Archiv 2012

Packaging News - Januar 2012

14.01.2012

"Verpackung der Zukunft" - Sonderbeilage im Handelsblatt

Am 09. Februar 2012 erscheint im Handelsblatt die Sonderveröffentlichung "Verpackung der Zukunft".
Sie wird vom Berliner Reflex Verlag betreut. Die Vorgängerausgabe "Moderne Verpackung" war von hoher redaktioneller Qualität, in der auch der bdvi -das Verpackungsnetzwerk- eine Expertise abgab. Zusätzlich zur Verteilung über das Handelsblatt wird die Sonderbeilage auch auf der Anuga Food Tec, der FachPack und dem Deutschen Verpackungskongress verteilt.

Die Redaktion des Reflex Verlages analysiert entlang der Wertschöpfungskette die Entwicklung und Optimierung von Verpackungen und zeigt so den Standard einer der innovativsten Branchen auf.
In dieser Ausgabe werden die Funktionen und die vorbildliche Entwicklung der Verpackung in Richtung Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Konsumentenfreundlichkeit beschrieben.

Eine Beteiligung von Unternehmen ist in Form von Interviews, Gastbeiträgen, Anzeigen oder Produktpräsentationen möglich.

Die Mitglieder dieser XING Gruppe erhalten einen Rabatt von 15% auf die Listenpreise.
Kontakt bei Interesse: Anika Förster | Reflex Verlag GmbH Tel: + 49-30 2008 949 17 Fax: + 49-307001-431070 Mail: anika.foerster@reflex-media.net
Redaktionsschluss ist der 20. Januar 2012 

 

10.01.2012

Aus der Forschung: Folienbeschichtung aus Molke

Ob abgepackter Camembert oder eingeschweißter Leberkäse: Ohne die richtige Verpackung geht heute nichts mehr. Die Lebensmittel müssen geschützt werden – vor Sauerstoff, Wasserdampf und chemischen sowie biologischen Einflüssen. Und natürlich sollen sie möglichst lange frisch bleiben.

Damit möglichst wenig Sauerstoff an das Nahrungsmittel gelangt, werden häufig petrochemisch basierte und teure Polymere wie Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH) als Barrierematerial verwendet. Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung schätzt, dass im Jahr 2014 in Deutschland mehr als 640 Quadratkilometer an Verbundmaterialien mit EVOH als Sauerstoffbarriere-Schicht produziert und verbraucht werden – das entspricht in etwa der Fläche des Bodensees. Da liegt es auf der Hand, ein nachhaltiges Verpackungsmaterial zu entwickeln, das Ökonomie mit Ökologie verbindet. In dem EU-Projekt "Wheylayer" nutzen
Forscher Molkeprotein statt petrochemisch basierter Kunststoffe. Die in der Molke natürlich vorkommenden Inhaltsstoffe verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, und die Molkeproteinschicht lässt sich biologisch abbauen.

Die Forschungsergebnisse sind vielversprechend. "Es ist uns gelungen, eine Formulierung aus Molkeprotein als Basis für die Folienbeschichtung zu gewinnen. Und wir haben einen Prozess entwickelt, mit dem sich die Multifunktionsfolien im industriellen Maßstab wirtschaftlich herstellen lassen", resümiert Markus Schmid vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising.

Aber lässt sich aus Molke überhaupt eine Barriereschicht fertigen? Zunächst haben die IVV-Wissenschaftler Süß- und Sauer-Molke aufgereinigt und hochreine Molkeprotein-Isolate hergestellt. Um geeignete Proteine mit herausragenden filmbildenden Eigenschaften zu erhalten, haben sie unterschiedliche Modifikationswege geprüft. Damit
die gewonnenen Proteine den gewünschten mechanischen Beanspruchungen standhalten, wurden sie mit verschiedenen, ebenfalls biobasierten Weichmachern und anderen Zusätzen in unterschiedlichen Konzentrationen formuliert.

"Diese Zusätze sind allesamt zugelassene Substanzen", sagt Schmid. Die Suche nach der optimalen Formulierung gestaltete sich für die Freisinger Forscher aufwändig: Verwendet man beispielsweise zu viele Weichmacher, sinkt die Barriereeigenschaft gegenüber Wasserdampf und Sauerstoff – das Lebensmittel wäre nicht ausreichend geschützt. Am Ende haben die Freisinger aber nicht nur die optimale Formulierung entwickelt, sondern auch das entsprechende Verfahren, um im industriellen Maßstab wirtschaftlich Molkeproteinfilme auf Kunststofffolien aufzubringen und diese durch andere Technologien mit anderen Folien zu verbinden. So entstehen Mehrschichtstrukturen mit Barrierefunktionen, die in flexiblen, transparenten Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. "Am IVV haben wir erstmals einen solchen Mehrschichtaufbau im Rolle zu Rolle-Verfahren realisiert – eine Weltneuheit", erklärt Schmid. Untenehmen, die künftig auf Molkeproteine umsteigen wollen, müssen ihre Anlagen nur geringfügig umrüsten. Das entsprechende Patent ist eingereicht.

Die IVV-Forscher sind von der Zukunft der Molkeproteine als alternatives Verpackungsmaterial so überzeugt, dass sie ein eigenes Projekt initiiert haben, das einen Schritt weiter geht: Denn laut einer Umfrage der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung
(GVM) steigt nicht nur die Nachfrage nach Folienverbunden, sondern auch der Bedarf an Verbunden, die sich durch Wärme verformen lassen. Deren Volumen wird sich in Deutschland aufgrund der steigenden Nachfrage an Fertigprodukten in Schalen von 76 497 Tonnen im Jahr 2009 auf 93 158 Tonnen im Jahr 2014 erhöhen.

Die Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, in thermogeformten Verbunden die EVOH-Schicht durch eine auf Molkeprotein basierende Barriereschicht zu ersetzen. Auch diese alternative Anwendung schont die Ressourcen und verringert den Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre.

http://www.ivv.fraunhofer.de/

Aus der Redaktion PackMittel


http://www.packmittel-dfv.de

 

Packaging News - Februar 2012

09.02.2012

Coca-Cola Design+ Award

Coca-Cola Deutschland sucht im Nachwuchswettbewerb auf der Kreativplattform jovoto (http://coca-cola.jovoto.com) nach Konzepten für die Getränkekiste der Zukunft. Der Wettbewerb startete am 29.12.2011 und es sind bereits über 190 Einreichungen eingegangen. Ihre Ideen für die Mehrwegkiste der Zukunft können Designer noch bis zum 8. März 2012 auf der Plattform jovoto einreichen. Die besten Designkonzepte belohnt Coca-Cola mit Preisgeldern im Gesamtwert von 25.000 Euro – darunter Sonderpreise in den Kategorien Design, Nutzerfreundlichkeit und Umwelt.

 

01.02.2012

„Premiumisierung“ macht auch vor Wellpappe nicht halt

Markenartikler setzen zunehmend auf höherwertigere und höchst kreative Verpackungen mit auffälligeren Designs, um dem Kunden das Gefühl eines höheren Wertes sowie eine Premium-Botschaft zu vermitteln. Da 70 Prozent der Käufe aus dem Bauch heraus getätigt werden, spielt die Verpackung eine Schlüsselrolle, um die Attraktivität der Produkte zu erhöhen, die Kundenbindung zu steigern und die überaus wichtigen Umsätze zu erwirtschaften. In bestimmten Kategorien erwarten die Verbraucher auch mehr Wert für ihr Geld. In diesen Fällen kann die Verpackung dazu beitragen, einen solchen höheren Wert zu kommunizieren. Die Kaufentscheidung wird also nicht einfach anhand des Preises getroffen.

Daher ist die Verpackung zu einem entscheidenden Element des Marketing-Mix geworden. Das Design und die verwendeten Materialien können das Image des Produktes stärken und zu dessen Regalwirkung beitragen. Wellpappeverpackungen sind ein ideales Instrument zur Marketingkommunikation am POS. Der Mehrfarbdruck, der heute auf dem Topliner-Markt für Wellpappekartons, regalfertige Verpackungen und Displays, Konsumgüterverpackungen aus feinstwelligen Wellpappen und Verpackungen für elektronische Geräte, die Regel ist, erzeugt in enger Verbindung mit dem Design und den Materialien die Gesamtwirkung des Produkts im Regal.

Das Potenzial des Mehrfarbdrucks optimieren
In den vergangenen dreißig Jahren ist der Anteil des Mehrfarbdrucks auf Verpackungen von drei auf 20 Prozent gestiegen. In den 1980er Jahren waren braune Wellpappekartons mit einem einfarbigen Logo die Norm. Heute dagegen sind drei oder vier Farben Standard.

Mit dem Trend zum Mehrfarbdruck hat sich auch die Anzahl der Trägermaterialien, die mit mehr als einer Farbe bedruckt werden können, erhöht. Markenartikler und Vermarkter haben begonnen, eine höhere Qualität einzufordern, und vom Einfarbdruck ist nun wirklich nicht mehr die Rede. Heute ist die mehrfarbige Markenkennzeichnung auf der Produktverpackung genauso wichtig wie am POS, in der Werbung oder in Geschäftsberichten. Die Notwendigkeit, sich an allen Berührungspunkten mit dem Verbraucher identisch zu präsentieren, ist von ausschlaggebender Bedeutung, um eine einheitliche Markenbotschaft zu verbreiten.

Die Farben voll zur Geltung bringen
Allerdings wird das Potenzial des Mehrfarbdrucks auf Verpackungen noch nicht in vollem Umfang ausgeschöpft. Bei weiß gestrichenen, grauen oder braunen Pappen oder Standard-Toplinern scheint immer der Untergrund durch die Beschichtung leicht durch, so dass die Oberfläche nie völlig weiß ist und die Farben nicht voll zur Geltung kommen.

Aus diesem Grund hat Sappi mit Fusion einen vollkommen gebleichten weißen Topliner einer neuen Generation in Premiumqualität entwickelt. Heute möchten Designer natürlichere Haut- und Haartöne darstellen und die Unternehmensfarben perfekt wiedergeben. Der von Fusion ermöglichte hohe Weißegrad stellt dieses Farbspektrum nun den Druckereien zur Verfügung. Sie erlaubt ebenfalls die Produktion von cremefarbenen Tönen, die andere Papiere nicht wiedergeben können. Damit liegt Fusion voll im Drucktrend, der Trägermaterial mit besseren Leistungswerten erfordert. Viele Druckereien, vor allem im Offset-Markt, rüsten ihre Maschinen auf sieben Farben auf. Fusion ist dabei mit dem Ziel entwickelt worden, unabhängig vom Druckverfahren die bestmögliche Qualität zu liefern.

Mit dem Einsatz von Fusion soll der Vermarkter von einem neuen Aussehen und einer neuen Wirkung, die die Qualität des Inhaltes und der Displayverpackung weitaus besser wiedergeben, profitieren. Das Papier soll den Eindruck eines höheren Wertes vermitteln, soll eine deutlichere Grundlage für die Differenzierung bilden und ein Alleinstellungsmerkmal schaffen.

Die Umweltfreundlichkeit erhöhen
Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein des Marktes geht die Tendenz zur Materialeinsparung einher. Die Frage steht im Raum, ob es wirklich ein Topliner mit 250 g/m2 sein muss. Oder kann man nicht ein leichteres Papier verwenden, ohne Kompromisse bei der Qualität und Leistung eingehen zu müssen? Fusion von Sappi steht sogar mit 90 g/m2 zur Verfügung - ohne jede Leistungseinbuße, wie der Papierhersteller versichert. Sein Aussehen, seine Haptik, Anmutung und Weiße werden über einen breiten Grammaturbereich angeboten.

„Wir engagieren uns für den Einsatz umweltfreundlicher Rohstoffe und Fusion passt sehr gut in diese Philosophie“, betont Martin Hol, Direktor von Holbox, einem niederländischen Display- und POS-Hersteller und Anwender von Fusion. „Fusion bietet uns eine Helligkeit und Weiße, die eine bemerkenswerte Regalwirkung unserer Displays garantieren. Wir sind von der Qualität von Fusion mehr als beeindruckt und stellen unseren gesamten früheren Topliner-Bedarf auf Fusion mit 180 g/m2 um“, ergänzt Hol. „Das Papier ist das i-Tüpfelchen, das, wenn das Produkt dann im Regal steht, den Unterschied zwischen Kaufen und Nichtkaufen ausmachen kann. Fusion hat eine große Zukunft bei Holbox.“

Es geht nicht nur um das Produkt
Da die Marktbedingungen immer unberechenbarer werden, beginnen die Kunden mehr Wert auf die Liefergeschwindigkeit und flexible Dienstleistungen zu legen. Sappi hat ein sehr flexibles Bestellsystem entwickelt, damit die Kunden von einem kürzeren Vorbestellungszeitraum profitieren. So ist es möglich, Bestellungen noch in letzter Minute zu korrigieren, um unerwartete Änderungen zu berücksichtigen. Die Papierfabrik in Alfeld, wo Fusion produziert wird, gehört zu den führenden Papierlieferanten in Mitteleuropa und genießt dadurch einen geografischen Vorteil. Hinzukommt, dass sie ein umfangreiches Spektrum an Materialien, Formaten, Durchmessern und Breiten anbietet.

Die meisten Hersteller von Toplinern auf dem Markt stellen ihre Produkte als Rollenware Verfügung, so dass Offset-Kaschierer für den Einsatz eines externen Rollenquerscheiders benötigt werden. Mit seiner langen Tradition in der Bogenherstellung bietet Sappi dagegen sowohl Rollen als auch Bogen mit den gleichen Lieferfristen an. Sappi ist in der Lage, Mindestbestellmengen von 1.000 kg zu liefern und ist damit auch für kleinere Auflagen der richtige Ansprechpartner.

Geringere Stillstandzeiten ermöglichen Kosteneinsparungen
Jüngere Untersuchungen haben gezeigt, dass Unternehmen, die Fusion in Bogenware verwenden, weniger durch Waschintervalle bedingte Stillstandzeiten haben. Damit ist es möglich, den Auslastungsgrad der Maschinen wesentlich zu erhöhen. Das hat auch die deutsche Heidenreich Print GmbH erfahren. Jetzt erzielt das Unternehmen aufgrund der erheblich reduzierten Waschintervalle wesentliche Produktivitätssteigerungen. Hendrik Heidenreich, Geschäftsführer der Heidenreich Print GmbH, bestätigt: „Als wir noch herkömmliche GD-Liner einsetzten, mussten wir alle 2.000 bis 4.000 Bogen waschen. Mit Fusion schaffen wir in Abhängigkeit von der Farbdeckung 10.000 bis 20.000 Bogen. Damit verringern sich die Stillstandzeiten und wir sparen Geld.“

Kenntnis der Rohstoffe macht den Prozess zuverlässiger
Fusion wird auf Grundlage einer eindeutig definierten Rohstoffbasis produziert. Im Unterschied zu den Toplinern, die aus recycelten Fasern hergestellt werden, weiß Sappi genau, welche Zellstoffe für Fusion zum Einsatz kommen. Da für Fusion strenge Spezifikationen festgelegt sind, kann sich der Kunde uneingeschränkt auf dessen Leistung beim Kaschieren verlassen. Diese Zuverlässigkeit gewährleistet konstante Prozessparameter, so dass es nicht mehr nötig ist, die Maschinenkonfiguration oder den Klebstoff anzupassen. Weitere Vorteile sind ein effizienter Druck und minimale waschbedingte Stillstandzeiten. Alle diese Vorteile bedeuten, dass der Kunde mehr Zeit für mehr Aufträge hat, verspricht der Hersteller.

Sparsam im Klebstoffverbrauch
Fusion ermöglicht im Kaschierprozess erhebliche Klebstoffeinsparungen. Durch den sparsameren Einsatz von Klebstoff verringert sich zudem der Feuchtegehalt, so dass das Trägermaterial während der Weiterverarbeitung glatt bleibt. Das wiederum ermöglicht einen weitaus reibungsloseren Produktionsablauf. Der geringere Verbrauch von Klebstoff bedeutet auch, dass nach dem Kaschieren weniger Energie für das Trocknen eingesetzt werden muss, was ebenfalls die Kosten senkt. Zudem beschleunigen die kürzeren Trockenzeiten die Produktion, so dass sofort gestanzt werden kann.

Mit dem immer intensiveren Kampf um die Aufmerksamkeit des Kunden in den Regalgängen der Supermärkte ist ein deutlicher Übergang von den braunen Wellpappeverpackungen zu den attraktiveren Verpackungen im Konsumgüterbereich zu verzeichnen. Mit Fusion von Sappi haben Markenartikler und Vermarkter jetzt die Chance, sich von den Mitbewerbern abzuheben, das Interesse der Kunden von Anfang an zu fesseln und gleichzeitig von Produktivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen zu profitieren.

http://www.sappi.com

Aus der Redaktion PackReport

http://www.packreport.de

 

Packaging News - März 2012

23.03.2012

Tuben auf Erfolgskurs

Das Packmittelsystem Tube setzt seinen Siegeszug weltweit fort. Dabei spielt es erstmal es keine Rolle, ob die Tube aus Laminat, Aluminium oder anderen Packstoffen besteht. Oder in welcher Branche sie eingesetzt wird. Weltweit profitiert die Tube durch das starke Wachstum im den Schwellenländern, was sich in erheblichen Maße auf Consumer Packaging auswirkt.

Etwas anders sieht es zwar in Europa aus - aber auch hier wächst die Tubenproduktion: das Rekordergebnis im Jahre 2010 wurde 2011 sogar noch einmal verbessert. Die Mitgliedsunternehmen der ETMA – European Tube Manufacturers Association – produzierten im abgelaufenen Jahr rund 10,7 Milliarden Tuben und blieben damit wieder deutlich über der 10 Milliarden-Schallmauer. Ungeachtet des schwierigen Wirtschaftsumfeldes und der Schuldenkrise in Europa schaffte die Branche einen bemerkenswerten Zugewinn von immerhin 1,7 %.

Kein Wunder, dass sich ETMA-Präsident Martin Hintz von Albea insgesamt zufrieden zeigt: „Das Packmittel Tube wird hauptsächlich in Märkten eingesetzt, die relativ unabhängig von konjunkturellen Schwankungen sind, wenn man von den extrem hochpreisigen High End- und Premiumerzeugnissen der Kosmetikindustrie einmal absieht. Das führt dazu, dass die Steigerungsraten für Tuben im Normalfall nicht exorbitant ausfallen, in schlechteren Zeiten dafür aber auch die Rückgänge moderat bleiben“. Für das Jahr 2012 bleibt Hintz trotz aller Unwägbarkeiten verhalten optimistisch. „Ich glaube, dass unsere etma-Unternehmen ihren Output auf diesem hohen Niveau stabilisieren werden oder sogar noch leicht ausbauen können.“

Stabil und nahezu unverändert präsentieren sich 2011 auch die Anteile der einzelnen Tubenarten am Gesamtmarkt. Den größten Teil stellen nach wie vor Aluminiumtuben mit 41 % des Marktes. Tuben aus Kunststoff und Laminat liegen mit ihren Marktanteilen von 29 % für Kunststofftuben und 30 % für Laminattuben nahezu gleichauf.

Der breit gefächerte Kosmetikmarkt nimmt 43 % der gesamten Tubenproduktion auf und bleibt damit das mit Abstand wichtigste Marktsegment. Mit 22 % folgen der Markt für Zahnpasta vor dem Pharma-Segment mit 21 %. In die Bereiche Lebensmittel sowie Haushalts- und Industrieprodukte gehen im Jahr 2011 9 % bzw. 5 % der Tubenproduktion.

Der Generalsekretär der ETMA, Gregor Spengler, sieht das Packmittel Tube auf einem guten Weg: „Eine echte Herausforderung für die Tubenhersteller ist der weiterhin anhaltende Trend zu kurzfristigen Bestellungen bei immer kleineren Losgrößen. Aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Mitglieder diese Anforderungen durch ein Mehr an Flexibilität, intelligente Produktionsorganisation und andere Innovationen erfolgreich meistern werden.“

Im Übrigen sieht Gregor Spengler die Möglichkeiten und Marktchancen der Tube noch längst nicht ausgereizt: „Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass die Kunden der Tubenindustrie auch weiter auf die klassischen Vorteile der Tube wie exzellente Barrierefunktion, höchste Hygienestandards, das leichte Öffnen und die bequeme Handhabung setzen. Darüber hinaus machen zusätzliche Kommunikations-Features, Manipulationsschutz und erhöhte Produktsicherheit, der Schutz gegen Markenpiraterie und nicht zuletzt das leichte Gewicht der Tube dieses Packmittel für die Kunden in Zukunft noch attraktiver. Wir werden diese Bündelung von Vorteilen in Zukunft verstärkt in die Märkte hineintragen“.

 

http://www.etma-online.org

Aus der Redaktion PackReport
http://www.packreport.de 

 

15.03.2012

Lebensmittelsicherheit - die Zukunft hat begonnen

Bewusste Ernährung liegt im Trend. Beim Kauf von Lebensmitteln zählt bei vielen Verbrauchern nicht mehr alleine ein günstiger Preis, sondern vor allem eine hohe Qualität. Die Konsumenten sind mündiger geworden und hinterfragen genau, was für Zutaten verarbeitet wurden und woher ein Lebensmittel stammt. Laut einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist der Geschmack eines Lebensmittels für 96 Prozent der deutschen Verbraucher nach wie vor das entscheidende Qualitätskriterium, mit 93 Prozent dicht gefolgt von Sicherheit und Gesundheit auf Platz zwei. Ein Höchstmaß an Lebensmittelsicherheit ist also eine klare Forderung an die Lebensmittelproduzenten.

Garantiert werden soll diese Sicherheit durch HACCP, ein Qualitätssicherungskonzept, das in der Europäischen Union für alle Lebensmittelbetriebe verbindlich vorgeschrieben ist. Die Abkürzung steht für "Hazard Analysis and Critical Control Points", zu Deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte. Ein HACCP-Konzept überwacht den gesamten Herstellungsprozess eines Lebensmittels, insbesondere aber jene Abschnitte, in denen eventuelle Fehler zu einer Gefährdung der Konsumenten führen könnten. Ziel ist es, Gefahren, die mit dem Herstellungsprozess von Lebensmitteln zusammenhängen zu identifizieren und daraus resultierende Risiken abzuschätzen. Wenn die Faktoren bekannt sind, welche die Lebensmittelsicherheit und damit die Gesundheit der Verbraucher beeinträchtigen können, können Maßnahmen ergriffen werden, um diese Risikofaktoren auszuschalten. Risikofaktoren, die es auszuschließen gilt, sind beispielsweise Fremdkörper wie Steinchen in einer Salatmischung oder Glassplitter in einer Konfitüre. Das Aufspüren derartiger Fremdkörper übernehmen Inspektionssysteme, die mit modernster Metallsuch-, Röntgen- und Kameratechnik ausgestattet sind. Mittels entsprechender Scanner lassen sich Fremdkörper aus Glas, Keramik, Stein oder Kunststoff, aber beispielsweise auch Knochensplitter detektieren. Gleichzeitig können diese Systeme Produktdefekte erkennen wie Risse, Lufteinschlüsse oder Verklumpungen.

Auch die Verpackung ist ein elementarer Bestandteil der Sicherheit - vor allem bei empfindlichen Lebensmitteln. Fleisch oder „Chilled Food“ - also gekühlte Lebensmittel - werden häufig unter Vakuum abgepackt oder unter sogenannter modifizierter Atmosphäre, einer Mischung aus Kohlendioxid, Sauerstoff und Stickstoff. Auf diese Weise werden das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen reduziert und unerwünschte Reaktionen mit Sauerstoff, die Frischfleisch grau verfärben können, verhindert.

Rückverfolgbarkeit ist ein weiteres Instrument zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit, ein Instrument, das der Gesetzgeber ebenfalls europaweit fordert. Im Kern geht es dabei darum, dass Produzenten im Ernstfall schadhafte Lebensmittel und Rohstoffe umgehend und vollständig aus dem Verkehr ziehen können. Voraussetzung dafür ist: Das Lebensmittel muss ausgehend vom Verbraucher über alle Produktions- und Vertriebsstufen zurück bis zum Ursprung verfolgt werden können. Der Dreh- und Angelpunkt im Rahmen der Rückverfolgung ist eine durchgängige Chargenführung. Chargenführung bedeutet, dass eine Teilproduktion des Lebensmittels (die Charge), die unter praktisch gleichen Bedingungen hergestellt und verpackt worden ist, mit einer Nummer versehen wird, anhand der sie zweifelsfrei zu identifizieren ist. Zusätzlich wird der Charge ein entsprechendes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zugeordnet. Sollte die Sicherheit eines Lebensmittels auf dem Weg zum Verbraucher an irgendeiner Stelle nicht mehr gewährleistet sein, so lässt sich anhand dieser Informationen feststellen, welche Charge betroffen ist. Eine betriebswirtschaftliche Software, das ERP-System (Enterprise Resource Planning), liefert das dafür notwendige Fundament. Sie bildet alle Warenbewegungen inklusive der dazugehörigen Chargen innerhalb eines Betriebes ab - vom Wareneingang über die Produktion und das Lager bis hin zur Kommissionierung und Auslieferung. Dafür werden alle Daten entlang des Materialflusses direkt am Ort ihrer Entstehung erfasst und in das ERP-System eingespeist. Am Beispiel der Wurstwarenherstellung lässt sich das Prinzip veranschaulichen: Die Software vergibt beim Eingang der Rohware automatisch eine Chargennummer und führt sie über alle nachfolgenden Prozessschritte wie Zerlegen, Wiegen, Füllen, Räuchern und Verpacken mit. Aus dem angelieferten Frischfleisch entstehen verschiedene Teile als Zwischenerzeugnisse, die eine eigene Chargennummer bekommen. So lässt sich jederzeit feststellen, aus welchen Einzelbestandteilen sich beispielsweise eine neu entstandene Wurstware zusammensetzt. Hinzu kommt, dass viele Artikelvarianten erst bei der Verpackung entstehen. Dabei bekommt dann beispielsweise die 150-Gramm-Packung Salami für die Selbstbedienung eine andere Chargennummer als die eingeschweißte Salami am Stück für den Thekenverkauf.

Am Ende jedes Herstellungsprozesses in der Lebensmittelindustrie stehen verbrauchergerechte Verpackungseinheiten, die mit Etiketten versehen sein müssen, auf denen alle geforderten Informationen im Klartext aufgeführt sind. Dazu gehört auch, dass jede einzelne Verpackung mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen und anhand einer aufgedruckten Chargennummer rückverfolgbar ist. In der Vergangenheit wurde diese Aufgabe mit einfachen Auszeichnungssystemen und per Klebeetikett erledigt. Ursprünglich dazu gedacht, dem Konsumenten Aufschluss über Inhalt, Herkunft, Preis und den richtigen Gebrauch der Ware zu liefern, können Etiketten heute viel mehr als das. Viele Lebensmittel sind empfindliche Erzeugnisse, bei denen schon geringe Abweichungen von der Kühl- und Lagertemperatur zu Qualitätseinbußen führen können. Etiketten leisten daher auch als Signalgeber (Time Temperature Indicator) für falsche Lager- und Transporttemperaturen gute Dienste. Sie funktionieren auf der Basis einer Farbe, die mit UV-Licht „aufgeladen“ wird und sich bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kontinuierlich entlädt. Dabei vollzieht sich der Umschlag von einem tiefen Blau bis hin zur Farblosigkeit umso schneller, je höher die Umgebungstemperatur ist. Die Konsumenten können dann anhand der Farbsättigung erkennen, ob das Produkt noch frisch ist. Ein UV-Filter verhindert dabei, dass die Etiketten erneut aufgeladen werden können.

Künftig dürften auch immer häufiger kleine, unscheinbare RFID-Chips die Lebensmittel auf dem Weg zum Verbraucher begleiten. Die Funktechnologie RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht es, Daten mittels Radiowellen zu übertragen. Auf der Rückseite der Etiketten werden dafür so genannte Transponder angebracht. Auf diesen wird der elektronische Produkt-Code (EPC) gespeichert, der allgemeine Informationen über das Produkt enthält und diese mit individuellen Informationen verknüpft - etwa der Seriennummer, dem Produktionsdatum und der Herkunft. Der EPC bildet die Basis für eine weltweit eindeutige Produktkennzeichnung und soll zukünftig die europäische Artikelnummer (EAN) ersetzen. Die Daten können dann ohne Sicht- und Berührungskontakt über Funkwellen von einem Lesegerät ausgelesen und in einer Datenbank gespeichert werden. Jede Station in der Wertschöpfungskette kann zudem selbst Informationen auf dem Transponder abspeichern. Dadurch lässt sich sowohl die Herkunft besser nachverfolgen als auch ein illegales Umetikettieren erkennen und sicher nachweisen.

 

http://www.anugafoodtec.de

Aus der Redaktion PackReport
http://www.packreport.de 

 

Packaging News - April 2012

23.04.2012

Macht Verpackung dick?

Auch wenn es einige Protagonisten von diversen Medien nicht wahrhaben wollen, ich wiederhole mich gerne: Kunststoffe eröffnen der Gesellschaft zahllose Vorteile, darunter etwa das Sparen von Energie und Ressourcen, den Schutz der Verbraucher und mehr Lebensqualität. Natürlich muss darüber informiert werden, wenn von Verpackungen gesundheitliche Gefahren ausgehen können. Das gilt genauso für alle anderen Güter, mit denen wir es tagein, tagaus zu tun haben.

Ein neues, aktuelles Thema macht gerade die Runde. Machen Kunststoffe dick? Der Stern hatte erst Ende März eine „neue“ Bisphenol A-Runde eingeläutet. Dort ist zu lesen: "Neben falscher Ernährung, Bewegungsmangel und genetischen Ursachen rückt eine weitere mögliche Ursache für Übergewicht ins Blickfeld: Chemikalien wie Weichmacher, Flammschutzmittel, zinnorganische Verbindungen oder Bisphenol A, die in vielen Alltagsprodukten enthalten sind." Für uns in der Verpackungsbranche wurde bis dato eigentlich nicht viel Neues berichtet. Trotzdem fand ich im Artikel etwas Bemerkenswertes: Auf die Frage, wie sich Verbraucher schützen könnten, meinte Sarah Häuser, Chemikalienexpertin beim BUND: "Ganz einfach sei das nicht. Immerhin handele es sich um viele verschiedene Chemikalien." Ein paar Tipps hatte sie dennoch parat: "So sollten Verbraucher etwa
Weich-PVC meiden. Zudem gelte: Wenig Getränke und Essen aus Dosen verwenden und wenn möglich, auf in Plastik eingeschweißte Lebensmittel verzichten."

Eigentlich liegt mir Medienschelte fern, aber ich hätte schon ein paar mehr sachdienliche Informationen dazu im Artikel erwartet, so ist das alles andere als objektiv und leider völlig unsachlich. Dumm auch, dass viele Blogs und Social Network-Gruppen auf diesen Zug aufgesprungen sind. Was denken wohl die Dosenköche, wenn sie sowas lesen?

Auszug aus dem Leitarktikel "Sicherheit bleibt das Thema" in PackReport Ausgabe 4/2012 von Thomas Röhl, Leitender Redakteur, PackReport

http://www.packreport.de 

 

20.04.2012

Ferrero und STI Group launchen "Rasselbande"

Tschicka tschacka: Tic Tac ist der Sound von morgen! Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft 2012 präsentiert Tic Tac mit der Fan-Rassel den perfekten Stimmungsmacher für Fan-Meile, Vereinshaus, Grillparty oder Stadion. Die attraktive Promotion-Verpackung wurde gemeinsam mit der STI Group realisiert und ist seit Mitte April in limitierter Auflage und nur für kurze Zeit im Handel erhältlich.

Verpackungen haben heute längst nicht nur die Aufgabe, Produkte zu schützen oder eine effiziente Logistik zu ermöglichen. Als dreidimensionales Marketinginstrument wollen sie Kunden begeistern, einen Mehrwert bieten oder mit einem Zweitnutzen punkten. Dies gilt insbesondere für Promotion-Verpackungen, die zu speziellen Anlässen wie Ostern, Muttertag oder aktuell zur Fußball-EM umgesetzt werden.

Innovative Verpackungskonzepte sind dabei eine Symbiose aus handwerklichem Know-how und kreativen Ideen. Um dem Nachwuchs einen Einblick in den Bereich Verpackungsdesign zu geben, schreibt die STI Group im 2-jährigen Turnus den STI Design-Award aus, der sich an Studierende internationaler Design-Hochschulen richtet.

