head of the Business Unit Web-fed und Mitglied des Group Executive Committee. „Wir sind sicher, dass er wertvolle Impulse setzen kann, um unsere Technologieführerschaft weiter zu festigen und die Wachstumsziele in der PL „Coating“ zu erreichen.“

“Ich bin sehr beeindruckt von dem technischen Standard und vom Leistungsvermögen der BOBST- Beschichtungsanlagen. Das dynamische Wachstum der letzten Jahre bietet eine gute Voraussetzung für den weiteren Ausbau unserer Marktposition“, freut sich Detlef Merklinger auf seine Aufgabe. „Geplante Investitionen im Technology Center von Bobst Italia werden das Anwendungsspektrum, das für Forschungs- und Entwicklungszwecke zur Verfügung steht, erweitern.“

www.bobst.com

BU: Bobst integriert eine eigenständige Coating-Produktlinie in die Business Unit „Web-fed“.

Foto: Bobst

 

18.07.2014

Uhlmann investiert in Mitarbeiter und Gebäude

Der Systemlieferant für pharmazeutische Verpackungsmaschinen Uhlmann konnte zum 31. März 2014  ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen. Die Unternehmensgruppe erzielte 2013/2014 einen Umsatz von rund 260 Mio. €, was einer neuen Rekordmarke entspricht. „Das gute Wachstum von Uhlmann in den vergangenen Jahren versetzt uns in die Lage, zukunftsweisende Investitionen zu tätigen“, erklärt Norbert Gruber, Vorsitzender der Geschäftsführung. So baute das Unternehmen seine Mannschaft am Standort Laupheim in den vergangenen 12 Monaten um ca. 10 % aus. Fast 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort für Uhlmann tätig, in der gesamten Unternehmensgruppe sind es weltweit ca. 1.600.

Einer der neuen Kollegen ist Peter Wagner, der seit 1. Juli 2014 als Geschäftsführer den Bereich Technik & Entwicklung verantwortet. Zusammen mit Norbert Gruber (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Siegfried Drost (Geschäftsführung Vertrieb) ist das Führungsteam des internationalen Maschinenbau-Unternehmens damit wieder komplett. Wagner war in den vergangenen 15 Jahren beim Werkzeugmaschinenhersteller Gebr. Heller Maschinenfabrik tätig, zuletzt als Leiter Forschung & Entwicklung der gesamten Heller Gruppe. Dadurch verfügt der 47-Jährige nicht nur über fundierte Kenntnisse der Maschinenbaubranche, sondern auch über langjährige Führungserfahrung.

Derzeit trifft Uhlmann Vorbereitungen für eine umfassende Erweiterung der Laupheimer Firmenzentrale. Erster Bauabschnitt bis Herbst 2014 ist die Erstellung eines Parkhauses mit 12 Ebenen. Dieser Schritt ist notwendig für den anschließenden Bau einer neuen Montagehalle mit integriertem Wareneingang und Lager. Weitere Bauabschnitte, die auch neue Büroflächen sowie ein repräsentatives Kundenzentrum umfassen, folgen. Mehr als 40 Mio. € investiert Uhlmann in die Baumaßnahmen. „Sowohl der Aufbau der Belegschaft als auch die Investitionen in die Firmenzentrale sind für uns ein Bekenntnis zum Standort Laupheim, zu unserer Historie als Familienunternehmen und zur Qualität ‚Made in Germany‘. Wir werden weiterhin erfolgreich in Laupheim fertigen“, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Tobias Uhlmann dazu.

Darüber hinaus schuf Uhlmann im Geschäftsjahr 2013/2014 weitere Voraussetzungen für eine positive Entwicklung. Innerhalb der Unternehmensgruppe wurde die Tochtergesellschaft Visiotec neu ausgerichtet. Visiotec konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Inspektions- und Regelungssystemen für automatisierte Herstellungs- und Verpackungsprozesse auch außerhalb der Pharmabranche. Weiter engagierte sich das Laupheimer Unternehmen in der strategischen Allianz Excellence United, in der neben Uhlmann die inhabergeführten Unternehmen Bausch + Ströbel, Fette Compacting, Glatt und Harro Höfliger vertreten sind.

www.uhlmann.de

BU: Uhlmann trifft aktuell Vorbereitungen für eine umfassende Erweiterung der Laupheimer Firmenzentrale.

Foto: Uhlmann

 

17.07.2014

Rattpack übernimmt Pawag ganz

Die beiden Traditionsunternehmen der Familien Ratt und Ittensohn wachsen zusammen. Darauf einigten sich jüngst die jeweiligen Eigentümer. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Durch diesen Zusammenschluss entsteht ein Konzern mit 400 MitarbeiterInnen und 80 Mio. Euro Umsatz. Erzielt wird dieser Umsatz zusammen mit den hundertprozentigen Töchtern der Rattpack Gruppe. Die weiteren Beteiligungen wurden nicht hinzugerechnet.

Zwei führende Verpackungsunternehmen werden zu einem einzigartigen Anbieter in Europa. Die Kombination der Produktbereiche Vollkarton/Wellpappe und flexible Werkstoffe ergeben den USP. Kein anderer Anbieter zeigt derzeit dieses Portfolio. Zusätzlich zur Verpackung kommt noch der Akzidenzdruckbereich hinzu.

Die Produkte werden im Offset-, Flexo-, Tief- und Digitaldruck hergestellt. Sowohl von der Rolle als auch am Bogen. Die Produktbandbreite spannt sich nun von Drucksorten über Faltschachteln, Zuschnitten, Displays hin zur flexiblen Verpackungen. Letztere sowohl für trockene als auch feuchte Inhalte. Als Beispiel dient der PET Food Bereich mit Standbodenbeutel oder mit vorgefertigten Beuteln.

„Die wichtigste Verkaufssynergie mit schnellem Impact ist nun die Möglichkeit, auch die Produkte aus dem flexiblen Bereich anzubieten und umgekehrt“ meint Matthias Ratt. „Unser USP ist die einzigartige Produktvielfalt, wobei wir weiter auf die Innovationskraft der Pawag bauen. Man denke nur an die Fünffachverbundfolie, die beispielsweise für Hundewurst als Vollkonserve mit 2 Jahren Haltbarkeit eingesetzt wird.“ Pawag produziert flexible Verpackungen aus Kunststoff- sowie Alufolien, Spezialpapieren und Verbundstoffen. Diese entstehen größtenteils im Tiefdruck und mit Kaschierung. Bedarfsgerechte Lösungen sind das Ziel. Dabei finden auch kundenspezifische Produktentwicklungen statt.

Umwelt und Nachhaltigkeit sind Pawag wichtig. Das fügt sich nahtlos in Rattpacks Verständnis für Verantwortung. Rattpack mit dem Standort Dornbirn und Pawag sind kürzlich dem Energieeffizienzteam 2 beigetreten. Das ambitionierte Ziel sind 2% Energieeinsparung pro Jahr für die nächsten 36 Monate. Pawag punktet unter anderem auch mit der Lösungsmittelrückgewinnung. 600.000 Liter werden pro Jahr hausintern gesammelt, destilliert und wieder im Prozess eingesetzt.

„Mit der Zusammenführung der 1947 gegründeten Pawag mit der 1953 gegründeten Ratt GmbH unter dem Dach der Rattpack Gruppe wurde die ideale Vorarlberger Lösung gefunden“ sagt Stephan Ratt, der gemeinsam mit seinem Bruder die Geschäftsführung übernimmt. „Damit ist der Standort
Wolfurt nachhaltig abgesichert. Und am Wichtigsten: es bleiben die Arbeitsplätze erhalten. Ich weise darauf hin, dass es zu weiteren Investitionen für den Ausbau der Pawag kommen wird.“

Edgar Ittensohn: „Nachdem kein Nachfolger aus der Familie gefunden wurde, musste ich handeln. Der Erhalt der Pawag als eine Einheit war dabei mein Ziel. Die Verhandlungen mit diversen Branchenbegleitern, national wie international, brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Durch die bereits
bestehende Kooperation mit DRS als Zentralrepro aus dem Hause Ratt standen beide Unternehmen bereits im Kontakt. Das war zugleich der erste Schritt aufeinander zu. Die weiteren Verhandlungen liefen sehr gut und so war es nur mehr die logische Konsequenz, zusammen zu gehen. Mich freut es, mit Stephan und Matthias Ratt zwei Vorarlberger Unternehmer mit Vision als Partner gefunden zu haben. Durch die Übergabe aller Agenden an die Brüder und deren Bitte werde ich das Unternehmen noch einige Zeit im Bereich Entwicklung und Forschung begleiten können.“

Die Rattpack Gruppe erzielt mit den 100% Töchtern einen Umsatz von 80 Mio. Euro. Dieser wird mit 400 MitarbeiterInnen erreicht. Verarbeitet werden Papier, Karton, Wellpappe, Folien und Verbundstoffe. Verwendete Drucktechnologien sind der Offset-, Flexo-, Tief- und Digitaldruck. Beliefert werden schwerpunktmäßig folgende Segmente: Lebensmittel, Pharmazie und Kosmetik und Industrie.

Ratt GmbH, Dornbirn: Faltschachteln, Zuschnitte; Schwerpunkt: Lebensmittel
DRS GmbH, Dornbirn: Zentralreprodiensleister für alle Drucktechnologien
Wieder Druck GmbH, Dornbirn: Drucksorten
Pawag GmbH, Wolfurt: flexible Verpackungen aus Folie und Verbundstoffen
Eberle Druck GmbH: Faltschachteln und Beipacktexte; Schwerpunkt Pharmazie
Multipack Verpackungen GMBH, Mindelheim/D Faltschachtel, Zuschnitt; Schwerpunkt Industrie
Rattpack Gmbh, Apolda/D: Zuschnitte; Schwerpunkt Lebensmittel

Beteiligungen:
Druck und Verpackungen Buch GmbH, Buch/D: Faltschachteln und Displays aus Wellpappe
Druckerei Wenin GmbH, Dornbirn: Drucksorten

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: Manfred P. Girschik, MBA – CCO Rattpack Gruppe, 0664 809488460664 80948846, mgirschik@rattpack.eu

www.rattpack.eu
www.pawag.at

BU: Von links: Stephan Ratt, Edgar Ittensohn und Matthias Ratt.

Foto: Rattpack

 

14.07.2014

Mäurer & Wirtz: Supplier Award für Edelmann

Über 165 Jahre Erfahrung als Dufthersteller kennzeichnen das rheinische Unternehmen Mäurer & Wirtz mit Sitz in Stolberg. Auch die international agierende Edelmann Gruppe, einer der führenden Hersteller von Verpackungslösungen, kann auf eine 100-jährige Tradition verweisen. Nach umfassender Lieferantenbewertung durch Mäurer & Wirtz wurde jetzt der Supplier Award 2013 an Edelmann verliehen. Erstmals hat das House of Perfumes damit einen Faltschachtel-Hersteller mit dieser Auszeichnung bedacht.

Die Traditionsfirma Mäurer & Wirtz ist in drei Business-Units unterteilt: „4711“ mit den Eigenmarken, wie beispielsweise dem Duftklassiker 4711 Echt Kölnisch Wasser und Acqua Colonia.  Die Unit „Prestige“ mit Düften aus dem Premium- und Luxussegment, wie Baldessarini und Strellson und in der Unternehmenseinheit „Beauty“ treffen die eigenen Duft- und Pflegeklassiker, wie Tabac Original, auf die Lizenzdüfte erfolgreicher Modelabel, wie Otto Kern, s.Oliver und Betty Barclay. Edelmann ist für Mäurer & Wirtz seit Jahren geschätzter Entwickler und Hersteller hochwertiger Beauty Care Verpackungen und sorgt somit für eine überzeugende Präsentation am PoS.

Im Rahmen einer systematischen  Lieferantenbewertung wurden von Mäurer & Wirtz die Segmente Beschaffung, Qualität, Supply Chain- und Supplier Relationship-Management sowie der Bereich Technologie bewertet. Über alle Positionen hinweg konnte Edelmann mit höchster Punktzahl überzeugen.

Stefan Mücksch, Edelmann Key Account Manager, betont: „In unseren Kundenbeziehungen setzen wir auf Nähe, kurze Reaktionszeiten, überzeugenden Service, Transparenz, technologische Innovation und schnellste Time-to-Market. Damit konnten wir wohl überzeugen“.

Mäurer & Wirtz ist ein dynamisches Unternehmen, das auf internationale Expansion setzt. Die international operierende Edelmann-Gruppe hat schon frühzeitig die konsequente Internationalisierung verfolgt und ist heute mit 13 eigenen Produktionsstandorten in Europa, Südamerika, Indien und China vertreten. Edelmann-Kunden profitieren von einem weltweit einheitlichen Auftritt ihrer Marke, an dem Verpackungslösungen, produziert in einer durchgängig hohen Qualität über alle Produktionsstätten hinweg, einen nicht unerheblichen Anteil haben. „High Q Packaging“ heißt das Leistungsversprechen von Edelmann, das für hohe Technologie- und Produktionsstandards an allen 13 Fertigungsstätten weltweit steht. „Kunden- und Lösungsorientierung steht bei uns an erster Stelle“, so Oliver Eschbaumer, verantwortlich für das Marketing bei Edelmann.

„Mit „Concepts“ bieten wir für jeden individuellen Kundenbedarf weltweit die passenden Service-Packages in Sachen Beratung, Produktion und Prozessgestaltung. Für sich oder in Verbindung mit anderen sind die sieben Concepts „Performance“, „Excellence“, „Security“, „Efficiency“, „Sustainability“, „Digital“ und „Future“ Basis einer kundenindividuellen Verpackung. Die Auszeichnung von Mäurer & Wirtz  zum Supplier of the Year 2013 macht uns stolz und ist gleichzeitig Ansporn, jegliche Prozesse immer wieder zu optimieren“.

Edelmann ist führender Anbieter hochwertiger und innovativer Verpackungslösungen aus Karton und Papier. An 13 Standorten weltweit, in Frankreich, Polen, Ungarn, Mexiko, China und Indien sowie sieben in Deutschland, entwickelt, produziert und vertreibt das Familienunternehmen Faltschachteln, Packungsbeilagen und Systemlösungen für den Health- und Beauty-Care-Markt sowie für Consumer Brands. 2013 erwirtschafteten 2.200 Mitarbeiter einen Umsatz von 233 Millionen Euro. Rund 55 Prozent ist der Auslandsanteil am Gesamtumsatz der Edelmann Gruppe. Weltweit produzierte Edelmann 4,0 Milliarden Verpackungen und 1,1 Milliarden Packungsbeilagen.

www.edelmann.de

BU: Der Supplier Award 2013 von Mäurer & Wirtz, House of Parfums, geht an die Edelmann Gruppe. Auf dem Foto von links nach rechts: Matthias Welp, Vice President,Sales Director Premium Packaging, Stefan Mücksch, Key Account Manager M&W, Helmut Sieber, Leiter Technisches Design Center (alle Edelmann) -Udo Kruizenga, Packaging Manager Print, Christiane Edelhoff, Head of Packaging Development, Markus Tümmler, Group Procurement Manager, Andreas Hildebrandt, Director Procurement & Packaging Development (alle Mäurer & Wirtz).

Foto: Edelmann

 

10.07.2014

Fa. Peters: Neue Logistikhalle in Moers

Die Wellkistenfabrik Fritz Peters in Moers, Hersteller und Systemlieferant von Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hat ihre neue Logistikhalle eingeweiht. Dieser Ausbau des ehemaligen Innenhofes legt den Grundstein für einen Wendepunkt des familiengeführten Unternehmens und bildet gleichzeitig den Auftakt zu einem Investitionspaket von rund 9 Millionen Euro.

Der 1.300 Quadratmeter große Neubau ist in einer Bauzeit von nur vier Monaten entstanden und erweitert den Bereich Logistik- und Versandlager. Dies wurde erforderlich, weil darüber hinaus in den nächsten Monaten zwei zusätzliche Fertigungslinien installiert werden. Die Gesamtkapazität des Werkes wird damit um 40% erhöht.

Nach dem Motto: Mehr Maschinen – Mehr Produkte – Mehr Farben – MehrWert, liegt der Schwerpunkt auf einer hochmodernen 5-Farben-Druckmaschine mit Rotationsstanzwerk, die im August dieses Jahres installiert wird. Infrarottrocknungen nach jedem Farbwerk und ein Rasterschnellwechselsystem ermöglichen hochwertigste Drucke im High Quality Flexodruck. Parallel dazu modernisiert und automatisiert Peters das innerbetriebliche Transport- und Palettiersystem für noch produktiveren und schonenderen Umgang mit der Verpackung aus Wellpappe.

Den Abschluss bildet eine Faltschachtelklebemaschine mit erweiterter Arbeitsbreite und dem neuen Produkt der 6-Punkt-Klebung im März 2015. Höhere Flexibilität mit kürzeren Durchlaufzeiten, neue Produkte und Drucktechniken schaffen einen Mehrwert für den Kunden.

Am Standort in Moers arbeiten derzeit 133 Mitarbeiter. Drei Industriekaufleute und sechs Packmitteltechnologen werden zurzeit ausgebildet. Das unabhängige Unternehmen in Familienbesitz hat sich seit der Gründung im Jahr 1938 zu einem bedeutenden und zuverlässigen Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen am Niederrhein entwickelt. Geschäftsführer Winfried Flemmer betont: „In den nächsten Jahren wollen wir gemeinsam Werte schaffen, um die Fortführung des erfolgreichen Unternehmens zu sichern, den Kunden ein verlässlicher Partner zu sein und um das Unternehmen als Solidargemeinschaft mit Blick auf eine gemeinsame Zukunft zu stärken.“

www.peters-packaging.de

BU: Der 1.300 Quadratmeter große Neubau ist in einer Bauzeit von nur vier Monaten entstanden und erweitert den Bereich Logistik- und Versandlager.

Foto: Fritz Peters GmbH

 

03.07.2014

Faubel: Verabschiedung von Reinhard Kuge

Nach 32 erfolgreichen Jahren verabschiedete sich Ende Juni Geschäftsführer Reinhard Kuge aus dem operativen Geschäft des Melsunger Druckspezialisten Faubel. Um gemeinsam mit den Mitarbeitern auf Kuges Werdegang zurückzublicken, veranstaltete die Geschäftsführung eine Feier. „Seine Zielstrebigkeit, sein Fachwissen und sein Engagement verhalfen meinem Vater zu einer beachtlichen Laufbahn – vom Druckermeister über den Betriebsassistenten bis hin zum Geschäftsführer“, sagte Martin Kuge, der seit 2012 neben Reinhard Kuge und Frank Ludwig die Geschäftsführung komplettiert.

 

Von einem Betrieb mit 20 Mitarbeitern wuchs Faubel unter Kuges Führung zu dem heutigen global agierenden Familienunternehmen mit über 160 Angestellten. An dieser Stelle sei eine beachtliche Zahl genannt: Während der 32 Jahre bestanden 89 Auszubildende erfolgreich ihre Abschlussprüfung, von denen noch heute viele im Unternehmen arbeiten. Durch den Einsatz eines modernen Maschinenparks stellt Faubel innovative Kennzeichnungslösungen hauptsächlich für die pharmazeutische und chemische Industrie her. „Reinhard Kuge hat das Unternehmen nachhaltig geprägt und ist immer wieder neue Wege gegangen“, betont der technische Geschäftsführer Frank Ludwig, steter Wegbegleiter Kuges.

 

Als Anerkennung überreichte die Belegschaft zahlreiche Geschenke, unter anderem eine Torte. Das Motto des Unternehmens „More than just labels“ wurde hier dem Anlass entsprechend verändert: „More than just tschüss“. Von den Auszubildenden erhielt Reinhard Kuge, passend zur Fußballweltmeisterschaft, ein Deutschlandtrikot mit seinem Namen.

Seine Nachfolge in der Geschäftsführung tritt offiziell ab dem 1. Juli Frank Jäger an. Der gebürtige Westfale sammelte bereits im In- und Ausland Erfahrungen im Management. Die Nachfolge wurde langfristig vorbereitet. Jäger, der seit Oktober 2012 die Position des Vertriebs- und Marketingleiters inne hat, ist maßgeblich an der Etablierung der neuen Geschäftseinheit Faubel Creative Solutions beteiligt. Faubel Creative Solutions produziert Etiketten, Karten und Anhänger für Kunden aus der Kosmetik, der Getränke- und Lebensmittelindustrie, der Gartenbranche und für verschiedene Markenartikler.

 

Positiv gestimmt übergibt Reinhard Kuge die Unternehmensführung in die Hände seiner drei Nachfolger Martin Kuge, Frank Ludwig und Frank Jäger: „Ich schaue zuversichtlich in die Zukunft von Faubel und werde auch in den kommenden Jahren beratend zur Seite stehen.“

 

Über die Faubel & Co. Nachfolger GmbH: Faubel ist ein global agierendes Familienunternehmen der Druck, Papier und Folien verarbeitenden Industrie mit einer hohen Wertevorstellung und einer fast 160-jährigen Tradition. Neben unserem Hauptsitz in Melsungen sind wir mit sieben Vertriebsbüros in Europa, Asien und den USA präsent. Zurzeit werden mit ca. 160 Mitarbeitern innovative Produkte für die pharmazeutische und chemische Industrie sowie viele weitere Branchen hergestellt. Das Portfolio umfasst die Produktgruppen Booklet Etiketten, mehrlagige und einlagige Etiketten, Minibroschüren und Packungsbeilagen.


www.faubel.de

 

BU: Die Geschäftsführung freute sich über eine gelungene Feier (v. l. n. r.): Martin Kuge mit Tochter Clara, Reinhard Kuge, Frank Ludwig und Frank Jäger.

 

Foto: Faubel

Packaging News - August 2014

 

27.08.2014

Manroland sheetfed: Druckerei Arnold investiert in Offsetdruckmaschine

Die Druckerei Arnold hat, im Rahmen der Vergrößerung der Produktionsflächen des Firmengebäudes, in eine neue Roland 705 mit Lackwerk investiert. Die neue Roland 705LV HiPrint ersetzt eine Heidelberg CD 102-5+LX. Mit modernsten Optionen ausgestattet, verfügt die Maschine unter anderem auch über eine Inline-Farbmeßanlage, Inlineregister und die neue Process Monitor Software zur Qualitäts- und Stabilitätsüberwachung, -analyse und -protokollierung - basierend auf ISO 12647-2. Man verspricht sich davon zusätzliche Qualitäts- und Rüstzeitvorteile.

Seit nunmehr 25 Jahren werden im Hause Arnold hochwertigste Printprodukte, vom Briefbogen, über Etiketten, Zeitungsbeileger, Geschäftsberichte, Poster, Faltschachteln, bis hin zu Kunstkatalogen  hergestellt. Mit einer großen Bandbreite an Veredelungsmöglichkeiten finden die Produkte aus dem Hause Arnold Anerkennung auf mehreren Kontinenten. Zudem werden diese fast ausschließlich "inhouse" produziert, da man von der Vorstufe bis hin zur Weiterverarbeitung durchgängig organisiert ist. Als verantwortungsbewusstes Familienunternehmen druckt Arnold klimaneutral, mit Ökostrom und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Der Produktionsbeginn der neuen 705LV und auch der Bezug des Erweiterungsbaus sind im vierten Quartal 2014 geplant.


www.manrolandsheetfed.com

BU: Druckereigebäude der Arnold Group in Großbeeren bei Berlin vor der Vergrößerung

Foto:  Manroland sheetfed

 

25.08.2014

Weidenhammer-Gesellschafter verkaufen 100 Prozent ihrer Unternehmensanteile an Sonoco

 

Hockenheim, 25. August 2014 – Die Gesellschafter der Weidenhammer Packaging Group (WPG) mit Hauptsitz in Hockenheim haben heute bekannt gegeben, dass sie ihre Unternehmensanteile komplett an die Sonoco Products Company verkaufen. Sonoco, einer der weltgrößten Verpackungskonzerne mit Hauptsitz in Hartsville, South Carolina, USA, stärkt durch den Kauf sein Verpackungsgeschäft in Europa und baut seine Expertise im Bereich stabiler, hochdekorierter Convenience-Verpackungen weiter aus. Für die WPG, Europas führenden Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern, ergeben sich durch die Fusion mit Sonoco zusätzliche Wachstumsperspektiven mit neuen Kunden und in neuen Märkten.

 

Nach gründlicher Abwägung und intensiven Verhandlungen haben sich die Gesellschafter der WPG, ausschließlich Mitglieder der Familie Weidenhammer, entschlossen, ihre Gesellschaftsanteile an Sonoco zu verkaufen. Der Übergang der Gesellschaftsanteile an Sonoco soll – vorbehaltlich laufender rechtlicher Prüfungen – Anfang Oktober 2014 erfolgen. Dann werden Werke, Standorte, Niederlassungen und Produkte der WPG Teil der Sonoco Products Company.

 

Die WPG befindet sich vollständig im Besitz der Familie Weidenhammer, die das Unternehmen 1955 gegründet hat. In den darauf folgenden knapp sechs Jahrzehnten hat sich die WPG zum europäischen Marktführer in ihrem Segment entwickelt. „Wir haben die Entwicklung der WPG mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz vorangetrieben. Entsprechend schwer haben wir uns die Entscheidung zum Verkauf unsere Anteile gemacht“, erklärt Ralf Weidenhammer, Geschäftsführer und einer der Gesellschafter der WPG. „Wir sind aber überzeugt, dass diese Fusion der richtige Schritt zur richtigen Zeit ist, und dass der Zusammenschluss mit Sonoco der WPG und ihren Mitarbeitenden neue, wichtige Zukunftsperspektiven eröffnet.“

 

Als Markt- und Technologieführer in Europa bringt die WPG wichtige zusätzliche Expertise in die Sonoco-Gruppe ein – und wird ihrerseits von Sonocos Marktposition in Nordamerika, Asien und Lateinamerika sowie ihrer 115-jährigen Markterfahrung und Marktführung profitieren. Sonoco unterhält zudem mehrere Werke, in denen Vormaterialien für Kombidosen hergestellt werden. Die Tatsache, dass diese innovativen Materialien künftig in der gleichen Unternehmensgruppe produziert werden, macht die Kombidosenproduktion der WPG noch leistungsfähiger.

 

Kurzportrait Weidenhammer Packaging Group:

 

Die Weidenhammer Packaging Group ist mit zwölf Produktionsstandorten, ca. 1.100 Mitarbeitern und einem Jahresgruppenumsatz von über 250 Millionen Euro weltweit einer der führenden Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern. Das 1955 in Hockenheim gegründete mittelständische Familienunternehmen hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zum europäischen Markt- und Technologieführer in seinem Marktsegment entwickelt. Zum Kundenkreis zählen internationale Markenartikler wie Nestlé, Unilever, Kellogg Company, Mondelez, Rügenwalder Mühle, Imperial Tobacco oder BAT. Zusätzliche Informationen finden sich im Internet unter www.weidenhammer.de.

 

 

Pressekontakt
Communication Harmonists GmbH & Co. KG
Thorsten Diehl
Poststraße 48
69115 Heidelberg
Deutschland

Tel.: +49 (0)6221 90574-14+49 (0)6221 90574-14
Fax +49 (0)6221 90574-11
wh@commha.de
www.communicationharmonists.de

 

 

24.08.2014

Smurfit Kappa: Wahrnehmung von Verkaufsverpackungen

Smurfit Kappa und das Online-Eye-Tracking-Unternehmen EyeSee haben im Rahmen einer exklusiven Kooperation ein Online-Tool entwickelt, das Unternehmen grundlegende Erkenntnisse darüber liefert, wie Käufer Verkaufsverpackungen im Geschäft wahrnehmen. So können Hersteller das Design ihrer Verpackung schon vor der eigentlichen Umsetzung optimal gestalten und damit Zeit und Geld sparen.

Mithilfe des Tools lassen sich Verkaufsverpackungen auf einem virtuellen Supermarktregal visualisieren und die Reaktionen der potenziellen Kunden per Eye-Tracking einer Webcam erfassen. So kann die Wirkung von Verkaufsverpackungen auf Käufer getestet und verstanden werden. Eine vollständige Analyse der Ergebnisse – etwa wie die Verpackung die Neugier der Käufer am Produkt im Regal erregte, wie groß der Grad der Aufmerksamkeit war, und wie das Produkt in der Erinnerung haften blieb – wird innerhalb einer Woche geliefert.

Erste Erfahrungen des gemeinsamen Projekts von Smurfit Kappa und EyeSee zeigen, dass besonders auffällig gestaltete Verkaufsverpackungen deutlich länger im Gedächtnis bleiben und die Neugier der Käufer am Regal wecken: 76 Prozent mehr Käufer bemerken das Produkt in den ersten fünf Sekunden des Betrachtens eines mit Konkurrenzprodukten gefüllten Regals. 79 Prozent mehr Käufer erinnern sich nach dem Einkauf noch an diese Verpackung. Insgesamt steigert eine auffällig gestaltete Verkaufsverpackung die Neugier und das Interesse bei fast drei Mal so vielen Käufern im Vergleich zu Standardverpackungen.

Arco Berkenbosch, Vice President Marketing, Research and Development bei Smurfit Kappa: „In Zusammenarbeit mit EyeSee bieten wir Herstellern erstmalig die Möglichkeit, Informationen über die Wirkung von Verkaufsverpackungen auf Käufer zu sammeln und zu beziffern. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir unseren Kunden helfen, optimales Verpackungsdesign zur Steigerung ihrer Umsätze zu entwickeln.”


www.smurfitkappa.de

Foto: Smurfit Kappa

 

20.08.2014

Bobst Bielefeld: Hausmesse im Oktober

Am 7. und 8 Oktober veranstaltet Bobst Bielefeld eine Hausmesse, auf der Besucher über neueste technische Entwicklungen in den Produktreihen für den Zentralzylinder-Flexodruck informiert werden. Schwerpunktthema der Veranstaltung wird der Farbabgleich sein, ein Thema, das angesichts eines fehlenden einheitlichen Standards im Flexodruck einerseits und hoher Anforderungen der Markenartikler anderseits nach wie vor von großer Aktualität ist.

