Archiv 2013

Packaging News - Januar 2013

31.01.2013

Körber: Rückzug aus dem Bereich Pharma Services

 

Die Hamburger Körber-Gruppe will sich aus dem Geschäftsfeld Pharma Services, bestehend aus den zwei Unternehmen AvidiaMed GmbH mit Sitz in Hamburg und Weimer Pharma GmbH mit Sitz in Rastatt, komplett zurückziehen. Grund hierfür ist nach Angaben des Unternehmens eine fehlende Vergütungsregelung zur Patientenindividuellen Arzneimittelversorgung (PAV) durch die beteiligten Parteien. Für diese Aktivität war das Geschäftsfeld ursprünglich geschaffen worden.

 

Die Unternehmenssparte, mit Körber Medipak als Führungsgesellschaft, will sich künftig auf die Geschäftsfelder Pharma Technologie und Pharma Materials konzentrieren. Die Geschäftsbereiche Pharma Technologie mit den Maschinenbauunternehmen Dividella AG, MediSeal GmbH und Seidenader Maschinenbau GmbH sowie Pharma Materials mit der Rondo AG und ihren internationalen Tochterunternehmen sollen weiter ausgebaut werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

31.01.2013

ADV Pax: Ausbau des Standorts Dettingen

 

Die ADV Pax Lutec Vertriebs GmbH baut am Standort Dettingen/Erms ihre Lagerkapazität aus. Das neu erbaute Lagergebäude umfasst eine Fläche von 1000 m². Durch den Einbau eines Hochregallagers konnte die Lagerkapazität um 1500 Palettenstellplätze erweitert werden.

 

Erforderlich wurde diese Maßnahme nach Angaben des Unternehmens, weil die bisher vorhandene Lagerfläche durch ständiges Wachstum bei weitem nicht ausreichte. Auch die Anlieferung von bis zu 4 Containern täglich soll nun reibungslos und ohne Wartezeiten bewältigt werden können.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.01.2013

Cognex: Kooperation mit Kuka, B&R und Seidenader

 

Der Hersteller von industriellen Bildverarbeitungslösungen und ID-Systemen Cognex Corporation hat die Vereinbarung strategischer Partnerschaften mit den Unternehmen Kuka, B&R und Seidenader bekannt gegeben.

 

Gegenstand der Technologie-Partnerschaft zwischen Cognex und Kuka ist die Integration der Bildverarbeitungssoftware VisionPro von Cognex in die Kuka Robotersteuerung KR C4. Optional ergänzt mit der Vision-Software 3D-Locate.

 

Ab Januar 2013 sollen zuerst die 6-Achs-Kleinroboter der KR Agilus Reihe mit integrierter VisionPro Bildverarbeitung auf den Markt kommen. Schrittweise stattet Kuka danach sämtliche Produktreihen mit Cognex Vision-Software aus.

 

Durch die Kooperation von B&R und Cognex steht zudem eine durchgängige Lösung aus Vision, Steuerung, I/O und Antrieb für die Steuerung von Prozessabläufen und die Qualitätskontrolle zur Verfügung. Die neue In-Sight 7000 Serie von Cognex unterstützt als weltweit erstes Vision-System das Powerlink-Protokoll. Ab sofort wird durch die Verwendung von Powerlink kein paralleles Netzwerk mehr für die Bildverarbeitung benötigt und damit Prozess- und Bilddaten über ein einziges Medium übermittelt.

 

Der Anbieter automatischer Inspektionsmaschinen für die pharmazeutische Industrie Seidenader Maschinenbau setzt in Zukunft auf die intelligenten Vision-Systeme der In-Sight Serie von Cognex. Sie gelten in den Bereichen Track-and-Trace und Serialisierung ab 2013 unternehmensweit als technologischer Standard.

 

Zusammen mit dem Softwarepaket In-Sight Track & Trace verfügt Seidenader damit über eine komplette Identifikations- und Datenüberprüfungslösung für Verpackungsetiketten auf Medikamenten und medizinischen Geräten. Dank ihrem modularen Aufbau, dem Komplettsystem aus Soft- und Hardware sowie definierten Schnittstellen lassen sich In-Sight Vision-Systeme leicht in bestehende und neue Maschinen integrieren.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.01.2013

Mocon: neuer Business Development Manager Healthcare Europe

 

Der Hersteller von Packungprüfgeräten Mocon verstärkt seine Aktivitäten auf dem europäischen Healthcare-Markt. Peter Schlösser, neu ernannter Business Development Manager-Healthcare Europe wird diese Aufgabe übernehmen.

 

Schlösser war in den vergangenen neun Jahren der Produktmanager für Packungsprüfung und Gasanalyse bei der Paul Lippke Handels-GmbH, einem Unternehmen der Mocon-Gruppe. Die auf diesem Gebiet erworbenen, umfangreichen Erfahrungen und Anwendungskenntnisse bringt er in seine neue Funktion ein.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.01.2013

Achilles Gruppe: Ausbau des Standorts Flörsheim

 

Die Achilles Papierveredelung Flörsheim GmbH hat ihren Standort in Flörsheim ausgebaut. Durch neue Technologien können Produktionszeiten verkürzt und sowohl lösemittelhaltige Farben als auch Farben auf wässriger Basis auf Materialien bis drei Millimeter Stärke verarbeitet werden. Schwerpunkt der Veredelungsleistungen in Flörsheim ist neben der Folienkaschierung vor allem der Siebdruck. Neben den Investitionen in neue Technologien wurde der Standort auch personell verstärkt.

 

Im Siebdruck kann Achilles Formate von 35 x 27 cm bis maximal 80 x 110 cm veredeln. Neben der partiellen und vollflächigen UV-Lackierung realisiert das Unternehmen auch Sonderlackierungen wie z. B. Relief- und Strukturlacke, Rubbel-, Duft- und thermochromatische Lacke sowie Dispersionslackierungen und Farben wie Wiederanfeucht-Gummierungen, Wasser- und Schminkfarben.

 

Neben dem Siebdruck hat sich Flörsheim auf die Folienkaschierung spezialisiert. Formate ab 25 x 35 cm bis zu 104 x 142 cm werden vor Ort verarbeitet. Als Folien stehen Achilles Spezial-Matt, die kratzfestere Mattfolie, Achilles Struktur-Leinen und Achilles Spezial-Glanz zur Verfügung. Zudem können die Kunden auf transparente oder metallisierte Hologramm- und Polyesterfolien, auf diverse Sonderfolien sowie auf die Streifen- und die Fensterkaschierung zurückgreifen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.01.2013

Huhtamaki: Führungswechsel am Standort Ronsberg

 

Der finnische Verpackungsmittelhersteller Huhtamaki hat Stefan Herfurth zum neuen Leiter der Standorte in Tortona/Italien und Ronsberg ernannt. Das Unternehmen beschäftigt in Ronsberg im Allgäu rund 1000 Mitarbeiter.

 

Herfurth ist seit 2009 für Huhtamaki tätig. Der 46-jährige war zuvor für den Standort Forchheim verantwortlich. Er folgt auf Dr. Ulf Wienböker, der ab sofort die Verantwortung für alle Produktionsstätten des Konzernes übernimmt, die flexible Packstoffe herstellen und vertreiben.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.01.2013

Tetra Pak Processing: Neuer Geschäftsführer

 

Seit dem 1. Januar 2013 ist Fred Griemsmann Geschäftsführer der Tetra Pak Processing GmbH in Reinbek. Der 48-jährige Diplomingenieur Maschinenbau ist seit mehr als 20 Jahren im Tetra Laval Konzern tätig.

 

Er begann seine Laufbahn 1991 als Projektingenieur bei Alfa Laval Food Engineering in Reinbek. 1996 übernahm er erste leitende Funktionen im Engineering der Processing-Organisation von Tetra Pak. Ab 2004 war Griemsmann verantwortlich für Plant Sales & Engineering in Zentraleuropa und wechselte 2009 nach England, wo er die Processing-Organisation Nordeuropa leitete.

 

Griemsmann tritt die Nachfolge von Bengt Norrgren an, der nach acht Jahren die Geschäftsführung der Tetra Pak Processing GmbH Deutschland abgibt und neue Aufgaben im Tetra Laval Konzern übernimmt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.01.2013

STI: Neue Faltschachtelserie für Schweizer Premium-Süßwaren

 

Im ungarischen Faltschachtelwerk der STI Group wird eine neue, edle Faltschachtelserie für die Schweizer Premium-Süßwaren von Läckerli Huus mit Speziallack-Effekten gefertigt.Das ästhetische Verpackungsdesign in Schwarz-Weiß-Gold mit den goldbraunen Läckerli als Stars wird durch UV-Spotlack- und Mattlackeffekte akzentuiert.

 

Eine Heißfolien- und Hochprägung sorgen zudem für einen fühlbaren Vorgeschmack auf den Inhalt. Die Struktur der Basler Läckerli wird durch die Veredelung betont und ist so der zentrale Blickpunkt jeder Verpackung. Durch die optische Reduktion des Designs stehen die unterschiedlichen Produkt- und Geschmacksrichtungen im Zentrum der neu gestalteten Verpackungsserie.

 

2012 stellte die STI Group ihre Druckereien auf migrationsunbedenkliche Farben, Lacke und Druckhilfsmittel um und berät Kunden bei der passenden Materialauswahl und Veredelung sensibler Produkte wie Lebensmittel.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.01.2013

Empac: Geringerer CO2-Ausstoß bei Metallverpackungsherstellern

 

Der Verband der europäischen Hersteller von starren Metallverpackungen und deren Partner in der Lieferkette Empac hat die jüngste Aktualisierung seines CO2-Rechners veröffentlicht. Die Studie basiert auf Daten aus dem Jahr 2008 und zeigt, verglichen mit den Ergebnissen des Jahres 2006, signifikante Reduzierungen der CO2-äquivalenten Emissionen bei der Stahlherstellung von bis zu 21% auf.

 

Die Studie wurde von TNO durchgeführt, einer niederländischen Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung. Der Abschlussbericht wurde durch Intertek RDC überprüft und ist vollständig mit ISO 14040/14044 konform.

 

Wie bereits im Jahr 2006 verwendet das Industriemodell einen Ökobilanzansatz um die Treibhausgasemissionen und andere Auswirkungen auf die Umwelt für den gesamten Produktionsprozess von Metallverpackungen zu verfolgen. Dies beinhaltet das Gewinnen und die Verarbeitung von Rohstoffen, die Herstellung von Dosen, die Lieferung an die Kunden und das Recycling, welches den Materialkreislauf schließt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.01.2013

RPC Bramlage-Wiko: Gizmo-Verschluss mit eingebauter Druckkammer

 

Der neue Gizmo-Verschluss mit eingebauter Druckkammer von RPC Bramlage-Wiko kommt auf dem amerikanischen Markt bei einer neuen Reihe von naturbetonten Getränken zum Einsatz.

 

Der Verschluss verfügt über eine integrierte Druckkammer, in der die Zutaten eingeschlossen werden. Erst beim Öffnen des Verschlusses werden sie von der Vorrichtung freigegeben. Dadurch, dass die Zutaten erst dann mit der Flüssigkeit in Kontakt kommen, entsteht ein Getränk von absoluter Frische im Vergleich zu einer konventionellen, vorgemischten Variante. Zusätzlich ergibt sich dabei ein attraktiver Farbwechsel.

 

Die Gizmo-Vorrichtung besteht aus einer im Spritzguss hergestellten Mini-Druckkammer in Kombination mit einer Reihe spezifischer Gizmo-Verschluss¬varianten. Die Druckkammer wird genau auf die Menge an Farb- und Aromastoffen, Vitaminen, Mineralien, Kräutern bzw. Konzentraten abgestimmt. Gleichzeitig stellt sie die Produktintegrität jeder Zutat sicher.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.01.2013

Rische + Herfurth: 50-jähriges Firmenjubiläum

 

Das Hamburger Maschinenbauunternehmen Rische + Herfurth GmbH begeht am 8. April 2013 sein 50-jähriges Firmenjubiläum. steht für höchste Qualität. Seit fast 50 Jahren werden Folienschweißgeräte und Durchlauf-Schweißmaschinen der Marke Polystar entwickelt und weltweit verkauft.

 

Als Besonderheit für die langjährigen Kunden hat sich das Unternehmen zum Jubiläum einen Wettbewerb einfallen lassen. Gesucht wird der älteste noch in Betrieb befindliche Impulsgeber der Marke Polystar. Der nachweislich älteste Impulsgeber mit einer dazugehörigen Schweißzange wird durch das erste Gerät der neuesten Generation, dem Typ 120 GE mit Schweißzange, ersetzt. Die Plätze 2 und 3 werden mit Heizelementen für die eingesetzten Schweißzangen prämiert - 20 Stück für den 2. und 10 Stück für den 3. Platz.

 

Der neue Impulsgeber Polystar 120 GE soll im 2. Quartal 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Er ist noch kompakter geworden und u. a. mit einer neu entwickelten Elektronik ausgestattet. Wie gewohnt können damit Folien z.B. aus Polyethylen verschweißt werden.

 

Die Anmeldung für die Jubiläumsfeier und für das Gewinnspiel kann bis zum 10. März 2013 telefonisch (040-656903-23), per Fax (040-6561890) oder E-Mail (jubilaeum@polystar-hamburg.de) erfolgen. Über die Homepage www.polystar-hamburg.de kann die Anmeldung als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.01.2013

Schumacher Packaging: Investitionsprogramm angekündigt

 

Die Schumacher Packaging Gruppe will in den nächsten drei Jahren 130 Millionen Euro investieren. Das Unternehmen will damit nicht nur vorhandene Standorte ausbauen, sondern auch neue Produktionsstandorte schaffen – etwa ein Wellpappe-Werk im AirportPark FMO in Greven. Das Werk soll im Januar 2014 in Betrieb gehen. Hintergrund der Expansionsstrategie ist die Stärkung der europäischen Marktpräsenz.

 

Allein 50 Millionen Euro entfallen auf die Anschaffung neuer Maschinen zur Verpackungsfertigung. Den Großteil davon bezieht Schumacher Packaging vom schweizerischen Maschinen- und Anlagenbauer Bobst Group.

 

Für den ersten Bauabschnitt des neuen Werks im AirportPark FMO in Greven wird das Unternehmen zwischen 30 und 40 Millionen Euro aufwenden. Baubeginn ist im Frühjahr 2013, der Produktionsstart ist für Januar 2014 geplant. Zunächst wird der Verpackungshersteller dort auf einer Werksfläche von 20.000 Quadratmetern mit 75 bis 100 Mitarbeitern, einer Wellpappenanlage und vier Verarbeitungsmaschinen fertigen. Langfristig will Schumacher Packaging den Standort weiter stark ausbauen, mit einer Werksfläche von bis zu 100.000 Quadratmetern und rund 500 Beschäftigten. Mit den dort produzierten Wellpappe-Verpackungen sollen Kunden aus Nordwestdeutschland, dem Ruhrgebiet, Skandinavien und dem Benelux-Raum versorgt werden.

 

Auch bestehende Standorte, wie etwa im pfälzischen Hauenstein, wird Schumacher Packaging im Rahmen seines großen Investitionsprogramms erweitern. Während das Werk Hauenstein bislang bedruckte Verpackungen aus Vollpappe fertigt, wird das Unternehmen dort nun auch große Verarbeitungskapazitäten für Wellpappe aufbauen. Von Hauenstein aus sollen vor allem Kunden aus Südwestdeutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz mit Verpackungen versorgt werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.01.2013

Klingele Papierwerke: Spende für SEZ Baden-Württemberg

 

Der Hersteller von Wellpappenrohpapier und Verpackungen aus Wellpappe Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG hat 10.000 Euro an die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gespendet. Das Unternehmen will mit diesem Betrag speziell das Engagement der Stiftung für die Schulische Ausbildung von Kindern in Afrika fördern.

 

Die SEZ wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie dient als Servicestelle für Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg und hat die Aufgabe, die Öffentlichkeit für globale Themen zu sensibilisieren und entwicklungspolitische Initiativen durch Beratungsleistungen zu unterstützen. Die Stiftung motiviert dabei zur aktiven Mitgestaltung der Bürger und fördert Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe u. a. in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Gesundheit und Basisinfrastruktur in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.01.2013

Sick AG: Tochterunternehmen Sick Maihak integriert

 

Die Sick Maihak GmbH hat zum 1. Januar 2013 ihr operatives Geschäft vollständig auf die Sick AG übertragen. Die für das Segment Prozessautomation zuständige Tochtergesellschaft, die bislang rechtlich eigenständig agiert hat, wird ihre Geschäftstätigkeit zukünftig über die Sick AG fortsetzen. Sick produziert Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.

 

Die Integrationsarbeiten wurden innerhalb der letzten zwölf Monate vorangetrieben und zum Jahreswechsel abgeschlossen. Im Rahmen der Integration wechselten insgesamt rund 330 Mitarbeiter an den Standorten Reute, Meersburg und Hamburg in die Sick AG. Die Standorte bleiben nach der Integration unverändert bestehen.

 

Mit der Sick Maihak GmbH geschlossene Verträge sowie sämtliche Zulassungen und Zertifikate des Unternehmens werden von der Sick AG übernommen und unverändert weitergeführt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.01.2013

SIG Combibloc: Neue Extrusionsanlage in Brasilien

 

2011 hat SIG Combibloc in Campo Largo in Brasilien das erste südamerikanische Packstoffwerk des Unternehmens in Betrieb genommen. Ende 2012 verzeichnete SIG Combibloc Südamerika ein Wachstum von über 60 Prozent im Vergleich zum Geschäftsverlauf des Vorjahres.

 

In der Folge wird früher als geplant mit der zweiten Ausbaustufe des Werkes begonnen: Eine neue Großinvestition von über 36 Millionen Euro sieht die Installation einer Extrusionsanlage vor, die es künftig ermöglicht, Rohkarton für die aseptischen Kartonpackungen von SIG Combibloc vor Ort zu beschichten.

 

Brasilien ist der wichtigste südamerikanische Markt für haltbar in Kartonpackungen verpackte Lebensmittel. Laut Schätzungen des Forschungsinstituts Canadean belief sich in Brasilien der Absatz von aseptischen Kartonpackungen im Jahr 2012 auf mehr als 13 Milliarden Stück. Bis 2015 wird ein weiterer Anstieg des Absatzes von aseptischen Kartonpackungen um jährlich 8 Prozent prognostiziert.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.01.2013

Baiersdorf: Neues Design für Nivea

 

Die Beiersdorf AG hat eine neue, globale Designsprache entwickelt, die sich bewusst an der blauen Nivea-Dose orientiert. Das neue Design übersetzt die Markenidentität in ein Produkt, das die Nivea-Kernwerte für Verbraucher erlebbar macht und alle Produkte in allen Kategorien mit einem hohen Wiedererkennungswert ausstattet. Die schrittweise Einführung des neuen Designs für das gesamte Nivea Haut- und Körperpflege-Portfolio startete im Januar 2013 in über 200 Ländern.

 

Der Industrie-Designer Yves Béhar hat in Zusammenarbeit mit dem Beiersdorf Design Management eine Design-Sprache entwickelt, die die wichtigsten Nivea-Markenwerte intuitiv erlebbar macht. Das Team ließ sich dabei von der blauen Dose inspirieren. Dieses zentrale Design-Element wird als Logo eingesetzt und spiegelt sich in den sanft abgerundeten Körpern der neuen Verpackung und dem Einsatz reduzierter weißer und blauer Elemente wider. Der runde Deckel mit geprägtem Logo, der sich dem Betrachter entgegenneigt, lässt sofort Assoziationen zur blauen Dose aufkommen und sorgt bei Verbraucher dadurch für ein vertrautes Markenerlebnis am Regal.

 

„Zwei Drittel aller Kaufentscheidungen werden am Regal getroffen. Der hohe Wiedererkennungswert des neuen Nivea Design-Auftritts wird Verbrauchern weltweit helfen, ihre Lieblingsprodukte zu finden. Die konsistente Design-Sprache über alle Kanäle hinweg – von der Verpackung bis hin zu Kommunikationsmaßnahmen im Handel – stärkt die Verbraucher-Identifikation und stimuliert Testkäufe in anderen Produktkategorien des Marken-Portfolios”, so Ralph Gusko, Markenvorstand der Beiersdorf AG.

 

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11.01.2013

Burgo Group: Werk Verzuolo erhält EMAS-Registrierung

 

Das Werk der Burgo Group in Verzuolo hat durch den Öko-Label- und Öko-Audit-Ausschuss, EMAS-Sektion Italien des Umweltministeriums die EMAS-Registrierung erhalten. Eine bedeutende Auszeichnung für diesen Standort, an dem die Unternehmensgruppe vor über hundert Jahren das Licht der Welt erblickte.

 

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein auf der freiwilligen Beteiligung basierendes Umweltsystem für Unternehmen und Organisationen, die ihre Umweltleistungen überwachen und verbessern wollen, womit den zuständigen Kontrollorganen und Bürgern zugleich ein Mittel zur Beurteilung ihrer Umweltauswirkungen zur Verfügung gestellt wird.

 

Die EMAS-Registrierung ist ein weiterer tatkräftiger Beweis für das weit in die Vergangenheit zurückreichende stete Engagement der Burgo Group zu Gunsten der Umweltpolitik und der Nachhaltigkeit. Sämtliche Umweltdaten der an EMAS teilnehmenden Unternehmen sind in der so genannten Umwelterklärung zusammengefasst, die von einem unabhängigen Umweltgutachter überprüft und autorisiert wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.01.2013

Wetropa übernimmt MST-Schaumstoff Technik

 

Dirk Breitkreuz, geschäftsführender Inhaber der Wetropa Kunststoffverarbeitung mit Sitz in Mörfelden bei Frankfurt, übernimmt mit Wirkung zum 01.01.2013 das Traditionsunternehmen MST Schaumstoff Technik in Feldkirchen.

 

Die vormals MST Schaumstoff Technik GmbH & Co.KG wird nun von Herrn Breitkreuz als Inhaber und Geschäftsführer unter dem neuen Namen Wetropa-MST GmbH weiter geführt. Die in Feldkirchen bei München ansässige Wetropa-MST operiert mit ihrem bestehenden Mitarbeiterteam weiterhin als eigenständiges Unternehmen.

 

Das ehemalige Traditionsunternehmen, seit 1972 am Markt, soll nunmehr in den kommenden Jahren grundlegend neu strukturiert und modernisiert werden. Durch Investitionen im Bereich Verpackungsentwicklung und Fertigung ist geplant, den Standort München zu einem der modernsten schaumstoffverarbeitenden Unternehmen der bayerischen Region wachsen zu lassen. Durch die Neustrukturierung sollen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, so dass Wetropa-MST in Feldkirchen aktiv mit der Mitarbeitersuche beginnen wird.

 

Durch die Übernahme der MST – und die damit einhergehende Gründung der Wetropa-MST GmbH - ergänzt Dirk Breitkreuz das bei Wetropa Kunststoffverarbeitung GmbH & Co.KG vorhandene Kundenportfolio. Er unterstreicht damit die aufstrebende Position als Anbieter und Hersteller von Schaumstoff-Verpackungslösungen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.01.2013

Luftfrachtsicherheit ab 26. März 2013 verschärft

 

Seit Jahren wird das Versenden von Waren via Flugzeug streng reglementiert. Mit der EG-Verordnung VO300/2008 und der EU-Verordnung VO185/2010 werden ab dem 26.03.2013 die bestehenden Regelungen erheblich verschärft.

 

Ziel der Neuregelung ist es, das Beifügen von verbotenen und gefährlichen Stoffen wie Plastiksprengstoff oder Waffen zu Luftfrachtgütern, konsequent zu verhindern. Die manipulationssicher verpackte Ware ist in einer „sicheren Lieferkette“ vom behördlich zugelassenen bekannten Versender (Hersteller) über einen reglementierten Beauftragten (Transporteure, Verpacker, Agenturen) dem Luftfahrtunternehmen zu übergeben, teilte nun Antalis Verpackungen mit. Entspricht ein Element dieser Lieferkette nicht den Anforderungen, gilt die Luftfracht als „unsicher“ und muss vor dem Verladen in das Flugzeug kosten- und zeitintensiv kontrolliert werden (Durchsuchung von Hand, Röntgen, Simulationskammer usw.).

 

Profilierte Verpackungsdienstleister können Unternehmen hier hilfreich zur Seite stehen. Die Antalis Verpackungen GmbH bietet dafür ein umfangreiches Portfolio an individuellen Safety-Produkten für die manipulationssichere Verpackung sowie entsprechende Schulungen und lösungsorientierte Beratung. Auf der Grundlage der Anforderungen des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) berät das Stuttgarter Unternehmen rund um das Thema Luftfrachtsicherheit und vermittelt den geeigneten Schulungs- und Zertifizierungspartner. Dies sowohl für den Hersteller als auch für den Spediteur, den Verpacker oder die Agentur. Nach Aussage des Luftfahrt-Bundesamtes wird es keine Verlängerung der Fristen für die behördliche Zulassung geben. Das LBA appelliert deshalb bereits seit Monaten an die Industrieunternehmen, die an einer Zulassung zum bekannten Versender Interesse haben, schnellstmöglich einen Antrag zu stellen bzw. Kontakt mit der Behörde aufzunehmen.

 

Umfangreiche Informationen zur angesprochenen Thematik werden vom LBA auf seiner Internetseite unter www.lba.de zur Verfügung gestellt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.01.2013

Design- und Markenagentur VISID erzielt Rekordumsatz

 

Im vergangenen Geschäftsjahr 2012 verzeichnete VISID erstmals einen Honorarumsatz im siebenstelligen Bereich. Das entspricht einem Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. "Wir spüren weiterhin den Trend weg von großen Networks hin zu kleineren inhabergeführten Agenturen", so Burk J. Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter von VISID.

 

Die Hamburger Design-­ und Markenagentur hat sich auf Verpackungsdesign sowie die Gestaltung von Markenauftritten im Handel spezialisiert. „Als Experten für Kreation und Neuromarketing verbinden wir Design-­Knowhow und Ideenreichtum mit unserem ausgeprägten Markenverständnis. Das schätzen unsere Kunden“, erklärt Burk J. Ulrich das anhaltende Wachstum. Die 2006 gegründete Agentur arbeitet mit den neuesten Erkenntnissen des Neuromarketings und ist seit 2010 offizieller Lizenznehmer der Limbic Map nach Dr. Hans-­Georg Häusel.

 

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10.01.2013

Smurfit Kappa verdoppelt 2013 seinen WorldStar-Erfolg

 

Die europäischen Niederlassungen von Smurfit Kappa haben für ihre Expertise bei papierbasierten Verpackungslösungen vier WorldStar Awards abgeräumt. Die Bewertung der Entwürfe fand am 26. und 28. November in Singapur statt. Bei den WorldStar Awards handelt es sich um den wichtigsten Wettbewerb für die Verpackungsindustrie weltweit. Sie werden von der Weltverpackungsorganisation (WPO) ausgelobt und berücksichtigen nur Verpackungen, die bereits in landesweiten oder regionalen Ausscheidungen Anerkennung gewonnen haben.

 

Zur Auswahlrunde für 2013 waren 316 Produkte in sieben Kategorien und aus insgesamt 33 Ländern angemeldet worden - ein neuer Rekord. Smurfit Kappa wurde mit vier WorldStars in den Kategorien Lebensmittel, Getränke und Allgemeine Verpackung ausgezeichnet.

 

Die Auszeichnungen unterstreichen die Stellung von Smurfit Kappa als führender europaweiter Anbieter von Verpackungen für Markeneigner und Hersteller mit nationalen und internationalen Märkten. Dank seiner Erfahrung stellt Smurfit Kappa sicher, dass Markenwert kontrolliert und durchgängig aufrechterhalten wird, von der Herstellung bis hin zum Verkaufsort. So werden Produkte sicher und auf wirtschaftliche Weise geliefert.

 

Tony Smurfit, Group Chief Operations Officer von Smurfit Kappa, meint dazu: „Von Fachleuten ausgewählt und mit diesen vier WorldStar Awards ausgezeichnet zu werden ist äußerst erfreulich. Insbesondere ist es eine Anerkennung der Arbeit unseres gesamten Teams, nicht nur der einzelnen Spezialbereiche wie Grafik, Druck oder Verpackungsentwicklung. Wir betrachten es als große Ehre, erneut ausgezeichnet worden zu sein und mit vier Preisen 2013 auf unseren beiden WorldStar Awards aus dem Jahr 2012 aufzubauen.“

 

WPO-Präsident Thomas Schneider erklärte: „Beim WorldStar-Wettbewerb kommen führende Verpackungshersteller aus der ganzen Welt zu einem besonderen Zweck zusammen: um die besten der besten Verpackungsdesigns aus allen Kontinenten zu bestimmen. Damit möchte die Weltverpackungsorganisation die Kreativität zeigen, die innerhalb der Verpackungsbranche an der Tagesordnung ist.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.01.2013

Krones übernimmt Anteile der Klug GmbH

 

Krones hat 26 % an der Klug GmbH erworben. Das deutsche Unternehmen mit Sitz im bayerischen Teunz realisiert als Systemanbieter mit eigenentwickelten Softwaresystemen seit 1995 Intralogistiklösungen.

 

Die Klug GmbH erzielte 2011 mit rund 250 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 25 Mio. Euro. Krones beabsichtigt seine Beteiligung mittelfristig aufzustocken und strebt die Mehrheit an Klug an. Diese Option ist auch vertraglich gesichert.

 

Der Preis für die Minderheitsbeteiligung von 26 % bewegt sich im mittleren einstelligen Mio. Euro-Bereich. Gleichzeitig mit der Beteiligung hat Krones einen Kooperationsvertrag mit Klug abgeschlossen und wird seinen Kunden künftig durch seinen Kooperationspartner vollumfänglich Intralogistiklösungen anbieten können.

 

Aufgrund der Kooperation hat der Vorstand von Krones entschieden, die eigenen Aktivitäten in der Materialflusstechnik/Intralogistik, in dem das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, im Laufe des Geschäftsjahres 2013 aufzugeben. Über die Kooperation wird Klug den Krones Kunden unverändert komplette Lösungen für die Intralogistik anbieten.

 

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10.01.2013

Texas Instruments integriert Powerlink

 

Mit der Mikroprozessorfamilie AM335x hat Texas Instruments die Entwicklung industrieller Automatisierungslösungen vereinfacht, indem das Unternehmen mehr Funktionalität für diesen Markt integriert hat, darunter die Echtzeitkommunikation über Powerlink. Die Prozessorfamilie eignet sich für die Verwendung in einfachen Ein- und Ausgabegeräten, verfügt jedoch über ausreichend Rechen- und Grafikleistung für Steuerungs- und Bediensysteme.

 

Besonders attraktiv für die Industrieautomatisierung ist sie durch die integrierte Unterstützung von Industrial Ethernet. AM335x eignet sich für die beliebige Implementierung von Automatisierungskomponenten wie Steuerungen, Sensoren, Antriebe oder Bediengeräte. Die Kommunikation erfolgt in einer integrierten programmierbaren Echtzeit-Einheit (Programmable Realtime Unit; PRU). Das garantiert die uneingeschränkten Echtzeiteigenschaften von Powerlink, ohne die SPS zusätzlich zu belasten.

 

„Die Integration des Protokoll-Stacks in die PRU des Mikroprozessors reduziert den Aufwand zur Entwicklung leistungsfähiger Powerlink-kompatibler Automatisierungsgeräte wesentlich”, sagt Sebastian Sachse, Technology Marketing Manager Powerlink. „Die Entwicklung gerätespezifischer ASIC ist nicht nötig; das spart wertvolle Zeit bis zur Markteinführung, Platinenfläche und nennenswerte Kosten.”

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.01.2013

Optima Consumer: Martin Sauter zum Geschäftsführer ernannt

 

Martin Sauter wurde im Dezember zum Geschäftsführer der Optima Consumer GmbH ernannt. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Hans Bühler und Rainer Feuchter leitet er das Unternehmen in Schwäbisch Hall. Sauter ist seit September 2011 als Vertriebsleiter im Unternehmen. Der 40-jährige Betriebswirt wird neben der Geschäftsführertätigkeit wie bisher den weltweiten Verkauf in die Nahrungsmittel-, die chemische- und die kosmetische Industrie verantworten. Zu seinem Ressort gehört zudem der komplette Service.

 

„Unsere ‚Wurzeln‘ liegen in den führenden Dosiertechnologien von pulvrig bis viskos in Verbindung mit dem Verschließen", so Martin Sauter. „Diese Technologien entwickeln wir stetig weiter. Turn-Key Anlagen und keimarme Verpackung zählen ebenfalls zu unseren Stärken, die uns am Markt erfolgreich machen", beschreibt er die eingeschlagene Strategie. Die Optima Consumer GmbH ist Teil der Optima Packaging Group GmbH in Schwäbisch Hall.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

09.01.2013

Aus Eisa wird Bosch


Stuttgart/Tokyo – Zum 1. Januar 2013 wurden die Gesellschaften von Eisai Machinery in Deutschland, China und Nordamerika in Bosch Inspection Technology umbenannt. Gleichzeitig fusionierten Bosch Packaging Technology K.K. in Japan und das japanische Tochterunternehmen Eisai Machinery Co., Ltd. zu Bosch Packaging Technology K.K. Damit hat der Bosch-Geschäftsbereich, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, einen weiteren Schritt im Integrationsprozess seines Tochterunternehmens Eisai Machinery in das weltweite Bosch-Netzwerk vollzogen. Die Inspektionstechnik wird im Bereich flüssiger Pharmazeutika eingesetzt, zum Beispiel bei Ampullen, Fertigspritzen oder Vials sowie bei der Herstellung trockener Pharmazeutika wie zum Beispiel Tabletten. Der Name Eisai Machinery bleibt vorläufig als Produktname von Bosch Packaging Technology erhalten.

Fusion stärkt die Position im japanischen Markt


Nach der Eingliederung verfügt Bosch Packaging Technology K.K. nun über Büros in Tokyo und Osaka sowie Produktionsstätten in Funabashi und Honjo. Mit der Fusion stärkt Bosch seine Position im japanischen Markt. „Indem wir unsere Kompetenzen bündeln, das Wissen unserer Mitarbeiter zusammenführen und unser Produktspektrum konsolidieren, nutzen wir die bestehenden Synergien. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl unsere Kunden als auch Bosch sehr von der Integration profitieren“, erklärte Joachim Baczewski, Geschäftsleiter von Bosch Packaging Technology K.K.

Lange vor der Übernahme von Eisai Machinery durch Bosch im April 2012 unterhielten beide Unternehmen bereits erfolgreich Geschäftsbeziehungen und realisierten zahlreiche gemeinsame Projekte. Bosch Packaging Technology K.K. profitiert von diesen Erfahrungen und den bestehenden Kundenbeziehungen. „Wir werden die Vorteile beider Seiten optimal miteinander verbinden und so noch bessere Lösungen für unsere Kunden entwickeln“, erläuterte der ehemalige Geschäftsleiter von Eisai Machinery Co., Ltd. Kenji Hanawa, der die Funktion des stellvertretenden Geschäftsleiters Inspection Technology übernommen hat. Bosch strebt die führende Position in Prozess-, Verpackungs- und Inspektionstechnologie sowie im Vertrieb und Service im japanischen Markt an. Die Fusion stellt einen entscheidenden Schritt in diese Richtung dar.

Eisai Machinery Unternehmen werden zu Bosch Inspection Technology
Parallel zur Fusion in Japan benennt Bosch die Eisai Machinery Standorte in Deutschland, China und Nordamerika in Bosch Inspection Technology um. „Die Umfirmierung unterstreicht unsere Strategie, höchste Inspektionskompetenz aus einer Hand anzubieten“, erklärte Baczewski. Kunden von Bosch und Eisai Machinery erhalten auch zukünftig das bewährte Maschinensortiment mit gewohnt hoher Produktqualität.

Bosch Packaging Technology bietet ein umfassendes Inspektionsportfolio. Es reicht von manuellen, halbautomatischen und vollautomatischen Lösungen für die Partikel- und kosmetische Inspektion von Vials, Ampullen, Spritzen und Tabletten, über Dichtigkeitsprüfung bis hin zu Röntgentechnologie für die Inspektion von Kapseln. Alle Unternehmen sind in das weltweite Netzwerk von Bosch integriert, versorgen ihre regionalen Märkte und bieten ihren Kunden besten Service vor Ort. Die große Bandbreite an Produkten und das globale Netzwerk fügen sich perfekt in die Diversifizierungs- und Internationalisierungsstrategie des Bosch Geschäftsbereichs Packaging Technology ein.

Quelle (Bosch Media Service): http://tinyurl.com/balqcpa



 

08.01.2013

Herma: Haftmaterial für „down under“

 

Herma baut sein internationales Vertriebsnetz für Haftmaterial weiter aus: Result Packaging Pty Ltd. mit Sitz in Melbourne hat den exklusiven Vertrieb für Australien übernommen. Ein erfahrenes dreiköpfiges Team um Sales Manager Michael Dossor verantwortet dort speziell den Vertrieb und das Marketing von Haftmaterial. „Das wachsende Interesse an und die zunehmenden Anfragen nach unseren Produkten haben uns veranlasst, die Marktbearbeitung in Australien jetzt systematisch anzugehen. Gemeinsam mit Result Packaging können wir nun dort auch in der Betreuung die Qualität bieten, die Herma schon anderswo auszeichnet“, erläutert Herma Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. Result Packaging bietet seit Jahren seinen Kunden umfassende, bei Bedarf auch komplette Lösungen im gesamten Verpackungsbereich. „Dadurch hat unser australischer Partner bereits exzellenten Zugang zu Etikettendruckereien und zur verpackenden Industrie.“

 

„Made in Germany“ genießt einen hervorragenden Ruf in Australien, das gilt auch für Haftmaterial“, bestätigt Michael Dossor. „Der Herma Ansatz, universell einsetzbare Haftkleber mit einem Zusatznutzen ohne Zusatzkosten auszurüsten, wird hier bereits sehr interessiert verfolgt.“ Result Packaging vertreibt bereits seit 2010 unter anderem auch sehr erfolgreich Herma Etikettierer. „Profundes Wissen in Sachen Verspendetechnologie ist ein wichtiger Vorteil, wenn es darum geht, Verarbeiter von Haftmaterial zu beraten“, so Dr. Baumgärtner. „Gerade unter den klimatisch oftmals anspruchsvollen Bedingungen in Australien kann das entscheidend sein, um das Zusammenspiel von Maschinen und Verbrauchsmaterialien zu perfektionieren.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

08.01.2013

Neues Mitglied der Interpack-Produktfamilie im November 2013 in Kenia

 

Vom 26. bis 28. November 2013 findet im Kenyatta International Conference Centre (KICC) in Nairobi erstmals das Food Processing & Packaging Exposyum (FPPE) statt, was durch den Veranstalter StarlingExpo in Kooperation mit der Messe Düsseldorf realisiert wird. Es ist das erste Mitglied der internationalen Verpackungsfamilie der Interpack in Afrika. Der Beirat der internationalen Leitmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie hatte das Engagement in Afrika empfohlen.

 

Das Food Processing & Packaging Exposyum richtet sich gezielt an die Anbieter von Maschinen, Anlagen und Verfahren sowie an die Lebensmittel- und lebensmittelverarbeitende Industrie aus der gesamten Prozesskette von den ersten Verarbeitungsschritten über die Abfüllung und Verpackung bis hin zur Logistik. Mit Bosch Packaging Technology, Multivac und Fawema haben sich bereits drei Marktführer zu einer Teilnahme entschlossen.

 

„Mit dem Food Processing & Packaging Exposyum erschließen wir für unsere Kunden ein enormes Marktpotential und schaffen gleichzeitig für die Nahrungsmittelproduzenten vor Ort einen Zugang zu dringend benötigter Technologie, die einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der dortigen Nahrungsmittelverluste leisten kann. Daher unterstützt die Initiative Save Food diesen Schritt zu konkreten Maßnahmen in einem von Lebensmittelverlusten am Beginn der Produktionskette stark betroffenen Land“, erläutert Bernd Jablonowski, Director Interpack.

 

„Das spezielle Format des Exposyums nimmt die Aussteller bei der Hand und lässt sie nicht alleine in einem unbekannten Markt“, sagt Urs Albert Ingold, CEO der StarlingExpo AG und Begründer dieses Formats. „Wir starten jeden Tag mit Impulsvorträgen von Fachleuten, die praktische Informationen zu Firmenansiedlungen und generell Partnerschaften in Kenia und Ostafrika liefern“, so Ingold weiter. Den beteiligten Unternehmen wird in dem mit neuester Präsentations- und Netzwerktechnik ausgestattetem Veranstaltungsort in Nairobi außerdem die Möglichkeit geboten, ihre jeweiligen Lösungen für den afrikanischen Markt zu präsentieren. Im Fokus des Austausches der Teilnehmer des Exposyums sollen neben bedarfsgerechter Technologie für die lokalen Anforderungen auch Marketing- und Vertriebsstrategien stehen – einen Blick über die Grenzen Kenias hinaus inklusive. Das Food Processing & Packaging Exposyum spricht ausdrücklich auch mittelständische Unternehmen an, denen die Möglichkeit geboten werden soll, gezielt Kontakte für einen Vertriebs- und Serviceaufbau in Ostafrika zu knüpfen.

 

Im Rahmen des Konferenzprogramms wird die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Partner der Messe Düsseldorf im Rahmen der Initiative Save Food, gemeinsam mit dem United Nations Environment Programme (UNEP) ihre Studienergebnisse einer derzeit durchgeführten Untersuchung zu Ausmaß und Gründen der Lebensmittelverluste von Mais, Fisch Bananen und Milchprodukten in Kenia vorstellen. So werden Ansatzpunkte für die Unternehmen der Prozess- und Verpackungstechnologie deutlich, mit ihren Produkten und dem entsprechenden Know-how das Problem solcher Lebensmittelverluste zu reduzieren und gleichzeitig vielversprechende Absatzmärkte zu entwickeln.

 

Nach Ende des Tagesprogrammes steht jeweils für zwei Stunden die Messelounge zum Austausch und Netzwerken zur Verfügung. Aber auch tagsüber sind Vertreter von privaten und regierungsnahen Organisationen für entsprechende Informationsgespräche anwesend. Im Anschluss an die drei Tage des Exposyums bietet sich die Möglichkeit zur Besichtigung lokaler Unternehmen.

 

Der Veranstaltungsort Nairobi ist das führende Kommunikations- und Wirtschaftszentrum Kenias. Die 3-Millionen-Stadt ist zudem Sitz zahlreicher internationaler Organisationen. Kenia gilt als einer der chancenreichen Märkte in Afrika. Mit einem jährlichen Wachstum von fünf bis sieben Prozent und als wirtschaftliche Drehscheibe in der Region entwickelt er sich schon jetzt sehr dynamisch. Interessenten für das Food Processing & Packaging Exposyum erhalten weitere Informationen und Anmeldeunterlagen unter www.fppe-ke.com.

 

Das FPPE ist das zehnte Mitglied der internationalen Verpackungsmessefamilie der Messe Düsseldorf, die Veranstaltungen auf nun fünf Kontinenten mit jeweils hoher Bedeutung in ihren regionalen Märkten umfasst. Sie ergänzen so die interpack als internationale Flaggschiffmesse dieses Verbundes.

 

Quelle: http://www.packreport.de



Packaging News - Februar 2013

28.02.2013

Huber Packaging Group: Zusammenlegung der Werke Bottrop und Öhringen geplant

 

Der Verpackungshersteller Huber Packaging Group GmbH plant, seine deutschen Werke in Öhringen zu konsolidieren. Wie das Unternehmen mitteilte, könne der Standort Bottrop unter den gegebenen Marktbedingungen nicht wirtschaftlich sinnvoll fortgeführt werden. Im Zuge der Zusammenlegung sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bottrop Arbeitsplätze am Stammsitz in Öhringen angeboten werden.

 

Die konkreten Details zur Ausgestaltung der Planung zur Zusammenlegung stehen noch nicht fest. Diese werden in den kommenden Wochen in gemeinsamen Gesprächen mit den Mitarbeitern und den Mitarbeitervertretungen erarbeitet.

 

Hintergrund des Umbaus bei Huber sind die seit Jahren zunehmend schwierigen Bedingungen im Markt für Weißblechverpackungen. So sieht sich das Unternehmen mit schrumpfenden Kernmärkten konfrontiert, zudem hat sich der Wettbewerb zuletzt nochmals deutlich verschärft. Aufgrund der schwachen Nachfrage zum Jahresbeginn 2013 hat das Unternehmen im Februar auch am Stammsitz in Öhringen kurz gearbeitet.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

28.02.2013

Medipak North America: Pharma Technologie Forum 2013 & Open House

 

Zum 4. Mal lädt die Körber Medipak GmbH ihre Kunden aus der Pharmazeutischen Industrie nach Florida ein. Unter dem Motto „Serialization and White Technologies“ präsentieren die Unternehmen der Gruppe am 13. März 2013 neueste Technologien und Lösungen für die Pharmabranche.

 

Experten aus der Industrie steuern praktische Erfahrungs- und Anwenderberichte bei. Informationen zu den aktuellen Trends und gesetzlichen Entwicklungen runden das Forum am Vormittag ab.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.02.2013

IVLV: neuer Geschäftsführer

 

Dr.-Ing. Tobias Voigt ist seit Januar 2013 neuer Geschäftsführer der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V. (IVLV). Er unterstützt dort den langjährigen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Albrecht Ostermann.

 

Voigt studierte an der Technischen Universität München Brauwesen und Getränketechnologie und promovierte am Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik. Im Anschluss baute er am Nachfolgelehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik eine eigene Forschergruppe zu Fragen der Abfüll- und Verpackungstechnik, der nachhaltigen industriellen Lebensmittelproduktion sowie deren informationstechnischen Unterstützung auf und wird für diese auch weiterhin tätig sein.

 

In der IVLV wird sich Tobias Voigt für die Kooperation von Wissenschaft und Praxis und die schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in gewinnbringende Innovationen engagieren.

 

Die IVLV ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss innovativer Unternehmen, die sich gemeinsam für die Forschung zu Lebensmitteltechnologie und Verpackung einsetzten.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.02.2013

Sealpac: neue Zentren für Weiterbildung eröffnet

 

Der Hersteller von Traysealer- und Tiefziehverpackungsanlagen Sealpac GmbH hat sein Serviceangebot um zwei neue Zentren für Weiterbildung ausgebaut. In den Sealpac Experience Centern der Werke in Oldenburg und Emmen werden das Bedien- und/oder Technikpersonal mit allen Details der Anlagen, für eine optimale Bedienung der Anlagen vertraut gemacht. Darüber hinaus können neue Anwendungs- und Verpackungsideen, sowie Produktneuentwicklungen eingehend getestet werden.

 

Das Oldenburger Unternehmen bietet verstärkt interne Schulungen und Seminare an. So erhalten zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bedienpersonal in ein- oder zweitägigen Veranstaltungen umfassende Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise, Fehlersuche und spezielle Tipps & Tricks der jeweiligen Anlage.

 

Im Sealpac Development Center können zudem nicht nur die Inhalte der Seminare in die Praxis umgesetzt, sondern auch neue Produkte und Verpackungskonzepte unter realen Bedingungen getestet werden. Dafür stehen Anlagen, der A- und RE-Serie, Kontrollgeräte wie PacInspect und verschiedene Arbeitsmaterialien zur Verfügung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.02.2013

Multivac: Unternehmen unterstützt Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

 

Als Gründungsmitglied und Partner der internationalen Save Food Initiative unterstützt die Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG die globale Kampagne „Think, Eat, Save. Reduce Your Foodprint“. Die Kampagene wurde von der UN-Umweltorganisation Unep, der Welternährungsorganisation FAO und Partnern ins Leben gerufen. Ziel ist es, die weltweiten Nahrungsmittelverluste entlang der Lieferkette und die Lebensmittelverschwendung in den Industrienationen einzudämmen.

 

„Gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern finden die meisten Nahrungsmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette, sprich während Ernte, Produktion und Distribution, statt. Eine Möglichkeit, um diese Verluste einzudämmen, sind geeignete Verpackungen. Sie können dazu beitragen, die Nahrungsmittel für Transport und Lagerung zu schützen und sie länger haltbar zu machen“, sagt Christian Traumann, CFO von Multivac.

 

In den Industrienationen hingegen, wo ein Teil der Nahrungsmittel einfach im Müll landet, gelte es einen Bewusstseinswandel bei Handel, Verbrauchern und Industrie herzustellen, so CFO Traumann: „Aus unserer Sicht können nachhaltige Verpackungskonzepte wie zum Beispiel Portionspackungen für Single-Haushalte oder Verpackungen, welche die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln verlängern, dazu beitragen, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen“.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

26.02.2013

TetraPak: Neue Verpackungsentwicklungen vorgestellt

 

Tetra Pak hat innerhalb seines Verpackungsportfolios drei Neuentwicklungen angekündigt. So will das Unternehmen in Kürze eine One-Step-Öffnung für die weltweit erste aseptische Kartonflasche für haltbare Milch, Tetra Evero Aseptic, auf den Markt bringen. Diese soll über einen Sicherheitsring und eine Schutzfolie im Flaschenhals verfügen, die durch das Drehen der Verschlusskappe entfernt wird.

 

Mit dem neuen TBA/19 Retrofitability Kit können Anwender die Form und Grundfläche einer Verpackung auf derselben Anlagenplattform ändern. Kunden, die die TBA/19 für 200 Slim, 250 Base und 125 Slim nutzen, können ihre vorhandenen Abfülllinien demnächst für die neue Tetra Brik Aseptic 200 und 250 Edge nachrüsten. Damit haben auch Kunden, die noch nicht in die Tetra Pak A3/Compact Flex investieren möchten, die Option, die neuen Verpackungen zu produzieren.

 

Auf der neuen Tetra Pak A3/Speed können jetzt auch Tetra Prisma Aseptic 200- und 250- Portionsverpackungen produziert werden. Mit einer maximalen Produktionskapazität von 24.000 Portionsverpackungen pro Stunde ist die Tetra Pak A3/Speed iLine die derzeit schnellste Linie von Tetra Pak.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

26.02.2013

TechnoPharm 2013: fälschungssichere Verpackungen im Fokus

 

Vom 23. bis 25. April 2013 findet in Nürnberg die TechnoPharm Fachmesse für Planer und Betreiber von Anlagen in der Pharma-, Food und Kosmetikindustrie statt. Die Veranstalter erwarten rund 300 Aussteller aus 13 Ländern.

 

Die Reinraumtechnik mit dem Cleanroom Village und dem CleanRoomCongress ist auch in 2013 ein Schwerpunkt auf der Veranstaltung. Ebenfalls im Fokus steht das Thema Verpackung mit einer Sonderschau und Fachvorträgen rund um fälschungssichere Verpackungen und Originalitätsschutz. Gezeigt werden Verpackungsmaschinen, Nachverfolgbarkeitslösungen, Faltschachteln, Verschlüsse, Etiketten und nachhaltige Materialien sowie die energieeffiziente Herstellung.

 

Das Forum „Von der Tablettenpresse bis in den Blister“ Am 24. April 2013 im Ausstellerfachforum in Halle 6 bietet zudem sechs Vorträge entlang der gesamte Prozesskette − von der Aufbereitung der zu verarbeitenden Wirkstoffmischung und der Tablettierung über die Veredelung der gepressten Tabletten bis hin zum Blistern und zur Kennzeichnung der Primär- und Sekundärverpackung. Hinzu kommt das Thema Qualitätssicherung am Beispiel der Detektion von Fremdkörpern vor und nach der Tablettenpresse.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

25.02.2013

Logimat 2013: Neuer Besucher- und Ausstellerrekord

 

Die internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss Logimat kann in 2013 eine positive Bilanz bei Ausstellungsfläche, Besucher- und Ausstellerzahl sowie eine deutlichen Internationalisierung vermelden.

 

Unter dem Motto „Intralogistik ohne Umwege – Marktplatz der Innovationen“ präsentierten vom 19. bis 21. Februar 1.003 Aussteller (+ 9,1 % gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2012) aus 26 Ländern – darunter 130 Neuanmeldungen – in Stuttgart die neuesten Produkt- und Lösungsangebote der Branche. Erstmals belegte die LogiMAT 2013 dabei sechs Hallen im Nord- und Südflügel des Stuttgarter Messegeländes – insgesamt 74.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche (+ 16,5 %). Mit 181 internationalen Unternehmen (+ 2,5 %) kam fast jeder fünfte Aussteller der LogiMAT aus dem Ausland. Ihre Quote stieg auf 18 %.

 

Die Verantaltung zählte an den drei Messetagen insgesamt 29.500 Fachbesucher (+ 1,5 %). Jeder achte Messebesucher (+ 2 %) reiste aus dem Ausland an.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

25.02.2013

Model: -4 % Umsatzrückgang 2012

 

Die auf dem Gebiet von Verpackungen aus Voll- und Wellkarton tätige Model Management AG erzielte 2012 einen konsolidierten Gruppenumsatz von 633 Mill. CHF. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 4.2 %.

 

Die Model-Gruppe produzierte für ihre Ländermärkte Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien, Polen, Slowakei und Kroatien insgesamt 643 Mill. m2 oder 3.9 % mehr Wellkartonverpackungen als im Vorjahr und 27’600 Tonnen Vollkartonverpackungen (+ 4.8 %). Die beiden Schweizer Papierfabriken in Weinfelden und Niedergösgen produzierten insgesamt 338’300 Tonnen altpapierbasierte Wellkartonpapiere, was einer mengenmäßigen Zunahme von 19 % entspricht. Unveränderte 31.4 % des Konzernumsatzes wurden in der Schweiz erzielt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

25.02.2013

Cofresco Forum: 8. Round Table in Bremerhaven

 

Unter dem Motto „Packaging avoids food waste – Verpackung reduziert Lebensmittelabfälle“ bietet der Cofresco Forum Round Table am 18. April 2013 in Bremerhaven einen Überblick über die Forschung in diesem Bereich. Kooperationspartner der Veranstaltung ist das ttz Bremerhaven.

 

Das Programm des diesjährigen Cofresco Forum Round Table umfasst Vorträge zu Labels und Indikatoren, innovative Ansätze zur Stabilisierung und Haltbarmachung, nachhaltigen Verpackungslösungen, der Bedeutung von Verpackung bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen sowie der Frage, ob Frische beim Verbraucher überhaupt ankommt. Dabei sollen unter anderem auch die Kompetenzen von Verbrauchern und die Verantwortung der Industrie diskutiert werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

22.02.2013

Oystar A+F: neue Aufrichtemaschine vorgestellt

 

Der Verpackungsmaschinenhersteller Oystar A+F hat sein Produktprogramm um eine neue Aufrichtemaschine für Trays, Displays und Schachteln erweitert. Der A+F MultiFormer ist in ein- oder mehrspurigen Konfigurationen verfügbar und verarbeitet 40 bis 150 Gebinde pro Minute. Kundenspezifische Formatsätze erlauben Anpassungen an verschiedenste Formate und Formen, sowie eine zuverlässige Formatumstellung innerhalb kürzester Zeit.

 

Der A+F MultiFormer richtet die Gebinde mit einer Kombination aus Formstempel und -schacht in einem Schritt auf. Dadurch ist die Maschine sehr kompakt und nimmt nur wenig Platz in Anspruch. Darüber hinaus verfügt der A+F MultiFormer über ein waagerechtes Zuschnittmagazin und einen integrierten Schaltschrank mit Bedienerschnittstelle.

 

Die neue Aufrichtemaschine von OYSTAR A+F eignet sich in erster Linie zur Zentralversorgung kompletter Verpackungsanlagen mit Gebinden sowie als integrierter Aufrichter in Verpackungslinien, und kann überdies als Einzelmaschine eingesetzt werden. Eine optionale Ausführung für den Einsatz im Nassbereich ist ebenfalls verfügbar.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

22.02.2013

Universal Robots: Vertrieb auf USA ausgeweitet

 

Der dänische Hersteller von flexiblen Industrieroboterarmen Universal Robots vertreibt seit kurzem seine Produkte auch auf dem nordamerikanischen Markt. Ed Mullen ist als National Sales Manager für den Aufbau eines Händlernetzwerkes in den USA und Kanada zuständig. Mullen verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der industriellen Automation.

 

Universal Robots ist seit rund vier Jahren am europäischen Markt vertreten und verfügt über ein Netzwerk von mehr als 130 Vertriebspartnern in über 25 Ländern. Deutschland ist dabei der größte europäische Einzelmarkt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

22.02.2013

Tetra Pak: Weiterentwicklungen werden auf Gulfood vorgestellt

 

Tetra Pak wird auf der Gulfood, die vom 25. bis 28. Februar 2013 in Dubai stattfindet, eine Reihe von Verbesserungen an der Tetra Evero Aseptic (TEA), der TBA 19 und den Tetra Pak A3/Abfüllanlagen vorstellen.

 

Auf rund 850 m² großen Ausstellungsfläche zeigt das Unternehmen in Halle 2 am Stand CC8-9 zudem neben etablierten Lösungen eine Reihe von neuen Produkten und Technologien.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.02.2013

Multivac: Spende für Hilfsprojekt in Uganda

 

Das Verpackungsunternehmen Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG hat 1.000 Euro für ein Hilfsprojekt in Uganda, das Waisenkindern und Kindern aus armen Familien den Zugang zu Bildung ermöglicht, gespendet. Das Hilfsprojekt wird durch den Bad Grönenbacher Verein „Du und Ich – Miteinander für Uganda e.V.“ initiiert.

 

Seit acht Jahren nimmt sich der Verein in Zusammenarbeit mit einem einheimischen Pfarrer einem Waisenhaus in Kyankwanzi im Westen Ugandas an. „Durch unsere Spende können wir 83 Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung ermöglichen. In Uganda ist Bildung der Schlüssel zu Entwicklung, ausreichend Essen und medizinischer Behandlung“, erläutert Christian Traumann von Multivac. Mit zukünftigen Unterstützungsleistungen trägt das Unternehmen zum Bau eines Brunnens und der Stromgewinnung mittels Solaranlagen bei.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.02.2013

B&R: Teilnahme an International Packaging Conclave 2012 in Indien

 

Das auf Industrieautomatisierung spezialisierte Unternehmen B&R hat an der International Packaging Conclave 2012 im indischen Greater Noida teilgenommen. Die Veranstaltung fokussierte das Thema „Integration und Zusammenarbeit entlang der gesamten Verpackungs-Wertschöpfungskette” und bot eine interaktive Plattform für Podiumsdiskussionen und Fallstudien. Angesprochen wurden auch die Verbesserungspotentiale bei Produktivität, Nachhaltigkeit, Gesamtanlageneffizienz und Investitionsrentabilität in der Verpackungsindustrie an.

 

Maurizio Tarozzi, Global Technology Manager für Verpackungslösungen bei B&R, erläuterte wie OpenSafety die Integration von Verpackungslinien und ihre Effektivität einen bedeutenden Schritt vorantreiben kann.

 

„Sicherheitsnetzwerke können ein neues Niveau integrierter Sicherheit und Diagnose bringen”, betonte Dr. Bryan Griffen, Leiter Elektro- und Automatisierungstechnik bei Nestlé und Vorsitzender der Verpackungs-Arbeitsgruppe der OMAC. Während jede der Feldbus-Organisationen ihr eigenes Sicherheitsnetzwerk anpreist, sieht Griffen OpenSafety als potenzielle Lösung für die sogenannten „Feldbus-Kriege“.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.02.2013

Aktionsforum Glasverpackung: Markt für Glasverpackungen in 2012 leicht rückläufig

 

Der Absatz von Glasverpackungen ist im Jahr 2012 um 4,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Der Inlandsabsatz sank im Jahresverlauf insgesamt um 2,8 %, während der Auslandsabsatz um 7,3 % zurückging. Die Gründe für den Rückgang lassen sich nach Angaben des Forums auf das hohe Absatzniveau im Jahr 2011 zurückführen.

 

Einige Unternehmen hatten demnach im Jahr 2011 Wannenreparaturen an Standorten im Ausland durchgeführt und die Auslieferung an den dortigen Markt mit Lieferungen aus Deutschland überbrückt. In Stück hat die Behälterglasindustrie im Jahr 2012 16,5 Mrd. Glasverpackungen abgesetzt (2011: 17,2 Mrd.).

 

Das Aktionsforum Glasverpackung ist eine Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland und Teil des Spitzenverbandes der deutschen Glasindustrie, dem Bundesverband Glasindustrie e.V.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.02.2013

Menshen: neuer 2-Komponenten-Klappdeckelverschluss

 

Der Hersteller von Kunststoffverschlüssen und -verpackungen Georg Menshen GmbH & Co. KG aus Finnentrop einen neuen 2-Komponenten-Prellverschluss entwickelt: one2close. Die Neuentwicklung bringt speziell im Kosmetik-Segment Vorteile mit sich.

 

Der aus zwei Komponenten bestehende, im Spritzgussverfahren gefertigte Verschluss bietet die Option der Zweifarbigkeit, über die sich verschiedenste Farbkombinationen realisieren lassen. Zudem gibt die geschwungene, ovale Form mit weit auslaufender Front- und Rückpartie eine breite Flaschenform vor, die viel Raum und Platz für eine ansprechende Labelgestaltung bietet. Das eröffnet Möglichkeiten, Produkt- und Markenwelten auf der Verpackung zu inszenieren.

 

Der breite Klappdeckel von one2close erlaubt im Zusammenspiel mit dem leichtgängigen Klappscharnier nicht nur ein einfaches und sicheres Öffnen und Schließen, sondern auch die Verwendung als praktische Headstand-Verpackung. Um ein sauberes Handling im Alltagsgebrauch zu gewährleisten, kann der Verschluss optional mit einem Schwallschutz (Flow-Restricion) ausgestattet werden.

 

Eine passende PE- und PP-Flasche zum Verschluss hat die Firma Sauer Polymertechnik aus Neustadt bei Coburg im Rahmen eines Kooperationsprojektes entwickelt. Die exakt zum Verschluss passende Flasche muss also nicht erst aufwendig entworfen werden. Das gleiche gilt für PET-Flaschen, die von der Firma PETpower aus dem niederländischen Etten-Leur produziert und geliefert werden. Damit kann der wachsenden Nachfrage nach Komplettverpackungen begegnet werden.

 

Um Ressourcen zu sparen, wurden Materialaufwand und Transportgewicht im Entwicklungsprozess niedrig gehalten. Über seine Statik ist der Menshen one2close konsequent gewichtsoptimiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in der Fertigung umweltschonende Recyclingmaterialien einzusetzen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.02.2013

GDA: Aluminiumindustrie in Deutschland leicht im Aufwind

 

Die Stimmung der deutschen Aluminiumproduzenten und -verarbeiter hat sich nach Angaben des Gesamtverbands der Aluminiumindustrie e.V. (GDA) zu Beginn des Jahres 2013 leicht verbessert. Nach dem guten 1. Halbjahr 2012 ließ die Wachstumsdynamik zu Ende des Jahres spürbar nach, Hüttenproduzenten (- 2 %), Halbzeughersteller (- 1,3 %) und Aluminiumgießer (- 5,1 %) verzeichneten gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufige Produktionszahlen. Für das Jahr 2013 ist die Branche jedoch zuversichtlicher und hofft auf einen stabilen Konjunkturverlauf.

 

In Deutschland wurden im Jahr 2012 rund 1,045 Millionen Tonnen Aluminium erzeugt. Damit sank die Produktion um 2,0 Prozent gegenüber 2011. Die Herstellung von Aluminium teilte sich im Jahr 2012 auf 410.413 Tonnen Hüttenaluminium und 634.995 Tonnen Recyclingaluminium auf. Gegenüber dem Vorjahr fiel die Ausbringungsmenge beim Hüttenaluminium um 5,1 %, während sich die Produktion von Recyclingaluminium mit einem Anstieg um 0,1 % auf Vorjahresniveau bewegte.

 

Die Erzeugung von Aluminiumhalbzeug belief sich im Jahr 2012 auf 2,412 Millionen Tonnen. Gegenüber 2011 ist dies ein moderater Rückgang von 1,3 %. Die Unternehmen produzieren Walzprodukte, Strangpressprodukte, Drähte und Schmiedeteile. Quantitativ ist die Produktion von Aluminiumhalbzeug der wichtigste Bereich der deutschen Aluminiumindustrie.

 

Die Aluminiumgießereien sind ebenfalls mit einem Nachfragerückgang konfrontiert. Die Jahresproduktion fiel um 5,1 % auf 801.107 Tonnen (2011: 843.745 Tonnen). Die Perspektiven haben sich jedoch deutlich aufgehellt, da sich die Zukunftserwartungen auf Sicht von sechs Monaten seit vier Monaten kontinuierlich und signifikant verbessert haben.

 

In der Aluminiumweiterverarbeitung wurden in Deutschland 2012 345.025 Tonnen hergestellt. Das Produktionsvolumen fiel damit gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent. Die Weiterverarbeitung wird aufgegliedert in die Bereiche „Folien und dünne Bänder“, „Tuben, Aerosol- und sonstige Dosen“ sowie „Metallpulver“. Die Rückgänge in den Bereichen „Folien und dünne Bänder“ sowie „Metallpulver“ fielen mit 5,0 beziehungsweise 3,8 % deutlich stärker als im Bereich „Tuben, Aerosol- und sonstige Dosen“ mit einem Rückgang von 2,0 Prozent aus.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.02.2013

Branchenverbände stellen 10-Punkte-Papier zur Wertstofferfassung vor

 

Vor dem Hintergrund der diesjährigen Bundestagswahl hat eine Initiative deutscher Wirtschaftsverbände in einem 10-Punkte-Papier ihre Forderungen an die Politik im Rahmen einer künftigen Wertstofferfassung vorgestellt.

 

Die Wahrnehmung der Produktverantwortung von Herstellern und Vertreibern von Verpackungen hat in den letzten 20 Jahren erst den Aufbau eines ökonomisch hocheffizienten Sammel- und Recyclingsystems in Deutschland ermöglicht, so die Verbände AGVU, BVE, DAVR, GDA, HDE, IK, Markenverband und Wirtschaftsvereinigung Stahl. Dieses System werde von der Bevölkerung flächendeckend akzeptiert, seine ökologischen Erfolge seien beispielhaft.

 

Dieses Potenzial weiter auszubauen ist eine Gemeinschaftsaufgabe, für die Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft ihre Anforderungen in zehn Punkten formuliert haben. Dabei geht es den Wirtschaftsverbänden insbesondere um eine Weiterentwicklung des Erfolges der Verpackungsverordnung im Sinne einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Die Wirtschaft ist bereit, durch die Ausweitung der Produktverantwortung die Finanzierung der Erfassung, Sortierung und Verwertung von Kunststoff- und Metallabfällen zu übernehmen. Voraus-setzung hierfür ist, dass die Organisationsverantwortung in der Hand der Privatwirtschaft bleibt und in wettbewerblichen Strukturen umgesetzt wird. Eine Abgabenlösung wird strikt abgelehnt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

19.02.2013

Schumacher Packaging: Auszeichnung für Umweltengagement

 

Die Schumacher Packaging Gruppe ist von Bundesumweltminister Peter Altmaier anlässlich der Bewerbung um den europäischen Emas-Preis ausgezeichnet worden. Für sein Werk Schwarzenberg wurde dem Verpackungshersteller im Dezember 2012 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin in Anerkennung seines Umweltengagements eine Urkunde verliehen.

 

Emas steht für „Eco Management and Audit Scheme“ und bezeichnet das freiwillige Umweltmanagement-System gemäß EU-Verordnung EG 1221/2009. Für das Jahr 2012 war Wassermanagement und Wassereffizienz das Thema des von der EU-Kommission vergebenen EMAS-Award. Schumacher Packaging überzeugte in diesem Zusammenhang mit seinen Umweltschutzinitiativen im Werk Schwarzenberg. So hat das Verpackungsunternehmen dafür gesorgt, dass die spezifisch eingesetzte Wassermenge pro produzierter Tonne Kartonagen dort zwischen 2009 und 2012 um 33 % gesenkt wurde. Im selben Zeitraum konnte im Werk Schwarzenberg auch die spezifische Abwassermenge pro Tonne um 27 % reduziert werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

18.02.2013

Nordpack: Partnerschaft mit Signode vereinbart

 

Das Verpackungsunternehmen Nordpack GmbH hat eine Partnerschaft mit dem Umreifungsspezialisten Signode vereinbart. Nordpack bietet dem Standardsortiment in den Kategorien Verbrauchsmaterial, Werkzeuge/Geräte und Maschinen von Signode mit dem Onlineauftritt www.umreifungstechnik24.de eine eigene Plattform.

 

Individuell und bedarfsgerecht werden Umreifungsbänder in Stahl oder Kunststoff angeboten. Auch bei der Maschinentechnik wird den Ansprüchen der Nutzer Rechnung getragen. Manuelle oder pneumatische Lösungen gehen auf die individuellen Kundenanforderungen ein.

 

Bei der Auswahl des richtigen Umreifungsbandes und Rückfragen rund um das Thema Umreifungstechnik, unterstützt Nordpack werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr. Das Unternehmen berät außerdem bei der Wahl der richtigen Maschinentechnik, von der halbautomatischen Umreifungsmaschine bis hin zur vollintegrierten Umreifungslösung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

18.02.2013

Upakovka/Upak Italia 2013: 20.000 Besucher auf russischer Verpackungsmesse

 

Vom 29. Januar bis zum 01. Februar 2013 fand in Moskau die russische Fachmesse für Verpackungsmaschinen, Verpackungsproduktion und Packmittel Upakovka/Upak Italia 2013 statt. Rund 20.000 Fachbesucher aus Russland und den GUS-Staaten informierten sich über Entwicklungen in der Verpackungs- und Prozesstechnik bei den über 300 Ausstellern.

 

Die Veranstaltung fand parallel zur Internationale Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie interplastica statt. Verantwortlich für die Upakovka/Upak Italia sind die Messe Düsseldorf GmbH, ihre Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf Moskau OOO und Centrexpo. Unternehmen aus Deutschland, Russland und Italien waren am stärksten unter den mehr als 300 Ausstellern aus 22 Ländern vertreten.

 

Die nächste Upakovka/Upak Italia wird wieder parallel zur interplastica vom 28. Januar bis 31. Januar 2014 in Moskau stattfinden. Die kommende Fachmesse wird erneut Schwerpunkte in den Bereichen Processing, Converting sowie Verpackungsdruck definieren. Die neuen Vorschriften in Russland bei der Etikettierung und Kennzeichnung von Produkten bringen ein erhöhtes Interesse daran mit sich.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.02.2013

Beumer: Auszeichnung für Unternehmenswachstum

 

Die Beumer Group GmbH & Co. KG belegt den elften Platz unter den besten deutschen mittelständischen Unternehmen, die in ihrer Nische eine führende Stellung auf dem Weltmarkt einnehmen. Das ergab eine Untersuchung des Wirtschaftsmagazins Wirtschaftswoche (WiWo). Ausgezeichnet werden Unternehmen, die in den vergangenen zehn Jahren bei einer Spanne von 50 Mill. bis einer Milliarde Euro die größten Umsatzzuwächse verzeichnen konnten.

 

Erwirtschaftete die Beumer Group im Jahr 2001 noch einen Umsatz von 98,1 Mill. Euro, betrug dieser im Jahr 2010, auf das sich das Magazin bezieht, 375 Mill. Euro - ein Wachstum von 281,1 Prozent.

 

Das Unternehmen entwickelt und fertigt Lösungen für die Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.02.2013

TechnoPharm 2013: Fachmesse für die sterile Produktion

 

Unter dem Motto „Pharma. Manufacturing. Excellence“ findet in Nürnberg vom 23. bis 25. April 2013 erneut die TechnoPharm für die Entwicklung und Herstellung fester, halbfester und flüssiger Arzneimittelformen statt. Rund 300 Aussteller aus 13 Ländern stellem der Pharmabranche ihre Entwicklungen rund um die Themen Steriltechnik, Validierung, GMP, Analytik, Verpackung und Fälschungssicherheit vor.

 

Informationen rund um das Handling von Pulvern und Granulaten finden Pharmazeuten nicht nur auf der TechnoPharm, sondern auch auf der parallel stattfindenden Messe für mechanische Verfahrenstechnik − der Powtech. Rund ein Viertel der 700 Powtech Aussteller zeigt die Prozessausrüstungen fürs Sieben, Mischen, Mahlen, Trocknen, Fördern oder Dosieren auch in Versionen, die an die hohen Pharma- und Hygieneanforderungen der Life Science Industrie angepasst sind.

 

Insgesamt präsentieren im Messeverbund etwa 500 Aussteller Hightech-Lösungen für die Pharmabranche, darunter über 280 Aussteller mit GMP-gerechter Produktionstechnik. Etwa 100 Aussteller präsentieren modernste Technologie für Labor und Entwicklung in der Pharmabranche. Ebenfalls ein stark vertretenes Segment mit über 60 Ausstellern: die Abfülltechnik. Neueste Verpackungstechnik zeigen über 50 Aussteller. Etwa 80 Aussteller bieten Lösungen für Qualitätskontrolle, -sicherung und -management.

 

Lösungen für fälschungssichere Verpackungen finden Fachbesucher auf einer Sonderschau in Halle 6. Gezeigt werden Verpackungsmaschinen, Nachverfolgbarkeitslösungen, Faltschachteln, Verschlüsse, Etiketten und nachhaltige Materialien sowie die energieeffiziente Herstellung.

 

Ebenfalls dem Thema Verpackung widmet sich eine Vortragsreihe in Halle 6. Unter dem Motto „Von der Tablettenpresse bis in den Blister“ bilden sechs Fachvorträge die gesamte Prozesskette ab − von der Aufbereitung der zu verarbeitenden Wirkstoffmischung und der Tablettierung über die Veredelung der gepressten Tabletten bis hin zum Blistern und zur Kennzeichnung der Primär- und Sekundärverpackung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.02.2013

Bito: neue Verpackungs- und Versandlösungen

 

Die Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH in Meisenheim hat ihr Angebot im Bereich Lagertechnikzubehör um das Thema Verpackung erweitert. Dazu gehören zum Beispiel Kartonagen in verschiedenen Ausführungen und Größen sowie Hilfsmittel zum Stretchen, Kleben, Füllen und Verschließen.

 

Das Unternehmen bietet u. a. unterschiedliche Wellpappe-Faltkartons an. Diese bestehen aus ein- oder zweiwelliger Pappe und sind je nach Beschaffenheit für Güter bis 30 oder 50 Kilogramm ausgelegt. Erhältlich sind sie in unterschiedlichen Abmessungen bei Längen von 100 bis 800 Millimeter sowie als Modulkartons im Europalettenmaß. Bito hat außerdem Paletten-Container im Angebot, die bis zu 980 Liter fassen können sowie leichte Inka-Paletten, ebenfalls im Europalettenmaß. Alle Kartonagen sind zu 100 % recyclebar oder bestehen aus Recycling-Material.

 

Zudem hat das Unternehmen nun selbstklebende Dokumententaschen in verschiedenen Maßen im Angebot. Weiterhin bietet der Lagerspezialist verschiedene Hand- und Mini-Stretchfolien an sowie Luftpolsterfolien und Packpapier. Hinzu kommen noch Umreifungsbänder und Zubehör wie Abrollwagen, Kantenschutzecken und -leisten.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.02.2013

Gerresheimer: 11 % mehr Umsatz in 2012

 

Der Hersteller von Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff für die Pharma- und Healthcare-Industrie Gerresheimer AG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem deutlichen Umsatzplus und einer guten Ergebnisentwicklung abgeschlossen.

 

Der Umsatz stieg um 11,4 % auf 1.219,1 Mill. Euro. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzwachstum 9,8 %. Insbesondere das Pharmageschäft von Gerresheimer erzielte starkes Wachstum. Auch in den Bereichen Kosmetikglas und Laborglas wurden gute Umsätze erwirtschaftet.

 

Im Geschäftsjahr 2012 hat das Unternehmen 118,9 Mill. investiert (Vorjahr 86,2 Mill.). Unter anderem wurden in Deutschland und Tschechien die Produktionskapazitäten für sogenannte Medical Devices ausgebaut, also Produkte zur Verabreichung von Medikamenten wie vorfüllbare Glasspritzen, Insulin-Pens und Asthma-Inhalatoren. Ein zweiter Schwerpunkt war das Wachstum in den Schwellenländern. Im April 2012 hatte Gerresheimer mit dem Unternehmen Neutral Glass einen führenden Hersteller von Pharmafläschchen in Indien übernommen. Im Dezember 2012 akquirierte Gerrresheimer das indische Unternehmen Triveni und damit den regionalen Marktführer für pharmazeutische Kunststoffverpackungen und Verschlüsse.

 

Für das Geschäftsjahr 2013 geht Gerresheimer von einem Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 6 % bei konstanten Wechselkursen aus. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2013 soll aufgrund der guten Wachstumsperspektiven auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.02.2013

Messe Frankfurt: neuer Leiter Marketingkommunikation Technology & Production

 

Jan Bärwalde (38) leitet seit Anfang 2013 die Marketingkommunikation für den Bereich Technology & Production bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Er ist damit verantwortlich für die nationale und internationale Media Relations und Werbung der Messen Light+Building, ISH, IFFA, Texcare International, Texcare Forum, Texprocess und Intersec.

 

In seiner neuen Funktion ist Bärwalde gleichzeitig zuständig für die strategische kommunikative Begleitung des internationalen Brandmanagements, das heißt für die Auslandsveranstaltungen der jeweiligen Messen in Frankfurt am Main. Zudem verantwortet er die konzeptionelle und strategische kommunikative Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes Technology des Konzerns Messe Frankfurt.

 

In seiner neuen Funktion berichtet Bärwalde an Iris Jeglitza-Moshage, Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens.

 

Der gelernte Politologe verfügt über einen Master of Business Administration mit Schwerpunkt Marketing und war zuvor 14 Jahre bei der Lufthansa AG tätig – zuletzt hat er dort als Konzern-Pressesprecher unter anderem die Produktkommunikation sowie die Regionalkommunikation Rhein-Main verantwortet. Er tritt die Nachfolge von Dr. Michael Sturm an, der das Unternehmen verlassen hat.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

13.02.2013

B&R Schweiz: 25-jähriges Jubiläum

 

Die Schweizer Tochtergesellschaft des österreichischen Automatisierungsanbieters B&R Industrie-Automation AG hat 2012 ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert.

 

Im August 2010 hat das Unternehmen eine neue Niederlassung in Biel mit Vertrieb, Schulung und Support eröffnet. Seit 2011 existiert in der Schweiz eine eigene Hardware-Entwicklungsabteilung im Bereich Motion. Heute hat die Schweizer B&R-Tochtergesellschaft 35 Mitarbeiter.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

13.02.2013

KHS: Verbundprojekt mit Ruhr-Universität Bochum gestartet

 

Der Hersteller von Abfüll- und Verpackungstechnik KHS hat mit Erfolg ein Forschungsprojekt zum Thema Ressourceneffizienz bei Abfüllanlagen gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Produktionssysteme der Ruhr-Universität Bochum beantragt. Das Projekt „Ressourceneffiziente Entwicklung und optimierter Betrieb von Abfüllanlagen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie durch den Einsatz einer neuartigen Simulationssoftware“ wird mit Landes- und EU-Mitteln innerhalb des Ziel2-Calls "Ressource.NRW" gefördert und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW betreut. An dem so genannten Verbundprojekt rebas, dessen Laufzeit bis Mitte 2015 veranschlagt ist, nehmen auch die Unternehmen Phoenix Contact, MPDV Mikrolab, die Brauerei C. & A. Veltins und die Warsteiner Brauerei teil.

 

Das Projekt startet mit Untersuchungen in der Praxis. Dabei geht es um eine fundierte Ist-Analyse von jeweils einer Glas-Mehrweglinie zur Abfüllung und Verpackung von Bier bei den Brauereien Veltins und Warsteiner. Ziel ist das Ableiten erster Heuristiken und Algorithmen. Es folgt die Etablierung smarter Betriebspunkte in den Anlagen und eine damit verbundene Optimierung des Ressourceneinsatzes während unterschiedlicher Betriebszustände. Als nächster Schritt ist die Generierung von ressourcenschonenden Regelkreisen geplant. Schließlich geht es um die Ermittlung des idealen Anlagenlayouts für neue Linien in Hinblick auf die Ressourceneinsparungen und die Erstellung eines Automatisierungs-Lastenheftes für den effizienten Betrieb.

 

Mario Beck, Leiter Sustainability/TCO Zentralbereich Technologiemanagement bei KHS: „Neben neu gewonnenen Erkenntnissen soll die Simulation auch das vorhandene langjährige Prozesswissen der KHS abbilden. Dieses Know-how geht über die in Mehrweg-Glasanlagen zur Abfüllung und Verpackung von Bier vorhandene Technik hinaus und erstreckt sich auch auf Abfüll-Linien für PET, Dosen und Kegs. So wird dem Ziel von rebas Rechnung getragen, eine Simulationssoftware zu entwickeln, welche für unterschiedlichste Anlagen einsetzbar ist.“

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

12.02.2013

Sidel: neuer Geschäftsführer für deutsche Tochtergesellschaft

 

Der Verpackungshersteller Sidel hat Rüdiger Hilbert zum neuen Geschäftsführer seiner deutschen Tochtergesellschaft ernannt. Die Ernennung ist Teil von Sidels Engagement, die Präsenz auf dem deutschen Markt zu stärken. Rüdiger Hilbert bringt Marktkenntnis und langjährige Erfahrung mit Produkten aus dem Bereich flüssiger Lebensmittel in seine neue Aufgabe ein.

 

Vor seinem Wechsel zu Sidel war Hilbert über zehn Jahre für Elopak, den Anbieter von Verpackungssystemen für flüssige Lebensmittel, tätig, wo er verschiedene Fach- und Führungspositionen innehatte, zuletzt als globaler Leiter für Projektmanagement. Während dieser Periode leitete der Diplom-Ingenieur Maschinenbau und Diplom-Wirtschaftsingenieur die gesamte Equipment-Supply-Support-Abteilung und war an der Entwicklung von zwei neuen Maschinen für die aseptische Abfüllung beteiligt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

11.02.2013

IFFA 2013: Neue Geländestruktur


Die Internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft IFFA präsentiert sich vom 4. bis 9. Mai 2013 auf dem Frankfurter Messegelände mit einer neuen Geländekonzeption. Erstmals ist die Halle 11 mit den beiden Hallenebenen 11.0 und 11.1 belegt. Auf beiden Ebenen zeigen Anbieter aus den Bereichen Verpacken, Versorgungseinrichtungen, Mess- und Wägetechnik ihre Innovationen. Zusätzlich werden in der Hallenebene 11.1 Unternehmen aus den Bereichen Verarbeiten und Schneiden vor Ort sein.

 

Die Hersteller aus dem Segment Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten sind nach wie vor in der Halle 9.0 und 9.1 angesiedelt und in der Halle 8.0 ist weiterhin der Angebotsbereich Verarbeiten zu finden. Das Angebot zum Thema „Verkaufen - Alles rund um das Fleischerfachgeschäft“ und die Hersteller von Packmitteln finden sich erstmals in der Hallenebene 4.1. Eine Ebene darunter, in der 4.0, sind die Aussteller rund um das Produktsegment Ingredienzien, Gewürze und Hilfsstoffe vertreten.

 

Die Messehallen sind bereits nahezu ausgebucht. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 950 Ausstellern aus 47 Ländern, die auf einer Fläche von mehr als 100.000 Quadratmetern ihre Neuentwicklungen präsentieren. Es werden etwa 58.000 Besucher erwartet.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

11.02.2013

Keba: neues Werk in Linz


Der Automatisierungsspezialist Keba AG eine weitere Produktionsstätte für den Automatenbau am Standort in Linz in Betrieb genommen. Rund 5000 m2 stehen dem Unternehmen damit seit Januar 2013 im Werk 2 in der Industriezeile für die Fertigung seiner Geldautomaten, Stromtankstellen und Paketautomaten zur Verfügung.

 

Das Investitionsvolumen in den neuen Standort liegt inklusive Eigenleistungen bei rund einer ½ Mill. Euro. Insgesamt 60 Arbeitsplätze wurden vom Hauptstandort im Gewerbepark in die Industriezeile verlagert.

 

Am Keba Standort im Gewerbepark, wo insgesamt 10.000 m2 Produktionsfläche zur Verfügung stehen, findet eine Konzentration auf die Elektronikfertigung statt. Dazu zählen Steuerungs- und Visualisierungssysteme, sowie Handbediengeräte.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

08.02.2013

Procap: neue Universalkappe für Erfrischungsgetränke

 

Der Hersteller von Plastikkappen und –Verschlüssen Procap hat seinen neuen Verschluss 28-1881 Prospark vorgestellt. Dieser wurde entwickelt für die gesamte Palette an Getränken in PET-Flaschen, vom Stillen bis zu carbonisierten Erfrischungsgetränken mit höchstem Kohlensäuregehalt.

 

Der leichte Universalverschluss, entwickelt für die 28-1881-Mündung eignet sich für eine breite Palette an Getränken mit einem CO2-Anteil bis zu 8,5 g/l. Er erfüllt vollständig die BSDA-Standards. Der Verschluss hat eine dezente äußere Markierung anhand derer der Abfüller die korrekte Versiegelung der Flasche prüfen kann.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

08.02.2013

Kollmorgen: neue Montagelinie am Standort Ratingen

 

Der Antriebs- und Automatisierungsspezialist Kollmorgen Europe GmbH hat Ende Januar 2013 eine neue Montagelinie für Servoregler der Reihe AKD am Standort Ratingen in Betrieb genommen.

 

Das Unternehmen verfolgt mit der Erweiterung das Ziel, in allen Vertriebsregionen mit eigenen Produktionen vertreten zu sein. Die AKD-Regler wurden bisher in den USA und Asien produziert - mit Jahresbeginn 2013 nun auch in Europa. Die neue Linie in Ratingen folgt vom Materialfluss her dem Kanban-Prinzip und schließt nach der eigentlichen Montage sämtliche Leistungs- und Funktionsprüfungen ein.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

07.02.2013

STI Group: neue Chemikalienverpackung

 

Gemeinsam mit dem Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA hat die STI Group eine neue Bag-in-Box-Lösung für bis zu 10 l Inhalt entwickelt. Im Titripac können nach STI-Angaben sogar als Gefahrgut deklarierte Substanzen wie Chemikalien transportiert werden. Die spezielle Position der Griffe ermöglicht dem Anwender ein einfaches und sicheres Anheben der Bag-in-Box-Lösung im befüllten Zustand. Das hermetisch abgeschlossene System schließt eine Kontamination von außen aus.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

07.02.2013

WASTO-PAC: Eröffnung Palettenreinigungsanlage



Nicht nur für H1-Paletten!

Am 24.01.13 fand die offizielle Eröffnung des WASTO-PAC Reinigungsstandortes in Erftstadt-Friesheim statt. Vor annähernd 100 geladenen Gästen aus dem In- & Ausland erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter Walter Ahn das Servicemodell.

Dabei verwies er auf die einerseits überproportionale Zunahme von Kunststoffpaletten unterschiedlichster Bauart und andererseits dem gestiegenen Hygiene- und Gesundheitsbewußtsein bei Verwendern von Kunststoffpaletten und dem damit verbundenen Bedarf an professioneller Reinigung.

Am Standort Erftstadt wird in Kürze das HACCP-Zertifikat angestrebt. Die Servicehalle ist dafür eigens in 3 Bereiche für Schmutzlager, Waschhalle und Lager für saubere Paletten unterteilt. Damit wird eine Kreuzkontamination ausgeschlossen.

In der Waschhalle steht eine 25 Meter lange Tunnelwaschanlage von LIMEX, für die WASTO-PAC zudem der deutsche Vertriebspartner ist.

Die Tunnelwaschanlage nimmt Paletten (aber auch Deckel und Trays) im Format von 800x600 bis 1600x1200 mm vertikal auf. Die Produkte durchlaufen dabei einer Vorwäsche bei ca. 55 Grad, einer Hauptwäsche bei ca. 60 Grad sowie einer Nachspülung mit etwa 80 Grad heißem Wasser bevor sie im Gebläsemodul trocken geblasen werden. Auf Kundenwunsch werden die gereinigten Paletten foliert und bis zur Abholung oder Auslieferung im Lager für saubere Paletten abgestellt.

Für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie werden zudem in regelmäßigen Abständen Oberflächenschnelltests (ATP-Messungen) vorgenommen, die binnen Sekunden eine verläßliche Auskunft über die mikrobiologische Keimbelastung nach der Reinigung gibt.

Im Rahmen eines Full-Service-Pakets kann der Kunde bedarfsgerecht die gewünschten Service-Mudule zusammenstellen, und zwar

  • von der Abholung der schmutzigen Paletten
  • über die Sortierung nach Art und Güte ( z.B. defekte Paletten aussortieren)
  • der möglichen Reparatur von Kunststoffpaletten durch Schweißtechnik
  • der maschinellen Reinigung inklusive Oberflächenschnelltests
  • der Verpackung nach Wunsch (Trägerpalette, oder Folierung, Deckelfolie etc)
  • der Zwischenlagerung
  • der Auslieferung per Kofferauflieger
  • bis hin zu einer webbasierten Administration mit Kundenzugriff für Echtzeit-Status-Informationen über den aktuellen Bestand und der Bearbeitung (Schmutzig, Defekt, Reparatur, Fertig für Versand).

 

Quelle: Walter Ahn - WASTO-PAC GmbH

http://www.wastopac.com

 

07.02.2013

Buergofol-Gruppe wächst kräftig

 

Die Buergofol GmbH mit Hauptsitz im niederbayerischen Siegenburg, setzt seinen Wachstumskurs ungebremst fort. Der Umsatz des in vielen Marktsegmenten tätigen Folienherstellers steigerte sich in den letzten drei Jahren um über 50 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten beläuft sich mittlerweile auf fast 300 Mitarbeiter.

 

Wie Geschäftsführer Gregor Schleicher mitteilte, hat das Familienunternehmen mit einem weit über dem Branchendurchschnitt liegenden wirtschaftlichen Eigenkapital und einem durch ständige Investitionen erreichten hochmodernen Maschinenpark die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

 

So ist es das Ziel der Buergofol-Gruppe, bis 2015 die Umsatzmarke von über 100 Millionen Euro zu überschreiten. Dabei soll das Wachstum verstärkt auch im Ausland erfolgen, wozu von Buergofol jüngst neue Vertriebsgesellschaften im südeuropäischen und im nordafrikanischen Raum gegründet wurden.

 

Das Unternehmen ist Hersteller und Konfektionierer von Flexiblen Folien, Hartfolien, Wiederverschluß-, Skin- und Schrumpffolien für die Lebensmittelindustrie und vielen anderen Branchen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

07.02.2013

Bosch präsentiert Highlights auf der TechnoPharm 2013



Auf der TechnoPharm 2013 in Nürnberg (Halle 6, Stand 235) präsentiert Bosch Packaging Technology Highlights aus dem umfangreichen Pharmaportfolio. Im Bereich Prozesstechnik stellt das Unternehmen die Laboranlagen Solidlab 1 und 2, die Manesty Tablettenpresse Xpress 100 sowie den kleinsten Schnellmisch-Granulierer Hüttlin Mycromix vor. Der Bereich Inspektionstechnologie zeigt die KKX 3900 für die Inspektion gefüllter Kapseln und das manuelle Inspektionsgerät ETAC Easy View. Ergänzt wird der Messeauftritt durch die Fast Air Lock ISS 1000 für den schnellen Transfer pharmazeutischen Zubehörs in und aus Isolatoren.

Laboranlagen für kleine Chargen
Seit 2011 gehören die Produktmarken Hüttlin und Manesty zum Portfolio von Bosch Packaging Technology. Gemeinsam haben die Prozesstechnologie-Spezialisten die Laboranlagen Solidlab 1 und 2 für die Herstellung von Tabletten und Pellets entwickelt. Durch die Nutzung einer gemeinsamen Basiseinheit lassen sich die unterschiedlichen Prozessmodule Pulvermischen, Granulieren und Coaten innerhalb desselben Gerätes platz- und kostensparend einbinden. Das Wirbelschichtmodul der Solidlab 1 verarbeitet Chargen von 0,05 bis zwei Kilogramm. Nach dem gleichen Prinzip werden in der Solidlab 2 Mengen von 0,5 bis zwölf Kilogramm verarbeitet.

Der Hüttlin Mycromix ist der kleinste Schnellmischgranulierer im Sortiment. Er verarbeitet Batchgrößen von 0,05 bis ein Kilogramm. Mit dem Hüttlin Gentlewing als Unterbodenantrieb sorgt die Anlage für äußerst homogene Mischgüte bei Granulaten. Die Prozesse lassen sich leicht mittels Scale-up auf größere Produktionsanlagen übertragen. Ebenso wie der Hüttlin Mycromix eignet sich die Tablettenpresse Manesty Xpress 100 für Forschungs- und Entwicklungszwecke. Sie bietet mit ihrem Datenerfassungssystem eine erstklassige Möglichkeit für die Bewertung neuer Tablettenformulierungen. Mit einer Reihe flexibler Rotoroptionen lassen sich auch Losgrößen für klinische Tests produzieren. Auf der Manesty Xpress 100 kommt die gleiche „mpower“ Software wie auf den größeren Produktionsmaschinen zum Einsatz, wodurch eine bessere Vergleichbarkeit der Testresultate erzielt wird.

Pioniere in der Inspektions- und Isolatortechnologie
Die Inspektionseinheit KKX 3900 ist für die Gewichts- und Qualitätskontrolle von gefüllten Hartkapseln konzipiert. Sie kann hinter jede Kapselfüllmaschine geschaltet werden und ist auf eine Ausbringung von bis zu 220 000 Kapseln in der Stunde ausgelegt. Das System beruht auf Soft X-Ray Technologie und inspiziert qualitative Prozessparameter wie Gewicht und Länge der Kapseln mit hoher Genauigkeit. Die digitale Bildauswertung ermittelt über die 100-Prozent-Inline-Gewichtskontrolle hinaus zahlreiche weitere prozessrelevante Informationen.

Aus dem umfangreichen Portfolio von Eisai Machinery, das aus manuellen, halb- und vollautomatischen Inspektionsmaschinen besteht, präsentiert Bosch das computergestützte visuelle Inspektionsgerät ETAC Easy View. Es überprüft Vials, Ampullen, Spritzen und Karpulen auf partikuläre Verunreinigung und kosmetische Containerdefekte und ist für Behältnisse von acht bis 50 Millimeter Durchmesser geeignet. Die Ergebnisse werden direkt von der Kamera auf den All-in-One PC übertragen und ermöglichen eine besonders schnelle Auswertung. Das benutzerunabhängige, vollständig validierbare Tischgerät ist aufgrund seiner kompakten Bauweise und seinem geringen Gewicht flexibel einsetzbar.

Des Weiteren stellt Bosch die Fast Air Lock ISS 1000 aus. Die Schleuse eignet sich für den Transfer von pharmazeutischem Zubehör in und aus Isolatoren. Ein effizientes Verdampfungsverfahren und eine optimierte Ladeeinheit sorgen für erheblich reduzierte Transferzeiten von lediglich zirka 20 Minuten. Die ISS 1000 ist in integrierter und freistehender Ausführung erhältlich und läuft unabhängig vom Betrieb des Hauptfüllisolators.

 

Quelle: Communication Harmonist (Heidelberg) via Bosch Media Service: http://tinyurl.com/bxjv7fo

 

07.02.2013

Ratioform: Joachim Eschke neuer CFO

 

Der Verpackungshändler Ratioform Verpackungen GmbH hat Joachim Eschke zum neuen Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Der 39-jährige Diplom-Betriebswirt ist als Kaufmännischer Leiter und Chief Financial Officer (CFO) verantwortlich für Finanzen, Controlling und allgemeine Administration.

 

Eschke war acht Jahre bei der Deutsche Bank AG beschäftigt. Seit 2005 leitete er bei der Takkt AG den Bereich Finanzen/ Investor Relations. Zuletzt bekleidete Eschke dort die Position des Bereichsleiters der Betriebswirtschaft.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

07.02.2013

J. Schmalz: Umweltzertifizierungen erhalten

 

Der Hersteller von Automatisierungs-, Handhabungs- und Aufspanntechnik J. Schmalz GmbH hat das Audit für die Erstzertifizierung des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bestanden. Ebenso erhielt das Unternehmen die Rezertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 für sein Qualitätsmanagement und 14001 für sein Umweltmanagement.

 

Die Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 zielt darauf ab, den Energieverbrauch sowie Treibhausgasemissionen und andere Umweltbelastungen in Betrieben deutlich zu reduzieren.

 

Schmalz unterhält zwei Windkraftanlagen mit insgesamt 2.100 kW Leistung und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 530 kW sowie Solaranlagen, die Wärmeenergie für die Warmwasser-Erzeugung generieren. Außerdem unterhält das Unternehmen eine Wasserkraftanlage (32 kW) und eine Hackschnitzelheizanlage (500 kW).

 

Seit 2012 hat Schmalz zudem ein Lastmanagementsystem im Einsatz: Dieses regelt die Stromabnahme optimal, um kostspielige Leistungsspitzen zu vermeiden und den Stromverbrauch zu glätten. Das Lastmanagementsystem sorgt dafür, dass elektrische Verbraucher, die im aktuellen Betriebsablauf nicht unbedingt nötig sind, automatisch abgeschaltet werden, sobald sich eine neue Lastspitze ankündigt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.02.2013

Edelmann: Für Wachstumsstrategie ausgezeichnet

 

Edelmann ist mit dem Axia-Award 2012 ausgezeichnet worden. Der Anbieter hochwertiger Verpackungslösungen erhält den Preis für seine Wachstumsstrategie und die Umsetzung seiner Integrationsprozesse. Mit der Auszeichnung prämiert die Unternehmensberatung Deloitte jährlich mittelständische Unternehmen, die Antrieb für das Wachstum in Deutschland sind.

 

Der „ausgewogene Mix aus Zukauf und internem Wachstum“ war für die Jury einer der ausschlaggebenden Gründe für ihre Entscheidung. Deloitte überzeugte das Vorgehen von Edelmann, durch gezielte Übernahmen geeigneter Unternehmen – insbesondere in ausländischen Wachstumsmärkten – den vorhandenen Landes-Marktzugang zu nutzen und so die eigene Marktposition auszubauen. Darüber hinaus sieht die Jury es als Vorteil an, dass Edelmann seine Übernahmeprozesse weitestgehend selbstständig durchführt. Das so gewonnene Know-how für Transaktionen nutze das Unternehmen, um die spätere Integration „schon bei der Auswahl der weiteren Akquisitionspartner im Blick“ zu haben.

 

„Unsere Kunden der Beauty-, Personal- und Health-Care-Industrie wachsen und werden immer internationaler. Sie brauchen Partner auf Augenhöhe. Das können wir nur bieten, indem wir ihnen in ihre Märkte folgen“, sagt Edelmann-Geschäftsführer Dierk Schröder. „Die Auszeichnung von Deloitte ehrt uns und bestätigt uns, mit unserer Strategie richtig zu liegen.“

 

Mit dem Axia-Award prämiert die Unternehmensberatung Deloitte jedes Jahr mittelständische Unternehmen, die sich durch hervorragende Leistungen und originelles Handeln auszeichnen und damit Antrieb für das Wachstum in Deutschland sind. Im Fokus stehen Firmen, die mindestens 25 bis 50 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und sich ganz oder zum Teil in Familienbesitz befinden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.02.2013

Fruit Logistica öffnet ihre Tore

 

„Heute auf der Fruit Logistica, morgen in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels.“ – so könnte aus Handel- und Verbrauchersicht die Leitmesse des internationalen Fruchthandels zusammengefasst werden. Vom 6. bis 8. Februar 2013 präsentieren 2.543 Aussteller aus 78 Ländern in Berlin nicht nur das gesamte Produkt- und Dienstleistungsangebot, das die Versorgung der Verbraucher mit frischem Obst und Gemüse so reichhaltig gestaltet, sondern auch zahlreiche interessante Innovationen der Branche, die dem Handel wertvolle Impulse geben und das Angebot für die Verbraucher noch vielfältiger gestalten. Rund 55.000 hochkarätige Fachbesucher aus 120 Ländern werden in Berlin erwartet. 90 Prozent der Aussteller und rund 80 Prozent der Fachbesucher kommen aus dem Ausland. Damit ist die Fruit Logistica eine der internationalsten Messen weltweit.

 

Weltweit wurden im vergangenen Jahr rund 860 Millionen Tonnen Gemüse (2011: 850 Millionen) und 730 Millionen Tonnen Obst (2011: 725 Millionen) erzeugt. Die Privathaushalte in Deutschland kauften durchschnittlich 87,9 Kilogramm frisches Obst sowie 70,3 Kilogramm frisches Gemüse, ein Rückgang um jeweils ein Prozent. Dagegen stiegen die Ausgaben für Frischobst um drei und für Frischgemüse um gut vier Prozent. Diese Zahlen nannte Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, bei der Eröffnungspressekonferenz der Fruit Logistica 2013. Diese sei als Weltleitveranstaltung der Branche auch in diesem Jahr internationaler als jede andere Messe rund um den Globus. Bei Produktion, Dienstleistung und Handel sei eine zunehmende Konzentration zu beobachten, sagte Göke. Betrug der gemeinsame Marktanteil der acht größten Einzelhandelsunternehmen in Deutschland 1999 noch 70 Prozent, beherrschen heute die vier größten Lebensmitteleinzelhändler über 85 Prozent. Das sorge für erhebliche Preiskämpfe, während die Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels gegenüber den Herstellern auf den Beschaffungsmärkten weiter zunimmt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.02.2013

Seidenader: neue Geschäftsführung

 

Der Anbieter von automatischen Inspektionsmaschinen und Track&Trace-Lösungen für die Pharmaindustrie Seidenader Maschinenbau GmbH hat zum Jahreswechsel eine neue Geschäftsführung bekanntgegeben.

 

Bereits seit September 2012 ist Dr.-Ing. Ferdinand von Alvensleben Vorsitzender der Geschäftsführung und übernimmt die Verantwortung für die Geschäftsbereiche Inspektionsmaschinen und Track&Trace. Zuletzt war er CEO der Swarco Traffic Holding und gleichzeitig in der Führungsgesellschaft Swarco AG für mehrere internationale Produktionsstandorte verantwortlich. Von Alvensleben studierte Maschinenbau in Hannover und am MIT in Boston und promovierte auf dem Gebiet der Lasertechnik.

 

Nikolaus Seidenader schied zum Ende 2012 aus dem Unternehmen aus. In der Geschäftsführung folgt ihm Martin Engels, der seit dem 1. Januar 2013 verantwortlich für den Vertrieb, das Marketing und den Customer Service zeichnet. Engels kommt von DMG Mori Seiki Scandinavia, wo er als Geschäftsführer für mehrere Ländergesellschaften zuständig war. Er ist Dipl.-Volkswirt mit Schwerpunkt Marketing und studierte in Münster.

 

Nikolaus Seidenader steht Körber Medipak und Seidenader auch in Zukunft beratend zur Verfügung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.02.2013

Rexam: neues Dosenwerk in Finnland eröffnet

 

Der Getränkedosenhersteller Rexam Beverage Can hat am 30. Januar sein neues Werk für Aluminiumdosen in Finnland eröffnet. Die neue Produktionsstätte liegt im Südwesten des Landes und schafft etwa 100 neue Arbeitsplätze in der Region. Es ist das erste Werk des Unternehmens in Finnland. Über einen Zeitraum von drei Jahren hat Rexam rund 83 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkapazität des Werks liegt bei etwa 1,35 Milliarden Getränkedosen pro Jahr.

 

Die erste Fertigungslinie des neuen Werks wurde am 30. Januar offiziell eröffnet. Die Fertigstellung der zweiten Linie ist für das Frühjahr 2014 geplant. Danach sollen am Standort Mäntsälä jährlich bis zu 1,35 Mrd. Getränkedosen in den Größen 330 ml und 500 ml vom Band laufen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.02.2013

Henkel beauftragt VISID zum 3. Mal mit Redesign von Sil



Die Hamburger Design- und Markenagentur VISID hat der Traditionsmarke Sil von Henkel ein neues Gesicht verliehen.


Zum dritten Mal in Folge vertraut der internationale Markenartikelhersteller Henkel der Hamburger Designagentur VISID die Neugestaltung ihrer Reinigungsprodukte Sil für den deutschen Markt an.

 

„Wir freuen uns über das große Vertrauen von Henkel. Sein eigenes Design immer wieder überarbeiten zu dürfen, ist eine spannende und ungewöhnliche Herausforderung“, so Torge Steffens, Kreativ-Chef von VISID.

 

Die vollständige Pressemeldung finden Sie im folgenden PDF. Bitte das PDF-Symbol anklicken!

 

Download
VISID macht Redesign von Sil für Henkel
Henkel-VISID-Sil.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]
 

05.02.2013

Soziale Initiativen freuen sich über Spende von Multivac

 

Multivac spendet den Erlös seiner traditionellen Weihnachtstombola auch in diesem Jahr an drei gemeinnützige Vereine im Oberallgäu. Christian Traumann hat die Spende in Höhe von 6000 Euro am Montag, den 4. Februar 2013 am Firmenhauptsitz in Wolfertschwenden überreicht.

 

Bei den Organisationen, die in diesem Jahr bedacht wurden, handelt es sich um die Kinderkrebshilfe Königswinkel, die Kemptener Tafel sowie das Blaue Kreuz Memmingen. Sie wurden wie jedes Jahr vom Betriebsrat ausgesucht. „Aktuelle Armutsuntersuchungen zeigen, dass sich immer mehr Menschen auch in unserer Region in sozialen Notlagen befinden. Mit der Spende in Höhe von insgesamt 6000 Euro möchten wir einen kleinen finanziellen Beitrag zur karitativen Tätigkeit der sozialen Initiativen leisten“, sagt Traumann. Alle Initiativen sind aus Memmingen beziehungsweise im Raum Memmingen tätig.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.02.2013

Schreiner ProTech ist NASPO-zertifiziert

 

Die North American Security Products Organization (NASPO) führt weltweit eines der strengsten unabhängigen Sicherheitsaudits durch. Die Schreiner Group war 2009 die erste Sicherheitsdruckerei Deutschlands, die diese hohen Auflagen erfüllte. Im Rahmen des Re-Audits wurde nun auch der Geschäftsbereich Schreiner ProTech NASPO-zertifiziert. Weltweit arbeiten bislang 29 Unternehmen nach den strengen Anforderungen der NASPO.

 

Sicherheitssiegel von Schreiner ProTech kommen beispielsweise in der Automobilindustrie zur Kennzeichnung von Ersatzteilen zum Einsatz und ermöglichen es Händlern und Werkstätten Originale und Plagiate voneinander zu unterscheiden. Doch die Sicherheitsetiketten allein garantieren den zuverlässigen Fälschungs- und Manipulationsschutz nicht. Dazu muss bereits bei der Fertigung der Labels von der Projektierung bis zum Versand strenge Vertraulichkeit gewährleistet werden.

 

Schreiner ProTech erfüllt bei der Produktion von Originalitätsschutzlösungen für die technische Industrie die höchsten Sicherheitsstandards, das bestätigt die NASPO-Zertifizierung. Informations- und Produktionssicherheit, der Gebäudeschutz sowie die Datensicherheit entsprechen den strengen Anforderungen. Damit sind Produktkennzeichnungen bereits in der Fertigung vor Manipulation geschützt. Zu vertraulichen Daten hat nur ein ausgewählter, geschulter Personenkreis Zugriff. Produziert wird in speziell gesicherten Bereichen, zu denen nur Berechtigte über eine Personenschleuse Zutritt erhalten. Auch interner Transport, Lagerung und Versand sowie Abfallentsorgung werden kontrolliert und überwacht. Damit ist sichergestellt, dass vertrauliche Kundendaten und Produkte durchgängig geschützt sind und nicht in falsche Hände geraten können.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.02.2013

Theegarten-Pactec auf der ProSweets: Kooperation mit Loesch

 

Das Unternehmen konzentriert sich 2013 in Westeuropa auf eine Messebeteiligung und hat dabei der Anziehungskraft der ProSweets vertraut. Zu Recht, wie die Bilanz nach vier Messetagen zeigt – mit mehreren Kunden konnten Projekte zum Abschluss gebracht werden. Die geführten Gespräche lassen weitere Aufträge absehen. Das Verkaufsteam verbuchte allgemein sehr viele qualifizierte Kontakte und interessante Neukontakte. „Der Doppelpack ISM und ProSweets erhöht von vornherein den Anteil kompetenter und fokussierter Anfragen“, berichtet Geschäftsführer Markus Rustler. Die Hersteller bekräftigten gegenüber Theegarten-Pactec den Bedarf für modulare Maschinenkonzepte, wie sie die ausgestellte horizontale Schlauchbeutelmaschine FPC5 bietet.

 

Das Verpackungsmaschinen-Modell FPC5 kann nachträglich für veränderte oder erweiterte Anforderungen ausgestattet werden. Diese Flexibilität hilft den Unternehmen, ihre Produktion kostenseitig weder mit einer Über- noch mit einer Unterausstattung zu belasten. Auch das zweite Exponat, die MCH, zeichnet sich durch ihre Flexibilität sowohl beim Verpackungsstil als auch bei den verarbeitenden Produkten aus. So können, wie auf der ProSweets gezeigt, Gelee in Doppeldreheinschlag verpackt werden. Kurze Umstellzeiten ermöglichen allerdings auch die Verarbeitung unterschiedlicher Produkte, wie gefüllter Hartbonbons oder schokoladenüberzogener Produkte. Der Wechsel zu anderen Verpackungsstilen, wie Single Twist oder Stanniolieren, kann ebenfalls schnell realisiert werden.

Einkäufer kompletter Verpackungslinien informierte Theegarten-Pactec über die neue Kooperation mit LoeschPack. Die Zusammenarbeit als Systemanbieter stieß auf reges Interesse. Vom Zuführen und Erstverpacken bis zum Kartonieren decken die beiden Unternehmen eine große Bandbreite der Verpackungsprozesse ab.

  Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.02.2013

STI-Group: Peter Irish ist neuer Geschäftsführer Vertrieb & Marketing

 

Peter Irish hat zum 01.02.2013 die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Vertrieb & Marketing in der STI Group übernommen. Mit dieser Funktion soll der Fokus des international agierenden Verpackungs- und Displayanbieters zukünftig noch stärker auf die Kunden sowie das Thema Innovation ausgerichtet werden.

 

Gemeinsam mit Dr. Tom Giessler, der seit 2007 der Geschäftsführung der STI Group angehört und die Ressorts Finanzen und Technik verantwortet, wird Irish die Wachstumsstrategie des Familienunternehmens neu gestalten und die Marktaktivitäten fokussieren. „Ich freue mich“, so Dr. Kristina Stabernack, Inhaberin und Vorsitzende des Beirats der STI Group, „dass wir mit Peter Irish einen international erfolgreichen Experten für Vertrieb, Marketing und Innovationen gewinnen konnten, der aufgrund seiner vielfältigen Funktionen in der Markenartikelindustrie die Anforderungen unserer Kunden und die des Handels bestens versteht. Mit Dr. Tom Giessler als Partner und unserem erfahrenen Management-Team ist seine Aufgabe, die Wachstumsstrategie der STI Group noch erfolgreicher in den Märkten umzusetzen.“

Quelle: http://www.packreport.de

05.02.2013

 

Wipotec: 25. Firmenjubiläum

 

Der Wägetechnik Spezialist Wipotec GmbH feiert in 2013 sein 25. Firmenjubiläum. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 340 Mitarbeiter und besitzt zudem Niederlassungen in Italien und den USA.

 

Kerngeschäft des von Theo Düppre geleiteten Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Integration von ultraschnellen Präzisions¬wägezellen und High-Tech Wägesystemen für Hochgeschwindigkeitsan¬wendungen. Die Wägezellen finden ihren Einsatz in allen industriellen Produktionsprozessen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.02.2013

Stora Enso: Kooperation mit Encubator

 

Im Dezember 2012 haben Stora Enso und Encubator einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung intelligenter Pharmaverpackungen unterzeichnet. Die Idee stammt von Stora Enso, während sich Encubator zusammen mit der Chalmers School of Entrepreneurship um die geschäftliche Entwicklung kümmert. Encubator ist ein Gründerzentrum der Göteborger Chalmers University of Technology, das eine fortschrittliche unternehmerische Ausbildung mit realen Unternehmensgründungsprojekten kombiniert. Die Ideen kommen zumeist aus dem nationalen und internationalen industriellen und akademischen Leben.

 

Das gemeinsame Projekt beider Unternehmen will durch Entwicklung intelligenter Pharmaverpackungen das Problem der mangelhaften Einhaltung von ärztlichen Anordnungen angehen. Intelligente Verpackungen vereinfachen die Kommunikation zwischen Patient und Arzt, indem sie genau registrieren, wann ihr eine Tablette entnommen wird. Wird die ärztliche Verschreibung nicht befolgt, erhält der Patient auf drahtlosem Wege eine Erinnerung zugeschickt, zum Beispiel aufs Handy. Bei Bedarf können solche Benachrichtigungen auch an Familienmitglieder erfolgen.

 

Stora Enso wir auch auf der diesjährigen Pharmapack Europe am 13.-14.2.2013 in Paris vertreten sein (Stand 422).

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.02.2013

FachPack 2013 gibt Antworten für Zukunftsmacher

 

Als eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Verpackung bietet die FachPack vom 24. bis 26. September rund 1.500 Ausstellern (2012: 1.466) den Rahmen für Produkte und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Die Mischung aus Kompetenz, Praxisnähe und konstruktiver Arbeitsatmosphäre wissen Verpackungsspezialisten (2012: 36.986) wohl zu schätzen.

 

„Die FachPack ist ein echter Treffpunkt für Experten aus Europa“, beschreibt Veranstaltungsleiterin Heike Slotta das Erfolgsrezept ihrer Messe. „Hier entwickeln Aussteller und Besucher im Dialog maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Projekte – die ideale Gelegenheit, um wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen.“ Und eben dieses Knüpfen neuer Kontakte gelingt beachtlichen 90 % der Aussteller, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. 93 % erreichen ihre wichtigsten Zielgruppen, 95 % loben die fachliche Kompetenz der Besucher. Kein Wunder also, dass die Zahl derer, die ihre verpackungsspezifischen Produkte und Dienstleistungen erfolgreich in Nürnberg ausstellen, kontinuierlich wächst. Was 1979 als regionale Fachausstellung mit knapp 100 Ausstellern begann, entwickelte sich zum Messeevent von europäischem Rang. In Nürnberg stark vertreten ist die leistungsfähige deutsche Verpackungswirtschaft mit zuletzt gut 1.100 Unternehmen. Ein weiteres Viertel der Aussteller reist vorwiegend aus den Nachbarländern – den Niederlanden, der Tschechischen Republik, der Schweiz, Österreich und Italien – nach Nürnberg.

 

Das Fachangebot: Rund 670 FachPack-Aussteller punkteten 2012 mit anerkannter Kompetenz bei Packstoffen, Packmitteln und Packhilfsmitteln aus Papier, Karton und Pappe, Kunststoff, Glas, Metall oder Holz. Innovative Technologie – Verpackungsmaschinen, Kennzeichnungs- und Markiertechnik, Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie – zeigten ca. 550 Firmen. Im Bereich Verpackungslogistik bestimmten ca. 350 Unternehmen mit Förder-, Verlade-, Lager-, Kommissioniersystemen, Software, Codiertechnik und Logistikdienstleistungen das Bild. Von individuell bis luxuriös, von Druckvorstufe und Verpackungsdesign über Verpackungs- und Etikettendruck bis Packmittelproduktion reichte das Angebot von ca. 200 Spezialisten für Verpackungsdruck, Veredlung und Design. Die Zahlendifferenz macht deutlich: Gut ein Fünftel der FachPack-Aussteller zeigt Produkte und Dienstleistungen in mehreren Segmenten der Prozesskette Verpackung.

 

Junge Unternehmen mit Produktneuheiten sind auch 2013 wieder hoch willkommen. Der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligte Förderantrag spart bis zu 80 % der Standkosten. Wie erfolgreich eine solche Messebeteiligung ist, davon überzeugten sich letztes Jahr 19 junge Firmen auf einem FachPack-Gemeinschaftsstand. Förderantrag unter www.bafa.de; detaillierte Informationen unter www.fachpack.de/gju.

 

Die erwarteten 37.000 Verpackungsspezialisten schätzen die kreative Arbeitsatmosphäre der FachPack. Information und Kontaktpflege sind hier ebenso wichtig wie die Beantwortung konkreter technischer Anfragen. Der typische FachPack-Besucher arbeitet in den Branchen Nahrung/Genuss, Pharma/Kosmetik, Chemie, Druck/Papier/Pappe, verpackungs- bzw. logistiknahe Dienstleistungen, Kunststoff, Automobilbau und -zulieferung. Er verweilt durchschnittlich 1,2 Tage auf der Messe und schenkt sein Hauptinteresse Packstoffen/Packmitteln (fast jeder Zweite) sowie Verpackungsmaschinen (über ein Drittel). Jeweils rund ein Viertel der Besucher interessiert sich für Verpackungslogistik, Verpackungsdruck und -veredelung sowie Packhilfsmittel, jeder Fünfte für Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie, 14 % für Kennzeichnungs- und Markierungstechnik sowie 10 % für Dienstleistungen (Mehrfachnennungen).

 

Das soll auch zur FachPack 2013 so bleiben. Zum umfassenden Angebot der 1.500 Aussteller bieten zahlreiche Sonderschauen zusätzlichen Mehrwert. Nach seiner erfolgreichen 2012er Premiere mit 2.570 interessierten Zuhörern in 34 Vorträgen und Diskussionsrunden zum gesamten Angebotsspektrum der Messe setzt das stylishe Forum PackBox seine Erfolgsgeschichte fort. Die Akteure der zweiten Spielzeit rund um den Dreiklang Inspiration – Innovation – Information sind: Bayern Design, der Bund Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI)), das Deutsche Verpackungsinstitut (DVI), der Flexodruck Fachverband (DFTA), die Fachzeitschriften PackReport und VR, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik sowie der Verein zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL).

 

Geplant sind zudem spezielle Präsentationen zu den Themen Vollpappe, Verpackungsdesign, Deutscher Verpackungspreis, innovative Logistik-Lösungen sowie Verpackung in Medizintechnik und Pharmazie. Das Forum Wellpappe lädt am zweiten Messetag ein. Den Blick zurück in die gute alte Zeit gewährt das Museumscafé des Deutschen Verpackungsmuseums.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.02.2013

UBM Canon: 12. Pharmapack Europe 2013 in Paris

 

Am 13. und 14. Februar 2013 findet zum 12. Mal die Pharmapack Europe in Paris statt. Der Veranstalter UBM Canon erwartet rund 3.000 Besucher und mehr als 300 internationale Aussteller auf der Veranstaltung, die sich auf Technologien bei Verpackungen und Einnahmesystemen für Arzneimittel sowie anderen Gesundheitsprodukten konzentriert.

 

Im Rahmen des Konferenzprogramms und diverser Workshops werden internationale Experten über aktuelle Themen referieren und mit Teilnehmern diskutieren.

 

Zum Abschluss des ersten Messetages werden die Pharmapack Awards 2013 verliehen, die innovative Medikamente, Gesundheits- und Tiermedizinprodukte im Fokus haben.

 

Als weitere Neuheit bietet die Pharmapack Europe dieses Jahr eine Smartphone-App. Die Besucher erhalten hiermit kostenlos Zugriff auf alle wichtigen Daten, um ihren Messebesuch effizient vorbereiten zu können. Dazu gehören unter anderem Angaben über die Konferenzen und Referenten, eine Ausstellerliste und aktuelle Infos über die Aussteller, ein Messeplan und die Anzeige der gewünschten Aussteller mit Standplan. Die App ermöglicht au0erdem den Austausch von virtuellen Visitenkarten per QR-Code oder Telefonkamera.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.02.2013

ProSweets Cologne 2013: Zuwachs bei Besucherzahlen

 

Die Zuliefermesse für die Süßwarenwirtschaft ProSweets (27.1. – 30.1. 2013 in Köln) zählte in 2013 17.000 Besucher aus fast 100 Ländern. Damit konnte der Besucherzuspruch gegenüber der Vorjahresausgabe um rund 5 Prozent gesteigert werden. Seit der Premiere der ProSweets Cologne im Jahr 2006 hat sich die Besucherzahl damit mehr als verdoppelt.

 

Mit 325 Ausstellern aus 30 Ländern gegenüber 334 in 2013 war die Zahl der Aussteller leicht rückläufig. Der Auslandsanteil lag bei über 60 Prozent. Das Angebotsspektrum deckte alle Themenbereiche der Branche ab: Rohstoffe und andere Zutaten, Süßwarenverpackungen und Verpackungstechnologie, Maschinen und Anlagen für die Süßwarenindustrie, Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement.

 

Premiere feierte in diesem Jahr die offene Denkwerkstatt „FutureLab 2013“. Studierende der Köln International School of Design (KISD) zeigten ihre Visionen für Verpackungen, Displays und Produkte von morgen. Im Vorfeld der Messe konnten Aussteller und Besucher der ProSweets Cologne ihre Themenvorschläge einreichen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.02.2013

Sig Combibloc: Flasche aus Karton vorgestellt

 

SIG Combibloc hat mit Combidome eine Flasche aus Karton vorgestellt. Combidome sieht aus wie eine Flasche und ist durch die Formgebung, die Stabilität und das Ausgießverhalten auch genauso bequem zu handhaben. Und zusätzlich bietet combidome alle bewährten Vorzüge einer Kartonpackung, wenn es um den Produktschutz, ökologische und auch wirtschaftliche Aspekte geht. Die gesamte Packung – vom Boden bis einschließlich des Domes, der ihr ihre unverwechselbare Flaschenform und ihren Namen gibt – wird aus einem Kartonverbund hergestellt.

 

Die Packung besteht aus zwei Teilen: Aus einem Packungskörper, der vom Boden bis einschließlich des Domes aus Kartonverbund besteht, und dem Verschluss domeTwist. In der combidome-Füllmaschine werden beide Komponenten zur fertigen Packung zusammengesetzt, aseptisch befüllt und sicher verschlossen. Der praktische Single Action-Drehverschluss domeTwist ist mittig auf dem Dom der Packung platziert und leicht zu öffnen. Der Innendurchmesser des Verschlusses ist mit 28 mm besonders groß − daher lassen sich Getränke hervorragend ausgießen und auch bequem direkt aus der Packung trinken.

 

Combidome ist in einem ersten Schritt als Verpackungslösung für Softdrinks ohne Kohlensäure konzipiert. Der produktschützende Verbundaufbau der Combidome-Packung setzt sich im Wesentlichen aus Rohkarton und Polymeren zusammen. Dabei ist Karton mit rund 75 Prozent der Hauptbestandteil des Verbundes und gibt der Packung Stabilität. Die inneren Polymerschichten bilden eine Flüssigkeitsbarriere für das Getränk; die äußere Schicht hält Feuchtigkeit ab. Hinzu kommt bei Combidome eine dünne Aluminiumschicht, die das Produkt vor Licht, Sauerstoff und Fremdaromen schützt. So bleiben Nährstoffe und Vitamine der aseptisch abgefüllten Getränke gänzlich ohne Konservierungsstoffe lange bewahrt – und das bei original verschlossener Packung auch ohne Kühlung.

 

Für die Herstellung von Cpmbidome wird ausschließlich Rohkarton verwendet, der aus Zellstoff von Bäumen aus FSC-zertifizierten Wäldern (Forest Stewardship Council) oder anderen kontrollierten Quellen stammt, die auf Legalität geprüft sind und auch andere zentrale soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen. Daher kann SIG Combibloc auch Combidome-Packungen mit FSC-Label anbieten.