Eine der Aufgaben für die Nachwuchskreativen des Awards in 2010 lautete: „Entwickeln Sie eine Fan-Verpackung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien“. Angesichts des allgemein gehaltenen Briefings waren die Lösungen breit gefächert und reichten von einem Fan-Hut für Spirituosen-Minis über eine Schuhverpackung, die sich in brasilianische Flip-Flops verwandelt, bis zu einer Maraca für Erdnüsse. Das typisch brasilianische Rhythmus-Instrument ging als Sieger aus dem Award hervor und begeisterte die hochkarätig besetzte Jury.

Davon inspiriert beauftragte die Markenführung von Ferrero die Designer der STI Group eine Fan-Rassel für Tic Taczu konstruieren, denn: das Schütteln der tic tac-Packung und das damit verbundene typische Rasselgeräusch ließen sich optimal mit der Idee einer Maraca verbinden.

Bis zum funktionierenden Endprodukt war es ein langer Weg, bis die Entscheider zufrieden waren. Die technische Umsetzung der Tic Tac Fan Rassel bedurfte zahlreicher Modifikationen und auch Produktionstests. Es galt, eine Lösung zu finden, die sich effizient produzieren und darüber hinaus einfach bestücken lässt.

Das Ergebnis kann sich hören und sehen lassen: die Tic Tac Fan-Rassel erobert mit dem bekannten „Sound“ die Fußballstadien und Fan-Meilen. Jede Fan-Rassel enthält je zwei Packungen Tic Tac Mint und Orange à 18 Gramm. Den neuen Fanartikel gibt es in zwei unterschiedlichen Designs: mit typischen Fußballmotiven und speziell für Deutschland-Fans im schwarz-rot-goldenem Dekor. Das Beste: Die einzelnen Tic Tac können jederzeit entnommen werden, ohne die Rassel aufzureißen. Je nach Füllhöhe der Packung variiert hierdurch auch der Sound.

Die Fan-Rassel ist ein klassisches Impulsprodukt. Daher wird sie am POS stehend in einem speziellen Wellpapp-Tray mit Lochstanzungen platziert und lädt zum Zugreifen ein. Die zugehörige Displayplatzierung mit der Überschrift „Rasselbande“ bietet Platz für drei Trays und damit 72-faches Rassel-Erlebnis.

„Die kreative Umsetzung zeigt“, so Prof. Dr. Frank Ohle, CEO der STI Group, „welchen Mehrwert Verpackungen für Marken bieten können“. Die Verantwortlichen bei Ferrero sind sich sicher, dass die EM nur der Auftakt für einen Siegeszug der Tic Tac Fan-Rassel, quasi die Generalprobe zur Fußball-Weltmeisterschaft in zwei Jahren, ist. Jetzt wird erst einmal ganz Deutschland zur Fußball-Europameisterschaft eine von Spiel zu Spiel fiebernde „Rasselbande“ werden.

 

http://www.sti-group.com

Aus der Redaktion PackReport
http://www.packreport.de

 

Packaging News - Mai 2012

29.05.2012

"Greiftechnik-Idol" Jens Lehmann begeistert auf der Automatica

Greiftechnik hat von nun an ein Gesicht: Der Spezialist für Spanntechnik und Greifsysteme Schunk hat den Weltklassetorhüter Jens Lehmann als Markenbotschafter für sich gewonnen. Offizieller Anpfiff für die Zusammenarbeit war die Automatica 2012, wo der Nr. 1-Torwart die Messebesucher einen ganzen Tag lang am Stand von Schunk begeisterte. Beim Technik-Torwart-Talk mit der Sky-Sportjournalistin Jessica Kastrop spielten sich am Abend Jens Lehmann und führende Automationsspezialisten die Bälle zu.

Die Aussage, dass gute Hände über den Erfolg entscheiden, hatte Jens Lehmann in der Talkrunde eigentlich auf den Torwart der Zukunft bezogen. Für die Automation gilt dies gleichwohl, denn präzises Greifen und sicheres Halten sind Schlüsseldisziplinen in der mo-dernen Produktionsautomatisierung. Offensichtlich haben Erfolge im Fußball und Erfolge in der Automation viele Parallelen. So machten die Podiumsteilnehmer Henrik A. Schunk, Fanuc Europapräsident Olaf Gehrels, SEW-Eurodrive Geschäftsleitungsmitglied und Werkleiter Dr.-Ing. Markus Klaiber sowie Thomas Hähn, geschäftsführender Gesellschafter von Hahn Automation, deutlich, dass neben überlegenen technischen Lösungen vor allem Einsatzwille, Leidenschaft und der Zusammenhalt der Teams über den Unternehmenserfolg entscheiden. Im Laufe der Talkrunde zeigte sich, dass Jens Lehmann und das Thema Fußball den Unternehmen der Automation wertvolle Impulse liefern können. So betonte Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim, dass Professionalität im Sport ebenso wichtig sei wie in der Wirtschaft. In einem Atemzug nannte er Werte wie Leidenschaft, Loyalität und Wertschätzung, was postwendend von den Technikspezialisten bestätigt wurde. Immer wieder stellten sie heraus, wie bedeutsam der Faktor Mensch für den technologischen Fortschritt sei – als Maßstab für perfektes Greifen, aber auch als emotionales Bindeglied für ein erfolgreiches Miteinander. Dazu gehöre im übertragenen Sinne auch, sich vor Freude in den Armen zu liegen und nach Niederlagen oder nach einer roten Karte wieder aufzustehen und sich aufs nächste Spiel zu konzentrieren. Professionalität und Emotionen, so der Eindruck des Abends, bestimmen nicht nur den Fußball, sondern auch den Maschinen- und Anlagenbau.

http://www.schunk.com

Aus der Redaktion Packreport http://www.packreport.de 

 

16.05.2012

Internationale Umfrage zur Verpackung 2030: Machen Sie mit!

Technische Verpackungen werden immer intelligenter. Sie schützen und transportieren die verpackten Inhalte durch funktionale Verpackungsschichten auf vielfältige Weise. Sie verleiten die Verbraucher durch ansprechende Merkmale von Design, Haptik und Convenience zum Kauf. Hersteller arbeiten ständig daran, den Lebensweg technischer Verpackungen zu verbessern. Verpackungen sind und bleiben daher Teil unseres Lebens! Die Natur ist derzeit das einzige Verpackungs-­Unternehmen, das mit einer Hand voll Rohstoffen Myriaden unterschiedlicher Verpackungen hoher funktionaler Qualitäten entwickelt, nutzt und nach Gebrauch auch 100% rückstandsfrei wiederverwertet. Sie ist auch die Meisterin „lebender“ Verpackungen in Wirkungskreisläufen mit höchsten qualitativen und quantitativen Eigenschaften. Deshalb kann und sollte die Natur auch das Vorbild der zukünftigen Verpackungswirtschaft sein, um noch ökonomischere und ökologischere Verpackungen zu entwickeln.

Stellen Sie sich selbst einmal die Frage: Wie viele Ihrer Verpackungen erfüllen bereits alle an sie gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit aus Ihrer Sicht und aus Sicht Ihres Kunden bzw. des Konsumenten? Fragen Sie nicht: Was kann bzw. muss ich tun, um im Konkurrenzkampf mein Verpackungsprodukt zu verbessern? Fragen Sie stattdessen: Wie positioniere ich mein Unternehmen in komplexer Umwelt, damit mein Verpackungsprodukt zukunftsfähig bleibt?

Küppers-­‐Systemdenken mit Sitz in Bremen/Deutschland und das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) in Wien sind anerkannte Experten der Verpackungsbionik bzw. Verpackungstechnik. Beide richten den Blick in die Zukunft ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlich verträglicher Verpackungen und wollen Zukunftsperspektiven – nach dem Stand der Technik -­ aufzeigen, die allen Beteiligten am Verpackungslebensweg eine neue ganzheitliche und vernetzte Sicht auf ihre spezifischen Verpackungen ermöglicht und somit unter Umständen völlig neue nachhaltige Entwicklungswege offenlegen.

Hierzu wurden 5 Fragen entworfen mit der Bitte um differenzierte Antworten. Allen Beteiligten werden – unter Wahrung der Vertraulichkeit – die Ergebnisse der Befragungen und die damit zusammenhängenden Schlussfolgerungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

FRAGE 1
a. Mit welchem konkreten Verpackungsprodukt betreiben Sie Ihr Geschäft?
b. Setzen Sie bei der Weiterentwicklung Ihres Produktes neben ingenieurtechnischem Verpackungs-­ Know-­how auch Know-­how der Verpackungsbionik ein? Wenn ja, welches konkrete Merkmal oder Prinzip nutzen Sie? (Bei mehreren Produkten bitte a. und b. einzeln zuordnen).

FRAGE 2
Wie viele Ihrer Verpackungen erfüllen bereits alle an sie gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit?
Anforderungen an Design, Haptik, Convenience, Ökologie, Ökonomie, Logistik, Gesetzeserfüllung... (Angaben in %)
a. aus Ihrer Sicht
b. aus Sicht Ihres Kunden, Käufers bzw. des Konsumenten

FRAGE 3
Welche Entwicklungs-­ bzw. Verbesserungspotentiale sehen Sie für Ihre Verpackung?
a. produktspezifisch
b. prozessspezifisch
c. umwelt-naturspezifisch
Wir bitten um zusätzliche Angaben des jeweils verpackten Gutes.

FRAGE 4
Denken Sie, dass bionische (also an die Natur angelehnte) Aspekte oder Ansätze für Ihre zukünftigen Verpackungsentwicklungen vorteilhaft sind oder Ihnen sogar neue Marktnischen öffnen werden?
Bioanaloge Beispiele hierfür könnten sein: Transportschutz (bspw. Nussschalen), Haptik (bspw. Pflanzenhüllen), semipermeable Membranen (bspw. Haut), Antihaftwirkung/Selbstreinigung (bspw. Lotusblatt).
Wenn mit ja beantwortet, bitte Beispiele oder Beschreibungen listen für:
a. Ihre Verpackungen
b. allgemein für Verpackungen

FRAGE 5
Hier soll der Phantasie freier Lauf gelassen werden. Blicken Sie über den Fachhorizont hinaus! Denken Sie auch das scheinbar Unmögliche! Auf der Basis Ihrer und konkurrierender Entwicklungslinien sowie potentiellen Verpackungs-‐ Innovationen:
a. Was müsste/müssen oder sollte/sollten Ihre Verpackung(en) im Jahr 2030 leisten können, um in einem Markt nachhaltig zu bestehen? (funktional, optisch, technisch, physikalisch, chemisch, verbrauchermäßig, ökologisch etc.).

Die Antworten bitte bis spätestens 31.Juli 2012 an folgende E-Mail-­Adresse schicken: kueppers@uni-­bremen.de

Aus der Redaktion PackReport: http://www.packreport.de

 

Packaging News - Juni 2012

26.06.2012

EHI-Studie definiert aktuelle Verpackungsanforderungen

Die immer stärker automatisierte Handelslogistik erfordert optimal gestaltete Verpackungskonzepte und deren strikte Umsetzung für effiziente Arbeitsabläufe. Die diesjährige EHI-Studie zum Thema Verpackung hat deshalb die aktuellen Maßstäbe der Transportverpackungen sowie des Paletten- und Lagenbilds herausgearbeitet und einen Anforderungskatalog erstellt. Dieser soll für die Ansprüche an Verpackungen in der automatisierten Handelslogistik sensibilisieren und zu einem besseren Austausch zwischen Handel und Industrie einerseits sowie zwischen Einkauf, Marketing, Vertrieb und Logistik andererseits beitragen.

Die Kernergebnisse der EHI-Erhebung “Verpackungsanforderungen in der automatisierten Handelslogistik“ werden heute auf dem gemeinsam von der GS1 Germany und dem EHI Retail Institute veranstalteten Fachkongress PACK 2012 vorgestellt.

Strikte Umsetzung der Standards unabdingbar


Grundsätzlich sind die Anforderungen an Verpackung in der automatisierten Handelslogistik nicht neu, im Allgemeinen unterscheiden sie sich nicht gravierend von denen der konventionellen Handelslogistik. Relevant ist jedoch die strikte Umsetzung der Standards, da die Toleranzen in automatisierten Prozessen deutlich geringer sind. Problematische Verpackungen und Ladungseinheiten, die im konventionellen Lager manuell „wieder gerade gerückt“ werden können, sind von der Maschine nicht handhabbar.
Bei der Verpackungsentwicklung, beim Einkauf und bei der Einführung neuer Produkte müssen logistische Anforderungen stärker in den Fokus rücken, um eine effiziente Logistik und einen optimalen Produktschutz zu gewährleisten.

Erhebung


Der Anforderungskatalog wurde auf Grundlage persönlicher Gespräche mit Händlern, die über teil- oder vollautomatisierte Prozesse in der Lagerlogistik verfügen, erstellt und gibt den aktuellen Stand der Verpackungsanforderungen in der automatisierten Handelslogistik wieder. Befragt wurden jeweils die Verantwortlichen der Automatisierungsprojekte. Zusätzlich wurden Anbieter automatisierter Anlagen für die Intralogistik und Verpackungsexperten aus dem Voll- und Wellpappe-Bereich für zusätzliche Angaben und technische Hintergrundinformationen zu Rate gezogen. Die Befragungen erfolgten im Zeitraum von Januar bis Juni 2012.

Der vollständige Katalog ist im EHI Online-Shop erhältlich:
http://www.ehi.org/geschaeftsbereiche/medien/studien/verpack...

Aus der Redaktion PackReport
http://www.packreport.de 

 

12.06.2012

Drupa - ein Sommermärchen

Ja, es war wieder eine spannende Drupa, keine Frage. Und viele Aussteller meldeten ein überraschend gutes Messegeschäft, was für die arg gebeutelte Branche wieder Zuversicht geben wird. Bernhard Schreier, Präsident der Drupa 2012 und Vorsitzender des Vorstandes der Heidelberger Druckmaschinen AG brachte es auf den Punkt: „Was die 1.850 Aussteller präsentiert haben, wird das Entwicklungspotential der Druck und Medienindustrie nachhaltig stärken.“ 314.500 Fachleute aus über 130 Ländern sind zur nach Düsseldorf gekommen, 75.500 weniger als 2008.


„Dieser Rückgang kommt für uns und die gesamte Branche nicht überraschend. Alleine in Deutschland hat die Druckindustrie in den Jahren 2000 bis 2011 rund 3.900 Betriebe mit über 61.000 Beschäftigten verloren. In den USA haben im gleichen Zeitraum über 7.700 Druckereien geschlossen“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass weniger Besucher zur Drupa 2012 kamen. Doch – und das ist das entscheidende: Die Kunden kommen nicht mehr mit großen Delegationen oder im Rahmen eines Firmenausflugs zur Drupa; vielmehr ist es das Top-Management, das nach Düsseldorf reist. Die Drupa ist eindeutig die Messe der Entscheidungsträger, die Messe für das Business.“


Auffällig war die hohe Anzahl der Fachbesucher aus Indien, das jetzt mit rund 15.000 Besuchern hinter Deutschland (über 123.000 Besuchern) auf Rang 2 der Top-Besuchernationen liegt. Auf den weiteren Plätzen im Länderranking folgen: Belgien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, die USA, Schweiz und Italien. Interessant: China als Besuchernation in weiter Ferne.

Fakt ist: Nach der Drupa ist vor der Drupa – gerne würde ich ein Orakel befragen, wie denn die nächste Drupa werden wird, die vom 2. bis 15. Juni 2016 stattfindet. Doch die wirtschaftliche Entwicklung der Branche ist bis dahin leider unvorhersehbar.

Thomas Röhl
Leitender Redakteur PackMittel
http://www.packmittel-dfv.de 

 

08.06.2012

IPI Veranstaltung: 05. Juli 2012:
“Convenient Packages: A Key to Consumer Satisfaction”

Anwenderfreundlichkeit ist einer der Schlüssel zur Entwicklung erfolgreicher Produkte und Verpackungen. Der demographische Wandel und verändertes Konsumentenverhalten beeinflussen den Verpackungsmarkt zunehmend. Moderne Konzepte für Verpackungen wurden erarbeitet; existierende Konzepte angepasst; sogar neue Produkte wurden entwickelt.

Dieser IPI Event legt den Fokus auf die verbesserte Anwenderfreundlichkeit von Lebensmittel-Verpackungen. Vertreter der Verpackungsindustrie präsentieren innovative Konzepte zur Steigerung der Anwenderfreundlichkeit. Doch auch die Sicht der Konsumenten - deren Probleme und Wünsche – wird diskutiert. Nicht zuletzt werden standardisierte Testverfahren für leicht zu öffnende Verpackungen vorgestellt.

Hauptthemen des Events:

 

  • Probleme und Wünsche der Konsumenten beim Öffnen von Verpackungen
  • Aspekte der Anwenderfreundlichkeit für das Verpackungs-Design
  • Innovative und anwenderfreundliche Verpackungssysteme
  • Materialien und Lösungen für anwenderfreundliche und leicht zu öffnende Verpackungen


Details
Datum: 5. Juli 2012, 9 – 18 Uhr
Ort: IPI International Packaging Institute, Schaffhausen, Switzerland
Sprache: Englisch
Kosten: CHF 660.-* inkl. 8% MwSt., Mittagessen und Unterlagen
Infos und Anmeldung:

http://www.ipi.eu/ipi-events/convenient-packages/
* oder in Euro zum Tageskurs

 

04.06.2012

4. Deutscher Verpackungsgipfel 2012

Unter dem Motto „Verpackungen im Spannungsfeld von Handels-, Hersteller- und Verbraucherinteressen – Wo liegen Win-Win-Lösungen für alle Parteien“ laden die führenden Fachmedien des Deutschen Fachverlages (DFV) – Lebensmittel Zeitung, PackMittel, PackReport und HORIZONT – gemeinsam mit der Conference Group ein zum Deutschen Verpackungsgipfel 2012, der am 7.–8. November in Wiesbaden stattfindet. Zum 4. Mal treffen sich die Entscheider der Verpackungsbranche zu ihrem Jahreskongress und diskutieren entscheidende Fragen.

Denn die Verpackungsbranche steht vor enormen Herausforderungen: Die Verpackungshersteller müssen sich zunehmend dem Kostendruck stellen und gleichzeitig Kreativität sowie dem Primärzweck des Produktschutzes gerecht werden. Zeitgemäße Verpackungsentwicklung ist ein Balanceakt zwischen verantwortlicher, intelligenter und kreativer Ressourcennutzung. Es reicht nicht mehr aus, dass Verpackungen am Point of Sale Emotionen wecken, über das Produkt informieren und letztlich zum Kauf bewegen. Umweltverträglichkeit und insbesondere bei Lebensmitteln der Schutz des Füllgutes sind in den Fokus von Verbrauchern, Produktherstellern und der Packaging-Industrie gerückt.

Parallel zum Kongress werden auf der begleitenden Fachausstellung „d-pack 2012“ innovative Hersteller und Dienstleister neue Produkte und Technologien für Verpackungen von morgen vorstellen.

Anmeldung unter: http://www.conferencegroup.de/verpackung12

 

 

Packaging News - Juli 2012

26.07.2012

Initiative Label-Forum etabliert Arbeitskreis Nachhaltigkeit



Neben der im letzten Jahr gestarteten Initiative zum Aufbau einer Verbandsstatistik, die wirtschaftliche Kennzahlen zur Leistungsfähigkeit der Branche darstellt, wurde in Februar 2012 ein weiterer wichtiger Arbeitskreis etabliert: Sustainability, oder auch Nachhaltigkeit genannt, ein sehr aktuelles und für die Mitgliedunternehmen wichtiges Thema für die Zukunft. In dieser Arbeitsgruppe sind Vertreter Etikettenproduzierender Betriebe (Fa. Constantia Händler & Natermann, Fa. Töpfer Kulmbach, Walcher & Rees), wie auch aus dem Zulieferbereich der Etikettenindustrie (Brigl & Bergmeister, Siegwerk, Treofan, Türmerleim), die das sehr bedeutende Thema behandeln.

„Wir wollen uns so einem wichtigen Thema, dass sich ja durch alle Bereiche des Lebens zieht, aktiv zuwenden“, so der AG-Vorsitzende Gerd Blecken. Gestartet wurde mit einer Umfrage an alle Mitgliedbetriebe der Initiative Label-Forum e. V. In dieser IST-Aufnahme sollen alle bisherigen Motive und Aktivitäten zur Schonung unserer Umwelt-Ressourcen erfasst und als Branchenleistung dargestellt werden. In weiteren Schritten werden Maßnahmen ausgearbeitet, die als Handlungsempfehlung an die ILF-Mitgliedsbetriebe gerichtet werden.



Quelle: http://www.packreport.de

 

25.07.2012

HUBER: Kinderbetreuung hat Tradition



„Kita“, griffiges Kürzel für „Kindertagesstätte“, ist heute eines der viel gebrauchten Wörter, vor allem in der Politik, wenn es um den Versuch geht, bei der Zielgruppe Eltern Sympathien zu gewinnen und zu punkten. Vor diesem Hintergrund gesehen war die Einrichtung einer Kindertagesstätte bei Huber vor exakt fünfzig Jahren schon fast so etwas wie eine Pioniertat. Man könnte auch von unternehmerischer Weitsicht sprechen, schließlich feierte man dieser Tage in Öhringen 50-jähriges Jubiläum.

Bereits 1962 hat das Unternehmen Huber unter der Leitung seines damaligen geschäftsführenden Gesellschafters Otto Meister die Einrichtung eines „Betriebskindergartens“ ermöglicht, was nicht nur ein Gespür für soziale Belange offenbarte, sondern auch von unternehmerischer Erfordernis in der Wirtschaftswunderzeit zeugte. 1973 zog man in eigene Räume. Seit 1995 wähle man eine altersgemischte und gruppenübergreifende Betreuungsform: derzeit mit zwei Gruppen, ca. 16 Plätze im Kindergarten und acht Plätze im Kinderhort. Für alles ist gesorgt: die Kindergartenkinder haben einen Schlafraum, das Mittagessen kommt aus der eigenen Küche und draußen lockt ein großer Spielgarten. Auch die Hausaufgabenbetreuung kommt nicht zu kurz. Die Kita ist ganzjährig geöffnet – auch während der Schulferien.



Quelle: http://www.packreport.de

 

23.07.2012

Bosch übernimmt Ampack Amman



Bosch Packaging plant die Übernahme von Ampack Ammann mit Sitz in Königsbrunn bei Augsburg. Entsprechende Verträge wurden am 20. Juli 2012 unterzeichnet. Ampack Ammann entwickelt, fertigt und vertreibt Abfüll- und Verpackungsmaschinen für flüssige und pastöse Nahrungsmittel. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mit rund 250 Mitarbeitern einen Umsatz von durchschnittlich rund 35 Millionen Euro erwirtschaftet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die geplante Übernahme steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.

Zu den von der Ampack Ammann entwickelten und produzierten Anlagen gehören Becher- und Flaschenabfüllmaschinen sowie Dosiersysteme und Peripheriemaschinen. Diese werden hauptsächlich für das Abfüllen und Verpacken hochsensibler Lebensmittel wie Milchprodukte, Babynahrung sowie Krankenhaus-Nahrungsmittel und dosierfähiger Nahrungsmittel wie beispielsweise Cerealien eingesetzt. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen seit 2005 eigene Forschung im Bereich der Aseptik und ein mikrobiologisches Testlabor.

„Ampack Ammann ist Technologieführer im Segment der keimarmen und aseptischen Verarbeitung vorgefertigter Becher und Flaschen. Unser bestehendes Angebotsportfolio in diesem Bereich können wir nach der Übernahme von Ampack Ammann abrunden“, sagte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. Der Bosch-Geschäftsbereich könne damit seine Technologieführerschaft im Feld der Verpackung von flüssigen und pastösen Nahrungsmitteln weiter ausbauen.

Neben der Produktion eigenentwickelter Maschinen und Anlagen bietet Ampack Ammann umfassende Servicedienstleistungen an. Zu diesen gehören unter anderem die Wartung und Generalüberholung von Gebrauchtmaschinen sowie die flexible Versorgung mit Ersatzteilen. Darüber hinaus fungiert die Ampack Ammann als Generalunternehmer für komplette Abfüll- und Endverpackungslinien. Zu den Kunden gehören europäische Molkereibetriebe sowie Hersteller von Lebensmitteln und Baby- und Krankennahrung.

Rainer Ammann, Geschäftsführer und Sohn des Firmengründers Siegfried Ammann, sieht in der geplanten Übernahme durch Bosch einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Unternehmens: „Mit Hilfe der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation von Bosch Packaging Technology können wir unsere Abfüll- und Verpackungsmaschinen noch besser international vermarkten.“ Die Erschließung dieses zusätzlichen Marktpotenzials diene der kraftvollen Weiterentwicklung des 1973 gegründeten Familienunternehmens.



Quelle: http://www.packreport.de

 

16.07.2012

Innovation für Verpackung – Aktuelle Trends aus Nanotechnologie und Materialentwicklung



Sonderkonditionen für Gruppenmitglieder - Online-Registrierung als "Mitglied Packaging Business Club".

 

Am 25. Oktober 2012 findet in Köln das Seminar „Innovation für Verpackung – Aktuelle Trends aus Nanotechnologie und Materialentwicklung“ statt. Acht Referenten geben einen fundierten Überblick über Produktneuheiten und jüngste Ergebnisse anwendungsorientierter Forschung.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Online-Registrierung finden Interessenten unter http://www.amiando.com/BQZRQOU.html.

Verpackungen von morgen

Verpackungsmaterialien sind für nahezu jede Branche von Bedeutung und erfüllen vielfältige Aufgaben. Sie müssen einen optimalen Füllgutschutz gewährleisten und gleichzeitig den praktischen Ansprüchen des Kunden gerecht werden. Sie können als Marketinginstrument dienen, müssen in Zeiten immer komplexerer globalisierter Warenströme aber auch zahlreiche Anforderungen der Logistik sowie des Umwelt- und Verbraucherschutzes erfüllen.
Diese Herausforderungen sind Triebkraft intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Unternehmen, an Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Werkstoffwissenschaften erleben zurzeit einen neuen Innovationsschub, als dessen Motor besonders die Erkenntnisse und Lösungsansätze der Nanotechnologie fungieren. Die Verpackungsbranche kann von diesen Trends in vielfacher Hinsicht profitieren.

Wer sollte teilnehmen?

  • Geschäftsführer, Entwickler und Einkäufer aller Branchen, z. B. aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, Pharma, Kosmetik und Unterhaltungselektronik, die sich einen Überblick über jüngste Innovationen auf dem Gebiet funktionaler Verpackungsmaterialien verschaffen möchten.
  • Planer und Logistiker, die sich für die Themen Handling, Lieferkettenüberwachung und Sicherheit interessieren.
  • Entwickler aus dem Bereich Verpackung, Kunststoffe, Papier und Folien, die Partner für Verbundprojekte oder die Auftragsforschung suchen.
  • Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in Nanotechnologie und Materialentwicklung aktiv sind und sich mit Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte oder Technologieplattform im Verpackungssektor vertraut machen möchten.


Worüber wird informiert?

Hochkarätige Referenten aus führenden Unternehmen der Verpackungsindustrie und aus Forschungseinrichtungen berichten über neue Produkte und Entwicklungsprojekte. Das Programm umfasst Themen wie Barrieren, Indikatoren, Absorber, Feuchteregulierung, biologische Abbaubarkeit, neuartige funktionale Folien und Papierverpackungen, bioinspirierte Haftsysteme nach dem Gecko-Prinzip, Explosionsschutz, Rückverfolgung und Markenschutz.

Die Veranstaltung wird organisiert von materialinnovation.de in Partnerschaft mit dem Deutschen Verband Nanotechnologie, dem cc-NanoBioNet e. V. und der PACKAGING INNOVATIONS 2013 in Hamburg.

 

12.07.2012

Dirk Niebel übergibt Lebensmittelsack an Verpackungsmuseum



Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat einen Lebensmittelsack des Welternährungsprogramms, der mit deutscher Unterstützung für Afrika gefüllt war, an das Deutsche Verpackungs-Museum in Heidelberg übergeben. Für den Vorstand haben Peter Jochen Schott (Vorstandsvorsitzender) und Hans-Georg Böcher (Geschäftsführender Vorstand und Museumsdirektor) das neue Exponat entgegen genommen.

Dirk Niebel: „Der Sack, den ich heute übergeben darf, ist eigentlich eine sehr einfache und banale Verpackung. Und doch steht dieser Maissack, den Deutschland dem Welternährungsprogramm als Hilfe gegen die Dürrekatastrophe 2011 am Horn von Afrika zur Verfügung gestellt hat, für etwas ganz Entscheidendes: Sein Inhalt hat im letzten Jahr geholfen, Menschen vor dem Verhungern zu bewahren. Er hat Leben gerettet und ist damit sichtbares Zeichen für die Unterstützung der deutschen Bevölkerung in dieser humanitären Krise. Ich freue mich deshalb, dass dieser Maissack – als Beispiel für viele tausende – den Weg ins Verpackungsmuseum findet.“

Der übergebene Sack war zum Transport von Mais im Zuge der Dürrekatastrophe in Ostafrika im Jahr 2011 bestimmt. Er fasst ein Volumen von 50 Kilogramm und ist erstmals klar als „Gift of Germany“ gekennzeichnet.

Das 1997 gegründete Deutsche Verpackungs-Museum in Heidelberg stellt als erstes und einziges Museum seiner Art die Kulturleistung der Verpackung in den Mittelpunkt. Die Exponate reichen von traditionsreich bis ausgefallen-originell. Über 230 Firmen engagieren sich finanziell für das Museum.

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.07.2012

Die Blisterverpackung ist 50 Jahre alt



Vor 50 Jahren wurde die erste Blisterpackung auf den Markt gebracht. Heute ist eine Welt ohne diese nutzerfreundliche Einzeldosispackung für feste Arzneimittel nur schwer vorstellbar. Sie bietet zahlreiche Vorteile für den Endnutzer; der augenfälligste besteht darin, dass jederzeit klar ist, wie viele Tabletten bereits eingenommen wurden. Ursprünglich wurde diese Verpackungsart, bestehend aus einem Blisternapf und einer Deckfolie, jedoch nicht für Pharmaprodukte, sondern für Lebensmittel entwickelt. Es bedurfte einer klaren Vision von ihrem Potenzial, um Blisterpacks zu entwickeln, wie wir sie heute kennen und die höchste Anforderungen an Form und Funktionalität erfüllen.

Neue Materialien und modernes Design haben entscheidend geholfen, diese zukunftsweisende Verpackung zu einem unverzichtbaren Teil unseres Lebens werden zu lassen: einfach mit sich zu führen, in einer breiten Palette an Formen, Größen und Formaten verfügbar, einfach zu bedrucken und zu kennzeichnen. Und nicht zuletzt bietet sie hohe Sicherheit und Produktschutz.

 

Dabei war die Geburt des Blisters alles andere als leicht. Erst mit der Entwicklung der ersten Anti-Baby-Pille durch Schering (heute Bayer) wurde eine Verpackung nötig, die den Frauen eine einfach zu kontrollierende Dosierung über einen definierten Zeitraum ermöglichte. Die Lösung in Form einer Blisterpackung kam Anfang der 1960er Jahre von Hassia, einem führenden Hersteller von Verpackungslinien.

Dies traf mit der Entwicklung von PVC und später Copolymer zusammen, die gut formbar sind und dadurch tiefe Kavitäten im Blister ermöglichen. Eine entscheidende Komponente war die Entwicklung von Hartalufolie als Deckmaterial für Durchdrückpackungen – ursprünglich „Springfolie“ genannt. Sie war steif genug, um die Anforderungen an diese Packungen zu erfüllen, und mit guten Hafteigenschaften beim Beschichten mit speziellen Lacken versehen.

Viele Pharmaprodukte verdanken ihren Vertriebserfolg dem Einsatz nutzerfreundlicher Blisterpackungen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich dieses Format zu einem unverzichtbaren Verpackungsprodukt entwickelt und immer neue Anwendungen gefunden – auch für die ursprüngliche Verwendung bei Lebensmitteln, zum Beispiel für Süßwaren und Kaugummis.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2012

Mondi übernimmt Nordenia



Die von Oaktree Capital Management LLC gemanagten Fonds, seit 2006 Hauptanteilseigner der Nordenia International AG stimmten dem Verkauf des Nordenia-Konzerns an den Mondi-Konzern vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und derüblichen Closing-Bedingungen, zu. Der Abschluss der Übernahme wird für das 4. Quartal 2012 erwartet.

Nach Abschluss der Transaktion ist geplant, dass das bestehende Managementteam von Nordenia die kombinierte Consumer Packaging Business Unit von seiner derzeitigen Zentrale aus in Greven, Deutschland, führen wird. Die Unternehmen des Nordenia-Konzerns werden dann ebenfalls zur Holding des Mondi-Konzerns gehören.