Der 7. Oktober richtet sich vor allem an deutschsprachige Besucher, da die Veranstaltungssprache Deutsch sein wird, der „international day“ am 8. Oktober wird in Englisch abgehalten. An beiden Tagen wird die Veranstaltung um 11.00 Uhr beginnen und um ca. 18.30 Uhr beendet sein.

Eine Anmeldung zu den beiden Terminen kann auf der Homepage von Bobst Bielefeld vorgenommen werden.


www.bobst.com

Foto: Bobst

 

18.08.2014

Pack&Move 2014: Vier Tage voller Neuheiten, Innovationen und Highlights

Die Pack&Move, Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik findet vom Dienstag, 9. bis  Freitag, 12. September 2014 in der Messe Basel statt. Die Messeleitung vermeldet einen Buchungsstand der Ausstellungsfläche, welcher der letzten Durchführung entspricht. Die neue Infrastruktur in der neuen Messehalle sowie das «Arena-Messekonzept» versprechen eine attraktive Plattform für die Verpackungs- und Logistikindustrie.

Logistik und Verpackung sind mit der Vernetzung und Globalisierung der Wirtschaft zu wesentlichen Faktoren geworden. Ob auf der Strasse, auf der Schiene, in der Luft oder auf dem Wasser, der Austausch von Gütern erfordert komplexe Logistiksysteme und durchdachte Verpackungslösungen. Betroffen sind alle Branchen.

Lösungen entlang der Wertschöpfungskette

Die Aussteller bieten den interessierten Fachbesuchern an der Pack&Move einen vertieften Einblick in ihre Produkte und Dienstleistungen und präsentieren Neuheiten, Innovationen und Lösungen entlang des gesamten Wertschöpfungsprozesses. Die Gewichtung zwischen Logistik und Verpackung entspricht etwa dem Verhältnis 70 zu 30 Prozent.

Die Fachbereiche sind übersichtlich in vier Zonen gegliedert:

- Flurfördermittel, Transport, Logistik, Spedition
- Intralogistik, Förder- und Lagertechnik, Planer, Berater
- Verpackung, Kennzeichnung, Identifikationssysteme
- Forum, Networking Bistro, Verbände, Organisationen, Medien

Highlights

Die Bereiche Logistik, Transport und Verpackung müssen in einem wirtschaftlichen und ökologischen Kontext betrachtet werden. Damit die Wertschöpfungsnetzwerke auch in Zukunft effizient und nachhaltig funktionieren können, ist es wichtig, sich zu aktuellen Branchenthemen kompetent und umfassend zu informieren.

An der Pack&Move bieten sich dazu attraktive Möglichkeiten:

- Swisslifter Staplerarena mit Flurförderaction
- Cargo: Gütertransport erleben
- Erlebnis Verpackung
- Logistik Cluster Gemeinschaftsstand
- Forum und Networking Bistro

Forum und Networking Bistro

Hochklassige Begleitveranstaltungen unterstreichen die Bedeutung der Pack&Move als Treffpunkt der Schweizer Logistik- und Verpackungsbranche. GS1 Schweiz führt diese Anlässe in Kooperation mit den tragenden Verbänden und Unternehmen im Bereich der Logistik, Transport und Verpackung durch.

An allen vier Messetagen gibt es ein spannendes Programm, bestehend aus den drei Elementen Fachforum, Podiumsdiskussion und Innovationsforum. In den moderierten Fachforen geht es um aktuelle Themen wie: "Paletten in der Supply Chain – Neue Wege". "Der Güterverkehr der Zukunft" sowie "Highlights in der Intralogistik – Fakten und Trends". An den Podien diskutieren Experten Fragen wir "RFID – Wo stehen wir heute?", "Revision des Umweltschutzgesetzes - Fluch oder Segen?" und "E-Commerce und die Auswirkungen auf die Logistik & Supply Chain". Jeweils am Nachmittag findet das Innovationsforum mit attraktiven Kurzvorträgen ausgewählter ausstellender Firmen statt.

Das Forum befindet sich innerhalb der Networkingzone mit Bistro und ist mit dem Messeticket frei zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


www.packmove.ch

Foto: MCH Messe Schweiz (Basel) AG

 

11.08.2014

Drucken Merken Empfehlen ECMA Pro Carton Kongress in Sorrent

Der ECMA Pro Carton Kongress wird in diesem Jahr zum ersten Mal von beiden Europäischen Verbänden gemeinsam durchgeführt und findet vom 17. bis 20. September 2014 in Sorrent/Italien statt. Ein Höhepunkt ist die Verleihung der Pro Carton ECMA Awards und der Pro Carton Design Awards 2014. Der Kongress soll in Zukunft alle zwei Jahre stattfinden.

Der ECMA Pro Carton Kongress hat sich als internationales Informationsevent und als Netzwerk-Plattform für Verpackung, Marketing und Design etabliert. Der ECMA-Kongress hat bereits eine lange und erfolgreiche Tradition als jährliche Austauschplattform innerhalb der Karton- und Faltschachtelindustrie. Mit der aktuellen Kooperation verbinden Pro Carton und ECMA die Potenziale beider Partnerverbände und bieten allen Partnern der Packaging Supply Chain eine neue, große Netzwerk- und Informations-Plattform.

Ziel des gemeinsamen Kongresses ist die Entwicklung einer starken und wirksamen Marketing-Initiative für Markenartikelindustrie, Handel und Design sowie für die eigenen Mitglieder. Dies wird erreicht über die Teilnahme der Partner der Supply Chain am Kongress sowie über die Kommunikation vor und nach dem Event.

www.ecmaprocartoncongress.com

BU: Der ECMA Pro Carton Kongress wird in diesem Jahr zum ersten Mal von beiden Europäischen Verbänden gemeinsam durchgeführt und findet vom 17. bis 20. September 2014 in Sorrent/Italien statt.

Foto: Pro Carton

 

08.08.2014

Oystar: Komplette Verpackungslinie

Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Oystar Group präsentiert auf der Pack Expo 2014 in Chicago (Illinois/USA) flexibel einsetzbare Maschinen für die Nahrungsmittel-Industrie. Die Exponate decken die gesamte Wertschöpfungskette des Verpackungsprozesses ab.

So zeigen Oystar Gasti und Oystar Hamba mit der neuen „M-FS 30“ eine FS-Maschine zur Abfüllung von Nahrungsmitteln in vorgefertigte Becher. Der Clou: Die Maschine besitzt ein kettenloses Antriebskonzept. Dadurch wird der Aufwand zur Instandhaltung deutlich reduziert, da der Austausch der Transportkette sowie sämtliche Einstellungsarbeiten im Zusammenhang mit der Kettenlängung entfallen.

Durch automatisierte Formatwechsel innerhalb von 20 Minuten wird überdies die Maschinenverfügbarkeit für die Produktion und damit die Gesamtanlageneffektivität (GAE) signifikant verbessert. So können auch wechselnde Verpackungsformate lukrativ auf der Becherfüllanlage produziert werden. Die auf der Pack Expo ausgestellte FS-Maschine wurde hierfür auch mit einem neuen vollautomatischen Wechselsystem ausgerüstet: Bei einem Formatwechsel wird ein fahrbarer Trolley-Speicher an der Maschine fixiert. Dann entnimmt ein Handlinggerät einen Trolley von der Maschine und legt ihn im Speicher ab. Im Anschluss wird der Maschine ein Trolley mit neuem Format zugeführt. Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis alle Trolleys vollständig ausgetauscht wurden.

Die M-FS 30 kann mit bis zu drei Doseuren ausgerüstet werden. Mit einem Doseur ausgestattet, transportiert die Maschine vorgefertigte Becher mit einem Füllvolumen von bis zu 600 ml und Becherhöhen bis 150 mm. Pro Stunde werden bis zu 30 000 Becher ausgebracht. Die Maschine arbeitet schmierungsfrei und ist mit optionaler UVC-Entkeimung für Becher und Deckel ideal für den Einsatz in der hygienischen Produktion geeignet.

FFS-Maschine für Portionsbecher

Zudem präsentiert Oystar Hassia auf der diesjährigen Pack Expo die FFS-Maschine „THL 24/48“ zum Formen, Füllen und Verschließen von Portionsbechern. Durch eine 24-fach Formatauslegung und eine Maschinentaktzahl von bis zu 30 Takten pro Minute werden stündlich 43 200 Portionsbecher produziert. Die Füllmengen reichen dabei von 21 bis 23 Gramm. Ergänzt wird die FFS-Maschine durch eine Sammelpackeinrichtung des Typs „SPH 25/50“, die parallel zum Bechertransport 1,5 Stanztakte über 2 Saugerplatten übernimmt und jeweils 6 x 6 Portionsbecher in zwei bereit stehende Kartons weiterverpackt. Die Pick & Place-Bewegung wird über Servo-Motoren angetrieben.

Nach der Pack Expo wird die THL 24/48 direkt an ihren neuen Besitzer geliefert: Der Lebensmittelhersteller „Marzetti“ mit Sitz in Horse Cave (Kentucky/USA) wird die Maschine für die Verpackung seines umfangreichen Saucen-Sortiments einsetzen.

www.oystar-group.com
BU: Oystar Gasti und Oystar Hamba
Foto: Oystar Group

 

08.08.2014

August Faller: Auszeichnung „Höfliche Verpackung“

Die Auszeichnung „Höfliche Verpackung“ hat die August Faller KG durch das Meyer-Henschel Institut verliehen bekommen. Das Institut ist nach eigener Aussage Begründer des Senioren Marketings in Europa und erforscht seit 1985 den demographischen Wandel. Mit der Auszeichnung „Höfliche Verpackung“ würdigt das Insitut die Entwicklung einer seniorengerechten, nutzerfreundlichen und zugleich fälschungssicheren Verpackungslösung der August Faller KG.

Praktisch und trotzdem sicher

Die 2011 veröffentlichte FMD, Falsified Medicines Directive, schreibt Sicherheitsmerkmale zur Echtheitsprüfung von Einzelverpackungen vor und wird vorraussichtlich 2018 in Kraft treten. Nun sind viele Verpackungslösungen zwar inzwischen fälschungssicher, dies jedoch unter Vernachlässigung der Nutzerfreundlichkeit. Das schadet Patienten, die von der erhöhten Sicherheit profitieren sollen, die Verpackung aber zum Beispiel nicht öffnen können, weil insbesondere für ältere Menschen die motorischen Anforderungen zu groß sind. Faller hat sich dieser Problematik gestellt und einen Verschluss entwickelt, der eine erhöhte Sicherheit mit erleichtertem Handling verbindet.

Sicherheit und Vertrautheit

Für den Verbraucher muss eine Verpackung vor allem ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Sollbruchstellen an den Staublaschen etwa zeigen an, ob die Verpackung schon einmal geöffnet wurde.

Beim Öffnen der Faltschachtel mit konstruktivem Originalitätsverschluss an der Staublasche reißen die Sollbruchstellen ein und nach dem Wiederverschließen bleibt die Deckellasche leicht geöffnet. Verstärkt wird die Wirkung durch den zusätzlich aufgebrachten Schriftzug „geöffnet | opened“ auf der Einstecklasche. 

Ältere Menschen können Neues und Ungewohntes im Alter nur noch schwer erlernen. Deshalb ist Vertrauen ein weiterer Aspekt: die Faltschachtel mit konstruktivem Originalitätsverschluss an der Staublasche stellt den Verbraucher nicht vor ungeahnte Überraschungen. Denn sie sieht aus wie eine Standard-Medikamenten Verpackung. Der Öffnungsmechanismus bleibt gegenüber herkömmlichen Faltschachteln unverändert. Ältere kämpfen bei Verpackungen oftmals mit einem nicht leistbaren Kraftaufwand. Schon das Ablösen eines Etiketts kann zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Diesen Umstand berücksichtigt der konstruktive Originalitätsverschluss von Faller. Da Senioren zum Teil mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, müssen Verpackungen gut wiederverschließbar sein. Die „Höfliche Verpackung“ von Faller erfüllt dieses Kriterium und lässt sich deshalb auch nach Gebrauch gut im Medikamentenschrank verstauen. Nur die eingerissenen Sollbruchstellen und die leicht geöffnete Deckellasche sowie der Schriftzug zeigen an, dass die Packung bereits geöffnet wurde. Auch für Pharmahersteller hat die „höfliche Verpackung“ Vorteile: Die Faltschachtel ist auf Standard-Kartonierern abpackbar und verursacht so im Vergleich zur Sonderkonstruktion keine Mehrkosten.

Fischgrätperforation als ideale Verschlusslösung

Der Originalitätsverschluss in den Varianten Fischgrätperforation und Ritzung/ Gegenritzung an den Staublaschen vereint die Einfachheit einer Standardfaltschachtel mit einer Erstöffnungsgarantie, die  den Gesetzesanforderungen entspricht und trotzdem eine hohe Benutzerfreundlichkeit bietet. Es zeigt sich, dass Sicherheit und ein gutes Handling für den Verbraucher keine Gegensätze sind.

www.august-faller.com
BU: Fischgrät-Perforation
Foto: August Faller KG

 

08.08.2014

B+K: Forschungssiegel „Innovativ durch Forschung“

Der Verpackungs- und Folienspezialist Bischof + Klein erhielt vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft das Forschungssiegel „Innovativ durch Forschung“. Der gemeinnützige Verein mit rund 3.000 Mitgliedern aus der deutschen Wirtschaft setzt sich für ein effizientes Wissenschaftssystem ein. „In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, weniger als ein Prozent von ihnen forscht – eine extrem bedeutsame Gruppe“, heißt es in einer Erklärung des Verbands. Deshalb würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen „für ihre besondere Verantwortung, die sie für Staat und Gesellschaft übernehmen“, mit dem Forschungssiegel.

Bei Bischof + Klein arbeitet eine Vielzahl von Ingenieuren und Technikern. Sie entwickeln innovative Verpackungs- und Folienlösungen für Industrie- und Konsumgüter sowie technische Folien für immer neue Einsatzgebiete. Insbesondere der Standort Lengerich bietet große Entwicklungsmöglichkeiten, weil hier sämtliche Prozesse zur Herstellung flexibler Verpackungen unter einem Dach gebündelt sind. Das Unternehmen kann zudem auf bewährte Kooperationen mit Hochschulen zurückgreifen und bietet Studierenden die Möglichkeit, Projektarbeiten für den Bachelor- oder Masterabschluss durchzuführen.

 

Im Fokus stehen nachhaltige Folien- und Verpackungslösungen, die individuell auf die zu schützenden Füllgüter zugeschnitten sind und zugleich ressourcenschonend und möglichst energieeffizient produziert werden können. Zahlreiche Gebrauchsmuster und Patente schützen die Ergebnisse erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Verpackungslösungen, Sonderausstattungen oder Herstellungsverfahren.

 

Der Stifterverband ist einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland. Neben seinem Engagement für akademischen Nachwuchs, Lehre und Forschung ist es seine Aufgabe, das deutsche Forschungs- und Innovationssystem zu untersuchen und zu bewerten. Wie viel investiert die Wirtschaft in Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland? Welche Auswirkungen hat das auf die Zukunftsfähigkeit des Landes? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der „FuE-Erhebung“, die der Verband jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchführt.

 

07.08.2014

Bosch Packaging: Pharmazeutische Laboranlagen

Auf der CPHI Worldwide vom 7.-9. Oktober 2014 richtet Bosch Packaging Technology den Fokus auf kompakte Laborsysteme und präsentiert Anlagen zur Verarbeitung flüssiger und fester pharmazeutischer Darreichungsformen. Zu den Exponaten zählen neben der Laboranlage FHM 1000 für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika auch drei Maschinen aus dem Portfolio der Produktmarken Hüttlin und Manesty zum Mischen, Granulieren und Coaten sowie Pressen von Tabletten. Aufgrund ihres platzsparenden und modularen Designs eignen sich das Laborgerät Solidlab 1, der Schnellmischgranulierer Mycromix und die Tablettenpresse Manesty Xpress 100 insbesondere für Forschungs- und Entwicklungszwecke.

Die vorgestellten Anlagen zur Produktion fester Pharmazeutika stehen Kunden für Tests im modernisierten und vergrößerten Labor von Hüttlin in Schopfheim zur Verfügung. Mit der FHM 1000-Serie für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika präsentiert Bosch halbautomatische, modulare Laboranlagen für Pharmazeuten sowie für den Einsatz in Laboren und frühen Phasen klinischer Studien. Die Serie umfasst aktuell vier Module: die Benutzerschnittstelle (Human Machine Interface, HMI), das Füllmodul mit Peristaltikpumpe, das Waagemodul und die Nadelbewegung. Als Herzstück der Anlage steuert das HMI sämtliche automatischen Prozesse wie das Abfüllen oder das Wiegen über eine In-Prozess-Kontrolle (IPK). Die Ein- und Ausbringung des Packmittels hingegen erfolgt manuell. Für zusätzliche Flexibilität der Anlage sind weitere Füllmodule, unter anderem mit einer Drehschieberkolbenpumpe, in Planung. Die FHM-Serie vereinfacht außerdem maßgeblich das „Design of Experiments“ (DoE, statistische Versuchsplanung) für Kunden durch umfangreiche Dokumentation aller Versuchsparameter und ermöglicht ein einfaches „Scale-Up“ auf Produktionssysteme.

Für die einzelnen Verarbeitungsschritte fester Darreichungsformen präsentiert Bosch zudem mehrere Anlagen der Produktmarken Hüttlin und Manesty. Das Laborgerät Solidlab 1 steht für höchste Leistungsfähigkeit auf kleinstem Raum und verarbeitet Chargen von 0,05 bis zwei Kilogramm. Es ermöglicht das Mischen, Trocknen, Granulieren und Coaten feiner Partikel und Pellets im Wirbelschicht-Modul bis hin zum Tablettenbeschichten im Coater-Modul. Bis zu acht Prozesse lassen sich auf diese Weise auf der Maschine realisieren. Beide Module werden über ein gemeinsames, integriertes
Luftaufbereitungs- und Steuerungssystem betrieben.

Mit dem Hüttlin Mycromix ist auch der kleinste Schnellmischgranulierer im Sortiment der Laboranlagen auf der CPhI vertreten. Die für Forschungs- und Entwicklungszwecke geeignete Maschine verarbeitet Chargen von 0,1-3,5 kg. Das Hüttlin Gentlewing als Unterbodenantrieb gewährleistet eine äußerst homogene Mischgüte bei Granulaten. Sämtliche Prozesse lassen sich leicht mittels „Scale-Up“ auf größere Produktionsanlagen übertragen.

Im Bereich Tablettenpressen bietet die kompakte und mobile Manesty Xpress 100 mit Datenerfassungssystem eine erstklassige Möglichkeit für die Bewertung neuer Tablettenformulierungen. Mit einer Reihe flexibler Drehkreuzoptionen lassen sich auf der Tablettenpresse unter anderem Losgrößen für klinische Tests produzieren. Die Xpress 100 ermöglicht darüber hinaus eine bessere Vergleichbarkeit von Testresultaten dank der gleichen „mpower“ Software, die auch auf größeren Produktionsmaschinen der Manesty Xpress Reihe zum Einsatz kommt.

www.boschpackaging.com


BU: Die halbautomatischen, modularen Laboranlagen der FHM 1000-Serie sind für die flexible Abfüllung flüssiger Pharmazeutika im Labor und in frühen Phasen klinischer Studien geeignet.

Foto: Bosch Packaging

 

06.08.2014

Feige Filling: Neuer technischer Leiter

Mathias Mente ist seit Juni 2014 neuer technischer Leiter beim Maschinenbauunternehmen Feige Filling. „Wir freuen uns besonders, diese Position aus eigenen Reihen besetzen zu können. Herr Mente hat in kurzer Zeit einen bemerkenswertes Knowhow der Feige-Technik erworben und sich damit für die Besetzung dieser Position ins Gespräch gebracht!" sagt Geschäftsführer Andreas Hahner.

Mente hat seine Tätigkeit bei Feige erst im Mai 2013 aufgenommen. Begonnen hat er im Vertrieb als Vertriebsingenieur. Seine Affinität für Technik war der Grund dafür, dass er mit der Entwicklung eines Angebotskonfigurators bei Feige betraut wurde. Aufgabenstellung war die Verschlankung von Prozessen im Vertrieb und die engere Vernetzung von Technik und Vertrieb und effektivere Nutzung für beide Bereiche. So erarbeitete er sich mit hohem Engagement und Interesse ein beachtliches Knowhow über das Feige-Produktportfolio.

Mit der Ausbildung zum Maschinenschlosser und dem anschließenden Studium zum Dipl.-Ing. im Maschinenbau hat er die Grundlage für seine beruflichen Ziele gelegt. Mehr als 25 Jahre verbringt Mente jetzt schon in dieser Branche. Sein Werdegang weist Erfahrungen in der keramischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, in der Automobilbranche sowie in der Verpackungstechnik auf. Seine Tätigkeitsfelder reichten von der Konstruktion von Presswerkzeugen, über Getriebetechnik und Food Processing.

„Ich bin von Feige und ihren Abfüllsystemen begeistert. Meine Aufgabe wird es sein, uns als Technologieführer im Markt weiterhin mit dem Fokus auf Neu-Entwicklung zu stabilisieren. Dabei bin ich besonders auf die Erfahrungen der Kollegen angewiesen und werde sie intensiv in mein Aufgabenfeld miteinbeziehen!" erklärt Mente zu seiner neuen Position.

www.feige.com

BU: Mathias Mente ist seit Juni 2014 neuer technischer Leiter beim Maschinenbauunternehmen Feige Filling.

Foto: Feige Filling

 

04.08.2014

Deutscher Verpackungspreis 2014: Anmeldefrist verlängert

Auf Grund zahlreicher Nachfragen verlängert der Deutsche Verpackungspreis die Einreichungsphase bis zum 10. August 2014. Das Deutsche Verpackungsinstitut will Teilnehmern aus dem In- und Ausland damit die Chance geben, ihre Innovation fristgerecht unter www.verpackungspreis.de anzumelden.

Der Deutsche Verpackungspreis sucht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nach den besten Ideen und Innovationen aus dem Verpackungsbereich. Der Preis ist materialübergreifend und wird in fünf Kategorien vergeben. Daneben können spezielle Nachwuchspreise verliehen werden.

Eine unabhängige Jury mit Experten aus Fachverbänden, Forschung, Lehre, Medien und Industrie prüft die Einreichungen je nach Kategorie auf bis zu 12 Kriterien, die unterschiedlich gewichtet, aber stets gemeinsam betrachtet werden.
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Organisation und Einzelpersonen, die innovative Ideen aus dem Verpackungsbereich entwickeln, realisieren oder anwenden. Dabei kann es sich z.B. um Designs, Maschinen, Packstoffe, Packmittel, Displays oder Anwendungskonzepte handeln. Scheinbar kleine Details finden ebenso Beachtung wie umfassende Lösungen.

Die Gewinner werden mit Trophäe, Urkunde und Siegel ausgezeichnet. Darüber hinaus haben Verpackungspreisträger das Anrecht, sich für den globalen Packaging-Award World Star der World Packaging Organisation (WPO) nominieren zu lassen.
Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 11. September im Rahmen einer festlichen Gala auf der Messe BrauBeviale in Nürnberg statt.

www.verpackung.org

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi)



Über das Deutsche Verpackungsinstitut
Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Mitglieder aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab.
Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Deutschen Verpackungspreis zählen dazu der Deutsche Verpackungskongress, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision.

 

03.08.2014

Wepoba Wellpappenfabrik: Neue Produktions- und Lagerhalle

Die zur Panther-Gruppe gehörende Wepoba Wellpappenfabrik GmbH & Co. KG in Wustermark hat im Rahmen des 90 Mio. € umfassenden Investitionsprogrammes der Unternehmens-Gruppe eine neue Produktions- und Lagerhalle in Auftrag gegeben.

Die neue Halle wird auf einem zusätzlichen Grundstück liegen und mit einer vollautomatischen Brücke für den Warenverkehr mit den bestehenden Gebäuden verbunden. Die Paletten mit den fertigen Wellpappenprodukten werden von der bestehenden Fertigwarenstrecke übernommen und automatisch über die Brücke in das neue Lager transportiert.

Die neuen Räumlichkeiten schaffen nochmal 15.000 m² Platz, um den Servicegrad der Wepoba weiter auszubauen und die Fertigwarenlagerkapazitäten auf ca. 30 000 Palettenstellplätze zu erhöhen. Damit wird den steigenden qualitativen und logistischen Anforderungen der Kunden nach flexibler und schneller Belieferung Rechnung getragen.


www.Panther-Packaging.com

Foto: Panther Packaging


Über Wepoba
In einem der modernsten Wellpappenwerke Deutschlands produziert die Wepoba Wellpappenfabrik GmbH & Co. KG im brandenburgischen Wustermark. Damit ist das hauptstadtnahe Werk der Panther-Gruppe, in zentraler Lage Europas, der Partner für Kunden in Ostdeutschland sowie den angrenzenden östlichen Nachbarländern. Wepoba Wellpappenfabrik fertigt kundenspezifische Stanzverpackungen, Faltkisten und mehrpunktgeklebte Verpackungen sowie Displays. Das Leistungsspektrum umfasst neben eigener Verpackungsentwicklung auch System- und Prozessberatung, um den Kunden individuell optimale Lösungen für Transport- und Verkaufsverpackungen anbieten zu können.

 

01.08.2014

Bobst stärkt Geschäftsbereich Coating

In den vergangenen Jahren hat Bobst umfangreiche Investitionen getätigt, um die Entwicklung dieses Geschäftsbereiches voranzutreiben. Auf Basis dieser Investitionen wurden bereits eine Reihe von Beschichtungsanlagen im internationalen Umfeld den Betreibern übergeben. Die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Aluminium-Beschichtungsanlage, die an einen namhaften europäischen Converter gelieferter wurde, haben Bobst in der Entscheidung bestätigt, eine eigenständige PL Coating in die Business unit „Web-fed“ zu integrieren. Die Business unit „Web-fed“ liefert marktführende Lösungen für das Bedruckung und Weiterverarbeitung von flexiblen Materialien und Kartonagen.

Mit der Ernennung von Herrn Detlef Merklinger zum Head of Product Line "Coating" sowie der gleichzeitigen personellen Verstärkung des Teams mit erfahrenden Spezialisten aus der Converting-Branche, die sich ausschließlich auf die PL Coating konzentrieren, setzt Bobst ein deutliches Signal für sein Bestreben, nicht nur weiterhin technisch zukunftsweisende Lösungen im Bereich Beschichtungstechnologie anzubieten, sondern auch das Produktspektrum zu erweitern und weitere Marktsegmente zu erschließen. In Besonderen soll die Marktpräsenz in der Beschichtung und Kaschierung von Papier, Klebefolien für Etiketten, Silikon- und Aluminiumbeschichtungen sowie gedruckte Elektronik erweitert werden.

Herr Detlef Merklinger verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in unterschiedlichen Management-Positionen in der Converting-Industrie, wobei er sich insbesondere Kenntnisse im der Herstellung von Etikettenmaterial erworben hat. Für Herrn Merklinger ist es in gewisser Weise eine Heimkehr zu Bobst, war er doch bereits in den späten 90-er Jahren bei Valmet Rotomec verantwortlich für das Geschäftsfeld „Beschichten und Kaschieren“, bevor das Unternehmen im Jahre 2004 in die Bobst-Gruppe integriert wurde.

“Ich freue mich sehr, dass wir Detlef Merklinger zurückgewinnen konnten, auch als Mitglied des Management-Teams „Web-fed“. Mit seinen fundierten Kenntnissen und seiner internationalen Erfahrung in der Converting-Industrie bringt er die idealen Voraussetzungen mit, um unsere Product line „Coating“ zu führen,“ so Erik Bothorel, Head of the Business Unit Web-fed und Mitglied des Group Executive Committee. „Wir sind sicher, dass er wertvolle Impulse setzen kann, um unsere Technologieführerschaft weiter zu festigen und die Wachstumsziele in der PL „Coating“ zu erreichen.“

Bobst konzentriert seine Kompetenz im Coating in seiner Produktionsstätte von Bobst Italia in San Giorgio Monferrato in Norditalien. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Gravurdruck, in Beschichtungsverfahren, Trocknungssystemen und Bahnführung ist das Bobst Technologie-Center in San Giorgio das Centre of Exellence für Druck- und Beschichtungstechnologien.

“Ich bin sehr beeindruckt von dem technischen Standard und vom Leistungsvermögen der Bobst-Beschichtungsanlagen. Das dynamische Wachstum der letzten Jahre bietet eine gute Voraussetzung für den weiteren Ausbau unserer Marktposition“, freut sich Detlef Merklinger auf seine Aufgabe. „Geplante Investitionen im Technology Center von Bobst Italia werden das Anwendungsspektrum, das für Forschungs- und Entwicklungszwecke zur Verfügung steht, erweitern.“

Bobst ist der weltweit führende Lieferant von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungshersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien. Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen Bobst ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 11 Produktionsstätten in 8 Ländern und beschäftigt mehr als 5.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Das Unternehmen erzielte 2013 einen Umsatz von CHF 1,354 Mrd.

www.bobst.com

BU: von links nach rechts: Detlef Merklinger, neues Mitglied im Managment-Team des Geschäftsbereichs Web-fed, und Erik Bothorel, Head of the Business Unit Web-fed und Mitglied des Group Executive Committee.