 

Auch Combidome-Packungen sind – ebenso wie alle anderen Kartonpackungen von SIG Combibloc – zusammen mit dem Verschluss vollständig recycelbar und für alle nationalen Verwertungs- und Entsorgungssysteme geeignet. Combidome kann als Ganzes entsorgt und recycelt werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.02.2013

Mitsubishi Electric: KH-Automation Projects übernommen

 

Mitsubishi Electric Corporation übernimmt zu 100 Prozent die Geschäftsanteile der KH-Automation Projects GmbH, einer Tochtergesellschaft der Koop Holding Group sowie langjähriger strategischer Partner von Mitsubishi Electric.

 

KH-Automation Projects liefert vollständige, schlüsselfertige EMSR-Anlagen, bestehend aus der kompletten Feldinstrumentierung, den Schaltanlagen, der Fernwirk- und Leittechnik mit dem Prozessleitsystem PMSXpro und den entsprechenden Dienstleistungen, wie Projektmanagement, Engineering, Montage, Inbetriebnahme, Service und Wartung. Derzeit zählt das Unternehmen über 50 Mitarbeiter an zwei Standorten, dem Hauptstandort in Fuldabrück und einer Niederlassung in den Niederlanden.

 

Gemeinsam mit der Factory Automation Division von Mitsubishi Electric Europe B.V. soll KH-Automation Projects zukünftig Lösungen sowohl für die Prozess- als auch für die industrielle Automatisierung in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) anbieten. Das Umsatzziel für 2015 im Bereich Prozessautomatisierung sind 15 Milliarden Yen.

 

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Ende März 2013 abgeschlossen sein. 

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.02.2013

DS Smith Packaging: WorldStar Awards gewonnen

 

DS Smith Packaging wird auf der Award-Verleihung in Sydney im Mai 2013 die wichtigste Auszeichnung der internationalen Verpackungsbranche WorldStar für zwei Entwicklungen erhalten. Die Xfach Klappspule und das AXE „Anarchy“ Display überzeugten die Jury der World Packaging Organisation (WPO). Die beiden Lösungen gehören in ihren Kategorien jeweils zu den besten Entwicklungen des Jahres.

 

Den WorldStar können nur Verpackungen und Displays erhalten, die es zuvor in einem nationalen Wettbewerb unter die Gewinner geschafft haben. Die Xfach Klappspule für die Equisa AG und das AXE „Anarchy“ Display hatten sich qualifiziert, als sie im September 2012 mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet wurden.

 

Das AXE „Anarchy“ Display brachte DS Smith Packaging einen WorldStar in der Kategorie „Health and Beauty“ ein. Das Display wurde entwickelt, um die Unilever-Marke zu promoten.

 

Für die Xfach Klappspule für die Equisa AG gab es den WorldStar in der Kategorie „Other“. Die Xfach Klappspule ist eine Mehrweg-Spule für Gummidichtungen beziehungsweise Schaumstoffschnüre, Kabel und ähnliches. Das System ist so konstruiert, dass es mit nur zwei Handgriffen flachgelegt und wieder aufgerichtet werden kann und so für den Mehrfachgebrauch geeignet ist. Das Spulenelement ist zudem einteilig, daher bleiben beim Flachlegen alle Teile miteinander verbunden und ein Verlust von Bauteilen beim Rücktransport wird effektiv verhindert. Die recyclingfreundliche Einstofflösung aus 100 Prozent Wellpappe funktioniert durch Steckverschlüsse und kommt ohne Klebungen aus.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.02.2013

Casimir Kast: Umsatz 2012 auf Vorjahresniveau

 

Der Hersteller von Verpackungen und Displays aus Wellpappe und Vollkarton Casimir Kast GmbH hat seinen Umsatz 2012 auf dem Niveau des Vorjahres halten und dabei ein positives Egebnis erzielen können. Für 2013 plant das Unternehmen unter anderem die Eröffnung eines weiteren Vertriebsbüros in Norddeutschland sowie den Ausbau einer Rollenkaschiermaschine um eine ESW-Erzeugung (Einseitige Wellenerzeugung) zur Inlinemaschine am Standort in Gernsbach.

 

Mit der neuen Maschine kann das Unternehmen die Wellpappe selber produzieren, die die Basis eines großen Teils der im Haus hergestellten Verpackungen und Displays ist.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.02.2013

Cognex: neuer Hochgeschwindigkeits-Codeleser

 

Der Hersteller von industriellen Bildverarbeitungslösungen und ID-Systemen Cognex Corporation erweitert seine Produktlinie bildbasierter Barcode-Lesegeräte für Logistik-, Post- und Einzelhandelsanwendungen.

 

Der neue DataMan 503 verfügt nach Angaben des Unternehmens über Leserate bis nahezu 100 %, Leistungs-Feedback und keinerlei bewegliche Teile. Er ist speziell geeignet für Logistik-Anwendungen mit hohen Geschwindigkeiten, breiten Fördergurten und großen Abweichungen in der Frachtstückhöhe. Die wichtigsten Anwendungen sind Hochgeschwindigkeits-Sortierung, Mehrseiten-Tunnel-Scan und das Scannen großformatiger Verpackungen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de



Packaging News - März 2013

28.03.2013

Allfo: neuer Vakuumbeutel für Grillgut vorgestellt

 

Die Allfo Vakuumverpackungen GmbH hat einen neuen bedruckten Vakuumbeutel vorgestellt, der Wurst- und Fleischwaren von der Verkaufstheke bis zum Verzehr sicher vor Umwelteinflüssen schützen soll. Gleichzeitig ist er ohne Hilfsmittel zu öffnen. Der standardisierte Beutel soll insbesondere Fleischereien offeriert werden, die darin auch mariniertes Grillgut vakuumieren und ihren Kunden ansprechend mit auf den Weg geben können.

 

Der Vakuumbeutel für "Spezialitäten zum Grillen und Braten" zeichnet sich neben der Sicherheit für das Packgut und dem Aromaschutz vor allem durch seine Zusatznutzen aus.

 

So ist der Beutel mit der markierten und praktischen Aufreißhilfe "VakTape" versehen, die den Kunden das problemlose und vor allem verletzungsfreie Öffnen ohne Hilfsmittel wie Messer oder Schere erlaubt.

 

Der allfo-Vakuumbeutel ist als dreilagige PA/PE-Verbundfolie mit einer Stärke von 90 µm und in der Größe von 20x33 cm ausgeführt. Die Beutel zeichnen sich durch eine gute Sauerstoffbarriere sowie hohe Transparenz und Durchstoßfestigkeit aus. Das Druckmotiv wird als einseitiger Fünf-Farben Flexo-Zwischenlagendruck eingebracht.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

28.03.2013

World Paletten: 5 Jahre genormte Europaletten

 

Anfang 2008 wurden die World-Paletten der Lizenzgeberin World Pallet AG in Europa erstmals eingeführt. Grundidee war es, die monopolartigen Strukturen im freien Paletten-Tauschpool aufzubrechen. In der Folge wurde ganz neu ein unabhängiges System der seit Jahrzehnten bekannten, wiederverwendbaren, frei tauschbaren Europaletten nach DIN EN 13698-1 im Standardmaß 800 x 1.200 mm geschaffen: Das Ziel war und ist die flächendeckende Versorgung der verladenden Wirtschaft mit Paletten, verbunden mit dem Ziel, Produkt und Marke zu weltweitem Einsatz zu bringen.

 

Die World Pallet AG arbeitet seit ihrer Gründung mit dem Ziel, den Logistikmarkt im Bereich der Holzpaletten weltweit zu standardisieren. Zuletzt hat das Unternehmen begonnen, gezielt internationale Märkte zu erschließen. Ein Büro in USA wurde Ende 2012 gegründet.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

28.03.2013

Fraunhofer Institut: Anwenderkonferenz zu Lokalisierungstechnologien

 

Barcode, RFID, drahtlose Sensornetze und Lokalisierungstechnologien helfen, Unternehmensprozesse zu verbessern. Auf der Anwenderkonferenz des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO am 25. April 2013 am Fraunhofer IIS in Nürnberg treffen sich Anwender und Experten zum Austausch über diese Technologien.

 

Kooperationspartner der Veranstaltung sind der Industrieverband AIM-D, das Bayerische IT-Logistikcluster, die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken und das Automation Valley Nordbayern. Anmeldungen sind noch bis 17. April 2013 möglich.

 

Bei Demonstrationen im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. und in den Laboren des Fraunhofer-Institutes IIS können die Teilnehmer RFID & Co. live erleben und sich von den Potenzialen des Technologieeinsatzes überzeugen.

 

Das ausführliche Programm und weitere Infos stehen hier zur Verfügung: www.iis.fraunhofer.de/zio-anwenderkonferenz

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

28.03.2013

Herma Gruppe: Rekordumsatz in 2012

 

Die Herma Gruppe hat 2012 einen Rekordumsatz erreicht. Das auf Selbstklebetechnik spezialisierten Unternehmen erzielte in diesem Jahr Erlöse in Höhe von 245,6 Mill. Euro entsprechen einem Plus von 3,5 % gegenüber Vorjahr (237,2 Mill. Euro).

 

Im Ausland konnte Herma um 8,3 % zulegen. Die Binnennachfrage der stark exportorientierten deutschen Industrie schwächte sich allerdings insbesondere in den beiden letzten Quartalen deutlich ab: Im Inlandsgeschäft verzeichnete das Geschäft mit Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen in der Summe dadurch einen Rückgang von 1,9 %. Die Exportquote erhöhte sich in der Folge auf nun 55,2 % (im Vorjahr: 52,8 %). Für 2013 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von rund 6 %.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

28.03.2013

Multivac/Snapsil: Kooperation vereinbart

 

In einem kürzlich vereinbarten Kooperationsabkommen haben sich die Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG und die australische Snapsil Corporation auf die Anwendung des patentierten Snapsil-Verpackungskonzeptes auf Multivac Tiefziehverpackungsmaschinen verständigt.

 

Die Snapsil Corporation ist spezialisiert auf die Entwicklung von Verpackungslösungen. Snapsil hat eine patentierte Lösung für Portionspackungen auf den Markt gebracht, die es den Anwendern ermöglicht, den Verbrauchern einen Zusatznutzen zu bieten und sich gleichzeitig am POS zu differenzieren. Snapsil ist mit der patentierten Funktion „snap-opening“ ausgestattet. Dank dieser Öffnungshilfe können Verbraucher die Portionspackung mit nur einer Hand öffnen und wiederverschließen. Die Dosieröffnung lässt sich an das jeweilige Packgut anpassen.

 

Dadurch können Konsumenten das Produkt einfach und kontrolliert dosieren. Ebenso reduziert Snapsil das Problem von Produktverlusten, da durch die Packungsform Produktrückstände in der Packung vermieden werden.

 

Snapsil eignet sich für unterschiedliche Anwendungen, insbesondere für Markenartikel aus den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Hygiene- und Life Science, Industriegüter sowie Haushalts- und Gartenartikel.

 

Die Snapsil-Portionspackungen können auf Tiefziehverpackungsmaschinen von Multivac hergestellt werden. Hierfür wird die „snap-opening“-Funktion in die Unterfolie der Tiefziehverpackung integriert. Im Öffnungsbereich der Portionspackung wird zugunsten einer uneingeschränkten Barriere auf jegliche Perforationen der Folie verzichtet.

 

Snapsil wurde von dem US-amerikanischen Georgia Tech Research Institute (GTRI) getestet und hat das Gütesiegel “Ease Of Use” erhalten.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.03.2013

FEVE: Deutschland steigert Glasrecyclingquote auf 85 %

 

Die Glasrecyclingquote ist in Deutschland im Jahr 2011 um rund vier Prozentpunkte auf 85 % angestiegen. Damit befindet sich Deutschland unter den Top 5 der EU-Länder mit den höchsten Recyclingquoten. Dies geht aus Recyclingdaten hervor, die der Europäische Behälterglasverband FEVE rund ein Jahr vor Veröffentlichung der offiziellen Daten durch Eurostat, für das Jahr 2011 bekannt gegeben hat.

 

EU-weit liegt die Quote mit 70 % um zwei Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Insgesamt sammelten die Bürger im Jahr 2011 mehr als 11 Mill. Tonnen in der gesamten Europäischen Union, das entspricht ca. 25 Milliarden Glasverpackungen. Allein in Deutschland wurden rund 2,6 Mill. Tonnen Altglas gesammelt.

 

Das gute EU-weite Ergebnis ist auch den Anstrengungen aller Staaten in den letzten Jahren geschuldet, das EU-Ziel einer Glasrecyclingquote von 60 % zu erreichen. Dieses Level hatten alle Länder bereits 2008 erreicht, einige haben sogar besonders gute Ergebnisse erzielt. Dazu zählen neben Deutschland auch Belgien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und Schweden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.03.2013

Global Packaging Alliance: Nachhaltigkeit in Schwellenländern immer bedeutender

 

Die Global Packaging Alliance (GPA), die weltweite Kooperation mittelständischer, unabhängiger Verpackungshersteller, hat auf ihrem Jahrestreffen in Brasilien die Bedeutung des Faktors Nachhaltigkeit für die Verpackungsproduktion globaler Markenartikler thematisiert.

 

Demnach setzen weltweit tätige FMCG-Hersteller auch in Schwellenländern verstärkt darauf, mit umweltfreundlich erzeugtem Karton und nachhaltigen Prozessen den wachsenden Bedarf an Verpackungen zu decken.

 

Während der Jahrestagung der GPA vom 27. Februar bis 2. März 2013 in São Paulo beim Mitgliedsunternehmen Gonçalves SA zeigten Vertreter aus den Geschäftsleitungen aller neun Mitgliedsunternehmen Lösungen und Konzepte, mit denen der Bedarf globaler Markenartikler nach nachhaltigen Verpackungen gedeckt werden kann.

 

Auf der diesjährigen Tagung wurden insbesondere neue Inline-Drucktechnologien besprochen, die dem globalen Anspruch an ressourcenschonenden Verpackungen bei gleichzeitiger Stärkung der Aufmerksamkeit und Kosteneffizienz gerecht werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

27.03.2013

Smurfit Kappa CoC-Zertifizierung erhalten

 

Der Verpackungshersteller Smurfit Kappa GmbH hat bekannt gegebeben, dass alle seine relevanten Verpackungsbetriebe in Europa jetzt CoC-zertifiziert sind. Die Zertifizierung deckt 19 europäische Länder ab, in denen Smurfit Kappa Standorte hat: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Schweden, die Schweiz, die Slowakei, Spanien und die Tschechische Republik.

 

Das Programm wurde vor mehr als drei Jahren mit der Zertifizierung aller Frischfaserfabriken in Angriff genommen, gefolgt von den Recyclingpapierfabriken und den Produktionsstätten von Verpackungen.

 

Dank der Zertifizierungen kann Smurfit Kappa seinen Kunden gegenüber gewährleisten, dass alle seine Verpackungen ausschließlich aus nachhaltigen Rohmaterialien hergestellt werden. Die Verpackungsmaterialien können jetzt rückverfolgt werden und die CoC-Zertifizierung garantiert, dass ausschließlich nachhaltiges Material in der Lieferkette zu finden ist.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

26.03.2013

Krones: TÜV Süd verleiht Werk in Brasilien IMS-Zertifikat

 

Das Krones Werk in Brasilien, Krones do Brasil Ltda. ist durch TÜV Süd erfolgreich zertifiziert worden. Es ist damit das erste ausländische Krones Werk, das mit dem TÜV-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Im März 2013 konnte TÜV Süd die Erstzertifizierung mit IMS-Zertifikat erweitert um Qualität (DIN EN ISO 9001), Umweltschutz (DIN EN ISO 14001) und Arbeitssicherheit (BS OHSAS 18001) an das Unternehmen überreichen.

 

Der Krones AG selbst wurde bereits 2009 von TÜV SÜD das IMS-Zertifikat verliehen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

26.03.2013

Groninger: Lösungen für berührungslosen Glasbehältnis-Transport

 

Am 19. und 20. März 2013 fand in Düsseldorf der 15. Pharma-Kongress Produktion & Technik statt. Der Hersteller von Abfüll- und Verschließmaschinen für flüssige & halbfeste Pharmazeutika Groninger & Co. GmbH präsentierte zu diesem Anlass Lösungen für den stresslosen Transport von Glasbehältnissen in der Pharmaproduktion.

 

Insgesamt wurden bei den Vorträgen rund 1000 Teilnehmer gezählt. Sieben parallel stattfindende Vortragsreihen behandelten aktuelle Themen, wie aseptische Produktion, Automatisierung, Energie-Management und Barrieresysteme sowie die Glasbruch-Problematik.

 

Ein exponiertes Thema war der berührungslose Transport von Glasbehältnissen. Um die Belastung, der die Objekte von der Herstellung bis zur Verwendung ausgesetzt sind, möglichst gering zu halten, wird fortlaufend an neuen Techniken und innovativen Lösungen gearbeitet.

 

Hintergründe der neusten Anforderungen des Pharmamarktes sind neben aktuell aufgetretenen Rückrufaktionen auch stetig wachsende Anforderungen auf Behördenseite. Glasbruch durch mechanische Beanspruchungen, unabhängig von einer chemisch bedingten Delaminierung, ist möglichst zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Hauptaspekt ist dabei natürlich die Vermeidung von Glas zu Glas-Kontakten während der Verarbeitung. Dazu stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung.

 

Eine zunächst kostengünstige und schnell umsetzbare Variante ist der Umbau einer bestehenden Anlage. Hier werden Abschnitte mit ungeführten Objekttransporten (z.B. über Rutschen oder Fallstrecken) durch geführte Transporte ersetzt. Staustrecken werden durch Synchronisation der Einzelmaschinen der Linie minimiert bzw. vermieden. Oft gelingt es hierbei nur teilweise, das Problem zu lösen. Dennoch sind damit hervorragende Qualitäten erreichbar, die selbst den sehr hohen Anforderungen des japanischen Markts genügen.

 

Vollständig berührungslose Verarbeitung kann in der Regel nur bei Neulinien umgesetzt werden. Dies bedeutet meist eine Verkettung aller Prozessschritte und häufig den Verzicht auf Pufferelemente. Bei einer vollständigen Eliminierung von Glas-Glas-Kontakten und der damit einhergehenden Vermeidung von Staustrecken erhöht sich auch die Anlagenverfügbarkeit: Probleme an Übergängen zwischen verschiedenen Transportmethoden (Bänder, Schnecken, Sterne und weitere) sind eine der häufigsten Ursachen für Linienstillstände. So lassen sich Qualitäts- und Leistungssteigerungen in einem Konzept verbinden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

25.03.2013

Rovema: Verpackungstechnikwissen aus erster Hand

 

Mit einem umfassenden Schulungsprogramm startet der hessische Verpackungsmaschinenhersteller Rovema in das Jahr 2013. Insgesamt bietet das Unternehmen für seine Kunden zwölf mehrtägige Schulungstermine in der Rovema Zentrale in Fernwald an. Von der Steuerung für Verpackungsmaschinen Pack-Control bis hin zu Schulungen für die verschiedenen Schlauchbeutelmaschinentypen (VPS, VPL, VPK und SBS) wird aus erster Hand detailreiches Wissen rund um die Verpackungstechnik vermittelt. Maschinenschulungen gewährleisten kompaktes und fundiertes technisches Hintergrundwissen direkt von praxiserfahrenen Experten und sind für Techniker und Maschinenbediener gleichermaßen geeignet. Nach Absprache werden auch individuelle Schulungen an einem Wunschtermin direkt beim Kunden vor Ort oder in Fernwald durchgeführt.

 

Der Hintergrund: Für Verpackungsmaschinen mit kundenspezifischen Applikationen, komplexer Technologie und aufwendigen Konstruktionen ist speziell ausgebildetes Bedienpersonal eines der wichtigsten Bindeglieder in einer effizienten Produktionskette. So wird bei den angebotenen Schulungen Prozess- und Ablaufverständnis sowie Know-how über Störungsbeseitigung, Wartung und kleinere Reparaturen vermittelt. Jede Schulung erhöht gezielt die Effektivität des eingesetzten Bedien- und Wartungspersonals. Details zu den Schulungsterminen sind auf www.rovema.de zu finden. Der direkte Kontakt beim Rovema Customer Service Center: service@rovema.de.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Wellpappenindustrie wächst 2012 moderat

 

Die im Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) organisierten Unternehmen haben im Jahr 2012 arbeitstäglich betrachtet mit plus 0,3 Prozent ihren Absatz leicht steigern können. Damit lagen sie zwar um 0,4 Prozentpunkte unter dem Bruttoinlandsprodukt, bewerten die Zahlen mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage jedoch durchaus positiv: „Eine abflauende Konjunktur hinterlässt in der Wellpappenindustrie typischerweise deutlich stärkere Spuren. Im Jahr 2012 hat sich die Branche auf hohem Niveau gut gehalten“, kommentierte der Verbandsvorsitzende Dr. Jan Klingele die Zahlen.

 

In absoluten Zahlen blieb der Absatz von Wellpappenerzeugnissen mit 7,137 Milliarden Quadratmeter Wellpappe nahezu auf Vorjahresniveau. Im Jahresverlauf meldeten die Hersteller zunächst schwächere Absatzzahlen als im Vorjahr: minus 0,1 Prozent im ersten und jeweils minus 1,6 Prozent im zweiten und dritten Quartal. Schließlich konnte die Industrie jedoch von der gegen Jahresende spürbaren Konjunkturbelebung profitieren und im Schlussquartal 1,7 Prozent mehr Wellpappe als im Vorjahreszeitraum verkaufen.

 

Schlechter stellte sich in 2012 die Erlössituation der Branche dar. Die durchschnittlichen Preise für Wellpappe fielen – mit einer kurzen Beruhigung zu Beginn des dritten Quartals – von 54,9 Cent je Quadratmeter auf 52,5 Cent im Dezember. Dies entspricht einem Minus von 4,4 Prozent und hinterließ entsprechende Spuren bei den Umsätzen. Erstmals seit dem Krisenjahr 2009 lag der Gesamtwert der verkauften Waren und Leistungen mit minus 2,1 Prozent unter Vorjahresniveau.

 

Auf der Kostenseite macht der Papiereinkauf rund die Hälfte des Gesamtaufwands aus. Der mit Abstand wichtigste Rohstoff, das Wellpappenrohpapier, hat sich nach den kräftigen Preiserhöhungen vom Spätsommer um 6,5 Prozent auf hohem Niveau stabilisiert. Im Vergleich zum Durchschnittswert der letzten fünf Jahre stiegen die Papierpreise damit um 8,5 Prozent. Den darüberhinaus mit plus 9,8 Prozent stärksten Zuwachs verzeichnete der VDW bei den Kosten für Wartung und Reparatur, gefolgt von Energie (plus 6,1 Prozent) und Personal (plus 4,8 Prozent). In der Summe machen diese Positionen mehr als ein Viertel der Gesamtkosten aus.

 

Für das Jahr 2013 rechnet die Wellpappenindustrie mit weiterem Mengenwachstum, das bei arbeitstäglicher Betrachtung mit plus 0,9 Prozent leicht über dem Bruttoinlandsprodukt liegen dürfte. Die Auswertung der Meldungen für Januar mit einem Absatzplus von 5,0 Prozent und für Februar von plus 2,2 Prozent, liegt sogar deutlich über den Werten der VDW-Prognose vom Dezember 2012.

 

Hinsichtlich der Ausgabenentwicklung zeigt sich Dr. Klingele weniger zuversichtlich. "Die absehbar steigenden Kostenbelastungen bei gleichzeitig sinkenden Abgabepreisen für unsere Produkte sind unter betriebswirtschaftlichen Aspekten nicht zu vereinbaren. Hier werden die Wellpappenhersteller geeignete Maßnahmen ergreifen müssen, um kostendeckend am Markt bestehen zu können."

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Krones legt 2012 zu

 

Krones steigerte 2012 alle wesentlichen Finanzkennzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzernumsatz legte um 7,4 % von 2.480,3 Mio. Euro auf 2.664,2 Mio. Euro zu. Der Auftragseingang verbesserte sich 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 % von 2.514,0 Mio. Euro auf 2.721,1 Mio. Euro.

 

Mit 97,9 Mio. Euro lag das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) 2012 um 31,2 % höher als im Vorjahr (74,6 Mio. Euro). Das EBT wurde durch den außerordentlichen Aufwand aufgrund der Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit den US-Rechtstreitigkeiten (Le-Nature’s) von Krones beeinflußt. Dies belastete das EBT 2012 mit 37,8 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug der negative Ergebniseffekt aus Le-Nature’s 36,7 Mio. Euro. Die Zahlungen aufgrund der Vergleiche wurden im Geschäftsjahr 2012 geleistet.

 

Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich 2012 von 3,0 % im Vorjahr auf 3,7 %. Bereinigt um den außerordentlichen Aufwand erwirtschaftete Krones 2012 eine EBT-Marge von 5,1 % (Vorjahr: 4,5 %). Damit hat das Unternehmen im Berichtsjahr sein operatives Margenziel von mehr als 5 % erreicht. Ebenso entwickelten sich die Ergebnisse 2012 in allen drei Segmenten des Unternehmens wie geplant.

 

Um 53,3 % auf 67,0 Mio. Euro stieg das Ergebnis nach Steuern von Krones 2012. Es legte deutlich stärker zu als das EBT, weil sich die Steuerquote des Unternehmens von 41,5 % auf 31,6 % verringerte. 2011 musste Krones nach einer Betriebsprüfung Steuern für die Vorjahre nachzahlen. Das Ergebnis je Aktie betrug im Berichtsjahr 2,22 Euro (Vorjahr: 1,45 Euro). Bereinigt um den außerordentlichen Aufwand würde sich ein Ergebnis je Aktie von 3,07 Euro (Vorjahr: 2,33 Euro) ergeben.

 

Obwohl Krones die Vergleichszahlungen aus den US-Rechtsstreitigkeiten im Geschäftsjahr 2012 beglich, erwirtschaftete das Unternehmen 2012 einen Free Cashflow von 30,6 Mio. Euro. Ende 2012 verfügte Krones über liquide Mittel von 132,9 Mio. Euro (Vorjahr: 125,5 Mio. Euro) und hatte keine Bankschulden. Aufgrund der positiven operativen Entwicklung im Geschäftsjahr 2012 werden Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,60 Euro je Aktie).

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

IFFA 2013: Multivac vermittelt Wissen kompakt

 

Während der IFFA 2013 (4.-8. Mai, Frankfurt) bietet Multivac Messebesuchern täglich fünf Praxisseminare zu verschiedenen technischen und rechtlichen Aspekten beim Verpacken von Fleischprodukten an. Die Seminare richten sich an Handwerksbetriebe und industrielle Verarbeiter.

 

Unter der Bezeichnung „Multivac Academy“ hat Multivac ein Trainingsprogramm zu aktuellen Fragestellungen rund um das Verpacken von Fleischprodukten zusammengestellt. Die Praxisseminare in deutscher und englischer Sprache finden von Samstag bis Mittwoch im Portalhaus (Ebene C, Raum Focus) auf dem Messegelände statt und dauern jeweils etwa 60 Minuten. Die Multivac Academy wird unterstützt von Air Liquide Deutschland und der Staatlichen Fachschule für Fleischtechnik in Kulmbach.

 

Die Seminare widmen sich verschiedenen Themen, die beim Verpacken von Fleischprodukten relevant sind. Am Vormittag von 10 bis 11 Uhr referiert Reinhard Ruhland, Bereichsleiter des Innovation Center von Multivac, über unterschiedliche Aspekte, die bei der Wahl des geeigneten Verpackungsmaterials zu beachten sind. Dazu gehören unter anderem die Beschaffenheit des Packguts, das gewünschte Verpackungsverfahren sowie der Vertriebsweg.

 

Von 11 bis 12 Uhr beschreibt Dr. Florian Kugler von Air Liquide Deutschland die relevanten Gase, die für die Herstellung von MAP-Verpackungen eingesetzt werden, und erläutert ihre Relevanz für das Haltbarmachen von Fleischprodukten. Außerdem lernen die Seminarteilnehmer unterschiedliche Versorgungskonzepte für kleine und industrielle Verarbeiter kennen.

 

Thomas Eberle, Fachbereichsleiter der Staatlichen Fachschule für Fleischtechnik in Kulmbach, informiert zwischen 12 und 13 Uhr über verschiedene rechtliche Aspekte des Verpackungsprozesses wie das Hygienerecht, das Kennzeichnungsrecht und die Verpackungsverordnung.

 

Alexander Kult, Produktmanager Traysealer, und Natalie Schmid, Produktmanagerin Tiefziehverpackungsmaschinen, stellen ab 13 Uhr geeignete Verpackungstechnologien von Multivac für Handwerksbetriebe und industrielle Verarbeiter vor.

 

Dr. Tobias Richter, Bereichsleiter HPP und Applied Packaging Solutions bei Multivac, erläutert täglich von 15 bis 16 Uhr die Technologie der Hochdruckbehandlung (HPP). In diesem Bereich hält Multivac mehrere Patente. So ist es Multivac gelungen, die Hochdruckbehandlung in automatisierte Verpackungslinien zu integrieren und die HPP-Behandlung auch für MAP-Verpackungen einsetzbar zu machen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Gegen Produktpiraterie: Etiketten mit Formgedächtnispolymeren

 

Produktpiraterie und Fälschungen stellen nicht nur für die Wirtschaft ein Problem, sondern zunehmend auch für Verbraucher ein Sicherheitsrisiko dar. Gängige Sicherheitsmerkmale sind entweder sehr teuer oder reichen oft nicht mehr aus, um sich gegen Plagiate schützen zu können und diese auch zu erkennen. Eine Lösung könnten neue, multifunktionale Etiketten aus Kunststoff sein, die mit einem farbigen Barcode gekennzeichnet sind. Die Etiketten können zum Beispiel so aufgebaut werden, dass die Erhöhung ihrer Umgebungstemperatur den Code infolge einer Farbänderung sichtbar und damit auslesbar macht. Entwickelt haben diese maschinenlesbaren Etiketten Forscher an der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin.

 

Die BAM setzt dabei auf thermoplastisches Polyurethan (TPU), welches zusammen mit der Bayer MaterialScience AG entwickelt worden ist. Die Kunststoffe haben eine interessante Eigenschaft: sie besitzen ein Formgedächtnis. Die Fachleute nennen diese Kunststoffe deshalb auch Formgedächtnispolymere (FGP). Die Formgedächtnispolymere werden so bezeichnet, weil sie sich nach einer thermo-mechanischen Programmierung an ihre frühere Form „scheinbar“ erinnern können. Diese Programmierung ist kompliziert und besteht im Wesentlichen aus fünf Einzelschritten: Das FGP wird erwärmt, verformt, in der aufgezwungenen Form abgekühlt, entlastet und abschließend wieder auf Raumtemperatur gebracht. Kombiniert man ein Kennzeichnungsverfahren, über das ein grafisches und maschinenlesbares Element in die Polymeroberfläche eingebracht wird, mit der Programmierung, so kann zum Beispiel ein Barcode zunächst unlesbar und später wieder lesbar gemacht werden, eben dann, wenn das Polymer – ausgelöst durch einen Wärmeschub – wieder in die ursprüngliche Form zurückspringt.

 

Die von der BAM eingesetzten Kunststoffplättchen aus TPU bieten unzählige Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf ihre Größe, Form und Farbgebung. Es sind auch miniaturisierte Code-Formen mit Kantenlängen von wenigen Millimetern möglich, allerdings setzt die Auslesbarkeit des Codes Grenzen. Die Anhängeetiketten, im Englischen nennt man sie „tags“, sind auch aufrollbar. Auch können sie nur in Teilen verformt werden. In diesem Kunststoff, die Erfindung nennen die BAM-Wissenschaftler „SMP Tagnologies“, befindet sich eine farbtragende Schicht, in die ein QR Code eingraviert werden kann. Dieser Quick Response Code macht ein schnelles Auslesen möglich; er besteht aus einem meist schwarz-weißen Muster, das an einen Irrgarten erinnert. Immer öfter findet man die Codes auf Eintrittskarten, in Anzeigen oder am Ende von Presseartikeln. Sie können beispielsweise von Smartphones ausgelesen werden und Verlinkungen im Internet oder Detailinformationen in sich tragen.

 

Der Code mit dem thermisch induzierbaren Farbwechsel ist in einem programmierten Etikett der BAM beispielsweise auslesbar, wenn es der Händler oder der Kunde mit einem Fön oder in einem Wasserbad auf eine bestimmte Temperatur erwärmt. „Möglich wird dies durch den Einsatz von Permanentfarbstoffen in Kombination mit thermochromen Pigmenten und die exzellenten Formgedächtniseigenschaften des Polymers“, sagt Thorsten Pretsch, der an der BAM über Formgedächtnispolymere forscht. Unter Thermochromie versteht man die Eigenschaft bestimmter Substanzen, bei Erwärmung die Farbe zu ändern.

Die Technik erlaubt ein breites Spektrum an Variationsmöglichkeiten. Drei der möglichen Szenarien sind zum Beispiel:

 

- Der QR Code ist in der temporären Form des Polymers bei Raumtemperatur nicht sichtbar und erscheint erst, wenn man das Etikett erwärmt. Dabei kommt es zu einem Farbumschlag und anschließend zur Rückverformung in die Permanentform, woraufhin der Code lesbar wird. Kühlt das Polymer ab, verschwindet der Code wieder.

 

- Der QR Code ist bei Raumtemperatur zwar sichtbar, aber wegen einer starken Verzerrung nicht auslesbar. Bei einer höheren Temperatur schaltet zum Beispiel die Farbe der farbtragenden Schicht von Schwarz auf Blau. Durch die Rückverformung wird der Code dann maschinell lesbar. Kühlt man das Etikett wieder herunter, so verbleibt das Polymer in der Permanentform und nimmt wieder die schwarze Farbe an.

 

- Der QR Code ist als blau/weißes Farbmuster in der temporären Form des Polymers bei Raumtemperatur verzerrt sichtbar. Das Erwärmen des Etiketts führt zur Rückverformung und dem Entfärben der blauen Bereiche, ein anschließendes Abkühlen stellt den Kontrast und die Auslesbarkeit des Codes her, da die blaue Farbe zurückkehrt.

 

Die Etiketten mit den versteckten oder verzerrt sichtbaren QR Codes zu fälschen, sei sehr aufwendig, sagt Pretsch: „Eine Fälschung unserer Echtheitszertifikate erfordert viel Knowhow und technische Raffinesse; allein die Nachprogrammierung eines verzerrten Musters ist eine Herausforderung.“

 

Neben der neuen Färbetechnik ist es auch möglich, ein Logo oder ein Symbol einzugravieren, und dieses durch das Programmieren vorübergehend entweder unsichtbar zu machen oder es durch eine temporär sichtbare Information zu verschlüsseln, so dass ein Produktfälscher dieses Sicherheitsmerkmal übersieht oder fehlinterpretiert.

 

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF Förderkennzeichen 03V0043). Zu sehen sind die neuen Etiketten und das Verfahren auf der Hannover Messe vom 8. bis 12.4. 2013 am Stand der BAM (Halle 2, A18).

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Tetra Pak: Unternehmen präsentiert Fortschritte beim Umweltschutz

 

Tetra Pak hat 2012 nach eigenen Angaben gute Fortschritte beim Erreichen seiner selbst gesteckten Umweltziele gemacht. Auch im Hinblick auf das übergeordnete Vorhaben, eine vollständig nachhaltige Verpackung anzubieten, bei der nur erneuerbare Materialien mit minimaler Umweltbelastung und 100-prozentiger Wiederverwertbarkeit zum Einsatz kommen, kann das Unternehmen Erfolge vorweisen.

 

Vor zwei Jahren hatte sich Tetra Pak im Rahmen einer Zehn-Jahres-Strategie ehrgeizige Ziele gesetzt, um seine Umweltstrategie weiter voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Initiative stehen drei Kernbereiche: ökologischer Fußabdruck, nachhaltige Produkte und Recycling.

 

Die globale Recycling-Rate für gebrauchte Tetra Pak-Kartons ist im Jahr 2012 um 10 % gestiegen – von 528 auf 581 kt. Dies entspricht 22,9 % der Gesamtmenge der weltweit verkauften Tetra Pak-Getränkekartons. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2012 rund 3,6 Milliarden Tetra Pak-Verpackungen mehr recycelt Dabei bleiben Luxemburg und Belgien mit Recycling-Raten von über 80 % sowie Deutschland mit einer Recycling-Rate von ca. 65 % die Top-Performer.

 

2012 stieg zudem die Anzahl der Tetra Pak-Verpackungen mit biobasierten Polymerverschlüssen aus Zuckerrohr auf 610 Mill. – ausgehend von 80 Mill. im Jahr 2011. Nestlé und Coca-Cola gehören zu den ersten Unternehmen, die diese Tetra Pak-Verpackungen in Südamerika auf den Markt bringen. Das Ergebnis: 2012 trugen 26,4 Milliarden Tetra Pak-Verpackungen in 39 Ländern weltweit das FSC-Siegel, was einem Anstieg von 40 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

 

Weiterhin konnte Tetra Pak die Nutzung von FSC-zertifiziertem Karton von 34 % in 2011 auf 38 % steigern, liegt aber hinter seinem Zwischenziel von 50 %. Zurzeit versucht das Unternehmen, die internen Systeme besser auf Angebot und Nachfrage auszurichten, und arbeitet auch weiterhin mit Lieferanten und anderen Stakeholdern daran, den Zugriff auf FSC-zertifizierten Karton zu steigern.

 

Erste Zahlen belegen nach Unternehmensangaben, dass die CO2-Emissionen bei den unternehmenseigenen Abläufen 2012 um 2 kt (im Vergleich zum Ausgangswert in 2010) gesenkt wurden – trotz eines Produktionsanstiegs von 9,5 % im selben Zeitraum.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Bosch Packaging: neue Vial-Füll- und Verschließmaschine vorgestellt

 

Bosch Packaging Technology ermöglicht mit der neuen Füll- und Verschließmaschine MLF 5088 eine Ausbringung von bis zu 400 Vials pro Minute mit integrierter 100 Prozent In-Prozess-Kontrolle (IPK). Die Neuentwicklung aus der bewährten MLF-Reihe füllt und verschließt Injektionsflaschen in einem Verarbeitungsbereich von 2 bis 100 Millilitern. Sie eignet sich für die Verarbeitung von Pharmazeutika in wässrigen und niedrigviskosen Lösungen.

 

Alle Vials werden direkt vor und nach der Füllstation gewogen. Durch Vergleich der beiden Messwerte lässt sich im Anschluss das absolute Füllgewicht ermitteln. Bei abweichenden Mengen reguliert die Maschine das Volumen automatisch nach.

 

Ein neu zum Patent angemeldetes Verfahren setzt die Behältnisse besonders schonend auf die IPK-Waagen. Dank der neuen schlanken Bauweise ist die MLF 5088 selbst bei geschlossener Barriere komplett von vorne bedienbar. Dadurch lassen sich beispielsweise Pumpen an den Füllstationen einfach und sicher einsetzen. Dies führt zu besserem Bedienkomfort sowie zu höchstmöglichem Schutz für das Produkt.

 

Eine weitere Neuerung ist der tragende und strömungsfreundlich gestaltete Transport der Vials, der erstmals in einer 100 Prozent IPK-Maschine zur Verwendung kommt. Die Vials werden dabei von Formatzellen durch die Maschine getragen, was eine sehr sichere Führung der Behältnisse mit sich bringt.

 

Die MLF 5088 verfügt über eine Kombifüllstation mit acht Dosierstellen. Sie versetzt die Maschine in die Lage, auf derselben Station sowohl Kolben-, Peristaltik- und Rollmembranpumpen als auch das Zeitdruck-Füllsystem zu betreiben. Damit deckt die Füll- und Verschließmaschine bis zu 99 Prozent aller verwendeten Füllsysteme für pharmazeutische Anlagen ab.

 

Eine Kombination mit den unterschiedlichen Barrieresystemen ist ebenfalls möglich: Die MLF 5088 eignet sich sowohl für Restricted Access Barrier Systems (RABS) und Isolatoren als auch für closed RABS (cRABS) bei toxischen Produkten und Containment-Systemen.

 

Als erstes Modell ihrer Baureihe verfügt die MLF 5088 über eine kontinuierlich arbeitende Stopfenstation. Anhand eines Segmentrads erfolgt die Übertragung vom getakteten in den kontinuierlichen Transport. Dieser Transfer legt die Basis für den Einsatz der Stopfenstation. Die MLF 5088 ist linientauglich und lässt sich mit vorgeschalteter Waschmaschine, Sterilisiertunnel und nachgeschalteter Bördelmaschine kombinieren.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

21.03.2013

Rexam: Neues Werk in der Schweiz

 

Der Hersteller von Getränkedosen Rexam Beverage Can kündigt den Bau eines neuen Werks im schweizerischen Widnau an. Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit wachsende Nachfrage nach Energy-Drinks. In der neuen Produktionsstätte wird Rexam für den österreichischen Getränkehersteller Red Bull Slim und Sleek Dosen in zahlreichen Größen fertigen.

 

Als so genanntes „Wall-to-Wall“ Werk wird es direkt neben dem Red Bull Abfüllbetrieb Rauch gebaut. Das neue Werk soll im Frühjahr 2015 eröffnen und etwa 120 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Es ist das erste Getränkedosenwerk von Rexam in der Schweiz.

 

Rexam investiert rund 133 Millionen Euro in den Bau des neuen Werks. Durch die unmittelbare Nähe zum Abfüllbetrieb wird das Transportaufkommen zum und vom Werk minimiert, Logistikkosten werden gesenkt und die Umweltbilanz der Getränkedose wird weiter verbessert.

 

Quelle. Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.03.2013

Quadpack: Technotraf übernommen

 

Der Kosmetikverpackungshersteller Quadpack Group hat den Hersteller von Holzkomponenten für die Kosmetikverpackung Technotraf übernommen.

 

Technotraf wurde 1983 mit Sitz in Torelló/Katalonien gegründet. Das Unternehmen beschafft sein Rohmaterial aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft und verarbeitet es in seiner 10.000 m2 großen Produktionsstätte. Ausgestattet mit Drechseln und Fräsmaschinen mit computerunterstützter numerischer Steuerung (CNC), fertigt es kundenspezifisch Kappen für Parfumflakons, Tiegel und Flaschen als auch Compactdosen, die Make-up-, Pafümerie- und Kosmetikverpackungen ergänzen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.03.2013

Bizerba: neues Mitglied der Geschäftsführung

 

Der Anbieter von Lösungen für Wägetechnologie Bizerba GmbH & Co. KG erweitert zum 01. April 2013 die Geschäftsführung. Stefan Junker übernimmt zunächst die weltweite Verantwortung für die Bereiche Informationstechnologie und Supply Chain Management. Im September wird er zusätzlich die Aufgaben von Matthäus Holderied übernehmen, der nach knapp 20 Jahren in der Geschäftsführung zum 31. August 2013 in den Ruhestand geht.

 

Stefan Junker war seit 2011 als CFO für die Münchner Spheros Gruppe tätig, nachdem er über 10 Jahre führende Positionen bei der Sennheiser electronic GmbH & Co. KG innehatte, zuletzt als Geschäftsführer Controlling und Finanzen. Zudem sammelte der 43-Jährige Betriebswirt in anderen beruflichen Stationen Auslandserfahrungen u. a. in China und Mexiko.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.03.2013

EasyFairs: Verpackung Schweiz 2013 in Zürich

 

Vom 17. – 18. April 2013 öffnet die Schweizer Fachmesse für Verpackungslösungen, Prozesse & Design Verpackung Schweiz in Zürich ihre Türen. Rund 200 Aussteller haben sich für die Veranstaltung angemeldet. 2012 kamen rund 4000 Besucher auf die Messe.

 

Geführte Messerundgänge, Guided Tours als Angebot für Besucher, Fachvorträge in den learnShops und spannende Workshops runden das Programm ab.Erstmals präsentiert EasyFairs in Kooperation mit dem Swiss Venture Club (SVC) den Business Service Park - ein spezieller Treffpunkt für Dienstleistungen für alle Branchen.

 

Fachvorträge und Präsentationen beschäftigen sich u. a. mit Themen wie Neuromarketing, Augmented Reality, Convenience Verpackungen und Foodwaste.

 

Der Workshop Verpackungsdesign wird das Thema 3D-Produkt-Verpackungsdesign behandeln und der Frage nachgehen, wie Produkte und Verpackungen am Computer selbst gestaltet werden können.

 

Die Sonderschau Pimp my Package zeigt auf, wie mit einfachen Mitteln und unbegrenzter Kreativität individuelle Verpackungslösungen entstehen können.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

20.03.2013

Faller: Umsatz in 2012 gestiegen

 

Die August Faller KG, Systemanbieter von Faltschachteln, Packungsbeilagen, Etiketten und Kombiprodukten für die Pharma- und Healthcare-Industrie blickt auf eine stabile Geschäftsentwicklung im Jahr 2012 zurück. Die Faller Gruppe erzielte 2012 einen Umsatz von 110,2 Mill. Euro. Die August Faller KG erreichte mit 100,6 Mill. Euro dabei ein moderates Wachstum. 2011 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 100 Mill. Euro gemeldet.

 

Ab Herbst 2013 will Faller die Produktion von Standard-Faltschachteln im polnischen Lodz aufnehmen und dort 35 Arbeitsplätze schaffen. Für die August Faller KG plant die Unternehmensgruppe in 2013 ein Investitionsvolumen von etwa 10 Mill. Euro.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

19.03.2013

Kobusch UK: Neue Flachfolienextrusionsanlage für rPET vorgestellt

 

Mit der Montage einer neuen Inline-Sheet-Anlage in Stanley, schließt Kobusch UK, Mitglied der Sun Capital Partners, Inc., im Frühjahr 2013 die geplante Expansion im Bereich rPET ab. Kernkomponente der Expansion ist eine Vacurema-Recyclinganlage von Erema. Die Extrusionsnachfolge liefert die SML Maschinen GmbH. Mit der neuen Anlage wird Kobusch UK zukünftig 100 Prozent lebensmitteltaugliche rPET-Flachfolien produzieren können. Der so erweiterte Maschinenpark wird dann einen Durchlauf von bis zu 1.400 kg/h ermöglichen.

 

Sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren den Anteil an Folien mit Rezyklatanteil kontinuierlich ansteigen lassen. Vorteil der von Kobusch UK in der neuen Extrusionsanlage verwendeten Technologie ist laut Hersteller, dass durch effiziente Dekontamination lebensmitteltaugliche rPET Monolayer Folie direkt aus PET Bottle Flakes hergestellt werden könne. Auf die in herkömmlichen ABA Mehrschichtfolien eingesetzte Deckschicht aus PET Neuware kann somit verzichtet werden.

 

Auch die gesteigerte Wertschöpfung durch eine direkte Produktion der Flachfolie ohne den Zwischenschritt der Granulierung ist ein weiterer Vorteil.

 

Kobusch UK ist in Großbritannien mit drei Standorten vertreten. Bereits seit 2008 betreibt das Unternehmen eine Inline-Sheet-Anlage in Livingston, mit einer Technologie zur direkten, einstufigen Verarbeitung. Die Anlage verarbeitet Post-Consumer PET Bottle Flakes und eigene Produktionsabfälle von Kobusch mit einer direkt anschließenden Flachfolien-Nachfolgeeinrichtung bei einem Durchsatz von ca. 1.000 kg/h zu lebensmitteltauglicher rPET Folie für die Herstellung von thermogeformten PET Trays.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

19.03.2013

B&R China: User Meeting in Shanghai

 

Rund 100 Teilnehmer haben das User Meeting des auf Industrieautomatisierung spezialisierten Unternehmen B&R China in Shanghai Ende 2012 besucht. Vor allem zwei Trendthemen prägten die Veranstaltung: zum einen die Energieeffizienz, zum anderen die intelligente Automatisierung.

 

Chen Zhiping, Zhou Jing sowie Fan Huifang, Abteilungsleiter bei B&R China, hielten Vorträge zu verschiedenen Themen. Sie sprachen über die Entwicklung webbasierter Systemanwendungen, über das Projektmanagement elektrischer Systeme sowie den System Diagnose Manager (SDM). Der Anwender profitiert mit dem SDM von jederzeit weltweit abrufbaren Informationen zur Hard- und Software.

 

Auch die neuesten Lösungen und Produkte von B&R wurden den Teilnehmern des User Meetings vorgestellt. Dazu zählte die Smart-Engineering-Philosophie mit Automation Studio 4, das trotz stetig steigender Produktkomplexität hilft, die Anforderungen an geringe Entwicklungskosten und eine kurze Time-to-Market zu erfüllen.

 

Auch die Lösung für das Energiedatenmanagement, Aprol EnMon, wurde präsentiert. Die Lösung unterstützt Anwender bei der Umsetzung der ISO 50001 und hilft ihnen, durch Verbesserung der Energieeffizienz finanzielle Einsparungen zu erzielen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

19.03.2013

Herma: Recycling von Etiketten-Unterlagenpapier

 

Silikonisiertes Unterlagenpapier fällt überall dort an, wo etikettiert wird: in großen Mengen zum Beispiel in der Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie und in der Logistikbranche. Obwohl bislang meist als Abfall entsorgt, ist es eigentlich ideal geeignet, um es wieder aufzubereiten – und damit das Klima zu schonen. Der Selbstklebespezialist Herma GmbH aus Filderstadt hat 2012 gemäß dem Zertifikat der Organisation Cycle4Green (C4G; www.cycle4green.eu) rund 185 Tonnen nicht mehr benötigtes Unterlagenpapier aus der Haftmaterialproduktion einem speziellen Recycling zugeführt.

 

Mit Hilfe von C4G und dem Papierhersteller Lenzing entstanden daraus Etikettenpapier und neues Unterlagenpapier, was beides unter anderem auch wieder von HERMA eingesetzt wird. Hätte man diese Produkte in gleicher Menge aus Frischfasern produziert, wären im Vergleich zum Recycling mehr CO2-Emissionen in Höhe von rund 428 Tonnen angefallen.

 

Die Herausforderung, Unterlagenpapier zu recyceln, ist erst seit etwa vier Jahren technisch gelöst. Davor war es nicht möglich, das Silikon wirtschaftlich herauszulösen. Herma war 2010 das branchenweit erste Unternehmen, das sich an der Initiative C4G beteiligte, die speziell für diese Art von Recycling gegründet wurde. Durch das insgesamt von C4G im Jahr 2012 europaweit gesammelte Unterlagenpapier wurden etwa 7.000 Tonnen CO2 eingespart.

 

EU-weit fallen jedes Jahr etwa 360.000 Tonnen an silikonisiertem Unterlagenpapier an, der größte Teil davon bei den Unternehmen, die Etiketten aufbringen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

18.03.2013

Mosca: Online-Shop für Umreifungsmaschinen eröffnet

 

Die Maschinenfabrik Gerd Mosca AG hat anfang März 2013 einen neuen Online-Shop für Umreifungsmaschinen eröffnet. Der Shop ist direkt über den Unternehmensauftritt www.mosca.com zu erreichen. Die ersten Gebrauchtmaschinen stehen bereits online. In den kommenden Wochen sollen außerdem Verbrauchsmaterialien, also diverse Umreifungsbänder, und verschiedene Modelle der Waldbrunner Standardmaschine RO-M Fusion folgen.

 

Im neuen Shop können sich Interessierte direkt über alle aktuell verfügbaren Gebrauchtmaschinen, beispielsweise ehemalige Vorführmodelle aus Probestellungen oder Messemaschinen, informieren. Eine Beschreibung gibt detailliert an, in welchem Zustand sich die jeweilige Maschine befindet, auch der Preis ist auf den ersten Blick ersichtlich. Für die Dauer von zwei Wochen kann man sich auf Wunsch jede Maschine reservieren lassen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

18.03.2013

Haver & Boecker: Investition in Brasilien

 

Die Haver & Boecker Latinoamericana (HBL), brasilianische Tochtergesellschaft der Haver & Boecker OHG Maschinenfabrik und Drahtweberei, hat in Monte Mor/Campinas in der Nähe von Sao Paulo ein neues Firmengebäudes eingeweiht.

 

Die Gebäudeerweiterung ist Teil eines Investitionsprogramms der letzten Jahre, das darauf abzielt, den gestiegenen Anforderungen des brasilianischen und lateinamerikanischen Marktes gerecht zu werden. So konnte der Umsatz in Brasilien in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt werden. Der steigende Anteil von Engineeringleistungen erforderte nach Angaben des Unternehmens die Erweiterung der Bürofläche auf mehr als 1.500 Quadratmeter.

 

Die Haver-Gruppe hat darüber hinaus die Haver & Boecker Holding Americas gegründet, um alle Tochtergesellschaften in Nord- und Lateinamerika technisch, finanziell und kommunikativ zu unterstützen. Die Holding wird von Adrián Gamburgo geführt, der seit Jahren Geschäftsführer von Haver & Boecker Latinoamericana war. Diese Aufgabe nimmt nun Rodrigo Campos wahr.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.03.2013

Panther-Gruppe: Energiemanagement der Papierfabrik Meldorf zertifiziert

 

Die Papierfabrik Meldorf in Tornesch, Teil der Panther Packaging GmbH & Co. KG, hat jetzt die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 erhalten.

 

Die DIN EN ISO 50001 beschreibt eine weltweit gültige Norm, die beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützt. Zum Energiemanagement zählen neben einem Energiedatenmanagement und der Umsetzung einzelner technischer Maßnahmen vor allem strategische und organisatorische Managementansätze.

 

Die jüngste Zertifizierung der Papierfabrik Meldorf ergänzt das Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitsmanagement; nach den Normen DIN EN ISO 9001 und 14001 wie auch nach FSC-Standard sind die Papiermacher bereits zertifiziert.

 

Die Papierfabrik Meldorf stellt Wellpappenrohpapiere (WeissLiner, Testliner, Hartwelle) mit unterschiedlichsten Eigenschaften her. Auch kundenspezifische und alternative Papiere mit Substitut-Charakter werden hier entwickelt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.03.2013

SSI Schäfer: Software für manuelle Lager

 

Mit Wamas Go! bietet die SSI Schäfer / Fritz Schäfer GmbH jetzt auch ein Standard-Lagerverwaltungssystem für manuelle Lager von kleinerer bis mittlerer Größe an.

 

Wamas Go! Übernimmt die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Waren-, Informations- und Ressourcenströme. In der Funktion des Lagermanagements überwacht und optimiert die Software die Transportaufträge und die Lagerbestände. Gleichzeitig lassen sich alle Lager-, Transport- und Geschäftsprozesse dokumentieren und optimieren, was die Transparenz des Unternehmens erhöht.

 

Dank der Releasefähigkeit von Wamas Go! erhält der Kunde zudem Investitions- und Kostensicherheit. Die Software ist darüber hinaus modular Erweiterbar. Das bedeutet, dass die Kunden ihr Basis-Paket mit zusätzlichen Funktionen individuell ergänzen können. Je nach Bedarf wächst die Logistiksoftware entsprechend ihrer Bedürfnisse mit.

 

Wamas Go! passt sich den Prozessen bei manuellen Lagersystemen an und kann sowohl einen als auch mehrere Lagerstandorte abbilden. Es werden Kommissioniertechnologien über Belege oder beleglos über mobilen Datenfunk gesteuert. Retouren werden abgebildet und Auslagerstrategien festgelegt, unterstützt durch die Anbindung von stationären sowie mobilen Druckern für Etiketten, Listen und Auswertungen.

 

Quelle: Daniel Bonna via http://www.packreport.de

 

15.03.2013

Schütz: FSSC-Zertifizierung für Lebensmittelsicherheit

 

Der Hersteller industrieller Großverpackungen Schütz GmbH & Co. KGaA lässt seine Werke weltweit nach FSSC 22000 (Food Safety System Certification) zertifizieren. Der neu geschaffene Schütz Standart Foodcert steht für Lebensmittelsicherheit von Schütz IBCs und PE-Fässern, die über gesetzliche Anforderungen hinaus geht.

 

Schütz Foodcert IBCs und Fässer erfüllen nicht nur alle Vorgaben des internationalen Lebensmittelrechts. Sie berücksichtigen auch zahlreiche zusätzliche Maßnahmen zur Risikominimierung, werden kundenspezifisch sowie just-in-time gefertigt und sind rückverfolgbar.

 

Vor diesem Hintergrund lässt Schütz weltweit sukzessive alle Produktionsstätten nach der neuesten Industrienorm FSSC 22000 (Food Safety System Certification, basierend auf ISO 22000 in Verbindung mit PAS 223) zertifizieren. Die Standorte in Selters (Deutschland), Killala (Irland), Montlingen (Schweiz), Moerdijk (Nierderlande), Marcoussis (Frankreich), Doraville (USA)‚ Guarulhos (Brasilien), Shanghai (China), Tianjin (China) und Nilai (Malaysia) haben dies bereits erfolgreich abgeschlossen. Weitere Werke befinden sich in den entsprechenden Vorbereitungen und folgen in Kürze.

 

Diese Systemzertifizierung wird von der GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannt, einem internationalen Zusammenschluss führender Produzenten und Händler von Lebensmitteln. Die Initiative setzt sich besonders für Verbrauchersicherheit und Zusammenarbeit innerhalb der Produktionskette ein.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.03.2013

SIG Combibloc: Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeitsprojekte

 

Die SIG Combibloc Group AG setzt auf gezielte Einzelprojekte zur Verbesserung seiner Umweltbilanz.

 

2009 hat sich SIG Combibloc zum Ziel gesetzt, bis 2015 die CO2-Emissionen in den Packstoffwerken weltweit um 40 % zu reduzieren, den Energieverbrauch um 35 % und das spezifische Abfallaufkommen um 25 %; zudem soll der Anteil von Kartonpackungen, die mit dem FSC-Label versehen sind, bis 2015 auf 40 % erhöht werden. Mitte 2012 lag der Anteil bei 16 %.

 

Die Produktionsprozesse des Unternehmens wurden dementsprechend unter Nachhaltigkeitsaspekten optimiert. So konnte der Energieverbrauch nach Angaben des Unternehmens spürbar gesenkt werden. Zusätzlich optimiert SIG Combibloc die Infrastruktur in seinen Gebäuden und verbessert die Kühlsysteme.

 

Ende 2009 war SIG Combibloc nach eigenen Angaben der erste Hersteller von Kartonpackungen, der weltweit alle Produktionswerke nach den Kriterien des FSC für einen durchgehenden Produktkettennachweis (Chain of Custody (CoC) zertifiziert hatte und bis heute hat. Das war die Voraussetzung dafür, dass SIG Combibloc Kunden weltweit Kartonpackungen anbieten kann, die mit dem Label „FSC Mix“ gekennzeichnet werden dürfen (Warenzeichenlizenzcode: FSC C020428).

 

Heute sind sowohl in Europa, als auch in Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika Kartonpackungen von SIG Combibloc mit FSC-Label auf dem Markt; insgesamt über 1.600 verschiedene Produktpackungen in 21 Ländern.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.03.2013

VDMA: Intralogistikbranche weiter auf Wachstumskurs

 

Die deutsche Intralogistikbranche ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gewachsen, und zwar um 7 %. Das hat das Forum Intralogistik in Frankfurt am Dienstag bekannt gegeben. Die Branche erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 17,9 Mrd. Euro, 2011 waren es 16,7 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr 2013 schätzt das Forum ein vorsichtiges Wachstum von drei Prozent.

 

Die gute Entwicklung hat die Branche dem Inlandsgeschäft und dem Export gleichermaßen zu verdanken. Bei den größten Abnehmerländern hat sich die USA auf Platz eins vorgeschoben. Im vergangenen Jahr hatte China noch diese Position inne. Die Exporte in die USA konnten um 38 Prozent auf 986 Mill. Euro gesteigert werden. Auf Platz zwei liegt wie im Vorjahreszeitraum Frankreich mit 818 Mill. Euro (plus 14 Prozent). Die deutschen Exporte nach China sind um 22 % zurückgegangen und liegen mit einem Wert von 791 Mill. Euro auf dem dritten Rang.

 

In der Aufschlüsselung nach Regionen gehen die meisten deutschen Intralogistikprodukte nach wie vor in die EU sowie die anderen europäischen Staaten. Zuwachsraten von elf und 13 Prozent zeugen von einer stabilen Nachfrage. Das stärkste Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten der Nahe und Mittlere Osten (713 Millionen Euro) und Australien (340 Millionen Euro) mit jeweils 47 Prozent sowie Nordamerika (1.162 Millionen Euro) mit 37 Prozent. Die Ausfuhr nach Asien wies einen leichten Rückgang auf.

 

Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Intralogistikanbieter auf Platz drei und haben damit Japan wieder auf Platz vier verwiesen. Größere Umsätze erwirtschaften nur noch die Intralogistikhersteller in China und in den USA. Die positive Umsatzentwicklung hat sich auch auf die Beschäftigtenzahlen ausgewirkt: 2012 arbeiteten 110.700 Menschen in der deutschen Intralogistik. Das sind knapp drei Prozent mehr als 2011.

 

Neben den positiven Entwicklungen der deutschen Intralogistikbranche vermeldete der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Logistiksysteme auch eine Veränderung auf Verbandsebene. „Um ein klares Bekenntnis zur Branche zu geben und den Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung zu tragen, hat der Vorstand des Fachverbands beschlossen, den Namen des Fachverbands in ‚Fördertechnik und Intralogistik‘ zu ändern“, gab Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Logistiksysteme und Geschäftsführender Gesellschafter der J.D. Neuhaus GmbH & Co. KG, bekannt.

 

Das Forum Intralogistik wird innerhalb des Fachverbands als interdisziplinärer Intralogistik-Think-Tank weitergeführt, der vor allem die Aufgabe hat, die Auswirkungen der globalen gesellschaftlichen Entwicklungen auf die Intralogistik und ihre Technologien zu diskutieren.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.03.2013

Bosch Packaging Technology: 16 % Wachstum in 2012

 

Bosch Packaging Technology konnte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 914 Mill. Euro erzielen. Das waren 123 Mill. Euro oder 16 % mehr als 2011. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im gleichen Zeitraum um 6 % auf rund 5 000.

 

Für das Jahr 2013 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich. Der für das Unternehmen relevante Weltmarkt für Verpackungsmaschinen ist im vergangenen Jahr um 6 % gewachsen.

 

Der Pharmamarkt, in dem Bosch Packaging Technology knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes erwirtschaftet, soll in den kommenden Jahren zudem weiter stark wachsen. Bis 2015 werde ein Marktvolumen von 1,1 Billionen Euro erwartet. Vor zwei Jahren waren es noch 850 Milliarden Euro.

 

Jeden zweiten Euro setzt Bosch darüber hinaus mit Anlagen für die Nahrungsmittelindustrie um. Auch hier wächst der Bedarf, denn in immer mehr Ländern wird erkannt, dass durch geeignete Verpackungen Nahrungsmittel länger haltbar sind.

 

Bosch Packaging Technology hat 2012 die internationale Präsenz weiter verstärkt. Die weltweite Ausrichtung ist dabei von grundsätzlicher Bedeutung, denn mehr als 90 % des Umsatzes werden außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Inzwischen ist rund die Hälfte der Mitarbeiter des Unternehmens im Ausland tätig, insgesamt in mehr als 15 Ländern mit über 30 Standorten.

 

Dabei spielt Asien eine herausragende Rolle. In dieser Region erwirtschaftet Bosch Packaging Technology inzwischen ein Viertel des Gesamtumsatzes und erwartet in den kommenden fünf Jahren ein zweistelliges Umsatzwachstum. Im indischen Verna im Bundesstaat Goa hat im Jahr 2012 ein neues Werk seinen Betrieb mit 130 Mitarbeitern aufgenommen. Das Geschäft in Indien entwickelt sich derzeit mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als 30 Prozent.

 

Im vergangenen Jahr erzielte Bosch Packaging zudem in Afrika sechs % seines Gesamtumsatzes. 2013 sollen es acht werden. Auch aus diesem Grund hat Bosch einen weiteren Vertriebs- und Servicestandort in Ägypten gegründet. In den kommenden Jahren soll darüber hinaus das Geschäft vor allem südlich der Sahara weiter ausgebaut werden.

 

Der Umsatz von Bosch Packaging Technology ist 2012 auch in Nordamerika leicht gewachsen.

 

Ergänzend zum Engagement außerhalb Deutschlands werden auch deutsche Standorte ausgebaut. Am Standort Crailsheim in Baden-Württemberg wurden 2012 insgesamt 13 Millionen Euro investiert. Nach dem Bezug einer neuen Montagehalle mit einer Fläche von 6 600 Quadratmetern wird Mitte 2013 ein weiterer Neubau für Büroräume mit einer Fläche von 2 200 Quadratmetern fertiggestellt. Dadurch entstehen 70 neue Arbeitsplätze im Landkreis Schwäbisch Hall, der Großteil in Montage und Entwicklung.

 

Im vergangenen Jahr hat Bosch Packaging Technology mit der Übernahme von Eisai Machinery, dem Maschinengeschäft der japanischen Eisai Co., Ltd., mit 120 Beschäftigten die Kompetenz im Bereich der Inspektionen erweitert. Im Herbst 2012 wurde zudem die Übernahme der Ampack GmbH aus Königsbrunn bei Augsburg mit 250 Mitarbeitern vollzogen. Zum Portfolio gehören Becher- und Flaschenabfüllmaschinen sowie Dosiersysteme und Peripheriemaschinen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.03.2013

Keba: Übernahme von Delem

 

Der österreichische Automationsspezialist Keba AG erwirbt die Mehrheitsanteile von Delem B.V. mit Sitz in Eindhoven/Niederlande, einem in der Automatisierung von Abkantpressen tätigen Unternehmen. Der entsprechende Vertrag wurde am 26.2.2013 unterzeichnet.

 

Delem bleibt ein selbständiges Unternehmen innerhalb der KEBA Gruppe, die operative Führung verbleibt beim bisherigen Management-Team.

 

Der Industrieautomationsbereich der KEBA erweitert durch die Übernahme von DELEM seine derzeitigen Branchensegmente Kunststoff, Robotik, Verpackung und mobiles Bedienen / Human Machine Interface um das Segment Blechbearbeitung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

14.03.2013

Illig: nimmt an Chinaplas 2013 teil

 

Auf der diesjährigen Chinaplas vom 20. bis 23. Mai in Guangzhou/China präsentiert die IlligMaschinenbau GmbH Co. KG ihre Thermoform-Rollenautomaten der Baureihen RDM-K und RDK. Die RDM-K-Maschinen sind speziell für die Serienproduktion von Bechern der unterschiedlichsten Form und Größe aus thermoplastischem Folienmaterial ausgelegt.

 

Ebenfalls aus Folien, bereitgestellt als Rollenmaterial, produzieren die Thermoformer der Bauart RDK Schalen, Trays und Klappverpackungen, wie sie u. a. zum Schutz von Lebensmitteln beim Transport und bei der Präsentation im Supermarktregal benötigt werden. Auf dem Chinaplas-Messestand entstehen mit einer RDM 70K, Formfläche 680 x 300 mm², Becher aus Apet – mit einem 18-fach-Werkzeug stündlich fast 45.000 Becher.

 

Ebenfalls aus Apet entstehen auf einer RDK 80 IC (Formfläche 756 x 565 mm²) Schalen, hergestellt mit einem Zehnfach-Werkzeug und mit 50 Takten pro Minute. Mit dem Zusatz „IC“ werden Maschinen gekennzeichnet, die mit dem „ILLIG Intelligent Control Concept“ ausgestattet sind. Dieses neue Steuerungskonzept unterstützt den Anwender, die hohe Leistungsfähigkeit der servomotorisch angetriebenen Thermoformer in vollem Umfang auszuschöpfen und hebt somit das Thermoformen auf ein höheres Niveau.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

13.03.2013

GfK-Studie: Deutsche Verbraucher wollen unabhängige Nachhaltigkeitssiegel

 

Unternehmen, die mit Ökologie und Nachhaltigkeit werben, sollten ihr Engagement “schwarz auf weiß” beweisen können. Das ist die Meinung von 80,1 % der Deutschen, ermittelt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von PEFC Deutschland e.V. Vier von fünf Bundesbürgern halten firmenunabhängige Zertifikate für diesen Nachweis geeignet.

 

Das Zertifikat der unabhängigen Waldzertifizierungsorganisation PEFC garantiert eine nachhaltige Herkunft des eingesetzten Holzrohstoffs und schließt umstrittene Quellen aus. Dabei lässt PEFC neben dem Wald auch die gesamte Prozesskette bei der Herstellung eines Produkts zertifizieren und durch unabhängige Gutachter, wie zum Beispiel dem TÜV, kontrollieren. Jede zertifizierte Firma erhält eine eigene Kennziffer und wird Teil einer transparenten Produktion, vom Forstunternehmer bis zur Druckerei.

 

Dieser lückenlose Nachweis, verbildlicht durch das PEFC-Label, schützt Unternehmen vor dem Vorwurf, Holzrohstoffe aus Raubbau oder illegalem Einschlag einzusetzen.

 

Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

13.03.2013

DLG-Akademie: Grundlagenseminar Sensorik

 

Die Akademie der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) bietet im Rahmen ihres Fortbildungsprogramms ein Grundlagenseminar Sensorik an. Die Veranstaltung findet am 11. April 2013 im DLG-Sensorikzentrum in Frankfurt am Main statt. Das Seminar richtet sich an Personen, die bisher wenig oder keine Erfahrungen im Bereich Lebensmittelsensorik gesammelt haben. Es ist produktübergreifend und geeignet für berufliche Quer- und Neueinsteiger, Personen aus Produktion, Marketing oder auch Vertrieb und Verkauf. Anmeldeschluss ist der 19. März 2013.

 

Ziel des Seminars ist es, grundlegende Kenntnisse der Lebensmittelsensorik (Theorie und praktische Übungen) zu erlernen und sensorische Methoden und Prüfverfahren (gestützt durch praktische Anwendungsbeispiele) kennenzulernen. Dazu zählen praktische Übungen zur Hedonik und Methoden wie Dreieckstest, Duo-Trio-Test, Paarweise Vergleichsprüfung, Rangordnungsprüfung und beschreibende Prüfungen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

12.03.2013

BCME: Getränkedosenabsatz gestiegen

 

Der europäische Verband der Getränkedosenhersteller, Beverage Can Makers Europe (BCME), verzeichnet für 2012 eine erneute Steigerung auf rund 1,4 Milliarden verkaufte Getränkedosen deutschlandweit. Das sind rund 25 % mehr als im Vorjahr.

 

Davon fiel eine Zunahme von 21,7 Prozent auf Dosen für Bier und von 26,1 Prozent auf Dosen für Softdrinks. Damit liegt der Verkaufszuwachs der Getränkedose in Deutschland nach Angaben des Verbands weit über dem europäischen Durchschnitt. Insgesamt wurden in Europa 59 Milliarden Dosen für Softdrinks und Bier produziert, eine Steigerung von 3,7 % im Vergleich zu 2011. 

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

12.03.2013

Sato Germany: neuer Firmensitz in Heidelberg

 

Der Anbieter von Systemen für die automatische Identifikation und Datenerfassung Sato Germany GmbH hat seine Niederlassungen Raunheim und Heidelberg an einem neuen Standort zusammengeführt. Am neuen Firmensitz in Heidelberg sind seit dem 11. März sowohl das Vertriebs- und Marketingteam, Customer Service als auch das Management des Unternehmens ansässig.

 

Darüber hinaus richtet Sato ein eigenes Service-Zentrum mit Werkstatt in Hilden ein. Neben der kundenspezifischen Konfiguration von Druckern übernimmt das Tech-Office-Team in Hilden unter anderem auch Materialtests, Serviceaufträge und Reparaturen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

08.03.2013

CCE und ICE 2013 München

50 Eintrittsgutscheine für PBC-Mitglieder

Mit freundlicher Unterstützung des Messeveranstalters Mack Brooks Exhibitions Ltd, freut sich der Packaging Business Club, 50 Eintrittsgutscheine zur Verfügung stellen zu können...

 

CCE International

Corrugated & Carton Exhibition

19. - 21. März 2013

Messe München

 

ICE Europe

International Converting Exhibition

19. - 21. März 2013

Messe München

... wer also noch keine Karte hat oder nun spontan nach München zu diesen beiden Messen reisen möchte, sollte sich beeilen!

So geht's:

  1. Senden Sie einfach eine Nachricht über XING an den Gruppen-Moderator Daniel Bonnal mit dem Betreff "Eintrittsgutschein CCE / ICE München".
  2. Im Text geben Sie dann einfach bitte Ihren vollständigen Namen und Ihre E-Mail-Adresse an.
  3. Am 15./16.03.2013 erhalten Sie dann per E-Mail eine Nachricht mit Ihrem Gutschein-Code direkt vom Messeveranstalter, den Sie dann für die Online-Registrierung verwenden können.

 

Wir wünschen Ihnen bereits jetzt eine gute Anreise nach München und einen spannenden und informativen Messebesuch!

Beste Grüße von Ihrem Packaging Business Club

Daniel Bonnal
(Moderator)

 

07.03.2013

WPV: Branchenkonjunktur 2012 rückläufig

 

Wie die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) mit Sitz in Darmstadt mitteilen, sind die Umsätze mit Papier- und Pappewaren im vergangenen Jahr um 0,8 % gesunken. 2011 konnte die Branche noch ein Umsatzwachstum von 6,8 % verzeichnen. Insgesamt lag der Jahresumsatz 2012 bei rund 18,54 Mrd. Euro. Rund 30 % des Branchenumsatzes wurden im Ausland erzielt.

 

Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Folien ist 2012 ebenfalls zurückgegangen und lag mit 10,5 Mrd. Euro um 0,5 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz rückläufiger Umsatzentwicklung ist die Zahl der Beschäftigten in der Papierverarbeitung im vergangenen Jahr um 0,5 % auf 81.211 gestiegen.

 

Während der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Branchen-Geschäftsklima-Index für die Papier-, Karton- und Pappeverarbeitung in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres tendenziell rückläufig war, zeigt die Stimmungskurve seit Oktober 2012 wieder nach oben. Nach den monatlichen Ifo-Erhebungen herrscht bei den befragten Betrieben zu Jahresanfang 2013 größerer Optimismus bei den Geschäftserwartungen als in den Vormonaten.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.03.2013

Schubert: neuer Online-Konfigurator für TLM-Verpackungsmaschinen

 

Der Verpackungsmaschinenhersteller Gerhard Schubert GmbH hat einen Online-Konfigurator vorgestellt, der nach den Angaben des Nutzers eine virtuelle TLM-Verpackungsmaschine „baut“. Je nachdem, welche Funktionen der Nutzer für seinen Verpackungsprozess benötigt, wählt er per „Drag & Drop“ zum Beispiel Teilmaschinen für das Gruppieren von Produkten, das Aufrichten von Schachteln, das Füllen, Verschließen und Palettieren etc. aus.

 

Auf der Arbeitsfläche setzt sich in 3D-Darstellung die resultierende Verpackungsmaschine zusammen. Weitere Ansichten und das Speichern des Ergebnisses sind ebenfalls möglich.

 

Das Konzept der TLM-Technologie von Gerhard Schubert basiert auf der Idee, intelligente Software mit einfacher Mechanik zu kombinieren. Diesen Zusammenhang macht der Konfigurator anschaulich. Der Direktlink zum Konfigurator: www.gerhard-schubert.de/de/tlm-konfigurator.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

06.03.2013

Ratioform: neue Thermoverpackungen im Sortiment

 

Der Verpackungshändler Ratioform bietet ab sofort diverse Thermoverpackungen an. Damit können temperaturempfindliche Produkte wie Lebensmittel oder Pharmazeutika sicher transportiert und verschickt werden.

 

Die faltbare Thermobox zum Beispiel isoliert mit geringer Wandstärke. Weil die aluminiumbeschichtete Verpackung flach angeliefert wird, benötigt man 80 Prozent weniger Lagerplatz im Vergleich zu herkömmlichen Styroporverpackungen. Wird die Thermobox mit Gel-Kühlkissen ausgestattet, bleibt die Temperatur im Bereich zwischen 0°C und 7°C über einen Zeitraum von bis zu 48 Stunden.

 

Für Tiefkühlprodukte eignet sich der wiederverwendbare Thermocontainer. Die Verpackung hat eine sechs Zentimeter dicke Isolierung aus extrudiertem Polystyrol, die sieben Mal besser schützt als Styropor. Wenn der Container als Komplettlösung mit Tiefkühlakkus versehen wird, können gefrorene Produkte bei minus 21°C bis zu 96 Stunden lang transportiert werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.03.2013

IFR: 2012 mehr Roboter in die USA geliefert

 

Die International Federation of Robotics IFR schätzt, – basierend auf den Ergebnissen der Quartalsstatistik – dass auch 2012 wieder mehr als 160.000 Industrieroboter weltweit verkauft wurden, fast der gleiche Wert wie 2011. Die Entwicklung in den Regionen war unterschiedlich.

 

Die Roboterlieferungen nach Amerika erhöhten sich weiter wegen der erforderlichen Automatisierung der amerikanischen Industrie. Die Verkäufe nach Asien stagnierten. Roboterlieferungen in die beiden größten Märkte Japan und Korea stagnierten oder gingen zurück während sie in den Wachstumsmärkten weiter anstiegen. Die Roboterverkäufe nach Europa gingen dagegen wegen der Schuldenkrise in der Euro-Zone zurück, so die IFR.

 

Zwischen 2002 und 2012 haben sich die weltweiten Roboterlieferungen durchschnittlich jährlich um neun Prozent erhöht. Nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 schoss die Nachfrage nach Robotern 2010 und 2011 in die Höhe. 2012 blieben die Investitionen der Elektro- und Elektronikindustrie hinter den Erwartungen zurück. Aber in den anderen Branchen hat sich der Trend zur Automatisierung fortgesetzt. Die wichtigsten Treiber der Automatisierung waren und bleiben Energieeffizienz und Leichtbaumaterialien.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.03.2013

Procap: neuer Produktionsstandort in Irland eröffnet

 

Der Hersteller von Plastikkappen und –Verschlüssen Procap hat einen neuen Produktionsstandort in Wicklow, Irland eröffnet.

 

Das Werk ist nach BRC/IoP zertifiziert und produziert momentan hauptsächlich für die pharmazeutische Industrie, vor allem Verschlüsse und Messlöffel für den Säuglingsmilchmarkt. Die Produktpalette der Anlage in Wicklow soll langfristig erweitert werden und das gesamte Produktportfolio des Unternehmens umfassen, mit Schwerpunkt auf Produktlösungen für die Getränkeindustrie.

 

Derzeit werden 60 % der Kapazität des Werks genutzt, wobei 7.800 m2 der Oberfläche eingesetzt werden: Hier sind 23 Spritzgießmaschinen in zwei Produktionshallen untergebracht. Procap möchte die Anzahl der Maschinen langfristig auf 40 erhöhen.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.03.2013

Tetra Pak: Schließung des Berliner Produktionswerkes geplant

 

Die Geschäftsleitung von Tetra Pak Deutschland hat Beratungen mit dem Betriebsrat über die Schließung des Berliner Produktionswerks aufgenommen. Als Grund nannte das Unternehmen das schwierige Marktumfeld der beiden Tetra-Pak Produktionsstandorte in Deutschland.

 

Abhängig vom Ausgang der Beratungen beabsichtigt das Unternehmen, die Produktion im Berliner Werk zum Ende des Jahres 2013 einzustellen. Wenn der Vorschlag umgesetzt wird, werden alle 195 Arbeitsplätze entfallen. Die Tetra Pak-Geschäftsleitung und der Betriebsrat werden dann einen Interessenausgleich und Sozialplan erarbeiten, um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen.

 

Der Rückgang der Nachfrage nach Getränkekartons in Deutschland hat nach Angaben des Unternehmens in den Tetra Pak Werken in Berlin und Limburg zu erheblichen Überkapazitäten geführt. In dem Zeitraum von 2004 bis 2012 ist der Absatz von Tetra Pak Getränkekartons von damals 7,5 Milliarden Packungen im Jahr auf heute rund 4,7 Milliarden Packungen im Jahr gesunken.

 

Der anhaltend intensive Wettbewerb seitens der Kunststoffindustrie und den anderen Getränkekartonherstellern, einschließlich des Markteintritts neuer Anbieter, hat sich demnach ebenso auf den Absatz von Getränkekartons ausgewirkt wie die Einführung des Pflichtpfands.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.03.2013

Opdis: App-Projekt soll Produktinformationen per Barcode-Scan liefern

 

Ist eine ganz bestimmte Lasagne nun vom Pferdefleisch-Skandal betroffen oder nicht? Diese Frage sowie andere mögliche Betrügereien bei Inhaltsstoffen von Lebensmittelprodukten sollen die Verbraucher in naher Zukunft ganz einfach über einen Barcode-Scan mit ihrem Smartphone herausfinden und klären können. Das Opdis-Projekt (Open Product Data Information System) wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert und plant, im Laufe des Jahres einen ersten Prototypen vorlegen.

 

Opdis soll den Verbrauchern deutlich mehr Kontrolle über das geben, was ihnen im Supermarkt zum Verzehr angeboten wird. Ziel ist es, ein offenes Informationssystem für Produkt- und Herstellereigenschaften zu erstellen. An Opdis sind als Projektpartner die Ascora GmbH, die snoopmedia GmbH, die Forschungsgruppe wi-mobile und die sofd GmbH beteiligt.

 

Opdis arbeitet an einer App, die sich auf dem Smartphone installieren lässt. Über einen Barcode-Scanner soll es möglich sein, Lebensmittel direkt im Regal auszulesen. Passend dazu bietet die App dann produktbezogene Informationen gezielt für die Verbraucher an.

 

Im Gegensatz zu bestehenden Apps in diesem Umfeld bietet Opdis eine neutrale und anbieterunabhängige Informationsbasis, die als Ausgangspunkt für die Erstellung einer Vielzahl von Produktinformations-Apps für Verbraucher dient. Neben Inhaltsstoffen von Produkten schließt OPDIS auch Informationen über Hersteller und Qualitätslabel ein.

 

Das Projekt steckt noch in der Planungsphase. Ein erster Prototyp wird für Mitte des Jahres erwartet.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.03.2013

Drinktec 2013: Getränkebehälter im Zeichen von Nachhaltigkeit

 

Die Ansprüche an die Verpackung von Getränken sind hoch. Die Anforderungen reichen von der Sicherung des flüssigen Inhalts über die ressourcenfreundliche Rohstoffgewinnung, die bestmögliche Produktinformation und Verbraucheransprache im Marketingsinne bis hin zur umweltschonenden Entsorgung. Nachhaltigkeitskriterien spielen eine wichtige Rolle. Diese Themen stehen im Fokus der Messe für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie Drinktec 2013, die vom 16. bis 20. September 2013 in München stattfindet.

 

Erwartet werden rund 1500 Aussteller aus etwa 70 Ländern. Rund 60 % der ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland. Gut 90 % der zur Verfügung stehenden Fläche ist bereits belegt. Erwartet werden rund 60.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.03.2013

European Bioplastics Konferenz 2013: 8. Auflage in Berlin

 

Die 8. European Bioplastics Konferenz wird am 10. und 11. Dezember 2013 in Berlin stattfinden, kündigte European Bioplastics, der Verband der europäischen Biokunststoffbranche, an.

 

Die 8. European Bioplastics Konferenz wird in 2013 zum ersten Mal auf ein spezielles Partnerschaftssystem zurückgreifen, das es allen registrierten Teilnehmern ermöglicht, ihre Termine auf der Konferenz einfach und übersichtlich zu organisieren. Dieser Service wird einige Monate vor der Konferenz zur Verfügung stehen.

 

2012 besuchten über 400 Experten aus der ganzen Welt die 7. European Bioplastics Konferenz. Die Anmeldung für die diesjährige Konferenz ist ab April 2013 möglich.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.03.2013

IK: Vereinigung unterstützt 10-Punkte-Papier zur Förderung der Wertstofferfassung

 

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. hat zusammen mit weiteren führenden deutschen Wirtschaftsverbänden ein 10-Punkte-Papier zur zukünftige Wertstofferfassung entwickelt, das im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl als Forderung an die politischen Parteien verstanden werden soll.

 

Kernforderung in diesem Zusammenhang ist die unbedingte Beibehaltung der bisher im Rahmen der Verpackungsverordnung praktizierten Produktverantwortung von Herstellern und Vertreibern. Dieses System werde seit über 20 Jahren bei der Sammlung und Verwertung von Verpackungen in Deutschland erfolgreich praktiziert. Die IK verweist in diesem Zusammenhang auf die wettbewerblichen Strukturen, die zur einen optimalen Kosteneffizienz geführt hätten sowie auf die hohen Recyclingquoten. Darüber hinaus haben die positiven Rückkopplungseffekte mit den verantwortlichen Wirtschaftskreisen zu einer Weiterentwicklung ökologischer und recyclingfähiger Verpackungen geführt.

 

Die IK sieht deshalb eine Gefährdung dieser vorzeigbaren Erfolge, wenn die Verantwortung bei der Wertstofferfassung zukünftig allein in die Hände der Kommunen gelegt würde. Steigende Kosten sowie eine stärkere Nutzung der Müllverbrennungsanlagen bei gleichzeitigem Rückgang des ökologisch vorteilhaften Recyclings wäre die Folge.

 

Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder darf das jetzige Erfolgsmodell der Produktverantwortung nicht den ausschließlich finanziellen Interessen der Kommunen geopfert werden.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

01.03.2013

Rexam: Slim-Dose für Frauen-Energydrink entwickelt

 

Der Getränkedosenhersteller Rexam Beverage Can hat in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Unternehmen Femme Natural Energy AB die Dose für deren Energy-Drink „Femme Natural Boost“ entwickelt. Die schlanke Aluminiumdose wird in Gelsenkirchen produziert und zeichnet sich durch ihr betont feminines Design aus: Rosé als Grundfarbe, eine schwarze wie handgemalt erscheinende Schrift und ein matter Decklack. Das Getränk selbst enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe und soll vorwiegend junge, gesundheitsbewusste Frauen ansprechen.

 

Femme Natural Boost wird bereits in Schweden vermarktet. Im Laufe dieses Jahres ist eine Ausweitung auf andere europäische Länder wie Deutschland, England, Frankreich, Spanien und Italien vorgesehen.



Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de



Packaging News - April 2013

30.04.2013

Forum Packbox geht in zweite Runde

 

Vom 24. bis 26. September beantworten wieder rund 1.500 Aussteller (2012: 1.466) im Messezentrum Nürnberg (fast) alle offenen Fragen entlang der Prozesskette Verpackung. Fundiert-kurzweiligen Mehrwert in Sachen Informationsaustausch, Wissensvermittlung und Networking verspricht das Forum Packbox, das sich dem Dreiklang Inspiration – Innovation – Information verschrieben hat. Die erwarteten 37.000 Verpackungsspezialisten aus Deutschland und den Nachbarländern (2012: 36.986) dürfen also gespannt sein!

 

Die Akteure der zweiten Spielzeit sind: bayern design, der Bund Deutscher Verpackungsingenieure (bdvi), das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi), der Deutsche Flexodruck Fachverband (DFTA), die Fachzeitschriften PackReport und VR Verpackungs-Rundschau, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) sowie der Verein zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL).

 

Täglich öffnet die Packbox drei Themenfenster – um 10.00, 12.15 und 14.30 Uhr – für jeweils mehrere Infoslots wie Gesprächsrunden, Präsentationen, Kurzvorträge oder Podiumsdiskussionen. So umfangreich und vielfältig wie das Messeangebot rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik ist auch der „Inhalt“ der Packbox.

 

Am Dienstag, dem ersten Messetag, geht es beim VVL unter anderem um Innovationen in der Verpackungslogistik. Wie können Ladeeinheiten optimal gegen Diebstahl oder Beschädigung gesichert werden? Wann ist Umhüllen mit Stretchfolie, wann Umreifen oder der Einsatz von Kennzeichnungstechnologien sinnvoll? Die Anwendung von Auto-ID-Lösungen in der Verpackungslogistik ist ein weiterer Schwerpunkt. RFID-Tags erfassen Ware und Palette elektronisch – „Quo vadis Europalette?“ titelt der entsprechende Kurzvortrag. Außerdem widmet sich der VVL automatischen Konzepten zum Materialnachschub.

 

Mittags übernimmt die VR Verpackungs-Rundschau die Mikrofone im Forum Packbox. Geplant ist eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema Migration. Lebensmittel werden in unterschiedlichsten Materialien aus Kunststoff, Papier, Pappe und Metall verpackt. Dabei kann es zu einem Stoffübergang von Materialkomponenten auf Lebensmittel kommen. Migrationssichere Materialien und Beschichtungstechnologien stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

 

Daran schließt sich bayern design an mit seinem Dachthema „Neue Positionen im Verpackungsdesign – zukunftsweisendes und nachhaltiges Design am Beispiel Marke, Material, Mehrwert“. Fünf Kurz-Statements widmen sich den unterschiedlichsten Facetten des Verpackungsdesigns: z. B. seiner künftigen Rolle, der Frage, warum wahrer Luxus oft im (Verpackungs-) Detail steckt, nachhaltigen, generationenübergreifenden Designlösungen oder dem Packaging Design als Chance für Mittelständler.

 

Die Verpackungslogistik eröffnet auch den Mittwoch als zweiten Messetag im Forum Packbox. Das Fraunhofer IML stellt sein Themenfenster unter das Motto „Verpackung im logistischen Spannungsfeld von Anforderung, Innovation und Umsetzung“. Es beginnt light, smart, safe – so der Titel des ersten Vortrags zur Technologieintegration für Lademittel der Zukunft in der Luftfrachtindustrie. Spezielle Anforderungen an Verpackung in der Kühlkette und im Versandhandel sowie Apps in der Verpackungslogistik sind weitere Themen.

 

Danach übernimmt der PackReport für drei Vorträge zu den Schwerpunkten Verpackungsdesign und Verpackungsmaschinen: „Verpackungen verkaufen Marken – die Bedeutung der Verpackung für die Marke“, „Die sieben Todsünden des Verpackungsdesigns“ und „Das Weihenstephan-Protokoll – wie Verpackung kommuniziert“. Letzterer nimmt Anforderungen an Automatisierungslösungen aus Sicht der Anwender von Verpackungsanlagen genauer unter die Lupe. „Die Verpackung treibt es bunt“ hat der DFTA den Nachmittag überschrieben. Verpackungsdruck – was geht da überhaupt? Beleuchtet werden die generellen Anforderungen des Marktes an den Verpackungsdruck sowie das Spannungsverhältnis zwischen Design (Wunsch) und Druck (Wirklichkeit). Weitere Diskussionsthemen sind u. a. Nanopartikel in der Verpackung, biologisch abbaubare Beschichtungen und Direkt- oder Preprint.

 

Zu Beginn des dritten Messetages, Donnerstag, wagt das dvi in der Packbox den „Spagat zwischen Öko und Kosten“, sprich: den diversen Anforderungen, die an die Verpackung gestellt werden. „Der kleine Zusatz macht’s – Möglichkeiten für Verpackungen durch Phosphate“ sowie FSC- oder PEFC-Zertifizierung sind weitere Themen. Der Vormittag schließt ab mit Verpackungshighlights des Deutschen Verpackungspreises 2013. Mittags übernimmt der bdvi mit „Hightech Verpackung – Verpackungs-Hightech“. Hier geht es u. a. um Social Media & Packaging, die Optimierung von Verpackungen und Verpackungsdesign durch softwaregestützte Evaluation, Farbkommunikation, digitales Rillen und Stanzen von Faltschachteln. Und es werden Verpackungsdesign-Stories erzählt.

 

Die Packbox bietet Platz für 200 interessierte Zuhörer. Konferenzsprache ist Deutsch. Das ständig aktualisierte Programm unter:

 

http://www.fachpack.de/packbox/programm

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.04.2013

Internationale Fleischwirtschaft trifft sich zur weltgrößten Fachmesse in Frankfurt

 

Die IFFA beweist eindrucksvoll ihre Bedeutung als Nr. 1 der Fleischwirtschaft. Vom 4. bis zum 9. Mai zeigen 960 Aussteller aus 47 Ländern in Frankfurt am Main dem internationalen Fachpublikum ihre Innovationen. Mit 110.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche verzeichnet die Weltleitmesse ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung und erreicht damit einen neuen Rekord. Die Zahlen reflektieren die dynamische Entwicklung des Marktes. Alle führenden Anbieter sind vor Ort und präsentieren ihre Neuheiten entlang der gesamten Prozesskette. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, zeigt sich erfreut über die Entwicklung: „Die IFFA ist der internationale Treffpunkt für die Fleischwirtschaft und baut ihren Status als die bedeutendste Innovationsplattform der Branche in diesem Jahr noch weiter aus.“

 

Ein Trend bei der IFFA ist das Thema Nachhaltigkeit. Für sämtliche Produktionsstufen und Abläufe der Fleischverarbeitungs- und Verpackungstechnik werden Lösungen aufgezeigt, wie Energie- und Ressourceneinsatz effizienter gestaltet werden können. Ein wesentlicher Treiber ist hierbei die Automatisierung der Produktionsabläufe. Von großer Bedeutung sind zudem die Bereiche der Lebensmittelsicherheit. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zur Qualität von Fleischprodukten stehen Aspekte wie Qualitätssicherung, Hygiene während des Herstellungsprozesses sowie Kennzeichnung und Rückverfolgverbarkeit der Ware noch stärker im Fokus der fleischverarbeitenden Wirtschaft.

 

Ein weiterer Fokus der IFFA liegt auf Ingredienzien, Gewürzen, Hilfsstoffen, Därmen und Packmitteln, die sowohl im handwerklichen als auch im industriellen Bereich der Fleischverarbeitung zum Einsatz kommen. Clean-Labeling, also die Reduktion beziehungsweise der Austausch deklarationspflichtiger Zusatzstoffe und Allergene sowie künstlicher Aromen, ist dabei ebenso ein Branchenthema wie sogenannte „Walking Food“-Produkte, die Lebensstil und Essgewohnheiten jüngerer Zielgruppen bedienen. Hier stehen Produkte wie charakteristische Würzsoßen oder ansprechende Mitnehmverpackungen im Mittelpunkt.

 

Die positiven Entwicklungen der Branche spiegeln sich auch in den Wirtschaftskennzahlen wider. „Wir blicken auf ein erfreuliches Jahr 2012 zurück“, so Berthold Gassmann, Vorsitzender der Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen im VDMA. „Das Produktionsvolumen der deutschen Anbieter von Nahrungsmitteln- und Verpackungsmaschinen hat mit 11,4 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht.“ Dies entspricht einem Zuwachs von acht Prozent. Auch für die Zukunft ist die Industrie optimistisch. Die voranschreitende Internationalisierung der Branche bietet gute Voraussetzungen, um weiter zu wachsen. In vielen Wachstumsmärkten besteht eine große Nachfrage an den technologisch ausgereiften und hochspezialisierten Produkten der deutschen Hersteller.

 

Das zunehmende Informationsbedürfnis auf Verbraucherseite kommt dem Handwerk zugute. „Die Kunden setzen auf die Beratung durch ihren örtlichen Metzger. Großer Wert wird dabei auf Produkte aus der Region gelegt“, erklärt Heinz-Werner Süss, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes (DFV). Auch hier spielt die Kennzeichnung von Waren hinsichtlich der Inhalte und der Herkunft eine wichtige Rolle. Trends auf Handwerksseite sind zudem Außer-Haus-Geschäfte wie Catering-Angebote oder Convenience-Produkte für die schnelle Zubereitung. Insgesamt hat sich das Fleischerhandwerk in 2012 stabil entwickelt. Der Umsatz bei den Fleischer-Fachgeschäften lag laut des Deutschen Fleischerverbandes DFV zuletzt bei rund 16,4 Milliarden Euro.

 

Die Bedeutung der IFFA als Nummer 1 der Fleischwirtschaft zeigt sich sowohl in der Themenbandbreite als auch in der erneut hohen Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite. Weit mehr als die Hälfte der ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland. Zu den wichtigsten Ausstellernationen gehören neben Deutschland Italien, Spanien, die Niederlande, USA, Frankreich, Dänemark, Österreich, die Schweiz und Polen. Von einem ähnlich hohen Internationalitätsgrad ist auch auf Besucherseite auszugehen. Hohe Besucherbeteiligungen werden aus den Ländern der Russischen Föderation sowie aus Italien, den Niederlanden, Spanien, Österreich, Polen, der Schweiz, den USA und Australien erwartet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.04.2013

Junghans steigert Umsatz

 

Die Junghans Kunststoffwaren-Fabrik hat ihren Umsatz 2012 um 15 Prozent auf rund 15 Millionen Euro gesteigert. Auch im laufenden Jahr will das Unternehmen, das auf passgenaue Verschlüsse und Behälter spezialisiert ist, weiter expandieren. „Für ein vollautomatisches Warenlager und die Erweiterung unseres Maschinenparks wollen wir insgesamt 2,5 Millionen Euro investieren“, kündigt Geschäftsführer Klaus Junghans an.

 

Die Firma Junghans in Hessisch Lichtenau wurde im Jahre 1876 als Spezialist für Apothekenbehälter gegründet. Heute beliefert das Unternehmen europaweit die Konsumgüterindustrie mit hochwertigen Verschlüssen, Deckeln und Behältern aus Kunststoff. Der mittlerweile in fünfter Generation geführte Familienbetrieb in Nordhessen beschäftigt derzeit 100 Mitarbeiter, davon neun Auszubildende.

 

„In diesem Jahr stocken wir das Personal um sechs weitere Mitarbeiter und drei Auszubildende auf“, so Martina Junghans. „Fachkräftemangel kennen wir übrigens nicht“, betont die Geschäftsführerin. „Durch eine sehr gezielte Ausbildung schaffen wir uns selbst unsere Fachkräfte“, erklärt sie. Dabei gebe Junghans auch Jugendlichen mit schlechten Schulabschlüssen eine Chance. „Gemeinsam mit den Eltern kümmern wir uns um eine intensive Betreuung und Begleitung der jungen Menschen und sorgen für Nachhilfeangebote“, unterstreicht die Geschäftsführerin.

 

Im laufenden Geschäftsjahr wird das Unternehmen den Maschinenpark, der bereits über 45 moderne, computergesteuerte Anlagen verfügt, mit zwei neuen Spritzgussmaschinen verstärken. Eine weitere Innovation plant das Unternehmen im Bereich der Energieversorgung. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „upp“ (umweltgerechte produkte und prozesse) der Universität Kassel, will Junghans seine Energieversorgung komplett auf Kraft-Wärme-Kopplung umstellen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.04.2013

Herma-Etikettieranlage international nachgefragt

 

Die Herma Hochleistungs-Etikettieranlage 132 M für die Rundumetikettierung entwickelt sich nach Firmenangaben zu einem internationalen Bestseller. Herma, Selbstklebespezialist mit Hauptsitz in Filderstadt, hat jetzt insgesamt sechs Exemplare für den Einsatz in China, Südkorea, Russland und Ägypten ausgeliefert. Sie sind alle Bestandteile von kompletten Verpackungslinien, die Bosch Packaging Technology als Generalunternehmer in den genannten Ländern errichtet. „Die Herma Anlage 132 M nimmt hinsichtlich Leistungsstärke, Bedienkomfort und Zuverlässigkeit eine Spitzenstellung ein“, so Harald Joos, Vertriebsleiter Produkt Division Pharma Solid bei Bosch Packaging Technology in Waiblingen. „Für uns mitentscheidend ist auch die problemlose Integration in die jeweilige Gesamtlinie sowie die Flexibilität und Kundenorientierung von Herma.“

 

Für Martin Kühl, Leiter des Herma Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen, kommt der internationale Erfolg wenig überraschend: „Die Herausforderung, ihre Fertigung sehr effizient und sehr zuverlässig zu gestalten, betrifft immer mehr auch Unternehmen und Produktionsstätten in den sogenannten Schwellenländern. Mit unserer Modellpalette sind wir darauf bestens vorbereitet.“

 

Die Herma 132 M kommt nach Herstellerangaben dort zum Einsatz, wo für die Rundumetikettierung Höchstleistung ohne Kompromisse gefordert ist. Mit dem kontinuierlich laufenden Drehstern lassen sich bis zu 330 Produkte pro Minute etikettieren. Die kompakte, modulare Bauweise aus Standardkomponenten ermöglicht es, die Maschinen präzise und dennoch sehr wirtschaftlich für individuelle Anforderungen einzelner Anwender zu konfektionieren. Ein bedienerfreundlicher, ergonomischer Aufbau, niedrige Rüstzeiten und ein problemloser Formatwechsel sorgen für ein weiteres Plus an Wirtschaftlichkeit. Von der Etikettieranlage 132 M liefert HERMA 2013 noch zahlreiche weitere Exemplare aus: Bei einer Reihe namhafter internationaler Pharmahersteller werden sie dann in verschiedenen europäischen Ländern zum Einsatz kommen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.04.2013

Thimm-Gruppe weiter auf Wachstumskurs

 

Die Thimm Gruppe mit Hauptsitz in Northeim (Niedersachsen) hat sich im Geschäftsjahr 2012 nach eigenen Angaben erneut sehr positiv entwickelt. Der Umsatz ist um 8,1 Prozent auf 431,2 Millionen Euro (2011: 399 Millionen Euro) gestiegen. Gleichzeitig wurde das Rohergebnis im Berichtsjahr nochmals um 13,1 Prozent verbessert. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich auf 51,1 Millionen Euro um 23 Prozent (Vorjahr 41,5 Millionen Euro). Im letzten Jahr flossen 15,7 Millionen Euro an Investitionen in den weiteren Ausbau der Kapazitäten, des Produkt- und Leistungsportfolios sowie der Kommunikationsstrukturen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 53,4 Prozent (2011: 45,8 Prozent) gesteigert. Zum 31.12.2012 beschäftigte die Unternehmensgruppe insgesamt 2.195 Mitarbeiter (2011: 2.022); 109 davon waren Auszubildende (2011: 99) in sechs Berufen sowie Studenten in dualen Studiengängen.

 

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm Gruppe: "Wir haben im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Alle Geschäftsbereiche konnten sich der konjunkturellen Abschwächung entziehen und trugen zu dieser sehr positiven Entwicklung bei." Größter Geschäftsbereich mit einem Umsatzanteil von 66,7 Prozent ist Thimm Verpackung, gefolgt von Thimm Schertler Verpackungssysteme (25,6 Prozent) und Thimm Display (7,5 Prozent). Der Auslandsanteil der Thimm Gruppe stieg von 24 auf 27 Prozent.

 

Der Ergebnisanstieg ist nach Firmenangaben auch die Folge der massiven Investitionen, die in den vergangenen Jahren in den Ausbau der Standorte und die Erweiterung der Unternehmensgruppe geflossen sind. Rund 100 Millionen Euro waren das allein in den letzten fünf Jahren. Auch im letzten Jahr verblieben die Investitionen der Thimm Gruppe mit 15,7 Millionen Euro auf hohem Niveau.

 

Investitionsschwerpunkte in Deutschland bildeten die Erweiterung des Displaywerkes in Wörrstadt sowie der Ausbau der Wellpappewerke in Alzey und Eberswalde. Die Baumaßnahmen in Eberswalde sind Teil eines über drei Jahren angelegten Investitionsprogramms zur Modernisierung und zum Ausbau des Standortes mit einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro. In den Verpackungswerken in Neuburg und Nordhausen wurde primär in Produktionsanlagen und Betriebslogistik investiert. In der tschechischen Fabrik wurde die Wellpappenerzeugungsanlage in weiten Teilen erneuert. Im polnischen Werk wurde ebenfalls mit einem unfassenden Ausbauprogramm begonnen.

 

In allen Geschäftsbereichen führten steigende Markt- und Kundenanforderungen, insbesondere mit Blick auf Service, Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit, zu einem gezielten Personalaufbau von insgesamt 8,6 Prozent auf 2.195 Mitarbeiter. Allein in Deutschland wurden 117 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Zahl der Auszubildenden stieg um gute zehn Prozent. Die Ausbildungsquote in Deutschland lag bei 9,7 Prozent (2011: 9,5 Prozent).

 

Im ersten Quartal 2013 verzeichnete die Thimm Gruppe ein Umsatzwachstum von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bestätigt die konservative Planung für das laufende Jahr, in dem das Unternehmen mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur einen leichten Anstieg des Gruppenumsatzes erwartet. Schliep: "Wir planen erneut ein positives operatives Ergebnis auf hohem Niveau."

Konsequent will Thimm auch 2013 in den weiteren Ausbau der Unternehmensgruppe investieren. Die Werke in Eberswalde (Deutschland), Tychy (Polen) und Sibiu (Rumänien) des Geschäftsbereiches Thimm Verpackung werden dabei den Schwerpunkt bilden. Darüber hinaus werden aber auch Thimm Display und Thimm Schertler Verpackungssysteme ihre Kapazitäten erweitern. Insgesamt sind Investitionsprojekte in einem Umfang von rund 50 Millionen Euro gestartet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Usetec 2013 schließt erfolgreich ab

 

Zufriedene Gesichter unter den knapp 400 Ausstellern und 6.000 Einkäufern aus 104 Ländern, von denen viele ihre Auftragsbücher zückten: Die Usetec in Köln ist 2013 nach Angaben des Veranstalters ihrer Rolle als weltweit größter Marktplatz für Gebrauchttechnologie wieder gerecht geworden.

 

Wie in den Vorjahren zeigte sich die Messe höchst international. Zwei Drittel der Besucher reisten aus dem Ausland an. „Das beweist die Wirksamkeit der weltweiten Werbeaktivitäten von uns und unseren Partnern“, so Veranstalter Florian Hess. „Und es verdeutlicht die hohe Wertschätzung der Usetec in zahlreichen Regionen der Erde“, fügt der Geschäftsführer der Hess GmbH, Weingarten/Baden, hinzu. Stärkste Besucherländer nach Gastgeber Deutschland waren die Türkei, Russland, Belarus, Ukraine und Indien. Nordafrika war ebenfalls stark vertreten.

 

Die nationalen und internationalen Partnerverbände der Usetec bezeichneten die Messe als sehr gelungen. „Trotz der zur Zeit schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen war die diesjährige Usetec erfolgreich“, resümiert Kurt Radermacher, Geschäftsführer des Fachverbands des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels (FDM), Bonn. „Besonders die Qualität der Besucher wurde von den Ausstellern gelobt.“ Deshalb sei es in vielen Fällen zu Abschlüssen an den Ständen gekommen – für die Zeit nach der Messe wird beim FDM und seinen Mitgliedsfirmen mit weiteren Geschäften gerechnet. „Besonders erfreulich ist die spürbare Nachfrage über den klassischen Angebotsbereich der Metallbearbeitungsmaschinen hinaus“, beobachtet Kurt Radermacher. „Zusätzlich wurde auf der Usetec verstärkt nach Druck-, Verpackungs- und Textilmaschinen gesucht.“

 

Auch andere unterstützende Verbände wie der Bundesverband des Deutschen Exporthandels oder MTI aus Großbritannien stellten in Köln aus. Vom besten Zuspruch der letzten Jahre spricht ein weiterer bedeutender Partner der Usetec, die European Association of Machine Tool Merchants (EAMTM), Brüssel: „Wir waren mit einer großen Präsenz von 46 ausstellenden Mitgliedsfirmen aus 13 Ländern auf der Usetec 2013 vertreten“, bilanziert Nigel Bongers. „Unsere Mitglieder haben bei ihrer Messeteilnahme auch Geschäfte getätigt“, sagt der EAMTM-Präsident. „Und sie waren sehr angetan von der Zahl und der hohen Qualität der Anfragen am Stand.“ Der europäische Verband der Gebrauchtmaschinenhändler lobt das diesjährige Konzept der Usetec, „das eindeutig aufgegangen ist“, wie Nigel Bongers ergänzt. „Daran gilt es in den nächsten Jahren weiter anzuknüpfen.“

 

Wie in den Vorjahren gehörte der große Hersteller-Gemeinschaftsstand mit Chiron, SHW, Siemens und Zeiss zu den Anziehungspunkten auf der Usetec. „Wir spüren derzeit wieder eine besonders starke Nachfrage aus Italien und Russland“, berichtet Michael Lücke. „Gesucht werden dort vor allem jüngere Maschinen“, so der Leiter Messen und Ausstellungen bei der Carl Zeiss AG.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Rexam prämiert seine Lieferanten

 

Rexam Beverage Can, einer der weltweit führenden Hersteller von Getränkedosen, hat die Supplier Excellence Awards an seine besten Lieferanten verliehen. Mehr als 100 Gäste aus den Geschäftsregionen Europa, Asien, Mittlerer Osten und Afrika feierten die Gewinner in den vier Kategorien „Anlieferung“, „Qualität“, „Kosten“ und „Lieferant des Jahres“. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte das deutsche Unternehmen Henkel die prestigeträchtige Auszeichnung als Lieferant des Jahres entgegennehmen. Zusätzlich wurde in diesem Jahr der „Outstanding Achievement Award“ für herausragende Leistungen im Verlauf der vergangenen zehn Jahre vergeben. Dieser Sonderpreis ging an den deutschen Logistikpartner Wheels Logistics.

 

Richard Downes, Vice President Supply Chain bei Rexam Beverage Can Europe, kommentiert: „Wir haben unser Supplier Excellence Programm vor zehn Jahren mit fünf Lieferanten gestartet. Heute sind es etwa 40 Zulieferunternehmen, mit denen wir intensiv kooperieren. Wir wissen, dass viele unserer Lieferanten pausenlos daran arbeiten, ihren Service zu verbessern. Davon profitieren in einem zweiten Schritt natürlich auch unsere Kunden. Mit diesen Awards möchten wir zeigen, wie sehr wir die harte Arbeit unserer Partner aus der Zulieferindustrie zu schätzen wissen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Etikettenindustrie schafft Absatzrekord

 

Mit 116,9 Mrd. Etiketten, die ILF-Mitgliedsbetriebe 2012 laut Verbandsstatistik produziert haben, erreichte die Industrie einen neuen Absatzrekord. „Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von rund 5 Prozent", so Gerd-Hinrich Blecken, Vorsitzender der Initiative Label-Forum e.V., auf der Frühjahrstagung des Industrieverbandes.

 

Die Initiative Label-Forum e.V. ist der fachliche Zusammenschluss von Unternehmen, die Etiketten für die Getränke-, Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie herstellen, und bedeutenden Zulieferern und Dienstleistern, die eng mit den Etikettenherstellern verbunden sind.

 

Allein an die Getränkeindustrie wurden 2012 113 Mrd. Etiketten ausgeliefert. Die Gesamtfläche der von den ILF-Mitgliedern bedruckten Etiketten beträgt rund 997 Mio. Quadratmeter. Dieser Wert entspricht etwa 130.000 Fußballfeldern oder einer Fläche größer als das Bundesland Berlin, die die ILF-Mitglieder mit den von ihnen im Jahr 2012 ausgelieferten Etiketten bedecken könnten.

 

In der Produktion für Getränkeetiketten kommen die verschiedensten Bedruckstoffe zum Einsatz. Vorneweg, mit einem Anteil von rund 87 Prozent, steht das Papier, gefolgt von OPP-Folien, die hauptsächlich zur Ausstattung von PET-Flaschen als Getränkeverpackung ihren Einsatz finden. Mit den produzierten Etiketten haben die ILF-Mitgliedsbetriebe 2012 einen Umsatz von 249 Mio. Euro erwirtschaftet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Tottle mit EVOH-Barriere für längere Haltbarkeit

 

Der Kosmetikverpackungshersteller Quadpack Group lanciert eine optimierte Tottle. Bestehend aus einer mehrschichtigen Komposition, schützt die Tottle die Produktformel von innen, während ihre Rückprallflexibilität dafür sorgt, dass noch der letzte Tropfen herausgedrückt werden kann, laut Quadpack ein wichtiges Verkaufsargument für den heutigen Markt.

 

Konsumenten prüfen immer selbstverständlicher die Haltbarkeit eines Produktes, doch kann der Kontakt mit Luft die Haltbarkeit beeinträchtigen. Quadpacks Tottle Sortiment bietet einschichtiges oder mehrschichtiges PE, zuzüglich einer EVOH-Hülle (Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer), was zuverlässigen Schutz gegen Sauerstoff und andere äußere Elemente biete.

 

Die Tottlekollektion von Quadpack erscheint in vielen Ausführungen: von reisefreundlichen 5ml bis zu einer Füllmenge von 180ml; dazu eine Auswahl an Formen, von gebogen bis zu eleganten, länglichen Silhouetten. Jedes Modell kann mithilfe einer Fülle von Dekorationsoptionen kundenspezifisch angepasst werden, wobei ein repräsentatives und ästhetisch-präzises Konzept für hochwirksame Formeln wie Sonnenschutzmittel, Hair-Conditioner, Körperlotionen, Gesichtscremes und Grundierungen angeboten wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Sidel eröffnet neue Niederlassungen

 

Die Sidel Group hat die Eröffnung von zwei neuen Niederlassungen angekündigt. Eine neue Niederlassung in Dubai wird die Kunden im Großraum Naher Osten und Afrika bedienen; für die Kunden in Europa und Zentralasien wird eine neue regionale Niederlassung in Frankfurt zur Verfügung stehen. Beide Niederlassungen werden im September 2013 ihren Betrieb aufnehmen.

 

Hintergrund ist eine Umorganisation der Kundenbetreuung: Die Schaffung einer Zone Großraum Naher Osten und Afrika trage der Tatsache Rechnung, dass die Kunden in diesen Märkten mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert würden; ein Sachverhalt, der auch für Europa und Zentralasien zutreffe.

 

Die neue Einrichtung in Dubai wird Kundendienst, Schulung, Auftragsbearbeitung, regionale Koordination und die Verwaltungsfunktionen unter einem Dach vereinen. Die Eröffnung der neuen Niederlassung in Frankfurt platziere Sidel in der Mitte Europas. Zu diesem Entwicklungsschritt sagt Peter Logan, Executive Vice President for Market Operations: "Mit dem Standort Frankfurt befindet sich diese regionale Zentrale sozusagen vor der Haustür vieler unserer größten europäischen Kunden. Wir haben Logistik, Kundendienst, Schulung, Auftragsbearbeitung und regionale Koordination unter einem Dach zusammengefasst, um die Zusammenarbeit zu erleichtern und uns auf die Bereitstellung hervorragend abgestimmter Lösungen zu konzentrieren."

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.04.2013

Faubel bietet Etiketten mit Index

 

Die Melsunger Spezialdruckerei Faubel empfiehlt das Etikett Compact Label für eine optimale Nutzung der Verpackungsfläche und damit einhergehend eine hohe Effizienz der Verpackung. Diese Variante kann nach Herstellerangaben mit einem farblich abgesetzten Index versehen werden und besitzt bis zu 48 Seiten Umfang. Das Etikett stelle eine übersichtliche Produktkennzeichnung in einer angemessenen, gut lesbaren Schriftgröße sicher.

 

Der Index erleichtert die schnelle Orientierung innerhalb des Booklets und kann neben Sprachen auch auf ganz allgemeine Inhalte hinweisen. Zum Beispiel ist es hierdurch möglich, eine Bedienungsanleitung, ein Rezept oder eine Produktserie logisch in mehrere Abschnitte zu gliedern. Format, Material und Design des Faubel-Compact® Labels können dank des modernen Maschinenparks und der optimierten Arbeitsprozesse individuell dem Produkt angepasst werden. Aufgrund der Faubel zufolge enormen Flexibilität eignet sich dieses Etikett für viele Branchen.

 

Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Medikamenten vereinfache der Index den Zugang zu wichtigen Informationen. Die international agierende, gemeinnützige Organisation ISPE (International Society for Pharmaceutical Engineering) veröffentlichte Anfang April diesen Jahres eine „Empfehlung zur Standardisierung von Booklets in weltweiten klinischen Studien”. In diesem Leitfaden wird die Verwendung von Booklets mit Index als äußerst sinnvoll für die Patientencompliance erachtet und als Standard erwünscht. Das Konzept des Faubel-Compact® Labels wurde bei den Recherchen von ISPE nachhaltig berücksichtigt.

 

Alternativ zu dem seitenstarken Compact Label hat Faubel ein Plus Label mit Index entwickelt. Diese Alternative zu einem herkömmlichen, mehrlagigen Etikett bietet auf 3 bzw. 5 Seiten ebenfalls genügend Platz für verschiedene Sprachversionen, Warnhinweise oder Gebrauchsanleitungen. Beide Kennzeichnungslösungen von Faubel – Compact Label und Plus Label – erfüllen mit ihrem Index nach Firmenangaben internationale Marktanforderungen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.04.2013

Mauser und Plastienvases eröffnen IBC Joint Venture in Mexiko

 

Die Mauser Gruppe, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Industrieverpackungen, hat ein Joint Venture zur Produktion von IBCs in Toluca, Mexiko, eröffnet. MPI (Mauser Plastienvases International) ist ein Joint Venture zwischen der Mauser Gruppe mit Hauptsitz in Brühl, Deutschland, und dem in Mexico City ansässigen Verpackungshersteller Plastienvases. MPI bietet Kunden UN-zugelassene IBCs mit verschiedenen Armaturen und Verschlusssystemen für den sicheren Transport flüssiger Füllgüter.

 

Mit der Eröffnung des IBC-Produktionsstandorts im mexikanischen Toluca baut die Mauser Gruppe ihre Präsenz als ein globaler Marktführer im Bereich der Industrieverpackung weiter aus. MPI (Mauser Plastienvases International) kann nun die Kunden im mexikanischen Markt mit UN-zugelassenen IBCs mit einem Fassungsvermögen von 1.000 l bzw. 275 Gal. für den Transport von flüssigen industriellen Füllgütern und Inhaltsstoffen beliefern.

 

Mausers jahrelange Erfahrung in der Produktion und Lieferung von IBCs an führende internationale Unternehmen verbunden mit der profunden Marktkenntnis und dem erfolgreich etablierten Kunststoffbehältergeschäft von Plastienvases bilden nach Angaben beider Unternehmen eine ideale Ausgangsbasis für die Gründung von MPI."Globale Unternehmen bauen ihre Abfüllanlagen hier in Mexiko kontinuierlich aus, und auch die lokalen mexikanischen Firmen expandieren weiter, sodass die Gründung von MPI Sinn macht", kommentiert Alexis Riedel, Geschäftsführer von MPI. "Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Kunden im mexikanischen Markt mit hochwertigen Qualitätsprodukten beliefern und zugleich einen exzellenten Service für ihren IBC-Bedarf anbieten können."

 

"Unsere Kunden investieren in ihre weltweiten Geschäftsfelder, und auch wir bauen unser Netzwerk aus, um sie zu unterstützen", sagt Siegfried Weber, Sr. VP Sales and Marketing der Mauser Gruppe. "Wir wissen, wie wichtig unseren Kunden eine zuverlässige Lieferquelle für hochwertige IBCs ist, die weltweit einheitliche Designs und Leistungsmerkmale anbietet, und mit MPI bieten wir diese Möglichkeiten jetzt auch in Mexiko an."

 

"IBCs werden überall in der Welt zunehmend als Packmittel eingesetzt, und wir sind entschlossen, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten", bestätigt Jeff Simmonds, Präsident und CEO von Mauser North America. "Die Entscheidung, durch ein Joint Venture mit Plastienvases dem wachsenden IBC-Markt in Mexiko Rechnung zu tragen, ist uns leichtgefallen. Unsere Erfahrung mit Plastienvases als langjähriger Mauser Lizenznehmer für Kunststofffässer hat gezeigt, dass wir sehr gut als Team zusammenarbeiten, und dies ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erschließung des IBC-Marktes in Mexiko."

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.04.2013

8. IK-Lebensmittelverpackungstagung mit über 100 Teilnehmern

 

Die komplexen Anforderungen an Lebensmittelverpackungen gewinnen weltweit zunehmend an Bedeutung. Dies betrifft insbesondere die Aspekte der Lebensmittelsicherheit wie auch der Qualitätssicherung. In diesem Zusammenhang werden die meist mittelständischen Verpackungshersteller mit immer neuen gesetzlichen Regelungen innerhalb der EU wie auch international konfrontiert. Unter dem Motto „Sicher verpackt in die Welt“ widmete sich die 8. IK-Lebensmittelverpackungstagung am 10. und 11. April in Bad Homburg dieser globalen Herausforderung für Verpackungshersteller. Referenten aus der gesamten Lieferkette erläuterten mehr als 100 Teilnehmern den aktuellen Stand der Gesetzgebungsverfahren, wie auch die fortschreitenden marktspezifischen Ansprüche gegenüber Lebensmittelverpackungen.Die IK-Akademie wird im Herbst 2013 ein eintägiges Aufbauseminar zum Thema Lebensmittelkontakt anbieten.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.04.2013

Landbell präsentiert neue Quoten-Richtlinie

 

Die „Initiative Branchenquoten“ (IBQ) präsentiert eine neue Markterhebung, die für Landbell-Kunden künftig als Richtlinie zur Ermittlung von branchenfähigen Verkaufsverpackungen gültig sein wird. Die Methodik bezieht reale Unternehmensdaten auf Grundlage umfangreicher Befragungen von Erstinverkehrbringern und Handel mit ein und greift nicht nur auf Sekundärmaterialien von Verbänden und Behörden zurück. Hierbei wird nicht auf Produktgruppenebene, sondern tiefergehend auf Produktsegmentebene geforscht.

 

Durch diese mehrdimensionale Abbildung der Realität lassen sich valide Branchenquoten ermitteln, was die Rechtssicherheit auf Seiten der Kunden erhöht. Die neue IBQ-Studie wurde letzte Woche den im Ausschuss für Produktverantwortung (APV) der LAGA (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall) vertretenen Umweltministerien der Länder, nachgeordneten Abfallbehörden und dem Umweltbundesamt vorgestellt. Der Verpackungs- und Beratungsexperte Canadean Ltd., das Marktforschungsunternehmen m-result GmbH und der Umwelt- und Entsorgungsspezialist Landbell AG haben die Initiative Branchenquoten im August 2011 gemeinsam ins Leben gerufen.

 

„Mit der Initiative Branchenquoten wollen wir für mehr Klarheit und Rechtssicherheit sorgen und eine neue Qualität bei Branchenlösungen schaffen“, so Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG. „Unsere Kunden können künftig auf Quoten zurückgreifen, die sich ganz individuell auf die jeweiligen Produktsegmente übertragen lassen.“

 

Ziele und Methodik der Initiative Branchenquoten Gemäß Vorgabe der Verpackungsverordnung und der LAGA müssen Branchenstudien auf die betreffenden Unternehmen tatsächlich anwendbar sein. Ziel der IBQ-Studie ist es daher, die Sortimentsstruktur der Erstinverkehrbringer so realitätsnah wie möglich abzubilden. Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, hat die Initiative Branchenquoten einen neuen Ansatz entwickelt, der die spezifischen Branchenquoten nicht nur auf Produktgruppenebene, sondern auch tiefergehend auf Einzelsegmentebene ermittelt. Die Erhebung sieht derzeit Quoten für 159 Segmente vor.

 

Um valide Daten zu erhalten, werden neben Erstinverkehrbringern auch Distributoren, Ansprechpartner an Anfallstellen und Endverbraucher befragt. Durch mehr als 6.000 Interviews allein im Jahr 2012, quantitative Markterhebungen, Expertengespräche und Gruppendiskussionen werden die Informationen zu den Mengen, Vertriebswegen und Arten von Verpackungssystemen verdichtet und das Verhalten der Marktteilnehmer detailliert analysiert. Sekundärstatistiken von Verbänden und Behörden reichern die gewonnen Daten zusätzlich an. Das Ergebnis sind äußerst marktgenaue Branchenquoten, die höchstmögliche Planungs- und Rechtssicherheit gewährleisten.