Peter Oswald, Chief Executive Officer (CEO) der Mondi Europe & International Division, und Ralph Landwehr, CEO von Nordenia, betonen die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses zweier erfolgreicher Unternehmen: "Unsere Kunden stehen absolut im Fokus. Wir sehen in dem möglichen Zusammenschluss vor allem eine sehr gute Gelegenheit, eines der führenden Unternehmen im Bereich Konsumgüterverpackungen zu entwickeln, unseren Kunden ein breiteres Produktportfolio anzubieten und den exzellenten Service fortzusetzen", meinen beide CEO unisono.



Quelle: http://www.packreport.de

 

11.07.2012

FachPack 2012: Fläche komplett ausgebucht



Zehn Wochen vor Messestart ist die FachPack 2012 komplett ausgebucht. Über 1.400 Aussteller (2010: 1.350) aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik erwartet die FachPack 2012, eine der renommiertesten europäischen Verpackungsfachmessen, vom 25. bis 27. September im Nürnberger Messezentrum. „Dass es eng wird, haben wir schon im zeitigen Frühjahr gemerkt und rechtzeitig eine weitere Halle eingeplant. Elf ausgebuchte Hallen und positive Wirtschaftsnachrichten aus der Branche lassen einen heißen ‚Verpackungsherbst‘ erwarten“, freut sich Heike Slotta, Leiterin Veranstaltungen bei der NürnbergMesse.

 

Auch das Rahmenprogramm der Messe ist vielfältig wie noch nie:
•Forum PackBox: Inspiration – Innovation – Information, Halle 4
•Sonderschau „Auspacken leicht gemacht“, Halle 8
•Marktplatz innovativer Logistik-Lösungen (VVL), Halle 4
•Sonderschau Deutscher Verpackungspreis (dvi), Halle 6
•Deutsches Verpackungsmuseum, Halle 6
•Forum „Der lange Weg bis ins Regal“ (Matthews Gruppe), Halle 7
•FachPack Kino: Trailer Styropor (Initiative Styropor im IK), Halle 7
•Sonderschau Packaging Design – Innovation durch Gestaltung (bayern design), Halle 7A
•Themenpark „Verpackung in der Medizintechnik und Pharmazie“ (Hüthig Verlag), Halle 9
•Forum Wellpappe „Ökologisch verpacken“ (26. September), NCC Ost
•Gemeinschaftsstand junger innovativer Unternehmen, Halle 9

 

Da sollte es auch mit dem Besuch klappen: Rund 35.000 Verpackungsspezialisten aus Deutschland und den Nachbarländern haben die drei Messetage sicher schon rot im Kalender angestrichen.

 

Alle Aussteller und ihre aktuellen Produktinformation finden Sie unter:

www.ask-FachPack.de



Quelle: http://www.packreport.de

 

06.07.2012

Positive Erwartungen zur ProSweets Cologne

 

Gute Vorzeichen zur kommenden, sechsten ProSweets Cologne – Internationale Zuliefermesse für die Süßwarenwirtschaft – vom 27. bis 30. Januar 2013 in Köln: Bereits zum jetzigen Zeitpunkt, sechs Monate vor der Veranstaltung, zeichnet sich eine ausgezeichnete Ausstellerbeteiligung ab. Neben zahlreichen Wiederanmeldungen konnten in allen Angebotssegmenten auch Neuaussteller gewonnen werden. Die ProSweets Cologne zeigt das gesamte Zulieferspektrum, das zur Herstellung, Verarbeitung und Verpackung von Süßwaren benötigt wird. Auch 2013 findet die ProSweets Cologne parallel zur Internationalen Süßwarenmesse (ISM) statt und bietet damit Ausstellern wie Besuchern wieder Mehrfach-Synergien und prozessübergreifende Schnittstellen.

Im Bereich Verpackungsmaschinen haben u. a. ACMA S.p.a., Robert Bosch GmbH, Cavanna S.p.A., Fuji Packaging GmbH, Gerhard Schubert GmbH, Kallfass Verpackungsmaschinen GmbH, Loesch Verpackungstechnik GmbH sowie Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG wieder angemeldet.

Zum Thema Verpackungen und Verpackungsmaterialien werden sich erneut Crown Speciality Packaging Europe ESBE Plastic GmbH, Novacart S.p.A., PAWI Verpackungen AG, rlc packaging group beteiligen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

02.07.2012

Die Verpackung als Kühlschrank

 

Die Materialkombination aus Karton und einer Metallkaschierung verleiht der neuen Entwicklung aus der Ideenschmiede Juiceful Things von Panther namens Cool Pack die entscheidenden Eigenschaften: Die isolierende Außenhülle bietet verwandlungsreiche Umsetzungsmöglichkeiten in Form von Präsentverpackungen für Inhalte, die auf einer möglichst niedrigen Temperatur gehalten werden sollen. Cool Pack, visualisiert in einem Miniaturkühlschrank, ist eine attraktive und zugleich funktionale Aktionspackung, um wärmeempfindliche Süßwaren oder Getränke anzubieten.

Der metallkaschierte Karton wirkt ähnlich wie die bekannten isolierenden Einkaufstaschen für TK-Produkte: Er hält Wärme lange vom Inhalt fern und gegen Feuchtigkeit bietet das Material einen hohen Schutz. Der beispielgebend konstruierte Kühlschrank weist eine wiederverschließbare Frontseite auf: Die Tür zum erfrischenden Inhalt kann beliebig geöffnet und wieder geschlossen werden. Die konstruktionsbedingten Hohlkammern, die den Inhalt aufnehmen, fördern zusätzlich den Isolationseffekt.

Individueller, vollflächiger Druck und der Einsatz von UV-Lack, z.B. als partielle Lackierung, sowie mögliche Folienprägungen eröffnen gemeinsam mit kreativer Formgebung des Cool Packs eine Fülle von Realisationsmöglichkeiten der immer gleichen Grundidee: Aktions- oder Präsentverpackungen für kühlen Genuss.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

Packaging News - August 2012

29.08.2012

Förderung junger innovativer Unternehmen zur ProSweets Cologne 2013

 

Auch zur kommenden ProSweets Cologne im Januar 2013 haben junge innovative Unternehmen aus Deutschland die Möglichkeit, ihre Messeteilnahme vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördern zu lassen. Die ProSweets Cologne, Internationale Zuliefermesse für die Süßwarenwirtschaft, gehört zu den vom Bundesministerium ausgewählten internationalen Leitmessen in Deutschland, auf denen die Beteiligung an Gemeinschaftsständen im Jahr 2013 gefördert wird. Ziel des Förderprogramms ist es, die Unternehmen bei der Vermarktung ihrer Produkte auch in internationalen Märkten zu unterstützen.

 

Zielsetzung des Förderprogramms
Deutschland ist als innovativer Technologie- und Maschinenbaustandort bekannt. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sowie Existenzgründer tun sich mit dem Thema Marketing für die neu vorgestellten Innovationen schwer. Gerade exportorientierte deutsche Leitmessen, zu denen auch die ProSweets Cologne zählt, bieten jedoch eine Plattform für die Erschließung der internationalen Märkte und damit für das Wachstum junger innovativer Unternehmen in Deutschland. Diese erhalten durch die Messeteilnahme die Gelegenheit, ihr Wachstumspotenzial auch auf internationalen Märkten auszuschöpfen. Durch die Förderung sollen daher die Schwelle für den ersten Messebesuch gesenkt und die jungen Firmen dauerhaft zu Exporteuren gemacht werden.

 

Voraussetzungen für die finanzielle Förderung
Förderfähig sind junge, innovative Unternehmen, deren Unternehmenssitz in Deutschland liegt, die die gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen erfüllen (weniger als 50 Mitarbeiter oder einen Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. Euro) und jünger als 10 Jahre sind. Um die Fördermittel zu erhalten, müssen diese Unternehmen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen neu entwickelt oder wesentlich verbessert und diese in den Markt eingeführt haben. Beteiligen sich solche Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand auf der ProSweets Cologne 2013, erhalten sie eine finanzielle Zuwendung für die Messeteilnahme. Um die Förderung zu erhalten, muss der Aussteller - vor der Anmeldung bei der Koelnmesse - einen Antrag beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen.

 

Gemeinschaftsstand
Aussteller erhalten von der Koelnmesse ein Komplettpaket, das u.a. 12 m² Standfläche auf dem Gemeinschaftsstand mit Einrichtung einer Gemeinschafts-Lounge für alle Teilnehmer incl. Catering-Angebot, Standbau, Mediapaket (Katalog- und Interneteintrag), Standreinigung und Standbewachung einschließt. Die Gesamtkosten für dieses Paket belaufen sich auf 5.760 Euro.

 

Höhe der Förderung
Im Nachgang der Veranstaltung erhalten die geförderten Unternehmen 80 % dieser Kosten zurück, sprich 4.608 €. Damit beträgt der Eigenanteil, den die Unternehmen selbst bezahlen müssen 1.152 €.

Der Förderantrag Die Antragsformulare für die Förderung stehen unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung sowie auf der Homepage der Messe zum download bereit: www.prosweets-cologne.de

Detailinformationen zum Förderprogramm bietet darüber hinaus auch die Website des AUMA unter www.auma-messen.de (Messeplanung Inland / Förderung durch Bund).

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.08.2012

Europäische Alufolienhersteller für 2012 optimistisch

 

Nach einem verhaltenen Start in das Jahr 2012 haben die europäischen Hersteller von Aluminiumfolien im zweiten Quartal deutliche Zeichen der Erholung verspürt. Wie der europäische Branchenverband EAFA mitteilt, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 411.500 Tonnen ausgeliefert (2011: 420.100 t), das ist ein Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

 

Dünnere Folien, die vor allem für flexible Verpackungen und Haushaltsfolie genutzt werden, waren um zwei Prozent rückläufig; dickeres Material, das unter anderem für halbstarre Behälter und technische Anwendungen verwendet wird, fiel um fast acht Prozent. Deutlichen Auftrieb brachte der Export mit einem Plus von fast zehn Prozent, was auf eine Nachfrageerholung in den Schwellenländern und anderen Märkten außerhalb Europas hindeutet.

 

Diese Zahlen überdecken jedoch eine bessere Marktverfassung im zweiten Quartal 2012. Die Ablieferungen lagen über dem Vorjahresquartal, was auf eine stabile Nachfrage innerhalb Europas schließen lässt.

 

Während die gesamte Alufolienproduktion im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig war, sind inzwischen deutliche Zeichen der Erholung erkennbar. EAFA-Geschäftsführer Stefan Glimm kommentiert: „Für die Alufolienproduktion im dritten und vierten Quartal 2012 sind wir optimistisch. Wir gehen davon aus, dass die Produktion für das Gesamtjahr auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Die Zahlen des zweiten Quartals waren nach einer Phase negativer Vorzeichen sehr ermutigend. Es gibt eine steigende Präferenz für eher kurzfristige Ablieferungen anstelle von langfristigen Bestellungen, die die Prognose beeinflussen kann“, ergänzte er.

 

Ihre Festigkeit, Formbarkeit und Barriereeigenschaft haben Alufolie zu einem unverzichtbaren Packstoff für viele flexible Verpackungen und Behälteranwendungen gemacht. Darüber hinaus kommt Alufolie in zahlreichen Automobil- und Industrieanwendungen zum Einsatz, beispielsweise für Wärmetauscher und zur Wärmedämmung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

28.08.2012

Usetec 2013: Starke Nachfrage nach Ausstellungsflächen

 

Die Vorbereitungen für die Usetec 2013 laufen auf Hochtouren. Nach dem Sommer registrieren die Veranstalter eine starke Nachfrage nach Ausstellungsflächen. Anbieter aus allen Angebotsbereichen haben bereits ihre Teilnahme angemeldet, von der Metallbearbeitung, über die Robotik, Mess- und Prüftechnik, Hebezeuge und Flurförderzeuge, Landmaschinen, Kunststoffverarbeitung, bis hin zu Werkzeugen und Formen, sowie Ersatzteilen. Die Aussteller kommen bis dato aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Italien, Russland, der Schweiz, der Slowakischen Republik und Spanien.

 

„Für das Jahr 2013 rücken wir mit der Usetec wieder an den traditionellen Messetermin Ende April“, erklärt Florian Hess, Geschäftsführer der Hess GmbH, Weingarten/Baden. „Durch die neue Hallensituation mit der Halle 6 der Koelnmesse und dem angrenzendem Freigelände können wir die Angebotsbereiche noch besser strukturieren. Wir sind in engem Kontakt mit den Ausstellern, um für alle eine optimale Platzierung zu schaffen.“

 

Eine frühe Entscheidung für die Usetec 2013 ist deshalb besonders für die Aussteller interessant, die mit ihrem eigenen Messestand auf der Weltmesse für Gebraucht-Technik belegen wollen, dass sie ein wichtiger Player im wachsenden Used Market sind. Mit dem noch bis zum 15. September 2012 für Aussteller verfügbaren Frühbucherbonus schaffen die Veranstalter einen weiteren Anreiz, sich den Standplatz auf der Usetec 2013 schnell zu sichern.

 

Das Angebot der Usetec umfasst gebrauchte Maschinen und Anlagen für alle Branchen und Industriezweige. Die Usetec 2013 findet von Montag, 22. April, bis Mittwoch, 24. April 2013 in der Koelnmesse statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.08.2012

Lothar Böhm seit 40 Jahren am Markt

 

Vor 40 Jahren gründete Lothar Böhm (67) die Agentur Pack’Age und startete damit seine Karriere als Markengestalter. Heute ist die Lothar Böhm GmbH eine der führenden Agenturen für „Branded Packaging Design“ in Deutschland und eine bekannte Größe in Europa.

 

Seit 4 Jahren ist die Agentur „global lead design agency“ für Reckitt Benckiser und betreut 8 derer globalen Powerbrands weltweit. Im ersten Quartal 2012 kam z.B. der globale Relaunch der Geschirrspülmarke finish in Europa, USA und Asien zeitgleich auf den Markt. finish ist die größte Marke im RB-Konzern und mit 2 Mrd. $ weltweiter Marktführer. Das Team von Lothar Böhm erarbeitete die globale Design-Strategie und den Markenauftritt der neuen Packungen mit dem RB Headquarter in Slough/London und stellte eigens für den Kunden ein internationales Team von Spezialisten zusammen, um die Marken langfristig optimal zu betreuen. Auch im Foodbereich nimmt das internationale Geschäft an Fahrt auf. Aktuell kommt mit viel Werbe-Power die Danone innovation „DanVia“ in den Österreichischen Handel. Natürlichkeit und Regionalität stehen beim Design im Vordergrund. Mit der Farb- und Formgebung spricht die Verpackung klar die moderne, körperbewusste Frau an.

 

Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die Agentur mit 65 Mitarbeitern in Hamburg 6,5 Mio. Gross Income in der Hansestadt und konnte mit dem Pitch-Gewinn von Campbell’s Germany einen weiteren Vertrag für eine langfristige Partnerschaft schließen.

 

Christine Lischka (44) und Martina Kunert (44) bilden zusammen mit dem Agentur-Gründer Lothar Böhm das Führungs-Trio in Hamburg, nachdem Britt Reinhäckel, langjährige Mitstreiterin, diesen Monat das Unternehmen verließ.

Die 2007 gegründete Lothar Böhm London Ltd. hat sich jetzt fest im UK-Markt etabliert und schaffte 2011 den Sprung in die Gewinn-Zone. Für Kraft Foods, Nestlé, SCA und Imperial Tobacco kreiert das Team um Managing Partner Adrian Goldthorpe innovative Designs und verdoppelte das Gross Income zum Vorjahr.

In der Zwischenzeit gestaltete Lothar Böhm Warschau 2011 für Kraft Foods den Osteuropäischen Relaunch der Schokoladen-Marke Karuna und gewann mit Bongrain Polska und Nivea Polska zwei neue Kunden.

 

Mit knapp 100 Mitarbeitern an allen 3 Standorten sind für das Inhaber-Trio Lothar Böhm, Christine Lischka (44) und Martina Kunert (44), die Weichen für die Zukunft gestellt. „Wir holen uns die besten Talente aus der ganzen Welt“, sagt Christine Lischka, Managing Partner. „Wir bauen unsere Spezialisten-Teams rund um die Themen Design-Strategie, Brand Design und Structural Design weiter aus und sind mittlerweile die internationalste Agentur in Deutschland.“ Martina Kunert, Managing Partner ergänzt: „In Summe positionieren wir uns als Experten mit 40 Jahren Erfahrung für Marken- und Packungsdesign und in allen relevanten fast-moving-consumer-Märkten. Wir wollen uns nicht verzetteln, sondern als Höchstleistungsagentur an die Europäische Spitze arbeiten.“ Getreu dem Motto zur 40-Jahr-Jubiläumsfeier der Agentur „Alone we are spezial – together unique“ blickt Gründer Lothar Böhm positiv in die Zukunft: „Die Marke in der Gestalt der Verpackung ist so wichtig wie nie zuvor.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2012

Kandidaten für den Deutschen Verpackungspreis nominiert

 

Die Jury des Deutschen Verpackungspreises hat 58 innovative Ideen und herausragende Lösungen für das Siegel „Beste Verpackung 2012“ bzw. „Beste Verpackungsmaschine 2012“ nominiert. Unter den Nominierungen finden sich Verkaufsverpackungen, Display- und Promotionsverpackungen, Etiketten und Verschlüsse, Transport- und Logistikverpackungen sowie Verpackungsmaschinen. 5 junge Verpackungs-Talente konnten sich für eine Nominierung im Bereich Nachwuchs auszeichnen. Die feierliche Preisverleihung findet am 24. September in Nürnberg statt. Das Deutsche Verpackungsinstitut als Veranstalter lädt Teilnehmer und Interessierte zur Festveranstaltung am Vorabend der FachPack ein.

 

232 Einsendungen fanden dieses Jahr ihren Weg zum international ausgeschriebenen Deutschen Verpackungspreis. Zwei Tage dauerte die Prüfung und Bewertung durch eine Jury unabhängiger Experten aus den Fachverbänden, führenden Forschungsinstituten, Hochschulen, der Presse und der Industrie. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurden am Ende 58 herausragende Einreichungen in 5 Kategorien für einen Verpackungspreis nominiert.

 

Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des Deutschen Verpackungsinstituts und Gesamtverantwortlicher für den Deutschen Verpackungspreis zeigt sich erfreut über die hohe Güte und Leistungsdichte: „Was wir sehen, sind Verpackungslösungen auf Spitzen-Niveau in einem insgesamt sehr ausgeglichenen Feld. Allen Teilnehmern meine Hochachtung! Und herzliche Glückwünsche an die Herausragenden, die von der Jury nominiert wurden. Die Verpackungswirtschaft kann sich glücklich schätzen über so viel Qualität.“

 

Die Schwerpunkte der eingereichten Innovationen liegen 2012 in den Bereichen Kostenoptimierung, Effizienz- und Nutzensteigerung sowie Marketing. Bei der Kostenoptimierung finden sich neue Verfahren und Materialien sowie innovative Einsparungsmöglichkeiten bei Rohstoffen und Energie. Die Ideen und Lösungen zur Steigerung der Effizienz betreffen Produktion, Transport und Lagerung sowie Anwenderfreundlichkeit und Verbrauchernutzen. Im Bereich Marke, Marketing und Absatzförderung zeigt die Verpackung auch beim Deutschen Verpackungspreis ihr Talent und ihre wachsende Bedeutung als Verkäufer und Kommunikator.

 

Unter den Nominierten finden sich 7 Display- & Promotionsverpackungen, 2 Etiketten & Verschlüsse, 9 Transport- & Logistikverpackungen, 3 Verpackungsmaschinen und 31 Verkaufsverpackungen. Unter den Verkaufsverpackungen finden sich 5 für Getränke, 5 für Kosmetik & Hygiene, 10 für Lebensmittel & Tiernahrung, 5 für Pharma & Medizin, 1 für Wasch-, Putz & Reinigungsmittel und 5 für Übriges. Im Bereich Nachwuchs vergab die Jury 4 Nominierungen im Bereich Lebensmittel und eine im Bereich Etiketten & Verschlüsse. Das Deutsche Verpackungsinstitut zeigt alle Nominierten in Bild und mit dem Text der Jurywertung unter www.verpackungspreis.de.

 

Die Preisträger werden über ein Punktesystem aus dem Kreis der Nominierten ermittelt. Verkündet und verliehen werden die Deutschen Verpackungspreise im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 24. September in Nürnberg. Das dvi lädt Teilnehmer und Interessierte zu diesem „ganz besonderen Branchentreffen“ ein. Nähere Informationen finden sich auf der Seite des Deutschen Verpackungspreises.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2012

Pharma Druck Dresden feiert Zwanzigsten

 

Zum 20. Geburtstag veranstaltete das Unternehmen eine Firmenfeier, die erneut zeigte, wie groß der Zusammenhalt der Mitarbeiter und die Verbundenheit zum Unternehmen ist. Das positive Betriebsklima und hohe Qualitäts-Denken wurden auch von der Geschäftsführung entsprechend gewürdigt.

Dietrich Mägerlein, einer der drei geschäftsführenden Brüder, eröffnete die Feier mit einer Rede von der Entstehung, der Geschichte und der Entwicklung des Unternehmens. Er nutzte die Gelegenheit, um einige Mitarbeiter zu ehren, die bereits von Anfang an im Unternehmen sind und somit ebenfalls ihr 20-Jähriges Firmenjubiläum feierten.

 

Unter den Geehrten waren auch der erste männliche und die erste weibliche Auszubildende bei Pharma Druck. In Verbindung mit dem Jubiläum gab es offene Türen für die Familien der Mitarbeiter. Die Angehörigen konnten sich vor Ort anschauen, wie die Maschinen funktionieren, wie die fertigen Druckerzeugnisse aussehen, und sich zeigen lassen was die täglichen Arbeiten beinhalten. Dies wurde gerne angenommen und die Familienangehörigen sind zahlreich gekommen.

 

Anschließend hatten die Geschäftsführung und die Mitarbeiter die Gelegenheit, sich über die letzten 20 Jahre auszutauschen. Da gab es einige Anekdoten zu berichten. Auch die Ausbildungsstatistik kann sich sehen lassen: In den 20 Jahren wurden insgesamt 28 Mitarbeiter ausgebildet, zwei davon mit Weiterbildungen zum Techniker und eine zur Medienfachwirtin.

 

20 Mitarbeiter wurden nach der Ausbildung übernommen. Heute hat das Unternehmen 50 Mitarbeiter, wovon 7 Auszubildende sind. Pharma Druck Dresden ist ein familiengeführtes Unternehmen, dass sich auf Sekundär-Packmittel wie Etiketten, Packungsbeilagen und Minibroschüren für die Pharma-, die Kosmetik und die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat. Enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Schwesterunternehmen Pharma Druck Dresden und Euker in Marburg machen die beiden erfolgreichen Standorte zu ersten Adressen, wenn es um hochwertige Druckerzeugnisse geht.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.08.2012

Industrie für Holzverpackungen und Paletten bereiten Weg für europäischen Kongress

 

Der Europäische Holzmittelverband (FEFPEB, Die European Federation of Wooden Pallet and Packaging Manufacturers) berichtet, dass er für den 63. FEFPEB-Kongress am 3.-5. Oktober 2012 den Besuch einer großen Mitgliederanzahl aus der gesamten Branche erwartet.

 

Das FEFPEB-Sekretariat gab das Programm für die dreitätige Veranstaltung bekannt, die im Oktober in Valencia stattfinden wird und sagte, dass alle 14 Mitgliedesländer vertreten sein werden. Dabei würden Vertreter zusammenkommen, um die Entwicklung in den wesentlichen Fragen zu diskutieren, die das Paletten- und Verpackungsgeschäft betreffen, und aus erster Hand die Rolle sehen, die Holzerzeugnisse in spanischen Belieferungsketten spielen.

 

Am ersten Tag wurden Besuche zu mehreren Orten der spanischen Logistikbranche organisiert, unter anderem zu Unternehmen, die Palletten, Sperrholz und Obstverpackungen produzieren, und zum Hafen von Valencia.

Daran wird sich eine tagelange Geschäftssitzung anschließen, die sich aus Beiträgen zu Themen wie nachhaltige Forstwirtschaft, Handel und Holzbereitstellung, Pflanzengesundheit, Logistik und Vertrieb, Computerdesign von Paletten, Lebensmittelsicherheit und Änderungen des ISPM 15 Systems zusammensetzen wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

20.08.2012

Der Nachhaltigkeitsbericht von Bischof + Klein liegt vor

 

Im vergangenen Jahr hatte der Komplettanbieter für flexible Verpackungen und technische Folien als erstes Unternehmen der Branche in Deutschland einen Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard (Global Reporting Initiative) veröffentlicht. Ökonomische Kennzahlen, die EMAS-zertifizierte Umwelterklärung (Eco Management and Audit Sceme) und Fakten zum sozialen Engagement des Folienspezialisten finden sich hier ebenso wie Ergebnisse zum sparsameren Einsatz von Rohstoffen und Energie. Das Unternehmen zieht Bilanz aus seinen Nachhaltigkeitsaktivitäten und setzt sich neue Ziele.

 

In enger Zusammenarbeit mit den Kunden minimierte B+K bei einigen Produkten die Wandstärke und erreichte Materialeinsparungen von bis zu 22 %. Dank der Umstellung auf flexible Verpackungslösungen von Bischof + Klein reduzierten Kunden den Materialeinsatz für Verpackungen um bis zu 80 % im Vergleich zu den bislang eingesetzten Hartverpackungen. Dazu die Geschäftsführung: „Aktuell sind wir mehr denn je davon überzeugt, dass maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Kunststoff- und Kunststoffverbundmaterialien die richtige Antwort auf die Frage nach nachhaltigen Verpackungslösungen sind.“

Die Investitionen der B+K-Gruppe beliefen sich 2011 auf rund 27 Mio. Euro. Davon investierte das Familienunternehmen ca. 18,5 Millionen Euro in die deutschen Standorte Lengerich und Konzell. Nachhaltigkeit spielt auch hier eine wesentliche Rolle, insbesondere unter den Aspekten Ressourcen- und Energieeffizienz. Zitat aus dem Nachhaltigkeitsbericht: „Nach Aussagen von B+K-Kunden verfügt kein anderer Hersteller flexibler Verpackungen und technischer Folien über eine so große Technologievielfalt. Diesen Vorsprung vor dem Wettbewerb wollen wir beibehalten.“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

20.08.2012

August Faller übernimmt A.C. Schmidt

 

Wie Faller ist A.C. Schmidt auf die Herstellung von Pharma und Healthcare Verpackungen spezialisiert. Mit dem Kauf von A.C. Schmidt baut Faller seine Präsenz im skandinavischen Markt strategisch aus: A.C. Schmidt wird sein Produktportfolio um Haftetiketten und Packungsbeilagen erweitern und gemeinsam verstärken die beiden Unternehmen ihre Marktpräsenz in Nordeuropa. “Der Produktionsstandort von A.C. Schmidt nahe Kopenhagen wird weiterhin vom bestehenden Managementteam geleitet und ausgebaut”, berichtet der persönlich haftende Gesellschafter der August Faller KG., Dr. Daniel Keesman.

 

“In Kooperation mit den Faller PharmaServiceCentern werden wir in Nordeuropa künftig auch Packungsbeilagen und Haftetiketten anbieten”, sagt Keesman. “Kunden können das umfassende Angebot an Produkten und Dienstleistungen nützen und gleichzeitig mit dem bewährten Geschäftspartner A.C. Schmidt kooperieren”, fügt er hinzu.

 

“Die Synergien, die wir mit dem Pharma Know-how von Faller erzielen können, werden uns im nordeuropäischen Markt signifikant unterstützen”, betont Søren Slotsaa, Geschäftsführer der A.C. Schmidt A/S.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.08.2012

Einheitsverpackungen sind nur gut für Fälscher

 

In Australien hat heute (15.8.2012) der Oberste Gerichtshof die Klagen der Zigarettenhersteller gegen die Einführung von Einheitsverpackungen auf dem australischen Markt abgewiesen. Auf dem australischen Markt ist damit ab dem 1. Dezember 2012 die Verwendung jeglicher Markenzeichen auf Verpackungen von Tabakprodukten verboten.

 

Dazu erklärte Marianne Tritz, Geschäftsführerin des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV): „In Australien herrscht im Vergleich zu Deutschland und Europa ein anderes Rechtssystem, so dass man die Entscheidung nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen kann. Die Mitgliedsunternehmen des Deutschen Zigarettenverbandes sind weiterhin der Auffassung, dass die Einführung solcher Einheitsverpackungen in Deutschland mit dem Grundgesetz sowie der Europäischen Grundrechte-Charta nicht vereinbar wäre, da sie gegen die verfassungsrechtlich garantierten Rechte der Eigentumsgarantie, der Berufsfreiheit und der freien Meinungsäußerung verstoßen. Und weiter: Wir gehen davon aus, dass aus diesen Gründen die australische Entscheidung keinen Einfluss auf die derzeitige Berarbeitung der Europäischen Tabak-Produkt-Richtlinie hat, da die rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU sich deutlich von den australischen abheben.

 

Marianne Tritz warnt: „Eine solche Entscheidung dient in erster Linie nicht dem Schutz der Bevölkerung, sondern spielt Zigarettenschmugglern und -fälschern in die Hände, da es nun für sie einfacher wird, mit gefälschten Tabakprodukten Geld zu verdienen.“ Und weiter: „Bis heute fehlen verlässliche Beweise, dass die Konsumenten durch unansehnliche Einheitsverpackungen oder Bildwarnhinweise auf Tabakprodukten weniger rauchen würden.“

 

Marianne Tritz verweist in diesem Zusammenhang auf die online- Konsultation aus dem Jahr 2010. Damals hatte die EU-Kommission Gesundheit gefragt, ob die Bürger der EU die Einführung einer solchen unansehnlichen Einheitsverpackung begrüßen würden. Ein Großteil des Beteiligten lehnte eine solche Einführung ab! Marianne Tritz: „Deutlicher geht es nicht!“

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.08.2012

STI stellt neues Fertigungsverfahren für Displays vor

 

Aufsteller und Großstanzfiguren aus Wellpappe bieten eine große Kommunikationsfläche und sind damit ideal für Verkaufsförderungs-Kampagnen im Handel, auf Messen und auch bei Events. Bisher bedeutete eine große Kommunikationsfläche zwangsläufig einen hohen Materialeinsatz - mit der Eco Line hat die STI Group ein richtungweisendes Fertigungsverfahren entwickelt, das bei gleicher Größe den Materialeinsatz bis zu 40 % reduzieren kann. Da die Rückenstütze aus dem Plakat herausgetrennt wird, reduziert dies nicht nur der Materialeinsatz, sondern auch die Produktionszeit erheblich: während bei konventionellen Plakatsystemen oft mehrere Stanzungen nötig sind, kommt die die neue Lösung meist mit einem Stanzdurchgang aus. Ein Aspekt, der sich positiv auf die Herstellkosten auswirkt.

 

Durch den optimierten Fertigungsprozess wird bei der Herstellung der Produkte nicht nur Material gespart, sondern auch weniger Energie benötigt und eine geringere Menge an CO2 ausgestoßen. Damit hat die STI Group ihr CSR-Ziel fest im Auge, den Energieverbrauch bis 2020 um 20 % zu reduzieren.

Eco Line eignet sich für Standees, Deko-Säulen und viele weitere POS-Dekorationen. Die neue Display-Kollektion wird erstmalig auf der FachPack 2012 auf dem Stand der STI Group in der Halle 5 präsentiert.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

13.08.2012

Bosch Packaging: Neues Werk in Indien eröffnet

 

Bosch Packaging Technology hat ein neues Werk in Verna im indischen Bundesstaat Goa eröffnet. Unter dem Vorsitz von Shri. Manahor Parrikar, Chief Minister von Goa, und Shri. Mahadev Naik, Industrieminister von Goa, wurde die Anlage auf dem 33.000 Quadratmeter großen Areal im Beisein von Karthik Viswanathan, Geschäftsführer von Bosch Limited und Vorsitzender der Bosch Group in Indien, und Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, feierlich eröffnet.

 

Mit der rund fünf Millionen Euro schweren Investition baut Bosch seine Produktionskapazitäten aus und reagiert damit auf die steigende Nachfrage auf dem rasant wachsenden Verpackungsmarkt in Indien und den internationalen Märkten. Das mit modernster Technologie ausgestattete Werk zielt auf eine fortschreitende Lokalisierung der Produktion neuer Verpackungsmaschinen und macht deutsche Spitzentechnologie auch für den indischen Markt erschwinglich.