Foto: Bobst

 

31.07.2014

Prowell: Ausbau des Verpackungsparkmodells

Prowell, ein Unternehmen der Progroup AG, hat bereits 1998 das erste Verpackungsparkmodell ins Leben gerufen. Im 2. Halbjahr 2015 wird nun in einer strategischen Partnerschaft mit dem Kunden Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante dieses Modells in Betrieb gehen. Am Standort Plößberg entsteht das 8. Formatwerk der Prowell GmbH. Dieses Werk wird im Netzwerk der übrigen Prowell Werke integriert sein und so das maximale Maß an Synergien und Integrationseffekte erzielen.

Bei einem Verpackungspark wird der Verpackungshersteller direkt über vollautomatische Transportsysteme mit Wellpappenformaten von Prowell beliefert. Nahezu der gesamte Prozess ist über IT-Systeme automatisiert. Mit Erfassung eines Verpackungsauftrages beim Verpackungshersteller wird unmittelbar eine Bestellung bei Prowell ausgelöst. Darauf basierend erfolgt die Herstellung und Bereitstellung der Wellpappenformate. Sobald beim Verpackungshersteller der jeweilige Auftrag verplant wird, wird die automatische Anlieferung ausgeführt – ganz ohne jeglichen manuellen Eingriff.

Der maßgebliche Nachteil integrierter Verpackungswerke gegenüber diesem Konzept liegt in der Beschränkung der Wellpappenanlage auf die Belieferung von nur wenigen Verarbeitungsmaschinen und damit in der vergleichsweise niedrigen Auslastung der Wellpappenanlagen und der damit verbundenen Optimierungsprobleme. Durch den Verpackungspark werden diese Nachteile eliminiert, indem die Volumenproduktion einer Hochleistungswellpappenanlage unter Vermeidung logistischer Nachteile mit spezialisierter Verpackungsherstellung kombiniert wird. Insbesondere durch die Vernetzung der beiden Geschäftsmodelle entsteht ein klarer Vorteil gegenüber den traditionellen Geschäftsmodellen.

Gemeinsam mit dem Verpackungsspezialisten Liebensteiner wird Prowell nun eine Variante des Geschäftsmodells im 2. Halbjahr 2015 starten. Die Grundprinzipien der räumlichen Nähe bleiben bestehen. Der Unterschied zu den bisherigen Verpackungsparks liegt darin, dass Prowell sich erstmalig bei einem Kunden niederlässt und nicht umgekehrt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um das Unternehmen Liebensteiner und weitere regionale Prowell Kunden weiter zu stärken. Die hochmoderne „state of the art“ Wellpappenanlage wird pro Jahr 180 Mio. m² mit einer Arbeitsbreite von 2,50 m produzieren.

www.progroup.ag

BU: Im 2. Halbjahr 2015 wird in einer strategischen Partnerschaft mit Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante des Verpackungsparkmodells von Prowell in Betrieb gehen.

Foto: Prowell

 

 

Packaging News - September 2014

 

30.09.2014

Smurfit Kappa im "FTSE4Good"-Index

Smurfit Kappa, einer der weltweit führenden Hersteller papierbasierter Verpackungslösungen, ist in den „FTSE4Good Global Index“ sowie in den „FTSE4Good Europe Index“ aufgenommen worden. FTSE4Good ist eine weltweit führende Börsenindex-Familie für Nachhaltigkeit und Corporate Governance des Londoner Anbieters FTSE. Sie listen Unternehmen, die sich besonders im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) engagieren. Diese seit 2001 bestehenden Indizes werden vielfach als Benchmark von Investoren herangezogen.

Die Aufnahme in die Indexfamilie FTSE4Good unterstreicht erneut, dass das Engagement von Smurfit Kappa für nachhaltige und innovative Verpackungen anerkannt wird. Erst kürzlich ist das Unternehmen bei den Pulp & Paper International (PPI) Awards unter anderem in den Kategorien „Bio Strategy of the Year“, „Environmental Strategy of the Year“ sowie „Innovation in Sustainable Packaging“ nominiert worden.

Ian Curley, CFO bei Smurfit Kappa: "Wir freuen uns über die Aufnahme und betrachten dies als einen weiteren Beleg unseres Engagements für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung." Steven Stoffer, Vice President Development bei Smurfit Kappa: "Wir werden auch künftig eine aktive Kultur der Nachhaltigkeit innerhalb unseres Unternehmens fördern sowie wichtige Umweltfragen angehen, die unseren Kunden neue Chancen für nachhaltige, innovative und wertsteigernde Verpackungslösungen eröffnen."

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 350 Produktionsstätten in 32 Ländern. 2013 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 7,9 Milliarden Euro. Unser Hauptschwerpunkt liegt auf Innovation, Service und proaktivem Verhalten gegenüber unseren Kunden sowie auf der Verwendung nachhaltiger Ressourcen. Dieses Anliegen wird dadurch unterstützt, dass wir ein integrierter Hersteller sind. So beziehen unsere Verpackungsbetriebe den Großteil ihrer Rohmaterialien aus unseren eigenen Papierfabriken.

Wir sind der europäische Marktführer auf dem Gebiet der papierbasierten Verpackungen. Wir unterhalten Niederlassungen in 21 Ländern und verkaufen Produkte wie Wellpappe, Wellpappenrohpapiere, Bag-in-Box-Verpackungen, Vollpappe sowie Faltschachteln und Verpackungen aus Vollpappe. In vielen dieser Produktbereiche können wir speziell in Osteuropa ein starkes Wachstum verzeichnen. Darüber hinaus haben wir eine Schlüsselposition in anderen Produkt- bzw. Marktsegmenten. Dazu gehören Grafikkarton, einseitig glattes Papier und Sackpapiere. Wir sind der einzige große, pan-regionale Hersteller auf dem amerikanischen Kontinent, wo wir in insgesamt 11 Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika operieren.


www.openthefuture.de
www.smurfitkappa.de

 

 

29.09.2014

IK: Verleihung der ersten 4 RAL-Gütezeichen

Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung am 17. September 2014 hat die Ende 2013 gegründete Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen e.V. die ersten vier RAL-Gütezeichen verliehen. Die Gütegemeinschaft hat zwischenzeitlich 14 Mitgliedsunternehmen, die sich um das RAL-Gütezeichen bewerben. Die Hansa-Heemann AG, ein abfüllendes Unternehmen alkoholfreier Erfrischungsgetränke, die Alpla Werke Lehner GmbH & Co. KG., ein Hersteller von PET-Preforms und die PET-Recycling-Unternehmen Vogtland PET GmbH und Veolia Umweltservice PET Recycling GmbH haben während der Auditierung nachgewiesen, dass sie die Güte- und Prüfkriterien der RAL-Gütegemeinschaft einhalten.

Während des Auditierungsprozesses wurden die Unternehmen durch ein unabhängiges Prüfinstitut nach vorgegebenen Kriterien geprüft. Diese beinhalten die Überprüfung der Wareneingangskontrollen, Prozessüberwachung und Qualitätskontrollen der erzeugten Produkte. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass entlang der gesamten Kette vom PET-Recycling über das Herstellen der Flaschen-Preforms bis zum Abfüllen die hohen Qualitätsanforderungen an Lebensmittelverpackungen eingehalten werden und die hergestellten PETGetränkeflaschen zu mindestens 25 % aus Recycling-PET bestehen.

„Durch diesen Prozess wird ein objektiver Beitrag zur ökologischen Weiterentwicklung von PET-Getränkeflaschen geleistet,“ erklärte Dr. Jürgen Bruder, Mitglied im Vorstand der RAL-Gütegemeinschaft. Die Gütegemeinschaft ist eine Initiative der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft konsumenten- und ökologieorientierte Getränkeverpackungen e.V. (AKÖG). Sie bezweckt eine kontinuierliche ökologische Verbesserung von PET-Einweggebinden. Im Fachbeirat wird die Gütegemeinschaftunterstützt durch das Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und das SGS Institut Fresenius GmbH.

www.kunststoffverpackungen.de


BU: Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung am 17. September 2014 hat die Ende 2013 gegründete Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen e.V. die ersten vier RAL-Gütezeichen verliehen.

Foto: IK

 

22.09.2014

Heidelberg: "AutoPlate Pro" auch für Speedmaster

Das vollautomatische Plattenwechselsystem "AutoPlate Pro" wird ab Herbst dieses Jahres für die Speedmaster XL 75 beziehungsweise XL 75 Anicolor und für die Speedmaster XL 106 ab Frühjahr 2015 verfügbar sein. AutoPlate Pro wurde von der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zur drupa 2012 für die dort neu eingeführten Modelle Speedmaster CX 102, SX 102 und SX 74 vorgestellt. Das System bietet eine wirtschaftliche Alternative zum simultanen Plattenwechsler AutoPlate XL. Im Unterschied zu AutoPlate XL bleibt der Plattenzylinder bei AutoPlate Pro jedoch im Zahnradzug und wird nicht ausgekuppelt. Das Einspannen der Druckplatten erfolgt so nicht vollständig simultan, sondern in einem zeitoptimierten und gestaffelten Modus. Gegenüber dem halbautomatischen System AutoPlate spart AutoPlate Pro zirka 50 Prozent der Wechselzeit und führt somit zum schnelleren Rüsten. Mittlerweile produzieren bereits über 100 Druckmaschinen und damit mehr als 600 AutoPlate Pro Systeme bei zufriedenen Kunden weltweit.

Die Vorteile von AutoPlate Pro werden nun auch für Akzidenz- und Verpackungsdruckereien, die sich für die Baureihen XL 75 und XL 106 entscheiden, umgesetzt. Durch den vollautomatischen Ablauf kann der Bediener auch bei diesem Plattenwechsler parallel Arbeiten ausführen, während die Maschine selbstständig die Druckplatten wechselt - wie beispielsweise einen Stapelwechsel am Anleger. Das System ist einfach zu bedienen und ein Plattenwechsel bei einem neuen Auftrag wird über vorprogrammierte Abläufe der prozessorientierten Bedienerführung Intellistart oder direkt am Prinect Press Center gestartet. Der komplette Ablauf wird sensorisch überwacht, womit eine hohe Prozessstabilität und damit eine hohe Verfügbarkeit umgesetzt werden.

Die Unterschiede der drei Druckplatten-Wechselsysteme - AutoPlate, AutoPlate Pro und AutoPlate XL - liegen so nicht nur in der Zeit, die für einen Wechsel gebraucht wird sondern auch darin, ob der Bediener sich während dieser Zeit anderen Aufgaben widmen kann. Am Beispiel einer Speedmaster XL 75-Fünffarben wird dies deutlich: Während AutoPlate 4:10 Minuten benötigt, lässt sich der Wechsel der fünf Druckplatten mit AutoPlate Pro in 2:05 Minuten und mit AutoPlate XL in 1:42 Minuten bewerkstelligen.

Für die Speedmaster XL 75 Anicolor, die ebenfalls auf häufige Jobwechsel ausgelegt ist, wird ab Herbst dieses Jahres AutoPlate Pro im Standard sein und AutoPlate XL als Option angeboten. Bei der Speedmaster XL 75 bleibt AutoPlate standardmäßig enthalten, doch der Kunde kann dann zwischen den beiden Optionen AutoPlate Pro und AutoPlate XL wählen. Bei der Speedmaster XL 106 ist weiterhin das halbautomatische Plattenwechselsystem AutoPlate Advanced der Standard und AutoPlate Pro wird eine neue Option neben AutoPlate XL sein.

 


www.heidelberg.com

BU: Die Anderhub Druck-Service AG in Rotkreuz produziert mit der weltweit ersten Speedmaster XL 75-5+L mit AutoPlate Pro. "Bei durchschnittlich 18 Auftragswechseln pro Tag generiert das für uns bis zu 1,5 Stunden mehr Produktionszeit", freuen sich Geschäftsführer Peter Anderhub (vorne) und sein Drucker Michael Fitze.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

 

20.09.2014

Geschäftsführungswechsel bei Kollmorgen

Udo Panenka wechselt nach sechs erfolgreichen Jahren bei Kollmorgen – zuletzt Vice President und General Manger des europäischen und indischen Automationsgeschäfts – zur Danaher-Tochtergesellschaft Esko. Panenka übernimmt dort als Senior Vice President Global Sales weltweite Vertriebsverantwortung. Die Geschäfte von Kollmorgen Europe liegen seit September in der Verantwortung von Vice President Dennis Gallagher. Der gebürtige US-Amerikaner bringt 25 Jahre Erfahrung in der Antriebs- und Automatisierungstechnik sowie Motion Control mit nach Ratingen.

Dennis Gallagher kam 1989 mit der Akquisition von Pacific Scientific zu Danaher. Zuletzt nahm er eine Doppelrolle als Vice President und General Manager von Kollmorgen Medical und Lab Automation ein. Ferner trug der erfahrene Ingenieur die Verantwortung für das Geschäft der Tochtergesellschaft Dover.

www.kollmorgen.com


BU: Dennis Gallagher übernimmt als Vice President die Leitung von Kollmorgen Europe.

Foto: Kollmorgen

 

19.09.2014

MWV: Auszeichnung mit Quality Award

Verpackungsspezialist MWV Graz wurde in feierlichem Rahmen mit dem Quality Award des Lebensmittelkonzerns Mars Inc. ausgezeichnet. In Zusammenhang mit dieser jährlich an Lieferanten vergebenen Qualitätsauszeichnung wurde auch eine, der Belegschaft gewidmete, Gewinnprämie ausgezahlt. Im Sinne des für MWV Graz wesentlichen Nachhaltigkeitsgedankens, fließt die Prämie von € 5 000,-- in die Neugestaltung und Erweiterung der Fahrradabstellplätze.

Jährliches Highlight der „Quality Focus Initiative“ (QFI) des Lebensmittelkonzerns Mars Inc, ist die Verleihung des QFI Awards in Newbury (UK), welcher heuer erstmalig an MWV in Graz ergangen ist. Ausgezeichnet wurde der Grazer Faltschachtelbetrieb mit dem "0 non conformance" (Null Abweichungen) Award in der Kategorie Vollpappe. Ziel dieses Programmes ist es, Lieferanten möglichst schnell auf das geforderte, hohe Qualitätsniveau zu heben und dieses konstant zu halten. Werden die strikten Vorgaben nicht erfüllt, müssen Strafzahlungen in einen gemeinsamen Topf einbezahlt werden. Dieser wird bei der jährlichen Preisverleihung auf die besten Lieferanten aufgeteilt.

"Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, da wir in den letzten Jahren viel für den Bereich Qualität & Hygiene getan haben. Wir sind nicht nur nach ISO 9001, 14001 und 22000 zertifiziert, sondern zusätzlich nach ISO 22000/EN 15593 - den Standards zur Hygiene und Lebensmittelechtheit. Dadurch können wir als eines der ersten Faltschachtelwerke in Europa durchgängige Lebensmittelechtheit garantierten,“ erklärt Geschäftsführer Ing. Peter Szabó.

„Das unsere Bemühungen jetzt von einem unserer Langzeitkunden honoriert wurden, motiviert uns umso mehr. Begonnen hat die Kooperation mit dem Mars Konzern ja bereits 1983 mit Aufträgen von Mars Österreich. Heute stellen wir in Graz für Mars und Wrigley Verpackungen von bekannten Marken wie Amicelli, Orbit und Extra her,“ so Mario Jager, Key Account Manager.

Per 16.9. folgte die schriftliche Bestätigung mit der exakten Höhe der Prämie. Dank der vorbildlichen Einhaltung aller Qualitäts- und Hygienerichtlinien seitens aller Mitarbeiter, darf sich der Betrieb nun über den Gewinn von € 5 000,-- freuen. Da ein weiterer zentraler Aspekt der Unternehmensstrategie das Thema Nachhaltigkeit ist, hat sich die Unternehmensführung dazu entschlossen diesen Betrag in die Neugestaltung und Erweiterung der bereits vorhandenen Zweiradabstellplätze einfließen zu lassen.


www.mwv.com

Foto: MWV Graz GmbH

 

18.09.2014

EPAL: 63,5 Millionen Europaletten produziert

Unter Lizenz der European Pallet Association e.V. (EPAL) sind innerhalb von zwölf Monaten 63,5 Millionen EPAL-Europaletten produziert worden. Die Zahl der reparierten Holzladungsträger liegt bei 21,5 Millionen. EPAL-Europaletten erfüllen die international einheitlichen Qualitätskriterien und sind uneingeschränkt tauschfähig. „Die EPAL-Palette ist eine Erfolgsgeschichte“, lautet nach einem Jahr das positive Resümee von Martin Leibrandt, Chief Executive Officer der EPAL.

„Unser Anspruch, im offenen Europaletten-Tauschpool insbesondere bei der Qualität und dem Palettenvolumen führend zu sein, ist mehr als eindrucksvoll bestätigt worden. Die EPAL-Europalette hat ihre wegweisende Position im Markt weiter ausgebaut und gefestigt. 63,5 Millionen produzierte EPAL-Holzladungsträger belegen die herausragende Bedeutung für die Verwender“, sagt Martin Leibrandt. Die Herstellung der EPAL-Europaletten mit dem Logo auf allen vier Eckklötzen begann vor zwölf Monaten. Ihre hohe Qualität wird durch das unabhängige Prüfinstitut Bureau Veritas gesichert, das regelmäßig und unangemeldet alle Lizenznehmer kontrolliert. Das sorgt dafür, dass EPAL-Paletten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz eine lange Lebensdauer haben und für den Einsatz in automatisierten Lägern geeignet sind.

Zu der hohen Produktionszahl von EPAL-Europaletten hat nach Einschätzung von Martin Leibrandt auch der Zuwachs an Lizenznehmern beigetragen. Seit August 2013 verzeichnete EPAL 48 neue Lizenznehmer – Gespräche mit weiteren potenziellen Partnern laufen. „Vor allem in Ländern, in denen wir vorher nicht aktiv sein durften, stoßen wir auf großes Interesse“, sagt Martin Leibrandt. Besonders Osteuropa sei ein wichtiger Zukunftsmarkt für EPAL. Um das eigene Profil in der Region zu schärfen wird EPAL seit Sommer 2014 von zwei neuen Mitarbeiterinnen unterstützt: Dana Babusikova, EPAL-Repräsentantin in Tschechien, und Eva Johnson, EPAL-Repräsentantin in Ungarn, halten den Kontakt mit Lizenznehmern und knüpfen neue Kontakte.

Über EPAL: EPAL European Pallet Association ist der 1991 gegründete Dachverband der lizenzierten Hersteller und Reparateure von EPAL/EUR-Paletten und -Gitterboxen. Seit dem 1. August 2013 lässt EPAL unter ausschließlicher Lizenz Europaletten mit dem Einbrand „EPAL im Oval“ auf vier Eckklötzen produzieren und reparieren. EPAL ist weltweit verantwortlich für die gleichbleibende Qualität der EPAL-Ladungsträger und setzt dabei auf unabhängige externe Qualitätsprüfung. EPAL wird in 14 Ländern durch eigene Nationalkomitees vertreten, die sich der nationalen Umsetzung der EPAL-Ziele verpflichtet haben.

www.epal-pallets.org

BU: Zu der hohen Produktionszahl von EPAL-Europaletten hat nach Einschätzung von Martin Leibrandt auch der Zuwachs an Lizenznehmern beigetragen.

Foto: EPAL

 

17.09.2014

Fusion unter "Multi Packaging Solutions"

Die Umfirmierung der früheren Unternehmen der Chesapeake Gruppe zu Multi Packaging Solutions (MPS) ist abgeschlossen. Chesapeake und MPS haben im Februar fusioniert. Der Zusammenschluss vereint die Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter von Verpackungslösungen unter einem gemeinsamen Dach mit sich ergänzenden Produktangeboten und Herstellungsprozessen. Dadurch bietet Multi Packaging Solutions Vorteile, von denen Kunden und Beschäftigte profitieren.

MPS produziert in Deutschland Verpackungen für weltbekannte Marken aus den Bereichen Körperpflege und Kosmetik, Süßwaren, Lebensmittel und Tabak. Allein die fünf deutschen Standorte beschäftigen zusammen ca. 900 Mitarbeiter. Der gemeinsame Umsatz beläuft sich auf 150 Millionen Euro. Multi Packaging Solutions verfügt über eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen. Dazu zählen neben der innovativen Verpackungsentwicklung auch die fast unbegrenzten technischen Möglichkeiten in der Veredelung und Formenvielfalt von Verpackungen. Eine Vorreiterrolle nimmt MPS im Bereich Hygiene und Lebensmittelsicherheit ein.

„Wir können nun noch flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen. Der Kompetenz- und Know-how-Austausch innerhalb der Unternehmensgruppe kommt auch den Produktherstellern zugute. Wir bieten unseren Kunden damit ein deutlich erweitertes Produktangebot und agieren jetzt weltweit – mit mehr als 50 Standorten auf drei Kontinenten“, sagt Joachim Hoeltz, Managing Director Operations von Multi Packaging Solutions, der das operative Geschäft in Deutschland für die Segmente Lebensmittel, Süßwaren und Tabak seit April 2014 verantwortet.

Multi Packaging Solutions (MPS) ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen für einen vielfältigen Kundenstamm aus den Segmenten Pharmazie, Körperpflege und Kosmetik, Süßwaren, Lebensmittel, Tabak und Multi Media. MPS bietet seinen Kunden eine breite Palette an printbasierten Verpackungen wie Premiumfaltschachteln, Etiketten, Beilagen/Broschüren und Spezialverpackungen mit unterschiedlichen Materialien und Oberflächen an. Das Unternehmen hat über 50 Produktionsstandorte in den USA, Asien und Europa und beschäftigt mehr als 7.200 Mitarbeiter. MPS ist ein Portfoliounternehmen der Carlyle Group und Madison Dearborn Partners.

www.multipkg.com

BU: MPS produziert in Deutschland Verpackungen für weltbekannte Marken aus den Bereichen Körperpflege und Kosmetik, Süßwaren, Lebensmittel und Tabak.

Foto: MPS<< Neues Textfeld >>

 

16.09.2014

EHI: E-Commerce-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Allen sehr optimistischen Prognosen zum Trotz, das Tempo der Umsatzsteigerungen im E-Commerce hat deutlich abgenommen. Die Top 100 E-Commerce-Händler in Deutschland erwirtschafteten  in 2013 einen Umsatz von 19,6 Mrd. €. „Das ist eine Steigerung von knapp 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18,2 Mrd.). Bereinigt um den Umsatz von amazon.de, beträgt das Wachstum allerdings nur 2,8 Prozent,“ kommentiert Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI, die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“ des EHI und Statista, die am 21.10. veröffentlicht wird.* Die gesamten Ergebnisse der Studie mit dem Ranking der 1 000 umsatzstärksten Onlineshops wird diesen Trend bestätigen.

Angeführt wird das Ranking erneut durch den Onlineshop amazon.de mit 5,8 Mrd. €. Das Unternehmen Amazon ist mit einigen weiteren Shops wie javari.de, de.buyvip.com im Markt vertreten. Otto.de, das Flagship der Otto Group im E-Commerce, generierte 1,9 Mrd. €. Einige weitere zum Konzern gehörige bekannte Shops wie bonprix.de oder baur.de rangieren unter den Top 100. Mit einem Umsatz von 702 Mio. € hat Zalando.de den Vorjahres-Dritten notebooksbilliger.de abgelöst.

Onlinehandel in den Alpen

In der Schweiz ist das bereits in Deutschland beobachtete deutlich abgeschwächte Tempo der Umsatzzuwächse nahezu ganz zum Stillstand gelangt. Die Top 100 Schweizer Onlineshops generierten 3,4 Mrd. € und trugen so zu einer Steigerung von lediglich 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (3,3 Mrd. €) bei. Digitec.ch steht mit 414,4  Mio. € Umsatz wie schon im Vorjahr (421,9 Mio. €) an erster Stelle der Liste und wird gefolgt von amazon.de, die in der Schweiz 260,32 Mio. € generierten. Die dritte Stelle nimmt hier nespresso.com/ch mit 260,0 Mio. €, gefolgt von zalando.ch (203,1 Mio. €), ein.

Der Umsatz der 100 größten Onlineshops in Österreich umfasste 1,6 Mrd. €.** In Österreich führt wieder ein Amazon-Shop, amazon.at, das Ranking an. Der Shop generiert rund 342,6 Mio. €. Auf ihn folgt universal.at, der fast 107,5 Mio. € Umsatz macht. Auch bei unseren österreichischen Nachbarn ist Zalando auf den dritten Podestplatz vorgerückt und hat mit einem Umsatz von 72,5 Mio. € otto.de verdrängt.

Die gesamte Auflistung der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz  ist der gemeinsamen Studie von EHI und Statista entnommen. „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“ beinhaltet die 1 000 umsatzstärksten Onlineshops und erscheint am 21. Oktober 2013. Die Untersuchungen des österreichischen und schweizerischen Marktes, „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2014“,  beinhalten die jeweils 250 größten Onlineshops und stehen ab 18. November zur Verfügung.

„Die Studie ist nicht nur besonders geeignet, um Entwicklungen im E-Commerce und die Größe der Segmente und einzelnen Onlineshops zu verstehen, die mitgelieferte Excel-Datei bietet neben Umsatz- und Adressinformationen zahlreiche zusätzliche Merkmale (z.B. Branche, Vertriebskanäle, Mobile, Payment, Versandarten, Social Media etc.)“, so Hubertus Bitting, Executive Director Research & Analysis, Statista GmbH.


*Anmerkungen und Methodik
Die Angaben der Studie beruhen auf einer Händler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus Geschäftsberichten, Pressemitteilungen und Unternehmenswebsites. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops. Berücksichtigt wurde der Umsatz mit physischen Gütern, der Umsatz mit digitalen Gütern wie Apps und Streaming-Dienste von Shops wie z.B. apple itunes und musicload wurden nicht berücksichtigt. Da im Vergleichsjahr 2012 die Umsätze digitaler Güter noch mitgerechnet wurden, sind diese Umsätze hier korrigiert dargestellt.
Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet. Definition E-Commerce-Umsatz: Nettoumsatz des jeweiligen Onlineshop im Jahr 2013, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen Geschäftstätigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche Erträge des Unternehmens).

** Die Berechnung des E-Commerce-Umsatzes in Österreich wurde mit einem angepassten Regressionsmodell vorgenommen, da nach Expertenmeinungen der österreichische Markt in der Vergangenheit überschätzt wurde. Daher ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nicht möglich.

www.ehi.org

Foto: iStock

 

16.09.2014

RLC: Swiss Packaging Award für To-Go-Verpackung

Das Verpackungskonzept Zet Slide 3 der RLC | Packaging Group vereint alle Kriterien einer durchdachten To-Go-Verpackung für Süßigkeiten wie Bonbons, Kaugummis und Co. Das Schweizer Verpackungsinstitut belohnte die innovative Lösung am 21. August mit dem ersten Preis beim Swiss Packaging Award in der Kategorie „Konstruktion“.

Das Verpackungskonzept Zet Slide 3 vereint Innovation und Effizienz miteinander: Die unabhängige Jury prämierte mit der Auszeichnung besondere Eigenschaften der Verpackungslösung, die dabei helfen, Material und Kosten einzusparen und beim Thema Rationalisierung unterstützen.

Grafische Überraschungsmomente

Bonbons und Kaugummis sind typische To-Go-Produkte, die sich besonders gut im Kassenbereich verkaufen. Um die Blicke der Konsumenten quasi im Vorbeigehen auf sich zu ziehen, braucht es ständig neue, auffallende Ideen – wie zum Beispiel Zet Slide 3, die dritte und neueste Generation in einer Serie von innovativen Slider-Verpackungen von RLC: Durch eine Schiebefunktion wird die kompakte, rechteckige Faltschachtel im geöffneten Zustand zum Quadrat. Das Aufschieben bringt eine zusätzliche Kommunikationsfläche ans Licht – das schafft grafische Überraschungsmomente und weckt gleichzeitig Spannung und Spieltrieb des Konsumenten.

Die Verpackung besteht aus einem einzigen Zuschnitt. Makulatur und Komplexität beschränken sich damit auf ein Minimum. Das Verpackungskonzept ist zu 100 Prozent automatengerecht. Der Inhalt des Sliders lässt sich leicht entnehmen und dosieren – durch die Schiebefunktion kann der Konsument die To-Go-Verpackung sicher wiederverschließen. Für immer wieder neue Hingucker am Point of Sale sorgen beispielsweise Stanzungen in unterschiedlichen Variationen.

www.rlc-packaging.com

BU: Aufschieben und Staunen: Das To-Go-Verpackungskonzept ZetSLIDE 3 der rlc | packaging group gewann den Swiss Packaging Award in der Kategorie „Konstruktion“.

Foto: RLC | Packaging Group

 

15.09.2014

Abschlussbericht der Pack&Move Basel

Am Freitag, 12. September 2014 ging die Pack&Move, die Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik in der Messe Basel zu Ende. An vier Tagen informierten sich die Fachbesucher bei den über 200 Ausstellern und an den Expertenrunden im Forum über Innovationen, Lösungen und Neuheiten. Trotz geringerer Besucherzahl verzeichnet die Pack&Move ein positives Echo und konnte die Erwartungen in qualitativer Hinsicht erfüllen.