 

Bedeutung der Branchenquoten für Erstinverkehrbringer Valide Branchenquoten sind wichtig für alle, die Verkaufsverpackungen in den Verkehr bringen und somit auch für deren ordnungsgemäßes Recycling Sorge tragen. Sie müssen ermitteln, welche Menge der Verpackungen direkt an Endverbraucher geht und welcher Anteil zu Anfallstellen wie beispielsweise Gaststätten, Großküchen, Gesundheitseinrichtungen, Kultur- oder Freizeitorganisationen gelangt. Denn für beide Möglichkeiten gibt es unterschiedliche Recyclingwege: im ersten Fall das Duale System (Gelbe Tonne/Gelber Sack/Papier- und Glascontainer), im zweiten Fall die so genannten Branchenlösungen. Unternehmen können sich zur Ermittlung von Branchenquoten entweder an Marktstudien orientieren oder eigene Erhebungen durchführen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.04.2013

Weidenhammer festigt 2012 gute Ergebnisse

 

Trotz Eurokrise und wachsendem Kostendruck zieht die Weidenhammer Packaging Group eine positive Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr. 2012 erzielte Europas führender Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern eine neue Höchstmarke mit einem Umsatz von 245 Millionen Euro, eine Steigerung von rund 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2011: 230 Millionen Euro). Der Cash Flow blieb im gleichen Zeitraum stabil bei 13 Prozentpunkten. 2013 möchte das Unternehmen diesen Umsatz durch internationales Wachstum stabilisieren und seine Position als Marktführer ausbauen. Neben der Verstärkung der Vertriebsmannschaft und Investitionen in Forschung und Entwicklung wird die WPG im laufenden Jahr auch neue Märkte für sich erschließen: Im November wird in Chile das erste Weidenhammer-Werk in Lateinamerika seine Kombidosen-Produktion starten.

 

„Wir sind mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Geschäftsjahrs 2012 sehr zufrieden“, erklärt Ralf Weidenhammer, Geschäftsführer der WPG. „Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise in den meisten europäischen Märkten und der harten Wettbewerbssituation war eine so positive Bilanz nicht geplant. Trotzdem haben wir unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und ermutigt uns, unsere Ziele weiterhin zu verfolgen.“ Mit einem Gesamtgruppenumsatz von 245 Millionen Euro erzielte die WPG 2012 abermals ein positives Ergebnis in ihrer Unternehmensgeschichte. 2012 ist für die WPG bereits das siebzehnte Jahr mit Wachstum.

 

Beide Weidenhammer-Geschäftsbereiche, Karton- und Kunststoffverpackungen, trugen zu diesem Ergebnis bei. Verhalten verläuft dabei die Entwicklung der noch jungen Sparte Weidenhammer Plastic Packaging (WPP) mit Sitz im sächsischen Zwenkau, die sich, trotz äußerst innovativer Produkte, noch immer in den Kinderschuhen befindet. „Wir müssen hier unsere Anstrengungen noch verstärken, denn auch wenn Kombidosen bis auf weiteres unser Kerngeschäft bleiben, wird unsere Kunststoffproduktion in den kommenden Jahren ein wichtiger Wachstumstreiber sein“, so Ralf Weidenhammer. „In diesem Jahr wollen wir erstmals erreichen, dass wir an allen unseren Standorten voll profitabel wirtschaften. Ziel ist dabei ein gleichbleibend hoher Gesamtumsatz wie 2012.“

 

Um das zu erreichen hat die WPG bereits 2012 in den weiteren Ausbau ihrer Standorte und Produktionskapazitäten investiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der steigende Bedarf an hochwertigen, stabilen Verpackungen bei Kunden insbesondere im Lebensmittelmarkt gedeckt werden kann. Im ostfriesischen Werk in Bunde wurden dafür die Produktions- und Lagerflächen verdoppelt und im belgischen Mechelen eine neue Hochleistungsproduktionslinie für Snackdosen installiert. An den Standorten Zwenkau und Hockenheim sind zudem neue Spritzgussmaschinen in Betrieb genommen worden. „2012 war ein intensives und arbeitsreiches Jahr. Unsere Investitionen in den vergangenen Jahren zahlen sich dabei aus: In nahezu allen Werken haben wir unsere Produktivität gesteigert – womit wir auch Lohn- und Gehaltssteigerungen auffangen konnten, die nahezu dem doppelten der Inflationsrate entsprachen“, so Ralf Weidenhammer.

 

Mit einem Umsatz von 140 Millionen Euro bleibt Deutschland dabei der wichtigste Markt für die Gruppe. Doch auch die übrigen Werke in Europa und Übersee verzeichnen Zuwächse: In Großbritannien konnten neue Kunden im Bereich Kombidosen gewonnen werden, die Produktion wuchs damit um rund ein Viertel an. Außerdem startete Weidenhammer UK im Herbst die erste WPG-Produktion von hochdekorierten Kunststoffverpackungen außerhalb Deutschlands. Erster britischer Kunde ist United Biscuits, für die am nordenglischen Standort Bradford im In-Mould Labelling (IML)-Verfahren eine Keksdose für Gebäck der Marke „Family Circle“ hergestellt wird. „Der Einstieg in den Kunststoffmarkt in Großbritannien ist für uns ein sehr wichtiger Schritt. Wir sehen dort ein großes Potenzial für unsere IML-Verpackungen und wollen diesen Geschäftsbereich in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, erklärt Ralf Weidenhammer. „Im Bereich der Kombidosen sind wir nach nur fünf Jahren in Großbritannien bereits die Nummer zwei im Markt. Bis 2017 wollen wir dann auch dort der Marktführer im Segment der Kombidosen sein.“

 

Fortschritte können auch in anderen Märkten und Werken verzeichnet werden. Zwar macht sich die Wirtschaftskrise insbesondere in Griechenland bemerkbar, wo der WPG-Standort in Inofita bei Athen 2012 nach sieben profitablen Jahren erstmals in die Verlustzone rutschte. Dies soll 2013 durch verstärkten Export in andere südeuropäische Märkte jedoch wieder wettgemacht werden. In Frankreich wurde das Werk in Montanay nahe Lyon 2012 nach den Richtlinien des British Retail Consortium (BRC) zertifiziert und erfüllt damit die von mehreren Handelsketten als verbindlich festgelegten Standards für Lieferanten von Packmitteln für Lebensmittel. Bis 2015 soll der Standort weiter umgebaut werden, um die Profitabilität zu erhöhen. Erfreulich verläuft zudem die Geschäftsentwicklung in Nordamerika: Das Werk in Kansas erzielte 2012 ein signifikantes Umsatzplus – ein positiver Trend der im laufenden Jahr fortgesetzt werden soll.

 

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23.04.2013

Mitsubishi Electric erweitert Fabrikautomatisierungsgeschäft in Skandinavien

 

Mitsubishi Electric Europe wird sein Automatisierungsgeschäft in Skandinavien und dem Baltikum weiter stärken und ausbauen. Im Zuge dieser Strategie ist im südschwedischen Lund eine neue Niederlassung zur Betreuung des lokalen Automatisierungsgeschäftes eröffnet worden.

 

„Die Niederlassung bietet eine ganze Bandbreite an Leistungen für Kunden und OEMs, wir unterstützen zum Beispiel bei der Spezifizierung und Umsetzung Ihrer Anforderungen und zeigen Lösungsansätze auf“ erklärte Lars Ekelund, Business Development Manager Skandinavien bei Mitsubishi Electric Europe Factory Automation. „Mit unseren Erfahrungen aus dem internationalen Automatisierungsgeschäft können wir kundenspezifische, hocheffiziente Automatisierungslösungen entwickeln. Dabei liefert Mitsubishi Electric innovative Produkte für die Lebensmittel- und Getränke-, Verbrauchsgüter- sowie die Life-Sciences-Industrie und verfügt darüber hinaus über ein breites Spektrum modularer und flexibler Systeme für nahezu jede Herausforderung in der Industrieautomatisierung.”

 

Das Ziel der langjährigen Beteiligungspartnerschaft zwischen Mitsubishi Electric und Beijer Electronics Automation AB aus Malmö gilt als erreicht. Daher ist in einer einvernehmlichen Vereinbarung die Auflösung dieser Verbindung geregelt worden. Die neue Geschäftsstruktur soll zu einem noch stärker fokussierten Unternehmenswachstum in der Region beitragen. Mitsubishi Electric wird weiterhin eng mit Beijer Electronics Automation AB als langfristiger bevorzugter Partner in Skandinavien zusammenarbeiten. Dabei werden skandinavische Kunden von einem größeren Lösungsangebot und einem umfassenderen Service und Support vor Ort profitieren.

 

Hartmut Pütz, Präsident der Mitsubishi Electric Factory Automation European Business Group, machte deutlich: „Dieser Schritt unterstreicht die Bedeutung der Region Skandinavien / Baltikum für unser Geschäft. Aufbauend auf einer bereits starken regionalen Präsenz und zusammen mit unserem führenden skandinavischen Partner, werden wir weiter in diesen wachsenden Markt investieren. In der Region gibt es viele innovative Industrien, die unsere Unternehmensphilosophie von Nachhaltigkeit und technischem Fortschritt teilen. Daher sind wir von dem Erfolg unserer Investition überzeugt.“

 

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22.04.2013

Bizerba: Viele Neuheiten auf der IFFA 2013

 

Die IFFA ist seit mehr als 60 Jahren die größte internationale Messe für fleischwirtschaftliche Investitionsgüter. Auf einem völlig neu gestalteten Messestand präsentiert Bizerba den geschätzten 60.000 Besuchern vom 04. bis 09. Mai 2013 Einblicke in neueste Technologien und Produkte ¬– beispielsweise den neuen Hochleistungs-Preisauszeichner GLM-levo, der sich mit Tablet-PC und Smartphone steuern lässt.

 

Neuer Preisauszeichner


Der neue Hochleistungs-Preisauszeichnungsautomat für die fleischverarbeitende Industrie GLM-Ievo „wägt und etikettiert 200 Packungen pro Minute und erreicht eine in der Branche bislang einzigartige Performance“, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. Das Kamera-Prüfsystem Bizerba Vision System (BV Sevo) ist bereits integriert und übernimmt die Qualitätskontrolle: Es überprüft die Etikettenposition, die Lesbarkeit des Barcodes sowie die Texte und das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett und führt eine Siegelnahtprüfung durch, um undichte Verpackungsstellen zu erkennen. Die neue Plug-in-Label-Funktion ermöglicht die schnelle und automatische Anpassung des Gerätes bei Produktwechseln: Die Bizerba Druckerei in Bochum fertigt Etiketten, deren Trägerpapier einen Datamatrix-Code mit allen Informationen zum Produkt und zur Etikettierung enthält. Der Auszeichner liest die entsprechenden Informationen während des Einlegens der Rolle aus und konfiguriert sich vollautomatisch.

 

Steuerung und Monitoring mit Tablet-PCs und Smartphones


„Stationäre Touchscreens sind nicht mehr das Maß aller Dinge in puncto Anlagensteuerung“, zeigt sich Conzelmann überzeugt. Im Trend liegen mobile Mensch-Maschine-Schnittstellen, welche die ortsunabhängige Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen per WLAN ermöglichen. „Bizerba folgt dieser Entwicklung und zeigt auf der IFFA 2013 Applikationen für Tablet-PCs und Smartphones, mit denen man unter anderem den neuen Preisauszeichner GLM-Ievo steuern kann.“ Produktionsleiter können auch unterwegs aktuelle Produktionsstatistiken einsehen, Probleme frühzeitig erkennen und sofort richtige Maßnahmen einleiten. „Die gesamte Produktionseffektivität wird durch dieses mobile Monitoring wesentlich erhöht“ sagt Conzelmann.

 

QR-Code ermöglicht neue Online-Marketing-Kampagnen


Mit jedem Lebensmittel-Skandal wird es für Lebensmittelhersteller immer wichtiger, ihren Kunden mehr Produkttransparenz zu bieten. Bislang konnten sie dafür nur Aufdrucke auf der Verpackung und Marketingmaßnahmen am POS nutzen. Doch das ändert sich mit dem Phänomen »Mobile Tagging«: Verbraucher scannen dabei den QR-Code von der Verpackung und erhalten auf der Internetseite eines externen Datenproviders wie Mynetfair oder F-Trace Zusatzinformationen rund um das Produkt – etwa die genaue Herkunft des Fleisches sowie Ort von Mästung und Schlachtung. Einige Hersteller lassen die Kunden bereits über Webcams in die Produktion schauen, andere veröffentlichen Rezepte und Videos mit Kochanleitungen. Bizerba hat ein QR-Code-Package entwickelt, mit dem auch kleine Betriebe die Vorteile der Online-Welt nutzen können, ohne vorher zeit- und kostenaufwändige Implementierungsarbeiten leisten zu müssen.

 

Neue robuste Thermoetiketten für Fresh-Food-Produkte


Für viele Verbraucher wird es immer wichtiger, die Produktqualität vor dem Kauf genau unter die Lupe zu nehmen. Bizerba hat daher ein neues Thermo-Etikett entwickelt, das sich nahezu unsichtbar auf foliierte Fresh-Food-Produkte kleben lässt und damit freie Sicht auf das Produkt ermöglicht. „Diese Thermo-direkt-transparent-Film Etiketten (TDTF) sind ein Ansatz in der Welt der Standard-Produktverpackungen und stärken die Markentreue des Verbrauchers“, sagt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba. Doch nicht nur die freie Sicht sei von Vorteil: „Wenn auf eine sehr hochwertige Verpackung mit aufwändigem Druck und hoher Veredelung eine variable Information aufgebracht werden soll, kann das mit dem TDTF-Etikett sehr diskret in einem No-Label-Look realisiert werden.“ Bizerba verzichtet beim neuen TDTF-Etikett zudem auf ein Thermotransferband. Die Schwärzung erfolgt somit nicht auf der Etikettenoberfläche, sondern in dessen Inneren. Das bringe weitere Vorteile, erklärt Büttgenbach: „Die Schrift ist gesättigt und vor allem robuster: Sie ist resistent gegen mechanische Einwirkungen, Nässe und Kälte während des Transports und der Lagerung. Hersteller können somit sicher sein, dass kein Händler Ware aufgrund schlecht lesbarer Etiketten abweist.“

 

IFFA Halle 11, Stand A11

 

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22.04.2013

Duo Plast eröffnet Deutsches Technologiezentrum

 

Am 11. April 2013 fand die offizielle Eröffnung des Deutschen Technologiezentrums für Ladungs- & Transportgutsicherung unter dem Leitsatz '30 Jahre Wissen schaf(f)t Sicherheit statt. Die Eröffnung war zugleich Startschuss für die 'DUO LAB – Expertentage für Ladungssicherung' vom 11. bis 12. April 2013. Knapp 400 Teilnehmer vertieften an beiden Veranstaltungstagen ihr Wissen in Fachvorträgen: Internationale Fachexperten der DEKRA, der Autobahnpolizei, der Universität Leuven KAHO Gent, Juristen aus dem Rechtsgebiet Ladungssicherung sowie die Experten der DUO PLAST AG referierten über neueste Trends und Entwicklungen in der Ladungssicherung. Darüber hinaus wurden die neuen Prüftechnologien live vorgeführt und Europas modernste Produktion für geblasene Folien sowie das hausinterne Prüflabor für flexible Verpackungen im Live-Betrieb besichtigt.

 

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22.04.2013

Unox-Suppen in Kartonpackungen von SIG Combibloc

 

Eine Range von Suppen der Marke Unox ist jetzt erstmals in aseptischen Kartonpackungen zu haben. Die Unox-Suppen von Unilever, haltbar verpackt in combiblocStandard 1.000 ml von SIG Combibloc, sind ab sofort in den Niederlanden erhältlich, nach Herstellerangaben eine echte Innovation auf dem dortigen Suppenmarkt, wo Fertigsuppen bisher zu großen Teilen in Konservendosen und Standbodenbeuteln angeboten wurden. Die Suppen werden bei diesem Verfahren nur sehr kurz thermisch erhitzt. Erhältlich sind die Unox-Suppen in den Sorten Tomatensuppe, Hühnersuppe, Erbsensuppe, Tomaten-Rahmsuppe, Chinesische Tomatensuppe, Gemüsesuppe und Kürbissuppe.

 

Unilever investierte zur Abfüllung der Produkte in eine Food-Füllmaschine von SIG Com-bibloc, die es möglich macht, Lebensmittel mit extra großen Stücken aseptisch in Kartonpackungen zu verpacken. Dabei wird mit dem so genannten „Mantelsystem“ gearbeitet. Das bedeutet: Hersteller erhalten den Packstoff zur Abfüllung ihrer Produkte als fertig bedruckte, flache, exakt mit Nutlinien und bereits zum Mantel geschlossene Zuschnitte. Auf den Füllmaschinen von SIG Combibloc werden diese Mäntel aufgeformt und am Boden versiegelt.

 

Die in UHT-Anlagen keimfrei aufbereiteten Suppen werden bei der Abfüllung daher in eine oben offene, keimfrei gemachte Verpackung gefüllt. Erst nach dem Füllprozess werden die Packungen per Ultraschall oberhalb des Füllspiegels versiegelt – und nicht durch das Produkt hindurch. So wird verhindert, dass Produktbestandteile in der Siegelnaht eingeschlossen werden. Daher können auch die Unox-Suppen mit extra großen Gemüse-, Wurst- und Fleischstücken sicher und produktschonend in die Kartonpackung gefüllt werden.

 

Mit den modernsten aseptischen Füllmaschinen von SIG Combibloc für Food-Produkte lassen sich Produkte mit Stückgrößen von bis zu 25 Millimeter aseptisch abfüllen – einzelne Fasern können sogar eine Länge von bis zu 40 Millimeter haben. Der Stückanteil kann bis zu 50 Prozent betragen.

 

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19.04.2013

EPAL organisiert Europaletten-Tauschpool unabhängig von der UIC

 

Die European Pallet Association e.V. (EPAL), organisiert den offenen Europaletten-Tauschpool in Zukunft unabhängig von dem internationalen Eisenbahnverband (UIC).

 

EPAL hat im Herbst 2012, auf der Grundlage einer internationalen Ausschreibung, entschieden, die weltweit tätige Prüforganisation Bureau Veritas mit der Qualitätssicherung zu beauftragen. Durch die Trennung der Organisation des Tauschpools (EPAL) von der Planung und Auswertung der technischen Kontrollen (Bureau Veritas) wird die Unabhängigkeit der Qualitätssicherung gewährleistet.

 

Seit Januar 2013 führt Bureau Veritas die unangemeldeten Qualitätskontrollen der von EPAL lizenzierten Produktions- und Reparaturbetriebe durch. Die Übernahme des Kontrollauftrags ist ohne Probleme erfolgt. Die Lizenznehmer der EPAL haben unter den Qualitätskontrollen von Bureau Veritas im 1. Quartal 2013 bereits über 15 Millionen EPAL-Europaletten produziert.

 

Die UIC hat, ohne Angabe von Gründen, sowohl die Ausschreibung als auch die Neuvergabe des Kontrollauftrags abgelehnt und im Dezember 2012 die Kooperation mit EPAL beendet. EPAL hat anschließend versucht, in verschiedenen Gesprächen mit einzelnen Mitgliedsbahnen der UIC, u.a. mit der DB Intermodal Services GmbH und der SBB Cargo, eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zu erreichen. Trotz dieser einvernehmlichen und vertrauensvollen Gespräche mit DB Intermodal Services GmbH und SBB Cargo hat die UIC es abgelehnt, mit EPAL in Verhandlungen zu treten.

 

Der Vorstand der EPAL hat daher in der Sitzung am 16.04.2013 einstimmig beschlossen, die Bemühungen zur Fortsetzung der Kooperation mit der UIC bis auf weiteres zu beenden. EPAL wird mit Wirkung ab dem 01.08.2013 die Organisation der offenen Europaletten-Tauschpools eigenständig und unabhängig ausüben.

 

Allerdings bietet EPAL der UIC und insbesondere den Mitgliedsbahnen der UIC ausdrücklich an, die Kooperation wieder aufzunehmen und gemeinsam den Erfolg des offenen Europaletten-Tauschpools fortzusetzen.

 

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19.04.2013

Antalis erhöht die Preise

 

Weiter steigende Energie- und Treibstoffpreise sowie Kosten für Logistikhandling und Transport beeinflussen das Preisgefüge im Großhandel. Dies macht es für Antalis unumgänglich, Preisanpassungen vorzunehmen. Aus diesem Grund erhöhen sich zum 6. Mai 2013 die Preise für das Sortiment von Antalis.

 

Die Preisanpassung wird für holzfrei gestrichene Formate fünf Prozent und für alle restlichen Sortimente drei Prozent betragen. Mit dieser Maßnahme gewährleistet Antalis ein weiterhin gleichbleibend hohes Niveau bei der Produktverfügbarkeit sowie der Servicequalität.

 

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19.04.2013

Packaging Valley Germany läutet Industrie 4.0 ein

 

„Die Bedeutung von Verpackungen und der Verpackungstechnik wird im Zusammenhang mit Industrie 4.0 erheblich steigen!“ Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, führender Experte auf diesem Gebiet, zeigte sich auf den 2. Packaging Valley Days davon überzeugt, dass es sich bei Industrie 4.0 nicht mehr nur um eine Vision handele. Die anwesende Verpackungsbranche lieferte dafür gleich den Nachweis. Die Fachtagung des Clusters Packaging Valley Germany e.V. lockte am 10. und 11. April rund 250 Gäste aus 20 Ländern nach Schwäbisch Hall.

 

Plasma, Service und offene Türen - in der Vortragsreihe wurden weitere interessante Technologien vorgestellt, wie beispielsweise die Oberflächenbehandlung mit Plasmatechnologie zur Sterilisierung bis hin zur verbesserten Adhäsion. Neue Anforderungen, Technologien und Potenziale im Service des Maschinenbaus wurden diskutiert. Am zweiten Veranstaltungstag öffneten die Unternehmen im Packaging Valley Germany ihre Türen und zeigten aktuelle Maschinenkonzepte, vom partikelfreien Transportsystem über Blow-Fill-Seal bis hin zu extrem präzisen Fülleinheiten in Kombination mit flexiblen Roboter¬technologien. Die rund 250 Besucher shuttelten mit mehreren Omnibussen durchs Packaging Valley.

 

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18.04.2013

B&R will 2013 mit sieben Prozent wachsen

 

Eine erfreuliche Bilanz für das abgelaufene Jahr 2012 und einen optimistischen Ausblick für das laufende Jahr 2013 hat B&R auf der Hannover Messe präsentiert. Mit 430 Millionen Euro Umsatz konnte der Automatisierer das Vorjahresergebnis um fünf Prozent steigern und hat somit nach dem krisenbedingten Einbruch im Jahr 2009 in allen Folgejahren stetig deutliche Umsatzzuwächse verbucht. Angesichts gut laufender Geschäfte wird für das aktuelle Jahr ein Wachstum um sieben Prozent auf 465 Millionen Euro erwartet.

 

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18.04.2013

Dow und Petroplast Vinora stellen neue Stretch-Sleeve-Label vor

 

Vinique wurde speziell für die Etikettierung von stark konturierten Flaschen und Behältern entwickelt. Das Stretch-Sleeve-Label zeichnet sich nach Unternehmensangaben durch ausgezeichnete mechanische und optische Eigenschaften aus.

 

Karin Katzer, Marketing Manager Labels, Films & Adhesives des Geschäftsbereichs Dow Performance Packaging: „Diese neue Stretch-Sleeve-Lösung basiert zum einen auf unserem Know-how in der Entwicklung von Polyethylenharzen, zum anderen auf der langjährigen Prozesserfahrung und den Fähigkeiten von Petroplast Vinora in den Bereichen Blasfolienextrusion, Druck und Sleeve-Fertigung.“

 

Bei Visique handelt es sich um eine coextrudierte Mehrschichtfolie, die sich nach Unternehmensangaben sehr gut zur Weiterverarbeitung eignet. Die Folien behalten ihre Festigkeit und sind gleichzeitig so elastisch, dass sie auch anspruchsvollste Behälter umschliessen, ohne zu verrutschen oder Falten zu bilden.

 

Die ursprünglich für den Getränkemarkt entwickelten Visique-Stretch-Sleeve-Lösung eignet sich für ein breites Anwendungsspektrum. „Stretch-Sleeves sind ein stark wachsendes Marktsegment mit bedeutendem Potenzial. In Zukunft können sie bei einer Vielzahl von Produkten zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel bei Kosmetik- und Reinigungsmitteln. Anhand der Bedürfnisse unserer Kunden konnten wir zentrale Leistungskennzahlen ermitteln, auf deren Basis wir zusammen mit Dow die neue Stretch-Sleeve-Lösung für besondere Anforderungen entwickelt haben”, so Thomas Galatik, Project Manager TS&D, PetroplastVinora AG.

 

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18.04.2013

OCS: Wirtschaftsminister informierte sich über Serialisierung

 

Gut informiert über die aktuelle Produktserialisierungs-Thematik der Pharmabranche zeigte sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler auf der diesjährigen Hannover Messe beim Besuch des VDMA-Gemeinschaftsstandes, den auch der Maschinenbauer Wipotec als Plattform nutzte. Zum Thema Produktsicherheit informierte sich Rösler bei Geschäftsführer Theo Düppre und Mitarbeiter Volker Ditscher über die aktuelle Track & Trace-Technologie und die konsequente Umsetzung mit Hilfe des von der Wipotec-Tochtergesellschaft OCS Checkweighers entwickelten „Traceable Quality System“ (TQS).

 

Volker Ditscher demonstrierte live, dass ein soeben gedruckter Code mittels Handy zweifelsfrei ein Originalpräparat von einer Fälschung unterscheiden kann. Philipp Rösler zeigte sich beeindruckt von der ausgereiften OCS-Technologie und erhielt auf Nachfrage noch einmal die Einmaligkeit und Fälschungssicherheit jeder gedruckten Seriennummer bestätigt.

 

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18.04.2013

Aluminiumverpackungen: "Branche fährt auf Sicht"

 

Die Hersteller von Verpackungen aus Aluminium verzeichneten im Geschäftsjahr 2012 leichte Mengenverluste. Mit 320.025 Tonnen (t) Folien, Tuben und Aerosoldosen aus Aluminium produzierten die Hersteller von Aluminiumverpackungen 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr (2011: 335.490 t).

 

„Die Gründe für den Rückgang liegen in der allgemeinen europäischen Konjunkturkrise und den schwächelnden Exportmärkten“, berichtete Christian Wellner, Geschäftsführer des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf. „Nach einer eher verhaltenen Nachfrageentwicklung im letzten Quartal 2012, die auf einen verstärkten Lagerabbau bei den Kunden zurückzuführen war, haben die Auftragseingänge im ersten Quartal 2013 jedoch schwungvoll zugelegt. Eine Prognose für 2013 ist trotz der zuletzt besseren Zahlen äußerst schwierig. Im weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Umfeld fährt die Branche auf Sicht“, so Christian Wellner weiter.

 

Zufrieden zeigt sich die Branche mit der Entwicklung bei der Aluminium-Getränkedose, deren Aufwärtstrend sich in Deutschland fortsetzt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2012 fast 25 Prozent mehr Getränkedosen verkauft. Die Wiederlistung bei zahlreichen Discountern hat das Comeback der Dose forciert. Allerdings machten sich bei den Getränkedosenherstellern die starken Nachfrageschwankungen ausländischer Kunden bemerkbar, worunter die Ablieferungen litten. Die Produzenten sind aber zuversichtlich, dass der positive Trend 2013 weiter anhält, da auch die Verbraucher wieder verstärkt zu diesem Gebinde greifen, vor allem in den Segmenten Bier sowie bei Energy- und Erfrischungsgetränken.

 

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18.04.2013

Smurfit Kappa präsentiert neue Abfüllmaschine

 

Die Intervitis-Interfructa öffnet vom 24.-27 April 2013 wieder ihre Tore in Stuttgart. Smurfit Kappa wird dann ihre ganze Produktpallette im Bereich Bag-in-Box Verpackungen und Fülltechnik präsentieren. Die BIB700-Evolutive Abfüllmaschine eröffnet die Möglichkeit, sowohl Bag-in-Box, als auch die neuartigen Pouch-Up Verpackungen automatisch zu füllen. Der Maschinentyp wird auf der Messe ausgestellt und zum ersten Mal dem deutschen Fachpublikum präsentiert.

 

Pouch-Up ist eine neue Verpackungslösung, die in verschiedenen Ausführungen mit Volumina von 1.5 - 3 Liter angeboten wird. Die Pouches können für Cocktails und Wein eingesetzt werden. Sie sind ebenso für die Abfüllung von Fruchtsäften und die verwendeten Folien auch für die Heißabfüllung geeignet.

 

Smurfit Kappa Bag-in-Box wird auch herkömmliche Verpackungslösungen wie Bag-in-Box und Bag-in-Tube ausstellen, die sich seit geraumer Zeit als Weinverpackung und auch im Bereich von Fruchsäften wegen ihrer Handlingseigenschaften einer wachsenden Beliebtheit erfreuen, so das Unternehmen.

 

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18.04.2013

Verkaufsdisplay für Eucerin Sun Produkte stimmt auf den Sommer ein

 

An Sonne, Strand und Meer erinnert das neue Verkaufsdisplay für Eucerin Sonnenschutz von Beiersdorf. Eine passend zum Bodenaufsteller gestaltete Testerbar sorgt nun in den Apotheken für Interaktion und den Dialog mit den Kunden.

 

Das von der STI Group entwickelte Langzeitdisplay in hellen Farben strahlt Freundlichkeit und Natürlichkeit aus und versetzt den Shopper an einen sonnigen Sommertag am Meer. Optisches Highlight ist das weiß lackierte Echtholz, das für den Displaysockel und die Etagenböden zum Einsatz kommt und dem Bodenaufsteller den angesagten Vintage-Look verleiht. Die Lattenkonstruktion wurde dem plankenmäßigen Aufbau der die Strandlandschaften prägenden Holz-Umkleidehäuser nachempfunden. Ein Metall-Grundträger sorgt für die nötige Stabilität des Displays. Als emotionaler Blickfang dient eine zweiteilige, bedruckte Kunststoff-Stanzfigur, die mit einem auf Eucerin gebrandeten Sonnenschirm ausgestattet ist. Der Bodenaufsteller wird aufgerichtet ausgeliefert und im Handel final bestückt.

 

Von weitem zieht der geöffnete Sonnenschirm mit Zweitnutzen (Incentive für die Apotheker) die Aufmerksamkeit der Shopper auf die Produktfamilie. Das sympathische Testimonial in Lebensgröße weckt Vertrauen auf einen hochwirksamen und zuverlässigen Sonnenschutz und wirkt sich positiv auf die Kaufentscheidung aus. Die nach drei Seiten offene Warenpräsentation lädt zum Zugreifen ein. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien hat das Display nicht nur eine lange Stelldauer, sondern zeichnet sich auch durch eine hohe Anbruchsattraktivität aus.

 

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18.04.2013

FNR: Mehr als 2.500 Projekte für eine nachhaltige Zukunft

 

Zum 20-jährigen Bestehen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) eröffnete Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, am Mittwoch einen Kongress zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe und Energie für die Zukunft".

 

Vor rund 400 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden betonte Aigner die Bedeutung der Nachwachsenden Rohstoffe für Wirtschaft und Gesellschaft. "Für eine nachhaltige Rohstoffversorgung der Industrie und das Gelingen der Energiewende sind nachwachsende Rohstoffe unverzichtbar", sagte Aigner. Dass in Deutschland immer mehr nachwachsende Rohstoffe verwendet werden, beruhe nicht zuletzt auf der gezielten Projektförderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). "Als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums kommt der FNR bei der Beurteilung und Betreuung unserer Projekte eine besondere Bedeutung zu. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe ist heute das zentrale Kompetenzzentrum für Fragen rund um die stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Deutschland", sagte Aigner.

 

Die Bundesregierung hatte die FNR 1993 mit dem Ziel der Bündelung der Kompetenzen bei der Förderung nachwachsender Rohstoffe gegründet. Seit Bestehen der FNR förderte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Basis seines Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe über die Fachagentur circa 2.500 Projekte. Derzeit stehen für die Projektförderung jährlich rund 60 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Verfügung. Neben der eigentlichen Projektförderung übernahm die FNR seit Bestehen weitere Aufgaben, zum Beispiel engagiert sie sich seit 1996 in EU-Projekten und mit verschiedenen Informations- und Beratungsmaßnahmen im Bioenergie- und Baubereich sowie in der öffentlichen Beschaffung. Inzwischen ist die FNR mit knapp 80 Mitarbeitern national und international ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

 

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17.04.2013

Ishida lanciert neue Mehrkopfwaagenserie

 

Ishida hat eine neue Generation von Mehrkopfwaagen entwickelt. Die Baureihe RV wird anlässlich der Messe IFFA (04.-09.05.2013) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Maschinen bieten nach Herstellerangaben eine weltweit einzigartige Leistung und sind besonders geeignet für frische, gekühlte und gefrostete Produkte.

 

Mit der Serie CCW-RV präsentiert Ishida eine nach eigenen Angaben 15 Prozent schnellere Waage als das Vorgängermodell aus eigenem Haus. Bis zu 210 Wiegungen pro Minute erreiche die Mehrkopfwaage RV. Die Genauigkeit sei verbessert worden und der Produktverlust tendiere gegen Null. Die verbesserte Leistung habe mehrere Gründe. So seien zum Einen die Antriebe der Radialrinnen weiterentwickelt worden. Die Zuführungen könnten unverzüglich stoppen und starten, was einen schnelleren Produktfluss und eine konstantere Verteilung in die Schalen bewirke.

 

Die neue Mehrkopfwaage RV erreicht Ishida zufolge maximale Verfügbarkeit mit stark verkürzten Reinigungszeiten. Sie ist zertifiziert gemäß Schutzart IP 67. Sämtliche Komponenten inklusive der Antriebe könnten mit Strahlwasser gereinigt werden. Durch den abgeschrägten Grundkörper und spezielle Radialrinnenabdeckungen werde das Ablaufen von Flüssigkeiten extrem erleichtert. Die hygienefreundliche Bauweise zum Beispiel der Schalenhalterungen und Lagerbuchsen verhindere Ablagerungen von Bakterien und Schmutz.

 

Auch die Software der RV Serie wurde von Ishida optimiert: Der digitale Filter für die Wiegesignale steigere die Präzision bei der Kombinationsberechnung. Und dank höherer Rechenleistung würden die Wiegesignale drei Mal schneller in Kombinationen konvertiert. Eine effizientere Schalensteuerung sorgt nach Herstellerangaben für ein blitzschnelles Öffnen und Schließen ohne Produktanhaftungen.

 

Ishida hat auch die Bedientechnik neu gestaltet: An einem stabilen Touchscreen würden Produktwechsel dank verbesserter automatischer Setups in Rekordzeit durchgeführt. Eine moderne Weitwinkel DFT-Kamera erlaube den Blick von oben auf die Mehrkopfwaage. Mehr Sicherheit biete die Zugriffskontrolle über Fingerabdruckerkennung. Große Flexibilität bedeutet nach Herstellerangaben die Fernsteuerung über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones. Damit könnten Überwachung, Einstellung und Wartung der RV von überall aus erfolgen, alle Informationen seien permanent verfügbar.

 

Ein weiteres Plus der Serie RV ist laut Ishida die Energieeffizienz. Die Waagen verbrauchten bis zu 20 Prozent weniger Energie als die Vorgängermodelle. Dank der Auswahlmöglichkeit zwischen drei Betriebsmodi ließen sich zusätzlich bis zu 50 Prozent Strom sparen.

 

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17.04.2013

J. Schmalz baut neues Forschungs- und Versuchszentrum

 

Der Vakuumtechnik-Hersteller Schmalz errichtet am Standort Glatten ein neues Forschungs- und Versuchszentrum mit Büroräumen. Die Geschäftsführung, Vertreter der Gemeinde und beteiligte Baufirmen haben die Baustelle jetzt mit einem gemeinsamen Spatenstich feierlich eröffnet.

 

Das Unternehmen investiert rund vier Millionen Euro in die Erweiterung der Bürokapazitäten. Das Projekt wird über eine Gesamtfläche von 2.900 Quadratmetern verfügen. In dem modern gestalteten Gebäude sollen 120 neue Arbeitsplätze entstehen. Das Projekt ist nach Angaben der Geschäftsführung ein klares Bekenntnis zum Firmenstandort Glatten. „Wir bauen für die Zukunft und in die Zukunft“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Kurt Schmalz anlässlich des Spatenstichs.

 

Der Vakuumtechnik-Spezialist will mit dem Bauprojekt vor allem dem Wachstum an Arbeitsplätzen in den Bereichen Vertrieb, Konstruktion und Entwicklung gerecht werden. Der Einzug in die drei neuen Büroetagen mit jeweils rund 500 Quadratmetern ist ab Dezember 2013 geplant. Mit dem Projekt deckt Schmalz nach eigenen Angaben den Flächenbedarf an Büroarbeitsplätzen für die nächsten drei bis fünf Jahre ab.

 

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17.04.2013

Landbell steigert Recyclingquote

 

Die erstmals veröffentlichte Drei-Jahres-Bilanz der Verwertung von Verpackungsabfällen zeigt: Die Landbell AG verzeichnet Spitzenwerte und übertrifft alle gesetzlich vorgegebenen Sollquoten mit großem Abstand. So konnte der Mainzer Systembetreiber 2011 den Anteil der recycelten Verpackungen an den lizenzierten Verpackungen bei der Materialfraktion Glas auf 91 Prozent steigern. Das liegt deutlich über der in der Verpackungsverordnung geforderten Recyclingquote von 75 Prozent.

 

Bei PPK-Verpackungen erreichte Landbell 79 Prozent – Anforderung sind 70 Prozent. Und während die Branche höhere Verwertungsquoten für Kunststoff diskutiert, dokumentiert das Duale System Landbell, was längst schon realisierbar ist: So liegt die Quote der insgesamt verwerteten Kunststoffe deutlich über 100 Prozent, da die gesammelten Mengen die am System beteiligten Mengen übertreffen. Die von Landbell 2011 bei der stofflichen Verwertung der Kunststoffe erreichten 59 Prozent übersteigen bei Weitem die gesetzlich geforderten 36 Prozent. Und auch 2012 wird das Unternehmen die Gesetzesanforderung sehr deutlich übererfüllen, die Zahlen werden in Kürze veröffentlicht.

 

„Die Landbell AG setzt seit Jahren gerade bei der sehr wichtigen stofflichen Verwertung von Kunststoffen eine deutlich höhere als die gesetzlich geforderte Quote um und zeigt damit, dass es beim Kunststoff-Recycling deutlich Luft nach oben gibt. Die Forderung verschiedener Seiten nach höheren stofflichen Quoten beim Kunststoff-Recycling ist daher sinnvoll und machbar und sollte nun zügig umgesetzt werden. Daher schließt sich Landbell dem Appell verschiedener Teilnehmer für höhere Quoten an“, so Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.04.2013

Ball führt neues Druckverfahren in Europa ein

 

Flexibel, schnell und differenzierend – so funktioniert nach Unternehmensangaben die variable Drucktechnologie Dynamark von Ball Packaging Europe. Mit dem neuen Verfahren können europäische Getränkeproduzenten Dosen mit bis zu 24 unterschiedlichen Designs in einem Produktionslauf gestalten lassen. Von Logos über Portraits und Grafiken bis hin zu Botschaften ist alles möglich, was den Konsumenten direkt anspricht und die Aufmerksamkeit am Point-of-Sale weckt.

 

Das neu entwickelte Verfahren Dynamark lässt sich für alle Größen von Stahl- und Aluminiumdosen in den bestehenden Druckprozess integrieren. Dabei können zusätzlich zum Grunddesign auf einer definierten Freifläche bis zu 24 unterschiedliche grafische Elemente einfarbig aufgedruckt werden. So können Logos, Icons oder Texte mit individualisierten Botschaften in das Dosendesign eingefügt werden. Damit entsteht eine vielfältige grafische Gestaltung bei normaler Produktionsgeschwindigkeit.

 

In Europa steht die Dynamark-Technologie bereits in den Werken in Weißenthurm (Deutschland), Oss (Niederlande), Belgrad (Serbien) und Radomsko (Polen) zur Verfügung. Weitere Werke werden folgen. Die ersten Anwender stehen schon fest: Mit Dynamark gestaltete Getränkedosen sollen noch im zweiten Quartal 2013 auf den Markt kommen.

 

Für Marken-Verantwortliche bietet Dynamark viele Vorteile. Sie können mit den variabel gestalteten Dosen besondere Promotion-Aktionen durchführen. Die Maßanfertigungen in großer Stückzahl ermöglicht eine direkte Ansprache der Konsumenten und wird gleichzeitig dem Megatrend Individualisierung gerecht. Limited Editions lassen sich ebenso realisieren wie Spezialanfertigungen zu Veranstaltungsreihen, bei denen sich Datum oder Akteure mehrfach ändern.

 

Mit der Dynamark-Technologie sind Änderungen möglich: So lassen sich beispielsweise aktuelle Facebook-Posts oder Twitter-Meldungen in das Dosendesign integrieren – ein modernes Marketing-Element, das die virtuelle mit der realen Welt verknüpft. Benoit Hirszowski, Marketing Director bei Ball Europe GmbH, fasst die Vorteile der Dynamark-Technologie zusammen: „Das neue Verfahren ist nicht nur schnell und flexibel. Es ermöglicht unseren Kunden, ihre Produkte am Point-of-Sale zu differenzieren. Da Wandelbarkeit im Marketing-Kontext immer wichtiger wird, bietet Dynamark die optimale Möglichkeit, den Konsumenten direkt anzusprechen und ihn zum Staunen zu bringen.“

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.04.2013

VDW: Die Verpackung macht die Marke

 

Ein gutes Produkt erkennt man meist schon an der Verpackung. Entsprechend wichtig sind die schützenden Hüllen deshalb für das Markenimage. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie von Pro Carton hervor, in der die Reichweite und die Wirksamkeit von insgesamt 23 Medien miteinander verglichen wurden. Neben klassischen und digitalen Kanälen für Markenkommunikation standen Verpackungen, sowohl im Einzelhandelsgeschäft als auch beim Verbraucher zu Hause, im Fokus der Studie. Besonders gut schnitten Verpackungen im Laden ab, denn sie decken ein vergleichsweise breites Spektrum an Kommunikationsaufgaben ab: Sie liefern Detail-Informationen, helfen bei Kaufentscheidungen, vermitteln Umweltfreundlichkeit und Qualität eines Produktes und regen zum Probe- oder Wiederholungskauf an.

 

Die Pro-Carton-Studie zeigt, dass Verbraucher sich anhand der Verpackung für ein Produkt entscheiden. 63 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu: „Bevor ich etwas zum ersten Mal kaufe, betrachte ich immer die Verpackung und was auf ihr steht.“ Gerade am Point of Sale können Verpackungen daher wesentlich zur Kaufentscheidung und Markenbindung beitragen. Mehr als ein Drittel der Befragten gibt an, dass sie Verpackungen bei der Kaufentscheidung als hilfreich empfinden und weitere 35 Prozent, dass sie Verpackungen zum Probekauf animieren. „Diese Stärke am Point of Sale lässt sich gerade durch bedruckte Wellpappenverpackungen hervorragend ausspielen“, erläutert Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbandes der Wellpappenindustrie e.V., das Ergebnis der Studie. „Mit Angaben zu Inhaltsstoffen, Herkunft und Herstellung versehen und im ansprechenden Look gestaltet, erfüllen Verpackungen aus Wellpappe den Wunsch der Kunden nach Information und Orientierung“, so Wolfrum weiter.

 

Produktinformationen auf Verpackungen stehen bei Verbrauchern besonders hoch im Kurs. Lediglich das Internet wird ähnlich stark als Informationsquelle genutzt. Dabei sind Verpackungen auch Image-Träger: Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, dass sie von der Verpackung auf die Qualität des Produktes schließen. Zudem ist, laut der Studie, kein anderes Medium in der Lage, ein umweltfreundliches Image so glaubhaft zu vermitteln wie die Verpackung – insbesondere dann, wenn sie aus Papier hergestellt wird wie Wellpappe. Schachteln, Trays und Steigen aus diesem Material genießen den Ruf, besonders umweltverträglich zu sein – zu Recht, denn sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und werden vollständig recycelt.

 

Verpackungen, so die Studie weiter, sind ein Werbemedium mit hoher Kontaktzahl und starker, markenbildender Wirksamkeit. Gerade bei jungen Konsumenten kommen die Werbebotschaften auf den Produkthüllen gut an. Im Vergleich zu Konsumenten über 55 Jahren legen junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren deutlich mehr Gewicht auf das äußere Erscheinungsbild eines Produkts. Mit einem ansprechenden Design und einer hochwertigen Bedruckung sind Wellpappenverpackungen also bestens geeignet, um bei den Verbrauchern von morgen zu punkten. Die Studienergebnisse sind für Wolfrum demnach ein weiteres Indiz dafür, dass Verpackungen auch in Zukunft ein wichtiges Marketinginstrument bleiben werden, in das es sich lohnt zu investieren.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.04.2013

Mail Druck + Medien: kompostierbare Folienetiketten vorgestellt

 

Die Mail Druck + Medien GmbH, Bünde, fertigt unter dem Markenzeichen “Das grüne Etikett” Folienetiketten, die aus erneuerbaren Rohstoffquellen gewonnen werden. Zur Verarbeitung kommen Natureflex-Folien, die sowohl in weiß als auch in transparent mit Holzfaserstoff aus kontrolliertem Anbau hergestellt werden. Beide Foliensorten sind in gewerblichen und auch in privaten Kompostierungssystemen biologisch abbaubar.

 

Bedruckt werden die Folienetiketten mit lebensmittelzertifizierten Farben, die keine Mineralöle oder Lösungsmittel enthalten. Die Produktion erfolgt komplett digital, ohne den Einsatz von Kunstoffklischees oder chemisch entwickelter Druckplatten. Sogar Stanzformen entfallen komplett, da mit innovativer Laserschneidtechnik gearbeitet wird. Selbstverständlich werden auch weiterhin Etiketten für Bio-Produkte auf Naturpapier produziert.

 

Für viele Produzenten und Händler von Öko- und Bioprodukten gehört Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung zum Unternehmensprofil. Auch bei den Verpackungen ihrer Produkte wollen sie diesen Ansatz deutlich machen. Da bietet das grüne Etikett jetzt eine umweltverträgliche Möglichkeit der Kennzeichnung.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

15.04.2013

Emmisionshandel: BV Glas warnt vor Erhöhung der ETS-Preise

 

Der Bundesverband Glasindustrie e. V. (BV Glas) warnt vor einer beabsichtigten Erhöhung der ETS-Preise durch die EU-Kommission. Die vorgeschlagene Revision der Richtlinie über das Emissionshandelssystem sieht mehr Eingriffsfreiheit für die Kommission im Hinblick auf den Zeitplan von Versteigerungen – das sogenannte backloading – vor. Dadurch sollen die Preise für CO2-Zertifikate künstlich gesteigert und der Ausstoß an CO2 durch die Industrie verringert werden. Der BV Glas fordert, den Vorschlag abzulehnen. Die angestrebte Verringerung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 werde auch ohne die Erhöhung der ETS-Preise erreicht. Eine Erhöhung treibe dagegen die Energiepreise in die Höhe und verschärfe damit den Wettbewerb zwischen den energieintensiven Industrien inner- und außerhalb der EU weiter. Dies hätte die Schließung von europäischen Produktionsstätten und damit die Verlagerung von CO2-Emissionen in Nicht-EU-Länder zur Folge.

 

Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Glasindustrie, betont: „Die energieintensiven Industrien stehen voll und ganz hinter dem Emissionshandelssystem als wichtiges Instrument zur Erreichung der EU-Klimaziele. Es muss aber sichergestellt werden, dass das EU-Emissionshandelssystem auch in Zukunft seiner ursprünglichen Aufgabe als kosteneffizientes und marktbasiertes Instrument entspricht und nicht wesentlich verändert wird. Die Revision der EU-Richtlinie zum Emissionshandelssystem durch die EU-Kommission würde der Kommission einen zusätzlichen und ungerechtfertigten Ermessensspielraum geben.“

 

Der BV Glas betont die Bereitschaft der Gesamtbranche, an der Erarbeitung eines Rahmenwerks für die Klimaziele nach 2020 mitzuwirken, das der längerfristigen Entwicklung gerecht wird.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

05.04.2013

Konferenz „Kundenfreundliches Packaging“

11. April 2013 in München

Hallo liebe Mitglieder des Packaging Business Club,

eine starke Gemeinschaft zahlt sich immer aus - SONDERKONDITIONEN für PBC-Mitglieder!!!

Auf dem neuen Expertentreff KUNDENFREUNDLICHES PACKAGING widmen sich anerkannte Marketing- und Packagingexperten am 11. April 2013 in München innovativen und zielgruppengerechten Verpackungen und stellen Erfolgsbeispiele für Jung und Alt aus Industrie und Handel vor.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl älterer Konsumenten sollten Industrie und Handel die Potenziale für zielgruppengerechtes Packaging erkennen und in Innovationen für Öffnungs- und Verschlussmechanismen, Packungsgröße, Handling- und Transporthilfen sowie Lesbarkeit investieren.

Im Fokus der inspirierenden Keynotes und Best Practices stehen diese Themen:

  • Megatrend Convenience – Neue Anforderungen an Verpackungen
  • Verbraucherfreundlichkeit = Umweltfreundlichkeit – Die Rolle von nachhaltiger Verpackung für Konsumenten
  • Kindersicherheit vs. seniorengerecht – Erfolgsbeispiele für Jung und Alt
  • Intelligente Umverpackungen – Kostenersparnis für Logistik und Handel


Die PBC-Mitglieder können zum Sonderpreis von EUR 795,- (p.P. zzgl. USt.) an der Konferenz teilnehmen.

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung den Aktionscode KPXING13 an!

Ausführliche Informationen zum Programm, den Referenten sowie Anmeldung unter: http://www.inspirato.de/packaging

 

05.04.2013

VSID: Nika Bajec ist neue Design Direktorin

 

Nika Bajec verstärkt ab sofort als Design Direktorin die zweite Führungsebene der Design-­ und Markenagentur VISID.


Die 29-­Jährige ist seit 2007 bei den Hamburger Kreativen und betreut mit ihrem Team vorrangig den Kunden Henkel Schwarzkopf.

 

Ines Clasing kommt als Senior Designerin an Bord und Xenia Gesthüsen steigt als Junior Designerin ein.

 

Vollständige Pressemeldung siehe PDF.

 

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Nika Bajec neue Design Direktorin bei VISID
Nika Bajec_Design Direktorin_VISID.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]
 

04.04.2013

Studie: Smart Packaging am Horizont

 

Eine neue Studie von IDTechEX kommt zu dem Schluss, dass der Markt für Smart Packaging – also Verpackungen mit aufgedruckter Elektronik – in den kommenden zehn Jahren von 75 Millionen. auf 1,45 Milliarden Dollar wachsen wird. Der Grund: Gedruckte Elektronik soll demnächst um 99 Prozent billiger werden. Faltschachteln sind der ideale Träger für alles Gedruckte.

 

Elektronik auf Verpackungen, das gibt es bereits, von blinkenden Rumflaschen über sprechende Pizzakartons bis zu Sprays, die mit elektrisch geladenen Aerosolen Insekten vertreiben. Oder sogar medizinische Verpackungen, die registrieren, wie viel wann entnommen wird und den Benutzer daran erinnern. Auch das Design von Handys lässt sich mittlerweile umprogrammieren. Die neue Studie meint, das sei erst der Anfang.

 

Die Studie basiert auf einer qualitativen Umfrage unter mehr als 50 weltweiten Unternehmen der gesamten Supply Chain. Demnach werden die Kosten für gedruckte Elektronik um 99 Prozent sinken. Deshalb haben zahlreiche führende Markenunternehmen multidisziplinäre Teams angesetzt, um die neue, papierdünne Elektronik auf ihre Massenverpackungen zu bringen. Sie soll den Konsumenten viele Vorteile bescheren und die Konkurrenz alt aussehen lassen. Eine sich verändernde Oberfläche bedeutet für die Werbung auf Verpackungen einen großen Entwicklungsschritt.

 

Autor Raghu Das: „Die Nachfrage nach elektronischem Smart Packaging befindet sich weltweit an einem Wendepunkt. Der Markt wird bis 2023 auf 1,45 Milliarden Dollar wachsen. Die Anwendungen werden sich vor allem auf Konsumgüter (CPG: Consumer Packaged Goods) konzentrieren und in den nächsten zehn Jahren 14,5 Milliarden Einheiten mit elektronischen Funktionen erreichen. Sie werden sowohl der Verkaufsförderung dienen als auch den Produktnutzen für den Konsumenten verbessern.“

 

Mithilfe von E-Packaging wollen die Markeninhaber ihre Produkte neu positionieren und sie davor bewahren, in der Flut von Nachahmungen unterzugehen. Das gilt sogar für Handelsmarken. Bereits ein Drittel der Konsumenten hat heute schon Schwierigkeiten, die immer kleineren Gebrauchsanweisungen zu lesen – ihnen kann mit Smart Packaging geholfen werden.

 

Mit den neuen Technologien wird die Rolle der Verpackung als Medium noch größere Bedeutung gewinnen. Schon heute können Smartphones aufgedruckte Codes lesen und dadurch eine Website zum Produkt öffnen. Mit den neuen Verfahren kommt noch NFC (Near Field Communication) hinzu. Wie schon bei den Codes wird die Faltschachtel auch für aufgedruckte Elektronik der ideale Träger sein.

 

Die neue Entwicklung verspricht zahlreiche Fortschritte für die Verpackung – sowohl im Bereich Convenience, wo die Verpackung verstärkt zum beratenden Partner wird, als auch bei der Markenpräsentation.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.04.2013

Rovema: Antriebs-Upgrade für Quersiegelstation

 

Aus alt mach hocheffizient: Mit einem Umrüstsatz für die Antriebseinheit der Quersiegelstation werden Rovema Schlauchbeutelmaschinen des Typs VPI260 auf das aktuell höchste technische Niveau gebracht. Produkterkennung Sense & Seal, Siegelkrafterhöhung auf bis zu 6000 Newtonmeter sowie Premium Seal Funktion sind nur einige der Vorteile, die das Antriebs-Upgrade mit sich bringt. Optional ist eine Erhöhung der Siegelkraft auf bis zu 8000 Newtonmeter möglich.

 

Der Umrüstsatz besteht aus Motor, Getriebe, Kurbel, Pleuelstangen und Lagerung und umfasst mit Servoverstärker sowie Steuerungseinheit zudem die gesamte Elektronik. Das Softwarepaket und die Elektroanpassung mit neuem Schaltplan sind ebenfalls enthalten. Das Ergebnis ist eine im Einsatz bewährte Rovema VPI260 mit neuen, bislang ungeahnten Möglichkeiten.

 

Die intermittierende Schlauchbeutelmaschine VPI260 gilt als Multitalent, denn ganz gleich ob Tiefkühlkost, Cerealien oder Kurzteigwaren - die Maschine gewährleistet gleichermaßen ein produktgerechtes Handling und wirtschaftliches Verpacken von stückigen, granulierten, pulvrigen und pastösen oder sogar flüssigen Produkten. Das Antriebs-Upgrade bringt auch Maschinen älteren Jahrgangs mit dem Feature Sense & Seal auf den aktuellen Stand der Technik, reduziert damit Verunreinigungen sowie Verschleiß der Quersiegelwerkzeuge und minimiert so die Stillstandzeiten. Premium Seal wiederum erlaubt optimale und individuell programmierbare Siegelvorgänge mit um beinahe 20 Prozent erhöhter Siegelkraft. Das Unternehmen Rovema demonstriert damit erneut sein Engagement für die Integration bestehender Maschinen in den Prozess des technischen Fortschritts.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.04.2013

Edelmann stellt Verpackungsentwicklung neu auf

 

Mit dem Technical Design Center verfügt der Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen über ein Kompetenzzentrum, das die Bereiche Konstruktion, Grafik und CAD zusammenführt. Dadurch kann die international agierende Unternehmensgruppe die Zeit von der Kreation einer Verpackung bis zu ihrer Produktionsreife verkürzen.

 

Das Technical Design Center betreut Kunden durchgehend von der ersten Idee über deren Ausarbeitung bis hin zu Services wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Veredelungsvarianten oder dem Ermitteln der optimalen Bogenausnutzung. Im Bereich „Konstruktion“ entwickelt das Edelmann-Team beispielsweise Konzepte für ungewöhnliche Verpackungsformen und anwenderfreundliche Funktionalitäten. Ein Ideenarchiv mit mehr als 2.500 Entwürfen dient als Basis für eine schnelle Konstruktionsentwicklung.

 

Die Teams des Bereichs „Grafik“ schaffen Lösungen für die Umsetzung von Marken- und Produktdesigns in Druck und Veredelung. Dabei kann es sich auf ein umfangreiches Portfolio an Technologien und Materialkompetenzen stützen. Immer wieder werden dadurch völlig neue Druckeffekte zur Produktionsreife gebracht. Beispielsweise entstehen Designs, bei denen Kartonstrukturen drucktechnisch authentisch nachgestellt sind oder bei denen Softtouch-Effekte für eine außergewöhnliche Haptik sorgen.

 

Auch die proaktive Entwicklung von Innovationen ist im Technical Design Center angesiedelt. Hier erschließt Edelmann neue visuelle und haptische Effekte für die Verpackungsproduktion. So stehen Kunden Konstruktions- und Druckkonzepte zur Verfügung, unter anderem die „CEvolution“-Verpackungen mit geschwungenen und runden Formen oder „CEholo“ mit individuellen Holografie-Designs. Insgesamt 25 nationale und internationale Patente, Geschmacks- und Gebrauchsmuster hat Edelmann angemeldet.

 

Im neu aufgestellten Technical Design Center in der Heidenheimer Firmenzentrale kommen Verpackungsentwicklungen schnell zur Marktreife. Der enge Austausch innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks von Edelmann stellt anschließend deren Umsetzung für einen internationalen Markenauftritt sicher. Edelmann ist mit insgesamt zwölf Produktionsstandorten in sechs Ländern auf drei Kontinenten vertreten.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

04.04.2013

Quadpack feiert 10-jähriges Jubiläum

 

Am 14. März 2013 feiert die Quadpack Group ihr 10. Jubiläum. In Folge der Fusion von Belcos Packaging, Lenglart Packaging und Gadbrook Packaging ist die Gruppe in nur 10 Jahren von einem kleinen Unternehmen zu einem internationalen Unternehmen angewachsen.

 

Es wurden Filialen in 10 Ländern gegründet. Exklusive Partnerschaften mit führenden Herstellern von Airless- und Make-up Verpackungen, Schaumpumpen, Akrylbehältern und Parfumflakons intensiviert. Quadpack zog in neue Unterkünfte und ist stolz auf ein hochmodernes Labor und auf das internationale Logistikzentrum im Hafen von Barcelona.

 

Zwei weitere Unternehmen wurden in die Quadpack Group aufgenommen: Spirit, die Firma für Accessoires und den Holzkomponentenhersteller Technotraf. Hunderttausende Verpackungslösungen wurden seitdem für die weltweit führenden Kosmetikmarken entwickelt.

 

Finanziell vervielfachte sich der Umsatz um das 14-fache von 2,7 Millionen Euro im Jahre 2003 auf 38 Millionen Euro im Jahre 2012, während die Mitarbeiterzahl auf über 100 anstieg. In diesem Jahr möchte Quadpack seinen Erfolg feiern. Mit den ersten Festlichkeiten wird bereits auf der Cosmoprof Bologna begonnen. Weitere Jubiläumsaktivitäten sind im anstehendem Jahr geplant.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

„Compliance-Berater“ feiert Premiere

 

Am 8. April 2013 erscheint erstmals die Fachzeitschrift Compliance-Berater (CB). Sie bereichert das bereits umfangreiche Portfolio des Deutschen Fachverlags im Bereich Recht und Wirtschaft.

 

Der CB geht auf die alltäglichen Problemfelder der Compliance ein. Er gibt praktische Lösungsansätze, wie Fragen rund um die Rechtmäßigkeit unternehmerischen Handelns gelöst werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der präventiven Rechtsanwendung. Die einzelnen Beiträge sind jeweils einer der vier Rubriken zugeordnet: „Corporate Compliance“, „Risikoanalyse und -identifikation“, „Compliance Management“ sowie „Haftung und Aufsicht“.

 

Das Printmedium wird ergänzt durch die Online-Plattform www.compliance-berater.de, ein Konferenzprogramm, zu dem auch der am 16. Mai 2013 stattfindende Frankfurter Compliance-Dialog gehört, und ein umfangreiches Buchprogramm zum Compliance-Recht.

 

„Compliance ist ein unglaublich virulentes Thema und der Bedarf an Orientierung gebenden Fachinformationen, wie sie der Compliance-Berater bietet, sehr groß. Aber hier hören wir noch nicht auf: Der Compliance-Berater versteht sich als Teil einer Community, die sich über die verschiedensten Netzwerke erstreckt. Der Compliance-Berater richtet sich an alle, die sich in Unternehmen mit diesem Thema befassen – vom Geschäftsleiter bis hin zu Mitarbeitern in der IT- und Personalabteilung –, an externe Rechtsanwälte, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer, aber auch an die Wissenschaft. Wir bringen unsere Leser zusammen und ermöglichen über Print, Digital sowie face-to-face-Kommunikation den Erfahrungs- und Wissensaustausch rund um das Thema Compliance“, so dfv-Geschäftsführer Sönke Reimers zum Konzept.

 

Die 54 Seiten starke, monatlich erscheinende Fachzeitschrift ist im Jahresabonnement für 398 Euro erhältlich. Einzelhefte können für 51,95 Euro erworben werden. Weitere Infos unter www.dfv.de

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

Mondelez verlängert Vertrag mit Chep Europe

 

Chep kündigt an, dass Mondelçz International eine dreijährige Vertragsverlängerung unterschrieben hat. Diese beinhaltet das Management von Pooling-Paletten in West-, Mittel- und Osteuropa für mehr als sieben Millionen Palettenbewegungen pro Jahr.

 

Mondelçz International ist ein weltweit führender Hersteller von Schokolade, Keksen, Kaugummi, Süßigkeiten, Kaffee und Getränkepulver. Zum Portfolio des Unternehmens gehören diverse Milliarden-Dollar-Marken, darunter Cadbury und Milka Schokolade, Jacobs Kaffee, LU, Nabisco und Oreo Kekse, Tang Getränkepulver und Trident Kaugummi.

 

Oliver Cofler, Leiter der Abteilung Logistics Operations bei Mondelçz International in Europa, erklärt: „Chep verfügt über ein breites europäisches Netzwerk, das unsere Logistikstrategie und Wachstumspläne perfekt unterstützt. Weitere wichtige Vorteile, die uns das System von Chep bietet, sind ein ausgezeichneter Kundenservice und Flexibilität, sowie Palettenqualität, Verfügbarkeit und Produktinnovation. Wir begrüßen auch die Tatsache, dass Chep in den Ausbau seiner Geschäfte in Mittel- und Osteuropa investiert.“

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

VDMA eröffnet Repräsentanz in Brasilien

 

Ab April hat der VDMA eine weitere Auslandsrepräsentanz in Sao Paulo/Brasilien. Damit ist der Verband in allen sogenannten BRIC-Staaten mit eigenen Niederlassungen vertreten.

 

Brasilien ist in den letzten Jahren für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer immer bedeutender geworden. Über ein Viertel der deutschen Warenlieferungen nach Brasilien sind Maschinen und Anlagen. Gefragt sind vor allem die deutsche Fördertechnik, Antriebstechnik sowie Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Deutschland ist nach den USA wichtigster Maschinenlieferant für das lateinamerikanische Land.

 

Der neue „Director executivo do VDMA Brasil“, Thomas Junqeira Ayres Ulbrich, hat sowohl deutsche als auch brasilianische Wurzeln. Die Familie seiner Mutter Junqeira Ayres stammt aus Salvador/Bahia. Ulbrich ist in Deutschland aufgewachsen und hat in Bonn Jura studiert. Seine Referendarzeit verbrachte er in Rio de Janeiro. 1989 bis 2000 hat er als Rechtsanwalt bereits für die VDMA-Rechtsabteilung gearbeitet. Die Maschinen- und Anlagenbauer hatten ab diesem Zeitpunkt seine „volle Sympathie“. Denn seit der Jahrtausendwende arbeitete er für einige europäische Maschinen- und Anlagenbauer.

 

„Die Sehnsucht nach dem zweiten Land hat mich jetzt mit dem VDMA wieder nach Brasilien geführt. Ich freue mich, alle Deutsch-Brasilianischen Maschinen- und Anlagenbauer unterstützen zu können und stehe Ihnen im Herzen von Sao Paulo und ab und zu auch in Frankfurt gerne zur Verfügung“, so Thomas J. A. Ulbrich.

 

„Der VDMA freut sich“, so Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse, „einen engagierten Kollegen gefunden zu haben, der sowohl Brasilien gut kennt als auch den Maschinenbau mit seiner speziellen Eigenheit.“

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

The Brand Union ist neue Design-Agentur für Leifheit

 

Leifheit hat sich nach einem Pitch für The Brand Union als strategische Designagentur entschieden. Die Aufgabe beinhaltet die Erstellung eines neuen Design-Konzepts für alle Produkt-Segmente „Wäschepflege“, „Reinigen“ und „Küche“. Die ersten Produkte im neuen Verpackungsdesign wurden soeben auf der Messe Ambiente vorgestellt. Das neue Design soll das Portfolio strukturieren, den Consumer Benefit und die USPs durch erzählerische Produkt-Inszenierungen herausstellen.

 

Mit einer klaren Produktsegmentierung will Leifheit dem Kunden jetzt eine noch bessere Orientierung bieten – sowohl innerhalb der Produktfamilie als auch gegenüber dem Wettbewerb. „Der Markt ist hinsichtlich der Designgestaltung noch nicht verbraucherorientiert und bietet damit im Design Potenzial, um sich als Marke weiter abzugrenzen“, sagt Verena Lettau, Client Director bei The Brand Union.

 

Die neue Farb- und Formsprache schafft eine eindeutige Segmentierung der Produkte. Sie gibt Hilfestellung bei der Orientierung und schafft eine klare Gewichtung der einzelnen Gestaltungselemente bei zum Teil sehr erklärungsbedürftigen Produkten. Passend dazu wurden aussagekräftige Namen für die einzelnen Segmente sowie Icons gestaltet, die schlüssig in das Design integriert wurden. Relevante Eigenschaften werden leichter erfasst, so dass der Kunde eine schnellere und fundiertere Kaufentscheidung treffen kann.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

GS1: Barcodes müssen die richtige Qualität haben

 

GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten.

 

GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

Theegarten-Pactec: neue Entwicklungsabteilung für Schlauchbeutel

 

Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Theegarten-Pactec verzeichnet nach eigenen Angaben eine wachsende Anzahl von Anfragen zum Programm der horizontalen Schlauchbeutelmaschinen. Dabei geht es häufig um Produkte, die bisher eher in anderen Faltarten verpackt wurden. Aus diesem Grund wird es in Zukunft innerhalb der Entwicklungsabteilung des Unternehmens ein eigenes Team für das Verpacken in Schlauchbeuteln geben, das sich ganz auf diese Herausforderungen konzentriert.

 

Die gesamte Entwicklungsabteilung des Unternehmens beschäftigt aktuell 75 Mitarbeiter. Theegarten-Pactec bietet horizontale Schlauchbeutelmaschinen in allen Leistungsstufen. Für Hartzuckerbonbons (FPH5), Schokolade (FPC5) sowie eine Hochleistungs- Form-, Schneide- und Verpackungsmaschine (FPW5). Darüber hinaus ist ein modifiziertes Modell der FPC5 für Non-Food-Produkte, wie zum Beispiel die Verarbeitung von chemisch aggressiven Spülmaschinentabs, erhältlich.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

03.04.2013

Tetra Pak Mid Europe: Stephan Karl neuer Geschäftsführer

 

Stephan Karl (47) übernimmt zum 1. April 2013 die Geschäftsführung von Tetra Pak Mid Europe (Deutschland, Österreich und Schweiz). Damit tritt er die Nachfolge von Svend Weidemann an, der nach zehn Jahren aus dem Unternehmen ausscheidet.

 

Karl ist zurzeit als Vice President und Cluster Leader bei Tetra Pak Greater China (einschließlich Hongkong, Mongolei und Taiwan) für den Bereich Finanzen und Business Transformation verantwortlich. Vor seinem Wechsel nach China gehörte er in Hochheim als Direktor Finanzen der Geschäftsleitung von Tetra Pak Deutschland an.

 

Nach seinen Studien des Wirtschaftsingenieurwesens und der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Internationales Marketing in den Vereinigten Staaten trat Karl 1995 als Trainee bei Tetra Pak ein. Er durchlief danach verschiedene Stationen in den Bereichen Finanzen und Controlling des Unternehmens, übernahm Vertriebsaufgaben und war mit der Optimierung von Geschäftsprozessen befasst. In den Jahren 2004 bis 2007 arbeitete er in der Unternehmenszentrale in Lausanne.

 

Hauptaufgabe von Karl wird sein, Tetra Pak Mid Europe strategisch neu auszurichten und die Marktführerschaft in Deutschland zu sichern.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

 

02.04.2013

Lenze SE: Christian Wendler neuer Marketing- und Vertriebsvorstand

 

Die Lenze SE mit Sitz in Hameln erweitert ihren Vorstand: Seit 1. April 2013 ist Christian Wendler (50) viertes Vorstandsmitglied und zeichnet verantwortlich für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Der Diplom-Ingenieur verfügt über jahrelange internationale Erfahrung in der Branche Drives und Automation.

 

Mit der Berufung Wendlers in den Vorstand unterstreicht Lenze als Spezialist für Motion Centric Automation seine Marktorientierung und stellt die Weichen für eine weitere Internationalisierung des Antriebs- und Automatisierungsgeschäftes.

 

Mit Wendler verstärkt ein ausgewiesener Branchenkenner und erfolgreicher Manager mit internationaler Führungserfahrung das oberste Führungsgremium der Lenze SE. In seiner neuen Funktion verantwortet er die weltweite Vertriebskoordination der Lenze-Gruppe sowie den Vertriebsprozess und fungiert als Leiter des Europavertriebs.

 

Wendler war bis zuletzt Vorstand Marketing und Sales der weltweiten Division Industrieautomation und Antriebe bei ABB, nachdem er bis 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung der ABB Automation Products GmbH in Deutschland war. Er begann seine Karriere bei Baumüller, wo er in verschiedenen Funktionen tätig war, zuletzt als Geschäftsführer der Baumueller America, Inc. in Bloomfield, Connecticut, USA.

 

Quelle: Daniel Bonnal via http://www.packreport.de

Packaging News - Mai 2013

31.05.2013

Karlsberg´s AC/DC-Dose jetzt im Handel

 

Fans der australischen Hardrock-Band AC/DC können sich freuen: Die Karlsberg Brauerei hat ihre neu gestaltete AC/DC Premium Pils-Getränkedose auf den Markt gebracht. Unter jeder Dosenlasche befindet sich ein individueller Code, mit dem die Fans attraktive Fanartikel kaufen oder Prämien ersteigern können. Die zielgruppengerechten Promotion-Dosen werden von Ball Packaging Europe produziert und sind jetzt im Handel erhältlich.

 

Die neue AC/DC-Dose ist nicht nur dank der in Australien üblichen „Pint“-Größe von 568 ml ein Hingucker am Point-of-Sale. Hinzu kommt ihre unverwechselbare Gestaltung: Auf dem tiefschwarzen, matt bedruckten Hintergrund der Dose leuchtet der bekannte „AC/DC“-Schriftzug in Rot. Dieser ist zusätzlich mit dem silbrig glänzenden Cover des Albums „Black Ice“ unterlegt. Die rote Metalllasche auf dem tiefschwarzen Deckel vollendet den stimmigen Look der Rocker-Dose.

 

Neben dem neuen Design rocken auch die aktuellen Prämien. So befindet sich unter jeder Dosenlasche ein Code im Wert von 50 „Blitzen“, der Währung der Promotionaktion. Damit lassen sich beim Metal-Versandshop EMP unter anderem Fanshirts oder Musik von AC/DC kaufen oder attraktive Prämien in Auktionen ersteigern.

 

Die Aktionscodes trägt Ball mit der sogenannten „Under-the-Tab-Printing“-Technologie auf die AC/DC-Dose auf. Mit Hilfe eines Lasers lassen sich dabei Zahlenfolgen, Zeichnungen oder Symbole innerhalb kürzester Zeit auf engstem Raum aufbringen. Das Druckbild unter der Aufreißlasche ist nur eine der Möglichkeiten, die der Getränkedosenhersteller seinen Kunden anbietet, um die Metallverpackung individuell zu kennzeichnen. Mit dem Druckverfahren DynamarkTM lassen sich Dosen beispielsweise mit bis zu 24 unterschiedlichen Designs in einem Produktionslauf gestalten. Der Einsatz von Augmented Reality oder QR-Codes ermöglicht zusätzlich die Verknüpfung von Offline- und Online-Realität. „Getränkedosen bieten vielfältige Möglichkeiten für kreative, zielgruppengerechte Werbe- oder Promotionaktionen – und liegen damit voll im Trend“, erklärt Benoit Hirszowski, Marketing Direktor bei Ball Packaging Europe. „Denn so lässt sich die Markenidentität eines Produkts individuell und zeitgemäß kommunizieren.“

 

Dass das AC/DC Premium Pils in der Getränkedose seit seiner Markteinführung im vergangenen Jahr bei der Zielgruppe bestens ankommt, zeigt eine besondere Fanaktion. So hat der AC/DC-Fan Christian Spurk bereits im vergangenen Jahr eine leere AC/DC-Dose auf Weltreise geschickt. Mittlerweile ist die Dose bereits einmal quer durch Europa, Australien und die USA gereist, wie Fotos auf sozialen Webseiten dokumentieren (siehe auch: www.dosionair.de). Nach ihrer Weltreise soll sie einen Ehrenplatz im AC/DC-Museum im österreichischen Ternitz erhalten.

 

Die neue AC/DC-Dose ist in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Rumänien, Schweden, Russland, Spanien, Chile und Kanada erhältlich.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

Markem-Imaje stellt neue Generation von CO2-Laserkodierern vor

 

„Die neue Smartlase-Serie erhöht die Laserdruckleistung um 30 Prozent, erreicht eine 99,9-prozentige Verfügbarkeit, ist flexibel einsetzbar und bringt eine signifikante Kostenersparnis“, sagt Oliver Philipp, Geschäftsführer bei Markem-Imaje GmbH. Er lobt besonders die Möglichkeit, den Druckkopf von null bis neunzig Grad ausrichten zu können – und das in weniger als einer Minute. Zudem kommt der Smartlase ohne Druckluft aus. Das spart erhebliche Druckluftkosten sowie Kosten für das Verlegen von Druckluft-Leitungen.

 

Mit der neuen Smartlase-Serie bringt Markem-Imaje eine neue Generation von CO2-Laserkodierern für die Getränkeindustrie auf den Markt. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht die innovative Lasertechnologie „Smartlase Code Technology“ (SCT) eine dreißig Prozent höhere Druckleistung als der Marktstandard. Über hunderttausend Produktkennzeichnungen pro Stunde bei bisher unerreichter Qualität und Lesbarkeit der Codes kann die neue Smartlase Serie-beschriften.

 

Für eine verbesserte Rückverfolgbarkeit und zur Vermeidung von Produktfälschungen in der Lebensmittelindustrie hat sich die Komplexität des Textes von bislang 30 auf 120 Zeichen erhöht. Mit einem speziellen Servicevertrag ermöglicht sie eine hohe Verfügbarkeitsrate von 99,9 Prozent. Eine dreißig Prozent höhere Lebensdauer sowie die modulare Bauweise der Smartlase-Serie sorgen für eine einfache Wartung und sparen Kosten. So kann beispielsweise der Beschriftungskopf in weniger als zehn Minuten einfach ausgetauscht werden. Ein integrierter Sensor misst die Laserleistung für eine einfachere Diagnostik.

 

Die neue Smartlase-Serie ist in mehreren Modellen erhältlich: Die Standardmodelle C150 (10 W) und C350 (30 W) eignen sich optimal für die Kennzeichnung von Papier und Pappkartonagen. Das Modell C350 L (30 W) ist ideal für flexible Verpackungen (BOPP) und beschichtete Pappkartonagen (PE). Die Modelle C150 S (10 W) und C350 S (30 W) eignen sich für die Kennzeichnung von PET-Flaschen und vermeiden ein Durchlöchern der dünnwandigen PET-Flaschen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

8. Round Table des Cofresco Forums zum Thema "Verpackung reduziert Lebensmittelabfälle"

 

Welchen Beitrag können Verpackungen zum Umweltschutz leisten? Wie können Label und Indikatoren sinnvoll genutzt werden? Und welche Rolle spielt Recycling für die Produktion? Diese und viele weitere Fragen diskutierten Experten aus der Verpackungsbranche beim 8. Cofresco Forum Round Table, der am 18. April 2013 in Bremerhaven stattfand. Zu der Veranstaltung unter dem Motto "Packaging avoids food waste - Verpackung reduziert Lebensmittelabfälle" hatte das Cofresco Forum gemeinsam mit dem ttz Bremerhaven eingeladen.

 

Im Mittelpunkt der Vorträge standen beim diesjährigen Round Table Labels und Indikatoren, innovative Ansätze zur Stabilisierung und Haltbarmachung, nachhaltige Verpackungslösungen und die Bedeutung von Verpackung bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Daneben gingen die Experten auf die Frage ein, ob Frische wirklich beim Verbraucher ankommt, und diskutierten die Kompetenzen von Konsumenten sowie die Verantwortung der Industrie. Als Redner stellten PD Dr. Judith Kreyenschmidt, Universität Bonn, Claudia Krines und Martin Schüring vom ttz Bremerhaven, Markus Schmid vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und Dr. Paul van den Heuvel, DSM Engineering Plastics, ihre Forschungsergebnisse vor. Dr. Carolin Hauser vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV führte als Moderatorin durch das Programm.

 

"Viele Verbraucher stehen Verpackungen heute kritisch gegenüber, speziell mit Blick auf das Müllaufkommen", sagt Martin Rogall, Research & Development Manager Europe, Cofresco Forum. "Der Round Table hat dagegen aber aufgezeigt, dass die richtige Verpackung und Lagerung von Lebensmitteln vielmehr einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung des Haushaltsabfalls leisten können." Die Experten diskutierten in Bremerhaven unter anderem den heutigen Stellenwert von Nahrungsmitteln und Ernährung generell. Einig waren sie sich darin, dass deutliche kulturelle und soziologische Unterschiede beim Essverhalten bestehen. Zudem thematisierten sie, dass zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen mehr getan werden könnte: Die Möglichkeiten seien da, würden praktisch jedoch nicht genutzt.

 

Ein gemeinsamer Besuch im Technikum des ttz Bremerhaven bot im Anschluss an die Diskussion Einblicke in die Praxis. Hier waren die Teilnehmer selbst gefragt: Im Eigenversuch hatten sie die Möglichkeit, verschieden gelagerte frische Lebensmittel sensorisch zu testen. "Unser Ziel ist es, mit dem Round Table den wissenschaftlichen Austausch zu fördern", so Martin Rogall. "Auch in diesem Jahr haben unsere Experten wieder viele spannende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung präsentiert."

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

Videojet lanciert neue Thermotransferdrucker

 

Flexible Verpackungen für Snacks, Backwaren, Fleisch, Geflügel oder Süßigkeiten zuverlässig kennzeichnen – mit dem branchenweit führenden Durchsatz zwischen den Farbbandwechseln: Das leisten die neuen Thermotransferdrucker Dataflex 6320 und Dataflex 6420 von Videojet Technologies, einem der global führenden Hersteller von Codierungs-, Kennzeichnungs- und Druckerprodukten.

 

Die patentierte Technologie der beiden Modelle verbessert die Betriebszeit und erhöht die Produktivität – etwa dank einer Farbbandrolle mit hoher Kapazität und farbband-sparenden Funktionen. Die speziellen Videojet-Qualitätssicherungsfunktionen für Codes minimieren Ausschuss fast vollständig: Es wird stets der richtige Code auf das richtigen Produkt gedruckt. Die neuen TTO-Drucker bieten außerdem die für Videojet typische komfortable Bedienbarkeit.

 

Den Dataflex 6320 gibt es in den Druckbreitenformaten 32 mm und 53 mm. Der Drucker ist ideal geeignet für mittlere Produktions- und Kennzeichnungsgeschwindigkeiten, zum Beispiel für Vertikal-Schlauchbeutelmaschinen. Der Dataflex 6420 – erhältlich mit 53 und 107 mm Druckbreite – ist die leistungsstarke erste Wahl für extrem schnelle Horizontal-Schlauchbeutelmaschinen, breitformatige Codierung und größere Textmengen.

 

Die neuen Dataflex-Modelle 6320 und 6420 verfügen über den patentierten und kupplungsfreien Farbband-Antrieb der Dataflex-Serie. Der Vorteil: Eine Software übernimmt die vollständige Steuerung der Farbband-Bewegung und sorgt für die korrekte Spannung des Farbbandes. Das macht mechanische Komponenten wie Tänzerarme, Antriebsrollen oder Spannungssensoren komplett überflüssig. Für die Anwender heißt das: Ausfallzeiten durch Faltenbildung im Farbband oder gar Risse des Bandes gehören praktisch vollständig der Vergangenheit an. Dabei arbeitet die patentierte Steuerung unabhängig von Größe und Umfang der Codes absolut zuverlässig – bei jeder Druckgeschwindigkeit.

 

Die Dataflex 6320 und Dataflex 6420 verfügen über Bandkassetten mit bis zu 1.200 Metern Farbbandlänge. Das sind ganze 100 Meter mehr als in vergleichbaren Kassetten anderer Hersteller. Für den Anwender heißt das auch: Durchschnittlich 9000 Kennzeichnungsvorgänge mehr, ohne die Bänder zu ersetzen: „Durch unser einzigartiges Farbbandantriebssystem entfallen die fehleranfälligen Antriebseinheiten, die zudem den ohnehin knappen Platz in der Bandkassette weiter verkleinern würden. Daher können wir nun bei Druckern vergleichbarer Größe ein in dieser Klasse führendes 1.200-Meter-Farbband mit einem Formfaktor anbieten, den auch schon unsere Produkte aus früheren Generationen aufgewiesen haben. Zwischen den Farbbandwechseln können unsere Kunden eine sehr lange Betriebszeit nutzen, zudem verringert sich der Platz, den wir in der Maschine beanspruchen“, sagte Andy Millar, Business Unit Manager bei Videojet. Ein weiterer Pluspunkt: „Neben den Vorteilen für die Produktivität entstehen prozessrelevante Vorteile durch weniger Bestellvorgänge und ökologische Vorteile durch ein geringeres Aufkommen von Verpackungsabfällen“, so Millar.

 

Codierungsfehler sorgen für unnötigen Ausschuss, kosten Zeit und vor allem Geld. Zudem sind falsche Kennzeichnungen immer auch ein Risiko für die eigene Marke – denn Verbrauchervertrauen zählt. Die häufigsten Fehler sind fehlende Ziffern, nicht existente Datumsangaben, Codes auf falschen Produkten und Eingabefehler. Häufige Ursache sind Bedienfehler oder nicht korrekte Eingriffe eines Benutzers. Hier bieten die Modelle Dataflex 6320 und Dataflex 6420 eine einfache und zuverlässige Lösung: Qualitätssicherungsfunktionen für Codes sichern die Qualität und vermeiden kostspielige Fehler von vorneherein. Das erhöht zugleich die Produktivität der Anlage und schützt starke Marken. Die einfache Lösung von Videojet: Ein optionaler USB-Scanner macht die Auswahl der richtigen Kennzeichnung zum Kinderspiel. Denn so lädt der Drucker automatisch die vorher gespeicherten Informationen für den Druckvorgang.

 

Die Videojet Dataflex 6320 und 6420 minimieren die Zeit der Benutzereingriffe am Drucker und maximieren damit die Produktivität der gesamten Anlage: Fünf Kicks auf dem großen, gut ablesbaren Touch-Farbdisplay genügen, um auf alle häufigen Vorgänge zuzugreifen. Dazu erleichtern integrierte Diagnosefunktionen die Fehlerbehebung – für noch kürzere Standzeiten im Fall der Fälle.

 

Der patentierte Antrieb macht das seltene Wechseln der Farbbänder einzigartig einfach: Zwei Walzen bewegen – das reicht. TTO-Drucker anderer Hersteller verlangen hier meist das Hantieren mit weiteren Walzen, Tänzerarmen und weiteren mechanischen Teilen. Einfache Bedienung, Komfort und sorgenfreier Betrieb – darauf vertrauen Kunden in 135 Ländern weltweit. Andy Millar fasst zusammen: „Videojet setzt alles daran, Codierungs- und Kennzeichnungslösungen zu liefern, die die Betriebszeit der Drucker verlängern. Damit unsere Kunden so produktiv wie möglich arbeiten können.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

Tetra Pak kündigt weltweite Einführung eines neuen Verschlusses aus nachwachsenden Rohstoffen an

 

Tetra Pak, einer der weltweit führenden Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für Nahrungsmittel und Getränke, kündigt die weltweite Markteinführung des aus Zuckerrohr hergestellten High Density Polyethylene (HDPE)-Verschlusses Lightcap 30 an.

 

Tine, einer der führenden Hersteller, Distributoren und Exporteure von Milchprodukten mit Sitz in Norwegen, ist die erste Marke in Europa, die diesen bio-basierten Verschluss einsetzt. Ab sofort werden die Vanillesauce Piano, Eiskaffee und Eistee sowie die Schokoladenmilch von Tine in der Tetra Brik Aseptic Edge mit recycelbarem Lightcap 30-Verschluss angeboten.

 

„Als einer der größten Verpackungsabnehmer Norwegens ist es wichtig, dass wir Rohstoffe optimal nutzen und Nachhaltigkeit zum Top-Thema machen – für uns stellt dies eine unternehmerische Verpflichtung dar. Die TBA Edge von Tetra Pak, die zu 75 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen besteht, hat jetzt einen aus nachwachenden Rohstoffen bestehenden Verschluss. Das gibt uns die Gelegenheit, das Umweltprofil unserer Produkte noch stärker zu schärfen“, sagt Björn Malm, Sustainability Manager bei Tine.

 

Das erneuerbare Polyethylen im Lightcap 30-Verschluss wird aus Zuckerrohr gewonnen. Dieses wird dazu zunächst zerkleinert. Anschließend wird der Zuckerrohr-Saft fermentiert und zu Ethanol destilliert. Durch einen Dehydrierungsprozess wird das Ethanol zu Ethylen, das wiederum zu Polyethylen polymerisiert wird. Hieraus entsteht dann der Verschluss.

 

„Die Entwicklung des bio-basierten Lightcap 30 ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer Verpackungslösung, die zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Mit dieser Markteinführung beweisen wir einmal mehr, dass wir kontinuierlich bestrebt sind, ökologische Innovationen zu entwickeln und Kunden, Händlern und Verbrauchern die bestmögliche Umweltbilanz für ihre Verpackungen bereitzustellen“, so Erik Steijger, Product Manager im Bereich Environmental Innovation bei Tetra Pak.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

Bausch+Ströbel-Geschäftsleitung bekommt Verstärkung

 

Ab dem 1. Juli wird die Geschäftsleitung der Bausch+Ströbel-Maschinenfabrik Ilshofen, Hersteller von Abfüll- und Verpackungsmaschinen für die pharmazeutische Industrie, auf die Schultern dreier Geschäftsführer verteilt. Die bisherigen Geschäftsführenden Gesellschafter Siegfried Bullinger und Markus Ströbel werden dann durch Dr. Hagen Gehringer unterstützt.

 

Dr. Hagen Gehringer wird für den Bereich Technik verantwortlich sein, den bislang Siegfried Bullinger zusammen mit dem Bereich Betrieb bzw. Fertigung in seiner Verantwortung hatte. Letztgenannter Bereich, zu dem unter anderem die Abteilungen Fertigung, Montage, Logistik und Technische IT gehören, wird auch weiterhin von ihm geführt. Markus Ströbel ist weiterhin für den Vertriebs- und kaufmännischen Bereich verantwortlich.

 

„Schon in früheren Jahren hatten wir drei Geschäftsführer“, erinnert sich Siegfried Bullinger, „und nach dem rasanten Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren – allein in Ilshofen arbeiten nun über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - haben wir uns zu diesem notwendigen Schritt entschlossen. Durch die neue Konstellation wird es nun auch möglich sein, den Übergang des Unternehmens in die nächste Generation geordnet und mit so wenig Know-how-Verlust wie möglich weiter voranzutreiben.“ Die Gesellschafter des Familienunternehmens, die Familien Ströbel und Bullinger, sind sich sicher, mit Dr. Hagen Gehringer eine Persönlichkeit gefunden zu haben, die sehr gut in die Bausch+Ströbel-Familie und in die Unternehmensphilosophie passt.

 

Auch fachlich ist der neue Geschäftsführer für seine neue Aufgabe bestens gerüstet. Der 47-Jährige hat Maschinenbau an der Universität Stuttgart studiert und 1999 promoviert - wie schon beim Studium auch hier mit Bestnote. Seine Dissertation entstand am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart, wo Dr. Gehringer sechs Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Bis 2011 arbeitete er dann bei der Alfred Kärcher GmbH & Co KG, baute hier unter anderem die Abteilung Innovationsmanagement, Produktstrategie und Unternehmenssteuerung auf und war Bereichsleiter Corporate Development und Mitglied des Führungskreises.

 

Drei Jahre lang war Dr. Gehringer Geschäftsführer der Kärcher Futuretech GmbH. 2011 wechselte er zur PDX Businessgroup in die Geschäftsführung, ein börsennotiertes Technologie-Start-up-Unternehmen mit den Kerntechnologien Sprühverneblung und fest flüssig sowie flüssig-flüssig Stoffvermischungen. „An der neuen Aufgabe in Ilshofen reizt mich, ein erfolgreiches Unternehmen, das nach wie vor in der Wachstumsphase ist, aktiv mitzugestalten“, so Dr. Hagen Gehringer. Zudem freut sich der Ingenieur aus Leidenschaft darauf, in der neuen Position auch wieder verstärkt sein technisches Wissen einbringen zu können.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.05.2013

VDMA: Robotik und Automation sichert Zukunft der industriellen Produktion

 

„Der Umsatz von Robotik und Automation (Integrated Assembly Solutions, Robotik und Industrielle Bildverarbeitung) erhöhte sich 2012 um knapp drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf den neuen Rekordwert von 10,5 Milliarden Euro. Auch für 2013 rechnen wir mit einem weiteren Umsatzwachstum von drei Prozent auf rund 10,8 Milliarden Euro“, erklärte Hans-Dieter Baumtrog, Sortimat Assembly Technology, Winnenden, und Vorsitzender des Vorstandes von VDMA Robotik + Automation, anlässlich der Jahrespressekonferenz des VDMA Fachverbandes am Dienstag in Frankfurt. „Der Export gewinnt für die Unternehmen von Robotik und Automation immer mehr an Bedeutung. Die Exportquote ist kontinuierlich auf 51 Prozent angestiegen“.

 

Die Robotik steigerte 2012 ihren Branchenumsatz um acht Prozent und erreichte damit einen neuen Umsatzrekord von drei Milliarden Euro. Die Robotik wird nach den enormen Umsatzsteigerungen der vergangenen drei Jahre 2013 auf dem Rekordwert von 3 Milliarden Euro stagnieren. Der Umsatz von Integrated Assembly Solutions (Montage- und Handhabungstechnik) stieg 2012 um ein Prozent auf 5,94 Milliarden Euro. Integrated Assembly Solutions wird 2013 um 5 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro wachsen, teilweise bedingt durch den hohen Auftragsbestand bei Systemen. Die Hersteller von Industrieller Bildverarbeitung erreichten 2012 einen Umsatz von 1,49 Milliarden Euro (2011: 1,51 Milliarden Euro). Der Umsatz von Industrieller Bildverarbeitung wird 2013 wieder um 5 Prozent wachsen auf 1,6 Milliarden Euro.

 

„Die Automobilindustrie sorgte seit 2009 für ein nahezu ungebremstes Wachstum in allen Teilbranchen von Robotik und Automation. 2012 hat sich das verändert, und zwar in den einzelnen Teilbranchen unterschiedlich. So wurden 2012 elf Prozent mehr Roboter in die General Industry in Deutschland verkauft als im Vorjahreszeitraum“, betonte Baumtrog. Die Roboter-Käufe der Automobilindustrie gingen um 16 Prozent zurück. Damit erhöhte sich der Anteil der General Industry von 35 Prozent auf 42 Prozent. Dennoch liegen die Absatzmengen in der General Industry noch immer unter den Vorkrisenwerten.

 

Für Integrated Assembly Solutions war auch 2012 die Automobilindustrie mit Abstand die stärkste Kundenbranche. Gegenüber 2011 stieg der Umsatz nochmals um gut acht Prozent; der Umsatzanteil wuchs von 62 Prozent auf fast 71 Prozent an. Dagegen ging der Umsatz mit der General Industry deutlich zurück. „Es muss jedoch beachtet werden, dass wegen der hohen Auftragsbestände viele Projekte 2012 noch nicht abgeschlossen werden konnten und sich Umsatzanteile ins Jahr 2013 verschieben“, so Baumtrog. Für die Industrielle Bildverarbeitung hat sich 2012 der Umsatz mit der Automobilindustrie um 24 Prozent verringert. Mit der General Industry ist er dagegen um fast sieben Prozent gewachsen und mit den nicht-industriellen Branchen sogar um neun Prozent.

 

Eine aktuelle Studie der International Federation of Robotics (IFR) prognostiziert, dass in den kommenden acht Jahren weltweit zwischen 1,9 und 3,5 Millionen Industriearbeitsplätze allein durch die Robotik geschaffen werden. „Die Studie weist auch nach, dass bis zum Jahre 2011 zwischen vier und sechs Millionen Arbeitsplätze direkt durch Robotik geschaffen wurden“, betonte Baumtrog. „Das heißt, auf jeden produzierenden Roboter entfielen schon bislang drei bis fünf Arbeitsplätze. Einen noch deutlicheren Effekt haben die indirekten Arbeitsplätze, die im Umfeld einer prosperierenden Industrieproduktion zusätzlich entstehen.“

 

Die Beschäftigungswirkung der Robotik zeigt sich auch an einem Vergleich Deutschlands mit den USA: In Deutschland mit seiner sehr hohen Roboterdichte findet sich fast jeder vierte Arbeitsplatz im Verarbeitenden Gewerbe. Die USA hingegen weisen eine wesentlich niedrigere Roboterdichte auf und der Anteil der Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe liegt dort nur bei elf Prozent. Ein hoher Robotereinsatz korreliert also mit hoher Beschäftigung, ein niedriger Robotereinsatz mit vergleichsweise niedriger Beschäftigung.

 

Der positiven Umsatzprognose für 2013 stünden natürlich etliche Risiken gegenüber. Baumtrog nannte die noch lange nicht ausgestandene Staatsschuldenkrise sowie die steuerpolitischen Vorhaben der heutigen Oppositionsparteien. „Wir stehen bekanntlich in einem intensiven internationalen Wettbewerb. Die Steuer- und Abgabendiskussion ist dabei durchaus ein Kriterium, das wesentlich über unseren Erfolg entscheidet“, betonte der VDMA-Vorsitzende. „Wir fordern deshalb ein effizientes und wachstumsfreundliches Steuersystem!“ Die Politik müsse der Verlockung widerstehen, Haushaltslöcher durch höhere und neue Steuern und Abgaben zu stopfen, zumal der Staat angesichts sprudelnder Steuereinnahmen kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem habe. „Ich erwarte von der Politik ein Bekenntnis zur Realwirtschaft. Wer Leistungen unserer Unternehmen als politischen Erfolg für unser Land verbucht, muss uns auch dabei unterstützen, damit wir uns täglich aufs Neue im internationalen Wettbewerb behaupten können“, sagte Baumtrog. „Es ist unverkennbar, dass ein starker Industriesektor unabdingbare Voraussetzung für Stabilität und Wohlstand ist.“ Dies gelinge nur mit modernster Produktionstechnik und damit dem verstärkten Einsatz von Robotik und Automation.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

28.05.2013

Ensinger erweitert Angebot an Spezialkunststoffen für die Lebensmittelbranche

 

Die Lebensmittelindustrie muss stets sicherstellen können, dass keinerlei Verunreinigungen in das Endprodukt gelangen. Die Fremdkörpererkennung spielt im Herstellungsprozess daher eine wichtige Rolle. Mit dem Halbzeug „Tecamid 6 ID blau“ erweitert Ensinger sein Angebot an Spezialkunststoffen für die Lebensmittelwirtschaft. Wie die anderen Werkstoffe der ID-Reihe ist auch das neue Polyamid-Produkt mit einem detektierbaren Füllstoff ausgestattet.

 

Falls im Produktionsablauf ein Bauteil aus diesem Material beschädigt werden sollte, lassen sich die Bruchstücke im Rahmen der standardisierten Prozesskontrolle zeitnah mit Metalldetektoren aufspüren. Durch die blaue Farbe ist zusätzlich eine optische Erkennung möglich. Inzwischen enthält das Halbzeugprogramm von Ensinger drei unterschiedliche ID-Werkstoffe, die jeweils unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Lebensmittelindustrie abdecken:

 

 Tecapeek ID blau ist der Werkstoff mit der höchsten Festigkeit innerhalb dieser Produktgruppe. Darüber hinaus verfügt dieses Material über eine hervorragende chemische Beständigkeit und ist thermisch am höchsten belastbar.  Das ebenfalls bereits im Markt eingeführte Tecaform AH ID besitzt eine sehr hohe Dimensionsstabilität und eignet sich damit für die präzise Fertigung von Bauteilen. Dank seiner guten Lösungsmittelbeständigkeit und der sehr geringen Feuchtigkeitsaufnahme eignet sich dieses Material für vielfältige Anwendungen in der Lebensmitteltechnik.  Das neu vorgestellte Tecamid 6 ID blau verfügt im Vergleich zu den beiden anderen detektierbaren Werkstoffen über eine deutlich höhere Zähigkeit, die das Risiko eines Materialbruches weiter minimiert. Die Platten und Rundstäbe sind in zahlreichen Abmessungen lieferbar. Alle Materialien der ID-Reihe entsprechen selbstverständlich den Anforderungen aus der Lebensmittelindustrie und sind gemäß der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 auf Migration geprüft. Darüber hinaus erfüllen die verwendeten Rohwaren die Anforderungen der FDA.

 

Bereits jetzt lassen sich in Anlagen für die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln viele Maschinenbauteile durch ID-Kunststoffe ersetzen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig – sie erstrecken sich von der Molkereitechnik über Fleischverarbeitung bis hin zur Bäckereitechnologie. In allen Einsatzbereichen trägt das geringere Gewicht dieser Werkstoffe zur Einsparung von Energie und Kosten bei.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.05.2013

Bericap stellt innovative Verschlusstechniken vor

 

Bis 2010 wurden in weiten Teilen der Speiseölindustrie PET Flaschen mit der Standard-29/21-Mündung eingesetzt. Diese Mündungsgröße wurde noch in der Zeit entwickelt, als Kunststoffverschlüsse sowohl auf Glasflaschen als auch auf PET-Flaschen passen sollten. Basierend auf jahrelanger Erfahrung mit Verschlüssen für die Abfüllung in PET, hat Bericap die Entwicklung hin zu leichten Verschlüssen, insbesondere in Verbindung mit einem gewichtsreduzierten Flaschenhals, vorangetrieben und eine Speiseöl-Verschlussreihe, die einteilige und zweiteilige Versionen mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen beinhaltet, für einen 26mm Flaschenhalsdurchmesser entwickelt.

 

2010 stellte ein namhafter, internationaler Speiseölhersteller seine bisherige 29/21 Mündung auf die 26/21 Variante um und spart seitdem Material und Kosten. Aber nicht jeder Abfüller kann hierbei mitziehen. Das 26/21 oder 29/21 Neck ist nicht in allen Ländern lokal verfügbar und muss importiert werden. Andere Abfüllbetriebe, die beispielsweise Getränke und Speiseöl verarbeiten, möchten ihr PET-Portfolio straffen und tun sich schwer mit der Investition in spezielle Flaschen für ihre Speiseölproduktion.

 

Standardisierte PET-Preforms, wie sie beispielsweise im Getränkebereich verwendet werden, sind kostengünstiger im Einkauf als spezielle Speiseölflaschen, da es hier viele Anbieter gibt. Der mittlerweile in der Getränkeindustrie in der ganzen Welt milliardenfach eingesetzte PCO 1881 Flaschenhals mit nur 3,82g bietet sich hier als Alternative. Hierfür hat Bericap jetzt mit seiner Neuentwicklung EV 28/26 einen Einpress-Verschluss entwickelt, der den Einsatz in einer großen Bandbreite an Standard-Preforms in der Getränke-, Sirup-, Speiseöl- und Saucenabfüllung ermöglicht.

 

Der EV 28/26 ist mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen verfügbar: Als Standard Schraubverschluss mit speziellem Antitropf-Ausgießer, mit und ohne Flow Regulator. Weitere Verschlüsse für standardisierte Necks sind in der Erprobungsphase.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.05.2013

STI Group in Sydney mit World Star of Packaging Award ausgezeichnet

 

Seit 1970 kürt die World Packaging Organisation die Crème de la Crème von Verpackungen aus aller Welt. Die von der STI Group entwickelte Präsentbox für Bacardi Dewar’s konnte sich gegen 316 Einreichungen aus 33 Ländern durchsetzen. Die Trophäe für die Premium-Getränkeverpackung wurde Mitte Mai in Sydney verliehen. Die für Bacardi Dewar’s 12 gestaltete Geschenkverpackung in Buchform besticht durch das edle, an der Marke orientierte Design, welches die Aufmerksamkeit am Regal auf das Produkt lenkt. Material und Ausführung auf höchstem Niveau unterstreichen die exquisite Qualität des Produkts. Die Whisky-Flasche und zwei Gläser sind in ein samtig dunkelblau beflocktes Tiefziehteil eingebettet und durch einen magnetisch schließenden Deckel geschützt.

 

Die Auswahl an Marken in russischen Spirituosenregalen ist enorm hoch. Um die Blicke der Shopper auf Dewar’s 12 zu ziehen, setzten die Designer der STI Group auf eine außergewöhnliche Verpackungsform in Kombination mit hochwertiger Veredlung. Das geschwungene „D“ aus dem Dewar’s-Schriftzug bildet den perfekten Rahmen für das ausgestanzte Sichtfenster und das heißfoliengeprägte Logo kommt auf der dunkelblauen Bezugskartonage besonders gut zur Geltung.

 

Dante Fan, Vice President STI Asia Pacific Ltd, nahm die Trophäe Mitte Mai in Sydney entgegen: “Die Auszeichnung mit dem WorldStar Award unterstreicht den internationalen Charakter der STI Group. Unsere Teams arbeiten länderübergreifend zusammen, um für unsere Kunden erfolgreiche Verpackungs- und POS-Konzepte umzusetzen. Die Geschenkverpackung für Bacardi macht da keine Ausnahme: Das Design stammt aus Deutschland, die Produktion erfolgte in China und Deutschland, die Konfektionierung in Schottland, der Vertrieb in Russland und nun die Preisverleihung in Syndey.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.05.2013

Bausch+Ströbel weiht größtes Bauwerk der Firmengeschichte offiziell ein

 

Der süddeutsche Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel konnte kürzlich das größte Bauprojekt der 46-jährigen Firmengeschichte einweihen. Innerhalb von zwei Jahren entstand am Stammsitz in Ilshofen, wo modernste Abfüll- und Verpackungsanlagen für die pharmazeutische Industrie gefertigt werden, eine moderne Montagehalle, ein geräumiges Kommissionierlager, Nebenräume für Seminare oder Kundengespräche, Büros. Als letzter Bauteil ging das neue Betriebsrestaurant mit Dachterrasse in Betrieb, in dem rund 200 Mitarbeiter, Gäste oder Schulungsteilnehmer bewirtet werden können.

 

Für die Endmontage stehen im neuen Gebäude ca. 5.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, insgesamt wurde die Montage-, Lager- und Bürofläche um rund 13 000 Quadratmeter erweitert. Die Produktionsfläche wurde mit dieser Baumaßnahme am Stammsitz Ilshofen um nahezu 40 Prozent vergrößert, insgesamt wurden in die Baumaßnahme 25 Millionen Euro investiert.

 

Bei der Umsetzung waren neben einer ansprechenden Gestaltung auch Energieeffizienz und Ressourcenschonung wichtige Ziele. So wurde ein Lüftungskonzept für die Montagehalle eingebaut, das 70 Prozent der Wärme zurückgewinnen und die energieschonende Sommernachtsauskühlung optimal unterstützten kann. Auf dem Dach entstand außerdem eine Photovoltaikanlage mit 1350 Quadratmetern Modulfläche mit einer Leistung von 310 kWp. Der Generalplan bis 2020 ist mit den Neubauten nun schon zu 70 Prozent umgesetzt, geplant sind zeitnah noch eine neue Fertigungshalle und zusätzliche Parkplätze.

 

Derzeit sind bei Bausch+Ströbel am Stammsitz in Ilshofen 1.065 Mitarbeiter tätig, weltweit etwas über 1.400. Seit 2013 gehört auch die Firma Wilco in der Schweiz mit 110 Beschäftigten zur Firmengruppe, hiermit hat Bausch+Ströbel sein Angebot im Bereich Abfüll- und Verpackungsanlagen um hochpräzise vollautomatische Prüfmaschinen für Dichtheitsprüfung, visuelle Kontrolle und spektroskopische Systeme erweitert.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.05.2013

Drinktec 2013 zeigt zukunftsweisende Endverpackungs- und Palettiersysteme

 

Die Getränkekiste der Zukunft ist ergonomiefreundlich, platz- und materialsparend. Extrem offene Kästen liegen im Trend. Der jüngst von Coca-Cola Deutschland vergebene Design-Award zeigte eindrucksvoll, wie sich hervorragendes Design, Nutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit umsetzen lassen. Die Unternehmen der Getränkeindustrie stehen vor der Herausforderung, ihr Bewusstsein für die zunehmenden Anforderungen an Nachhaltigkeit bei der Sekundärverpackung erheblich zu schärfen. Die in Zukunft maßgeblichen Endverpackungs- und Palettiersysteme präsentiert die Drinktec 2013, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, vom 16. bis 20. September 2013 auf dem Münchner Messegelände.

 

Die Industrie steht in einem Spannungsfeld: Die Verbraucher erwarten Produkte, die einerseits ressourcenschonend verpackt werden, anderseits aber auch gut geschützt bei ihnen ankommen. Mithin müssen die Hersteller eine Fülle von Aufgaben bewältigen: den Materialverbrauch reduzieren, recyceltes Material verwenden, nachwachsende Rohstoffe nutzen, den Energieverbrauch herabsetzen. Nachhaltiges Wirtschaften muss auf jeder Stufe der Produktionskette sichtbar umgesetzt werden. Die dazu nötige Maschinentechnik sieht man auf der Drinktec 2013.

 

„Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit sind die wesentlichen Benchmarks für zukunftsweisende Endverpackungs- und Palettiersysteme“, sagt Dipl. Ing. Heiner Schaefer, Geschäftsführer der Schaefer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH. „Materialreduzierung an Getränkebehältnissen und Minimierung der Umverpackung setzen hohe Anforderungen an eine produktschonende Arbeitsweise. Durchgängiger Drei-Schichtbetrieb mit 8000plus Produktionsstunden pro Jahr bei gleichzeitig verlängerten Wartungsintervallen prägen die neuen Maschinenkonzepte. Verpackungsinnovationen in immer kürzeren Zeitabständen verlangen ein hohes Maß an Flexibilität der Anlagen. Umpacken, Sortieren und Mischen liegen zur weiteren Automatisierung der Produktion besonders als off-line Lösungen im Trend. Energieoptimierte Antriebssysteme sowie Anlagenkonzepte leisten darüber hinaus ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auf der Drinktec 2013 werden die Besucher und Kunden aus aller Welt Lösungen zu diesen Trends und Herausforderungen sehen.“

 

Mit flexiblen Anlagenkonzepte können vielfältige Endverpackungen realisiert werden. Komplexe Verpackungsstraßen ermöglichen mehrstufige Verpackungsprozesse. PET-Behälter, Glasflaschen oder Dosen können in Multipacks verarbeitet werden. Oder Multipacks in Kartonfaltschachteln, Mehrwegkästen oder Wrap-around-Kartons. Die Tendenz geht dabei auch zur modularen Anwendung. Systeme in Modulbauweise sind beliebig erweiterbar auf andere Verpackungsarten. Die Kapazität kann je nach Anforderung jederzeit durch das Einsetzen weiterer Module erhöht werden. Parallel zeigt sich in der Getränke- und Liquid-Food-Industrie ein klar erkennbarer Weg hin zu Blockanlagen. Einzelaggregate sind untereinander mittels Steuerung koordiniert, Verpackungsmaschine, Gruppieranlage und Palettierer miteinander geblockt.

 

Auf der Drinktec 2013 zeigen die Aussteller, wie die Kosten für Verpackungen und Materialverbrauch reduziert werden können. Mit Hilfe moderner Technologie lassen sich der Energie- und Betriebsmittelverbrauch von Verpackungsmaschinen deutlich senken. Dezentrale Servotechnik arbeitet effizienter und dynamischer als große Antriebe. Der reduzierte Energieverbrauch amortisiert die Kosten der Anschaffung im Laufe des Lebenszyklus der Anlage. Insbesondere beim Einsatz von Folien in der Endverpackung bietet sich ein weites Innovationsfeld. Durch Reduktion der Foliendicke sowie Verbundfolien kann Material eingespart werden. Der Weg geht sogar bis zum (fast) völligen Wegfall der Endverpackung.

 

Bei PET-Behältern hält die Schrumpfverpackung einen Marktanteil von über 30 Prozent. Nachteilig sind der Einsatz von fossilen Rohstoffen sowie der relativ hohe Energieverbrauch beim Schrumpfprozess. Inzwischen ist mit der Umreifungstechnik unter völligem Verzicht auf Folieneinsatz ein komplett neues Verpackungsdesign für PET-Behälter entstanden. Weitere Alternativen zur Schrumpfverpackung sind Hochbordtrays aus Karton oder Formtrays aus Kunststoff. Man darf gespannt sein, was sich hier bis zur Drinktec 2013 noch entwickeln wird.

 

Kernaufgaben der Palettierung sind einerseits die möglichst platzsparende Platzierung auf der Palette, entweder manuell, durch Roboter oder spezielle Belademaschinen, andererseits die Sicherung mittels rutschfester Zwischenlagen, Folienumwicklung oder Bänder. Neu entwickelte diagonale Flaschenformationen ermöglichen eine erhöhte Palettenausnutzung. Und selbst die Ladungsträger zeigen sich innovativ: Der deutsche Verpackungspreis 2012 prämierte jüngst im Bereich Transport- und Logistikverpackungen eine innovative Viertelpalette als funktionelle Weiterentwicklung einer etablierten Verpackungslösung. Neben der Verwendung von 100% recyceltem Material liegt die Innovation in der Konstruktion der Palette. Sie ist durch tiefere Nestung platzsparender stapelbar als bestehende Systeme. Generell gewinnen Kunststoffpaletten, deren Vorteile in ihrer Passgenauigkeit sowie erhöhter Hygiene liegen, gegenüber den noch gängigen Holzpaletten immer mehr Freunde.

 

Auch das Rahmenprogramm der Drinktec 2013 bietet wie immer spannende Topthemen. Für Scott Meek von Miller Coors ist die Verpackung ein Kerninstrument für Innovationen. „Wachstumsmotor Verpackungsdesign und Innovation“ ist der Titel seines Vortrags am Donnerstag, 19. September, im drinktec-Forum, das an diesem Tag seinen Fokus auf das übergeordnete Thema „Packaging und Marketing“ legt. Dominic Cakebread und Claudia Werner vom Canadeans werde sich in ihrem Vortrag mit „Entwicklungen und Einflussgrößen für die Getränkeverpackung“ beschäftigen.

 

Heiner Schaefer sieht die Drinktec als Türöffner: „Für uns als Mittelständler ist die Drinktec das Tor zur Welt. Sie bietet uns die Möglichkeit, neue Produkte einem breiten internationalen Publikum zu präsentieren. Viele unserer Kundenbeziehungen haben ihren Ursprung auf der Drinktec, national wie international.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.05.2013

Tetra Pak erhält Dupont Award für kontinuierliche Innovation im Bereich Verpackungen

 

Tetra Pak, weltweit führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, hat den ersten Dupont Silver Anniversary Award für Exzellenz im Bereich kontinuierliche Innovation erhalten. Der Preis wird an Unternehmen verliehen, die im Laufe der 25-jährigen Geschichte des Programms bereits mindestens fünf Dupont Awards für Verpackungsinnovationen erhalten haben. In diesem Jahr honoriert der Silver Anniversary Award die konsequente Innovationsführerschaft von Tetra Pak während des vergangenen Vierteljahrhunderts.

 

Dazu Michael Grosse, Executive Vice President im Bereich Development and Service Operations bei Tetra Pak: „Seit der Unternehmensgründung vor mehr als 60 Jahren hat Tetra Pak Verpackungsinnovationen permanent vorangetrieben. Im Mittelpunkt der Bestrebungen stand immer, den Menschen überall auf der Welt sichere Lebensmittel bereitzustellen. Wir freuen uns außerordentlich, dass Dupont uns diese Auszeichnung als Anerkennung unserer Leistungen überreicht. Wir werden auch weiterhin an vorderster Front bleiben, wenn es um Innovationen geht."

 

Der Dupont Award für Verpackungsinnovationen ist die weltweit älteste unabhängige Ehrung von Innovation innerhalb der Wertschöpfungskette. Jedes Jahr verleiht eine renommierte Jury die Diamond-, Gold- und Silver-Awards für Exzellenz in einer beziehungsweise allen der folgenden Kategorien: Innovation, Nachhaltigkeit und Kosten-/Abfallreduktion. In diesem Jahr hat die unabhängige Jury einen Diamond Award, vier Gold Awards und zehn Silver Awards für Verpackungen in den unterschiedlichsten Märkten vergeben.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.05.2013

Ishida mit IFFA 2013 sehr zufrieden

 

Die Messe IFFA (04.-09.05.2013) war für Ishida ein voller Erfolg. In Frankfurt herrschte über alle Messetage Hochbetrieb und es wurden viele Verkäufe getätigt. Insbesondere die zahlreichen Produktneuheiten des auf Wiege- und Verpackungstechnik spezialisierten Unternehmens fanden großen Anklang. Ishida konnte zum Beispiel eine Mehrkopfwaage aus der neu entwickelten Baureihe RV verkaufen. Das Unternehmen Tarczynski S.A., größter Fleischwarenproduzent in Polen, wird mit der weltweit schnellsten und genauesten Mehrkopfwaage der RV-Serie frische Cocktail-Würstchen verarbeiten. Ein marktführender Geflügelverarbeiter aus Ägypten orderte einen Traysealer QX-775-Flex für die Hochleistungsschalenversiegelung und das neue Verpackungssystem Flex Grader, mit dem Produkte wie Hähnchenschenkel nach Stückzahl oder Gewicht portioniert werden können.

 

Andreas Hollmann, Geschäftsführer von Ishida in Deutschland und Österreich: „Die Fleischwarenindustrie bietet für Ishida viel Wachstumspotenzial. Zum Beispiel zahlt es sich aus, dass wir inzwischen Traysealer für alle Anforderungen im Portfolio haben.“ Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.05.2013

Neue Drucktechnologie von Rexam weltweit verfügbar

 

Ab sofort bietet der Getränkedosenhersteller Rexam Beverage Can seine Drucktechnologie „Editions“ weltweit an. Mit Hilfe des innovativen Verfahrens ist es möglich, die Dosen einer Marke während eines Produktionslaufs mit bis zu 24 unterschiedlichen Designs zu versehen. Editions kann bei allen Dosengrößen angewendet werden und eröffnet neue Möglichkeiten für abwechslungsreiche Dosen-Gestaltungen bei hohem Produktionstempo. Das Druckverfahren wurde von Rexam im Juli 2012 in Südamerika entwickelt und ist dort seitdem erfolgreich im Einsatz.

 

Mit Editions können zwischen acht und 24 unterschiedlich gestaltete Dosen auf demselben Produktionsband produziert und ohne zusätzlichen Sortieraufwand auf einer Palette kombiniert werden. So wird auch die Effizienz des Abfüll- und Verpackungsprozesses gesteigert – etwa bei der Herstellung abwechslungsreicher Multipacks.

 

Dr. Lisa Caroll, Director of Technology bei Rexam, kommentiert: „Wir freuen uns, diese besondere Drucktechnologie unseren Kunden auf der ganzen Welt anbieten zu können. Editions erlaubt unseren Kunden, ihren Markenauftritt zu optimieren und abwechslungsreiche Marketingkampagnen für die Endverbraucher zu entwickeln. Die gestalterischen Möglichkeiten sind fast unbegrenzt – ob Namen, Landschaften, Silhouetten oder hochauflösende Fotos, alles ist denkbar. Und all dies während eines einzigen Produktionsprozesses.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.05.2013

SSI Schäfer Noell und Salomon Automation vereinen Kompetenzen

 

Bereits seit über 10 Jahren ist Dortmund für den Intralogistikexperten SSI Schäfer Noell und den Softwarespezialisten Salomon Automation ein unverzichtbarer Standort in Deutschland. Durch den zunehmenden Fokus auf den Bereich Logistiksoftware, die Integration von Salomon Automation und das stetige Mitarbeiterwachstum beider Dortmunder Niederlassungen traf man die Entscheidung, die Kompetenzen nun unter einem Dach zu bündeln. Der bisherige SSI Schäfer Noell-Standort in der Otto-Hahn-Straße 18 siedelte daher am 13. Mai in die deutlich erweiterten Räumlichkeiten der Salomon Automation-Niederlassung (Alter Hellweg 60) über. Die Schlüsselübergabe an Dirk Hellbach, Standortleiter von SSI Schäfer Noell, fand am 15. Mai in einem feierlichen Rahmen durch den ausführenden Architekten Bernd Bartelmeß statt. Über den Einzug der Kollegen ins gleiche Gebäude freut sich Olaf Piel, Standortleiter seitens Salomon Automation, besonders.

 

Die Vorteile, die der SSI Schäfer-Unternehmensgruppe dadurch entstehen, sind nach Firmenangaben enorm. Neben einem effizienteren Know-how-Transfer der Belegschaft und einer noch engeren Zusammenarbeit wird der weitere Ausbau der IT-Kompetenz in Dortmund forciert und gemeinsame Synergien werden ausgebaut.Die Zeichen der Zukunft stehen auf Wachstum. Ziel ist es, den Standort Dortmund als Logistik-Hochburg weiter auszubauen und die Kompetenz im Bereich Lagerverwaltungssysteme und effiziente Materialflusssteuerung zu stärken. Vom manuellen Lager über Paletten- oder Kleinteilelager bis hin zu anspruchsvollen automatisierten und hochdynamischen Verteilsystemen werden die Softwarelösungen SAP EWM und Wamas weltweit erfolgreich eingesetzt. Für diese Ziele sei man mit den neuen größeren Räumlichkeiten bestens gerüstet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.05.2013

Schmersal Gruppe eröffnet Technologiezentrum in Baden-Württemberg

 

Die Schmersal Gruppe hat in Bietigheim-Bissingen ein Technologiezentrum eröffnet, dessen Dienstleistungen sich an die zahlreichen Kunden in der Kernregion des deutschen Maschinenbaus richten. Damit nimmt Schmersal nach mehr als fünfzig Jahren Vertrieb und Kundenberatung in Baden-Württemberg über die Handelsvertretung Schützinger die Vertriebsaktivitäten ab sofort in die eigenen Hände. Volker Schoch, Vertriebsdirektor der Schmersal Gruppe: „Wir haben in dieser Region eine sehr gute Marktposition und beliefern sowohl viele ´Global Players´ als auch viele mittelständische Spezialisten des Maschinenbaus mit Sicherheits-Schaltgeräten und Systemlösungen. Unser Ziel ist es, die Kunden künftig noch intensiver zu betreuen und ihnen verstärkt maßgeschneiderte Lösungen der Maschinensicherheit anzubieten. Das Technologiezentrum bietet dafür die geeignete räumliche Plattform.“

 

Personelle Kontinuität ist dabei gewährleistet, denn die Vertriebsmitarbeiter, die bei der bisherigen Repräsentanz Schützinger das Programm von Schmersal vertreten haben, bleiben als Mitarbeiter der Schmersal Gruppe weiterhin die Ansprechpartner der Kunden. Volker Schoch: „Die Firma Schützinger hat uns über Jahrzehnte hervorragend vertreten. Wir sind den Inhabern Bernhard und Michael Schützinger sehr dankbar, dass wir im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung eine gute Lösung für die Fortführung unserer Arbeit in Baden-Württemberg gefunden haben.“ Schützinger konzentriert sich künftig auf die Vertriebspartnerschaft mit führenden Anbietern von Komponenten für die Elektro- und Gebäudetechnik sowie auf die Produktion und den Vertrieb des eigenen Steckverbinder-Programms für die Labor- und Medizintechnik.

 

Die Schmersal Gruppe plant den weiteren Ausbau der Präsenz in Südwestdeutschland. Zwei neue Mitarbeiter wurden bereits eingestellt. Außerdem hat der weltweite Branchenmanager Werkzeugmaschinen der Schmersal Gruppe seinen Sitz ebenfalls in Bietigheim-Bissingen.

 

Das Technologiezentrum bietet auch moderne Schulungsmöglichkeiten. Ein großer Teil der Seminare und Veranstaltungen, die Schmersal im Wuppertaler tec.nicum durchführt, wird zukünftig auch in Bietigheim-Bissingen angeboten. Den Fokus bilden dabei Themen, die für den Werkzeugmaschinenbau und den Verpackungsmaschinenbau von besonderem Interesse sind. Für beide Branchen, die in Baden-Württemberg traditionell sehr stark vertreten sind, entwickelt und produziert die Schmersal Gruppe spezifische Komponenten und Systemlösungen für die Maschinensicherheit.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.05.2013

Oystar Group präsentiert Neuentwicklungen

 

Von einer FFS-Maschine mit einzigartigem Dampfaseptik-System über eine FS-Anlage mit patentiertem kettenlosen Antriebssystem bis hin zu einem neu entwickelten Butterpacker: Bei den „Oystar Packaging Days“ präsentieren die Unternehmen der Oystar Group ihre aktuellen Maschinenentwicklungen für die Dairy- und Food-Branche.

 

So zeigt Oystar Hassia mit der „TAS 32/80“ eine Aseptik Form-, Füll- und Verschließmaschine (FFS), bei der die Sterilisation der Boden- und Deckelfolie ohne Einsatz chemischer Mittel erfolgt: entkeimt wird per Sattdampf. Das „Dampfaseptik“-System garantiert eine Keimreduktion von >log4,5, was höchstens einen unsterilen Becher unter 100.000 Bechern bedeutet. Oystar Hassia ist der einzige Lieferant von Becher-FFS-Maschinen mit dem Dampfaseptik-System. Die TAS 32/80 verarbeitet Polypropylenfolie (PP) für unterschiedliche Bechergrößen mit einer Leistung von bis zu 53.000 Bechern pro Stunde.

 

Darüber hinaus stellt Oystar Hassia die flexibel einsetzbare „THL 24/28“ vor: Die FFS-Maschine produziert Portionsbecher mit zehn, 25 und 35 Gramm in drei unterschiedlichen Bechertiefen. Durch den Einsatz eines Multi-Stanzwerkzeugs sind sowohl Einzel- und Doppelbecher als auch Quartett-Bechereinheiten möglich. Die abgefüllten Produkte reichen von Butter und Frischkäse über Honig, Marmelade, Ketchup und Mayonnaise bis hin zu Schokoladen-Brotaufstrichen. Die THL 24/28 erreicht eine stündliche Ausbringung von rund 33.600 Bechern.