Der Bereich Bosch Packaging Technology von Bosch India Limited konnte seinen Umsatz von bescheidenen rund 400 000 Euro im Jahr 2000 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 33,6 Prozent auf rund zehn Millionen Euro im Jahr 2011 steigern und wird voraussichtlich in den kommenden Jahren rund 15 Millionen Euro erreichen.

 

Bosch Packaging Technology entwickelt, baut und vermarktet in Indien vertikale und horizontale Schlauchbeutelmaschinen für die Verpackung von Süßwaren und Nahrungsmitteln sowie Füll- und Verschließmaschinen für flüssige Pharmaprodukte. Dank der indischen Tochtergesellschaft profitiert künftig auch der indische Markt vom weltweiten Knowhow des Unternehmens. Bis heute hat die Tochtergesellschaft über 1200 Verpackungsmaschinen an führende Markenunternehmen der Nahrungsmittel-, Süßwaren- und Pharmaindustrie Indiens und internationaler Märkte verkauft.

 

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 130 Mitarbeiter in Indien. Am neuen Standort wird die Belegschaft in den nächsten drei Jahren voraussichtlich um weitere 30 auf insgesamt 160 Mitarbeiter aufgestockt. Darüber hinaus entstehen durch das neue Werk vielfältige indirekte Arbeitsplätze. Die derzeitige Produktionskapazität von 200 Maschinen pro Jahr wird sich in den nächsten drei Jahren erwartungsgemäß verdoppeln.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2012

Wein im Standbeutel von Smurfit Kappa

 

Die neue Reihe umweltfreundlicher und leicht auszuschenkender Standbeutel mit einem Volumen von 1,5 bis 3 Litern wächst kontinuierlich auf dem Weinmarkt. Anlässlich ihrer Einführung auf der Weinfachmesse London International Wine Fair erklärt Kevin Heath, Sales Director, Smurfit Kappa Bag in Box, Großbritannien und Irland: „Dieser neue Pouch-up mit einem Volumen von 1,5 Litern wird bereits von dem führenden Weinverpacker Broadland Wineries in Großbritannien eingesetzt, dem eine halbautomatische Befüllungsmaschine an seine Weinbefüllungsanlage in Cawston, Norfolk, geliefert wurde.“

Heath: „Wir sind davon überzeugt, dass Pouch-up die Verpackungsform der Zukunft ist und das Aussehen von Weinregalen und -gängen verwandeln wird. So wird eine leichtere Verpackung, die überallhin mitgenommen werden kann, mit einem 80 % niedrigeren CO²-Fußabdruck als Glasverpackungen geboten. Diese Beutelverpackung hat sich bereits bei führenden Einzelhändlern etabliert, einschließlich der Supermarktkette ASDA, die vier Weinbeutel mit eigenem Label zu 9 £ (umgerechnet ca. 11,54 €) auf den Markt bringt.“



Quelle: http://www.packreport.de

 

06.08.2012

Ampac präsentiert neue Reißverschluss-Anbringungstechnologie

 

Ampac gibt die Einführung von Inno-Lok bekannt, einer patentierten Methode zur Anbringung eines wiederverschließbaren Reißverschlusses in Querrichtung auf der Verpackungsfolie, und von Pour & Lok, eines faltbaren Reißverschlusses, der im Seiteneinsatz einer Verpackung auf der Folie angebracht wird.

Die Inno-Lok-Technologie wird quer über der Verpackungsfolie befestigt, wodurch eine bereits mit einem Reißverschluss versehene Rollenwarenfolie entsteht, die bei Form-Fill-Seal-Verpackungsanwendungen benutzt werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Folien ohne Reißverschluss stellt Inno-Lok eine bereits mit einem Reißverschluss versehene Rollenwarenlösung mit Wiederverschlussoption dar, für die keine Verlangsamung des Verarbeitungs- und Befüllungstempos erforderlich ist. Es kommt weder zu mehr Ausschussware noch zu längeren Konfigurationszeiten, und es werden bis zu 25 % Reißverschlussmaterialien eingespart. Dies ermöglicht eine Reihe von dem Produktumsatz zugutekommenden Verbesserungen, weil die Verbraucher herkömmliche „Kissenverpackungen“ jetzt mühelos öffnen und wieder verschließen können.

Inno-Lok wird auf coextrudierten bedruckten und kaschierten Ampac-Folien für Endanwendungen mit und ohne Barriere angeboten. Typische Anwendungen für mit Reißverschlüssen ausgestattete Inno-Lok-Rollenfolien sind Tiefkühlkost, frisches Obst/Gemüse, Trockenkost, Tierfutter, Süßwaren sowie Rasen- und Gartenpflegeprodukte. Die mit Reißverschlüssen ausgestatteten Inno-Lok-Rollenfolien von Ampac bieten das traditionelle Vorderseiten-Inno-Lok (Daumenlaschen- oder Aufreißlaschenöffnung), einen oberen Beutelstreifen und das einmalige Pour & Lok™ System.

Pour & Lok ist ein faltbarer Reißverschluss, der im Seiteneinsatz einer Verpackung auf der Folie angebracht wird, sodass ein wiederverschließbarer Ausgießer entsteht. Diese einmalige Anwendung ist derart innovativ, dass nur drei US-Unternehmen, darunter auch Ampac, über die Rechte an dieser Option verfügen.

„Inno-Lok und Pour & Lok sind Zusatztechnologien, die für Ihre Kunden und deren Geschäfte einen zusätzlichen Wert schaffen können“, so Millie Nuño, Marktmanager für Lebensmittel bei Ampac. „Die mit Reißverschluss ausgestattete Folie bietet eine einmalige Lösung für eine Vielzahl von Lebensmittelformaten. Ampac bietet seinen Kunden beide Produkte als potenziell innovative Lösungen für das Design ihrer Verpackungen an.“



Quelle: http://www.packreport.de

 

03.08.2012

Alesco im Insolvenzverfahren unter Eigenverwaltung

 

Am 1. Juli 2012 wurde über das Vermögen der Alesco GmbH & Co KG in Langerwehe das Insolvenzverfahren eröffnet. Das berichte Kunststoffweb.de. Das Amtsgericht Aachen bestellte RA Emil Rinckens aus Mönchengladbach zum Sachwalter. Die Richter ordneten Eigenverwaltung an, damit leitet die Unternehmensführung um Michael Leiterholt unter Aufsicht weiter die Geschäfte. Über den Insolvenz- und Sanierungsplan werden die Gläubiger am 14. August 2012 entscheiden. An den beiden Standorten Langerwehe und Alsdorf beschäftigt Alesco insgesamt rund 260 Mitarbeiter.

Am 25.04.2012 hatte die Geschäftsführung der Alesco GmbH & Co. KG beim Amtsgericht Aachen Antrag auf Anordnung eines eigenständigen Sanierungsverfahrens gestellt. Gleichzeitig wurde dem Unternehmen eine Frist bis zum 30.06.2012 eingeräumt, einen Sanierungsplan vorzulegen. In diesem Verfahren wurde der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Emil Rinckens zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

"Unser Unternehmen ist voll handlungsfähig" betonte Michael Leiterholt noch Ende April, der seit 2010 neben Heinz Mundt und Karl-Heinz Thielen Geschäftsführer der Alesco GmbH & Co. KG ist. "Wir haben uns bewusst entschieden, die Möglichkeiten der neuen Gesetzgebung zu nutzen, um Alesco im Rahmen der Eigenverwaltung für die Zukunft neu aufzustellen." Der Geschäftsbetrieb sollte vollumfänglich fortgeführt, die Arbeitsplätze erhalten bleiben.



Quelle: http://www.packreport.de

 

02.08.2012

Rovema: individuelle Serviceverträge aus dem Baukasten

 

Aus sechs Modulen können die Kunden der Rovema GmbH einen individuellen Servicevertrag für ihre Verpackungsmaschine zusammenstellen. Die Module des neu entwickelten Vertragsbaukastens bilden den Rahmen für einen kundenspezifischen Servicevertrag, mit dem eine konstante Verfügbarkeit gepaart mit einer hohen Ausbringleistung dauerhaft erreicht werden kann. Dabei bieten die Optionen den Kunden den größtmöglichen Gestaltungsspielraum unter Berücksichtigung ihrer eigenen Fähigkeiten und Kapazitäten. Kalkulierbare Wartungs- und Servicekosten, geschultes Personal sowie Vermeidung von Störungen und Stillstandszeiten erlauben eine zuverlässige Planung. So können Lieferverpflichtungen eingehalten und Produktionskapazitäten optimal genutzt werden.

Regelmäßige Maschinendurchsichten und eine 24h-Hotline bilden die Basis eines Servicevertrags. Auf Wunsch kann dieser mit zusätzlichen Modulen ausgestattet werden, um dem Kunden ein Maximum an Support und Sicherheit zu gewährleisten. Umfangreiche maschinenspezifische Checklisten dokumentieren die detaillierte und reproduzierbare Zustandskontrolle der Verpackungsmaschine. So hat der Kunde einen klaren Überblick über die Leistungen, den Zustand und mögliches Optimierungspotenzial seiner Maschine.

Auf dem Rovema-Stand auf der FachPack in Nürnberg Halle 4a Stand 211 hat der Customer Service des Unternehmens extra einen eigenen Infopoint für Kunden und Interessenten. Dort gibt es weitere detaillierte Informationen zu den Serviceverträgen, zum Service allgemein und zur Ersatzteilversorgung. Auf individuelle Fragestellungen kann dort ebenfalls gezielt eingegangen werden.



Quelle: http://www.packreport.de

 

01.08.2012

Emballage 2012: buntes Rahmenprogramm zum Jubiläum

 

Unter dem Motto „Pack Smart – Innovations & solutions: Everything you need to know!“ wird die Emballage 2012 vor allem „ein hervorragendes Präsentationsforum für intelligente Branchenprodukte“ sein, so die Messeleiterin Véronique Sestrières. Innovationen sind mehr denn je die strategische Herausforderung für den wirtschaftlichen Fortschritt aller Unternehmen, die Verpackungen nutzen.

 

Die neueste Marktstudie von Pira International1 zeigt, dass der weltweite Umsatz der Verpackungsindustrie, geschätzt auf 670 Milliarden $ im Jahr 2010, auf 820 Milliarden $ im Jahr 2016 steigen wird. Diese Steigerung werde hauptsächlich auf der Urbanisierung, den Investitionen in der Baubranche, der Entwicklung des Gesundheitssektors sowie der Entwicklung in den aufstrebenden Ländern und den Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien und einigen osteuropäischen Ländern basieren. Die Erhöhung der Kaufkraft in diesen Ländern sollte zu einer gesteigerten Nachfrage an Ausstattungen seitens der Haushalte führen, begleitet von einer Nachfrage nach Konsumgütern und Verpackungen. In Frankreich verzeichnete die Verpackungsindustrie im Jahr 2010 ein knapp 10%iges Umsatzwachstum.

 

-„I love Pack, since 1947“, so lautet die durch das französische Institut für Design (Institut Français du Design) koordinierte Ausstellung. Sie setzt die typischen Verpackungen in Szene, die den Konsum durch die Schaffung neuer Nutzwerte geprägt haben.

- Die Jury Pack Experts verleiht ihre „Pack Experts’ Innovation Awards“.

- Als einzigartige Austauschplattform befasst sich die Live-TV-Plattform Emballage TV von 10 Uhr bis 18 Uhr mit dem aktuellen Branchengeschehen.

- Die Vortragsreihe „Pack Vision“ widmet sich erneut der Zukunft der Verpackung.

- Die Ausstellung „Packagings & Alternatives Remarquables“ (Verpackungen und bemerkenswerte Alternativen) versteht sich als eine Reise durch die Verpackungswelt, und zwar aus der Sicht von sechs Design-Hochschulen aus sechs verschiedenen Kulturen.

- Das Forum SYMOP bietet ein Vortragsprogramm rund um die technischen Aspekte der Verpackung (Automatisierung, Robotik, Komplettanlagen, Ökodesign, Bildgebung).

Die 40. internationale Verpackungsmesse Emballage findet vom 19. bis 22. November 2012 auf dem Ausstellungsgelände (Parc des Expositions) von Paris Nord Villepinte statt. 1.300 Aussteller (davon 48 % aus dem Ausland) werden den erwarteten 89.000 Besuchern ein umfassendes Angebot vorstellen, von Verpackungs-, Markier-/Codier- oder Druckmaschinen bis hin zum Endprodukt.



Quelle: http://www.packreport.de



Packaging News - September 2012

22.09.2012

Die FachPack beginnt - nur noch 3 x schlafen...



Liebe Mitglieder des Packaging Business Club,

nur noch 3 x bzw. 2 x schlafen und dann geht's endlich los! Die FachPack beginnt...

Auf diesem Wege möchten wir uns für das große Interesse und die zahlreichen Anmeldungen für die Events des Packaging Business Club auf der FachPack 2012 in Nürnberg bedanken.

Insgesamt haben sich über 300 Mitglieder zu den verschiedenen Veranstaltungen verbindlich angemeldet. Über 100 Personen konnten bisher nur mit "Vielleicht" antworten. Mit Sicherheit werden einige davon noch auf den Zug mit aufspringen.

Von verschiedenen Mitgliedern wurde gefragt, wie man denn die Packaging Business Lounge finden kann. Hierfür folgen Sie einfach der Beschilderung und den Hinweisen auf dem Messegelände. Eine sehr gute Orientierung bietet auch der speziell für die PBC-Mitglieder erstellte Hallenplan, welchen Sie hier downloaden und anschließend auch ausdrucken können. http://tinyurl.com/bsz5zg5

Bestimmt werden einige von Ihnen auch zahlreiche Fotos während der Messe machen. Schicken Sie doch einfach Ihre Schnappschüsse an info@packaging-business-club.de damit wir sie dann auf unserer Club-Website in der Fotogalerie veröffentlichen können.

Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise nach Nürnberg und freuen uns auf Ihren Besuch in der Packaging Business Lounge sowie viele interessante Kontakte sowie konstruktive Gespräche.

Vor Ort erreichen Sie den Packaging Business Club übrigens auch unter der +49 172 1810958.

Auf eine erfolgreiche Messe, gutes Networking und gute Geschäfte.

In diesem Sinne: Persönliches zählt - Geschäftliches ergibt sich!

Ihr Daniel Bonnal
Moderator des Packaging Business Club

http://www.packaging-business-club.de 

 

19.09.2012

Forum Wellpappe 2012: „Ökologisch verpacken“ im Fokus

 

Auf der FachPack in Nürnberg findet am 26. September das Forum Wellpappe statt, zu dem der Verband der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW) einlädt.

Wie Marktforschungen zeigen, wollen Verbraucher umweltverträgliche, recyclingfähige Verpackungen. Einzelhandel und Konsumgüterhersteller messen diesem Konsumentenwunsch große Bedeutung bei. Grund genug für die Wellpappenindustrie, sich auf dem Forum Wellpappe 2012 mit den Aspekten des ökologischen Verpackens zu befassen. Moderiert vom TV-Journalisten Stefan Schulze-Hausmann, diskutieren Vertreter aus Handel, Industrie und Wissenschaft darüber, welchen Beitrag nachwachsende Rohstoffe und Recycling zum zeitgemäßen, nachhaltigen Wirtschaften leisten. Zudem stellt der VDW auf dem Forum Wellpappe das „Forum Ökologisch Verpacken“ vor: eine Denkfabrik der deutschsprachigen Wellpappenindustrie, die sich zum Ziel gesetzt hat, Informationen über den Stoffkreislauf zu sammeln und den Dialog zwischen Experten und Verwendern zu stärken.

 

An der Podiumsdiskussion auf dem Forum Wellpappe nehmen teil: Prof. Dr. Niko Paech vom Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, Peter Feller, Geschäftsführer Umwelt der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), Prof. Dr. Bernd Bilitewski, Vorsitzender des Altpapierrates und Geschäftsführer der INTECUS GmbH Abfallwirtschaft und umweltintegratives Management, Jörg Sommer, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Umweltstiftung, Michael Kuhndt, Head of the Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production und Dr. Jan Klingele, Vorsitzender des VDW.

 

Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 12:00 Uhr im Raum St. Petersburg des CongressCenters, CCN Ost, der Messe Nürnberg statt. Das Anmeldeformular steht unter www.wellpappen-industrie.de zur Verfügung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.09.2012

PKM erstmals auf der Fachpack

 

Vom 25. bis 27. September präsentieren sich die Pirmasener erstmals unter neuer Führung auf der Fachpack in Nürnberg. Die Pirmasenser zeigen am Stand eine PKM-Maschine ihres Kunden Braun, die im Alltag Zahnbürsten verpackt, und ein getuntes Motorrad aus der Hockenheimer Manufaktur Walz Hardcore Cycles, wie es etwa Hollywoodstar Brad Pitt fährt. Im Hintergrund dokumentieren zwei Filme auf Monitoren, wie das jeweilige Produkt vom maßgeschneiderten Kundenwunsch über die Konstruktion bis zu dessen Herstellung entsteht. Der gesamte Stand ist im Design einer hellgrauen PKM-Maschine mit blauen Halbbögen an beiden Enden gehalten.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.09.2012

Bosch optimiert Online-Ersatzteilbeschaffung

 

Auf der PACK EXPO 2012 in Chicago stellt Bosch Packaging Technology zwei neue Funktionen zur Vereinfachung der Ersatzteillogistik aus seinem erweiterten Serviceportfolio vor: die Open Catalog Interface (OCI) und das Corporate Portal. Sie ergänzen das E-Portal von Bosch, eine Online-Plattform für Ersatzteile, über die Kunden direkt auf aktuelle Informationen zu Verfügbarkeit, Preis und Lieferzeit zugreifen können. Die Zusatzfunktionen OCI und Corporate Portal erlauben eine individuelle Anpassung des E-Portals auf die internen Prozesse des Kunden.

 

Dank der OCI-Funktion der Online-Plattform stehen die aktuellen Informationen aus dem E-Portal auch im kundeneigenen Einkaufs- oder ERP-System zur Verfügung. Dies reduziert den Erfassungs- und Aktualisierungsaufwand für Artikelinformationen und trägt zur Vereinfachung der Ersatzteilbeschaffung bei. In das System des Kunden wird dafür ein benutzerdefinierter Link zum E-Portal eingebunden, welcher den direkten Zugriff auf aktuelle Preise und Verfügbarkeiten der Ersatzteile ermöglicht. Diese Informationen können per Mausklick einfach in das Einkaufssystem des Kunden übertragen werden. Das spart Zeit bei der Dateneingabe und beschleunigt die Abwicklung von Anfragen und Bestellungen. Welche Materialdaten übertragen werden, ist in der System-Schnittstelle vordefiniert und kann von Bosch entsprechend den Kundenanforderungen angepasst werden. Die Einrichtung der OCI gestaltet sich einfach, da die Spezifikationen für den Link und Hinweise zur Systemkonfiguration von Bosch bereitgestellt werden.

 

Mit der Funktion Corporate Portal können Hersteller die E-Portale von mehreren Unternehmensstandorten miteinander kombinieren, um die Ersatzteilbeschaffung und -logistik zentral zu steuern. Je nach Anforderung des Kunden kann der zentrale Zugriff auf die E-Portale einer bestimmten Region, eines Geschäftsbereichs oder einer Einkaufseinheit ermöglicht werden. Das Corporate Portal unterstützt bei der standortübergreifenden Planung und Koordination von Wartungsarbeiten und trägt so zur Minimierung von wartungsbedingten Produktionsstopps bei. Weiterhin können die Nutzer des Corporate Portals mithilfe der All-in-One-Funktion die Produkt- und Maschineninformationen von mehreren individuellen E-Portalen in ein Sammelportal übertragen, in welchem die Ersatzteildaten dann kompakt zur weiteren Bearbeitung bereitstehen. Das Corporate Portal gibt dem Kunden Zugang zu allen eingebundenen E-Portalen und ermöglicht damit eine übersichtliche Aufstellung über die installierte Basis an den jeweiligen Standorten. Innerhalb der einzelnen E-Portale sowie auch im Sammelportal sind die gewohnten Funktionen des E-Portals von der Produktsuche bis hin zum Anlegen von Merkzetteln, Anfragen und Bestellungen zu finden.

 

„Die Anforderungen der Unternehmen im Hinblick auf Ersatzteillogistik und -koordination sind äußerst individuell“, erläuterte Ray Nungesser, Vertriebsleiter Bosch Packaging Services USA. „Mit OCI und Corporate Portal ermöglichen wir es unseren Kunden, das E-Portal an ihre jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Dies führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung bei der Ersatzteilbeschaffung.“

 

Die Produkte und Services von Bosch werden vom 28. bis 31. Oktober 2012 auf der PACK EXPO in Chicago, Illinois, USA an Stand S-2212 vorgestellt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.09.2012

OYSAR Hassia: Das Multitalent

 

Der Einsatz der aseptisch ausgeführten „TAS 8/48“ von OYSTAR Hassia sorgt auch bei Molkerei-Unternehmen im kleineren Leistungsbereich für maximale Produktionskraft: Die kompakte FFS-Maschine verpackt unterschiedlichste Becherformen und -größen mit zahlreichen Produkten – auf hygienisch reinstem Niveau.

 

Möglich wird dies durch die von OYSTAR Hassia zum Erfolg geführte Technologie der „Dampfaseptik“. Die Entkeimung erfolgt dabei per Sattdampf. Einem natürlichen Medium, frei von Schadstoffen und ohnehin in den meisten Molkereien vorhanden. Das Dampf-System garantiert eine Keimreduktion von >log4, was höchstens einen unsterilen Becher unter 10.000 Bechern bedeutet. Dabei beruht die entkeimende Wirkung allein auf der Einwirkung feuchter Hitze.

 

Die TAS 8/48 produziert stündlich bis zu 12.600 Becher – in rechteckiger, zylindrischer oder ovaler Form. Ebenso wenig Grenzen setzt die FFS-Maschine bei den Füllmengen: Von 105 ml über 125 ml und 180 ml bis hin zu 400 ml sind sämtliche Bechergrößen möglich. Durch den Einsatz eines Multi-Stanzwerkzeugs können sowohl Einzel-, Duo-, Quartett- sowie Sextett- und Oktett-Becher hergestellt werden. Befüllt werden die Becher z.B. mit Saurer Sahne, Quark-Desserts, Joghurt oder Fruchtpulpe.

 

Formatwechsel in 20 Minuten

 

Dabei arbeitet die TAS 8/48 ebenso schnell wie flexibel: Der Wechsel des 6-fach Formats von der zylindrischen auf die ovale Becherform nimmt lediglich 20 Minuten in Anspruch. Gleiches gilt für das zweite Format, das die rechteckigen Becher 3-fach formt, füllt und verschließt und mit zwei Bechertiefen für 180 g und 400 g Becher ausgelegt ist. Ein kompletter Formatwechsel, d.h. 3-fach auf 6-fach, dauert rund 90 Minuten. Zudem können die zylindrischen und ovalen Becher mit einem Etikett dekoriert werden.

 

Mit einer Länge von ca. 10 m und einer Breite von 1,6 m nimmt die FFS-Maschine darüber hinaus kaum Platz in Anspruch. Damit sorgt die TAS 8/48 für optimale Wirtschaftlichkeit.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.09.2012

Rovema: Speicherplatzerweiterung um Faktor zehn

 

Jetzt kann noch mehr Flexibilität beim Einsatz von Rovema Verpackungsmaschinen erreicht werden, die mit einem Bediensystem mit Touchscreen ausgerüstet sind. Durch eine nachrüstbare softwaretechnische Speicherplatzerweiterung wird die Anzahl an Rezepturen von 100 auf 1.000 Programmplätze erhöht. Somit sind für jedes einzelne Produkt kleinste Unterschiede in Füllgut oder Verpackungsmaterial individuell abzuspeichern, ohne an Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Manuelle Anpassungen gehören somit der Vergangenheit an. Über Modemverbindung oder Einspielung vor Ort steht die Erweiterung unmittelbar zur Verfügung. Im Zuge der Übertragung des preisgünstigen Softwarepakets wird ein aktuelles Programmbackup der Maschine gespeichert. Bei Maschinen mit der Rovema P@ck-Control Steuerung kann dann die Rezepturanwahl auch durch das Einlesen eines Barcodes per Handscanner erfolgen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.09.2012

60 Jahre Tetra Pak-Getränkekarton: Stammgast im Haushalt

 

Der Tetra Pak-Getränkekarton ist allgegenwärtig. In vielen Haushalten ist er seit langer Zeit Stammgast. Als bequeme Verpackung für den Verzehr unterwegs wird er immer beliebter. Seit mittlerweile 60 Jahren stellt die praktische Verpackungslösung eine enorme Erleichterung für Lebensmittelhersteller, Handel und Verbraucher dar. Damit steht der Getränkekarton in einer Reihe mit anderen Errungenschaften der 1950er Jahre wie der Tagesschau und dem Motorroller, die den Alltag nachhaltig geprägt haben. Und das bis heute. Denn aktuell sind rund 7.000 Varianten des vielseitigen Getränkekartons verfügbar – alle Formen, Größen und Verschlüsse mitgezählt. Und es gibt ihn für Milch, Säfte, stilles Wasser, Wein, Eistee und sogar Suppen, Saucen und Dressings.

 

Den Anstoß zur Erfolgsgeschichte des Getränkekartons gibt Ruben Rausing. 1952 bringt der Unternehmer den ersten Tetra Pak-Getränkekarton in Form einer Pyramide, eines sogenannten Tetraeders, auf den Markt. Die geniale Erfindung des schwedischen Tüftlers: eine Maschine, die das Kartonmaterial direkt von einer großen Rolle bezieht und die Verpackung während der Abfüllung zum Karton formt, befüllt, versiegelt und abtrennt. Damit revolutioniert er den Milchverkauf. Die Vorteile der praktischen Verpackung überzeugen schnell. Niemals zuvor wurde ein Milchbehälter so Material sparend produziert. Ein absolutes Novum ist zudem die Beschichtung des Kartons mit Polyethylen und Aluminiumfolie.

 

„Durch die Ultrahocherhitzung und die aseptische Abfüllung in den Getränkekarton war es erstmals möglich, Milch auch ohne Kühlung monatelang aufzubewahren“, erklärt Dr. Heike Schiffler, Direktorin Kommunikation und Umwelt Tetra Pak Deutschland, Schweiz, Österreich. Heute werden weltweit jedes Jahr rund 167 Milliarden Verpackungen nach dem von Ruben Rausing erfundenen und von Tetra Pak stetig weiterentwickelten Verfahren hergestellt.

 

Die ursprüngliche Tetraeder-Form, Tetra Classic genannt, bekommt 1963 eine zweite zur Seite. Mit der heute weltbekannten Tetra Brik-Verpackung, abgeleitet vom englischen Wort ‚brick’ (Ziegelstein), ist es erstmals möglich, Getränkekartons überaus bequem zu stapeln und zu transportieren. Logistische Vorteile, die insbesondere der Handel schätzt.

 

Darüber hinaus ist der Tetra Pak-Getränkekarton gleichermaßen attraktiv für Verbraucher und Hersteller. Seine Vielseitigkeit und Flexibilität machen ihn zur beliebten Lebensmittelverpackung. Ein weiteres Argument liefert seine Umweltverträglichkeit: Der Tetra Pak-Getränkekarton besteht bis zu 75 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und kann nach Gebrauch recycelt werden. „Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns Zukunftssicherung“, sagt Heike Schiffler. „Daher stammen die Holzfasern der Getränkekartons von Tetra Pak aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Nutzwäldern.“ In Deutschland werden rund 65 Prozent aller Getränkekartons recycelt. In Papierfabriken wird die Kartonfaser zum Beispiel zu Hülsenkarton, Tragetaschen und Wellpappe verarbeitet.

 

Ziel von Tetra Pak ist es, in der Zukunft Verpackungen anbieten zu können, die vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. „Das ist ein Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit“, so Heike Schiffler. „Tetra Pak achtet entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette auf ein nachhaltiges Wirtschaften und setzt auf moderne Technologien und energieeffiziente Verfahren, um den Ressourcenverbrauch so gering wie möglich zu halten.“ Für die Produktion in Deutschland nutzt das Unternehmen ausschließlich Strom aus regenerativen Energien. Weltweit konnte der Verpackungshersteller seine CO2-Emissionen von 2005 bis 2010 um 12,9 Prozent reduzieren. Gleichzeitig wurde die Produktion um mehr als 23 Prozent gesteigert. Bis 2020 möchte Tetra Pak den CO2-Ausstoß bei fortgesetztem Wachstum mindestens auf dem Niveau von 2010 halten oder noch weiter verringern. Das fortwährende Streben nach Nachhaltigkeit gewährleistet zugleich, dass der Tetra Pak-Getränkekarton auch in kommenden Jahrzehnten in Haushalten überall auf der Welt Stammgast sein wird.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.09.2012

Eröffnungsshow FachPack 2012, 24. September 2012



Verehrte Mitglieder des Packaging Business Club,

gehen Sie mit uns auf eine einzigartige Reise in die Zukunft – in einem multimedialen Feuerwerk, außergewöhnlich in Szene gesetzt von Keynote Speaker Nils Müller.

Entdecken Sie exklusiv und erstmalig mit dem Packaging Business Club auf der Eröffnungsshow am Vorabend der FachPack 2012 neue und überraschende Blickwinkel auf die Welt von Morgen.

Lassen Sie sich inspirieren und freuen Sie sich auf einen anregenden Gedankenaustausch in kommunikativer Atmosphäre mit Führungskräften der:

 

  • FachPack 2012-Aussteller
  • Mitglieder der XING-Gruppe „Packaging Business“ (PBC)
  • Nominierten und Preisträgern des Deutschen Verpackungspreises
  • Ehrengästen aus Verbänden und Politik sowie Presse


Erleben Sie die Zukunft der Verpackung – auf der FachPack 2012!

Hier gelangen Sie jetzt direkt zum Gruppen-Event und somit zur Anmeldung für die Eröffnungsshow und zur Verleihung des Deutschen Verpackungspreises.

An dieser Stelle bedanken wir uns im Namen aller Mitglieder bei der FachPack für die freundliche Unterstützung.

Beste Grüße von Ihrem Packaging Business Club

Daniel Bonnal
(Moderator) 

 

11.09.2012

Messe: transfairlog weiter im Zweijahres-Rhythmus

 

Die Fachmesse für internationales Transport- und Logistik-Management transfairlog wird im Jahr 2014 wieder an den Start gehen, so die heutige Entscheidung der EUROEXPO Messe- und Kongress GmbH, München. Der Veranstalter hält damit an dem ursprünglichen Konzept fest, die transfairlog am Standort Hamburg alle zwei Jahre durchzuführen. Zahlreiche Aussteller und Besucher hatten sich nach der transfairlog 2012 für eine Neuauflage bereits im nächsten Jahr ausgesprochen.

 

„Die Entscheidung, in Hamburg erst 2014 wieder Flagge zu zeigen, ist uns nicht leicht gefallen“, so Peter Kazander, Chief Operating Officer, EUROEXPO GmbH. „Mit der LogiMAT in Stuttgart und der transfairlog in Hamburg veranstalten wir jedoch Messen auf qualitativ höchstem Niveau. Diese zeichnen sich neben der interessanten Fachausstellung auch durch ein exzellent besetztes Rahmenprogramm aus. Um bei einem neuen Projekt wie der transfairlog solch eine effiziente Businessplattform zu organisieren, bedarf es eines entsprechenden Planungsvorlaufs. Diese Zeit nehmen wir uns.“

 

Das transfairlog-Team arbeitet bereits mit Hochdruck daran, 2014 erneut eine erstklassige Veranstaltung zu realisieren. „Wir bauen gezielt unser internationales Netzwerk aus, um die Fachmesse für internationales Transport- und Logistik-Management noch stärker in der Nord- und Ostseeregion zu verankern“, so Julia Kinzelmann, Projektleiterin transfairlog, EUROEXPO GmbH. „Und zumindest einen Wunsch konnten wir bereits erfüllen. Die nächste transfairlog findet wie von vielen Ausstellern angeregt im frühen Herbst statt. Den genauen Termin werden wir demnächst bekanntgeben.“

 

Die internationale Fachmesse transfairlog zeigt die ganze Bandbreite moderner strategischer und operativer Lösungen für die Supply Chain und globale Transportprozesse. Die Ausstellung umfasst See- und Hinterlandverkehre, Speditionsdienstleistungen und den Warenumschlag in Containern und auf Palette ebenso wie Betriebseinrichtungen, Lageroptimierung, Prozessteuerung und Flurförderzeuge. Das Angebot der transfairlog umfasst Produkte, Services und Systeme mit denen sich interne und externe Abläufe in internationalen Lieferketten effizienter gestalten lassen. Neben der Fachausstellung bietet sie ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Fachvorträgen und Sonderschauen, das in die Hallen integriert ist.