Die Pack&Move 2014 zog Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der ganzen Schweiz an und bestätigte sich als wichtiger Treffpunkt der Logistik- und Verpackungsbranche. Aussteller, Verbände, der Kompetenzpartner GS1 Schweiz, der Fachpartner SVI sowie die Messe Schweiz zeigen sich zufrieden. Das Konzept der Pack&Move mit attraktivem Ausstellungsbereich, Begleitveranstaltungen im Forum und auf der Networkingzone hat sich bewährt. Thomas Bögli, Geschäftsleitungsmitglied von GS1 Schweiz kommentiert: «Das Forum war vor allem morgens immer gut besucht. Die Gespräche auf der Networkingzone sind beim Publikum beliebt.» GS1 Schweiz hat als Kompetenzpartner der Messe an allen vier Tagen ein breitgefächertes Programm organisiert. Thomas Schwarzenbach, Direktor Spedlogswiss: «Zur erfolgreichen Austragung des von uns unterstützten und auf Spedition und Logistik ausgerichteten Forums des Logistikclusters Region Basel bot die Pack&Move eine sehr attraktive Plattform. Diese Netzwerkanbindung an die Fachmesse ermöglichte zudem den wichtigen Einbezug güterverkehrspolitischer Diskussionen unter Mitwirkung hochkarätiger Fachpersonen aus Wirtschaft und Politik. Die Pack&Move erzeugte damit branchenübergreifend bleibende Impulse.»

Messeleiterin Theresia Saner: «Die neue Messehalle mit ihrer Infrastruktur hat einen attraktiven Rahmen geboten. Die Atmosphäre war gut, die Standbauten schön und die Beratung professionell. Die Besucher haben sich positiv zur Messe geäussert.» Besonders gelobt wurde seitens der Aussteller die hohe Qualität der Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz und dem nahem Ausland. Stefano Ghilardi, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vertrieb Linde Material Handling Schweiz AG und Präsident der Swisslifter bestätigt: «Die Qualität der Besucher am Stand war gut und die Swisslifer Staplerarena war ein Publikumsmagnet.» Benno Reichmuth, CEO SSI Schäfer, kommentiert: «Die Pack&Move ist für uns die wichtigste Messe im Bereich Intralogistik.» Philippe Dubois, Präsident Schweizerisches Verpackungsinstitut (SVI) und Livio Marchioni, CEO BVS Verpackungs-Systeme AG, waren sich beide gleichermassen einig: «Die Messeorganisation und Infrastruktur in Basel waren einfach top.»

Die nächste Pack&Move findet turnusbestimmt wieder in zwei Jahren in der Messe Basel statt.

www.packmove.ch

BU: Trotz geringerer Besucherzahl verzeichnet die Pack&Move ein positives Echo und konnte die Erwartungen in qualitativer Hinsicht erfüllen.

Foto: MCH Messe Schweiz AG

 

12.09.2014

Smurfit Kappa: Nominierung für PPI Awards 2014

Smurfit Kappa ist bei den Pulp & Paper International (PPI) Awards 2014 elfmal in acht Kategorien nominiert. Die Nominierungen fallen mehrheitlich in die Bereiche Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung.

Seit Jahren setzt sich Smurfit Kappa hohe Klimaschutzziele: Allein im Jahr 2013 konnte der CO2-Ausstoß pro Tonne Papier durch Investitionen in Energieeinsparung, Energieeffizienzmaßnahmen und eine generelle Optimierung der eigenen Papierproduktion um 6,5 % gesenkt werden. Die Erfolge sind ein Schlüsselelement von Smurfit Kappas Nachhaltigkeitsvision. Sie ist Teil der vor kurzem gestarteten Markeninitiative ""Open the Future"".

Seit 2009 zeichnen die PPI Awards jährlich Erfolge von Unternehmen und Einzelpersonen aus der Faserstoff- und Papierbranche aus. Die Sieger werden am 8. Oktober 2014 bei der North American Forest Products Conference in Boston bekanntgegeben. Smurfit Kappa ist unter anderem in den Kategorien „Bio Strategy of the Year“, „Environmental Strategy of the Year“, „Innovation in Sustainable Packaging“ und „Global CEO of the Year” nominiert.

Gary McGann, Chief Executive Officer bei Smurfit Kappa: „Es ist eine große Ehre für mich, in der Kategorie ‚Global CEO of the Year’ antreten zu dürfen. Die vielen Nominierungen für Smurfit Kappa spiegeln unsere Bemühungen nach innovativen und nachhaltigen Verpackungslösungen wider. Sie belegen außerdem, dass es machbar ist, Kundenzufriedenheit sowie Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt als Ziele zu vereinigen.""

www.smurfitkappa.de


BU: Gary McGann, CEO bei Smurfit Kappa, ist nominiert als Global CEO of the Year.

Foto: Smurfit Kappa

 

08.09.2014

Tetra Pak: Aktueller Nachhaltigkeitsbericht

Tetra Pak hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2014 veröffentlicht. Er stellt die Fortschritte des Unternehmens in den Bereichen Umweltleistung, sozialer Verantwortung und guter Unternehmensführung im Jahr 2013 vor. Tetra Pak hat 2013 unter anderem die folgenden Erfolge erzielt:

• Über 64 Millionen Schulkinder erhielten Milch oder andere nahrhafte Getränke in Tetra Pak-Verpackungen. Das Engagement von Tetra Pak für ein Schulmilchprogramm in Myanmar, das im Juni 2013 gestartet wurde, hat beispielsweise dafür gesorgt, dass 45.000 Schüler über drei Jahre mit Schulmilch versorgt werden.
• Tetra Pak und Tetra Laval Food for Development haben ihre gemeinsamen Aktivitäten im „Dairy Hub“-Programm weiter ausgebaut. In Zusammenarbeit mit PRAN Dairy Ltd. sind in Bangladesch zwei Knotenpunkte für Milchbauern entstanden. Die Milch-Sammelstellen verfügen über Test- und Kühlanlagen und dienen gleichzeitig als Schulungszentren für die Bauern vor Ort. Der durchschnittliche Milchertrag pro Kuh konnte so um 80 % gesteigert werden und das durchschnittliche Monatseinkommen von 2.000 Kleinbauern von Oktober 2010 bis Dezember 2013 mehr als verdoppelt werden.
• Tetra Pak behauptete in der Branche seine Stellung als Pionier in der Entwicklung von Verpackungen aus vollständig erneuerbaren Materialien. Im Jahr 2013 wurden 1,1 Milliarden Verpackungen mit bio-basiertem Verschluss an Kunden ausgeliefert, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Die bio-basierten Verschlüsse bestehen aus Kunststoff, der aus Zuckerrohr hergestellt wird.
• Die Verarbeitungs- und Verpackungsinnovationen von Tetra Pak haben zu einer weiteren Senkung des Volumens von Lebensmittelabfällen beigetragen. Mit der Einführung von Tetra Alcross RO Lite im Jahr 2013 steht kleinen und mittelgroßen Käseproduzenten jetzt eine Filtrationslösung zur Verfügung, die Wertschöpfung aus Molke erzielt – einem Nebenprodukt der Käseherstellung, das bis dahin als Abfall entsorgt wurde.
• Tetra Pak hat intensiv an der Entwicklung solider Systeme und Methoden zur zuverlässigen Sammlung von Klimadaten gearbeitet. Die Zahlen für 2013 - von unabhängigen externen Beratern geprüft und bestätigt - belegen, dass Tetra Pak seinem Ziel, bis zum Jahr 2020 die klimatischen Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette beikontinuierlichem Wachstum auf die Werte von 2010 zu begrenzen, wieder ein Stück nähergekommen ist.
• 2013 wurden in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz 88 Prozent aller Verpackungen aus FSC-zertifizierten Karton produziert.

„Die Marke Tetra Pak gründet auf einem Versprechen: SChützt, was gut ist. Im Kern geht es dabei um den Schutz von Lebensmitteln – ein Ziel, das schon lange im Mittelpunkt unserer Geschäftsstrategie steht. Aber hinter diesem Versprechen steckt noch mehr. Es geht auch darum, Menschen zu schützen: unsere Mitarbeiter, die Gemeinschaften, in denen wir arbeiten, und die Gesellschaft als Ganzes. Und es geht darum, die Zukunft zu schützen durch die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die das zukünftige Wachstum unserer Kunden unterstützen. Indem wir so handeln und tätig sind, kann die Zukunft der Erde bestmöglich geschützt werden“, sagt Dennis Jönsson, Präsident und CEO, Tetra Pak Group. „Tetra Pak veröffentlicht jedes Jahr einen Nachhaltigkeitsbericht, um zu zeigen, wie wir dieses Versprechen in die Tat umsetzen“, so
Jönsson.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2014 von Tetra Pak steht unter http://sustainability.tetrapak.com zur Verfügung.

www.tetrapak.de


BU: Das Engagement von Tetra Pak für ein Schulmilchprogramm in Myanmar, das im Juni 2013 gestartet wurde, hat  dafür gesorgt, dass 45.000 Schüler über drei Jahre mit Schulmilch versorgt werden.

Foto: Tetra Pak

 

01.09.2014

DVP 2014: 230 Einreichungen

In den letzten Tagen vor Teilnahmeschluss gab es noch einmal einen regelrechten Run auf den Deutschen Verpackungspreis 2014. Im Ergebnis kann sich das Deutsche Verpackungsinstitut über ein Teilnehmerfeld mit 230 Innovationen rund um die Verpackung freuen.

Die Jury trifft sich Anfang September zu ihrer zweitägigen Sitzung. Die Nominierten für den Deutschen Verpackungspreis 2014 werden am 22.09.2014 bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 11.11.2014 zum Start der Brau Beviale in Nürnberg statt.


www.verpackung.org

BU: Seit dem 1. Mai 2014 lief die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

 

 

 

Packaging News - Oktober 2014

 

31.10.2014

Emballage 2014: Die Verpackungen von morgen

Die Emballage 2014 präsentiert sich mehr denn je zukunftsorientiert und erneuert die Kooperation mit der französischen Designerschule Strate. Vom 17. bis 20. November werden fünf internationale Designerschulen (Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Türkei) visionäre Verpackungskonzepte auf 200 m² präsentieren.

Das Event findet dieses Jahr unter dem Motto Best Pack – Design by students for virtuous solutions statt und stellt 60 vielversprechende Projekte vor. Sie sind von Studenten erarbeitet worden und werden erstmalig in einem Forum zu sehen sein. Die Studenten werden aktuelle und künftige Verpackungskonzepte im Rahmen von Workshops und live präsentieren. Weiterhin gibt es das Forum Best Pack, das von Studenten des Studiengangs ""Retail"" der Designerschule Strate entwickelt worden ist, zu entdecken. Es wurde nach präzisen Spezifikationen konzeptioniert. Das Projekt Unfold wurde wegen seiner Originalität und seines eventgerechten Konzepts ausgewählt. Dabei wurde das Zusammenspiel von Ausstellungsbereichen und Workshops berücksichtigt sowie der bequeme Parcours für die Besucher, die sichtbare Präsenz der Schulen, die an der Sonderveranstaltung teilnehmen, und auch die Schnelligkeit der Installation.

Austellung Best Pack – Design by students for virtuous solutions

An dieser Sonderveranstaltung beteiligen sich fünf internationale Schulen und 50 Studenten, 60 kreative Projekte gibt es ab sofort und während der gesamten Messedauer in der Halle 6 zu sehen.

Was ist die "Challenge 2014"?

Jedes Land hat im Rahmen dieser Aktion ein Produkt in jedem der sechs Bereiche ausgewählt, die auf der Emballage vertreten sind (Getränke + Flüssigkeiten, Lebensmittelindustrie, Luxusprodukte, Beauty, Gesundheitswesen, Mehrbranchen).

Die ausgewählten Produkte müssen nicht nur für den jeweiligen Binnenmarkt repräsentativ sein, sondern auch eine bessere Alternative in Bezug auf das Verpackungsdesign bieten. Die berücksichtigten Kriterien dieser Auswahl sind:

- Beschaffenheit und Design der Verpackung
- Ergonomie
- Weiterverwendungsmöglichkeiten der Verpackung
- Bezug zum Inhalt
- Informationen für den Verbraucher

Jede Schule hat zwölf Alternativen erarbeitet und sich darum bemüht herauszustellen, dass anwendungsgerechtes Design dazu beiträgt, Lösungen zu finden und sie zu verbessern. 60 Projekte wurden berücksichtigt und werden nun im Forum Best Pack auf der Emballage ausgestellt.

Projekttrends

Aus den unterschiedlichen Alternativen, die die Studenten im Rahmen ihrer jeweiligen Projekte vorschlagen, lassen sich drei Haupttrends ableiten:

- Fokus auf die Anwendung
Eine große Anzahl der Vorschläge befasst sich mit der tatsächlichen Nutzung und sorgt so für Interaktion zwischen Produkt und Nutzer - auf emotionaler, sensorischer und technischer Ebene.

- Angebot besser verstehen
Besonderer Wert wird auf schnelles Verstehen des Produkts gelegt, sowohl bezüglich der Definition als auch der Anwendung.

- Weiterverwendung als positiver Aspekt
Der Ansatz von Nachhaltigkeit bleibt ein konstantes Anliegen. In diesem Jahr beschäftigt er sich insbesondere mit der Weiterverwendung des Produkts, das heißt, es wird erst später entsorgt. Folglich findet man Einweg-, leicht zerlegbare Verpackungen, aber hauptsächlich auch Verpackungen, die ihren Platz später an anderer Stelle im Alltag haben werden.

Best Pack - Live-Performance der Designer von morgen

Best Pack hat es sich zum Ziel gemacht, den Impact von Design als Innovationsansatz und -merkmal für die Verpackungsindustrie darzustellen.

Dieses Jahr müssen sich die Studenten der fünf internationalen Designerschulen einer neuen Herausforderung auf der Messe stellen: Und zwar die konkrete Arbeit in einem Workshop sowie die Erarbeitung von Lösungen vor Ort für Probleme, die sich aus den aktuellen Anforderungen an Verpackungen ergeben. Tag für Tag neue Challenges. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ebenfalls Thema einer TV-Sendung (Halle 6) am Donnerstag, 20. November, um 10 Uhr in der Innovations-Tagesschau.

Forum Best Pack mit Talenten von morgen

Die Designerschule Strate hat Studenten des Studiengangs "Retail" mit der Gestaltung des Bereichs Best Pack auf einer Fläche von 200 m² beauftragt. Dort werden sich die fünf internationalen Schulen präsentieren, die an dem Event teilnehmen. Insgesamt stellten drei Studententeams aus dem 4. Studienjahr ihre Projekte der Emballage-Messejury vor. Die Konzepte entsprachen jeweils dem Lastenheft für die Gestaltung des Forums, stellten sich jedoch sehr unterschiedlich dar:

- Zeitgleiche Veranstaltung von Workshop und Ausstellung der vorbereitenden Arbeiten jeder Schule während der gesamten Messedauer,
- besucherfreundlicher Parcours und gleichzeitig ungestörte Durchführung der Workshops,
- Forum als Schaufenster der Schulen mit dem Fokus auf dem Verpackungsansatz der Studenten: "design by students for virtuous solutions",
- zeitoptimierte Installation der 200 m²-Messefläche.

Zu den drei vorgeschlagenen Konzepten zählen Columni, das sich von den Buren-Säulen inspiriert zeigt, Stand Gravity mit dem Fokus auf die Durchführung des Workshops sowie Unfold, das schließlich wegen seines originellen Charakters ausgewählt wurde und dem Event in jeder Weise gerecht wird.
Unfold schlägt für die Gestaltung des Forums vor, die Ausstellung der Arbeiten und Workshop-Ecken gemeinsam zu präsentieren. Daneben soll es einen vorgegebenen Besucherparcours geben. Die farbige Struktur besteht aus aufgeklappten Kartons, die als Module vor der eigentlichen Installation präsentiert werden.

www.all4pack.com

BU: Die Austellung Best Pack in Halle 6

Foto: Emballage

 

28.10.2014

Ishida GmbH unter neuer Führung

Die Ishida GmbH bekommt eine neue Führung. Mit Wirkung vom 22. Oktober 2014 ist Herbert Hahnenkamp (47) der Geschäftsführer von Ishida in Deutschland und Österreich. Hahnenkamp folgt auf Andreas Hollmann (47), der das auf Wiege- und Verpackungstechnik spezialisierte Unternehmen in beiderseitigem Einvernehmen verlässt.

Herbert Hahnenkamp ist bereits seit 2008 für Ishida tätig und verantwortete die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa. Dabei stellte Hahnenkamp eindrucksvoll unter Beweis, dass er ein Unternehmen strategisch und strukturell weiterentwickeln kann. Zuvor war der gebürtige Wiener bereits bei mehreren namhaften Maschinenbauunternehmen in Führungspositionen beschäftigt. Die Bereiche Verpackungstechnologie, Prozesstechnik und Qualitätskontrolle sind für Hahnenkamp ein vertrautes Terrain. Auch innerhalb der Lebensmittelindustrie ist der Vertriebsprofi bestens vernetzt.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

www.ishida.de

BU: Herbert Hahnenkamp (47) ist neuer Geschäftsführer der Ishida GmbH.

Foto: Ishida

 

27.10.2014

Bobst Bielefeld: Neuer Sales & Marketing Director DACH

Mit Wirkung vom 1.10.2014 wurde Hermann Koch zum Sales & Marketing Director von Bobst Bielefeld für Deutschland, Österreich und Schweiz ernannt. Er entlastet damit Bill Duckham, der weiterhin als Sales & Marketing Director für den internationalen Bereich zuständig ist.

Nach einer technischen Ausbildung in der Verpackungsbranche kann Koch auf eine nunmehr über 25-jährige Markterfahrung zurückblicken. Auf Grund seiner umfassenden Kenntnisse der gesamten Prozesskette des Flexodrucks sowie seiner bisherigen Tätigkeit bei Bobst Bielefeld als Vertriebsverantwortlicher für unterschiedliche weltweite Märkte gilt Koch als exzellenter Kenner nicht nur des deutschen, sondern des weltweiten Verpackungsmarktes. Im Jahre 2013 wurde Koch in das Präsidium der DFTA berufen und vertritt seither die Belange der deutschen Flexodruckindustrie mit großem Engagement. Mit seiner Ernennung zum Sales & Marketing Director wurde Koch Prokura erteilt.

www.bobst.com

BU: Nach einer technischen Ausbildung in der Verpackungsbranche kann Herrmann Koch auf eine nunmehr über 25-jährige Markterfahrung zurückblicken.

Foto: Bobst Bielefeld

 

20.10.2014

IK: Neuer Vizepräsident gewählt

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. am 19. September 2014 in Berlin wurde Roland Straßburger zum neuen Vize-Präsidenten gewählt.

Der Diplom-Kaufmann Roland Straßburger ist CEO der Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters. Er vertritt seit September 2009 die Fachgruppe IBC im IK-Vorstand und war seit 2010 IK-Schatzmeister.

Roland Straßburger tritt damit die Nachfolge von Dr. Bernd-O. Kruse an, der sich über 34 Jahre lang im Verband engagiert hatte, unter anderem als Vorsitzender der Fachgruppe Flaschen, als Vorsitzender des Hauptausschusses Öffentlichkeitsarbeit, als Mitbegründer des heutigen Arbeitskreises Bioplastics und zuletzt über 14 Jahre als IK-Vizepräsident. Dr. Kruse war außerdem von 2010 bis 2014 Präsident des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. Seine besonderen Verdienste für die Branche wurden anlässlich der Mitgliederversammlung in Berlin entsprechend gewürdigt.

Zum neuen IK-Schatzmeister wurde Reinhard Bauer gewählt. Bauer ist seit 2010 als Vorsitzender der Fachgruppe Industriefolien Mitglied im IK-Vorstand. Der Diplom-Betriebswirt führt die Horn & Bauer GmbH & Co. KG aus Schwalmstadt.

www.kunststoffverpackungen.de

BU: Roland Straßburger

Foto: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.

 

16.10.2014

Dampack gewinnt die „Gouden Noot 2014“

Der Verbraucher verlangt immer öfter eine umweltfreundliche Lösung. Es ist der niederländischen Dampack International BV gelungen, eine neue, patentierte und innovative Schale zu entwickeln, die den Verpackungsrichtlinien der EFSA (European Food Safety Authority) entspricht. Mit dieser neuen "BeeMagic"-Schale hat Dampack kürzlich auf der Macropak den Verpackungspreis „Gouden Noot 2014“ (Die goldene Nuss) gewonnen. Mit der Gouden Noot zeichnet das niederländische Verpackungszentrum NVC Innovationen im Bereich verpackte Produkte und Verpackungen aus. "Ein Ergebnis, auf das wir mit dem kompletten Dampack-Team stolz sein dürfen."

Bei den "BeeMagicTray"-Verpackungen für MAP (Modified Atmosphere Packaging) werden keine herkömmlichen absorbierenden Einlagen mehr benutzt. Deshalb ist Dampack in der Lage, für den BeeMagicTray eine DOC-Erklärung (Declaration Of Compliance) auszustellen. Der BeeMagicTray ist mit einem monoperforierten Film ausgestattet, der sich über dem Boden mit kapillarer Wabenstruktur befindet. Dieser Strukturboden besitzt für die Aufnahme von Feuchtigkeit die größte Effizienz. Der perforierte Film sorgt für weniger Feuchtigkeitsverlust, da keine absorbierenden Materialien angewandt werden, die eine saugende Wirkung auf das verpackte Produkt haben.

Dank des perforierten Films kommt die Gasmischung auch direkt mit der Unterseite von z. B. dem verpackten Produkt in Berührung. Dadurch ist auch die Gasverteilung optimal, was das bakterielle Wachstum abbremst und einen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit hat. Außerdem gibt es weniger Pigmentation des verpackten Produkts. Durch den perforierten Trägerfilm ist auf dem verpackten Produkt auch kein Abdruck der Bodenstruktur sichtbar. Das verpackte Produkt wird von der Feuchtigkeit getrennt, was zu weniger Versauerung führt. In dem Konzept wurde berücksichtigt, das die Gesamtverpackung aus nur einem Material bestehen muβ. Dadurch ist das BeeMagicTray im Gegensatz zur Schale mit absorbierender Einlage direkt recyclebar.

www.dampack.nl

BU: Rory Damen, Direktor von Dampack International BV

Foto: Dampack

 

 

 

15.10.2014

Sidel: Neuer Finance Director

Sidel gab die Ernennung von Oliver Rosenthal zum Finance Director für Europa und Zentral-Asien bekannt. Die Ernennung trat am 15. September 2014 in Kraft.

Rosenthal verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Finanz- und allgemeinem Management und wird von Sidels neuer ECA Zentrale in Frankfurt aus arbeiten. Rosenthal wechselt von Sidels Schwester Unternehmen Tetra Pak, wo er die Position Cluster Business Control Manager für Zentral- und Nordeuropa ausfüllte.

In seinen 16 Jahren bei Tetra Pak hat Herr Rosenthal ein detailliertes Wissen im Bereich Finanzstrategie und Innenbetrieb, Controlling, Risk Managment und Corporate Governance entwickelt. Er war ausserdem in den Bereichen Anwendung von grossflächigen IT Systemen und Fusionen und Übernahmen involviert. Vor seiner Zeit bei Tetra Pak war er bei Konica Business Machines und Olivetti beschäftigt.

“Wir freuen uns Oliver im Sidel Team begrüssen zu können in dieser wichtigen Wachstumsphase in unserer Zone. Seine Erfahrung in Finanzen und Controlling, sowie seine Fähigkeiten in allgemeinem Managment gibt unserem Team zusätzliche Tiefe“, versicherte Pavel Shevchuk, Vice President der ECA Zone.

“Ich bin begeistert von der Arbeit für Sidel in dieser spannenden Phase des Unternehmens. Sidels ECA Zone ist besonders heterogen mit 60 unterschiedlichen Märkten und Kunden mit sehr unterschiedlichen Grössen und Anforderungen. Ich freue mich ins Besondere auf die Zusammenarbeit mit Pavel und dem Rest des Führungsteams und möchte einen positiven Beitrag zu diesem Team leisten“, sagt Oliver Rosenthal.

Oliver Rosenthal (48) hat einen Master in Betriebswirtschaft und Business Administration von der Universität Göttingen. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

www.sidel.de

BU: Oliver Rosenthal

Foto: Sidel

 

 

 

14.10.2014

Klingele: Neues Logistikzentrum

Die Klingele-Gruppe errichtet aktuell an seinem Standort Delmenhorst ein neues Logistikzentrum. Die Einweihung ist für Januar 2015 geplant; das Investitionsvolumen liegt bei rund 6,8 Millionen €. Das neue Lager umfasst eine Fläche von 19 800 m2 und bietet Platz für bis zu 18 500 Paletten. Es ermöglicht nicht nur einen hohen Warenumschlag und eine überdurchschnittlich schnelle Belieferung, sondern über den Einsatz der RFID-Technologie auch eine hocheffiziente Lagerverwaltung mit geringstmöglicher Fehleranfälligkeit. Das Tragwerk der Lagerhalle ist zudem für eine Photovoltaik-Anlage ausgelegt, die das Werk zukünftig mit grüner Energie versorgen soll.

Um dem steigenden Auftragsvolumen und den hohen Anforderungen seiner Kunden an Termintreue und eine schnelle Warenbereitstellung gerecht zu werden, betreibt Klingele seit Jahren verschiedene Außenlager im norddeutschen Raum. Da diese Form der Lagerhaltung sehr kosten- und prozessintensiv ist, analysierte Klingele verschiedene Lösungsalternativen. Durch die Errichtung des Blocklagers wird nun nahezu die gesamte Logistik am Standort gebündelt und die Prozesse innerhalb der Lieferkette können konsequent weiterentwickelt werden.

„Die Entscheidung, entgegen dem Trend in ein Blocklager und nicht in ein Hochregallager zu investieren, haben wir ganz bewusst getroffen“, erläutert Werkleiter Patrick Ginter. „Ein Blocklager bietet einfach eine höhere Flexibilität bei der Lagerung unterschiedlicher Verpackungs- und Palettengrößen, sowie im Hinblick auf die zukünftige Nutzung.“ Unter anderem ist die Halle so ausgelegt, dass grundsätzlich auch zusätzliche Maschinen aufgebaut werden können. „Darüber hinaus hat ein Hochregallager für uns keinen Vorteil, den ein Blocklager mit den vorhandenen RFID-gestützten Prozessen nicht ebenfalls bietet. Zudem ist es aufgrund der sehr unterschiedlichen Produktgrößen in unserer Branche schwierig, die Kapazität eines Hochregallagers voll auszunutzen“.

Ausschlaggebend für die hohe Effizienz des neuen Logistikzentrums ist der Einsatz der RFID-Technologie: Diese ermöglicht eine stellplatzgenaue Lagerverwaltung und in Verbindung mit einer Lagerverwaltungssoftware eine hohe Bestandssicherheit – die Fehlerquoten bei Inventuren liegen bei unter 0,02%. Auch die Verladung eines falschen Artikels ist nicht mehr möglich. Durch die schnelle Auffindbarkeit von Produkten in Verbindung mit einer guten Prozessorganisation ist Klingele in der Lage, die Beladung eines LKWs, unabhängig vom Produktmix, in durchschnittlich weniger als 30 Minuten zu realisieren.

„Neben einer hohen Produktqualität, einer ausgeprägten Kundenorientierung und Kreativität bei der Verpackungsentwicklung ist eine zuverlässige und effiziente Logistik ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen“, kommentiert der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Jan Klingele. „Deshalb investieren wir ganz gezielt in ein Logistikkonzept, das einerseits unseren Kunden ein Maximum an Zuverlässigkeit und Schnelligkeit und uns andererseits höchstmögliche Flexibilität bei der Lagerhaltung und für unsere zukünftige Geschäftsentwicklung bietet. Als Familienunternehmen, das sich seinem Umfeld stark verbunden fühlt, ist uns außerdem ein gutes Miteinander mit unseren Nachbarn wichtig. Auch hierfür war der Bau eines Blocklagers eine gute Entscheidung.“


www.klingele.com

BU: Simulation des neuen Logistikzentrums der Klingele Gruppe in Delmenhorst

Foto: Klingele

 

 

 

13.10.2014

Smurfit Kappa kauft Bates Container, USA

Smurfit Kappa, einer der weltweit führenden Hersteller papierbasierter Verpackungslösungen, wird das US-amerikanische Unternehmen Bates Container LLC übernehmen. Bates ist ein Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen aus Wellpappe im Südwesten der USA. Bates ist mit seinen 320 Mitarbeitern vor allem in der Region Texas seit vielen Jahren etabliert. Ein wesentlicher Teil der rund 135.000 Tonnen Wellpappe, die das Unternehmen verarbeitet, wird zukünftig von Smurfit Kappa Orange County (SKOC) in Dallas geliefert.

Die Übernahme soll noch im vierten Quartal 2014 vollzogen werden. Die Zustimmung der Kartellbehörden zu der Transaktion steht noch aus. Der Kaufpreis liegt zunächst bei 150 Millionen US-Dollar und wird aus vorhandenen Geldreserven finanziert. Zudem werden voraussichtlich weitere 7,5 Millionen US-Dollar zu einem späteren Zeitpunkt fällig. Das Pro-forma-EBITDA 2014 (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen) von Bates liegt bei voraussichtlich 18,5 Millionen US-Dollar. Nach Abschluss der Transaktion erwartet Smurfit Kappa Synergien von rund 11,5 Millionen US-Dollar innerhalb der ersten 24 Monate. Einschließlich der Synergien soll die Übernahme zu einem 5,25-fachen Pro-forma-EBITDA führen.