 

Mit der „THM 32/48“ zeigt Oystar Hassia außerdem eine FFS-Maschine, bei der pro Stunde bis zu 40.000 Joghurt-Becher „inline“ mit einem Rundum-Etikett versehen, befüllt und verschlossen werden.

 

Die aseptisch ausgeführte FFS-Maschine „SAS 20/30“ formt wiederum Mini-Schlauchbeutel und produziert dreiseitig gesiegelte „StickPacks“. Verpackt werden können flüssige und pastöse Produkte in Portionsgrößen von 6 bis 22 ml. Die Maschine produziert stündlich 36.000 StickPacks.

 

Oystar A+F ist auf den Oystar Packaging Days mit dem neu entwickelten Butterpacker „A+F CompactLine“ vertreten: Die Maschine verpackt pro Minute bis zu 150 eingeschlagene Butterpakete in Wrap-Around Kartons. Formatkits stellen dabei sicher, dass die Maschine schnell auf verschiedene Formate umgestellt werden kann. So sind ein- oder zweireihige Packformate in unterschiedlichen Lagenhöhen möglich. Durch einen modularen Aufbau, einfache Bedienbarkeit und kurze Installationszeiten eignet sich der Packer auch als Einstiegsmaschine in die automatisierte Verpackung.

 

Die A+F CompactLine kann an die Einschlagmaschine „Multipack 3000“ von OYSTAR Benhil sowie an weitere Einschlagmaschinen der mittleren Leistungsklasse angeschlossen werden. Die Multipack 3000 wird ebenfalls ausgestellt: Sie ist mit einer Ausbringung von bis zu 100 Paketen pro Minute und einer Formatflexibilität von 50 bis 1000 Gramm die weltweit flexibelste einzellige Einschlagmaschine für pastöse Produkte.

 

Oystar Hamba nutzt die Hausmesse zur Präsentation des neuen kettenlosen Antriebskonzepts „BK MultiFormat“. Es kann sowohl in Neumaschinen als auch in Bestandsmaschinen eingesetzt werden und erhöht die Verfügbarkeit der Anlagen. Ein weiterer Vorteil: Die benötigte Manpower bei Wartungsarbeiten und Formatwechseln wird reduziert. Ein Zellenbrettwechsel kann werkzeuglos durch eine einzelne Person innerhalb von weniger als 15 Minuten erfolgen. Dadurch können auch Kleinchargen lukrativ auf der Anlage produziert werden. Zudem ermöglicht das neue Konzept eine kurze Reaktionszeit auf künftige Produktentwicklungen. BK MultiFormat arbeitet schmierungsfrei und ist somit für den Einsatz in der hygienischen Produktion geeignet.

 

Zusätzlich zeigt Oystar Hamba eine aseptisch ausgeführte Füll- und Verschließmaschine für vorgefertigte Becher. Auf der FS-Maschine werden unterschiedlich hohe Becher abgefüllt, ohne dass ein Formatwechsel nötig ist. Die Entkeimung der Becher sowie der Deckelfolie, die ab Rolle zugeführt wird, erfolgt mittels Peroxyd.

 

Auch Oystar Erca ist mit einer FFS-Maschine präsent: Die „M-F 14“ ist gemäß 3A-Vorgaben als kompakte Maschine konstruiert worden und produziert stündlich bis zu 14.000 Becher auf kleinstem Raum. Sie füllt verschiedenste Produkte ab: von stichfestem und gerührtem Joghurt über Desserts und Wackelpudding bis hin zu Säften und Wasser. Die Form-, Füll- und Verschließmaschine qualifiziert sich zusätzlich durch eine vereinfachte Anwendung.

 

Überdies wird auf den Oystar Packaging Days das HMI-System „Teos“ präsentiert: Das mit dem „red dot award“ und dem „if design award gold“ ausgezeichnete Bedienpanel ist ab sofort auch mit einem integrierten Service-Konzept für Tablet-PCs verfügbar. Sämtliche Maschinen der Oystar Group sind mit dem Panel ausgestattet. Somit erfolgt die Bedienung aller Maschinen über eine einheitliche Hard- und Software, so dass die Kunden – egal, mit welchen Oystar-Maschinen sie produzieren – immer nur einem Navigationskonzept folgen müssen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.05.2013

Oystar Group: Wachstum im Dairy- und Food-Geschäft

 

Anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums von Oystar Hassia lud die Oystar Group zu der Hausmesse „Oystar Packaging Days“. Dabei präsentierte CEO Markus Ehl die aktuellen Geschäftsergebnisse der Unternehmensgruppe im Bereich „Dairy und Food.“ Neben Oystar Hassia sind Oystar A+F, Oystar Benhil, Oystar Erca, Oystar Gasti und Oystar Hamba erfolgreich im Dairy- und Food-Markt tätig. Im letzten Jahr konnten die sechs Unternehmen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent steigern. Gemeinsam wurde ein Umsatz von rund 200 Millionen Euro erzielt. 90 Vertriebsmitarbeiter und rund 120 Service-Techniker waren bei den Kunden im Einsatz; bei einer weltweit installierten Basis von mehr als 8.000 Maschinen.

 

„Mit diesen Voraussetzungen sind wir auch äußerst erfolgreich in das Jahr 2013 gestartet“, resümierte Ehl. „Schon im ersten Quartal konnten wir nicht nur an den Vorjahreserfolg anknüpfen, sondern ihn auch steigern.“ So lag der Auftragseingang für Neumaschinen im Bereich Dairy und Food um 20 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Mit dazu beigetragen haben nicht zuletzt, dass im September 2012 die Produktion an den Standorten Oystar Gasti und Oystar Hamba wieder aufgenommen wurde. „Der Auftragseingang beider Standorte fällt bereits jetzt äußerst zufrieden stellend aus“, so Ehl. Eine weitere positive Entwicklung habe es bei Oystar A+F gegeben: Nach einer längeren Phase mit stagnierendem Umsatz hat sich das Wachstum hier seit Anfang 2013 überproportional zur Unternehmensgruppe entwickelt.

 

Ehl betonte darüber hinaus, dass es vor allem die neu entwickelten Maschinen im mittleren und unteren Leistungssegment seien, die sehr gut vom Markt angenommen würden. Zum Beispiel wurde die auf der Interpack 2011 vorgestellte Einschlagmaschine Multipack 3000 bereits elf Mal verkauft und die kompakte FFS-Maschine M-F 14 zehn Mal. Dabei zeigen die Märkte in Nordafrika und dem Mittleren Osten zurzeit neben Europa eine sehr gute Marktentwicklung. Zudem habe die Oystar Group in den letzten Monaten wieder verstärkt Anfragen aus dem nordamerikanischen Raum erhalten, der 2012 ein eher verhaltenes Investitionsverhalten zeigte.

 

Um den Geschäftserfolg im Dairy- und Food-Geschäft fortzuführen, arbeitet die Oystar Group kontinuierlich an weiteren Maschinen-Innovationen. CEO Markus Ehl kündigte an: „Dank einer sehr gut gefüllten Entwicklungs-Pipeline werden wir im Frühjahr 2014 einige spannende Neu-Entwicklungen präsentieren!“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.05.2013

IK und Elipso legen gemeinsame Positionen fest

 

Die Vertreter der deutschen und französischen Kunststoffverpackungsindustrie trafen sich, um die wichtigsten Umwelt- und Rohstoffversorgungsprobleme anzugehen und gemeinsame Positionen festzulegen. Die Vorsitzenden beider Verbände, Roland Roth von der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und CEO von RKW SE, und Dominique-Paul Vallée von der französischen Plastic and Flexible Packaging Association (Elipso) und Senior Executive der Bericap Gruppe, erörterten einige der ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, mit denen die Kunststoffverpackungsindustrie nicht nur in Frankreich und Deutschland, sondern in ganz Europa zu kämpfen hat.

 

Zwei Hauptthemen wurden hervorgehoben und diskutiert: Das Grünbuch der Europäischen Kommission zu Kunststoffabfällen und die Rohstoffversorgung der europäischen Kunststoffverpackungsindustrie. IK und Elipso betrachten das Grünbuch "Eine europäische Strategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt", das von der Europäischen Kommission im März 2013 veröffentlicht wurde und bis Juni 2013 für Stellungnahmen zur Verfügung steht, als ein sehr wichtiges Dokument, auf welches sie gemeinsam eingehen wollen.

 

Im Allgemeinen begrüßen beide Verbände das Grünbuch, haben aber auch Bedenken zu einzelnen Punkten. Die Verbände werden auf ihre 20-jährige Erfahrung im Bereich Produktverantwortung aufmerksam machen, um in diesem Zusammenhang konstruktive Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

 

Nachhaltigkeit steht bei beiden Verbänden und bei ihren Mitgliedsunternehmen sehr weit oben auf der Agenda, mit Themen wie zum Beispiel Öko-Design, Ressourcenschonung, Energiesparen und Recycling, die nun in den Innovationsprozess integriert sind. Jedes Jahr kann die Kunststoff-Verpackungsindustrie eine bessere Nutzung von Rohstoffen aufzeigen.

 

IK und Elipso setzen sich für eine stärkere Nutzung von Ökobilanzen in der Kunststoffverpackungsindustrie ein, um Umweltauswirkungen genau beobachten und effizient erfassen zu können. Ziel ist dabei, es der Industrie leichter zu machen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um solche Auswirkungen zu verringern und eine kontinuierliche Verbesserung in diesen Bereichen erreichen zu können.

 

In Bezug auf die Rohstoffversorgung der europäischen Kunststoffverpackungsindustrie wird betont, dass die Mitgliedsunternehmen beider Verbände in Deutschland und Frankreich insgesamt mehr als 6,5 Millionen Tonnen an Kunststoffen verbrauchen. Sie sind besorgt über die Verschlechterung der Versorgungslage innerhalb der europäischen Kunststoffverarbeitungsindustrie, aufgrund der zu hohen Volatilität der Preise, einer zu hohen Abhängigkeit von der Naphta-Versorgungs- und Preislage, veralteter Kunststoffproduktionsanlagen, zu häufiger Produktionsstops und "Force Majeure"-Meldungen bei Produktionsausfällen und Notfall-Wartungen sowie unzureichender Investitionen, die alle Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität der Versorgung der Kunststoffverpackungsindustrie haben.

 

Innovationen im Bereich der Kunststoff-Rohstoffe bleiben eine Notwendigkeit, um den Anforderungen der nachgelagerten Märkte nach verbesserten, wettbewerbsfähigen Lösungen und reduzierten Umweltauswirkungen nachzukommen. Eine stabile Rohstoffversorgung in ausreichender Menge, Qualität und zu angemessenen Preisen ist der Schlüssel, um die europäische Kunststoffverpackungsindustrie wettbewerbsfähig zu halten und weiterhin gute wirtschaftliche, technische und umweltfreundliche Lösungen für den nachgelagerten Markt der europäischen Verpacker anbieten zu können.

 

Aus diesen Gründen setzen sich IK und Elipso gemeinsam proaktiv für eine Verbesserung der Rohstoffversorgung durch europäische und nicht- europäische Hersteller ein. Innovationen und Eigeninitiative sind immer noch die wichtigsten Treiber für die europäische Kunststoffverpackungsindustrie. IK und Elipso sind davon überzeugt, dass die Europäische Union eine starke Kunststoffverpackungsindustrie braucht, um langfristig leistungsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Alle notwendigen und strategischen Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, bieten die Chance für den deutschen und den französischen Verband - IK und Elipso -, um ihre Kräfte zu bündeln und zusammen zu arbeiten. Elipso repräsentiert die Hersteller von Kunststoff- und flexiblen Verpackungen in Frankreich. Mit 130 Mitgliedern vertritt der Verband 75-90 % der Unternehmen aus den unterschiedlichen Industriesegmenten. In der Kunststoff- und flexiblen Verpackungsindustrie Frankreichs sind 40.000 Beschäftigte in 320 Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 8 Milliarden Euro tätig. Diese Unternehmen liefern Verpackungen in sämtliche Industrie- und Handelsbranchen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.05.2013

Bosch veranstaltet internationales Symposium für sterile Abfüllung

 

Am 14. und 15. Mai 2013 lud Bosch Packaging Technology zum 7. Crailsheimer Pharmatag ein. Das internationale Symposium für sterile Abfüllung bot Pharma-Experten und Meinungsführern eine unabhängige Plattform zum interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch. „Wir haben zwei interessante und erfolgreiche Tage mit Gästen aus aller Welt verbracht. Mit seinem abwechslungsreichen Programm und spannenden Themen war der Crailsheimer Pharmatag erneut das ideale Event, um mit Fachkollegen zusammenzutreffen und aktuelle Trends zu diskutieren“, so Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim.

 

Am ersten Tag hatten die zirka 250 geladenen Gäste die Gelegenheit, bei einem Werksrundgang einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Einweihung der neuen Montagehalle zu feiern. Beim abendlichen Event ließen die Teilnehmer den Tag gemeinsam ausklingen. Der zweite Tag gehörte traditionsgemäß den Vorträgen und der Podiumsdiskussion. Als Keynote Speaker konnte Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher gewonnen werden. Der Leiter des Forschungsinstituts für angewandte Wissensverarbeitung in Ulm eröffnete den zweiten Veranstaltungstag mit seinem Vortrag über aktuelle und künftige Trends in der Pharmaindustrie.

 

Im Anschluss informierte sich das Fachpublikum in weiteren Vorträgen beispielsweise über die Rolle von Forschung und Entwicklung im pharmazeutischen Herstellungsprozess sowie über neue Herausforderungen an die aseptische Abfüllung. Zu den Referenten zählten Vertreter von Boehringer Ingelheim, Ypsomed, AbbVie, Lilly, Sartorius Stedim Biotech und dem Fraunhofer-Institut in Braunschweig. Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, und Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim, diskutierten mit den Teilnehmern über aktuelle Produktionstrends wie Auftragsfertigung, kleine Losgrößen, 100 Prozent In-Prozess-Kontrolle und Lean-Produktion.

 

Durch das Programm führte Dr. Charlotte Enghave Fruergaard von NNE Pharmaplan. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Präsentation neuer Produkte von Bosch. So bot der Pharmatag den Besuchern Einblicke in das gesamte Produktportfolio für Prozess- und Verpackungstechnik flüssiger und fester Darreichungsformen. Unter den Exponaten besonders hervorzuheben: die neue Füll- und Verschließmaschine MLF 5088, die eine Ausbringung von bis zu 400 Vials pro Minute mit integrierter 100 Prozent In-Prozess-Kontrolle (IPK) ermöglicht. Die mit einem achtstelligen Kombifüllsystem ausgestattete Maschine eignet sich sowohl für Restricted Access Barrier Systems (RABS) als auch für Isolatoren und Containment-Systeme bei der Verarbeitung toxischer Produkte.

 

Mit der Integration von Eisai Machinery hat Bosch sein Inspektionsportfolio substanziell erweitert. Die halbautomatische VIS 200 dient der Inspektion von leeren und gefüllten Vials zwischen zwei und 200 Millilitern. Sie prüft Behältnisse auf Fremdkörper in flüssigen und gefriergetrockneten Pharmazeutika sowie auf kosmetische Defekte wie Risse im Glas oder fehlende Verschlüsse. Mit der KKX 3900 hat Bosch außerdem eine neue, auf Röntgentechnologie basierende Inspektionseinheit für Kapseln entwickelt.

 

Des Weiteren zeigte Bosch die Fast Air Lock ISS 1000 für den schnellen und kontaminationsfreien Transfer von pharmazeutischem Zubehör in und aus Isolatoren, sowie die standardisierte CIP/SIP-Kompaktanlage (Cleaning and Sterilization in Place) für pharmazeutische Behältnisse und Gefäße sowie diverses Kleinequipment aus der Produktion. Die Laboranlage Solidlab 2 vereint gleich drei Prozessmodule in einer Maschine: Pulvermischen, Granulieren und Coaten von Pellets und Tabletten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein umfassendes Serviceangebot, das unter anderem das neue mobile Konferenzsystem Mavus sowie eine mobile Datenerfassung zur Bewertung der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE) beinhaltet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.05.2013

Etatgewinn: VISID frischt Fa Men auf

 

Henkel Beauty Care beauftragt VISID mit dem Relaunch von Fa Men. Markenentwicklung und Packaging Design lautet der Arbeitsauftrag an die Hamburger Kreativen, die auch für weitere Marken von Henkel Beauty Care aktiv sind.
 
Der Männer-Pflegeserie Fa Men wird international ein neues Gesicht verliehen. Laut, differenziert und männlich – so sieht VISID-Kreativchef Torge Steffens das neue Design der Duschgele und Deodorants. VISID hat den bisherigen Energieball verbannt und jeder der Produktvarianten ein starkes Key Visual verpasst. „Der Duft breitet sich auf der Flasche aus. Ein Blick reicht, um zu wissen, was drin steckt“, bringt Steffens den Marken-Relaunch auf den Punkt.

 

Quelle: http://www.nordlicht-hamburg.com

 

15.05.2013

Mehrweg-Glasflaschen laut Verband ökologisch vorteilhaft

 

In der letzten Zeit mehren sich Meldungen, die eine ökologische Vorteilhaftigkeit von Glas-Mehrwegflaschen gegenüber Einwegsystemen in Frage stellen. Besonders die Individualflaschen im Biersegment stehen in der Kritik. Der Bundesverband Glasindustrie e.V. (BV Glas) stellt klar, dass er die ökologische Vorteilhaftigkeit von Glas-Mehrwegflaschen weiter für gegeben hält.

 

„Dosenbier schlägt Flaschenbier“ – so und ähnlich lautet der Tenor verschiedener Presseartikel, die in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Dabei stehen besonders die Individualflaschen, die von einigen Brauereien eingesetzt werden, in der Kritik. Angeblich geringere Umläufe sowie größere Transportentfernungen sollen der Grund sein, dass die Einwegdose der Mehrwegflasche ökologisch den Rang abläuft. Zu Unrecht, wie Berechnungen auf Grundlage der Ökobilanz des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU) für den europäischen Verband der Dosenhersteller (BCME) aus dem Jahr 2010, ergeben. [1]

 

Der Anteil von Individualflaschen in Deutschland beträgt nach einer Schätzung des BV Glas etwa 16 Prozent. Kleine und mittelgroße Brauereien, deren Anzahl in Deutschland bei rund 1.200 liegt, vertreiben ihr Bier überwiegend regional in Standard-Mehrwegflaschen. Laut Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung liegt die durchschnittliche Distributionsentfernung zum Konsumenten in Deutschland insgesamt bei 216 Kilometern. [2]

 

Auf Basis der Ökobilanz des IFEU hat der BV Glas eine Berechnung erstellt, die zeigt, wie groß der Einfluss der Transportentfernung auf die CO2-Äquivalente von Glas-Mehrwegflasche, Aluminium- und Weißblechdose ist.Die Berechnungen wurden auf Basis der 50:50 Allokationsmethode durchgeführt, die auch in den Ökobilanzen des Umweltbundesamtes für Getränkeverpackungen angewendet wurden.

 

Bei einer Transportentfernung von 50 Kilometern verursacht die Aluminiumdose bereits dreimal so viel CO2-Äquivalente (270 kg/1000 l) wie die Glas-Mehrwegflasche (82 kg/1000 l). Bei einer Erhöhung der Transportentfernung auf 200 bzw. 400 Kilometer steigt die Anzahl der CO2-Äquivalente bei der Aluminiumdose zwar deutlich geringer an (277 kg/1000 l bzw. 287 kg/1000 l), die Glas-Mehrwegflasche liegt mit 109 kg/1000 l bzw. 146 kg/1000 l aber noch beträchtlich unter diesen Werten. Erst bei einer Transportentfernung von 1.500 Kilometern ist die Aluminiumdose auf Augenhöhe mit der Glas-Mehrwegflasche. Die Weißblechdose schneidet noch schlechter ab.

 

Auch die Annahme einer geringeren Anzahl von Umläufen hat weniger Einfluss auf das Ergebnis als oftmals angenommen. „Den größten Einfluss auf den Anstieg der CO2-Äquivalente haben die ersten 15 bis 20 Umläufe“, erläutert Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des BV Glas. „Die weiteren Umläufe wirken sich positiv aus, im Gegensatz zur Transportentfernung verhält sich die Anzahl der Umläufe aber nicht linear. Auch wenn die Anzahl der Umläufe bei Individualflaschen oft kleingerechnet wird – Individualflaschen sind genauso wie Mehrweg-Pool-Flaschen ökologisch vorteilhaft.“

 

Klar ist aber auch: CO2-Äquivalente stellen nur einen Parameter der Ökobilanz dar. Für die Bewertung von Verpackungen sollte neben dem ökobilanziellen Ansatz die Nachhaltigkeit von Verpackungen berücksichtigt werden. Wie ein solcher Ansatz aussehen kann, zeigt eine Studie, die das Wuppertal Institut kürzlich im Auftrag des BV Glas erstellt hat. [3]

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[1] IFEU-Institut, Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für Bier, 2010

[2] Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, Distributionsentfernung von Bier und Biermischgetränken in Mehrweg-Flaschen von Brauereien zu privaten Haushalten, 2012

[3] Wuppertal Institut, Nachhaltigkeitsbewertung von Getränkeverpackungen, 2012

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.05.2013

Beratungsstelle für das Recycling von Biopolymerprodukten geschaffen

 

Die Menge an biobasierten Polymeren und die Zahl verschiedenster daraus hergestellter Produkte nehmen immer weiter zu. Im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft müssen auch die Fragen zum Produktlebensende ausreichend beantwortet werden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert aktuell über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), die Etablierung einer Beratungsstelle, die sich mit Fragen zum Recycling und Verwerten von Produkten aus biobasierten Polymeren befasst. Die Beratungsstelle wird bei der Knoten Weimar GmbH eingerichtet und startet im Mai 2013 mit ihrer Arbeit. Die Tätigkeiten der Beratungsstelle integrieren sich in die Aktivitäten des Biopolymernetzwerkes bei der FNR (www.biopolymernetzwerk.de).

 

Bisher spielten biobasierte Kunststoffe aufgrund ihrer geringen Produktions- und damit auch Abfallmengen nur eine untergeordnete Rolle im Bereich des Stoffstrommanagements von Kunststoffen. Doch mit zunehmender Menge und Zahl an Produkten aus biobasierten Kunststoffen sind diese vermehrt im Abfall wiederzufinden. Während sich chemisch gleichartige Kunststoffe wie z.B. biobasiertes PET (Polyethylenterephtalat) oder PE (Polyethylen) in die bekannten Verwertungskreisläufe integrieren, können neuartige Kunststoffe wie z.B. PLA (Polylactid) oder Stärkeblends zu Störungen in den etablierten Recyclingprozessen führen. Zusätzlich stellen rechtliche Änderungen wie z.B. das Auslaufen der Ausnahmeregelung für biologisch abbaubare Kunststoffe in der Verpackungsverordnung und eine erhöhte Aufmerksamkeit bei Verbrauchern sowie Umweltverbänden die Unternehmen vor weiteren Herausforderungen.

 

Mit dem Aufbau einer Beratungsstelle für die verschiedenen Interessensgruppen – vom Hersteller über den Entsorger bis hin zum Rezyklatverarbeiter und darüber hinaus auch für kommunale Entscheider – steht ab sofort nicht nur ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, sondern es werden auch weitergehende Informationen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Beratungsstelle unterstützt das Biopolymernetzwerk fachlich in der Thematik Verwertung und Recycling von biobasierten Polymeren. Zusammen sollen Fachgespräche zu dieser Thematik durchgeführt, Informationsdefizite und Handlungsoptionen eruiert und eine sinnvolle Verknüpfung mit weiteren Themen wie z.B. der Verarbeitung von biobasierten Polymeren und dem Produktdesign geschaffen werden. Angesprochen sind alle beteiligten Akteure bis hin zu den Herstellern der Produkte im Sinne einer Produktverantwortung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.05.2013

Herma stärkt internationalen Vertrieb

 

Das internationale Haftmaterial-Vertriebsteam von Herma hat weiteren Zuwachs bekommen: Andreas Herlan, 45, betreut vom Unternehmenshauptsitz in Filderstadt aus vor allem Kunden in Spanien, Frankreich und der Schweiz. In dieser Funktion arbeitet Andreas Herlan eng mit den entsprechenden Herma Auslandsvertretungen zusammen. Der Industriefachwirt war zuvor im Vertrieb eines weltweit aktiven Etikettenherstellers tätig und kann auf ein mehr als 20-jähriges Branchen-Knowhow zurückgreifen.

 

„Aufgrund seiner umfassenden Vertriebserfahrung weiß Andreas Herlan genau, welche herausragende Rolle die Service- und Betreuungsqualität bei der Kundenzufriedenheit spielt. Das war schon in der Vergangenheit eine der großen Stärken von Herma. Das ist stets auch unser Anspruch für die potenzialreichen Auslandsmärkte“, betonte Herma Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. Erst jüngst hatte der Haftmaterialspezialist unter anderem Vertretungen in Australien und Spanien aufgebaut und auch schon das internationale Vertriebsteam in der Zentrale ausgebaut. „Durch das Zusammenspiel von Vertretungen vor Ort und Spezialisten in der Zentrale können wir auf individuelle Kundenanforderungen jeweils äußerst schnell reagieren, bleiben aber trotzdem schlank aufgestellt“, so Dr. Baumgärtner.

 

Die Herma GmbH mit Hauptsitz in Filderstadt (Deutschland) ist ein führender europäischer Spezialist für Selbstklebetechnik. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2012 in den drei Geschäftsbereichen Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen mit 840 Mitarbeitern einen Umsatz von 245,6 Mio. €. Der Exportanteil lag bei über 55 %.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.05.2013

Henkel startet Initiative für lebensmittelsichere Verpackungen

 

In einer Vielzahl von Lebensmittelverpackungen stecken Klebstoffe und auch das Expertenwissen von Henkel, dem weltgrößten Klebstoffhersteller. Das gibt den Kunden in der Lebensmittelbranche und damit den Verbrauchern Sicherheit. Mit der umfangreichen Wissensplattform „Food Safe Packaging“ wird Henkel nun Entscheider in der Branche zu dem Thema informieren.

 

Vom Frühstücksflocken-Karton über die Getränkeflaschenetikettierung bis hin zu glänzenden Chipstüten und Folienverpackungen für Wurst und Käse reicht das Einsatzspektrum der Henkel-Klebstoffe bei Lebensmittelverpackungen. Die Fachleute von Henkel tragen mit ihrem Know-how dazu bei, dass die Produzenten ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten können.

 

Die jetzt gestartete Initiative richtet sich an Verantwortliche für Lebensmittelsicherheit, Qualitätsmanager, Verpackungsentwickler, Einkäufer und andere Interessenten in der Lebensmittelindustrie, die mehr erfahren wollen zu dem aktuellen Thema sicherer Nahrungsmittelverpackung. Dabei bietet Henkel Informationen auf mehreren Kanälen an.

 

Im Zentrum steht die neu geschaffene Webpräsenz www.henkel.com/foodsafety. Hier werden unter anderem Webinare, White Paper und Videos rund um das Thema angeboten. Auch ein umfassendes Glossar steht zur Verfügung. Grundinformationen gibt es sofort mit ein paar Klicks. Wer sich weiter informieren möchte, kann sich registrieren und erhält Zugang zum Premium-Bereich.

 

Ergänzt wird der Internetauftritt durch Messestände von Henkel auf zahlreichen Fachausstellungen und den Food Safety-Foren. Dies sind Kongressveranstaltungen, an denen bereits zahlreiche Kunden sowie Vertreter aus Forschung, Fachpresse und dem Einzelhandel teilnahmen, um sich von Experten über neueste Trends bei der Klebstoffentwicklung informieren zu lassen. Weitere Foren sind in Planung.

 

„Wir verstehen uns als Partner der Lebensmittel- und Verpackungshersteller und unterstützen sie auf vielfältige Weise mit unseren Lösungen“, erklärt Harald Bartsch, der für das internationale digitale Marketing und die Marketingkommunikation in Europa im Henkel-Ressort Verpackungsklebstoffe verantwortlich ist.

 

Henkel setzt in der Initiative „Food Safe Packaging Europe“ auf den Erfahrungsaustausch und die Kooperation mit allen Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Henkel baut hierbei auf In-house-Kompetenz, die eine zentrale Analytik, Toxikologie und Produktentwicklung ebenso einschließt wie ein Spezialistenteam für alle regulatorischen Fragen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.05.2013

Pilz steigert Umsatzwachstum

 

Die Unternehmensgruppe Pilz GmbH & Co. KG mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart verzeichnet erneut einen Umsatzanstieg: 2012 erzielte der Anbieter von Automatisierungslösungen einen Umsatz von 227 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Wachstum sechs Prozent. Trotz unsicherer Weltkonjunktur und Euro-Krise konnte das Familienunternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen. Neben dem Umsatz steigerte das Familienunternehmen auch die Investitionen um 15 Prozent sowie die Mitarbeiterzahl um 12 Prozent.

 

Mehr als zwei Drittel seines Umsatzes (67,8 Prozent) erzielte das Unternehmen durch den Export. Wichtige Märkte blieben für Pilz Nordamerika, China und Japan, sowie die europäischen Nachbarstaaten. Unter den Tochtergesellschaften, die zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz erreichten, sind auch Länder aus der EU. "Mit unserem Portfolio können wir uns auch in Ländern behaupten, in denen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig sind", so Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Pilz GmbH & Co. KG.

 

Die Zahl der Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe stieg weltweit um über 12 Prozent auf 1684 (Stichtag 31.12.2012). In Deutschland waren über alle Standorte 840 Mitarbeiter, davon 30 Auszubildende, zum 31.12.2012 beschäftigt.

 

Das inhabergeführte Unternehmen investierte 2012 über 14 Millionen Euro . Im Fokus der kommenden Monate stehen die neuen Fertigungsstätten in China sowie am Stammsitz in Ostfildern. Nach Abschluss der Planungen soll in Ostfildern noch 2013 und in China 2014 mit dem Bau der Produktionsstätten begonnen werden.

 

Forschung und Entwicklung spielen bei Pilz traditionell eine wichtige Rolle: Wie im Jahr zuvor entfielen 33 Prozent der Ausgaben in der Unternehmensgruppe auf den Bereich F&E. Bezogen auf den Umsatz investierte Pilz 15 Prozent in Forschung und Entwicklung und liegt damit deutlich über dem durchschnittlichen Niveau produzierender Unternehmen.

 

"Die schwierige wirtschaftliche Situation bremst zwar die Investitionen in neue Maschinen. Gleichzeitig steigert sie aber die Nachfrage nach Automatisierungs-Lösungen, mit denen sich Effizienz und Sicherheit von vorhandenen Maschinen und Anlagen steigern lassen", erklärt Renate Pilz. Ausgehend von der Kernkompetenz Sicherheit bietet Pilz ein durchgängiges Portfolio an Sensoren, Steuerungen und Antriebstechnik für die gesamte Automatisierungstechnik. Abgerundet wird das Angebot durch Dienstleistungen: Mit Beratung, Engineering und Schulung unterstützt das Unternehmen entlang des kompletten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen.

 

Für 2013 rechnet das Unternehmen weiter mit einem moderaten Wachstum. "Die Konjunkturerwartungen weltweit sind sehr gedämpft. Wir sind aber optimistisch, dass es uns dennoch gelingt, die sich trotz allem bietenden Chancen zu nutzen", schaut Renate Pilz voraus.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.05.2013

Tetra Pak entwickelt neue Automationslösung

 

Mit I-Line XT bietet Tetra Pak eine neue Automationslösung, die eine integrierte Produktion mit der gesamten Linie zulässt – und damit vorteilhaft für Leistung und Sicherheit ist. Palettieranlagen, Palettenwickler, lasergeführte Transportsysteme sowie Drucker und Etikettiersysteme lassen sich mit dem Line Controller 30 in die Linie integrieren. Die Arbeitsabläufe können sogar mit ERP-Systemen verbunden werden. Durch die Kombination von I-Line XT und Tetra Plant Master ist außerdem die Integration in Verfahrensabläufe und Lagerverwaltungssystemen möglich.

 

I-Line XT bietet Getränkeproduzenten neue Kontrollmöglichkeiten, wie beispielsweise eine zentrale Überwachung und Steuerung sowie die Verwendung dynamischer Echtzeit-Feedbacks zur Prioritätsverwaltung der unterschiedlichen Linien. Die Lösung erlaubt flexible und schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Produktformaten und Paletten-Konfigurationen. Zudem bietet sie erhöhte Paletten-Stabilität und Palettenwickler, die die Folie vordehnen und dadurch Kosteneinsparungen bei der Einwicklung von bis zu 30 Prozent ermöglichen.

 

Außerdem erlauben die neuen I-Line XT-Beschriftungslösungen die einfache, sichere und umfassende Rückverfolgung von Verpackungen. Drucker und Etikettiermaschinen sind vollständig in die Produktionslinie integriert, zudem verhindert die automatische Datenverwaltung Kodierfehler.

 

Integrierte Automationslösungen stehen für Qualitätssicherheit und hohe operative Performance. Sie sind damit Schlüsselfaktoren für schlanke Betriebskosten, sowie für Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit des gesamten Anlagensystems. In den vergangenen Jahren wurden in diesem Bereich bahnbrechende Neuentwicklungen eingeführt. Tetra Pak ist dabei Innovationsführer. Das Unternehmen beschäftigt eine Vielzahl von Experten, die an den Automationslösungen der Zukunft arbeiten. Sie decken sämtliche Kompetenzfelder ab, die nötig sind – von Steuersystemen und Sensortechnologie bis hin zur Datensammlung und der Implementierung von Benutzerschnittstellen.

 

Eine große Herausforderung bei der Entwicklung von I-Line war die Suche nach einer Kontrollmöglichkeit für alle Komponenten, um die Leistung und Qualität für die Linie zu optimieren. So sollte eine unnötige nachgelagerte Überkapazität, die das Stillstandrisiko erhöht, reduziert werden. Im Zuge dessen mussten alle Maschinen synchron laufen und die Gesamtabläufe der Linie berücksichtigen. Die Lösung bestand darin, alle Maschinen in der Linie der Geschwindigkeit und Kapazität des wichtigsten Linienelements, der Abfüllmaschine, anzupassen.

 

Die I-Line-Automationslösung ist zusätzlich mit dem Packaging Line Monitoring-System (PLMS) von Tetra Pak ausgestattet. Dieses Datenmanagement-System wurde eigens entwickelt, damit Getränkeabfüller die Leistung ihrer Linien einfacher kontrollieren können. Das Programm überwacht und zeigt Daten in Bezug auf Produktionsphase, Stillstandszeit, Produktionsmenge, kritische Kontrollpunkte und Qualitätsparameter an. Ein wichtiger Vorteil, denn Abfüller können aufgrund dieser Daten schneller auf Probleme reagieren und die Performance der Maschinen optimieren.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

13.05.2013

 

BASF baut Ecovio-Sortiment aus

 

Die BASF hat ihr Sortiment an Varianten des kompostierbaren und teilweise biobasierten Kunststoffs Ecovio erneut erweitert. Für das Verarbeitungsverfahren des Thermoformens steht ab sofort die Type Ecovio T2308 zur Verfügung. Spritzgießern bietet das Unternehmen die Marke Ecovio IS1335 an.

 

Im Markt etabliert sind bisher vor allem Ecovio-Typen für die Extrusion, also für die Herstellung von Folien, die sich zu Tüten, aber auch zu Mulchfolien weiterverarbeiten lassen. Da das Interesse an zertifiziert kompostierbaren Kunststoffen im Verpackungsmarkt wächst, hat die BASF nun Materialien für zwei weitere wichtige Verarbeitungstechnologien ins Sortiment genommen. Beide Produkte sind ab sofort in kommerziellen Mengen erhältlich. Sie bestehen überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen und lassen sich gut einfärben.

Mit Ecovio T2308 lassen sich thermogeformte Schalen und Becher herstellen. Der Werkstoff weist ähnliche mechanische Eigenschaften wie amorphes PET auf, unterscheidet sich aber von diesem konventionellen Thermoform-Material durch seine Kompostierbarkeit und seinen hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen (Polymilchsäure). Der Anteil an Ecoflex, dem kompostierbaren Polyester der BASF, bewirkt, dass der Werkstoff nicht zu steif und spröde ist. So nehmen thermogeformte Schalen und Becher beim Transport und der Lagerung keinen Schaden. Die Ecoflex-Komponente sorgt darüber hinaus für ein ausgewogenes Steifigkeits-Festigkeitsverhältnis und für ausreichend gute Tieftemperaturzähigkeit.

 

Das Prozessfenster für Ecovio T ist mit 80 bis 120 °C im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr breit. Die Verarbeitung kann auf konventionellen Flachfolienanlagen erfolgen und ist bei den für das Thermoformen typischen Verarbeitungsgeschwindigkeiten möglich. Wie alle Ecovio-Typen erfüllt der Werkstoff die für Lebensmittelkontakt geltenden Anforderungen. Das Material ist transluzent und lässt sich gut mit Deckelfolien versiegeln.

 

Die zweite Produktneuheit im Ecovio-Sortiment, die Spritzgusstype Ecovio IS1335, bietet ebenfalls gute Steifigkeit. Sie lässt sich mit ein- und mehrkavitätigen Werkzeugen verarbeiten, die mit und ohne Heißkanal ausgerüstet sind. Das Material hat eine mittlere Fließfähigkeit und ist wärmeformbeständig bis 55 °C. Diese Variante bietet sich für dünnwandige, komplexe und hochwertige Verpackungen an, die bevorzugt im Spritzguss hergestellt werden und kompostierbar sein sollen. Zur Differenzierung im Markt lässt sich der Werkstoff auch per inmold labeling dekorieren.

Die BASF bietet seit 2006 den nach der DIN Norm EN 13432 für bioabbaubare Verpackungen vollständig kompostierbaren Kunststoff Ecovio an.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

13.05.2013

 

Edelmann feiert sein 100-jähriges Bestehen

 

Im Juni feiert Edelmann sein 100-jähriges Jubiläum. Die internationale Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Heidenheim ist einer der führenden Hersteller von Verpackungslösungen. Nahezu alle großen Marken im HealthCare- und BeautyCare-Bereich haben sich bereits in Verpackungen von Edelmann präsentiert. Mit zahlreichen Innovationen und Initiativen hat das Unternehmen seine Branche nachhaltig geprägt.

 

Den Grundstein für den Erfolg legte Carl Edelmann 1913 mit dem Kauf einer Steindruckerei in Heidenheim. 1924 stieg er in die Produktion von Faltschachteln für die aufkommenden Markenartikel ein. In den folgenden Jahrzehnten baute das Familienunternehmen das Verpackungsgeschäft aus und wandelte sich von einer einfachen Faltschachteldruckerei zu einem Hersteller hochwertiger Verpackungen für Süßwaren, Pharmazeutika und Kosmetikmarken. Edelmann war stets technologisch führend, verfügte beispielsweise in den 1970ern und 1980ern über die modernsten Druckvorstufen- und Veredelungskapazitäten unter Europas Faltschachtelherstellern. In dieser Zeit begann auch mit ersten Zukäufen das strategische Wachstum der Gruppe. 1995 konzentrierte sich Edelmann auf seine wichtigsten Geschäftsfelder HealthCare und BeautyCare: Es entstand die heutige Spartenorganisation, mit der das Unternehmen seine Kunden noch gezielter beliefern konnte. Mit dem Einstieg in die Produktion von Packungsbeilagen 2009 wurde Edelmann Systemhersteller.

 

Ab 2002 forcierte Geschäftsführer Dierk Schröder den Ausbau zur internationalen Unternehmensgruppe. Heute verfügt Edelmann als einer der wenigen Verpackungshersteller über ein nahezu alle Kontinente umspannendes Netzwerk eigener Produktionsstätten: „Wir orientieren uns unmittelbar an den Anforderungen unserer Kunden - global agierende Marktführer. Wir folgen ihnen in ihre Märkte und werden damit unserer Rolle als verlässlicher Partner im Verpackungsprozess langfristig gerecht“, so Schröder. Durch gruppenweit einheitliche Produktions- und Technologiestandards garantiert Edelmann seinen Kunden weltweit eine Qualität. Jede Verpackung, die einen der Produktionsstandorte auf dieser Welt verlässt, erfüllt das Edelmann-Qualitätsversprechen High Q Packaging.

 

Im Laufe des 100-jährigen Bestehens hat Edelmann die Verpackungsbranche in vielen Belangen nachhaltig geprägt. Das Unternehmen schuf zahlreiche, oft preisgekrönte, Konstruktions- und Druckinnovationen. So stammen Lösungen für kindersichere Arzneimittelverpackungen oder komplett runde Faltschachteln aus der Innovationsschmiede Edelmann. Insgesamt meldete die Gruppe über 25 nationale und internationale Patente, Geschmacks- und Gebrauchsmuster an und kann heute auf ein Ideenarchiv von 2.500 Verpackungskreationen zurückgreifen. Für ihr Qualitätssicherungssystem erhielten die Heidenheimer 1985 als eines der ersten deutschen Unternehmen das RAL Gütezeichen Pharmaverpackungen und damit eine DIN-ISO-Zertifizierung. Das Unternehmen engagiert sich außerdem bei der Entwicklung und Einführung internationaler Produktionsstandards. So war Edelmann maßgeblich an den weltweiten und europäischen Normierungsverfahren zu den Themen Blindenschrift sowie Originalitätsschutz für Arzneimittelverpackungen beteiligt.

 

Auch in Zukunft wird die Edelmann Gruppe ihrem Erfolgskonzept treu bleiben: „Wir wollen noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, erklärt Dierk Schröder. So geht er von einem weiter wachsenden Bedarf an innovativen Markenverpackungskonzepten aus – im Health- und BeautyCare-Bereich sowie in Premiumsegmenten wie beispielsweise Süßwaren. Auch das Angebot für Systemlösungen soll weiter ausgebaut werden. Edelmann ist Partner für umfassende Verpackungsprojekte, das Lieferspektrum umfasst Faltschachteln und Packungsbeilagen bis hin zu Liner, Produktbeigaben, Kunststoffeinsätze. Der Kunde erhält alles aus einer Hand.

 

Ein weiteres internationales Wachstum ist nicht ausgeschlossen. „Wir sind überzeugt, dass Edelmann auch in Zukunft eine wichtige Rolle im internationalen Verpackungsmarkt spielen wird“, sagt Geschäftsführer Dierk Schröder. „Das Engagement der globalen Markenhersteller und damit die Internationalität des Verpackungsgeschäfts wird durch die dynamische Konsumentwicklung neuer Wachstumsmärkte, allen voran in den ASEAN-Staaten, auch künftig zunehmen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

10.05.2013

 

IFFA meldet Plus bei Besucherzahlen

 

Mit steigenden Aussteller- und Besucherzahlen sowie bei der Fläche ist die IFFA 2013 zu Ende gegangen. Sechs Tage lang präsentierten 960 Unternehmen (2010: 942) aus 47 Ländern dem Fachpublikum ihre Produktinnovationen. Besonders hervorzuheben ist die Internationalität der diesjährigen Weltleitmesse für die fleischverarbeitende Industrie und das Fleischerhandwerk.

 

Mit 60.266 Fachbesuchern (2010: 58.245) aus 142 Ländern verzeichnete die IFFA ein Plus von zweieinhalb Prozent. Dabei lag der Besucheranteil aus dem Ausland bei 61 Prozent. Ähnlich hoch war die Quote bei den Ausstellern: 57 Prozent der Firmen haben einen ausländischen Firmensitz. Bei der Ausstellungsfläche war ein Wachstum von sechs Prozent auf 110.000 Quadratmeter (2010: 103.9001) zu verzeichnen. „Bei dieser IFFA gab es nur Gewinner. Aussteller und Besucher sind hochzufrieden mit der Messe und den erzielten Ergebnissen. Der Zuwachs bei allen zentralen Kenndaten reflektiert die Dynamik der Branche“, resümierte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Die IFFA ist die unangefochtene Nummer 1 als Innovationsplattform und Branchentreffpunkt der Fleischwirtschaft.“

 

Die meisten Besucher kamen aus der Russischen Föderation, Italien, den Niederlanden, Spanien, Polen, Österreich, den USA, der Schweiz und China. Großen Zuspruch gab es zudem aus Australien sowie aus Südamerika und Osteuropa. Für die Industrie ist der hohe Anteil von ausländischen Besuchern ein wichtiger Faktor für die positive Beurteilung der Messe. Entsprechend zufrieden zeigte sich Berthold Gassmann, Vorsitzender der Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen im VDMA: „Die IFFA 2013 hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass sie weltweit das wichtigste Ereignis für die Fleischwirtschaft ist. Die Internationalität ist erneut gestiegen, die Besucherzahl gewachsen und vor allem die Besucherqualität war hervorragend. Unsere Branche konnte feststellen, dass die Top Entscheider alle da waren, aus Deutschland und der ganzen Welt, aus allen Betriebsgrößen. Das zeigt, dass die IFFA mit ihrer klaren Fokussierung auf Fleisch von allen Experten hoch geschätzt wird.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

07.05.2013

 

Exopack, Britton Group, Kobusch, Paccor und Paragon Gruppe bündeln ihre Kräfte

 

Fünf führende Verpackungsunternehmen aus Nordamerika und Europa haben heute bekannt gegeben, dass sie sich zusammenschließen wollen, um zukünftig als ein Weltmarktführer unter dem Banner von Exopack Holdings Sarl, einem neuen Luxemburgischen Unternehmen („the Combined Company“), zu agieren. Der Unternehmensverbund hat 8.650 Mitarbeiter, 63 Standorte und einen Gesamtumsatz von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar und ist damit das sechstgrößte Unternehmen für Kunststoffverpackungen weltweit.

 

Exopack, dem Hersteller von Papier- und Kunststoffverpackungen und hochentwickelten Beschichtungen mit Sitz in den USA, werden sich vier führende Unternehmen aus Europa anschließen: Britton Group, Hersteller von Kunststoffverpackungen, Paccor, das zweitgrößte Unternehmen für Hartschalenverpackungen in Europa, Kobusch, Hersteller von maßgeschneiderten flexiblen und rigid Verpackungslösungen, sowie Paragon Print & Packaging, Marktführer für private label-Verpackungslösungen in UK.

 

Alle fünf Verpackungsunternehmen sind Tochterunternehmen aus dem Portfolio von Sun Capital Partners, Inc. Die Marken aller fünf Unternehmen werden vom Unternehmensverbund fortgeführt, dessen CEO Jack Knott ist. Mike Alger ist der Finanzvorstand (CFO), Dieter Bergner ist CEO von Paccor (weltweites Geschäft mit rigid Verpackungen), und Michael Cronin tritt dem Team als CEO für das weltweite Geschäft mit flexiblen Verpackungen bei.

 

„Dieser Verbund ist der nächste, logische Schritt in einem Prozess, der vor acht Jahren begann und darauf ausgerichtet ist, ein globales Verpackungsunternehmen zu schaffen – als solide Grundlage für zukünftiges Wachstum.“, so Marc Leder, Co-CEO von Sun Capital Partners. „Aufbauend auf bestehenden Kooperationen der Unternehmen, wird der Zusammenschluss sofortige Synergieeffekte freisetzen und dem Unternehmensverbund ermöglichen, sein weltweites Geschäft noch erfolgreicher fortzusetzen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

07.05.2013

 

Tesa Connect & Check: Sicherheitsüberprüfung direkt vor Ort

 

Die EU schätzt, dass in Europa jedes Jahr acht Milliarden Euro Verlust durch nachgeahmte Ware entstehen, Tendenz steigend. Einfache Etiketten mit Seriennummern gewährleisten längst keinen ausreichenden Fälschungsschutz mehr. Sicherheit bietet nur die individuelle Kennzeichnung eines jeden Produktes mit einem physischen Beweismittel, das schnell und einfach überprüft werden kann.

 

Das Sicherheitskonzept Connect & Check von Tesa Scribos kombiniert Markenschutz und Online-Verifizierung miteinander und beteiligt Verbraucher aktiv am Vorgehen gegen Fälschungen. Kunden, Händler und Ermittler haben die Möglichkeit, ein Produkt per Handy, Notebook oder PC direkt vor Ort zu kontrollieren. So können Verbraucher beispielsweise mit dem Smartphone direkt am Point-of-Sale den QR-Code einscannen und den Sicherheitscode eingeben.

Die Bandbreite der Produkte, die überprüft werden können, ist dabei besonders vielfältig und reicht von Kleidungsstücken bis hin zu Teilen für die Fertigungsindustrie. Die Daten werden an die connect & check-Webseite weitergeleitet. Ist der Code gültig, werden die offenen Sicherheitsmerkmale des Etiketts erläutert und der Nutzer wird interaktiv durch den Prüfprozess geführt. Erst wenn der Nutzer alle Merkmale überprüft hat, bestätigt die Website die Originalität.

 

Die connect & check Internetseite kann darüber hinaus über jeden Browser von PC, Notebook oder Handy geöffnet und die Sicherheitsmerkmale des Etiketts auf Echtheit geprüft werden. Experten und Zollfahnder haben zudem die Möglichkeit, sich über das tesa connect & check-Extranet einzuloggen und dort die verdeckten Sicherheitsmerkmale zu prüfen, die nur mit Lupe oder einem speziellen Lesegerät erkennbar sind.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

02.05.2013

 

Bosch Packaging Technology: Neue Führung für den Bereich Robotik

 

Dr. Marc-Olivier Demaurex, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Bosch Packaging Technology SA in Romanel, Schweiz, geht Ende April in den Ruhestand. Frank Souyris wurde zum General Manager und damit Leiter des Bereichs Robotik ernannt. Dr. Demaurex leitete die Arbeit von Bosch im Automationsbereich mehrere Jahre. Er hat entscheidend dazu beigetragen, die Delta-Roboter des Unternehmens zu einer der führenden Automationslösungen in der Verpackungsindustrie zu machen. Souyris arbeitete bereits während seiner Zeit als Vertriebsleiter bei der Demaurex SA mit Dr. Demaurex zusammen. Zuletzt wurde er von Dr. Demaurex umfassend eingearbeitet, um einen nahtlosen Übergang und eine reibungslose Übergabe der Aufgaben zu gewährleisten.

 

Dr. Demaurex trat Bosch bei, als das von ihm gegründete Schweizer Unternehmen Demaurex SA 2004 übernommen wurde. Unter seiner Führung brachte Demaurex SA den Delta-Roboter auf den Markt und hielt bis 2007 das exklusive Patent an der Technologie. Das Prinzip der Delta-Roboter mit paralleler Kinematik geht auf die Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne zurück, an der ein Team unter der Leitung von Prof. Reymond Clavel die ersten Entwürfe konzipierte sowie die ersten Einheiten für den Industrieeinsatz entwickelte. Der Delta-Roboter, der erstmals das bildverarbeitungsgestützte Hochgeschwindigkeits-Picking von leichten Produkten für den Fertigungssektor verfügbar machte, ermöglichte durch die einzigartige Ausführung mit drei translatorischen Freiheitsgraden und einem rotatorischen Freiheitsgrad höhere Geschwindigkeiten und deutliche Effizienzsteigerungen für Verpackungslinien.

Nachdem er schon bald realisierte, dass diese neue Automationslösung durch ihre Geschwindigkeit, Vielseitigkeit und Präzision die Verpackungsindustrie revolutionieren konnte, weitete Dr. Demaurex deren Einsatz von den ersten Lösungen in Schokoladenfabriken auf ein breites Spektrum von Anwendungen rund um den Globus aus, wie beispielsweise die Verpackung von Süßwaren, Non-Food-Erzeugnissen und Sekundärverpackungen.

 

Nach seinem Abschluss am Institut National des Sciences Appliquées de Lyon 1988 wechselte Souyris als Vertriebsingenieur zur Demaurex SA (heute Bosch Packaging Technology SA). Indem er bereits bei der Einführung der Technologie im Unternehmen tätig war, konnte er maßgeblich zur Entwicklung der Delta-Roboter mit paralleler Kinematik beitragen. In den darauf folgenden Jahren war er für die Förderung des Absatzes von Roboterlösungen auf dem französischen Markt zuständig, bis er 1994 als Vertriebsleiter die Leitung des Gesamtvertriebs übernahm.

 

Von 2001 an war Souyris als Chief Operating Officer (COO) und Geschäftsführer in verschiedenen Unternehmen tätig, bevor er am 1. März 2013 ins Team zurückkehrte und die Funktion des Geschäftsführers der Bosch Packaging Technology SA übernahm.

 

Quelle: http://www.packreport.de

Packaging News - Juni 2013

28.06.2013

Die Technologietrends Verpackung auf der Drinktec

 

Am 16. September 2013 öffnet sich der Vorhang. Dann zeigt die Drinktec 2013, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Technologie, wie die Technologien der Zukunft aussehen. Welche Technik-Trends werden die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken und Liquid Food aller Art in den kommenden Jahren bestimmen? Und was bedeutet das für die Getränkehersteller und –Abfüller?

 

Etikettier- und Ausstattungstechnik


Vor allem bei häufigem Ausstattungswechsel geht mit dem Einsatz von Plug & Label Aggregaten eine enorme Wirtschaftlichkeitssteigerung einher, wie Markus Müller, Heuft Systemtechnik, erläutert: „Die ständig steigende Vielfalt an Getränkeverpackungen und deren Ausstattungsvarianten erfordern kompakte, flexible Lösungen mit hohem Automatisierungsgrad, welche die hochpräzise Aufbringung unterschiedlicher Labeltypen und rasche, personal- und ressourcenschonende Umrüstungen realisieren. Im Trend liegen vor allem kamerabasierte, servogesteuerte Verfahren zur millimetergenauen Feinausrichtung der Flaschen vor der Etikettenapplikation und integrierte Inspektionsmodule zur Kontrolle ihrer Qualität noch innerhalb der Maschine. Die Besucher der Drinktec 2013 dürfen auf innovative Technologien nicht nur in diesen Bereichen gespannt sein.“

 

Konventionelle Abfülltechnik


Die Trends in der Abfülltechnik bringt Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorstandsvorsitzender der KHS GmbH, auf den Punkt: „Zur Drinktec 2013 steht einmal mehr die konsequente Orientierung an Kundenwünschen und die damit verbundene Nutzenmaximierung im Fokus. In diesem Zusammenhang spielt der Aspekt der Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Gleichzeitig wird der modulare Aufbau bei der Abfülltechnik ein zentrales Thema sein. Dies schließt gesteigerte Abfüllqualität, erhöhte Anlagenverfügbarkeit sowie reduzierte Instandhaltungs-, Energie-, Wasser- und Reinigungsmittelkosten mit ein. Vorteile, die unter anderem auch durch die konsequente Verwirklichung von Hygienic Design generiert werden.“

 

Aseptische Abfüllung


Für Holger Kahlert , Spartenleiter Fülltechnik (Vice President Filling Technology) der Krones AG, geht der generelle Trend in der Aseptik in Richtung einer starken Reduktion von Reinigungs- und Sterilisationsmedien: „Die Anlagenbetreiber wollen von der klassischen Nass-Aseptik mit Peressigsäure über die trockene Sterilisation mit Wasserstoffperoxid hin zu chemiefreien Systemen kommen, zum Beispiel durch Bestrahlung. 'No water, no life': Wenn der Isolator immer trocken bleibt und keine Chemikalien zum Einsatz gelangen, dann wird den Keimen der Nährboden entzogen, dann können auch keine Kontaminationen entstehen.“

 

Hygenic Design


Prozesstechnisch optimiertes Hygenic Design bietet laut Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, mehr als mikrobiologische Sicherheit: „Die Produktsicherheit, der Schutz der Verbraucher, steht natürlich im Mittelpunkt. Doch auch unter Effizienzgesichtspunkten lohnt sich das Hygenic Design von Prozess-, Abfüll- und Verpackungsanlagen: Durch leicht zu reinigende Oberflächen und Komponenten werden Wasser, Reinigungsmedien und Energie gespart. Die Reinigungszeiten werden verkürzt. Das bedeutet verlängerte Produktionszeiten und erhöhte Effizienz der Anlagentechnik."

 

Endverpackung und Palettierung


„Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit sind die wesentlichen Benchmarks für zukunftsweisende Endverpackungs- und Palettiersysteme“, sagt Dipl. Ing. Heiner Schaefer, Geschäftsführer der Schaefer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH. „Materialreduzierung an Getränkebehältnissen und Minimierung der Umverpackung setzen hohe Anforderungen an eine produktschonende Arbeitsweise. Durchgängiger Drei-Schichtbetrieb mit 8000plus Produktionsstunden pro Jahr bei gleichzeitig verlängerten Wartungsintervallen prägen die neuen Maschinenkonzepte. Verpackungsinnovationen in immer kürzeren Zeitabständen verlangen ein hohes Maß an Flexibilität der Anlagen. Umpacken, Sortieren und Mischen liegen zur weiteren Automatisierung der Produktion besonders als off-line Lösungen im Trend. Energieoptimierte Antriebssysteme sowie Anlagenkonzepte leisten darüber hinaus ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auf der drinktec 2013 werden die Besucher und Kunden aus aller Welt Lösungen zu diesen Trends und Herausforderungen sehen.“

 

Materialflusstechnik und Intralogistik


Die gestiegene Produkt- und Verpackungsvielfalt stellt die Lagertechnik vor neuen Herausforderungen. Die Drinktec-Aussteller haben darauf längst mit entsprechenden Lösungen reagiert, wie Andreas Oy, Vertriebsleiter der SSI Schäfer Noell GmbH, an einem Beispiel aufzeigt: „Zurzeit werden in der Getränkebrache verstärkt modulare und skalierbare Konzepte nachgefragt, die für die Hersteller zu einer optimalen Flächennutzung, beträchtlichen Steigerungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Lieferfähigkeit und Servicequalität sowie zu einem hohen Durchsatz führen. Eine aktuelle Referenz ist die Realisierung eines vollautomatischen Kompaktlagers mit Kanallager, Lift&Run-System, Orbiter-Shuttles und intelligenter Materialflusssteuerung aus dem Lagerverwaltungssystem für den Getränkehersteller Gerolsteiner.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

28.06.2013

Chep übernimmt Ladungsträgermanagement für Bosal

 

Der Automobilzulieferer Bosal leistet mit seinen Abgassystemen für Pkw und Lkw einen aktiven Beitrag zur Emissionsreduzierung und zum Umweltschutz. Mithilfe von Chep implementiert das niederländische Unternehmen nun schrittweise eine nachhaltige Lösung für den Transport seiner Automobilkomponenten.

 

Seit Juni 2012 arbeiten Bosal und die Automotive- und Industriesparte von Chep daran, die Warenströme innerhalb der Bosal-Gruppe zu optimieren. Nachdem in den Produktionslinien in Belgien, in den Niederlanden sowie in Tschechien bereits Kleinladungsträger (KLT) und faltbare Großladungsträger (GLT) von Chep zum Einsatz kommen, wird jetzt auch die Lieferkette in der Türkei auf das Pooling-System umgestellt. Im nächsten Schritt sollen die standardisierten Mehrwegbehälter, die zu 100 Prozent aus recycelbarem Kunststoff bestehen, auch in Spanien und Ungarn eingeführt werden.

 

Bevor sich Bosal für das Outsourcen des Ladungsträgermanagements entschied, verwendete der Zulieferer in seiner Lieferkette sehr große Metallcontainer. Diese brachten nicht nur eine schlechte Transportauslastung mit sich, sondern setzten auch Umverpacken voraus. Denn die Komponenten mussten vor dem Transport in Tüten verpackt und für die Weiterverarbeitung wieder ausgepackt werden. Diese Arbeitsschritte fallen bei den Chep-Behältern komplett weg. So spart Bosal allein für Transporte zwischen dem niederländischen Fertigungsstandort und seinem Werk in Tschechien 37 Arbeitsstunden pro Woche. Darüber hinaus muss der Hersteller keine Zeit und kein Geld in den Rücktransport der leeren Metallcontainer investieren.

 

„Für uns hat es viele Vorteile mit einem spezialisierten Partner wie Chep zusammenzuarbeiten. Ein ganz wesentlicher Aspekt: Wir müssen uns nicht mehr selber um die Behälter kümmern und binden auch kein Kapital. Durch die standardisierten Mehrwegbehälter ist zudem die Transportauslastung deutlich höher und zeitintensives Umverpacken überflüssig. Insgesamt sparen wir durch das Pooling-Modell Zeit und Geld. Darum planen wir auch, das Pooling-Konzept auf weitere Fertigungslinien und dann auch auf unsere Lieferanten auszuweiten“, erklärte Bart Broekmaat, Group Transportation Manager bei Bosal. „Dank der recycelbaren Behälter, den kurzen Transportwegen und der besseren Auslastung können wir darüber hinaus unseren ökologischen Fußabdruck verbessern.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.06.2013

Höhn erstmals auf der Cosmetic Business in München

 

Die Höhn Displays+Verpackungen GmbH, ein Unternehmen der Höhn-Gruppe Ulm/Biberach, hat ihr Leistungsspektrum erfolgreich auf der Cosmetic Business in München präsentiert. Auf dem Messestand konnten sich Fachbesucher an zwei Messetagen über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Displays- und Verpackungen aus Karton oder Wellpappe informieren. Für Höhn war die Teilnahme an der Messe eine Premiere. Ausschlaggebend war die zunehmende Fokussierung des Unternehmens auf die Sparten Health Care und Beauty Care: hier hat Höhn mittlerweile eine Kernkompetenz entwickelt. Mehr als 50 Prozent des Displayumsatzes werden aus diesen Branchen generiert.

 

Höhn nutzte die Gelegenheit, das neu formierte Kompetenzteam Display Pharma&Kosmetik vorzustellen. Um den Kundenanforderungen noch besser gerecht zu werden, wurden die Vertriebsstrukturen verändert und den Kundenbedürfnissen angepasst. Das Team verfügt über besondere Kenntnisse zu Materialanforderungen, Veredelungsarten, Einsatzzwecken und zur Fachterminologie der beiden Branchen. Auf diese Weise kann die Kundenberatung noch effektiver erfolgen. Das erfuhren auch die Besucher des Messestandes, die kompetente Gesprächspartner vorfanden, mit denen auf Augenhöhe Anfragen erörtert werden konnten.

 

Geschäftsführer Sebastian Haug zieht nach den zwei Messetagen ein positives Fazit: „Wir waren überrascht von der hohen Besucherfrequenz auf unserem Stand und von dem großen Interesse an unserem Leistungsspektrum. Es konnten gute Fachgespräche geführt und viele neue Kontakte geknüpft werden.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.06.2013

Fanuc gibt Zusammenschluss aller deutschen Gesellschaften des Unternehmens bekannt

 

Während des Open House 2013 hat Fanuc den Zusammenschluss aller deutschen Gesellschaften des Unternehmens bekanntgegeben. Als erste Fanuc-Niederlassung in Europa vollzieht Deutschland den Schritt, alle Aktivitäten in einer Gesellschaft zusammenzufassen. Bereits im April 2012 hatte Fanuc auf europäischer Ebene die Reorganisation begonnen und als Dachgesellschaft die Fanuc Europe Corporation gegründet.

 

Die neue Fanuc Deutschland GmbH mit den drei Divisions FA (für Factory Automation), Robotics und Robomachines wird zum 1.7.2013 ihre Tätigkeit aufnehmen. Olaf C. Gehrels sagte dazu: „Wir gehen diesen Schritt aus einer Position der Stärke heraus.“ In allen drei Bereichen sei Fanuc jüngst sehr erfolgreich gewesen. Schon bisher arbeiten die Vertriebsorganisationen eng zusammen. Einige Dienste und Unternehmensbereiche aller drei bisherigen Gesellschaften, wie Finance und Marketing, sind schon seit einiger Zeit einheitlich geführt. Gehrels: „Unsere Kunden profitieren von dem Merger. ‚Alles aus einer Hand‘ zu bekommen, ist ein echter Mehrwert.“ Das betreffe sowohl leistungsstarke Technik auf einheitlicher Basis als auch Angebote wie Service oder Schulung.

 

„Sowohl bei CNC-Steuerungen als auch bei Robotern ist Fanuc das erfolgreichste ausländische Unternehmen in Deutschland“, ergänzt Olaf Kramm, Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH. Bis zur Klärung handelsrechtlicher Details werden Olaf C. Gehrels und Olaf Kramm die Geschäfte leiten. Ziel ist es, die noch erforderlichen rechtlichen Schritte in diesem Fiskaljahr (bis 31.03.2014) abzuschließen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.06.2013

Bausch+Ströbel: Viel Neues auf der Hausmesse

 

Besucher aus aller Welt waren zu Gast bei Bausch+Ströbel in Ilshofen. Drei Tage lang, vom 18. bis 20. Juni, hatte das Spezialmaschinenbauunternehmen zu seiner Hausmesse eingeladen – und über 500 Besucherinnen und Besucher aus rund 30 Ländern waren gekommen, um sich neueste Technik von Bausch+Ströbel in neuen Räumen anzusehen. Denn Bausch+Ströbel konnte hier nicht nur die erst kürzlich fertig gestellte neue Montagehalle samt Nebengebäude, sondern auch die im Zuge der Neubauten komplett neu eingerichteten Labor- und Forschungsräume vorstellen.

 

Für die Hausausstellung war ein Teil der neuen Montagehalle zum Messestand mit Lounge umfunktioniert worden. Zu sehen war hier nicht nur Technik von Bausch+Ströbel, Aussteller waren auch die neue Tochter Wilco, die Partner GMPI und HVS (Hohenloher Verpackungs-Service) aus Wolpertshausen. Außerdem waren die Excellence-United-Partner mit Ansprechpartnern für Kunden vertreten. Uhlmann und Harro Höfliger hatten zeitgleich ihre Hausmessen, und nicht wenige Besucher nutzten die Gelegenheit, mehrere Unternehmen anzuschauen. Hierfür konnte ein kostenloser Shuttle-Service in Anspruch genommen werden.

 

Bausch+Ströbel zeigte einen guten Querschnitt durch das Maschinenprogramm, von der kompakten vollautomatischen Abfüll- und Verpackungsanlage für Karpulen über Pulverdosierer oder einer Spritzen-Füll- und Verschließmaschine, in der zur späteren Nestentnahme und weiteren Verarbeitung ein Roboter zum Einsatz kam bis hin zum neuen Fernwartungssystem. Vorgestellt wurden den Kunden außerdem die Möglichkeiten der 3-D-Animationen von Maschinen, die alternativ zu hölzernen Mockups, also Maschinenmodellen in Originalgröße, eingesetzt werden können.

 

Großen Anklang fand bei den Besuchern auch der neue Bereich für Forschung und Versuche. Hier entstanden insgesamt vier mit modernster Technik ausgestattete Versuchsräume, von denen zwei auch als Reinräume genutzt werden können. In diesen Räumen wurden bei der Hausausstellung interessante Neuigkeiten vorgestellt. So etwa eine kleine, sehr viel einfacher einzurichtende Peristaltikpumpe, die zum Patent angemeldet wurde, ein Verfahren, mit dem Glas noch vor dem Sterilisieren dauerhaft gekennzeichnet werden kann oder besondere Reinigungsdüsen und ein besonderes Abfüllverfahren, das mit ungeheuer hoher Genauigkeit arbeitet. Ein Galaabend und Fachvorträge standen ebenfalls auf dem Programm.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.06.2013

Tetra Pak und Braskem: Liefervertrag zu bio-basiertem Kunststoff für Getränkekartons in Brasilien

 

Als erstes Unternehmen der Kartonverpackungsindustrie will Tetra Pak einen Vertrag mit Braskem über die Belieferung mit LDPE aus Zuckerrohr für die Verpackungsmaterialproduktion in Brasilien unterzeichnen. Das hat Tetra Pak als einer der weltweit führenden Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für Nahrungsmittel und Getränke heute angekündigt. Braskem ist der größte Hersteller thermoplastischer Harze auf dem amerikanischen Kontinent.

 

Der Startschuss für diese bahnbrechende Initiative, die während des Testlaufs auf Brasilien beschränkt ist, soll im ersten Quartal 2014 fallen. Der Plan sieht vor, dass Tetra Pak bio-basiertes LDPE als Bestandteil seiner in Brasilien produzierten Verpackungen einsetzen wird. Der Umstieg auf bio-basiertes LDPE bedeutet, dass ausnahmslos alle der von Tetra Pak in Brasilien hergestellten Verpackungen – rund 13 Milliarden – zu bis zu 82 Prozent aus Materialien aus erneuerbaren Quellen stammen werden.

 

„Der neue Vertrag, den wir mit Braskem abschließen möchten, stellt unsere Bemühungen, unseren Kunden ökologische Innovationen bereitzustellen, unter Beweis und ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer vollständig erneuerbaren Verpackung“, erklärt Dennis Jönsson, Präsident und CEO von Tetra Pak.

Braskem wird aus Zuckerrohr gewonnenes Ethanol für die Herstellung von Ethylen nutzen, das dann in Polyethylen umgewandelt wird. Das aus nachwachsendem Zuckerrohr gewonnene LDPE hat dieselben technischen Eigenschaften wie LDPE aus fossilen Quellen, bietet gleichzeitig aber die ökologischen Vorteile einer erneuerbaren Quelle. Die Biopolymere von Braskem werden unter der Marke "I’m green" vertrieben.

 

„Das neue, bio-basierte ‚I'm green’ LDPE ist genau so robust, widerstandsfähig und recycelbar wie aus fossilen Quellen gewonnenes LDPE, aber es leistet einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen, da das Zuckerrohr während seines Wachstums Kohlendioxid aus der Atmosphäre absorbiert“, erklärt Carlos Fadigas, Präsident von Braskem. „Die Ausweitung der grünen Produktlinie stärkt unser Engagement, durch nachhaltige Entwicklung einen Mehrwert innerhalb der Wertschöpfungskette zu schaffen.“

 

Seit 2008 wird die brasilianische Kartonproduktkette vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Das bedeutet, dass das gesamte für die Produktion von Tetra Pak-Verpackungen verwendete Papier aus Wäldern stammt, die gemäß den Prinzipien der verantwortungsvollen Forstwirtschaft bewirtschaftet werden.

 

Tetra Pak war der erste Anbieter von Verpackungen für flüssige Lebensmittel, der bei seinen Verpackungen bio-basierten Kunststoff eingesetzt hat: Den Anfang machte 2011 die Tetra Brik Aseptic-Verpackung mit dem Streamcap 1000, der aus bio-basiertem HDPE (High-Density Polyethylene) von Braskem hergestellt wurde. Anfang diesen Monats hat das Unternehmen die weltweite Verfügbarkeit einer bio-basierten Version des Lightcap 30 bekannt gegeben, bei dem aus Zuckerrohr gewonnenes HDPE zum Einsatz kommt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.06.2013

Bosch präsentiert neue Laboranlage FHM 1000

 

Mit der neuen FHM 1000-Serie präsentiert Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, halbautomatische, modulare Laboranlagen für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika. Der erste Prototyp der Serie wurde dem Fachpublikum anlässlich des Crailsheimer Pharmatags im Mai 2013 vorgestellt. Die Neuentwicklung ist insbesondere für Pharmazeuten sowie für den Einsatz in Laboren und frühen klinischen Studien geeignet. Die Füllparameter lassen sich leicht per „Scale-Up“ auf Produktionssysteme übertragen: Alle relevanten Kennziffern werden im Labor gemessen und festgelegt, um diese anschließend ohne weitere Einstellung auf die echte Produktionsmaschine zu übertragen.

 

Grundlage für den FHM 1000-Prototyp waren Entwicklungsarbeiten unter früher Einbindung von Kunden und Endnutzern. „Ziel ist es, unseren Kunden mit der neuen Serie kompakte und modulare Laborfüllsysteme anzubieten, die Prozesse im Arbeitsalltag unterstützen“, sagte Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim und Verantwortlicher für das Produktportfolio Pharma Liquid bei Bosch weltweit. Die FHM-Serie trägt maßgeblich dazu bei, das „Design of experiments“ (DoE, statistische Versuchsplanung) für Kunden zu vereinfachen. Indem sich Parameter speichern lassen, können Wirkzusammenhang zwischen Einflussfaktoren und Zielgrößen unter Einbindung von Kundenerfahrungen („User Experience“) genauer ermittelt werden.

 

Dieser „User Experience“-Entwicklungsansatz wurde innerhalb der Bosch-Gruppe bereits erfolgreich angewendet. Im Bereich Elektromobilität beispielsweise führte die sehr frühe Einbindung potentieller Endkunden in den Design- und Entwicklungsprozess schnell zur Marktreife mehrerer Produkte. „Somit hat sich angeboten, das intern verfügbare Know-how auch im Pharmabereich zu nutzen. In einem interdisziplinären Team aus Entwicklungs- und Marktexperten konnten wir den User Experience-Ansatz bei unserer neuen Laboranlage FHM 1000 erfolgreich umsetzen“, sagte Andreas Groß, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology.

 

Die Laboranlagenserie besteht aktuell aus vier unterschiedlichen Modulen: der Benutzerschnittstelle (Human Machine Interface, HMI), dem Füllmodul, dem Waagemodul und der Nadelbewegung. Herzstück der Laboranlage FHM 1000 ist das HMI, von dem sämtliche automatischen Prozesse gesteuert werden. Der Abfüllprozess mit der Füllnadelbewegung und das Wiegen über eine In-Prozess-Kontrolle (IPK) werden über das HMI parametriert. Die Ein- und Ausbringung des Packmittels hingegen erfolgt manuell. „Die gespeicherten Ergebnisse und Parameter sind hochskalier- und übertragbar, zum Beispiel auf Hochleistungslinien“, erläuterte Groß.

 

Der Prototyp läuft mit einer Peristaltikpumpe. In einem nächsten Schritt sind weitere Füllmodule, etwa mit einer Drehschieberkolbenpumpe, geplant. Je nach Bedarf lassen sich die unterschiedlichen Füllsysteme dann flexibel austauschen. Auch die Integration eines Verschließmoduls ist in Planung. Hier können die Packmittel mit unterschiedlichen Stopfen versehen werden. Eine Schutzverkleidung sowohl des Füllmoduls als auch der Nadelbewegung gewährleisten die Produkt- und Bedienersicherheit. Alle Module entsprechen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. „Unsere Kunden konnten sich auf dem Pharmatag bereits einen ersten Eindruck von unserer Neuentwicklung machen. Die Reaktionen haben uns darin bestärkt, die Laboranlage jetzt noch schneller weiterzuentwickeln“, sagte Brenner.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.06.2013

Schreiner Prosecure ermöglicht mobile Abfrage von KeySecure-Codierung

 

Fälschungen, Grauimporte und illegale Überproduktion schaden immer öfter dem Markenimage von Originalprodukten. Umso wichtiger ist es für Hersteller ihre Produkte zu schützen und den Konsumenten die Möglichkeit zu geben, die Originalität unkompliziert festzustellen. Hier erweist sich das Smartphone als ideales Tool. Das einfache Scannen eines Sicherheitscodes mithilfe einer Barcode-Applikation für das Mobiltelefon bestätigt die Echtheit in wenigen Sekunden. Schreiner Prosecure stattet dafür 2D-Codes mit einer Keysecure-Codierung aus, die auf Etiketten bzw. direkt auf Verpackung oder Ware aufgebracht werden.

 

Mit Tracing-Systemen wie Keysecure lassen sich Produkte weltweit rückverfolgen. Jede Verpackungseinheit erhält dazu einen einmaligen, hochkomplexen Sicherheitscode als Erkennungszeichen. Konnte dieser alphanumerische Code bislang nur per Telefonanruf oder auf einer Website abgefragt werden, gibt es nun auch die Möglichkeit der Identifikation mittels Smartphone. Dazu integriert Schreiner Prosecure den Keysecure-Code in eine Datamatrix- oder QR-Kennzeichnung. Mithilfe einer frei verfügbaren Barcode-App für Smartphones kann der Anwender die Kennzeichnung dann scannen und die Echtheitsprüfung starten.

 

Das Mobiltelefon sendet die verschlüsselten Daten an einen Sicherheitsserver, und innerhalb kürzester Zeit erfolgt die Bestätigung, dass es sich um ein Originalprodukt handelt. Das Sicherheitsmerkmal kann Teil der Warenauszeichnung sein. Darüber hinaus ist auch ein Aufbringen per Druckverfahren oder Laser direkt auf der Verpackung oder dem Produkt selbst möglich.

 

Im Zuge der Echtheitsprüfung kann der Markeninhaber dem Verbraucher weitere Informationen zur Verfügung stellen. Bei pharmazeutischen und medizinischen Produkten sind das etwa Hinweise zur richtigen Verabreichung und Verwendung, bei Lebensmitteln Rezepte und Zubereitungsideen. Gebrauchsanweisungen, Einbauhilfen sowie Hinweise auf notwendiges Zubehör oder Wartungsfristen bieten einen Mehrwert für Käufer von technischen Produkten. Auch Neuheiten, Rabatte und Aktionen kann das Unternehmen bewerben. Da 2D-Codes leicht kopiert werden können, empfiehlt Schreiner Prosecure die Kennzeichnung mit weiteren Sicherheitsmerkmalen zu ergänzen. Je nach Zielgruppe können offene Merkmale wie Hologramme, Kippfarben und thermoreaktive Aufdrucke oder verborgene Features wie spezielle Farbpigmente und Mikrotexte integriert werden. Bei der Echtheitsprüfung erhält der Anwender dann über einen Link ausführliche Erläuterungen über den Fälschungsschutz und wie er diesen sicher prüfen kann.

 

Während sich der Verbraucher informiert und seine Erfahrungen über soziale Netzwerke im Internet teilt, findet im Hintergrund die Echtheitsprüfung und Überwachung des Warenverkehrs statt. Markeninhaber können so schnell auf verdächtige Produkte reagieren. Dafür erstellt das System Daten zu Ort und Häufigkeit der Code-Abfragen. Die Möglichkeiten des zusätzlichen Kundennutzens sind vielfältig und spezifisch auf die Zielgruppe abstimmbar. Der eigentliche Originalitätsnachweis rückt damit in den Hintergrund und der Dialog mit den Kunden in den Vordergrund. Damit können Hersteller auf das wachsende Sicherheitsbedürfnis und den steigenden Informationsbedarf der Kunden eingehen und gleichzeitig auch die Kommunikation ausbauen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

24.06.2013

 

Sieben Auszeichnungen für STI Group bei Popai D-A-CH Awards

 

Mit sieben preisgekrönten POS-Lösungen ist die STI Group 2013 erneut das erfolgreichste Unternehmen der Branche bei den deutschsprachigen Popai-Awards. Der Verband Popai (Point of Purchase Advertising International) verlieh die begehrten Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Gala am 17. Juni in Düsseldorf.

 

Über gleich viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze freuten sich die für ihre POS-Lösungen ausgezeichneten Unternehmen sowie Vertreter der STI Group. „Vier Auszeichnungen in Gold – das ist selbst für uns ein Rekord“, so Peter Irish, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing STI Group. „Wir haben in diesem Jahr besondere Kreativität und Kundennähe bewiesen. Und das zahlt sich nicht nur hier im Wettbewerb aus, sondern spiegelt sich auch im Erfolg am POS, den unsere Kunden mit den ausgezeichneten Displays erreichen.“

 

Dass die STI Group der Partner der Marken für unterschiedlichste Branchen ist, stellen besonders die mit Gold ausgezeichneten POS-Lösungen unter Beweis. Für Health & Beauty punktete das L'Oréal Black Smoke Display in der Kategorie Schönheit Düfte – Temporary. Herzstück des Displays ist eine übergroße Ausgabe der Volume Million Lashes Mascara in edlem Schwarz mit einer goldfolienkaschierten Mascara-Kappe. Der 3D-Korpus wurde dabei analog dem Originalprodukt gestaltet. Der komplett in Karton und Wellpappe realisierte Bodenaufsteller unterstreicht den Premium-Anspruch.

 

Die POS-Lösung für Eucerin mit Schirm, Charme und sympathischem Testimonial überzeugte in der Kategorie Schönheit, Düfte – Permanent. Ein optisches Highlight ist hier das weiß lackierte Echtholz der Sockel- und Traygestaltung, das dem Bodenaufsteller den angesagten Vintage-Look verleiht. Als emotionaler Blickfang dient eine zweiteilige, bedruckte Kunststoff-Stanzfigur, die mit einem auf Eucerin-gebrandeten Sonnenschirm und einer Strandtasche ausgestattet ist.

 

Im Bereich Non-Food war die STI Group für Microsoft mit einer Langzeit-Lösung erfolgreich. Der Premium-Präsenter mit LED-Beleuchtung überzeugte im Wettbewerb in der Kategorie Telekommunikation & Computer – Permanent. Getreu dem Motto „Licht lockt Leute“ weckt die integrierte Beleuchtung die Aufmerksamkeit und Kauflust der Shopper. Die wirkungsvolle Präsentation begeisterte den Microsoft Vertrieb und die Händler gleichermaßen und führte zu einer Steigerung der Platzierungen und Ausweitung der Kampagne auf weitere Länder.

 

Das charmante Almhütten-Display für Ricola begeisterte die Popai-Jury in der Kategorie Temporary und zeigt eindrucksvoll die kreative Kompetenz der STI Group im Bereich Süßwaren. Das originelle Chalet-Display zaubert die unverfälschte Welt der Schweizer Berge an den POS. Man meint die Gipfel berühren, die Bergwiesen riechen und die Kräuter schmecken zu können. Mit der Frische und Reinheit der Natur lässt sich leicht die wohltuende Wirkung der Bonbons verbinden.

 

Bei den temporären POS-Platzierungen überzeugte die STI Group mit den Erlebnisdisplays für Hasbro Furby in der Kategorie Sport, Spiele und Accessoires. Das offen gestaltete Display mutet filigran an und lenkt die Blicke der Shopper direkt auf die hier platzierten Plüschtiere. Als zentrales Element ermöglicht der Schaukasten aus kaschierter Wellpappe, ein Plüschtier zum Anfassen zu präsentieren. Ein weiteres Highlight ist die Verwendung des Original-Plüschstoffs für die Gestaltung des Plakats und der Formblende. Hierdurch werden Kinder und Erwachsene gleichermaßen zur Interaktion mit dem Display angeregt und können das Produkt haptisch „begreifen“.

 

In der Kategorie Lebensmittel, Artikel des täglichen Bedarfs und Süßwaren – Temporary konnte zudem die interaktive Karneval-Erlebniswelt für Storck begeistern. Diese auffällige POS-Dekoration sprach alle Sinne der Jury an, indem sie sogar die Feiergeräusche eines Karnevalsumzugs an den POS holt. In der perfekt auf das Thema „Deutschland feiert“ abgestimmten Erlebniswelt werden unter der Dachmarke Storck im vorderen und hinteren Teil des Umzugswagens mehrere Produkte großflächig präsentiert. Die fröhliche POS-Dekoration ist zudem modular gestaltet. Mit einem Basismodul (Traktor mit Führerhaus + 2 Container) und beliebig vielen Erweiterungsmodulen (Anhängern) kann die Länge des Umzugswagens an die Marktgröße angepasst werden. Für ausgewählte Märkte wurde im Dachbereich des Führerhauses ein Soundmodul montiert, das mittels Bewegungsmelder aktiviert wird und Traktorgeräusche, Kinderlachen, trötende Hupen erklingen lässt.

 

Darüber hinaus wurde die STI Group in der Kategorie Nachhaltigkeit mit einer Präsentationssäule für Bosch aus der Eco Line-Reihe mit Bronze gewürdigt. Das innovative und ressourcenschonende Fertigungsverfahren für Displayelemente und Plakatsysteme ist nicht nur kostenschonend, sondern auch besonders praktisch und aufmerksamkeitsstark am POS.

 

Die schlanke Präsentationssäule in Ellipsenform macht Kunden auf das Thema Wartung aufmerksam und veranschaulicht überzeugend die Vorteile einer regelmäßigen Inspektion und Reinigung. Durch die clevere Mechanik lässt sich der für Bosch realisierte Aufsteller am POS im Handumdrehen auf- und abbauen, beweist eine hohe Flexibilität durch seine freistehende Platzierungsmöglichkeit und punktet mit seinem geringen Versandvolumen.

 

Mit den Auszeichnungen aus dem Popai D-A-CH-Award gewann STI Group 2013 bereits insgesamt elf Popai-Awards. Mit zweimal Silber in Polen, einmal Silber in Frankreich und dem Popai Global-Award war die Unternehmensgruppe in der ersten Jahreshälfte bereits erfolgreich. Die Entscheidungen in den Wettbewerben in Großbritannien, Australien und Ungarn stehen noch aus.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.06.2013

Haver & Boecker-Tochtergesellschaft für Lager- und Fördertechnik nimmt Fahrt auf

 

Nachdem Anfang des Jahres die komplette Lager- und Fördertechnik der Haver-Gruppe in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Haver Intra Logistics Systems (Haver ILS) konzentriert wurde, kann die junge Tochtergesellschaft bereits auf erste Erfolge blicken.

 

„Das Geschäftsfeld ist nicht neu für uns“, erläutert ILS-Geschäftsführer Wieland Wegge. Ketten-, Rollenbahnen, Drehtische, Palettenmagazine, Aufzüge und weitere intralogistische Systemlösungen werden schon seit Jahren bei Feige Filling, der Haver-Tochter für die Abfüllung von flüssigen und pastösen Produkten, produziert. Vor dem Hintergrund, den Full-Liner-Gedanken in der ganzen Gruppe zu leben, wurde die Entwicklung, das Engineering und die Produktion kürzlich für alle Gruppenmitglieder zentralisiert. Die gesamte Fördertechnik für Leer- und Vollgebinde – egal, ob es sich um Eimer, Kanister, Fässer, Sackware, leere oder volle Paletten mit palettierten Produkten handelt – wird von Haver ILS bereitgestellt. Sitz der Gesellschaft ist in Bad Oldesloe.

 

Erste Aufträge über verschiedene Typen von Fördertechnik für internationale Kunden sowie weitere Aufträge innerhalb der Gruppe wurden bereits erfolgreich abgewickelt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

24.06.2013

Wipak bietet optimierte Barrierefolien

 

Dünner, effizienter, nachhaltiger – Superclear und Nice sind Vertreter einer neuen Foliengeneration. Die hochwertigen Barrierefolien bieten viele Möglichkeiten für eine umweltschonende und wirtschaftliche Verpackung von Lebensmitteln. Im Vergleich zu herkömmlichen Folien kann die Foliendicke – je nach Anwendung – um bis zu 35 Prozent reduziert werden.

 

Das von Wipak weiterentwickelte Extrusionsverfahren ermöglicht einen effizienten und umweltschonenderen Einsatz der Rohstoffe und eine Reduktion der CO2-Emissionen. Das Ergebnis sind leistungsfähige Folien, die optimalen Produktschutz bieten – und neue Wege in der Produktpräsentation eröffnen. Durch das einzigartige Verfahren sowie spezielle Rezepturen aus Hochleistungspolymeren und EVOH werden Eigenschaften wie Transparenz und Skin-Effekt (bei Superclear) sowie Formstabilität und Standfestigkeit (bei Nice) erreicht.

 

Superclear und Nice lassen sich auf allen gängigen Verpackungsanlagen verarbeiten. Durch die dünneren Verbunde und den geringeren Energieeinsatz lassen sich die Taktleistung und damit der Ausstoß erhöhen. Das Ergebnis: Mehr Verpackungen in der gleichen Zeit.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.06.2013

Konex firmiert ab sofort unter „Novaedes“

 

Der Verpackungsspezialist Konex aus Butzbach firmiert ab sofort unter dem Firmennamen „Novaedes“. Damit befinden sich jetzt alle Unternehmen der Allpack International-Gruppe – Allpack International, Allpack HP, Ace Packing, Ceidex, Konex und Quieps – unter einem Dach. „Mit der Umfirmierung möchten wir uns in Zukunft noch stärker als eine Einheit präsentieren und unser Dienstleistungsangebot weiter optimieren. Der neue Auftritt ermöglicht unterm Strich eine schnellere und effizientere Kommunikation mit unseren Partnern“, erklärt der Geschäftsführer der Novaedes Deutschland GmbH, Nobert Höfler. Der Name Novaedes leitet sich ab von Nova Ides, was inhaltlich „Start eines neuen Anfangs“ bedeutet. „Der Name drückt unsere neue Unternehmensstrategie aus: noch internationaler zu sein und unsere Position als verlässlicher Verpackungspartner weiter auszubauen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.06.2013

Windmöller & Hölscher: Neue Absackanlage

 

Windmöller & Hölscher präsentierte am 5. und 6. Juni im Rahmen eines Einführungsevents die 3. Generation der FFS-Absackmaschine Topas. Mit mehr als 400 bisher gelieferten Exemplaren ist die Topas die am weitesten verbreitete FFS-Absackanlage der Welt für frei fließende Schüttgüter. Haupteinsatzgebiet ist das Absacken von Kunststoffgranulat, aber auch Düngemittel, Food- und Non-Food-Anwendungen, Salze, Chemieprodukte und Mineralien gehören zum Spektrum der abgesackten Produkte.

 

Die jetzt vorgestellte Version stellt eine komplette Neukonstruktion dar, die zur Differenzierung von der bisherigen Ausführung unter dem Namen Topas SL vermarktet wird. Die Anlage zeichnet sich durch eine auf über 2600 Sack pro Stunde angehobene Absackleistung, eine extrem verbesserte Zugänglichkeit und ein neu gestaltetes Bedienkonzept aus. Damit reagiert W&H auf Veränderungen des Marktes durch Globalisierung, größere Prozess- und Produktdifferenzierung sowie den zunehmenden Fachkräftemangel. Mit ihren neuen Merkmalen entspricht die Maschine Forderungen nach höherer Effizienz des Absackbetriebs sowie vereinfachter Bedienung und Wartung, durch die Absackbetriebe auch bei eingeschränkter Qualifikation des Personals eine konstant hohe Performance und Verfügbarkeit sicherstellen können.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.06.2013

Ratioform Schweiz an neuem Standort

 

Der Schweizer Versandhändler Ratioform Verpackungen feiert sein 10-jähriges Jubiläum am neuen Standort. Innerhalb des Kantons Zürich zog das Unternehmen von Dällikon nach Regensdorf um. Grund für den Ortswechsel war wachstumsbedingter Platzmangel sowohl im Lager als auch im Kundencenter.

 

Ratioform beliefert Gewerbekunden mit Verpackungsmitteln und ist in der Schweiz bereits seit 2003 mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten. Am neuen Standort Regensdorf verfügt das Unternehmen jetzt über nahezu doppelt so viel Platz mit 2.000 Quadratmetern Lagerfläche und 370 Quadratmetern Bürofläche. Die Vergrößerung war dringend erforderlich. Denn das Sortiment von Ratioform wird ständig erweitert und umfasst heute mehr als 5600 Artikel. Auch der Personalbestand wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut. Mit 20 Mitarbeitern erzielte Ratioform in der Schweiz 2012 einen Umsatz in Höhe von rund sechs Millionen Schweizer Franken. Der Ratioform Geschäftsleiter Richard Margadant kommentiert: „Nach zehn Jahren Wachstum brauchten wir Kapazitäten. Und jetzt wollen wir den Umsatz binnen fünf Jahren verdoppeln.

 

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums in 2013 macht Ratioform den Schweizer Kunden verschiedene Angebote. Zum Beispiel werden bestimmte Bestseller das ganze Jahr um über 30 Prozent reduziert.

 

Ratioform ist in Deutschland seit über 30 Jahren die Nummer Eins im Versandhandel für Verpackungsmittel. Außerdem gibt es Standorte in England, Italien, Spanien, Österreich und in der Schweiz. Der Katalog und der Webshop von Ratioform wurden ausgezeichnet als „Katalog des Jahres“ und als „Onlineshop des Jahres“ im Bereich B2B.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.06.2013

BASF: Kompostierbare Bioabfallbeutel in Ludwigshafen zugelassen

 

Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) gestattet in Abstimmung mit der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH, als Betreiber des Biokompostwerkes, ab sofort in Ludwigshafen die Verwendung von Biomüllbeuteln aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio FS der BASF für die Entsorgung in der Biotonne. Diese Empfehlung des WBL ist auf Ecovio-Beutel beschränkt. Erkennbar sind sie an dem blumenförmigen Ecovio-Logo und den zahlreichen kleinen Keimling-Symbolen.

 

Die Biobeutel aus Ecovio machen die Sammlung und Entsorgung des Bioabfalls sauberer, unkomplizierter und hygienischer. Geruchsbelästigung und Ungezieferbefall werden vorgebeugt. Ein aktueller Bericht der BIFA Umweltinstitut GmbH hat die Vorteile hinsichtlich Hygiene noch einmal bestätigt. Das lästige Schrubben des Sammelbehälters in der Küche entfällt. Dank der sehr guten Nassfestigkeit der Tüten sickert die Flüssigkeit aus Teebeuteln oder Obstresten nicht durch und der Beutel bleibt stabil. Zur Abfallverwertung auf dem heimischen Gartenkompost sind die Tüten nicht geeignet. Industrielle Kompostierungsanlagen bieten jedoch die notwendigen Bedingungen für einen rückstandslosen Abbau.

 

Eine umfangreiche Testreihe der BASF im Biokompostwerk Grünstadt hatte bereits Ende 2009 belegt, dass die Tüten auch für die kurzen Zykluszeiten professioneller Kompostierungsanlagen geeignet sind. „Von den im Versuch getesteten Kunststofftüten haben nur die Biomüllbeutel aus Ecovio vollständig und schnell 2 P 337/13 abgebaut“, erläutert Jürgen Keck, Leiter des globalen Geschäfts für bioabbaubare Kunststoffe der BASF. Georg Kosak, IBK-Solutions, ergänzt: „Analysen der Bioabfallverwertung haben gezeigt, dass hier der Einsatz von Ecovio-Tüten zur Bioabfallsammlung problemlos möglich ist und auf andere Sammelgebiete undKompostierungsverfahren nach individueller Prüfung übertragen werden kann.“

 

Pilotprojekte mit den Biobeuteln aus dem kompostierbaren Kunststoff Ecovio FS 2011 im Landkreis Bad Dürkheim mit etwa 65.000 Haushalten und 2012 in Berlin mit knapp 25.000 Haushalten waren erfolgreich. Und auch der Rhein-Pfalz- sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis gestatten inzwischen die Nutzung von Ecovio-Bioabfalltüten. In Bad Dürkheim waren circa 90 Prozent und in Berlin 80 Prozent der befragten Bürger mit diesen Tüten zur Bioabfallsammlung zufrieden.

 

Das Material Ecovio FS besteht aus dem teilweise biobasierten Ecoflex FS und PLA (Polymilchsäure). Durch diese Kombination bestehen die Tüten überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen. Wie der Bioabfall selbst werden die Biomüllbeutel von Mikroorganismen mit Hilfe von Enzymen vollständig abgebaut. Entscheidend für diesen Abbau ist nur die Struktur des Materials und nicht die Herkunft der Rohstoffe. Am Ende der Kompostierung haben die Mikroorganismen die Tüten vollständig zu Kohlendioxid, Wasser und Biomasse umgesetzt. Das ist ein zentraler Vorteil für die Abfallverwertung, denn die Entsorgungsunternehmen müssen die Tüten nicht aufwändig aussortieren: Sie werden zusammen mit dem übrigen Bioabfall zu wertvollem Kompost. So können sie dabei helfen, den Bioabfallanteil in der grauen Tonne zu verringern, die Umwelt zu schonen und zudem die Kosten für die Entsorgung des Restmülls zu senken. Das Keimling-Symbol auf den Tüten zeigt an, dass die Tüten, ebenso wie die Produkte Ecovio und Ecoflex, die strengen gesetzlichen Vorgaben der europäischen Norm EN 13432 zur Verwertung durch Kompostierung durch den biologischen Abbau erfüllen.

 

Zwei Termine sind für die deutsche Bioabfallwirtschaft von Bedeutung. Seit Anfang Januar 2013 ist es von gesetzgeberischer Seite her in Deutschland gestattet, Bioabfalltüten, die vollständig bioabbaubar sind und gleichzeitig überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, zusammen mit dem Bioabfall in der Biotonne zu entsorgen. Darüber hinaus verlangt ab Januar 2015 die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes deutschlandweit die getrennte Sammlung von Bioabfall. Bioabfalltüten aus ecovio stellen eine hygienische und saubere Lösung für diese Herausforderung dar, da sie nicht nur vollständig bioabbaubar sind, sondern im Gegensatz zu anderen Bioabfalltüten überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

 

Die Zehn-Liter-Beutel gibt es in Ludwigshafen bereits im Einzelhandel zu kaufen. Die Zehner-Packung kostet zurzeit weniger als zwei Euro.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.06.2013

Gissler & Pass gewinnt Gold beim Popai POS Award 2013

 

Bei der feierlichen Verleihung der Popai POS Awards 2013 im Juni in Düsseldorf wurde Gissler & Pass in der Kategorie „Lebensmittel – Temporary“ mit Gold ausgezeichnet. Der Wellpappenspezialist erhielt die goldene Trophäe für die POS-Inszenierung Real Thai der Feinkost Dittmann Reichold Feinkost GmbH.

 

Das Gesamtkonzept begeisterte die Fachjury gleich doppelt: Das ¼-Chep Spannbodendisplay ist in einer Sekunde mit einem Handgriff – durch Druck von oben – aufgebaut und trägt somit den Anforderungen von Industrie und Handel nach einfacher Handhabung Rechnung. Die hohe Stabilität der Konstruktion ermöglicht die Bestückung mit schweren Feinkostprodukten wie Flaschen, Dosen und Kartoneinheiten. Das begleitende Promotion-Paket bringt darüber hinaus das Markenerlebnis an den POS. Durch eine Palettenummantelung werden die Displays zu einer optischen Einheit zusammengefügt und lassen sich mit Zwischenelementen (Großplakat) flexibel an die zur Verfügung stehende Handelsfläche anpassen. Da die Ummantelung nicht mit den Displays verbunden ist, können diese im Aktionszeitraum einfach und schnell ausgetauscht werden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir gleich mit der ersten Teilnahme am Popai POS Award eine Spitzenposition belegen konnten,“ so Thomas Gissler-Weber, Geschäftsführer der Gissler & Pass GmbH. „Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr unsere Kompetenz im Bereich kreativer und effizienter Displaylösungen, die die Position unserer Kunden am POS stärken.

 

Wir bedanken uns auch bei dem Team von Feinkost Dittmann Reichold Feinkost, denn nur in enger Zusammenarbeit wird aus der ersten Idee ein marktfähiges POS-Konzept, das für Hersteller, Displaylieferant, Handel und Endverbraucher zum Erfolg wird.

 

Die Popai POS Awards

 

Die Popai (Point of Purchase Advertising International) Awards wurden 2013 zum dritten Mal verliehen. Die ausrichtende POPAI Organisation setzt sich seit ihrer Gründung in den USA im Jahr 1936 für die Interessen von Industrie, Handel und Produzenten sowie Dienstleistern ein. Die Organisation hat weltweit mehr als 2000 Mitglieder, davon allein rund 1000 in Europa. POPAI versteht sich als Kompetenzzentrum und umfassende Kommunikationsplattform für „Marketing at Retail“. Seit mehr als 50 Jahren richtet der Verband weltweit POS-Awards aus.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.06.2013

Edelmann schafft neue Verpackungsformen

 

Edelmann bietet mit außergewöhnlichen Verpackungsformen neuen POS-Impact für Beauty Care und Consumer Brands wie beispielsweise Süßwaren. Die vom führenden Hersteller hochwertiger Verpackungslösungen aus Karton entwickelte Reihe CEvolution nutzt dafür eine Vielzahl innovativer Faltschachtelformen.

 

Bei CEvolution von Edelmann entstehen auf Basis klassischer Faltschachtelzuschnitte Kartonverpackungen mit geschwungenen oder konkaven Flächen und Kanten. Auch sechs- oder achteckige sowie selbst komplett runde Formen lassen sich problemlos fertigen. In enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden entwickelt Edelmann anhand dieser Formkonzepte individuell abgestimmte Verpackungen. Die Einzigartigkeit der Marke wird dabei durch die Einzigartigkeit der Verpackungs-Formensprache verstärkt. Die geformten Faltschachteln von Edelmann lassen sich dabei ohne größere Veränderungen auf vorhandenen Abpackmaschinen umsetzen. Der Nicht-Standard im Verpackungsauftritt ist damit in Standardprozessen wirtschaftlich machbar.

 

„Klassische Muster zu durchbrechen sorgt nicht nur für Aufmerksamkeit und einen erhöhten Wiedererkennungswert. Es kann auch den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten", sagt Helmut Sieber, Leiter des Technical Design Centers von Edelmann. Insbesondere in Marktsegmenten mit kurzen Produktzyklen und engem Wettbewerb wie Beauty Care und Consumer Brands seien solche verkaufsstarken Verpackungslösungen von Edelmann gefragt.

 

„Damit die Marken unserer Kunden weltweit unverwechselbar sind, geht es in unserer Verpackungsentwicklung meist um nichts anderes, als die Grenzen des Machbaren neu zu definieren“, so Sieber. „Das Thema der außergewöhnlichen Verpackungsformen aus Karton ist daher noch längst nicht ausgereizt."

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.06.2013

Rovema gründet Tochtergesellschaft in Panama

 

Zum 1. März 2013 hat der Verpackungsmaschinenhersteller Rovema für die Region Lateinamerika die neue Tochtergesellschaft Rovema Latinoamérica S.A. in Panama City gegründet. Die Gebiete Mittel- und Südamerika sowie Karibik, die zuvor durch Rovema USA betreut wurden, sind nun mit der neuen Gesellschaft direkt der Unternehmenszentrale in Fernwald bei Gießen zugeordnet. Unter der Leitung des erfahrenen Managers Ramón Delfín wird Rovema seine Aktivitäten in Lateinamerika im Neumaschinen- wie Ersatzteilgeschäft kräftig ausbauen.

 

Von Panama aus erfolgt der nachhaltige Aufbau einer schlagkräftigen Vertriebs- und Servicestruktur in den vielversprechenden Märkten Lateinamerikas. Neben Vertriebsbüros in den wichtigsten Zentren wird in Kürze auch eine zentrale Ersatzteilversorgung von Panama aus aufgebaut sein. Die Neumaschinen und Verpackungslinien von der Dosierung über die Schlauchbeutelmaschinen bis zu den Kartonierern und Endverpackern sowie die Ersatzteile und Retrofits kommen dabei alle aus der deutschen Produktion in Fernwald. Rovema erwartet sich von dem Engagement mittelfristig einen deutlichen Beitrag zum weiteren Wachstum des Unternehmens.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.06.2013

Frost & Sullivan stellt Studie zum Europamarkt für Verpackungsmaschinen vor

 

Der hohe Lebensstandard in Europa hat für die Verbreitung von abgepackten Waren, Lebensmitteln, Getränken, Toilettenartikeln und Kosmetika gesorgt, wodurch die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen in der Region belebt wurde. Der Bedarf nach Verpackungslösungen für Produkte in unterschiedlichen Formen und Größen und der Fokus der Hersteller auf Automatisierung, um die Prozesseffizienz branchenübergreifend zu verbessern, werden die Investitionen im Markt nachhaltig erhöhen.

 

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.industrialautomation.frost.com) erwirtschaftete der Europamarkt für Verpackungsmaschinen im Jahr 2012 einen Umsatz von mehr als 12,62 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2016 auf 14,63 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Studie berücksichtigt Maschinen zum Füllen, Verschließen sowie Füllen und Verschließen (engl. filling, closing, filling and closing, FCFC), Verpackungsmaschinen zum Formen, Füllen und Verschließen (engl. form-fill-seal, FFS), Verpackungs- und Umhüllungsmaschinen sowie Sammelverpackungs- und Palettiermaschinen. Endverwendungssegmente sind: Chemikalien und Petrochemikalien, Lebensmittel, Getränke, Pharmazeutika, Süß- und Tabakwaren sowie Toilettenartikel und Kosmetika.

 

Demografische Veränderungen, wie etwa die älter werdende Bevölkerung und die wachsende Anzahl an Kleinhaushalten in Europa, treiben den Bedarf nach Einzelportionsverpackungen voran, weshalb sich Endverwendungssegmente spezialisierten Verpackungslinien und -maschinen zuwenden.

 

"Der harte Wettbewerb und der wirtschaftliche Abschwung haben die Branchen in ganz Europa gezwungen, ihre Produktionsprozesse zu optimieren und ihre Betriebskosten zu senken", erläutert Frost & Sullivan Industral Automation and Process Control Research Manager, Herr Sivakumar Narayanaswamy. "Die Automatisierung durch Verpackungsmaschinen reduziert Arbeitskraft, erzeugt weniger Abfall und steigert die Produktivität, weshalb sie auf positive Resonanz stoßen."

 

Die Verkaufszahlen sind mit dem Aufkommen multifunktionaler Verpackungsanlagen weiter gestiegen, denn sie senken die Kosten und bieten ein besseres Raum- bzw. Flächenmanagement. Integrierte Systeme verfügen zudem über eine höhere Einsatzflexibilität und können sich an neue Produktionsbedingungen anpassen. Reife Märkten wie Deutschland, Frankreich und Italien sind jedoch bereits gut ausgerüstet und werden voraussichtlich nur wenige Aufträge für diese modernen Verpackungsmaschinen generieren. Außerdem halten die hohen Steuersätze und Arbeitskosten in diesen Ländern ausländische Investoren ab und begrenzen Green-Field-Projekte, wodurch die Aufahme neuer Ausrüstung gedrosselt wird.

 

In Südeuropa hat sich der Abschwung negativ auf die Prozess- und Fertigungsbranchen ausgewirkt. Endanwender sind bemüht, Betriebs- und Wartungskosten zu reduzieren, und sind nicht bereit, in unwichtige Automatisierungsprozesse zu investieren.

 

"Maschinenzulieferer müssen sich auf Regionen konzentrieren, die nicht vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen sind", schließt Herr Narayanaswamy. "Die Märkte in Skandinavien, Mittel- und Osteuropa sowie Großbritannien bieten aufgrund ihres stabilen Wachstums in den Bereichen Wirtschaft und Endanwender die besten Aussichten, dass die Maschinen ihre Abnehmer finden werden."

 

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Analysis of the European Packaging Machinery Market (M8D7-10), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter (katja.feick@frost.com) mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

 

Die Studie Analysis of the European Packaging Machinery Market (M8D7-10) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Industrial Automation & Process Control, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Global Digital Manufacturing Market, and Global Industrial Valves and Actuators Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.06.2013

50 Jahre Coca-Cola in der Dose

 

Kultverpackung für Kultgetränk: 1963 kam in Deutschland die erste Coca-Cola in der Getränkedose auf den Markt. Seitdem erfrischt Coca-Cola in der praktischen Metallverpackung die Konsumenten. Das koffein- und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränk, das Markengeschichte geschrieben hat, war auch in der Getränkedose ein Erfolg. In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich die Dose als Verpackung nicht nur optisch, sondern auch in puncto Umweltbilanz enorm weiterentwickelt.

 

Boomende Wirtschaft und steigende Löhne sorgten in den 1960er Jahren dafür, dass sich immer mehr Bundesbürger ein Auto leisten konnten – die mobile Freizeitgesellschaft war geboren. Coca-Cola reagierte auf die veränderten Verbraucherbedürfnisse mit einer Premiere: Erstmals wurde Coke in einer Getränkedose des Verpackungsherstellers Schmalbach-Lubeca – heute Ball Packaging Europe – abgefüllt. Die neue Verpackung erfüllte die Anforderungen der ausflugs- und reisefreudigen Bundesbürger. Sie war handlich, leicht, platzsparend, unzerbrechlich und schnell kühlbar. „Besser geht’s mit Coca-Cola“ lautete der Slogan, mit dem das Produkt bundesweit beworben wurde.

 

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Getränkedose trug maßgeblich dazu bei, dass sie sich als Verpackungslösung für Coca-Cola etablierte. Anfang der 1960er Jahre gelang es, mit Hilfe des so genannten Lift-Tabs, einer im Dosendeckel integrierten Metalllasche, die Getränkedose erstmals ohne Hilfsmittel zu öffnen. Zuvor musste die Dose, die mit einer Lötnaht versehen war, noch mit einem separaten „Dolch“ aufgestochen werden. „Die praktische Öffnungslasche neben vielen anderen Convenience-Vorteilen half der Getränkedose, sich auf dem Markt durchzusetzen und Kunden wie Coca-Cola für sie zu begeistern“, so Wolfgang Hinkel, Geschäftsführer Ball Packaging Europe Metall GmbH. „Die Kombination aus praktischer Verpackung und Erfrischungsgetränk traf genau das Lebensgefühl der 1960er, das sich durch Aufbruchsstimmung und Mobilität auszeichnete.“

 

Dosen- und Markendesign wurden über die Jahre angepasst: Das Füllgewicht der ersten Cola-Dosen war mit 12oz (Unzen) oder umgerechnet 35cl noch nach einem amerikanischen Maß festgelegt. 1975 kam Coca-Cola erstmals in einer 33cl Dose auf den Markt. 2006 wurde die Coke in der schmaleren 33cl Getränkedose, der Sleek-Can, eingeführt. Seit 2010 gibt es Coke auch in der 25cl Sleek-Can. Die Sleek-Can schließt eine Marktlücke und generiert zusätzlichen Absatz. Im Reiseverkehr ist seit 1984 die so genannte Airline-Dose mit einem Volumen von 15cl üblich. Coca-Cola ist in dieser so genannten Mini Can in diesem Jahr auch im Handel erhältlich.

 

Das Design der Premierendose unterliegt dabei stets den Veränderungen des Markendesigns. Die weltbekannte Schutzmarke Coca-Cola war anfangs in einem weißen Karo auf rotem Hintergrund abgebildet („Diamond Design“). 1970 hat Coca-Cola dann die so genannte „Dynamische Welle“ eingeführt: Der schwungvolle Schriftzug in den Signalfarben Rot und Weiß wurde um eine Welle ergänzt – ein Logo, das bis heute nur leicht variiert wurde. Waren die ersten Dosen eher schlicht gehalten, eröffneten neue Drucktechnologien immer größere Designfreiheit: So zierten künstliche Wassertropfen ab den 1990ern die Coke-Dose und unterstrichen damit die Produktfrische. Später verliehen dreidimensionale Schriftzüge und Schattierungen der Coca-Cola Dose eine neue Optik. 2008 kehrte Coca-Cola zum ursprünglichen Design zurück: Heute ist die Coke Dose wieder schlicht: mit Schriftzug „Coca-Cola“ und Welle.

 

Ball und Coca-Cola brachten 2011 im Rahmen der „Coke Sound Up“-Aktion Dosen mit einem aufgedruckten QR-Code heraus. Dieser stellte via Scan durch ein Mobiltelefon eine direkte Verbindung zum Coke Musik-Portal her, wo die Konsumenten Informationen zu exklusiven Musikshows, beispielsweise mit Mando Diao, erhielten. Als Dosenmotive stellten Schlagzeug und Kopfhörer die optische Verbindung zum musikalischen Erlebnis auf den ersten Blick her. „Bei dieser Aktion wird die Getränkedose selbst das Medium, mit dem junge Konsumenten über neue Kommunikationskanäle angesprochen werden“, sagt Wolfgang Hinkel, Ball Packaging Europe. „Die Getränkedose spricht damit gleich mehrere Sinne des Verbrauchers an – Schmecken, Hören, Sehen – und wird zum multimedialen, interaktiven Genussverstärker.“

 

Auch Sammler haben ihre Leidenschaft für die kleinen Kunstwerke entdeckt, selbst dort, wo es sie nicht zu kaufen gab. So wurde beispielsweise schon in der DDR das Westprodukt gesammelt.

 

Seit den 1980er Jahren bringt Coca-Cola regelmäßig zu speziellen Anlässen und Themen limitierte Doseneditionen auf den deutschen Markt – beispielsweise für Musik- und Fußballfans. So zierten in den 1990er Jahren Stars der Musikszene wie Bon Jovi ausgewählte Dosen. Besonders jugendliche Fans erfreuten sich dabei an den Rock-Cans.

 

Besonderen Kultstatus besitzen die Doseneditionen zum Thema Fußball. Im Jahr 2000 kam eine Kollektion mit Motiven von zwölf ostdeut­schen Fußballclubs heraus, die nur in den neuen Bundesländern erhältlich war. 2002 erschien die erste Auflage der Coca-Cola Fußball Collection. Die Dosenedition zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stand unter dem Motto „Sammel deine Elf“ und umfasste Motive von 16 Spie­lern der deutschen Nationalmannschaft. Auch Sammeldosen mit weihnachtlichen Motiven stimmen immer wieder auf die festliche Zeit des Jahres ein.

 

Manchmal findet der Alltagsgegenstand Coca-Cola Dose sogar Eingang in die Kunst: Gewalzte Coca-Cola Dosen von Ball Packaging Europe sind Teil eines Pop Art-Kunstwerks mit dem Titel „Hommage à Jean Luc Godard: The Children of Marx and Coca-Cola“ – ein zeitübergreifendes Sinnbild der Jugendkultur, entworfen von dem Architekten Burckhardt Fischer und dem Designer Peer Nettelbeck. Das Werk hat zugleich einen praktischen Nutzen. Es dient als robuster Bodenbelag für die Präsenzbibliothek von Stanford-in-Berlin, einer deutschen Dependance der Stanford University.

 

Begriffe aus dem Jugendwortschatz wie „Bruderherz“ und „Supergirl“ zieren von Juli bis Oktober 2013 die Dosen von Coca-Cola. Erstmalig in der Unternehmensgeschichte nimmt Coca-Cola damit seinen legendären Marken-Schriftzug von der Verpackung. Verbunden mit der Aufforderung „Trink ’ne Coke mit ...“ animiert Coca-Cola zum gemeinsamen Genießen und Teilen.

 

Eine aus Weißblech hergestellte 33cl-Dose bringt heute rund 21 Gramm auf die Waage, eine Aluminiumdose nur etwa 10 Gramm (ohne Deckel). Die Dosenwände sind mit 0,097 Millimeter sogar dünner als ein menschliches Haar. Ebenso wichtig für die Umweltbilanz der Dosen: Die Dose ist die meistrecycelte Getränkeverpackung der Welt, in Deutschland sind es 96 Prozent. Das verringert CO2-Emissionen und trägt zum Klimaschutz bei. Durch das Recycling lassen sich bis zu 95 Prozent der Energie einsparen, die zur Herstellung von Neumaterial benötigt würde. Durch zunehmende Gewichtsreduzierung können heute mit der gleichen Menge Primärmaterial rund dreimal mehr Dosen hergestellt werden, als dies noch vor rund 30 Jahren der Fall war.

 

Die zwei wichtigsten Vorteile der Getränkedose auf den Punkt gebracht: Erstens bietet die Dose den besten Schutz für Getränke, vermittelt absolute Frische und ist ein Lifestyle-Produkt. Zweitens sind Getränkedosen unendlich oft und ohne Qualitätsverlust recycelbar: Metall ist ein permanentes Material.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.06.2013

Vielfältiges Rahmenprogramm auf der Drinktec

 

Die Drinktec, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, hat auch über die Präsentationen der Aussteller hinaus einiges zu bieten. Ganz neu: Die Innovation Flow Lounge, eine Networking-Plattform, auf der Trends und Ideen rund um das Getränkemarketing diskutiert werden. Im Drinktec-Forum sprechen Brancheninsider über aktuelle Themen rund um Technologie, Märkte und Marketing. Und die Besucher der Drinktec können live dabei sein, wenn Europas beste Biere und der weltbeste Biersommelier gekürt werden. Hier ein Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen des Rahmenprogramms:

 

Innovation Flow Lounge

 

Die neue Networking-Plattform will Marketingexperten mit Technikern ins Gespräch bringen und Marketingthemen auf der Drinktec ein Forum geben. Verschiedene Gesprächs- bzw. Aktionsmodule (Talking Table, Idearena, 5 o´clock Theme) fördern Kommunikation und Austausch. Vier Tage stehen unter einem bestimmten Thema: Am Montag steht das Bier im Mittelpunkt, am Dienstag der Point of Sale, am Mittwoch die Verpackung und am Donnerstag geht es darum, wie man ein Produkt erfolgreich am Markt einführt. Diskutiert wird, immer aus der Marketingperspektive, beispielsweise über Themen wie: With hops to the top; Wie Medien Marken menschlich machen; Das Spannungsverhältnis von Ästhetik, Individualität und Nutzen bei der Gestaltung von Gläsern; Secondary Packaging: Intelligente Verpackungssysteme als Marketing-Träger. www.innovation-flow.com

 

Drinktec-Forum

 

Wie sieht die weitere Entwicklung aus, nicht nur technologisch, sondern auch im Marketing? Antworten darauf gibt das Drinktec-Forum in Halle A2. Der erste Messetag steht ganz im Zeichen des Bieres. Thema: Wie sieht die Brauerei der Zukunft aus? Weitere Thementage beschäftigen sich mit Verpackung, Ernährung, Hygiene und Produktqualität. Am Donnerstag, 19. September, stehen „Packaging and Marketing“ im Fokus – das dürfte vor allem für die Marketingfachleute unter den Besuchern interessant werden. Am letzten Messetag sollten die Milchwirtschaftler im Drinktec-Forum vorbeischauen. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge rund um das Thema Milch und flüssige Nahrungsmittel. Ganz wichtig: Alle Vorträge im Forum sind im Eintrittspreis enthalten und werden simultan auf englisch oder deutsch übersetzt. www.drinktec.com

 

Special Area New Beverage Concepts

 

Ein absolutes Muss für Produktentwickler und Marketingexperten von Brau- bzw. AfG-Konzernen sowie KMUs, Molkereien und Flüssig-Nahrungsmittelherstellern ist die „Special Area New Beverage Concepts“ in Halle B1. Auf diesem interaktiven Marktplatz werden u.a. neue Süßungs-, Farbstoff- und Aromastrategien vorgestellt und von den entsprechenden Herstellern erläutert. In das Areal eingebunden ist eine Catering-Area, in der die innovativen Drinks auch gleich getestet werden können. Die Special Area präsentiert sich im Umfeld von Rohstoffen, Behandlungsmitteln und Zusatzstoffen und ist durch eine eigene Beschilderung ausgewiesen. www.drinktec.com

 

European Beer Star

 

Dieser Wettbewerb der Superlative kürt die besten Biere aus aller Welt. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: Die Biere müssen ihren Ursprung in Europa haben. Eine Jury, bestehend aus über 100 Bierexperten und Sommeliers aus aller Welt, wählt aus mehr als tausend eingereichten Bieren diejenigen aus, die geschmacklich am meisten überzeugen können. Pro Kategorie werden drei Preisträger (Gold, Silber, Bronze) bestimmt. Die Verkostung der Biere findet bereits am 22. und 23. August in der Doemens-Akademie in Gräfelfing statt.

Der European Beer Star, veranstaltet von „Private Brauereien Bayern e.V.“, findet bereits zum zehnten Mal statt, zum ersten Mal allerdings werden die Preise im Rahmen der Drinktec vergeben. Am Dienstag, 17. September, können die Besucher der Drinktec die Goldmedaillengewinner jeder Kategorie verkosten (Halle B1) und so ihren „Consumer´s Favourite“ bestimmen. Tags darauf findet auf der Drinktec die offizielle Verleihung des European Beer Star statt (ICM; Saal 14, ab 16 Uhr). Um 18 Uhr beginnt die große Festveranstaltung, die „Nacht der Sieger“. Karten dafür gibt es ab 17:30 an der Abendkasse vor Saal 14 des ICM. www.european-beer-star.de

 

Weltmeisterschaft der Biersommeliers

 

Nicht nur die besten Biere, auch die besten Bierkenner werden im Rahmen der Drinktec 2013 ermittelt. Bereits am 15. September, also am Tag vor Messebeginn, veranstaltet die Doemens Academy auf dem Messegelände (Eingang Nord) die dritte Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier. Teilnehmen kann, wer eine Ausbildung zum Biersommelier an der Doemens Academy absolviert hat oder der Sommelier-Union angehört. Die 50 Biersommeliers aus aller Welt (davon 20 aus Deutschland), die in München ihren Meister küren, haben sich durch nationale Vorausscheidungen für die Endauswahl qualifiziert. In München wird der Kreis der Finalisten durch Vor- und Hoffnungsläufe auf sechs reduziert. Am Abend wird unter den sechs besten Biersommeliers dann der neue Weltmeister ermittelt. Die sechs Finalisten stellen sich einer Fachjury zu Themen rund ums Bier. Medienvertreter, Sponsoren und Gäste können das Finale ab 16:30 Uhr live mitverfolgen. www.biersommeliers.de

 

Beverage Innovation Awards @ Drinktec

 

Wie bereits vor vier Jahren, so werden auch 2013 im Rahmen der Drinktec die Beverage Innovation Awards vergeben. Der Drinktec Partner Foodbev.com hat sechs Kategorien (Drinks, Brands and Business, Ingredients, Packaging, Sustainability, Marketing and Communication) ausgeschrieben, in denen es 27 Preise zu gewinnen gibt. Hersteller oder Zulieferer aus der Getränke- und Liquid-Food-Industrie können sich noch bis zum 19. Juli mit entsprechenden innovativen Produkten oder Ideen bewerben. Die Gewinner werden am Donnerstag, 19. September, im Drinktec-Forum geehrt. www.foodbev.com

 

Brauer-Treffpunkt / Craft Brewers Lounge

 

Brauer und alle an Bier Interessierten haben auf der Drinktec zwei „Hot Spots“, um sich auszutauschen, Gleichgesinnte zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen oder einfach Biere aus aller Welt zu genießen: Zum einen den Brauer Treffpunkt, der in Kooperation mit dem Bayerischen Brauerbund in Halle B1 realisiert wird. Hier kann man u.a. an exklusiven Verkostungen teilnehmen. Und zum anderen die Craft Brewers Lounge in Halle A5. Europäische Brauer haben hier die Möglichkeit, Mitglieder der US Brewer Association zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Besucher bekommen Informationen über verschiedene BA-Aktivitäten wie zum Beispiel den World Beer Cup oder das Great American Beer Festival.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.06.2013

Akf Siemers Süd ist Reglementierter Beauftragter

 

Ein besonderer Tag für die Luftfrachtsicherheit war der 29. April 2013: Ab diesem Tag mussten Verlader für Luftfracht als „Bekannter Versender (BV)“ vom Luftfahrt-Bundesamt auditiert sein, damit ihre Fracht automatisch als sicher eingestuft wird. Ein Verpackungsunternehmen, das den Status des Reglementierten Beauftragten hat, kann nach der Anlieferung von bereits sicher gemachter Ware eines BV dafür sorgen, dass die sichere Lieferkette eingehalten bleibt. Dass die Akf Siemers Süd GmbH, Verpackungsunternehmen mit Sitz in Merklingen bei Ulm, jetzt RegB ist, bedeutet demnach einen erweiterten Service.

 

René Melchin, Prokurist der Akf Siemers Süd GmbH, erklärt: „Mit unserem neuen Status können wir Luftfracht sicher verpacken, ohne dass diese nochmals am Flughafen überprüft werden muss. Das spart unseren Kunden Zeit und Geld.“ Muss nämlich die Verpackung zwecks Sicherheitskontrolle geöffnet werden, kann das haftungsrechtliche Folgen haben – ein zeitlich und finanziell unkalkulierbares Risiko, das es strengstens zu vermeiden gilt.