 

Auf der Premierenveranstaltung der transfairlog vom 12. bis 14. Juni 2012 zeigten 212 Aussteller aus zehn Ländern den 2.650 Fachbesuchern praxistaugliche Transport- und Logistiklösungen sowie multimodale Konzepte für internationale Supply Chains.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

10.09.2012

Packaging Business Lounge @ FachPack 2012



Persönliches zählt - Geschäftliches ergibt sich!

Liebe Gruppenmitglieder,

der Packaging Business Club bietet Ihnen auf der FachPack einen neutralen und diskreten Treffpunkt. Nutzen Sie doch einfach die Möglichkeit in der Packaging Business Lounge am Eingang Mitte wenn Sie

 

  • sich auf Ihren Messetag vorbereiten,
  • zwischendurch Ihre E-Mails checken oder telefonieren,
  • diskret und in Ruhe persönliche Gespräche führen
  • oder einfach mal bei einer kostenlosen Tasse Kaffee Energie auftanken wollen.


Eingang Mitte? Download Hallenplan.

Der Packaging Business Club wird von der FachPack unterstützt. Die Nutzung der Packaging Business Lounge ist für Clubmitglieder und deren Gesprächspartner kostenlos.

Erweitern Sie jetzt Ihr Netzwerk und tauschen Sie sich mit anderen Branchenkennern aus.

Beste Grüße von Ihrem Packaging Business Club und bis bald in Nürnberg!

Daniel Bonnal
(Moderator)

P.s. Haben Sie sich Ihre Freikarten für die FachPack 2012 in Nürnberg schon gesichert?

 

10.09.2012

Bosch: Verschließlösung für Injektionsflaschen

 

Bosch Packaging Technology hat mit der kompakten VRT 1010|1020 eine neue Verschließlösung für Injektions- und Infusionsflaschen entwickelt. Ausgestattet mit hochempfindlichen Kontrollsystemen gewährleistet die Maschine zuverlässiges Bördeln und erreicht eine Ausbringung von bis zu 120 Behältnissen pro Minute.

Die VRT 1010|1020 ist auch in Verbindung mit Barriere- und Containmentsystemen einsetzbar. „Sie entspricht den modernsten produktionstechnischen Anforderungen und ist auch für die Verarbeitung toxischer Produkte geeignet“, berichtete Dieter Bandtel, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology. Die Maschine erfüllt damit die aktuellen EU GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) gemäß Annex 1.

 

Je nach Ausführung übernimmt die getaktet arbeitende VRT 1010|1020 die befüllten und mit Stopfen versehenen Injektions- und Infusionsflaschen ein- oder zweibahnig von einer vorgeschalteten Füllmaschine oder einem Drehteller. In einem Sternrad mit Gegenführung durchlaufen die Behältnisse sämtliche Arbeitsstationen. Vor der Bördelung erfolgt die Stopfensitzkontrolle mittels eines kamerabasierten Sensors. Behältnisse mit fehlendem oder fehlerhaft sitzendem Stopfen wandern noch vor der Bördelstation in einen Schlechtausschub. Korrekt verschlossene Behältnisse setzen den Transport durch die Bördelstation fort.

 

Die Bördelkappen werden über eine Abschlepprinne lose aufgesetzt. Die mittels Plunger eingespannten Behältnisse werden rotierend durch eine servo-gesteuerte Kippbewegung gegen eine frei mitlaufende Bördelrolle geschwenkt, wobei die Bördelkappen verschlossen werden. „Die Freistellung der Behältnisse aus dem Transportsystem in Kombination mit der frei mitlaufenden Bördelrolle gewährleisten einen besonders partikelarmen Vorgang“, erklärte Dieter Bandtel. Die exakte Reproduzierbarkeit der Rotationsgeschwindigkeit ermöglicht eine vollständige Validierung des Verfahrens.

 

Dank des Rundläuferkonzepts lassen sich auf der VRT 1010|1020 zusätzliche Kontrollinstanzen einrichten. Um die Bördelqualität sicherzustellen, ist die Verschließmaschine mit einer Kamera ausgestattet. Diese prüft, ob der Verschließvorgang tatsächlich erfolgt ist und die Kappen optimal verbördelt sind. „Für ein zuverlässiges Ergebnis kommen Spiegel zum Einsatz, über welche die Kamera eine Rundumansicht der Behältnisse erhält und damit fehlerhafte Objekte identifiziert“, schilderte Dieter Bandtel den Vorgang. Die Behältnisse, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden zuverlässig in einen zusätzlichen Schlechtauslauf geleitet. Korrekt verschlossene Infusions- und Injektionsflaschen wandern in eine Magazinierstation oder auf ein Transportband. Ein modernes Touch-Screen-Tableau erleichtert die Bedienung und ermöglicht eine Speicherung und vollständige Reproduzierbarkeit der formatspezifischen Einstellungen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.09.2012

Freier Eintritt zur FachPack für Gruppenmitglieder



Liebe Mitglieder des Packaging Business Club,

die FachPack 2012 in Nürnberg steht vor der Tür und sicherlich haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie die Messe für gute Gespräche und gute Geschäfte nutzen können.

Wie Sie zu Ihrer Eintrittskarte kommen, darüber müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen: Der Packaging Business Club hat mit Unterstützung der FachPack für unsere Gruppenmitglieder ein erstes Kontingent von 500 Eintrittsgutscheinen erhalten!

Nur für registrierte Mitglieder - Hier klicken!

Wir wünschen Ihnen bereits jetzt eine gute Anreise nach Nürnberg und freuen uns auf Ihren Besuch in der Packaging Business Lounge am Eingang Mitte!

Informationen zur Lounge und weiteren Events des Packaging Business Club während der FachPack 2012 folgen in Kürze...

An dieser Stelle bedanken wir uns im Namen aller Mitglieder bei der FachPack für die freundliche Unterstützung.

Beste Grüße von Ihrem Packaging Business Club

Daniel Bonnal
(Moderator) 

 

07.09.2012

Metallverpackungsindustrie mit leichten Zuwächsen

 

Die deutsche Metallverpackungsindustrie hat das Jahr 2011 mit leichten Zuwächsen bei den produzierten Verpackungsmengen und den erzielten Umsätzen abgeschlossen. Dabei tendierten die verschiedenen Verpackungssegmente durchaus unterschiedlich. Nach wie vor bleibt der hohe Kostendruck beim Vormaterial in allen Bereichen der Metallverpackungsbranche spürbar.

 

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland insgesamt rund 1,75 Mio. Tonnen Aluminium und Stahl zu Verpackungen verarbeitet und damit eine Steigerung von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Mit rund 5,7 Mrd. Euro stieg der Wert der produzierten Verpackungen gegenüber dem Jahr 2010 um 2,3 Prozent an. Für die einzelnen Metallverpackungssegmente stellte sich die Entwicklung unterschiedlich dar:

 

Verpackungen aus Schwerblech werden überwiegend im industriellen Bereich eingesetzt. Mit einer Blechdicke von mindestens 0,5 mm fassen sie Füllmengen von 50 bis 300 Litern beziehungsweise in einigen Bereichen noch deutlich größere Volumina. Hier wurden im Jahr 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Steigerungen bei den produzierten Mengen von 9,3 Prozent erreicht, der Produktionswert wuchs um 7,6 Prozent an.

 

Gebinde aus Weißblech haben eine Blechdicke von maximal 0,49 mm und fassen Füllmengen bis zu 40 Litern. Sie werden sowohl in der Industrie als auch im Konsumgüterbereich verwendet. Die Menge der produzierten Weißblechverpackungen sank laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent. Demgegenüber stieg der Produktionswert um 1,5 Prozent an.

 

Nach Angaben des Gesamtverbands der Aluminiumindustrie verzeichneten die Hersteller von Aluminiumverpackungen im Jahr 2011 einen leichten Produktionsrückgang von minus 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der in erster Linie mit technischen Entwicklungen zusammenhängt.

 

Für das laufende Jahr 2012 richten sich die Erwartungen der deutschen Verpackungshersteller darauf, das Niveau des Vorjahres zu halten. Dabei werden die Entwicklung der Binnenkonjunktur, die weitere Nachfrage aus dem europäischen Ausland, zum Beispiel mit Blick auf die stark exportgeprägte chemische Industrie, sowie der weiterhin hohe Kostendruck durch das Vormaterial eine wichtige Rolle spielen.

 

Positiv stimmt die Branche, dass der Großteil der Füllguthersteller nach wie vor zurückhaltend mit der Substitution in alternative Packmittel umgeht. Gründe dafür liegen in den hohen Anforderungen, die viele Füllgüter hinsichtlich Belastbarkeit, Schutzwirkung und Funktionalität an ihre Verpackungen stellen.

 

Metallverpackungen bieten nicht nur optimalen Schutz für sensible Güter, als dauerhafter und unzerstörbarer Werkstoff liefern Verpackungen aus Metall zudem eine wertvolle Basis für die Herstellung neuer Metallprodukte. Zusammen mit den hohen Recyclingquoten unterstützt der geschlossene Materialkreislauf von Metallverpackungen die Nachhaltigkeitsstrategien vieler Hersteller von Lebensmitteln, Getränken und chemisch-technischen Produkten.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.09.2012

Gerresheimer MPS baut Niederlassung in Dongguan aus

 

Gerresheimer Medical Plastic Systems baut seinen Standort im chinesischen Dongguan zum Kompetenzzentrum für das Spritzgießen, Bedrucken und die Montage medizinischer Geräte aus. Die Produktion preissensitiver Produkte wird zunächst am deutschen Standort Pfreimd gestartet und dann von der auf solche Transfers spezialisierten Production Coordination Unit des Unternehmens nach China verlagert. Die Produktion für zwei Stechhilfen wurde auf diese Weise bereits erfolgreich transferiert.

 

Im Markt für medizinische Geräte wie Stechhilfen und Lanzetten werden die Produktzyklen immer kürzer und der Preisdruck immer größer. Bei der Produktentwicklung wird daher verstärkt auf modulare Plattform-konzepte gesetzt, deren Elemente über mehrere Produktgenerationen hinweg genutzt werden können. Hinzu kommt die Forderung nach möglichst effizienten Lösungen für Produktion und Montage der Produkte.

 

„Durch die Verzahnung unserer europäischer Entwicklungs- und Industrialisierungskompetenz mit dem Produktionspotenzial in China können wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen mit attraktiven Produktionskosten bieten.“, erläutert Manfred Baumann, Geschäftsführer der Gerresheimer Regensburg GmbH das Konzept. „Abläufe, die sich in Europa nur vollautomatisiert rechnen, können durch die globale Aufstellung von Gerresheimer Medical Plastic Systems (MPS) manuell oder teilautomatisiert verwirklicht werden. Dies bedeutet wesentlich geringere Investitionen in die Automationstechnik.“

 

Im konkreten Fall werden von Gerresheimer zwei Stechhilfen produziert, die eine Vielzahl von Gleichteilen zur Senkung der Kosten nutzen. Die Industrialisierung erfolgte im Technischen Competence Center von Gerresheimer MPS in Wackersdorf, die Fertigung wurde zunächst in Europa aufgebaut und dann nach festgelegten Meilensteinen nach China transferiert. Die permanente Versorgung des Kunden mit Bau-teilen wurde durch ein entsprechendes Produkttransfer- und Logistik-konzept sichergestellt. Ein wichtiges Element für den erfolgreichen Transfer war das Schulungsprogramm für die chinesischen Mitarbeiter.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.09.2012

Video mit Professor Verpackung

 

Sealed Air, einer der führenden Hersteller von Schutzverpackungen, hat „Professor Verpackung“ in der neuesten Folge von "Will it break?" in ganz neue Höhen gebracht.

 

Ab Donnerstag, den 6. September, zeigt das Video „Professor Verpackung“ wie er seine Wanderstiefel schnürt, um seinen berühmten Verpackungstest in Schwindel erregender Höhe durchzuführen. Der Professor verwendet die aufblasbare Polsterung NewAir I.B.® von Sealed Air für den Versuch, ein Ei vor den gefährlichen Höhen der Felsen im britischen Peak District Nationalpark zu schützen.

 

Kann das kostbare Ei des Professors mit Hilfe der Schutzverpackung von Sealed Air Mutter Natur bezwingen und einen 30 m Fall von einer Klippe überstehen? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden!

 

SEHEN SIE JETZT "Will it break?" - http://youtu.be/f3BwNq0vmnY

 

Sealed Air ist ein neuer Weltmarktführer in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Betriebshygiene und Produktschutz. Mit allgemein bekannten und innovativen Marken wie AirCap® Marken-Polsterung, Cryovac® Marken-Lebensmittelverpackungen und Diversey™ Marken-Reinigungs und -Hygiene-Lösungen bietet Sealed Air effiziente und nachhaltige Lösungen, die Geschäftsvorteile für Kunden schaffen, die Lebensqualität für Verbraucher verbessern und eine sauberere und gesündere Umwelt für zukünftige Generationen sicher stellen. Auf einer Pro-forma-Basis erwirtschaftete Sealed Air im Jahr 2011 einen Umsatz von 8,1 Milliarden US-Dollar und hat rund 26.300 Mitarbeiter, die Kunden in 175 Ländern betreuen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.09.2012

Dreidimensionale Blisterkontrolle von Laetus

 

In der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelproduktion hat Qualitätssicherung oberste Priorität. Hier überzeugt das System zur Blisterfüllgutkontrolle Polyphem von Laetus mit einer Vielzahl von Möglichkeiten: Es prüft Anwesenheit, Farbe, Form und Beschaffenheit, auch Verschmutzungen, Defekte oder Fremdobjekte werden erkannt. Fehlerhafte Artikel werden zuverlässig aus dem Verpackungsprozess geschleust. Das neue Feature Polyphem 3D realisiert die dreidimensionale Inspektion von Füllgut wie Tabletten, Kapseln, Ampullen, Spritzen und Applikatoren.

 

Die Prüfung erfolgt mit diagonal angeordneten Kameras, die Blister nach dem Prinzip des stereoskopischen Sehens aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen und ein 3D-Bild des Inhaltes erzeugen. So werden Höhe, Kontur und Oberflächenbeschaffenheit der Produkte präzise ermittelt. Das System führt zeitgleich eine Farbkontrolle durch und überzeugt daher auch bei kontrastarmem Prüfgut. Per Höhenauswertung werden beispielsweise doppelte Tabletten entdeckt, ebenso wie horizontal an der Unterseite gebrochene Tabletten. Diese Defekte werden bei einer Standardrevision nicht bemerkt, erst die dreidimensionale Prüfung garantiert die Fehlererkennung.

 

Das System eignet sich für die Kontrolle glatter oder stumpfer Oberflächen ebenso wie für feste, flüssige oder lose Inhalte. Daher ist das System nicht nur für die Pharma- und Kosmetikbranche geeignet, wo es sich seit Jahren bewährt. Einen ebenso großen Bedarf für Qualitätskontrolle hat beispielsweise die Lebensmittelindustrie, die gleichfalls die Leistungsstärke und Einsatzmöglichkeiten der Füllgutkontrolle mit Polyphem schätzt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.09.2012

Craemer: Paletten mit Qualitätssiegel

 

Die EURO H1 hat sich in Europa millionenfach bewährt. Seit 1993 ist sie der Standard in der Lebensmittelbranche und der führende Ladungsträger in der Fleischindustrie. Mit der Einführung des neuen GS1 Qualitätssiegels, treten wichtige Änderungen in Bezug auf die standardisierte und im offenen Pool tauschfähige EURO H1 in Kraft:

 

So wurde das Anforderungsprofil nach den neuen GS1 Qualitätskriterien umfassend überarbeitet. Es präzisiert und erweitert die bereits hohen Qualitätsanforderungen aus dem bisherigen EHI-Anforderungsprofil. Gemeinsam mit Anwendern, Fachverbänden aus der Fleischbranche sowie Herstellern von Mehrweg-Ladungsträgern wurden strengere Vorgaben an die Konstruktion und Materialauswahl formuliert, um die Stabilität, Haltbarkeit und Hygiene des erfolgreichen Ladungsträgers konsequent zu verbessern und seine praxiserprobte Leistungsfähigkeit erneut zu steigern.

Das neue GS1-Anforderungsprofil löst das bislang vom EHI Retail Institute e.V. herausgegebene Anforderungsprofil vollständig ab. Zukünftige werden EURO H1 Paletten nicht mehr mit dem EHI-Zeichen, sondern mit dem neuen GS1 Logo gekennzeichnet. Der EHI-Standard bleibt jedoch auch weiterhin tauschfähig.

 

Ein strengeres Zulassungs- und Überwachungsverfahren zur Einhaltung des erweiterten Qualitätsstandards bietet zukünftig mehr Schutz vor Paletten minderer Qualität oder Plagiate, die in der Vergangenheit immer wieder die logistischen Abläufen und den Palettentausch gestört haben. Diese können künftig auf einen Blick identifiziert und aussortiert, bzw. sofort an den Absender retourniert werden.

 

Ab dem 15.10.2012 trage alle Craemer EURO H1 Paletten eine Zulassungsnummer sowie das gut sichtbare GS1 Logo.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.09.2012

Familienunternehmen mit gesicherter Nachfolge

 

Am 1. September 2012 übergab Helmut Schreiner, geschäftsführender Gesellschafter der Schreiner Group, die Geschäftsführung der Schreiner Group an seinen Sohn Roland Schreiner. Nach Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn ist das Unternehmen damit eines von mehr als 20.000 Familienbetrieben in Deutschland, das in diesem Jahr einen Führungswechsel durchführt. Den erfolgreichen Übergang von einer Generation zur nächsten schafft allerdings nur jedes zweite bis dritte inhabergeführte Unternehmen. Helmut und Roland Schreiner waren sich dieser Herausforderung bewusst und bereiteten den Führungswechsel deshalb seit Jahren in vielen Einzelschritten vor.

 

„Für einen Unternehmer ist der Führungswechsel die Meisterprüfung im Unternehmerleben“, sagt Helmut Schreiner. „Ich habe zusammen mit meinem Sohn einen Plan erarbeitet, der die schrittweise Übergabe der Unternehmensbereiche und -abteilungen über viele Monate und Jahre hinweg steuert. An diesen Plan haben wir uns gehalten. Nun kam es darauf an, den finalen Schritt zu tun“, sagt Helmut Schreiner. Und so übergab Helmut Schreiner am 1. September seinem Sohn die Geschäftsführung.

 

Für Roland Schreiner war dies ein bewegender Moment, auf den er sich sehr gewissenhaft vorbereitet hat. „Auch wenn ich erst mit 32 den Entschluss gefasst habe, später einmal die Geschäftsführung der Schreiner Group zu übernehmen, so habe ich mich doch schon viel länger darauf vorbereitet.“ So hat Roland Schreiner nach Abitur und Ausbildung zum Industriekaufmann Druckereitechnik an der Fachhochschule München studiert - mit zwei Praktika in den USA. Darauf folgte ein internationales MBA Programm mit Studium in Paris, New York und Tokio. Nach einem weiteren Praktikum in einer Unternehmensberatung und einem Trainee-Programm bei der Schreiner Group übernahm er 1999 die Leitung der Verkaufsgruppe Medizin und Pharma, die später in den Geschäftsbereich Schreiner MediPharm umbenannt wurde. In gut 12 Jahren konnte er den Geschäftsbereich von 12 auf knapp 70 Mio. EUR zum erfolgreichsten Geschäftsbereich aufbauen und zu einem internationalen Qualitätslieferanten für die Medical- und Pharmaindustrie entwickeln. 2007 hat er den US-Produktionsstandort in Blauvelt, New York, aufgebaut, der im vierten Jahr bereits eine schwarze Null schreiben konnte. 2007 wurde er außerdem Mitglied der Geschäftsleitung und übernahm die Verantwortung für alle technischen Bereiche. Die erfolgreiche Einführung von Lean Management erachtet er selbst als einen der größten persönlichen Erfolge. 2010 hat er die Verantwortung für alle Vertriebsbereiche übernommen und die heutige Matrixstruktur eingeführt. Seit 2011 hat er dann ca. alle 2 Monate nach und nach die Verantwortung für die einzelnen Fachabteilungen übernommen.

 

Helmut Schreiner wird weiterhin für das Unternehmen tätig sein. Er ist Mehrheitsgesellschafter der Schreiner Group, stellvertretender Beiratsvorsitzender und Geschäftsführer der Schreiner Immobilien GmbH, wird Gastdozent und ist Präsentant der Schreiner Group in Verbänden und Interessensgruppen. Sein Leben gehört dem Unternehmen. Seit er 1974 den Betrieb von seinen Eltern übernommen hat, hat er die Schreiner Group auf ca. 67.000 Quadratmeter ausgebaut. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 750 Mitarbeiter.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.09.2012

Oystar erhält Großauftrag aus China

 

Die Oystar-Gruppe hat den größten Einzelauftrag ihrer Unternehmensgeschichte in China abgeschlossen: Der führende Nahrungsmittelkonzern „Want Want“ erweitert sein Portfolio um Dairy-Produkte und kaufte dafür drei Maschinen auf einen Schlag.

 

Zunächst wird OYSTAR im Juni 2013 zwei Form-, Füll- und Verschließmaschinen vom Typ „EF 320“ von OYSTAR Erca nach Shanghai liefern, die anschließend am dortigen Want Want-Standort jeweils 20.000 Joghurt-Becher pro Stunde herstellen werden. Nur einen Monat später nimmt Want Want eine „Flexline FL 8/8 CA“ von OYSTAR Hamba in Betrieb: Die aseptisch ausgeführte Maschine wird 115 ml-Becher mit Pudding befüllen und verschließen.

 

„Nach einem sehr guten ersten Quartal setzen wir mit diesem Schlüsselauftrag unseren Erfolg im Geschäftsjahr 2012 weiter fort“, erklärt OYSTAR-CEO Markus Ehl. Der für den chinesischen Markt zuständige OYSTAR-CMO Dieter Steinbach ergänzt: „Die Maschinen für Want Want sind der bisher größte Einzelauftrag für OYSTAR aus China und ein weiterer Schritt auf unserem Wachstumskurs im Packaging-Geschäft.“

 

Want Want ist der größte Hersteller von Reiskräckern weltweit sowie von aromatisierter Milch in China und erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von drei Milliarden US-Dollar. Mit der Entscheidung, die Produktpalette um Joghurts zu erweitern, hat das Unternehmen auch einen Beratervertrag mit dem japanischen Milch- und Süßwaren-Hersteller „Morinaga Milk Industry“ geschlossen, einem langjährigen Kunden der OYSTAR-Gruppe. Gemäß dieser Vereinbarung kooperieren die beiden Firmen bei der Verwendung ihrer zur Joghurt-Produktion verwendeten Technologien.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.09.2012

Deutschland führt bei Recyclingrate für Aluminium-Getränkedosen

 

Nach Angaben der European Aluminium Association (EAA) wurden im Jahr 2010 in Europa zwei Drittel aller gebrauchten Aluminium-Getränkedosen recycelt. Deutschland ist mit einer Recycling Rate von 96 Prozent der konsumierten Aluminiumdosen im europäischen Vergleich führend bei der Wiederverwertung von gebrauchten Aluminium-Getränkedosen.

 

Insgesamt hat sich in den 27 EU-Staaten sowie den EFTA-Staaten und der Türkei das Dosenrecycling von 2009 bis 2010 um 2,4 Prozent auf 66,7 Prozent erhöht. Der Gesamtverbrauch von Aluminium-Getränkedosen stieg um zwei Milliarden Einheiten auf 36 Milliarden Dosen. Laut EAA konnten mit den 24 Milliarden recycelten Aluminium-Getränkedosen die Treibhausgasemissionen um 2,5 Millionen Tonnen reduziert werden, das entspricht den Emissionen von einer Million PKWs in einem Jahr.

 

„Die hohen Recyclingraten für Aluminiumverpackungen zeigen, dass die Aluminiumindustrie sehr erfolgreich daran arbeitet, Wertstoffkreisläufe immer weiter zu schließen. Bei der Getränkedose haben wir in einigen Ländern inzwischen ein Niveau erreicht, das vergleichbar ist mit den Recyclingraten im Automobil- und Bausektor “, kommentierte Christian Wellner, Geschäftsführer des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf, die positiven Verwertungszahlen. „Wir verfügen in Deutschland über ein hervorragend funktionierendes Verpackungsrecycling.

 

Die gelbe Tonne ist etabliert und erfolgreich. Moderne Trenntechnologie wie effiziente Wirbelstromabscheider werden flächendeckend eingesetzt. Es bietet sich an, dieses System als sog. Wertstofftonne jetzt auch für andere gebrauchte Produkte aus Metall und Kunststoffen zu öffnen“, ergänzt Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich.

 

Die Sammlung und das Recyceln von Aluminiumverpackungen in Europa war in den vergangenen 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte mit einem steten und soliden Wachstum bei den Recyclingraten – bei Aluminiumverpackungen im Allgemeinen und besonders bei Aluminiumdosen. Aluminiumindustrie und Dosenhersteller streben bis 2015 eine Recyclingrate von 75 Prozent in Europa an, mit den Partnern anderer Metallverpackungsfraktionen soll der Wert für alle starren Metallverpackungen bis 2020 in Europa sogar auf 80 Prozent steigen.

 

Das hochgesteckte Ziel soll mit der Einführung moderner Sortiertechniken, verstärkter Verbraucherinformationen sowie neuer Initiativen und erfolgreich eingeführter Sammelsysteme verbessert werden. Gut eingeführte Sammelsysteme für Aluminium-Getränkedosen bestehen zum Beispiel bereits in der Schweiz und den skandinavischen Ländern, dort werden jährliche Recyclingraten von rund 90 Prozent erzielt. Zudem werden die europäischen Recyclingquoten durch regionale Sammelinitiativen weiter verbessert. So wurde das Konzept „Jede Dose zählt" zunächst in Großbritannien entwickelt und danach in Frankreich, Österreich, Rumänien und Ungarn eingeführt, demnächst kommt es auch in Irland.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

 

Packaging News - Oktober 2012

31.10.2012

Bluhm Weber Group: „Großer Preis des Mittelstandes“ verliehen

 

Die BluhmWeber Gruppe ist bei der jährlichen Preisverleihung „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar Patzelt-Stiftung mit der Auszeichnung „Premier 2012“ geehrt worden. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt industrielle Kennzeichnungslösungen.

 

Der bundesweite Wettbewerb fand zum 18. statt. Die Bluhm Weber Group wurde mehrfach für den Preis nominiert. 2005 war das Unternehmen bereits Träger des Wirtschaftspreises „Großer Preis des Mittelstandes“.

 

Der „Premier“ ist die höchste zu vergebende Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs für einen Preisträger, dessen Auszeichnung mindestens zwei Jahre zurückliegt und der sich seitdem bedeutend weiterentwickelt hat.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

30.10.2012

Packaging Innovations: Neue Verpackungsmesse in Deutschland

 

Für den 23. und 24. Januar 2013 kündigt easyFairs die Einführung einer neuen Messemarke auf dem deutschen Markt an. Packaging Innovations ist ein neues Messekonzept, das in anderen europäischen Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden und Polen bereits eingeführt wurde. Die Veranstaltung findet in Hamburg parallel zu den Fachmessen Verpackung 2013 und Logistik 2013 statt.

 

Packaging Innovations richtet sich an Fachbesucher aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, Kosmetik und Körperpflege, Drogerieartikel, Gesundheit und Pharma, Bekleidung, Schuhe und Accessoires, sowie Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie und Einzel- und Großhandel.

 

Die Bereiche Design und Werbung, als auch das Druck- und Verlagswesen bilden ein weiteres Kernsegment. Neben Technologien und Materialien stehen somit die Bereiche Brandmanagement, Marketing, die Produktentwicklung und das Verpackungsdesign im Vordergrund.

 

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29.10.2012

ClimatePartner Switzerland: Baut Geschäftssitz in Zürich aus

 

Der Klimaschutzspezialist ClimatePartner Switzerland AG baut den Geschäftssitz in Zürich weiter aus. Als neuer Verkaufsleiter wird Sven Berther, 31, die Geschäftsfelder Industrielösungen und individuelle Beratung qualitativ weiterentwickeln. Berther war in den vergangenen sechs Jahren als Senior Projektleiter und Key Account Manager für Dienstleistungsunternehmen wie Condor Films AG und Habegger AG tätig.

 

ClimatePartner arbeitet an individuellen Klimaschutzlösungen für weltweit mehr als 1.000 vorwiegend große und mittelständische Unternehmen. Das Unternehmen ist zudem TÜV-Austria-zertifizierter Anbieter von IT-Systemlösungen zur CO2-Bilanzierung und –Kompensation.

 

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26.10.2012

LogiMAT 2013: Messe wächst zweistellig

 

Die 11. internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss LogiMAT 2013 verzeichnet bereits jetzt ein zweistelliges Wachstum bei Ausstellungsfläche und Ausstellern. Unter dem Motto „Intralogistik ohne Umwege – Marktplatz der Innovationen“ präsentieren vom 19. bis 21. Februar mehr als 1.000 internationale Aussteller auf mehr als 70.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf dem Stuttgarter Messegelände die neuesten Produkt- und Lösungsangebote der Branche.

 

Die LogiMAT belegt wird in 2013 eine weitere, die sechste Halle – mit zusätzlichen 10.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche belegen. Das entspricht einem erneuten Flächenwachstum der LogiMAT um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben des Veranstalters sind bereits 90 Prozent der Nettoausstellungsfläche in Stuttgart von Ausstellern gebucht. Rund 150 Neuaussteller sind erstmals in Stuttgart dabei. Messeleiter Peter Kazander rechnet für die LogiMAT 2013 mit mehr als 30.000 Fachbesuchern.

 

Besonders stark werden auf der LogiMAT 2013 die Bereiche Förder-/Lagertechnik und Betriebseinrichtungen vertreten sein, die ihr Produkt- und Leistungsspektrum erneut in zwei Hallen präsentieren. Deutlich gewachsen ist zudem der Ausstellerkreis im Bereich Flurförderzeuge, Batterie- und Energiemanagement, Stapleranbaugeräte und Fahrerlose Transportsysteme (FTS). Sie belegen die gesamte Halle 8 sowie – mit weiteren 10.500 Quadratmetern – einen Großteil der benachbarten Halle 6.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

26.10.2012

Sealed Air/COMPtrade: Partnerschaft vereinbart

 

Der Anbieter von Schutzverpackungen Sealed Air hat eine Kooperation mit dem Korrosionsschutz-Spezialsiten COMPtrade Technologies vereinbart. COMPtrade wird die Produkte der Intercept Technology in seine Produktpalette integrieren.

Durch das während der Fachpack 2012 abgeschlossene Abkommen wird Sealed Air Europa der erste Hersteller von Schutzverpackungen sein, der die Intercept Technology mit herkömmlichen Verpackungsmethoden kombiniert.

 

Die Intercept Technology bietet einen sicheren und nachhaltigen Schutz gegen Korrosion und Schäden durch elektrostatische Entladung (ESD) bei Transport und Lagerung. Dank der neuen Technologie kann Sealed Air gänzlich auf die Verwendung von Chemikalien (VOCs) verzichten, um vor Korrosion zu schützen.

 

Die neuen Produkte des Unternehmens werden zu 100 % recyclingfähig sein, da sie aus Papier-basierten Materialien hergestellt werden. Sealed Air Europa und COMPtrade arbeiten derzeit gemeinsam an einer neuen Entwicklung, die noch in 2012 vorgestellt werden soll.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

25.10.2012

MAFEX: Neue Lebensmittelverarbeitungsmesse in Casablanca

 

Die Fachmesse für Lebensmittel und Lebensmitteltechnik in Marokko, MAFEX – Maghreb Food Exhibition, findet erstmalig vom 31. Oktober bis 2. November 2012 in Casablanca statt. Aussteller aus über 19 Ländern und zwei vertretende Gemeinschaftsstände aus Deutschland und China präsentieren ihre Produkte und Technologien aus den Bereichen Lebensmittel, Lebensmittelverarbeitung, Inhalts- und Zusatzstoffe, Verpackungstechnik, Kühl- und Lagersysteme sowie Hygiene.

 

Marokko ist im Aufbau einer eigenständigen Lebensmittelindustrie, die den europäischen Qualitäts- und Hygienestandards entsprechen soll. Eine Modernisierung der Fabriken, Maschinen und Technologien ist hierfür erforderlich. Die Messe MAFEX informiert ansässige Unternehmen über internationale Produkte der Lebensmittelbranche. Im Rahmen der Messe organisiert die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) eine internationale Fachkonferenz zu aktuellen Themen der Ernährungswirtschaft in Marokko. Das internationale Speaker-Panel setzt sich aus Vertretern der Industrie sowie Organisationen und Forschungseinrichtungen aus sechs Ländern zusammen.