Tony Smurfit, COO bei Smurfit Kappa: „Die Akquisition von Bates Container ergänzt sich ideal mit der Übernahme von SKOC im Dezember 2012. Sie wird erheblichen Spielraum für weitere Synergien in beiden Unternehmen bieten. Vor allem soll Bates zukünftig mit einem Teil der 350.000 Tonnen Recycling-Wellpappe, die SKOC herstellt, beliefert werden. Am wichtigsten aber ist, dass die zusätzlichen Verpackungsstandorte von Smurfit Kappa in den USA die Fähigkeiten der Gruppe verbessern, innovative, auf Insights basierende und höheren Mehrwert bietende Verpackungen für bestehende und zukünftige Kunden zu entwickeln.“

Gary McGann, CEO bei Smurfit Kappa: „Wir freuen uns, Bates Container in die Smurfit Kappa Group aufnehmen zu können und heißen das Team von Bates in der Smurfit-Kappa-Gruppe willkommen. Die Übernahme bringt unser Wachstum auf dem amerikanischen Markt weiter voran. Bates und Smurfit Kappa Orange County werden zusammen unsere Präsenz und Erträge in dieser Region erhöhen.“

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 350 Produktionsstätten in 32 Ländern. 2013 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 7,9 Milliarden Euro. Unser Hauptschwerpunkt liegt auf Innovation, Service und proaktivem Verhalten gegenüber unseren Kunden sowie auf der Verwendung nachhaltiger Ressourcen. Dieses Anliegen wird dadurch unterstützt, dass wir ein integrierter Hersteller sind. So beziehen unsere Verpackungsbetriebe den Großteil ihrer Rohmaterialien aus unseren eigenen Papierfabriken. Wir sind der europäische Marktführer auf dem Gebiet der papierbasierten Verpackungen. Wir unterhalten Niederlassungen in 21 Ländern und verkaufen Produkte wie Wellpappe, Wellpappenrohpapiere, Bag-in-Box-Verpackungen, Vollpappe sowie Faltschachteln und Verpackungen aus Vollpappe. In vielen dieser Produktbereiche können wir speziell in Osteuropa ein starkes Wachstum verzeichnen. Darüber hinaus haben wir eine Schlüsselposition in anderen Produkt- bzw. Marktsegmenten. Dazu gehören Grafikkarton, einseitig glattes Papier und Sackpapiere. Wir sind der einzige große, pan-regionale Hersteller auf dem amerikanischen Kontinent, wo wir in insgesamt 11 Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika operieren.

www.openthefuture.de
www.smurfitkappa.de

BU: Smurfit Kappa verspricht sich von der Bates-Übernahme weiteres Wachstum im US-amerikanischen Markt.

Foto: Smurfit Kappa

 

 

 

11.10.2014

Bobst: Verpackungs-Roadshow in Indonesien

Die erste Konferenz in Asien im Rahmen der Bobst und Partner 2014 World Roadshow fand im August 2014 in Indonesien statt und war direkt ein voller Erfolg. Die 2-tätige Veranstaltung wurde im Shangri-la Hotel in Jakarta durchgeführt und drehte sich rund um das Thema flexible Verpackungen und Faltschachtel-Verpackungen. 273 Gäste der örtlichen Industrien konnten begrüßt werden.

Giovanni Caprioglio, Sales & Marketing Director für die Produktlinien Tiefdruck und Kaschieren, erklärt vor vollen Rängen die Vorzüge der Tiefdrucklösungen von Bobst innerhalb der Wertschöpfungskette. „Das Interesse und die Teilnahme der Akteure der indonesischen Druck- und Verarbeitungsindustrie haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, kommentiert Eric Pavone, Business Director der Bobst Business Unit Web-fed. „Das spricht Bände darüber, dass diese Veranstaltung dabei ist, sich zu einem führenden Branchenevent zu entwickeln, wo Technologieneuheiten auf Networking treffen.“

Die mittlerweile renommierte Roadshow-Formel bietet ein Forum mit Mehrwert, auf dem sich führende Hersteller von Maschinen und Verbrauchsmaterialien sowie Spitzenmanager der Verpackungsunternehmen treffen. Sowohl für den Bereich flexibler Verpackungen als auch für den Karton-Bereich wurden innovative Technologien präsentiert. Abgerundet wurden die Präsentationen in Jakarta durch die aufschlussreichen Darstellungen des Gastredners von Nestlé Indonesia, der Einblicke gab in Verpackungsbedürfnisse und -trends aus Sicht einer großen Marke.

Am ersten Tag standen die neuesten Innovationen im Bereich der flexiblen Verpackungsverarbeitungslösungen im Mittelpunkt – vom Rohmaterial zum fertigen Produkt. Diese wurden von Bobst und seinen Partnern präsentiert: Atlas Converting, Coim, Daetwyler Graphics, Daetwyler SwissTec, Kodak, Macchi, Rossini und Schmid-Rhyner. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit Rotokemas Indonesia ausgerichtet, wobei Felix Hamidjaya, Vorsitzender des Verbands, der die Unternehmen des Landes im Bereich flexible Verpackungslösungen vereint, eine Begrüßungsansprache hielt.

„Der Markt für flexible Verpackungen zählt in Indonesien zu einem der dynamischsten“, erklärt Laurence Dy, Zone Business Director SEA, Bobst BU Web-fed. „Das höhere verfügbare Einkommen der indonesischen Verbraucher kreiert eine Nachfrage für qualitativ hochwertigere Verpackungen und unterschiedliche Verpackungsformate. Das betrifft sowohl die Lebensmittelbranche als auch andere Segmente, die immer beliebter werden, wie z. B. Schönheit & Pflegeprodukte sowie Tierfutter, wo flexible Verpackungen Zuwachs bekommen.“

Am zweiten Tag der Roadshow ging es um die Wertsteigerung von Kartonverpackungen dank wertschöpfender Verfahren, erneut abgerundet durch Einblicke in die Branche und die Produkte seitens Nestlé Indonesia. Der zweite Teil des Tages begann mit den technologischen Lösungen von Bobst im Bereich Zentralzylinder-Flexodruckmaschinen und wurde fortgesetzt mit den Technologien im Segment der wertschöpfenden Verfahren, wobei es diesmal insbesondere um Bogendruckmaschinen-Methoden ging. Grafische und taktile Verbesserungen der Verpackungen in der Zigaretten-, Kosmetik- und Gesundheitsindustrie sowie eine Mischung aus renommierten und neuen Technologien finden stets Anklang.

Es wurden verschiedene Aspekte von Offline-Verarbeitungslösungen erklärt, wobei auch die technische Komplexität mehrstufiger Prozesse nicht vergessen wurde sowie die Rentabilität von Investitionen in Entwicklungsländern. Die Präsentation mit dem Titel „Was stimuliert die Wettbewerbsfähigkeit: geringere Investitionen oder mehr Effizienz?“ von Subhasis Roy, Zone Business Director SEA, BU Sheet-fed, regte zum Nachdenken an und wurde vom Publikum positiv aufgenommen.

www.bobst.com


BU: Giovanni Caprioglio, Sales & Marketing Director für die Produktlinien Tiefdruck und Kaschieren, erklärt die Vorzüge der Bobst Tiefdrucklösungen innerhalb der Wertschöpfungskette.

Foto: Bobst

 

 

 

10.10.2014

VDMA: Neues „Forum Packmittel“

Erfahrungen teilen. Technologien und Märkte gemeinsam beobachten. Knowhow bündeln. Mit diesen zentralen Anliegen ist am 9. Oktober 2014 das „Forum Packmittel“ im VDMA gestartet. Mit dem Forum schaffen die drei Fachverbände Druck- und Papiertechnik, Kunststoff- und Gummimaschinen sowie Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA eine gemeinsame Plattform für Mitgliedsunternehmen, die bereits im Verpackungsmarkt aktiv sind oder Zugang zu diesem Wachstumsmarkt suchen.

Laut Prognosen wird der globale Verpackungsmarkt zwischen 2014 und 2018 um 130 Mrd. € auf 715 Mrd. € wachsen. Wichtige Treiber sind das weltweit steigende Bewusstsein für Hygiene, der dringende Bedarf an haltbaren Lebensmitteln und die zunehmende Konsumbereitschaft wachsender Mittelschichten in Schwellen- und Entwicklungsländern. Nicht zuletzt nutzen Markenhersteller verschiedenster Branchen edel anmutende oder auch besonders ökologische Verpackungen dazu, ihre Produkte in reifen Märkten vom Wettbewerb abzuheben. Schlüssel dazu sind innovative Maschinen und Anlagen, die Packmittel schnell, günstig und mit hoher Qualität in Form bringen, bedrucken und veredeln – ganz gleich ob diese nun aus Papier, Pappe, Kunststoff, Glas, aus Metall oder hybriden Werkstoffen bestehen.

Das „Forum Packmittel“ wird künftig Mitgliedern der beteiligten Fachverbände als Plattform dienen, die Technologien zur Herstellung, Beschriftung und Veredelung von Packmitteln, zum Abpacken, Abfüllen sowie zum Verpacken und Palettieren anbieten. „In den Mitgliederlisten unserer Fachverbände finden sich Anbieter aller Verfahren und Technologien, die im Verpackungsmarkt eine Rolle spielen“, betont Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik. Richard Clemens, Geschäftsführer des Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen ergänzt: „Im Forum Packmittel werden wir unser breites Knowhow aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammentragen und bündeln“. Amtskollege Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen, hob das große Potenzial des Austauschs der unterschiedlichen Maschinenbaudisziplinen im Forum hervor: „Das setzt Impulse für die Weiterentwicklung eigener Konzepte“.

Neben dem direkten Erfahrungsaustausch gehört die Analyse von Technologie- und Wachstumstrends zu den Kernanliegen des Forums. „Unsere Mitgliedsfirmen sind in denselben Märkten aktiv. Es drängt sich auf, die Beobachtung von Trends und Entwicklungen in den Absatzmärkten auf eine gemeinsame Basis zu stellen“, so Heering. Ergänzend zu den reinen Marktanalysen plant das „Forum Packmittel“ regelmäßig Markenartikler und andere wichtige Akteure der Verpackungsbranche einzuladen, um ihre Sicht auf die Zukunft der Packmittel zu erfahren. Den Auftakt dazu hat die Gründungsveranstaltung gemacht.

www.vdma.org


BU:  Am 9. Oktober 2014 startete das „Forum Packmittel“ im VDMA.

Foto: VDMA

 

 

 

09.10.2014

CCE International 2015: Große Nachfrage von Ausstellern aus aller Welt

CCE International, Europas einzige Fachmesse ausschließlich für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, findet vom 10.-12. März 2015 wieder parallel zur ICE Europe in Halle B6 auf dem Messegelände in München statt.

Die Nachfrage ist groß und die gesamte Ausstellungsfläche der vergangenen Messe ist inzwischen bereits vergeben. Von den über 100 Ausstellern, die schon jetzt ihre Standfläche reserviert haben, waren die meisten schon auf der Erstmesse vertreten; aber auch viele neue Unternehmen sind mit dabei. Bislang größte Ausstellerländer neben Deutschland sind Italien, die Niederlande, Großbritannien, Frankreich und Spanien.

CCE bietet Rohstoffproduzenten und Anbietern von Maschinen, Zubehör und Dienstleistungen für die Produktion, Verarbeitung und Veredelung von Wellpappe und Faltschachteln eine einzigartige Plattform, um ihre neusten Produkte und Entwicklungen vorzustellen. Sie treffen dort auf ein fachkundiges Publikum von Herstellern und Veredlern von Wellpappe und Faltschachteln sowie auf Fachleute aus der Verpackungsindustrie.


www.cce-international.com/deutsch

Foto: Mack Brooks Exhibitions Ltd

 

 

08.10.2014

Drucken Merken Empfehlen IK: Wettbewerbssituation verschärft sich weiter

Äußerst verhalten beurteilen die Mitglieder der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ihre wirtschaftliche Entwicklung für das vierte Quartal Jahr 2014. Das zeigt der aktuelle IK Konjunkturtrend.

Zwar bewerten 40 Prozent der befragten Unternehmen die allgemeine Wirtschaftslage immer noch mit gut, die Prognose für die eigene Umsatzentwicklung fällt dagegen deutlich ab. Waren es im ersten Quartal gerade mal 4 Prozent der Unternehmen, die von Umsatzrückgängen ausgingen, sind dies
für das vierte Quartal 2014 fast 30 Prozent. Der Umsatzindex sinkt zudem zum vierten Mal in Folge. Bei der Exportprognose zeigt sich eine nahezu identische Situation.

Aus Sicht des Verbandes sind die aktuellen Befragungsergebnisse nicht allein auf die weltweiten Konjunkturtendenzen zurückzuführen. Vielmehr hat sich der internationale Wettbewerbsdruck in vielen Produktsegmenten in diesem Jahr verschärft. Wesentliche Parameter sind in diesem Zusammenhang die Energiekosten. Hier zeigen sich für die deutschen Kunststoffverpackungshersteller immer deutlichere Nachteile durch die hohen finanziellen Auflagen schon allein bei der EEG-Umlage.

Die IK verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass nicht nur Export orientierte Verpackungshersteller davon betroffen sind, sondern insbesondere auch kleinere Unternehmen, die weitgehend den deutschen Markt beliefern. Diese Firmen stehen in einem zunehmend härteren Wettbewerb mit ausländischen Anbietern. Ohne eine Absenkung der Energieabgaben auf ein durchschnittlich internationales Niveau werden nach Ansicht der IK die Wettbewerbsnachteile für die gesamte deutsche mittelständische Industrie im nächsten Jahr immer offenkundiger werden.


www.kunststoffverpackungen.de

Foto: Shutter_M - Fotolia.com

 

 

05.10.2014

Easy Fairs: Aus Fachmesse „Verpackung“ wird „Empack“

Noch größer und mit neuen Schwerpunkten: So präsentiert sich die bisherige Fachmesse „Verpackung“ unter dem neuen Namen „Empack“ am 28. & 29. Januar 2015 in Hamburg. Im zehnten Jahr des Bestehens zeigt sich der zentrale Event für die Verpackungswirtschaft auf Wachstumskurs.

Ergänzt wird die „Empack“ von zwei parallel stattfindenden Fachmessen – der „Packaging Innovations“ und der „Label & Print“, jeweils ausgerichtet auf spezifische Zielgruppen. Das Themenspektrum reicht von der Verpackungstechnik („Empack“) über die Verpackungsmaterialien, Design, Markenbildung und Präsentation am Point auf Sale („Packaging Innovations“). Bei der „Label & Print“ liegt ein Schwerpunkt auf dem digitalen Verpackungsdruck – ein Marktbereich, der nach Einschätzungen von Experten in den kommenden Jahren deutlich wachsen und an Bedeutung zunehmen wird. Ebenso in Fokus stehen Etiketten und Label, die etwa bei der Produktdekoration eine bewährte Strategie zur Differenzierung von Produkten darstellen. Martina Hofmann, Easy Fairs-Event Director D-A-CH für die Verpackungswirtschaft, erläutert: „Easy Fairs greift auf der „Label & Print“ neueste Trends auf und bietet eine exzellente Plattform für die Präsentation zukunftsweisender Geschäftsfelder.“

Reorganisation verbessert Übersichtlichkeit

Drei Messen an zwei Tagen: Damit wird zum Thema Verpackung in Hamburg deutlich mehr geboten als bisher. „Kompakt und übersichtlich bleibt das Ganze trotzdem“, sagt Martina Hofmann. „Mit der „Empack“, der „Packaging Innovations“ und der „Label & Print“ 2015 bieten wir den Besuchern eine vollständige Darstellung der Wertschöpfungskette im Verpackungsbereich. Dies kommt dem Markt in jeder Hinsicht entgegen.“
Die Vorbereitungen für die Messe im Januar 2015 sind im vollem Gange. Auf Basis der vergangenen Messe mit 156 Ausstellern waren Ende September – vier Monate vor Messestart – knapp 90 Prozent der Standplätze gebucht. Die Messe zeichnet sich durch die Mischung aus regionalen, nationalen und internationalen Key Playern aus. Angemeldet sind unter anderem bereits folgende Firmen: DS Smith Packaging, Seufert, Stäger, Ballerstedt und Stora Enso, Heidenreich Print, HP Scitex Detuschland.

Effiziente Geschäftsanbahnung

Nach den positiven Ergebnissen der Vorjahre erwartet die Messeleitung auch für 2015, dass der Top-Event der Verpackungsbranche viele Fachbesucher anzieht. „Die Messe bietet Zeit und Raum für Networking und Geschäftsanbahnung pur“, sagt Martina Hofmann. „Mehr Kontakte und mehr Business an einem Ort in kurzer Zeit gibt es in dieser Art und Weise sonst nirgends in der Branche.“ Auch die Aussteller sind überzeugt von diesem Messeformat. Beispiel Michael Dosch, Knox Packaging Experts: „Als Unternehmensberatung für die Verpackungsbranche sind wir seit drei Jahren Aussteller bei der von Easy Fairs veranstalteten Messe in Hamburg. Besonders der effektive und direkte Kontakt zu potenziellen Kunden macht diese Messe zum Branchentreffpunkt hier in Norddeutschland.“

Rahmenprogramm mit vielen Highlights

Die Welt der Verpackung 2015 bietet ein vielseitiges Rahmenprogramm an – mit Vorträgen, Live Demos und Workshops zu Innovationsthemen. Dabei beleuchten und erläutern Experten neueste Trends; ein branchenübergreifender Erfahrungsaustausch wird angeregt.

In Kooperation mit der DVI Verpackungsakademie des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. veranstaltet Easy Fairs zudem auf der „Packaging Innovations“ 2015 ein Offenes Forum zum Thema „Marketinginstrument Verpackung“. Es findet am Mittwoch, 28. Januar 2015, von 9.30 bis 15.30 Uhr, in Halle A1 (Area PIA Activity Center) der Messe Hamburg statt. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen steht unter anderen der Stellenwert der Verpackung für die Produktvermarktung, die Relevanz der Verpackung in der Kaufentscheidung: „First and Second Moment of Truth“ inklusive der Erfolgsfaktoren (Shopper Life und Consumer Life einer Packung) sowie die Hauptgründe des Misserfolges: Wann und wie sollte man eine Packung ändern? Präsentiert werden zudem Key Learnings über Packungen und Packungsänderungen anhand von relevanten Beispielen aus der Praxis. Zielgruppe des Forums sind Mitarbeiter aus Marketing, Einkauf/ Vertrieb.

Einen Workshop über neue Möglichkeiten der Veredelung und die praktische Umsetzung bietet die Print City Allianz in Zusammenarbeit mit Easy Fairs an. „Die Zielsetzung der Messe, besonders Agenturen, Kreative und Markenartikler gezielt anzusprechen, deckt sich unmittelbar mit unseren Interessen“, begründet Print City-Geschäftsführer Rainer Kuhn das verstärkte Engagement der Allianz mit mehr Ausstellern und einem entsprechend größeren Stand sowie dem Workshop-Angebot. „Die Inhalte des Workshops werden speziell auf Designer und Agenturen in der Verpackungsbranche zugeschnitten sein.“


www.verpackung-hamburg.de

BU: Impression der „Verpackung“ 2014

Foto: Easy Fairs Deutschland GmbH

 

 

02.10.2014

17. Deutscher Verpackungs-Dialog in Heidelberg

Unter dem Motto  „Markenvertrauen – Vertrauensmarken“ findet am 23.10.2014 im Deutschen Verpackungs-Museum, Heidelberg, der 17. Deutsche Verpackungs-Dialog statt. Vertrauen, das ist in unseren schnelllebig gewordenen Zeiten ein hohes Gut. Welche Güter und Leistungen sind noch zutiefst vertrauenswürdig? Wie sehen Vertrauensmarken aus – und wie sind sie verpackt? Wie wichtig ist u.a. für die Kultmarke Maggi ihre legendäre Flasche? Wie muss ein Etui aussehen, um die Noblesse der traditionsreichen Schreibwaren aus dem Hause Faber-Castell angemessen zum Ausdruck zu bringen?

Im unvergleichlichen Ambiente des Deutschen Verpackungs-Museums berichten darüber am 23. Oktober 2014 einmal mehr vier Markenführer persönlich und stellen sich für Nachfragen zur Verfügung: Gerhard Berssenbrügge, Vorsitzender des Vorstands der Nestlé Deutschland AG, Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstands der Faber-Castell Aktiengesellschaft, Dr. Stefan Piëch, Vorsitzender des Vorstands der Your Family Entertainment AG, Wien, sowie Dirk Ahlers, Vorsitzender des Aufsichtsrats der FRoSTA AG, Hamburg.

Programm und Anmeldungen:

Museumsleitung Wiesbaden
Tel. 0611/86613
Fax 0611/841 07 66
info@verpackungsmuseum.de


www.verpackungsmuseum.de

BU: Anlässlich der Preisverleihung „Verpackung des Jahres“ 2013: v.l.n.r. Hans-Georg Böcher, Direktor Deutsches Verpackungs-Museum, Prof. Dr. Claus Hipp, HIPP GmbH & Co. KG, Jörg Büttner, Leitung Marketing bei Peter Kölln KGaA, Peter Jochen Schott, Vorstandsvorsitzender Deutsches Verpackungs-Museum

Foto: Deutsches Verpackungs-Museum

 

 

02.10.2014

VVK mit neuem Internetauftritt

Der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) setzt seine modernisierte PR-Ausrichtung für den Packstoff Vollpappe und Verpackungen aus Vollpappe konsequent fort. Nach der sehr erfolgreichen Sonderschau „Erlebniswelt Vollpappe“ auf der FachPack 2013, die auch im kommenden Jahr in anderem Gewand wiederholt werden soll, und dem in diesem Jahr in komplett überarbeiteter 6. Auflage veröffentlichten VVK-Handbuch „Verpackungen aus Vollpappe“ hat der VVK nun auch seine Internetpräsenz modernisiert.

Die neue VVK-Homepage www.vvk.org orientiert sich in Inhalt und Design an den Kernkompetenzen von Vollpappe und Vollpappe-Kartonagen: Leistungsfähigkeit, Kosteneffizienz, Werbewirksamkeit, Individualität und Nachhaltigkeit. Vollpappe ist ein vielseitiger, leistungsfähiger und nachhaltiger Packstoff, der ein breites Spektrum von modernen und kosteneffizienten Verpackungslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete ermöglicht. Sie können aufgrund ihrer Materialeigenschaften in hervorragender Weise an die Füllgutbesonderheiten und an die daraus resultierenden Einzelanforderungen in der gesamten Warenlogistik angepasst werden.

Auf allen Stufen Ihres Lebensweges bieten Verpackungen aus Vollpappe ein großes Potential an Mehrfach-Nutzen und Rationalisierungsmöglichkeiten über die gesamte Lieferkette hinweg. Neben den beeindruckenden Leistungsmerkmalen von Vollpappe-Kartonagen bietet die VVK-Homepage www.vvk.org umfassende technische Informationen zur Vollpappe, Downloads wie z.B. das VVK-Handbuch „Verpackungen aus Vollpappe“, aktuelle Neuigkeiten aus der Branche sowie selbstverständlich auch Informationen zu dem Verband selbst, dem die führenden Hersteller von Vollpappe und Verpackungen aus Vollpappe in Deutschland angehören.


www.vvk.org

BU: Die neue VVK-Homepage www.vvk.org orientiert sich in Inhalt und Design an den Kernkompetenzen von Vollpappe und Vollpappe-Kartonagen.

Foto: VVK

 

 

01.10.2014

RLC: Neuer Vertriebsleiter

Andreas Nowak ist seit 1. September als neuer Vertriebsleiter des Werkes Colorpack der RLC│Packaging Group im Amt. RLC produziert an diesem Standort Verpackungslösungen vor allem für Kunden aus der Lebensmittelindustrie. Im Einklang mit der Lean-Philosophie des familiengeführten Unternehmens verfolgt Nowak in Berlin das Ziel, die Stärken des Standorts mit den stetig wachsenden Kundenanforderungen kontinuierlich zu synchronisieren.

Als ganzheitlicher Systemlieferant hat die RLC│Packaging Group sich in verschiedenen Kompetenzzentren auf die genauen Bedürfnisse ihrer Zielbranchen Beauty, Pharma sowie Lebens- und Genussmittel spezialisiert. Im Berliner Werk Colorpack fertigt RLC nach BRC/IoP-Standards Millionenauflagen im Mittel- und Großformat insbesondere in den Segmenten Food und General Packaging. Dabei geht das Unternehmen mit einem hochmodernen Maschinenpark weit über die Anforderungen der Industrie hinaus. So wurde zum Beispiel die Faltschachtelproduktion vor vier Jahren auf vollständig migrationsarme und mineralölfreie Farben umgestellt. Andreas Nowak ist als neuer Vertriebsleiter bestrebt, in enger Zusammenarbeit mit den europäischen Key Account Managern die Vorteile von Colorpack weiter auszubauen und neue Marktchancen zu erarbeiten.

„Mit Andreas Nowak haben wir einen sehr erfahrenen Vertriebsprofi und Verpackungsexperten gewonnen, der aufgrund seiner 35-jährigen Berufserfahrung in der Druck- und Verpackungsindustrie zusätzlich bei der Verbesserung der Effizienz in den Prozessen helfen und Innovationen vorantreiben kann“, erläutert Hans-Jürgen Katzer, Geschäftsführender Gesellschafter der Colorpack GmbH.

Mit seinem Gespür für die Bedürfnisse der Kunden wird Nowak die technologischen Möglichkeiten im Werk nutzen, um zur Steigerung der jetzt schon sehr hohen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Dabei legt er großen Wert, die Effizienz beispielsweise durch Materialeinsparungen zu verbessern, um große Auflagen noch „schlanker“ zu fertigen.

„RLC entwickelt sich sehr dynamisch und überzeugt vor allem durch sein ausgeprägtes Markenverständnis“, sagt Nowak. „Besonders schätze ich die Unternehmenskultur eines familiengeführten Unternehmens wie RLC.“


www.rlc-packaging.com

BU: Andreas Nowak

Foto: RLC

 

 

01.10.2014

Südpack: 50-jähriges Jubiläum

Aus Tradition wird Innovation: Unter diesem Leitsatz läutete die Südpack Verpackungsgruppe am 25. September die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Familienunternehmens ein. Zu den Highlights der Jubiläumsfeier am Firmensitz in Ochsenhausen zählte der „Südpack Future Summit“, ein Symposium zur Zukunft der Verpackungsbranche mit rund 350 geladenen Gästen.

Verpackungen für italienische Salamispezialitäten, französische Käseköstlichkeiten oder auch hoch empfindliche Medizinprodukte – als einer der führenden Hersteller von coextrudierten Weich- und Hartfolien, flexiblen Kunststoffverbunden und Vakuumbeuteln ist Südpack bzw. das Tochterunternehmen Südpack Medica bei den unterschiedlichsten Herstellern in der Lebensmittel- und Medizinbranche international bekannt. Anlässlich des 50. Jubiläums kamen zahlreiche Gäste aus diesen Bereichen am 25. September nach Ochsenhausen, um mit Südpack zu feiern. „Wir leben Verpackungen – und setzen auf neue Technologien“, beschreibt Carolin Grimbacher, geschäftsführende Gesellschafterin, einen wichtigen Pfeiler der Erfolgsstrategie. „Durch unsere langjährige Erfahrung kennen wir den Markt und seine Bedürfnisse. Indem wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investieren, sind wir in der Lage, kurzfristig auf neue Anforderungen unserer Kunden einzugehen.“

Trends für die Verpackung von morgen

Als „Etappensieg auf dem Weg, die Zukunft zu gestalten“ bezeichnete Johannes Remmele, geschäftsführender Gesellschafter, in seiner Eröffnungsrede das Firmenjubiläum. So stand auch der Blick in die Zukunft der Verpackungsbranche ganz oben auf der Agenda: Beim Symposium mit dem programmatischen Titel „Südpack Future Summit“ ging es unter anderem um gesellschaftliche Trends, die sich auf die Verpackung von morgen auswirken. Einblicke in die bedeutendsten Zukunftsentwicklungen rund um Ernährung, Leben, Arbeit und Konsum gaben die Future-Food-Expertin und Herausgeberin des Food Reports, Hanni Rützler, und Sven Gábor Jánszky, Trendforscher und Direktor des 2b Ahead Think Tanks.

Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Südpack Future Summits blickten der Firmengründer Alfred Remmele, die geschäftsführenden Gesellschafter Carolin Grimbacher und Johannes Remmele sowie Experten aus dem Unternehmen zusammen mit Frau Dr. Ursula Koners, Expertin für Familienunternehmen, auf die Südpack-Meilensteine der vergangenen 50 Jahre zurück. Außerdem beleuchteten die Diskussionsteilnehmer aktuelle Markttrends sowie die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs und zeigten auf, wie Südpack die Innovationskraft seiner Kunden unterstützt.

Kompetenz- und Technologievorsprung

Pünktlich zum Firmenjubiläum hatte das Unternehmen aus Ochsenhausen auf der diesjährigen Verpackungsleitmesse Interpack zahlreiche Neuentwicklungen vorgestellt: Dazu zählt unter anderem die neue, mit 25 µm besonders dünne und durchstoßfeste Folie Veraplex. „Wir legen großen Wert auf einen ständigen Kompetenz- und Technologievorsprung. Denn dadurch sind wir immer in der Lage, unseren Kunden High-Performance-Lösungen für ihre Anforderungen zu bieten“, unterstreicht Johannes Remmele. „Das gehörte in den vergangen fünf Jahrzehnten zu unseren wichtigsten Erfolgsrezepten. Und daran halten wir uns auch in Zukunft.“


www.suedpack.com

BU: „Südpack Future Summit“: Dr. Ursula Koners, Expertin für Familienunternehmen, Südpack-Gesamtvertriebsleiter Jörg Nückel, Firmengründer Alfred Remmele sowie die geschäftsführenden Gesellschafter Carolin Grimbacher und Johannes Remmele (v.l.n.r.) blicken auf 50 Jahre Südpack zurück – und zeigen Perspektiven für die Zukunft auf.