 

Das System der sicheren Lieferkette wurde 2006 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, dass die Sicherheitsvorkehrungen möglichst weit ins Vorfeld des Flughafens gerückt werden. Melchin: „Die sichere Lieferkette bedeutet, dass die zu versendende Ware vom Produzenten über den Transport bis zur Verladung ins Flugzeug immer einem sicheren Handling unterliegen muss. Und das wiederum bedeutet erfahrungsgemäß, dass für alle am Luftfrachttransport beteiligten Unternehmen die Kosten steigen, weil die aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen strengstens eingehalten werden müssen. Wir können diese Kosten für unsere Kunden auffangen.“ Unternehmen, die nicht den Status des RegB haben, können nicht gewährleisten, dass bereits sicher gemachte Ware auch sicher bleibt. Melchin: „Dass wir dies nun können, freut nicht nur uns, sondern auch unsere Kunden. Wir können mit dem neuen Status besten Service bieten, weil die sichere Lieferkette nicht unterbrochen wird und Ware entsprechend direkt am Flughafen auf den Weg gebracht werden kann.“

 

Alle Hallen und Flächen der Akf Siemers Süd befinden sich auf einem Gelände, sodass Kistenfertigung und Verpackungsort direkt zusammenliegen. „Unser Standort ist unmittelbar an der A8 zwischen München und Stuttgart gelegen – zentral im Herzen des Maschinen- und Anlagenbaus“, beschreibt Melchin. Gerade in dieser Branche kommt es nicht selten vor, dass große und schwere Teile verschickt werden. „Solche Ware kann nur bei einem Maximalgewicht von drei Tonnen und einer Größe von sechs mal 1,75 mal 1,75 Metern durch das Röntgengerät geschoben werden“, erklärt Melchin. „Alles, was größer und schwerer ist, muss zur Sicherheitskontrolle geöffnet werden.“

 

Ein weiteres Problem entsteht dann, wenn ein Packstück eine zu hohe Materialdichte aufweist: Es kommt zum sogenannten Schwarz- oder Dunkelalarm. Wird die Ware aber im Vorfeld vom BV sicher gemacht und zum RegB geliefert, kann dieses Risiko umgangen werden. „Für unsere Kunden ist der neue Status wirklich ein großer Fortschritt – genau wie für uns“, betont Melchin. Die Akf Siemers Süd ist nach der Akf Siemers Airport der zweite Unternehmensteil, der diesen Status erhält.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.06.2013

Amorim und O-I präsentieren neuen Weinverschluss

 

Helix ist ein völlig neuartiges Konzept für das schnelldrehende und stark nachgefragte mittlere Wein-Preissegment. Der Verschluss erlaubt schnelles, bequemes Öffnen und Wiederverschließen der Flaschen.

 

Das neue Konzept mit dem „Twist“ kombiniert einen ergonomisch geformten Korkverschluss mit einer Glasflasche, deren Hals innen mit einem gewindeartigen Profil versehen ist. Das System verbindet die Vorteile der beiden Materialien Kork und Glas: Qualität, Nachhaltigkeit und die Premium-Anmutung vereinen sich mit maximaler Convenience – einschließlich der Wiederverschließbarkeit der Flasche. Helix kann zudem problemlos in Abfüllbetrieben implementiert werden, teilten Amorim und O-I in einer Erklärung mit. Hierzu sollen nur geringfügige Modifikationen bestehender Abfüll-Linien erforderlich sein.

 

“Die Zukunft der Innovation liegt in der Zusammenarbeit. Helix zeigt sehr deutlich, wie Verbraucher und der Handel profitieren können, wenn zwei der weltweit bedeutendsten Unternehmen für Glasverpackung und Kork kollaborieren“, erklärt Erik Bouts, European President von O-I.

 

“Mit Helix erfüllen wir die wachsenden Ansprüche der Verbraucher nach Qualität und Nachhaltigkeit – und den Bedarf der Weinproduzenten nach Markendifferenzierung und Premium-Verpackungen. Wir freuen uns, dass wir nun nicht nur ein 100-prozentig wiederverwertbares, zeitgemäßes Produkt anbieten können, sondern auch eine Lösung, die den Genussfaktor durch das besonders einfache Öffnen und Wiederverschließen der Flasche deutlich erhöht“, ergänzt Antonio Amorim, Chairman und CEO von Amorim.

 

Während ausgiebiger Tests von Amorim und O-I zeigte der Wein keinerlei Veränderung im Hinblick auf Geschmack, Aroma oder Farbe. Marktbeobachtungen und Verbraucherbefragungen in Frankreich, Großbritannien, den USA und China haben zudem eine große Verbraucherakzeptanz von Helix für das mittlere Preissegment ergeben. Nicht zuletzt honorierten die Verbraucher auch, dass das festlich anmutende „Plopp“ beim Öffnen einer Weinflasche mit dem neuen System erhalten bleibt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.06.2013

Techtextil und Texprocess entfalten starke Synergieeffekte

 

„Techtextil und Texprocess überzeugten mit Rekordergebnissen“, zeigte sich Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, vom textilen Messedoppel begeistert. Rund 40.000 Besucher (2011: 34.7251) aus 113 Ländern informierten sich über die Innovationen und Trends der Branchen. „Mit einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung bestätigten die beiden Leitmessen die weltweite Bedeutung von technischen Textilien und der Verarbeitung von textilen Materialien“, so Braun weiter.

 

Insgesamt 1.652 Aussteller aus 56 Nationen präsentierten ihre Neuheiten. Dies entspricht einem Wachstum von acht Prozent zu 2011. Technische Textilien sind in vielen Bereichen selbstverständlich geworden, wie beispielsweise in der Bekleidungstechnik sowie im Automobil- und Sicherheitssektor. Sie stellen besondere Anforderungen an Maschinen und Anlagen zur textilen Verarbeitung. Die Hightech-Anlagen können alles nähen von leichten bis sehr schweren Materialien - von funktionaler Bekleidung über Autositze und Sicherheitsgurte bis hin zu Flugzeuginterieurs. Das Messedoppel verbindet exakt diese Aspekte und entfaltet so starke Synergien auf Aussteller- und Besucherseite.

 

Zum 15. Mal untermauerte die Techtextil ihre Position als internationaler Premiumtermin der technischen Textilien und Vliesstoffe. Vom 11. bis 13. Juni zeigten insgesamt 1.322 Aussteller aus 48 Ländern (2011: 1.199 Aussteller aus 50 Nationen1) ihre zukunftsweisenden Produkte aus Forschung und Industrie. Dabei konzentrierte die Leitmesse erneut alle Anwendungsbereiche und Produktgruppen im Bereich der technischen Textilien auf einer weltweit einmaligen Innovationsplattform.

 

Die Texprocess baute ihre Position als internationale Leitmesse für die textile Verarbeitung bei der zweiten Ausgabe weiter aus. 330 Aussteller aus 38 Ländern (2011: 326 Aussteller aus 40 Ländern1) präsentierten vom 10. bis 13. Juni ihre Hightech- Lösungen und stellten damit das Innovationspotenzial der Branche heraus. Die Texprocess deckt die gesamten Prozessschritte der Textilverarbeitung ab. Das umfangreiche Produktangebot erstreckt sich von Design und Zuschnitt über Nähen, Fügen, Sticken und Stricken bis hin zu Finishing, Textildruck, Logistik und IT.

„Das Zukunftskonzept aus Techtextil und Texprocess hat Aussteller und Besucher aus allen Branchen gleichermaßen begeistert. Gerade die anschaulichen Anwenderbeispiele bei beiden Veranstaltungen bestätigen den Innovationscharakter unserer Aussteller,“ sagte Braun. „Bereits 2011 hatten wir ein Top-Ergebnis. Dass wir dieses Jahr nochmals so deutlich zulegen konnten, bekräftigt die erfolgreiche Strategie unseres Messedoppels.“

 

Die große Zufriedenheit auf Besucherseite von rund 95 Prozent spiegelt die hohe Qualität der beiden Fachmessen wider. Deutlich zugenommen hat die Internationaliät der Veranstaltungen: Insgesamt kamen rund 22.000 Besucher aus dem Ausland nach Frankfurt. Die Top-Besucherländer und -regionen sind neben Deutschland Italien, Frankreich, die Türkei, Großbritannien, die Schweiz und Osteuropa, darunter die Russische Förderation, Polen, die Tschechische Republik und Rumänien.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.06.2013

Bosch plant Übernahme von Tecsor

 

Bosch Packaging Technology plant die Vermögenswerte der französischen Tecsor Machines et Systèmes S.A.S. mit Sitz in Meyreuil nahe Marseille zu übernehmen. Entsprechende Verträge wurden am 11. Juni 2013 unterzeichnet. Tecsor entwickelt und vertreibt Maschinen zum Herstellen und Füllen von PET-Behältern für flüssige und pastöse Nahrungsmittel. Das 2005 gegründete Unternehmen erzielte 2012 einen Umsatz von rund zwei Millionen Euro. Tecsor beschäftigt 14 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die geplante Übernahme steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.

 

„Mit Tecsor bauen wir unser Engagement im Bereich flüssiger Nahrungsmittel weiter aus“, sagte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. Im Oktober 2012 hatte der Verpackungsspezialist den bayerischen Maschinenbauer Ampack aus Königsbrunn übernommen, zu dessen Portfolio Becher- und Flaschenabfüllmaschinen gehören. Diese werden hauptsächlich für das Abfüllen und Verpacken hochsensibler Lebensmittel wie Milchprodukte, Babynahrung sowie Krankenhaus-Nahrungsmittel eingesetzt.

 

Ampack ist Technologieführer im Segment der keimarmen und aseptischen Verarbeitung vorgefertigter Becher und Flaschen. Das bestehende Angebotsportfolio in diesem Bereich kann Bosch nach der Übernahme von Tecsor durch die eigene Fertigung von Bechern und Flaschen abrunden. „Mit dem neuen Maschinenangebot sparen unsere Kunden Material, Energie und Kosten, Bosch Packaging Technology wiederum verbessert dadurch seine Ausgangslage auf dem Markt“, sagte Klefenz.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.06.2013

ITW übernimmt Meurer

 

Die Meurer-Gruppe mit Sitz im niedersächsischen Fürstenau wird komplett von der ITW LLC & Co. KG übernommen, einer Tochter der US-amerikanischen Illinois Tool Works-Gruppe (ITW). Die geschäftsführende Alleingesellschafterin und Mitbegründerin des deutschen Endverpackungsspezialisten, Christel Meurer, veräußert sämtliche Geschäftsanteile an den Mischkonzern mit Sitz in Glenview, Illinois. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

 

Vorausgegangen war ein kompetitives, von der Corporate Advisory Group der UBS Deutschland AG strukturiertes Bieterverfahren mit mehreren Beteiligten, mit denen bis zur Einigung mit ITW parallel verhandelt wurde. Ein CMS Hasche Sigle-Team um den Lead-Partner Dr. Hendrik Hirsch hat die Verkäuferin im Rahmen der Transaktion umfassend rechtlich beraten und unterstützt.

 

Die Meurer-Gruppe, gegründet 1969, entwickelt, produziert und vertreibt mit ca. 600 Mitarbeitern an den Standorten Fürstenau und Freren Verpackungsmaschinen für die Sekundärverpackung (Distributions- und Transportverpackungen). Das Maschinenportfolio umfasst auch Speichersysteme, Fördertechnik sowie Palettierer, die den Verpackungsmaschinen vor- oder nachgelagert werden. Bedient werden hiermit vor allem Kunden aus der Getränke-, Lebensmittel- sowie Pharma- und Kosmetikindustrie. Die Meurer-Gruppe soll unter Beibehaltung des Unternehmensnamens bei ITW den Bereich Global Packaging Solutions ergänzen.

 

Zur 1912 gegründeten und an der NYSE gehandelten ITW-Gruppe gehören weltweit mehr als 800 Unternehmen mit knapp 65.000 Mitarbeitern, die unter anderem in den Bereichen Maschinen und industrielle Anlagen, Werkzeuge, chemische Erzeugnisse, Verpackung und Transport tätig sind. Im Geschäftsjahr 2012 wurden hiermit weltweit knapp 18 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.06.2013

Bito investiert mehr als zehn Millionen Euro in Kapazitätserweiterung

 

Mit einer Gesamtinvestition von mehr als zehn Millionen Euro baut die Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH ihren Hauptsitz in Meisenheim aus und vergrößert zudem im Zweigwerk Lauterecken den Maschinenpark. Damit will der Lagertechnik-Spezialist seine Marktposition weiter stärken und auch für sehr hohe Auftragseingänge optimal gerüstet sein.

 

Die Bito-Lagertechnik ist im vergangenen Jahr stark gewachsen und hat ihre Marktanteile deutlich ausgeweitet. Das international tätige Unternehmen, Hersteller von Lagertechnik, Betriebseinrichtungen, Kommissioniersystemen und Bitobox-Kunststoffbehältern, gehört mittlerweile zu den Marktführern in Europa. Mit der geplanten Kapazitätserweiterung wird der Lagerspezialist seine Kunden noch besser beliefern können und ist somit für künftiges Wachstum gut gerüstet. Am Hauptsitz in Meisenheim wird eine neue Halle nach und nach alte Gebäude ersetzen. Damit nutzt Bito die letzte Möglichkeit, seine Betriebsfläche in Meisenheim zu vergrößern – und zwar um 2.500 auf 43.000 Quadratmeter. Durch die Baumaßnahmen werden auch die Transportwege im Unternehmen besser gestaltet, so dass die Waren so letztendlich schneller zu den Kunden gelangen.

 

Im etwa zehn Kilometer entfernten Zweigwerk in Lauterecken fertigt die Bito-Lagertechnik Kästen und Behälter aus Kunststoff in verschiedenen Größen und Varianten. Hier kauft Bito in diesem Jahr drei neue moderne Spritzgießmaschinen dazu. „Mit dieser Investition werden wir in Zukunft noch schneller produzieren“, freut sich Geschäftsführer Detlef Ganz. „Damit können wir Lieferzeiten weiter reduzieren und die derzeit große Nachfrage optimal befriedigen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.06.2013

Sidel baut Support in Afrika und im Nahen Osten aus

 

Die Sidel Group wird ihren Vertrag mit dem langjährigen Partner SBA erneuern und stellt damit ihr Engagement für die weitere Entwicklung des Kundensupports in Afrika unter Beweis. Dieser Schritt ist Teil der Sidel-Strategie, die globale Erfahrung der Gruppe gestützt durch lokalen Vertriebs- und Service-Support in Kundennähe bereitzustellen.

 

Seit 1999, als SBA begann, den weltweit führenden Anbieter von Lösungen für die Verpackung von Flüssigkeiten zu vertreten, arbeitet Sidel eng mit SBA zusammen und dieses Jahr unterzeichnen die beiden Firmen einen weiteren Partnervertrag. Den Sidel-Kunden in Ostafrika, Äthiopien, West- und Zentralafrika ermöglicht diese Partnerschaft einen besseren Zugang zu lokalen Ressourcen. Claude Bosson, CEO von SBA, ist seit 1985 auf dem afrikanischen Kontinent tätig und verfügt über umfassende Erfahrungen in der Abfüllindustrie und den spezifischen Anforderungen des afrikanischen Markts. Er hat das 1995 gegründete Unternehmen SBA weiterentwickelt, das heute 70 Mitarbeiter, Niederlassungen in Nigeria, Kenia, Elfenbeinküste und Kongo sowie Tochtergesellschaften in der Demokratischen Republik Kongo, in Kamerun und Angola, umfasst.

 

Clive Smith, Zone Vice President für den Großraum Naher Osten und Afrika bei Sidel, kommentiert den Wert dieser langjährigen Beziehung für Sidel und Sidel-Kunden wie folgt: „Wir haben hier eine echte Partnerschaft zwischen zwei Unternehmen. Die Unterzeichnung des neuen Vertrags beweist unser Bemühen um Ressourcen für unsere afrikanischen Kunden: SBA stellt Service, Ersatzteile, Vertriebs-Support, Schulung und Audits auf lokaler Ebene bereit und ist damit ein echtes Bindeglied zwischen uns und den Kunden. Der Vertrag ist Ausdruck unseres anhaltenden Vertrauens in Claude Bosson und sein SBA-Team.“

 

Claude Bosson kommentiert: „Als wir 1999 die Zusammenarbeit mit Sidel begannen, gab es in West- und Ostafrika kein PET. In den 14 Jahren unserer Partnerschaft haben wir diesen Markt zu einem der führenden auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt. Mit dem Vertragsabschluss, den damit einhergehenden Investitionen und der bestehenden Struktur verfolgen Sidel und SBA das Ziel, die Service- und Supportqualität für aktuelle und potenzielle Kunden weiter zu verbessern.“

 

Die jüngste Niederlassung, die SBA im Zuge der kontinuierlichen Beziehungen zu Sidel eröffnet hat, befindet sich in Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Das Team der kenianischen Niederlassung deckt verschiedene Funktionen ab und umfasst Techniker, Vertriebspersonal und den Bereich Ersatzteile - zur Unterstützung der Sidel-Kunden in afrikanischen Ländern. Sidel ist besonders stark in Äthiopien vertreten und stellt hier den Support für sieben Sidel-Anlagen sicher. Bedient werden außerdem die Länder Eritrea, Uganda und Kenia.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.06.2013

Smurfit Kappa: Verpackung für Werbeträger der Zukunft

 

Werbung mit stillstehenden Botschaften auf fahrenden Rädern. Cyclop-Discs sind der neueste Trend bei der Fahrradwerbung. Die Radscheibe bietet beidseitige Werbeflächen und ist schnell montiert. Die Firma Marco Masuch Kai Wegener GbR in Rheine beliefert ganz Deutschland, Österreich und demnächst auch Dänemark mit diesen innovativen Werbeträgern.

 

Die Herausforderung beim Verpackungsdesign war die sichere Fixierung der Werbeträger. Die Verpackung sollte vor Erschütterungen schützen und zudem flexibel für zwei bis acht Discs einsetzbar sein.

 

Je nach Anzahl der zu verschickenden Radkappen wird die zu einer sicheren Fixierung fehlende Höhe durch Materialstärke ausgeglichen. Eins, zwei oder drei Klappen werden nach Bedarf eingefaltet und halten die Radkappen durch die Lochausstanzung in Position.

 

Der einteilige Zuschnitt minimiert Lager- und Transportkosten und kann gleichzeitig mit kinderleichtem Handling punkten. Dank zweier Stecklaschen, die die bedruckte Umverpackung sicher verschließen, sind zur versandfertigen Bestückung der Verpackung keine weiteren Hilfs- oder Verschlussmittel notwendig.

 

Bei den Smurfit Kappa Innovation Awards 2012 gewann diese Verpackung in der Kategorie Consumer die Goldmedaille und wurde außerdem Gesamtsieger aller Kategorien.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.06.2013

Weidenhammer produziert erste IML-Verpackung in Großbritannien

 

Die Weidenhammer Packaging Group (WPG), einer der führenden Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern in Europa, hat in Großbritannien ihre erste Produktion für Kunststoffverpackungen außerhalb Deutschlands gestartet. Seit August 2012 beliefert Weidenhammer UK vom nordenglischen Standort Bradford aus den Backwarenspezialisten United Biscuits mit einer hochwertigen, im In-Mould Labelling (IML)-Verfahren dekorierten Box für Kekse der Marke „Family Circle“. Die IML-Technologie erlaubt gestochen scharfe und appetitliche Produktbilder, die der Keksdose einen hochwertigen Charakter verleihen. Die karminrote, großvolumige Box schützt ihren zerbrechlichen Inhalt und sorgt dank wiederverschließbarem Deckel für gleichbleibendes Aroma auch über die Erstöffnung hinaus.

 

Kekse sind, nicht nur zur traditionellen „Tea Time“, ein fester Bestandteil der britischen Lebensart und die Kekse der Marke „Family Circle“ gehören zu den populärsten Gebäcksortimenten in Großbritannien. Für Weidenhammer UK stellt die Dose einen wichtigen Meilenstein dar: „Wir haben uns ein Jahr lang sorgfältig auf diesen wichtigen Schritt vorbereitet“, erklärt Mike Winship, Sales Manager bei Weidenhammer UK. Bereits beim Neubau des nordenglischen Werks 2011 wurden die Räumlichkeiten für eine eigene Kunststoffproduktion geschaffen. Ein knappes Jahr später konnte dann die erste Produktion von IML-Behältern starten. „Da die „Family Circle“-Kekse zu den beliebtesten Marken in UK gehören, ist die neue Box ein sehr wichtiges Referenzprodukt für uns.“

 

Dass gerade United Biscuits (UB) der erste britische WPG-Kunde im Kunststoffbereich wurde, ist dabei kein Zufall: Der Backwaren-Spezialist mit Hauptsitz in Hayes, London, zählt bereits seit längerem zu den wichtigsten Weidenhammer-Kunden in Großbritannien und vertreibt einige seiner Produkte in Kombidosen aus Bradford. „Wir kennen die Zusammenarbeit mit Weidenhammer UK bereits von anderen Projekten und schätzen die WPG als Lieferanten hochwertiger Verpackungen“, erklärte Ed Fuchs, Purchasing Manager bei UB. „Von daher lag es nahe, unsere Zusammenarbeit auf den Kunststoffbereich auszudehnen und nun auch einen Teil der Verpackungsproduktion unserer „Family Circle“-Box an sie zu geben.“

 

Die auffällige, karminrote „Family Circle“-Verpackung ist dabei zwar keine Neuentwicklung, wurde von Weidenhammer jedoch insbesondere im Hinblick auf ihren Verschluss optimiert. Die rechteckige Box (Maße: 24,5 x 23,2 x 8,4 cm) ist mit einer Kunststoffmembran versiegelt und hat zudem einen Deckel, der für einen optimalen Aromaschutz auch nach der Erstöffnung sorgt. Deckel und Keksbehälter werden im IML-Verfahren dekoriert. Die ansprechende Gestaltung spielt dabei nicht nur bei der Differenzierung am Point-of-Sale eine wichtige Rolle. So macht die gebrauchsfertige, schön gestaltete Box ein Umfüllen der Kekse überflüssig und kommt in der Regel direkt auf den Verbrauchertisch – damit sorgt sie für eine lange Markenpräsenz beim Konsumenten.

 

Erst 2005 gegründet, hat sich die Kunststoffsparte der WPG bereits erfolgreich auf dem deutschen Markt etabliert. So werden bereits im sächsischen Zwenkau Kunststoffbehälter für namhafte Kunden wie Rügenwalder Mühle oder Appel hergestellt. Diese Erfolgsgeschichte soll nun im Vereinigten Königreich fortgeschrieben werden: „UK ist Trendsetter für hochwertige, großvolumige Kunststoffverpackungen – gerade auch im Hinblick auf Formenvielfalt und Kosteneffizienz im Vergleich zu Metallverpackungen“, weiß Thomas Strieder, Head of International Sales bei der WPG. „Wir befinden uns bereits in Gesprächen mit anderen potenziellen Kunden.“

 

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11.06.2013

August Faller KG erweitert Kapazitäten in Schopfheim

 

Den Ausbau des Schopfheimer Werkes feierte die August Faller KG mit einem Familientag in Gündenhausen. Das Unternehmen hatte 2012 ein benachbartes Gebäude übernommen. In den letzten Monaten wurden die Gebäude umfassend renoviert und ein zusätzlicher 140 m² großer Verbindungstrakt geschaffen, der mit modernen Verladerampen für LKW ausgestattet wurde. Der Lagerbereich konnte um 860 m² erweitert werden. Das neue Lager ermöglicht aufgrund des modernen Lagerplatzsystems eine effizientere Lagerhaltung.

 

2013 werden 70 Mitarbeiter voraussichtlich 860 Mio. Haftetiketten produzieren, nahezu eine Verdreifachung im Vergleich zu 2003 (43 Mitarbeiter, 340 Mio. Haftetiketten). Dr. Daniel Keesman, geschäftsführender Gesellschafter der August Faller KG, bedankte sich bei dem Leiter des PharmaServiceCenters, Wolfgang Staudt, und bei allen Mitarbeitern für ihren großen Einsatz bei der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens und für ihre Innovationsfreudigkeit. Es sei Faller gelungen, „auch im Digitaldruck eine pharmagerechte Sicherheit zu garantieren und sich damit als einer der ersten Hersteller digital gedruckter Haftetiketten erfolgreich in diesem anspruchsvollen Markt zu etablieren“.

 

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10.06.2013

KHS optimiert den Schrumpfpacker

 

Mit zwei Neuentwicklungen, die beim Schrumpfpacker zum Einsatz kommen, trifft KHS die Branchenanforderungen nach Kosteneinsparungen und nachhaltigem Handeln. Konkret geht es zum einen um eine Folienspreizung, die im Vergleich zu Bisherigem etwa 90 Prozent weniger an Druckluft benötigt. Zum anderen handelt es sich um einen innovativen Distanzsensor, der für die große Einsparung an Folienmaterial steht.

 

Generell wird innerhalb eines Schrumpfpackers vor dem Folieneinschlag der Verpackungseinheiten Folie von der Rolle gewickelt, gespreizt und schließlich auf die vorgegebene Länge geschnitten. Die Folienspreizung erfolgt bei Innopack Kisters-Verpackungsmaschinen mit Hilfe von luftbeaufschlagten Umlenkschienen. Hintergrund: Die Luft dient hier als ein Gleitfilm, um Folie mit möglichst wenig Reibung zu transportieren und Beschädigungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Erreicht wird die Luftbeaufschlagung bislang durch mehrere in die Schienen integrierte Löcher von jeweils etwa einem Millimeter Durchmesser. Nachteil dieses Verfahrens: ein relativ hoher Druckluftverbrauch.

 

Die neu entwickelte Lösung arbeitet nun mit Umlenkschienen aus mikroporösem Material. Hier strömt Luft aus besonders feinen Haarspalten. Dadurch lässt sich ein noch gleichmäßigerer Luftgleitfilm aufbauen als bislang möglich und es wird wesentlich weniger an Druckluft benötigt. Zudem reduziert sich die Reibung, die auf die Folie wirkt, deutlich und ein äußerst schonender Folientransport findet statt. Praxisversuche zeigen, dass der Druckluftverbrauch bei Anwendung der neuen Lösung um bis zu 90 Prozent sinkt.

 

Da bei den neu konzipierten Umlenkschienen keine Sickenbildung in der Folie mehr stattfinden kann, ist bei sich ändernden Anforderungen wie beispielsweise einem Wechsel von der zwei- zur einbahnigen Folienverarbeitung kein Umfädeln der Folie mehr nötig. Hierdurch wird Umrüstzeit gespart. Von den Umlenkschienen aus mikroporösem Metall profitieren nicht nur Neumaschinen. Die innovative Lösung ist auch nachrüstbar. Der zeitliche Aufwand hierfür gestaltet sich gering und ist in etwa mit einer für den Formatteilwechsel aufzuwendenden Zeitspanne gleichzusetzen. Der Return on Invest liegt bei ca. 1,5 Jahren.

 

Eine weitere wesentliche Neuentwicklung für Schrumpfpacker betrifft die Minimierung des auf der Folienrolle befindlichen Folienrests. Ein neu entwickelter Distanzsensor sorgt nun dafür, dass möglichst wenig Folie auf der abgearbeiteten Folienrolle verbleibt und verhilft somit zu einer konkreten Materialeinsparung. Der Distanzsensor wird vor Maschinenstart auf den Umfang des Wickelkerns hin kalibriert. Ändert sich die Dicke des Wickelkerns bei einem Wechsel der Folienrolle, ist die entsprechende Neukalibrierung erforderlich. Ausgestattet ist der Distanzsensor mit einem Laser.

 

Mit seiner Hilfe ist die Abarbeitung der Folie bis auf einen auf der Folienrolle verbleibenden etwa zwei Millimeter dicken Rest möglich. Bislang üblich: ein Folienrest von ca. einem Kilogramm pro Folienrolle bei einer verbleibenden Folienschichtdicke von ca. einem Zentimeter. Geht man von einer Produktion im Zweischichtbetrieb und 300 Produktionstagen jährlich aus, bedeutet das bei einer Maschine, die mit 80 Takten einbahnig arbeitet, eine Materialeinsparung von bis zu 12 Tonnen. Bei einem angenommenen Folienpreis von 3,2 Euro/kg (Preis für bedruckte Folie), beträgt die Kostenreduzierung etwa 38.400 Euro/Jahr. Auch der neu entwickelte Distanzsensor ist für vorhandene Technik einfach und in kurzer Zeit nachrüstbar. Hierbei wird die vorhandene Lichtschranke ausgebaut, ein neuer Sensor plus Halter installiert und die neue Software aufgespielt.

 

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10.06.2013

50 Jahre Joghurtbecher aus Kunststoff

 

Im Sommer 1963 lieferte eine Berliner Molkerei zum ersten Mal ihren Joghurt in Kunststoff-Schalen aus; die Erfolgsstory des Joghurtbechers begann. Die Nachfrage war schon nach wenigen Tagen so groß, dass die Produktion der Becher kaum nachkam. Die Verbraucher schätzten damals besonders das einfache Handling beim Löffeln des Joghurts wie auch die nichtvorhandene Verletzungsgefahr gegenüber Glas-Behältnissen.

 

Heute verdeutlicht ein Blick in die Regale der Verbrauchermärkte den Siegeszug des Kunststoffbechers für Joghurt und andere Milchprodukte. Nicht nur im Hinblick auf die Verbraucherfreundlichkeit hat der Plastikbecher eine Vorbildfunktion, auch unter Umweltaspekten punktet er gegenüber anderen Materialien. So konnte der ohnehin schon sehr leichte Becher in den letzten Jahrzehnten noch mal an Gewicht erheblich reduziert werden. Ein Becher wiegt zurzeit im Durchschnitt ca. 3,5 Gramm. Das spart Material und schont damit Ressourcen. Auch beim LKW-Transport hilft die Leichtigkeit der Becher, Sprit zu sparen.

 

Besonders umweltrelevant ist die Tatsache, dass in Deutschland Joghurtbecher nach ihrem Gebrauch entsorgt und recycelt werden. Die Quote liegt mittlerweile bei über 90 Prozent mit weiter steigender Tendenz. Der Joghurtbecher aus Kunststoff ist deshalb eine sehr nachhaltige Verpackung, er schützt das Produkt, er ist für den Verbraucher einfach zu handhaben, er ist besonders leicht und gut recycelbar.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.06.2013

Ishida-Software liefert Daten in Echtzeit

 

Ishida hat die Software IDCS (Ishida Data Capture System) weiterentwickelt. Die neue Version IDCS II liefert in Echtzeit sämtliche relevanten Daten zu jeder einzelnen Verpackung. Und die Informationen können permanent online abgerufen werden. Der Zugang ist jetzt auch über mobile Touchscreengeräte möglich. Mit der Software lässt sich die Produktivität direkt steigern, ohne Investitionen in Maschinen. Eine Anschaffung amortisiert sich daher meist innerhalb weniger Wochen.

 

IDCS II verwertet die Daten der Kontrollwaagen, die am Ende der Verpackungslinie installiert sind. Das Programm sammelt Informationen wie Stillstandzeit, Produktverlust, Leistung oder Qualität. Diese Daten können nach Produktchargen, Schichten, Bedienern, Produkten, Maschinen, Linien oder Produktionsstätten analysiert und grafisch dargestellt werden. Die Anzeigen und Berichte sind benutzerdefiniert und vollständig anpassbar für individuelle Anforderungen. IDCS II ist ideal geeignet zur Einführung oder Optimierung von Systemen zur Messung der Gesamtanlageneffektivität (OEE Overall Equipment Efficiency). Die entsprechenden Parameter lassen sich bei laufender Produktion in Echtzeit verfolgen. Sind die Werte nicht zufriedenstellend, kann unverzüglich reagiert werden mit Einstellungsänderungen, Wartungen oder Schulungen.

 

Autorisierte Nutzer haben online von überall aus Zugriff auf die webbasierte Software IDCS II. Das Programm funktioniert einwandfrei auf Desktoprechnern, Laptops, Netbooks und Touchscreengeräten wie Tablets oder Smartphones. Um die Integration voranzutreiben, können die Datenbanken offen gestaltet werden und sie sind dann kompatibel mit Systemen wie SAP oder Scada. Auch ein Datentransfer in Programme wie Microsoft Word, Excel oder Adobe PDF ist problemlos möglich. Eine integrierte Datensicherung sorgt für Sicherheit, falls die Verbindung zum Server unterbrochen wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.06.2013

Informationstage bei Ro-ber

 

In der jüngeren Vergangenheit war sicherlich auf keinem Gebiet der Automatisierungsfortschritt bedeutender als in der Material- und Warenhandhabung. Ungeachtet der Komplexität der Handlingsaufgaben bzw. in der Führung der Produktströme kann heute der gesamte Distributionsprozess vollautomatisch dargestellt werden. Roboter bilden die Ankerkomponente für die Einzelschritte und den Gesamtablauf als deren Summenbildung.

 

Über den aktuellen Stand dieser Technologie und den weiten Rahmen ihrer Möglichkeiten informiert eine Informationsveranstaltung, die die Ro-ber Industrieroboter GmbH am Standort Kamen in Kooperation mit der Bundesvereinigung Logistik im Rahmen eines Regionalgruppentreffens am 20. und 21. Juni diesen Jahres durchführt. Mit Fokus auf der Portalroboter-Technologie stehen Lösungen für die Standardaufgaben in der Materialhandhabung bzw. der Bildung auftragsbezogener Lieferungen im Mittelpunkt der praktischen Demonstrationen:

 

  • Lagenweises Kommissionieren
  • Auf- und Abstapeln von Behältern beliebiger Größe
  • Gezielte Depalettierung unterschiedlicher Produkte und Verpackungen
  • Bildung gemischter Kundenpaletten
  • Aufpuffern und Sortieren großer Kartonmengen

 

Die Vorführungen werden begleitet von Fachvorträgen über aktuelle Technologiethemen und Beiträgen aus der Praxis von Anwendern und Betreibern. Die Firmen SSI-Schäfer, Vanderlande, Beumer, Knapp, Simplan, Multiscience, Lenze, B&R u.a. berichten in Fachbeiträgen über aktuelle technologische Fragen und Entwicklungen. Hans G. Trockels, Geschäftsführer der Kuchenmeister GmbH, berichtet über das „Abenteuer Investieren“ in Deutschland. Ein abendliches Rahmenprogramm bietet zusätzliche Möglichkeiten für einen ungezwungenen Gedankenaustausch und kreative Ideenfindung. Die Voranmeldung zu der Veranstaltung kann über die Website von Ro-ber (http://www.rober.de) erfolgen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.06.2013

Schmalz stellt neue Ejektoren-Baureihe vor

 

Kompakt im Format, stark in der Leistung, smart was die integrierten Funktionen angeht – die neue Ejektoren-Baureihe SCPS/SCPSi mit Düsengrößen von 0,7 bis 1,5 Millimeter setzt ein Zeichen für mehr Automationseffizienz. Zum Einsatz kommen die Ejektoren in unterschiedlichen Industrien wie Verpackung, Metall, Kunststoff, Glas oder auch Solar.

 

Mit der Ejektoren-Baureihe SCPS/SCPSi hat Vakuumtechnik-Spezialist Schmalz sein Portfolio um besonders kleinbauende Ejektoren mit maximaler Funktionsintegration erweitert. Mit einer Baugröße von 18 x 105 x 99 Millimeter, einem Saugvermögen bis 65 Liter in der Minute und einem Druckbereich von zwei bis sechs bar überzeugen diese äußerst kompakten Lösungen bei der Handhabung von saugdichten und leicht porösen Werkstücken. Damit sind sie ideal für den Einsatz in Anlagen mit beengten Platzverhältnissen und Prozessen mit hohen Dynamik-Anforderungen.

 

Schmalz hat die Kompaktejektoren der Ausführungen SCPS und SCPSi mit mehr Funktionen ausgestattet als vergleichbare Ejektoren derselben Baugröße. Auch fluidtechnisch hat der Vakuum-Spezialist die Baureihe optimiert: Hochleistungsdüsen sorgen dafür, dass der Ejektor in Sekundenbruchteilen ein sehr hohes Vakuum zur Verfügung stellt. Gepaart mit extrem schnellen Ventilschaltzeiten sorgt die Performance der neuen Baureihe für kürzeste Taktzeiten für Anwendungen bis weit über 200 Takte in der Minute.

 

Für einen wirtschaftlichen Betrieb sind die Ejektoren weiterhin mit einer automatischen Luftsparfunktion versehen. Diese senkt den Druckluftverbrauch um bis zu 80 Prozent gegenüber vergleichbaren Ejektoren ohne Regelung und reduziert dadurch die Betriebskosten. Ist gerade kein Vakuum erforderlich, schaltet diese Funktion die Druckluft-Erzeugung einfach ab. Gleichzeitig überwacht sie permanent das Vakuum-Niveau und reagiert bei einem übermäßigen Abfall sofort.

 

Um die Ejektoren optimal an das Werkstück und an den Prozess anzupassen, hat Schmalz sie mit einer automatischen, stärkenregulierbaren Abblasfunktion ausgestattet. Das ermöglicht noch schnelleres Ablegen der Teile und erhöht die gesamte Prozessdynamik. Zu den weiteren Features der Kompaktejektoren gehört die besonders benutzerfreundlich gestaltete Displayanzeige. Sie informiert den Betreiber auf einen Blick über die wichtigsten Vakuum-Parameter. Gleichzeitig erleichtern große Tasten und eine klare Menüstruktur die Bedienung. Mit der serienmäßigen IO-Link-Schnittstelle der SCPSi-Ausführung kann der Betreiber die Parametrierung und Diagnose des Ejektors auch von der zentralen Anlagensteuerung aus vornehmen.

 

Die SCPSi-Ejektoren verfügen weiterhin über eine integrierte Condition-Monitoring-Funktion. Diese misst und überwacht kontinuierlich die Dichtheit und den Unterdruck des Vakuum-Systems. Der Betreiber erkennt frühzeitig Fehler und kann diese beheben – noch bevor die Anlage steht. Die Vakuum-Erzeuger messen alle wichtigen Energie- und Performance-Daten und kommunizieren über den vorhandenen IO-Link-Master mit übergeordneten Feldbussystemen. Der Anlagenbetreiber kann die Daten somit in seiner Steuerung auslesen, überwachen und optimieren. Damit senkt er den Energieverbrauch, erhöht die Anlagenverfügbarkeit und kann das System leistungsgerechter auslegen. Die platzsparende und robuste Einheit lässt sich zudem direkt am Handling-System anbauen. Das vereinfacht die Installation und schafft Platz.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.06.2013

Storopack veröffentlicht Zahlen für 2012

 

Die Storopack Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2012 einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 324 Mio. Euro. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis liegt vor Steuern über dem Vorjahr. Für die aktuellen Herausforderungen auf dem Schutzverpackungsmarkt sieht sich Storopack gut gerüstet. Die umfassende Beratung, die Storopack rund um den Verpackungsprozess anbietet, ist eine gefragte Dienstleistung. Sie trägt gleichzeitig dazu bei, die Anforderungen der Kunden sehr gut zu kennen, wodurch die Weiterentwicklung des Produktangebots eng am Bedarf der Kunden erfolgt.

 

Mit der Erschließung neuer Märkte in Südamerika, Asien und Osteuropa baut Storopack seine weltweiten Aktivitäten weiter aus. Storopack ist an 51 Standorten in 13 Ländern vertreten. 2012 lag der Umsatz in Europa bei 190 Mio. Euro, in Nord- und Südamerika bei 72 Mio. Euro und in Asien bei 62 Mio. Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter liegt aktuell bei 2.513. Davon sind 587 in Deutschland beschäftigt.

 

Zwischen den Geschäftsbereichen verteilte sich der Umsatz 2012 auf Molding mit 43 Prozent und Packaging mit 57 Prozent. In allen Produktbereichen der flexiblen Schutzverpackungen, der maßgeschneiderten Schutzverpackungen und der technischen Formteile schlagen Rohstoffkosten auf Rekordniveau zu Buche. Seit 2009 ist zum Beispiel der Einkaufspreis für expandierbares Polystyrol (EPS), das in Deutschland unter dem Handelsnamen Styropor bekannt ist, um rund 60 Prozent gestiegen. Ähnlich verhält es sich mit Polyethylen, das Storopack in eigenen Werken zu Luftkissenfolien der Produktlinie Airplus verarbeitet.

 

Diesen Kostensteigerungen trägt Storopack durch Investitionen in energiesparende Produktionstechnologien und die Konzeption von Produkten mit optimiertem Rohstoffeinsatz Rechnung. Die Unternehmensstrategie in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld hat sich als erfolgreich erwiesen. Diese beruht darauf, das Produktangebot konsequent auszubauen und mit der Dienstleistung einer individuellen Beratung zu verbinden. Der Kunde erhält eine passgenaue Lösung, die seine Produktivität nachhaltig steigert.

 

Zu den erfolgreichen Produktinnovationen der letzten Monate zählt die neue Maschinengeneration Paperplus Chevron2, die nach dem „Working Comfort“ Ansatz optimiert ist. Das heißt, es wird ergonomisch günstiges Arbeiten sichergestellt, zudem werden produktive Integrationslösungen ermöglicht.

 

Der Geschäftsbereich Molding hat aktuell eine Schutzverpackungslösung aus EPS für Schaltschränke zur Serienreife gebracht. Die Vorteile für den Kunden: effizientes Handling an der Verpackungslinie und zuverlässiger Schutz vor Transportschäden. Eine Kombination aus Verpackungsformteilen und Folie gibt den Blick auf die empfindlichen Seitenteile und Türen der Schaltschränke frei. Weitere Informationen unter http://www.storopack.de.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.06.2013

Romaco erzielt Umsatzsteigerung von 16,7 Prozent

 

Die Romaco Group erzielte im Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzplus von 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum Ende des Geschäftsjahrs am 31.10.2012 erwirtschaftete das Unternehmen mit den Geschäftsbereichen Packaging und Processing einen Umsatz in Höhe von 109,0 Millionen Euro. Damit hat sich der Umsatz seit 2010 um 24,4 Prozent erhöht. Mit dem Verkauf von Maschinen und Anlagen verbesserte sich der Erstausrüster (OEM) für die Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und chemische Industrie 2012 um 19,4 Prozent. Im Bereich Customer Service und Aftermarket steigerte sich die Romaco Group um 9,4 Prozent. „Die Wachstumskurve zeigt steil nach oben“, erklärt Paulo Alexandre, CEO der Romaco Group. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser positiven Entwicklung, die unsere strategische Ausrichtung als Anbieter von Engineering- und Systemlösungen bestärkt.“

 

Auch die Entwicklung des Auftragseingangs ist richtungsweisend. Mit 106,3 Millionen Euro konnte der Rekord aus dem Vorjahr noch einmal um 2 Prozent gesteigert werden, was die Nachhaltigkeit der Entwicklung unterstreicht. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2012 betrug der Auftragsbestand sehr gute 39,1 Millionen Euro. 38 Prozent des Gesamtumsatzes erzielte die Romaco Group in ihren westeuropäischen Stammmärkten. Der Absatz in Osteuropa konnte 2012 um 128 Prozent gesteigert und damit mehr als verdoppelt werden. In den lateinamerikanischen Märkten gelang der Romaco Group ein Wachstum von 53 Prozent.

 

Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe mit Hauptsitz in Karlsruhe (Deutschland) in den Umzug und Ausbau ihrer brasilianischen Vertriebsniederlassung (Sales & Service Centre Romaco Brazil) in São Paulo investiert. Seit März 2013 unterstützt die Grupo Rasch mit Hauptsitz in Mexico City die Romaco Group bei ihren Vertriebsaktivitäten in Mexiko. Durch die neue Kooperation verstärkt Romaco ihre Präsenz in Mittelamerika.

 

Mit vier europäischen Standorten und drei Sales & Service Centres in Brasilien, Spanien und den USA ist die Romaco Group weltweit kundenorientiert und branchenübergreifend aufgestellt. Rund 450 Mitarbeiter und circa 100 internationale Handelsvertretungen betreuen die Kunden rund um den Globus. „Auch im laufenden Geschäftsjahr werden wir uns darauf konzentrieren, weltweit Marktanteile hinzuzugewinnen und die starke Position von Romaco in internationalen Schlüsselmärkten zu konsolidieren und weiter auszubauen“, so Alexandre.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.06.2013

Deutscher Verpackungspreis mit Gewinnspiel und Zeitreise zum Jubiläum

 

Noch bis Ende Juni können Akteure aus Industrie, Handel und Marken beim Deutschen Verpackungspreis mitmachen. Besuchern der Webseite www.verpackungspreis.de bietet sich außerdem die Möglichkeit einer Zeitreise durch ausgezeichnete Verpackungslösungen inklusive Gewinnspiel.

 

Zum 50jährigen Jubiläum des Deutschen Verpackungspreises finden Besucher der Webseite www.verpackungspreis.de eine kleine Zeitreise durch ausgezeichnete Verpackungslösungen der letzten Jahrzehnte. Dabei zeigt sich die Verpackung auch als ein Teil unserer Kulturgeschichte, die Lebensgewohnheiten, Entwicklungen und Bedürfnisse wiederspiegelt. Auf dem Weg durch die Innovationen können Besucher ihre Favoriten markieren und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

 

„Wie kaum ein anderer Wettbewerb wirft der Deutsche Verpackungspreis Licht auf das Thema Verpackung. Darum hat er eine große Bedeutung für die Innovationskraft der gesamten Branche. Wer die Zukunft der Verpackungen anpacken und mitgestalten will, sollte sich also unbedingt noch anmelden“, sagt Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des Deutschen Verpackungsinstitutes und Beiratsvorsitzender des Deutschen Verpackungspreises.

 

Der Deutsche Verpackungspreis wird material- und branchenübergreifend in fünf Kategorien vergeben. Die Preisträger werden unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie von einer unabhängigen Jury ermittelt und auf einer Festveranstaltung am 23. September 2013 mit Urkunde, Siegel und Trophäe ausgezeichnet. Zur Teilnahme eingeladen sind Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland. Akzeptiert werden innovative Materialien, Produkte, Konzepte und Prototypen aus dem gesamten Umfeld der Verpackung.

 

„Der Deutsche Verpackungspreis steht für hervorragende Leistungen und Innovationen im Verpackungsbereich und stellt jedes Jahr aufs Neue das Potential und die Kreativität der Branche unter Beweis.“, so Dr. Philip Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.06.2013

Behälterglasmarkt zeigt sich stabil auf Vorjahresniveau

 

Das 1. Quartal 2013 hat die Behälterglasindustrie in Deutschland auf gleichem Niveau wie den Vorjahreszeitraum abgeschlossen. Nach einem starken Januar mit einem Absatzzuwachs in Tonnen von 6,8 Prozent zeigte sich der Februar schwächer (minus 5,0 Prozent), der März schloss dann mit einem Absatzminus von nur noch 1,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 ab. Für das gesamte Quartal ergibt sich keine zahlenmäßige Veränderung zu 2012. Der Absatz im Inland sank um 1,2 Prozent. Im Ausland ist ein gegenläufiger Trend zu beobachten: Der Absatz stieg hier um 3,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2012.

 

Neuer Aufwärtstrend bei Verpackungsglas für Lebensmittel - Dies zeigt sich besonders im Bereich Konservenglas, der im ersten Quartal 2013 wieder ein Absatzplus von 1,0 Prozent verzeichnet. Besonders gut entwickelten sich die Teilsegmente „Babynahrung” (plus 17,8 Prozent), „Dressing & Saucen“ (plus 10,4 Prozent), „Instant“ (plus 7,4 Prozent) sowie die „Sonstigen Gläser” (plus 13,9 Prozent). Rückläufig waren im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr die Bereiche „Süße Aufstriche” (minus 3,3 Prozent) und „Wurst, Fleisch und Fisch” mit minus 6,2 Prozent Absatzrückgang sowie „Obst, Gemüse und Sauerkonserven” mit minus 10,8 Prozent. Letzteres ist wohl auf den nur zögerlichen Frühlingsbeginn zurückzuführen, der zu einer verspäteten Ernte und Abfüllung von saisonalem Obst und Gemüse geführt hat. Die Behälterglasindustrie rechnet daher im zweiten Quartal 2013 für diesen Bereich mit einer ähnlichen Entwicklung, da sich auch der April und Mai bislang überwiegend kühl und regnerisch zeigten.

 

Im Bereich Verpackungsglas, zu dem die Segmente Pharma und Kosmetik, Gläser für chemisch-technische Zwecke sowie Verpackungsglas mit einem Füllvolumen kleiner als 150 ml zählen, sind die Entwicklungen positiv: Der Gesamtabsatz in Tonnen wurde um 2,4 Prozent gesteigert. Das Wachstum der Stückzahlen macht den positiven Trend noch deutlicher: Um 4,0 Prozent konnten sie gesteigert werden. Der Hintergrund: Eine starke Nachfrage aus dem Ausland.

 

Auch das Getränkesegment (Einweg und Mehrweg) zeigt sich überwiegend stabil und verzeichnet nur einen leichten Rückgang: Ein Minus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist zu verbuchen. Besonders rückläufig war der Absatz von Wasser / Limo mit einem Minus von 32,5 Prozent. Einer der Gründe liegt darin, dass einige Getränkeunternehmen neue Mehrwegflaschen in den Markt eingespeist hatten. Da diese in der Regel mehrere Jahre umlaufen, bis sie ausgewechselt werden, unterliegt der Markt normalen Schwankungen. Auch die Segmente Milch (minus 4,7 Prozent) und Bier (minus 3,9 Prozent) haben Rückgänge zu verzeichnen. Beim Bier ist dies vor allem auf einen rückläufigen Inlandsabsatz zurückzuführen (minus 19,3 Prozent), der Export hingegen ist deutlich gestiegen (plus 18,5 Prozent). Wein steht neben Spirituosen und Schaumwein positiv da: Der Absatz von Weinflaschen nahm im ersten Quartal dieses Jahres um 4,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu, der von Spirituosen um 2,4 Prozent, Schaumwein verbucht ein Plus von 0,1 Prozent.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.06.2013

Save Food: Messe Düsseldorf und FAO fixieren die Zusammenarbeit für die kommenden Jahre

 

Die Messe Düsseldorf und die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) haben sich auf die weitere Zusammenarbeit in der Initiative Save Food über die kommenden Jahre verständigt. Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf und Daniel Gustafson, Deputy Director-General, Operations der FAO, unterzeichneten am 09. Mai 2013 in Rom am Hauptsitz der FAO ein entsprechendes „Memorandum of Understanding“ (MoU).

 

Das Ziel der Initiative Save Food ist die Reduktion von weltweiten Nahrungsmittelverlusten und deren Verschwendung, um die Nahrungsmittelsicherheit der Menschen zu verbessern und Ressourcen zu schonen. Das geschieht über die Schaffung von Aufmerksamkeit für das Problem und die Bündelung der Expertise von öffentlichen wie privaten Organisationen, die der Initiative sein Anfang 2012 als Förderer beitreten können. Ziel ist es, grundlegende Strategien zu entwickeln und so konkrete Engagement- und Investmentmöglichkeiten zu schaffen. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und Organisationen nehmen als Sponsoren der Initiative Save Food diese Möglichkeit bereits wahr.

 

Im Fokus der künftigen Zusammenarbeit der Messe Düsseldorf GmbH und der FAO im Rahmen der Save Food Initiative stehen Studien, die das Wissen um Nahrungsmittelverluste und geeignete Gegenmaßnahmen in bestimmten Märkten vertiefen sollen. Die FAO hat zu diesem Zweck ein entsprechendes internes Programm aufgelegt und eine fachgruppenübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema Nahrungsmittelverluste gegründet. Diese Arbeitsgruppe bündelt außerdem bestehendes Wissen aus den verschiedenen Abteilungen der FAO und nutzt diese Synergien für die Initiative Save Food.

 

Eine erste Studie für Kenia läuft bereits. Sie ermittelt die Größenordnung von Lebensmittelverlusten innerhalb bestimmter Lebensmittelversorgungsketten, identifiziert geeignete Gegenmaßnahmen und prüft diese schließlich auf ihre jeweilige Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Dadurch wird eine belastbare Grundlage für politische Strategien sowie private Investitionen geschaffen. Diese sollen dazu führen, Nahrungsmittelverluste nachhaltig zu reduzieren und so mehr Menschen in der Region mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

 

Die Ergebnisse werden in Nairobi im Rahmen des Food Processing & Packaging Exposyums vom 26. bis 28. November dieses Jahres vorgestellt und bilden einen wichtigen Bestandteil der Veranstaltung, zu der Unternehmen der Verpackungs- und Prozessindustrie auf die kenianischen Anforderungen zugeschnittene Lösungen präsentieren. Das Exposyum wird durch den Veranstalter Starlingexpo in Kooperation mit der Messe Düsseldorf realisiert. Die Konferenzmesse ist das erste Mitglied der internationalen Verpackungsfamilie der Interpack in Afrika. Später in diesem Jahr wird eine zweite Studie für Indien folgen. Die Vereinbarungen dazu wurden erst kürzlich unterzeichnet. Das grundlegende Design der Feldstudie entspricht dem der Variante für Kenia, um Vergleiche zu ermöglichen.

 

Ein erstes konkretes Projekt der Initiative Save Food zur Eindämmung von Lebensmittelverlusten wird ebenfalls auf den Weg gebracht. Finanziert wird es durch die Beiträge der Save Food-Sponsoren. Noch in diesem Jahr werden kenianische Kleinbauern mit Metallsilos ausgestattet, die eine sichere (Zwischen-) Lagerung von verschiedenen Getreidesorten ermöglichen. Derzeit gehen in der für den Einsatz gewählten Region in Kenia – je nach Getreidesorte – bis zu 10 Prozent der Ernte durch unzureichende Lagerungsmöglichkeiten verloren. Mit den Metallsilos, die in Kenia selber mit vergleichsweise einfachen Mitteln hergestellt werden, können diese Verluste, die durch Feuchtigkeit oder Schädlinge entstehen, vermieden werden. Die Aktion wird durch Schulungen in der korrekten Nutzung der Silos begleitet. Außerdem ist eine regionale Kommunikationskampagne mit Flyern, Plakaten und Radiospots geplant, die auf die Vorteile des Einsatzes der Getreidespeicher hinweist.

 

Mit den Studien und dem Projekt in Kenia vollzieht die Initiative nun die nächsten wichtigen Schritte. Save Food war zur Interpack 2011 mit einer Konferenz zum Thema Lebensmitteluste und -Verschwendung gestartet. Die FAO hatte in diesem Rahmen Studien vorgestellt, die sich mit der allgemeinen Quantifizierung des Problems beschäftigte. Weltweit gehen demnach jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel – ein Drittel der gesamten Produktion – verloren oder werden verschwendet. Eine Ausstellung auf dem Messegelände machte auf das Problem aufmerksam und visualisierte die Studienergebnisse. Nach weiteren Stationen in Deutschland, Italien und Russland ist die Save Food-Ausstellung zukünftig auch in den USA, Kenia, Indien und zur Expo 2015 in Mailand zu sehen.

 

Die große Resonanz auf die Konferenz und das so geweckte Interesse führten dazu, dass sich Save Food Anfang 2012 für Unternehmen öffnete, die als Sponsoren konkrete Projekte fördern, ihr Know-how einbringen und sich mit anderen Beteiligten vernetzen können. Seit 2013 unterstützt auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Initiative Save Food als Partner mit ihrer Kampagne „Think.Eat.Save“, die Verschwendung von Lebensmitteln reduzieren will. Ihr Fokus liegt auf dem Verhalten von Verbrauchern, Lebensmittelhändlern und dem Hotel- und Gastgewerbe. Auch die EU hat das Thema auf ihre Agenda gesetzt: EU-Umweltkommissar Janez Potoènik hat das Jahr 2014 zum „Year of Waste“ erklärt. Dabei soll die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung eine bedeutende Rolle spielen.

 

Das nun von der Messe Düsseldorf und der FAO unterschriebene Memorandum of Understanding bildet eine Grundlage für die internationalen Aktivitäten der Save Food-Initiative für die Zukunft. So ist zur Interpack 2014 erneut eine Save Food-Konferenz geplant, die sich an Non Profit-Organisationen wie auch die Wirtschaft richtet. Außerdem befasst sich die Sonderschau Innovationparc Packaging mit dem Thema Lebensmittelverluste und -verschwendung. Sie zeigt konkrete Verpackungslösungen und -technologien, die verhindern sollen, dass weiterhin ein Drittel der global produzierten Nahrungsmittel verloren gehen oder weggeworfen werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.06.2013

Herma-Haftkleber für Blutbeutel geeignet

 

Außergewöhnlich klebekräftig, optimal haftend auf elastischen Untergründen und migrationsarm – diese Vorteile des speziell für den Pharmabereich entwickelten Herma Haftklebers 63Z lassen sich jetzt auch für Etiketten von Blutbeuteln nutzen. Die Isega hat nicht nur die Freigabe für den direkten Lebensmittelkontakt mit trockenen, feuchten und fettenden Oberflächen erteilt, sondern auch für die primäre Etikettierung von Blutbeuteln.

 

„Aufgrund der Vorzüge des Klebers hatten verschiedene Etikettendrucker uns gebeten, dieses Produkt für eine solche Freigabe testen zu lassen. Das positive Ergebnis freut uns sehr“, erläutert Herma-Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. Der gesamte Haftverbund für den pharmzeutischen Bereich besteht aus dem Papierobermaterial Hermapharm G 132 und dem bewährten Haftkleber 63Z. Dank der leicht glänzenden Oberfläche des Papiers lassen sich sehr gute Druckbilder mit allen gängigen Druckverfahren erzielen. „Das Obermaterial Hermapharm G 132 ist dadurch sowohl für reine Informationsetiketten geeignet als auch für Produktetiketten.“

 

Etiketten für Blutbeutel zu produzieren ist ein interessantes Geschäft, denn die Zahl der Blutspenden pro Jahr steigt in Deutschland stetig: 2011 waren es laut Bundesgesundheitsbericht über 4,9 Millionen Vollblutspenden. 2000 waren es erst 4,4 Millionen. Experten erwarten, dass der Bedarf an Spenden künftig weiter zunehmen wird. Gelagert, transportiert und eingesetzt werden die Spenden in den meisten Fällen in Blutbeuteln.

 

Der besonders anschmiegsame Haftverbund spielt seine Vorzüge jedoch nicht nur bei Blut- und anderen Beuteln aus, sondern auch bei Produkten mit kleinen Radien wie Monovetten, Reagenzgläsern, Spritzen und Ampullen, wo hohe Rückstellkräfte wirken. „Eine überlappende Etikettierung ist mit Hermapharm G 132 in Verbindung mit dem Haftkleber 63Z nicht mehr zwingend erforderlich“, so Dr. Baumgärtner. „Das erhöht die Sicherheit bei diesen äußerst sensiblen Produkten; es hilft aber auch, Material zu sparen und die Optik zu verbessern.“ Alle Inhaltsstoffe entsprechen den Empfehlungen BfR XIV und FDA 21 CFR 175.105 (Adhesives) sowie der EU-Richtlinie 2003/53/EG. Das Obermaterial Hermapharm G 132 ist zudem umweltfreundlich; es enthält zum Beispiel keine APEO-haltigen Komponenten.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.06.2013

Mondi Containerboard stellt neue Website vor

 

Mondi Containerboard hat einen neuen kundenorientierten Internetauftritt entwickelt. Die Webseite hat nun ein dynamisches, modernes Design, ist übersichtlicher und leichter zu bedienen als die Vorgängerversion. Seit kurzem können sich Kunden auf www.mondigroup.com/containerboard ausführlich über die Produktgruppen der Wellpappenrohpapiere des Unternehmens – Appearance, Kraft, Semi Chem und Recycled – sowie über alle aktuellen Themen informieren.

 

Florian Stockert, Sales & Marketing Director Containerboard Mondi Europe & International, sagt: „Wir freuen uns, dass die modernisierte Containerboard-Webseite jetzt online geht. Mit zahlreichen Verbesserungen und Anpassungen bietet die Plattform unseren Kunden und Stakeholdern nun alle relevanten Informationen mithilfe weniger Klicks. Bei Mondi ist Kundenfokus nicht nur ein Marketingbegriff. Es bedeutet, dass sich in Sachen Kundenservice alle Bereiche des Unternehmens an den höchsten Standards orientieren. Deshalb stehen bei unserem Internetauftritt Informationsgehalt und Benutzerfreundlichkeit im Fokus. Wir laden ein, auf unserer neuen Webseite auf Entdeckungsreise zu gehen.“

 

Die auffälligsten Neuerungen betreffen das Papier-Portfolio von Mondi: Produktvorteile, Endanwendungen, technische Daten, Zertifikate und Produktionsstätten sind nun übersichtlich und kurz gefasst aufgelistet. Für jede Papiersorte können technische Datenblätter bequem heruntergeladen werden. Der Nutzer kann die Zertifikate der Papiere auf einen Blick erfassen. Außerdem erleichtern Containerboard Key Visuals, die jetzt dezent animiert sind, die Navigation. Besucher der Webseite können jederzeit auf den allgemeinen Download-Bereich auf der rechten Seite zugreifen, um Broschüren aufzurufen oder um den Mondi Containerboard e-Newsletter zu bestellen. Teaser mit rasch verfügbaren Informationen zu aktuellen Highlights runden die neue Webseite ab.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.06.2013

Gizeh erhält International Preferred Supplier-Award von Müller

 

Der Kunststoffverpackungsspezialist Gizeh ist von Müller-Milch und Homann Feinkost als „International Preferred Supplier“ ausgezeichnet worden. Gizeh-Geschäftsführer Ralf Jung nahm die Auszeichnung persönlich am Sitz der Unternehmensgruppe Theo Müller in Aretsried entgegen.

 

„Als mittelständisches und inhabergeführtes Unternehmen fühlen wir uns Werten wie Zuverlässigkeit, Innovationskraft und Qualität sowie langfristigen und guten Kundenbeziehungen besonders verpflichtet“, sagte Gizeh-Geschäftsführer Ralf Jung anlässlich der Übergabe. „Umso mehr freuen wir uns, dass dies auch bei unseren Kunden so ankommt und honoriert wird.“

 

Die Müller-Gruppe bewertet ihre Lieferanten im Wege eines umfassenden Balanced-Scorecard-Verfahrens. „International Preferred Supplier“ ist dabei die höchste Einstufung und wird nur von einem kleinen Teil der Lieferanten erreicht. Bewertungskriterien sind dabei insbesondere Qualität, Zuverlässigkeit, Preis-/Leistungsverhältnis, Zusammenarbeit und Innovationskraft. Gizeh konnte in fast allen Bereichen Bestnoten erzielen. Gizeh ist langjähriger Lieferant der Müller-Gruppe und wurde insgesamt bereits zum dritten Mal in Folge als „International Preferred Supplier“ ausgezeichnet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

Packaging News - Juli 2013

30.07.2013

Procter & Gamble zeichnet Edelmann Mexico aus

 

Edelmann Mexiko ist von Procter & Gamble (P&G) als „Supplier of the Year“ sowie mit dem „Supplier Quality“-Award ausgezeichnet worden. Dies ist das erste Mal, dass ein P&G-Lieferant gleich zwei Auszeichnungen erhält. Der Konsumgüterhersteller würdigte damit den Service, die kontinuierliche Qualität sowie das Engagement des Anbieters von Verpackungslösungen aus Karton und Papier.

 

An seinem lateinamerikanischen Produktionsstandort nahe Mexiko-Stadt stellte Edelmann diese Stärken unter anderem mit der Einführung eines Identifikationssystems von P&G unter Beweis. Dazu entwickelte der Verpackungshersteller eigens Etiketten zur individuellen Kennzeichnung von Paletten. Über diese lassen sich per Scan alle relevanten Produktdaten direkt in das System von P&G einspeisen. In Mexiko ist Edelmann seit 2009 vertreten. Für P&G entstehen hier Verpackungen für Haarpflege- und Haarcolorations-Produkte.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.07.2013

Ardagh reduziert Flaschengewichte für Innis & Gunn

 

Die Ardagh Group hat eine neue 660-ml-Flasche mit geringerem Gewicht für die Biere Original und Rum Finish von Innis & Gunn hergestellt. Innis & Gunn blieb seiner Tradition als innovatives Unternehmen treu, als man Ardagh damit beauftragte, die leichteste Flasche ihrer Art mit einem Gewicht von nur 360 g zu produzieren. Sie gesellt sich zur neuen leichtgewichtigen 330-ml-Flasche. Das Produktdesignteam verwendete dafür modernste Computersimulationstechnologie inklusive Finite-Elemente-Analyse (FEA) und Prototypenmodellierung, um die neue Flasche zu entwickeln.

 

Die Umstellung auf leichtere Glasflaschen wird den Einfluss von Innis & Gunn auf die Umwelt deutlich reduzieren. Diese doppelte Gewichtsverringerung – die 330-ml-Flasche wiegt künftig 195 g statt aktuell 245 g – stellt eine Einsparung von 2.000 Tonnen an CO2 in den nächsten drei Jahren dar.

 

Innis & Gunn ist das meistverkaufte britische Flaschenbier in Kanada (Quelle: PMA Trade Audit) und die Nummer Eins unter den importierten obergärigen Flaschenbieren in Schweden (Quelle: Systembolaget).

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.07.2013

Aus Nabenhauer wird Wankmiller

 

Die Handelsvertretung Nabenhauer Verpackungen firmiert nach fast 10 Jahren um und nennt sich ab sofort Wankmiller Verpackungen GmbH. Das familienbetriebene Unternehmen mit Sitz in Dietmannsried im Allgäu ist seit 2004 als Handelsvertretung Anbieter von Verpackungslösungen jeglicher Art.

 

Wankmiller Verpackungen bietet nach eigenen Angaben Verpackungslösungen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis für Kunden vor allem aus der Lebensmittel- und Pharmaziebranche. Kernkompetenzen sind umfassende Beratung, Vermittlung und komplette Produktionsabwicklung mit den Herstellern.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.07.2013

KHS: Teilnehmer erleben PET-Kompetenz

 

„Eine gelungene Veranstaltung, bei der umfassendes Know-how in komprimierter, Form vermittelt wurde und gleichzeitig wegweisende Innovationen im Mittelpunkt standen, die konkreten Mehrwert bieten“ – so lautete das einhellige Fazit der Teilnehmer am KHS-PET-Event. Mehr als 100 internationale KHS-Kunden besuchten die zukunftsweisende Veranstaltung, die mit einer Vortragsreihe startete und mit der Besichtigung der neuen Produktionshalle im KHS Corpoplast-Werk ihren Abschluss fand.

 

Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, CEO/CTO der KHS GmbH: „Als ein Technologieführer mit der Vision „First Choice in Technology and Service“ sehen wir es als eine wesentliche Aufgabe, mit unseren Kunden permanent im Gespräch zu sein, um Neuentwicklungen stets auf die Branche hin auszurichten. KHS-Veranstaltungen sind dafür eine sehr gute Gelegenheit, stellen sie doch sowohl für unsere Kunden als auch für uns eine Win-win-Situation dar. Wir informieren hier darüber, wie sich durch Anwendung neuer Technologien konkrete Wettbewerbsvorteile erzielen lassen und erfahren von unseren Gästen, welche zusätzlichen Anforderungen für die Zukunft bestehen.“

 

Eine Vorgehensweise, die Toshihiro Ueki, General Manager Shonan Plant Kirin Beverage Company Limited und Thomas Reise, Vorstand Technik Hansa-Heemann AG, in ihren Vorträgen zu Erfahrungen mit der KHS hervorhoben. Sie berichteten über eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit KHS, die herausragenden Serviceleistungen sowie den permanenten Austausch mit ihrem Lieferanten des Vertrauens und zeigten sich gleichzeitig von der aktuellen Streckblasmaschinen-Generation InnoPET Blomax Serie IV begeistert. Im Vergleich zur Vorgängergeneration realisiert sie Einsparungen von bis zu 30 Prozent beim Blasluft-Verbrauch, bis zu 43 Prozent bei der elektrischen Leistung und bis zu 49 Prozent bei der Kühlleistung. Ergebnisse, die durch das TÜV SÜD-Zertifikat „Energieeffiziente Anlagentechnik“ bestätigt wurden.

 

An jüngsten Innovationen standen während des PET-Events im Fokus: ein neues Ultra-Clean-Konzept mit integrierter Mini-Hygiene-Einhausung, die digitale Direktbedruckung von PET-Flaschen und das neu entwickelte Vermarktungskonzept „FreshSafePET“, das die Vorteile der weiter verbesserten Plasmax-Beschichtungstechnologie aus der Sicht der Verbraucher dokumentiert. Ebenfalls ein zentraler Punkt: der KHS-Service, mit seinem breiten Leistungsspektrum von schneller Ersatzteilversorgung bis zu individuell abgestimmten Wartungsverträgen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.07.2013

50 Jahre Busch Vakuumpumpen und Systeme

 

Sein 50-jähriges Firmenjubiläum feiert in diesem Jahr der Spezialist für Vakuumtechnik Busch. Die Firma wurde 1963 in Baden-Württemberg gegründet und ist heute einer der ganz großen internationalen Player im Bereich der Vakuum- und Überdrucktechnik in vielen Bereichen der Industrie.

 

1963 hat alles mit einer Vision begonnen: Dr.-Ing. Karl Busch und seine Frau Ayhan Busch verwirklichten die Idee, industrielle Vakuumtechnologie einfacher, besser und anwenderfreundlicher zu gestalten. Sie trafen damit genau die Bedürfnisse der Anwender, was der weltweite Erfolg von Busch Vakuumpumpen und Systeme eindrücklich beweist. Aus dem Kleinstunternehmen ist in 50 Jahren eine internationale Firmengruppe mit über 2.500 Mitarbeitern gewachsen. Eines ist allerdings geblieben: Der Teamgeist eines Familienunternehmens.

 

Busch hat es immer verstanden, technische Meilensteine in der Vakuumtechnik zu setzen. Der Beginn war die Huckepack, eine Drehschieber-Vakuumpumpe mit zwei Stufen, platzsparend und robust. Es folgte als nächste revolutionierende Entwicklung die R 5, eine Vakuumpumpe, die modular aufgebaut und die bis heute die erfolgreichste Vakuumpumpe überhaupt ist. Millionenfach im Einsatz hat diese Vakuumpumpe, unter anderem, die Entwicklung der Lebensmittelverpackung maßgeblich mitgeprägt. Die COBRA Schrauben-Vakuumpumpe und die Mink Klauen-Vakuumpumpe von Busch veränderten schließlich grundlegend den Markt für Vakuumtechnik, da sie völlig öl- und berührungsfrei arbeiten. Das ist die Vergangenheit, wichtiger für Busch ist aber der zukunftsorientierte Weg und die Geschwindigkeit, mit welcher sich die Firma weiter entwickelt. Dafür wird ständig an neuen innovativen Technologien gearbeitet. Mit mehreren eigenen Forschungszentren, in Zusammenarbeit mit externen Forschungsinstituten und nicht zuletzt in enger Abstimmung mit Kunden wird stetig an der Vakuumwelt der Zukunft gearbeitet, die Busch wesentlich mitbestimmen wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.07.2013

Leuze: Firmenjubiläum mit Einweihung des Sensor-Technologie-Zentrums

 

Leuze Electronic eröffnete am Hauptsitz in Owen/Teck ein neues Sensor-Technologie-Zentrum. Die feierliche Einweihung des neuen Bauwerks fand zur Jubiläumsfeier im Juli statt, bei der die Mitarbeiter das 50-jährige Bestehen des Unternehmens feierten. Auf dem Firmengelände in Owen entstand ein zweigeschossiges Bürogebäude mit rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche und eine nochmal so große Halle für die hochmoderne Fertigung mit den angegliederten Bereichen der Fertigungsplanung und –steuerung.

 

Der Gebäudekomplex, dessen Baukosten im größeren einstelligen Millionenbereich lie-gen, wird die Voraussetzung dafür schaffen, dass Leuze Electronic seine Position auf dem Weltmarkt weiter ausbauen kann. Das Sensor-Technologie-Zentrum ist zugleich auch ein Bekenntnis zum Standort Owen, wo über 350 Mitarbeiter beschäftigt sind. Welt-weit erwirtschaftet Leuze Electronic mit 850 Mitarbeiter und 18 Tochtergesellschaften einen Umsatz von 131 Millionen Euro.

 

Schon seit 50 Jahren fertigt das Unternehmen optoelektronische und induktive Sensoren, Identifikations- und Bildverarbeitungssysteme sowie Lösungen für die Arbeitssicherheit. Die Produkte werden in der Automobilindustrie, der Förder- und Lagertechnik, der Verpa-ckungs- und Analysetechnik sowie in den Bereichen Montage- und Handhabungstechnik und Elektronik erfolgreich eingesetzt. Dieser Erfolg und die Einweihung des neuen Sen-sor-Technologie-Zentrums waren für die Mitabeiter und ihren Familien gute Gründe, das 50-jährige Bestehen des Unternehmens ausgiebig am Firmenstandort zu feiern – mit einem bunten Rahmenprogramm, kulinarischen Köstlichkeiten aus drei Kontinenten und einem spannenden Charity-Basketball-Turnier mit einem gemeinsamen Ziel: Leuze Elect-ronic spendet für einen guten Zweck.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.07.2013

Rexam Healthcare baut Standort Neuenburg aus

 

Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Montage und Spritzguss ist Rexam Healthcare in Neuenburg ein bedeutendes Flaggschiff für Rexam Healthcare. Das Werk ist auf eine große Auswahl an Produktspezifikationen spezialisiert – von Primärverpackungen wie Tuben, Tablettenspendern, Dosiersysteme für Nasensprays und Augentropfen bis hin zu Komponenten für Insulin-Pens und Diagnosegeräte für medizinische Einsatzgebiete. Komplexe, mehrteilige Vorrichtungen, die an Patienten in aller Welt verschickt werden. Im Werk mit Sitz in Deutschland, nahe der französischen und der Schweizer Grenze, sind mehr als 490 Personen aus 19 Nationen beschäftigt.

 

Die Geschichte im Gesundheitswesen begann im Jahr 1999 mit der Herstellung der ersten Pulverinhalatoren. Seither hat der Standort die Produktion immer mehr ausgeweitet und fortlaufend seine Kompetenz unter Beweis gestellt. Der Fertigungsbereich erstreckt sich über insgesamt 21.000 Quadratmeter und umfasst 8 Produktionshallen, 8.000 Quadratmeter an Reinräumen nach GMP-Richtlinien, mehr als 100 Spritzgießmaschinen, etwa 40 Fertigungsstraßen sowie Druckmaschinen für Kunststoffteile.

 

Im April wurde Rexam Healthcare Neuenburg bereits erfolgreich nach DIN ISO 50001 zertifiziert, obwohl diese Zertifizierung für Großunternehmen erst im Jahr 2015 verpflichtend wird. Die Arbeit an diesem Projekt lief bereits seit dem Jahr 2010 und wurde nun mit diesem Teamerfolg gekrönt, der dem Unternehmen eine Energieeinsparung von 25 % ermöglicht.

 

Auf der Grundlage dieses Erfolgs hat der Standort im Rahmen des Gesamtinvestitionsplans der Rexam-Gruppe Investitionsvorhaben im Gegenwert von 1 Million Euro angekündigt. Zur Erhöhung der Produktionskapazität soll ein neuer Fertigungsbereich mit einer neuen Fertigungsstraße und mehreren Spritzgießmaschinen errichtet werden.

 

Auch ein Einstellungsplan insbesondere für unsere zukunftsweisenden Projekte wurde bereits ausgearbeitet. Mit diesem Plan werden in den kommenden Wochen und Monaten mehr als 50 Beschäftigungsmöglichkeiten für gewerbliche und angestellte Mitarbeiter geschaffen. Es werden Stellen für Maschinenführer, Techniker, Gruppenleiter, Spritzgussspezialisten, Qualitätskontrolleure und Qualitätsprüfer ausgeschrieben, außerdem für je einen Gruppenleiter Qualität , einen Fertigungsbereichsleiter und Maschineneinrichter.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.07.2013

Logimat 2014 mit neuem Trade World - Forum

 

Die Logimat 2014 steht vom 25. bis 27. Februar 2014 unter dem Motto: „Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen“. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass dynamische Zeiten mit volatilen Marktbewegungen und stetig steigenden Kundenbedürfnissen vor allem eine hocheffiziente Logistik bei gleichzeitig flexiblen Prozessen erfordern. Letztendlich geht es um die sorgfältige Auswahl geeigneter Maßnahmen und Werkzeuge, die Ressourcen schonen und die Effizienz steigern.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt, sieben Monate vor Beginn der Veranstaltung sind bereits über 80 Prozent der Ausstellungsfläche in Stuttgart ausgebucht. „Wir freuen uns darüber, dass die Logimat bei namhaften Unternehmen jedes Jahr fest eingeplant wird. Dies bestätigt uns, dass die Veranstaltung ein klares Profil hat und aus der Messelandschaft nicht mehr wegzudenken ist“, so Messeleiter Peter Kazander.

 

Eine große Anzahl der Logimat-Messebesucher kommt aus dem Groß- und Einzelhandel und nutzt die unterschiedlichsten Vertriebskanäle: Stationärer Handel, Katalog, E-Commerce und zunehmend Multi-Channeling. Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) erzielte der Online- und Versandhändler im 1. Quartal 2013 einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro (vgl. 1. Quartal 2012: 8,9 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von 19,4 Prozent zum Vorjahr. Besonders der Bereich E-Commerce wächst in Deutschland rasant. Alleine 8,7 Mrd. Euro – dies entspricht einem Anteil von 81,5 Prozent – wurden davon durch E-Commerce erzielt. Dies entspricht einem Plus von 37,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 

Um Handelsprozesse optimal zu gestalten, sind neben der richtigen Vermarktung innerhalb der jeweiligen Handelsplattform vor allem eine effiziente Logistik und sichere Zahlungsabwicklungssysteme wettbewerbsentscheidend. Es liegt auf der Hand, dass die Logimat, auf der bereits viel Logistikkompetenz gebündelt ist, die ideale Plattform darstellt, um diese Themen fest zu verankern. „Wir möchten uns gezielter als bisher auf die Informationsbedürfnisse dieser wichtigen Besucherzielgruppen aus dem Handel einstellen und richten deshalb im Rahmen der Logimat 2014 erstmalig das Forum TradeWorld aus, in dem moderne Handelsprozesse im Fokus stehen“, so Messeleiter Peter Kazander. Hier können sich Anbieter von Produkten und Services im Bereich Fulfillment, Payment & Forderungsmanagement, Logistik & Retourenmanagement, Direktmarketing, E-Business aber auch Beratung & Kreation optimal präsentieren. Die begleitende Vortragsreihe deckt folgende Themen ab: „Partnerschaft KEP“, „Fulfillment“, „Retourenmanagement“, „CRM & Datenschutz“, „Erfolgsfaktor Kundenansprache“ sowie „Zukunftsforum Handel“. Der Besuch ist im Messeeintritt der Logimat enthalten. Bisher konnten folgende Kooperationspartner gewonnen werden:


Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler e.V.,:
Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU),:
Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK),:
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML):
Institut des Interaktiven Handels GmbH (IDIH).

 

Mit weiteren strategischen Partnern werden derzeit Gespräche geführt. Offizieller Anmeldeschluss für die Logimat 2014 bzw. das Forum TradeWorld 2014 ist der 30. September 2013.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.07.2013

Krones erhöht Ergebnisziel für 2013

 

Krones konnte im zweiten Quartal 2013 sein Wachstum trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beschleunigen. Von April bis Juni 2013 stieg der Umsatz des Unternehmens um 8,3 % auf 694,1 Mio. Euro. Ein wesentlicher Grund für das starke Wachstum ist die gute Stellung von Krones auf den Emerging Markets. Im ersten Halbjahr 2013 kletterte der Umsatz insgesamt um 6,8 % von 1.289,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 1.377,5 Mio. Euro. Die höchsten Steigerungsraten erzielte Krones in den Regionen Westeuropa, Mittlerer Osten/Afrika und Asien/Pazifik.

 

Hauptsächlich wegen der weiterhin hohen Nachfrage aus den Emerging Markets verbesserte sich der Auftragseingang von Januar bis Juni 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 % auf 1.382,8 Mio. Euro. Die größten Zuwächse bei den Bestellungen verzeichnete Krones in Asien sowie in Afrika/Mittlerer Osten. In der wichtigen Vertriebsregion USA stabilisiert sich die Nachfrage zunehmend.

 

Zum 30. Juni 2013 betrug der Auftragsbestand des Unternehmens 1.004,6 Mio. Euro (Vorjahr: 980,4 Mio. Euro). Das komfortable Auftragspolster ist eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten im Rest des Geschäftsjahres 2013 gleichmäßig auszulasten.

 

Deutlich steigern konnte Krones die Ertragskraft. Im ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 79,7 Mio. Euro. Damit stieg das EBT im Vergleich zum Vorjahr um 24,5 %. Die EBT­Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich im Berichtszeitraum von 5,0 % im Vorjahr auf 5,8 %. Die Maßnahmen, mit denen Krones im Rahmen des Value­Programms die Effizienz erhöht, trugen wesentlich zum Margenanstieg bei. Die Preisqualität blieb wie erwartet insgesamt unbefriedigend. Das Ergebnis nach Steuern legte im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 % auf 55,6 Mio. Euro zu. Damit erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 1,47 Euro im Vorjahr auf 1,81 Euro.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.07.2013

„Green Packaging Star Award“ für Giko

 

Anfang Juni fand in der Steiermark die Impackt 2013 statt. Diese Fachveranstaltung bildete den Rahmen für die Vergabe des „Green Packaging Star Award 2013“. Der, unter anderem von der Altstoff Recycling Austria (ARA) und dem Österreichischen Forschungsinstituts für Chemie und Technik (OFI) initiierte Branchenpreis, ging in diesem Jahr an Giko Verpackungen. „Der Vorarlberger Hersteller hat nicht nur sein Produktportfolio um klimaneutrale Verpackungen erweitert, sondern lebt Umweltschutz seit vielen Jahren. Als eines der ersten Unternehmen in Österreich investierte die Firma beispielsweise in Energierückgewinnung aus der Produktion – ein verdienter Preisträger“, erläutert Harald Eckert, Sprecher der Fachjury, den Grund für die Nominierung. Insgesamt gab es über 60 Einreichungen. „Umweltfreundliche Verpackungen, überlegte Recyclingmaßnahmen oder die generelle Optimierung der innerbetrieblichen Prozesse in Hinblick auf das Thema Umweltschutz werden mit diesem Award ins Rampenlicht geholt. Neben Giko gab es noch fünf weiterte ausgezeichnete Betriebe in diesem Jahr“, so Harald Eckert.

 

Seit Ende 2012 produziert Giko auf Wunsch flexible Verpackungen klimaneutral. Entstehende CO2-Emissionen, die bei der Herstellung weder vermieden noch reduziert werden können, kompensiert der Hersteller durch den Ankauf von Emissions-Zertifikaten. Die Grundlage für diese Kompensation liefert ein lückenloser „CO2-Fußabdruck“. Die in Zusammenarbeit mit der international tätigen Klimaschutzagentur ClimatePartner durchgeführte Berechnung berücksichtigt die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackung: Dazu zählen die Herstellung, der Transport und sämtliche Verarbeitungsprozesse der jeweiligen Folie. „Mit diesem Ausgleich unterstützen wir weltweit Projekte, die nachweislich zum Klimaschutz beitragen. Selbstverständlich überlassen wir es unseren Kunden, ob sie dieses Angebot nützen möchten“, erklärt Harald Dür, Leiter Vertrieb bei Giko. Den Stellenwert ökologischer Maßnahmen im Unternehmen unterstreicht eine weitere Entscheidung, die erst wenige Wochen alt ist: Als eines der ersten Unternehmen in Vorarlberg bezieht Giko ausschließlich Ökostrom.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.07.2013

25 Jahre Partnerschaft zwischen Herma und Sinel S.A.

 

1988 brachten Herma und die Sinel S.A. eine Vertriebspartnerschaft auf den Weg, die sich als außergewöhnlich erfolgreich und übereinstimmend im Verständnis für Kundenbedürfnisse erweisen sollte. Der gemeinsamen Idee von Anwenderorientierung, Lösungskompetenz und Qualitätssicherung haben beide Unternehmen seitdem ein stetig wachsendes Geschäftsvolumen zu verdanken. Das Jubiläum zur 25-jährigen Zusammenarbeit für den spanischen Markt wurde deshalb am Herma Standort Deizisau bei Stuttgart gerne gefeiert.

 

„Für uns war und ist besonders wertvoll, dass unser Partner in Spanien mit kompletter Infrastruktur einschließlich versiertem Team für Service, Customizing und Anlagenintegration sowie einem eigenen Ersatzteillager agiert“, erläutert Martin Kühl, Herma Geschäftsbereichsleiter Etikettiermaschinen und Mitglied der Geschäftsleitung, das Zusammenspiel. „Nur so sind immer wieder das gemeinsame Qualitätsversprechen einzulösen und neue Po-tenziale aufzuspüren.“

 

Bis zu 20 Mitarbeiter bei Sinel Systems arbeiten an Kundenaufträgen über Herma Technologie. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem modularen System-Etikettierer 400 und seine Integration in Verpackungslinien. Aber auch komplexe Gesamtanlagen gilt es anwenderkonform zu planen, abzuwickeln oder zu optimieren. „Das erfordert rasche, lückenlose Kommunikation mit unseren Partnern bei Herma“, erklärt Joaquim Pérez Sánchez, General Manager Sinel Systems S.A. „Aber dafür haben wir beste Voraussetzungen, denn wir arbeiten ohne Sprachbarrieren. Dieses effiziente Teamwork wissen unsere Kunden sehr zu schätzen und honorieren es mit langjährigen Beziehungen und immer wieder neuen Aufgabenstellungen an uns.“

 

Und so schätzt man auch bei Herma die weiteren Chancen in Spanien positiv ein. „Wir werden hier“, erklärt Kühl, „unsere Marktanteile und damit auch das Auftragsvolumen kontinuierlich steigern können.“

 

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25.07.2013

Excellence United: Thomas Weller ist neuer Sprecher

 

Die Mitglieder der Excellence United-Allianz, Bausch + Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger sowie Uhlmann, haben nach der jährlichen Neuwahl Thomas Weller (CEO, Harro Höfliger GmbH) zum neuen Sprecher des Excellence United-Boards ernannt. Er übernimmt die Rolle von Herrn Siegfried Drost (Geschäftsführer Vertrieb, Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG), der diese Funktion seit Gründung der Allianz inne hatte.

 

Gleichzeitig haben die Mitglieder ein gemeinsames Strategiepapier verabschiedet, um die bereits enge Kooperation in den Bereichen Technik, Vertrieb und Service noch weiter zu intensivieren und auf weitere Felder auszudehnen. Das Strategiepapier sieht u. a. die Gründung von gemeinsamen Vertriebs- und Serviceniederlassungen in ausgewählten Ländern vor. Das Commitment der Inhaber sowie der Geschäftsführer zur weiteren Intensivierung und Ausdehnung der Zusammenarbeit, wurde durch die gemeinsame Ratifizierung des zukunftsweisenden Strategiepapiers bei Uhlmann feierlich dokumentiert.

 

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24.07.2013

HSM stellt sich neu auf: Doppelspitze in der Geschäftsführung

 

Die Geschäftsführung von HSM formiert sich neu. Hermann Schwelling, Gesellschafter und Hauptgeschäftsführer der HSM GmbH + Co. KG bildet nun zusammen mit Matthias Wochner die Geschäftsführung des Unternehmens. Wochner ist seit 2011 kaufmännischer Leiter und wurde Ende Juni 2013 in die Geschäftsführung berufen. Zusätzlich zu seinem bisherigen Bereich Finanzen übernimmt er die Ressorts Vertrieb und Marketing weltweit. Hermann Schwelling, der das Unternehmen 1971 gegründet hat, ist wie bisher verantwortlich für die Bereiche Produktion, Technik, Materialwirtschaft und Personal.

 

Matthias Wochner übernimmt in seiner neuen Funktion die Aufgaben der früheren Geschäftsführer Irene Dengler und Dietmar Dengler. Das Ehepaar Dengler wurde vor rund sechs Jahren in die Geschäftsführung berufen und hat sich nun entschieden, andere Wege zu gehen. Irene Dengler gehört dank ihrer Firmenzugehörigkeit von über 30 Jahren zu den Personen, die die Erfolgsgeschichte von HSM maßgeblich mit gestaltet haben. Sie scheidet als Geschäftsführerin der Gesellschaft im gegenseitigen Einvernehmen zum 31.10.2013 aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens aus. Dietmar Dengler war von 2002 bis Juni 2013 im Unternehmen tätig. Im Laufe seiner Karriere bekleidete er verschiedene Funktionen in der strategischen Planung und im Vertrieb und wurde zusammen mit Irene Dengler im September 2007 in die Geschäftsführung berufen. Hermann Schwelling blickt mit großem Dank auf eine lange Zeit der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Irene und Dietmar Dengler zurück. Matthias Wochner war bereits vor seiner Tätigkeit als kaufmännischer Leiter seit 2003 mit HSM verbunden. Während seiner Ausbildung war der Wirtschaftsingenieur in mehreren technischen und kaufmännischen Abteilungen bei HSM tätig, unter anderem auch in den HSM Niederlassungen England und USA. Bevor er zu HSM zurückkehrte und die Position als kaufmännischer Leiter übernahm, war er bei der ALNO AG als kaufmännischer Leiter Konzernvertrieb tätig.

 

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24.07.2013

Metsä Board erhöht Produktionskapazitäten

 

Metsä Board, Hersteller von Frischfaserkarton (FBB), ist für die Entwicklungen am Markt bestens gerüstet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Finnland, verfügt nach eigenen Angaben aktuell über die modernsten und effizientesten Produktionsstandorte der Branche. Insgesamt 1.700 Mitarbeiter an neun Produktionsstandorten in drei europäischen Ländern erwirtschaften derzeit einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro.

 

Die sich verändernde Marktsituation und die Herausforderungen in der Versorgungskette erfordern dabei vom Hersteller große Flexibilität, Innovationsfähigkeit und erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Produktion. Ziel ist es, Lieferengpässe zu vermeiden, die Kunden noch schneller zu bedienen und dabei auch kleine Auftragsgrößen zu berücksichtigen. „Gerade erst hat Metsä Board ein Investitionsprogramm in Höhe von 120 Millionen Euro abgeschlossen, um die Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen und der wachsenden Nachfrage nach Frischfaserkarton noch besser gerecht zu werden“, sagt Bernd Gohlke, Area Sales Director DACH und Polen bei Metsä Board.

 

Die Werke in Finnland haben ihre Kapazitäten inzwischen um 150.000 auf 935.000 Tonnen pro Jahr erhöht. Der erhöhten Nachfrage nach Karton in Bogenform trägt Metsä Board mit dem neuen Bogenschneide-Zentrum am deutschen Standort Gohrsmühle (Bergisch-Gladbach) Rechnung. Im Werk Gohrsmühle wurde im November 2012 zudem ein Express Board Service Center eröffnet. Hier können die Kunden auch kleinere Auflagen bedarfsgerecht und mit kurzer Lieferzeit ordern. Die Schneidekapazität beträgt 60.000 Tonnen Faltschachtelkarton pro Jahr. „Hohe Verfügbarkeit und Effizienz sind entscheidende Faktoren, um Kunden zu gewinnen und zu halten“, erläutert Metsä Board Manager Bernd Gohlke die Strategie des Konzerns.

 

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24.07.2013

KHS verstärkt Engagement in Afrika

 

Erst kürzlich erfolgte die Übernahme von Sen-Tech und die Gründung der KHS East Africa Ltd. Mit Sen-Tech und der Vertriebsorganisation Afrotech Consultant (ATC), welche die KHS-Vertretung für den ostafrikanischen Markt innehatte, verbindet KHS eine 30jährige Partnerschaft. Alle Vertriebs-, Service- und After-Sales-Aktivitäten in der Region werden nun direkt von KHS East Africa Ltd. Übernommen.

 

Ziel der in Nairobi angesiedelten KHS East Africa ist es, die Kundennähe durch direkte Präsenz vor Ort zu intensivieren. Prof. Dr. Ing. Johann Grabenweger, CSO, KHS GmbH: „Wir sehen im ostafrikanischen Markt auch in Zukunft ein enormes Potenzial. Mit der Gründung von KHS East Africa dokumentieren wir, welche hohe Bedeutung wir Ostafrika im Speziellen und Afrika im Allgemeinen beimessen.“

 

Als Managing Director von KHS East Africa agiert Denise Schneider-Walimohamed. Sie ist der Branche durch ihre langjährige Tätigkeit bei Sen-Tec ebenso gut bekannt wie weitere ehemalige 45 Sen-Tec-Mitarbeiter, die nun für die KHS East Africa tätig sind. Im September beziehen die Mitarbeiter von KHS East Africa neue Räumlichkeiten. Für Oktober ist hier eine Einweihungsfeier geplant, zu der Kunden aus ganz Ostafrika eingeladen sind.

 

Markus Auinger, Executive Vice President Market Zone Africa/Near and Middle East, KHS GmbH: „Wir werden nun zügig damit beginnen, die Service- und Vertriebsaktivitäten in den 15 Ländern Ostafrikas auszubauen.“ Markus Knabe, Leiter Service weltweit, KHS GmbH: „Die Region profitiert dabei von unserem umfassenden Service-Know-how. KHS-Field-Service bedeutet so viel wie jederzeitige Unterstützung. Ob Anlagenstillstand, anstehende Wartungsmaßnahmen, gewünschte Upgrades, Ersatzteilaufnahmen vor Ort – wir stehen für alle diese Themen als Ansprechpartner bereit.“

 

Mit der KHS East Africa verfügt KHS am afrikanischen Markt über insgesamt vier Service-Niederlassungen. Weitere Stützpunkte befinden sich in Johannesburg/Südafrika, Lagos/Nigeria und Kairo/Ägypten. Das Unternehmen ist seit über 40 Jahren im afrikanischen Markt aktiv und war vor 30 Jahren der erste internationale Anbieter von Abfüll- und Verpackungstechnik für die Getränke-, Food- und Nonfood-Branche, der hier eigene Service-Niederlassungen etablierte.

 

Im Jahr 2012 lag der Anteil Afrikas am KHS-Gesamtumsatz bei über 10 Prozent. Mit bedingt durch die wachsende Wirtschaftskraft Afrikas rechnet Auinger in den nächsten Jahren für KHS innerhalb Afrikas mit jährlichen weiteren Wachstumsraten von 5 bis 7 Prozent. Mit einem besonders hohen Plus kalkuliert er in Ostafrika. Auinger bekleidet die Position als Leiter Market Zone Africa/Near and Middle East seit Anfang März 2013 und folgte hier auf Erhard Magin, der den Bereich mehr als 20 Jahre lang erfolgreich betreute. Unterstützt wird Auinger in Afrika hierbei von Jörg Thomas, der seit Anfang Juli 2013 die Position des Leiters Regional Center Africa innehat.

 

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24.07.2013

Höhn investiert in Digitaldruck

 

Das Unternehmen erweitert mit dieser Investition sein Leistungsspektrum bei der Herstellung von hochwertigen Displays und Verpackungen im Bereich der Kleinserienfertigung. Die neue Digitaldruckmaschine Fuji Acuity Advance 4006 kann Flächen mit Abmessungen von 1,25 x 2,50 Meter bedrucken. Materialstärken von bis zu 6 Zentimetern können ebenso verarbeitet werden wie Bedruckstoffe unterschiedlichster Art, darunter Kunststoffe, Metall, Holz oder kaschierte Materialien. Ermöglicht wird das durch die Verwendung von UV-härtenden Tinten. Höhn bietet damit seinen Kunden einen größeren Spielraum bei der Bestellmenge und Materialauswahl für Displays und Verpackungen.

 

Ausschlaggebend für die Wahl dieser Digitaldruckmaschine war unter anderem die Möglichkeit zur partiellen UV-Lackierung und zum Weiß-Druck. Dabei werden 4 Tintenkanäle auf die Grundfarben CYMB konfiguriert und die beiden verbleibenden Kanäle auf Lack und/oder weiße Farbe. Gerade im hochwertigen Segment wie beispielsweise Beauty Care und Health Care sind diese Druck- und Veredelungsvarianten von großer Bedeutung. Auch die Druckqualität hat Bereichsleiter Joachim Wieland überzeugt: „Wir können mit dieser großformatigen Digitaldruckmaschine Drucke erstellen, die in jeder Hinsicht dem konventionellen Offsetdruck das Wasser reichen. Unserer hohen Qualitätsmaxime bleiben wir so auf jeden Fall treu“.

 

Der Digitaldruck ermöglicht Höhn die Herstellung von Mustern, Vorabauflagen und Kleinserien. Auf diese Weise kann der Einsatz von Displays dort interessant werden, wo bislang aus Kostengründen darauf verzichtet werden musste. Ein weiterer Vorteil des Digitaldruckes ist die Möglichkeit der Individualisierung: Unterschiedliche Händlerlogos, Sprachen oder Preise sind variabel eindruckbar.

 

Ergänzend zur Digitaldruckmaschine hat Höhn in die Druckveredelung investiert. Mit dem neuen Laminator Easylam Expert können in Handanlage großformatige Drucke bis zu einer Breite von 1,64 Metern mit Glanz- oder Mattfolie kaschiert werden. Ein ebenfalls neuer Schneideplotter der Kongsberg XN-Reihe übernimmt das Schneiden, Rillen, Ritzen, Perforieren oder auch Fräsen der Bogen für die Weiterverarbeitung zu einem Display oder einer Verpackung.

 

Mit der Gesamtinvestition von einer knappen halben Million Euro folgt Höhn konsequent dem Ziel, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu produzieren und den Kunden neben optimaler Qualität eine breite Leistungspalette anzubieten. Das Unternehmen verfügt bereits über umfangreiche Erfahrungen im Digitaldruck. Auf zwei Digitaldruckmaschinen werden seit 2010/2011 kleinere oder individualisierte Druckauflagen wie Flyer, Prospekte und Verpackungen gedruckt.

 

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23.07.2013

Mettler-Toledo Safeline erweitert Software für Metalldetektion

 

Die neue Software verbessert die Erkennungsempfindlichkeit in nassen und trockenen Lebensmitteln und vereinfacht Artikelwechsel zusammen mit der bestehenden Funktion zur Bildung von Produktgruppen bei Profile-Metallsuchgeräten. Hersteller können somit eine Vielzahl von Produkten mit nur einer Betriebsfrequenz verarbeiten. Die Erweiterung der Profile-Software unterstützt die Einhaltung strenger Standards für Lebensmittelsicherheit, wie British Retail Consortium (BRC) Global Standards Version 6 und International Featured Standards (IFS) Version 6. Die verbesserte Datenüberwachungs- und -speicherfunktion der neuen Software erlaubt Herstellern zudem den Nachweis gebührender Sorgfalt in ihren Produktionsprozessen, wodurch das Risiko von Produktrückrufen reduziert wird.

 

Die Produktgruppierungsfunktion der Profile-Metallsuchgeräte ermöglicht die Gruppierung von diversen Lebensmitteln mit ähnlichem Feuchtegehalt oder ähnlicher Leitfähigkeit in einer Detektionsfrequenz. Somit wird sichergestellt, dass der Detektor auf die optimale Frequenz eingestellt ist, die zur Erkennung von Fremdkörpern in zahlreichen Produkten erforderlich ist. Außerdem wird der sogenannte „Produkteffekt“ bzw. elektrische Signale, die von leitfähigen Lebensmitteln oder Verpackungen erzeugt werden, umgangen. Dieser Effekt kann nämlich von metallischen Fremdkörpern erzeugte Signale überlagern. Die Inspektion mehrerer Produkte bei einer Einstellung verkürzt durch Artikelwechsel verursachte Stillstandszeiten und steigert die Effizienz und Produktivität.

 

Die verbesserte Profile-Software ermöglicht den Nachweis gebührender Sorgfalt zu jedem Zeitpunkt im Inspektionsprozess, sodass das Risiko möglicher Produktrückrufe gesenkt wird. Das verbesserte Vektordiagramm zeigt die detaillierten Detektionseinstellungen, die das Profile-Metallsuchgerät für die Inspektion jedes Produkts verwendet. Damit erhalten Hersteller einen Überblick, welches Produkt bei welcher Einstellung untersucht wird, eine bessere Kontrolle über die Fertigungslinie und somit einen vereinfachten Abruf von Inspektionsdaten. Zudem wird sichergestellt, dass das Metallsuchsystem anstelle der gesamten Produktcharge nur die nicht konformen Packungen ausschleust, sodass eine zeitaufwändige erneute Produktüberprüfung entfällt.

 

„Für Lebensmittelhersteller ist es immens wichtig, schnell auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren zu können“, weiß Jonathan Richards, Marketing Manager bei Mettler-Toledo Safeline Metal Detection. „Der Trend der globalen Märkte geht hin zu limitierten Auflagen bzw. Saisonprodukten, deshalb ist es wichtig, dass Hersteller auf diese neuen Anforderungen reagieren können, ohne neue Linien installieren oder Produktivitätseinbußen hinnehmen müssen.“

 

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23.07.2013

Videojet und Coppenrath & Wiese arbeiten seit 20 Jahren zusammen

 

Seit mehr als 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte: Europas Marktführer für tiefgekühlte Torten und Backwaren vertraut auf Technologie von Videojet Technologies. Mit den 3320 Lasercodierern kennzeichnet Coppenrath & Wiese die Verpackungen flexibel, sauber und schnell – quer zur Laufrichtung.

 

„Die Handhabung ist einfach einmalig“, sagt Werner Teeken, Abteilungsleiter Technik bei Coppenrath & Wiese. Die benutzerfreundliche grafische Oberfläche und sicheres Kennzeichnen dank eingebauter Code Assurance sind weitere Pluspunkte für den CO2-Laser von Videojet.

 

Warum Videojet Technologies bereits zwei Mal den internen Lieferantenwettbewerb für sich entschied? Sich damit gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen konnte? Das und mehr lesen Sie in einer Reportage, die Sie herunterladen können:


http://www.videojet.eu/de/coppenrath_wiese.html

 

Übrigens: Das passende Video finden Sie ebenfalls bei Videojet und auf Youtube unter


http://www.youtube.com/user/VideojetDeutschland

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.07.2013

Fachpack-Erlebniswelt zeigt Vollpappe-Kompetenz

 

Aus Anlass seines sechzigjährigen Verbands-Jubiläums veranstaltet der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V. auf der diesjährigen FachPack vom 24. bis 26. September in Nürnberg eine Sonderschau „Erlebniswelt Vollpappe“. Auf einer Fläche von 300 m2 werden in Halle 7 die Kern-Kompetenzen der Vollpappe dargestellt.

 

Vollpappe ist ein vielseitiger, leistungsfähiger und nachhaltiger Packstoff, der ein breites Spektrum von modernen und kosteneffizienten Verpackungslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete ermöglicht. Optimale Gestaltungs- und vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten in Design und Druck sorgen für individuelle, auf das Füllgut maßgeschneiderte und auffällige Verpackungen mit einer hohen Werbewirksamkeit. Wegen des geringen Materialvolumens von Verpackungen aus Vollpappe können Transport-, Lager- und Regalflächen optimal genutzt und damit Kosten entlang der gesamten Supply Chain reduziert werden. Der kompakte Packstoff Vollpappe zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität und Nassfestigkeit aus, so dass Verpackungen aus Vollpappe hervorragend in feuchter Umgebung eingesetzt werden können. Letztlich durchlaufen Verpackungen aus Vollpappe einen nahezu geschlossenen Recyclingzyklus. Ökonomie und Ökologie gehen bei Verpackungen aus Vollpappe somit Hand in Hand.

 

Diese Eigenschaften und besonderen Stärken des Packstoffs Vollpappe als ganzheitlicher Problemlöser und erste Wahl für moderne und kosteneffiziente Transport- und Verkaufsverpackungen werden in der Sonderschau „Erlebniswelt Vollpappe“ auf ungewöhnliche Art und Weise dargestellt.

 

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23.07.2013

Maag: Mittelstand meets Design

 

Seit mehr als einem Jahr gibt es nun schon den Ableger der Berliner Technischen Kunsthochschule auf dem Campus der BiTS am Iserlohner Seilersee. Zeit genug für die ersten Studenten bereits einige Erfahrungen zu sammeln. Eine weitere Erfahrung war nun die Zusammenarbeit mit einem Kunden aus der freien Wirtschaft, der mit einer konkreten Aufgabenstellung auf die Studenten zukam. Der Iserlohner Folienveredler Maag wollte von den Studenten Ideen für eine Neuausrichtung des Corporate Designs bekommen und hatte zu diesem Zweck auch zu einer Fotosafari durch die Produktion eingeladen.

 

Prof. Katharina Mayer, Studiengangsleiterin der BTK und die Iserlohner Studenten beschäftigten sich in einem Seminar aus dem Fachbereich Kommunikationsdesign mit der Außenpräsentation des Unternehmens. So fotografierten die Studenten das Unternehmen nicht nur, sondern gestalteten auch gleich die Räume und den gesamten Außenauftritt des Unternehmens neu. „Dies ist ein gutes Beispiel wie Wirtschaft und Hochschulen voneinander profitieren können.“ so Jürgen Maag, Inhaber der maag GmbH. „ Wir sind absolut begeistert davon, wie professionell die jungen Studenten gearbeitet haben und welche Ergebnisse sie uns heute präsentieren konnten. Sicherlich werden wir einiges davon umsetzen.“

 

Die Ergebnisse der Arbeiten wurden am Freitag in großer Runde präsentiert und die ersten großformatigen Bilder konnten bereits bestaunt werden. „Für die Studenten ist es toll zu sehen, dass ihre Ideen auch umgesetzt werden und die Erfahrung mit einem realen Unternehmen zu arbeiten ist unglaublich wichtig“, so Prof. Katharina Mayer.

 

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22.07.2013

Food oder Non-Food: Welche Anbaubiomasse ist besser für die industrielle Nutzung?

 

Die neueste Publikation des Nova-Instituts ist ein Beitrag zu der aktuellen kontrovers geführten Debatte darüber, ob Nahrungspflanzen für andere Anwendungen als Lebensmittel und Futtermittel verwendet werden sollten. Mit Distanz zur oftmals sehr emotionalen Diskussion basiert die Veröffentlichung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und zielt darauf ab, ein sachliches und zutreffendes Bild der Verwendung von Lebensmittelpflanzen in der bio-basierten Industrie zu schaffen.

 

Die Autoren, Michael Carus und Lara Dammer kommen zu dem Ergebnis, dass alle Arten von Biomasse für die industrielle Verwendung zulässig sind. Die Wahl sollte vor allem davon abhängen, wie nachhaltig und effizient diese Biomasseressourcen produziert werden können.

 

Angesichts einer schnell wachsenden Weltbevölkerung, gilt die erste Priorität der Biomassebereitstellung selbstverständlich der Ernährungssicherung. Allerdings konzentriert sich die öffentliche Diskussion vor allem auf die offensichtliche direkte Konkurrenz um Nahrungspflanzen zwischen den verschiedenen Verwendungen: Lebensmittel, Futtermittel, stofflicher und energetischer Nutzung. Die Autoren vertreten jedoch die Ansicht, dass Landverfügbarkeit der entscheidende Faktor in der Diskussion ist, da der Anbau von Non-Food-Kulturen auf Ackerland die potenzielle Verfügbarkeit von Nahrung ebenso sehr oder sogar noch stärker reduzieren würde. Sie empfehlen daher einen differenzierten Ansatz zur Ermittlung der optimalen Biomasse für die industrielle Anwendung.

 

Zunächst muss geklärt werden, ob die Nutzung von Biomasse überhaupt für andere Zwecke als die Lebensmittelproduktion gerechtfertigt ist. Dazu muss die Verfügbarkeit von Ackerflächen ermittelt werden. Verschiedene Studien zeigen, dass beträchtliche Flächen für andere Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, selbst nachdem der weltweite Nahrungsmittelbedarf gedeckt wurde. Diese Studien finden außerdem Potenziale für zukünftiges Flächenwachstum und Ertragssteigerungen.

 

In einem zweiten Schritt gilt es zu ermitteln, wie diese verfügbaren Flächen am effektivsten genutzt werden können. Jüngste Studien zeigen, dass viele Nahrungspflanzen im Vergleich zu Non-Food-Kulturen land-effizienter sind. Verdeutlicht wird dies anhand eines Beispiels – so wird für die Produktion einer bestimmten Menge fermentierbaren Zuckers, welcher für biotechnologische Prozesse unabdingbar ist, durch Nahrungspflanzen eine geringere Anbaufläche benötigt als für die gleiche Menge Zucker aus den angeblich „unproblematischen“, lignocellulosehaltigen Non-Food-Kulturen der zweiten Generation. Darüber hinaus gestaltet sich die Verwendung der Nahrungspflanzen in der biobasierten Industrie sehr effizient, was insbesondere in der langjährigen Optimierung von Prozessketten der ersten Generation, wie auch in der Nutzung der Nebenprodukte als Nahrungs- und Futtermittel begründet ist.

 

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, der für die industrielle Nutzung von Nahrungspflanzen spricht, ist die Flexibilität der Verwendungsmöglichkeit in Krisenzeiten. Im Falle einer Lebensmittelkrise wäre es somit denkbar, die ursprünglich für industrielle Zwecke kultivierten Nahrungspflanzen neu zu allokieren und als Lebensmittel zu verwenden. Dies ist mit Non-Food-Kulturen nicht möglich, da diese einzig und allein Versorgungssicherheit für industrielle Anwendungen sicherstellen können.

 

Die Autoren stellen daher an politische Maßnahmen den Anspruch einer umfassenderen Differenzierung zwischen Lebensmittel und Non-Food-Kulturen unter Berücksichtigung von Kriterien wie der Landverfügbarkeit, Ressourcen- und Land-Effizienz, Inwertsetzung der Nebenprodukte und Nahrungsmittelnothilfe. Dies bedeutet zudem auch eine weiterführende Forschung an Prozessen der ersten Generation mit aktiver Unterstützung europäischer Forschungspläne sowie eine Änderung des Quotensystems für die Zuckerherstellung in der Europäischen Union, um die erhöhte Produktion dieses Rohstoffes für die industrielle Nutzung zu ermöglichen.

 

Und abschließend fordern sie eine Gleichbehandlung von stofflicher und energetischer Nutzung von Biomasse um Marktverzerrungen bei der Zuweisung von Biomasse zu anderen Verwendungen als Lebens- und Futtermitteln zu verringern.

 

Das vollständige Papier der Autoren kann unter folgendem Link herunterladen werden: http://www.bio-based.eu/policy/index.php

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.07.2013

Online-Umfrage zum Thema Produkt- und Markenpiraterie im Kosmetikbereich

 

Die wissenschaftliche Umfrage fand von April bis Juni 2013 für eine Masterarbeit statt, die im Rahmen der Value Added Packaging Initiative der PrintCity Allianz entsteht. Zielgruppe der Umfrage waren Verbraucher von Kosmetikartikeln. Erste Ergebnisse der Online-Umfrage zum Thema Brand Protection liegen nun vor.

Die Kernergebnisse der Umfrage:

 

1. Sicherheitsmerkmale werden durchweg als positiv empfunden (jedoch unter Einschränkungen wie Preis, Verpackungshandling und Erscheinungsbild).

 

2. Sicherheitsmerkmale werden vom Verbraucher entweder gar nicht oder erst ab einem bestimmten Preis des Produktes geprüft.

 

3. 95 % der Teilnehmer haben noch nie bewusst ein gefälschtes Kosmetikprodukt erworben.

 

„Ich bin sehr erfreut über die rege Teilnahme an der Umfrage. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für meine weitere Arbeit“ so Maik Eberhardt, von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Die Zusammenfassung der Umfrage steht unter

 

http://www.printcity.de/index.php?site_id=210&news_id=493

 

als Download zur Verfügung. Die Masterarbeit wird ab September 2013 verfügbar sein.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.07.2013

Ishida stellt neuen Roto-Batcher vor

 

Mit dem Roto-Batcher bietet Ishida eine Produktneuheit an. Das effiziente Verpackungssystem wurde entwickelt für schwer zu verarbeitende Frischfleischprodukte, die in der Schale manuell ausgerichtet werden müssen. Es kombiniert eine Mehrkopfwaage mit Spiralförderern und eine direkt darunter befindliche runde Packstation. Sogar bei komplexen Verpackungsaufgaben wird eine beispiellose Geschwindigkeit und Präzision erreicht.

 

Der neue Roto-Batcher ist die richtige Lösung für stark haftende Fleisch- und Geflügelprodukte, die nicht mit Vibration gefördert werden können, oder für Anwendungen, bei denen eine manuelle Produktzufuhr nicht wirtschaftlich ist. Mit dem System lässt sich die Leistung leicht verdoppeln im Vergleich zur manuellen Verarbeitung. Der Ausstoß beträgt bis zu 55 Schalen pro Minute und der durchschnittliche Produktverlust liegt bei lediglich ein Prozent. Die Leistung kann nach Bediener und Schicht überwacht werden.

 

Die Hochleistungs-Mehrkopfwaage mit Spiralförderern erledigt zunächst die vollautomatische Verwiegung. Ein Ring von Sammelschalen optimiert die Kombinationsberechnung für noch mehr Geschwindigkeit und Präzision. Zur Vermeidung von Produktanhaftungen können die Schalen zusätzlich mit Abstreiferklappen ausgestattet werden. Direkt unterhalb der Waage befindet sich der runde Verteiltisch – eine sehr platzsparende Installation. Jede Einwaage gelangt über ein Förderband zu insgesamt acht ergonomischen Packstationen. Ein ausgeklügeltes Signalsystem zeigt an, welche Stationen jeweils zur Verfügung stehen. Dort wird das Produkt von Bedienern manuell in Schalen platziert, optimal ausgerichtet und zur Weiterverarbeitung auf ein anderes Förderband gegeben. Die Steuerung erfolgt bedienerfreundlich am Touchscreen.

 

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19.07.2013

Deutsche Faltschachtelindustrie 2012 – Stabilisierung und Konsolidierung

 

Zwei Jahre (2010-2011) benötigte die deutsche Faltschachtelindustrie, um die Verluste ihres bis dahin erzielten „Produktionswert-Allzeithochs“ (2008: 1,892 Mrd. EUR) aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in 2009 wieder auszugleichen. Nachdem sie das Jahr 2011 mit einem neuerlichen Rekord beim Produktionswert von 1,907 Mrd. EUR abschließen konnte, ist es ihr gelungen, dieses hohe Niveau in Form eines Produktionswerts von 1,890 Mrd. EUR in 2012 zu bestätigen. Dies entspricht einer Veränderung von -0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor dem Hintergrund eines stagnierenden Produktionsvolumens von 857.959 Tonnen in 2012 (-0,1 Prozent gegenüber 2011) ist diese Entwicklung beim Produktionswert allerdings eher unerfreulich, dieses Wechselspiel der „Vorzeichenveränderung“ ist über einen mittelfristigen Zeitverlauf aber die bekannte Regel.

 

Zu den Ergebnissen der im Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) zusammengeschlossenen Unternehmen berichtet Steffen Schnizer, Sprecher des FFI Vorstands: „Ich freue mich, dass die hohe Bedeutung der FFI Mitgliedsunternehmen wiederum in 2012 deutlich wird. Gemessen an der Gesamtbranche repräsentieren die FFI Mitglieder nach wie vor sehr solide rund drei Viertel des Produktionswerts und zwei Drittel des Produktionsvolumens aller Faltschachtelhersteller. Wie die Detailzahlen darlegen, haben die 90 FFI Mitgliedsunternehmen 2012 einen Produktionswert von 1,402 Milliarden EUR (-0,9 % gegenüber 2011) und eine Produktionsmenge von 566.094 Tonnen (-0,4 % gegenüber 2011) erzielt. Damit beträgt der Marktanteil des FFI an der Gesamtbranche wertmäßig unverändert 74,2 % und mengenmäßig 66,0 %. „Diese hohen Anteile an der Branche sind einerseits eine Bestätigung für die Qualität der Mitglieder unseres Fachverbandes andererseits aber auch eine Verpflichtung, die Bedeutung der Faltschachtel als Verpackungsmedium für Fast Moving Consumer Goods der Food- und Nonfood-Industrie weiter zu fördern“, betont Steffen Schnizer und ergänzt: „Die ohnehin hohen Leistungsanforderungen an unsere Branche werden weiterhin wachsen.“ Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Anzahl der an das Statistische Bundesamt (BUSTA) meldepflichtigen Faltschachtel-Unternehmen, also die Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern, weiter rückläufig ist. Bei einer geschätzten Anzahl von 200 Herstellern von Faltschachteln in Deutschland zeigt die Bundesstatistik in 2012 nur noch 98 Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern. Die Konsolidierung der Faltschachtelbranche setzt sich also fort.

 

Die vom europäischen Dachverband European Carton Makers Association (ECMA) ermittelten nationalen Marktanteile in Europa zeigen Deutschland mit einem stabilen Anteil von 25 % als Marktführer, gefolgt von Italien sowie UK mit jeweils 14 % und Frankreich mit 12 % EU-Marktanteil. Alle anderen Länder liegen im einstelligen Prozentbereich. Dazu vermerkt Steffen Schnizer: „Die starke Position der deutschen Faltschachtelindustrie in Europa ist unseres Erachtens mit darauf zurückzuführen, dass gerade von den FFI Mitgliedsunternehmen großer Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt wird. Gespräche und Diskussionsrunden während unserer Ordentlichen Mitgliederversammlung im vergangenen Juni in Friedrichsruhe haben dies vielfach bestätigt.“

 

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19.07.2013

Delegation tunesischer Einkäufer besucht Rovema

 

Sehr intensive und informative Stunden erlebten die Teilnehmer einer Delegation tunesischer Unternehmen beim Verpackungsmaschinenspezialisten Rovema in Fernwald bei Gießen. Die 14 Einkaufsmanager der Nahrungsmittelindustrie wurden nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung ausgiebig über den neusten Stand der Verpackungstechnik von der Dosierung über Schlauchbeutelmaschinen bis zu Endverpackungsmaschinen informiert. Nach dem abwechslungsreichen Rundgang in der Fertigung mit vielen konkreten Maschinenbeispielen und einem Mittagessen schloss sich eine lebhafte Diskussionsrunde an, die das große Interesse der Einkäufer an den Produkten von Rovema bestätigte.

 

Von erlesenen Kräutern über Trockenobst, Datteln und Getreide bis zu Lebensmittelsalz reicht die breite Palette der Produkte, die von den Unternehmen der Besucher produziert und entsprechend auch verpackt werden müssen. Rovemas Know-how, das über die Maschinentechnik weit hinausgeht und auch zum Beispiel das Verpackungsmaterial, das Verpackungsdesign und den schonenden Umgang mit den zu verpackenden Produkten mit einschließt, wirkte beeindruckend und überzeugend. "Es wird konkrete Anfragen geben", verrät Jamel Eddine Maazoun, eigens angereister Geschäftsführer der Firma Ejem, die Rovema in Tunesien vertritt.

 

Die Delegation war im Rahmen einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Programm "Markterschießung für mittelständische Unternehmen" geförderten Einkäuferreise Anfang des Monats nach Fernwald gekommen. Rovema als technologisch führendes Unternehmen der Verpackungsmaschinenindustrie bewies sich für die Besuchergruppe als lohnendes Ziel. Nach einer eintägigen Informationsveranstaltung beim Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer VDMA in Frankfurt am Main gehörte Rovema zum wichtigen Praxisteil. Für das Unternehmen selbst bot der Besuch die Gelegenheit, Technologie und Know-how an konkreten Beispielen exklusiv zu präsentieren.

 

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19.07.2013

Aastra: Neuer Alarm Server vorgestellt

 

Der ITK-Spezialist Aastra bringt eine neue Version seines Alarm Servers auf den Markt und ermöglicht ihm damit neue Einsatzszenarien in nahezu jeder Branche. War der Aastra Alarm Server bislang vor allem für den Healthcare-Sektor konzipiert, kann er mit Version 2 auch zur Überwachung und Alarmierung in der Industrie, im Einzelhandel, in Schulen oder Behörden eingesetzt werden. Er überwacht angeschlossene Sensoren, wandelt eingehende Signale um, protokolliert sie und leitet sie entsprechend der eingestellten Vorgaben gezielt an ein Kommunikationssystem weiter. Alarme können dabei in akuten Notsituationen manuell per Tastendruck oder aber vollautomatisch im Rahmen von Maschine-to-Maschine (M2M)-Kommunikation ausgelöst werden. Der Alarm Server wird an einen Aastra Kommunikationsserver angeschlossen und lässt sich dank offener Standards in bereits vorhandene Infrastrukturen integrieren. Er unterstützt die gängigen Schnittstellen unter anderem für Bewegungsmelder, Kontakte, Taster, Schwesternrufsysteme, Brandmelder und Öffner.

 

Einsatzszenario Produktion: Hier wird der Alarm Server an die Leittechnik angeschlossen, beispielsweise zur Überwachung von Fertigungsstraßen. Fällt ein Fließband aus, wandelt der Aastra Alarm Server die entsprechenden Signale automatisch um und gibt einen im Vorfeld definierten Eskalationsplan an den angeschlossenen Kommunikationsserver weiter. Dieser informiert per Telefon, Mail oder SMS die Mitarbeiter des Unternehmens, die am schnellsten und besten handeln können. Je nach Einstellungen am Alarm Server werden Einzelpersonen oder ganze Gruppen informiert. Im Rahmen eines mehrstufigen Eskalationsplans können darüber hinaus nacheinander mehrere Personenkreise kontaktiert werden, beispielsweise wenn nach einigen Minuten noch niemand den Alarm quittiert hat. Erst wenn einer der Mitarbeiter sich meldet, wird der Eskalationsplan zurückgesetzt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.07.2013

BPA Gruppe übernimmt Rakupack B.V.

 

Die BPA Gruppe zum 20. Juni 2013 die Aktivitäten der Racupack B.V. in NL-Culemborg übernommen. Racupack hat sich in 25 Jahren einen Namen als Hersteller von Wrap-around- und Kartoniermaschinen im Food- und Nonfood-Markt gemacht. Die Erfahrung und das Wissen von Racupack und das mehr als 30-jährige Know-How von BluePrint Automation im Bereich der Handhabung und Beladung flexibler Verpackungen in Kartons und Kisten ergänzen sich in idealer Weise. Racupack wird seine Aktivitäten unter dem Namen BPA Racupack BV fortsetzen. Die Übernahme versetzt die BPA Gruppe in die Lage, den bestehenden und neuen Kunden ein breiteres Produktspektrum sowie komplette, schlüsselfertige Verpackungslösungen aus einer Hand anzubieten.

 

BluePrint Automation selbst wurde 1980 von Bob Prakken gegründet und ist heute mit seinen innovativen Lösungen für die Verpackungsautomatisierung weltweit führend.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.07.2013

Ardagh: Malibu-Flasche mit neuem Look

 

Ardagh hat bei der Entwicklung der neu gestalteten Malibu-Kultflasche mitgewirkt und ihr dabei ein zeitgemäßes, moderneres Feeling verliehen. Die neue Flasche trifft dazu noch den ökologischen Nerv, da sie höchste Maßstäbe bei der Gewichtsreduzierung dieses Flaschenmodells setzt. Ardaghs Produktentwicklungsteam nutzte fortschrittliche Gestaltungstechnologien, um die im Blas-Blas-Verfahren hergestellte 70-cl-Flasche mit 450 g und die 75-cl-Flasche mit 455 g zur leichtesten ihrer Klasse zu machen und gleichzeitig alle Designmerkmale der Flasche beizubehalten.

 

Ein neues durchsichtiges Fenster am Boden der Flasche maximiert die Regalwirkung, da es den frischen, klaren Esprit zur Geltung bringt und die Energie und Wärme von Malibu auf äußerst zeitgemäße Weise zum Leben erweckt.