 

Über zwei Tage informieren die Experten zu Lebensmittelsicherheit und -hygiene, internationalen und regionalen Standards der Lebensmittelindustrie, zu Fragen der Vermarktung sowie zu aktuellen Technologien in der Lebensmittelproduktion. Die Messeveranstalter IFWexpo Heidelberg GmbH und IEC Maroc erwarten rund 3.000 Fachbesucher, vor allem aus den Nord- und Westafrikanischen Staaten.

 

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25.10.2012

Orion Diagnostica: Neue Funktionsetiketten für den Lebensmittelmarkt

 

Ein handlicher Wischtest zum Nachweis von Proteinrückständen bei der Zubereitung und Verpackung von Lebensmitteln konnte mit Hilfe von selbstklebenden Etiketten entwickelt werden. Der Orion Clean Card PRO, der zum Patent angemeldete Schnelltest von Orion Diagnostica, einem finnischen Spezialisten für Diagnosetestsysteme und Hygiene-Überwachung, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Etikettendruckerei des Unternehmens, Auraprint Oy, und dem technischen Forschungszentrum Finnlands VTT.

 

Die Testkarte Orion Clean Card PRO wird über eine befeuchtete Arbeitsfläche gewischt und zeigt in nur 30 Sekunden Proteinrückstände durch einen Farbwechsel an. Sollten Proteine vorhanden sein, heißt das, dass die Fläche nicht ausreichend gereinigt wurde. Damit hilft dieser Test, das Ausbreiten von Krankheitserregern und Keimen auf Lebensmitteln, Flächen und Geräten zu verhindern. Auraprint stellt die Orion Clean Card PRO Testkarte in einem einzigen Druckdurchgang auf einer angepassten Zehnfarb-Rotationstiefdruckmaschine mit vier Materialrollen, vier Druckeinheiten und drei Stanzeinheiten her.

 

„Das ist ein anspruchsvoller und komplexer Prozess, da wir über die gesamte Produktion hinweg eine gleichmäßige Spannung der vier Materialrollen sicherstellen und gleichzeitig die Druck- und Stanzeinheiten passergenau halten müssen“, so Tero-Matti Kinanen, Geschäftsführer von Auraprint. Neben dem Lebensmittelmarkt wird dieser Test auch im medizinischen Bereich eingesetzt, um die Sauberkeit von Krankenhausstationen zu kontrollieren.

 

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25.10.2012

Agentur gabriel design: für internationalen Verpackungspreis nominiert

 

Die Jury des internationalen Wettbewerbs für Verpackungsdesign hat Anfang Oktober 2012 in Paris zum 6. Mal die aus 29 Ländern eingereichten Arbeiten prämiert. Die Hamburger Designerin Bettina Gabriel, Gründerin und Inhaberin der Agentur gabriel design team, zählte mit einer für das Geflügelzucht-Unternehmen Eskildsen GmbH entworfenen Folienverpackung zu den Nominierten.

 

Die Organisatoren des Pentawards wollen mit der Verleihung der Preise Packungs-Designer für die kreative Qualität ihrer Arbeit auszeichnen, was sowohl für Konzepte gilt als auch für Verpackungen, die bereits am Markt sind. Aus 1.200 Vorschlägen in verschiedenen Disziplinen hat die dreizehnköpfige internationale Jury des 6. Pentawards auch die Arbeit des Teams von Bettina Gabriel für eine der Trophäen nominiert.

 

Der von dem Büro gestaltete Polyfrischbeutel zeigt in Form eines Sichtfensters eine über Wiesen wandernde Gans. Das rückseitig aufgedruckte Rezept aus der Region unterstreicht zudem die Herkunft des Produktes.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

24.10.2012

Bend-Seal: Neues wiederverschließbares Etikett

 

Bend-Seal ist eine neu patentierte Wiederverschlusslösung für flexible Verpackungen. Der biegsame Metallstreifen, der im Aufkleber enthalten ist, lässt sich wiederholt mit dem Beutel falten underzeugt dadurch einen staubdichten Verschluss, der den Beutelinhalt dauerhaft frisch hält. Der Beutelwiederverschluss wird von außen auf den Beutel angebracht. So kommt er nicht in Kontakt mit dem Beutelinhalt, kann nicht verstauben und funktioniert dauerhaft.

 

Bend-Seal wurde für die schnelle automatische Anbringung durch Hochleistungs-Etikettenspender konzipiert. Er eignet sich für FF&S, Flow-Pack und andere Materialien in unterschiedlichsten Formen wie Kissen, Standbeuteln oder „Tray in Bag“. Kostspielige Anpassungen der Verpackungslinie bleiben erspart. Zusätzlich ist die Freie Gestaltung in zweifarbigem Druck nach Kundenwunsch möglich. Die Vermarktung in Deutschland übernimmt Vector Direction GmbH aus Furtwangen.

 

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22.10.2012

Krones: Bayerischer Energiepreis 2012 verliehen

 

Der Bayerische Energiepreis 2012 ging in diesem Jahr an die Krones AG für das energiesparende Brausystem EquiTherm. Das Unternemen erhielt diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.

 

Für den von Bayern Innovativ – der Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer des Freistaats Bayern – initiierten Energiepreis wurden 167 Bewerbungen eingereicht. Neben dem Hauptpreis wurden zwölf Anerkennungspreise vergeben. Bei der Herstellung von Bier wird eine beträchtliche Menge thermischer und elektrischer Energie benötigt, die – bedingt durch technologische Vorgaben seitens der Brauereien und Qualitätsanforderungen an das fertige Getränk – nicht ohne Weiteres reduziert werden kann. Deshalb wurde mit EquiTherm ein System entwickelt, das Energie aus dem Brauprozess selbst an geeigneter Stelle entzieht und diese an anderer Stelle wieder zuführt.

 

Mit der so geschaffenen Energieschaukel können im Sudhaus Einsparungen von bis zu 30 Prozent an thermischer und 20 Prozent an elektrischer Energie erzielt werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.10.2012

Stora Enso: Biobeschichteter Verpackungskarton

 

Der CKB-Verpackungskarton aus dem schwedischen Stora Enso-Werk Skoghall ist jetzt mit einer Polyethylenbeschichtung aus erneuerbaren Rohstoffen erhältlich. Die Einführung des biobeschichteten Verpackungskartons wurde durch die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Unternehmen Trioplast/Ekmans ermöglicht.

 

Die ersten Verbraucherprodukte, die in Verpackungen aus dem neuen Karton in den Handel kommen werden, sind im schwedischen Kungshamn hergestellte Fischgratins von Domstein ASA, einem norwegischen Verarbeiter von Fisch und Meeresfrüchten.

Polyethylen (PE) ist der weltweit am meisten verwendete Kunststoff und wird bei Verpackungskarton häufig als Feuchtigkeits- und Fettbarriere eingesetzt.

 

Das zur Beschichtung von CKB-Karton verwendete biobasierte Polyethylen wird in Brasilien aus Zuckerrohr hergestellt. Es weist genau dieselben Verhaltenseigenschaften auf wie herkömmliches Polyethylen auf fossiler Basis und eignet sich damit für eine Vielzahl von Anwendungen.

 

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18.10.2012

Koch Pac-Systeme: Neue Verpackungslinie vorgestellt

 

Der Sondermaschinenbauer Koch Pac-Systeme aus Pfalzgrafenweiler zeigte auf der FachPack in Nürnberg (25. – 27. September 2012) eine neue hoch automatisierte Linie: die Koch packagingLine.

 

Bei der Koch packagingLine handelt es sich um eine neue Marke für durchgängig integrierte Verpackungsprozesse. Die Linie besteht aus vier synchronisierten Elementen – Blistermaschine, Produktzuführung, Blistergruppiermodul und Endverpackung. Je nach Anwendung und Kundenwunsch kann die Koch packagingLine um Kennzeichnungs-, Inspektions- und Handlingsysteme ergänzt werden. Die Linie verarbeitet klein- wie großformatige Produkte in allen Branchen, von der einzelnen Knopfzelle bis zum Spielzeug oder zum Rasierer.

 

Schnelle Formatwechsel ermöglichen reduzierte Durchlaufzeiten, ein durchgängiges Steuerungskonzept garantiert eine einfache, intuitiv richtige Bedienung. Basis der Koch packagingLine auf der FachPack war eine Blistermaschine des Typs KBS-PL – PL steht für Palettentransfer – die sich für unterschiedlichste Produkte in transparenten Hartblistern einsetzen lässt.

 

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18.10.2012

Herma: In Packaging Excellence Center aufgenommen

 

Als erster Anbieter von Etikettiermaschinen ist Herma jetzt in das Packaging Excellence Center Waiblingen (PEC) aufgenommen worden. Das PEC wurde 2007 von 36 Unternehmen und Institutionen als Packaging Excellence Region Stuttgart e. V. Kompetenzzentrum für Verpackungs- und Automatisierungstechnik mit gegründet. Es ermöglicht seinen inzwischen 45 Mitgliedern mit Workshops, Expertenteams, Foren und Seminaren einen intensiven Austausch zwischen Industrie, Forschung und Politik. Ein Ziel des PEC ist es unter anderem, neue Technologien in praxisgerechte und kompetenzübergreifende Lösungen umzusetzen.

 

Zu den Mitgliedern und Kooperationspartnern gehören neben HERMA beispielsweise Bosch Packaging Systems, Fanuc Robotics, Schmersal und Komet; die Hochschule für Medien in Stuttgart, die Hochschule Aalen, das Fraunhofer Institut, sowie das Deutsche Verpackungsinstitut DVI.

 

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12.10.2012

IK: Volker Erdle neuer Vorsitzender der Fachgruppe Schaumstoffverpackungen

 

Volker Erdle ist neuer Vorsitzender der Fachgruppe Schaumstoffverpackungen innerhalb der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. Er wurde anlässlich der letzten Sitzung der Fachgruppe am 14. September 2012 in Leipzig gewählt. Zugleich wurde er Mitglied des Vorstands der Industrievereinigung.

Der 59-jährige engagiert sich seit vielen Jahren bei der IK. So arbeitet er bereits jahrelang im Vorstand der Fachgruppe aktiv mit und war sechs Jahre lang Vorsitzender des Arbeitskreises EPP. Als Vorsitzender will er sich verstärkt dafür einsetzen, den konstruktiven Dialog in der Fachgruppe auszubauen sowie das Image und Anwendungsspektrum von Werkstoffen aus Polymerschäumen, insbesondere Styropor, positiv weiter zu entwickeln.

 

Er übernimmt das Amt von Dr. Georg Greiß, Geschäftsführer der Zerzog GmbH & Co. KG, der den Vorsitz über 20 Jahre inne hatte. Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Wirtschaftswissenschaften in Karlsruhe und Augsburg übernahm Erdle im Jahr 1981 gemeinsam mit seiner Ehefrau Andrea Ruch-Erdle die Führung des Familienunternehmens Ruch Novaplast. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der Holdinggesellschaft der RUCH Unternehmensgruppe, Ruch Invest GmbH + Co. KG. Dazu gehören neben der Ruch Novaplast in Oberkich, Baden, die Polypro s.a.r.l. in Frankreich und die Moraplast s.r.o. in Tschechien.

 

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11.10.2012

Interpack 2014: Anmeldung ab sofort möglich

 

Ab sofort können sich Unternehmen zur interpack 2014 anmelden. Die internationale Fachmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie findet vom 08. bis 14. Mai 2014 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

 

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen der Verpackungs- und Prozesstechnik aus den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, Süß- und Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food Konsumgüter sowie Industriegüter oder branchennahe Services. Die interpack bildet mit ihrem Angebot ganze Wertschöpfungsketten ab. Dazu gehören Prozesse und Maschinen für das Verpacken und die Verarbeitung von Packgütern, Packstoffe, Packmittel und die Packmittelherstellung sowie Dienstleistungen für die verpackende Wirtschaft.

 

Die letzte interpack zog mehr als 165.000 Fachleute an, wovon 84 Prozent angaben, in Entscheidungsprozesse in ihrem Unternehmen eingebunden zu sein. Die Anmeldung zur interpack 2014 erfolgt online unter www.interpack.com. Unternehmen, die bereits an der interpack 2011 teilgenommen haben, können auf die vorhandenen Daten zurückgreifen. Der offizielle Anmeldeschluss zur interpack 2014 ist der 28. Februar 2013.

 

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09.10.2012

Schreiner Group: Auszeichnung für gesellschaftliche Verantwortung

Die Schreiner Group wurde am 5. Oktober 2012 in Berlin mit dem Gütesiegel „Ethics in Business“ prämiert. Die Wirtschaftsinitiative „Ethics in Business“ (EIB) schließt mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, die fair, verantwortungsvoll und nachhaltig handeln und damit die Wirtschaftswelt aktiv prägen und umgestalten.

 

Grundlage für die Aufnahme in die EIB-Gilde bildet ein Unternehmensvergleich des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen.Die Untersuchung der Universität St. Gallen ergab, dass sich mittelständische Unternehmen mit eigenen Wertekatalogen und Führungsgrundsätzen überdurchschnittlich stark in der Gesellschaft engagieren. Auch die Schreiner Group analysierten die Experten im Rahmen dieser Studie. Dabei standen die Unternehmenswerte und die Führung, die werteorientierte Personalwirtschaft, das Engagement im gesellschaftlichen Umfeld und der Umweltschutz ebenso im Fokus wie die Verantwortung in der Lieferkette, die Produktverantwortung und der Verbraucherschutz. Das Ergebnis: Die Schreiner Group agiert innerhalb des Unternehmens und auch im gesellschaftlichen Umfeld verantwortungsvoll und gehört damit zu den Wegbereitern ethischen Handelns.

 

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09.10.2012

IK: Rohstoffpreise trotz sinkender Nachfrage gestiegen

 

Die Konjunkturtrend-Umfrage der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK), in der vierteljährlich die Mitglieder des Verbandes zu wirtschaftlichen Themen befragt werden, prognostiziert für das 4. Quartal 2012 einen weiteren konjunkturellen Rückgang. Die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage für Deutschland erreicht den tiefsten Stand seit dem 4. Quartal 2010.

 

Trotz dieses wirtschaftlichen Abschwungs sahen sich die Hersteller von Kunststoffverpackungen in den letzten Monaten mit stark steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Auch Versorgungsengpässe waren an der Tagesordnung, teilweise mit der Folge kurzfristiger Lieferstornierungen. Im Wesentlichen wurde diese Situation nach Angaben der IK durch eine Angebotsverknappung seitens der Rohstoffhersteller verursacht. Aber auch Force-Majeure-Meldungen hätten hierzu beigetragen.

 

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08.12.2012

Gerresheimer: 9 Prozent Umsatzsteigerung

 

Gerresheimer hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012 (01. Dezember 2011 bis 30. November 2012) ein deutliches Umsatzplus erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um 9,2 Prozent auf 311,4 Mill. €. Zu dem Wachstum haben alle Geschäftsbereiche beigetragen.

 

„Pharmazeutische Kunststoffverpackungen haben sich insbesondere in Südamerika gut verkauft. Auch mit unseren Fläschchen, Flakons und Tiegeln für die Pharma- und Kosmetikindustrie haben wir ein gutes Umsatzplus erzielt. Und die Nachfrage nach unseren Produkten zur Selbstmedikation und Diagnose wie Asthma-Inhalatoren, Insulin-Pens und Diabetiker-Stechhilfen ist ebenfalls sehr hoch“, erläuterte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

 

Gerresheimer erwirtschaftete im dritten Quartal ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) von 60,8 Mill. €, einem Plus von 3,7 Mill. € oder 6,5 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) betrug im dritten Quartal 19,5 Prozent (Vorjahr 20,0 Prozent). Das Konzernergebnis lag mit 14,4 Mill. € aufgrund von Einmaleffekten um 4,8 Mill. € unter dem Wert des Vorjahresquartals.

 

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04.10.2012

Huber Packaging Group: neue Aufbauorganisation

 

Thomas H. Hagen, seit dem 1. Juni 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung, stellt die Huber Packaging Group neu auf. An die Stelle der bisherigen, aufwendigen Geschäftsbereichsorganisation tritt ab dem 1. Dezember 2012 eine funktionale Organisation. Der Vorteil: Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen werden jetzt stärker als bisher zusammengeführt.

 

„Wir versprechen uns von der neuen Aufbauorganisation eine höhere Schlagkraft, eine deutliche Beschleunigung der Prozesse und größere Transparenz über die Leistungsfähigkeit der Bereiche“, so Hagen. Das Unternehmen reagiert mit der leistungsstärkeren neuen Organisation auf schrumpfende Kernmärkte, zunehmende Überkapazitäten und einen immer heftiger geführten Preiskampf im Verpackungsmarkt. Hagen übernimmt als Vorsitzender der Geschäftsführung die Verantwortung für die Bereiche Produktion, Vertrieb und Druck und treibt darüber hinaus alle Innovationsprojekte. Geschäftsführer Andreas Meister trägt die Verantwortung für die Bereiche Produktmanagement, Produktentwicklung und Marketing. Frank Schulten ist als Geschäftsführer zuständig für Finanzen, Controlling, Personal, IT und Einkauf. 

 

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04.10.2012

Glasindustrie: Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2012

 

Die Glasindustrie hat im ersten Halbjahr 2012 einen deutlichen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Laut Bundesverband Glasindustrie e. V. (BV Glas) sank der Gesamtumsatz um 7,5 Prozent. Die Ursachen liegen vor allem in der schwächeren Weltkonjunktur und in der Krise der deutschen Photovoltaikindustrie.

 

BV Glas-Hauptgeschäftsführer Dr. Johann Overath zeigt sich dennoch leicht optimistisch: „Insgesamt ist zu berücksichtigen, dass sich die Umsätze im Jahr 2011 auf einem sehr hohen Niveau befanden. Das Jahr 2012 wird aller Voraussicht nach ein durchschnittlich erfolgreiches Jahr werden.“

 

Der Umsatzrückgang ist in erster Linie auf die nachlassende Inlandsnachfrage in den Bereichen Flachglas, Glasfasern sowie Gebrauchs- und Spezialglas zurückzuführen. Der Bereich Flachglas verzeichnete ein Minus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, im Segment Gebrauchs- und Spezialglas sank der Umsatz um 6,9 Prozent. Die Flachglasbranche litt vor allem unter dem Einbruch des inländischen Solarmarktes sowie steigenden Importen, die zu Überkapazitäten und einem extremen Preisverfall führten. So sanken die Preise im Bereich Floatglas im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent. Nahezu konstant zeigt sich dagegen der Umsatz im konsumnahen Segment Behälterglas mit einem leichten Rückgang von 1,1 Prozent.

 

Nachdem im ersten Quartal 2012 die Auslandsnachfrage noch um 8,2 Prozent angestiegen war, hat sie im weiteren Verlauf des Jahres stark nachgelassen und liegt nunmehr bei minus 8,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ausnahme ist auch hier der Bereich Behälterglas: Während alle anderen Branchen rückläufig sind, verzeichnet die Behälterglasindustrie ein Umsatzplus von 12 Prozent außerhalb der Eurozone.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

02.10.2012

GIKO: Klimaneutrale Verpackungen vorgestellt

 

Der österreichische Verpackungshersteller GIKO produziert ab sofort klimaneutral. Bei der wichtigsten europäischen Verpackungsmesse, der FachPack in Nürnberg (25. - 27. September 2012), stellte GIKO das neue Angebot vor. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach solchen Produkten.

 

Die Grundlage für die klimaneutralen Verpackungen liefert die lückenlose Berechnung des CO2-Fußabdrucks. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der internationalen Klimaschutzagentur ClimatePartner. „Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt: Dazu zählen die Herstellung, der Transport und sämtliche Verarbeitungsprozesse der jeweiligen Folie. Die anfallenden CO2-Emissionen, die wir weder vermeiden noch reduzieren können, kompensieren wir durch den Ankauf von Emissions-Zertifikaten. Mit diesem Ausgleich unterstützen wir weltweit Projekte, die nachweislich zum Klimaschutz beitragen.

 

Der gesamte Berechnungs- und Kompensationsprozess erfolgt unter strengen Auflagen, um so für die notwendige Transparenz zu sorgen“, informiert Harald Dür, Leiter Vertrieb und Einkauf bei GIKO. Das Unternehmen überlässt es den Kunden, ob sie dieses Angebot nützen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.10.2012

FachPack 2012: Schon mal Zufriedenheit verpackt?


Abschlussmeldung zur FachPack 2012

 

Rund 37.000 zufriedene Fachbesucher (2010: 35.360*) zählte die Nürnberger FachPack an drei kompakten Messetagen vom 25. bis 27. September. Damit wurde es zuweilen ziemlich kuschelig in den erstmals elf Messehallen. Hier präsentierten 1.466* Unternehmen (2010: 1.350*) ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Mehr Besucher bei mehr Austellern – was will die Veranstaltungsleiterin mehr? Heike Slotta: „Natürlich freuen wir uns über den Zuwachs! Aber worum es eigentlich geht: Die FachPack hat ihre Stärke – die beliebte Mischung aus Kompetenz, Praxisnähe und konstruktiver Arbeitsatmosphäre – weiter ausgebaut. Unsere Fachbesucher schätzen es sehr, wenn sich Aussteller Zeit nehmen, um direkt auf der Messe ein Problem zu diskutieren oder gar erste Lösungsansätze zu erarbeiten.“

 

Und das mögen offensichtlich nicht nur deutsche Verpackungsspezialisten. Jeder fünfte Messegast (2010: 19 %) reiste aus dem Ausland an, vorwiegend aus den Nachbarländern Österreich, Tschechische Republik, Schweiz, Niederlande, Italien, Polen und Frankreich. Der typische FachPack-Besucher arbeitet in den Branchen Druck/Papier/Pappe, Nahrung/Genuss, Metallverarbeitung, Kunststoff, Pharma/Kosmetik, verpackungs- bzw. logistiknahe Dienstleistungen, Automobilbau und-zulieferung, Elektrogeräte/Komponenten sowie Chemie. Rund 95 % der Besucher sind mit dem Angebot zufrieden, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts.

 

Schon mal Wachstum verpackt?

 

Hervorragend angenommen wurde das Forum PackBox. Im stylishen Ambiente informierten sich gut 2.000 interessierte Zuhörer bei einer Tasse Kaffee zu den unterschiedlichsten Themen aus dem gesamten Angebotsspektrum der FachPack.

Dank guter Binnenkonjunktur und wachsendem Bedarf an innovativen Verpackungslösungen produzierten deutsche Hersteller 2011 fast 20 Mio. t Packmittel (+4 %) im Wert von über 32 Mio. Euro (+8 %). Für das Jahr 2012 ist der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) verhalten optimistisch. Sorgen bereiten die Rohstoffpreise und die mit der Energiewende einhergehenden Kostensteigerungen.

 

Der deutsche Verpackungsmaschinenbau ist weniger von Konjunkturzyklen belastet als der Maschinenbau insgesamt. Beim Auftragseingang verzeichneten die Verpackungsmaschinen im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum ein reales Plus von fast 8 %, während der Maschinenbau insgesamt 7 % Minus auswies. Der Zuwachs bei Verpackungsmaschinen addiert sich aus 6 % Auftragsplus aus dem Inland plus 9 % aus dem Ausland. Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen (VDMA) rechnet 2012 für den Bereich Verpackungsmaschinenbau mit 14 % Umsatzwachstum.

 

Quelle: http://www.packreport.de



Packaging News - November 2012

30.11.2012

Edelmann: Markenoutfit für Tom Tailor umgesetzt

 

Der Hersteller von hochveredelten Kartonverpackungen Carl Edelmann GmbH hat die Verpackung für den aktuellen Duft von Tom Tailor realisiert. Dabei kamen alle Verpackungsbestandteile aus einer Hand.

 

Feine Linien, ein edles Metalletikett und ein jeweils klares, sanftes Rot beziehungsweise Blau prägen das Design der Flakons von Tom Tailor. Die Faltschachteln von Edelmann komplettieren den Auftritt. Sie nehmen die optischen und haptischen Effekte auf. Eine PET-Silberfolienkaschierung sorgt für die metallisch-kühle Farbe der Parfüms, Struktur- und Reliefprägungen verleihen dem Karton die Linienstruktur der Flakons.

 

Für die Promotionpackungen und die Geschenksets entwickelte das Unternehmen als Systemlieferant über seine Kooperationspartner Liner aus feiner Wellpappe sowie Tiefziehteile im stimmigen, metallischen Silber.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.11.2012

Pharmapack Europe 2013 in Paris: Patienten im Fokus

 

Am 13. und 14. Februar 2013 findet zum zwölften Mal die Pharmapack Europe in Paris statt. Die Fachmesse für Verpackungen und Arzneimittelausgabesysteme der Pharmabranche erwartet 280 Aussteller und mehr als 3000 internationale Besucher.

 

Den Fachbesucher der Pharmapack Europe erwarten zahlreiche Neuheiten, Konferenzthemen und Messe-Events. Dabei steht erstmals der Patient im Mittelpunkt der Aktionen und Innovationsprozesse. Dieses Thema zieht sich als roter Faden durch alle Veranstaltungen und soll den Teilnehmern die substanzielle Bedeutung des Patienten bei der Entwicklung neuer Medikamentenausgabesysteme und Pharmaverpackungen ins Bewusstsein rufen.

 

Konkret soll dieser Ansatz neue Wege aufzeigen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Industrien der Gesundheitsbranche fördern, damit neue Lösungen entwickelt werden, welche die Nachverfolgung der Behandlung sowie die Sicherheit von Patient und Pflegepersonal verbessern. In diesem Zusammenhang wird zudem auf Veränderungen der Gesetze und Verordnungen eingegangen sowie die Optimierung der Fertigungsprozesse, Kosteneinsparungen und eine nachhaltige Entwicklung betrachtet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.11.2012

Yaskawa: Erwirbt Mehrheitsanteile an Vipa

 

Die Yaskawa Europe GmbH übernimmt eine Mehrheit der Anteile an der Vipa Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbH. Der Vollzug der Transaktion unterliegt der üblichen Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Yaskawa produziert Servoantriebe (Sigma -5), Frequenzumrichtern (A 1000) und Motoman Industrieroboter. Die Vipa GmbH ist ein Systemhaus für Automatisierungstechnik.

 

Die Kombination des Produktportfolios von Vipas SPS-Systemen, I/O Modulen und den HMI-Touchpanels, sowie Yaskawas Frequenzumrichtern, Servoantrieben und den Roboter-Produktlinien, integriert in die neue Konfigurations- und Programmieroberfläche von Vipa, ermöglichen Yaskawa ein Angebot von umfassenden Automatisierungslösungen für eine vielfältige Reihe von Märkten.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.11.2012

Ishida: Niederlassung in Moskau eröffnet

 

Das auf Wiege- und Verpackungstechnik für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich spezialisierte Unternehmen Ishida Europe hat eine Niederlassung in der russischen Hauptstadt Moskau eröffnet. Der neue Standort ist zuständig für die Kunden aus der Lebensmittelindustrie in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

 

Von Moskau aus werden neben dem russischen auch die Märkte in Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland betreut. Erst kürzlich hatte Ishida eine neue Produktionsstätte des größten russischen Geflügelerzeugers ZAO Prioskolie mit mehreren kompletten Verpackungslinien ausgestattet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

29.11.2012

KHS: Neue Innosept Asbofill ESL füllt Getränke für die Kühlkette

 

Mit der Innosept Asbofill ESL präsentiert KHS eine Linearfüllmaschine, die speziell für die Abfüllung von ESL (Extended Shelf Life)-Getränken für die Kühlkette entwickelt wurde. Damit schließt KHS die bislang noch vorhandene Lücke zwischen klassischer und aseptischer Abfülltechnik. Bei der Entwicklung der neuen Baureihe setzte KHS ganz gezielt auf vorhandenes Know-how in der aseptischen Technologie. So entsprechen zahlreiche Komponenten der Innosept Asbofill ESL denen der bewährten aseptischen Linearfülltechnik Innosept Asbofill ABF.

 

Die Innosept Asbofill ESL ist flexibel einsetzbar. Ob Milch, Milchmix-, Kaffee- oder Jogurtgetränke, ob Fruchtsäfte oder Tees – sämtliche Getränkevarianten, die über die Kühlkette vertrieben werden, lassen sich mit der ESL-Technik abfüllen. Auch pulpehaltige und stückige Produkte sind möglich. Gleiche Flexibilität gilt beim Einsatz unterschiedlicher Kunststoffflaschen: Quadratische, rechteckige oder ovale Flaschen – alle können verarbeitet werden, lediglich der Neckring muss die gleiche Größe haben.

 

Wie bei der aseptischen Lösung sind für den ESL-Bereich zwei Maschinentypen verfügbar. Während die Innosept Asbofill ESL 611 bis zu 12.000 Kunststoff-Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 0,1- bis 0,75-l verarbeitet, ist die Innosept Asbofill ESL 711 bei gleicher Leistung für eine Befüllung von 0,25-l- bis 2-l-Flaschen gerüstet. Verfügbar sind beide ESL-Maschinen auch in der TWIN-Version. Hierbei wird im Vergleich zur Investition in zwei Einzelmaschinen eine Verdoppelung der Leistung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung erreicht, denn zahlreiche zentrale Komponenten sind in der TWIN-Lösung nur einmal eingesetzt.

 

Ein großer Vorteil der Innosept Asbofill ESL ist das besonders geringe Hygieneraumvolumen, das bei der Baureihe ESL 611 nur 0,7 m³ und bei ESL 711 lediglich 1,2 m³ beträgt. Vorteile betreffen hier unter anderem die günstige Instandhaltung sowie die zügige Reinigung. Sterilisations-, Füll- und Verschließprozess finden in unterschiedlichen Gehäusen statt. Eine Zwischenwand trennt die Bereiche jeweils voneinander. Der Sterilisationsprozess für Flaschen und Verschlüsse geschieht gemäß dem Verfahren der trockenen Sterilisation.

 

Die Befüllung von Kunststoff-Flaschen erfolgt auf klassischem Weg über zweistufig arbeitende Freistrahl-Füllventile, in die optional eine Integration von Pulpedüsen möglich ist. Beste hygienische Voraussetzungen sind gegeben, da während des Füllprozesses keine Abdichtung und Anpressung der Flaschenmündung an das Füllorgan stattfindet. Für präzise Füllmengen sorgt das Prinzip der Volumenfüllung mittels magnetisch induktiver Durchflussmessung. Sollen stückige Produkte verarbeitet werden, besteht die Option, einen separaten Doseur zu integrieren, der vor dem Freistrahl-Füller positioniert wird. Als Verschluss-Systeme sind sowohl Siegel- als auch Schraubverschließer möglich. Auch wenn üblicherweise die Entscheidung für eine der genannten Möglichkeiten fällt, lassen sich optional beide Verschließer-Typen in eine Maschine integrieren.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

28.11.2012

Opensafety jetzt auch für EtherCAT

 

Erstmals wird auf der SPS IPC Drives (27. – 29. November 2012) ein Mitglied der Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) eine Sicherheitssteuerung vorstellen, die Ópensafety für EtherCAT ermöglicht. Damit steht die Opensafety-Technologie – neben Profinet, Sercos III, EtherNet/IP, Modbus-TCP und Powerlink – einem weiteren Feldbus zur Verfügung.

 

Die openSAFETY-Sicherheitssteuerung für EtherCAT wird ergänzt durch ein breites Spektrum an sicheren Ein- und Ausgangsmodulen mit openSAFETY und EtherCAT. Die neuen sicheren Komponenten werden auf den EPSG-Ständen 114 und 117 in Halle 6 erstmals vorgestellt.

 

Die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) wurde 2003 als unabhängige Organisation von Unternehmen der Antriebs- und Automatisierungstechnik gegründet. Ziel der Arbeit ist die Standardisierung und Weiterentwicklung des von B&R im Jahr 2001 eingeführten Powerlink. Das leistungsstarke Echtzeit-Kommunikationssystem ist eine Lösung auf Basis des Ethernet-Standards nach IEEE 802.3, um Echtzeitdaten im Mikrosekundenbereich zu übertragen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.11.2012

AR Packaging/TCPL Packaging: Partnerschaft vereinbart

 

Die AR Packaging Group AB, Lund Schweden und TCPL Packaging Limited, Mumbai Indien haben eine strategische Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel der beiden Verpackungshersteller ist eine Zusammenarbeit in den Bereichen der Fertigung, Beschaffung und Vertrieb für den Faltschachtelmarkt in Indien zu schaffen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

27.11.2012

Emballage 2012: Alternative Verpackungen ausgezeichnet

 

Auf der Emballage 2012 gab es zur 40. Auflage einen Wettbewerb mehrerer Designhochschulen, die alternative Verpackungen vorgestellt haben. Diese Verpackungsalternativen wurden von einer Jury bewertet und auf der Messe wurden die Gewinner bekanntgegeben. Die internationale Verpackungsmesse Emballage fand vom 19. - 22. November 2012 in Paris statt. Zeitgleich fand am selben Standort die Fachmesse für Materialfluss- und Logistikanlagen und Systeme Manutention statt.