Foto: Südpack

Packaging News - November 2014

 

28.11.2014

Neue Leitung Marketing und Vertrieb bei ES-Plastic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Mitte November gibt es bei ES-Plastic eine neue Leitung für die Bereiche Marketing und Vertrieb, Karsten Klimmeck. Der 51-Jährige ist Mitglied der Geschäftsleitung und kümmert sich um ein optimiertes Kunden-Management, erstklassigen Service, nachhaltige Qualität und innovative Produktlösungen. Er war zuvor knapp 20 Jahre bei einem anderen renommierten Produzenten für Lebensmittelverpackungen in vergleichbarer Position verantwortlich. Der diplomierte Lebensmitteltechnologe und Spezialist für MAP-Verpackungen freut sich auf seine neue Herausforderung bei ES-Plastic.

Das Unternehmen mit Sitz in Hutthurm bei Passau ist einer der Marktführer für die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen und Standard-Verpackungslösungen aus PP und aktuell auch aus Bio-Kunststoff. In den vergangen Monaten wurde erfolgreich ein neues ERP-System (Enterprise-Resource-Planning) eingeführt, was künftig sämtliche Produktionsprozesse und die Wettbewerbsfähigkeit signifikant steigern soll.


Über ES-Plastic GmbH:

ES-Plastic GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Verpackungslösungen aus Kunststoff spezialisiert. Mit modernster Computer- und Produktionstechnologie werden Schalen, Becher, Deckel, Sortiereinlagen und Folien für die Lebensmittelbranche produziert. Das Unternehmen wurde 1966 mit Sitz in Hutthurm bei Passau gegründet, dieser Standort wurde in den letzten Jahren mit einem Investitionsvolumen von über 27 Mio. € ausgebaut.

www.es-plastic.de

BU: Seit Mitte November ist Karsten Klimmeck, 51, bei ES-Plastic neuer Leiter für die Bereiche Marketing und Vertrieb.

Foto: ES-Plastic

 

25.11.2014

IPI: 10 Jahre Verpackungskompetenz

Seit zehn Jahren bildet das IPI International Packaging Institute in Schaffhausen Fach- und Führungskräfte von Morgen aus und vernetzt die Verpackungsbranche untereinander sowie zu Hochschulen. Gemeinsam mit Verpackungsexperten aus Industrie und Wissenschaft wurde am Mittwoch, 19. November das 10-Jahr-Jubiläum im Sorell Hotel Rüden in Schafhausen gefeiert.

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich das IPI zu einem führenden Kompetenzzentrum für die Verpackungsindustrie entwickelt. «Jahr für Jahr besuchen bis zu 400 Verpackungsexperten und Manager die Angebote des IPI», stellte Regierungsrat Ernst Landolt in seiner Begrüssung fest. Er zeigte sich stolz, eine solch innovative Institution in Schaffhausen zu haben und ergänzte: «Das IPI ist ein Vorzeigebeispiel für die Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und Politik.»

Industrie braucht gut ausgebildete Fachkräfte

Die Gründung des IPI International Packaging Institutes geht auf einen Zusammenschluss verschiedener führender Unternehmen aus der Verpackungs- und Nahrungsmitteindustrie zurück. „Auch die Verpackungsindustrie ist mit Fachkräftemangel konfrontiert», erklärte Ingo Büren, Director of Science and Technology des IPI in seinem Referat. «Dem begegnet das IPI mit einem umfassenden Weiterbildungsangebot.» Dieses umfasst den weltweit einzigartigen berufsbegleitenden Studiengang «Master of Engineering in Packaging Technology» sowie verschiedene Seminare zu verpackungstechnischen Themen.

Darüber hinaus bietet das IPI kundenspezifische Weiterbildungen an, welche auf die spezifischen Bedürfnisse einer einzelnen Firma zugeschnitten sind. Denn auch zehn Jahre nach seiner Gründung ist das IPI noch immer eng mit der Industrie vernetzt. Dies bestätigte Friedbert Klefenz, Präsident von Bosch Packaging Technology und Präsident des IPI. In seinem Referat erklärte er, weshalb Wissen und Innovationsfähigkeit gerade für Verpackungsfirmen wichtige Erfolgskriterien seien. «Die Verpackungsindustrie ist mit laufend steigenden Kundenanforderungen, neuen Technologien und zusätzlichen Regulatorien konfrontiert. Um hier mithalten zu können, ist ständige Weiterbildung und Pflege des Netzwerks unabdingbar.» Deshalb nutze auch Bosch Packaging die verschiedenen Weiterbildungsangebote des IPI International Packaging Institute sehr intensiv, so Klefenz.

Unterstützung der Verpackungsindustrie

Über die Jahre hat sich das IPI als technologische Drehscheibe zwischen den verschiedenen Segmenten der Verpackungsindustrie einerseits und wissenschaftlicher Verpackungskompetenz andererseits positioniert. Genau darauf baut das aktuelle Projekt des IPI auf: «Innopack.net vernetzt die Verpackungsbranche in den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und St. Gallen, hilft KMU bei der Erkennung von Innovationschancen und unterstützt sie bei der Umsetzung konkreter Projekte», erklärte IPI-Geschäftsführer Stephan Schüle. Die Dienstleistung richtet sich vor allem an KMU. Denn gerade für sie sei es eine besondere Herausforderung, neue Technologien und Markttrends zu beobachten, so Schüle. Und dass die Verpackungsindustrie in Zukunft mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert wird, bewies Anke Leighty von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im letzten Referat des Abends.

Innovation ist elementar für Erfolg

Neue technologische Möglichkeiten, steigende Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit oder die wachsende Nachfrage nach ökologischen Materialien: Die Verpackungsbranche befindet sich in einem steten Wandel. Gemeinsam mit den Anwesenden betrachtete Anke Leighty die heutige und künftige Situation der Verpackungsindustrie. Beispielsweise kann in den gesättigten Märkten in Westeuropa und Nordamerika langfristig nur noch bestehen, wer innovative Verpackungen mit Zusatznutzen schafft. Ebenfalls grossen Einfluss auf die Verpackungsindustrie hat der Umstand, dass Verpackungen immer mehr Zusatzfunktionen erfüllen müssen. Dies sind beispielsweise intelligente Funktionen zur Qualitätsüberwachung des verpackten Guts oder interaktive Informationen für die Konsumenten. «Mit seinen laufend aktualisierten Weiterbildungs- und Netzwerkangeboten ist das IPI der ideale Partner, um sich für die kommenden Herausforderung zu rüsten», schloss Stephan Schüle den offiziellen Teil der Veranstaltung. Danach lud er sämtliche Anwesenden zum gemeinsamen Netzwerkapéro ein.

www.ipi.eu

BU: Ingo Büren, Director of Sciene and Technology des IPI

Foto: IPI International Packaging Institute

 

20.11.2014

Brau Beviale: Abschlussbericht verzeichnet Besucherplus

Rund 37 000 Fachleute – das sind immerhin gut 4 000 mehr als 2012 – besuchten die Brau Beviale 2014, die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Nach drei Tagen Laufzeit schloss sie am 13. November ihre Tore im Messezentrum Nürnberg. Mit 42 781m2 Fläche war die Brau Beviale 2014 die größte in ihrer über 50-jährigen Geschichte. 1 133 Aussteller – Weltmarktführer wie Newcomer – präsentierten alle Zutaten für einen gelungenen Getränke-Mix: hochwertige Rohstoffe, anspruchsvolle Technologien, leistungsfähige Logistik und kreative Marketing-Ideen.

„Mit großer Vorfreude und Spannung haben wir die Brau Beviale dieses Jahr erwartet und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit diesem imposanten Auftakt des Triples“, fasst Projektleiterin Andrea Kalrait zusammen. „Das überarbeitete Konzept wurde sehr gut angenommen – von Ausstellern und Besuchern. Die positive Stimmung an den Messeständen ist Spiegelbild einer innovativen und kreativen Branche.“

Circa 40 Prozent der Fachbesucher reisten aus dem Ausland an, vor allem aus der Tschechischen Republik, Italien, der Schweiz, Österreich, Russland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien. Das Messeangebot kam an: Rund 98 Prozent der Getränkespezialisten waren zufrieden, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Die Aussteller freuten sich über die hohe Qualifikation der Besucher am Stand. Gut 90 Prozent der Fachbesucher sind in Investitionsentscheidungen ihres Betriebs einbezogen. Aus 47 Nationen kamen die Aussteller, allen voran Firmen aus Deutschland (über 600), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz.

Ein voller Erfolg: Trendthema Kreative Bierkultur

Das Trendthema traf genau den Nerv der Branche. Rund um die Kreative Bierkultur war viel geboten: vom European Micro Brew Symposium am Vortag der Messe über namhafte internationale Referenten der Bier-Welt wie Jim Koch, Gründer und Geschäftsführer der Boston Beer Company, Charlie Papazian von der US-amerikanischen Brewers Association, John Brauer von den Brewers of Europe und Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer der Frankfurter Braufactum, bis hin zur überaus beliebten und gut besuchten Craft Beer Corner. Und nicht nur im Messezentrum, auch in der Stadt konnten Fans bei „Bier Erlebnis Nürnberg“ ausgefallene Bierspezialitäten genießen.

European Beer Star 2014 – Consumers‘ Favourite

Der European Beer Star 2014 ist einer der größten internationalen Bierwettbewerbe und hat seine Messeheimat seit 2004 auf der Brau Beviale. Aus den 52 Goldmedaillen-Gewinnern kürten die Fachbesucher am ersten Messetag in einer Blindverkostung ihr Lieblingsbier. Mit dem Consumers‘ Favourite in Gold wurde die Brauerei Firestone Walker (USA) mit ihrem Wood and Barrel-Aged Strong Beer „Stickee Monkey“ ausgezeichnet. Die Silber-Medaille geht an die Brauerei Aying (D) für ihre „Urweisse“ und Bronze erhält die Brauerei Birra del Borgo (I) für ihr India Pale Ale (IPA) „Re Ale Extra“.

Die nächsten Brau Beviale wird vom 10. bis 12. November 2015 stattfinden.

www.brau-beviale.de

Foto: Nürnberg Messe/ Thomas Geiger

 

15.11.2014

Deutscher Verpackungspreis 2014 verliehen

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung prämierte das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) am 11. November in Nürnberg die innovativsten Entwicklungen rund um die Verpackung. Unter den Gewinnern finden sich neben Verkaufs-, Transport und Logistikverpackungen auch Verpackungsmaschinen, Displays und Etiketten. Erstmals wurden von der Jury auch je ein Sonderpreis für Nachhaltigkeit bzw. das Gesamtkonzept vergeben.

Die „Gala der Prämierten“ wurde dieses Jahr gemeinsam mit rund 200 Gästen im Rahmen der BrauBeviale ausgerichtet. Nach der Präsentation der nominierten Innovationen konnten die diesjährigen Sieger ihren Deutschen Verpackungspreis unter großem Applaus entgegen nehmen. Moderiert von der Sängerin und Moderatorin Kathie Kleff bot das exklusive Branchentreffen auch einen interessanten Bühnen-Talk mit den Gewinnern der Sonderpreise, Jörgen Hemme, Hemme Milch GmbH & Co. Vertriebs KG, für das Gesamtkonzept und Reinhard Schneider, Werner & Mertz GmbH, für Nachhaltigkeit. Bei dem sich anschließenden Stehempfang blieb reichlich Raum und Zeit für Fachgespräche im Netzwerk.

Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des dvi und Gesamtverantwortlicher für den Deutschen Verpackungspreis, sieht im diesjährigen Deutschen Verpackungspreis „eine Leistungsschau auf sehr hohem Niveau. Unter den 230 Einsendungen gab es eine bemerkenswerte Anzahl an hochwertigen Ideen und Produkten. Schon den exklusiven Kreis der 61 Nominierten zu bestimmen, war keine leichte Arbeit für unsere Jury, so dass die Nominierung an sich schon eine wertvolle Auszeichnung darstellt.“

Aus dem Kreis der Nominierten wurden die 24 Punktbesten ermittelt und mit dem Deutschen Verpackungspreis 2014 ausgezeichnet. Neben den 2 Sonderpreisen addieren sich 3 Nachwuchspreise an Studierende aus Berlin, Stuttgart und Münster zu der Gesamtzahl der 29 Prämierten.

„Wir konnten beeindruckende Innovationen auszeichnen“, so Burkhard Lingenberg, „die zum wiederholten Mal beweisen, wie kreativ, innovativ und erfolgreich die Akteure der Branche an der permanenten Optimierung von Verpackungen arbeiten. Der Deutsche Verpackungspreis zeigt pfiffige Detaillösungen und innovativen Materialeinsatz genauso wie komplett neuartige Systeme, Designs und Konstruktionsmethoden. Wir sehen Fortschritte in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Kundenerlebnis, Produktschutz oder Ergonomie und spannende Funktionalitätsgewinne.“

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hatten Designer, Entwickler, Hersteller und Verwender von Verpackungen aus 10 Ländern ihre Innovationen eingereicht.

Das dvi präsentiert alle Nominierten und Prämierten mit Bild und Wertung der Jury in einer Onlinegalerie auf www.verpackungspreis.de. Dort können Besucher ihre Favoriten auch markieren und in sozialen Netzwerken teilen.


Über den Deutschen Verpackungspreis

Der Deutsche Verpackungspreis ist ein internationaler, branchen- und materialübergreifender Wettbewerb. Er steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Mit dem Preis prämiert das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) jedes Jahr innovative und kreative Verpackungsideen vom scheinbar kleinen, aber wegweisenden Detail bis hin zur grundlegenden Neuerungen. Der Deutsche Verpackungspreis richtet sich an Designer, Entwickler, Hersteller und Verwender von Verpackungen und Verpackungsmaschinen sowie den kreativen Nachwuchs der Branche. Gewinner des Verpackungspreises nominieren sich gleichzeitig für den WorldStar der World Packaging Organisation (WPO).


Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Deutschen Verpackungspreis zählen dazu der Deutsche Verpackungskongress, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie und PackVision.

www.verpackungspreis.de
www.verpackung.org

BU: Neue VFFS-Maschine (BVC) mit Premiumseal-Technologie von Rovema

Foto: Rovema GmbH

 

12.11.2014

Bobst Meerbusch ordnet Geschäftsführung neu

Stärkere Fokussierung auf die individuellen Anforderungen der Kunden in Deutschland und in den Benelux-Ländern

 

Zum 1. November 2014 haben Bobst Meerbusch und Bobst Benelux ihre Geschäftsführung neu geordnet, um in Vertrieb und Service eine noch stärkere Fokussierung auf die individuellen Anforderungen der Kunden in diesen Märkten zu ermöglichen. So hat Dirk Corsten neben seiner bisherigen und künftigen Aufgabe als Leiter des Service von BOBST in Deutschland und in den Benelux-Ländern die Geschäftsführung von Bobst Meerbusch übernommen. Corsten war zum 1. Oktober 2013 als neuer Serviceleiter und Mitglied der Geschäftsleitung zu Bobst Meerbusch gekommen. Zu seinen strategischen Aufgaben zählen unter anderem die weitere Stärkung des Service-Standortes Meerbusch und der weitere Ausbau des hier angesiedelten Bobst Competence Centers.

 

Dick van Bruggen konzentriert sich jetzt auf die Geschäftsführung bei Bobst Benelux und zeichnet gleichzeitig für den Vertrieb von Neumaschinen in Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verantwortlich. „Deutschland und die Benelux-Länder sind Märkte mit besonders hohen Anforderungen an die Produktivität, die Qualität und die Effizienz von Produktionsprozessen. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, unsere Kundennähe gerade auch in diesen für BOBST sehr wichtigen Märkten weiter zu verbessern und damit unsere Position noch zu stärken. Vor diesem Hintergrund habe ich die neue Struktur für die Geschäftsführung mit gespiegelten Verantwortungsverhältnissen in Vertrieb und Service vorgeschlagen“, erklärt van Bruggen.

 

„Dick van Bruggen und ich haben im Laufe des vergangenen Jahres ausgesprochen eng und effizient zusammengearbeitet, wobei wir die jetzige Verteilung der Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Grunde schon vorweggenommen hatten“, so Corsten. Es sei nun an der Zeit gewesen, diese Struktur auch für die Kunden in Deutschland sowie in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden transparent zu machen. Abgesehen von der noch stärkeren landesspezifischen Kundenorientierung und der damit einhergehenden Stärkung sowohl des Vertriebs als auch des Service von Bobst Meerbusch und Bobst Benelux bedeute die Neuordnung für die Kunden ansonsten keinerlei Veränderungen.

 

Bobst Meerbusch hat seine Geschäftsführung neu geordnet: Dirk Corsten (links im Bild) und Dick van Bruggen


Über BOBST

 

BOBST ist der weltweit führende Lieferant von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungshersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien.

 

Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen BOBST ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 11 Produktionsstätten in 8 Ländern und beschäftigt mehr als 5.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von CHF 1,354 Mrd. (ca. EUR 1,110 Mrd.).

 

10.11.2014

Thimm präsentiert rückstandsfreie Verpackung

Der Transport von Lebensmitteln ist dank einer Produktinnovation von Thimm Verpackung aus Northeim noch hygienischer geworden. Obst, Gemüse, Pizzen und Backwaren erreichen in besonders lebensmittelverträglichen Verpackungen aus „Thimm foodWave“ ihre Empfänger nun vollkommen unbelastet. Dies ist eine der Neuerungen, die das Unternehmen zur Messe Packaging Innovations in Amsterdam (26./27. November) präsentiert. Thimm stellt außerdem neue „Thimm Multipack“-Trageverpackungen für die Getränkeindustrie und das erweiterte Warenvorschubsystem „Thimm xPOSe“ vor.

Die neue Wellpappsorte „Thimm foodWave“ ist aufgrund ihrer umwelt- und lebensmittelverträglichen Eigenschaften besonders für den Einsatz im Lebensmitteldirektkontakt geeignet. In Kombination mit einem von Thimm entwickelten Speziallack weist sie zudem Fett und Wasser ab und eignet sich optimal für Primärverpackungen von feuchten oder fettenden Produkten. Thimm produziert die Innnovation unter streng hygienischen Bedingungen ausschließlich aus Frischfaser und umweltfreundlichem Stärkeleim. Mit oder ohne Lack kann die Verpackung problemlos recycelt werden.

Ebenfalls neu ist die Erweiterung des Warenvorschubsystems „Thimm xPOSe“. Mit der Variante „Thimm xPOSe | shelf“ haben die Verpackungsexperten aus Northeim ein permanentes Warenvorschubsystem für das Handelsregal entwickelt, das flexibel mit anderen Verpackungen kombiniert werden kann. Das modulare System besteht aus einer kunststoffbasierten Warenschiebereinheit mit Spannfedern und einer Rückwand mit Gleitschienen, die flexibel im Handelsregal integriert werden.

Speziell für den Getränkehandel schuf Thimm Verpackung innovative Wellpappkonstruktionen, die das Tragen und Lagern von Getränkedosen und -flaschen erleichtert. Außerdem sind sie umweltverträglichere Alternativen zu Plastikverpackungen.

Zu sehen sind diese Ideen von Thimm Verpackung während der Fachmesse am Stand B 117. Zahlreiche Aussteller präsentieren in Amsterdam neue Trends und Innovationen rund um innovatives und kreatives Verpackungsdesign, Verpackungslösungen und Markenbildung. Das Angebotsspektrum umfasst Etiketten, Folien, Verpackungsmaschinen, Verpackungsmaterial und Verpackungsrohstoffe sowie Verpackungsdienstleistungen. Vorträge und Seminare ergänzen das Angebot.

www.thimm.de

BU: Thimm präsentiert die Produktneuheit „Thimm foodWave“ auf der Packaging Innovations am 26./27. November in Amsterdam.

Foto: Thimm

 

05.11.2014

STI Group setzt Neuausrichtung fort

Die STI Group setzt ihre Neuausrichtung fort und agiert damit konsequent mit Blick auf geänderte Marktanforderungen. Nach ersten Restrukturierungsmaßnahmen, die 2013 begonnen haben, werden nun in einem weiteren Schritt Prozesse und Technologien an den Vogelsberger Standorten den veränderten Marktbedingungen angepasst.

Die größten Veränderungen ergeben sich dabei für den Display-Standort Grebenhain, der 1966 errichtet wurde. Diese sind erforderlich, um auf der einen Seite die Kosten zu reduzieren und den Standort gleichzeitig für neues Wachstum umzubauen. Durch die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen und Investitionen wird ein positiver Gesamteffekt von mehr als fünf Millionen Euro für die STI Group erwartet. Die Neuausrichtung wird von einem umfangreichen Investitionsprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro bis 2020 begleitet; allein 2015 sind zehn Millionen davon für die Vogelsberger Standorte vorgesehen.

„Unsere Branche muss sich neuen großen Herausforderungen stellen. Immer mehr Mitbewerber aus dem In- und Ausland drängen beispielsweise auf den Displaymarkt. Gleichzeitig erwarten unsere Kunden deutlich höhere Flexibilität und Geschwindigkeit. Diesen geänderten Marktanforderungen müssen wir uns konsequent stellen“, so Dr. Tom Giessler, Geschäftsführer der STI Group. „Unsere geplanten Maßnahmen beruhen auf Marktanalysen und sind Teil der strategischen Ausrichtung der STI Group, die auf Zukunftsmärkte und die enge Zusammenarbeit mit unseren internationalen Kunden ausgerichtet ist. Geänderte Marktanforderungen erfordern auch von unseren Mitarbeitern und damit auch von unserem Unternehmen die Bereitschaft zur Veränderung“, betont sein Geschäftsführer-Kollege Aleksandar Stojanovic.


Marktorientierte Produktion: Display-Standort Grebenhain setzt künftig auf flexible Digitaldrucktechnologie und plant Stellenabbau

Der Display-Standort Grebenhain setzt zukünftig auf Digitaldrucktechnologie, um der wachsenden Nachfrage nach kleineren Losgrößen, einer Reduzierung der Time-to-Market und individualisierten PoS-Konzepten Rechnung zu tragen. Mit der Investition in eine neue Digitaldruckmaschine geht die Installation eines Hochleistungsplotters einher, so dass auch kleine Auflagen in Zukunft kurzfristig in hoher Qualität hergestellt werden können. Es ist geplant, den Offsetdruck am Standort Grebenhain einzustellen.

Darüber hinaus ist es geplant, einen Teil der Display-Endfertigung im Laufe des Jahres 2015 zu schließen. Es ist beabsichtigt, diese Leistungen in Zukunft zuzukaufen. Nach dem Stand der Planung können hiervon bis zu 110 Arbeitsplätze betroffen sein. Die Neustrukturierung des Standortes macht diesen wettbewerbsfähig und nachhaltig fit für die Zukunft.


Lauterbach wird zum Offset-Druckzentrum Vogelsberg ausgebaut

Mit der Installation einer großformatigen Hochleistungsdruckmaschine wird das Lauterbacher Werk zum Offset-Druckzentrum Vogelsberg weiter ausgebaut. Drei Anlagen laufen hier bereits im Mehrschichtbetrieb. Die vierte Anlage im Großformat soll im vierten Quartal 2015 in Produktion gehen. Grund für die Errichtung des Kompetenz-Centers Offsetduck in Lauterbach sind die Expertise der Mitarbeiter/innen, die Nähe zur Druckvorstufe und die Nutzung gemeinsamer Ressourcen.

In Lauterbach werden die Produktionskapazitäten damit deutlich gesteigert. Neben der Druckmaschine sind weitere Investitionen in Kaschieranlagen, Automatisierungen und Stanzen im zweistelligen Millionenbereich geplant.


Alsfeld erweitert die Kapazitäten in der Weiterverarbeitung

Für den Standort Alsfeld sieht der Investitionsplan für das kommende Jahr eine Kapazitätserweiterung im Bereich Inliner vor, der flexobedruckte Verpackungen hochgradig effizient produziert.


Betriebsrat und Belegschaft wurden über Veränderungen unterrichtet

Die Betriebsräte und Belegschaften der verschiedenen Standorte wurden heute über die geplanten Veränderungen unterrichtet. Gespräche über deren Umsetzung werden in den nächsten Tagen in konstruktivem Dialog mit dem Betriebsrat fortgesetzt. Die Geschäftsführung betont, dass sie gemeinsam mit dem Betriebsrat alle Maßnahmen ausloten werde, um die Mitarbeiter aktiv zu unterstützen. „Alle Maßnahmen sind Teil der strategischen Ausrichtung der STI Group mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern“, so Dr. Tom Giessler.


Über die STI Group

Die STI Group bietet innovative Lösungen für einen professionellen Verpackungsprozess und eine impulsstarke Produktpräsentation am Point of Sale. Für seine Kunden leistet die STI Group damit einen signifikanten Beitrag zu deren erfolgreicher Produktvermarktung. Die STI Group ist der Partner der Marken. In diesem Sinne überzeugt sie durch Innovationskraft und Qualität und schafft damit nachhaltig Mehrwert für ihre Kunden. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete 2013 mit rund 2.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 300 Mio. €.

Mehr als die Hälfte der weltweit erfolgreichen Konsumgüterhersteller (FMCG) sowie führende Industriegüterunternehmen und Handelskonzerne zählen zu den wichtigsten Kunden der STI Group.

www.sti-group.com

BU: Dr. Tom Giessler (links) und Aleksandar Stojanovic, Geschäftsführer der STI Group

Foto: STI Group

 

03.11.2014

Sonoco: Übernahme Weidenhammer perfekt

Sonoco hat den Kauf der Weidenhammer Packaging Group (WPG), Europas führendem Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und stabilen Kunststoffbehältern, für 286 Millionen Euro (rund 360 Millionen US-Dollar) in bar abgeschlossen.

„Wir freuen uns sehr, das Führungsteam und die 1.100 Mitarbeiter von Weidenhammer in der Sonoco-Familie willkommen zu heißen“, erklärte M. Jack Sanders, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) von Sonoco. „Mit dieser Akquisition entsteht ein weltweiter Marktführer im Bereich stabiler Papierverpackungen. Sonocos globales Geschäft mit Konsumgüter-Verpackungen und Services wird durch den Kauf voraussichtlich auf einen Jahresumsatz von annähernd 2,8 Milliarden US-Dollar beziehungsweise auf rund 53 % des gesamten Unternehmensumsatzes in Höhe von zirka 5,4 Milliarden US-Dollar ansteigen. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Nettoumsatz in Europa durch den Zusammenschluss auf etwa 21 Prozent des Gesamtumsatzes ansteigt.“

Die WPG mit Hauptsitz in Hockenheim beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und unterhält insgesamt 13 Produktionsstätten – davon fünf in Deutschland sowie Einzelstandorte in Belgien, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Chile und Russland. Neben Kombidosen, Kombitrommeln und Schmuckdosen produziert Weidenhammer auch spezielle stabile Kunststoffbehälter im hochmodernen Dünnwand-Spritzgussverfahren mit In-mold Labeling. Das Unternehmen beliefert Kunden aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränkepulver, Tabakwaren, Süßwaren, Körperpflege, Tierfutter, pharmazeutische Produkte sowie Haus- und Gartenprodukte.

Zur Finanzierung der Transaktion hat Sonoco Anfang Oktober eine Kreditvereinbarung über eine Bankkreditfazilität in Höhe von 600 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Teil dieser Fazilität ist eine neue, revolvierende Kreditfazilität über 350 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Diese ersetzt eine bereits bestehende Kreditfazilität unter wesentlich denselben Konditionen und wird genutzt, um ein identisch großes Commercial-Paper-Programm zu stützen. Ebenfalls Teil der Kreditvereinbarung ist eine neue Anleihe über 250 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit von drei Jahren, die zur Finanzierung der Akquisition genutzt wurde.

www.weidenhammer.de

BU: Neben Kombidosen, Kombitrommeln und Schmuckdosen produziert Weidenhammer auch spezielle stabile Kunststoffbehälter im hochmodernen Dünnwand-Spritzgussverfahren mit In-mold Labeling.

Foto: Weidenhammer

Packaging News - Dezember 2014

 

21.12.2014

Interseroh: 7. Novelle der Verpackungsverordnung zeigt erste Erfolge

 

 

Aus Anlass der aktuellen Indikativmeldung der dualen Systeme für das 1. Quartal 2015 am gestrigen Tag fordert die Interseroh Dienstleistungs GmbH, Betreiber des Dualen Systems Interseroh, einen konsequenten Vollzug der Neuregelungen gemäß der 7. Novelle der Verpackungsverordnung (VerpackV).

„Die jetzt gemeldeten Mengen sind deutlich besser als im vergangenen Jahr. Das zeigt, wie richtig und wichtig die 7. Novelle der Verpack V gewesen ist. Allerdings gibt es noch keinen Grund zur Entwarnung. Eine genauere Aussage über die Wirkungen der Novelle kann erst nächstes Jahr getroffen werden. Wie bei allen Neuregelungen braucht es Zeit, bis die Umsetzung reibungslos funktioniert. Die Richtung stimmt, ein weiterer Anstieg der Mengen ist jedoch noch zwingend erforderlich.“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH. „Was Industrie, Handel und Politik jetzt benötigen, ist ein konsequenter Vollzug der bestehenden Regeln“, so Müller-Drexel weiter.

Die Berechnungen der Clearingstelle der dualen Systeme zeigen für das 1. Quartal 2015 einen Anstieg der erwarteten Lizenzmengen für Leichtverpackungen (LVP), Glas und Papier. Zusammen haben die zehn dualen Systeme gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres fast 37 Prozent mehr an Leichtverpackungen gemeldet. Auf das Gesamtjahr gesehen steigt damit die Lizenzmenge an LVP auf circa 1,13 Millionen Tonnen. Dies stellt gegenüber dem Tiefststand des Vorjahres einen Zuwachs von fast 367 000 Tonnen dar, liegt aber immer noch unter dem Niveau der Jahre 2011-2013. Die erwartete Lizenzmenge an Glas stieg im 1. Quartal um rund 6 Prozent, im Bereich Verpackungen aus Pappe, Papier oder Karton um knapp 53 Prozent.