 

„Wir haben alles verfeinert – das Logo, das Symbol, die Schrift – und die Flaschenform selbst. Die neue Flasche ist schlanker, und der Hals ist höher angesetzt, was ihr ein unverwechselbares, modernes Feeling gibt, das jeden anspricht – und den einzigartigen Charakter von Malibu betont“, so Anna Kamjou, Global Director Design Strategy bei The Absolut Company.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.07.2013

ID Award-Vergabe auf der Euro ID 2013 Fachmesse

 

Der renommierte ID Award wird auf der diesjährigen Euro ID Fachmesse, die vom 05.-07.11.2013 in Frankfurt am Main stattfindet, im Rahmen eines exklusiven Gala Dinners am 05.11.2013 vergeben. Die Auszeichnung prämiert herausragende Innovationen und unterstreicht die zunehmende und branchenübergreifende Bedeutung der Technologien zur Identifikation von Personen und Objekten.

 

Bewerbungen können bis 16.08.2013 zu vier verschiedenen Themengebieten eingereicht werden: RFID Technologien und Anwendungen; Optische Identifikation; Sichere Identität und Innovatives Unternehmen. Die Auswahl der Gewinner erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, die sich aus Entscheidungsträgern der Branche zusammensetzt.

 

Die Award-Gewinner erhalten eine Präsentationsfläche auf der Euro ID 2013 und die Möglichkeit, ihr Projekt in einem 20-minütigen Vortrag auf dem Messeforum vorzustellen. Darüber hinaus stellen die Gewinner sich und ihre Innovationen auf der Homepage der Fachmesse detailliert vor. Alle Bewerber erhalten zwei kostenfreie Dauerkarten zur Euro ID 2013 und präsentieren ihre Einreichungen in einer Posterausstellung in der Messehalle.

 

Weitere Informationen zum ID Award unter:

http://www.euro-id-messe.de/highlights

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.07.2013

Hawo erneut als innovativer Mittelständler ausgezeichnet

 

Am 5. Juli 2013 kam es in der Bundeshauptstadt Berlin zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art: Die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands trafen sich zur Preisverleihung. Sie erhielten in der Axel-Springer- Passage von Mentor Ranga Yogeshwar das Innovationssiegel „Top 100“. Der Innovationspreis der Compamedia GmbH wird bereits im 20. Jahr verliehen.

 

Die Hawo GmbH aus Mosbach und Obrigheim war mit von der Partie. Sie gehört zum dritten Mal in Folge zu den Ausgezeichneten. Die Hawo GmbH ist weltweit führender Hersteller von Verpackungssystemen für das Gesundheitswesen und der Industrie und zählt bereits zum dritten Mal in Folge zu den Top- Innovatoren des deutschen Mittelstands.

 

Geschafft haben das die Baden-Württemberger vor allem durch ihr Innovationsmarketing. „Innovation bemisst sich für uns nicht am technisch Machbaren, sondern am Mehrwert für den Anwender. Wir möchten die Kunden direkt von der Notwendigkeit unserer Produkte überzeugen und für jeden das Richtige finden“, sagt Geschäftsführer Christian Wolf.

 

Auch wenn Innovationen bei den Verpackungsspezialisten in erster Linie „Chefsache“ sind, schätzt man die Ideen der 66 Beschäftigten sehr. „Für die Impulse der Mitarbeiter sind wir sehr dankbar“, erklärt Seniorchef Hans Wolf. Im Jahr bringt jeder Mitarbeiter durchschnittlich 10 Vorschläge ein, davon werden die Meisten verwirklicht. Auch ein besonderer Umgang mit Kunden gilt bei Hawo als belohnenswerte Kreativleistung und wird honoriert.

 

Damit Synergien optimal genutzt werden können, sind regelmäßiger Austausch der Abteilungen Verkauf, Service und Produktion die Grundlage für Verbesserungsvorschläge. Die neuen Hawovac Vakuum Impulsschweißmaschinen sind ein Beispiel für die Innovationsleistung von Hawo. Diese Maschinen verfügen über viele Eigenschaften, mit denen das Vakuumieren, Begasen und Verschweißen von thermoplastischen Folien nutzerfreundlich, sicher und einfach gestaltet werden kann.

 

Hawovac Vakuum Impulsschweißmaschinen können bis 800 mm Schweißbreite geliefert werden. Selbst strengste Prozessvorgaben in der medizinischen Industrie und Pharmaindustrie werden erfüllt. Das Gehäuse ist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und für den Einsatz in Reinräumen der Luftreinheitsklasse 6 geeignet. Der Schweißprozess kann reproduzierbar und damit validierbar betrieben werden.

 

Auch für die Dokumentation des Prozesses bietet Hawo verschiedene Möglichkeiten an. Die Aufzeichnung des Prozesses kann über das Dokumentationssystem HT 180 PT USB via USB Stick oder das Seal Com Touchscreen Modul erfolgen. Zusätzlich bietet das Seal Com Touchscreen Modul eine übersichtliche Darstellung der überwachten Prozessparameter und die Möglichkeit, kundenspezifische Funktionslisten zu erstellen und zu speichern.

 

Ein weiteres revolutionäres Highlight ist die Bedienung von Hawo-Geräten mit dem Intelligentscan System. Dieses System macht die Konfiguration eines Gerätes zum Kinderspiel. Alle Funktionen werden nur gescannt. Die Erstellung der kundenspezifischen Scanliste kann durch den Anwender mit der beigefügten PC Software erstellt werden.

 

Die Grundlage für die Auszeichnung ist eine wissenschaftliche Unternehmensanalyse von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Geschäftsführer Christian Wolf: „Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer engagierten Teamleistung von Geschäftsführung und Mitarbeitern und zeigt uns, dass wir die richtige Richtung eingeschlagen haben. Die Ergebnisse werden wir nun nutzen, um unser Innovationsmanagement weiter zu optimieren.“

 

Neben der Hawo GmbH erhielten weitere 102 Unternehmen in insgesamt drei Größenklassen das Qualitätssiegel „Top 100“. Darunter sind 51 nationale Marktführer und 21 Weltmarktführer, wie auch die Firma Hawo. Etwa zwei Drittel der Betriebe sind Familienunternehmen. 2012 erwirtschafteten alle Unternehmen zusammen einen Umsatz von rund 13,5 Mrd. €. Rund 10 % davon haben die Top-Innovatoren direkt in Forschung und Entwicklung reinvestiert. Bei den KMU in Deutschland allgemein waren das gerade einmal 1,4 %.

 

Entsprechend erfolgreich sind die Ausgezeichneten: 42,6 % ihres Umsatzes erzielen sie mit Produkten und Dienstleistungen, die sie erst in den vergangenen drei Jahren neu auf den Markt gebracht haben. Diese Zahl fällt bei der Vergleichsgruppe mit 8,9 % deutlich geringer aus. Die Folge: 86 der „Top 100“-Unternehmen (83,5 %) erreichten in den vergangenen drei Jahren ein Wachstum, das über dem jeweiligen Branchendurchschnitt lag – und zwar im Schnitt um knapp 15 Prozentpunkte.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.07.2013

Karl Knauer KG gewinnt den bronzenen Löwen in Cannes und den Red Dot Design Award

 

Die Serie der Auszeichnungen für die leuchtende Verpackung der Bacardi Spirituose „Bombay Sapphire“ hat einen erneuten Höhepunkt erreicht: Der bronzene Löwe in Cannes sowie der Red Dot Design Award schließen sich einer langen Reihe von renommierten Auszeichnungen an, welche der Karl Knauer KG für die Produktion und Entwicklung dieser Verpackung bereits verliehen wurden. Die erste freiverkäufliche leuchtende Verpackung überzeugte in Cannes eine internationale Jury und setzte sich gegen prominente Mitbewerber durch. „Infused with Imagination“, so der Titel des eingereichten Wettbewerbsvideos und zugleich Slogan des Gins „Bombay Sapphire“ von Bacardi, zeigen deutlich: nur große Phantasie und Ideenreichtum konnten solch eine einzigartige Verpackung schaffen.

 

Nach allen Auszeichnungen, die der leuchtende Verpackung bisher schon verliehen wurden, ist der Cannes Löwe (Kategorie: Design Lions/ Electro) die wohl größte Ehrung. Eingereicht hat den Vorschlag die englische Agentur Webb devlam, die zusammen mit der Karl Knauer KG im Auftrag von Bacardi Martini die leuchtende Verpackung entwickelt hat. Darin befindet sich ein hochwertiger Gin, der „Bombay Sapphire“. Die Verpackungshülle spiegelt hierbei in einer vorher nie da gewesenen Art und Weise die Hochwertigkeit des Inhalts wider und konnte nun nach vielen anderen Auszeichnungen auch die Jury in Cannes überzeugen.

 

Aktuell kann die Karl Knauer KG zudem bekannt geben, dass die leuchtende Verpackung den Red Dot Design Award erhalten wird. Die Verleihung findet am 18. Oktober 2013 im Konzerthaus in Berlin statt. Eine internationale Jury wählte unter rund 6.800 Einsendungen aus 43 Nationen die innovativsten und kreativsten Vorschläge aus. Der Award gilt international als Qualitätssiegel für Design-Objekte. Der Bombay Sapphire-Verpackung wird diese Auszeichnung in der Kategorie Communication Design verliehen. Nach der Ehrung im Herbst kann die Verpackung in der Siegerausstellung „Design on stage – Winners Red Dot Award: Communication Design 2013“ im Berliner Umspannwerk Alexanderplatz betrachtet werden.

 

Die Faltschachtel für die hochwertige Spirituose „Bombay Sapphire“ ist wohl die weltweit erste freiverkäufliche Verpackung mit gedruckten, aktiv leuchtenden Flächen - realisiert mit der geschützten Technologie „Hilight - printed electronics“. Durch einen intuitiven Mechanismus wird die Leuchtanimation auf der Vorderseite der Verpackung ausgelöst, sobald diese in die Hand genommen wird. Von unten nach oben beginnen die einzelnen Gestaltungselemente dabei in fünf Stufen zu leuchten. Diese Verpackung setzt neue Maßstäbe für die Präsentation einer Marke am Point of Sale und die dadurch erreichte Aufmerksamkeitsstärke. Die Funktion der Verpackung als Verkaufs- und Marketingfaktor wird durch die Bombay-Verpackung in besonderem Maße repräsentiert. Hier dient die Verpackung nicht als bloße Schutzhülle, sondern betont und steigert durch ihre Hochwertigkeit auch die Qualität des verpackten Produktes.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.07.2013

Forum Wellpappe am 25.09.2013 auf der Fachpack

 

Transportverpackungen aus Wellpappe sind aus dem modernen Supply Chain-Management nicht wegzudenken. Sie leisten einen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung im Logistikprozess – vom effizienten Verpacken in der produzierenden Industrie über die Platz sparende Lagerung und eindeutige Identifikation im Lager bis hin zur Bestückung der Regale von Supermarkt und Discounter.

 

Welche Optimierungspotenziale können mit den richtigen Verpackungen erschlossen werden? Für welche Bereiche der Lieferkette ist Wellpappe von besonderer Bedeutung? Und welchen Mehrwert bieten Verpackungen aus Wellpappe dabei konkret? Unter der Moderation des TV-Journalisten Stefan Schulze-Hausmann liefern die beteiligten Fachleute Einblicke und stellen spezifische Anforderungen sowie Lösungsansätze vor. Es diskutieren:

 

• Dr. Michael Henke, Professor für Financial Supply Management, EBS European Business School, und Research Director am Supply Management Institute (SMI)

• Marcel Hübenthal, Market Segment Manager, Henkel Paper Converting Europe

• Dr. Jan Klingele, Vorsitzender des Verbandes der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW)

• Thomas Maiwald, Quality Management Goods Packaging Development/Abteilungsleiter Verpackung, real,- SB-Warenhaus • Jürgen Otersen, Manager Logistics Operations, Mondelez Europe Services

Forum Wellpappe 2013

„Mehrwert in der Lieferkette" FachPack, 25.09.2013 11:00 bis 12:00 Uhr CongressCenter, NCC Ost Raum St. Petersburg Messe Nürnberg

 

Anmeldungen unter http://www.wellpappen-industrie.de

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

10 Jahre Ethernet Powerlink Standardization Group

 

Powerlink feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum. Vor zehn Jahren, im Juni 2003, wurde die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) gegründet. Sie wacht über die herstellerunabhängige Offenheit der Technologie und fördert ihre Verbreitung. Heute umfasst die Nutzergruppe mehr als 3.100 OEMs aus allen Bereichen der Industrieautomatisierung. Powerlink eignet sich aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften für Industrieanwendungen mit harter Echtzeit: Der Ethernet-Standard bietet minimalen Jitter und höchste Performance. Sein Kommunikationsmanagement ermöglicht Kollisionsfreiheit und kompromisslosen Determinismus.

 

Powerlink wurde im Jahr 2000 zur SPS/IPC/Drives vorgestellt und bereits im Folgejahr erstmals in Serienmaschinen verbaut. In komplexen Verpackungsmaschinen mit über 50 synchron laufenden Servomotor-Achsen hat das System von Anfang an seine Überlegenheit gegenüber allen damals gängigen Feldbussystemen bewiesen.

 

2003 wurde die Ethernet Powerlink Standardization Group gegründet und zudem das Powerlink-Protokoll um CANopen ergänzt. Für Anwender birgt dies eine Reihe von Vorteilen. Powerlink verwendet bewährte CAN open-Profile, die von unzähligen Herstellern akzeptiert und unterstützt werden.

 

Immer mehr Hersteller implementieren in ihren Produkten Powerlink, unter anderem ABB, Baumüller, B&R, Danfoss, Infranor, KEB, Lenze, Nord Drivesys-tems, Schneider Electric oder Yaskawa, um nur einige zu nennen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

Thimm Display übernimmt Hohendahl Wellkarton

 

Thimm Display mit Sitz in Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) übernimmt den Betrieb der Hohendahl Wellkarton GmbH (Essen). Ab 1. September 2013 werden die Geschäfte am Standort Essen unter der Firmierung Hohendahl Display GmbH fortgeführt. Sowohl Thimm Display als auch Hohendahl entwickeln und fertigen Displays und Dekorationen zur Verkaufsförderung von Markenartikeln im Einzelhandel. Thimm Display (246 Mitarbeiter, Jahresumsatz: 33 Millionen Euro) baut mit dem Standort in Essen seine Marktpräsenz in West- und Norddeutschland sowie in den angrenzenden Exportmärkten aus. Aktuell sind bei Hohendahl in Essen 80 Mitarbeiter tätig. Der Jahresumsatz belief sich 2012 auf 13 Millionen Euro. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 

Ingbert Schmitz, Geschäftsführer Thimm Display erklärt: „Mit diesem Schritt übernehmen wir die führende Position im Marktsegment der Displays, in dem wir auch in Zukunft großes Potenzial sehen. Zusammen mit der erst kürzlich erweiterten Produktionsfläche und Verarbeitungskapazität am Standort Wörrstadt ist diese Investition ein wichtiger Schritt in unserer langfristigen Wachstumsstrategie“. Für Kunden des Unternehmens bedeutet das einen verbesserten Service insbesondere in den westlichen und nördlichen Regionen Deutschlands sowie in den angrenzenden Exportmärkten wie Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

 

Friedrich Karl Hohendahl ist überzeugt: „Der Zusammenschluss mit Thimm ist für uns ein wichtiger Schritt in der Standortsicherung und -entwicklung. Als vorwiegend regional tätiges Unternehmen nutzen wir so die Chance, einen breiteren Markt auf nationaler und internationaler Ebene zu erschließen. Unser Standort in Essen ergänzt das Thimm-Netzwerk ideal und hat in diesem Verbund gute Zukunfts- und Wachstumsperspektiven. Ich weiß mein Lebenswerk damit in besten Händen.“

 

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm Gruppe bestätigt: „Die Firma Hohendahl ist ein gesundes, gut geführtes Unternehmen. Ihr hoch spezialisiertes Produktportfolio, die Entwicklungskompetenz, attraktive Kunden und motivierte Mitarbeiter an dem für uns strategisch günstigen Standort im Westen Deutschlands ergänzen unser Display-Segment hervorragend“.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

Schobertechnologies stellt RSM-DIGI.VS vor

 

Schobertechnologies stellt die RSM-DIGI.VS vor, speziell konzipiert für die Verarbeitung von digital bedruckten Filmen und Folien wie OPP, PE, PS und PET, Papierlaminaten und Verbundstoffen. Die Entwicklung und Produktion der ersten Schober Rotationsschneidmaschine für die Herstellung von Inmould Etiketten geht zurück auf das Jahr 1980. Dank konsequenter Weiterentwicklung gelang es der Schobertechnologies, über 40 Maschinen weltweit in über 30 Ländern zu installieren, weit mehr als ein Grund stolz zu sein.

 

Zwischenzeitlich zählt die RSM-IML weltweit zu den fortgeschrittensten und leistungsfähigsten Maschinen für die Herstellung von Inmould Etiketten.

 

Die modulare Ausführung der RSM-DIGI.VS ist ausgestattet mit den bewährten Schober Stapelsystemen. Das Rotationsschneidaggregat wurde neu konzipiert für die Verarbeitung von maximaler Druckbildgröße. Präge- und Perforationsaggregate können zu einem späteren Zeitpunkt integriert werden.

 

Die Grundausstattung der RSM-DIGI.VS beinhaltet eine „M“-Stack Stapelauslage. Zur Nachrüstung oder Optional kann ein „S“-Stack und eine einstellbare Spreizstation für verschachtelte Produkte angeboten werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen automatisierten Hochgeschwindigkeitsroboter für das Stapeln und Zählen („Spider“) anzubauen, bei welchem extreme Beschleunigungen, gepaart mit einer präzisen Ablageposition, bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 50 m/min erzielt werden.

 

Die RSM-DIGI.VS mit Spider Ablage ist so gebaut, dass verschiedene Produkte mit dem gleichen Druckbild gestapelt werden können, egal ob es sich um eine Verschachtelung der Druckbilder oder um eine Kombination von sehr langen/großen und kleinen Produkten mit unterschiedlichen Abmessungen handelt.

 

Produktbezogene Pick & Place Platten sorgen für Flexibilität, kurze Rüstzeiten und gewährleisten, dass die Anlage verschiedene Produkttypen und Formen sicher und mit synchronisierter Geschwindigkeit aufnimmt sowie nonstop in einen dualen Stapelkasten aufstapelt. Ein 100%iges Prüfungssystem mit Ausschleusvorrichtung für Makulatur ist ebenfalls verfügbar.

 

Die zuletzt weiterentwickelte RSM-DIGI.VS ist aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften geeignet den steigenden Marktanforderungen und zukünftigen Herausforderungen nachzukommen.

 

Hochpräzise und registergenaue Verarbeitung, auch bei Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 100 m/min, können durch den Einsatz von modernster Antriebstechnologien und kontinuierlich rotierenden Schneidwerkzeugen erreicht werden. Extrem kurze Rüstzeiten mit minimaler Abfallquote, kostengünstige Schneidtechnologie mit erhöhter Laufleistung durch den Einsatz von einer genauen Verschleißkompensation der Schneide sind weitere Vorteile dieser Verarbeitungstechnologie.

 

Das über Jahrzehnte erarbeite Fachwissen der Schobertechnologies Ingenieure gilt als ein bedeutender Baustein für die Entwicklung vibrationsarmer Produktionsanlagen, Garant für eine sichere und geräuscharme Produktion.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

Brammer feiert Richtfest für neue Zentrale in Karlsruhe

 

Das neue Headquarter Deutschland des technischen Händlers Brammer in der Karlsruher Nordstadt nimmt konkrete Formen an. Der Experte für Wartung, Instandhaltung und Reparatur (MRO) feierte kürzlich das Richtfest des 12 Millionen Euro teuren Projekts. 5.600 Quadratmeter Nutz- und Arbeitsfläche sowie insgesamt 90 Stellplätze in Tiefgarage und Außenbereich stehen den Brammer-Mitarbeitern nach Fertigstellung der neuen Zentrale im Herbst zur Verfügung.

 

Jochen Diehm, Geschäftsführer der Brammer Deutschland GmbH, hob während des Richtfests, bei dem u. a. auch die Karlsruher Bürgermeisterin Margret Mergen anwesend war, die Intention des Bauprojekts hervor: „Der Neubau ist eine logische Konsequenz aus dem steten Wachstum des Unternehmens. Interne Anforderungen an Prozessoptimierungen in den Zentralbereichen sowie der Anspruch, unseren Kunden noch mehr Flexibilität, Schnelligkeit, Service und Unterstützung zukommen zu lassen, sind wichtige Gründe für das Projekt.“ Hinzu kommt, dass das neue Headquarter Raum für insgesamt rund 100 Arbeitsplätze schafft.

 

Brammer ist führender technischer Händler in Europa mit über 350 Standorten in 16 Ländern. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Sortiment und Mehrwertdienstleistungen für Wartung, Reparatur und Instandhaltung an. Es unterstützt Firmen aus den Branchen Versorgung, Pharma, Food & Drink und Fördertechnik sowie aus der Verpackungs- und Zellstoffpapier-Industrie mit Dienstleistungen wie Prozessoptimierungen und Energy Saving-Maßnahmen. Zu Brammers Kunden zählen beispielsweise Rexam, BMW und Bosch. 2012 erwirtschaftete die Brammer Group 786,7 Millionen Gesamtumsatz.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

Ro-ber zieht positive Bilanz nach Informations- und Arbeitstagung

 

„Materialfluss-Automation mit Robotern: Letzter Stand“ … so lautete das Motto einer Informations- und Arbeitstagung, die die Firma Ro-ber Industrieroboter GmbH im Rahmen ihres 30-jährigen Firmenjubiläums zusammen mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) am Firmensitz in Kamen Ende Juni diesen Jahres veranstaltete.

 

Weit über 100 Teilnehmer erlebten eine gelungene Mischung aus Vortragsprogramm und praktischer Vorführung und erhielten einen hochaktuellen Überblick über den Stand der Automatisierung im Materialfluss und der Distribution. In mehreren Vortragsreihen wurden Themen der Lager- und Handhabungstechnik, der auftragsbezogenen Kommissionierung und der Systemsteuerung und Lagerverwaltungssoftware behandelt.

 

Überaus lebhafte Diskussionen lösten zwei Beiträge zur allgemeinen Problematik der Projektabwicklung und der Realisierung aus. Aufbauend auf jahrzehntelange Erfahrung in der Projektrealisierung lieferte Johann Löttner, Verwaltungsratsmitglied der Swisslog AG, einen humorigen, aber sachlich bestens fundierten Überblick darüber, welche Faktoren mit „Sicherheit“ einen Projekterfolg torpedieren.

 

Hans-Günter Trockels, Geschäftsführer der Kuchenmeister GmbH, ließ die Teilnehmer in anschaulicher Weise miterleben, welche Hürden und völlig unerwartete Probleme Investoren in Deutschland zu überwinden haben.

 

Im praktischen Teil der Veranstaltung wurden den Teilnehmern alle wesentlichen Automatisierungsschritte vorgeführt, die im Materialfluss zu lösen sind. Dazu gehörten verschiedene Varianten der Auftragspalettenbildung, die gezielte Depalettierung von unterschiedlichen Produkten und Verpackungsformen sowie das Aufpuffern und Sortieren großer Kartonmengen im Rahmen der physischen Distribution.

 

Die beachtliche positive Resonanz auf die Veranstaltung belegt, dass nicht nur brandaktuelle Themen behandelt wurden, sondern auch, dass mit der Mischung aus praktischen und theoretischen Beiträgen das technisch derzeitig Erreichte wie das zukünftig Mögliche bestens veranschaulicht wurde. Die Diskussionen und Fachgespräche der Teilnehmer aus verschiedensten Firmen und allen Technologierichtungen rundeten den wertvollen Informationsaustausch im Rahmen der Veranstaltung ab.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.07.2013

Thyssen Krupp setzt auf Prozesse zur Herstellung von Biopolymeren

 

In Leuna wurde am 15.8.2013 die europaweit erste Mehrzweck-Fermentationsanlage zur kontinuierlichen Produktion biobasierter Chemikalien eingeweiht. Mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro baut Thyssen Krupp damit seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich biotechnologisch hergestellter Chemikalien auf Basis nachwachsender Rohstoffe weiter aus. Diese Chemikalien dienen unter anderem als Ausgangstoff für biologisch abbaubare Kunststoffe wie Polymilchsäure (PLA) oder Polybutylsuccinat (PBS).

 

Biokunststoffe eignen sich hervorragend für die Verarbeitung zu Verpackungsmaterialien, Folien oder Textilien. Rund 4,5 Millionen Tonnen Polyethylen (PET) sollen in den kommenden Jahren jährlich durch Biokunststoffe ersetzt werden. Umweltschutz und ein schonenderer Umgang mit Ressourcen stehen hierbei im Vordergrund.

 

Dr. Heinrich Hiesinger, Thyssen Krupp Vorstandschef, sieht erhebliche Marktpotenziale: „Die moderne Biotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. In fast allen Bereichen des Alltagslebens spielen biotechnologische Verfahren, Produkte und Dienstleistungen eine Rolle – zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Medikamente, Pflanzensorten, bei Waschmittel oder Kosmetika. Die industriell genutzte Biotechnologie ist Teil unserer Wachstumsstrategie. Thyssen Krupp verfügt hier über umfassendes Know-how – von der Grundlagenforschung bis zum Betrieb von Versuchsanlagen im industriellen Maßstab.“

 

Staatssekretär Marco Tullner, aus dem Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, sieht in der Investition eine weitere Stärkung des Chemiestandorts Leuna: „Sachsen-Anhalt hat sich zu einem innovativen Wirtschaftsstandort entwickelt. Qualifizierte Arbeitskräfte, attraktive Gewerbe- und Industrieflächen und eine gut ausgebaute Infrastruktur bieten optimale Rahmenbedingungen – auch für die Industrie. Die Ansiedlung von ThyssenKrupp in Leuna macht deutlich, dass wir uns hier klare Standortvorteile für Zukunftstechnologien erarbeitet haben.“

 

In fünfjähriger Arbeit hatte ein interdisziplinäres Team aus Ingenieuren und Wissenschaftlern der Anlagenbausparte von Thyssen Krupp ein lizenzfähiges Verfahren zur Herstellung von Milchsäure entwickelt. Der Umzug des Technikums zur Erforschung biotechnologisch hergestellter Chemikalien erfolgte im August 2012 von Leipzig nach Leuna. Mit der heute eingeweihten Mehrzweck-Fermentationsanlage ist Thyssen Krupp in der Lage, seine im Labor entwickelten Fermentations- und Aufbereitungsverfahren im industriellen Maßstab zu testen: Mehr als 1.000 Tonnen Biochemikalien wie zum Beispiel Milchsäure oder Bernsteinsäure können hier nun pro Jahr produziert werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2013

Schubert kauft MSC Tuttlingen

 

Die Gerhard Schubert GmbH, Crailsheim, Hersteller hochflexibler Verpackungs- und Abfüllmaschinen, sowie Thermoform-, Füll- und Verschließmaschinen, übernimmt die gesamten Anteile an der MSC Tuttlingen GmbH.

 

Parallel zum Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der MSC Gruppe durch die Avnet, Inc (Phoenix, USA) haben sich die Gesellschafter der MSC Tuttlingen GmbH darüber geeinigt, dass Schubert seine bisherige Minderheitsbeteiligung an der MSC Tuttlingen GmbH auf 100% aufstockt.

 

Die Übernahme der MSC Tuttlingen durch Schubert soll zeitgleich mit dem Einstieg der Avnet, Inc. bei der MSC Gruppe erfolgen, der unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung steht, welche zum Ende des 3. Quartals 2013 erwartet wird.

 

Aus der bisherigen MSC Tuttlingen GmbH wird die Schubert System Elektronik GmbH. Auch unter der neuen Firmierung behält die Firma ihre Positionierung am Markt als innovativer Lösungsgestalter industrieller Elektroniksysteme bei.

Ziel ist es, die bereits sehr gut eingeführten Marken Prime Cube® (Industrie PCs) und BK Mikro® (Werkzeugüberwachung) weiter auszubauen und neue Kunden im Bereich „Kundenspezifische Entwicklung“ zu gewinnen.

 

Bis Ende 2015 wird im „Take off“ Gewerbepark in Neuhausen bei Tuttlingen ein neues Firmengebäude gebaut und bezogen, das die Basis der zukünftigen Expansion sein wird. Schubert ist seit Gründung der MSC Tuttlingen im Jahr 2001 Gesellschafter und Großkunde. Die komplette Übernahme wurde der Belegschaft in einer Informationsveranstaltung am 8. Juli 2013 vorgestellt und sehr positiv aufgenommen, teilte das Unternehmen mit.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2013

Markt für Verpackungen verzeichnet 2012 leichten Umsatzrückgang

 

Die deutschen Verpackungshersteller haben im Jahr 2012 einen leichten Umsatzrückgang erlitten und einen Gesamtumsatz von 31,8 Mrd. EUR erwirtschaftet. Wie der Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Verpackungshersteller (GADV) mitteilt, ging der Umsatz mit Packmitteln im Jahr 2012 um 1,1 Prozent zurück. Die Produktionsmenge sank um 2,4 Prozent auf 19,4 Millionen Tonnen.

 

Wie in den Jahren zuvor waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit einem Anteil von 48 Prozent mengenmäßig die größte Packmittelfraktion. Beim Umsatz sind nach wie vor die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 41 Prozent am Verpackungsmarkt führend.

 

Die Produktion ging bei allen Verpackungsmaterialien zurück. Den stärksten Rückgang verzeichnen Glasverpackungen (minus 3,4 Prozent), gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (minus 2,6 Prozent), Kunststoffen (minus 1,8 Prozent) und Metallverpackungen (minus 0,6 Prozent). Umsatzbezogen verzeichnen Metallverpackungen den stärksten Rückgang (minus 3,4 Prozent). Der Umsatz von Glasverpackungen ging um 2,4 Prozent zurück, von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton um 0,5 Prozent und von Kunststoffen um 0,4 Prozent.

 

Wichtige Themen für die Verpackungshersteller sind weiterhin die Rohstoffpreisentwicklung sowie die Auswirkungen der Energiewende auf die gesamte Verpackungsindustrie, die derzeit noch nicht absehbar sind. Dennoch blicken die Verpackungshersteller vorsichtig optimistisch in die Zukunft. „Verpackungen leisten einen entscheidenden Beitrag, um die wertvollen Füllgüter lange haltbar zu machen und sicher zum Verbraucher zu transportieren“, stellt BV Glas-Hauptgeschäftsführer Dr. Johann Overath klar. „Dies gilt gleichermaßen für Verpackungen für Lebensmittel und Getränke wie auch für chemisch technische Verpackungen, die im besonderen Maße geeignet sind, nicht nur das Füllgut vor der Umwelt, sondern auch die Umwelt vor dem Füllgut zu schützen.“ Dr. Johann Overath macht vor dem Hintergrund der Initiative „Save Food“, die u.a. von den im GADV organisierten Verbänden getragen wird, noch einmal deutlich: „Verpackungen wirken damit der Verschwendung von Lebensmitteln entgegen. Dies ist ein Thema, das aktuell nicht nur in Deutschland im Fokus steht.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2013

Noch keine Einigung zwischen Epal und UIC-Arbeitsgruppe

 

Die European Pallet Association e.V. (Epal) und die UIC-Arbeitsgruppe „Fragen der Palettierung“ UIC-AG) haben am 09.07.2013 über Möglichkeiten zur gemeinsamen Fortsetzung des einheitlichen Europaletten-Tauschpools beraten. An der Sitzung nahm auch ein Vertreter der DB Intermodal Services GmbH (DB IS) teil. Epal unterbreitete der UIC-AG zunächst Vorschläge zur Beilegung des Konfliktes hinsichtlich der künftigen Kennzeichnung.

 

Zu diesem Zweck bot Epal an, die im Markt bekannte Kennzeichnung mit „Epal im Oval“ und „EUR im Oval“ künftig in allen Ländern einzuführen, um so zu einer einheitlichen Palettenkennzeichnung gemäß dem Wunsch der UIC-AG zu gelangen. Dies lehnte die UIC-AG ab.

 

Daraufhin bot Epal an, dass künftig nur noch zwei Kombinationen von Marken verwendet werden sollen. Auf dem linken Eckklotz würden danach entweder die Marken „Epal im Oval“ oder „UIC“ eingebrannt, auf dem rechten Eckklotz einheitlich die Marke „EUR im Oval“. Hiermit wäre dem Wunsch der UIC-AG zur Reduzierung der unterschiedlichen Kennzeichnungs-Kombinationen entsprochen worden.

 

Die UIC-AG hat auch diesen Kompromissvorschlag der Epal abgelehnt und stattdessen an der Forderung zur einheitlichen Kennzeichnung mit den Marken „UIC“ und „EUR im Oval“ festgehalten. Da ein vollständiger Verzicht auf die Marke „Epal im Oval“ für die Epal aus Gründen des Nachweises der eigenständigen und hochwertigen Qualitätssicherung nicht in Betracht kommt, war eine Einigung zur Frage der künftigen Kennzeichnung nicht möglich.

 

Epal hat daher die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung von Epal und UIC-AG vorgeschlagen, mit dem Inhalt, dass Epal-Europaletten und UIC/EUR-Europaletten künftig ohne Einschränkung tauschfähig sein werden. Dabei hat Epal bewusst den Wunsch der Verwender und Verbände zur Sicherstellung der einheitlichen Tauschfähigkeit aufgegriffen.

 

Die von Epal vorgeschlagene Erklärung lautet: „Die European Pallet Association e.V. (Epal) und die UIC-Arbeitsgruppe „Fragen der Palettierung“ (UIC-AG) werden den einheitlichen Europaletten-Tauschpool in der Zukunft fortsetzen. In dem einheitlichen Europaletten-Tauschpool sind alle qualitätsgesicherten Paletten tauschfähig, die entweder die Marke „Epal im Oval“ (Epal-Europaletten) oder die Marke „EUR im Oval“ (EUR-Europaletten) oder beide Marken tragen (bisherige Epal/EUR-Europaletten).

 

Tauschfähig sind also Epal-Europaletten mit den Einbränden Epal/Epal oder EUR-Europaletten mit dem Einbrand UIC/EUR (alternativ zu UIC auch „CD“/„Greencargo“/„ÖBB“/„MAV“ etc.). Tauschfähig sind ferner auch die bisherigen Epal/EUR-Paletten mit den Einbränden Epal/EUR.“ Den vollständigen Text der Erklärung hat Epal unterschriftsreif an die Vertreter der UIC-AG übergeben.

Die Vertreter der UIC-AG haben eine Stellungnahme zu dem Vorschlag abgelehnt und wollen zunächst die anderen Mitglieder der UIC-AG befragen. DB IS hat angekündigt, sich dieser Erklärung gegenüber positiv zu stellen.

 

Epal empfiehlt daher die Fortsetzung des Palettentausches zu den bisherigen Bedingungen, wie sie in dem Vorschlag der Epal genannt werden. Der Vorschlag der Epal fasst die von Verwendern und Verbänden durch GS-1 Germany an die UIC-AG gerichteten Forderungen im Sinne eines künftigen Tauschkodex zusammen, auf den sich die Verwender berufen können.

 

Zahlreiche Verwender aus Industrie, Handel und Logistik haben bereits angekündigt, dass sie ab dem 01.08.2013 Epal-Europaletten und UIC/EUR-Europaletten als gleichwertige Tauschpaletten einsetzen und tauschen werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2013

Beumer überarbeitet Hochleistungslagenpalettierer

 

Beumer hat seinen bewährten Hochleistungslagenpalettierer Beumer Paletpac komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert jetzt von einer noch besseren Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Der Systemanbieter verfolgt damit konsequent den hohen Anspruch, seinen Kunden in allen Belangen nachhaltige Lösungen zu bieten. Der Beumer Paletpac 2500 kommt in Hochleistungsverpackungslinien zum Einsatz, in denen besonders sensible und hochwertige Produkte schonend und effizient palettiert werden müssen.

 

Mit der Lagenpalettierer-Baureihe Beumer Paletpac liefert Beumer Hochleistungsmaschinen, die Schüttgutsäcke schonend und exakt Lage für Lage auf Paletten stapeln. Dazu gehören Produkte wie zum Beispiel Zement, Mörtel, PE-Granulate, Industriesalze oder Düngemittel, die in Papier-, PE- oder PP-Säcke abgefüllt sind. Durch die geometrische Genauigkeit bei der Lagen- und Stapelbildung werden in sich sehr stabile Sackstapel erstellt, die zur platzsparenden Lagerung auch übereinander gestapelt werden können.

 

Damit für Unternehmen der Einsatz des Beumer Paletpac noch nachhaltiger wird, hat Beumer den Lagenpalettierer Beumer Paletpac 2500 jetzt überarbeitet. Beumer konnte bei der Optimierung die Herstellkosten senken – das spürt der Anwender bei den Anschaffungskosten. Aber auch im laufenden Betrieb überzeugt die optimierte Ausführung durch geringere Verbräuche.

 

Um den Energieverbrauch des Palettierers zu optimieren, hat der Intralogistikspezialist für die Hubbewegung den Rahmen der bisherigen Version gegen vier Ketten mit Gegengewicht im neuen Beumer Paletpac getauscht. Das spart erheblich Material und dadurch auch Energie, die zuvor für die Hubbewegung aufgebracht werden musste. Die Palette wird nun hochgezogen. Bisher war dafür ein großer Antrieb in der Anlage verbaut, nun genügt ein kleiner Motor, der als Servoantrieb ausgeführt ist. Das führt zu einer weiteren Gewichtsreduktion, zu weniger Wartung und damit zu reduzierten Kosten für den Anwender. Stehen doch Wartungs- oder Reinigungsarbeiten an, hat der Maschinenbediener so auch einen direkteren Zugriff auf sämtliche Komponenten.

 

Beumer hat die Gesamtkonstruktion des Beumer Paletpac deutlich schlanker gestaltet. In der überarbeiteten Version konnten Konstrukteure etwa 2,4 Tonnen Material einsparen. Darunter fällt zum Beispiel auch der zuvor massivere Rahmen des Palettiererkopfes. Das spart Material und zudem hat der Anwender leichteren Zugang zur Maschine. Eine weitere Neuerung: Die äußeren Rahmenelemente des Ablegetischs lassen sich einklappen. Damit passt der gesamte Palettiererkopf vollständig in einen Transportcontainer. Der Palettiererkopf muss somit nicht zuvor demontiert und die Gesamtzahl der zum Kunden gesendeten Container kann reduziert werden. Das verringert Transportkosten und verkürzt die Montagezeit beim Kunden.

 

Den Palettenschlepp, der das Hubwerk automatisch nach und nach mit Leerpaletten versorgt, haben die Beumer Spezialisten ebenfalls modifiziert. Dabei wurde das Führungssystem für den Palettenschieber geändert, ein neues Seitenführungssystem eingesetzt, die Antriebsleistung angepasst und die Systembreite verringert. Der Anwender kann jetzt schnell und unkompliziert den Palettierer auf verschiedene Palettengrößen anpassen, ohne ein Werkzeug benutzen zu müssen. Mit einer Packhöhe bis 2.400 Millimeter palettiert der Beumer Paletpac Säcke auf jeder gängigen Palettengröße – einschließlich Zwischengrößen wie Paletten mit den Maßen 1.400 x 1.200 Millimeter – und in allen technisch möglichen Packmustern. Über ein Multiprogramm kann der Anwender die Parameter einfach und schnell einstellen. Der Beumer Paletpac kann mit einer Klammer-, Stab- oder der neu entwickelten Doppelbanddrehvorrichtung ausgeführt werden, die die Säcke schnell und formstabil in die geforderte Position bringt.

 

Die Beumer Group verfolgt mit diesen Neuerungen den Ansatz des Total Value of Ownership (TVO). Das heißt, das jeweilige Produkt wird in seiner Gesamtheit betrachtet und nicht nur von seiner Kostenseite. Alle Rohstoffe müssen mit Bedacht eingesetzt werden. Jede Anstrengung muss der kontinuierlichen Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs im Produktionszyklus und beim Betrieb der Anlage gelten.

 

Mit dem Beumer Paletpac 2500 können Anwender bis zu 2.500 Säcke in der Stunde palettieren. Damit werden Hersteller von Chemieprodukten, wie zum Beispiel Kunststoffgranulaten oder Düngemitteln, den steigenden Durchsatzraten gerecht, die der Markt fordert. Besonders Papier-, PE- und PP-Säcke werden einwandfrei palettiert. Aufgrund der modularen Bauweise lässt sich der Beumer Paletpac an besondere markt- und kundenspezifische Anforderungen anpassen. Die auf Paletten akkurat gestapelten Säcke können anschließend problemlos in die nachgelagerte Verpackungsanlage – zum Beispiel den Beumer Stretch Hood – gefördert werden.

 

Beumer realisiert die gesamte Prozesskette: von der Absackung, dem anschließenden Sacktransport, der Palettierung über den anschließenden Vollpalettentransport bis zur Endverpackung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.07.2013

AGVU nimmt Stellung zu BDE/bvse-Gutachten

 

Stellungnahme der AGVU zur Produktverantwortung anlässlich der Vorstellung des BDE/bvse-Gutachtens „Eigentum an Verpackungsabfällen“ - Die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e. V. (AGVU) stellt hierzu fest: Die Wirtschaft hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein wirtschaftlich leistungsfähiges effizientes Sammel- und Verwertungssystem mit hohen ökologischen Effekten etabliert. Die privaten Sammler und Verwerter sind dabei wichtige Partner, die durch Innovation und Leistungsbereitschaft zum Erfolg dieser Entwicklung entschieden beigetragen haben.

 

Grundlage dafür ist eine umfassende Produktverantwortung der Hersteller und Vertreiber. Deren Steuerungsverantwortung endet nicht mit der Organisation der Erfassung, sondern erst mit dem Nachweis des geforderten Recyclingerfolges. Alle Versuche, diese Verantwortungskette aufzubrechen, werden daher von der AGVU abgelehnt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.07.2013

Neues Prompt-Feature für Leibinger-Ink-Jet-Drucker

 

Werden Produkte in der Industrie markiert, müssen nach der ersten grundlegenden Gestaltung des Druckbilds meistens nur noch Kleinigkeiten an den Druckaufträgen geändert werden, z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum, eine LOT- oder Artikelnummer. Um bei diesen Routineveränderungen Fehler in der Bedienung zu vermeiden, hat die Paul Leibinger GmbH & Co. KG ihren Ink-Jet-Drucker Jet3 jetzt mit einem neuen Feature ausgestattet.

 

Über die neue Prompt-Funktion können ausschließlich die Felder verändert werden, die vorab vom Administrator, z.B. dem Produktionsleiter, so definiert wurden. Zur Anpassung z.B. der LOT-Nummer klicken die Mitarbeiter auf den Button „Show prompt“ und können über bedienerfreundliche Eingabemasken die erlaubten Änderungen vornehmen – auch während einer laufenden Kennzeichnung. Ein einfacher Klick auf „OK“ genügt, um den geänderten Druckjob sofort wirksam zu machen. Damit lassen sich Daten viel schneller ändern als bisher und die Prozesssicherheit wird gesteigert. Beim Laden eines neuen Jobs mit Prompt-Feldern wird vor Druckbeginn automatisch abgefragt, ob die Daten verändert werden müssen. Ein Drucken mit den Parametern des vorherigen Tages ist damit nahezu ausgeschlossen. So sind auch ungelernte Kräfte nach einer kurzen Einweisung in der Lage, den Drucker zu bedienen.

 

Unter anderem ist die Prompt-Funktion in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ein klarer Mehrgewinn: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist hier zuverlässig und binnen Sekunden an das neue Produkt angepasst. Aber auch im Bereich Extrusion und in vielen weiteren Anwendungen bringt die Prompt-Funktion große Vorteile, weil Produktcodes, Artikelnummern und andere Daten in kürzester Zeit und ohne Produktionsunterbrechung angepasst sind.

 

Die Software mit Prompt-Funktion steht ab sofort für alle Jet3-Modelle standardmäßig zur Verfügung. Bereits eingesetzte Drucker können kostenlos upgedatet werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.07.2013

Solides zweites Quartal 2013 bei Gerresheimer

 

Die Gerresheimer AG, einer der weltweit führenden Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2013 solide Zahlen erwirtschaftet. „Unsere Strategie zielt auf nachhaltiges und profitables Wachstum ab. Diese Strategie setzen wir weiterhin erfolgreich um. Im zweiten Quartal konnten insbesondere unsere medizinischen Systeme zur Verabreichung von Medikamenten wie auch unsere pharmazeutischen Kunststoffverpackungen gute Zuwachsraten verzeichnen. Unsere jüngsten Akquisitionen in Indien entwickeln sich ebenfalls sehr gut“, sagte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG.

 

Gerresheimer hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2013 (Geschäftsjahr: 1. Dezember bis 30. November) den Umsatz um 4,2 Prozent auf EUR 327,1 Mio. gesteigert. Der Anstieg des Umsatzes ist im Wesentlichen auf gute Geschäfte im Bereich Plastic Systems mit pharmazeutischen Primärverpackungen, Insulin-Pens und Inhalatoren zurückzuführen. Auch das im Dezember 2012 akquirierte indische Unternehmen Triveni, das Kunststoffverpackungen für Medikamente herstellt, trug zum Umsatzplus bei. Im Bereich Behälterglas wurden insbesondere beim Verkauf von Kosmetikverpackungen aus Glas erfreuliche Zuwachsraten verzeichnet.

 

Gerresheimer erwirtschaftete im zweiten Quartal 2013 ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) von EUR 59,8 Mio., das damit um 0,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegt. Die bereinigte operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) betrug 18,3 Prozent und notierte damit unter der Marge der Vergleichsperiode von 19,0 Prozent. Hauptgründe für den Margenrückgang waren die erwartet hohen Kosten zur Verbes-serung der Produktion der vorfüllbaren Spritzen in einem deutschen Werk sowie die im zweiten Quartal aufgetretenen Qualitätsprobleme bei der Herstellung von Glasampullen in einem mexikanischen Werk.

 

Das bereinigte Konzernergebnis betrug zum Ende des zweiten Quartals EUR 21,5 Mio., das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (EUR 21,3 Mio.) Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit EUR 0,63 genau auf Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal 2013 hat Gerresheimer Investi-tionen in Höhe von EUR 33,4 Mio. getätigt, das sind EUR 2,0 Mio. mehr als ein Jahr zuvor.

 

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet Gerresheimer unverändert ein Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 6 Prozent zu konstanten Wechsel-kursen. In Konkretisierung der Prognose für das Adjusted EBITDA geht das Unternehmen von einer Bandbreite von EUR 245 Mio. bis EUR 250 Mio. aus. Bei Erreichen der Umsatzprognose von 5 bis 6 Prozent Wachstum entspräche dies einem möglichen Korridor der Adjusted EBITDA-Marge von rund 19,0 bis 19,4 Prozent. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2013 wird im Wesentlichen aufgrund der guten Wachstumsperspektiven im Kunststoffbereich rund 9 bis 10 Prozent des währungsbereinigten Umsatzes ausmachen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

09.07.2013

Baumuller UK eröffnet neues Firmengebäude

 

Mit zünftigen bayerischen Speisen und interessanten Führungen eröffnete Baumuller UK seine neue Niederlassung in Stockport, Greater Manchester, England. Bislang war Baumuller UK, ein Mitglied der Baumüller Gruppe, als Dienstleister und Lieferant von Automatisierungssystemen in Mossley, nahe Manchester und in Coulsdon, im Großraum London, vertreten. „Mit der Verlagerung nach und der Zusammenführung von Ressourcen in Stockport, im industriell starken Norden Englands, sind wir nun noch näher an unseren Kunden“ freut sich Raaland Burke, Leiter von Baumuller UK. „So können wir im Servicefall schnell und flexibel reagieren.“ Die guten Verkehrsanbindungen der neuen Niederlassung in Stockport, mit dem nur wenige Kilometer entfernten internationalen Flughafen Manchester sowie der nahegelegenen Autobahn, gewährleisten die rasche Reaktion auf Kundenwünsche im gesamten Vereinigten Königreich.

 

Mit dem Umzug in das neue Gebäude konnte Baumuller UK außerdem sein Leistungsspektrum deutlich erhöhen und bietet jetzt etwa auch Reparaturen von Generatoren im Haus an. Durch das verbesserte Service-Angebot konnten bereits neue Kunden gewonnen und wichtige Kontakte geknüpft werden.

 

Die Präsenz im Süden bleibt indes durch Servicetechniker und Vertriebspersonal weiter erhalten, so sind die Leistungen von Baumuller UK auch im Großraum London und ganz Südengland weiterhin in gewohnter Zuverlässigkeit verfügbar und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden dort bleibt bestehen.

 

Zur Einweihung erschienen zahlreiche Kunden und Mitarbeiter aus ganz Europa sowie die Presse. Neben Führungen durch die verschiedenen Bereiche, wie etwa Motorenwickelei und Prüfstände sowie der Besichtigung der modernen Serviceflotte, stellten die Baumüller-Experten neue Komponenten des Herstellers für Antriebs- und Automatisierungslösungen vor.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

09.07.2013

Baumüller ist Partner der Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence

 

Seit Juni 2013 ist die Baumüller Nürnberg GmbH Partner der Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence, die vor zwei Jahren vom VDMA ins Leben gerufen wurde. Der Maschinen- und Anlagenbau ist in Deutschland wichtiger Innovationstreiber und gestaltet damit die Zukunft von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft entscheidend mit. Tagtäglich werden in deutschen Unternehmen nachhaltige Technologien entwickelt und optimiert. Mit der Initiative Blue Competence unterstreicht der VDMA diese wichtige Rolle des Maschinenbaus für die Schaffung moderner, energie- und ressourcensparender Lösungen. Außerdem will die Initiative belastbare Kriterien und Standards für nachhaltige Produkte und Produktionsprozesse schaffen und so für mehr Transparenz auf den Märkten sorgen.

 

Als Partner der Initiative verpflichtet sich Baumüller, nachhaltige Konzepte zu realisieren und Nachhaltigkeitsziele für den Erhalt der Umwelt, die Förderung der Wirtschaft und den Schutz der Gesellschaft zu erreichen.

 

Mit seinen Technologien für die Bereiche Elektromobilität und erneuerbare Energien sowie seinem breiten Angebot an energieeffizienten und robusten Antriebslösungen für nahezu alle Branchen das Maschinenbaus hat Baumüller bereits zahlreiche Ziele in Sachen Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung erreicht. Seit vielen Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen energieeffiziente Antriebssysteme. Ein breites Portfolio an energieeffizienten Motoren und Umrichtern bildet die Grundlage für ressourcensparende Antriebssysteme.

 

Paradebeispiel ist hier die Servopumpe des Nürnberger Herstellers, mit der zum Beispiel in Spritzgussmaschinen und Pressen signifikante Energieeinsparungen erlangt werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

09.07.2013

Loesch auf der Pack Expo 2013 in Las Vegas

 

Der deutsche Premiumhersteller Loesch Verpackungstechnik GmbH aus Altenburg bei Bamberg stellt auf der Pack Expo 2013 in Las Vegas vom 22. bis 25. September auf dem Stand S-7744, Upper South Hall, die neuesten Weiterentwicklungen seiner innovativen Systemlösungen vor. „Besonders stolz sind wir auf unser verstärkt modulares Maschinendesign. Komponenten wie beispielsweise der Folienabzug werden einmal konstruiert und durchgehend in allen Plattformen eingesetzt. Das reduziert die Kosten und vereinfacht den Service“, sagt Loeschpack-Geschäftsführer Andreas Graf, dem die Steigerung der Effizienz und die Berücksichtigung konkreter Kundenanforderungen besonders wichtig sind.

 

So hat das Unternehmen an zahlreichen Maschinentypen technische Detailverbesserungen vorgenommen und Verpackungsmaschinen für den Einsatz von biologisch abbaubarer Verpackungsfolie weiter optimiert. Die neuen Maschinen präsentieren sich zudem in zeitgemäßer Farbgestaltung, einheitlicher Verschutzung und in durchgängig identischer Maschinenhöhe. Kurz: Loeschpack wird noch moderner und funktionaler. Überzeugen Sie sich von den Entwicklungsfortschritten und sprechen Sie mit den kompetenten Experten von Loesch Verpackungstechnik GmbH auf der Pack Expo 2013 in Las Vegas. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Loeschpack steht weltweit für höchste Qualität. So garantiert die klare konstruktive Trennung von Antrieb und Verpackungsbereich den hohen Hygienestandard. Jeder Maschinenbereich ist gut zugänglich, dadurch entstehen keine Schmutznester und der Reinigungsaufwand wird minimiert. „Unsere sehr zufriedenen Kunden schätzen an unseren Maschinen die effizienten Kontrolleinrichtungen, den schnellen Formatwechsel, die einfache Störungsbeseitigung, den hohen Hygienestandard und die komfortable Wartung“, unterstreicht Vertriebsleiter Ulrich Kreimeyer.

 

Auch auf die zunehmende Nachfrage nach Verpackungsmaschinen, die biopolymere Folien verarbeiten können, reagiert Loeschpack. „Nach ausführlichen Folientests können wir unseren Kunden nun gezielt Folientypen empfehlen, die auf unseren Maschinen optimal laufen“, verspricht Ulrich Kreimeyer. Neben biopolymerer Folie kann als Inneneinschlag Aluminiumfolie, beschichtete Aluminiumfolie, kaschierte Aluminiumfolie, OPP-Folie oder aluminiumbedampfte biopolymere Folie eingesetzt werden. „Bei vielen Folientypen wird gezielt die Aromasicherheit der Produkte durch hervorragende Barriereeigenschaften stets gewährleistet – auf unseren Verpackungsmaschinen verschweißt“, betont Kreimeyer und weist darauf hin, dass für Verpackungsmaschinen früherer Baureihen Upgrade-Kits für den Einsatz von Bio-Folie zur Verfügung stehen.

 

Mit den erneuten Optimierungen seiner Verpackungsmaschinen zur Pack Expo 2013 hat Loeschpack alle Meilensteine im ambitionierten Entwicklungsprozess bis zur Interpack 2014 erfüllt. Kreimeyer: „Auf unsere kundenspezifische Systemlösungen dürfen Sie gespannt sein.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

09.07.2013

Schumacher Packaging mit dem NRW.Invest Award 2013 ausgezeichnet

 

Die Schumacher Packaging Gruppe, einer der größten familiengeführten Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe (www.schumacher-packaging.com), ist vom Land Nordrhein-Westfalen mit dem NRW.Invest Award 2013 ausgezeichnet worden. Den Award erhält Schumacher Packaging für seine Investitionen in ein neues Wellpappe-Werk im AirportPark FMO in Greven.

 

Hier errichtet das Unternehmen auf einem 110.000 qm großen Gelände eine neue Produktionsstätte mit einer Grundfläche von 30.000 qm. Die Investitionen in den ersten Bauabschnitt betragen rund 40 Millionen Euro, ein weiterer Ausbau ist bereits in Planung.

 

Mit dem hochmodernen Wellpappe-Werk wird Schumacher Packaging zunächst Arbeitsplätze für rund 100 Menschen schaffen. Der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, betonte anlässlich der Preisverleihung gestern, am 08. Juli in Düsseldorf, die wichtige Rolle von unternehmerischen Investitionen: „Sie beleben unsere Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und verstärken Innovationsimpulse in ihrer jeweiligen Branche. Damit tragen sie entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens bei. Mit dem NRW.Invest Award möchten wir die Leistungen dieser Unternehmen für den Standort NRW honorieren.“

 

Neben Schumacher Packaging wurden noch zwei weitere Unternehmen mit dem Award ausgezeichnet, der chinesische Baumaschinenhersteller XCMG Europe GmbH und der türkische Mobilfunkanbieter Turkcell Europe GmbH.

 

Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging GmbH, freut sich über die Auszeichnung: „Es ehrt uns, den NRW.Invest Award 2013 zu erhalten. Der Standort AirportPark FMO bietet uns mit seiner Nähe zur A1 und zum Flughafen Münster/Osnabrück eine optimale Infrastruktur. Beste Voraussetzungen also für den weiteren Ausbau unserer europäischen Präsenz in Märkten wie den Niederlanden, Belgien und den skandinavischen Ländern. Nicht zuletzt bedanken wir uns auch bei den örtlichen Behörden, die uns einen Baubeginn in Rekordzeit ermöglicht haben.“

 

In seiner Laudatio hieß Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Schumacher Packaging im „Land der Hidden-Champions“ willkommen: „Viele hier ansässige Unternehmen sind europa- oder sogar weltweit Marktführer. Oftmals sind diese Firmen in der Öffentlichkeit unbekannt. Dabei sind sie wahre Champions. Es freut mich sehr, dass wir nun mit der Investition von Schumacher Packaging einen weiteren Hidden-Champion in unserer Region erhalten.“

 

Langfristig plant Schumacher Packaging, rund 100 Millionen Euro in sein neues Werk in Greven zu investieren und mit 500 Beschäftigten auf einer Werksfläche von 100.000 qm zu produzieren. 80 neueingestellte Mitarbeiter, die von Januar 2014 an in Greven tätig sein sollen, werden derzeit schon am Stammsitz von Schumacher Packaging im oberfränkischen Ebersdorf geschult.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

08.07.2013

Südtiroler Milchhof Sterzing bleibt Oystar treu

 

Der Südtiroler Milchhof Sterzing hat sich erneut für Maschinen von Oystar A+F entschieden: Ab sofort sind zwei neue Verpackungslinien mit integrierter Manschetten-Applikation zur Herstellung von Joghurt-Produkten im Einsatz. Die neuen Verpackungslinien vom Typ „Setline“ verarbeiten pro Stunde bis zu 22.000 Becher. Diese werden den Anlagen über Transportbänder zugeführt und anschließend in 2er- oder 8er-Bechersets mit Manschetten versehen. Auch der Betrieb ohne Manschetten ist möglich, so dass der Milchhof Sterzing auf den Setline-Maschinen zusätzlich Einzelbecher verpacken kann. Die Formatwechsel erfolgen innerhalb kürzester Zeit.

 

Die neu gelieferten Setline-Linien enthalten wesentliche Neuerungen gegenüber der ersten Linie. Diese Neuerungen betreffen insbesondere den Produkttransport innerhalb der Anlagen sowie die Bedienergonomie im Betrieb. Darüber hinaus zeichnen sich die Anlagen durch erheblich reduzierten Umstellaufwand bei Formatwechsel aus. Ein weiteres Highlight ist der servogesteuerte Traykompensator zur Gruppierung und Positionierung von Trays und Lochsteigen.

 

Mit dem Verkauf der neuen Verpackungslinien Setline baut Oystar A+F die guten Geschäftsbeziehungen zu dem langjährigen Oystar-Kunden Milchhof Sterzing weiter aus. Der genossenschaftlich betriebene Milchhof hat bereits seit 2007 eine Linie desselben Maschinentyps sowie eine Hochleistungsbecherfüll- und Verschließmaschine von Oystar Gasti im Einsatz. Die Molkerei-Produkte des Südtiroler Milchhofs werden in ganz Italien vertrieben; im Joghurt-Markt ist das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von ca. 62 Millionen Euro einer der führenden Hersteller des Landes.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

08.07.2013

Laetus ermöglicht effizientes Serialisieren von Etiketten für Arzneimittelverpackungen

 

Um die Rückverfolgbarkeit und Authentizität von Medikamenten und medizinischen Produkten von der Herstellung bis zur Auslieferung zu gewährleisten, müssen die zugehörigen Identifikationsdaten auf jeder einzelnen Verkaufseinheit aufgebracht werden. Die Serialisierung der entsprechenden Verpackungskomponenten (Faltschachteln, Kartons, Etiketten) kann entweder „inline“ in der Verpackungslinie erfolgen oder „offline“, vom eigentlichen Verpackungsprozess getrennt.

 

Mit der MV-220 von Laetus steht dem Markt ein Offline-System zum automatischen Bedrucken und Serialisieren von Etiketten durch diverse Drucktechniken zur Verfügung. Das Serialisieren der Etiketten außerhalb der Verpackungslinie bietet zahlreiche Vorteile. Zum einen lassen sich Verpackungsaufträge flexibler und zeitlich unabhängig bearbeiten. Eine Maschine kann an unterschiedlichen Tagen für verschiedene Linien produzieren. Durch den Offline-Betrieb kann auf die Integration einer Serialisierungslösung in jede einzelne Verpackungslinie verzichtet werden. Damit bietet die MV-220 eine platzsparende und wirtschaftlich interessante Lösung für alle Mark & Verify-Aufgaben.

 

Beim Markieren und Verifizieren vorbedruckter oder leerer Etiketten werden Maschine, Drucker und Kontrollkamera benutzerfreundlich von einem zentralen Panel gesteuert. Das Grundmodell der MV-220 ist auf das Bedrucken der Etikettenvorderseite ausgelegt; erweitert durch eine zusätzliche Druck-Einheit, können auch die Rückseiten von Etiketten nummeriert werden. Mit einer Leistung von bis zu zehn Etiketten pro Sekunde, abhängig von der gewählten Drucktechnik, lassen sich alle Arten von Etiketten auf Rollen (auch Leporello-Etiketten) mit einem maximalen Durchmesser von 400 Millimetern und einer maximalen Breite von 120 Millimetern bedrucken. Dabei werden fehlerhafte Etiketten automatisch erkannt und ohne Maschinenstopp aussortiert.

 

Mit ihrer umfassenden technischen Ausstattung und ihren kompakten Maßen ist die MV-220 eine hervorragende Lösung für Mark & Verify-Anforderungen an die Etiketten-Serialisierung. Dabei sorgt die integrierte S-TTS Software von Laetus für den sicheren Datenaustausch mit der übergeordneten Track & Trace-Systemlösung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.07.2013

Uhlmann: Besucherrekord bei den Pharmazing Days

 

Drei Tage Pharmakompetenz, 31 internationale Mitaussteller, 15 Vorträge, 10 Eventbereiche, 5 Uhlmann-Linien live: Das waren die beeindruckenden Eckdaten der fünften Uhlmann-Hausmesse, die vom 18. bis 20. Juni in Laupheim stattfand. Die Messe trug in diesem Jahr den Titel „Pharmazing Days 2013“ – und was die rund 700 Kunden und Interessenten aus 70 Ländern erwartete, war in mehrfacher Hinsicht „amazing“: Das Wetter zeigte sich in bester Sommerlaune – und Uhlmann hatte für die drei Messetage einen spannenden Cocktail aus Kongress, Ausstellung und Event konzipiert.

 

Die Besucher erlebten alle Aspekte zukunftsweisender Verpackungstechnologie und informierten sich im persönlichen Gespräch mit Vertretern von Uhlmann und den 31 Mitausstellern über Trends und Neuheiten beim pharmazeutischen Verpacken. Im Messezelt waren auch alle Mitglieder der Excellence United, der Allianz führender Spezialmaschinenbauer für die Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie. Uhlmann selbst zeigte auf den Pharmazing Days 2013 das umfassendste Produkt- und Leistungsportfolio der Unternehmensgeschichte und präsentierte die komplette Linienkompetenz aus einer Hand. Ein ausführlicher Bericht über die gezeigten Neuheiten erscheint in der nächsten PackReport-Ausgabe 7/8.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.07.2013

Schütz startet Kooperation mit All-Emballage

 

Schütz Nordic mit Sitz in Kongsvinger / Norwegen und der schwedische Rekonditionierer All-Emballage arbeiten im Rahmen einer Partnerschaft ab sofort zusammen. Mit diesem neuen Joint Venture stärken wir insbesondere im IBC-Geschäft und in der Rekonditionierung unsere Position als Marktführer unter den Anbietern industrieller Verpackungslösungen in den nordischen Ländern.

 

Die nordischen Länder deckten wir im Bereich Rückholung und Rekonditionierung von Schütz IBCs bislang komplett über Schütz Nordic am Standort Kongsvinger ab, rund 100 Kilometer nordöstlich von Oslo. Das Werk wurde im August 2011 auf einem größeren Areal wiedereröffnet – inklusive Modernisierung und neuer Produktionstechnik.

 

All-Emballage aus dem schwedischen Haninge, nahe Stockholm, wurde 1940 gegründet und begann mit der Wiederverwertung von Stahlfässern sowie Kanistern. Im Jahr 2000 übernahm Jonas Esping das Unternehmen und spezialisierte sich auf die Rekonditionierung von IBCs. Inzwischen zählt die Firma im nordischen Raum zu den Größten der Branche.

 

Ab sofort sorgen nun beide Unternehmen gemeinsam für die Wiederaufbereitung gebrauchter Container. Wir erweitern damit auch unser Serviceangebot und bieten zusätzlich zur klassischen Rekonditionierung und dem Innenbehälteraustausch nun ebenfalls Wasch- und weitere Entsorgungsdienstleistungen an. Zusammen mit Schütz wird All-Emballage auch in Schweden den Service rund um das IBC-Portfolio ergänzen und verbessern – ein weiterer Vorteil für Kunden und Abgeber leerer Container.

 

Mit dem Joint Venture stellen wir uns in Skandinavien logistisch neu auf: Die spezielle Geographie mit zahlreichen Inseln, Fjorden und Gebirgsmassiven birgt schließlich besondere Herausforderungen an den Gütertransport. Wir garantieren mit unserem neuen Partner auch in Zukunft die schnelle Abholung und Aufbereitung gebrauchter Container. Verkürzte Transportwege sind zudem kostensparend und sorgen für weniger CO2-Emissionen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.07.2013

Unternehmensgruppe Weber Maschinenbau und Mitarbeiter spenden für Flutopfer

 

Die Mitarbeiter der Weber Maschinenbau GmbH an den Standorten Breidenbach, Neubrandenburg und Groß Nemerow und das Unternehmen selbst spenden insgesamt mehr als 16.000,00 Euro zugunsten der Hochwasseropfer an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). „Die Bilder haben uns alle sehr bewegt: Ortschaften, in denen das Wasser bis zu den Hausdächern steht, Menschen, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben und Retter, die ihr Bestes geben, um gegen die Fluten zu kämpfen und den Opfern zu helfen“, sagt Mathias Dülfer, Geschäftsführer.

 

Es entstand spontan der Wunsch zu helfen. Schnell entschloss sich das Unternehmen, 10.000,00 Euro zur Verfügung zu stellen. Auch die Mitarbeiter wollten durch ihre persönlichen Spenden das Engagement des Unternehmens unterstützen. Sie sammelten an den Standorten Breidenbach, Neubrandenburg und Groß Nemerow 6.135,00 Euro, so dass insgesamt 16.135,00 Euro für die Soforthilfe und den Wiederaufbau auf das Konto des DRK überwiesen werden konnten. Mathias Dülfer: „Wir sind stolz auf das soziale Engagement unserer Mitarbeiter. Und wir wünschen uns, dass die Spenden dazu beitragen, den Opfern neue Hoffnung zu geben und ihnen beim Wiederaufbau ihrer Existenz zu helfen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.07.2013

Alwin J. Kolb erhält Bundesverdienstkreuz Erster Klasse

 

Bundespräsident Joachim Gauck hat Alwin J. Kolb das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der Buxheimer Unternehmer Alwin J. Kolb ist in der Fürstbischöflichen Residenz zu Augsburg von Staatsminister Thomas Kreuzer ausgezeichnet worden. Alwin J. Kolb ist geschäftsführender Gesellschafter der Kolb Unternehmensgruppe. Die Hans Kolb Wellpappe GmbH & Co. KG wurde von seinem Vater im Juli 1933 in Memmingen gegründet.

 

„Unter seiner Führung entwickelte sich die Firma von 100 Mitarbeitern im Jahr 1960 zu einem der führenden Unternehmen der Wellpappe-Verpackungsbranche in Süddeutschland mit heute über 850 Mitarbeitern an drei Produktionsstandorten in Memmingen, Buxheim und Haiterbach im Schwarzwald“, heißt es in der Laudatio. Diese Standorte werden ergänzt durch die Hans Kolb Papier GmbH & Co. KG in Kaufbeuren, die das benötigte Rohpapier auf Recyclingbasis zur Herstellung der Wellpappe produziert.

 

Alwin J. Kolb habe durch seine Innovationsfreude, seinen konsequenten Anspruch an Qualität und seine Aufgeschlossenheit gegenüber technologischem Fortschritt herausragende unternehmerische Verdienste vollbracht. Wie Kreuzer in der Laudatio fortführte, erbrachte Kolb „nicht nur eine für die Wirtschaftsregion Unterallgäu bedeutsame unternehmerische Leistung, er setzte sich auch als einer der fünf Gründungsgesellschafter besonders für den Allgäu Airport ein und trug auf diese Weise zur Stärkung der Mobilität des ländlichen Raumes Allgäu bei“.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.07.2013

Baumer HHS legt Grundstein für den neuen Unternehmenssitz in Krefeld

 

Unter dem Motto ‚Let’s stick together’ hat die Baumer HHS GmbH heute im Rahmen einer Feierstunde den Grundstein für ihren neuen Unternehmenssitz in Krefeld-Uerdingen gelegt. Voraussichtlich ab Ende Januar 2014 werden von hier aus mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter einem Dach die globalen Aktivitäten des Unternehmens steuern. In Anwesenheit von Eckart Preen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld, und anderer Gäste versenkte Baumer HHS-Geschäftsführer Detlef Engling im Fundament des neuen Gebäudes auf der Adolf-Dembach-Strasse symbolisch einen Edelstahlzylinder gefüllt mit Talismännern. Die neuen Geschäftsräume des Spezialisten für Leimauftrags-, Qualitätssicherungs- und Kamera-Kontrollsysteme entstehen nur wenige hundert Meter entfernt von der derzeitigen Unternehmenszentrale, die schon seit 1999 ebenfalls auf der Adolf-Dembach-Strasse angesiedelt war.

 

„Baumer HHS hat sich seit der Gründung im Jahre 1986 in aller Welt sehr dynamisch entwickelt. Um das weitere Wachstum unseres Unternehmens bestmöglich zu unterstützen, haben wir unser neues Gebäude auf maximale Produktivität ausgelegt und gleichzeitig den Nutzen für unsere Kunden erhöht“, erklärte Engling. Das gelte insbesondere für das neue HHS Solution-Center, das Kunden erheblich mehr Raum für Tests innovativer Anwendungen bietet.

 

„Krefeld-Uerdingen ist nicht zuletzt auch aus logistischer Sicht ein attraktiver Standort mit idealen Verkehrsanbindungen, der zudem für Mitarbeiter in unmittelbarer Umgebung hohen Freizeitwert bietet. Wir freuen uns, dass Baumer HHS mit seiner Bau- und Investitionsentscheidung die Attraktivität dieses Standortes unterstreicht“, so Preen.

 

In den neuen Geschäftsräumen auf dem 10.900 m2 großen Grundstück verfügt Baumer HHS künftig über 2.600 m2 Lager- und Produktionsfläche, 1.700 m2 attraktive Bürofläche für die Verwaltung und einen 300 m2 großen Showroom für Präsentationen der Lösungen des Unternehmens. Die Bauzeit wird etwa neun Monate betragen. Die Einweihung ist für Ende Januar 2014 geplant.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

02.07.2013

Fonterra entscheidet sich für Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen von Tetra Pak

 

Fonterra, einer der weltweit führenden Milchproduzenten, hat sich für sein neues H-Milch-Werk in Waitoa, Neuseeland, für Verarbeitungs- und Verpackungslösungen von Tetra Pak entschieden. Das neue Werk, in das Fonterra rund 100 Millionen Neuseeland-Dollar (knapp 60 Millionen Euro) investiert, wird fünf neue UHT-Linien umfassen, auf denen eine Reihe von Produkten hergestellt werden, darunter H-Milch und H-Sahne für die Gastronomie. Mit dem neuen Werk wird Fonterra seine Produktionskapazitäten für haltbare Produkte verdoppeln.

 

Die erste Milch wird Mitte 2014 produziert. Die Produkte des neuen Werks werden in die gesamte Region exportiert. „Wir haben uns für Tetra Pak entschieden, denn so wissen wir, dass wir auf die höchsten Standards für Lebensmittelsicherheit und Qualität vertrauen können. Tetra Pak ist ein langjähriger Partner von Fonterra. Das Unternehmen bietet die technische Ausstattung und die Services, mit denen wir gewährleisten können, dass unsere Produkte die Verbraucher auf sichere und effiziente Weise erreichen“, erklärt Gary Romano, Managing Director für New Zealand Milk Products bei Fonterra.

 

Nils Björkman, Tetra Pak Executive Vice President Commercial Operations sagt: „Die steigenden Einkommen auf dem asiatischen Kontinent führen dazu, dass sich immer mehr Familien Milch auf ihrem täglichen Speiseplan wünschen. Die hochwertige und nahrhafte Milch aus Neuseeland ist in den Ländern dieser Region sehr begehrt.“ „Im Bereich haltbarer Milch arbeiten wir mit Fonterra seit mehr als 30 Jahren in der Produktionsstätte in Takanini zusammen. Wir freuen uns darauf, auch weiterhin neue Marktmöglichkeiten zu identifizieren und erstklassige integrierte Verarbeitungs- und Verpackungslösungen zu liefern, um der wachsenden Nachfrage der Verbraucher in dieser dynamischen Region nach sicheren und hochwertigen Lebensmitteln nachzukommen“, so Björkman weiter.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

02.07.2013

Noerpel übernimmt für Saropack EU-weite Distributionslogistik

 

Bereits seit 2009 nutzt der Verpackungs-Spezialist Saropack aus Rorschach (CH) die Dienstleistungen des süddeutschen Logistik-Profis Noerpel. Ab sofort wickelt das Noerpel-Team am Hauptstandort in Ulm die gesamte Distributionslogistik des Schweizer Kunden für den EU-Markt ab. Als letzter Baustein wurde im Frühjahr 2013 eine Schneidemaschine von Saropack in das Ulmer Zentrallager verlegt. Damit kann Noerpel die gelagerte Rohware – Folien für den Lebensmittelbereich – nun auch zuschneiden.

 

Die für die Endkunden verarbeitete und konfektionierte Fertigware liefert Noerpel an sämtliche Vertriebsstandorte in der EU. Der Vorteil für den Schweizer Kunden: Er senkt bei der outgesourcten Lagerung und Endverarbeitung im EU-Mitgliedsstaat Deutschland nicht nur die Produktions- und Lagerhaltungskosten, sondern reduziert auch den Aufwand für die Zollformalitäten. Der Standortvorteil des „EU-Außenlagers“ bei Noerpel im süddeutschen Ulm kommt durch die vollständige Verlagerung der Endverarbeitung noch stärker zum tragen.

 

Dieses bewährte Modell bietet Noerpel in ähnlicher Form auch weiteren Schweizer Kunden an, unter anderem der Saropack-Schwester Ampack. Hierbei profitieren Kunden des süddeutschen Logistik-Profis nicht nur von der geografischen Nähe, sondern auch vom Know-how im Bereich der Produktionslogistik. Für Saropack liefert Noerpel die Endprodukte zum einen auf dem deutschen Markt aus, und übernimmt zum anderen den Export nach Großbritannien, Österreich und Polen.

 

„Unser Kunde Saropack profitiert von einer ganzen Reihe von administrativen und ökonomischen Vorteilen“, sagt Matthias Hadaschnik, der zuständige Projektmanager bei Noerpel. „Durch das Modell des EU-Außenlagers werden erstens die administrativen Aufwände bei der Verzollung reduziert. Zweitens sind durch das Outsourcing und das Lohngefälle die Lohn- und Lagerkosten niedriger. Drittens führt die Lösung zu einer Variabilisierung der Fixkosten auf Kundenseite. Und nicht zuletzt kommt unseren Kunden die größere geografische Nähe zu den Märkten zu Gute.“

 

Der Schweizer Verpackungs-Spezialist Saropack fertigt hochwertige Folienprodukte für Lebensmittel, mit Einsatzbereichen in der Food-Industrie, der Gastronomie sowie in Privathaushalten. Dementsprechend hoch sind die Hygiene-Anforderungen bei der Produktion und Distribution. In enger Abstimmung mit dem Kunden hat Noerpel am Ulmer Standort hierfür eine Reihe von Hygiene-Standards und Schutzvorkehrungen entwickelt.

 

Diese Sicherheitsmaßnahmen werden derzeit im Rahmen eines HACCP-Konzeptes weiterentwickelt – als Grundlage einer für 2013 vorgesehenen Zertifizierung nach IFS Logistics. Beispielweise werden die Saropack-Materialien in mehreren brandschutztechnisch gesicherten und abgeriegelten Räumen gelagert, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen. Es wurde des Weiteren auf Glasbruchsicherheit geachtet und das Einbringen von Holz und Lebensmitteln in die Lagerräume ist strikt verboten. Zudem erfolgt zweimonatlich eine externe Überprüfung der Lagerräume auf Schädlinge und die Lagerung erfolgt separat von Produkten anderer Kunden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

02.07.2013

Semadeni Gruppe beteiligt sich an der Logo Gruppe

 

Die Semadeni Gruppe engagiert sich mit einer Mehrheitsbeteiligung an der Logo Gruppe. Damit wird die Semadeni Gruppe nach eigenen Angaben zu einem führenden Anbieter von festen Kunststoffverpackungen in der Schweiz. Die Logo Gruppe umfasst die Gesellschaften Logo-Plastic AG Pratteln und Logo Verpackungstechnik GmbH in Bad Säckingen (DE). Seit Jahrzehnten fertigt und vertreibt die Logo Gruppe eine breite Palette an Verpackungen aus Kunststoff. Auch die Semadeni Gruppe produziert und handelt unter anderem Verpackungen aus Kunststoff, jedoch in kleineren und mittleren Serien. Die Logo Gruppe konzentriert sich auf mittlere und grössere Serien. Semadeni ist spezialisiert auf den Kunststoff-Spritzguss, Logo auf das Extrusionsblasformen.

 

„Im Verpackungsbereich ergänzen sich unsere Geschäftsmodelle ideal. Ebenso aus Sicht der Fertigungstechnik“ stellt Patrick Semadeni, CEO der Semadeni Gruppe fest. Und Hanspeter Logo, CEO der Logo Gruppe ergänzt: „Wir können gemeinsam viel umfassendere Verpackungslösungen am Markt anbieten.“

 

Die bisherigen Ansprechpartner bei Logo bleiben gleich. Die Standorte Pratteln und Bad Säckingen bleiben erhalten. „Logo bleibt eine eigenständige Firma. Als Teil einer grösseren Gruppe wird Logo aber von zahlreichen Synergien profitieren können – wie auch unser bisheriges Geschäft mit Verpackungs- und Logistikartikeln.“ erläutert Semadeni.

 

Der Personalbestand der Semadeni Gruppe wird auf rund 150 Personen ansteigen. Für 2013 wird ein Umsatz von rund CHF 40 Millionen erwartet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.07.2013

Erste Serienanwendung des kompostierbaren BASF-Kunststoffs Ecovio in Kaffeekapseln plus Verpackung

 

Der kompostierbare Kunststoff Ecovio der BASF hat seine erste Serienanwendung in einer Systemlösung für Verpackung gefunden. Dabei kommt erstmals die Spritzgieß-Variante Ecovio IS1335 zum Einsatz. Kombiniert wird sie mit einem auf Ecovio basierenden Mehrschichtverbundsystem, das über gezielte Barriere-Eigenschaften verfügt.

 

Zusammen mit der Swiss Coffee Company ist es der BASF gelungen, ein System zu entwickeln, das aus einer Kaffeekapsel und einer aromafesten Umverpackung besteht. Es genügt den hohen Anforderungen, die an den Schutz des Produkts und das Brühen des Kaffees in Hochdruckkaffeemaschinen gestellt werden und lässt sich trotzdem kompostieren. Die Systemlösung basiert zum überwiegenden Teil auf nachwachsenden Rohstoffen.

 

Nachdem die BASF vor sechs Jahren den Kunststoff Ecovio auf den Markt gebracht hat, der nach EN 13432 biologisch abbaubar und kompostierbar ist und zu einem hohen Anteil auf nachwachsenden Rohstoffen beruht, konnte sich das Material in verschiedenen Folienanwendungen beweisen. Das Hauptanwendungsfeld sind bisher Tüten zur Sammlung von Bioabfall und Mulchfolien, mit deren Hilfe Obst- und Gemüseanbau auf dem Acker erleichtert wird.

 

Mit der neuen Produktvariante Ecovio IS1335, die speziell für den Spritzguss geeignet ist und neuartige, auf Ecovio basierende Lösungen für Verbundfolien mit Barriere-Eigenschaften bietet, hat die BASF ihr Portfolio weiter ausgebaut. Diese Produktvarianten dienten dazu, gemeinsam mit dem jungen Schweizer Unternehmen Swiss Coffee Company ein Serienprodukt zu entwickeln, das in verschiedener Hinsicht zur Nachhaltigkeit beitragen kann und dabei gleichzeitig den neusten Trend beim Kaffeetrinken bedient.

 

Seit Ende 2012 bietet die Swiss Coffee Company in der Schweiz Kaffee in kompostierbaren Kunststoffkapseln mit aromadichter Barriereverpackung und die dazugehörigen Kaffeemaschinen unter dem Handelsnamen Beanarella an. Die Produktidee der Unternehmensgründer entstand im Jahre 2011. Und nach einer Rekord-Projektzeit von nur gut dreizehn Monaten konnte ein Qualitätskaffee in spritzgegossenen bioabbaubaren Kunststoffkapseln fertig verpackt in den Markt eingeführt werden. Ziel des Unternehmens ist es, qualitativ hochwertigen Kaffee zu vertreiben, der gleichzeitig nach hohen Kriterien einer sozialen und umweltschonenden Produktionsweise hergestellt ist. Die Verpackung soll dabei ganz analoge Eigenschaften aufweisen.

 

Der Kaffee wird von der ältesten Schweizer Rösterei durch traditionelle Trommelröstung hergestellt und ist daher besonders säurearm und magenschonend. Die Kaffeebohnen stammen aus zertifiziertem Bioanbau und unterliegen den Regeln des fairen Handels (Fairtrade). Entsprechend hoch sind die Anforderungen, die Herr Schaude, Gründer der Swiss Coffee Company, an die Verpackung stellt. Daher bestehen die Kaffeekapseln im Gegensatz zu den meisten marktgängigen Kapseln nicht aus Aluminium. Besonders wichtig war, dass diese Verpackung es erlaubt, die gesamten Reste nach dem Kaffeetrinken klug zu entsorgen.

 

Im Fall von Lebensmittelverpackungen, die einen hohen Anteil an organischen Resten enthalten, bieten sich kompostierbare Kunststoffe wie das Ecovio der BASF an. So wird nicht nur bei der Kaffee-Erzeugung, sondern auch bei der Verpackung und Entsorgung Konzepten der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.

 

Mit diesem Produktkonzept wendet sich die Swiss Coffee Company an Konsumenten, die hohe Ansprüche an Genuss und Lebensqualität mit einem möglichst gesunden und nachhaltigen Lebensstil verknüpfen wollen. In westlichen Gesellschaften macht diese spezielle Zielgruppe 10 Prozent der Bevölkerung aus. Allein in Deutschland gehen Studien von einem Potenzial von fünf Millionen Haushalten aus. Der Kaffeeanbieter vertreibt den Kaffee zunächst in der Schweiz und dort über zwei Kanäle: Die Firma Leomat AG, größter Büroausstatter der Ostschweiz, liefert ihren Kunden das System Beanarella komplett und transportiert gleichzeitig die Abfälle ab.

 

In Kürze können aber auch Privatkunden über das Internet und den Versandhandel bestellen (www.beanarella.ch). Für diesen Fall wird die Swiss Coffee Company zusammen mit dem jeweiligen Dienstleister ebenfalls dafür sorgen, dass die gebrauchten Kapseln und Verpackungen zurückgenommen werden.

 

Nicht nur der Kunststoff Ecovio IS1335 ist nach der Norm EN 13432 für bioabbaubare, kompostierbare Verpackungen zertifiziert, sondern auch die Ecovio-Kaffeekapseln selbst. Und ebenso besteht die Barriereverpackung aus biologisch abbaubaren Komponenten. Sie setzt sich aus drei funktionalen Schichten zusammen: Der äußeren Trägerschicht auf Basis Papier folgt eine dünne Barrierefolie als Mittelschicht und eine innere Siegelschicht aus Ecovio. Alle drei einzelnen Schichten sind nach EN 13432 zertifiziert. Sie sind mittels des kompostierbaren Kaschierklebers Epotal Eco der BASF verbunden.

 

Die Verpackung ist dabei so konzipiert, dass sie die hohen Barriere-Anforderungen für Kaffeeverpackungen hinsichtlich Feuchtigkeit, Sauerstoff und Aroma erfüllt. In BASF-internen Untersuchungen konnte auch im realen Kompost der Abbau der Kaffeekapseln nach Gebrauch gezeigt werden. Während der Pilotphase sorgt die Swiss Coffee Company in der Schweiz selbst für eine Kompostierung unter industriellen Bedingungen: Leomat wird die zu entsorgenden Kaffeekapseln samt Barriere-Umverpackungen dieser Kompostierung zuführen.

 

Gerade bei kleinen Portionspackungen wie Kaffeekapseln, die den kompletten Anteil an organischem Abfall enthalten und bei denen der organische Abfall nicht getrennt vom Verpackungsmaterial gesammelt werden kann, ist die Kompostierung gegenüber der Verbrennung und dem Recycling der richtige Entsorgungsweg. Darüber hinaus ist Kaffee bei Komposteuren beliebt, da er ein gutes Strukturmaterial zur Auflockerung des Komposts darstellt.

 

Mitte Mai 2013 hat die Swiss Coffee Company für dieses Produktkonzept in Zürich den Innovationspreis Idee-Suisse „Golden Idea Award 2013“ für einen „innovativen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der schweizerischen Wirtschaft“ erhalten. Als nächstes will das Unternehmen sein Produkt und Konzept in Deutschland, Österreich und den USA einführen. Im Mittelpunkt jeder Markteinführung steht ein tragfähiges Entsorgungskonzept, um das mit der biologischen Abbaubarkeit einhergehende Wertversprechen einzulösen. Die BASF wird dabei behilflich sein. Zurzeit ist es in Deutschland noch nicht flächendeckend gestattet, Lebensmittelverpackungen aus zertifiziert kompostierbarem Kunststoff in der Bioabfalltonne zu entsorgen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.07.2013

Holding der Romaco Group erwirbt Kilian

 

Die International Process and Packaging Technologies GmbH (IPPT) gibt den Kauf der Kilian GmbH & Co. KG bekannt. Einen entsprechenden Kaufvertrag haben die deutsche IPPT und der Veräußerer des Unternehmens, die italienische IMA Group, unterzeichnet. Aktuell steht der Vollzug des Vertrags unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Der Abschluss der Transaktion wird im Spätsommer erwartet. Die IPPT ist ein Portfoliounternehmen der Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und Anteilseigner der Romaco Group.

 

Kilian ist Anbieter von Tablettenpressen mit Sitz in Köln. 2012 erzielte das Unternehmen rund 45 Millionen Euro Umsatz. Die Technologien des Herstellers werden in der Pharma-, Lebensmittel- und chemischen Industrie in der Serienproduktion sowie im Laborbereich eingesetzt. Zu den Applikationen zählen unter anderen verschiedenste Tabletten für Pharma-Anwendungen, aber auch Suppenwürfel, Spülmaschinentabs und gepresste Traubenzucker- und Süßstoffprodukte. Neben dem klassischen Maschinen- und Anlagenbau umfasst das Portfolio zahlreiche Serviceleistungen.

 

„Kilian bietet führende Tablettenpresstechnologien an und besitzt weltweit eine starke Reputation in den Schlüsselmärkten der Pharma- und Lebensmittelproduktion“, erklärt Paulo Alexandre, CEO der IPPT GmbH. „Die Pharma- und Lebensmittelmärkte zeichnen sich allgemein durch stabiles Wachstum aus, das insbesondere in den Schwellenländern signifikant stärker ausfällt. Mit der Akquise von Kilian erweitern wir das Maschinen- und Serviceportfolio der Romaco Group um ein wichtiges Segment im Bereich Solida, was unsere Wachstumsstrategie entscheidend unterstützt.“

 

„Kilian und die Romaco Group ergänzen sich hervorragend in ihrem technologischen Profil und ihren Märkten. Durch den Erwerb der Kilian GmbH hat die IPPT einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung der strategischen Ausrichtung der Gruppe vollzogen. Diese ist längerfristig bestrebt, mit Unterstützung des Gesellschafters DBAG, ihre Kernkompetenzen weiter auszudehnen“, ergänzt Wolf-Dieter Baumann, Vorsitzender des Beirats der IPPT.

 

Quelle: http://www.packrport.de

 

01.07.2013

Thimm Display baut Standort Wörrstadt aus

 

Mit dem Bau einer neuen Verarbeitungshalle erweitert Thimm Display in Wörrstadt die aktuelle Produktionsfläche um mehr als zehn Prozent auf insgesamt 18.000 Quadratmeter. Damit schafft das Unternehmen gleichzeitig Platz für weitere Verarbeitungsmaschinen. Der neue Hallenteil und eine neu installierte Maschine wurden am 28.06.2013 gemeinsam von der Geschäftsführung, Vertretern der Verbandsgemeinde und der Stadt Wörrstadt offiziell in Betrieb genommen. Die Kapazitätserweiterung führte bereits im letzten Jahr zu einem Stellenaufbau von 35 Mitarbeitern. Fünf davon sind zusätzliche Ausbildungsplätze in gewerblich-technischen Berufen wie Packmitteltechnologe und Medientechnologe Druck. Mit der Erweiterungsinvestition will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig ausbauen und künftiges Wachstum sichern.

 

Geschäftsführer Ingbert Schmitz freut sich über die Erweiterungsinvestition: „Durch den Bau der Halle haben wir unsere Produktionsfläche spürbar ausgeweitet, was auch zu einer Optimierung unserer internen Logistik führen wird. Gleichzeitig haben wir neue, sehr leistungsfähige Maschinentechnologien in Kernbereichen der Produktion installieren können. Zusammen mit den bereits erfolgten Optimierungen in anderen Verarbeitungsbereichen begleitet diese Investition die langfristige Wachstumsstrategie unseres Geschäftsbereiches.“

 

Mit einem Umsatzvolumen von knapp 33 Millionen Euro und 246 Mitarbeitern ist Thimm Display heute einer der führenden Hersteller von Verkaufsaufstellern und Dekorationen im deutschen Markt und baut mit der jüngsten Investition seine Wettbewerbsfähigkeit weiter aus.

 

16 junge Menschen bildet das Unternehmen zu Industriekaufleuten, Packmitteltechnologen, Medientechnologen Druck und Mediengestaltern aus. „Mit den Auszubildenden decken wir vorwiegend unseren eigenen Nachwuchsbedarf ab“ erklärt Schmitz. „Wir brauchen qualifizierte Mitarbeiter für die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche“. Durch die Investitionen der letzten Monate sind 35 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze entstanden - Tendenz steigend.

 

Das Unternehmen ist ein Geschäftsbereich der Thimm Gruppe, Northeim. Unter der Dachmarke Thimm – The Highpack Group bietet das 1949 gegründete Familienunternehmen der abpackenden Industrie einen innovativen Full-Service rund um Verpackungen und Displays aus einer Hand an.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.07.2013

Automation Studio 4 von B&R ab sofort verfügbar

 

Nach erfolgreich absolvierter Testphase bei ausgewählten Pilotkunden in der ganzen Welt ist Automation Studio 4 von B&R ab sofort für alle Anwender verfügbar. Trotz zunehmender Produktkomplexität erfüllt die neu konstruierte integrierte Automatisierungssoftware gleich drei Ziele: Sie hält die Qualität hoch, die Engineering-Kosten niedrig und die Time-to-Market kurz. Die Effizienz in der Programmgestaltung wurde von B&R auf eine völlig neue Ebene gehoben, so dass sich Engineering-Prozesse effizient und nachhaltig realisieren lassen. Automation Studio 4 steht für smartes Engineering.

 

Mit dem neuen System-Designer lässt sich Hardware in realitätsnaher grafischer Ansicht einfach, rasch und fehlerarm konfigurieren. Der Designer bietet eine automatisierte Plausibilitätsprüfung und Grund-Parametrierung sowie moderne Komfortfunktionen für die Wiederverwendung ganzer Systemteile. Das erleichtert die Entwicklung modularer Maschinen mit Varianten und Optionen.

 

Über eine Schnittstelle zu Eplan Electric P8 können Entwickler ECAD-Projekte bidirektional mit der Hardwarekonfiguration in Automation Studio abgleichen. Der Aufwand wird dramatisch reduziert und potenzielle Fehlerquellen durch doppelte Stammdatenanlage werden vermieden. Ähnliche Schnittstellen zu Simulationsprogrammen gestatten die automatisierte Programmerstellung aus Simulationsdaten und die frühzeitige Überprüfung der Entwicklungsergebnisse.

 

Die Projektmodularisierung in Automation Studio 4 ermöglicht die Aufteilung jedes einzelnen Projektes in autonome Module. Diese können gleichzeitig von mehreren Entwicklern bearbeitet und getrennt auf die Hardware geladen werden. Das verkürzt durch Parallelisierung die Entwicklungszeit und erleichtert die Einbindung externer Entwickler sowie die Wiederverwendung bewährter Systemteile.

 

Kommunikation über OPC Unified Architecture bringt Kompatibilität mit zahlreichen Fremdsystemen. Eine direkte Unterstützung von Web-Technologien erleichtert die Entwicklung von Visualisierungs-, Prozessüberwachungs- und Fernwartungsapplikationen.

 

Deutlich komfortabler wurde in Automation Studio 4 die objektorientierte Programmierung, da ein Smart Editor aus Funktionsbibliotheken und bereits erstellten Programmteilen kontextabhängige Vorschläge generiert. Visualisierungstemplates beschleunigen die Gestaltung von Benutzeroberflächen.

 

Automation Studio 4 ermöglicht in jeder Entwicklungsphase klar strukturierte Softwarearchitekturen und unterstützt Maschinenbauer und OEMs dabei, konkurrenzfähige Lösungen zu entwickeln.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.07.2013

Popai POS Award für leuchtende Verpackung

 

Der Faltschachtelhersteller Karl Knauer hat erneut eine Auszeichnung für die erste freiverkäufliche leuchtende Verpackung erhalten. Die innovative Hülle für den hochwertigen Gin „Bombay Sapphire“ erhielt den Popai POS Award 2013 in den Kategorien „Getränke, Tabak“ sowie „Innovation Award“.

 

Die weltweit vermutlich erste freiverkäufliche leuchtende Verpackung entstand in der Zusammenarbeit der Karl Knauer KG mit der Agentur Webdeflam und sorgte für internationale Anerkennung und Aufmerksamkeit. Bereits nach der Markteinführung im September des vergangenen Jahres erhielt die Karl Knauer KG für die Verpackung zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Verpackungspreis, den World Star Packaging Award , Ifpackaging Award in Gold sowie den Promotional Gift Award. Die aktiv leuchtenden, aufgedruckten Flächen, realisiert mit der neuartigen „Hilight - printed electronics“ –Technologie, lassen eine Leuchtfolge ablaufen, sobald der Kunde die Verpackung am POS in die Hand nimmt. Insgesamt fünf Stufen folgen aufeinander, dann beginnt der Zyklus erneut. Die Verpackung setzt neue Maßstäbe für die Präsentation einer Marke am Point-of-Sale.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.07.2013

80 Jahre Falkenhahn, Geisa

 

Gegründet 1933 als Schreinerei im thüringischen Geisa, beginnt das Familienunternehmen Falkenhahn 1992 mit der Produktion von Europaletten in großem Stil. Die mutige unternehmerische Entscheidung ist der Beginn einer konsequenten Weiterentwicklung, die gleichzeitig von Augenmaß und Weitblick zeugt: Von Anfang an ausgerichtet auf eine hochmoderne Fertigung, werden die Produktionskapazitäten bald Schritt für Schritt ausgebaut. Aber auch strukturell entwickelt sich das Unternehmen weiter und so erhält die Falkenhahn AG 2008 als erster Palettenhersteller die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001-2008.

 

Weitere Meilensteine werden auf dieser soliden betrieblichen Grundlage gesetzt:

 

• Mit dem Produktionsstart von Europaletten der Marke World 2008 beschreitet die Falkenhahn AG den eigenen Weg und bringt ganz neue Ideen in die Palettenlogistik ein.

• Die Falkenhahn AG führt die vollautomatische Konturenvermessung einer jeden Palette ein und gibt als einziger Hersteller eine 100%ige Qualitätsgarantie auf die MFH-Fähigkeit der Produkte.

• Das Falkenhahn-Konzept „Weiterverkauf mit Mehrwert“ statt des üblichen Palettentauschs wird 2010 branchenweit als alternativer Ansatz engagiert diskutiert. Im gleichen Jahr wird das Konzept durch den Bundesverband für Materialeinkauf als innovative Logistiklösung ausgezeichnet.

• Schließlich bietet die Falkenhahn AG im Jahr 2012 eine Weltneuheit und wird zum ersten Palettenhersteller, der Holztauschpaletten serienmäßig mit RFID-Technologie ausstatten kann. Ein langer Entwicklungsprozess zusammen mit der Sentronik GmbH aus Kamen und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL e. V. in Dortmund findet damit seinen vorläufigen Abschluss. Sentronik entwickelte dabei die Hardware-Komponenten und übernimmt die Betreuung für Systemlösungen.

• Für den Nutzer sind die Kostenvorteile beim Einsatz von RFID-Paletten erheblich: Automatisierung der Standortbestimmung, Erfassung von Warenbewegungen, einfachere Identifikation von Paletten und Waren, bessere Überwachung und Bestandsverwaltung.

• Und natürlich: die durchrationalisierte Produktion der Falkenhahn AG mit einer Jahreskapazität von 10 Millionen Paletten ermöglicht bei garantierter, hoher Qualität eine sehr preisbewusste Kalkulation.

 

Die Falkenhahn AG zeigt, dass auch ein ausgereiftes Produkt wie die Europalette durch konsequente Qualitätssicherung und Integrieren von Informationstechnologie zu einem Ladungsträger mit zeitgemäßem Zusatznutzen wird. Zum 80. Gründungstag des Unternehmens Falkenhahn hat sich damit die World-RFID-Palette zu einem Technologieträger entwickelt, der bedeutende Rationalisierungsansätze für die verladende Wirtschaft bietet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

Packaging News - August 2013

30.08.2013

Gaïa verpackt Tee in Nature Flex NVR

 

Die kompostierbare, auf Zellulose basierende Verpackungsfolie, Nature Flex NVR von Innovia Films, wurde von der französischen Les Jardins de Gaïa zum Verpacken ihrer Serie von Biotees in einzelne Tee-Sachets gewählt. Les Jardins de Gaïa, ein Fairtrade-Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Straßburg, wurde 1994 gegründet. Der Verkauf natürlicher Bioprodukte ist ein Teil der Firmenphilosophie.

 

Das Konverter-Unternehmen für diese Anwendung ist der deutsche Teeverpacker TPS aus Soltau. Die Les Jardins de Gaïa Tees lassen sich leicht von anderen Teepackungen auf dem Markt durch ihre farbenfrohen Designs unterscheiden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.08.2013

Baumüller Austria eröffnet neues Firmengebäude

 

Ende Juni feierte die Baumüller Austria GmbH gemeinsam mit Kunden und Partnern die Eröffnung des neuen Standortes im oberösterreichischen Pasching. Ein Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Prof. Dr. Claus Mattheck, Leiter der Abteilung Biomechanik am Karlsruher Institut für Technologie, der auf besonders unterhaltsame Art und Weise über die Natur als Vorbild bei mechanischen Konstruktionen sprach.

 

Herbert Reiß, Geschäftsführer der Baumüller Austria, betont: „Nach dem Umzug blicken wir nun besonders motiviert in die Zukunft. Wir werden in Österreich verstärkt den Markt der Automatisierung angehen und unsere Position auch in neuen Geschäftsbereichen stärken können.“ In dem neuen Applikationslabor, das in Pasching nun zur Verfügung steht, können Kundenapplikationen entwickelt und nachgebildet werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

28.08.2013

Neues Display mit Augmented-Reality-Anwendung

 

Für den Leuchten- und Leuchtmittelhersteller EGLO hat der Full-Service-Packaging-Anbieter DS Smith erstmals ein Display mit einer Augmented-Reality-Anwendung realisiert. Damit können Verbraucher direkt im Handel ein virtuelles „Wonderland“ betreten, in dem sie das gleichnamige Sortiment von EGLO interaktiv kennen lernen.

 

Das aufgesteckte „Tablet“ aus Wellpappe sticht sofort ins Auge. Es ist ein Highlight des Displays „Big Wonder“, das übersichtlich die neuen Leuchtmittel des Herstellers EGLO zum Abverkauf präsentiert. Mit dem „Tablet“ hält DS Smith Packaging jedoch eine Innovation bereit. Abgescannt mit einem echten Tablet oder Smartphone, eröffnet das Druckbild einen virtuellen Infopoint. Dort können Verbraucher alle Leuchtmittel sowie Fassungsmöglichkeiten des Herstellers erkunden und erhalten dadurch wesentlich ausführlichere Informationen, als es mit einem klassischen Verkaufsdisplay möglich wäre. Das Ganze funktioniert über eine Augmented-Reality-Anwendung. Die notwendige Software dazu kann direkt vor Ort über einen QR-Code heruntergeladen werden, der ebenfalls direkt am Display abgescannt wird.

 

Gleich in mehrfacher Hinsicht realisierte DS Smith Packaging somit ein „Big Wonder“. Neben dem Einsatz von „Augmented Reality“ (AR) am P.O.S., bestand auch die Marketing-Kampagne in Richtung Handel aus ungewöhnlichen AR-Maßnahmen. In einem ersten Schritt machte ein vermeintlich klassisches Mailing Händler auf die Innovation aufmerksam: Einmal mit Smartphone oder Tablet erfasst, erwuchs aus der Sendung eine 3-D-Säule mit dem Logo des Herstellers und weckte die Neugier auf die neue Form der P.O.S.-Präsentation. Als nächstes folgte ein Sales Folder, über den sich „Big Wonder“ bestellen ließ. Und auch hier entfaltete DS Smith Packaging die Stärke von Augmented Reality: Händler konnten sich das Display in Originalgröße virtuell anzeigen lassen – und von dessen verkaufsstarker Wirkung direkt in der eigenen Ladenumgebung überzeugen.

 

DS Smith Packaging stellte in diesem Projekt erneut seine Innovations- sowie seine Full-Service-Stärke unter Beweis. Der Verpackungs- und Display-Experte übernahm alle Aufgaben von der Beratung über die Entwicklung und Fertigung – bis hin zu Programmierung, Hosting und Zugriffs-Reporting, was in engem Austausch mit einer auf AR-Anwendungen spezialisierten Agentur geschah. EGLO erhielt damit eine integrierte Komplettlösung aus einer Hand.

 

Mit „Big Wonder“ bescherte DS Smith Packaging seinem Kunden EGLO einen großen P.O.S.-Erfolg. Weitere Display-Projekte dieser Art werden folgen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.08.2013

Metpack vom 6. bis 10. Mai 2014 in Essen

 

Der Termin steht fest: Vom 6. bis 10. Mai 2014 trifft sich die Metallverpackungsbranche auf der internationalen Leitmesse Metpack in Essen. Nach einer rekordverdächtigen Veranstaltung im Jahr 2011 werden 2014 wieder namhafte Aussteller aus aller Welt ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Weltmesse präsentieren. Die achte Metpack findet parallel zur Interpack in Düsseldorf statt.

 

Auch 2014 bleibt die Metpack unangefochtene Nummer Eins, wenn es in der Metallverpackungsindustrie darum geht, einen umfassenden Blick auf Neuheiten zu werfen, wichtige Kunden zu erreichen und einem hochkarätigen Fachpublikum innovative Produkte vorzustellen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.08.2013

60 Jahre Verband Vollpappe-Kartonagen

 

Der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V hat am 22. und 23. August in München sein sechzigjähriges Verbands-Jubiläum gefeiert. VVK-Präsident Gerhard Hackstedt zeigte sich stolz, auf eine erfolgreiche Verbandsgeschichte zurückblicken zu können. Von der Vergangenheit bis in die heutigen Tage sei es gelungen, eine wahre Verbandsgemeinschaft zu schaffen. Das zeige auch die Kontinuität in der Verbandsführung.

 

An der Spitze des VVK standen in den vergangenen sechs Jahrzehnten lediglich sechs Präsidenten und auch die Verbands-Geschäftsstelle wurde von den fünfziger Jahren bis heute von nur vier Geschäftsführern geleitet. Das gute Verbandsklima sei die Grundlage für eine erfolgreiche Facharbeit über Jahrzehnte hinweg, so Hackstedt.

 

Bereits die Gründergeneration habe sich nicht damit begnügt, im VVK eine Standesorganisation mit gemütlichen Herrenabenden usw. zu sehen, sondern hat durch grundlegende Forschungsarbeiten zu den Materialeigenschaften des Packstoffes Vollpappe, durch Normung, Standardisierung, Güte- und Prüfbestimmungen die technischen Grundlagen geschaffen, auf der die erfolgreiche Marktentwicklung von Verpackungen aus Vollpappe beruht.

 

Zur praktischen Erprobung und Dokumentation der Leistungsfähigkeit von Vollpappe-Verpackungen wurden bereits in den sechziger und siebziger Jahren spektakuläre Aktionen unternommen, wie z. B. eine "Reise um die Welt" als Übersee-Versuchsreise für Vollpappe-Verpackungen, Hubschrauber-Abwürfe von befüllten Vollpappe- Kartonagen, die Ausrüstung von Hochgebirgs-Expeditionen in den Himalaya oder´Transport- und Lagertests im tropischen Amazonasgebiet. Diese frühen Projekte zeigten bereits, dass der VVK immer darum bemüht war, die Leistungsfähigkeit von Verpackungen aus Vollpappe öffentlichkeitswirksam darzustellen.

 

Die Öffentlichkeitsarbeit und Gemeinschaftswerbung für den Packstoff Vollpappe und Verpackungen aus Vollpappe hat bis heute einen zentralen Stellenwert in der Verbandsarbeit des VVK. Dafür steht eine Vielzahl von Veröffentlichungen des Verbandes wie z.B. das VVK-Handbuch "Verpackungen aus Vollpappe" in mittlerweile 6. Auflage, zahlreiche Fach-Broschüren, technische Informationsblätter oder Werbebroschüren wie die aktuell zur „Erlebniswelt Vollpappe“ auf der diesjährigen FachPack veröffentlichte Broschüre „Natürlich Vollpappe“.

 

VVK-Präsident Hackstedt zeigte sich zuversichtlich, dass die Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Vollpappe dafür sorgen werden, dass Vollpappe-Kartonagen ihre Marktstellung als moderne und kosteneffiziente Transport- und Verkaufsverpackungen auch in Zukunft halten und ausbauen können. Dafür sprechen die zahlreichen Vorzüge und Stärken der Vollpappe wie beispielsweise Stabilität und Leistungsfähigkeit: Feuchtigkeitsunempfindlichkeit und Nassfestigkeit, Individualität: vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten, Werbewirksamkeit: optimale Gestaltungsmöglichkeiten in Design und Druck, Kosteneffizienz: hohe Festigkeit mit wenig Materialvolumen, die in der „Erlebniswelt Vollpappe“ auf der Fachpack vom 24. bis 26. September 2013 auf ungewöhnliche Art und Weise dargestellt werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.08.2013

Jubiläum der Panther-Gruppe fällt in eine Zeit großer Investitionen

 

Als die Panther-Gruppe im Jahr 2002 das Jubiläum ihres 100. Geburtstages mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern feierte, waren die Weichen für eine neue Epoche bereits gestellt. Das Jahr 2013 markiert das 111-jährige Bestehen der Gruppe. Dies ist Anlass, die entscheidenden Entwicklungsschritte der Panther-Gruppe in den zurückliegenden 11 Jahren Revue passieren zu lassen. Durch Investitionen, Neubauten, Firmenübernahmen und strategische Entscheidungen, die in die Zeit nach dem 100. Geburtstag fielen, hat sich die Unternehmensgruppe sehr erfolgreich weiterentwickelt.

 

Diese positive Entwicklung basiert im Wesentlichen auf zwei Grundpfeilern: Zum einen ist sich die Panther-Gruppe immer treu geblieben, die Firmenphilosophie unter dem Leitmotiv „Für den gemeinsamen Erfolg“ ist für das familiengeführte Unternehmen gelebte Realität. Modernste Produktionsmittel stützen als zweiter Erfolgsgarant die gute Marktposition der Gruppe. Es war ein Jahrzehnt der Zertifizierungen und der Investitionen in neueste Technologie: Obgleich schon immer höchster Qualität verpflichtet, unterziehen sich die Werke der Gruppe regelmäßigen Audits und erfüllen damit die Anforderungen von DIN EN ISO 9001 (Qualitätssicherheit), DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) und FEFCO-GMP, DIN EN 18001 (Arbeitssicherheit) DIN EN 22000 (Hygiene) sowie Smeta und FSC (Forest Stewardship Council) und nicht zuletzt DIN EN ISO 50001 (Energiemanagement).

 

Noch entscheidender für die Wandlungen der Panther-Gruppe sind Werksneubauten, neue Maschinen und Namen: die Entstehung des Panther-Trios aus Wepoba Wellpappenfabrik, Panther Display und Panther Print im brandenburgischen Wustermark zwischen 2004 und 2011 sowie zahlreiche Einzelinvestitionen in allen Werken.

 

2003 reagiert die Panther mit der Namensänderung von Panther Wellpappe zu Panther Packaging auf die eingeleiteten Investitionen und neu geplanten Produktionsstandorte bzw. dem sich dadurch wandelnden Produktionsprogramm. Der neue Name steht für das umfassende Angebot hochveredelter Wellpappenerzeugnisse, für vielfarbige, intelligente und zuverlässige Verpackungen für alle erdenklichen Anwendungsgebiete.

 

Bereits 2002 kommt die Firma Otto Kriegsch Display zur Panther-Gruppe und vervollständigt damit das Produktprogramm um kreative Displays. 2004 wird das Unternehmen umbenannt in Panther Display. Die virtuelle Marke Juicefulthings (2003) wird eingeführt.

 

Gemeinsam verdeutlichen die neuen Namen die breitere Aufstellung der Panther-Gruppe als Lieferant von Verpackungen, Displays sowie ganzen P.O.S.-Systemen und Verkaufsförderungsmitteln auf höchstem qualitativen Niveau – mit Kompetenzen in allen relevanten Drucktechnologien und zunehmendem Veredelungsangebot – und das auf Basis der eigenen Papierherstellung.

 

Mit Blick auf die kommenden Jahre hat die Panther Packaging-Unternehmensgruppe bereits ein neues Investitionsprogramm zum weiteren Wachstum der einzelnen Unternehmen aufgelegt. So sollen ca. 90 Mio. Euro in die Zukunftsfähigkeit investiert werden, um die steigenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen und das Qualitäts- und Servicelevel der Gruppe weiter zu erhöhen. So ist z.B. geplant, die Erzeugungskapazität der Unternehmen Altonaer Wellpappenfabrik und Südwestkarton zu verdoppeln. Auch die Displayproduktion der Wepoba Wellpappenfabrik soll wachsen, während bei der RRK Wellpappenfabrik in Bottrop die Ausweitung der Verarbeitungsmöglichkeiten und die interne Logistik im Vordergrund steht. Das 2011 neu gestartete Preprint-Werk Panther Print GmbH ist bereits schon heute voll ausgelastet, so dass auch im Bereich Druck weitere Investitionsüberlegungen angeschoben wurden.

 

Die Vermittlung des fachspezifischen Wissens rund um intelligente, effiziente und ökologisch vorteilhafte Wellpappenerzeugnisse bleibt eines der wichtigsten Ziele der Gruppe. Verbesserungen und innovative Ideen sind auch nach 111 Jahren Unternehmensgeschichte immer noch die treibenden Kräfte für den Erfolg der Gruppe.

 

An allen Standorten, von der Papierfabrik bis zum modernsten Preprint-Betrieb, entstehen die Erfolgsprodukte, die Panther auf Kurs gehalten haben. Im Zeitraffer hier ausgewählte Highlights aus den vergangenen 11 und nunmehr insgesamt 111 Jahren Panther-Gruppe: Am 1. Januar 2003 wird aus Panther Wellpappe Panther Packaging. In das Jahr fällt der Spatenstich für die Wepoba Wellpappenfabrik als erstem von heute drei Werken der Panther-Gruppe auf der damals noch „grünen Wiese“ in Wustermark. Mit www.juicefulthings.de geht vor 10 Jahren die Ideenschmiede der Gruppe an den Start.

 

Nach mehr als sieben Jahrzehnten Wellpappenproduktion in Berlin schlägt Panther Packaging für die Wepoba Wellpappenfabrik im Jahr 2004 ein neues Kapitel auf: Die Produktion mit zunächst 180 Mitarbeitern im vollständig neu errichteten Produktionswerk beginnt und entwickelt sich seitdem sehr erfolgreich. Panther Display wird der neue Name der zuvor integrierten Firma Otto Kriegsch Display.

 

Im Jahr 2005 führt Panther weitere Innovationen für Shelf-Ready-Packaging ein. Die zunehmend vom Handel bevorzugten Verpackungslösungen, die ohne technische Hilfsmittel zu öffnen und für eine regalgerechte Präsentation geeignet sind, werden zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für Panther. Die Papierfabrik Meldorf entwickelt erfolgreich die Weissliner.

 

Der iF-Award für Panther Packaging: Mit einer multifunktionalen Verpackung für Weinflaschen, die zugleich auch Geschenkverpackung ist, zählt Panther Packaging zu den Preisträgern des If-Award 2006.

 

Panther führt 2007 zusätzlich den Digitaldruck ein. Das Unternehmen erweitert damit die Angebote an die Kunden um eine wichtige Technologie, die kurzfristige Resultate auch in kleinsten Auflagen möglich macht, auf Wunsch immer ergänzt um eine neutrale Druckberatung. Ebenfalls als Reaktion auf veränderte Kundenwünsche wird die EE-Welle mit ihrem ganz individuellen optischen Charakter in das Portfolio aufgenommen.

 

Viel Bautätigkeit kennzeichnet das Jahr 2008: Ausbaumaßnahmen in Infrastruktur und neue Maschinen für die Altonaer Wellpappenfabrik (Erweiterung Lager- und Produktionskapazität und Errichtung einer neuen Rotationsstanze mit vier Druckwerken und einer – ebenfalls mit vier Druckwerken versehene – Inline-Druck- und Klebemaschine) zählen dazu wie auch die Erneuerung der Wellpappenanlage der RRK Wellpappenfabrik in Bottrop, um unter anderem für eine verstärkte Produktion von Wellpappe mit integrierter RFID-Technik gerüstet zu sein. Ebenso beginnen die Arbeiten am Neubau für Panther Display in Wustermark in der Nachbarschaft zur Wepoba Wellpappenfabrik. Der zunehmende Erfolg der Displaysysteme erfordert mehr Raum für die Produktion.

 

Panther erhält in diesem Jahr den WorldStar für integrierte Transponder sowie Auszeichnungen des Deutschen Verpackungs-Instituts und die Goldene Welle. Mit der Einführung des Eco-Tray, der noch im gleichen Jahr mit dem Materialeffizienzpreis ausgezeichnet wird, stellt Panther dem Markt eine besonders materialsparende und dabei hoch zuverlässige Verpackungslösung vor.

 

2009 ist das Jahr der Gründung der Panther Print GmbH. Das langjährige Know-how der Gruppe im Flexo-Preprintbereich fließt in die neu geschaffene Firma, für die schon ein Jahr nach ihrer Entstehung erneut ein Grundstein gelegt werden wird.

 

Für das Kurzzeit-Display für die Ed-Hardy-Kollektion 2009 wird Panther mit dem Superstar in Bronze ausgezeichnet. Bei der RRK geht eine neue 6-Farben-Rotationsmaschine in Betrieb.

 

Die Wepoba Wellpappenfabrik führt im Jahr 2010 den 6-Farben-Druck ein; Südwestkarton investiert in die Modernisierung der Logistik. Beide Investitionen sind die logische Konsequenz aus deutlichen Marktentwicklungen: Die Kunden fragen immer häufiger vielfarbig bedruckte Wellpappenerzeugnisse nach. In Wustermark wird mit dem Neubau für Panther Print begonnen.

 

Mit einem beeindruckenden neuen Werk startet Panther Print 2011 in die Produktion, mit einer Druckmaschine, die gleich einen Weltrekord aufstellt: Sie produziert mit einer Geschwindigkeit von 600 Metern pro Minute. Unter dem Slogan „8+1“ demonstriert Panther Print die Fähigkeit des Vielfarbendrucks plus Lackveredelungen. Die 8-Farben-plus-Lack-Maschine arbeitet mit wasserbasierten, mineralölfreien Flexodruckfarben. Standard für die Anlage ist ein Rasterdruck mit 60 Linien pro Zentimeter.

 

Die Altonaer Wellpappenfabrik nimmt 2012 eine neue Inline-Maschine in Betrieb. Die vollautomatisierte Linie ist ein Flexo-Folder-Gluer mit drei Druckwerken. Ein Erfolg für Panther Print im letzten Jahr ist die Verleihung des Wirtschaftsförderpreises des Landkreises Havelland.

 

2012 wäre Fritz Landmann, Nachfolger des Firmengründers der Altonaer Wellpappenfabrik, 100 Jahre alt geworden. Seit der weitsichtige Geschäftsmann einen Teil seines Vermögens (im Jahr 1974) in die nach ihm benannte Stiftung einbrachte, fühlt sich jede Nachfolgegeneration des Familienunternehmens dem Vermächtnis Fritz Landmanns verpflichtet. Die Aufgabe der Stiftung besteht von Anbeginn in der Förderung von Aus- und Weiterbildung in der papierherstellenden und papierverarbeitenden Industrie. Für diese Zwecke hat die Fritz-Landmann-Stiftung bis heute ca. 11 Millionen Euro gespendet.

 

In einer neu aufgelegten Chronik der Panther-Gruppe, die einen vollständigen Überblick über 111 Jahre Unternehmensgeschichte gibt, finden Sie noch zahlreiche weitere Meilensteine der Firmenentwicklung. Ihr persönliches Exemplar erhalten Sie über die Hotline 04122 501-108.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2013

Annika Müller ist neue VISID Design Direktorin

 

Mit einem fünfköpfigen Team betreut die 34-Jährige ab sofort vor allem den Kunden Henkel in den Bereichen Beauty Care und Laundry & Home Care. Nach Stationen bei Lutz Herrmann Design und Redpack verstärkt die Designerin das Team von VISID seit zwei Jahren als Senior Designerin und nun als neue Design Direktorin neben Nika Bajec. „Mit Annika Müller haben wir eine weitere starke Frau an der kreativen Spitze. Die Quote brauchen bei uns eher die Männer“, scherzt Claudia Sanmann, Managing Partner von VISID, über den Frauenanteil von 95 Prozent in der Hamburger Agentur.

 

Neben der internen Personalentwicklung setzt VISID auf das Talent der Jungdesignerinnen Sarah Scheumer (25) und Kristina Arengold (24), die seit Mitte August neu an Bord sind. Damit zählt die Agentur für Packaging Design und Markentwicklung mittlerweile 17 feste Mitarbeiter und verleiht bekannten Marken wie Langnese Cremissimo, Sil, Persil, Fa Men oder neuen Produkten wie der Haarcoloration Million Color ein Gesicht. „Vom berüchtigten ‚verflixten siebten Jahr’ spüren wir zum Glück nichts“, kommentiert Burk J. Ulrich das Agenturwachstum. „Immer mehr neue Kunden sowie unsere Bestandskunden vertrauen unserer Kreativität, Beratungskompetenz und Innovationskraft. Das bestätigt uns nicht nur in unserer Designleistung, sondern auch in der Agenturstruktur, die wir in den letzten sieben Jahren aufgebaut haben.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2013

Bizerba: Portfolio auf Lebensmittelinformationsverordnung ausrichten

 

Die neue Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) verpflichtet Lebensmittelhersteller ab Dezember 2014 verbindlich dazu, Nährwerte tabellarisch auf der Verpackung anzugeben und gleichzeitig auf Allergene aufmerksam zu machen. Bei frischen Lebensmitteln, die in Schalen verpackt sind, wird diese Aufgabe größtenteils Etiketten zufallen. Das Bizerba Etikettenwerk in Bochum hat sie schon jetzt an die neuen Anforderungen angepasst: Das Portfolio ist leistungsfähiger und variabler als jemals zuvor.

 

Schon heute arbeiten viele Lebensmittelproduzenten mit Nährwerttabellen. „Einige lassen die produktspezifischen Angaben vordrucken und bestellen die Etiketten sicherheitshalber in kleineren Auflagen als früher, da Angaben schwanken können“, erklärt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba. Andere entscheiden sich dafür, auf den Etiketten Blanko-Tabellen zu verwenden. Kategorien wie Salz- und Fettgehalt stehen dabei vorgedruckt zeilenweise untereinander. „Das Eindrucken der Mengenangabe und der Tagesrelation erfolgt dann während der Preisauszeichnung auf dem thermosensitiven Material. Das hat den Vorteil, dass Produzenten Etiketten in hohen Stückzahlen bestellen und für mehrere ähnliche Produkte verwenden können.“

 

Bei der Blanko-Tabellen-Variante gibt es allerdings ein Problem. Denn aufgrund des erhöhten Druckaufwands vor Ort droht der bisherige Durchsatz der Anlagen zu sinken, die einzudruckenden Angaben sind teils sehr filigran und müssen präzise an die vorgesehene Stelle (in eine Tabellenspalte) eingedruckt werden. Büttgenbach: „Es bringt nichts, wenn man als Reaktion darauf lediglich die Druckleistung der Auszeichner steigert, das Thermopapier aber mit der erhöhten Druckgeschwindigkeit nicht mithalten kann und ein unleserliches Schriftbild produziert.“ Das Bizerba Etikettenwerk in Bochum hat daher einiges in Forschungsarbeit investiert, um das thermosensitive Etiketten-Material weiterzuentwickeln. Es sei nun noch sensibler und ließe sich schneller bedrucken, ohne dass das Druckbild darunter leidet, sagt Büttgenbach: „Im aufeinander abgestimmten Zusammenspiel von Auszeichnern und Etiketten – wie es bei Bizerba der Fall ist – ergibt sich dann maximale Auszeichnungseffizienz. Wir leisten jetzt 300 mm Druckgeschwindigkeit und das auch bei Logos, Barcodes und Lettercodes“.

 

Die neue LMIV verpflichtet Produzenten nicht nur dazu, Nährwerte in Tabellenform auf dem Produkt anzugeben, sondern gleichzeitig auch auf allergene Inhaltsstoffe hinzuweisen oder Stoffe, die im Produktionsbetrieb auch verarbeitet werden und im Endprodukt enthalten sein könnten. Und das alles in einer Mindestschriftgröße von 1,2 Millimetern. Nun sind Etiketten tendenziell ohnehin schon mit Informationen überfrachtet. Wohin also mit der Tabelle? Um den Markenauftritt nicht zu stören, platzieren sie viele Produzenten derzeit auf der Unterseite der Verpackung. Bizerba bietet eine Alternative an: mehrlagige Etiketten, die sich aufklappen lassen. Damit behält das Etikett das gewohnte Format, bietet aber ein Mehrfaches an verwendbarem Platz. Diese Etiketten sind bei Bizerba wiederverschließbar: Der Kunde kann beim Kauf die Informationen wahrnehmen und das Etikett wieder verschließen – damit liege dann keine geöffneten Etiketten im Regal.