 

Die internationale Expertenjury mit Fachleuten aus Verpackungsindustrie und -design hat Nachwuchstalente aus insgesamt 6 internationalen Design-Hochschulen ausgezeichnet. Für die Projektkoordination war die französische Design-Hochschule Strate Collège zuständig. Die Produkte wurden mit Bezug auf vier wesentliche Kriterien ausgezeichnet: nachhaltige Entwicklung, Anwendung, Attraktivität und Kommunikation.

 

Der 1. Preis ging an ein Team der FH Hannover (Fachbereich Product Design) für ihr Projekt „Teebeutel-Revolution“. Diese Alternative zum klassischen Teebeutel ist als beste unter Berücksichtigung der im Wettbewerb geforderten Kriterien ausgewählt worden. Dazu zählen reduziertes Material mit integrierter Öse für einen Teelöffel als Ersatz für das Band zum Ziehenlassen des Tees, die Verwendung von 100% recycelten Materialien, die praktische Anwendung sowie die klare und einfache grafische Darstellung von Bild und Text mit pflanzlicher Tinte auf allen Seiten der Verpackung.

 

Die Projektarbeiten waren auf dem Stand «Außergewöhnliche Verpackungen & Alternativen» in Halle 6, Stand N 120, zu sehen.

 

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26.11.2012

Optipack: Osteropäischer Markt im Fokus

 

46 Vertreter der russischen Molkereibranche besuchten Ende Oktober 2012 das Werk des Becherherstellers Optipack in Leppersdorf und wurden durch die Produktion von Optipack wie auch von Sachsenmilch geführt. Der Besuch kam durch die Vermittlung von Liton, dem russischen Vertriebspartner von Optipack, zustande.

 

Schon Anfang des Jahres hatte das Unternehmen die Weichen für eine Erschließung des osteuropäischen Marktes gestellt. „Nach einem Treffen in Düsseldorf anlässlich der Anuga FoodTec haben wir die Zusammenarbeit mit Liton intensiviert“, so Optipack-Geschäftsführer Günther Pahlitzsch. In der Folge konnte im September 2012 der erste Auftrag realisiert werden.

 

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26.11.2012

Multivac: DeviceMed-Award für neues Maschinenkonzept

 

Der Verpackungshersteller Multivac wurde auf der internationalen Fachmesse für Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische Fertigung Compamed in Düsseldorf mit dem „DeviceMed-Award zur Compamed“ ausgezeichnet. In der Kategorie Ausrüster setzte sich das Unternehmen mit seinem Maschinenkonzept für eine Tiefziehverpackungsmaschine im Multivac Clean Design durch. Kriterien die Auszeichnung waren der technologische Innovationsgrad der Lösung, ihre Wirtschaftlichkeit, ihr Design und die Usability.

 

Das neue Maschinenmodell wurde eigens für die Anforderungen der Pharma- und Biotech-Branche entwickelt. Deren Hersteller und Verpacker stehen heute vor der Herausforderung, die zunehmende Produktvielfalt bei sinkender Chargengröße in den Griff bekommen. Hier sind Flexibilität, Genauigkeit und Reproduzierbarkeit gefragt.

 

Multivac hat die Konstruktion seiner Maschinen im Sinne einer sicheren Line Clearance optimiert. Prozess- und Technikräume wurden weitgehend voneinander getrennt. Gleichzeitig wurden sämtliche Installationseinheiten, darunter Schläuche, Kabel und Ventile, aus dem Maschineninneren auf die Rückseite der Maschine verlegt. Damit verringert sich das Risiko, dass Produkte während des Verpackungsprozesses im Maschineninnenraum hängen bleiben und die Maschine angehalten werden muss.

 

Darüber hinaus ist die neue Maschine für häufige Formatwechsel ausgelegt. Alle Formatteile, die sich auch durch ein geringes Gewicht auszeichnen, können ohne den Einsatz von Werkzeugen von der Bedienerseite aus ausgetauscht werden. Das neue Maschinenkonzept ist auch für die Herstellung von Verpackungen mit modifizierter Atmosphäre ausgelegt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.11.2012

Combibloc EcoPlus: jetzt auch mit Drehverschluss

 

Combibloc EcoPlus, die CO2-reduzierte Kartonpackung von SIG Combibloc, ist jetzt mit dem besonders leichten und ressourcenschonenden Drehverschluss CombiCap zu haben. Mit Combibloc EcoPlus werden nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zu einer formatgleichen 1-Liter-Kartonpackung 28 Prozent CO2 eingespart.

 

Ausschlaggebend für die Einsparung von CO2 im Packungsmaterial von Combibloc EcoPlus ist die spezielle Materialzusammensetzung, die sich von anderen Getränkekartons unterscheidet: Hauptbestandteil der Verbundstruktur ist mit über 80 Prozent ein besonderer Rohkarton auf Basis des nachwachsenden, erneuerbaren und gänzlich biobasierten Rohstoffes Holz, der der Packung Stabilität gibt. Durch seine Beschaffenheit gewährleistet der Karton, dass die später in die Kartonpackung gefüllten Lebensmittel vor Licht geschützt sind. Das FSC-Zeichen auf allen Combibloc EcoPlus-Packungen garantiert, dass die verarbeiteten Holzfasern aus FSC-zertifizierten Wäldern oder anderen kontrollierten Quellen stammen.

 

Eine neuartige, hauchdünne Polyamidschicht dient bei Combibloc EcoPlus zudem als Barriere zum Schutz vor Aromaverlust und Fremdaromen. Hinzu kommen außen und innen feine Polyethylenschichten. Die innere Polyethylenschicht bildet eine Flüssigkeitsbarriere für das Produkt, die äußere hält Feuchtigkeit von außen ab.

 

Der Drehverschluss CombiCap wiegt lediglich 1,9 Gramm –rund 60 Prozent weniger als der erste Drehverschluss, den SIG Combibloc auf den Markt gebracht hat. Durch das geringe Gewicht werden fossile Ressourcen eingespart. CombiCap basiert auf einem von SIG Combibloc entwickelten Verfahren. Der Schraubverschluss wird nach der Abfüllung des Produktes auf ein überbeschichtetes Loch appliziert. Der Verschluss lässt sich später vom Verbraucher mit einer einzigen Drehbewegung komfortabel aufdrehen, da die Kartonschicht bereits ausgespart ist und lediglich die dünnen Polymer-Schichten geöffnet werden müssen.

 

SIG Combibloc ist einer der weltweit führenden Systemhersteller von Kartonpackungen und Füllmaschinen für Getränke und Lebensmittel.

 

www.sig.biz

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

23.11.2012

B&R: Neue Tochtergesellschaft in der Türkei gegründet

 

B&R hat im Oktober 2012 eine erste Niederlassung in Istanbul eröffnet. Das Unternehmen für Industrieautomatisierung baut damit seine weltweite Präsenz weiter aus. Geschäftsführer der Tochtergesellschaft in der Türkei ist Adnan Gülaç, der über 15 Jahre Erfahrung in der Automatisierungsbranche mitbringt und seit mehreren Jahren für B&R tätig ist. Das Team soll in der Logistik, im Vertrieb und in der Applikation sukzessive ausgebaut werden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.11.2012

Smurfit Kappa: Bedruckte Zwischenlagen aus Wellpappe

 

Smurfit Kappa verfügt am Standort in Feucht über Produktionsmöglichkeiten für bedruckte Zwischenlagen aus Wellpappe: Im Gegensatz zu sonst üblichen Verfahren, ist kein zweiter Arbeitsschritt mehr nötig. Auf Wunsch können gleichzeitig noch die Ecken des Bogens abgerundet werden. Das schont die Stretchfolie, die die Palettenware häufig umgibt, und verhindert so, dass durch das Durchstoßen der Folie Löcher entstehen. Schmutz und Feuchtigkeit werden zuverlässig abgehalten.

 

Für Regalware wird schon seit langem an der Unterstützung der Markenbotschaft durch die richtige Verpackung gefeilt. Es werden umfangreiche Analysen zur „Findability“ durchgeführt, um sie durch noch bessere Verpackungskonzepte zu erhöhen. Waren, die direkt von der Palette verkauft werden, müssen dagegen meist noch auf neutralen Zwischenlagen auf Ihre Käufer warten.

 

Sind die ersten Produkte von der Palette verkauft, wird die Sicht frei auf grau-braune Papier- oder Papptrennlagen. Dabei bieten diese eine erstklassige Möglichkeit, eine Werbebotschaft zu platzieren oder einfach nur durch Farben und Logos die Marke noch eindringlicher zu kommunizieren.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

22.11.2012

SSI Schäfer: 75 jähriges Jubiläum

 

SSI Schäfer begeht sein 75 jähriges Firmenjubiläum. 1937 gründete Fritz Schäfer, gelernter Klempner und Schweißer, sein Unternehmen zur „fabrikmäßigen Herstellung von Blechwaren“. Zunächst begann er mit der Produktion von Transportkästen und sonstigen Blechartikeln. 1953 führte das Familienunternehmen die Entwicklung des Lager-Fix-Kastens in den Markt ein. Seitdem vergrößerte sich das Kästen- und Behälterprogramm im Hause Schäfer kontinuierlich. Die passenden Regale für die Kästen ergänzten bald das Produktprogramm.

 

In den 1970er Jahren wurden weitere Regalsysteme entwickelt, wie zum Beispiel Hochregallager. Im selben Jahrzehnt folgte die Gründung der Abfalltechniksparte, in den 1980er Jahren kam die Büromöbelsparte hinzu. Die Internationalisierung schritt voran und es wurden nach und nach weitere Auslandsgesellschaften gegründet. Mit der Jahrtausendwende hat sich die SSI Schäfer-Gruppe gebildet, die mit den verschiedenen Verbundgesellschaften die gesamte Produktpalette der innerbetrieblichen Logistik abdeckt.

 

Der Grundstein für die Gruppe wurde durch die Integration der SSI Schäfer Noell GmbH, ehemals zugehörig zur Preussag-Noell-Gruppe, im Jahr 2000 gelegt. Als Generalunternehmer für komplexe Logistiksysteme ergänzt SSI Schäfer Noell, Giebelstadt, seitdem mit hochinnovativen, automatisierten Logistiklösungen die statischen Lagereinrichtungen von der Fritz Schäfer GmbH. Ein Jahr später kam die SSI Schäfer Peem GmbH, Graz, hinzu. Mit modularer Kommissionier- und Fördertechnik komplettiert SSI Schäfer Peem das Produktspektrum der Gruppe. 2008 erhielt die SSI Schäfer-Gruppe Verstärkung durch die Salomon Automation GmbH in Friesach bei Graz, die über hervorragende Software- und Logistikkompetenz verfügt. Die Lagerverwaltungssoftware WAMAS bietet breite Anwendungsmöglichkeiten für individuelle Kundenlösungen.

 

Heute ist SSI Schäfer einer der weltweit führenden Anbieter von Lager- und Logistiksystemen mit ca. 8.500 Mitarbeitern/-innen und vielen internationalen Niederlassungen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.11.2012

VDMA: Fachverbandsschrift neu aufgelegt

 

Der VDMA-Arbeitskreis "Schnittstellenproblematik bei Aseptikanlagen" hat seine Zusammenstellung von Risikofaktoren bei Produkt- und Versorgungsleitungen neu aufgelegt. Die Zusammenstellung basiert auf den Erfahrungen der Mitarbeiter des Arbeitskreises. Sie ist gedacht als Hilfestellung für Betriebsingenieure in Abfüllbetrieben bei deren Aufgabe, Unsterilitätsrisiken in “gewachsenen” Anlagen vorzu¬beugen. Dazu enthält die Fachverbandsschrift neben Ausführungsleitlinien 15 Fallbeispiele mit jeweils einer Erläuterung der Problemstellung und Hinweisen auf vorbeugende Maßnahmen.

 

Die Fachverbandsschrift mit dem Titel "Unsterilitätsrisiken bei Produkt- und Versorgungsleitungen – Planungs- und Installationsfehler" wird kostenlos zum Download angeboten unter www.vdma.org/nuv , Rubrik Technik - Aseptik. An gleicher Stelle finden Interessenten auch eine Übersicht weiterer Veröffentlichungen des Arbeitskreises zum Thema 'hygienische und aseptische Abfüllung von Nahrungsmitteln".

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

21.11.2012

Verpackungs-Termine 2013

 

"Heute schon an morgen denken" heißt das Motto! Und deshalb möchten wir hier schon einmal auf wichtige Termine für das kommende Jahr 2013 hinweisen.

 

Mit folgendem Link gelangen Sie zu einer aktuellen Übersicht:

 

http://www.packaging-business-club.de/news/termine

 

Alle Gruppenmitglieder sind herzlich eingeladen, weitere wichtige Termine für das Jahr 2013 zu benennen. Dies kann entweder als Beitrag zu diesem Foreneintrag oder per E-Mail an info@packaging-business-club.de geschehen.

 

Vielen Dank vorab und beste Grüße vom Packaging Business Club

 

Daniel Bonnal

 

20.11.2012

Maag: 30 jähriges Firmenjubiläum

 

Der Spezialist für die Veredelung von Kunststofffolien Maag GmbH aus Iserlohn feiert 2012 sein 30 jähriges Jubiläum. Neben dem Flexodruck bietet das Unternehmen Kaschierung und Perforation durch Heißnadelung, Stanzung, Flamm- oder Micro-Perforation mittels CO2-Laser.

 

Zum Einsatz kommen die Folien von Maag nicht nur in der Verpackung in der Lebensmittelindustrie, sondern auch bei technischen Anwendungen wie z.B. der Produktion von Dachbahnen oder bei Hygieneartikeln.

 

Am Standort Iserlohn arbeiten derzeit rund 100 Mitarbeiter für das von Firmengründer Jürgen Maag geleitete Unternehmen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

20.11.2012

Rlc: Produktionskapazitäten am Standort Rüdersdorf verdoppelt

 

Die Rlc Packaging Group hat den Ausbau ihres Pharmacenters in Rüdersdorf nahe Berlin abgeschlossen. Der Verpackungshersteller hat in eine neue Produktionshalle investiert und die Maschinenkapazität verdoppelt. Bereits seit Juli 2012 läuft im neuen Gebäude die Produktion von Faltschachteln. Anfang November hat Rlc dort mit der Herstellung von Packungsbeilagen begonnen.

 

Als Systemanbieter erbringt das Unternehmen im Pharmacenter außerdem besondere Dienstleistungen, etwa die Konfektionierung von Faltschachteln, Packungsbeilagen und primärverpackten Medikamenten inklusive Just-in-time-Distribution. Mit der Erweiterung wurden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Neben der Erweiterung in Rüdersdorf hat das Untenehmen auch bei der polnischen Tochtergesellschaft BSC in einen großen Neubau investiert. Hier stehen weitere 2.500 Quadratmeter Produktionsfläche für die Herstellung von Pharmaverpackungen zur Verfügung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.11.2012

Drink technology India/International PackTech India: Mehr Aussteller und Besucher

 

Das Messeduo aus Drink technology India und International PackTech India hat bei seinem zweiten gemeinsamen Auftritt im indischen Mumbai noch einmal kräftig zugelegt. Vom 6. bis 8. November 2012 informierten sich rund 7.500 Fachbesucher, 25% mehr als vor zwei Jahren, über das gesamte Angebot der Verpackungs-, Verpackungsdruck-, Processing-, Getränke-, Nahrungsmittel- und Liquid-Food-Industrie.

 

Auf der Ausstellerseite waren 30% Flächenzuwachs zu verbuchen, davon plus 40% bei der Drink technology India und plus 20% bei der International PackTech India. Insgesamt 220 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten sich den Fachbesuchern. Neben der Präsentation der Aussteller gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, u. a. ein Messe-Forum mit Vorträgen der ausstellenden Unternehmen sowie eine Konferenz zu aktuellen Branchenthemen. Im Mittelpunkt der International PackTech 2012 Conference standen innovative Verpackungstechnologien und -lösungen, Etikettierung, Codierung, Handling und Lagerung. Dabei wurden auch Umweltaspekte thematisiert wie z.B. Abfallwirtschaft und Recyclingtechnologien.

 

Das praxisnahe Programm wurde organisiert vom IPMMI - Institute of Packaging Machinery Manufactuers of India und der IFCA - Indian Flexible Packaging & Folding Carton Manufacturers Association mit Unterstützung der Messe Düsseldorf und Messe Düsseldorf India Pvt Ltd. Vom 25. bis 27. September 2014 finden International PackTech India und Drink technology India erneut gemeinsam in Mumbai statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

19.11.2012

„Change pro CSR“: CDU-MdB Fritz zu Besuch bei RoTeg

 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erich G. Fritz informierte sich bei dem Palettiertechnik-Hersteller RoTeg in Dortmund über den Stand des Corporate Social Responsibility - Projekts „Change pro CSR“, welches vom Land NRW und der EU gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der beteiligten Unternehmen aus Dortmund und dem Kreis Unna.

 

Im neu gebauten Verwaltungs- und Fertigungsgebäude der RoTeg AG trafen Vertreter aus Wirtschaft und Politik zum Informationsaustausch zusammen. Das Unternehmen informierte im Gespräch mit Fritz und weiteren Mitgliedsunternehmen im Unternehmensnetzwerk NIRO über die installierte Gebäudetechnik nach höchsten Umweltmaßstäben.

 

Unterstützt werden die Unternehmen bei ihren Bemühungen vom Netzwerk Industrie RuhrOst, welches mit aktiven Ideengebern und Kommunikatoren für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung auftritt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.11.2012

Cabka/IPS: Palettenhersteller fusionieren

 

Die Cabka GmbH aus Deutschland und die belgische IPS - Innova Packaging Systems NV fusionieren fortan unter dem Dach der neu gegründeten Cabka Group. Bis zur Bekanntgabe einer gemeinsamen Marke bleiben die Cabka- und IPS-Labels erhalten.

 

Die beiden Unternehmen ergänzen sich durch ihre Produktportfolios zu einem breit gefächerten Anbieter von Kunststoffpaletten, Boxen und Palettenboxen. Beide belegen in ihren Marktpositionen Nischen – Cabka mit besonderem Schwerpunkt in preiswerten Einweg-Paletten für den Export, IPS mit höherpreisigen Mehrweg-Paletten. Für den neuen Geschäftsbereich EcoProducts planen die beiden Unternehmen, eine Produktionslinie inklusive Recyclinganlage für Mischkunststoff in der Nähe von Ieper (Belgien) aufzubauen.

 

Insgesamt wird die neue Gruppe rund 390 Mitarbeiter beschäftigen, von denen zwei Drittel von Cabka und ein Drittel von IPS eingebracht werden. Es sind keine Veränderungen in der Belegschaftsgröße geplant.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

16.11.2012

IFFA 2013: Neue Geländestruktur

 

Die Internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft IFFA präsentiert sich vom 4. bis 9. Mai 2013 auf dem Frankfurter Messegelände mit einer neuen Geländekonzeption. Erstmals ist die Halle 11 mit den beiden Hallenebenen 11.0 und 11.1 belegt. Auf beiden Ebenen zeigen Anbieter aus den Bereichen Verpacken, Versorgungseinrichtungen, Mess- und Wägetechnik ihre Innovationen. Zusätzlich werden in der Hallenebene 11.1 Unternehmen aus den Bereichen Verarbeiten und Schneiden vor Ort sein.

 

Die Hersteller aus dem Segment Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten sind nach wie vor in der Halle 9.0 und 9.1 angesiedelt und in der Halle 8.0 ist weiterhin der Angebotsbereich Verarbeiten zu finden. Das Angebot zum Thema „Verkaufen - Alles rund um das Fleischerfachgeschäft“ und die Hersteller von Packmitteln finden sich erstmals in der Hallenebene 4.1. Eine Ebene darunter, in der 4.0, sind die Aussteller rund um das Produktsegment Ingredienzien, Gewürze und Hilfsstoffe vertreten. Die Messehallen sind bereits nahezu ausgebucht. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 950 Ausstellern aus 47 Ländern, die auf einer Fläche von mehr als 100.000 Quadratmetern ihre Neuentwicklungen präsentieren. Es werden etwa 58.000 Besucher erwartet.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.11.2012

Brau Beviale 2012: „Branche strotzt vor Optimismus“

 

Rund 32.000 Fachbesucher (2011: 31.693) waren mit der neuen Messelaufzeit der Brau Beviale – jetzt Dienstag bis Donnerstag – und dem umfassenden Angebot der 1.284 Aussteller (2011: 1.384) offensichtlich sehr zufrieden.

 

Vom 13.-15.November lud die in diesem Jahr international wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft weltbekannte Stammgäste sowie Start-ups ins Messezentrum ein und servierte den beliebten Cocktail aus hochwertigen Getränke-Rohstoffen, innovativen Technologien, effizienter Logistik und spritzigen Marketing-Ideen.

 

„Branche strotzt vor Optimismus – so die Überschrift eines Brau Beviale-Artikels in der Tagespresse. Besser könnte ich mein Messe-Resümee nicht zusammenfassen. Prognosen verheißen eine weltweit steigende Nachfrage; Anlass genug für gute Stimmung in der Getränkewirtschaft – an den Messeständen, beim European MicroBrew Symposium und natürlich zur Nacht der Sieger des European Beer Star Awards“, fasst Rolf Keller, Mitglied der NürnbergMesse-Geschäftsleitung, seine Eindrücke zusammen.

 

38 % der rund 32.000 Fachbesucher (2011: 36 %) reisten aus dem Ausland an, vor allem aus den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, der Tschechischen Republik, Österreich, Frankreich, Russland, Spanien, Großbritannien sowie aus weiteren Ländern Mittelost- und Osteuropas. Auch diesmal waren unglaubliche 97 % der Experten mit dem Messeangebot zufrieden, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Die Anbieter von Getränke-Rohstoffen, Technologien, Marketingprodukten und Logistik, 44 % international, freuten sich über ausgesprochen reges Interesse hochqualifizierter Fachleute, die zu 90 % in die Investitionsentscheidungen ihrer Unternehmen eingebunden sind. Auf Ausstellerseite waren 50 Nationen vertreten, allen voran Firmen aus Deutschland (gut 700), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und Belgien.

 

Nach turnusgemäßer Pause im nächsten Jahr geht die Brau Beviale 2014 vom 11. bis 13. November mit einigen Neuerungen an den Start.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.11.2012

European Bioplastics Konferenz: Biokunststoffe immer bedeutender

 

Auf der 7. European Bioplastics Konferenz am 6. und 7. November 2012 in Berlin stand die Bedeutung von Biokunststoffen, als zentraler Bestandteil der europäischen Bioökonomie-Strategie im Fordergrund. Auf der Veranstaltung der Interessenvertretung der europäischen Biokunststoffindustrie, European Bioplastics, informierten sich mehr als 400 Teilnehmer über die neuesten Entwicklungen und Fortschritte der Branche.

 

Zahlreichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Wachstum des Biokunststoffmarkts ergeben, ausführlich diskutiert, darunter: Wie wirkt sich das steigende Angebot von Biokunststoffen auf die öffentliche Wahrnehmung aus? Welche Teilsektoren werden besonders stark wachsen und welche Effekte wird das nach sich ziehen? Welche potentiellen Auswirkungen hat die Zunahme einzelner Biokunststoffe auf das Recycling? Insbesondere letzteres Thema wurde bei der Konferenz kontrovers diskutiert.

 

Das Thema „Umweltkommunikation für Biokunststoffe“ griff European Bioplastics bereits am Vortag der Konferenz (am 5. November 2012) bei einem halbtägigen Workshop auf. Industrievertreter, Kommunikationsexperten, sowie Umweltinitiativen und staatliche Organisationen diskutierten verschiedene Fälle rund um die Leitfrage „Wo fängt Greenwashing an?“.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.11.2012

Rexam: Neue Aluminiumflasche vorgestellt

 

Der Getränkedosenhersteller Rexam Beverage Can hat im Rahmen der Brau Beviale in Nürnberg (13. – 15. November 2012) den Prototyp der Fusion Contour vorgestellt. Die neue Variante der leichten Aluminiumflasche besitzt die klassische Form einer Konturflasche. Sie vereint alle funktionalen Vorzüge der Standard-Fusion und bietet ebenso vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Die neue Fusion Contour wird wie alle Fusion-Flaschen im Tiefziehverfahren hergestellt. Sie besteht aus Aluminium und ist vollständig sowie unendlich oft recycelbar. Dabei ist sie wiederverschließbar, bruchsicher, federleicht und vermittelt ein angenehmes Kälte- und Frischegefühl. Durch zahlreiche Veredelungsmöglichkeiten und die hochauflösende High Definition Drucktechnologie sind auch in Sachen Design kaum Grenzen gesetzt.

 

Quelle: http//www.packreport.de

 

15.11.2012

DS Smith Packaging: Neue Vertriebsstruktur

 

Der Verpackungshersteller DS Smith Packaging hat sich im deutschsprachigen Raum neu aufgestellt. Deutschland, Österreich und Schweiz bilden nun eine Vertriebsegion D-A-CH.

 

Geleitet wird sie von Carolyn Wagner in der Funktion als Managing Director DS Smith Packaging D-A-CH. Wagner löste damit Richard Oegl ab, der im Mai das Unternehmen verlassen hatte. Seit 2001 ist Carolyn Wagner im Unternehmen, wo sie zunächst bei SCA Packaging Mannheim als Key Account Managerin und Vertriebsleiterin agierte. Zuletzt war sie Sales & Marketing Director Deutschland/Schweiz.

 

Neuer Sales & Marketing Director für die erweiterte Region D-A-CH ist Michael Lamprecht. Er übernimmt damit zudem den Verantwortungsbereich der Design Center. Lamprecht kam 1995 als Verkaufsleiter für das Werk Nördlingen zum Unternehmen. 2009 wurde er Area Sales Manager der Region Südost.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.11.2012

KHS: Innofill Glass ausgezeichnet

 

Anlässlich der Messe Emballage 2012 (19. – 22. November in Paris) wird der Innofill Glass DRS-ZMS der KHS GmbH im Sonderausstellungsbereich „Pack Innovation“ präsentiert. Eine Jury aus Fachjournalisten wählte das Füller-Konzept des Herstellers von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Branche gezielt für die Präsentation in diesem Ausstellungsbereich aus.

 

Das Maschinen-Konzept auf Plattform-Basis ist mit dem rechnergesteuerten Druckfüllsystem DRS-ZMS für die Bier- und Erfrischungsgetränkeabfüllung ausgestattet. Besonderheiten sind unter anderem die Leichtbauweise von Hubzylindertisch und Rohrringkessel, eine vortischlose Gestaltung, Verwendung moderner, verschleißfreier und schmierfreier Komponenten, Realisierung der Medienzuführung über hygienische und höhenverstellbare Scherengelenke, leicht montierbare kompakte Füllventile, den werkzeuglosen und damit verbunden äußerst zügigen Formatteilwechsel, einen Platz sparende Kompaktventilknoten sowie die gezielte Vereinfachung und gleichzeitige Strom- und Wassereinsparung durch das Vakuumpumpen-Modulkonzept.

 

Aufgrund seiner Energieverbrauchswerte erhielt KHS für den Innofill Glass DRS-ZMS von der unabhängigen Zertifizierungsstelle TÜV SÜD das Zertifikat „Energieeffiziente Anlagentechnik“. Mit dem System werden im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen ca. 40 Prozent der elektrischen Antriebsleistung sowie – je nach Betriebspunkt – bis zu 40 Prozent der elektrischen Leistung der Vakuumpumpe eingespart.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

15.11.2012

Bosch Packaging Technology: Führungswechsel bei zwei Produktbereichen

 

Uwe Harbauer (48) übernimmt zum 1. Januar 2013 die Leitung des Produktbereichs Pharma bei Bosch Packaging Technology in Crailsheim. Er folgt auf Wolfgang Szczerba (59), der nach 34 Jahren bei Bosch in den Ruhestand tritt. Walter Häcki (48) folgt Harbauer als Produktbereichsleiter Packaging Services in Beringen (Kanton Schaffhausen, Schweiz) nach. Er hat diese Aufgabe bereits zum 1. November 2012 übernommen.

 

Szczerba, der im Januar sein 60. Lebensjahr vollendet, begann seine Laufbahn im Geschäftsbereich Verpackungstechnik 1981 als Entwicklungsingenieur und übernahm im Jahr 2000 zunächst die technische Leitung am Standort Crailsheim. Seit 2002 verantwortet er den Produktbereich Pharma. Sein Nachfolger Uwe Harbauer ist seit dem Jahr 2000 für Bosch Packaging Technology tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Vertriebsleiter des Produktbereichs Pharma und als Leiter des Bereichs Customer Service. Zuletzt hatte er die Leitung des Produktbereichs Packaging Services in Beringen (Schweiz) inne.

 

Walter Häcki (48) hat bereits zum 1. November 2012 die Leitung des Produktbereichs Packaging Services übernommen. Er war seit 2000 für Sigpack Systems tätig, die seit 2004 zu Bosch gehört. Häcki war Leiter Supply Chain Management am Standort Beringen, anschließend Mitglied der Geschäftsleitung in Budapest. Von 2008 bis 2012 verantwortete er die beiden chinesischen Standorte von Bosch Packaging Technology in Hangzhou (Provinz Zhejiang) und Chengdu (Provinz Sichuan).

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.11.2012

Ball Packaging: Neue Aluminium-Getränkedose unter 10 Gramm

 

Der Getränkedosenhersteller Ball Packaging Europe hat das Gewicht einer 33-cl-Aluminiumdose auf nur noch rund 9,5 Gramm verringert. Die Dose hat eine Wandstärke von 0,090 mm und ist damit dünner ist als ein menschliches Haar. Sie hält wie Standarddosen einem Innendruck von 6.2 Bar stand. An der Verarbeitung der Dosen ändert sich kaum etwas.

 

„Eine Reihe von Tests haben gezeigt, dass die neuen, leichteren Dosen auch mit den vorhandenen Abfüllanlagen unserer Kunden problemlos befüllt werden können“, berichtet Benoit Hirszowski, Marketing Director bei Ball Europe GmbH. „Oberste Priorität war für uns, dass durch die weitere Reduzierung des Materialeinsatzes die Qualität der Verpackung nicht beeinträchtig wird. Auch die neue Generation der leichten Dosen schützen die Getränke optimal vor dem Einfluss von Licht und Sauerstoff und halten sie lange prickelnd frisch“, so Hirszowski.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.11.2012

Stielow: Insolvenz beantragt

 

Die Stielow Label & Logistik GmbH in Norderstedt hat am 01.11.2012 Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Amtsgericht Norderstedt bestellte den Hamburger Rechtsanwalt Stephan Münzel von der Kanzlei Münzel & Böhm zum vorläufigen Insolvenzverwalter (Az 66 IN 298/12).

 

Für die 70 Mitarbeiter ist das Gehalt zunächst durch das Insolvenzgeld gesichert. Der Betrieb soll langfristig als Ganzes erhalten werden. Gegenwärtig arbeitet die Insolvenzverwaltung gemeinsam mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat des Unternehmens an der Umsetzung des mit den potenziellen Investoren abgestimmten Sanierungskonzeptes. Die Fortführung des Betriebes bis zu einer sanierenden Übertragung ist gesichert. Im Rahmen der Sanierung soll der Vertrieb neu strukturiert werden.

 

Weiteres Element der Sanierungsstrategie ist die Konzentration auf die chemische Industrie, für die Stielow ein Kennzeichnungssystem für Gefahrstoffe entwickelt hat. Das Untenehmen bietet Komplettlösungen an, die neben den Etiketten auch Druck, Applizieren, Software, Datenmanagement und den technischen Service umfassen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

08.11.2012

Multivac: Mitglied in VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative


Der Verpackungsmaschinenhersteller Multivac ist der Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA, Blue Competence, beigetreten. Die Initiatoren haben es sich zum Ziel gesetzt, die Stärken des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus in Belangen der Nachhaltigkeit herauszustellen. Dazu gehören Technologien und Verfahren, die den Energieverbrauch verringern, Rohstoffe schonen und Emissionen auf ein Minimum reduzieren.