Die Entwicklung der Recyclingquoten und der Lizenzentgelte seit 1991 zeigt, dass die VerpackV ein Erfolgsmodell ist. So sind die Kosten für die haushaltsnahe Verpackungserfassung und -verwertung von ursprünglich über vier Milliarden D-Mark (bzw. ca. zwei Milliarden €) auf unter eine Milliarde € gesunken. Gleichzeitig ist die Recyclingquote für Verpackungen in Deutschland mit 73 Prozent auf den weltweit höchsten Wert gestiegen. Auf Anfrage der Grünen erklärte die Bundesregierung kürzlich, dass mit den dualen Systemen „eine im Wesentlichen gut funktionierende und auch international anerkannte Entsorgungslogistik aufgebaut wurde“. Auch die Monopolkommission schließt sich den Fürsprechern an: Den Wettbewerbshütern zufolge haben sich die wettbewerblichen Strukturen der Verpackungsentsorgung bewährt und sollten zugunsten der Verbraucher bestehen bleiben. Ein „Rückfall in Monopolzeiten“ dürfe nicht stattfinden.

Zum Hintergrund

Am 1. Januar 2015 tritt die inzwischen 7. Novelle der Verordnung final in Kraft. Sie soll wesentliche Schlupflöcher in der Lizenzierungspflicht schließen und für Rechtssicherheit sorgen. Mit den neuen Regelungen der Verpack V wird die privatwirtschaftlich organisierte Verpackungsentsorgung langfristig stabilisiert. Kern der Novelle ist die ersatzlose Streichung der Option „Eigenrücknahme“. Dabei ging es um Verpackungen, die noch an der Verkaufsstelle wieder zurückgenommen werden. Zu hoch war das Missbrauchspotenzial – in den vergangenen Jahren wurden immer größere Verpackungsmengen über die dualen Systeme entsorgt, die dafür geleisteten Entgelte jedoch als Eigenrücknahme angesetzt. Seit Oktober 2014 gehört diese Option der Vergangenheit an. Der nächste wichtige Schritt der Novellierung folgt am 1. Januar 2015. Ab dann wird auch die so genannte „Branchenlösung“, also die branchenbezogene Erfassung von Verpackungen, stärker reglementiert, um eine unrechtmäßige Befreiung von der Lizenzierungspflicht zu verhindern. Nur noch in genau dokumentierten Fällen, unter Nennung des betroffenen Herstellers und der adressgenauen Kundendokumentation inklusive Nachweis der jeweiligen Mengen, sind diese Ausnahmen möglich.

www.interseroh.de

BU: Sortierte Kunststoffverpackungen

Foto: Interseroh

 

20.12.2014

24. Dresdner Verpackungstagung 2014

 

 

Neue Technologien pushen die Märkte. Unter diesem Motto trafen sich Experten aus Wirtschaft und Lehre Anfang Dezember zum traditionellen Branchen- und Netzwerktreffen in der vorweihnachtlichen Elbmetropole. Im Fokus der Veranstaltung standen Entwicklungen und Lösungen im Bereich Automatisierung, Industrie 4.0, Supraleiter, 3D-Druck, gedruckte Funktionalitäten sowie Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Gut gefüllt zeigte sich der Tagungssaal in der Dresdner Dreikönigskirche beim Start der 24. Verpackungstagung am 4. Dezember 2014. Die vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstaltete Tagung bot ihren Teilnehmern neben frischem Know-how viel Raum für das Knüpfen neuer Kontakte, eine Exkursion zum Packnet Dresden und einen exklusiven Workshop zum Thema Prozesssimulation. Zu den Teilnehmern zählten erneut auch zahlreiche Studierende verpackungsrelevanter Studiengänge. Ermöglicht durch das Engagement des Tagungssponsors 2014, Beckhoff Automation GmbH, konnten die Fachkräfte von morgen hochaktuelles Wissen und wertvolle Kontakte mit nach Hause nehmen. Die teilnehmenden Unternehmen hatten ihrerseits die Chance, unter den jungen Talenten mögliche Mitarbeiter von morgen kennen zu lernen. Impressionen der Dresdner Verpackungstagung finden sich online auf www.verpackungstagung.de.


Industrie 4.0 - Supraleiter - Additive Fertigung

Industrie 4.0 – Neue Wege in der Automatisierung. Bei seiner spannenden und hochinformativen Keynote konnte sich Dipl. Phys. Hans Beckhoff gleich zu Beginn der Tagung der vollen Aufmerksamkeit des Auditoriums sicher sein. Nach einer historischen Einordnung der Entwicklung von Industrie 4.0 über vier Stufen industrieller Revolution zeigte der Physiker und Firmenchef PC-Control als Konvergenz der Technologiebereiche IT und AT. „PC-Control und Internet - das ist eine wunderbare Basis, um den Industrie 4.0-Gedanken zu entwickeln, weil von Natur aus alle Voraussetzungen gegeben sind“, so Hans Beckhoff. Er stellt in Folge den Weltstandard EtherCAT vor, der sich als Mischung aus Informations- und Automatisierungstechnik besser für den Einsatz im Internet of Things eignet als Ethernet. „Ethernet ist nicht geeignet, weil es dazu dient, große Datenmengen zu transportieren. Bei der Steuerungstechnik aber müssen kleine Datenmengen sehr schnell bewegt werden.“ Nach der Vorstellung des extended Transport Systems XTS gab Hans Beckhoff den Teilnehmern einen Einblick in das Parallel Machine Programming, das für ihn einer der technologischen Trends der nächsten Jahre darstellt. Grundsätzlich könne man von einer anhaltenden Dynamik ausgehen. Bedenke man, dass ein PC 2020 rund 32 Mal so schnell leistungsfähig sein werde wie heute, stelle sich die Frage, was man damit tun und wie man das nutzen könne. Der Firmenchef ließ keinen Zweifel, dass diese Fragen nicht unbeantwortet bleiben werden. „Industrie 4.0 nimmt das Beste aus beiden Welten. Sie wird der Entwicklung der Industrie einen ordentlichen Schub geben.“ Deutschland sieht Hans Beckhoff dabei in einer guten Ausgangslage, weil es eine sehr gute industrielle Basis habe und in der Automatisierung führend sei - auch wenn die USA und China noch deutlich mehr Geld in das Internet of Things investieren.

Future Concept SupraMotion. Neue Möglichkeiten durch supraleitende Automatisierungskomponenten zeigte Dr. Susanne Krichel von der Festo AG & Co. KG im zweiten Vortrag der Tagung. Die von führenden Physikern als Technologie des 21. Jahrhunderts bezeichneten Supraleiter können hohe magnetische Felder erzeugen und verlustfrei Strom in Leitungen transportieren. Darüber hinaus ermöglicht die Technologie die Levitation von Objekten, das heißt, eine berührungslose Handhabung und Manipulation - auch durch Wände hindurch. Susanne Krichel führte Anwendungsgebiete vor, die sich von schwebender Lagerung und berührungslosem, reibungsfreiem Handling, dem Bewegen durch Wände in abgeschlossenen, höchst reinen oder sehr unreinen Räumen bis hin zum einfachen Reinigung von Anlagen im laufenden Betrieb ziehen. Der Einsatz ist dabei sowohl horizontal als auch vertikal oder über Kopf möglich. Auch schweben und gleichzeitig rotieren meistert die Technologie. Ein weiterer Pluspunkt: „Supraleiter schweben umsonst - man zahlt nur für die Kühlung“, so Krichel. Mit einem Energieverbrauch bis max. 80 W verbrauchen die elektrisch gekühlten Kryostaten deutlich weniger Energie als viele Haushaltsgeräte.

Additive Fertigung. Erfahrungen mit gedruckten Bauteilen und 3-D-Druck für Industrieanwendungen standen im Mittelpunkt des Vortrags von Steve Rommel vom Fraunhofer IPA. Er führte die Teilnehmer zu Beginn in die Grundlagen der generativen Fertigung ein, die in der Öffentlichkeit meist über das Buzz-Word 3D-Druck zusammengefasst wird. Tatsächlich handelt es sich um mehrere Verfahren bzw. Technologien, wie zum Beispiel Sintern, Extrudieren, UV-Aushärtung, Bindertechnologie oder Laminieren. Das Potential der generativen Fertigung wird nach Steve Rommel gerade erst erschlossen, der Umsatz bis 2017 eine Verdopplung erfahren. Die Tagungsteilnehmer erhielten Einblicke in das Rapid Prototyping (RP) und das Direct Digital Manufacturing (DDM). Steve Rommel fasst die Vorteile der generativen Fertigung in die Worte „Complexity is for free“. Sie ermögliche Individualisierung ohne Mehrkosten je Bauteil, funktionsgerechte Konstruktion von Komponenten, innovative Produkte und ganz neue Geschäftsmodelle. Durch die Integration generativer Fertigungsverfahren in den Fertigungsverbund könne dieser skalierbarer und damit wandelbarer gemacht werden. Trotzdem müsse man auch die Grenzen der Verfahren und Materialien beachten, die Steve Rommel ebenfalls konkret benannte.

Wirtschaftlichkeit durch Technologien und Dienstleistungen

Wirtschaftliche Spritzgießmaschinentechnologie und Modulare Linienstrukturen waren die Themen der Beiträge von Andreas Reich, Arburg GmbH + Co. KG, und Josef Schulte, Focke & Co. General Packaging. Andreas Reich gab dabei einen Überblick, wie spritzgegossene Artikel für Verpackungsanwendungen heute wirtschaftlich hergestellt werden können - in der Dünnwandtechnologie für Lebensmittel- oder Medizinverpackungen und im Bereich Standardverschlüsse für Getränkeflaschen. Neben kurzen Zykluszeiten durch schnelle Werkzeugbewegungen kamen dabei auch Wettbewerbsvorteile durch Stückkostenreduzierung zur Sprache. „Nicht immer ist es die energieeffizienteste Maschine auch die, die zu geringsten Stückkosten produziert. Es geht um Produktionseffizienz“, so Andreas Reich. Um den neuen Marktanforderungen durch Variantenvielfalt, Wunsch nach individuellen Produkten, kurze Produktlebenszyklen und die rasante technische Entwicklung entsprechen zu können, präsentierte auch Andreas Reich einen Lösungsansatz über additive Fertigung.

Josef Schultes Vortrag dreht sich um die Sicherung der Zukunftsfähigkeit durch modulare Linienstrukturen, die schon in der Vorbereitungsphase etabliert werden müsse. Dazu gehört für Josef Schulte auch die Auseinandersetzung mit den heutigen Planungs- und Beschaffungskriterien. In Bezug auf modulare Linienstrukturen stellte er fest, dass die Modularität ganzheitlich zu betrachtet ist. Die auch für ihn entscheidende Produktionseffizienz wird dabei „bestimmt durch die Priorisierung der wichtigsten Beschaffungsaspekte. Wichtig dabei ist die Balance zwischen Technologie, Flexibilität, Kosten, Lebenszyklus, Supply Chain Management und die Kommunikation Mensch-Maschine.

Flexibilität durch Co-Packing. In ein weitgehend unbekanntes und nicht nur deshalb sehr spannendes Gebiet führte Ingo Meierhans, Geschäftsführer der Meitron GmbH, die Zuhörer mit seinem Vortrag zum Co-Packing. Er zeigte die unterschiedlichen Arten des Co-Packing, legte die Wettbewerbssituation aus der Sicht von Kunden und Anbietern dar, präzisierte die auch dort geltenden Mechanismen von Angebot und Nachfrage und gab einen sehr informativen Einblick in die zukünftigen Entwicklungen. Zu den Vorteilen die Kunden bei Co-Packern finden, zählt Ingo Meierhans Flexibilität, Marktnähe und Schnelligkeit. Die kritischen Bedingungen dabei seien Preise, Vertrauen, Zertifizierungen, wobei der Kostenfaktor dominiere. „Die steigende Nachfrage nach Secondary Packing stärkt die Position der Co-Packer und gibt Anreize Dienste von Co-Manufacturing und Co-Making bis hin zum Co-Packing anzubieten.“, so Ingo Meierhans. Die rege Frage-und-Antwort-Runde im Anschluss zeigte, dass die Tagungsteilnehmern neuen Impulsen gegenüber durchaus aufgeschlossen waren.

Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit am Beispiel einer PET Linie. Ingo Hoster von den Dalli Werke GmbH & Co. KG stellte in seinem Vortrag das konkrete Beispiel eines Projekts zur Produktion von PET-Flaschen für eine Handelsmarke vor. Dabei sollte nicht nur die bereits bestehenden Kapazitäten deutlich erhöht, sondern gleichzeitig auch ein komplett neues Verpackungskonzept mit neuer Primärverpackung inklusive neuem Etikett sowie neuer Sekundärverpackung umgesetzt werden. Von der Ausgangssituation mit Auftrag und Formatvielfalt über die Umsetzung im Team inklusive auftretender Schwierigkeiten und gefundener Lösungswege erhielten die Tagungsteilnehmer einen sehr praxisnahen Einblick in erfolgreiches Arbeiten.

Gedruckte Funktionalitäten

Gedruckte Funktionalitäten. Potentiale und Grenzen von gedruckten Funktionalitäten für die Verpackung thematisierte Prof. Dr. Lutz Engisch vom Institute for Printing, Processing and Packaging Leipzig (iP³ Leipzig) in seinem mit großer Aufmerksamkeit verfolgten Vortrag. Der Institutsleiter zeigte höchst informativ die Potentiale für gedruckte Elektronik bei Produktion, Logistik, Handel und Verbraucher auf. Dabei kamen Werkstoffe, Technologien und Anwendungen gleichermaßen zu Wort. Lutz Engisch zeigte das Drucken als Informationsübertragungs- und Beschichtungsprozess. Für die Verpackung relevant sei im Moment vor allem die gedruckte, flexible Elektronik, die er nicht direkt auf die Verpackung kommen sieht, sondern z.B. über gedruckte Labels. Generell müsse nicht „alles über Druck gelöst werden. Einiges geht in Silizium besser“. Entsprechend sieht Lutz Engisch die Zukunft bei Maschinen, die nicht nur drucken, sondern auch beschichten sowie Plasma- und Laserprozesse beinhalten, wobei jede Technologie ihre eigenen Stärken ausspielen könne. Eine klare Antwort präsentierte der Institutsleiter auch auf die Frage, welche konkreten Akteure an welchen Potentialen der Technik interessiert sind. Produktion, Logistik, Handel und Verbraucher legen hier durchaus unterschiedliche Präferenzen, zu denen jedoch meist Identifizierung, Produktschutz und TTI (Time-Temperature-Indikator) gehören. Auch wenn Lutz Engisch „im Moment außer wenigen Leuchtturmprojekten wenige reale Einsatzbeispiele“ sieht, wird die Entwicklung voranschreiten: „Das Marketing wird hier Treiber sein“.

Exkursion und Workshop

Exkursion zum PACKNET Dresden. Bei der Exkursion am zweiten Veranstaltungstag konnten die Teilnehmer 21 Unternehmen des Packnet Dresden aus erster Hand kennenlernen. Durch die Vielfalt der vertretenen Technologien und Dienstleistungsbereiche innerhalb des Packnet-Komplexes boten sich viele neue Einblick und wertvolle Kontakte.

Workshop Prozesssimulation. Unter der Leitung des Instituts für Konstruktionstechnik und Anlagengestaltung (IKA) Dresden, profitierten die anwesenden Experten zum Abschluss der 24. Dresdner Verpackungstagung von einem Workshop, der Funktion, Ablauf, Möglichkeiten und Nutzen der Simulation von Verpackungsanlagen praktisch vorführte. Thematisiert wurde dabei unter anderem auch die Datengewinnung an Verpackungsanlagen für die Parametrisierung des Simulationsmodells.

Ausblick. Zu ihrem 25jährigen Jubiläum wird sich die Dresdner Verpackungstagung am 3. Dezember 2015 in neuem Gewand und mit neuem Fokus präsentieren. Darüber hinaus etabliert das Deutsche Verpackungsinstitut mit dem Packnology Forum am 11. Juni 2015 einen neuen Branchentreff für Maschinen, Automatisierung und Industrie 4.0. Details werden im Januar bekannt gegeben. Informationen unter www.verpackungstagung.de.


Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

Das Deutsche Verpackungsinstitut ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Mitglieds-Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben der Dresdner Verpackungstagung zählen dazu der Deutsche Verpackungskongress, der Deutsche Verpackungspreis, die Verpackungsakademie und PackVision. www.verpackung.org

www.verpackung.org

BU:  Dipl. Phys. Hans Beckhoff, Physiker und Firmenchef PC-Control, Key Note Speaker der 24. Verpackungstagung.

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

 

18.12.2014

IMA erwirbt Oystar

Die I.M.A. Industria Macchine Automatiche S.p.A. mit Hauptsitz in Bologna/Italien erwirbt das operative Geschäft der Oystar Group, einem der weltweit führenden Hersteller für Verpackungsmaschinen, vom Beteiligungsunternehmen Odewald. Die operativen Einheiten der Oystar Group - Benhil, Erca, Gasti, Hamba und Hassia - werden in die neu gegründete Holding IMA Dairy and Food GmbH übertragen. Sie sollen unter dem Dach der IMA Group als Marken weiterhin eigenständig agieren und ihren Wachstumskurs fortsetzen. Für Kunden, Mitarbeiter und Standorte der übertragenen Unternehmen hat der Gesellschafterwechsel keine wesentlichen Auswirkungen. Der Abschluss der Transaktion, der im ersten Quartal 2015 erwartet wird, steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

 

15.12.2014

BASF: Coater-Ready-Barriere-Lösungen entwickelt

 

 

BASF und Omya arbeiten gemeinsam an sogenannten Coater-Ready-Barriere-Lösungen für Papier- und Kartonverpackungen. Die Kooperation ist die Antwort auf einen wachsenden Bedarf an diesen Produkten. Damit gibt es zukünftig ein Angebot für Kunden, die Formulierungen und Abmischungen aus kapazitäts- und anlagentechnischen Gründen nicht eigenständig durchführen können. Coater-Ready-Lösungen bestehen hauptsächlich aus Pigmenten, Additiven und funktionalen Barriere-Dispersionen.

Die Beiträge von BASF und Omya zur Partnerschaft ergänzen sich bestens. BASF liefert Barriere-Dispersionen, während Omya die Pigmente und Erfahrung zur Herstellung dieser Produkte bereitstellt und diese in eigenen Anlagen produziert. Durch das technische Know-how und die Marktkenntnis beider Partner ist die Bereitstellung einer optimalen Lösung für die Papier- und Kartonverpackungshersteller gewährleistet. Die Vermarktung wird über die Vertriebskanäle der Omya in Europa erfolgen. Ein erstes kommerzielles Produkt wird im ersten Quartal zur Verfügung stehen.

Nachfrage nach Barriere-Materialien steigt

Die bevorstehende Mineralölverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMELV) erhöht das Interesse an wasserbasierten Barriere-Lösungen für Papier- und Kartonverpackungen. Das umfassende Portfolio der BASF an Barriere-Lösungen umfasst Polymere, welche durch Extrusion, Coextrusion oder Laminierung bei Convertern aufgebracht werden sowie wasserbasierte Dispersionen, die bei der Papierveredelung auf Streichaggregaten, bzw. in Druckverfahren bei Convertern Anwendung finden. Durch die Kooperation wird das Portfolio der BASF um diese neue Coater-Ready-Barriereformulierung erweitert.

BASF hat gemeinsam mit Verpackungsherstellern verschiedene Barriere-Lösungenentwickelt, die bereits heute im Markt für unterschiedliche Verpackungsanwendungen erfolgreich eingesetzt werden.

www.basf.com/de

Foto: BASF SE

 

15.12.2014

Easy Fairs: «Welt der Verpackung 2015»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlreiche Produktneuheiten präsentieren Aussteller auf «Welt der Verpackung», zu der sich die Packaging-Branche vom 28. bis 29. Januar 2015 an der Messe Hamburg trifft. Kostenlose Workshops und Kurzvorträge zu Top-Themen der Branche ergänzen das vielseitige Ausstellungsprogramm auf der «Empack», «Packaging Innovations» und «Label & Print».

«Wir verzeichnen eine rege Nachfrage und viel Interesse an der Welt der Verpackung und ihrem umfangreichen Rahmenprogramm. 7 Wochen vor Start liegen wir mit rund 190 Austeller-Buchungen und 40% mehr vorregistrierten Besuchern voll im Plan», zeigt sich Martina Hofmann, Easy Fairs-Event Director D-A-CH für die Verpackungswirtschaft, sehr zufrieden mit der bisherigen Messevorbereitung. «Damit steht einem erfolgreichen Event steht nichts mehr im Wege.»

Wichtige Branchen-Themen im Blick

Die drei Fachmessen «Empack», «Packaging Innovations» und «Label & Print» unter dem Dach der «Welt der Verpackung Hamburg 2015» bieten Fachbesuchern eine vollständige Darstellung der Wertschöpfungskette im Verpackungsbereich und innovative Highlights.

Mit Social Media live dabei

Innovationen, Designs und pure Kreativität stets brandaktuell inszenieren Sandra Tennemann und Laura Haberkorn in ihrem Packaging Blog Look & Like – live entsteht der Verpackungsblog auf der «Packaging Innovations». Auf einer ausgefallenen und interaktiven Ausstellungsfläche neben dem PIA Center erhalten Besucher so Einblicke in unterschiedliche Markenwelten. Laura Haberkorn kündigt an: «Vom World Wide Web nach Hamburg – unser Blog wird bei der Packaging Innovations 2015 auf die Fläche gebracht, damit Sie tolle Packaging Designs im Hier und Jetzt aus nächster Nähe betrachten können. Darüber hinaus werden Sie online und offline mit aktuellen News und Highlights von der Messe versorgt.» Visualisiert und umgesetzt wird die Fläche von dem Wiener Start-Up Design Studio Papertown, das sich auf die Herstellung von Stage Design, Bauwerken und Möbeln aus Wellpappe fokussiert. Und am Donnerstag, 29. Januar 2015, geben Laura Haberkorn & Sandra Tennemann von 11.00 - 11.45 Uhr in einem Vortrag über «Visual Storytelling – Die Verpackung im Kontext» im PIA Center Denkanstöße mit sehenswerten Beispielen zu Produktpräsentationsflächen wie Store oder Shop-in-Shop Konzept.

Frisches Wissen für wache Köpfe

Die «Welt der Verpackung 2015» bietet wieder ein vielseitiges Rahmenprogramm an – mit Vorträgen, Live Demos und Workshops zu Innovationsthemen. Dabei beleuchten und erläutern Experten neueste Trends; ein branchenübergreifender Erfahrungsaustausch wird angeregt.
Auf der «Packaging Innovations» zeigen die Mitglieder der Print City Allianz ihre Produkte und Dienste auf ihrem Gemeinschaftsstand. Das Besondere: In diesem Jahr sollen auch verstärkt die Agenturen, Kreativen und Markenartikler von dem Messestand profitieren. Speziell für diese Zielgruppe wird ein Workshop über «Veredelungen und deren Umsetzung für Verpackungsdesigner» angeboten. «Welche Möglichkeiten habe ich als Designer, eine Verpackung attraktiv zu gestalten? » Diese Frage wird im  Workshop diskutiert. Er findet am Donnerstag, 29. Januar 2015, 09.30 - 12.30 Uhr in der Workshop-Area, Stand G22, statt.

«Wem reicht schon eine schöne Fassade, wenn’s ein Erlebnis werden soll?» lautet der Titel des Workshops mit Karel Golta, Geschäftsführer der Innovationsagentur Indeed, am Mittwoch, 28. Januar 2015, ab 14 Uhr in der Workshop-Area (Stand G22). Mit packenden Kreativitätsmethoden werden in Kleingruppen spannende Ideen entwickelt. Die Teilnehmer verwandeln diese gemeinsam mit geschickten Designern mittels «analogem Rapid Prototyping» in einfache Modelle. Innerhalb kurzer Zeit werden Ideen somit greifbar.

Über den Stellenwert der Verpackung für die Produktvermarktung und deren Bedeutung der Kaufentscheidung diskutieren Experten in einem Offenen Forum zum Thema «Marketinginstrument Verpackung». Es findet am Mittwoch, 28. Januar 2015, von 9.30 bis 15.30 Uhr, in Halle A1 (Area PIA Activity Center auf der «Packaging Innovations» Stand G 22) der Messe Hamburg statt. Veranstalter ist die DVI Verpackungsakademie des Deutschen Verpackungsinstituts  e.V.

Am Donnerstag, 29. Januar 2015, spricht Susanne Lippitsch (sl – design) über «Second Life in Package Design». Dabei geht es um umweltfreundliche Ideen abseits von Recycling und ökologischen Materialien mit Blick auf die Verpackung der Zukunft (PIA Center, 10.00 - 10.45 Uhr). Die aktuellen Trends und Fragestellungen zur Entwicklung einer marktgerechten Produktverpackung bewegen viele Teilnehmer der Wertschöpfungskette. Unter dem Motto «Produkt sucht Käufer» lädt Olaf Starken, Geschäftsführer der Pacproject GmbH, die Zuhörer ein zu einem Ausflug in die Welt der relevanten Entwicklungsparameter. Start ist um 13.00 im PIA Center. Dort findet von 14.00 - 15 Uhr auch der Vortrag von Duygu Aggül (pacproject GmbH) zum Thema «Die Relevanz einer Verpackungsagentur in der Save Food Initiative» statt.

Auf der «Empack» startet das Vortragsprogramm am Mittwoch, 28. Januar 2015, mit einem Überblick zu «Printed Electronics» – präsentiert vom HL Hamburger Logistik Institut GmbH. Die Zuhörer erhalten Informationen zu Grundlagen, Materialien, Verfahren, Anwendungen und Produktionstechnik für organische und gedruckte Elektronik. Prof. Ralf God, Technische Universität Hamburg-Harburg, zeigt das große Anwendungspotenzial organischer und gedruckter Elektronik für Verpackungstechnik und Logistik auf und stellt zugleich die Herausforderungen bei der Produktionstechnik heraus. (10.00 - 10.30 Uhr, Packaging Stage). Zudem referiert H. D. Bertling von der Saueressig GmbH (10.40 - 11.10 Uhr, Packaging Stage) über „Printed Electronics in der Anwendung: Beispiele aus dem Bereich der innovativen Fertigung von RFID Transpondern“.

Über «Druckfarben – vor dem Hintergrund der neuen Deutschen Verordnung für Verpackungsfarben» spricht Michael Scherzinger, Adjuvo Kft., Packaging Compliance Made Easy, am ersten Messetag von 13.00 – 13.30 Uhr (Packaging Stage). Viele Druckereien stellen sich die Frage, wie Sie dieses neue und komplexe Thema in Zukunft bewältigen sollen. Der Referent erläutert den Regelungsentwurf, bewertet die Herausforderungen für Anwender und zeigt Lösungswege auf.

Am Donnerstag, 29. Januar 2015 dreht sich der Vortrag «Business Intelligence» (HL Hamburger Logistik Institut GmbH) um Prozesssteuerung mit Hilfe SAP Modulen und deren Anwendungen. Referent ist L. Schmidt, Beratungsleiter bei OSC AG, Hamburg (SAP Integrator). Start ist um 14.00 Uhr auf der Packaging Stage. Zudem spricht Christian Lobien, Senior Manager KDL Logistiksysteme Hamburg, über «Lagerverwaltungssoftware - Einen Schritt voraus». (14.40 - 15.10 Uhr, Packaging Stage).

Auf der «Label & Print», Workshop-Area Stand G22, findet am zweiten Messetag von  13.30 - 14.30 Uhr der Workshop «Value added Printing – Multisensuale Erlebniswelten mit außergewöhnlichen Druckprodukten» statt. Rüdiger Maaß, Geschäftsführer Fachverband Medienproduktioner e.V. und Mitbegründer der Creatura-Initiative, zeigt modernste Veredelungstechniken und überraschende Innovationen auf.

www.verpackung-hamburg.com

BU: Pierau Planung stellt auf der «Empack» 2015 innovative Dienstleistungen der Verpackungslogistik vor.

Foto: Easy Fairs

 

12.12.2014

Huber: Übernahme unterzeichnet

 

Das Familienunternehmen Huber Packaging Group aus Öhringen hat eine Vereinbarung zum Erwerb der chemisch-technischen Crown Weißblechverpackungsstandorte in der Schweiz (Aesch), Finnland (Helsinki), Großbritannien (Liverpool) und Frankreich (Rouen) unterzeichnet.

Crown ist ein globaler Anbieter von Verpackungsprodukten für Konsumgüterunternehmen mit Hauptsitz in Philadelphia (USA). Die Übernahme kann erfolgen, sobald die lokalen und europäischen Gremien konsultiert und alle notwendigen formalen Schritte abgeschlossen wurden. Der endgültige Vollzug der Akquisition (closing) wird aus heutiger Sicht gegen Ende des ersten Quartals 2015 stattfinden. Über die finanziellen Details und den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquisition treibt die Huber Packaging Group die Weiterentwicklung des Unternehmens voran, baut seine Marktanteile im Kerngeschäft in Europa aus und schafft Zugänge in Märkte, in denen das Unternehmen bisher nicht aktiv war. Huber entwickelt derzeit einen Plan zur Integration der erworbenen Gesellschaften.