 

Viele Produzenten nutzen die Tabellen bereits heute und sind somit den Anforderungen der LMIV zeitlich voraus. Die meisten haben allerdings die Mindestschriftgröße noch nicht realisiert. Allen, die erst in naher Zukunft an den Umstieg denken, rät Büttgenbach, anstelle eines unüberlegten Schnellschusses im Dialog mit Etiketten- und Geräteherstellern direkt eine optimale Lösung zu finden: „Man sollte nicht nur darauf achten, dass Preisauszeichner und Etiketten im Alltag optimal zusammenarbeiten, sondern auch dem Thema Datenmanagement Beachtung schenken. Die richtigen Daten müssen zuverlässig auf die richtigen Etiketten gedruckt werden – entweder vorab im Etikettenwerk oder vor Ort in der Produktion. Das setzt eine verlässliche Daten-Kommunikation und einiges an Management- Kompetenz voraus.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2013

DS Smith: Frühlingsfrische P.O.S.-Premiere

 

Eine Weltneuheit zieht in kräftigem Magenta alle Blicke auf sich. Mit einem aufmerksamkeitsstarken Display hat DS Smith Packaging die neue Marke Soxxplus - Einmal-Füßlinge mit Pflegekomplex - bundesweit an den P.O.S. gebracht. Die Konstruktion des Full-Service-Packaging-Providers punktet zudem mit einem unkomplizierten Aufbau.

 

Die plakativen Fotomotive auf dem Topschild und den Display-Seiten lassen die Produktbotschaft mit einem Blick erfassen: soxxplus® vom Start-up-Unternehmen Innobrain verspricht ein federleichtes Geh-Gefühl. Die Einmal-Füßlinge mit integriertem Active-Care-Komplex sorgen für schöne, gepflegte Füße und damit für „foot wellness to go“. DS Smith Packaging entwickelte und produzierte ein Display, das gleichermaßen als Hingucker wie als Infopoint die Weltneuheit perfekt in Szene setzt.

 

An drei Seiten geschlossen, bietet die Konstruktion viel Raum für eine aufmerksamkeitsstarke Gestaltung mit großer Fernwirkung. Vierfarbiger Offsetdruck und Lack bringen das kräftig magenta-farbene Markendesign förmlich zum Strahlen. Zusätzliche Umklebungen und Faltungen lassen alle offenen Kanten verschwinden und verleihen der Konstruktion damit eine elegante Anmutung. soxxplus® gibt es in drei Größen – die Front präsentiert das Sortiment daher übersichtlich auf drei Etagen. Eine Flyerbox hält weitere ausführliche Informationen zu der Produktinnovation parat.

 

Alles in allem sind es 16 Teile, mit denen DS Smith Packaging die P.O.S.-Premiere von soxxplus® gestaltet hat. Nur wenige Handgriffe des Aufbaus erfolgen im Handel. Dieser einfache Aufbau des Displays war auch der Grund, warum sich der Kunde für die Entwicklung von DS Smith Packaging entschieden hat. Der Full-Service-Packaging-Provider garantierte ein unkompliziertes Handling der Teile. Lediglich die Chep-Palette muss ummantelt, die Flyerbox eingesteckt und das Topschild aufgestellt werden. In nur drei einfachen Schritten ist damit das Display am P.O.S. einsatzbereit.

 

Die Umsetzung dieser Quick-&-Easy-Lösung gelang DS Smith Packaging in Rekordzeit. Nur drei Wochen benötigte der Display-Experte für Entwicklung, Produktion und Lieferung. Damit war die schnelle und überzeugende Markteinführung garantiert. Folgeprojekte nicht ausgeschlossen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.08.2013

Sigmatek lanciert ETV 1991 mit Intel Atom-CPU

 

Die 19 Zoll Control Panel-Serie von Sigmatek hat Verstärkung bekommen: Das ETV 1991 ist mit Intel Atom-Prozessortechnologie ausgestattet und bietet viel Rechenpower bei geringer Stromaufnahme. Selbst anspruchsvolle Steuerungs- und Antriebstechnikaufgaben erledigt das Touchpanel im eleganten Hochkantdesign mit Leichtigkeit.

 

Dank des großformatigen 19 Zoll TFT-Farbdisplays (1280 x 1024 Pixel) bietet die moderne Mensch-Maschine-Schnittstelle hohe Flexibilität bei der Visualisierung komplexer Anwendungen, wo es gilt, viele Informationen übersichtlich darzustellen wie beispielsweise in der Kunststoff- und Verpackungstechnik. Über das Film-Glass Touch-Display können Prozessdaten und Parameter komfortabel eingeben werden, applikationsabhängig lässt sich ein On-screen-Keyboard einblenden. Ein internes 1 GB Compactflash dient als Speichermedium für Betriebssystem, Anwendung und Daten.

 

Für die Kommunikation in harter Echtzeit sorgt der Ethernetbus Varan. In der Standardausführung stehen neben zwei Varan-, zwei Ethernet- , eine CAN-Bus- und zwei USB2.0-Schnittstellen zur Verfügung. Damit lässt sich das ETV 1991 einfach und flexibel in die Maschinenarchitektur einbinden. Die Schnittstellen sind rückseitig nach unten ausgeführt. Einer der beiden USB-Ports ist direkt an der Front angebracht. Dies erleichtert die Anbindung externer Speichermedien.

 

Mit nur 57 mm Bautiefe und 7 kg Gewicht (Kunststoffgehäuse) ist das ETV 1991 sowohl für den Schaltschrankeinbau als auch für die direkte Integration in die Maschinenverkleidung geeignet. Maße: 360 x 462 x 57 mm (B x H x T)

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.08.2013

Pro Carton/ECMA Award 2013 – mehr Einreichungen aus dem Bereich Karton und Faltschachtel

 

Eine großartige Bilanz kann der 17. Pro Carton/ECMA Award bereits jetzt ziehen: Das Interesse an neuen Ideen aus den Bereichen Karton und Faltschachtel hat spürbar zugenommen, abzulesen auch an den gestiegenen Einreichungen: Fast ein Drittel der Unternehmen nahm zum ersten Mal überhaupt teil – noch nie gab es beim Award so viele Newcomer. Am 19. September werden die Preisträger beim ECMA-Kongress in Dubrovnik präsentiert.

 

Neben den vielen Teilnehmern trägt ganz besonders auch die exzellente Arbeit der Juroren wesentlich zum Erfolg des Awards bei. Pro Carton ist es sehr wichtig, dass alle Partner der Packaging Supply Chain in der Jury vertreten sind: Die Einreichungen müssen von Expertinnen und Experten beurteilt werden, die auch in der Praxis nachhaltige Entscheidungen treffen.

 

Satkar Gidda von Sieberthead übernahm wie gewohnt den Vorsitz der Jury. Seine Domäne ist das Design, unterstützt wird er von Repräsentanten großer Marken sowie eines namhaften Händlers. Wilfried Duivenvoorden von Unilever und Anne Harding von Marks & Spencer waren zum ersten Mal dabei, Stan Akkermans von Mars bereits zum zweiten Mal. Peter Klein Sprokkelhorst setzte wie gewohnt die technischen Finessen der Einreichungen ins rechte Licht.

 

In diesem Jahr beeindruckten zahlreiche besonders stimmige Konzeptionen für den Point of Sale. Jury-Vorsitzender Satkar Gidda: „Es gibt vollständig integrierte Konzepte, etwa wenn die Produkteigenschaften sich in der Verpackungsgestaltung widerspiegeln, sodass die Werte und Qualitäten der Marke perfekt kommuniziert werden. Da wurde weit über die Verpackung eines Produkts hinausgedacht. Es ist dieses Niveau ganzheitlicher Markengestaltung, das demonstriert, was Faltschachteln für Marken tun können.”

 

Ein umfangreiches PR- und Marketingpaket sorgt dafür, dass zahlreiche europäische Medien über die Preisträger und Finalisten berichten. Das Konzept wird auf europäischer Ebene umgesetzt, die Tools stehen allen Preisträgern und Finalisten für das eigene Marketing zur Verfügung. Preisträger und Finalisten gehen auch diesmal wieder auf Tournee – im Rahmen einer Roadshow zu verschiedenen Messen und Events in ganz Europa. 2014 werden sie auch auf der Interpack zu sehen sein.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.08.2013

Food Ingredients-Messe Frankfurt wählt erneut NVC als offiziellen Content-Partner

 

Die Verpackung spielt eine entscheidende Rolle in jedem Zweig der Lebensmittelindustrie – vom Zulieferer bis zum Hersteller des Endprodukts. Die richtige Verpackung ist essenziell, um das Produkt sicher zu transportieren, vor Umwelteinflüssen zu schützen oder Hygienestandards einzuhalten. Auf der Messe Food Ingredients Europe (19. bis 21. November in Frankfurt am Main) werden die neuesten Trends im Bereich der Verpackung vorgestellt. Auch in diesem Jahr wird NVC – das Niederländische Verpackungszentrum als offizieller Content-Partner der wichtigsten Fachmesse im Bereich Lebensmittelinhaltsstoffe mit dabei sein und über Neuerungen, EU-Richtlinien und ISO-Standards im Verpackungsbereich informieren. Sowohl Zulieferer als auch Lebensmittelhersteller können mehr über die neuesten Entwicklungen erfahren und lernen, wie diese auf ihr Produkt anzuwenden sind und wirtschaftlich gewinnbringend sein können.

 

Im Januar 2013 wurden die neuen globalen ISO-Standards veröffentlicht. Diese wurden unter anderem zusammen mit NVC entwickelt. Ziel war es, einen einheitlichen Ansatz zu finden, um Verpackungen im Hinblick auf umweltrelevante Aspekte zu prüfen, um so Handelsbarrieren zu verringern. Denn globale Richtlinien bieten eine bessere Grundlage für die Kommunikation und die Verhandlung mit Kontrollbehörden und können langfristig helfen, Kosten zu senken. Insgesamt beschäftigen sich die Standards mit der Optimierung von Verpackungssystemen, der Wiederverwendbarkeit, dem Materialrecycling, der Energierückgewinnung, dem Kompostieren und der Frage, wie sich all diese Aspekte untereinander verbinden lassen. Dabei stand vor allem die Nachhaltigkeit der Verpackung im Fokus.

 

So entstand der Standard ISO 18602, der spezifische Anforderungen stellt, um sicherzustellen, dass Gewicht und Volumen des Verpackungsmaterials einheitlich optimiert wird entsprechend der Verpackungsfunktion. Der ISO-Standard 18604 ergänzt diesen Punkt, indem er festlegt, unter welchen Aspekten die Verpackung als wiederverwertbar gilt. So finden Besucher der Messe Food Ingredients Europe Informationen über das perfekte Zusammenspiel von Verpackung und Inhalt. Wer zum Beispiel auf natürliche und Bioinhaltsstoffe achtet, kann ein rundum ökologisches Produkt anbieten, bei dem auch die Verpackung abbaubar ist und offiziellen ISO-Standards gerecht wird.

 

Alle Produkte, die nach dem 13. Dezember 2014 auf den Markt gebracht werden, müssen die Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung erfüllen. Ziel ist es, den Verbrauchern die wichtigsten Produktinformationen verständlich, einfach einsehbar und leserlich auf der Verpackung zur Verfügung zu stellen. So können Käufer eine informierte Entscheidung für oder gegen den Kauf des Produktes fällen. Für die Verpackungsindustrie bringt das Veränderungen mit sich. So müssen Nährwertangaben jetzt auf der Packung in einer Mindestschriftgröße von 0,9 mm oder 1,2 mm stehen.

 

Doch obwohl diese Verordnung ganz klare Regeln aufstellt, gibt es Raum für Interpretationen. NVC als Content-Partner der Messe Fi Europe gibt dafür Beispiele und zeigt auch gern vor Ort Wege auf, den Spielraum zu nutzen, den die Verordnung lässt. So dürfen zum Beispiel auch andere Wege genutzt werden, die Verbraucher zu informieren anstelle des Textes auf der Verpackung: Laut des Leitfadens, der für die ISO-Standards herausgegeben wurde, können auch Begleitmaterial, Kanäle moderner Kommunikation oder verbale Kommunikation genutzt werden, um die Verbraucher zu informieren. Das könnte zukünftig die Möglichkeit bieten, die grundlegenden Informationen auf der Verpackung zu reduzieren und mehr Platz für das eigene Branding zu schaffen.

 

Vereinzelt gibt es auf dem Markt schon Produkte, bei denen zum Beispiel ein Code versteckt in die Illustrationen auf der Verpackung eingebaut ist. Durch das Scannen des Codes wird der Verbraucher auf eine Seite mit weiteren Informationen geleitet. Die holländische Marke Fred & Ed nutzt den Code und versteckt dahinter jeden Tag einen Witz. Eine intelligente Idee, die den Käufer immer wieder dazu bringt, mit der Marke zu interagieren, und ebenfalls Potenzial hat, Lebensinformationen bereitzustellen, die durch die Europäische Regelung gefordert sind.

 

Mehr als 26.000 Besucher werden auf der Messe Food Ingredients Europe erwartet. Neben zahllosen Lebensmittelinhaltsstoffen bietet die Content-Partnerschaft der Messe mit NVC auch Antworten darauf, wie die Verpackungsverordnung optimal umgesetzt werden kann und wie eine nachhaltige Verpackung wirtschaftlich ist sowie einen zusätzlichen Kaufanreiz darstellen kann.

 

Quelle: http://www.packreport.de

22.08.2013

„Tag des Weines“ feiert am 24. August das Wein-Reinheitsgebot

 

Vor 515 Jahren, am 24. August 1498, erließ Kaiser Maximilian der Erste das Wein-Reinheitsgebot. Und noch heute bietet der 24. August als „Tag des Weines“ Anlass, den Wein in seiner vollen Reinheit zu feiern. Der schottische Autor Robert Louis Stevenson sagte einmal: „Wein ist Poesie in Flaschen“ – seit dem 17. Jahrhundert in Glasflaschen. Zu Recht, denn Glasflaschen sind schön anzusehen und schließen den Geschmack des Weines in sich ein, ohne ihn zu verfälschen. So behält das edle Getränk auch über Jahre seinen natürlichen und reinen Geschmack.

 

Die Deutschen trinken jährlich allein 8.500 Hektoliter Wein aus Deutschland, das sind immerhin 96 Liter hiesiger Wein pro Kopf. Dabei ist die Auswahl riesig: Ein vollmundiger Rotwein, ein spritziger Weißwein oder ein fruchtiger Rosé. Und für jeden Wein gibt es eine eigene Glasflasche als Verpackung. Formen und Farben sind ebenso vielfältig wie der Inhalt der Flasche. In der Bordeauxflasche mit Schulter und leicht gewölbtem Boden wird vornehmlich Rotwein verkauft, während die Hoch- oder Schlegelflasche die Verpackung von Weißweinen ist. Diese erkennt man an ihrer schlanken und flötenartigen Form. Für alle Glasflaschen gilt aber: Der Wein behält seinen natürlichen Geschmack. Denn Glasflaschen sind geschmacksneutral und gehen praktisch keinerlei Wechselwirkungen mit ihrem Füllgut ein. So behält das Getränk sein natürliches Aroma und nicht nur echte Weinkenner können seinen unverfälschten Geschmack genießen.

 

Wein ist also gerade aus der Glasflasche ein besonderer Genuss. Aber auch für die Umwelt sind die Glasflaschen vorteilhaft. Denn bei richtiger Sortierung des Altglases werden aus alten Weinflaschen immer wieder neue Flaschen – und das ohne Qualitätsverlust. Bei Grünglas zum Beispiel, das oft für Weinflaschen eingesetzt wird, beträgt der Recyclingglasanteil bis zu 90 Prozent. Deshalb gilt: Am 24. August 2013 den Tag des Weines mit einem guten Wein feiern – natürlich aus der Glasflasche!

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.08.2013

MOSCA präsentiert neue Standards in Sachen Umreifung auf der FachPack

 

  • Packpresse LCU setzt neue Standards in der Palettenumreifung
  • Maschinenklasse 3: Standardisierung schafft Mehrwert für Kunden
  • Komplettlinien auf der Messe im Einsatz

 

Quelle: http://www.mosca.com

 

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PI_d_Mosca_Vorbericht_FachPack_2013_08_1[...]
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19.08.2013

50 Jahre Siko GmbH: Von der Garagenfirma zum Weltmarktführer

 

Die Siko GmbH feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das Unternehmen mit Sitz in Buchenbach zählt heute zu den Weltmarktführern für Winkel- und Längenmesssysteme. Aufbauend auf dieser Kernkompetenz entwickelt und produziert Siko auch wegweisende Produkte für die Automatisierungs- und Antriebstechnik. Das einstige Ein-Mann-Unternehmen ist heute ein kleiner Global Player und beschäftigt weltweit rund 220 Mitarbeiter. Die Messsysteme „made by Siko“ werden in mehr als 30 Ländern angeboten, jüngst wurde in Singapur eine Vertriebsniederlassung eröffnet. Trotz internationaler Expansion steht das Unternehmen zu seinen badischen Wurzeln und insbesondere zu den Mitarbeitern, die damals wie heute den unternehmerischen Erfolg überhaupt erst ermöglichen.

 

„Der Ursprung von Siko geht auf das Jahr 1963 zurück“, erinnert sich Diplom-Wirtschaftsingenieur Horst Wandres, heutiger Geschäftsführer und jüngster Sohn des Firmengründers Günther Wandres. Seinem Vater fiel damals der Entschluss zur Selbständigkeit nicht leicht. Günther Wandres leitete in Karlsruhe ein Unternehmen für Antriebstechnik, das verkauft werden sollte. Das Angebot einer neuen Position in einem Konzern bot für ihn keine Perspektive. Anstatt einer finanziellen Abfindung entschied er sich dafür, eine kleine Produktgruppe zu übernehmen, die nicht zum Kernbereich des Unternehmens gehörte: Handräder mit Positionsanzeigen, die vorwiegend zur Drehzahlregelung an stufenlosen Getrieben eingesetzt wurden.

 

Im Herbst 1963 wurden im Keller des Schwagers die ersten Positionsanzeigen montiert, die sofort sehr gefragt waren. Der Umsatz reichte aber nicht aus, um die Familie zu ernähren, so dass auch Konstruktionsaufträge aller Art ausgeführt und zudem eine Industrievertretung für Getriebemotoren übernommen wurde. Dieser verdankt Siko den Namen: „Süddeutsches Industrie Kontor Dr. Ing. G. Wandres“.

 

Trotz Verlegung der Produktion im Jahre 1964 nach Unteribental sorgte die hohe Nachfrage für chronischen Platzmangel. Eine räumliche Vergrößerung war unausweichlich. Für den Pragmatiker Günther Wandres war das Ausfüllen eines Bauantrages allerdings reine Zeitverschwendung. Gut geschützt durch den Ibentäler Wald wurde - meist nach Einbruch der Dunkelheit - die Erweiterung der Produktionsräume „in Eigenregie“ umgesetzt. „Heute völlig undenkbar“, schmunzelt Firmenchef Wandres, damals aber typisch für seinen Vater. Doch 1971 drohte der Firma das Aus. Die fehlende Baugenehmigung flog auf, das Landratsamt ordnete die sofortige Produktionseinstellung an und drohte mit dem unverzüglichen Abriss der Firmengebäude. In unmittelbarer Nähe, auf der Weihermatte in Buchenbach, wurde dann ein alternativer Firmensitz gefunden, wohin 1972 der Umzug erfolgte.

 

Mitte der 1970er Jahre wurde zusätzlich eine Transformatorenfertigung übernommen, die allerdings rund zehn Jahre später eingestellt wurde. Der Preisdruck aus Asien war für den deutschen Mittelständler einfach zu groß. Parallel kamen die ersten digitalen Positionsanzeigen auf den Markt. Das damalige Novum: Der Maschinenbediener konnte den Positionswert an seiner Maschinenspindel fortan digital und auf ein Zehntelmillimeter genau ablesen.

 

Nachdem sich die mechanischen Positionsanzeigen hervorragend etabliert hatten, investierte Siko in die Entwicklung elektronischer Messsysteme für die Weg- und Winkelmessung. 1982 wurde der erste elektronische Hohlwellendrehgeber vorgestellt, dem in den Folgejahren eine ganze Palette von unterschiedlichen elektronischen Messwertgebern und Messanzeigen folgte. Das ausgeprägte Innovationsbewusstsein bei Siko sollte sich auch in der zweiten Generation fortsetzen.

 

1990 übernahm mit Horst Wandres der jüngste Sohn des Firmengründers die Geschäftsführung. Die Konzentration galt jetzt der Messtechnik für die Weg- und Winkelerfassung im Maschinen- und Anlagenbau. Lineare Messsysteme als Ergänzung zu den auf dem rotatorischen Messprinzip beruhenden Produkten standen fortan im Fokus. 1996 trat zudem die Tochter Ursula Wandres in das Unternehmen ein, die bis heute als Personalchefin verantwortlich ist und auf den Charakter des Familienbetriebes achtet.

 

Neben Seilzugwegaufnehmern entwickelten sich vor allem die „Magline“ Linearmesssysteme auf magnetischer Basis zu einer tragenden Säule mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten. Zum Ende der 1990er Jahre wurden weitere Innovationen für die Antriebstechnik angeboten.

 

Die fortschreitende Globalisierung erreichte in den Folgejahren auch den Stammsitz in Buchenbach. Horst Wandres: „Der Strukturwandel im europäischen Maschinenbau führte zu einer Verlagerung von Produktionsstätten, vor allem nach China“. Siko reagierte ebenfalls auf diese Entwicklung und gründete 2004 eine eigene Vertriebs- und Produktionsstätte für Asien in Shanghai. Das Tor für den riesigen chinesischen Markt war geöffnet. Schnell zeigte sich, dass in den Tigerstaaten ebenfalls ein großer Bedarf an Siko-Produkten bestand. Im Jubiläumsjahr 2013 wurde deshalb in Singapur eine weitere Vertriebsniederlassung gegründet, die die asiatischen Wachstumsmärkte bedienen soll.

 

Mit Stolz registriert man bei Siko, dass es in der 50-jährigen Unternehmensgeschichte regelmäßig gelungen ist, mit innovativen Produkten neue Märkte zu erobern, zum Beispiel in der Solar-, Medizin- oder die Fahrzeugtechnik. Und auch, dass bei Siko noch nie eine konjunkturell bedingte Kündigung ausgesprochen werden musste. Im Sinne des Firmengründers Günther Wandres wird auch heute noch großen Wert auf ein gutes Betriebsklima gelegt. Die Belegschaft wird zum Beispiel am Ertrag beteiligt. Aktuell sind bei Siko am Firmensitz in Buchenbach sowie in den fünf internationalen Tochtergesellschaften (Singapur, China, USA, Italien, Schweiz) insgesamt 220 Mitarbeiter beschäftigt. Bei den Zulieferunternehmen, die mehrheitlich in Deutschland produzieren, arbeiten wiederum viele Beschäftigte quasi ausschließlich für Siko. Geschäftsführer Horst Wandres resümiert: „Aufgrund unserer innovativen Produkte und internationalen Ausrichtung sehen wir uns bestens im Markt aufgestellt um die nächsten 50 Jahre Firmengeschichte zusammen mit unseren Mitarbeitern zu meistern.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.08.2013

GDA: Tuben, Aerosol- und sonstige Dosen als Wachstumstreiber

 

In Deutschland wurden von Januar bis Juni 2013 rund 549.081 Tonnen Rohaluminium erzeugt. Damit stieg die Produktion um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Herstellung von Rohaluminium teilte sich in diesem Zeitraum auf 233.363 Tonnen Hüttenaluminium und 315.718 Tonnen Recyclingaluminium auf. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Produktion von Hüttenaluminium um 15,1 Prozent, während die Recyclingaluminiumproduktion um 4,1 Prozent zurückging.

 

In der Aluminiumweiterverarbeitung wurden in Deutschland von Januar bis Juni 2013 175.378 Tonnen hergestellt. Das Produktionsvolumen stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent an. Die Weiterverarbeitung wird aufgegliedert in die Bereiche „Folien und dünne Bänder“, „Tuben, Aerosol- und sonstige Dosen“ sowie „Metallpulver“. Während die Produktion von Metallpulver um 5,0 Prozent sank, stieg sie bei Tuben, Aerosol- und sonstigen Dosen mit 5,7 Prozent deutlich an. Die Produktion von Folien und dünnen Bändern bewegte sich in etwa auf Vorjahresniveau (plus 0,2 Prozent).

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.08.2013

Die CeMAT 2014 steht unter dem Motto „Smart – Integrated – Efficient“

 

Die völlige Vernetzung von unterschiedlichen Prozessen, Arbeitsplätzen, Ladungsträgern, Verpackungseinheiten und Waren ist bereits heute integraler Bestandteil der Intralogistik. Hinzu kommt: Diese Elemente können sich alle an verschiedenen Orten auf dem Globus befinden. Doch sie haben eines gemeinsam: Sie finden alle den richtigen Weg und die richtige Aufgabe. Die Basis dafür ist das Internet.

 

Voraussetzung für diese weltweite Kommunikation ist die Ausstattung der intralogistischen Elemente mit immer mehr Intelligenz. Diese Intelligenz steuert zunehmend autonome Systeme, die wiederum zur intelligenten Automatisierung führen und damit zur effizienten Verkettung und Vernetzung aller Systeme. Dafür braucht es eine sichere und zuverlässige Technik – komplette Systeme und intralogistische Produkte, aber auch Prozessoren, Bedienelemente, Software, Steuerungen und vieles mehr. Die CeMAT findet vom 19. bis zum 23. Mai in Hannover statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.08.2013

RO-BER: Elmar Stöve wird Geschäftsführer

 

Mit Wirkung vom 01.07.2013 wurde Herr Dipl.-Ing. Elmar Stöve zum weiteren Geschäftsführer der RO-BER Industrieroboter GmbH in Kamen ernannt. Er unterstützt den bisherigen alleinigen Geschäftsführer, Herrn Dr. Hans Gerd Severin, um die äußerst positive Entwicklung des renommierten Anbieters von Portalrobotertechnik für die Logistik abzusichern und die weitere Zukunft zu gestalten.

 

Stöve arbeitet seit mehr als 20 Jahren - mit nur kurzer Unterbrechung - für das Unternehmen und durchlief dabei alle Stationen, die für die erfolgreiche Ausübung seiner jetzigen, globalen Verantwortung nützlich sind. Er startete als Systemprogrammierer, übernahm Verantwortung als Projektleiter und führte die Gesamttechnik, ehe er zuletzt die Projektierung und den Vertrieb leitete.

 

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15.08.2013

Fairtrade-Tee-Unternehmen entscheidet sich für Natureflex-Verpackungsfolie

 

Innovia Films’ kompostierbare, auf Zellulose basierende Verpackungs-Folie, Natureflex NVR, wurde von der französischen Firma, Les Jardins de Gaïa, zum Verpacken ihrer Serie von Biotees in einzelne Tee-Sachets gewählt.

 

Les Jardins de Gaïa, ein Fairtrade-Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Straßburg, wurde 1994 gegründet. Verkauf natürlicher Bioprodukte ist ein Teil der Firmenphilosophie und seinen Tee in Naturverpackung anzubieten, gehört natürlich dazu!

 

Das Konverter-Unternehmen für diese Anwendung ist der deutsche Teeverpacker TPS aus Soltau. Die Les Jardins de Gaïa-Tees sind durch ihre farbenfrohen Designs leicht von anderen Teepackungen auf dem Markt zu unterscheiden.

 

“Wir haben uns sehr gefreut, dass wir Les Jardins de Gaïa durch Kooperation mit TPS aus Soltau, Deutschland, helfen konnten, seine Nachhaltigkeitsziele zu verwirklichen. Natureflex-Folien bieten der Verpackungs- und Converting-Industrie nicht nur Umweltvorteile, sondern auch eine ganze Anzahl weiterer wie inhärente Deadfold- und antistatische Eigenschaften, Hochglanz und Beständigkeit gegen Fett und Öle ergänzt durch Gas-, Aromen- und Mineralölbarriere sowie einen breiten Siegelbereich und Easy-Opening,“ kommentierte Neil Banerjee, Marktentwickler, Innovia Films.

 

Natureflex war eindeutig die richtige Wahl für die Verpackung dieser Anwendung, da die Folie ihren Anfang als Naturprodukt hat – nämlich als Holz – und am Ende ihrer Lebensdauer in einem Haushalts-Kompostierbehälter (oder auch einem industriellen Kompostierbereich) innerhalb von nur Wochen abgebaut wird. Es wurde außerdem bestätigt, dass diese Folie auch für neu entstehende Technologien, wie Energie aus Abfall – z. B. anaerobe Gärung – geeignet ist.

 

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15.08.2013

Bizerba bereitet Portfolio auf neue Lebensmittelinformationsverordnung vor

 

Die neue Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) verpflichtet Lebensmittelhersteller ab Dezember 2014 verbindlich dazu, Nährwerte tabellarisch auf der Verpackung anzugeben und gleichzeitig auf Allergene aufmerksam zu machen. Bei frischen Lebensmitteln, die in Schalen verpackt sind, wird diese Aufgabe größtenteils Etiketten zufallen. Das Bizerba Etikettenwerk in Bochum hat sie schon jetzt an die neuen Anforderungen angepasst: Das Portfolio ist leistungsfähiger und variabler als jemals zuvor.

 

Schon heute arbeiten viele Lebensmittelproduzenten mit Nährwerttabellen. „Einige lassen die produktspezifischen Angaben vordrucken und bestellen die Etiketten sicherheitshalber in kleineren Auflagen als früher, da Angaben schwanken können“, erklärt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba. Andere entscheiden sich dafür, auf den Etiketten Blanko-Tabellen zu verwenden. Kategorien wie Salz- und Fettgehalt stehen dabei vorgedruckt zeilenweise untereinander. „Das Eindrucken der Mengenangabe und der Tagesrelation erfolgt dann während der Preisauszeichnung auf dem thermosensitiven Material. Das hat den Vorteil, dass Produzenten Etiketten in hohen Stückzahlen bestellen und für mehrere ähnliche Produkte verwenden können.“

 

Bei der Blanko-Tabellen-Variante gibt es allerdings ein Problem. Denn aufgrund des erhöhten Druckaufwands vor Ort droht der bisherige Durchsatz der Anlagen zu sinken, die einzudruckenden Angaben sind teils sehr filigran und müssen präzise an die vorgesehene Stelle (in eine Tabellenspalte) eingedruckt werden. Büttgenbach: „Es bringt nichts, wenn man als Reaktion darauf lediglich die Druckleistung der Auszeichner steigert, das Thermopapier aber mit der erhöhten Druckgeschwindigkeit nicht mithalten kann und ein unleserliches Schriftbild produziert.“ Das Bizerba Etikettenwerk in Bochum hat daher einiges in Forschungsarbeit investiert, um das thermosensitive Etiketten-Material weiterzuentwickeln. Es sei nun noch sensibler und ließe sich schneller bedrucken, ohne dass das Druckbild darunter leidet, sagt Büttgenbach: „Im aufeinander abgestimmten Zusammenspiel von Auszeichnern und Etiketten – wie es bei Bizerba der Fall ist – ergibt sich dann maximale Auszeichnungseffizienz. Wir leisten jetzt 300 mm Druckgeschwindigkeit und das auch bei Logos, Barcodes und Lettercodes.“

 

Die neue LMIV verpflichtet Produzenten nicht nur dazu, Nährwerte in Tabellenform auf dem Produkt anzugeben, sondern gleichzeitig auch auf allergene Inhaltsstoffe hinzuweisen oder Stoffe, die im Produktionsbetrieb auch verarbeitet werden und im Endprodukt enthalten sein könnten. Und das alles in einer Mindestschriftgröße von 1,2 Millimetern. Nun sind Etiketten tendenziell ohnehin schon mit Informationen überfrachtet. Wohin also mit der Tabelle? Um den Markenauftritt nicht zu stören, platzieren sie viele Produzenten derzeit auf der Unterseite der Verpackung. Bizerba bietet eine Alternative an: mehrlagige Etiketten, die sich aufklappen lassen. Damit behält das Etikett das gewohnte Format, bietet aber ein Mehrfaches an verwendbarem Platz. Diese Etiketten sind bei Bizerba wiederverschließbar: Der Kunde kann beim Kauf die Informationen wahrnehmen und das Etikett wieder verschließen – damit liege dann keine geöffneten Etiketten im Regal.

 

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15.08.2013

Bei Pilz wird Sicherheitslösung standardisierbar

 

Die Steuerungen PSSuniversal PLC von Pilz kommunizieren jetzt auch über Ethernet/IP, Canopen- und Ethercat-Netzwerke. Anwender dieser Kommunikationsprotokolle können damit die Steuerungen PSSuniversal PLC in ihren bestehenden Netzwerken einsetzen. So wird die Sicherheitslösung standardisierbar: Unabhängig von der übergeordneten Anlagensteuerung kann die Sicherheitsarchitektur erstellt und bei Bedarf auf andere Anlagen übertragen werden. Davon profitieren insbesondere Maschinenbauer, deren Anlagen in verschiedenen Branchen oder Märkten zum Einsatz kommen. PSSuniversal PLC kann als SPS-Steuerung oder als dezentrales Peripherie-System für Standard und Sicherheit eingesetzt werden.

 

Die Funktion „Ethernet/IP“ ist über die Software-Plattform PAS4000 von Pilz abrufbar und steht für alle Steuerungen PSSuniversal PLC zur Verfügung. Bereits vorhandene Steuerungen können über ein Firmware-Update von der Pilz-Website mit dieser Funktion versehen werden. Der Anschluss der PSSuniversal Steuerungen an Ethercat und Canopen Netzwerke kann über zwei verschiedene Gateways erfolgen. Der Engineeringaufwand für die Einrichtung der Kommunikationsanbindung ist gering. Durch ein fixes, bereits festgelegtes Mapping ist keine weitere Gerätekonfiguration durch den Anwender erforderlich.

 

Die Steuerungen PSSuniversal PLC sind die „Allrounder“ im Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz. Dank ihrer Offenheit lassen sie sich in bestehende Automatisierungsarchitekturen integrieren und an verschiedene Fremdsteuerungen anschließen. Sie können dabei als SPS-Steuerung oder als Peripheriesystem eingesetzt werden – jeweils für Sicherheit und Standard. Die Hardware in PSS 4000 unterstützt eine Vielzahl von Kommunikationsnetzwerken: Ethernet/IP, Canopen, Ethercat, Modbus TCP, Profibus DP, Profibus/Profisafe, UDP raw.

 

Die Konfiguration der Steuerungen erfolgt mit dem grafischen Programm-Editor PASmulti – die SPS-Programmierung wird über die Editoren PAS STL (Strukturierter Text) oder PAS IL (Anweisungsliste) nach EN/IEC 61131-3 erstellt.

 

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13.08.2013

B&R setzt mit Opensafety erweiterte Robotersicherheit um

 

B&R nutzt das feldbusunabhängige Sicherheitsprotokoll Opensafety auch bei der erweiterten Sicherheitsfunktion „Sicher begrenzte Geschwindigkeit“ (SLS) am Werkzeugarbeitspunkt (TCP): Die volle Bandbreite aller seriellen Robotertypen lässt sich in der Sicherheitsapplikation überwachen. Damit hat das Unternehmen die seit 2011 verfügbare Funktion weiter ausgebaut. Bislang konnten bereits alle Gelenke eines 6-Achs-Knickarmroboters sicher überwacht werden.

 

Voraussetzung für die sichere Überwachung der Geschwindigkeit sind sichere Achspositionen. Die Daten werden vom Servoantrieb Acoposmulti mit integrierter Sicherheitsfunktion Safemc bereitgestellt und über das sicherheitsgerichtete Protokoll Opensafety übertragen. Anhand der übermittelten Positionen berechnen die vom TÜV zertifizierten Funktionsbausteine Saferobotics als Teil der Sicherheitsapplikation die absoluten Geschwindigkeiten der Gelenke, des Werkzeugaufnahmeflanschs und des TCP. Die Ausführung der Sicherheitsfunktionen erfolgt direkt in den Antrieben. Durch die Verwendung von Opensafety ist der Anwender flexibel in der Wahl der Ansteuerung und kann diese anhand der Applikationsanforderungen frei bestimmen.

 

Mit der erweiterten Funktion stellt B&R einen Parameterblock für generalisierte, serielle Roboter zur Verfügung. Damit können beliebige kinematische Ketten parametriert werden. Der Anwender ist nicht länger auf bestimmte Robotertypen beschränkt, sondern kann benutzerspezifische Kinematiken festlegen und parametrieren. Bis zu elf Gelenke lassen sich definieren. Zudem besteht die Möglichkeit, bis zu 20 Gelenkskopplungen mit Kopplungsfaktoren zu berücksichtigen. Das ermöglicht es dem Anwender, auch mechanische Kopplungen zwischen einzelnen Gelenken zu einzubeziehen.

 

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13.08.2013

Rajapack auf der Dmexco 2013 in Köln

 

Der Online-Handel in Deutschland wächst weiter stark – und mit ihm der Bedarf an maßgeschneiderten Verpackungen für den Versandhandel. Aus welcher breiten Palette von Verpackungslösungen die Händler dabei mittlerweile wählen können, zeigt der Auftritt von Rajapack auf der dmexco 2013 vom 18. bis 19. September in Köln: Zum dritten Mal in Folge präsentiert die deutsche Tochter der Raja-Gruppe, Europas Marktführer im Bereich des B2B-Versandhandels für Verpackungslösungen, an Stand E040 in Halle 7 neue Entwicklungen im Verpackungsbereich für erfolgreiches E-Commerce. Diese sind inzwischen so vielfältig und divers wie die Produkte, die in Webshops vertrieben werden: Sie reichen vom klassischen Karton über die Versandtasche bis hin zur ausgeklügelten Lösung für Technologie oder der trendigen Geschenkverpackung.

 

Kein anderer Bereich des Einzelhandels boomt in Deutschland derzeit wie der Online-Handel: Allein im vergangenen Jahr stieg laut IFH-Branchenreport das Marktvolumen des E-Commerce um 15 Prozent auf insgesamt 33 Milliarden Euro – und viel spricht dafür, dass diese rasante Entwicklung sich auch über die nächsten Jahre fortsetzen wird. Längst sind es dabei nicht mehr nur die klassischen Warensegmente des E-Commerce wie Kleidung oder Bücher, die über Web-Kanäle vertrieben werden: Praktisch jedes Produkt wird mittlerweile auch online geordert und häufig noch am gleichen Tag an den Kunden verschickt.

 

„Angesichts der Vielfalt und schieren Menge der versendeten Produkte wird klar, warum das Thema Verpackung für den E-Commerce eine so wachsende Bedeutung hat“, erklärt Harald Schönfeld, General Director von Rajapack. „Dabei geht es um Themen wie Produktsicherheit, Nachverfolgbarkeit, aber auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Zudem wächst aufgrund der steigenden Verkaufszahlen im Online-Handel der Bedarf an Spezialverpackungen für bestimmte Produktsparten.“ Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch im neuen Rajapack-Katalog wider, der, pünktlich zur dmexco, als Print- und Online-Version vorliegt und mit mehr als 6.000 Verpackungslösungen aufwartet.

 

Für Rajapack ist es bereits die dritte Teilnahme an der Dmexco in Folge. Auch wenn die Verpackungsexperten auf der internationalen Leitmesse für digitale Wirtschaft ein „Exot“ bleiben, lohnt sich die Teilnahme, wie Schönfeld betont: „Wir sind selbst einer der größten Online-Versandhändler in unserer Branche – und zugleich der europäische Marktführer für Verpackungslösungen auch und gerade für E-Commerce. Die Dmexco ist für uns also doppelt wichtig: Hier können wir neueste Trends im Online-Handel diskutieren und zugleich Innovationen im Verpackungsbereich präsentieren.“

 

Vielfalt ist also Trumpf – gerade bei Verpackungen. Davon können sich die Besucher der Dmexco bei Rajapack in Halle 7 an Stand E040 überzeugen. Dort präsentieren die Verpackungsexperten ein denkbar breites Portfolio an Lager-, Kommissionier- und v.a. Versandverpackungen – von klassischen Karton- und Beutel-Verpackungen bis hin zu Polstermaterialien und Verpackungssystemen für den größeren Bedarf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf Geschenkverpackungen – auch im Hinblick auf das kommende Weihnachtsgeschäft: „Immer mehr Online-Händler bieten heute den Service an, Produkte bereits als Geschenke verpackt zu versenden“, so Schönfeld. „Hier verfügen wir über ein extrem breites Sortiment an innovativen Verpackungslösungen, von denen Webshops profitieren können.“

 

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13.08.2013

Starpack Award für Absolut Unique

 

Eines der ehrgeizigsten Verpackungsprojekte der letzten Jahre in Europa wurde mit einem renommierten Starpack Award prämiert. Absolut Unique, ein gewagtes Konzept aus fast vier Millionen einzigartig designten und individuell dekorierten Flaschen, brachte der Ardagh Group und The Absolut Company einen „Highly Commended Award“ in den Kategorien Grafische Gestaltung und Dekoration bei einem der wichtigsten Verpackungspreise des Vereinigten Königreichs.

 

Die Jury lobte das Projekt als „einzigartige Verpackung, einzigartige Idee und einzigartiges Ergebnis, welches ein sehr schönes Sammelobjekt abgibt“. Jede Flasche in dieser spritzigen und auffälligen Kollektion besitzt andere Farben und Muster sowie ihre eigene einmalige Etikettennummer, wodurch der Verbraucher ein vollkommen personalisiertes Produkt mit individueller Verpackung erhält. Die Verwendung von zweiundzwanzig Farben für die Beschichtung, fünf für die Spritzer und sechzehn für die einundfünfzig Musterarten stellte eine enorme technische und kreative Herausforderung dar.

 

Fredrik Källqvist, Development Manager Glass, Sweden & Denmark bei der Ardagh Group, und Eric Näf, Director Packaging Development bei Absolut, die den Preis entgegennahmen, beschrieben Absolut Unique als „auf die Spitze getriebene limitierte Edition“.

 

Ardagh musste ein Dekorationsverfahren, welches auf die Minimierung von Gestaltungsvariationen hin entwickelt worden war, dahingehend anpassen, dass es genau das Gegenteil leistete. Man konzipierte ein computergesteuertes Ventil- und Regelsystem, das automatisch und laufend die Farben und Sprühmuster auf den Flaschen ändert.

 

„Absolut Unique ist ein gewagtes Konzept, selbst für ein Unternehmen, das sich so der Kreativität verschrieben hat wie Absolut“, so Jonas Tåhlin, Vice President Global Marketing bei The Absolut Company. Und weiter: „Jeder kann ein oder zwei einzigartige Produkte herstellen, aber wir machen fast vier Millionen. Jeder unserer Kunden ist einzigartig. Daher wollten wir jedem von ihnen eine „Unikat“-Flasche bieten, die seine Individualität widerspiegelt. Wir fanden das Konzept großartig, auch wenn es schwierig umzusetzen war.“

 

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12.08.2013

Boehringer Ingelheim launcht Vaprino im Design von The Brand Union

 

Vaprino heißt das neue Selbstmedikationspräparat gegen akuten Durchfall, welches seit Juni 2013 das OTC-Produktportfolio des forschenden Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim ergänzt. Der Wirkstoff Racecadotril wurde in diesem Jahr in Form von Kapseln für Erwachsene aus der Verschreibungspflicht entlassen. Er reduziert den bei Durchfall vorliegenden übermäßigen Flüssigkeitseinstrom in den Darm und sorgt so schnell für eine normalisierte Darmfunktion - ohne Hemmung der Darmbewegung.

 

The Brand Union hat für dieses OTC-Präparat die Markenidentität und das Verpackungsdesign entwickelt. Dabei wird die Wirkweise von Vaprino in der visuellen Darstellung subtil aufgegriffen, wobei jedoch klar die Lösung und nicht das Problem im Fokus des Designs liegt.

 

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12.08.2013

Domino entwickelt ultraschnell trocknende Tinte für Serialisierungsanwendungen

 

Domino reagiert mit der wasserbasierenden Tinte BK652 auf die neuesten Anforderungen der Pharmabranche. Mit einer Trocknungszeit von weniger als einer halben Sekunde setzt diese nach Herstellerangaben neue Maßstäbe. Arzneimittelhersteller seien mit der BK652 in der Lage, die rechtlichen Anforderungen an die Serialisierung jeder einzelnen Verpackung zu erfüllen. Zudem können sie die Produktionsgeschwindigkeit aufrechterhalten, da die Tintentrocknungszeit um über 50 % verringert wird.

 

Bei unabhängigen Tests wies die Tinte eine außergewöhnlich hohe Lichtechtheit auf. Die Kameralesbarkeit ist auch nach intensiver Lichteinwirkung gemäß einem Wert 6 auf der Blauwollskala noch gegeben. Die UV-Beständigkeit des Aufdrucks ist 4 x höher als bei bisher im Einzelhandel zur Kennzeichnung genutzten Tinten.

 

Die neue Tinte ist ab sofort für die Thermo-Tintenstrahldrucker der G-Serie I-Tech von Domino verfügbar. Mit diesen Geräten können hochauflösende Codes auf eine Vielzahl von Substraten wie z.B. Kartons, Tütchen, Beutel, Etiketten und Blisterverpackungen gedruckt werden. Die G-Serie I-Tech ermöglicht den Druck von Strichcodes, 2D Datamatrix-Codes, alphanumerischen Zeichen und Grafiken auf poröse und nicht poröse Oberflächen.

 

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09.08.2013

ES-Plastic verlagert Zentrale und besetzt Firmenspitze neu

 

Vor knapp einem Jahr fand die erfolgreiche Umfirmierung von ES-Plastic in eine GmbH statt. Im Zuge der anschließenden Umstrukturierung sollten sich die Managementstrukturen nach und nach verbessern, sowie die Innovationsrate und internationale Vertriebspräsenz erhöht werden. Zum 01.08.13 erfolgte nun die Verlagerung der kompletten Firmenzentrale von Passau an den Produktionsstandort in Hutthurm, der mit diesem Schritt nachhaltig gestärkt wird. Sämtliche Maschinen befinden sich ab sofort an einem gemeinsamen Standort und die Mitarbeiter aller Abteilungen arbeiten wieder enger zusammen.

 

Dieser Umzug bedeutet auch eine Änderung an der Firmenspitze. Frank Hilbich, seit März 2013 Vertriebsleiter im Unternehmen, zeichnet seit 01.08.13 als neuer Geschäftsführer von ES-Plastic verantwortlich. Zuvor betreute er bereits als Geschäftsführer jahrelang den Bereich Folienverpackungen. Die beiden bisherigen Geschäftsführer Beatrice Dreyfus und Felix Hölzer haben sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und stehen dem Unternehmen künftig als Beiräte zur Verfügung.

 

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09.08.2013

Aluminium-Tube ist 100 Jahre alt

 

Im Jahr 1913 beginnt eine einzigartige Erfolgsstory. Vor nunmehr genau 100 Jahren wurden die technischen Voraussetzungen für die einzigartige Erfolgsstory der Aluminiumtube erfunden: im Jahr 1913 entwickelte und konstruierte der damals 28-jährige Alfons Mall in Baden (Deutschland) zum ersten Mal ein Maschinenprogramm eigens für die Massenproduktion von Tuben. Und im gleichen Jahr fanden nahezu zeitgleich in der Schweiz und kurz darauf auch in Deutschland erste Versuche statt, Tuben aus Aluminium herzustellen. Der erste Weltkrieg stoppte dann zunächst den weiteren Fortschritt der Aluminiumtube. Aber ein Erfolg versprechender Anfang war gemacht, der Grundstein für den Aufbau der modernen Tubenindustrie war gelegt.

 

Die Entwicklung der massenhaften Produktion der Aluminiumtube erfolgte dann nach dem Krieg in den zwanziger und besonders in den dreißiger Jahren in Deutschland. Bis dahin dienten zur Herstellung der Metalltuben ausschließlich Zinn, Blei und verzinntes Blei. Aber Zinn war sehr teuer, kostete Devisen und unterlag ebenso wie Blei zeitweise der Zwangsbewirtschaftung. Die Verwendung von Blei für Tuben war zudem durch das Lebensmittelgesetz beschränkt. So übertraf bereits 1939 die Produktionsmenge der Aluminiumtuben diejenigen aus Weichmetall. Der unaufhaltsame Siegeszug der Aluminiumtube hatte begonnen und setzte sich auch nach dem zweiten Weltkrieg unbeirrbar fort.

 

Auch heute noch stehen die Tuben aus Aluminium mit ihren Produktionszahlen an der Spitze aller hergestellten Tuben. Die Mitgliedsunternehmen der etma - european tube manufacturers association - ,die für über 80 % der gesamten europäischen Tubenproduktion stehen, meldeten für das Jahr 2012 ein Rekordergebnis von über 10 Milliarden produzierten Tuben. Davon waren knapp über 40 % Aluminiumtuben, mit jeweils circa 30 % am Gesamtvolumen teilen sich Kunststofftuben und Tuben aus Laminat die restliche Produktionsmenge.

 

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09.08.2013

Interroll steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2013

 

Die Interroll Gruppe hat im 1. Halbjahr 2013 bei leicht höheren Umsatz- und Auftragseingangszahlen den Betriebsgewinn signifikant um 12.7% und den Reingewinn um 11.2% gesteigert. Besonders erfreulich sind die Wachstumsergebnisse in Asien mit 28.2% mehr Umsatz und 54.5% mehr Auftragseingang sowie die positive Entwicklung in Amerika (inkl. Brasilien) mit einem um 12.6% höheren Bestellungseingang zum Vorjahr, die das schwierige Marktumfeld in Europa, vor allem im ersten Quartal 2013, mehr als ausgleichen konnten. Verschiedene Grossaufträge und die erfolgreiche Einführung von Innovationen, wie den magnetischen Speedcontroller für Pallet Flow, haben das Ergebnis weiter begünstigt. Die gute Ausgangslage aus dem 1. Semester 2013 sowie die Portec Akquisition zum 10. Juli 2013 lassen Interroll optimistisch in die Zukunft blicken.

 

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08.08.2013

Position der deutschen Wirtschaft zum Euro-Palettenpool

 

Nachdem eine Aufsplittung des Euro-Palettenpools zum 1. August 2013 nicht mehr abzuwenden ist, haben sich unter dem Dach von GS1 Germany führende Wirtschaftsverbände sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche aus den Sektoren Handel, Hersteller und Logistikdienstleister für eine Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der Paletten aus den beiden Pools UIC und EPAL ausgesprochen.

 

Die unterzeichnenden Verbände empfehlen demnach den bei ihnen organisierten Unternehmen, ihren Geschäftspartnern die gegenseitige Akzeptanz von Ladungsträgern gleicher Art sowie die uneingeschränkte Tauschfähigkeit der mit „EPAL/EPAL“ und „UIC/EUR“ gekennzeichneten Paletten zuzusichern. Das heißt, dass die Unternehmen sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL/EPAL-Paletten, die neu produzierten UIC/EUR-Paletten sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten unter der Voraussetzung einheitlicher und von unabhängigen Sachverständigen geprüfter Qualitätsstandards für Herstellung und Reparatur, losgelöst von der Kennzeichnung, tauschen werden. Die anzuwendenden Qualitätsstandards für die Herstellung und die Reparatur der Paletten müssen dabei hinsichtlich aller technischen Eigenschaften auch weiterhin dem bisher angewendeten UIC-Codex 435-2 und 435-4 entsprechen.

 

„Im Mittelpunkt der Bemühungen muss die Wahrung der etablierten Prozesse im Palettentausch stehen, um für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maximale Effizienz zu erreichen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany.

 

Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen zudem der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV), der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) sowie der Markenverband.

 

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08.08.2013

Whitepaper "RFID erfolgreich im Unternehmen einführen"

 

Viele Unternehmen überlegen, ob Sie durch den Einsatz der Funkchips ihre Abläufe verbessern können. Die Vorteile wie Lesen ohne Sichtkontakt, Wiederbeschreibbarkeit oder die gleichzeitige Erfassung von mehreren Objekten bieten hier oft erhebliches Potential. Allerdings ist eine RFID-Einführung keine triviale Aufgabe: Der technische und besonders wirtschaftliche Erfolg ist von vielen Faktoren abhängig und keine Selbstverständlichkeit.

 

Das auf automatische Identifikation spezialisierte Systemhaus AISCI Ident hat ein Whitepaper zur erfolgreichen Planung und Umsetzung von RFID-Projekten verfasst. Entlang von 6 Projektphasen werden die Aufgaben und speziellen Herausforderungen einer RFID-Einführung im Unternehmen dargestellt. Der Leser erhält einen Überblick über die relevanten Erfolgsfaktoren sowie über in der Praxis bewährte Vorgehensweisen. Das 10-seitige Whitepaper steht zum kostenlosen Download auf http://www.aisci.de bereit.

 

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08.08.2013

DS Smith Packaging entwickelt Display für Soxxplus

 

Eine Weltneuheit zieht in kräftigem Magenta alle Blicke auf sich. Mit einem aufmerksamkeitsstarken Display hat DS Smith Packaging die neue Marke Soxxplus - Einmal-Füßlinge mit Pflegekomplex - bundesweit an den P.O.S. gebracht. Die Konstruktion des Full-Service-Packaging-Providers punktet zudem mit einem unkomplizierten Aufbau.

 

Die plakativen Fotomotive auf dem Topschild und den Display-Seiten lassen die Produktbotschaft mit einem Blick erfassen: Soxxplus vom Start-up-Unternehmen Innobrain verspricht ein federleichtes Geh-Gefühl. Die Einmal-Füßlinge mit integriertem Active-Care-Komplex sorgen für schöne, gepflegte Füße und damit für „foot wellness to go“. DS Smith Packaging entwickelte und produzierte ein Display, das gleichermaßen als Hingucker wie als Infopoint die Weltneuheit perfekt in Szene setzt.

 

An drei Seiten geschlossen, bietet die Konstruktion viel Raum für eine aufmerksamkeitsstarke Gestaltung mit großer Fernwirkung. Vierfarbiger Offsetdruck und Lack bringen das kräftig magenta-farbene Markendesign förmlich zum Strahlen. Zusätzliche Umklebungen und Faltungen lassen alle offenen Kanten verschwinden und verleihen der Konstruktion damit eine elegante Anmutung. Soxxplus gibt es in drei Größen – die Front präsentiert das Sortiment daher übersichtlich auf drei Etagen. Eine Flyerbox hält weitere ausführliche Informationen zu der Produktinnovation parat.

 

Alles in allem sind es 16 Teile, mit denen DS Smith Packaging die P.O.S.-Premiere von Soxxplus gestaltet hat. Nur wenige Handgriffe des Aufbaus erfolgen im Handel. Dieser einfache Aufbau des Displays war auch der Grund, warum sich der Kunde für die Entwicklung von DS Smith Packaging entschieden hat. Der Full-Service-Packaging-Provider garantierte ein unkompliziertes Handling der Teile. Lediglich die Chep-Palette muss ummantelt, die Flyerbox eingesteckt und das Topschild aufgestellt werden. In nur drei einfachen Schritten ist damit das Display am P.O.S. einsatzbereit.

 

Die Umsetzung dieser Quick-&-Easy-Lösung gelang DS Smith Packaging in Rekordzeit. Nur drei Wochen benötigte der Display-Experte für Entwicklung, Produktion und Lieferung. Damit war die schnelle und überzeugende Markteinführung garantiert. Folgeprojekte nicht ausgeschlossen.

 

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07.08.2013

Klingele-Wellpappenwerk in Werne nach BRC zertifiziert

 

Das intensive Engagement der Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG in Richtung der Lebensmittelindustrie hat sich auf besondere Weise ausgezahlt. Das u. a. auf Lebensmittelverpackungen spezialisierte Klingele-Wellpappenwerk im nordrhein-westfälischen Werne wurde jetzt nach den strengen und weltweit gültigen Standards gemäß BRC-IoP/4 mit der Bestnote (Klassifizierung A) zertifiziert.

 

Nach einem rund zweijährigen Optimierungsprozess quer durch alle Unternehmensebenen und die gesamte Prozesskette erfüllt Klingele damit sämtliche Vorgaben der Lebensmittelbranche an die Herstellung von Kartonverpackungen. Damit schließt sich der Kreis im Sinne der internationalen Vorgaberichtlinien, die auch die Zuliefererindustrie einbezieht. Die von BRC-IoP formulierten Standards im Zusammenhang mit dem Handling von Lebensmitteln gelten als international strengste Referenz.

 

Mit dem Startschuss im Jahr 2011 wurden im Wellpappenwerk Werne (mit rund 70 Prozent Lebensmittel-Kunden) aus einem rund 200 Punkte umfassenden Anforderungskatalog zunächst gut 80 Handlungsfelder aus den Kernbereichen Personalhygiene, Ordnung und Sauberkeit sowie Risiko- und Gefahrenmanagement identifiziert und im Anschluss nach und nach entsprechend BRC-IoP umgesetzt.

 

Dazu gehörten insbesondere auch das Projekt Line Clearance (EDV-gestützte, sichere Verhinderung von Produktvermischungen im Herstellungsprozess) oder die im BRC-Handbuch postulierte Closed-Door-Politik. Demnach sollen im Produktionsgelände alle Übergänge zwischen den Zonen sowie alle Türen und Fenster geschlossen bleiben, um weder den Eintrag von Schmutz noch von Schädlingen zu ermöglichen. Diesbezüglich wurde u. a. in ein komplett neues Hallenbelüftungssystem investiert.

 

Der mit der BRC-Zertifizierung nunmehr auch offiziell attestierte Optimierungsprozess wird bei den Klingele-Kunden bereits seit geraumer Zeit positiv wahrgenommen und mit einem deutlichen Vertrauensbonus honoriert. So ist die Anzahl der Kundenaudits bereits in den letzten beiden Jahren spürbar gesunken. Einige Lebensmittel-Hersteller stuften das Werk in Werne bereits frühzeitig in eine höhere Lieferantenklasse ein.

 

Nach dem holländischen Elst ist Werne der zweite Produktionsstandort der Klingele-Gruppe, der die anspruchsvolle BRC-Norm erfüllt. Nach Unternehmensangaben sollen zeitnah nun auch alle übrigen Werke zertifiziert werden, um den Kunden aus der Lebensmittelindustrie überall in Europa die gleichen Produktstandards garantieren zu können.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2013

Gelungener Start für das Food Processing & Packaging Exposyum Nairobi

 

Die Veranstalter des FPPE-Food Processing & Packaging Exposyums blicken auf eine erfolgreiche Kick Off Präsentation in Nairobi, Kenia, zurück. Starling Expo und die Messe Düsseldorf präsentierten das Messekonzept den lokalen Vertretern der lebensmittelerzeugenden und -verarbeitenden Industrie wie auch den verschiedenen politischen Organisationen im Rahmen eines frühmorgendlichen Frühstücksmeetings im Hotel Intercontinental im Zentrum Nairobis.

 

Jorrit Plambeck, Präsident von Fairpros International Trade Fair Marketing moderierte die Veranstaltung und führte durch das Programm. Als ersten Redner präsentierte er den Acting Director des Ministeriums für Industrialisierung, Hezekiah Bunde Okeyo, der Grüße der Regierung übermittelte und die Wichtigkeit des FPPE für Kenia und die East African Business Community hervorhob. Nachredner war Dr. Moses M. Ikiara, Geschäftsführender Direktor von KenInvest, der zuständigen Behörde für ausländische Direktinvestitionen und ein geschätzter Partner für die erfolgreiche Durchführung des FPPE. Dr. Ikiara erklärte warum Kenia selbst, aber auch die Region, diese Veranstaltung benötigt und forderte die anwesenden Gäste auf, das Exposyum aktiv zu unterstützen.

 

Werner Matthias Dornscheidt, CEO der Messe Düsseldorf GmbH und Mit-Organisator des FPPE gab den Anwesenden einen Einblick in sein Unternehmen und präsentierte als Schwerpunkt die „SAVE FOOD“ Initiative, eine Kooperation die die Messe mit der Welternährungsorganisation unterhält. Dornscheidt war sehr beeindruckt vom Elan der Anwesenden und der Welle der Sympathie, die ihm entgegenschlug, was er wie folgt äusserte: "Man spürt förmlich den Aufbruch eines ganzen Landes und die Bereitschaft in neue Geschäftsfelder zu investieren."

 

Urs Albert Ingold, CEO von StarlingExpo AG und Organisator des FPPE erklärte mit praktischen Beispielen warum die Veranstaltung die nationale Vision "Moving the Economy Up the Value Chain" - also die Wertschöpfungskette zu erweitern – unterstützt und informierte über das Programm sowie die Möglichkeiten für alle Teilnehmer. "Das FPPE ist ein einzigartiges Konzept, denn es betrachtet den Markt aus einer 360° Perspektive," sagte er und erntete spontanen Applaus, als er weiter äusserte, dass alle wirtschaftlichen Faktoren für Kenia und Ost-Afrika als wichtigen Markt für die kommenden Jahre sprechen. Die ganze Veranstaltung erfreute sich einer solch positiven Resonanz, dass zahlreiche politische Vertreter verschiedener keniatischer Provinzen aufstanden und das Wort verlangten. Sie alle erklärten ihre volle Unterstützung und gaben der Erwartung Ausdruck, dass das FPPE den Grundstein bilden wird für fruchtbare Diskussionen und um neue Kontakte zu knüpfen.

 

Das FPPE-Food Processing & Packaging Exposyum findet statt vom 26. bis 28. November 2013, im KICC-Kenyatta International Conference Center, in Nairobi, Kenia.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2013

Markt für Behälterglas wächst leicht

 

Der Markt für Glasverpackungen ist im ersten Halbjahr 2013 leicht gewachsen: Der Absatz in Tonnen nahm von Januar bis Juni gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent zu. Damit setzte sich der positive Trend des ersten Quartals 2013 fort. Dazu trug insbesondere der Monat April mit einer Absatzsteigerung von 11,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat bei. Der Mai zeigte sich gegenüber dem Vorjahr dagegen leicht rückläufig, er schloss mit minus 1,0 Prozent ab. Schwach war der Juni mit einem Minus von 8,1 Prozent. Ein Grund dafür liegt sicherlich in den relativ kühlen Temperaturen, die zu einer Verzögerung bei der Lebensmittelverarbeitung führten. Die Absatzentwicklung im Ausland nahm im ersten Halbjahr 2013 um 1,5 Prozent zu, während der Inlandsabsatz um 0,3 Prozent leicht abnahm.

 

Im Getränkesegment (Einweg und Mehrweg) haben sich die Entwicklungen des ersten Quartals im weiteren Verlauf des Halbjahres fortgesetzt. Für das komplette erste Halbjahr 2013 heißt dies: Das Segment zeigt sich stabil und verzeichnet eine Zunahme von insgesamt 0,2 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Im Detail: Bier hat weiter an Absatz verloren (minus 7,0 Prozent), ebenso Wasser/Limonade (minus 6,3 Prozent). Bei Bier ist dies vor allem auf den – sicherlich auch witterungsbedingten – rückläufigen Inlandsabsatz im ersten Halbjahr zurückzuführen, der Export verbucht im Gegensatz dazu ein deutliches Plus von 7,5 Prozent. Bei Wasser/Limonade verhält es sich genau umgekehrt: Der Export nahm um 27,8 Prozent sehr deutlich ab, der Inlandsabsatz hingegen nur leicht um 2,7 Prozent zu. Insgesamt liegt der deutliche Rückgang in diesem Segment sicherlich auch daran, dass einige Getränkeunternehmen neue Mehrwegflaschen eingespeist hatten und der Markt nun im ersten Halbjahr 2013 gesättigt war. Positive Entwicklungen gibt es weiterhin bei Schaumweinen (plus 11,5 Prozent), Wein (5,1 Prozent) und Spirituosen (plus 1,8 Prozent), die alle im Inland ein deutliches Plus erreichen.

 

Nach dem positiven Trend des ersten Quartals verzeichnet der Bereich Verpackungsglas für Lebensmittel, der im ersten Quartal 2013 ein Absatzplus von 1,0 Prozent verbuchen konnte, nun einen leicht negativen Trend von minus 1,5 Prozent. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich dabei jedoch – wie im ersten Quartal auch – die Teilsegmente „Babynahrung” (plus 22,5 Prozent), „Instant“ (plus 7,3 Prozent) sowie „Dressing & Saucen“ (plus 1,5 Prozent). Rückläufig waren im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem ersten Halbjahr 2012, ebenfalls dem Trend des ersten Quartals folgend, die Bereiche „Obst, Gemüse und Sauerkonserven” mit einem deutlichen Absatzrückgang von minus 15,6 Prozent, „Wurst, Fleisch und Fisch” mit minus 4,4 Prozent und fast stabil „Süße Aufstriche” (minus 0,4 Prozent). Der deutliche Rückgang von „Obst, Gemüse und Sauerkonserven” war bereits im ersten Quartal spürbar und hat sich im zweiten Quartal verstärkt. Der Grund: Die relativ kalten und regnerischen Frühjahrsmonate führten in der ersten Jahreshälfte zu späten Ernten und entsprechend später Abfüllung von saisonalem Obst und Gemüse. Die Behälterglasindustrie rechnet im dritten, bisher deutlich wärmeren, Quartal 2013 für diesen Bereich mit einer durchaus positiveren Entwicklung.

 

Weiterhin positiv entwickelt sich der Bereich Verpackungsglas für Pharmazie, Kosmetik und chemisch-technische Zwecke sowie Verpackungsglas für die Getränkeindustrie mit 150ml oder weniger Inhalt: Insgesamt nahm der Absatz in Tonnen hier um 5,3 Prozent zu. „Insgesamt ist das stabile Absatzwachstum von 0,2 Prozent im ersten Halbjahr vor dem Hintergrund aktueller Marktentwicklungen positiv zu beurteilen. Auch aufgrund der relativ kalten ersten Jahreshälfte, die bei den Foodunternehmen für verspätete Abfüllungen und bei den Verbrauchern für einen verminderten Getränkekonsum sorgten, sind die Absätze positiv zu beurteilen. Wir sind zuversichtlich, dass sich das Absatzplus im kommenden Quartal erweitert“, bewertet Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Glasindustrie e.V., die aktuellen Entwicklungen der Behälterglasindustrie.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2013

Thimm Schertler fertigt jetzt auch in Bremen

 

Thimm Schertler Verpackungssysteme mit Hauptsitz in Nordhausen/Thüringen wird Mitte September einen neuen Fertigungsstandort im Güterverkehrszentrum Bremen in Betrieb nehmen. Im Schwerpunkt sollen hier Polsterschäume für Verpackungslösungen aus verschiedenen Materialkombinationen verarbeitet werden. Ziel ist es, den norddeutschen Markt künftig mit diesen Produkten vor Ort zu versorgen, die bislang ausschließlich aus dem bayrischen Unternehmensstandort in Neuburg geliefert werden. Damit erreicht Thimm Schertler Verpackungssysteme eine einzigartige Flächendeckung in diesem Segment. Im Fokus steht die Belieferung der Automobil- und Zulieferindustrie, aber auch von Technologiebranchen wie Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Im ersten Schritt werden rund 30 Arbeitsplätze entstehen.

 

Für Thimm Schertler Verpackungssysteme ist der Bremer Standort ein wichtiger Baustein, um das Großkundengeschäft des Unternehmens langfristig abzusichern. Hans-Joachim Hirsch, Geschäftsführer Thimm Schertler Verpackungssysteme: „Mit dem Werk in Bremen verfolgen wir konsequent unsere Wachstumsstrategie und schließen eine wichtige geographische Lücke in unserem Produktionsnetzwerk. Für unsere Kunden hat das mehrere Vorteile: Durch die dann annähernd gleiche Ausstattung unserer Standorte in Bremen und Neuburg können wir die Auftragsbearbeitung so künftig noch besser steuern und Kapazitäten optimaler planen. Gleichzeitig werden Transportwege deutlich kürzer. Insgesamt wird das zu mehr Flexibilität in unseren Prozessen führen.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2013

Markem-Imaje übernimmt RSI Systems

 

Mit der Übernahme von RSI Systems, LLC Frederick, Maryland zum 1. Juli 2013 kann Markem-Imaje Lösungen für hochauflösende Codes wie komplexe bi-dimensionale Codes anbieten, die für die Rückverfolgbarkeit, Fälschungssicherheit und im Rahmen von Werbeaktionen eingesetzt werden. RSI Systems bildet eine eigenständige Geschäftseinheit von Markem-Imaje und liefert seine Produkte weiterhin unter der eigenen Marke.

 

„Wir freuen uns sehr, das RSI als neue Geschäftseinheit unser Unternehmen bereichert. Den Kunden von Markem-Imaje wird eine zuverlässige hochauflösende Lösung im Thermo-Tintenstrahldruck angeboten, die ihre Anforderungen optimal erfüllt“, kommentiert Serge Kral, Präsident von Markem-Imaje.

 

Markem-Imaje sieht im Thermodruck eine wichtige Technologie, mit der die neuen Erwartungen der Kunden hinsichtlich der Rückverfolgbarkeit und Produktwerbung erfüllt oder gar übertroffen werden können. „Kunden, Vertriebshändler und Zulieferer von RSI Systems profitieren künftig von der zusätzlichen operativen Unterstützung durch Markem-Imaje. In Kombination mit dem weltweiten Vertriebsnetz erhoffen wir uns eine Zusammenarbeit, die sowohl auf neue wie alte Kunden bestens zugeschnitten ist“, so Kral weiter.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.08.2013

Transnova Ruf feiert 20. Geburtstag

 

Das Ansbacher Unternehmen hat vor rund 15 Jahren eine Trendwende in der Technologie eingeleitet und setzte als eines der ersten auf individuelle Roboterlösungen. 2011 wurde ein zweites Werk gegründet, 2012 der Hauptstandort erweitert. Das Unternehmen erzielt heute einen Jahresumsatz von 32 Millionen Euro.

 

In den 20 Jahren hat Transnova Ruf für 300 Millionen Euro Anlagen gefertigt. Darin verbaut sind 4.000 Tonnen Stahl, 2.000 Kilometer Elektrokabel und 2.500.000 Schrauben. Ingrid Rach, die bei den Feierlichkeiten für die Mitarbeiter spricht, kann es selbst kaum glauben, dass bereits 20 Jahre vergangen sind. Sie dankte vor allem für 20 Jahre sichere Löhne. Mit seiner Zielstrebigkeit und Schaffenskraft habe Firmengründer Dr.-Ing. Klaus-Peter Ruf das Unternehmen auf diese erfolgreiche Spur gesetzt. „Dieser Erfolg beeinflusst sogar den guten Ruf der Stadt Ansbach“, meinte Bürgermeister Hannes Hüttinger anschließend in seiner Laudatio. So habe eine chinesische Delegation bei ihrem Ansbachbesuch nur zwei Firmen gekannt – eine von ihnen war Transnova RUF. Landrat Dr. Jürgen Ludwig sieht auch für die nächsten Jahre positiv in die Zukunft. „Die jungen Menschen haben kein Benzin im Blut, sondern Metall. Sie wollen attraktive Berufe in der Industrie.“

 

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Mai 1993. Damals übernahm Dr.-Ing. Klaus-Peter Ruf die Konkursmasse der im selben Jahr insolvent gegangenen Transnova GmbH sowie 17 Mitarbeiter. Zunächst führt er das bestehende Maschinenprogramm zum Bau von Standardverpackungsmaschinen und Lagenpalettierer weiter, beginnt aber parallel mit Neuentwicklungen. Dr.-Ing. Klaus-Peter Ruf setzt schon früh vor allem auf Robotertechnik. Diese wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre nur sehr vereinzelt eingesetzt. „Damit haben wir uns damals einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet“, ist Dr. Klaus-Peter Ruf überzeugt. „Den halten wir bis heute.“ Jedes Jahr integriert das Unternehmen 150 Roboter, deren Einsatz gleich mehrere entscheidende Vorteile bietet: Höhere Flexibilität vor allem bei Sondermaschinen, besseres Handling und kürzere Formatwechselzeiten. Seit 2000 setzt das Unternehmen konsequent auf die Entwicklung von modularen Systemlösungen. Das bedeutet: Von den klassischen Standartmaschinen haben sich die Ansbacher verabschiedet, im Fokus stehen nun die individuellen Wünsche der Kunden, und die sind bei jedem anders. Hinzu kommt, dass die Verpackungsmaschinen durch den Einsatz von Sensorik, 3-D-Scannern und elektronischen Schnittstellen deutlich intelligenter werden. Mit Maschinen von Transnova-RUF werden von der Knopfbatterie über Salami, Infusionsbeutel bis zum Kühlschrank Dinge aus der Lebensmittel-, Kosmetik-, Non-Food- und chemische Industrie verpackt. Seit 2006 kommen auch Medizin- und Pharmaprodukte hinzu. Weit mehr als 2.000 Maschinen befinden sich weltweit bei namhaften Unternehmen im Einsatz.

 

„Die Auftragslage ist sehr gut“, so der Ausblick von Sohn Michael Ruf. Der 39-jährige Dipl.-Kaufmann ist 2008 in das Unternehmen eingestiegen. „2013 erwarten wir ein Umsatzplus von rund 20 Prozent und für 2014 liegt der Auftragsbestand bereits bei 26 Millionen Euro.“ Sein Bruder Martin ist ein Jahr später ins Unternehmen gefolgt, der 35-jährige ist Dipl.-Ingenieur. „Wir sehen ein großes Wachstumspotential im In- und Ausland“, sagt Martin Ruf. „Es gibt keine Anzeichen einer Krise.“

 

Erst 2012 hatte der Verpackungsmaschinenhersteller für einen Neubau am Hauptsitz rund zwei Millionen Euro investiert. Dieser Standort wurde bereits 2001 schon einmal erweitert, nachdem Dr.-Ing. Klaus-Peter Ruf erst 1996 dorthin gezogen war. 2011 kam ein zweites Werk als zusätzlicher Montagestandort hinzu. Untergebracht ist es in einer insolvent gegangenen Fabrik in der Nachbarschaft. 220 Mitarbeiter arbeiten heute bei dem Ansbacher Unternehmen. Die Transnova-RUF GmbH aus dem fränkischen Ansbach gehört zu den führenden Anbietern von Endverpackungs-, Palettier- und Robotanlagen für Anwendungsbereiche mit hohen Leistungen oder schwierig zu handhabenden Produkten. Durch die Integration verschiedener Maschinen (z. B. Trayaufrichter, Verpackungsroboter, Deckler und Palettierroboter) werden komplette schlüsselfertige Verpackungsanlagen erstellt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.08.2013

Optipack: Erster Auftrag in Polen

 

Die internationale Ausrichtung von Optipack trägt erste Früchte in Osteuropa. Nachdem Ende letzten Jahres schon die Zusammenarbeit mit einem russischen Vertriebspartner zustande kam, konnte nun mit Magda Jogurty der erste Kunde in Polen akquiriert werden. Kontakte zu Magda Jogurty, das seinen Firmensitz in Szaflary nahe Zakopane hat, gibt es bereits seit geraumer Zeit. Das familiengeführte Unternehmen hat sich speziell im Wellness- und Gesundheitsbereich einen Namen gemacht. Es brachte beispielsweise den ersten pro-biotischen Joghurt auf den polnischen Markt. Molkereiprodukte von Magda Jogurty werden in ganz Polen vertrieben, sie sind in Reformhäusern wie auch in vielen Supermarkt-Ketten zu finden.

 

Im Zuge der Umstrukturierung und der Einrichtung einer neuen Marketing-Abteilung bei Magda Jogurty kam es nun zum Vertragsabschluss mit Optipack. „Wir konnten insbesondere mit den kreativen Dekorationsmöglichkeiten unserer Becher-Palette und den vielfältigen Lösungen hinsichtlich Form und Materialien punkten“, berichtet Optipack-Geschäftsführer Günther Pahlitzsch. „Der Kunde sieht darin das ideale Tool, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren.“ Auch die Beratungsqualität, der professionelle Service und die schnelle Fertigungszeit waren letztlich ausschlaggebend für die Kooperation mit Optipack.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.08.2013

Tilman Kerstiens verstärkt Heuft-Geschäftsleitung

 

Zum 1. August wechselt Tilman Kerstiens, bislang geschäftsführender Gesellschafter des Tönissteiner Privatbrunnens, ins Top-Management der Heuft-Unternehmensgruppe. „Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt.“ Das weiß der neue Technische Direktor der Heuft Systemtechnik GmbH nur allzu gut. Schließlich war Tilman Kerstiens zunächst als Technischer Leiter und dann als Geschäftsführer des nach Absatzvolumen größten Mineralwasser-Exporteurs Deutschlands die letzten 25 Jahre für die Bereiche Technik und Qualitätswesen verantwortlich. Und, um die Qualität der jährlich 160 Millionen Füllungen der Privatbrunnen Tönissteiner Sprudel Dr. C. Kerstiens GmbH in Brohl-Lützing auf höchstem Niveau zu halten, ist er selbst immer wieder als Kunde zu Heuft gekommen.

 

Zuständig für die Bereiche Produktion, Betriebsorganisation, Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Customer Care und Service sieht er den Schwerpunkt seiner Arbeit in einem umfassenden Dienst am Kunden. Denn weil er bis zuletzt selbst einen bedeutenden Abfüllbetrieb leitete, dessen Gesellschafter er bleibt, und seit 1999 dem Ausschuss für Technik im Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM) vorstand, weiß er sehr genau: „Jeder Linienstillstand kostet Geld. Das ist so wie mit dem Flugzeug, mit dem man nur Geld verdient, wenn es in der Luft ist. Beim Service muss es deshalb egal sein, ob man fünf oder 500 Kilometer weit entfernt ist. Wir müssen global immer erreichbar sein.“

 

Fasziniert vom organischen Wachstum seines neuen Arbeitgebers setzt Kerstiens auch in seinen anderen Zuständigkeitsbereichen auf Kontinuität. „Ich will das Rad nicht neu erfinden, künstlicher Aktionismus ist fehl am Platz“, versichert er. „Zunächst einmal möchte ich mir alles genau ansehen, Informationen sammeln und ganz viel zuhören.“ Sowohl innerhalb der Geschäftsleitung als auch mit den Fachabteilungen strebt er eine „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ an. Schließlich waren es neben der Größe des inzwischen über 1.000 Mitarbeiter starken Global Players und der neuen Herausforderung im b2b-Bereich vor allem die flachen Hierarchien und der „deutlich spürbare Teamgeist“, die ihn zum Wechsel zu Heuft bewogen haben.

 

„Die Erfahrung, die er aus dieser Perspektive heraus mitbringt, wird uns sicherlich in den kommenden Jahren sehr von Nutzen sein“, prognostiziert Bernhard Heuft, der Gründer und Managing Director des Unternehmens. „Wir sind daher über seine Entscheidung, die Herausforderung bei uns anzunehmen, äußerst erfreut.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

Packaging News - September 2013

27.09.2013

FachPack 2013: Antworten für Verpackungsprofis

 

Neu: Verpackungsgipfel ab 2014 in Nürnberg

 

Die Verpackungsbranche fühlt sich wohl in Nürnberg – und das künftig nicht nur in den FachPack-Jahren! Ab September 2014 lädt auch der vom Deutschen Fachverlag (dfv) organisierte Verpackungsgipfel nach Nürnberg. Heike Slotta freut das: „Der renommierte Branchenkongress mit Foyerausstellung festigt die enge Verbindung der europäischen Verpackungswirtschaft mit Nürnberg.“

 

In entspannter Atmosphäre genossen 34.598* (2012: 36.986*) Verpackungsprofis vom 24. bis 26. September ihre Nürnberger FachPack. Dafür sorgten 1.440* (1.466*) Aussteller auf gleicher Fläche wie im Vorjahr (ca. 54.000 m² netto) mit außergewöhnlichen Produkten und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Rolf Keller, Mitglied der NürnbergMesse-Geschäftsleitung: „Überraschend für uns: Der hohe Anteil von Entscheidern, zuletzt 85 %, stieg auf beeindruckende 90 %. Fast jeder fünfte Besucher ist Mitglied der Geschäftsleitung – ein überzeugendes Qualitätskriterium der FachPack.“

 

Als eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Verpackung zieht die FachPack immer mehr Verpackungsspezialisten aus den Nachbarländern an. 21 % internationale Gäste – vor allem aus Österreich, der Tschechischen Republik, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Polen – nutzten die drei Messetage zur Information.

 

Heiko Wenka, Verkaufsleiter Illig Maschinenbau GmbH & Co. KG, Heilbronn (D): „Vor allem bei Verpackungsmaschinen für den Food- und Nonfood-Bereich standen in Nürnberg alle Zeichen auf Investition. Zahlreiche konkrete Angebote wurden angefragt. Noch nie hatten wir so viele polnische Kunden am Stand. Vermisst haben wir allerdings Teile der Automobilzulieferer.“

 

„Das belegen die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts“, bestätigt Heike Slotta, NürnbergMesse-Veranstaltungsleiterin. „Die Automobilzulieferer stehen derzeit auf der Bremse. Wir spüren auch, dass die Lohnverpackung in östliche Richtung zieht. Mit noch stärkerer Präsenz glänzten die Bereiche Druck/Papier/Pappe und Chemie. Der Anteil der Fachleute aus Verkauf/Vertrieb stieg signifikant, was die vielen Investitionsanfragen erklärt.“

 

Das Ranking der besuchenden Branchen liest sich wie folgt: Druck/Papier/Pappe, Nahrung/Genuss, Dienstleister, Kunststoff, Chemie, Maschinenbau, Pharma/Kosmetik, Elektrogeräte und Komponenten, Verpackungslogistik und Lohnverpacker, Metallverarbeitung, Automobilzulieferer sowie Konsumgüter.

 

Der durchschnittliche FachPack-Besucher ist männlich (gut 77 %), verweilt 1,2 Tage auf der Messe und schenkt sein Hauptinteresse Packstoffen und Packmitteln (mehr als die Hälfte) sowie Verpackungsmaschinen (weit über ein Drittel). Jeweils rund ein Viertel der Besucher interessiert sich für Verpackungsdruck und -veredelung, Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie, Verpackungslogistik sowie Packhilfsmittel, 16 % für Kennzeichnungs- und Markierungstechnik sowie 9 % für Dienstleistungen (Mehrfachnennungen). Fast zwei Drittel haben ihren Messebesuch vorbereitet und meist im Internet gezielt nach Ausstellern oder Produkten gesucht. Wie im Vorjahr sind fast alle Besucher (95 %) mit dem Angebot der FachPack zufrieden.

 

Die Aussteller: Großes Lob an die Kompetenz der Fachbesucher

 

Bestnoten bekam die FachPack 2013 von ihren Ausstellern, die den Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung positiv bewerteten und ihre wichtigsten Zielgruppen erreichten (beides zu 96 %). Neue Geschäftsverbindungen knüpften 93 %; über 90 % erwarten ein reges Nachmessegeschäft.

 

Stefan Johansson, Geschäftsführer LOSOTECH, Borås (S): „Wir waren Erstaussteller und unsere Visitenkarten sind aus – mehr brauche ich nicht zu sagen, oder? Unsere Logistik-Innovation, stapelbare Paletten aus Pappe mit Füßen aus recyclebarem Plastik samt passender Produktionsmaschine, hat zahllose Besucher auf unseren Stand gelockt. Gerade für den Export in Länder, in die keine Holzpaletten eingeführt werden dürfen, sind sie optimal. Für uns haben sich auf der diesjährigen FachPack Geschäftsmöglichkeiten en masse ergeben. Wir müssen diesen Erfolg erst einmal sacken lassen, aber eines steht fest: 2015 sind wir wieder mit dabei!“

 

Stuart Clarke, Marketing Manager Matthews Europe GmbH & Co. KG, Jülich (D): „Nur auf der FachPack ist unser Unternehmen aktuell mit allen Divisionen vertreten: packaging, marking und instore solutions. Deshalb ist sie für uns die wichtigste Verpackungsmesse in Europa. Was die Besucherqualität angeht, so gilt für dieses Jahr: Klasse statt Masse. Es mag weniger Anfragen gegeben haben, dafür solche mit Zukunft. Die Stimmung in den Hallen war gewohnt gut und familiär und wir fahren durchweg zufrieden nach Hause.“

 

1.440 Unternehmen stellten auf der FachPack 2013 aus, 285 davon zum ersten Mal. Wie stets stark vertreten war die leistungsfähige deutsche Verpackungswirtschaft mit diesmal 1.040 Firmen. 400 Aussteller (28 %) reisten vorwiegend aus den Nachbarländern – den Niederlanden (57), Italien (54), der Schweiz (43), der Tschechischen Republik (42) und Österreich (35) – nach Nürnberg. Die Spezialität der FachPack sind Produkte und Dienstleistungen entlang der Prozesskette Verpackung in den Bereichen Verpackung (678 Aussteller), Technik (531), Veredelung (219) und Logistik (386). Da die FachPack aber „nur“ 1.440 Aussteller hatte, heißt das: Ein gutes Viertel der vorwiegend mittelständischen Unternehmen zeigte Produkte und Dienstleistungen in mehreren Segmenten der Prozesskette Verpackung.

 

Forum PackBox: Zweite Spielzeit vor vollen Rängen

 

Die kurzweilige Info-Mischung aus sämtlichen Bereichen der Prozesskette Verpackung kam auch im zweiten Jahr bestens an: 3.635 interessierte Zuhörer, das sind nochmal gut 1.000 mehr als letztes Jahr, verweilten gern im stylishen Forum. Den Akteuren der zweiten Spielzeit rund um den Dreiklang Inspiration – Innovation – Information sei Dank: bayern design, der Bund Deutscher Verpackungsingenieure (bdvi), das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi), der Flexodruck Fachverband (DFTA), die Fachzeitschriften PackReport und Verpackungs-Rundschau, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik sowie der Verein zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL).

 

„Dies war mein erster FachPack-Besuch und ich bin begeistert von der gebotenen Vielfalt“, sagt Thorsten Rudeck, Geschäftsführer Roman Klis Design, Herrenberg (D). „Besonders fasziniert hat mich als Verpackungsdesigner die ausgestellte Technik: ideal, unterschiedliche Funktionsweisen live an einem Ort zu erleben. Aber auch das PackBox-Forum kann ich nur loben. Zu meinem Vortrag über nachhaltige Verpackung kamen über 100 aufmerksame Zuhörer. Viel diskutiert haben wir über gender packaging, geschlechtsspezifische Verpackungen, ein Trend im Bereich Verpackungsdesign.“

 

Gut besucht im Forum PackBox war auch der erste Karrieretag, den Studenten, angehende Verpackungsingenieure, -Designer und -Logistiker, aber ebenso „Verpackungs-Quereinsteiger“ gern nutzten, um z. B. branchenerfahrene Personalberater über Berufs- und Verdienstaussichten, Möglichkeiten der Weiterbildung und Qualifikation in der Verpackungsbranche auszufragen.

 

Die nächsten Verpackungstermine im Messezentrum Nürnberg Verpackungsgipfel 2014: 23. und 24. September, NCC West FachPack 2015: 29. September bis 1. Oktober FachPack 2016: 27. bis 29. September

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.09.2013

Hagen Puttrich - Neuer Vorstandssprecher des IPV

 

Hagen Puttrich, geschäftsführender Gesellschafter der Hera Papierverarbeitung Puttrich GmbH & Co. KG mit Sitz im hessischen Nidda, ist zum neuen Vorstandssprecher des IPV - Industrieverband Papier- und Folienverpackung gewählt worden. Er löst in dieser Funktion Peter Michel, geschäftsführender Gesellschafter der Willy Michel KG in Göttingen, ab. Seit 2010 sieht die Satzung des IPV vor, dass jeweils ein Mitglied aus dem 7-köpfigen IPV-Vorstand die Funktion des Sprechers für ein Jahr übernimmt.

 

Hagen Puttrich ist langjähriges Mitglied des Vorstands, war Schatzmeister des IPV und hat sich darüber hinaus im Ausschuss für Technik engagiert. Hier hat der Umweltbereich, insbesondere das Thema der Nachhaltigkeit, große Bedeutung für ihn. Ein wichtiges Anliegen ist ihm, dass sich neue Mitglieder schnell im IPV integriert fühlen. In der Verbandsarbeit sieht der neue IPV-Vorstandssprecher eine konsequente Unterstützung mittelständischer Interessen.

 

Peter Michel bleibt weiterhin im Vorstand des IPV aktiv. Neuer Schatzmeister ist Klaus Jahn, Geschäftsführer der Weber Verpackungen GmbH & Co. KG, Wickede/Ruhr.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.09.2013

Antalis präsentiert neue Technologie bei PET-Gebinden

 

„Wickeln statt Schrumpfen“ heißt das neue Angebot der Antalis Verpackungen GmbH an die getränkeabfüllende Industrie. In Zusammenarbeit mit der Polifilm GmbH und der italienischen Al.Ma.C. Packaging s.r.l. präsentiert der Verpackungsspezialist eine Weltneuheit zur kostensparenden und umweltschonenden Herstellung von PET-Gebinden. Das unter dem Label „Cyclepacker“ vorgestellte System bündelt Getränkeflaschen durch Einwickeln mit der Hochleistungs-PE-Folie Twistex.

 

Besondere Vorteile der neuen Technologie gegenüber der herkömmlichen Schrumpftechnik sind die erhebliche Kosteneinsparung und eine bedeutend reduzierte Belastung der Umwelt. Neben der Materialeinsparung von ca. 60 Prozent wirkt bei der neuen Technologie der Entfall der energieintensiven Schrumpftunnel massiv kostenreduzierend. Geringerer Folieneinsatz der Wickeltechnologie senkt gleichzeitig die Lizensierungsgebühren für die Entsorgung um bis zu 60 Prozent. Umweltschonend um fast 80 Prozent verringert sich bei Einsatz des Cyclepacker-Systems die CO2 –Emission.

 

Der Cyclepacker enthält je Modul zwei Wickelringe mit einer Gesamtleistung von bis zu 6.000 Flaschen pro Stunde. Durch den modularen Aufbau lässt sich das System bei Bedarf nahezu beliebig erweitern. Ein geringes Rollengewicht (12 kg) und schwenkbare Rollenhalter machen den Wechsel der Folienrollen einfach. Die brillant klare Spezialfolie Twistex garantiert eine besondere Verbundstabilität und stabilere Ladeeinheiten. Mit der Wickeltechnologie des Cyclepackers produzierte Multipacks sind optisch attraktiv, tragesicher, leicht aufzureißen und hygienisch staubgeschützt verpackt.

 

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26.09.2013

Massilly Group und Blechwarenfabrik Limburg starten gemeinsames Aerosoldosen-Projekt

 

Massilly Group / Macon und Blechwarenfabrik Limburg GmbH / Limburg haben unter dem Namen ADL Aerosol Dosen Limburg GmbH ein gemeinsames Projekt zur Herstellung von Aerosoldosen für die Durchmesser 52mm und 65mm am Standort der Blechwarenfabrik Limburg GmbH gestartet. Die Initiative basiert auf der Kombination der individuellen Stärken beider Firmen in der Herstellung von Weißblechverpackungen: Massilly als Hersteller von Nockendrehverschlüssen, Aerosol- und Lebensmitteldosen, Limburg als Hersteller von Weißblechverpackungen für die chemisch-technische Industrie, Kronkorken, qualitativ hochwertigem Metalldruck und als Standort in der Nähe der Abfüller.

 

Durch den Einsatz von Produktionslinien der letzten Generation für die Herstellung von Aerosoldosen in Verbindung mit State-of-the-art-Drucktechnik - beide Projektpartner drucken auf 6-Farben-Blechdruckmaschinen mit CTP-Druckvorstufe - wird ADL qualitativ hochwertige Aerosoldosen herstellen. Der Produktionsstart in Limburg ist für Ende des ersten Halbjahres 2014 geplant. Kunden können jedoch bereits jetzt von den bestehenden Massilly Aerosoldosen-Werken beliefert werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.09.2013

Drinktec: Weltleitmesse versetzt ganze Branche in Hochstimmung

 

Mit über 66.000 Besuchern aus 182 Ländern hat die drinktec 2013, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, alle Erwartungen übertroffen und bei Ausstellern und Besuchern für absolute Hochstimmung gesorgt. Einhelliger Tenor der 1445 Aussteller aus 77 Ländern: Am Branchenprimus kommt man nicht vorbei, die drinktec „is the place to be“. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2009 verzeichnete die drinktec 2013 ein deutliches Besucherplus von 13 Prozent. Besonders erfreulich: Auch der deutsche Mittelstand, darunter sehr viele kleine und regional tätige Brauer, entdeckte die drinktec wieder für sich und fand mit dem stark frequentierten Brauertreffpunkt in Halle B1 eine eigene Anlaufstelle vor.

 

Starke Besucherzuwächse aus Übersee

 

In puncto Internationalität stieß die drinktec 2013, ausgehend von einem ohnehin sehr hohen Niveau, noch einmal in neue Dimensionen vor. Die Zahl der Länder, aus denen die Fachbesucher anreisten, stieg von 172 auf 182. Der Anteil internationaler Besucher wuchs noch einmal von 57 auf über 60 Prozent. Besonders auffällig waren die starken Zuwächse aus Übersee, insbesondere aus Asien und den USA. Die Besucherzahl aus Japan verdoppelte sich auf 943. Die USA schafften es mit 1.550 Besuchern (+22%) auf Platz vier des Besucherrankings, China belegt hier mit 1.234 Besuchern (+57%) Platz sieben. Bemerkenswert auch das Plus aus Thailand. 518 Besucher ergeben einen Zuwachs von 84 Prozent. Angeführt wird das Ranking der Länder mit den meisten Besuchern von Italien (3.616). Russland (1.803) steigerte seine Besucherzahl um starke 130 Prozent und schob sich damit auf Platz zwei vor. Die Schweiz (1.632) positionierte sich mit einem Plus von 56 Prozent auf Platz drei. Weitere Besucher-Länder unter den Top-Ten sind Großbritannien, Österreich, Frankreich, Belgien und die Niederlande. Die drinktec ist damit im wahrsten Sinne des Wortes ein Welt umspannendes Ereignis, wie Messe- Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer hervorhob: „Beeindruckend ist, dass gut ein Drittel der ausländischen Fachbesucher aus Übersee kam. Die drinktec 2013 konnte damit ihren Status als weltweit wichtigster Treff für die Getränkebranche untermauern und ausbauen.“

 

Zahlreiche Aussteller berichteten von Geschäften, die lanciert, angebahnt, konkretisiert oder sogar an Ort und Stelle zum Abschluss gebracht wurden. Nach schwierigen Jahren, das zeigte sich auf der Messe, ist die Branche wieder im Aufwind, die Investitionsbereitschaft nimmt zu. Bei einer Umfrage unter den Ausstellern beurteilten 84 Prozent die aktuelle wirtschaftliche Lage der Branche mit „ausgezeichnet bis gut“, vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei 48 Prozent. Für Volker Kronseder, Chef der Krones AG und Vorsitzender des Ausstellerbeirats, waren bereits die Vorzeichen für die drinktec 2013 vielversprechend: „Dementsprechend prägte die aktuelle Nachfrageentwicklung unsere Erwartungen. Und diese haben sich betätigt!“ Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, unterstrich die Bedeutung der drinktec für die ausstellende Industrie. „Die drinktec ist der Weltwirtschaftsgipfel der Getränkebranche. Ob Großunternehmen, kleine oder mittelständische Aussteller, alle waren von der Qualität und der Zahl der Fachbesucher mehr als begeistert.“

 

Spektakuläre Maschinenparks

 

Viele Aussteller scheuten keinen Aufwand, um sich mit teilweise spektakulären und architektonisch hochwertigen Standbauten in Szene zu setzen. Die Großen der Branche präsentierten sich mit großflächigen Maschinenparks, die Erlebniswelten glichen und die fachkundigen und weit gereisten Besucher in ihren Bann zogen. An zahlreichen Ständen wurden Weltneuheiten präsentiert. Hinter verschlossenen Türen, in Ausstellerbüros und VIP-Lounges, brachte man Geschäfte voran oder sogar zum Abschluss. Die wichtigsten Themen der drinktec 2013 waren Energieeinsparung, Vielfalt, Flexibilität und Sicherheit. Im Fokus standen wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen zur Prozessoptimierung. Besondere Beachtung fanden innovative Verpackungslösungen, die praktisch ohne Packmaterial auskommen. Ein weiteres Trendthema war die digitale Direktbedruckung von Flaschen.

 

Top-Noten von Ausstellern und Besuchern

 

Die Zufriedenheit der Aussteller und Besucher spiegelte sich auch in den entsprechenden Befragungen des Marktforschungsinstituts TNS Infratest wider. Die erzielten Werte sind kaum noch zu übertreffen. 89 Prozent der Aussteller und fast alle (98%) Besucher bewerteten die drinktec 2013 mit „ausgezeichnet bis gut“. Bestnoten vergaben die Aussteller insbesondere für die Qualität (92% „ausgezeichnet bis gut“) und Internationalität (94% „ausgezeichnet bis gut“) der Fachbesucher. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage meinten 62 Prozent der Aussteller, dass sich diese in Zukunft sogar noch verbessern werde. Auch die Besucher vergaben für die drinktec 2013 in praktisch allen Kategorien Top-Noten. Nahezu alle drinktec-Besucher (97%) bewerteten die Vollständigkeit und Breite des Angebots sowie die von ihnen erreichten Aussteller-Zielgruppen mit „ausgezeichnet bis gut“. 97 Prozent waren bei der Vorbereitung von Investitionen erfolgreich, 89 Prozent bei der Suche nach Neuheiten. Auch das Rahmenprogramm kam gut an und wurde von durchschnittlich 90 Prozent der Besucher mit „ausgezeichnet bis gut“ bewertet.

 

Erfolg für oils+fats

 

Parallel zur drinktec 2013 fand die oils+fats statt, Internationale Fachmesse für Technologie und Handel von Ölen und Fetten. Synergien zur drinktec gibt es vor allem im Bereich Liquid Food, wo häufig ähnliche Maschinen und Komponenten zum Einsatz kommen. Die 47 Aussteller aus 16 Ländern, die in der Halle B0 rund 3.000 m² Fläche belegten, lobten vor allem die Professionalität und Internationalität der Besucher. Die oils+fats hat damit ihren Status als weltweit einzige Business-Plattform der Branche gefestigt. Auffällig diesmal: Viele Aussteller präsentierten große Maschinen. Die nächste drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.09.2013

Stimmen zur Drinktec 2013

 

Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender Krones AG und Vorsitzender des Ausstellerbeirats, Deutschland: „Bereits die Vorzeichen für die drinktec 2013 waren vielversprechend. Die Branche verfügt über ein großes und solides Fundament und unsere Kunden wollen oder müssen investieren. Dementsprechend prägte die aktuelle Nachfrageentwicklung unsere Erwartungen. Und diese bestätigten sich! Neben den traditionell starken Besucherländern inklusive Deutschland kamen sehr viele Besucher aus den außereuropäischen Märkten und aus den Schwellenländern zu uns. Wir verzeichneten aber auch eine Vielzahl von Vertretern mittelständischer Brauereien. Unsere technischen Innovationen stießen bei all unseren Kunden auf eine überaus große und positive Resonanz. Wir erfüllen damit die Wünsche des Marktes nach nachhaltigen, Umwelt und Ressourcen schonenden sowie ergonomischen Lösungen, aber auch nach profitablem Wirtschaften.

 

Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorstandsvorsitzender KHS GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Ausstellerbeirats, Deutschland: „Für KHS ist die drinktec eine unverzichtbare Plattform, das hat sich 2013 einmal mehr bestätigt. Wir hatten begeisterte Kunden und Interessenten aus aller Welt. Neben fachlichen Diskussionen wurden konkrete Projekte endverhandelt. Das Interesse an unseren Innovationen war riesig. Im Mittelpunkt standen die Direktbedruckung von PET-Flaschen mit der KHS-Innoprint, das Verpackungssystem Nature Multi Pack, bei dem PET-Flaschen ausschließlich durch den Einsatz spezieller Klebstoffe zu Multipacks verbunden werden, unsere innovative Rundläufer-Aseptik-Anlage Innosept Asbofill ASR sowie die neue Dosenfüller-Baureihe Innofill Can DVD.“

 

Heiner Schaefer, Geschäftsführer Schäfer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Ausstellerbeirats, Deutschland: „Für uns Mittelständler ist die drinktec das Tor zur Welt. In diesem Jahr steuern wir auf einen neuen Kontaktrekord hin, auch die Internationalität der Besucher hat wohl noch zugenommen. Es ist viel Euphorie da, man erwartet von der drinktec neue Ideen, neue Impulse, neue Eindrücke. Wir sind zuversichtlich, dass sich das Nachmessegeschäft ähnlich gut entwickelt. Für uns als Logistiker ist vor allem die zunehmende Produktvielfalt Chance und Herausforderung zugleich.“

 

Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, Deutschland: „Besucher aus über 170 Ländern bestätigen es erneut: Die drinktec ist der Weltwirtschaftsgipfel der Getränkebranche. Ob Großunternehmen, kleine oder mittelständische Aussteller, alle waren von der Qualität und der Zahl der Fachbesucher mehr als begeistert. Angesichts der zahlreichen Anfragen in einem bereits konjunkturell günstigen Umfeld können die Unternehmen eine weltweit rege Investitionstätigkeit erwarten.“

Alain Vossen, Marketingmanager, Ateliers Francois SA, Belgien: „Alle Firmen aus dem Bereich der Getränketechnologie waren hier versammelt. Die drinktec ist genau der Platz, um all’ diese Leute zu treffen!"

 

Cornelia Kerschbaumer, Marketing Manager, Austria Juice Group, Österreich: „Die Messe lief sehr gut. Einerseits hat sie dazu gedient, Bestandskunden zu treffen, andererseits aber auch Neukunden zu finden. Die Qualität der Besucher war hervorragend, da die drinktec traditionell der Branchentreffpunkt ist.“

 

Uwe Stoffels, Standleitung, Ball Packaging Europe, Deutschland: „Die drinktec ist eine sehr internationale Messe. Außerdem sind die thematische Struktur und die Hallenaufteilung für uns optimal. Auf der drinktec können wir unsere Position als innovativer Partner ideal darstellen und das Unternehmen und unsere Services anders präsentieren, als es in einem normalen Kundengespräch möglich wäre. Die vielen qualitativ hochwertigen Gespräche werden sich sicher im Messenachgeschäft widerspiegeln. Auch vor Ort kam es bereits zu einigen Abschlüssen.“Stephan J. Barth, Managing Partner, Joh. Barth & Sohn, Deutschland: „Die Messe an sich ist ein Highlight. Wir sind mit dem Verlauf außerordentlich zufrieden. Wir waren in der Lage, mit bestehenden Kunden und Freunden des Hauses unsere Beziehung intensiv zu pflegen und obendrein mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Die sich immer stärker ausbreitende Craft Bewegung war in Form vieler internationaler Besucher sichtbar und hat die Messe spürbar belebt sowie bunter gemacht. Wir haben die Messe bestens nutzen können, um unseren Kunden deutlich zu machen, dass unsere Kernkompetenz Geschmack im Bier auf Hopfenbasis ist.“

 

Jens Böhm, Marketingmanager, BENEO GmbH, Deutschland: „Die drinktec war ein Riesenerfolg für BENEO. Im Innovationsbereich der „New Beverage Concepts” haben wir günstige, gesunde und leckere Proben unserer Frühstückdrinks angeboten. Diese Methode ist sowohl bei unserem schon bestehenden Kundenstamm, als auch bei potentiellen neuen Kunden und Vertretern der internationalen Presse auf großes Interesse gestoßen. Die drinktec hat uns Kontakte auf hohem Niveau verschafft – mit klarem Fokus auf der Entwicklung innovativer, kundenorientierter Getränkelösungen. Wir freuen uns auf die nächste Messe im Jahr 2017."

Dr. Klaus Stadler, Director Environment & Water Resources Europe Group, Deutschland: „Auf der drinktec kommt alle vier Jahre die gesamte Coca-Cola Welt zusammen, das war auch diesmal wieder so. Wir waren hier mit rund 800 Leuten vertreten – Bottler ebenso wie Mitarbeiter der Coca-Cola Company. Die technischen Leiter schauen sich auf der drinktec nach neuen Maschinen um, die Marketingkollegen suchen bei den Flavourhäusern nach neuen Ideen. Daneben gibt es Führungs- und Strategiemeetings und unsere Kollegen aus Atlanta stehen den Bottlern mit Ideen und Konzepten zur Verfügung. Dieses Zusammentreffen der Coca-Cola-Familie ist in dieser Form weltweit einmalig.“

 

Oliver Hoffmann, Head of Group Marketing, Döhler, Deutschland: „Die drinktec hat für uns einen herausragenden Stellenwert. Kompliment auch an die Messegesellschaft, denn die drinktec ist auch die am besten vermarktete Messe. Man trifft hier eine ganz breite Entscheiderfront. Inhaber und CEOs kommen mit ihrer kompletten Führungscrew. Wir behandeln keine anderen Messe mit einer derartigen Intensität und mit so großem Aufwand. Das Standkonzept beispielsweise wird jedes Mal neu entwickelt. Diesmal hatten wir unterschiedliche Themeninseln für die verschiedenen Getränkesparten. Mit einer neuen Innovations-Plattform haben wir versucht, Jungunternehmer und Start-Ups mit guten Ideen für Kooperationen zu gewinnen. Ein Schwerpunkt unseres Messeauftritts lag auf Cereal Malt Ingredients, also auf Malzbasen und Malzextrakte für die Brau-, aber auch für die Foodindustrie.“

 

Marcus Ley, AVP Corporate Accounts, Ecolab Europe GmbH, Deutschland: „Die drinktec hat Spaß gemacht! Sie bietet Ecolab eine weltweit einzigartige Plattform, das Unternehmen und seine Innovationskraft der gesamten Zielgruppe kompakt zu präsentieren. Mit der allgemeinen Globalisierung der Märke einher geht auch die erlebte Internationalisierung der drinktec. Besonders auffallend fanden wir die nochmals gewachsene Zahl asiatischer Besucher. Bemerkenswert ist außerdem der steigende Anteil von Kontakten aus der Milchindustrie. Wir haben auch in diesem Jahr die wichtigsten Entscheider unserer globalen aber auch nationalen Klientel getroffen. Vertragsentscheidungen wurden vorangebracht und qualitativ hochwertige Neukontakte geknüpft. Unser Fazit: Wir sind rundum zufrieden. Der Einsatz hat sich gelohnt. Alle waren da.“

 

Anja Oltmanns, Marketing Manager, GEA, Deutschland: „Die drinktec ist ein Schmelztiegel der Industrie und für uns die Leitmesse, sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch hinsichtlich ihrer Bedeutung. Es gibt nichts Vergleichbares in irgendeinem anderen Land. Die Besucherfrequenz ist diesmal deutlich höher als 2009, vom Craft Brewer bis zum Großkonzern sind alle da, auch alle Kontinente sind vertreten. Insgesamt ist es viel reger als vor vier Jahren, die Kunden sind aktiver und wieder bereit zu investieren.“

 

Pascal-Louis Caillaut, Communication Director, Gebo Cermex, Frankreich: „Wir sind sehr, sehr froh hier zu sein. Seit der Neugründung unseres Unternehmens im April diesen Jahres ist der Auftritt auf der drinktec 2013 einer der wichtigsten für uns. Wir haben uns erstmals weltweit vor unseren Kunden und der Öffentlichkeit präsentiert und dabei ist die drinktec für dieses Ereignis auf keinen Fall zufällig gewählt – sie ist die wichtigste und am meisten besuchte Messe der Branche. Wir waren sehr beeindruckt über die hohe Internationalität der Messe, die Besucher kamen von überall aus der Welt. Die Qualität der Gespräche war sehr hoch und diese versprechen für die Zukunft erfolgreiche Geschäftsbeziehungen.“

 

Martin Hammerschmid, Geschäftsführer, GERNEP GmbH, Deutschland: „Wir sind von Beginn an auf der drinktec vertreten. Nachdem in den letzten Jahren die Messe teilweise von überregionalen Ereignissen überschattet wurde, herrscht heuer wieder eine durchweg positive Grundstimmung. Diese sehen wir auch in den Besucherzahlen. Wir sind sehr zufrieden und konnten sogar neue Aufträge generieren. Das Engagement der Messe mit ihren weltweit zahlreichen Aktionen im Vorfeld zahlt sich aus und macht die drinktec zur unangefochtenen Leitmesse der Branche.“

 

Michael Mäusl, Geschäftsführer, Hümmer Werbung GmbH, Deutschland: „Wir hatten sehr viele internationale Besucher aus dem In- und Ausland am Stand. Das internationale Fachpublikum ist sehr interessiert an Verpackungslösungen. Besonders auffällig ist, dass viele internationale Entscheider auf der Messe sind. Viele Neukunden sind mit Anfragen an uns herangetreten. Nach vielen erstklassigen Gesprächen erwarten wir im Messenachgeschäft entsprechende Anfragen. Für unser Ziel, neue Kundenkontakte zu generieren und bestehende zu pflegen, ist die drinktec die optimale Plattform und hat daher für uns einen sehr hohen Stellenwert.“

 

Rufino Landaluce, Geschäftsführer, LANDALUCE S.A., Spanien: „Die drinktec ist weiterhin weltweit die Nummer eins was die Brauereibranche angeht. In diesem Jahr haben wieder die wichtigsten Unternehmen an der Ausstellung teilgenommen. Neben einer hohen Konzentration an Brauereien und Zulieferern war auch der große Besucherandrang von Bedeutung für uns.“

 

Martin Hladik, Geschäftsführer, Lindr Cooling and Dispensing Systems, Tschechische Republik: „Warum wir zum ersten Mal zur drinktec gekommen sind? Weil wir genau da sein wollen, wo all unsere Kunden auch sind und weil wir neue Kunden akquirieren möchten. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit der Besucherqualität und konnten eine Menge neuer Kontakte herstellen. Die drinktec 2013 hat auf jeden Fall unsere Erwartungen erfüllt. Besonders zufrieden waren wir damit, wie einfach sich der Standaufbau gestaltete. Die drinktec ist sehr gut organisiert. Und sie ist ein Muss für unser Geschäft. 2017 werden wir auf jeden Fall wieder teilnehmen."

 

William E. Cecil, Vizepräsident Machinery & Automation, Mead Westvaco Corporation, USA: „Ich komme seit 1993 zur drinktec. Es ist die einzige Messe, an der unsere Firma teilnimmt, einfach weil sie die wichtigste in der Getränkeindustrie ist. Die Frequentierung und die Qualität der Besucher sind in den letzten vier Jahren auf ein hohes Niveau gestiegen. Ich habe den Eindruck, dass hier eine Vielzahl an Entscheidungsträgern aus Asien, den USA, Europa und der ganzen Welt versammelt ist. Wir sind ein global orientiertes Unternehmen und die drinktec ermöglicht es uns, unsere Botschaft an alle Getränkeunternehmen weltweit zu senden. Meiner Meinung nach ist die drinktec Innovation pur!"

 

Sandra Foo, Marketingmanager, NINGBO LEHUI FOOD MACHINERY, China: „Wir hatten dieses Jahr zwei Stände mit den Schwerpunkten Brautechnik und Verpackungstechnologie. Das machen wir nicht auf jeder Messe, die drinktec ist eine besondere Messe für uns. Wir haben viele Besucher aus Burma, der Mongolei, Indonesien und Europa getroffen, daher sind wir sehr zufrieden mit der drinktec. Im Vergleich zu 2009 war die Messe dieses Jahr viel besser. Alle Besucher sind Fachleute und man kann gleich erkennen, dass es sich um eine internationale Messe handelt. Für uns steht fest, dass wir an der drinktec 2017 auch teilnehmen werden.“

 

Olaf Müller, Vizepräsident, Pentair, Deutschalnd: „Die drinktec 2013 hat ihre Bedeutung als Technologieplattform und unverzichtbarer Branchentreff aufs Neue bestätigt und uns die Möglichkeit gegeben, erstmals alle für den Getränke- und Lebensmittelbereich relevanten Produktgruppen von Pentair auf einem Messestand gemeinsam zu präsentieren. Besonders gefreut hat uns das starke Interesse und die große Offenheit für innovative und nachhaltige Lösungen, wie beispielsweise unsere Biermembranfiltration. Selbstverständlich werden wir 2017 wieder auf der drinktec mit dabei sein.“

 

Philippe Blonda, Marketing- und Verkaufsdirektor, Resilux, Belgien: „Wir haben eine sehr spannende Messe erlebt bei der wir uns auf die Präsentation unserer Produkte und Neuheiten fokussiert haben. Dabei konnten wir die Beziehung zu bestehenden Kunden festigen und neue Interessenten gewinnen. Die Teilnahme an einer internationalen Ausstellung wie der drinktec hilft uns dabei, den Markt auf Resilux als wertvollen Partner im Bereich der PET Verpackungen aufmerksam zu machen.“

Pietro Cassani, Geschäftsführer, SACMI Group, Italien: „Wir von SACMI waren uns bereits bewusst darüber, dass die drinktec die weltweit wichtigste Veranstaltung in der Getränkeindustrie ist. Aber die Messe 2013 übertraf selbst unsere optimistischsten Erwartungen! SACMI präsentierte einige äußerst innovative Produkte. Aufgrund neuer Systeme und ganz besonders der Produktionslinie kam eine große Anzahl an Besuchern an den Stand - wie auch der gute Ruf der drinktec selbst, durch den Entscheidungsträger und Mitarbeiter der Führungsetagen der Getränkeindustrie aus der ganzen Welt angezogen wurden.“

 

Gunther Walden, Leiter der Branche Nahrungs- und Genussmittel bei Siemens Industry, Deutschland: „Die drinktec ist unverändert die internationale Leitmesse der Branche. Am Stand haben wir den zahlreichen Besuchern und Entscheidern innovative Lösungen für die Getränkeindustrie präsentiert und so einen guten Überblick über unser umfassendes Angebot für die Automatisierung der F&B-Branche gegeben. Zentrale Themen waren Energieeffizienz sowie Produktivitätssteigerung durch die Verzahnung von Automatisierung und Industriesoftware. Wir sind mit unserer Messeteilnahme sehr zufrieden.“

 

Mongi Goundi, Managing Director, Sinalco International, Deutschalnd: „Wir haben jetzt schon zum dritten Mal an der drinktec teilgenommen und für uns bleibt die Messe der wichtigste Treffpunkt der Branche. Das hat in diesem Jahr vor allem die überaus hohe Internationalität der Besucher gezeigt. Wir freuen uns sehr, Kunden aus Myanmar, Katar, Algerien und Afrika an unseren Ständen begrüßt haben zu dürfen. Das liegt sicherlich auch an der hervorragenden Vorbereitung und Zusammenarbeit mit der Messe München – bereits im Vorfeld der drinktec haben uns viele Terminanfragen erreicht. Sinalco wäre definitiv auch an einer Teilnahme an internationalen Veranstaltungen der drinktec interessiert.“

 

Luigi Panzetti, Geschäftsführer, System Group, Italien: „Wir von der System Group sind hocherfreut, wieder in München dabei zu sein, nachdem wir vor vier Jahren unser drinktec-Experiment begonnen haben. In der Welt der Getränke steigt das Interesse an Automatisierungssystemen innerhalb der Firmen und es wird auf immer höherem Level investiert. Die großen Namen der Getränkeindustrie haben unseren Stand besucht. Wir glauben, dass diese Messe die beste Gelegenheit bietet, Kunden der Getränkeindustrie zu treffen und Strategien für zukünftige Entwicklungen zu besprechen, auch um das Wachstum und die Effektivität durch Automatisierung zu fördern."

 

Zhang Songning, Präsident, Tech-Long, China: „Mit den Ergebnissen der drinktec 2013 sind wir sehr zufrieden. Wir haben Gespräche mit Kunden aus Japan, Korea, Südamerika und Europa, besonders aus Deutschland geführt. Wir konnten neue Kunden für die Zukunft gewinnen. Unser persönliches Messe-Highlight war das Angebot von schlüsselfertigen Lösungen. Viele Besucher interessierten sich dafür. Ich kann jetzt schon sagen, dass wir 2017 wieder auf der drinktec dabei sein werden.“

Volker Till, CEO, Till GmbH, Deutschland: „Die drinktec ist für innovative Unternehmen wie uns die ideale Plattform, um neue Technologien bei Marktführern der Getränkeindustrie weltweit vorzustellen. Wir sind mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Messe, konnten neue Kontakte knüpfen und haben alle vorgenommenen Ziele erreicht. Definitiv ein Highlight der Messe war der Digitaldruck. Obwohl wir dieses Jahr Erstaussteller waren, konnten wir ein extrem großes Interesse verzeichnen. Die drinktec hat in unserem Marketing-Mix einen hohen Stellenwert und wir hoffen auch im Jahr 2017 wieder erfolgreich neue Technologien vorzustellen.“

 

Mehmet Sen, Product Director, Ugur Cooling Inc., Türkei: „Die drinktec ist das Messehighlight in unserem Marketing-Mix. Wir sind von der Wertigkeit der Besucher und ihrer Qualität überzeugt. Wir nutzen die drinktec, um all’ unsere internationalen Key Accounts zu treffen und unsere Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. Unser Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz deckt sich mit dem Leitthema der drinktec.“

 

Heinrich Sievers, Managing Director, WILD, Deutschland: „An erster Stelle ein Dank an die Messegesellschaft, dass sie im Vorfeld, wie versprochen, in den Emerging Markets Werbung für die drinktec gemacht hat. Noch nie haben wir so viele Kunden und Interessenten aus dem Mittleren Osten, Asien, Afrika und Osteuropa an unserem Stand begrüßen dürfen. Dank hochinteressanter Kontakte und Projekte haben wir unsere Messeziele weit übertroffen. Natürlich werden wir 2017 wieder dabei sein.“

 

Volker Mewes, Prokurist, ZIEMANN International GmbH, Deutschland: „Mit dem diesjährigen Besuchervolumen, der Internationalität und vor allem der Qualität der geführten Gespräche sind wir sehr zufrieden. Auch die während der Messe erteilten Aufträge lassen uns optimistisch in die Zukunft schauen. Für uns ist es keine Frage, dass wir 2017 wieder auf der drinktec präsent sein werden.“

 

Die nächste drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.09.2013

Sappi, BASF und Eurofins arbeiten gemeinsam an funktionalen Barrieren

 

Markeninhaber verlangen zunehmend nach neuen, nachhaltigen Verpackungsmaterialien, die verhindern, dass Mineralölrückstände und andere schädliche Stoffe von Kartonverpackungen, die recyceltes Papier enthalten, in Lebensmittel übergehen. Daher hat Sappi in Partnerschaft mit BASF und Eurofins an einer Lösung gearbeitet, um innovative Papiere auf den Markt zu bringen, die mit einer Mineralöl-Barriere (MOB) ausgestattet sind. Diese neuen Papiersorten für flexible Verpackungen verhindern das Eindringen von potenziell kritischen Substanzen und erlauben gleichzeitig die nachhaltige Verwendung recycelten Zellstoffs in Verpackungsmaterialien.

 

Bisher gibt es vor allem deswegen Migrationsprobleme, weil Kartonverpackungen aus recycelten Papierfasern bestehen, die unter anderem hauptsächlich von Zeitungen stammen. Zeitungsdruckfarbe sowie zahlreiche kommerzielle Druckfarben enthalten Mineralöl als Lösungsmittel. Da aber die Druckfarben beim Recyceln des Papiers und Kartons nicht vollständig entfernt werden, verbleiben Mineralölrückstände in den Fasern. Wenn diese Substrate für Lebensmittelverpackungen verwendet werden, können diese Rückstände vom Karton in die Lebensmittel übergehen, auch wenn diese durch einen Innenbeutel geschützt sind.

 

Auch Druckfarben, die im Verpackungsdruck verwendet werden, können Mineralöl enthalten und verpackte Produkte kontaminieren. Die Papiersorten MOB Kraft und MOB Gravure, die gemeinsam mit den Spezialisten von der BASF und dem Testlabor Eurofins entwickelt wurden, sind mit einer Mineralöl-Barriere ausgestattet, die den Inhalt vor Mineralölrückständen schützt. Diese Rückstände bestehen aus einem komplexen Gemisch aus gesättigten (MOSH) und ungesättigten Kohlenwasserstoffen (MOAH), die unter Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die Entwicklungsarbeiten nahmen mehr als ein Jahr in Anspruch und umfassten mehrere Versuche auf Pilotstreichanlagen - also auch vor Ort in der Papierfabrik - um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.09.2013

AMI feiert im neuen Firmenkomplex in Luckenbach

 

Am 13. und 14. September öffnete die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH (www.ami-foerdertechnik.de) für Gäste aus nah und fern die Türen ihres neuen Firmenkomplexes auf insgesamt 6520 m². Die weitreichenden Produktionshallen und das moderne Bürogebäude boten Raum für die Feierlichkeiten im Zuge der Einweihung. Zudem ermöglichte AMI umfassenden Einblick in die Produktions- und Arbeitswelt des seit 1987 agierenden Unternehmens mit seinen heute knapp 100 Mitarbeitern. Mehr als 750 Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner, Interessenten, Freunde und Familie waren zu Gast.

 

Geschäftsführer Stefan Brenner eröffnete mit einer Ansprache am Freitag, dem 13. September, die Einweihungsfeier. Er gab dabei unter anderem einen Rückblick in die knapp 30-jährige Firmenhistorie. Auch Verbandsgemeindebürgermeister Peter Klöckner und der Bürgermeister der Gemeinde Luckenbach, Karl-Heinz Kaiser, sowie Rechtsanwalt Dr. Werner Wengenroth würdigten die Erfolge des stark expandierenden Unternehmens.

 

Die zweitägige Veranstaltung stand ganz im Zeichen einer Erfolgsgeschichte, die 1987 in Alpenrod im Westerwald begann und mit dem Umzug im Mai 2012 ins Industriegebiet nach Luckenbach ihre Fortsetzung nahm. So bietet AMI hier heute auf insgesamt 6520 m² Förder- und Lagertechnik sowie Automatisierungslösungen gemäß neuesten Maßstäben. Am neuen Standort bezog das Unternehmen zunächst eine große Produktionshalle mit 2550m² sowie eine weitere mit 900m². Das Bürogebäude umfasst über 1200m² auf zwei Etagen. Bereits kurz nach dem Umzug stieg die Nachfrage expansiv und das Unternehmen erweiterte sein Komponentengeschäft. Daraus resultierend, öffnete AMI die Tore einer weiteren Halle mit einer Größe von 2550 m2.

 

Die Besucher der Einweihungsfeierlichkeiten erfuhren in Vorträgen und einer Begehung der Räumlichkeiten unter anderem Details zu internen Abläufen und zur hohen Fertigungstiefe des Unternehmens. Denn AMI produziert die Komponenten seiner Anlagen am Standort Luckenbach nahezu ausschließlich eigenständig und liefert Lösungen in die ganze Welt. Die Resultate sind hohe Qualität, kurze Lieferzeiten und entsprechende Konditionen.

 

Zudem zeigte AMI in innovativen Produktpräsentationen wie Robotererfassung, eine Portalanlage sowie eine brandneue Gesamtanlage in der Praxis funktionieren. Letztere setzte auf kleinstem Raum die Vielfalt der AMI-Komponenten in Szene: fördern, wiegen, Volumen messen, etikettieren, palettieren und vieles mehr.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.09.2013

Storopack verstärkt Präsenz in Indien

 

Storopack baut im indischen Pune einen eigenen Standort auf. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der unternehmerischen Strategie, in aufstrebenden Märkten Fuß zu fassen. Der Spezialist für Schutzverpackungen hat in Indien bereits namhafte nationale Kunden und internationale Kunden mit indischer Niederlassung. „Die indische Wirtschaft befindet sich an einem Wendepunkt. Die Marktteilnehmer müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, um mit der enormen Entwicklung Schritt zu halten. Dazu gehört eine professionelle Schutzverpackungslösung, welche die Produktivität der Unternehmen nachhaltig steigert. Genau für diesen Bedarf bietet Storopack geeignete Lösungen“, erläutert Frank Imkamp, President Storopack Asia. “Storopack India startet also in einem strategisch günstigen Augenblick.“

 

Am diesjährigen Unabhängigkeitstag Indiens, dem 15. August 2013, nahm ein fünfköpfiges Team unter der Leitung von Dipin Kalra die Arbeit auf. In der Startphase bietet das Unternehmen in Pune zunächst die Produkte Airplus und Paperplus an. Später werden Foamplus-Produkte sowie Leistungen für die Systemintegration folgen. Auf einer Gesamtfläche von 210 m² gibt es neben den Büros eine Werkstatt für die Wartung und Reparatur der Geräte sowie einen Showroom, in dem einige Kernprodukte präsentiert werden.