 

Träger von Blue Competence ist der VDMA, dessen 38 Fachverbände sich mehrheitlich in dieser Initiative engagieren. Multivac ist Mitglied im VMDA-Fachverband Nahrungsmittel und Verpackungsmaschinen. Mit „E-concept“ entwickelte das Unternehmen 2010 ein Maschinenkonzept, das bis zu 25 Prozent weniger Energie verbraucht als vergleichbare Verpackungsmaschinen. Dabei ersetzt der Maschinenbauer unter anderem pneumatisch betriebene Baugruppen durch elektrische Systeme, die deutlich energieeffizienter sind.

 

In den Fertigungsprozessen seiner Maschinen hat Multivac umfassende Recyclingströme integriert. Die bei der Herstellung von Werkzeugteilen anfallenden Metallabfälle werden geschlossenen Recyclingkreisläufen zugeführt. Darüber hinaus führt das Unternehmen Projekte zur Reduzierung von Wasser- und Energieverbrauch durch. Mittlerweile wurden auch diverse Projekte zur Nutzung von regenerativen Energiequellen angestoßen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.11.2012

Christoph Heuchemer verstorben

 

Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb am 11. Oktober 2012 der geschäftsführende Gesellschafter und Inhaber der Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG, Christoph Heuchemer, im Alter von 57 Jahren.

 

C. Heuchemer führte seit 1983 das mittelständische Unternehmen mit den zwei Standorten Bad Ems und Miehlen. Im Jahre 2000 gründete er die Tochterfirma C.O.P France S.A.R. L. mit dem Sitz in Sarreguemines.

 

Die Leitung der Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG haben neben dem Geschäftsführer, Dietmar Debus, die Geschwister Christian und Laura Heuchemer übernommen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.11.2012

Tetra Pak: Produktvideo „Voices of Innovation“ veröffentlicht

 

Der Verpackungshersteller Tetra Pak hat das zweite Video aus der Reihe „Voices of Innovation“ veröffentlicht. Die Videos zeigen Tetra Pak-Mitarbeiter bei der Präsentation von Produkten und Technologien des Unternehmens.

 

Im aktuellen Video erklärt Tetra Pak Technology Specialist Ulf Lindblad, wie das Unternehmen anhand der numerischen und experimentellen Strömungsmechanik neue Verpackungen schneller auf den Markt bringen kann. Die aseptische Kartonflasche Tetra Evero Aseptic ist mithilfe der laserbasierten Visualisierungs- und Simulationstechnologie entwickelt worden.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.11.2012

Kommt die Einwegflaschen-Kennzeichung?

 

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) möchte Einwegflaschen künftig besser kennzeichnen. Damit Kunden besser darüber informiert seien, ob sie Ein- oder Mehrwegflaschen kaufen, solle es künftig eine Art Warnhinweis für Einwegflaschen und -dosen geben, berichtet "Der Spiegel” in der aktuellen Ausgabe. Dies richte sich vor allem gegen die als umweltschädlich geltenden PET-Flaschen, die trotz Pfand nach einmaligem Gebrauch vernichtet würden.

 

Altmaier sieht in der mangelnden Unterscheidbarkeit von bepfandeten Ein- und Mehrwegverpackungen ein wesentlicher Grund für den Rückgang ökologisch vorteilhafter Mehrwegflaschen und möchte eine entsprechende Verordnung auf den Weg bringen. Der Handel solle daher verpflichtet werden, “produktspezifische, deutlich sicht- und lesbare Informationstafeln oder -schilder” anzubringen. “Die Hinweise müssen in Gestalt und Schriftgröße mindestens der produktspezifischen Preisauszeichnung entsprechen”, heißt es weiter.

 

Von der Neuregelung betroffen sind dem “Spiegel” zufolge nicht nur Supermärkte und Discounter, sondern auch Tankstellen, Kioske, Imbisse und Bäckereien – insgesamt 125.000 Unternehmen in Deutschland.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.11.2012

Oystar: Verkauf von US-Tochtergesellschaften

 

Der Verpackungsmaschinenhersteller Oystar verkauft seine beiden US-Produktionsgesellschaften. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden. Das Maschinenportfolio des Unternehmens wird weiterhin über die eigene Vertriebsgesellschaft Oystar USA in Edison/New Jersey vertrieben.

 

Die Erlöse aus dem Verkauf sollen vollständig in das Unternehmen investiert werden. Erwerber der beiden US-Töchter ist der italienische Maschinenbaukonzern Coesia Group. Barry Shoulders, CEO der US-Standorte von OYSTAR, wird das Unternehmen bei Coesia weiterhin führen und tritt somit auch von seiner Position als Co-CEO der OYSTAR Group zurück. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 

Bei den veräußerten Unternehmen handelt es sich um Oystar North America in Davenport/Iowa (ehemals Packaging Technologies) und Oystar North America in Covington/Kentucky (ehemals R.A. Jones). Am Standort Covington werden Hochleistungsbeutelmaschinen für die Lebensmittelindustrie sowie Kartonierer für die Getränke-, Lebensmittel- und Pharma-Industrie produziert. Der Standort Davenport ist bekannt für die Marken KartridgPak, Aerofill, Holmatic/Autoprod, Dawson und MAP Systems.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

01.11.2012

Herma: Erstes PEC-Forum abgehalten

 

Das 18. Forum des Packaging Excellence Centers (PEC) fand 2012 bei dem Hersteller von Selbstklebetechniken Herma in Deizisau statt. Rund 30 Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen des PEC informierten sich vor Ort über den derzeitigen Stand der Etikettiertechnik des Unternehmens. Zuvor war Herma als erster Hersteller von Etikettiermaschinen in das PEC aufgenommen worden.

 

Das PEC mit Sitz in Waiblingen ist ein Netzwerk deutscher Unternehmen, wissenschaftlicher Einrichtungen und politischer Institutionen, die im Bereich der Verpackungs- und Automatisierungstechnologien kooperieren.

 

Quelle: http://www.packreport.de



Packaging News - Dezember 2012

19.12.2012

Hoppe/DS Smith Packaging: Projekt zur Verpackung von Türgriffen umgesetzt

 

DS Smith Packaging hat ein Projekt zur Endverpackung von Türgriffen und Zubehörteilen bei der Hoppe AG in Stadtallendorf begleitet.

 

Hoppe entwickelt und produziert Beschlagsysteme für Türen und Fenster in Europa. Zur Verpackung einer bestimmten Produktgruppe von über 600.000 Edelstahl-Türgriffgarnituren pro Jahr wurde eine neue Verpackungslinie beauftragt, die gemeinsam mit DS Smith Packaging und deren Maschinen-Kooperationspartner konzipiert und umgesetzt wurde.

 

Nach einem ersten Automatisierungsprojekt in 2008 ist dies die zweite Verpackungsanlage, die DS Smith Packaging für die Hoppe AG konzipiert hat.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

18.12.2012

Epal: weltweite Qualitätsprüfung an Bureau Veritas vergeben

 

Der Betreiber des größten Palettenpools der Welt, die European Pallet Association e.V. (Epal) vergibt die weltweite Qualitätsprüfung für Epal/EURLadungsträger ab dem 01. Januar 2013 an das unabhängige Zertifizierungsunternehmen Bureau Veritas in Neuilly-sur-Seine Cedex, Frankreich.

 

Bureau Veritas ist einer der weltweit führende Anbieter für unabhängige Dienstleistungen in den Bereichen Konformitätsprüfung und Zertifizierung und wird zukünftig nicht nur die unangemeldeten Prüfungen in den lizenzierten Produktionsbetrieben der Epal durchführen, sondern auch die stetige Weiterentwicklung der aktuellen Qualitätsstandards im Hinblick auf Sicherheit und Nachhaltigkeit voranbringen.

 

Mit der neu beschlossenen Kooperation endet die seit Mitte der siebziger Jahre bestehende Zusammenarbeit mit der Société Générale de Surveillance (SGS).

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.12.2012

Plastiroll: Bio-Folie für längere Haltbarkeit von Nahrungsmitteln

 

Plastiroll, ein Herstellern von biologisch abbaubaren Folien sowie Beutel für Bioabfall, hat eine neuartige biologisch abbaubare, transparente Verpackungsfolie entwickelt, welche die Haltbarkeitsdauer von Frischprodukten wie Obst und Gemüse verlängern soll.

 

Die Folie besteht aus einer Kombination von Materialien auf Maisstärke-Basis, welche eine Folie in Form einer atmungsaktiven Membran bilden, die sowohl biologisch abbaubar als auch gmo-frei ist und die zudem über gute Festigkeitseigenschaften verfügt.

 

Die Verpackungsfolie ist versiegelbar und kann allein oder als Teil von Verpackungskartons eingesetzt werden. Je nach Kundenanforderungen kann sie in verschiedenen Dicken und Rollenbreiten geliefert werden und eignet sich so für die meisten Typen von Verpackungsmaschinen.

 

Die längere Haltbarkeit ist darauf zurückzuführen, dass die Folie eine optimale Balance zwischen der Feuchtigkeitsregulierung und der Durchlässigkeit für Sauerstoff und Kohlendioxid erzeugt, was wiederum zur Verlangsamung der Degradation, z. B. der Produktzersetzung, beiträgt. Außerdem wird aufgrund der Tatsache, dass die Versiegelungstemperatur bei Biofolien niedriger als bei herkömmlichen Plastikfolien ist, beim Verpackungsprozess mit Bio-Folien weniger Energie verbraucht.

 

Plastiroll produziert seit 1997 eine Reihe von biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialien. Mit zwei Produktionsstätten in Finnland und rund 75 Mitarbeitern hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von ca. 28 Millionen Euro.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

17.12.2012

Appe: Neue PET-Barriereflasche verlängert Haltbarkeit

 

Conserve Italia hat eine PET-Barriereflasche von Appe für eine der führenden Tomatenmarken Italiens – Cirio – gewählt.

 

Die neue Flasche hat eine Lagerfähigkeit von 18 Monaten bei Zimmertemperatur – was mit den gegenwärtig von Cirio eingesetzten Glasflaschen vergleichbar ist – bietet jedoch, im Vergleich zu dieser, die Kombination von ausgezeichneter Transparenz und geringem Gewicht. Dadurch erzielt das Produkt eine hohe Verkaufswirkung, bietet gleichzeitig auch eine leichte Handhabung und eine gezielte Dosierung für den Verbraucher. Die hohe Bruchsicherheit trägt außerdem zur Sicherheit in der Küche bei.

 

Zusätzlich bietet das geringere Gewicht von PET weitere Vorteile für den Einzelhandel, da die Flasche dadurch in Mehrstückpackungen angeboten werden kann.

 

Die Appe-Flasche verwendet die Bind-Ox-Technologie des Unternehmens, welche die lange Haltbarkeit der passierten Tomaten gewährleistet. Bind-Ox ist eine aktive Barriere, die Sauerstoff auffängt und in der Flaschenwand bindet, wodurch dieser das Produkt nicht erreicht. Die Flasche spiegelt die Form der bestehenden Glasflasche wider, wodurch die Markenerscheinung und die Erkennung im Regal erhalten bleiben. Die Flasche wird von Conserve Italia aseptisch gefüllt.

 

Appe, früher Artenius PET Packaging Europe, ist ein Geschäftsbereich von La Seda de Barcelona (LSB). Das Unternehmen entwickelt und fertigt starre Kunststoffbehälter für eine Vielzahl von Einsatzzwecken, darunter Lebensmittel, Getränke, Alkohol, Körperpflegeartikel und Haushaltsprodukte.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

14.12.2012

KHS: Turnkey-Dosenlinie für Brauerei in Kambodscha

 

Die Khmer Brauerei, Kambodscha, investiert in KHS-Technik. Das Unternehmen hat eine Turnkey-Dosenlinie bestellt, deren Leistung 60.000 0,33-l-Dosen pro Stunde beträgt.

 

In der Ende 2011 fertig gestellten Khmer Brauerei befinden sich bislang drei KHS-Turnkey-Linien: eine Dosen-, eine Glas- und eine Keg-Anlage. Die Neuinvestition versetzt die Brauerei in die Lage, bis zu 90.000 0,33-l-Dosen stündlich abzufüllen und zu verpacken.

 

Kernstück der neu georderten KHS-Turnkey-Dosenlinie bildet das Füllsystem Innofill DVD, das über 76 Füllstellen verfügt. Ihm werden die Dosen nach vollautomatischer Entpalettierung durch den Innopal AS1H und Durchlaufen der Vakuumbrücke zur Verfügung gestellt. Hohe Füllgenauigkeit ist hier durch das Prinzip der magnetisch induktiven Durchflussmessung realisiert. Toleranzen von Dosen unterschiedlicher Hersteller spielen keine Rolle mehr. Vom Ringkessel bis zum Füllventil finden sich beim Innofill DVD überall glatte Produktwege. Aseptische Membran- und Dichtungstechnik ist innerhalb der Füllventile des Innofill DVD ebenso selbstverständlich wie bei sämtlichen weiteren Produkt führenden Kanälen und Wegen.

 

Wie bei der Erstinvestition setzt die Khmer Brauerei auch bei der neuen Dosenlinie auf die Einbringung von Dosen in die Kartonverpackung. Dem Einpacker Innopack PPZ direkt vorgeschaltet werden zwei Kartonauffalter Innopack CA. Sie richten Faltschachtelzuschnitte aus Vollkarton auf, falten deren Bodenlaschen ein und verkleben sie mit Heißleim. Im Anschluss an das Einpacken der Dosen sorgt der Innopack CV für makellosen Leimauftrag und das genaue Verschließen der Kartonverpackungen. Die Palettierung der Gebinde übernimmt ein Innopal PBN1 mit Niveauausgleich und automatischer Lagenbildung.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

13.12.2012

Frischpack: Neues Anlagenkonzept für gewichtsgenaues Schneiden

 

Die Frischpack GmbH bietet eine neue Schneide- und Verpackungslinie für gewichtsgenaues Schneiden von Käseblöcken zu Stücken an. Ausgestattet mit einem Dichtescanner sorgt die neue Stückelinie für eine optimale Produktausbeute und minimiert die Abschnittsverluste speziell bei Käsesorten mit Löchern.

 

Der Dichtescanner bestimmt die Lochverteilung im Käseriegel mittels einer Röntgeneinheit. Anschließend werden die Riegel an der Riegelwaage gewogen und im Stückeschneider vermessen. Diese gesammelten Daten nutzt der Riegelschneider nun, um die optimale Schnittstärke und damit ein exaktes Gewicht der einzelnen Stücke zu berechnen. Eine Portionswaage, die den Mittelwert einer Charge bestimmt, sorgt schließlich noch dafür, dass das jeweilige Chargengewicht genau eingehalten wird und der Give-away gering ausfällt.

 

Schließlich werden die geschnittenen Stücke mit unterschiedlichen Grammaturen von 30 bis 1.000 g der Verpackungsanlage für Flowpacks zugeführt und anschließend in egalisierten Kartons verpackt. Ab Februar 2013 wird die neue Schneidelinie zudem um eine neue Verpackungsanlage ergänzt, mit der es dann möglich sein soll, Stücke mit einem Gewicht von bis zu 5 kg im Format 10x10 cm abzupacken. Auch wird dann für bestimmte Packungsgrößen ein Wiederverschluss möglich sein.

 

Frischpack schneidet und verpackt zahlreiche Hart- und Schnittkäsesorten in verschiedensten Verpackungsformen und -größen genau nach Kundenwunsch. Frischpack verpackt den Käse sowohl unter eigener Marke als auch im Co-Packing für Handelsketten, Molkereien und Käsereien.

 

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13.12.2012

Rovema: Seminare über Verpackungstechnik in China

 

Der Verpackungsmaschinenspezialist Rovema veranstaltet Seminarreihen über Verpackungstechnik in China. Die ersten drei Seminare fanden in den Industriemetropolen Shanghai, Peking und Guangzhou statt.

 

Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Vermittlung ganzheitlichen Wissens. So steht nicht die konkrete Maschinentechnik im Mittelpunkt, sondern sie wird eingebettet in Informationen über die zu verpackenden Produkte sowie das Verpackungsmaterial und Verpackungsmöglichkeiten. Darauf aufbauend geht es in die technischen Details von der Dosierung bis zur Endverpackung anhand der konkreten Lösungen von Rovema.

 

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13.12.2012

3S: Abwehrsystem gegen Medikamentenfälschungen nicht ausreichend

 

Im Januar 2013 starten mehrere deutsche Pharma- und Apothekenverbände einen bundesweiten Pilotversuch, um ein Abwehrsystem gegen Arzneimittelfälschungen zu testen. Anlässlich der bevorstehenden Testphase warnt die 3S Simons Security Systems GmbH, dass das neue System Securpharm keinen Schutz gegen das Eindringen von gefälschten Arzneimitteln in die legale Verteilerkette zwischen Pharmaherstellern und Apotheken bietet.

 

Die Securpharm-Initiative wird nach bisheriger Planung ausschließlich auf den Datamatrix-Code setzen, um Arzneimittelpackungen zu sichern. Der Code eröffnet zwar neue Möglichkeiten der Weg- und Prozessverfolgung, ist jedoch nicht fälschungssicher. „Mit einem Tintenstrahldrucker lassen sich problemlos falsche Datamatrix-Codes auf Packungen mit gefälschten Medikamenten drucken“, erklärt Rolf Simons, Geschäftsführer der 3S Simons Security Systems GmbH. „Um die Gesundheit und das Leben von Patienten nicht zu gefährden, sollte Securpharm mit einem echten Fälschungsschutzsystem kombiniert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Medikamentenfälschungen nicht über den klassischen Arzneimittelvertrieb in die deutschen Apotheken gelangen.“

 

Angesichts der Gefahren, die von Plagiaten ausgehen, sei es wichtig, dass der Verbraucher jedes Medikament zweifelsfrei als Original identifizieren kann. Dies würde das Vertrauensverhältnis zwischen Herstellern, Handel und Kunden nachhaltig stärken. Die 3S Simons Security Systems GmbH ist ein Hersteller von Kennzeichnungssystemen für den rechtssicheren Plagiatschutz.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.12.2012

DS Smith Packaging: PSO-Zertifikat erhalten

 

Das Hanauer Werk von DS Smith Packaging ist vom Sächsischen Institut für die Druckindustrie (SID) mit dem PSO-Zertifikat (Prozess-Standard-Offsetdruck) ausgezeichnet worden. Damit bescheinigt das Institut dem Verpackungs- und Displayhersteller einen besonders hohen Qualitätsstandard sowie eine überdurchschnittliche Sicherheit in der Produktion. 2009 hatte das Werk erstmalig das Zertifikat erhalten.

 

Das SID ist ein unabhängiges Prüfinstitut aus Leipzig und unter anderem Forschungspartner des deutschen grafischen Maschinenbaus, Dienstleister für Ingenieurtechnik und eine Transferstelle für Technologien. Wichtige Fördermittelgeber sind Bundesministerien und Bundesländer.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

12.12.2012

Mosaico Specialty Papers: Verbindung von Papier und Biopolymer

 

Bio Coated Kraft von Mosaico Specialty Papers, die Division der Burgo Group für Spezialpapiere wurde vom Consorzio Italiano Compostatori mit der Lizenz Nr. 026 als “CIC kompostierbar” zertifiziert. Es ist vollständig biologisch abbaubar und verrottet gemäß den Vorgaben des Europäischen Standards UNI EN 13432 von 2002.

 

Standard-Kunststoffmaterialien sind die Grundlage für eine Fülle von Verpackungsmaterialien von Konsumartikeln, aber ihre mangelnde biologische Abbaubarkeit stellt ein potenzielles Risiko für die Umwelt dar, sobald sie weggeworfen werden. Das wachsende Umweltbewusstsein stellt neue Anforderungen an kompostierbare Plastikverpackungen: die vollständige Abbaubarkeit des Materials.

 

Bio Coated Kraft ist ein einseitig glattes Kraftpapier, das mit einem speziellen Biopolymer heißbeschichtet bis zu einem Gesamtgewicht von 90 g/m² verfügbar ist. Es ist FSC-zertifiziert und mit lebensmittelrechtlicher Unbedenklichkeitsbestätigung erhältlich.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.12.2012

IK-Akademie: Praxisseminar Folienextrusion für Einrichter

 

Vom 27. Februar bis 2. März 2013 veranstaltet die Akademie der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. zusammen mit der GFTN Hochschule Darmstadt das jährlich stattfindende Praxisseminar „Folienextrusion für Einrichter“.

 

Die Fortbildung vermittelt das nötige Hintergrundwissen rund um die komplexen Prozesse der Folienextrusion. Schwerpunkte sind dabei die Erforschung der Ursachen und die Behebung von Störungen an der Anlage sowie die Vermeidung von Qualitätsdefiziten bei der Folie.

 

Bei dem kommenden Seminar soll vor allem die Arbeit in kleinen Gruppen an den Anlagen und in der Folien- und Materialprüfung intensiviert werden. Außerdem werden die Bereiche "Verarbeitung von neuen Folienmaterialien" (neue Polymertypen, Additive, Blends, Barrierepolymere sowie biobasierte Materialien) verstärkt thematisiert.

 

Das Anmeldeformular ist unter http://www.kunststoffverpackungen.de in der Rubrik Veranstaltungen/IK-Akademie abrufbar.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

11.12.2012

Tetra Pak: Neue Aseptic Leaf-Verpackung für Coca-Cola

 

Tetra Pak und Coca-Cola Hellenic haben die weltweite Einführung der Tetra Gemina Aseptic (TGA) Leaf für Coca-Colas Dobry Fruchtsäfte in Russland angekündigt.

 

Die TGA Leaf ist die aktuellste Entwicklung aus der Tetra Gemina Aseptic-Produktfamilie. Sie basiert auf der Funktionalität der TGA Square Verpackung mit ihrer Giebeldachform, die für einen optimalen Produktfluss entwickelt wurde und der Verpackung ein elegantes Erscheinungsbild verleiht. Auch die TGA Leaf weist diese Schlüsselattribute auf, hat aber eine neue Form mit vier blattförmigen Flächen. Mit einer Verpackungsgröße von 1.000 ml wurde sie vorrangig für die Verwendung im Haushalt entwickelt.

 

Darüber hinaus bietet der kürzlich eingeführte HeliCap 27-Verschluss eine größere Ausgießöffnung für bessere Fließ- und Ausgießeigenschaften. Die unregelmäßigen und großen Rillen sind griffiger und garantieren dem Verbraucher mehr Convenience.

 

Die TGA Leaf kann auf der Tetra Pak A3/Flex Abfüllanlage produziert werden. Das bedeutet für die Kunden, dass sie drei unterschiedliche Formate (TGA Square, TGA Crystal und TGA Leaf) und vier unterschiedliche Größen (1.500 ml, 1.000 ml, 750 ml und 500 ml bei der Square Form; 1.000 ml bei den Crystal- und Leaf-Formen) auf ein und derselben Anlage produzieren können.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.12.2012

Schreiner MediPharm: Etikett mit integriertem Manipulationsschutz ausgezeichnet

 

Das Pharma-Comb Void Label von Schreiner MediPharm erhielt den internationalen Innovationspreis des nordamerikanischen Etikettenverbands TLMI. Darüber hinaus sicherte sich das zweilagige Label mit integriertem Void-Effekt und abnehmbarem Teiletikett auch den ersten Preis in der Kategorie „Flachbettsiebdruck“. Die Etiketten wurden zusammen mit und für SciClone Pharmaceuticals, Inc. entwickelt, einem auf China ausgerichteten Spezial-Pharmaunternehmen mit Sitz in den USA.

 

Das Pharma-Comb Void Label verhindert dank seiner besonderen Konstruktion das unbemerkte Wiederverwenden eines Vials mit Originaletikett. Das Etikett zerlegt sich bei der Erstnutzung in mehrere Bestandteile. Durch das Abziehen des Aufreißstreifens, der auch die Verschlusskappe umschließt, erscheinen zudem zwei Indikatorfelder mit den Schriftzügen „Opened“ und „Used“. Dies hilft zu vermeiden, dass benutzte Glasbehälter ein zweites Mal befüllt werden, um sie dann als angebliches Original zu verkaufen.

 

Dadurch sind Patienten vor der Verabreichung von unwirksamen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen geschützt. Einen zusätzlichen Nutzen bietet das Pharma-Comb Void Label für das medizinische Personal: Mit dem integrierten Teiletikett können sie befüllte Spritzen zuverlässig kennzeichnen.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

07.12.2012

Read After Print jetzt bei 2D-Codes möglich

 

Immer häufiger werden Produkte und Produktkomponenten mit 2D-Codes versehen, wobei der DataMatrix aufgrund seines hohen Informationsgehaltes und seiner enormen Informationsdichte dominiert. Der auf automatische Datenerfassungssysteme spezialisierten Barcodat GmbH (authorisierter Reseller von TSC) ist es gelungen, 2D-Codes unter Verwendung der neuen Industriedruckerserie TTP-2410M Pro von TSC Auto ID einwandfrei und zuverlässig zu testen.

 

Während des Etikettenausdrucks liest ein an der Vorderseite des Printers fest installierter Area Imager den Barcode, ohne dass manuell eingegriffen werden muss. Ist dieser fehlerhaft, stoppt das System automatisch, wobei sowohl optische als auch akustische Warnsignale programmiert werden können. Nach Überprüfung und Beheben der Ursache kann das System wieder gestartet werden.

 

Stromversorgung und Datenübertragung erfolgen über die RS-232C-Schnittstelle des Druckers, der dank (optionalem) USB Host auch im Stand-Alone-Betrieb genutzt werden kann. Zu den Standardfunktionen des Hochleistungsprinters, der auf der Plattform des TTP-2410M basiert und Folienlängen bis zu 600 Metern unterstützt, zählen aber nicht nur serielle und parallele Schnittstellen sowie eingebautes Ethernet, sondern auch ein 32 Bit RISC Prozessor und Speicherkapazitäten von 8 MB FLASH sowie 32 MB SDRAM.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

06.12.2012

Sanner: Firmenzentrale modernisiert

 

Der Verpackungshersteller Sanner GmbH modernisiert seinen Standort Bensheim. Im Fokus steht dabei insbesondere die Optimierung der Logistik, Infrastruktur und Energieeffizienz. So werden im Zuge der Baumaßnahmen unter anderem ein zentraler Transportkorridor für den optimierten Warenfluss sowie eine Technikzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung errichtet.

 

Durch den Umbau entstehen klar definierte Produktionszonen. Gleichzeitig können nach Angaben des Unternehmens strukturelle Verbesserungen der GMP-Produktionsumgebung realisiert werden. Die Gesamtinvestitionen für den Umbau belaufen sich auf insgesamt vier Millionen Euro. Im Juni 2013 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

 

Quer durch das 30.000 Quadratmeter große Firmengelände erstreckt sich künftig eine zentrale Infrastrukturachse in Form eines Transportkorridors. Entlang dieser Achse, die von Nord nach Süd verläuft, ist die gesamte Logistikkette angesiedelt – von der Warenannahme bis zur Auslieferung der Produkte. An die Infrastrukturachse schließen sich die einzelnen Produktionsgebäude in einem modularen System an, die nach unterschiedlichen Produktionsschritten und Produktarten gegliedert sind. Versorgungswege und Produktionsabläufe werden somit kürzer und damit schlanker.

 

Eine neu entstehende Technikzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung wirkt den steigenden Energiepreisen entgegen: Aus der Abwärme von zwei stromproduzierenden Gasmotoren entsteht über ein Umwandlungsverfahren die notwendige Kühlluft und Prozesskälte. Über dieses Verfahren wird 50 Prozent des Energiebedarfs aus Gas selbst erzeugt. Die weiteren Umbaumaßnahmen sehen einen zentralen Wareneingang und die optimierte Nutzung der Produktionsflächen vor. In Bensheim befinden sich Verwaltungs- und Lagergebäude sowie die Hauptproduktion des Unternehmens.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

05.12.2012

Emballage: Veranstalter zufrieden mit 40. Auflage

 

Vom 19. bis 22. November 2012 fand in Paris die 40. Auflage der internationalen Verpackungsmesse Emballage statt. 85.774 Fachbesucher, darunter rund 36 % aus dem Ausland, informierten sich bei den 1300 Ausstellern mit über 500 vertretenen Marken über die neusten Trend und Entwicklungen in der Branche. Damit blieb die Veranstaltung in auf dem Niveau der letzten Emballage in 2010.

 

Die nächste der Messe findet vom 17.-20. November 2014 in Paris statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

04.12.2012

Rexam: Neue Produktionslinie am Standort Ludesch

 

Der Getränkedosenhersteller Rexam Beverage Can investiert rund 25 Mill. Euro in den Bau einer vierten Produktionslinie im österreichischen Werk Ludesch. Damit soll die jährliche Kapazität bis Ende 2013 von knapp über zwei Milliarden Getränkedosen um weitere 700 Millionen Einheiten erhöht werden.

 

In dem Werk, das 2007 eröffnet wurde, werden ausschließlich Aluminium-Getränkedosen für die Marke Red Bull hergestellt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.12.2012

Stiftung Warentest und BFR mit gleichen Schlussfolgerungen

 

Bei der Bewertung der Ergebnisse des Tests von Adventskalendern, bei denen Mineralölbestände gefunden wurden, kommen die Stiftung Warentest und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu gleichen Schlussfolgerungen.

 

Die Stiftung Warentest hatte in der Schokolade von 24 Adventskalendern für Kinder Rückstände von Mineralöl und ähnlichen Substanzen nachgewiesen und die Ergebnisse unter www.test.de/weihnachtskalender veröffentlicht. Die Schokostückchen von 9 Produkten enthielten sogar besonders kritische Stoffe, die aromatischen Mineralöle. Die Öle stammen wahrscheinlich aus dem Karton. Er wird häufig aus Recycling-Papier hergestellt, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist.

 

Wie das BfR der Stiftung bestätigte, ist es wie die Stiftung Warentest der Meinung, dass Mineralöl in Lebensmitteln vermeidbar sei. Dass einige der getesteten Kalender keine aromatischen Mineralöle enthielten, zeige, dass die Vermeidung eines Übergangs auf die Schokolade prinzipiell möglich sei.

 

Mineralöle sind Gemische aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen. „Ein mögliches krebserzeugendes Potential der aromatischen Kohlenwasserstofffraktionen in Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden“, schreibt das BfR in einer Stellungnahme. Der Übergang von Mineralölkohlenwasserstoffen aus der Verpackung in das Lebensmittel Schokolade sei deshalb grundsätzlich unerwünscht und sollte vermieden werden.

 

Wie die Stiftung Warentest bereits bei der Veröffentlichung der Ergebnisse des Adventskalendertests berichtet hat, besteht zurzeit in Deutschland jede zweite Kartonverpackung für Lebensmittel aus recyceltem Altpapier. Mineralöle belasten die Schokolade von Adventskalendern. Studien zeigten, dass vor allem lange haltbare Lebensmittel mit großer Oberfläche verstärkt betroffen sind, wie Reis, Grieß, Cornflakes, Müsli oder Backmischungen. Auch die Stiftung Warentest hat schon Mineralöl in Lebensmitteln nachgewiesen – 2010 im Test von Kartoffelklößen und 2011 in Spiralnudeln aus Pappschachteln.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.12.2012

SPS IPC Drives 2012: Fachmesse mit Zuwachs

 

Die Fachmesse zur elektrischen Automatisierung SPS IPC Drives konnte in 2012 einen Zuwachs bei Fachbesuchern und Ausstellern verbuchen. 56.874 Besucher kamen während der drei Messetage vom 27. – 29. November 2012 nach Nürnberg. 2011 waren es noch 56.321. Die Zahl der Aussteller erhöhte sich von 1429 im Jahr 2011 auf 1458 in 2012.

 

Mit 386 Teilnehmern zählte auch der parallel zur Messe stattfindende Kongress mehr Interessenten als im Vorjahr (349). Die nächste SPS IPC Drives findet vom 26. – 28. November 2013 statt.

 

Quelle: http://www.packreport.de

 

03.12.2012

Bluhm übernimmt Saner

 

Die Bluhm Systeme GmbH in Rotkreuz übernimmt mit Wirkung per 1.1. 2013 alle Anteile der Saner Beschriftungstechnik AG mit Sitz in Olten. Zwei Firmen der Kennzeichnungsbranche in der Schweiz sind damit in Zukunft unter einem Dach.

 

Beide Gesellschaften werden im kommenden Jahr miteinander kooperieren, um die Produktbereiche Etikettierung und Codierung Zug um Zug servicemäßig und vertrieblich zusammenzuführen. Somit wird in naher Zukunft ein breites Beratungs- und Produktangebot über alle Kennzeichnungstechnologien hinweg angeboten. 

 

Quelle: http://www.packreport.de




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