Thomas H. Hagen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Huber Packaging Group erklärte: „Mit der Akquisition treiben wir die Konsolidierung des Weißblechverpackungsmarktes in Europa aktiv voran und weiten unsere Position im chemisch-technischen Weißblechverpackungsgeschäft in Europa deutlich aus. Davon werden nicht nur unsere Kunden, sondern alle Standorte, als starke lokale Einheiten profitieren. Die vier neuen Standorte passen bestens zu Huber und können ihre Stärken im Huber-Netzwerk hervorragend einbringen. Das bietet hervorragende Entwicklungsperspektiven.“

www.huber-packaging.com

Foto: © Ralf Kleemann - Fotolia.com

 

10.12.2014

Wellpappenindustrie trifft sich auf CCE International

 

Vom 10. – 12. März 2015 öffnet die CCE International, Europas einzige Fachmesse speziell für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, wieder ihre Tore auf dem Messegelände in München. Nach der äußerst erfolgreichen Erstveranstaltung kann die kommende Messe gut 30% Wachstum bei den Ausstellerzahlen und der Fläche verzeichnen. Auf 4.500 Nettoquadratmetern stellen im Frühjahr 2015 über 150 Aussteller aus 18 Ländern Rohmaterialien, Maschinen, Zubehör und Dienstleistungen für die Produktion und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln aus. Zielpublikum der Veranstaltung sind Abnehmer und Anwender von Ausrüstung und Services zur Herstellung von Wellpappe und Faltschachteln.

Die Erstveranstaltung der CCE International im März 2013 war mit 110 Ausstellern und über 2.000 Besuchern ein voller Erfolg. „Mit der CCE International haben wir für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie eine spezialisierte Branchenplattform in Europa geschaffen. Die Erstmesse erhielt von Ausstellern wie Besuchern ein so positives Feedback, dass wir zur zweiten Veranstaltung die Fläche und Ausstellerzahlen um ein Drittel steigern konnten. Viele Aussteller, die erneut teilnehmen, haben spontan ihre Standflächen vergrößert, um noch mehr Maschinen live vorzuführen. Zahlreiche Ausstellerfirmen aus dem In- und Ausland sind neu hinzugekommen. Es hat sich also in der Branche schnell herumgesprochen, dass die CCE International der Treffpunkt für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie ist“, erklärt Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters, Mack Brooks Exhibitions.

Das Messeprofil – speziell für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie

Gezeigt werden auf der CCE International Rohstoffe, Verbrauchsmaterialien, Wellpappenanlagen, Zubehör und Komponenten, Converting-Ausrüstung für Wellpappe und Faltschachteln, Design und CAD/CAM,  Schneid-, Rill- und Stanztechnik, Peripheriegeräte, Druckverfahren und -ausrüstung, Materialhandling und Lagerhaltung, Palettenumreifungs- und -transportsysteme, MIS- und Produktionsplanungssysteme, Abfallwirtschaft und Ballenpressen sowie dazugehörige Dienstleistungen.

Die CCE International richtet sich mit ihrem Angebot an Anwender und Spezialisten aus Wellpappenfabriken und -verarbeitungswerken, an Wellpappenformathersteller, Faltschachtel-Verarbeiter, Hersteller formfester Schachteln, Wabenkarton-Produzenten, Hülsenkarton- und Hülsenrohr-Hersteller sowie an Verpackungsdesigner und Packmitteltechnologen. Besucher der CCE International sind darüber hinaus Fertigungsspezialisten und Verpackungsprofis aus einer Vielzahl von Industriezweigen, wie zum Beispiel Lebensmittel und Getränke, Möbel, Logistik und Transport, Pharmaindustrie, Elektroartikel, Kosmetik und Tabak.

Die CCE International 2015 findet wieder parallel zur ICE Europe 2015 statt, der weltweiten Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von flexiblen, bahnförmigen Materialien, wie Papier, Film, Folie und Vliesstoffen. Das Messeprofil der ICE Europe umfasst Maschinen, Zubehör und Systeme zur Beschichtung, Kaschierung, Trocknung und Härtung, Vorbehandlung und Konfektionierung, Schneide- und Wickeltechnik, Flexo- und Tiefdruck, Lohnveredelung und Fabrikmanagement. Die Messe wird in den Hallen direkt gegenüber der CCE International abgehalten.

Öffnungszeiten, Eintritt & Rahmenprogramm

Die CCE International 2015 findet in der Halle B6 auf dem Gelände der Messe München statt, erreichbar über den Eingang Ost. Die Messe ist am Dienstag, den 10. März 2015, und am Mittwoch, den 11. März 2015, jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr geöffnet und am Donnerstag, den 12. März 2015, von 9:00 – 16:00. Eintrittskarten können im Online-Vorverkauf zum ermäßigten Preis von €20 für das Tagesticket und €30 für das Dauerticket erworben werden. Vor Ort kosten die Eintrittskarten jeweils €32 bzw. €47. Die Eintrittskarten zur CCE International 2015 berechtigen auch zum Besuch der ICE Europe 2015.

Als Rahmenprogramm zur CCE International ist eine Seminarreihe zu Themen wie Faltkleben, Flachbettstanzen und Digitaldruck geplant, mit verschiedenen Sprechern aus der Industrie. Die Seminare finden an allen drei Messetagen auf einer Präsentationsfläche mitten im Messegeschehen statt und sind für Messebesucher kostenlos.

Soeben ist eine Besucherbroschüre zur CCE International 2015 erschienen, die wichtige Informationen zur Messe und zu Anreise und Unterkunft enthält. Die Broschüre ist in fünf Sprachen verfügbar und kann über die Messewebseite www.cce-international.de bestellt werden. Auch die umfangreiche Messevorschau zur CCE International 2015, die im Januar gedruckt und online veröffentlicht wird, kann ab sofort über die Messewebseite angefordert werden.

www.cce-international.de

BU: Vom 10. – 12. März 2015 öffnet die CCE International, Europas einzige Fachmesse speziell für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, wieder ihre Tore auf dem Messegelände in München.

Foto: Mack Brooks Exhibitions Ltd

 

08.12.2014

Chromos: Kompetenzzentrum für D/A/CH-Region

 

Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 übernimmt die Chromos GmbH neben der Marktbearbeitung in Deutschland abhängig von der jeweiligen Vereinbarung mit den vertretenen Firmen (Codimag, Durst, Omet, Smag und Spartanics) auch die länderspezifische Betreuung in Österreich und der Schweiz.

Damit entsteht in Friedberg bei Augsburg ein Kompetenzzentrum für Etiketten- und Verpackungsdruck, für dessen Leitung Klaus Sedlmayr verantwortlich zeichnet. Unterstützt wird er durch ein Team für den Außen- und Innendienst sowie für den Servicebereich, das über eine langjährige Erfahrung verfügt.

www.chromos.de

Foto: Andersen Ross - Fotolia.com

 

04.12.2014

BASF feiert 150-jähriges Jubiläum

 

Im Jahr 2015 wird BASF 150 Jahre. Am 4. Dezember 2014 hat das Unternehmen sein Jubiläumsprogramm in einer internationalen Pressekonferenz in Ludwigshafen vorgestellt. Neben Feierlichkeiten und einem historischen Rückblick hat BASF zusammen mit Partnern ein weltweites Co-Creation-Programm zu den Themen Energie, Ernährung und städtisches Leben vorbereitet. Mit diesem Creator Space-Programm geht BASF neue Wege im Sinne ihrer „We create chemistry“-Strategie.

„Wir wollen mit unserem Jubiläum etwas Neues anstoßen und ein Jahr lang neue Wege der Zusammenarbeit ausprobieren – in der BASF und mit Menschen außerhalb des Unternehmens. Wir sehen das Creator Space-Programm als große Chance, BASF unseren Zielgruppen näher zu bringen“, sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF.

Am 23. April 2015 findet die offizielle Geburtstagsfeier der BASF mit geladenen Gästen in Ludwigshafen statt. Ein besonderes Highlight dabei ist die Premiere der Jubiläumskomposition „Sounds for 150“, für die Mitarbeiter weltweit mehr als 1.200 typische BASF-Geräusche aufgenommen haben. Komponist ist Michael Nyman.

An den Standorten der BASF weltweit wird das 150-jährige Jubiläum auf verschiedenste Weise gefeiert – je nach Größe und regionalen Besonderheiten.

Von Ludwigshafen in die Welt

Angefangen hat die Geschichte der BASF 1865 mit Farben. Einige Jahre später folgte die Herstellung von Ammoniak in Fabriken, um daraus Düngemittel zu machen. Später kamen Kunststoffe hinzu. Seitdem hat sich das Portfolio ständig verändert und reicht heute von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. BASF liefert Produkte und Lösungen an Kunden aus nahezu allen Branchen weltweit und unterstützt sie mit Forschung und Innovation. „So viele Jahre erfolgreich zu sein, ist schon eine Leistung an sich. Dies spricht für die Kreativität und Durchsetzungskraft der Mitarbeiter, die bei und für BASF gearbeitet haben und arbeiten“, so Bock.

International arbeitet das Unternehmen schon seit seinen Anfängen. BASF hat bereits kurz nach ihrer Gründung weltweit Farben verkauft. 1885 schickte BASF einen Direktor nach China, um dort Chancen für das Unternehmen auszuloten. „China war damals ein neuer Markt auf einem weitgehend unbekannten Kontinent. Dort war echte Pionierarbeit zu leisten. Heute ist BASF der größte ausländische Chemie-Investor in China“, sagte Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF.

Die Geschichte der BASF in China hat das Unternehmen zum Jubiläumsjahr aufgearbeitet und in einem Buch mit dem Titel „Eine lange Reise“ zusammengefasst. Das Buch, geschrieben vom langjährigen Leiter der BASF-Pressestelle Michael Grabicki, wird auf Deutsch, Englisch und Chinesisch erscheinen.

Ein Kernelement des Jubiläums ist das Creator Space-Programm

Im Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben, davon 70 % in Städten. Ein Unternehmen, das weltweit arbeitet, muss sich in verschiedene Märkte hineinversetzen und die unterschiedlichen Anforderungen gut kennen. Wie werden die Städte aussehen, in denen wir in Zukunft wohnen? Woher kommt die Energie, die wir brauchen? Wie kann es genug gesunde Nahrung für alle geben? Die Antworten auf diese Fragen sehen regional sehr unterschiedlich aus.

Das Creator Space-Programm schafft virtuell und im persönlichen Kontakt zahlreiche Möglichkeiten, Herausforderungen um die Schwerpunktthemen Energie, Ernährung und städtisches Leben besser zu verstehen und an Lösungen zu arbeiten. „Wir sind davon überzeugt: Wenn wir das Know-how der Chemie und anderer Industrien diesen Gedanken hinzufügen, kommen wir den Antworten für die Herausforderungen von heute und morgen ein gutes Stück näher. Für die Gesellschaft sind es Lösungen. Für BASF sind es Geschäftschancen. Je besser wir die Marktbedürfnisse verstehen, desto besser werden unsere Innovationen – egal, ob es um Produkte, ganze Systeme oder neue Geschäftsmodelle geht“, so Bock.

Seit September 2014 ist die Website Creator Space Online live. Mittlerweile tauschen sich mehr als 2.000 Teilnehmer in Echtzeit zu den Themen städtisches Leben, Energie und Ernährung aus. Was auf Creator Space Online an Ideen und Lösungen entsteht, wird aufgegriffen und in andere Jubiläumsaktivitäten eingespeist, beispielsweise in die Creator Space Tour. Brudermüller: „Hier geht es um den persönlichen Austausch in einer Umgebung, die Lust darauf macht, kreativ zu sein und die Zukunft zu gestalten. Mitarbeiter, Kunden, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter von NGOs haben die Gelegenheit, sich mit den Jubiläumsthemen zu beschäftigen.“

Die Tour macht 2015 jeweils etwa eine Woche lang Halt in sechs Städten: im Januar in Mumbai und anschließend in Schanghai, New York, São Paulo, Barcelona und Ludwigshafen. Sie bietet Raum für Workshops, Konferenzen, Ideenwettbewerbe und Kultur. Jeder Stopp konzentriert sich dabei auf eine Herausforderung, die eine besondere Bedeutung für die Stadt oder das Land hat.

Im Rahmen des Creator Space-Programms plant BASF außerdem drei hochrangige Wissenschaftssymposien – in Ludwigshafen, Chicago und Schanghai. Bei jeder Veranstaltung treffen sich renommierte Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen. Mit dabei sind Nobelpreisträger wie der Physiker und Energiepolitiker Steven Chu und der Chemiker Jean-Marie Lehn oder auch Frances Arnold, die Pionierin für die Evolution im Reagenzglas. In Summe soll mit mehr als 1.500 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Industrie diskutiert werden.

Über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg wird ein Dokumentarfilm entstehen und einige der interessantesten, schönsten und emotionalsten Momente festhalten. Der preisgekrönte Regisseur Thomas Grube wird die Aktivitäten begleiten. Im April 2016 soll der Film zur Verfügung stehen. Vorher sind kurze Einblicke auf www.creator-space.basf.com abrufbar.

Über BASF

BASF steht für Chemie, die verbindet – seit nunmehr 150 Jahren. Unser Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Als das weltweit führende Chemieunternehmen verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 112.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN).

ww.basf.com

BU: BASF, weltweit führendes Chemieunternehmen, feiert 150-jähriges Bestehen.

Foto: BASF

 

03.12.2014

Emballage & Manutention: Schlussbilanz 2014

 

Die Auflage 2014 der Messen Emballage & Manutention, die zeitgleich vom 17. bis 20. November auf dem Messegelände Paris Nord Villepinte stattfanden, hat gehalten, was sie versprochen hat. Vor dem Hintergrund der schwierigen Konjunktur und des harten Wettbewerbs zeugen Anzahl und Qualität von Ausstellern und Besuchern von einem qualifizierten Branchentreff.

Mit 1 570 vertretenen Ausstellern und Unternehmen (Auslandsanteil 50 %), und 96 500 Fachbesuchern (Auslandsanteil 35 %) aus über 100 Ländern, behaupten die Messen ihre Position als große innovative Branchentreffs der Bereiche Verpackung, Verarbeitung, Druck und Handling.

Aussteller und Besucher bestätigen ebenfalls, dass die Messen Emballage & Manutention einen klaren Blick auf Branchenentwicklungen bieten, sowohl in sichtbarer Form (Transparenz, Organisation, Optik usw.) als auch in Bezug auf Lösungen und Inhalte mit Mehrwert.

Highlights und Neuheiten der Veranstaltung - Fokus auf Innovationen

Die Messen Emballage & Manutention haben ihren jeweiligen Branchen Inhalte mit Mehrwert geboten. Eine Sonder- und Vortragsveranstaltung fand nach der nächsten statt, sie boten einen Querschnitt durch die jeweiligen Anwendungsmärkte und einen Blick auf die Herausforderungen, ohne dabei die Zukunft aus dem Blick zu lassen. Die Vorträge im Rahmen von Pack Vision, die Sendungen der TV-Plattform und die Workshops des Symop-Forums zogen Bilanz über relevante tagesaktuelle Themen, die die Branche bewegen, eine Expertengruppe trug dabei zum besseren Verständnis der zentralen Themen von morgen bei.

Pack Innovation und Manut’Innovations haben die neuesten Ausstellerinnovationen ins Rampenlicht gerückt, somit bot sich ein Überblick über neue Produkte und Maschinen der beiden Branchen.

Ausstellungen konzentrierten sich auf Verpackungen von morgen. Die Ausstellung Best Pack, design by students for virtuous solutions zeigte in Zusammenarbeit mit der Designerschule Strate einen komplett von Studenten gestalteten Stand. Er illustrierte anschaulich die Bedeutung des Designs bei den Konzepten von Verpackungsinnovationen. Im Rahmen der Ausstellung "The Dieline Awards 2014" wurden die besten Verpackungsdesigns der Preisträger der 5. Auflage des internationalen Wettbewerbs gezeigt.

Und schließlich weihten die internationale Messe Emballage und The Dieline ein völlig neues und originelles Event ein, das sich an die neue Generation von Verpackungsdesignern und -spezialisten richtet: Anlässlich von The Dieline Summit zum Thema "Verpackungsdesign: was für eine Zukunft!" fanden sich 150 Fachleute (Designagenturen und Marken) zusammen, darunter 75 % aus dem Ausland, und zwar aus 26 Ländern. Die Veranstaltung fand großen Anklang.

www.all4pack.com

BU: Impression Manutention 2014

Foto: ©PHOTO F FAVART 100

 

03.12.2014

Manroland Sheetfed: Vorstellung neuer Druckmaschine

 

Am 5. und 6. November erlebten mehr als 450 geladene Gäste die Vorstellung der neuen Druckmaschine von Manroland Sheetfed. Im Print Technology Center in Offenbach, Deutschland wurde die Roland 700 Evolution enthüllt.

Mit einem eleganten und futuristischen neuen Look, verfügt die state-of-the-Art Evolution über eine Reihe von technologischen Entwicklungen, die Druckereien bisher unerreichte Effizienz, Produktivität, Bedienungsergonomie und Qualität bietet, so das Unternehmen.

Die Veranstaltung lockte Teilnehmer aus fernen Ländern wie USA, Brasilien, Australien, Südafrika, Kanada und Großbritannien, zusammen mit meist europäischen Ländern an.

Die Nachfrage war so stark, dass die Veranstaltung von ursprünglich einen auf zwei Tage erweitert werden musste. Auch für den zweiten Tag musste die Anmeldung auf Grund des regen Interesses bald geschlossen werden. Manroland Sheetfed plant eine Reihe von Seminaren Anfang nächsten Jahres um die neue Maschine denen zu zeigen, die nicht am Event teilnehmen konnten.

Erster Pilotkunde der Evolution, Gerhard Aichhorn, Inhaber und Geschäftsführer von Samson Druck, gab den Gästen einen Bericht aus erster Hand über die neue Maschine: „Ich bin seit 1992 aus guten Gründen ein Manroland Kunde. Ich vertraue auf ihre Fähigkeit und ihre Tradition. Das moderne, neue Bedienungskonzept ist sehr intuitiv für unsere Drucker und gibt uns ausgezeichnete Produktivität.“

Rafael Peñuela, Geschäftsführer der Manroland Sheetfed-Gruppe, sagte, dass trotz der ehemaligen Schwierigkeiten des Unternehmens im Jahr 2011, die neue Manroland Sheetfed in jedem Jahr, wenn auch bescheiden, profitabel gewesen ist. Er stellte die neue Druckmaschine in starken Zusammenhang mit der Unternehmenstradition branchenführende Technologie herzustellen: „Manroland ist bekannt für seine legendären, technologischen Entwicklung: Von der ersten Schnellpresse „Albatross“ im Jahr 1875 bis zur Einführung der Direct Drive-Technologie im Jahr 2007. Heute bin ich stolz darauf, einen weiteren Meilenstein in unserer langen Tradition des technischen Fortschritts in der Druckindustrie zu präsentieren - die Roland 700 Evolution.“

www.manrolandsheetfed.com

BU: Über 450 Personen aus der ganzen Welt nahmen an der Veranstaltung teil

Foto: Manroland Sheetfed

 

01.12.2014

Rexam: Kooperation mit Carlsberg

Rexam ist Gründungspartner einer neuen CSR (Corporate Social Responsibility) Initiative der Carlsberg Gruppe. Im Rahmen der „Carlsberg Circular Community“, die auf den Prinzipien des Cradle to Cradle-Konzeptes basiert, arbeitet Carlsberg eng mit seinen Lieferanten zusammen. Gemeinsam verfolgen die Mitglieder das Ziel, Innovationen innerhalb der Getränke- und Verpackungsindustrie voranzutreiben, Qualität zu fördern und gleichzeitig Produktionsabfälle vollständig vermeiden zu können.

Die neue Initiative von Carlsberg zielt darauf, die Herstellung von nachhaltigen Produkten zu fördern und dabei saubere Materialströme zu schaffen, die für Wiederverwertung und Recycling optimiert sind. Darüber hinaus steht auch der Wissensaustausch zwischen Unternehmen im Vordergrund, deren Produkte einen effizienten Umgang mit Ressourcen erfordern.

Dazu John Revess, Director of Group Sustainability bei Rexam: „Als produzierender Betrieb steht Rexam in der Verantwortung, sich in Sachen Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern. Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie allen unseren Partnern entlang der gesamten Lieferkette können wir den Umwelteinfluss unseres Industriezweiges weiter verringern.“

Jørgen Buhl Rasmussen, Präsident und CEO der Carlsberg Gruppe ergänzt: „Carlsberg und seine Lieferanten machen mit dieser Initiative einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Verpackungslösungen mit verbesserten Umwelteigenschaften. Diese Zusammenarbeit ist ein schönes Beispiel, wie sich Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft stellen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Ich möchte auch andere Betriebe dazu ermutigen, sich den Bemühungen von Carlsberg anzuschließen. Lassen Sie uns gemeinsam innovative Verpackungen entwickeln und die Entstehung von Produktionsabfällen grundlegend überdenken.“  

Carlsberg plant, die Gruppe der sechs Gründungsmitglieder bis 2016 auf 15 Unternehmen zu erweitern. Dieser Prozess wird von der technischen Expertise der EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency), dem führenden Wissenschafts-Team hinter dem Cradle to Cradle-Konzept, unterstützt. 

www.rexam.com

Foto: Rexam

 

01.12.2014

Bobst: Neue Entwicklungen für kleine Aufträge

 

Bobst präsentierte die neuesten Trends bei Barrieretechnologien und Tiefdruckverfahren für kleine Aufträge bei einer Konferenz mit Open House am 28. und 29. Oktober 2014 im italienischen San Giorgio Monferrato.

150 Gäste nahmen an der Veranstaltung im historischen Castello di Uviglie in den Bergen von Monferrato teil, wo zahlreiche Referenten, darunter Experten von Bobst und Vertreter führender internationaler Unternehmen der Wertschöpfungskette flexibler Verpackungen, die neuesten Entwicklungen vorstellten. Die Referenten thematisierten die Herausforderungen und Chancen der neuen Materialien, Systeme und Produktionsmittel für die vielfältigen Strategien von Druckereien und verarbeitenden Unternehmen.

Barrieretechnologien erleben eine rasante Entwicklung, und eine neue Generation transparenter Folien und Beschichtungen konkurriert nun mit den herkömmlichen Barriereverpackungen. Was die technische Seite der Fertigung und die physikalischen Eigenschaften dieser neuen Materialien anbetrifft, waren die Präsentationen von Bobst Manchester und Reifenhäuser besonders aufschlussreich.

Dr. Carolin Struller von Bobst Manchester präsentierte die intensiven Forschungsarbeiten des Unternehmens zu durchsichtiger AlOx-Beschichtung - von der Produktion und Leistung auf verschiedenen Trägerfolien bis zu ihrer Rückhaltefunktion in den nachgelagerten Druck- und Verarbeitungsprozessen. Bei Bobst Manchester wurden und werden umfassende Prozesstests durchgeführt und Wege gesucht, die Bedruckbarkeit weiter zu verbessern und einen Barriereverlust durch die Verarbeitung zu verhindern.

Kurt Freye und Daniele Cerizzi von Reifenhäuser Kiefel Extrusion und Reifenhäuser Cast Sheet Coating stellten ihre neuesten Entwicklungen für Anwendungsbereiche von Hochbarrieretechnologien bei Blasfolien und Folienextrusion vor, die den Trend zu leichteren Verpackungsgewichten mit höheren Leistungen widerspiegeln. Hier sind auch Folien aus 9 bis 11 Schichten zu nennen, auf die mehrere laufende Entwicklungsprojekte für Maschinen zurückgehen, um komplexere Mehrschichtstrukturen mit weniger Material produzieren.

Paolo Serafin von Taghleef Industries stellte die Extendo-Folie vor, die ein besseres Recycling ermöglicht. Er trat auch dafür ein, dass die Branche den Veranstaltungstag als Forum der Diskussion und Zusammenarbeit mit dem Ziel versteht, die Umweltbelastungen durch Verpackungen zu reduzieren.

Zum Thema Tiefdruckverfahren für kleine Aufträge stellte Stuart Jones von Janoschka die Arbeit des Unternehmens an Innovationen für Tiefdruck-Sleevesysteme, aber auch die Einzelhandelstendenzen in Mass Customization vor.

Professor Armin Weichmann von der Hochschule der Medien in Stuttgart präsentierte die Studien des Instituts zu leitfähigen Schichten, Zylinderstabilität und der Möglichkeit, Kupfer und Chrom in Gravurzylindern durch Nickel zu ersetzen. Professor Weichmann sprach auch über die zentraler Rolle, die die Tiefdruckmaschine Rotomec MW 60 im Drucksaal der Universität für alle Projekte spielt, da mit ihr praxisnah an Produktionsbedingungen gedruckt werden kann, ein Umstand, der mit Blick auf die Aussagekraft von Tests im Auftrage von Verarbeitern von großer Bedeutung ist.

Der Überblick über den neuesten Stand der Tiefdrucktechnologie wurde von Giovanni Caprioglio von Bobst Italia abgerundet, der das umfassende Spektrum der Bobst-Tiefdruckmaschinen für flexible Materialien mit besonderer Betonung der Ausschussminimierung der Rotomec MW 60 / 80 vorstellte. Die Rotomec MW 80 für kleine Druckaufträge vereint alle wichtigen Voraussetzungen für einen rentablen Betrieb, insbesondere einen minimierten Material- und Energieverbrauch sowie einen geringen Platzbedarf.

Mit besonderem Interesse verfolgten die Teilnehmer den aufschlussreichen Vortrag von Philippe Roulet von Nestlé, der die erforderlichen Faktoren beschrieb, damit die künftigen Verpackungsentwicklungen den neuen und vielfältigen Verbraucherwünschen immer besser entsprechen. Regeln durchbrechen, Werte für den Verbraucher schaffen, Materialstrukturen wo immer möglich rationalisieren und standardisieren, neue Technologien in die Prozesse integrieren, sind nur einige der genannten Punkte.

Nach dem Mittagessen in der Burg wurde die Veranstaltung in der nahegelegenen Produktionsstätte von Bobst Italia fortgesetzt.

Im Technology Center von Bobst Italia wurde den Gästen auf einer vollständig vom Bodenniveau aus bedienten Tiefdruckmaschine vom Typ Rotomec MW 80 für Bahnbreiten von 850 mm ein Druckauftrag auf einer 12 Mikrometer dünnen PET-Trägerfolie mit AIOx-Beschichtung vorgeführt.

Ein Höhepunkt dieser Demonstration war die Bedruckung einer AlOx-beschichteten Folien, was im Gegensatz zu konventionellen Folien eine besondere Herausforderung für die Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen darstellt. Ein weiterer Höhepunkt war die Effizienz des integrierten Waschsystems der MW 80. Der Probelauf bestätigte auch den Wert der Ausschussreduzierung der Bobst MW, beginnend mit der Funktion TAPS für die Registerreglung der Maschine. Bei Abschluss der wenige Minuten dauernden TAPS-Sequenz registrierte das Display der Maschine eine beispiellos niedrige Menge Trägerfolienabfall.

Nach einem automatischen Spleißvorgang am Aufwickler bei Höchstgeschwindigkeit wurde ein Druckmuster entnommen, bevor die helle Pfirsichfarbe eines Druckwerks durch ein sehr dunkles Braun ersetzt und der Druckvorgang bei Höchstgeschwindigkeit wiederholt wurde. Da die Dauer eines Wechsels ein kritischer Rentabilitätsfaktor beim Drucken sehr kleiner Aufträge ist, demonstrierte ein Maschinenführer die Schnelligkeit und Einfachheit eines solchen Wechsels mit einem Druckwerk, das sich während des Druckvorgangs im Standby befindet. Minuten später wurde die Maschine gestoppt, die Waschsequenz des Zylinders und der Farbwanne eines ausgewählten Druckwerks gestartet und die dunkelbraune Farbe wieder durch die helle Pfirsichfarbe ersetzt.

Die Gäste verfolgten die integrierte Waschsequenz per Animation auf einem Bildschirm und konnten gleichzeitig auf einem separaten Bildschirm die Registerpräzision und -stabilität vor allem während Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen überprüfen. Nach einem zweiten automatischen Spleißvorgang bei Höchstgeschwindigkeit wurde ein zweites Muster entnommen, um die Farbabweichungen vom ersten Druckmuster zu messen. Der geringe Farbabstand (Delta E) zwischen den beiden Mustern machte die Effizienz des integrierten Bobst-Waschsystems deutlich. Selbst beim Wechsel von der dunkelbraunen Zwischenfarbe zur hellen Farbe gab es keine verunreinigenden Farbreste. Nach der Demonstration konnten die Gäste die Ergebnisse der Waschsequenz auf der Waschpfanne und den Zylindern direkt untersuchen, die für diesen Zweck aus der MW 80 herausgenommen wurden.

Ein Demonstration mit der Bobst CL 850D bestätigte die Qualität, Effizienz und Flexibilität der Kaschiermaschine. Die Maschine mit dem anerkannten Bobst Flexo-Beschichtungssystem verband eine 12 Mikrometer starke PET-Folie mit einer 7 Mikrometer dicken Aluminium-Trägerfolie. Das Bobst-System besticht dadurch, dass bereits ein sehr dünner Auftrag des lösungsmittelbasierten Klebstoffs eine hervorragende Haftfestigkeit garantiert. Die Maschine produzierte eine hochwertige zweifach kaschierte Struktur in einer Geschwindigkeit von 430 m/min.

Die Veranstaltung endete mit Cocktail und Dinner im historischen Castello di Uviglie.

www.bobst.com/dede

BU: Dr. Carolin Struller, KTP Research Associate bei Bobst Manchester, spricht im Castello di Uviglie über AlOx-beschichtete, transparente Folien und ihre Verarbeitung im Verpackungsbereich.

Foto: Bobst


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