 

Unter anderem der Internetversandhandel und die rasante Entwicklung der industriellen Fertigung bieten ein großes Marktpotenzial. Um das Land mit seiner riesigen geografischen Fläche abzudecken, arbeitet Storopack Indien mit Handelspartnern zusammen. Der Plan sieht vor, bis Ende 2013 fünf Handelspartner für die wichtigsten Wirtschaftsregionen sowie die Zentralregion Indiens zu gewinnen. „Dieser Schritt bedeutet für unsere Firmengeschichte einen weiteren Meilenstein. Wir werden die enormen Chancen dieser aufstrebenden Wirtschaftsregion zu nutzen wissen“, bekräftigt Imkamp.

 

Storopack ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Metzingen, Deutschland. Das Familienunternehmen wurde 1874 gegründet. Der Geschäftsbereich Packaging ist heute mit Standorten in Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien vertreten. Durch Händler sind die Produkte in über 40 Ländern erhältlich. Weitere Informationen unter http://www.storopack.de.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.09.2013

B&R unterstützt OMAC auf der UCIMA-Messe Packology

 

Die OMAC (Organization for Machine Automation and Control) erhält wachsende Unterstützung sowohl in Europa als auch in wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, wo Nestlés weitgereiste OMAC-Demo in diesem Jahr auf nicht weniger als drei Messen zu sehen ist. Gegründet wurde die Organisation ursprünglich von multinational tätigen US-Konzernen.

 

B&R hat die OMAC auf der Messe Packology, die vom Veranstalter UCIMA (Unione Costruttori Italiani Macchine Automatiche per il Confezionamento e l'Imballaggio; Verband der italienischen Verpackungsmaschinenhersteller) organisiert wird, unterstützt. Das Unternehmen hat dazu Branchenexperten aus Italien, Deutschland und Nordamerika nach Rimini geschickt. Weshalb unterstützt B&R die OMAC?

 

Konsumgütererzeuger sowie Verpackungsmaschinenhersteller und -automatisierer agieren global und bieten und benötigen dadurch weltweiten Support. Globale Verbrauchsartikelhersteller sind Kernkunden des europäischen Maschinenbaus und in weiterer Folge von B&R. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit einem Global Packaging Solutions Team, das Standorte in Europa, Amerika, Asien, China und Indien unterhält.

 

Für die multinationalen Unternehmen geht es um sehr viel, denn sie müssen ihre internationalen Standards in Entwicklungsmärkte mitbringen oder sich bei Betrieb und Instandhaltung von Verpackungslinien auf teils chaotische Zustände einstellen. „OMAC ist das beste, was den europäischen Maschinenbauern passieren konnte“, erklärt Maurizio Tarozzi, Global Technology Manager der B&R-Verpackungsgruppe und Repräsentant in der UCIMA-Mitgliederkommission. „Teilen heißt gewinnen. Durch Unterstützung der globalen Anwendung wichtiger IEC- und ISA-Normen sowie von OMAC-Arbeitsgruppen entwickelter bewährter Lösungen teilt die Welt des Maschinenbaus gemeinsame Kommunikationsmethoden.“

 

„Wir begrüßen die Gelegenheit, diese Standards etablieren zu helfen und unseren Kunden die Vorteile ihrer Umsetzung zu zeigen“, fährt Tarozzi fort. „Unsere Kunden haben dadurch mehr Wahlfreiheit. Zugleich werden die Anforderungen der größten Nahrungsmittelkonzerne erfüllt.“ Zu den OMAC-Mitgliedern zählt das SESAM-Konsortium in Skandinavien mit Firmen wie Arla Foods ebenso wie Bosch Packaging Technologies, MillerCoors, PepsiCo, Procter & Gamble, Pro Mach und natürlich B&R.

 

Die OMAC hat ihre von Nestlé auf der PACK EXPO 2012 vorgestellte Demo-Einheit auf Einladung der UCIMA im Juni auf der europäischen Verpackungsfachmesse Packology in Rimini ausgestellt. Der OMAC-Vorsitzende Dr. Bryan Griffen von Nestlé führte Packology-Besuchern vor, wie vier verschiedene Automatisierungshersteller einschließlich B&R mit einer PackML-Implementierung vier Maschinenmodule über Ethernet koordinieren. Die Demo verfügt über ein Zuführungsmodul, ein Bildverarbeitungsmodul, ein Präsentationsmodul und ein Ausrichtungsmodul mit einem von B&R gesteuerten Roboter.

 

Zum Stand kamen zahlreiche Besucher aus der Maschinenbau- und Verpackungsbranche mit Interesse an der Organisation und der gesamten Palette internationaler Standards, die das PackSpec-Gremium bis Jahresende im universellen Lastenheft uURS (universal User Requirements Specification) zusammenfasst. Statt inkonsistenter Spezifikationen mit Nennung bestimmter Komponenten, die schnell veralten, wird PackSpec ein Lastenheft auf Basis von Funktionen und Standards bereitstellen, das allen Zeit und Geld spart.

 

Information zu OMAC-Mitgliedschaft und OMAC-Aktivitäten: www.omac.org.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.09.2013

Ratioform erweitert das Sortiment der Folienverpackungen

 

Für viele Verpackungsaufgaben sind Folien die optimale Lösung. Ihren Siegeszug in den letzten Jahren verdanken sie innovativen Materialien, höheren Reißfestigkeiten und verbesserten Recyclingsystemen. Daher bietet Ratioform die Folienverpackungen ab sofort in noch größerer Auswahl an. Der Versandhändler hat den Sortimentsbereich um mehr als 100 neue Artikel aufgestockt.

 

Als echte Multitalente eignen sich Folien zum Stoß- und Druckschutz, zur Schwingungsdämpfung, zur Fixierung oder als antistatische Verpackung. Ratioform listet jetzt noch mehr Luftpolsterfolien, Stretchfolien, Beutel und Hauben in diversen Ausführungen und Abmessungen. Neu im Angebot sind zum Beispiel blickdichte Stretchfolien in auffälligen Farben, die die eigene Fracht unverwechselbar machen. Als einziger Anbieter am Markt hat das Unternehmen perforierte Luftpolsterfolie im Sortiment, die ein leichtes Abtrennen der Folienstücke erlaubt. Nur bei Ratioform gibt es auch die selbstklebende Schutzfolie für verschiedene Oberflächentypen wie Teppich, Holz oder Fensterglas.

 

Die neuen Folienverpackungen zählen zu den rund 200 Produktneuheiten im jetzt erschienenen Ratioform Katalog Herbst/ Winter 2013.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.09.2013

DS Smith Packaging entwickelt Schlumpf-Bodendisplay für Pit

 

Die Schlümpfe sind seit August wieder im Handel unterwegs. Für den Süßwaren- und Nahrungsergänzungsmittelhersteller Pit hat DS Smith Packaging ein aufmerksamkeitsstarkes Bodendisplay zum Kinostart von „Die Schlümpfe 2“ realisiert. Neben dem Konzept für das Display überzeugte der Full-Service-Packaging-Anbieter durch seine Beratungs- und Prozesskompetenz.

 

Seit August erstrahlt der P.O.S. in Blau-Weiß. In den typischen Schlumpf-Farben präsentiert ein neues Display von DS Smith Packaging Bonbons und Brausen des Komprimate-Spezialisten Pit am P.O.S. Auf drei Seiten im Offset bedruckt mit unverwechselbaren Sympathieträgern wie Schlumpfine oder Papa Schlumpf erzeugt das Bodendisplay eine hohe Werbewirkung bei der jungen Zielgruppe. Von einem Top-Schild „winken“ die blauen Zwerge schon aus der Ferne zu. Auf drei Ebenen entfaltet sich die Auswahl an verschiedenen Prickel-Pit-Produkten – leicht erreichbar, zum Abverkauf, zum Naschen.

 

Das Display ist einfach versandt und schnell aufgebaut: Sind die Ebenen bestückt, wird der Sockel zur Umverpackung, in der das Display bequem an den Handel geliefert wird. Am P.O.S. muss der Warenträger schließlich nur noch aus dem Sockel gezogen, darauf eingerastet und das Top-Plakat angebracht werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.09.2013

Tetra Pak-Studie ermittelt Interesse an nachwachsenden Materialien

 

Tetra Pak, weltweit führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, hat heute die Ergebnisse der diesjährigen Befragung zu Umwelt-Themen vorgestellt. Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt und erscheint 2013 zum fünften Mal. Den Ergebnissen zufolge nehmen die Nachfrage der Verbraucher nach nachwachsenden Materialien und die Bedeutung von Umweltkennzeichen weltweit zu. Der Bericht zeigt außerdem, dass Recycling sowohl für die Verbraucher als auch für die Akteure in der Lebensmittelindustrie weiterhin eine große Rolle spielt.

 

Die diesjährigen Befragungsergebnisse zeigen, dass sich die Akteure in der Lebensmittelbranche immer stärker nachwachsenden Materialien zuwenden. Dieser Trend wird durch die jüngst entwickelten Technologien vorangetrieben. Der Einsatz von bio-basierten Materialien ist für die Branchenakteure einer der wichtigsten Umwelttrends mit nachhaltigem Einfluss auf die Zukunft von Getränkeverpackungen.

 

Dank der Verwendung von Papier als nachwachsendem Material gilt Karton bei den Verbrauchern nach wie vor als die „umweltfreundlichste“ Verpackung. Über die Hälfte der Verbraucher geht davon aus, dass der Einsatz von bio-basiertem Kunststoff die Umweltbilanz von Kartonverpackungen in Zukunft noch weiter verbessern wird.

 

Die Verbraucher achten der Studie zufolge immer stärker auf Informationen zur Umweltverträglichkeit von Produkten. 37 Prozent der Verbraucher suchen auf Lebensmittelverpackungen regelmäßig nach Umweltkennzeichen, um fundierte Kaufentscheidungen treffen zu können. Heute vertrauen 54 Prozent der Verbraucher auf Umweltsiegel, 17 Prozent mehr als bei der letzten Studie im Jahr 2011. Jeder Fünfte der Befragten erkannte das Logo des Forest Stewardship Council (FSC) – und die große Mehrheit von ihnen brachte das Zeichen auch mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung in Verbindung.

 

Wie in allen Jahren seit 2005 liegt das Trennen und Sortieren von Verpackungen für das Recycling bei den Verbrauchern erneut auf Platz eins der Tätigkeiten für den Umweltschutz. Auch bei den Akteuren der Lebensmittelindustrie genießt die Recyclebarkeit des Verpackungsmaterials höchste Priorität bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

 

„Die aktuellen Studienergebnisse bestätigen uns darin, Umweltziele ins Zentrum unserer Strategie zu stellen“, sagt Dennis Jönsson, Präsident und CEO von Tetra Pak. „Wir haben uns verbindlich verpflichtet, unseren CO2-Fußabdruck entlang der Wertschöpfungskette zu senken, nachhaltige Produkte zu entwickeln und unsere Recyclingraten zu steigern. In diesen wichtigen Bereichen haben wir uns konkrete Ziele vorgenommen – und wir sind auf einem guten Weg, diese Ziele zu erreichen.“

 

Die Studie wird seit 2005 alle zwei Jahre durchgeführt. Für die diesjährige Erhebung zu Umwelt-Themen wurden mehr als 7.000 Verbraucher und über 200 Vertreter der Lebensmittelindustrie aus 13 Ländern (USA, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien, die Niederlande, Südafrika, die Türkei, Indien, Russland, China und Japan) befragt. Die Informationen, die im Rahmen der Studie gewonnen werden, helfen Tetra Pak dabei, ein umfassendes Verständnis von Umwelt- und Verpackungsaspekten zu entwickeln. Die Erkenntnisse bilden eine solide Grundlage für die Unternehmenskommunikation zu Umweltthemen und geben richtungsweisende Impulse für Tetra Paks künftige Strategie und Produktentwicklung. 2013 wurde die Studie in Zusammenarbeit mit Firefly Millward Brown durchgeführt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.09.2013

O-I entwickelt neue Weinflaschen für Lenotti

 

O-I, einer der weltweit größten Hersteller von Glasverpackungen, stellt eine neue Weinflasche für Cantine Lenotti vor. Mit nur 360 Gramm ist die Expo “Bordolese”-Flasche besonders leicht. Das traditionsreiche Unternehmen Cantine Lenotti produziert nicht nur seit 1906 preisgekrönte Weine, sondern legt auch großen Wert auf eine intakte Umwelt. Grund genug, auf neue, leichtere und damit noch umweltfreundlichere Weinflaschen zu setzen.

 

"Ein Großteil der Weine von Cantine Lenotti werden für den deutschen Markt produziert. Und das Thema Nachhaltigkeit spielt für Verbraucher in Deutschland eine immer größere Rolle. Daher haben wir, basierend auf den Wünschen unseres langjährigen Kunden Cantine Lenotti, besonders leichte Glasflaschen entwickelt, die den Inhalt auf gewohnt hohem Niveau schützen – und dabei die Umwelt noch effektiver schonen", kommentiert Matthias Warneke, Sales Director O-I Deutschland.

 

Giancarlo Lenotti, Önologe und Eigentümer von Cantine Lenotti: "Rücksicht auf die Umwelt hat unsere Geschäftspraxis immer schon beeinflusst. Und dieser Gedanke wird immer wichtiger, denn sowohl der Handel als auch die Kunden legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir eine Flasche entwickeln lassen, die 30 Prozent leichter ist als herkömmliche Weinflaschen. Sie schützt die Qualität unserer Produkte, ermöglicht durch das geringere Gewicht aber positive Effekte für die Umwelt.

 

Der Einsatz der neuen, ‚grünen‘ Flaschen von O-I spart ganze 50 Tonnen Glas pro einer Million Einheiten. Das bedeutet weniger Energieverbrauch und weniger CO2-Emissionen bei der Produktion. Konkret werden bei einer Million Flaschen ganze 30 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Glas besteht ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist vollständig recycelbar. Seine Verpackungseigenschaften schützen den Inhalt optimal – und damit auch die Gesundheit der Verbraucher“, bestätigt Lenotti.

 

Die Weine, die Cantine Lenotti in den neuen, 360 Gramm leichten Expo “Bordolese”-Flaschen anbietet, reichen von Bardolino DOC Classico, Chiaretto Bardolino DOC Classico und Soave DOC Classico über Custoza DOC und Valpolicella DOC Classico bis hin zu Pinot Grigio delle Venezie IGT, Pinot Grigio Garganega delle Venezie IGT und Chardonnay delle Venezie IGT. Die Flaschen sind in grün und halbweiß verfügbbar.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.09.2013

Sulo Emballagen-Werk Neustadt feiert 100 Jahre Fassproduktion

 

Am 30. August 2013 feierte das Sulo Emballagen-Werk Neustadt sein 100jähriges Bestehen. Es wurde 1913 vom Unternehmer Georg Schönung gegründet, der sein Weingut vor den Toren der Stadt Neustadt mit einer Stahlblechverarbeitung ergänzte, um die steigende Nachfrage nach sicheren Verpackungen eines Ludwigshafener Chemie-Unternehmens zu befriedigen. Deshalb ist das Jahr 1913 der Beginn der Lieferung von Stahlfässern an die BASF in Ludwigshafen.

 

Daher wurde dieser besondere Anlass nicht nur intern, sondern auch mit einigen Ehrengästen begangen, darunter auch die Vize-Präsidentin der BASF, Frau Dr. Neu-Meij, und der Oberbürgermeister der Stadt Neustadt, Herr Hans-Georg Löffler, die von Michel Kempinski, CEO von Plastic Omnium Environment, für ihre Verbundenheit zu Sulo Emballagen mit einem goldenen Fass ausgezeichnet wurden. Stellvertretend für die Mitarbeiter nahm der Vorsitzende des Betriebsrates, Herr Cabucak, ebenfalls ein goldenes Fass entgegen.

 

Sulo Emballagen, das seit 2007 zur Plastic Omnium Gruppe gehört, begann mit sicheren Stahlblech-Verpackungen und produzierte viele verschiedene Typen von Stahlblechbehältern hinzu, die bis in die 50er Jahre verzinkt wurden. Erst dann kamen die ersten lackierten Stahlblech-Verpackungen in den Markt.

 

Mit dem steigenden Energiebedarf der 60er Jahre kamen auch Heizölbehälter dazu und 1968 die ersten Kunststoffverpackungen. 10 Jahre später, 1978, löste die Firma Schönung ein Verpackungsproblem durch die einzigartige Kombination einer geblasenen Kunststoffverpackung und einem Stahlfass. 1995 übernahm die Sulo-Gruppe das Werk und führte die Geschäfte weiter.

 

In Neustadt sind in der 100jährigen Firmengeschichte ca. 52 Millionen Stahlfässer mit einem Volumen von 200L hergestellt worden, wofür 1,7 Millionen Tonnen Stahl verarbeitet wurden. Größtenteils wurden diese Fässer wiederverwendet oder recycelt. Nur wenige „Verpackungen“ werden so oft wiederverwendet und so umfassend dem qualitätsverlustfreien Recycling zugeführt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.09.2013

Mondi relauncht wasserbeständige, umweltfreundliche Papiersorten

 

Stand 7-254/7-160, Halle 7: Im Rahmen der Fachpack relauncht Mondi Containerboard die wasserbeständigen und umweltfreundlichen Papiersorten Provantage Kraftliner Aqua und Fluting Aqua. Die Papiere sind für den Einsatz in der Kühlkette, in feuchter Umgebung und unter extremen Bedingungen bestens geeignet.

 

Florian Stockert, Sales & Marketing Director Containerboard bei Mondi Europe & International: „Mit dem Relaunch unserer Provantage Aqua Papiersorten bieten wir Papiere an, die besser belastbar sind und auch nach zwei Stunden Wasserkontakt stabil bleiben. Dies kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungslösungen für Obst und Gemüse wächst stetig. Provantage Kraftliner Aqua und Provantage Fluting Aqua bringen enorme Vorteile für die Umwelt mit sich: Sie basieren auf nachwachsenden Rohstoffen, sind vollständig recycelbar und benötigen kein Paraffin.“

 

Außerdem hat Mondi kürzlich eine neue Verpackungsanwendung entwickelt: In Tests für tiefgefrorenen Fisch haben sich Wellpappeschachteln aus Aqua-Papieren unter Tiefkühlbedingungen als stabil und wasserbeständig erwiesen.

 

Mit dem Relaunch dieser Spezial-Papiere bietet Mondi Containerboard Kunden ökologische Verpackungsmöglichkeiten mit ausgezeichneten Eigenschaften. Die Papiere sind selbst unter extremen klimatischen Bedingungen und bei hoher Feuchtigkeit strapazierfähig und stabil. Bei direktem Wasserkontakt für zwei Stunden verfügt Provantage Kraftliner Aqua im Vergleich zu Standard-Kraftliner über höhere Berstfestigkeit und bessere Steifigkeitseigenschaften. Wird Provantage Kraftliner Aqua mit einem niedrigeren Flächengewicht als Standard-Kraftliner verwendet, können Kunden zudem Material und Kosten sparen. Mit Provantage Aqua Papieren ist es außerdem nicht notwendig, die Wellpappe zusätzlich mit Wachs zu beschichten.

 

Neben den neu eingeführten Aqua-Papiersorten präsentiert Mondi auch ein breites Portfolio an Provantage Krafttop Liner und Provantage Krafttop Liner X Papieren auf der Fachpack. Dank einem Frischfaser-Anteil von bis zu 40 Prozent haben diese Papiersorten ein natürliches Aussehen und sind kosteneffiziente Alternativen zu Kraftliner und Testliner mit hohem Flächengewicht.

 

Besucher, die sich selbst von den Eigenschaften von Provantage Kraftliner Aqua überzeugen möchten, sind herzlich ins Mondi „Aqua Live-Labor“ eingeladen. Hier wird die Steifigkeit und Berstfestigkeit der Papiere in Tests vorgeführt. Die technischen Experten von Mondi geben Ratschläge, wie die Spezial-Papiere am besten einzusetzen sind. Die 15-minütige Präsentation findet Dienstag, den 24. September um 11 Uhr am Stand von Mondi statt (7-254/7-160, Halle 7). Weitere Informationen finden Sie online auf www.mondigroup.com/fachpack und www.mondigroup.com/aqua.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.09.2013

Verbundprojekt Cyflex für leuchtende Verpackungen auf Basis von OLEDs

 

Die Karlsruher Cynora GmbH gibt gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den erfolgreichen Start des Projekts Cyflex bekannt. Durch organische Leuchtdioden (OLEDs) sollen flexible und leuchtende Flächen für smarte Verpackungen und Werbedrucke generiert werden. Aktiv leuchtende Verpackungen und ultradünne flexible Werbetafeln für Produkte aller Art könnten schon bald Realität werden und so das Produktmarketing revolutionieren.

 

Das Verbundprojekt Cyflex möchte massenmarktfähige OLED-Materialien entwickeln, welche in leuchtende Verpackungen für Produkte aller Art überführt werden können. Gut verfügbare Ausgangsstoffe wie Kupfer und effiziente neue Herstellungsprozesse für OLEDs sollen leuchtenden Verpackungen zur baldigen Marktreife verhelfen. Durch das Konsortium aus dem KMU Cynora GmbH und dem Lichttechnischen Institut des KIT soll eine breite Abdeckung der Wertschöpfungskette von der Materialentwicklung bis hin zum gedruckten Bauteil erfolgen.

 

In dem Projekt sollen die OLED-Materialien an effiziente Druck- und Beschichtungsverfahren angepasst und der Herstellungsprozess von OLED-Bauteilen optimiert werden. Gemeinsam mit dem Spitzencluster Forum Organic Electronics ist an der Forschungs- und Transferplattform Innovationlab (iL) die Herstellung einer gedruckten flexiblen OLED-Folie in einer Kleinserie geplant. Dazu wird die Kompetenz des Clusters auf dem Gebiet der gedruckten organischen Elektronik miteinbezogen, um die Material- und Prozessentwicklung erfolgreich in einer Anwendung zu bündeln.

 

Cyflex hat eine Laufzeit von zwei Jahren und seitens der Cynora GmbH ein Gesamtvolumen von 619 000 Euro. Rund 309 000 Euro werden davon vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Wie Cyflex die OLED-Herstellung genau erleichtern soll, erklärt Dr. Thomas Baumann, Geschäftsführer der Cynora GmbH: „OLEDs bestehen im Grundaufbau aus mehreren nanometerdünnen Schichten, die nach und nach in speziellen Druckprozessen auf flexible Substrate, wie beispielsweise Plastikfolien, aufgebracht werden. Ein Kernthema des Projekts Cyflex wird die Überführung der OLED-Materialien auf geeignete Druck- und Beschichtungsverfahren sein.

 

Unser weiterführendes Ziel ist es dann, flüssigprozessierbare OLEDs zu entwerfen, die im Verpackungsdruck zum Einsatz kommen können.“ So könnten Verpackungen mit leuchtenden und beweglichen Bildern, Logos und Texten künftig neue Impulse für das Produktmarketing liefern. „Denkbar wäre beispielsweise auch, dass die Lichteffekte erst dann einsetzen, wenn ein Kunde sich dem Produkt nähert, um auf dieses aufmerksam zu machen“, beschreibt Dr. Norman Mechau vom Lichttechnischen Institut des KIT die Einsatzmöglichkeiten.

 

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für OLEDs - In den Bereichen Beleuchtung und Display erfreut sich die OLED-Technologie schon lange am Interesse internationaler Hightech-Unternehmen. Firmen wie Samsung setzen die OLED-Technologie mittlerweile in hohen Stückzahlen für Displays in Smartphones und Digitalkameras ein, während die Beleuchtungsexperten Osram und Philips erste OLED-Lampen am Markt platziert haben.

 

OLEDs sind wenige Nanometer dünne, selbst strahlende, flächige Lichtquellen, welche aus organischen Halbleitern bestehen. Im schnelllebigen Displaymarkt spielen OLEDs die Schlüsselrolle für eine revolutionäre Entwicklung: Brillante Farben können in dünnen und potentiell transparenten Displays realisiert werden.

 

Auch die Verpackungsbranche wurde in den letzten Jahren immer mehr auf die OLED-Technologie aufmerksam, beschäftigt man sich dort doch seit jeher mit derselben Problemstellung: Wie schafft es mein Produkt, sich direkt am Verkaufsort von der Konkurrenz abzuheben? Wie kann ich vor Ort mit leuchtenden und beweglichen Bildern, Texten und Logos auf mein Produkt aufmerksam machen? Das Projekt Cyflex könnte für das Produktmarketing völlig neue Möglichkeiten eröffnen und das Bild eines üblichen Verkaufsraums, wie wir ihn heute kennen, grundlegend verändern.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.09.2013

Schütz stellt Weichen für neues Werk südwestlich von Lyon

 

Der Ausbau des weltweiten Schütz-Netzwerks schreitet voran: Im August 2013 wurden die Verträge für einen zweiten Standort in Frankreich unterzeichnet. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern entsteht nun im Laufe dieses Jahres ein neues Werk – mit modernster Technologie und effizienter Infrastruktur.

 

In Saint-Étienne beginnen in Kürze die Umbauarbeiten für die neue Produktionsstätte. Die Hauptstadt des Départements Loire liegt 60 Kilometer südwestlich von Lyon, am Fuße des Mont Pilat, und somit am Ostrand des Zentralmassivs. Nach der Fertigstellung – geplant für Anfang 2014 – versorgt Schütz von dort aus den kompletten Süden Frankreichs mit IBC. Das Portfolio umfasst dann die Produktion neuer Ecobulks im Dreischichtextrusionsverfahren und später auch die Rekonditionierung gebrauchter Container. Die stetige Steigerung der Mengen im bereits bestehenden Werk in Marcoussis im Norden des Landes führte zu dem Entschluss, die Kapazitäten in Frankreich auszubauen. Da auch weiterhin eine positive Entwicklung des Marktes zu erwarten ist, verstärkt das Unternehmen so rechtzeitig seine Präsenz.

 

Mit diesem zweiten Standort rückt der Verpackungsspezialist nun auch näher an den Kunden im Raum Rhône-Alpes, der Region mit der zweitgrößten Wirtschaftskraft Frankreichs, und in der Schweiz. Dies ermöglicht es Schütz, die Flexibilität in den Bereichen Service sowie Liefersicherheit noch zu erhöhen. Ein weiterer Vorteil dieser geografischen Lage, zentral in Saint-Étienne mit direkter Anbindung an die Autobahn A72: Durch die verkürzten Transportwege werden die Logistik und die CO2-Bilanz optimiert. Dies stellt ein Plus für die Umwelt dar. Außerdem ist höchster Sauberkeitsstandard durch die Verladung im Inneren der Halle gewährleistet. Zusätzlich fördert Schütz die Region durch die Schaffung vieler Arbeitsplätze.

 

Im Rahmen der Einführung der neuen Foodcert IBC wird dann auch das neue Werk auf die Zertifizierung nach der Industrienorm FSSC 22000 (Food Safety System Certification) vorbereitet. Die entsprechenden Anforderungen, beispielsweise zur Risikominimierung, wurden vorausschauend bereits bei der Planung des Neubaus berücksichtigt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.09.2013

Metsä Board erhöht Preise für Faltschachtelkarton

 

Metsä Board erhöht die Preise für Faltschachtelkarton in Europa um EUR 70,00 pro Tonne (£60 pro Tonne). Die Erhöhung tritt für alle Lieferungen ab dem 14. Oktober 2013 in Kraft. Weitere Informationen erhalten Sie bei Metsä Board Paperboard: Markku Romano VP Cartonboard Sales, Europa, Mittlerer Osten & Afrika, Mobil: + 32 (0) 475 57 42 16, E-Mail: markku.romano(at)metsagroup.com

 

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05.09.2013

Schur: Playmobil im Standbodenbeutel

 

Innovative und flexible Verpackungslösungen bieten Kunden die Möglichkeit, sich von ihren Wettbewerbern zu differenzieren und erhöhen die Attraktivität der Produkte. Playmobil entschied sich vor kurzem zu diesem Schritt und entwickelte gemeinsam mit Schur einen wiederverschließbaren Standbeutel. Damit fallen die Produkte am Point-of-Sale kreativ auf. Man wollte dabei gezielt mit der Tradition der klassischen Kartonverpackung brechen und setzte auf eine flexible Lösung. Ein wichtiges Kriterium zur Entscheidung für das Beutel-Konzept waren auch die hochwertige Bedruckung und Haptik. Schur stimmte im Entwicklungsprozess auch das Maschinenkonzept auf die spezifischen Bedürfnisse und Füllprozesse ab.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.09.2013

IK verteidigt Kunststofftragetaschen

 

Cem Özdemir, der Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, hat in einer kürzlich herausgegebenen Pressemitteilung die Benutzung von Kunststofftragetaschen in Deutschland scharf kritisiert und sie für das Müllaufkommen in den Weltmeeren mit verantwortlich gemacht. Özdemir will deshalb Tragetaschen in Deutschland mit einer Strafsteuer belegen.

 

Die Behauptungen von Özdemir entsprechen nach Einschätzung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. nicht der Realität. Kunststofftragetaschen und -beutel, die der Verbraucher in Deutschland benutzt, landen laut IK nicht in den Weltmeeren. Vielmehr hat Deutschland ein sehr gut funktionierendes Entsorgungs- und Recyclingsystem. Tragetaschen werden deshalb nach ihrem Gebrauch im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgt und verwertet.

 

Sie bestehen aus dem hochwertigen Kunststoff Polyethylen - einer reinen Kohlenwasserstoffverbindung. Anders als von Cem Özdemir suggeriert, enthalten Kunststofftaschen weder Styrol-Verbindungen, Weichmacher, PCB oder DDT noch sonstige giftige Substanzen. Polyethylen lässt sich zudem hervorragend recyceln. Entsprechend hoch ist die Recyclingquote für Kunststofftragetaschen in Deutschland. Die EU-Kommission hat Deutschland in diesem Zusammenhang eine Verwertungsquote von nahezu 100 Prozent bestätigt.

 

Auch unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung sind Kunststofftragetaschen vorzeigbar. Für die Produktion einer Tasche werden nur wenige Gramm Erdöl benötigt. Die Tasche selbst wiegt lediglich 10 g und besitzt eine Tragkraft von nahezu 15 kg. Sie kann damit im Vergleich zu einer Papiertasche mehr als das Doppelte transportieren. Kunststofftragetaschen eignen sich aufgrund ihres robusten Materials hervorragend für eine Mehrfachnutzung, sie sind ein klassisches Mehrwegprodukt. Die Tragetasche aus Kunststoff ist wasserabweisend und hygienisch und deshalb bei den Verbrauchern beliebt.

 

Zudem zeigen bisherige Ökobilanzen sehr eindeutig Vorteile von Tragetaschen aus Kunststoff gegenüber anderen Materialien. Diese Produkte in Deutschland zu verbieten bzw. sie mit einer Strafsteuer zu belegen, ist deshalb in keiner Weise zu rechtfertigen, schon gar nicht im Zusammenhang mit der Verschmutzung der Weltmeere. Die Behauptungen von Özdemir sind insofern ausschließlich als populistische Maßnahme im Rahmen des Bundestagswahlkampfs zu werten, so die Einschätzung der IK.

 

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05.09.2013

Hoher Besuch bei Smurfit Kappa auf der Ideen Expo

 

Smurfit Kappa, größter Hersteller und Spezialist für Verpackungen auf Papierbasis in Europa, präsentiert sich auf der Ausbildungsmesse Ideen Expo mit einem Erlebnisparcours. Arbeitsministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen ließ sich von Boris Maschmann, CEO Smurfit Kappa Deutschland, die Produkte und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Smurfit Kappa erklären und war sehr beeindruckt. Sie betonte, wie wichtig ihr diese Messe sei und dass sie dafür gern ihr Wochenende einsetze.

 

Unter anderem wurde ein Informations-Speed-Dating angeboten, um den Jugendlichen schnell und mit Spaß alle Fragen zum Unternehmen, den Ausbildungsgängen und Traineeprogrammen zu erläutern. Zum haptischen Erleben des Werkstoffes Wellpappe konnten Pinguine und Drachen gebastelt werden. Diese kniffelige Aufgabe wurde enthusiastisch angenommen. Allein am ersten Messetag wurden rund 300 Pinguine und 500 Drachen zusammengesteckt. Der Stand war überfüllt mit bastelnden Jugendlichen und Kindern.

 

Fast 50 Auszubildende von verschiedenen Firmenstandorten stellten abwechselnd das engagierte Team auf dem Stand. Sie konnten aus erster Hand über die Ausbildungschancen und das familiäre Klima im Unternehmen berichten. Birte Funke-Bünning aus der zentralen Personalabteilung in Hamburg war begeistert von dem Interesse und den lebhaften Diskussionen mit den Schülern.

 

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04.09.2013

Höhn-Gruppe verlagert Standort

 

Die Höhn-Gruppe mit Sitz in Ulm und Biberach/Riß verlagert ihren Standort vollständig nach Ulm. Von der Verlagerung betroffen sind 40 Mitarbeiter aus Biberach, die ab September 2013 ihren Arbeitsplatz im Ulmer Industriegebiet Donautal haben werden. Mit der Standortverlagerung reagiert Höhn auf die stetig wachsenden Anforderungen von Kunden und Märkten:

 

Aufträge werden immer kurzfristiger erteilt, die Produktionszeiten verkürzen sich. Außerdem erfordern die erteilten Aufträge häufig das gesamte Leistungsspektrum aus allen Produktbereichen von Höhn - bis hin zu Logistikdienstleistungen wie Konfektionierung, Kommissionierung und Versand. Deshalb wird der bislang in Biberach/Riß ansässige Bereich „Papierdruck“ in den Stammsitz im Ulmer Donautal integriert. Hier werden Verpackungen, Faltschachteln und Displays aus Karton und Wellpappe hergestellt.

 

Höhn verspricht sich aus der Konzentration aller Leistungsbereiche an einem Standort Zeit- und Kostenersparnisse sowie eine höhere Flexibilität bei der Auftragsabwicklung. Da seit Jahren Verwaltung, Entwicklung, Druckvorstufe und Digitaldruck in Ulm angesiedelt sind, können durch diese Maßnahme die organisatorischen Abläufe über alle Bereiche hinweg weiter optimiert werden. Für Geschäftsführer Sebastian Haug ist die Standortverlagerung ein Schritt zur weiteren Stärkung des Unternehmens: „Der Papierdruck hat sich bei Höhn in den letzten Jahren – abweichend vom Branchentrend – positiv entwickelt. Rund 60 Prozent der Aufträge werden außerhalb der Region generiert, 40 Prozent kommen aus der Region. Unsere Kunden aus Biberach und Ulm sind uns sehr wichtig. Wir möchten sie mit unserem hohen Qualitätsstandard weiterhin optimal und flexibel bedienen.“

 

Die Kunden profitieren von der Standortverlagerung durch eine umfassende Beratung und konzentriertes Know-how. Ein Auftrag kann verschiedene Produkte aus Karton und Papier beinhalten sowie eine Herstellung im Offset- und Digitaldruck. Für den gesamten Auftrag hat der Kunde nur einen Ansprechpartner. Die räumliche Nähe aller Abteilungen optimiert den internen Informationsfluss und erleichtert den technischen und qualitativen Austausch untereinander. Synergien können besser genutzt werden, etwa bei der Realisierung von Neuentwicklungen. So wird eine schnelle und optimale Reaktion auf Kundenwünsche ermöglicht.

 

Die Standortverlagerung ist Bestandteil verschiedener Umstrukturierungen bei Höhn. So wurden bereits im Frühjahr 2013 die Ressourcen im Bereich Pre-Press gebündelt: Druckvorstufe, Musterbau, Grafik sowie der Digitaldruck in Ulm wurden zum Engineering-Center zusammengefasst. Auch hierbei waren kurze Wege, die direkte Kommunikation zwischen den Abteilungen und der Ausbau der Kreativ-Beratung die Grundgedanken. Außerdem wurden produkt- und branchenspezifische Vertriebsteams gebildet.

 

Im September 2013 wird der Umzug der Druckmaschinen von Biberach nach Ulm erfolgen. Anfang November folgt der Vertrieb. Die gesamte Verlagerung wird bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. Rund 2,1 Millionen Euro investiert Höhn im Zuge der Standortkonzentration. Die Investition umfasst auch den Bau einer neuen Lagerhalle und die Anschaffung eines neuen Sammelhefters. Bereits zu Jahresbeginn hatte HÖHN in den Ausbau des Digitaldruckes investiert. Durch die Investition kann dieses Druckverfahren nun auch für das Bedrucken von Karton und Wellpappe im Großformat genutzt werden kann. Auf diese Weise orientiert sich Höhn an Wachstumsmärkten und rüstet sich für die Anforderungen der Zukunft.

 

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 240 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze von der Verlagerung unberührt bleiben. Den bislang in Biberach beschäftigten Mitarbeitern wurde ein Arbeitsplatz in Ulm angeboten, darüber hinaus wurde eine Beschäftigungssicherung vereinbart. „Wir sind froh und dankbar, dass sich fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entschieden haben, nach Ulm zu kommen“, erklärt Sebastian Haug.

 

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03.09.2013

Optima Pharma verstärkt Geschäftsführung

 

Starkes Wachstum, innovative Entwicklungen und die kontinuierliche Erweiterung des Produktportfolios von Stand-Alone-Maschinen bis hin zu kompletten Turn-Key-Anlagen für Blutplasma-Produkte, Impfstoffe, Onkologie-Produkte und Biotech-Produkte - das alles waren prägende Themen für Optima Pharma in den vergangenen Jahren. Nicht nur die Mitarbeiterzahl hat sich in den zurückliegenden acht Jahren verdoppelt, auch räumlich ist das Unternehmen weltweit stark gewachsen.

 

Organisatorische und personelle Anpassungen mit nachhaltiger Ausrichtung wurden parallel in die Wege geleitet. Jüngste Anpassung ist die Verstärkung der Geschäftsleitung durch Sieghard Schuchmann, der künftig die Bereiche Vertrieb und Service bei der Optima Pharma GmbH verantworten wird. Der 47-jährige ist Branchenkenner, verfügt über langjährige Erfahrungen in der pharmazeutischen Anlagenplanung, im Bereich aseptischer Produkte sowie auf dem Gebiet der Validierung, Qualifizierung und der GMP-Compliance.

 

Nach dem Abitur und dem anschließenden Studium des Chemieingenieurwesens startete Schuchmann seine berufliche Laufbahn als leitender Prozessingenieur und technischer Vertriebsingenieur im Anlagenbau. In der Folge nahm Schuchmann verschiedene Leitungsaufgaben in den Bereichen Projektmanagement, Validierung, Qualifizierung und Projektabwicklung innerhalb der Pharmabranche wahr.

 

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03.09.2013

RLC Packaging Group schärft Profil seiner Center of Excellence

 

Rund 15 Millionen Euro investiert die RLC | Packaging Group 2013 in Produktionstechnologie an verschiedenen Standorten. Der Systemlieferant für Verpackungslösungen will damit sein Portfolio noch stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden in den Branchen Beauty, Pharma und Lebens-/Genussmittel zuschneiden und weiter wachsen. Ein Umsatzplus von gut 25 Prozent beim Pharmacenter in Berlin im ersten Halbjahr 2013 sowie von über 15 Prozent bei der polnischen RLC-Tochter BSC bestätigen den Erfolg der Branchenspezialisierung. In einem nächsten Schritt wird das familiengeführte Verpackungsunternehmen seine Pharmasparte mit zusätzlichen Pharmacentern in der Schweiz sowie in Russland weiter ausbauen. Aktuell beschäftigt die Gruppe insgesamt 1.240 Mitarbeiter in acht Werken in Deutschland, der Schweiz und Polen.

 

In der Pharmabranche ist RLC mit dem Pharmacenter in Berlin ausgesprochen erfolgreich: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz hier um über 25 Prozent an. Unter anderem mit drei neuen Druckmaschinen von Heidelberg im 0B-Format mit bis zu acht Farben und Doppellack kommt RLC hier dem Branchentrend zu niedrigeren Auflagen und höherer Veredelung entgegen. Auch das Pharmacenter bei BSC in Poznan ist sehr erfolgreich angelaufen. Weiter ausbauen wird RLC seine Position im Pharmamarkt mit Pharmacentern am Standort in Spreitenbach bei Zürich sowie in Russland. Hier laufen bereits Verhandlungen mit einem Partner, der über eine Mehrheitsbeteiligung von BSC gewonnen werden soll.

 

„Mit unseren auf die Bedürfnisse von Pharmaherstellern spezialisierten Kompetenzzentren sind wir genau auf dem richtigen Weg“, erklärt Hans-Christian Bestehorn, Sprecher der Geschäftsführung bei RLC. „Diese Strategie verfolgen wir auch in unseren anderen Zielbranchen und investieren mit modernsten Technologien weiter in den gezielten Ausbau der Standorte und deren Branchenspezialisierung. Dank unserer T-Shaped-Philosophie fließt Know-how, das wir für eine Sparte aufbauen, unternehmensweit auch in die anderen Sparten ein. Eine Investition zahlt sich für unsere Kunden also mehrfach aus.“ In Aachen produziert RLC seit Anfang Juli mit einer neuen Speedmaster XL 106-9-LYYLYY-1 von Heidelberg exklusive Premiumverpackungen besonders effizient und gleichzeitig nachhaltig. Die Maschine mit kompletter UV-Ausstattung bedruckt je nach Anwendung bis zu 18.000 Bogen in der Stunde. Die Inline-Technologie und das nachgelagerte Druckwerk ermöglichen ausgefallene Lackeffekte, mit denen sich feinste Rasterverläufe und Matt-/Glanzstrukturen erzeugen lassen. Das Werk in Aachen stärkt damit seine Position als Anbieter besonders hochwertiger Luxusverpackungen für Markenartikler.

 

Für hochwertige Verpackungslösungen der Kunden aus der Branche Lebens- und Genussmittel investierte RLC am Standort Spreitenbach bereits 2012 in eine Speedmaster XL 106 Achtfarbenmaschine mit Dreifachlack, die ebenfalls vielfältige Lackveredelungen inline bietet und damit besonders ressourcenschonend arbeitet.

 

Die RLC-Tochter BSC in Polen verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2013 einen Umsatzzuwachs von gut 15 Prozent. Hier erweitert RLC die Produktion bis Jahresende mit einer Flexo-Offset-Druckmaschine von Gallus. Sie verfügt über zwölf Druckwerke und produziert rotativ. Die Maschine ist modular aufgebaut und kombiniert Flexo-, Offset-, Tief- und Siebdruck je nach Bedarf. Damit eignet sich die Maschine vor allem zur Herstellung hochveredelter Zuschnitte mit einer hohen Sortiments- und Veredelungsvielfalt. BSC kann so noch flexibler auf Kundenwünsche reagieren und neben Papier und Karton auch Materialien wie PET oder PE verarbeiten.

 

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03.09.2013

Tetra Pak unterstützte zum dritten Mal Greentec Awards

 

Bei den Greentec Awards – einem der wichtigsten Nachhaltigkeitspreise Deutschlands – wurden am vergangenen Freitag in Berlin innovative Produkte und Projekte im Bereich Ressourcen- und Umweltschutz ausgezeichnet. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal vergeben. Schirmherr war Bundesumweltminister Peter Altmaier. „Unter den Einreichungen waren viele zukunftsweisende Projekte. Wir brauchen innovative Ideen wie diese, um die steigenden Herausforderungen in puncto Umwelt- und Ressourcenschutz zu bewältigen“, so Dr. Heike Schiffler, Mitglied der Geschäftsleitung der Tetra Pak Deutschland GmbH und Jurymitglied der Greentec Awards.

 

Gemeinsam mit dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder prämierte Dr. Heike Schiffler den Sieger in der Kategorie Produktion – die Volkswagen AG mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Think Blue. Factory“. Hinter dem Titel verbirgt sich eine Managementmethode zur konsequenten Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels: Bis 2018 soll bei Volkswagen die Umweltbelastung in der Produktion um 25 Prozent pro Fahrzeug sinken.

 

Die Greentec Awards werden in den acht Kategorien Produktion, Energie, Mobilität, Luftfahrt, Recycling, Kommunikation, Bauen & Wohnen sowie dem Galileo Wissenspreis vergeben. Ziel ist es, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Ausgezeichnet werden Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die die Umwelt schützen und Ressourcen schonen. Zu den mehr als 800 Gästen zählten auch in diesem Jahr hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, aber auch bekannte Stars wie das Top-Model Franziska Knuppe, Travis-Sänger Francis Healy und TV-Köchin Sarah Wiener.

 

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02.09.2013

Cordula Schulz alleinige Gesellschafterin der Schulz Flexgroup

 

Seit Beginn des Jahres ist Cordula Schulz alleinige Gesellschafterin der Schulz Flexgroup. Sie übernimmt damit das von ihrem Vater vor 35 Jahren gegründete Unternehmen. An den beiden Standorten in Baden-Baden und Roth bei Nürnberg werden mit 120 Mitarbeitern hochwertige Verpackungsfolien im UV-Flexodruck hergestellt. Kunden aus den Bereichen Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie schätzen die hohen Qualitätsstandards sowie schnelle und termintreue Lieferung. Grundlage hierfür ist ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem mit kontinuierlicher Prozessüberwachung und GMP-konformer Dokumentation.

 

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02.09.2013

Oystar Group verkauft IWK Verpackungstechnik an kanadisches Unternehmen

 

Die Oystar Group hat ihre Tochter IWK Verpackungstechnik GmbH an die kanadische ATS Automation Tooling Systems Inc. verkauft. Die Übertragung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Die Oystar Group will sich künftig noch stärker auf die Sparten Dairy und Food konzentrieren.

 

„Unser strategisches Ziel als Oystar Group ist es, dort weiter zu wachsen, wo wir am stärksten sind“, betonte Oystar-CEO Markus Ehl. „Vor diesem Hintergrund konzentrieren wir uns gezielt auf den Ausbau unserer Marktposition in den Segmenten Dairy und Food.“ Bei dem veräußerten Unternehmen handelt es sich um die IWK Verpackungstechnik GmbH mit Sitz in Stutensee nebst deren Tochtergesellschaft in Thailand sowie den Vertriebs- und Servicestandort Oystar IWK USA. Die Oystar Group bleibt in Nordamerika mit dem Vertriebs- und Servicestandort Oystar USA in Edison präsent. Somit wird den US-Kunden auch weiterhin das gesamte Maschinenportfolio der Sparten Dairy und Food angeboten.

 

Die IWK Verpackungstechnik ist der internationale Marktführer bei Tubenfüll- und Verschließmaschinen sowie Kartoniermaschinen für die Pharma- und Kosmetik-Industrie. Das Unternehmen ist im Hinblick auf Kundenstruktur und Produktpalette vom Rest der Oystar Group unabhängig. „Mit ATS Automation Tooling Systems haben wir einen Käufer gefunden, der hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von IWK bietet“, erklärt Markus Ehl. „Unter dem Dach von ATS kann der kontinuierliche Wachstumskurs von IWK gehalten und die strategische Ausrichtung des Unternehmens wie gehabt weiter forciert werden.“

 

Das kanadische Unternehmen ATS Automation Tooling Systems Inc. mit Sitz in Cambridge/Ontario stellt Automatisierungslösungen für diverse Branchen her und will mit dem Erwerb der IWK Verpackungstechnik sein Angebotsspektrum in den Segmenten Pharma und Kosmetik ausweiten.

 

Die Oystar Group gehört seit März 2007 zu dem Beteiligungsunternehmen Odewald. Nach einer Neuausrichtung nach der Finanzkrise 2008 befindet sich Oystar auf Wachstumskurs und hatte das Geschäftsjahr 2012 erneut mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum abgeschlossen und konnte einen Auftragseingang von rund 280 Mio. € erzielen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

Packaging News - Oktober 2013

25.10.2013

Knauer: leuchtende Verpackung gewinnt goldenen PrintStar

 

Die Ehrungen und Awards, die der Karl Knauer KG für die weltweit erste frei verkäufliche Verpackung mit aktiv leuchtenden, gedruckten Elementen bisher verliehen wurden, nehmen kein Ende. Nun ist die innovative, leuchtende Hülle für den Bacardi Bombay Sapphire am 16. Oktober mit dem goldenen PrintStar ausgezeichnet worden. Der Hersteller der Verpackung, die Karl Knauer KG, ist bekannt für ihre innovativen und wegweisenden Produkte: Mit der leuchtenden Verpackung hat der Verpackungsspezialist einmal mehr bewiesen, dass die Verpackungen der Zukunft aus Biberach kommen. Und damit nicht genug: Am vergangenen Freitag durfte die Karl Knauer KG den Red Dot Design Award in Berlin entgegen nehmen.

 

25.10.2013

Metsä stellt neue Liner vor

 

Auf der Luxe Pack 2013 stellte Metsä Board einen neuen vollgebleichten Liner vor. Modo Northern Light ist ein leichtgewichtiger, ungestrichener Liner mit hoher Weiße, ideal für Feinwellenanwendungen sowie traditionelle Wellpappenverpackungen. Er eignet sich als Außen- sowie Innenverpackung für hochwertige Anwendungen, etwa im Bereich Kosmetik.

 

Modo Northern Light verfügt über eine hohe Weiße und ist in einem niedrigen Flächengewichtsbereich von 80-160 g/m2 erhältlich. Der neue Liner bietet sich damit ideal für Feinwellenanwendungen bei Parfüm-, Kosmetik- und Pflegeprodukten an. Zusätzlich hat das finnische Unternehmen mit der neuen Qualität auch größere Anwendungen, wie beispielsweise für Online- und Versandhandelsverpackungen, ins Auge gefasst und will mit besonderen Vorteilen überzeugen: kaum Waschbretteffekt bei der Wellpappenherstellung und kontrastreiche Druckergebnisse, sowohl im Volltonflächen als auch im Rasterverlaufsdruck. Das Produkt kann sowohl als Außen- und Innendecke als auch als Fluting eingesetzt werden.

 

Metsä Board präsentierte außerdem den doppelt gestrichenen Liner Carta Selecta, der vielfältige Möglichkeiten bietet, um Wellpappenverpackungen, Warenauslagen, POS- und regalfertige Verpackungen glanzvoll in Szene zu setzen. Das Produkt wurde gezielt für anspruchsvolle mehrfarbige Offset-Kaschierungen und UV-Lackierungen entwickelt, außerdem weist es eine geringe Neigung zum Kantenbruch auf, so dass Falze und Rillen in tadellosem Zustand bleiben. Carta Selecta war bisher nur in den USA erhältlich.

 

24.10.2013

Gründerfamilie kauft Bizerba-Anteile von BWK zurück

 

Die BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (BWK) hat ihren Anteil von 20 Prozent an der Bizerba GmbH & Co. KG (Bizerba) an die Gründerfamilie Kraut veräußert. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bizerba ist ein marktführender Anbieter von Lösungen für Wägetechnologie, Schneidemaschinen, Etiketten und ergänzenden Dienstleistungen für die Branchen Handwerk, Handel, Industrie und Logistik. Das 1866 gegründete und weltweit tätige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Balingen erwirtschaftete 2012 mit 3.200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 450 Mio. Euro. Nach dem Verkauf der BWK-Anteile hält die Familie rund 90 Prozent der Gesellschafteranteile; rund 10 Prozent liegen bei der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG.

 

Dr. Jochen Wolf, Geschäftsführer der BWK: „Nach fast zwei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit freue ich mich, dass unsere Gesellschafteranteile nun an die Gründerfamilie zurückgehen. Gemeinsam ist es uns seit 1994 gelungen, das Unternehmen nachhaltig und positiv zu entwickeln. Der Verkauf der Anteile belegt einmal mehr unseren Investitionsansatz, mittelständische Unternehmen langfristig und partnerschaftlich zu begleiten.“

 

Andreas Wilhelm Kraut, Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter von Bizerba: „Die BWK war für uns ein verlässlicher Partner, der sämtliche strategischen Schritte begleitet und unterstützt hat. Dabei haben wir die BWK als Investor und auch als Ideengeber für die gemeinsame Weiterentwicklung der Bizerba sehr geschätzt. Unsere Entscheidung zur Übernahme der Anteile ist ein deutliches Zeichen für unser Bekenntnis, als Familie auch weiterhin langfristig die Geschicke der Bizerba zu steuern und unsere Strategie fortzusetzen.“

 

In den letzten zwanzig Jahren gelang es Bizerba, das ursprüngliche Kerngeschäft von Wäge- und Schneidesystemen strategisch um weitere Felder zu erweitern und parallel die Internationalisierung erfolgreich voranzutreiben. Heute deckt das Traditionsunternehmen mit integrierten Lösungen für das Schneiden, Wiegen, Verarbeiten, Kassieren, Kommissionieren und Etikettieren zentrale Prozesse für Industrie und Handel ab.

 

Die BWK zählt zu den ältesten deutschen Kapitalbeteiligungsgesellschaften und ist auf die langfristige Eigenkapitalfinanzierung von familiengeführten Mittelstandsunternehmen fokussiert. Ansatzpunkte für ein Engagement der BWK ergeben sich bei Bedarf an Wachstumskapital oder der Neuausrichtung des Gesellschafterkreises.

 

24.10.2013

Zehn Jahre Monopolende beim Verpackungsrecycling

 

Vor einem Jahrzehnt hat die Landbell AG Bewegung in die Verpackungsentsorgung gebracht. Nach der Liberalisierung des Strom- und Telekommunikationsmarktes fiel 2003 ein weiteres großes Monopol: das der Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen (Leichtverpackungen, Papier/Pappe/Karton und Glas). Unternehmen haben seitdem die freie Wahl, wen sie als Systembetreiber zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Verpflichtungen beauftragen.

 

Auslöser dieser Entwicklung war die Landbell AG: Am 5. August 2003 erhielt der Mainzer Umwelt- und Entsorgungsspezialist den ersten Feststellungsbescheid im Bundesland Hessen und beendete durch seinen Markteintritt als Zweites Duales System das Monopol für die Rückholung und Verwertung von Verkaufsverpackungen. In den folgenden Monaten folgte die Zulassung in allen weiteren Bundesländern. Landbell öffnete damit als erstes Unternehmen bundesweit den Markt für einen freien Preis- und Ideenwettbewerb in der Verpackungsentsorgung.

 

Die erhofften Vorteile der Marktliberalisierung, die damals von EU-Kommission, Politik und Wirtschaft ausdrücklich erwünscht war, sind eingetreten. Dies bestätigen auch die Branchenexperten: „Die Unternehmen der Ernährungsindustrie wissen es zu würdigen, dass ihnen mehrere Duale Systeme als Leistungsmittler zur Verfügung stehen, um ihre Produktverantwortung bei der Verwertung von Verpackungen wahrzunehmen. Der damit verbundene Wettbewerb hat sich in ökonomischer, ökologischer und technologischer Hinsicht positiv ausgewirkt. Es besteht deshalb keine sachliche Veranlassung, das bestehende System der haushaltsnahen Wertstofferfassung zur Disposition zu stellen“, sagt Peter Feller, Geschäftsführer/Rechtsanwalt, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE).

 

Auch Dr. Carl Dominik Klepper, Leiter Wirtschaftspolitik/Umwelt/Nachhaltigkeit im Markenverband e.V., meldet sich zu Wort: „Landbell ist es zu verdanken, dass nicht nur die Kosten der Verpackungssammlung für jeden Bürger deutlich gesunken sind, sondern dass auch immer mehr CO2-Äquivalente durch innovatives Recycling eingespart werden. Dies ist das Ergebnis des Wettbewerbs, den Landbell mit Mut und Pioniergeist in die Organisation der Verpackungsentsorgung gebracht hat.“

 

Und Eva-Maria Schulze, Vorsitzende der 4. Beschlussabteilung im Bundeskartellamt, schließt sich der Meinung des Marktes an: „Die vergangenen Jahre haben die damaligen Bedenken gegenüber der Wettbewerbsöffnung widerlegt. Die Sammlung in gelben Tonnen funktioniert zuverlässig, es kam weder zu Ökodumping noch zu einem Investitionsstau. Den heutigen Forderungen kommunaler Entsorger und von Teilen der privaten Entsorgungswirtschaft für eine Abschaffung der Dualen Systeme sollte der Gesetzgeber eine klare Absage erteilen.“

 

Landbell blickt mit diesen und weiteren Experten in einer Publikation auf „Zehn Jahre Wettbewerb im Dualen System“ zurück. Ein Jahrzehnt Wettbewerb bietet ausreichend Gelegenheit, die Entwicklung der Dualen Systeme noch einmal Revue passieren zu lassen. Ebenso werden aktuelle Ereignisse und Trends genauer betrachtet und das Recyclingkonzept weitergedacht. „Weder das Abstreiten der Erfolge noch die Forderung nach der Abschaffung des Wettbewerbs sind von Branchenexperten nachvollziehbar. Eine Rekommunalisierung ist daher keine Option. Landbell ist stolz darauf, den Markt des Verpackungsrecyclings mit dem Markteintritt vor zehn Jahren in eine positive Richtung weiterentwickelt zu haben. Auch zukünftig werden wir Zeichen setzen und das Recycling mit neuen Ideen und Innovationen vorantreiben“, so Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG.

 

23.10.2013

LogiMAT 2014 erstmals auch in China

 

Die LogiMAT, Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss, findet vom 10. bis 12. April 2014 erstmals auch in China statt. Am Standort Nanjing (in der östlichen Provinz Jiangsu) veranstalten die Münchner Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH und die Landesmesse Stuttgart GmbH die LogiMAT China 2014. Durchgeführt wird die Leistungsschau durch die Messe Nanjing, eine Beteiligungsgesellschaft der Landesmesse Stuttgart.

 

Mit über 80 Mio. Einwohnern und vor dem Tor von Shanghai ist die Provinz Jiangsu eine der wichtigsten Produktionsstellen in China für chinesische und internationale Unternehmen. Bereits über 270 Logistikparks und –unternehmen haben sich in der Provinz Jiangsu angesiedelt.

 

„Die Provinz Jiangsu und die Stadt Nanjing zählen zu den wichtigsten Wachstumsregionen in China“, sagt LogiMAT China-Messeleiter Peter Kazander. „Die hervorragende Lage am Fluss Jangtsekiang und die Anstrengungen der Behörden machen Nanjing zu einem Top-Standort für die Logistik und die Fachmesse LogiMAT China.“

 

23.10.2013

Eifeler Fleischwaren und Brivais Vilnis nutzen PermaSave

 

PermaSafe, eine Kunststoffverpackung der Weidenhammer Packaging Group (WPG) für sterilisierte und pasteurisierte Nahrungsmittel, etabliert sich weiter am Markt: In den nächsten Wochen kommen mit dem Fertiggericht Mr. Fix von Eifeler Fleischwaren und den eingelegten Sprotten von JSC Brivais Vilnis zwei neue Produkte in PermaSafe-Verpackungen in den Handel. Die Kunststofflösung für Konservenprodukte unterstreicht damit einmal mehr ihre Vielfalt im Design: Während die Mr. Fix-Schale mit einer auffälligen Rundumdekoration glänzt, überzeugt der Becher für die kleinen Fische mit einem freien Blick auf den Produktinhalt. Beiden Lösungen gemeinsam ist die hohe Convenience bei maximalem Produktschutz.

 

„PermaSafe schließt eine Lücke im Markt, denn sie ist eine absolut zeitgemäße, sichere und zugleich praktische Alternative für sterilisierte und pasteurisierte Lebensmittel“, erklärt Andreas Rothschink, Sales Director bei der WPP. „Mit unserer Lösung können Lebensmittelhersteller ihre Produkte am Point-of-Sale vom Wettbewerb differenzieren und so bessere Abverkäufe erzielen.“

 

21.10.2013

Iggesund in Sachen Nachhaltigkeit unter den Top 100

 

Holmen, der Forstwirtschaftskonzern, zu dem Iggesund Paperboard gehört, zählt in Sachen Nachhaltigkeit zu den 100 führenden Unternehmen der Welt. Der Global Compact 100 ist ein neuer Aktienindex des UN Global Compact, der Nachhaltigkeit mit finanzieller Performance kombiniert. Der Index listet die 100 besten Unternehmen der Welt. Holmen ist eines der fünf schwedischen Unternehmen und das einzige Forstwirtschaftsunternehmen mit Sitz in Schweden unter den Top 100, die nachhaltige Geschäftspraktiken am besten in solide Profitabilität umsetzen.

 

„Natürlich sind wir stolz und hocherfreut, in den neuen GC-100-Index aufgenommen worden zu sein“, so Lars Strömberg, der bei Holmen für Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbelange zuständig ist. „Der UN Global Compact ist eine wichtige Plattform für Unternehmen, die sich der nachhaltigen Entwicklung verschrieben haben, und der GC-100-Index ist eine willkommene Ergänzung hierzu.“

 

Bereits seit 2007 gehört Holmen dem Global Compact der Vereinten Nationen an, einer strategischen Initiative für Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten an zehn Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Der GC 100 kombiniert diese Ergebnisse mit der Rentabilität der Unternehmen.

 

Der UN Global Compact entwickelte den Aktienindex GC 100 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Sustainalytics. Der Index umfasst eine repräsentative Gruppe von Global-Compact-Unternehmen, die auf der Grundlage der Einhaltung der zehn Prinzipien von Global Compact und des nachweislichen Engagements der Geschäftsleitung ausgewählt wurden. Der GC 100 verfolgte die Performance dieser Unternehmen am Aktienmarkt in den letzten drei Jahren und verglich die Ergebnisse mit einem breitgefächerten Marktindex, dem FTSE All World.

 

„Die Unternehmen im GC 100 weisen einen Gesamtgewinn auf, der über den Werten des allgemeinen globalen Aktienmarktes liegt. Das Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit ist also ein Faktor, der in zunehmendem Maße die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich zieht“, erklärt Lars Strömberg.

 

21.10.2013

Edelmann, Stora Enso und Uhlmann reduzieren Grammaturen

 

Verpackungshersteller Edelmann, Kartonlieferant Stora Enso und der Hersteller von Verpackungsmaschinen Uhlmann haben gemeinsam ein neues Verpackungssystem zur Verarbeitung geringer Kartongrammaturen entwickelt. Unter dem Namen „ValueCase – leichter verpacken“ präsentierten die Packaging-Spezialisten ihr Konzept erstmals auf der FachPack im September in Nürnberg.

 

„ValueCase“ stellt sicher, dass auch leichterer Karton hochwertig veredelt, präzise codiert und bei hohen Taktzahlen sicher abgepackt werden kann. Auf Basis von Stora Ensos GC2-Karton Tambrit erarbeiteten Edelmann und Uhlmann Prozesse, die ein Heruntersetzen der Grammaturen in der Verarbeitung problemlos möglich machen. Das niedrigere Gesamtgewicht bedeutet in der Bilanz weniger Ladevolumen, geringere Transportvolumina sowie einen reduzierten CO2-Ausstoß. Alles in allem entsteht durch die wirtschaftliche Lösung ein Einsparpotenzial im zweistelligen Prozentbereich.

 

Mit dem neuen Verpackungskonzept greifen Edelmann, Stora Enso und Uhlmann ein Dauerthema der Health-Care-Branche auf. Seit langem wird für diesen Bereich geprüft, inwieweit sich die Grammaturen von Verpackungsmaterialien senken und dadurch Einsparpotenziale erzielen lassen.

 

17.10.2013

Domino feiert 35jähriges Firmenjubiläum

 

In diesem Jahr feiert Domino sein 35jähriges Firmenjubiläum. Während dieser Zeit ist das Unternehmen von einem anfänglichen Kleinbetrieb zu einem weltweit operierenden, mehrfach ausgezeichneten Entwickler und Hersteller umfassender Kennzeichnungs- und Drucktechnologien herangewachsen.

 

Das Unternehmen wurde 1978 in Großbritannien von Graham Minto gegründet, der Cambridge Consultants, eine Gruppe renommierter Technologieexperten, verließ, um sein großes Ziel, die Nutzung und das Potential der Continuous Inkjet (CIJ)-Technologie in industriellen Anwendungen, Wirklichkeit werden zu lassen. Nur ein Jahr später konnte Domino seinen ersten Drucker (Unijet) an Cowells Arrow verkaufen, der diesen für die variable Beschriftung von Bingo-Scheinen nutzte. Diese Partnerschaft markierte den Anfang einer seit nunmehr über 30 Jahre andauernden Geschäftsbeziehung.

 

In den 80er Jahren, als die EEC-Richtlinie in Kraft trat, die die Kennzeichnung aller verderblichen Waren mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum forderte, stieg die Nachfrage nach Codier- und Markiertechnologie so rasant an, dass erste Niederlassungen gegründet werden mussten. Zum Ende dieses Jahrzehnts war Domino bereits an der Londoner Wertpapierbörse notiert, der 5.000ste Drucker wurde ausgeliefert, das Unternehmen hatte mehrere Auszeichnungen für technologische Innovationen und internationalen Handel erhalten und musste seine Hauptverwaltung sowie die Produktionsstätte in das neu errichtete Gebäude in Bar Hill, außerhalb von Cambridge, umziehen.

 

Die Kombination aus kontinuierlichen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen sowie strategischen Übernahmen haben in den vergangenen Jahrzehnten zum langfristigen Erfolg des Unternehmens durch zukunftsweisende Technologien, die den Kunden einen echten Mehrwert bieten, beigetragen.

 

Im Laufe der 90er Jahre stellte Domino seinen ersten Laser-Codierer vor und leistete auf dem Gebiet der CO2-Laser Pionierarbeit. Des Weiteren wurde in dieser Dekade die renommierte A-Serie entwickelt. Mit weltweit mehr als 100.000 Installationen gehört diese heute zu den weltweit meistverkauften Continuous Inkjet-Codierern.

 

Im Jahr 2010 erfolgte technologieübergreifend die Einführung der i-Tech intelligent Technology-Gerätegeneration, die durch produktivitätssteigernde Leistungsmerkmale den Bedarf an technischen Eingriffen reduziert oder gar ausschließt und Routinefunktionen für das Bedienpersonal so schnell, einfach und intuitiv wie nur möglich gestaltet.

 

Technologiekompetenz ist auch heute noch das Herzstück des Unternehmens. Durch kontinuierliche, strategische Sortimentserweiterungen sowie F&E Investitionen ist Domino in der Lage, für jede Codier-, Markier- und Etikettieranforderung vom Produkt bis zur Palette, eine Lösung bieten zu können.

Darüber hinaus sieht das Unternehmen weitere Wachstumsmöglichkeiten im Digitaldruckbereich sowie in der Etikettenindustrie. Basierend auf dem langjährigen Know-how im Bereich der Inkjet-Technologie hat das Unternehmen eine Reihe von Digitaldrucklösungen für Etikettendruck- sowie für VDP-Anwendungen (Variable data printing) entwickelt.

 

Aufbauend auf dem Erfolg der digitalen Vierfarb-Etikettendruckmaschine N600i, die erstmalig auf der Drupa 2012 vorgestellt wurde, setzt die neue Domino Vollfarb-Druckmaschine, die auf der Labelexpo Europe 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt wird, auf modernste Technologien, welche die Produktivität des Flexodrucks mit der Flexibilität des Digitaldrucks kombinieren.

 

Die neue modulare Lösung verfügt über erweiterte Farbfunktionen, die den darstellbaren Farbraum stark ausweiten und dadurch für den Etikettendruck noch umfangreichere Einsatzmöglichkeiten mit sich bringen. Die monochrome VDP-Drucklösung K600i ist für die Integration in vorhandenen Bogendruck-, Rollendruck- und Weiterverarbeitungssysteme gedacht (druckt variable Texte, Nummerierungen, Grafik, lineare und 2D Codes) und profitiert zudem von den intelligenten, produktivitätssteigernden i-Tech Ausstattungsmerkmalen von Domino.

 

„Von den Anfangszeiten vor 35 Jahren bis heute war es ein weiter Weg. Das Unternehmen steht nach wie vor für die gleichen Werte, einschließlich der Verpflichtung zur Entwicklung neuer, innovativer Technologien um den sich ständig ändernden Industrieanforderungen sowie gesetzlicher Vorschriften, gerecht zu werden“, betont Nigel Bond, Group Managing Director, Domino Printing Sciences.

 

http://www.domino-deutschland.de

 

17.10.2013

Food ingredients Europe 2013 in Frankfurt

 

Der Markt für Lebensmittelinnovationen ist einer der dynamischsten und interessantesten der Welt. Für dieses Jahr wird wieder ein Wachstum von 2,7 Prozent prognostiziert. Steigende Bevölkerungszahlen in den Schwellen- und veränderte Lebensgewohnheiten in den Industrieländern steigern die Nachfrage nach innovativen Produkten und Lösungen im Lebensmittelbereich.

 

Das weltweit wichtigste Event der Branche, die Food Ingredients Europe & Natural Ingredients (Fi Europe & Ni) macht dieses Jahr Station in Frankfurt. Vom 19. bis 21. November 2013 werden sich 26.000 Fachbesucher aus 154 Ländern ein Bild über die Zukunft der Lebensmittelbranche machen. Seit mittlerweile 25 Jahren ist die Fi Europe die führende Plattform der Branche, um neueste Entwicklungen zu entdecken, Marktanteile auszubauen und Businesskontakte zu pflegen. Die Veranstaltung wächst in jedem Jahr, die Organisatoren erwarten 2013 ein Rekordjahr mit mehr als 1.300 Ausstellern aus 94 Ländern.

 

Führende Hersteller präsentieren ihre neuesten Produktentwicklungen und Technologien. Zu wichtigen Ausstellern gehören unter anderem Döhler, Roquette, Cargill, Brenntag, Tate & Lyle, ADM, Friesland Campina, Barry Callebaut, DSM, Naturex, BASF, CNI, Fortitech, Rousselot, Beneo und viele mehr. Um den Besuchern die Suche nach den jeweils passenden Neuheiten zu erleichtern, bietet die Messe verschiedene nützliche Angebote. So zum Beispiel die New Product Zone. Hier werden neueste Produkte und Innovationen gezeigt und ein Ausblick darauf gewährt, wie die Zukunft im Bereich Lebensmittelinhaltsstoffe aussehen wird.

 

Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre werden außerdem wieder die geführten Innovation Tours angeboten. Aktuelle Trends stehen dabei genauso im Fokus wie die innovativsten Aussteller der Messe. Zudem werden im Industry Insight Theatre in Workshops und Fortbildungsseminaren die aktuellen Themen der Industrie vorgestellt und diskutiert. Durchgeführt werden die Workshops von verschiedenen relevanten Verbänden, Forschungsunternehmen und Wissenschaftlern.

 

Innovation soll auch ausgezeichnet werden: Der anerkannte Food Ingredients Excellence Award, der alle zwei Jahre auf der Fi Europe vergeben wird, prämiert 2013 erneut herausragende Hersteller von Lebensmittelinhaltsstoffen.

 

Neben der Ausstellung findet gleichzeitig die Konferenz Food Ingredients Europe statt. Hier werden entscheidende Einblicke in führende wissenschaftliche Innovationen sowie erfolgreiche Marketingstrategien geboten und die interessantesten Zutatentrends erkundet, die die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben und so gleichermaßen den Nutzen für Verbraucher und den Umsatz für die Industrie steigern.

 

Die Onlineregistrierung für Besucher ist ab sofort möglich. Mehr Informationen über die Fi Europe & Ni 2013 finden Sie unter: http://www.fi-europe.eu/PRregister.

 

17.10.2013

Richtfest bei GEA Food Solutions in Biedenkopf-Wallau

 

Mit der Investition in die Baumaßnahmen am Produktionsstandort Biedenkopf-Wallau setzt die GEA Group ein weiteres deutliches Zeichen, dass sie in ihrer strategischen Ausrichtung verstärkt auf die Nahrungsmittelindustrie baut. Rund zehn Millionen Euro hat die GEA Group für die umfangreichen baulichen Änderungen eingesetzt.

 

Die erste Bauphase läuft seit April 2013 und wird Ende dieses Jahres beendet sein. Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahmen ist für das Frühjahr 2015 geplant. Durch den Neubau, der einem Komplettabriss einiger Hallen folgte, verbessert die GEA Food Solutions GmbH den kompletten Fertigungslauf und nimmt verstärkt den Kunden in den Fokus. GEA Food Solutions ist heute einer der am breitesten aufgestellten Hersteller von Prozesstechnik zur sekundären Lebensmittelverarbeitung und -verpackung. „Diese Investition ist ein unverkennbares Symbol dafür, dass die GEA Group viel Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Standortes Biedenkopf-Wallau hat“, so Segment-Präsident Dirk Hejnal.

 

In Biedenkopf-Wallau werden seit mehr als 70 Jahren Fleischverarbeitungs- und Verpackungsmaschinen produziert. Mit Erwerb der Convenience Food Systems (CFS) übernahm GEA 2010 auch den Produktionsstandort in Biedenkopf-Wallau, dessen erste Gebäude 1942 von der Krämer + Grebe Maschinenfabrik errichtet wurden. Mit dem Erwerb der CFS erweiterte die GEA Group Aktiengesellschaft ihr Portfolio im Bereich der Nahrungsmittelprozesstechnik. Als Spezialist für leistungsorientierte Lösungen reicht das Angebot von GEA Food Solutions heute von Einzelmaschinen bis zu kompletten Produktlinien.

 

Am Standort „Im Ruttert“ entstehen rund 6.500 m2 Produktionsfläche, ein Prototyp-Labor, ein Testlabor, Räumlichkeiten für Kundenschulungen und die Präsentation von Maschinen – alles auf dem modernsten Stand. Zudem ein neues Betriebsrestaurant, separate Sozialräume für die Mitarbeiter und zusätzliche Büroräume. Besonderes Augenmerk galt dabei der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz und der Effizienz. In einem nächsten Schritt erarbeiten die Mitarbeiter des GEA Segments in Kooperation mit renommierten, externen Experten ein Konzept zur Materialflussoptimierung. Produktion und Montage werden nach den neuesten Lean-Manufacturing-Erkenntnissen erfolgen.

 

Mit dem Neubau bekennt sich die GEA Group einmal mehr dazu, dass sie das Nahrungsmittel-Geschäft ausbauen will und dort einen entscheidenden Zukunftsmarkt sieht. GEA Food Solutions ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, die Produkte der alten CFS-Gesellschaften in eine solide GEA Produktlinie zu überführen. Folgerichtig „werden wir die Grundfläche unseres Technologiezentrums verdoppeln, sodass wir neben unseren Verpackungsmaschinen auch die Fleischkutter GEA Cutcaster und andere Ausrüstungen für die Zubereitung von Lebensmitteln präsentieren können“, so Stefan Krakow, Leiter Produktmanagement & Verkaufsunterstützung. Krakow weiter: „Durch den zusätzlichen Platz werden wir komplette Linien zeigen können. Das Technologiezentrum erlaubt uns, eigene Ideen unserer Kunden umzusetzen und Neues zu entwickeln.“ Immer stärker werde auf Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung geachtet.

 

Um den speziellen Anforderungen der GEA Food Solutions Kunden im Non Food-Bereich gerecht zu werden, wird es außerdem künftig einen gesonderten Produktionsbereich geben, in dem ausschließlich Verpackungsmaschinen für die Medizin- bzw. Konsumgüterindustrie hergestellt werden. Das Layout bietet Platz für ein voll ausgestattetes Testlabor für Qualitätsprüfungen an den mit GEA Maschinen produzierten Verpackungen.

 

http://www.gea.com

 

16.10.2013

Neues Forum auf der Verpackung Zürich 2014

 

Begleitend zur Messe Verpackung Zürich 2014 findet am 26. – 27. März 2014 das Forum «Future Print» statt, eine Initiative der Easy Fairs, Viscom und der Fachzeitschrift Viscom Print & Communication. Das Forum gibt Antworten auf Fragen der Branche: Welche Rolle spielt Print in der Zukunft? Wie lässt sich Druck im crossmedialen Kontext intelligent verknüpfen? Welchen neuen Mehrwert schafft Print im Bereich Verpackungsdruck und -veredelung? Beim Forum «Future Print» vermitteln hochkarätige Referenten an beiden Messetagen exklusive Denkanstösse für Ziele und Strategien von morgen. Eine gute Gelegenheit zum Networking mit Print- und Medienprofessionals!

 

Print gilt aktuell als Januskopf im Media-Mix. Change it, love it or leave it? Zwar hat das Medium Papier mit dem Siegeszug des Internets seine überragende Stellung innerhalb der verschiedenen Medienkanäle verloren. Doch können neue und innovative Anwendungen auch Chancen für Zukunftsmärkte eröffnen. Martina Hofmann, Easy Fairs-Messeleiterin Verpackung, und Beat Kneubühler, Mitglied der Geschäftsleitung von Viscom – dem einzigen Arbeitgeberverband der schweizerischen grafischen Industrie, sehen hier ein grosses Potenzial. Beat Kneubühler erläutert: «Es ist wichtig, dass wir nicht in eine Art Krisenstimmung verfallen und die Hände in den Schoss legen, sondern die Augen aufhalten für neue Märkte und beherzt Chancen in innovativen Bereichen ergreifen. Deshalb wird das Forum «Future Print» folgenden Fragen nachgehen: Was sind die Erfahrungen aus anderen Wirtschaftszweigen? Wo findet man die Geschäftsmodelle der Zukunft?»

 

Das Forum «Future Print» findet erstmals am 26. – 27. März 2014, begleitend zur Verpackung Zürich 2014. Die Veranstalter, Easy Fairs, Viscom und die Fachzeitschrift Viscom Print & Communication, setzen mit der Veranstaltung klare Ziele: «Wir wollen Impulse geben und dazu Know-how von national bekannten Referenten vermitteln sowie eine Plattform zur Vernetzung schaffen», betont Messeleiterin Martina Hofmann. In drei Themenblöcken (Technology, Change Management und Business Modelle) treten erfolgreiche Unternehmer, Visionäre und Macher auf und verraten dem Publikum exklusiv die Rezepte, die ihren Unternehmen ermöglicht haben, sich erfolgreich zu positionieren und neu zu erfinden.

 

Das komplette Programm, alle Informationen und die Registration finden Sie ab dem 15. November 2013 auf der Webseite www.easyfairs.com/verpackungzuerich aufgeschaltet.

 

Im internationalen Umfeld geben die Marktentwicklungen Anlass zu Optimismus. Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Smithers Pira wird beispielsweise der weltweite Umsatz mit Verpackungen deutlich steigen und soll bis 2016 auf 820 Milliarden USD (zirka 771 Milliarden CHF) anwachsen. Wachstumstreiber ist zum einen der steigende Bedarf an Verpackungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern aufgrund zunehmenden Wohlstands und wachsender Bevölkerung. Zum anderen profitiert die Verpackungssparte in den westlichen Industrieländern von zunehmender Sortenvielfalt und mehr Wettbewerb am Point of Sale. Verpackungen aus Papier und Karton bilden mit einem hohen Nachfragevolumen weltweit das grösste Segment der Verpackungsindustrie.

 

Die Marktentwicklung hat die Easy Fairs-Messeleitung veranlasst, für die kommende Fachmesse mit dem Thema Verpackungsdruck einen besonderen Akzent zu setzen. In einer eigenen Halle werden exklusive Geschäftsideen und Innovationen gezeigt, die zu Investitionen anregen. Gleichzeitig kann die Verpackung Zürich 2014 als etabliertes Messeformat ihre Stärken als eine ideale Kontaktbörse und zielführende Plattform für effiziente Geschäftsanbahnung ausspielen.

 

15.10.2013

Baumer hhs entwickelt Heißleimschmelzer für Good enough-Anwendungen

 

Mit "Xmelt Entry Level" rundet Baumer hhs seine nach Eigenaussage im Markt sehr erfolgreiche Xmelt-Heißleimschmelzer-Familie nach unten ab. Die Funktionalität des kostengünstigen Einstiegsgeräts befindet sich auf einem vergleichbaren Niveau der Geräte führender Wettbewerber und reicht für viele Standardanwendungen vollkommen aus. Ansonsten zeichnen sich die einzelnen Komponenten des Xmelt Entry Level-Geräts durch die typische hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Baumer hhs-Technologie aus.

 

„Nicht jedes Produkt und jede Anwendung stellen höchste Anforderungen an den Klebstoffauftrag und damit an die Heißleimschmelztechnik. Vor diesem Hintergrund haben wir das Entry Level-Gerät entwickelt, mit dem wir uns jetzt auch als Heißleim-Spezialist für Standardanwendungen empfehlen. Hier können Kunden je nachdem nur einen Teil der umfassenden Funktionalität und Flexibilität unserer Xmelt-Standardgeräte ausschöpfen“, positioniert Thomas Walther, Technischer Leiter bei Baumer hhs in Krefeld, den neuen Heißleimschmelzer im Markt.

 

Das Xmelt Entry Level-Gerät ist mit einem 4 kg-Tank ausgestattet, der für die meisten Anwendungen im Kartonverschluss ausreicht. An das Gerät lassen sich bis zu vier Heißleimschläuche und vier Klebstoffauftragsventile HM-500 anschließen. Dieser Ventiltyp zeichnet sich durch seine sehr zuverlässige Arbeitsweise aus. Angesteuert werden die Ventile wahlweise über eine Steuerung von Baumer hhs oder über eine SPS.

 

Auch bei dem Tank des Entry Level-Geräts wurde das Mehrzonenprinzip beibehalten, das bei allen Geräten der Xmelt-Familie ein schonendes Aufschmelzen des Klebstoffs garantiert. In der Nähe des Tankbodens herrschen optimale Verarbeitungstemperaturen, während der Klebstoff in der oberen Tankhälfte keinen hohen Temperaturen ausgesetzt ist, was jegliches Verkoken verhindert. Weitere Vorteile des Mehrzonenprinzips sind ein geringerer Energiebedarf, eine geringere Anschlussleistung und eine Zeitersparnis in der Aufheizphase.

 

http://www.baumerhhs.com

 

14.10.2013

25 Jahre Sigmatek

 

Automatisierungstechnik made by Sigmatek gibt es nun schon seit 25 Jahren. 1988 von Andreas Melkus, Theodor Kusejko und Marianne Kusejko gegründet, ist Sigmatek heute ein mittelständisches Unternehmen mit weltweit 400 Mitarbeitern und international führend bei innovativen Automatisierungssystemlösungen. Lag bei der Firmengründung der Schwerpunkt noch im Bereich Steuerungstechnik, ist das Produktspektrum im Laufe der Jahre gewachsen und umfasst inzwischen alle Disziplinen der Automatisierungstechnik inklusive Safety.

 

Die Sigmatek-Lösungen sind im schnelllaufenden Serienmaschinenbau zuhause wie beispielsweise der Kunststoff-, Gummi- und Glastechnik, der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie sowie im Bereich Handling, Robotik und alternative Energien. Der österreichische Automatisierungsexperte begleitet seine Kunden partnerschaftlich von der Projektplanung bis zum Ende des Produktlebenszyklus. "Wir stehen für einen systemischen Ansatz und bieten unseren Kunden modernste Technologien, leistungsfähige Komplettlösungen, großes Engineering-Know-how und Rund-um-Support", bringt Andreas Melkus, Geschäftsführer Vertrieb und Entwicklung, die Firmenausrichtung auf den Punkt. Die ganzheitliche Sicht auf den Maschinenprozess macht es möglich, die Kosten für das Engineering neuer Maschinen nachhaltig zu reduzieren.

 

Entwickelt und produziert werden alle Systemkomponenten in der Firmenzentrale in Lamprechtshausen bei Salzburg. "So sind wir sehr flexibel und können technischen Fortschritt, Qualität und langjährige Verfügbarkeit garantieren. Zudem ist es uns so möglich, kundenspezifische Hardware in kürzester Zeit zu entwickeln und produzieren", erklärt Theodor Kusejko, Geschäftsführer Materialwirtschaft und Produktion.

 

Das mittelständische Unternehmen befindet sich nach wie vor zu 100 Prozent im Eigentum der Gründerfamilien. "Wir haben unser Unternehmen zielstrebig vorangetrieben und sind erfolgreich unterwegs. Dabei war uns immer ein partnerschaftliches Miteinander und langfristiger Erfolg wichtiger als kurzfristige Erfolgsoptimierung. SIGMATEK ist ein in Salzburg verwurzeltes Unternehmen 'von Welt' und immer nah am Kunden“, so Marianne Kusejko, Geschäftsführung Finanzen und Personal.

 

SPS/IPC/Drives Halle 7, Stand 270

 

14.10.2013

Linpac nun auch im Nahen Osten präsent

 

Linpac Packaging, nach eigenen Angaben Europas führender Hersteller von Verpackungen aus verschiedenen Werkstoffen, weitet seine Reichweite in die Märkte des Nahen Ostens aus. Anlass ist der Auftrag über die Lieferung seiner neuen Vakuum-Skin-Pack-Lösungen (VSP) an einen der größten saudiarabischen Hähnchenproduzenten: Linpac Packaging liefert PET-Skin-Schalen, nachdem ein bedeutender Hähnchenproduzent in zwei Mondini VSP-Abpacklinien investierte hatte. Es besteht die Aussicht, die Produktion um weitere vier Linien auszuweiten.

 

Linpac berichtet, dass der Kunde über die nächsten drei Jahre ein stark wachsendes Geschäftsvolumen erwartet. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Geflügelfleisch beträgt in Saudi-Arabien 45 kg/Jahr, nur übertroffen von Katar, dem Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch der Welt. Der Markt verschiebt sich derzeit rapide von (meist importiertem) Tiefkühlgeflügel zu frischem Fleisch, das im Land gezüchtet und gemäß islamischen Riten geschlachtet wird.

 

Linpac Packaging wird sein neues Sortiment biegesteifer Vakuum Skin Pack-Lösung (VSP) liefern, die einen signifikant besseren Produktschutz gewährleistet, mit einer bei Fleisch um mehr als drei Tage verlängerten Haltbarkeit. Das ist für den Einzelhandel ein sehr wichtiger Wert, der zur Optimierung bei der Lagerhaltung sowie zu Verbesserungen im Bestellwesen und Effizienz in der Produktion führt.

 

Adam Barnett, Vice President Sales bei Linpac Packaging, sagte: „Dies ist eine sehr wichtige Partnerschaft, die wir eingehen. Sie stärkt unsere Präsenz im Nahen Osten, der sich wirtschaftlich rapide entwickelt und in dem die Verbraucher ein eher westlich orientiertes Verhalten im Einzelhandel zeigen. Unsere innovativen Vakuum Skin Pack-Lösungen stützen sich auf eine biegesteife oder Schaumstoff-Schale, die den Verbraucher mit einem überzeugenden Erscheinungsbild bei optimaler Ausnutzung des Verkaufsregals lockt. Außerdem schützt die Schale die Produkte maximal beim Transport und Laden. Die vorgeformte Schale sorgt außerdem für eine höherwertige Optik und Haptik der Packungen“.

 

14.10.2013

BASF nimmt neue Versuchsanlage für Verpackungsfolien aus Ultramid in Betrieb

 

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen eine hochmoderne Polyamid-Coextrusionsanlage für Verpackungsfolien und Technische Folien in Betrieb genommen. In der Anlage können neue Anwendungen für Ultramid (Polyamid) zusammen mit Kunden aus der Folienindustrie entwickelt werden. Darüber hinaus wird die Anlage auch für die Forschung, Produktentwicklung und Materialprüfung für Ultramid-Folienprodukte eingesetzt werden.

 

Die Anlage erlaubt die Produktion von Castfolien sowie Blasfolien mit bis zu sieben Schichten. Durch die flexible Auslegung und die Größe der Kombinationsanlage können Produktionsbedingungen simuliert werden. Die Anlage ermöglicht die Herstellung von Versuchsmengen und die anwendungstechnische Prüfung neuentwickelter Folienprodukte. „Ultramid ermöglicht unseren Kunden immer leistungsstärkere Foliensysteme “, sagt Hermann Althoff, Leiter der globalen BASF-Geschäftseinheit Polyamide und Zwischenprodukte. „Mithilfe der neuen Coextrusionsversuchsanlage können wir gemeinsam mit unseren Kunden neue, individuell auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnittene Folienprodukte entwickeln.“

 

Je nach Bedarf kann die Anlage als Cast- oder Blasfolienanlage betrieben werden. Sie ermöglicht die Extrusion von 20μm bis 250μm dicken, symmetrischen oder asymmetrischen Folien bei einer Breite bis zu 750mm und Geschwindigkeiten bis zu 50 Meter pro Minute. Die Abkühlung der Folien kann im Blasfolienbetrieb durch Luft und je nach Anforderung zusätzlich auch mit Wasser erfolgen. Im Castfolienbetrieb wird die Abkühlung über die Chill-Roll, die zwischen 20°C und 130°C einstellbar ist, geregelt.

 

Durch die Verwendung von Ultramid in flexiblen Verpackungslösungen wird weniger Verpackungsmaterial benötigt. Gleichzeitig wird das verpackte Produkt optimal geschützt. Dadurch trägt Ultramid dazu bei, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Durch die Reduzierung von Verpackungsmaterial werden außerdem die Umwelt geschont und Kosten eingespart.

 

Mit über 60 Jahren Erfahrung ist BASF der führende Anbieter von qualitativ hochwertigen Polyamiden und Polyamid-Zwischen-produkten für technische Kunststoffe, Folien, Fasern und Monofilamente. Das Produktportfolio umfasst Ultramid B (Polyamid 6), Ultramid C (Polyamid 6/6.6 Copolymer) und Ultramid A (Polyamid 6.6). Das Angebot wird durch technischen Kundenservice abgerundet.

 

Weitere Informationen zur BASF im Internet unter http://www.basf.com.

 

10.10.2013

Erfolgreicher Messeauftritt auf der FachPack: Mosca zieht positive Bilanz

 

Waldbrunn/Nürnberg, 09.10.2013 – Ein sehr gut besuchter Stand, interessante Kontakte und neue Aufträge – so lautet das Fazit der Gerd Mosca AG nach der diesjährigen FachPack in Nürnberg. Gründe für den Erfolg benennt Alfred Kugler, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb.

 

Quelle: http://www.mosca.com

 

Hier Download vollständiger Pressebericht:

 

 

08.10.2013

Initiative Save Food stellt Agenda vor

 

Beim Empfang der Deutschen Botschaft bei der Welternährungsorganisation (FAO) zum Tag der Deutschen Einheit am 2. Oktober stand das Thema Nahrungsmittelverluste im Mittelpunkt. In diesem Rahmen hat die Initiative Save Food ihre Agenda vorgestellt. Weltweit werden jedes Jahr ein Drittel aller Nahrungsmittel weggeworfen oder gehen verloren. Allein in Deutschland sind es insgesamt etwa 11 Millionen Tonnen oder 81,6 Kilogramm pro Bundesbürger. Gleichzeitig leiden weltweit rund 842 Millionen Menschen an Hunger, die durch einen Bruchteil der nicht genutzten Lebensmittel versorgt werden könnten.

 

Save Food ist eine gemeinsame Initiative der Messe Düsseldorf und der FAO, die seit Anfang 2013 auch von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützt wird. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, konkrete Lösungsansätze zur Reduktion internationaler Lebensmittelverluste und -Verschwendung aufzuzeigen, indem sie die Stärken und Expertise ihrer Mitglieder aus Industrie und öffentlichen Organisationen bündelt. Dabei wird die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette vom Produzenten über Logistik, Handel bis hin zum Verbraucher einbezogen.

 

Als internationale Leitmesse für die Verpackungsbranche und die verwandte Prozessindustrie übernimmt die Interpack der Messe Düsseldorf dabei eine führende Rolle. Die Messe Düsseldorf bringt insbesondere die Kompetenz ihrer internationalen Kontakte aus Wirtschaft und Verbänden ein.

 

Den Handlungsbedarf und die Aktualität des Themas Nahrungsmittelverluste und -verschwendung betont auch der deutsche Botschafter bei der FAO und den internationalen Organisationen in Rom, Thomas Wrießnig: „Die Verringerung der Menge verdorbener und weggeworfener Lebensmittel geht alle an, uns Verbraucher genauso wie Erzeuger, Verarbeiter und Handel. Die hohen Verluste sind aus Sicht der Welternährung unerträglich, sie stellen außerdem eine nicht hinnehmbare Verschwendung natürlicher Ressourcen dar.“ Der Botschafter dankte der Messe Düsseldorf für ihre Initiative und die Unterstützung der Veranstaltung der Ständigen Vertretung zum Tag der Deutschen Einheit.

 

Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, und den internationalen Organisationen in Rom stellt jährlich zum Tag der Deutschen Einheit ein aktuelles Thema der Welternährung in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „less losses, more food“ konnten sich diesmal die internationalen politischen Entscheidungsträger aus dem Kreis der Ständigen Vertreter sowie der internationalen Organisationen von der Tragweite der weltweiten Nahrungsmittelverluste und der Arbeit der Initiative Save Food überzeugen.

 

Vernetzung der Akteure entscheidend

 

Daniel Gustafsson, Deputy Director-General, Operations der FAO, weist auf die Wichtigkeit der Vernetzung im Kampf gegen Lebensmittelverluste und -verschwendung hin: “Keine Organisation kann den Kampf gegen den Verlust und die Verschwendung von Nahrungsmitteln allein gewinnen. Der einzige Weg, auf dem die FAO hier Fortschritte machen kann, ist in der Zusammenarbeit mit anderen. Dabei nimmt die Industrie und insbesondere die Verpackungsindustrie eine wichtige Rolle ein. Für die FAO ist es schwierig, mit verschiedenen Industriezweigen und Unternehmen zusammenzuarbeiten, aber die Verbindung durch die Initiative Save Food bietet hierfür den perfekten Zugang.” Zur optimalen Zusammenarbeit im Rahmen von Save Food hat die FAO ein fachübergreifendes Gremium zum Thema Nahrungsmittelverluste gegründet.

 

Industrie steuert praktisches Wissen aus der Wirtschaft bei

 

„Verpackungen können wesentlich zur Verringerung von Lebensmittelverlusten beitragen“, unterstreicht Stefan Glimm, Verbandsgeschäftsführer der European Aluminium Foil Association and Flexible Packaging Europe, ein Save Food Mitglied der ersten Stunde. „Sie schützen weit mehr Ressourcen als zu ihrer Herstellung benötigt werden. Längere Haltbarkeit auch ohne Kühlketten durch bestmögliche Verpackung ist dafür nur ein Beispiel.“

 

Ein Drittel aller Nahrungsmittel geht verloren

 

Während in den wenig entwickelten Ländern jeden Tag ein Verlust von bis zu vierzig Prozent der Nahrungsmittel entsteht, indem sie verderben, bevor sie den Konsumenten erreichen, findet in den westlichen Industrienationen wie Deutschland vorwiegend Lebensmittelverschwendung statt. Bis zu dreißig Prozent aller Lebensmittel werden hier ungenutzt entsorgt. Bei einzelnen Lebensmittelgruppen sind die Zahlen der FAO besonders erschreckend: Etwa 45 Prozent der jährlichen Obst- und Gemüseproduktion sind von Nahrungsmittelverlust und -Verschwendung betroffen.

 

Einen besonderen Ressourcenverlust stellen die 263 Millionen Tonnen Fleisch dar, die nicht verzehrt, sondern entsorgt werden. Das entspricht einem Fünftel der weltweiten Produktion. Die Ausmaße der Nahrungsmittelverluste und -Verschwendung machen die Notwendigkeit für ein Handeln unübersehbar: Bereits ein Viertel der aktuellen weltweiten verlorenen Lebensmittel würde ausreichen, um 870 Millionen hungernde Menschen zu ernähren – und damit den gesamten an Hunger leidenden Teil der Menschheit.

 

Mehr Informationen unter http://www.save-food.org

 

08.10.2013

Avery Dennison Cleanflake-Portfolio mit ausschaltbarem Klebstoff

 

Ein neues, auf der Labelexpo 2013 vorgestelltes Folien- und Klebstoffportfolio von Avery Dennison macht nach Angaben des Herstellers ein viel effektiveres PET-Recycling möglich. Mit über zwei Milliarden PET-Behältern pro Jahr, die noch nicht dem Recycling zugeführt werden, steht die Industrie vor der wichtigen Frage, wie dieser Strom ohne Kontaminationen ebenfalls recycelt werden kann.

 

Avery Dennison Cleanflake ist eine Klebstofftechnologie, für die ein Patentantrag gestellt wurde und die dafür sorgt, dass die Haftung des Klebstoffs beim Eintauchen in ein Recyclingbad „ausgeschaltet“ wird, wodurch sich das Etikett sauber von den PET-Flocken ablöst. Während diese Etiketten während der Nutzungsdauer fest auf den PET-Flaschen oder Behältern haften, lösen sie sich in einer konventionellen Recyclinganlage vom Untergrund und treiben an die Oberfläche des Bades; die sauberen PET-Flocken dagegen sinken zu Boden.

 

„Recycling-PET (rPET) ist an sich schon ein wertvolles und gut verkäufliches Material, aber diese Lösung ist auch deshalb wichtig, weil durch das Recycling das Deponiemüllaufkommen merklich reduziert wird und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen signifikant zurückgehen,“ erläutert Eric Ide, Segment Manager Bier und Erfrischungsgetränke bei Avery Dennison Label and Packaging Materials Europe. „Unsere neue Technologie beseitigt ein wichtiges Hemmnis für ein effektives PET-Recycling, während die Qualität, Klarheit und Performance mit der herkömmlicher Etikettenmaterialien vergleichbar sind.“

 

Das Cleanflake-Sortiment verwendet klare oder weiße BOPP-Folie als Obermaterial, ausgerüstet mit dem neuen, „ausschaltbaren“ SR3010-Klebstoff. Es ist keine Umstellung der Arbeitsweise oder der Maschinen zur Verarbeitung und Weiterverwendung der Materialien notwendig. Die Etikettenqualität ist die gleiche wie bei einem herkömmlich verwendetem Klebstoff. Der Unterschied wird erst beim Recycling merkbar. Die reinen rPET-Flocken aus dem Recycling dieser Materialien eignen sich zur Herstellung neuer Verpackungsfolien und schalen.

 

„Über unser Portfolio setzen wir unser Know-how bei Folien und Klebstoffen dazu ein, Recyclingunternehmen und Getränkeherstellern bei der Lösung eines ihrer hartnäckigsten Probleme zu helfen,“ meint Laura Clark, Global Beverage Marketing Director bei Avery Dennison Label and Packaging Materials. „Wir arbeiten zusammen mit führenden Getränkeherstellern an einem zertifizierten Portfolio, das die extrem hohen Ansprüche für ein PET-Upcycling erfüllt.“

 

07.10.2013

Verallia Deutschland wird Design-Agentur

 

Verallia Deutschland bietet seinen Kunden nun den kompletten Service einer Design-Agentur. Mit dem neu geschaffenen Design Center bei Verallia Deutschland findet Hightech und Kreativität nun zusammen. Wurden früher neue Modelle von den Technikern der Formenkonstruktion entwickelt, die sich auch direkt mit der technischen Machbarkeit auseinander setzen, liegt der Akzent heute laut Jürgen Mayer, Leiter Design Center, erst einmal darauf, „was Schönes für den Kunden zu schaffen.“ Das ein oder andere Mal wurden durch diesen Denkansatz auch schon die Grenzen des technisch Machbaren verschoben.

 

Zum Team gehören nun auch zwei neue Produktdesigner, die gerne auch gemeinsam mit Kunden Handskizzen entwerfen oder neue Konzepte mit Modelliermasse entstehen lassen. Zudem wurde technisch aufgerüstet, um den Kunden eine wirkliche Alternative zu modernen Agenturen bieten zu können. Mittels 3D-Drucker können reale Modelle „zum Anfassen“ gedruckt werden. Und umgekehrt: Durch einen neuen 3D-Scanner lässt sich jede Form digitalisieren. „Das kann ein Baumrindenprofil sein oder eine Flasche, deren exakte dreidimensionale Daten benötigt werden, oder ein frei geformtes Phantasie-Modell!“, erklärt Jürgen Mayer. „Reverse Engineering“ nennt sich diese „Rückwärts“-Methode der Konstruktion. Für Verallia Deutschland bedeutet dies ein Plus an Kundenorientierung: Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt alles aus einer Hand.

 

07.10.2013

Workshop ProSweets Cologne Conference während der ISM

 

Mit der ProSweets Cologne Conference während der ISM (Internationale Süßwarenmesse) am Dienstag, 28. Januar 2014, haben interessierte Fachleute aus der Branche die Möglichkeit, einen kompakten Workshop zu besuchen, der unter dem Titel „Developments in the Production of Sweets and Savoury Snacks“ Expertenwissen vermittelt. Partner sind hier der Bundesverband der Deutschen Süßwaren-Industrie e.V. (BDSI), Sweets Global Network e.V. (SG), die DLG e.V. und die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS), die die ProSweets Cologne, Internationale Zuliefermesse, als ideelle Träger unterstützen.

 

Die Konferenz innerhalb der ISM bietet eine konzentrierte und fachlich orientierte Plattform für alle, die sich mit den Themen Technologie und Verpackung von Süßwaren und Knabberartikeln beschäftigen. Die nächste ProSweets Cologne findet dann wieder 2015, parallel zur ISM, statt.

 

Termin: 28.01.2014 – Ort: Offenbachsaal, Congress-Centrum Ost, Koelnmesse. Teilnahmegebühr 85,00 Euro zzgl. gesetzlicher MwSt., inklusive Kaffee und Erfrischungsgetränke während der Veranstaltung. Teilnahmegebühr inkl. Eintrittskarte für die Messe ISM, die für den Zutritt zum Kongress unbedingt erforderlich ist. Hinweis: Die Vorträge und Moderationen im Rahmen der Veranstaltung finden in englischer Sprache statt.

 

Nähere Informationen: www.prosweets.de

 

07.10.2013

Almarai setzt erneut auf Oystar Gasti

 

Molkerei-Produkte finden in der Golfregion nach wie vor reißenden Absatz. Daher beauftragte Almarai den Verpackungsmaschinenhersteller Oystar Gasti mit der Lieferung neuer Abfüll- und Verpackungslinien des Typs „Contitherm 123“ für seinen Molkereibereich. Das Unternehmen hat bereits diverse Maschinen dieses Typs im Einsatz.

 

Mit einer Leistung von 28.000 Bechern pro Stunde ist die Contitherm 123 die weltweit schnellste kontinuierlich arbeitende Maschine zur Abfüllung von flüssigen und pastösen Produkten. Die neuen Maschinen für Almarai werden Molkerei-Produkte in vorgeformte Becher abfüllen. Durch die kontinuierliche Arbeitsweise werden die gefüllten Becher mit hoher Geschwindigkeit ohne Schwappen des Produkts zur Siegelstation mit vorgestanzten Foliendeckel transportiert. Die Becher können alternativ mit Stülpdeckeln verschlossen werden.

 

Neben Oystar Gasti arbeiten auch weitere Gesellschaften der Oystar Group mit dem saudischen Lebensmittelkonzern zusammen: Oystar Benhil und Oystar Hassia mit Maschinen zum Verpacken von Butter bzw. zur Herstellung von Butterportionspackungen, Oystar Erca-Formseal mit einer FFS-Maschine zum Abfüllen von Frischkäse sowie Oystar A+F für die Endverpackung der Produkte.

 

02.10.2013

Europäischer Markt für Kunststoff-Flaschen wächst weiter

 

Kunststoff-Flaschen stellen in vielen Bereichen ein wichtiges Verpackungsmedium dar. Sowohl Getränke als auch Lebensmittel, Kosmetika, Pharmazeutika sowie Haushalts- und Industriechemikalien werden darin abgefüllt und verkauft. Die Marktanalysten von Ceresana erwarten für den europäischen Markt bis zum Jahr 2020 einen Anstieg des Volumens auf ca. 170 Mrd. Stück.

 

Die Flaschen-Industrie profitiert insbesondere vom Siegeszug der PET-Einwegflasche, die schon in den vergangenen acht Jahren stark an Marktanteilen gewonnen hat. Da die Qualität von Kunststoff-Flaschen stetig wächst, dringen sie vermehrt in neue Segmente vor, in denen traditionell andere Materialien verwendet wurden. Nicht nur im Getränkesegment sondern auch in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Pharmaindustrie gewinnen Kunststoffbehälter stark an Bedeutung. Neue Abfülltechniken und die Entwicklung von hitzebeständigen PET-Flaschen ermöglichen dabei neue Chancen. Während im Bereich Getränke Flaschen sehr häufig aus PET bestehen, haben beispielsweise bei Kosmetik und Hygieneprodukten oder Haushaltsreinigern Flaschen aus Polyethylen eine größere Bedeutung. Aber auch bei der Verpackung von Milch werden Flaschen aus diesem Polymer eingesetzt.

 

Die wachsende Bevölkerung sowie ein tendenziell steigender Lebensstandard in einigen osteuropäischen Ländern verbunden mit einer zunehmenden Verbreitung westlicher Konsumstile wirken sich positiv auf die Nachfrage nach Kunststoff-Flaschen aus. In den osteuropäischen Ländern ist der Pro-Kopf-Verbrauch von abgepackten Getränken noch erheblich niedriger als im Westen. Hier besteht für die Zukunft noch ein großes Wachstumspotential, welches sich auch auf die Nachfrage nach Kunststoff-Flaschen auswirken wird. Eine Ausnahme bildet hierbei der Anteil von Bierflaschen aus PET, welcher bereits jetzt höher ist als in Westeuropa. Dies resultiert unter anderem daraus, dass die Konsumenten tendenziell eine kürzere Mindesthaltbarkeit akzeptieren.

 

Insgesamt wird in Osteuropa die Nachfrage nach verpackten Konsumgütern in Zukunft noch weiter wachsen. Im Hygiene- und Kosmetiksegment wird die Nachfrage nach Kunststoff-Flaschen in den kommenden Jahren stark steigen. In vielen westeuropäischen Ländern dagegen stellen einige Getränkesegmente wie Limonaden und Wasser bereits relativ gesättigte Märkte dar. Dies führt in diesen Bereichen zu vergleichsweise geringen Wachstumsraten. Für Westeuropa erwarten die Analysten von Ceresana das größte Potential im Bereich Pharma und Kosmetik. Hier wird sich u.a. aufgrund einer alternden Bevölkerung der zunehmende Einsatz von Medikamenten und anderer Pharmaartikel bemerkbar machen. „Bis zum Jahr 2020 erwarten wir in diesem Bereich einen Anstieg der Stückzahlen von mehr als 2,4% p.a.“, erklärt Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana.

 

Zu konstatieren ist, dass der Convenience-Trend, der bei einigen Konsumenten- und Warengruppen zu einem vermehrten Verbrauch kleinerer Verpackungsgrößen führt, infolge der wirtschaftlich angespannten Lage in vielen Ländern durch einen gegenläufigen Trend überlagert wird. So greifen viele Konsumenten mittlerweile wieder zu größeren Verpackungseinheiten, um Geld zu sparen. Ein erklärtes Ziel der Industrie bleibt aber auch weiterhin die Gewichtsreduzierung, welche insbesondere beim Transport einen ökologischen Effekt hat. Kunststoff ist Glas in Bezug auf das Gewicht eindeutig überlegen. Und auch bezüglich der Aspekte Gasbarrierewirkung und Schutz vor UV-Licht-Einwirkung erreichen Kunststoff-Flaschen immer bessere Eigenschaften. Dies alles sind Faktoren, die zu einem weiteren Anstieg des Marktanteils von Kunststoff-Produkten am Verpackungsmarkt führen.

 

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des Kunststoffflaschen-Markts, ein-schließlich Prognosen bis 2020: Für 20 Länder und den gesamten europäischen Markt werden Kennzahlen zu Produktion, Import, Export sowie die Nachfrage in den einzelnen Anwendungsgebieten dargestellt.

 

Kapitel 2: Hier werden die Anwendungsgebiete von Kunststoff-Flaschen gezielt untersucht: Aktuelle Daten und Prognosen zur Entwicklung in den Bereichen Limonaden, Wasser, Fruchtsäfte, Milchgetränke, sonstige Getränke, Haushaltschemikalien, Kosmetik und Pharma, sonstige Anwendungen (Saucen, Dressings, Speiseöle, Babyflaschen, Sportflaschen etc.).

 

Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Kunststoff-Flaschen-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 50 Herstellern geliefert, wie z.B. APPE, Heinz Plastics Group Holding HPGH GmbH, Logoplaste Consultores Técnicos, S.A., Nampak Plastics Europe Limited, Promens hf, Resilux NV, Retal Industries Ltd., Rexam PLC und RPC Group Plc.

 

02.10.2013

MSC Tuttlingen ist jetzt Schubert System Elektronik

 

Seit 1. Oktober 2013 firmiert die MSC Tuttlingen GmbH unter ihrem neuen Namen, Schubert System Elektronik GmbH. Zu diesem Stichtag ist die Übernahme aller Anteile der MSC Tuttlingen durch die Schubert Unternehmensgruppe, Crailsheim, wirksam geworden. Schubert ist ein weltweit aktives Familienunternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern. „Als Teil dieser Unternehmensgruppe erweitern sich unsere Entwicklungsmöglichkeiten“, erläutert Reiner Ruprecht, Geschäftsführer von Schubert System Elektronik. „Mit unseren erfahrenen Mitarbeitern, umfassendem Know-how und innovativen Produkten können wir nun verstärkt zusätzliches Marktpotential erschließen. Wir verfolgen das Ziel, den Umsatz mittelfristig zu verdoppeln.“

 

Gerhard Schubert setzt gemeinsam mit seinen Söhnen Ralf Schubert und Gerald Schubert auch bei diesem Neuzugang auf die Tugenden, die in der gesamten Unternehmensgruppe gelten. „Wir stehen für nachhaltiges Wachstum, das durch eine konstant hohe Innovationsleistung angetrieben wird“, betont die Unternehmerfamilie. Um dem Team von Schubert System Elektronik ein effizienteres Arbeiten zu ermöglichen, ist ein Neubau in Neuhausen ob Eck bei Tuttlingen geplant. Fertigstellung soll im Jahr 2015 sein.

 

Für das Angebot der Industrie-PCs bleibt die bekannte Produktmarke „Prime Cube“ bestehen. Die intelligenten Werkzeug-Kontrollsysteme „BK Mikro“ sind international ein Begriff. Auch diese Marke wird daher fortgeführt. Für das Engineering kundenspezifischer Elektronik wird als neue Produktmarke „IQ inside“ eingeführt.

 

Die Schubert Unternehmensgruppe war bereits seit 2001 als Gesellschafter an der damaligen MSC Tuttlingen beteiligt. „Elektronik, Software und zugehörige Dienstleistungen spielen bei uns seit Jahrzehnten eine tragende Rolle. Daher passt Schubert System Elektronik bestens zu uns“, erläutert Gerhard Schubert.

 

02.10.2013

Saropack stärkt Position bei Feinschrumpffolie und Folienverpackungsmaschinen

 

Bereits seit einigen Jahren besteht eine enge und erfolgreiche Kooperation zwischen der Saropack AG und dem französischen Folienhersteller Bolloré im Schweizer und im österreichischen Markt. Seit 1.10.2013 übernimmt die Saropack AG nun zusätzlich den exklusiven Vertrieb für Deutschland. Das qualitativ hochwertige Programm der Bolphane Schrumpffolien wird um ein umfassendes Maschinenprogramm und professionellen Kundendienst ergänzt. Den Kunden wird damit ein komplettes Verpackungssystem geboten. Die Saropack entwickelt sich damit nach eigenen Angaben zum führenden Unternehmen für Feinschrumpffolie und Folienverpackungsmaschinen im gesamten deutschsprachigen Raum.

 

„Durch die enge Zusammenarbeit in den Märkten Schweiz und Österreich ist die weitere Zusammenarbeit mit Bolloré für den deutschen Markt eine logische Konsequenz. Bolloré wünschte sich zudem einen Partner, der nicht ausschließlich im Foliengeschäft zuhause ist, sondern sich sehr gut in den Applikationen und den Maschinen auskennt. Diese Voraussetzung ist bei Saropack in besonderer Weise gegeben. Kaum ein anderer Anbieter versteht die Lösungsorientierung der richtigen Technik und des geeigneten Folienmaterials mit so großem Know-how wie die Saropack Organisation“ so Urs Stillhard, Vertriebsleiter Europa der Saropack.

 

Die Synergien liegen auf der Hand: Saropack kennt die Anwendungen, die Produkte und den Vertrieb in diesem spezialisierten Segment der hochtransparenten, technischen Schrumpffolien. Zur verstärkten Marktbearbeitung wurde für den Vertrieb von Sarofilm Schrumpffolien und Saropacker Folienverpackungsmaschinen ein Verkaufsteam aufgebaut, welches nach einer intensiven Einführung die Arbeit an der Fachpack aufgenommen hat. Die bestehenden Kunden in Deutschland werden über den Wechsel persönlich informiert.

 

Des weiteren hat die Saropack GmbH rechtzeitig eine flächendeckende Serviceorganisation aufgebaut. Sie hat das Ziel, die Kunden auch für die technische Zusammenarbeit zu begeistern. Auf allen gängigen Folienverpackungsmaschinen wird die Saropack GmbH Reparaturen und Wartungen anbieten und dmit die Kundenbeziehungen vertiefen.

 

01.10.2013

Tetra Pak strukturiert Vertrieb neu

 

In Gesamteuropa strukturiert Tetra Pak seinen Vertrieb neu. Die Key Account Direktoren sowie die Senior Key Account Manager berichten ab sofort direkt an den Geschäftsführer, das heißt an Stephan Karl, soweit es Deutschland, Österreich und die Schweiz betrifft. „Der Umbau hat eine noch stärkere Fokussierung unserer gesamten Aktivitäten auf unsere Kunden zum Ziel“, begründet Stephan Karl die Veränderung im Unternehmen.

 

Im Rahmen dieser strukturellen Veränderung scheidet der bisherige Vertriebsdirektor in Deutschland, Frank Andreas, nach 23 Jahren aus dem Unternehmen aus. Die Stelle wird nicht neu besetzt.

 

01.10.2013

Frost & Sullivan: Sicherheitssysteme sind in Europa stärker gefragt

 

Sicherheitsvorschriften schreiben den Industrien die Implementierung sicherheitstechnischer Systeme vor Die europäischen Prozess- und Fertigungsindustrien erholen sich vom wirtschaftlichen Abschwung und konzentrieren sich auf die Verbesserung ihrer Produktion. Die sich verbessernden Marktaussichten ermutigen Unternehmen, in neue Automatisierungstechnologien und innovative Produktionsverfahren zu investieren, einschließlich sicherheitstechnischer Systeme (engl. Safety Instrumented Systems; SISs).

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan erwirtschaftete der Europamarkt für sicherheitstechnische Systeme im Jahr 2012 einen Umsatz von 510,1 Millionen US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2017 auf 665,4 Millionen US-Dollar anwachsen.

 

Eine höhere Produktionskapazität macht die intensivere Kontrolle des Prozesses erforderlich, insbesondere in Bezug auf Effizienz und Sicherheit. Mithilfe von SISs können Anwender den Zustand ihrer Betriebsanlagen kontrollieren und den Prozess herunterfahren, falls Verstöße gegen voreingestellte Bedingungen gemeldet werden.

 

In Bezug auf Sicherheit am Arbeitsplatz hat sich bei den Herstellern ein deutlicher Bewusstseinswandel eingestellt, und die Implementierung von Sicherheitslösungen und Prävention arbeitsbedingter Verletzungen wird als wirtschaftlicher als die Begleichung anfallender Kosten für rechtliche Schritte und Krankenhausaufenthalte betrachtet. Die Hersteller wissen zudem, dass SISs ihnen helfen werden, Ausfallzeiten zu reduzieren und Umweltschutzvorschriften einzuhalten.

 

"Moderne SISs sind zuverlässig, aufgrund ihrer modularen Bauweise leicht zu erweitern und können problemlos in andere Steuerungssysteme integriert werden", sagt Frost & Sullivan Industrial Automation & Process Control Research Manager, Herr Sivakumar Narayanaswamy. "Aufgrund ihrer technologischen Ausgereiftheit wird die Nachfrage nicht nur bei den bisher zurückhaltend agierenden Endnutzern steigen, sondern auch bei denjenigen, die mit ihren installierten SISs unzufrieden sind."

 

Mittlerweile hat die Veröffentlichung der IEC-Normen 61508 und 61511 für erhöhte Aufklärung bei den Endanwendern gesorgt, was die Vorteile bei der Durchführung einer Risikoanalyse anbetrifft. Die Leitlinien für die Gefahrenbewertung und Planung eines Sicherheitsmanagements sind ein Ansporn für die Endanwender, mehr Verantwortung für die Sicherheitsbelange ihrer Mitarbeiter und Anlagen zu übernehmen und strenge Analysen durchzuführen, um potenzielle Betriebsausfälle zu vermeiden.

 

Trotz dieser offensichtlichen Vorteile neigen manche Prozess- und Fertigungsindustrien in Südeuropa dazu, die industrielle Automatisierungstechnik einschließlich SISs als einen unwichtigen Kostenaufwand zu betrachten. In einer Zeit, in der die Anwender die Betriebs- und Wartungskosten reduzieren wollen, investieren sie nur widerstrebend in neue Technologien, die zusätzlichen Service und Support von den Anbietern erfordern.

 

"Die SISs-Anbieter müssen sich auf Regionen konzentrieren, die von der wirtschaftlichen Krise der Eurozone weniger betroffen sind", schließt Herr Narayanaswamy. "Aufgrund deren hohen Wachstumspotenziale tun sie gut daran, die Beneluxländer, Mittel- und Osteuropa und Skandinavien zum Ziel ihrer Aktivitäten zu machen."

 

Die Studie Analysis of European Safety Instrumented Systems Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Industrial Automation & Process Control, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: European packaging machinery market and global pump services, flux cored wires and digital manufacturing markets. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

 

GIL 2013: Germany - Kongress


Am Dienstag, den 19. November 2013, veranstaltet Frost & Sullivan den ersten ‚Growth, Innovation & Leadership Kongress’ GIL 2013: Germany in Frankfurt am Main. Der Kongress erschliesst Wachstumschancen und zukünftige Trends in den Branchen Automotive, Transport, Energie, Umwelt sowie dem Gesundheitswesen. Der jährlich stattfindende, eintägige Kongress ist Teil von Frost & Sullivans exklusiver Gemeinschaft von Wirtschaftsführern für Wachstum, Innovation und Marktführung, die zusammen ein globales Netzwerk von mehr als 5000 Führungskräften bilden. Highlights des Kongresses sind Megatrends und ihre Auswirkungen auf Deutschland, 360-Grad-Branchenperspektiven für die genannten Branchen sowie interaktive CEO-Panels. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter Katja.Feick@frost.com

 

01.10.2013

Herma Haftmaterial: Neue Leitungsfunktion besetzt

 

Marcus Gablowski hat bei Herma die Leitung der Entwicklung Haftklebstoffe und Silikone übernommen. Der 34-jährige, der an der Hochschule Esslingen Chemieingenieurwesen studiert hat, ist seit 2004 bei Herma vor allem in den Bereichen Verfahrenstechnik und Entwicklung tätig. Dort hat Marcus Gablowski in den letzten Jahren die Einführung der innovativen Mehrschichttechnologie Herma Perfect klebstoffseitig entscheidend mit begleitet und vorangetrieben. „Die Entwicklung neuer Haftklebstoffe und Silikone ist bei uns eine Schlüsselfunktion“, betonte Herma Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner.

 

„Dank der Mehrschichttechnologie können wir heute bereits mit Standardhaftklebern ein breites Spektrum von Anwendungen abdecken, für das zuvor Spezialmaterialien notwendig waren.“ Das Potenzial der Mehrschichttechnologie, bei der Herma zu den Pionieren gehört, sei jedoch erst zu einem Bruchteil ausgeschöpft. „Das Knowhow, das wir auf diesem Feld in den letzten Jahren schon gewonnen haben, ist überaus wertvoll. Mit dem Einsatz und dem Engagement von Marcus Gablowski werden wir unseren Innovationskurs fortsetzen. “

 

27.09.2013

FachPack 2013: Antworten für Verpackungsprofis

 

Neu: Verpackungsgipfel ab 2014 in Nürnberg

 

Die Verpackungsbranche fühlt sich wohl in Nürnberg – und das künftig nicht nur in den FachPack-Jahren! Ab September 2014 lädt auch der vom Deutschen Fachverlag (dfv) organisierte Verpackungsgipfel nach Nürnberg. Heike Slotta freut das: „Der renommierte Branchenkongress mit Foyerausstellung festigt die enge Verbindung der europäischen Verpackungswirtschaft mit Nürnberg.“

 

In entspannter Atmosphäre genossen 34.598* (2012: 36.986*) Verpackungsprofis vom 24. bis 26. September ihre Nürnberger FachPack. Dafür sorgten 1.440* (1.466*) Aussteller auf gleicher Fläche wie im Vorjahr (ca. 54.000 m² netto) mit außergewöhnlichen Produkten und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Rolf Keller, Mitglied der NürnbergMesse-Geschäftsleitung: „Überraschend für uns: Der hohe Anteil von Entscheidern, zuletzt 85 %, stieg auf beeindruckende 90 %. Fast jeder fünfte Besucher ist Mitglied der Geschäftsleitung – ein überzeugendes Qualitätskriterium der FachPack.“

 

Als eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Verpackung zieht die FachPack immer mehr Verpackungsspezialisten aus den Nachbarländern an. 21 % internationale Gäste – vor allem aus Österreich, der Tschechischen Republik, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Polen – nutzten die drei Messetage zur Information.

 

Heiko Wenka, Verkaufsleiter Illig Maschinenbau GmbH & Co. KG, Heilbronn (D): „Vor allem bei Verpackungsmaschinen für den Food- und Nonfood-Bereich standen in Nürnberg alle Zeichen auf Investition. Zahlreiche konkrete Angebote wurden angefragt. Noch nie hatten wir so viele polnische Kunden am Stand. Vermisst haben wir allerdings Teile der Automobilzulieferer.“

 

„Das belegen die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts“, bestätigt Heike Slotta, NürnbergMesse-Veranstaltungsleiterin. „Die Automobilzulieferer stehen derzeit auf der Bremse. Wir spüren auch, dass die Lohnverpackung in östliche Richtung zieht. Mit noch stärkerer Präsenz glänzten die Bereiche Druck/Papier/Pappe und Chemie. Der Anteil der Fachleute aus Verkauf/Vertrieb stieg signifikant, was die vielen Investitionsanfragen erklärt.“

 

Das Ranking der besuchenden Branchen liest sich wie folgt: Druck/Papier/Pappe, Nahrung/Genuss, Dienstleister, Kunststoff, Chemie, Maschinenbau, Pharma/Kosmetik, Elektrogeräte und Komponenten, Verpackungslogistik und Lohnverpacker, Metallverarbeitung, Automobilzulieferer sowie Konsumgüter.

 

Der durchschnittliche FachPack-Besucher ist männlich (gut 77 %), verweilt 1,2 Tage auf der Messe und schenkt sein Hauptinteresse Packstoffen und Packmitteln (mehr als die Hälfte) sowie Verpackungsmaschinen (weit über ein Drittel). Jeweils rund ein Viertel der Besucher interessiert sich für Verpackungsdruck und -veredelung, Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie, Verpackungslogistik sowie Packhilfsmittel, 16 % für Kennzeichnungs- und Markierungstechnik sowie 9 % für Dienstleistungen (Mehrfachnennungen). Fast zwei Drittel haben ihren Messebesuch vorbereitet und meist im Internet gezielt nach Ausstellern oder Produkten gesucht. Wie im Vorjahr sind fast alle Besucher (95 %) mit dem Angebot der FachPack zufrieden.

 

Die Aussteller: Großes Lob an die Kompetenz der Fachbesucher

 

Bestnoten bekam die FachPack 2013 von ihren Ausstellern, die den Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung positiv bewerteten und ihre wichtigsten Zielgruppen erreichten (beides zu 96 %). Neue Geschäftsverbindungen knüpften 93 %; über 90 % erwarten e